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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorteile des Nationalsozialismus


cr33per
2004-10-06, 14:45:27
Da ich demnächst in der Schule ein Referat halten muss, stelle ich hier die Frage. Welche Vorteile hatte der Nationalsozialismus ab der Machtergreifung Hitlers wirtschaftlich aber auch gesellschaftlich für den gemeinen Bürger und welche Vorteile haben wir heute vom Nationalsozialismus. Das einzige, dass mir spontan einfällt, sind die Autobahnen, die errichtet wurden. Und natürlich hat Hitler Arbeitsplätze geschaffen, aber auf welche Kosten muss ich ja nicht ausführen. Gibt es außer diesen Punkten noch weitere Vorteile?

MfG,
Christian

=]NuEVO[=
2004-10-06, 15:34:33
Steigerung der Arbeitsmoral, bzw. des Einheitsgefühles.
Steigerung der Kriegsmoral.

etc.

=]NuEVO[=
2004-10-06, 15:37:12
PS: Hitler hat wirtschaftlich nur Müll geleistet.

1. Er hat keine Arbeitsplätze geschaffen, sondern vernichtet.
Beispiel: Frauen in die Küche verbannt, deren Arbeit übernahmen dann die Arbeitslosen.
2. Er hat private Betriebe verstaatlicht, sowie jüdisches Kapital konfisziert.
3. Hat den gesamten Staatshaushalt total verschuldet.

Tigerchen
2004-10-06, 15:43:26
Da ich demnächst in der Schule ein Referat halten muss, stelle ich hier die Frage. Welche Vorteile hatte der Nationalsozialismus ab der Machtergreifung Hitlers wirtschaftlich aber auch gesellschaftlich für den gemeinen Bürger und welche Vorteile haben wir heute vom Nationalsozialismus. Das einzige, dass mir spontan einfällt, sind die Autobahnen, die errichtet wurden. Und natürlich hat Hitler Arbeitsplätze geschaffen, aber auf welche Kosten muss ich ja nicht ausführen. Gibt es außer diesen Punkten noch weitere Vorteile?

MfG,
Christian

Arbeitsplätze "geschaffen" hat er.
Ein wichtiges Instrument war der Mefo-Wechsel.

{655321}-Hades
2004-10-06, 15:52:39
1. Hitler hat es geschafft, zumindest rein statistisch eine Arbeitslosigkeit gegen 0 zu schaffen. Dass er das hauptsächlich dadurch geschafft hat, die Frauen aus dem Arbeitsprozess zu ziehen, ist nebensächlich. Dann natürlich auch noch durch Förderung von Betrieben, die kriegsdienlich waren. Genau genommen hat Hitler eine Kriegswirtschaft institutionalisiert, bevor der Krieg stattfand.

2. Verbesserung der Infrastruktur.

3. Verbesserung des Sozialwesens. Wenn auch im Dienste der Gleichschaltung brachte er die Jugend in Verband, vergab für jeden, wenn teilweise auch nur als Etikett, eine wichtige Stellung im Volke. Bis auf die "nutzlosen Esser" eben...

4. Enorme Forschung, auch wenn kriegsdienlich, aber die Kriegsdienlichkeit war schon Ansporn für so einige Erfindungen (nicht zuletzt das Internet war ursprünglich zur Führung von Atomkriegen gedacht).

5. Im Gegensatz zur Weimarer Republik herrschte wieder Ruhe und Ordnung. Etwas, nach dem sich wohl so ziemlich jeder Mensch sehnt.

6. Stiftung eines neuen Volksbewußtseins, aber damit hat er es reichlich übertrieben.


All diese Dinge muss man zu würdigen wissen, aber ich pflege immer zu sagen, dass man sich überlegen muss, was man zu welchem Preis bekommt.

Und im Falle von Hitler war der Preis dafür zu hoch.

Abdul Alhazred
2004-10-06, 16:06:55
Dass er das hauptsächlich dadurch geschafft hat, die Frauen aus dem Arbeitsprozess zu ziehen, ist nebensächlich.

Öh? Wieso ist das nebensächlich?

3. Verbesserung des Sozialwesens.

Indem er die hälfte der Gesellschaft abschottete... Neenenene. Das ist keine Verbesserung des Sozialwesens.

4. Enorme Forschung, auch wenn kriegsdienlich, aber die Kriegsdienlichkeit war schon Ansporn für so einige Erfindungen (nicht zuletzt das Internet war ursprünglich zur Führung von Atomkriegen gedacht).

Die Forschung war nicht Tatendrang der Nazis, sondern notwendig wegen dem Krieg. Bei jedem Krieg gibt es enormen Forschungsdrang.

5. Im Gegensatz zur Weimarer Republik herrschte wieder Ruhe und Ordnung. Etwas, nach dem sich wohl so ziemlich jeder Mensch sehnt.

Nachdem er die hälfte der Leute abschlachten oder abschleppen hat lassen. Siehe oben "Sozialwesen"...

6. Stiftung eines neuen Volksbewußtseins, aber damit hat er es reichlich übertrieben.

KÜNSTLICHER Volksbewusstsein, wohlgemerkt!

All diese Dinge muss man zu würdigen wissen, aber ich pflege immer zu sagen, dass man sich überlegen muss, was man zu welchem Preis bekommt.

Und im Falle von Hitler war der Preis dafür zu hoch.

Jawohl!

Hucke
2004-10-06, 16:45:41
Sehr viel medizinisches Wissen wurde in dieser Zeit gewonnen. Nur zu welchem Preis muß man ja nicht extra erwähnen.

WedgeAntilles
2004-10-06, 17:40:05
Sehr viel medizinisches Wissen wurde in dieser Zeit gewonnen. Nur zu welchem Preis muß man ja nicht extra erwähnen.


Dazu ein paar Dinge:
Die Kindersterblichkeit ging im Gegensatz zu den europäischen Nachbarn wie Frankreich und England (die in den Jahren zuvor mit Deutschland immer gleich liefen, was aufgrund der gesamten sozialen Situation logisch ist) nicht zuürck.
Tuberkulosetote stiegen.

Die Größte der Kinder stagnierte, ebenfalls wieder im Gegensatz zu England und Frankreich.
Dies ist ein deutliches Zeichen für Mangelernährung, bzw. eben schlechtere Nahrungsversorgung als in E+F.
Ausnahmen waren hier die ländlichen Gegenden, in den Stätten gingen die Mortalitätsraten sogar hoch.

Dies liegt vor allem an der kommunistisch ausgerichteten Wirtschaft (Planwirtschaft), dazu am Autarkiebestreben.

mbee
2004-10-06, 20:09:25
4. Enorme Forschung, auch wenn kriegsdienlich, aber die Kriegsdienlichkeit war schon Ansporn für so einige Erfindungen (nicht zuletzt das Internet war ursprünglich zur Führung von Atomkriegen gedacht).


Öhhh, das DARPA-Net war dazu gedacht im Falle eines globalen Atomschlags die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Bakunin3
2004-10-06, 20:42:12
Öhhh, das DARPA-Net war dazu gedacht im Falle eines globalen Atomschlags die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Auf's Gleiche läuft's hinaus...

B3

bleipumpe
2004-10-06, 20:46:43
Das mit den Autobahnen ist so auch nicht ganz richtig. Oder zumindest kann man darüber streiten. Geplant und teilweise gebaut wurden sie bereits Anfang der 20er Jahre unter der Weimarer Republik. Nur fehlten die Mittel und das Interesse zur konsequenten Umsetzung. Erst unter Hitler wurden der Ausbau massiv vorangetrieben. Erstens wurde dadurch die Arbeitslosigkeit reduziert, zum Zweiten die Infrastruktur und Wirtschaft gestärkt und nicht zuletzt als Vorbereitung für den Krieg. Hitler ist also nicht der geistige Vater und Erschaffer, er hat lediglich existierende Pläne umgesetzt und erweitert. Aber erwähnen kann man den Ausbau ja trotzdem.

mfg b.

mbee
2004-10-06, 20:47:37
Tolle Logik! :D
Ob ich etwas entwickle, das einen Atomschlag übersteht oder um damit einen Atomkrieg aktiv zu führen, sind IMHO immer noch zwei paar Schuhe. Ansonsten wäre das ganze auch nicht so schnell in den Zivilbereich überführt worden.

WTC
2004-10-06, 21:08:09
Das mit den Autobahnen ist so auch nicht ganz richtig. Oder zumindest kann man darüber streiten. Geplant und teilweise gebaut wurden sie bereits Anfang der 20er Jahre unter der Weimarer Republik. Nur fehlten die Mittel und das Interesse zur konsequenten Umsetzung. Erst unter Hitler wurden der Ausbau massiv vorangetrieben. Erstens wurde dadurch die Arbeitslosigkeit reduziert, zum Zweiten die Infrastruktur und Wirtschaft gestärkt und nicht zuletzt als Vorbereitung für den Krieg. Hitler ist also nicht der geistige Vater und Erschaffer, er hat lediglich existierende Pläne umgesetzt und erweitert. Aber erwähnen kann man den Ausbau ja trotzdem.

mfg b.

ack, grade für den bau der autobahnen und gleisen benötigte man sehr viele arbeiter...

Annator
2004-10-06, 21:17:55
Man sieht es ist einfacher die Vorteile aufzuzählen als die Nachteile. Davon gibts wohl ein paar weniger. :)

Haarmann
2004-10-06, 21:27:33
cr33per

Das würde ich mal aufteilen in verschiedene Gruppen.

Arbeitslose, Arbeitende, von ihrem Kapital lebende und Regimegegner.

Arbeitslose kriegten Arbeit, womit es ihnen wohl besser ging. Arbeitende hatten wohl auch Vorteile, weil sie nicht mehr in Angst lebten, den Job zu verlieren, aber es änderte sich recht wenig, ausser die Sicherheit. Die, die vom Kapital lebten, die merkten erst zu spät, dass ihr Geld weniger wert wurde. Am Anfang mehrte es sich brav und es gab Sicherheit auf den Strassen etc. Auch "Gewohnheitsverbrecher" wanderten ins KZ. Regimegegner wiederum wanderten oft ins KZ und denen gings sicherlich nicht besser, denn vorher.

Weiterhin gabs Perspektiven für den kleinen Mann. Kleine, bezahlbare Häuser und "Volksgegenstände", wie Radio und Auto. Erfinder und Tüftler hatten gute Karten, dass sie gefördert wurden. Auch wenns ev nicht sonderlich militärisch war, wie Eugen Sängers "Spielzeug". Felix Wankel z.B. zeigt auf, dass man keinen Titel brauchte, damit man forschen und tüfteln durfte. Ein grosser Fortschritt und imho seit Jahren wieder überfällig.

Auch wenn hier die "Demokraten" mal wieder gackern werden. Die elenden Wahlen waren weg, die jedesmal zig Tote gefordert haben - nein, nicht nur die "Nazis" haben Leute umgebracht dabei. Auf diese Schlägereien mit Todesfolge und Messern nebst Schusswaffen konnte die Mehrheit sicher gut verzichten. Vor allem, weil der "Gewählte" eh von Hindenburgs Gnaden regierte... wozu also Wahlen? Denkt euch das mal aus der Sicht der Leute aus der Zeit...

Wirtschaftliche Ziele waren klar - Autarkie. Da schon bei der Machtergreiffung das Ausland sie praktisch ausm "Welthandel" warf, war diese auch sehr wichtig. Durch Versailles hatte die Republik eh keine Goldreserven und so entstand der "Tauschhandel" mit dem ebenfalls devisenlosen Osten wohl mehr aus Not, denn aus Planung. So entstand ein recht autarker Wirtschaftsraum.
Der Sinn einer wirtschaftlichen Autarkie ist einfach - man ist nicht erpressbar. Das ist bestimmt nicht schlecht.

Nebenher - durch das Abschöpfen der Firmengewinne seitens der Nazis, blieb mehr beim kleinen Mann übrig. Somit ging es aus dessen Sicht vorwärts. Man sollte nicht vergessen, dass Urlaub an weit entfernten Orten damals noch neu war fürs Volk und im Prinzip von der KdF eingeführt wurde. Ich denke nicht, dass dies Heute noch wer missen möchte ;).

Wie das Wirtschaftssystem genau funktioniert, das werden Dir sicherlich alle gerne erklären, die es nie verstanden haben ;).

{655321}-Hades
2004-10-06, 22:01:03
Öhhh, das DARPA-Net war dazu gedacht im Falle eines globalen Atomschlags die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Wie dir B3 schon sagte, und so blind, dies nicht zu glauben, dürfte auch kein Mensch sein:

Die Kommunikation sollte aufrecht erhalten bleiben, um die nächsten Atomraketen auf den Gegner feuern.

Du kannst dir ja mal ansehen, wo die ersten Routen des DARPANET verliefen.

{655321}-Hades
2004-10-06, 22:09:12
Öh? Wieso ist das nebensächlich?


Ganz einfach. Heutzutage hat keine Frau mehr das Bewußtsein dafür, dass wenn seine Familie durch den Mann ernährt wird, die Familie zu versorgen erste Pflicht wird und ist. Stattdessen wird eben Arbeitslosengeld angemeldet, ob Kinder hin oder her (die heutzutage eh fehlen), jeder tut es zu seinem Vorteil, und nicht zum Wohle der Volksgemeinschaft.


Indem er die hälfte der Gesellschaft abschottete... Neenenene. Das ist keine Verbesserung des Sozialwesens.

Die Hälfte halte ich für mehr als nur halb übertrieben. Eine Menge, sicher, wie ich schon erwähnte, die "nutzlosen Esser".


Die Forschung war nicht Tatendrang der Nazis, sondern notwendig wegen dem Krieg. Bei jedem Krieg gibt es enormen Forschungsdrang.

Und wie ich schon sagte: in der Relation steht er da wirklich niemandem nach, denn Kriegsdienlichkeit scheint auch heute noch der größte Faktor für Zugabe von staatlichen Mitteln für Forschung zu sein.


Nachdem er die hälfte der Leute abschlachten oder abschleppen hat lassen. Siehe oben "Sozialwesen"...

Damit hast du die 100% schon voll, mein Jung! ;) Naja, ich weiß ja nicht, was dir lieber gewesen wäre, die Haubitzen auf den Straßen, Die Frau und Kinder töteten (um mal mit Motiven zu werben), oder mit eben nur einem Kreuz auf dem Wahlzettel. Vergiss nicht: Die Mobilität glich damals nicht ansatzweise der heutigen.


KÜNSTLICHER Volksbewusstsein, wohlgemerkt!

Wieso künstlich? Ein chauvinistischer Nationalismus war seit jeher vorhanden. Und Illusionen schenkt man den Menschen auch heutzutage...

Jawohl!

Jawoll, nach wie vor.

=]NuEVO[=
2004-10-06, 23:27:43
aBER einen Kritikpunkte hätte ich noch anzumerken, man möchte hier wirkliche Vor- bzw. Nachteile des Nationalsozialismus aufzeigen, bloß sind diese Fakten auch immanent mit dem Nationalsozialismus???

Ich denke nein, da für die Vorteile es nicht zwingend notwendig war, den Nationalsozialismus als Staatsform zu haben :redface:

br
2004-10-06, 23:34:30
..

{655321}-Hades
2004-10-06, 23:56:59
NuEVO[=']aBER einen Kritikpunkte hätte ich noch anzumerken, man möchte hier wirkliche Vor- bzw. Nachteile des Nationalsozialismus aufzeigen, bloß sind diese Fakten auch immanent mit dem Nationalsozialismus???

Ich denke nein, da für die Vorteile es nicht zwingend notwendig war, den Nationalsozialismus als Staatsform zu haben :redface:

Dann schlag doch, ohne große Töne der Möglichkeit von dir zu geben, direkte Möglichkeiten vor?

IVI
2004-10-07, 00:46:54
NuEVO[=']
Steigerung der Kriegsmoral.


aja, und das is also was positives? sehe ich das richtig? das volk darauf einzuschwören, andere menschen zu töten is also n vorteil? das volk "heiß zu machen", kann also als gut angesehen werden?

WedgeAntilles
2004-10-07, 01:34:34
aja, und das is also was positives? sehe ich das richtig? das volk darauf einzuschwören, andere menschen zu töten is also n vorteil? das volk "heiß zu machen", kann also als gut angesehen werden?


Wenn du Krieg hast sicherlich.


Haarman: Stimmt, KdF, guter Gedanke.
Ist wohl für das Volk eines der besten Dinge gewesen - Kreuzfahrten und dergleichen waren davor ja völlig unbekannt gewesen bzw. nur für die absolute Elite möglich.

Aber nochmal zur Autarkie: Verbunden mit der Planwirtschaft ergab sich daraus die Situation, dass die Versorgung besonders der Städte zurück ging.
Das wird ziemlich häufig unterschlagen.

mbee
2004-10-07, 01:43:46
Wie dir B3 schon sagte, und so blind, dies nicht zu glauben, dürfte auch kein Mensch sein:

Die Kommunikation sollte aufrecht erhalten bleiben, um die nächsten Atomraketen auf den Gegner feuern.

Du kannst dir ja mal ansehen, wo die ersten Routen des DARPANET verliefen.


Es ist schon klar, das das DARPA-NET vorerst militärischen Zwecken diente (mir sind die ursprünglichen Routen bekannt). Aber glaubst Du im Ernst, dass auch nur noch eine der USAbschußrampen nach einem globalen Schlag funktionsfähig geblieben wäre (von den U-Booten mal abgesehen). Schwachfug!
Mir ging es um die Aussage "wurde entwickelt um Atomkriege zu führen" und die ist und bleibt Blödsinn.

hmx
2004-10-07, 02:47:52
Der Wirtschaftliche Aufschwung war nicht Hitlers Verdienst. Er wäre so oder so gekommen. Andere Staaten waren ja auch von der Krise stark betroffen und da gab es auch einen Aufschwung, ohne einen Regierungssturz. Der grosse "Crash" war sozusagen ein Bereinigendes Element in der Krise. Der Aufschwung danach wäre auch ohne Hitler eingetreten. Hitler hat sich sozusagen nur in das "gemachte Nest" gesetzt. Dies hat Brüning ja in seinen Memoiren ja sehr bedauert. Er hätte halt nur länger durchhalten müssen.

Sphinx
2004-10-07, 05:55:36
Anstelle jedes einzelnde Posting nicht 100% gelesen zu haben...

Arbeitsplätze geschaffen ? - Wer schreibt denn solch ein Müll...

ABM Maßnahmen hat der Herr H. geschaffen - das was für HARTZ IV mit den 1 Euro Jobs ist...

Vorteile des Nationalsozialismus -> 0 - ZERO - NADA - NICHTS - Es gab einfach keine Vorteile...

Denn wenn es hätte Vorteile gegeben dann währe Deutschland immer noch unter der Diktatur eines Herrschers...

Abdul Alhazred
2004-10-07, 10:29:10
Wieso künstlich? Ein chauvinistischer Nationalismus war seit jeher vorhanden. Und Illusionen schenkt man den Menschen auch heutzutage...


Dir ist aber schon klar, dass die von Hitler hochgelobten "Aryer" gar keine Aryer (Perser) sind, noch ein einziges "Volk" darstellen, gelle? Von daher war die Volksgestaltung Hitlers künstlich...

@Haarmann - wäre das anders gewesen, wenn eine andere Politikrichtung eingeschlagen worden wäre? Nur weil unter den Nazis was positives gab, heisst noch lange nicht, dass diese Faktoren ohne den Nazis nicht gewesen wären...

Michamel2k
2004-10-07, 10:46:16
...
Indem er die hälfte der Gesellschaft abschottete... Neenenene. Das ist keine Verbesserung des Sozialwesens.

...

Nachdem er die hälfte der Leute abschlachten oder abschleppen hat lassen. Siehe oben "Sozialwesen"...

...


Irgendwie habe ich da ein Déjà-vu...

Schaut Euch mal den Irak an. Unter Saddam Hussein ist gefoltert und gemordert worden, aber man konnte noch vor die Tür gehen. Nach Saddam Hussein wird zwar nicht mehr (staatlich) gefolter, aber auf Straße kannst Du nicht ohne Schussweste. Was ist besser?

Haarmann
2004-10-07, 10:48:18
cr33per

Gesellschaftlich wären noch Tierschutz und Umweltschutz zu nennen. Gehören zum Nationalsozialismus mit dazu.

bleipumpe

Es fehlten in erster Linie auch die Autos... Autobahnen sind ohne Autos wirklich nicht sinnvoll. Auch nicht benutzte Bahntrassen braucht keiner.

WedgeAntilles

KdF ist nun imho das Einzige, was alle kennen und letzten Endes wirtschaftlich auch von Bedeutung war und keiner mehr missen will. Von daher musst ich das doch erwähnen.

=]NuEVO[= und ussbeethoven

Du brauchst einfach nen System, dass die Besitzenden ausnehmen will und es sich nicht gleich selber gibt... und da gibts bisher wirklich nur die Nationalsozialisten, die das getan haben. Nicht nur in Deutschland - Weltweit. Und bis Heute werden diese Systeme auch angegriffen von Seiten der "Weltwirtschaft".
Auch ein Dieb gibt seine Beute nicht freiwillig zurück im Normalfall -> man muss sie ihm wieder wegnehmen. Wer genau als Dieb definiert wird ist dabei relativ zu sehen.

Abdul Alhazred

Die Hälfte der Leute ist übertrieben, aber irgendwie musste man den Strassenschlachten ein Ende bereiten. Das war kein haltbarer Zustand. Das würde Heute mit der gleichen Härte zerschlagen, wenn nicht noch härter. "Freie Wahlen" waren das ja damit auch nicht mehr.

Forschung sollte den Krieg verhindern. Wenn man die Leute mit modernsten Waffen bedroht, dann hat das ne abschreckende Wirkung. Hitler war immer klar, dass er an Stückzahlen gegen die Welt verlieren würde -> er musste soviel besseres Material haben, dass der Gegner gar nicht erst angreifft. Lange Zeit ging das sogar gut, auch wenn man meisst nur geblufft hat. In Tat und Wahrheit war weit weniger da, denn die anderen glaubten. Zahlenkosmetik war auch so ne Kunst für sich.

Nennst es halt Staatsbewusstsein ;). Dann isses weniger künstlich.

mbee
2004-10-07, 11:14:20
Irgendwie habe ich da ein Déjà-vu...

Schaut Euch mal den Irak an. Unter Saddam Hussein ist gefoltert und gemordert worden, aber man konnte noch vor die Tür gehen. Nach Saddam Hussein wird zwar nicht mehr (staatlich) gefolter, aber auf Straße kannst Du nicht ohne Schussweste. Was ist besser?

Tut mir leid, aber dieser Vergleich ist derart schwachsinnig und an den Haaren herbei gezogen, dass sich mir die Nackenhaare dabei streuben!
Natürlich ist die Kapitalverbrechensquote in einem totalitären Überwachungsstaat niedriger, dafür begeht jedoch der Staat selbst Verbrechen!
Was sich im Moment im Irak abspielt, hat jedoch andere Gründe oder hast Du solche Szenen im Nachkriegsdeutschland beobachten können? :crazy2:

IVI
2004-10-07, 11:21:20
Wenn du Krieg hast sicherlich.


tja, wenn schon mal krieg is, dann machen wir doch lustig mit und nutzen die lage aus. kommt ja net so oft vor und wär ja doof, wenn das volk plötzlich keinen bock mehr aufs schlachten und hungern hätte.

{655321}-Hades
2004-10-07, 11:45:25
Dir ist aber schon klar, dass die von Hitler hochgelobten "Aryer" gar keine Aryer (Perser) sind, noch ein einziges "Volk" darstellen, gelle? Von daher war die Volksgestaltung Hitlers künstlich...

@Haarmann - wäre das anders gewesen, wenn eine andere Politikrichtung eingeschlagen worden wäre? Nur weil unter den Nazis was positives gab, heisst noch lange nicht, dass diese Faktoren ohne den Nazis nicht gewesen wären...

Ach, du beziehst das auf den Ariergedanken.

Yay, mir ist das schon klar X-D

Michamel2k
2004-10-07, 12:33:44
Tut mir leid, aber dieser Vergleich ist derart schwachsinnig und an den Haaren herbei gezogen, dass sich mir die Nackenhaare dabei streuben!
Natürlich ist die Kapitalverbrechensquote in einem totalitären Überwachungsstaat niedriger, dafür begeht jedoch der Staat selbst Verbrechen!
Was sich im Moment im Irak abspielt, hat jedoch andere Gründe oder hast Du solche Szenen im Nachkriegsdeutschland beobachten können? :crazy2:

Sorry, im Nachkriegsdeutschland gab es die Situation des Nach-Saddam-Irak nicht. Ist klar.
Wenn man aber die (staatliche) Folter weglässt, war die Weimarer Republik auch kein gemütliches Pflaster.

Leonidas
2004-10-07, 13:28:44
Tolle Logik! :D
Ob ich etwas entwickle, das einen Atomschlag übersteht oder um damit einen Atomkrieg aktiv zu führen, sind IMHO immer noch zwei paar Schuhe. Ansonsten wäre das ganze auch nicht so schnell in den Zivilbereich überführt worden.


Nein, eben nicht! Ohne DARPA führt man keinen Atomkrieg, weil man danach nackt dasteht. Mit DARPA steigen die Chancen auf einen Atomkrieg, weil man eben bessere Chancen für das "danach" hat.

Ist genauso wie ein Raketenabwehrschirm: Der tötet primär keinen einzigen Menschen - aber er senkt die Hemmschwelle für einen Atomkrieg gewaltig.

Haarmann
2004-10-07, 14:29:25
Zum Thema passend wäre da noch

http://www.news.ch/detail.asp?ID=192215

zu nennen, auch wenns nicht um "Nazis" direkt geht. Blocher wird doch gerne in diese Ecke gestellt. Nun wurd ihm gar noch vom unbeliebtesten Bundesrat imho, vorgeworfen, dass er für eine "Volksdiktatur" sei. Was ist wohl ne Demokratie denn eigentlich Anderes?
Der Herr Couchepain möchte wohl lieber etwas am Volk vorbeiregieren, darin ist er übrigens 1A ;).

justanick
2004-10-07, 18:36:06
Nein, eben nicht! Ohne DARPA führt man keinen Atomkrieg, weil man danach nackt dasteht. Mit DARPA steigen die Chancen auf einen Atomkrieg, weil man eben bessere Chancen für das "danach" hat.

Ist genauso wie ein Raketenabwehrschirm: Der tötet primär keinen einzigen Menschen - aber er senkt die Hemmschwelle für einen Atomkrieg gewaltig.Für die potentiellen Gegener der USA, sprich die UdSSR, steigt die Hemmschwelle.;)
@topic: Der Nationalsozialismus ist ein theoretisch interessantes Sytem, wäre da nicht dieser exzessive Gewalteinsatz.:rolleyes:

Haarmann
2004-10-07, 18:45:28
justanick

Das Problem ist einfach... Die Leute, die vom ist Zustand profitieren, die klammern sich gerne dran und schrecken auch vor Gewalt zurück, wie sichs Weltweit immer mal wieder zeigt. Stellst also ein System hin, das 95% der Leute besser stellt, denn bisher und 5% der Leute schlechter, dann wirste wohl oder über die 5% irgendwie überzeugen müssen. Und da sie sich wohl nur mit Gewalt überzeugen lassen werden, wirst auch Gegengewalt anwenden müssen.
Das Schlimme ist, dass es wohl sogar den 5% innert kurzer Zeit besser ginge, wenn man das System umschmeisst.

skoRn
2004-10-11, 12:39:42
Oh wurde mir schlecht beim durchlesen dieses Artikels.
Alle ab '33 von Vorteilen zu sprechen ist einfach ein Witz.

- Die Menschen verloren ihre demokratischen Rechte. Versammlungsfreiheit, Wahlen, freie Presse...
- Die Gewerkschaften wurden aufgelöst. Die wöchentliche Arbeitszeit stieg um 5 Stunden an, die Nettolöhne wurden niedriger.
- Das gesamte Bildungswesen und die Gesellschaft wurde militarisiert (Modell Sparta).
- Nachbarn wurden schon vor dem Krieg verschleppt und in KZ gebracht, nur weil sie keine Christen, sondern Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten oder einfach liberal denkende waren.
- Die Staatsverschuldung stiegt in eine solche höhe, daß ein ordentlicher Staatshaushalt garnicht möglich war. Obwohl dabei jährlich die Ausgaben für Öffentliches, Bildung, Soziales sank (darunter auch das KdF, was hier einige als Vorbildlich fanden.)
- Ab 1937 war die versorgung der Bevölkerung mit Korn kaum noch Aufrecht zu erhalten, durch die Mißwirtschaft der Nationalsozialisten. Daher war die Annektion von Böhmen und Mähren auch der nächste Schritt, da dieses Gebiet als Kornkammer Europas galt.
- Sogar Kinder wurden so erzogen, ihre Eltern anzuzeigen, wenn sie sich zum Führer negativ äusserten. Das dies auch oft genug passierte belegen die vielen Gerichtsakten von damals.
Der Nationalsozialismus hatte nichts, aber auch garnichts positives an sich.
Wer von euch will denn schon ständig in Angst leben müssen, von der eigenen Familie, von der Gestapo bespitzelt zu werden?
Wie manche von euch immer noch von irgendwelchen tollen errungenschaften trotz Geschichtsunterricht sprechen können ist mir schleierhaft....

Ich geh jetzt erstmal kotzen...

WedgeAntilles
2004-10-12, 04:55:11
Oh wurde mir schlecht beim durchlesen dieses Artikels.
Alle ab '33 von Vorteilen zu sprechen ist einfach ein Witz.

- Die Menschen verloren ihre demokratischen Rechte. Versammlungsfreiheit, Wahlen, freie Presse...
- Die Gewerkschaften wurden aufgelöst. Die wöchentliche Arbeitszeit stieg um 5 Stunden an, die Nettolöhne wurden niedriger.
- Das gesamte Bildungswesen und die Gesellschaft wurde militarisiert (Modell Sparta).
- Nachbarn wurden schon vor dem Krieg verschleppt und in KZ gebracht, nur weil sie keine Christen, sondern Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten oder einfach liberal denkende waren.
- Die Staatsverschuldung stiegt in eine solche höhe, daß ein ordentlicher Staatshaushalt garnicht möglich war. Obwohl dabei jährlich die Ausgaben für Öffentliches, Bildung, Soziales sank (darunter auch das KdF, was hier einige als Vorbildlich fanden.)
- Ab 1937 war die versorgung der Bevölkerung mit Korn kaum noch Aufrecht zu erhalten, durch die Mißwirtschaft der Nationalsozialisten. Daher war die Annektion von Böhmen und Mähren auch der nächste Schritt, da dieses Gebiet als Kornkammer Europas galt.
- Sogar Kinder wurden so erzogen, ihre Eltern anzuzeigen, wenn sie sich zum Führer negativ äusserten. Das dies auch oft genug passierte belegen die vielen Gerichtsakten von damals.
Der Nationalsozialismus hatte nichts, aber auch garnichts positives an sich.
Wer von euch will denn schon ständig in Angst leben müssen, von der eigenen Familie, von der Gestapo bespitzelt zu werden?
Wie manche von euch immer noch von irgendwelchen tollen errungenschaften trotz Geschichtsunterricht sprechen können ist mir schleierhaft....

Ich geh jetzt erstmal kotzen...


Differenzierung mein Freund, Differenzierung ist wichtig :)
Es geht hier doch gar nicht darum ob das System im gesamten gut oder schlecht war.
Es ging darum, ob es einzelne, kleine, positive Aspekte gegeben hat.
Und die gabs in Gestalt von KdF.

Es hieß auch Hitler hätte seinen Hund geliebt (wobei er an ihm am Ende das Gift getestet hat - so groß war die Liebe wohl doch nicht...) - falls das stimmt ist es ne Tatsche, die man so nennen kann.
Macht ihn das besser? Nein, natürlich nicht, darum geht es nicht.

Matrix316
2004-10-12, 12:09:40
Differenzierung mein Freund, Differenzierung ist wichtig :)
Es geht hier doch gar nicht darum ob das System im gesamten gut oder schlecht war.
Es ging darum, ob es einzelne, kleine, positive Aspekte gegeben hat.
Und die gabs in Gestalt von KdF.

Es hieß auch Hitler hätte seinen Hund geliebt (wobei er an ihm am Ende das Gift getestet hat - so groß war die Liebe wohl doch nicht...) - falls das stimmt ist es ne Tatsche, die man so nennen kann.
Macht ihn das besser? Nein, natürlich nicht, darum geht es nicht.

Man kann auch als nicht-Nationalsozialist seinen Hund lieben, darum gehts doch. ;)

Der einzige Vorteil des NS ist, dass es eine Diktatur ist und wer an der Macht ist kann alles tun was er will ohne, dass eine Opposition dazwischen funkt. Allerdings ist das auch der größte Nachteil, neben dem Nationalismus und dem extremsten Rassismus/Antisemitismus den man sich vorstellen kann.