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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie unterscheidet sich ein Mac von einem PC - abgesehen von CPU und OS


Gast
2005-11-28, 22:56:10
Der Mac schleppt AFAIK im Gegensatz zu einem PC keine Altlasten mit. Er hat kein Bios.

Wie unterscheidet sich genau ein Mac von einem PC (abgesehen CPU und Betriebsystem)?

Werden Intel-Macs nur PCs mit Apple-Aufkleber werden?

StefanV
2005-11-28, 23:55:18
MACs unterscheiden sich durch PCs dadurch, das die PC eine Offene Architektur ist, der MAC aber ene geschlossene, bei dem ein Hersteller für alle Komponenten (mehr oder minder) verantwortlich ist.

Man kann den MAC durchaus auch als 'erweiterbare Konsole' sehen...

Sk_Antilles
2005-11-29, 00:18:36
Man kann den MAC durchaus auch als 'erweiterbare Konsole' sehen...

na, wenn das nicht gleich Ärger gibt :biggrin:

..nur, dass man mit einer Konsole vernünftig spielen kann

SCNR

deekey777
2005-11-29, 00:37:31
Der Mac schleppt AFAIK im Gegensatz zu einem PC keine Altlasten mit. Er hat kein Bios.

Wie unterscheidet sich genau ein Mac von einem PC (abgesehen CPU und Betriebsystem)?

Werden Intel-Macs nur PCs mit Apple-Aufkleber werden?
Es ist in erster Linie die Software, die einen Mac zu einem Mac macht. Als die ersten Gerüchte über den Umstieg auf Intel-CPUs kamen, war die erste Frage, ob man irgendwie MacOS auf einem gewöhnlichen PC installieren und nutzen könnte. Aber daraus wird wohl nix. HW-Unterschiede gab es vor einiger Zeit beim Apples spreziellen AGP, auch waren die PCI-Slots entweder breiter oder doppelt so schnell getaktet.
MACs unterscheiden sich durch PCs dadurch, das die PC eine Offene Architektur ist, der MAC aber ene geschlossene, bei dem ein Hersteller für alle Komponenten (mehr oder minder) verantwortlich ist.

Man kann den MAC durchaus auch als 'erweiterbare Konsole' sehen...
http://www.world-of-smilies.com/smiliesgenerator/smilie_23_30.000+Postings+Abzug%21%21%21_10_000000_000000_fffffe.png (http://www.world-of-smilies.com)

der Lustige
2005-11-29, 00:43:43
MACs unterscheiden sich durch PCs dadurch, das die PC eine Offene Architektur ist, der MAC aber ene geschlossene, bei dem ein Hersteller für alle Komponenten (mehr oder minder) verantwortlich ist.

Man kann den MAC durchaus auch als 'erweiterbare Konsole' sehen...


Mach deine Seitenwände vom Gehäuse zu, dann ist dein PC auch ein geschlossenes System :)

Gast
2005-11-29, 00:45:50
Es ist in erster Linie die Software, die einen Mac zu einem Mac macht. Als die ersten Gerüchte über den Umstieg auf Intel-CPUs kamen, war die erste Frage, ob man irgendwie MacOS auf einem gewöhnlichen PC installieren und nutzen könnte. Aber daraus wird wohl nix. HW-Unterschiede gab es vor einiger Zeit beim Apples spreziellen AGP, auch waren die PCI-Slots entweder breiter oder doppelt so schnell getaktet.

http://www.world-of-smilies.com/smiliesgenerator/smilie_23_30.000+Postings+Abzug%21%21%21_10_000000_000000_fffffe.png (http://www.world-of-smilies.com)


Es ist mehr als das Betriebsystem und das Konzept, das einen Mac zu einem Mac macht.

Ein Mac kann vieles, wovon PC-Besitzer nur träumen oder es nicht vermissen, weil sie es nicht kennen.

Beispiel: Target Mode -> Man verbindet einfach zwei Macs per per Firewire und Mac A mountet die Platte vom Mac B beim booten.

Das ist halt die OpenFirmware, die solche Features erlaubt. Da wird auch kein Prozessor wie bei PCs erst im 16 Bit Modus gestartet. Es gibt auch keine IRQ-Problematik.

Sprich: Ein Mac ist viel moderner, als ein "veralteter" PC. In der x86-Welt traut sich ja keiner, die veralteten Zöpfe abzuschneiden.


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@Pyane: Natürlich kann man einen Mac erweitern -> PowerMac

der Lustige
2005-11-29, 00:56:48
Es ist mehr als das Betriebsystem und das Konzept, das einen Mac zu einem Mac macht.

Ein Mac kann vieles, wovon PC-Besitzer nur träumen oder es nicht vermissen, weil sie es nicht kennen.

Beispiel: Target Mode -> Man verbindet einfach zwei Macs per per Firewire und Mac A mountet die Platte vom Mac B beim booten.

Das ist halt die OpenFirmware, die solche Features erlaubt. Da wird auch kein Prozessor wie bei PCs erst im 16 Bit Modus gestartet. Es gibt auch keine IRQ-Problematik.

Sprich: Ein Mac ist viel moderner, als ein "veralteter" PC. In der x86-Welt traut sich ja keiner, die veralteten Zöpfe abzuschneiden.


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@Pyane: Natürlich kann man einen Mac erweitern -> PowerMac


Mensch jetzt bin isch aber neidisch...

Vielleicht solltes Du dir mal die Tatsachen genauer vergeichen um ein sinnvollers Fazit zu verfassen.

Legolas
2005-11-29, 01:25:02
Es ist in erster Linie die Software, die einen Mac zu einem Mac macht. Als die ersten Gerüchte über den Umstieg auf Intel-CPUs kamen, war die erste Frage, ob man irgendwie MacOS auf einem gewöhnlichen PC installieren und nutzen könnte. Aber daraus wird wohl nix. HW-Unterschiede gab es vor einiger Zeit beim Apples spreziellen AGP, auch waren die PCI-Slots entweder breiter oder doppelt so schnell getaktet.


Die 'extrabreiten', schnell getakteten PCI slots gibts auch bei PCs, man muss nur ein entsprechendes Server/Workstationboard kaufen.



Das mit der Open Firmware wird sich wohl mittelfristig auch beim MAC erledigt haben, da die neuen IntelMac afaik das ganz normale BIOS nutzen werden.

Coda
2005-11-29, 01:52:49
Nö werden sie nicht. Aber der PC wird bald nen moderneres BIOS bekommen (EFI).

Ganon
2005-11-29, 08:11:00
Nö werden sie nicht. Aber der PC wird bald nen moderneres BIOS bekommen (EFI).

Soweit ich gelesen habe ist EFI auf x86 nicht das EFI vom Itanium, sondern nur ein Aufsatz auf das normale BIOS.

Was Apple als "BIOS" nutzen wird, steht irgendwie noch in den Sternen. Wissen werden wir es erst wenn die Macs da sind. Entweder:
- BIOS
- EFI x86
- was neues von Apple

Letzteres ist unwahrscheinlich... Apple meinte aber es wird nicht die OpenFirmware sein.

ShadowXX
2005-11-29, 08:30:18
Es ist mehr als das Betriebsystem und das Konzept, das einen Mac zu einem Mac macht.

Ein Mac kann vieles, wovon PC-Besitzer nur träumen oder es nicht vermissen, weil sie es nicht kennen.

Beispiel: Target Mode -> Man verbindet einfach zwei Macs per per Firewire und Mac A mountet die Platte vom Mac B beim booten.

Das ist halt die OpenFirmware, die solche Features erlaubt. Da wird auch kein Prozessor wie bei PCs erst im 16 Bit Modus gestartet. Es gibt auch keine IRQ-Problematik.

Sprich: Ein Mac ist viel moderner, als ein "veralteter" PC. In der x86-Welt traut sich ja keiner, die veralteten Zöpfe abzuschneiden.


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@Pyane: Natürlich kann man einen Mac erweitern -> PowerMac

Das ist trotzdem nur Software......und das man einen Mac nicht erweitern kann hat SP ja auch gar nicht behauptet.

Juerg
2005-11-29, 08:49:54
Beispiel: Target Mode -> Man verbindet einfach zwei Macs per per Firewire und Mac A mountet die Platte vom Mac B beim booten.Ja was ist den das? Also wenn ich zwei Dosen per Netzwerk miteinander verbinde, dann mountet der Eine jedes gewünschte Laufwerk des Anderen beim booten. Die Methode ist nicht die gleiche... das Resultat schon.

Das ist halt die OpenFirmware, die solche Features erlaubt. Da wird auch kein Prozessor wie bei PCs erst im 16 Bit Modus gestartet. Es gibt auch keine IRQ-Problematik.Das ist halt die ClosedFirmware, da werden alle ID-Strings in den jeweiligen Firmwares der Komponenten (sprich: Festplatte, CPU, Grafikkarte usw...) nach ID-String "Copyright Jobs & Co" abgesucht. Wenn nicht vorhanden -> Bäähh. igitt... ist ja Schlammblut im System.

Hört doch auf mit dem elitären Gequatsche. Es gibt diverse Anwendungsbereiche wo der MAC-PC sehr wahrscheinlich (weiss es nicht aus eigener Erfahrung) einiges dem XY-PC voraus hat (explizit ist hier nicht Performance gemeint) sowie umgekehrt auch...

Gast
2005-11-29, 10:28:40
Naja - im Januar wissen wir vielleicht mehr ;)

http://www.mactechnews.de/index.php?id=11761


Ich hoffe, daß die Macs mehr als PCs mit Apple-Logo sein werden!

noid
2005-11-29, 10:49:17
Es ist mehr als das Betriebsystem und das Konzept, das einen Mac zu einem Mac macht.

Ein Mac kann vieles, wovon PC-Besitzer nur träumen oder es nicht vermissen, weil sie es nicht kennen.

Beispiel: Target Mode -> Man verbindet einfach zwei Macs per per Firewire und Mac A mountet die Platte vom Mac B beim booten.

Das ist halt die OpenFirmware, die solche Features erlaubt. Da wird auch kein Prozessor wie bei PCs erst im 16 Bit Modus gestartet. Es gibt auch keine IRQ-Problematik.

Sprich: Ein Mac ist viel moderner, als ein "veralteter" PC. In der x86-Welt traut sich ja keiner, die veralteten Zöpfe abzuschneiden.


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@Pyane: Natürlich kann man einen Mac erweitern -> PowerMac

Durch das wegfallen der Zöpfe ist der Mac auch extrem uninteressant für den ing-bereich. jemand der basteln will/muss wird sicherlich kein system nehmen was ihn derart in der abwärtskompatibilität einschränkt.

Gast
2005-11-29, 11:05:40
Soweit ich gelesen habe ist EFI auf x86 nicht das EFI vom Itanium, sondern nur ein Aufsatz auf das normale BIOS.

Was Apple als "BIOS" nutzen wird, steht irgendwie noch in den Sternen. Wissen werden wir es erst wenn die Macs da sind. Entweder:
- BIOS
- EFI x86
- was neues von Apple

Letzteres ist unwahrscheinlich... Apple meinte aber es wird nicht die OpenFirmware sein.


Wieso ist letzteres Unwahrscheinlich? Kostenfrage?


Durch das wegfallen der Zöpfe ist der Mac auch extrem uninteressant für den ing-bereich. jemand der basteln will/muss wird sicherlich kein system nehmen was ihn derart in der abwärtskompatibilität einschränkt.

Verstehe ich nicht ganz.
Ich finde es nicht sonderlich toll, dass in der x86/Windowswelt immer Altlasten mitgeschleppt werden. Sei es die Hardware oder das Betriebsystem (Windows).

Wollte Intel nicht mal mit dem Itanium die ganzen alten Zöpfe abschneiden und ist dann zurückgerudert?

alkorithmus
2005-11-29, 11:07:18
Man sollte die Sicherheit eventuell auch noch erwähnen.
Ist ja nun was ganz anderes als bei Win.

Ganon
2005-11-29, 12:17:45
Wieso ist letzteres Unwahrscheinlich? Kostenfrage?

Weil letzens ein Intel-Mitarbeiter gesagt hat (siehe MTN-Archiv) das Apple keinerlei "Spezialhardware" haben will. D.h. die Chips kommen alle von Intel "von der Stange".

Darum wohl eher ein BIOS, bzw. BIOS mit EFI-Erweiterung.

Da aber auch damals jemand gesagt hat Apple steige nicht auf Intel um, sondern es geht um WiMAX, ist das natürlich mit ein bisschen vorsicht zu betrachten.

Wie gesagt. WAS kommt, weiß man erst wenn es da ist. Wenn aber erste iBooks schon im Januar rauskommen sollen, dann ist's es wohl keine Neuentwicklung von Apple.
Januar/Februar ist sogar warscheinlich, da Steve bei der WWDC2005 sagte "Begin next Year..." und dann erst später erst "to the next WWDC2005", oder so ähnlich.

StefanV
2005-11-29, 12:26:05
@Pyane: Natürlich kann man einen Mac erweitern -> PowerMac
Ich denke, du hast mich missverstanden...


Kann ich die Mutterbretter austauschen?
Gibts 'nen anderen Hersteller von MAC Systemen außer Apple?
Gibts 'nen anderen Hersteller für MAC Motherboards als Apple?

Muss nicht alles, was in 'nen MAC kommen kann, von Apple zertifiziert werden? :)

"Ein Geschlossenes System" schließt nicht aus, das mans nicht erweitern kann, es sagt nur aus, das nicht jeder die Möglichkeit hat, soetwas zu bauen.

Im Gegensatz zum 'offenen System', wo jeder, der die Möglichkeiten dazu hat, in der Lage ist, ein entsprechendes System zu bauen...

StefanV
2005-11-29, 12:35:12
http://www.world-of-smilies.com/smiliesgenerator/smilie_23_30.000+Postings+Abzug%21%21%21_10_000000_000000_fffffe.png (http://www.world-of-smilies.com)
hm, warum?! :|

Was ist daran so schlimm, an einer Konsole zu sitzen, außer dem Namen? :|

Eine 'Konsole' hat nicht nur Nachteile, es gibt auch ein paar große Vorteile, die nicht austauschbare hardware ist so zugleich der größte Nachteil wie auch der größte Vorteil, kommt halt drauf an, wie man es sieht und sehen möchte ;)

Der Vorteil ist, das man weiß was für Hardware man erwarten kann, entsprechend kann man die Programme darauf anpassen.

So muss man aktuell nur mit 3 CPUs rechnen: der alte G3, der G4 und der G5...


Mit wievielen muss man beim PC rechnen? ;)

Michbert
2005-11-29, 17:42:49
Tja, Sache ist, dass noch keiner genau sagen kann wie genau sich die Intel Macs hardwaremäßig von anderen PCs unterscheiden werden, aber das wird letztlich kaum eine Rolle spielen. Klar is, Apple wird alles tun um eine Verbreitung von Mac OS X auf anderen PCs so schwer wie möglich zu machen, aber gleichzeitig versuchen Windows kompatibel zu bleiben um bei Umsteigern und Multiusern anzukommen und dann mal richtig abzuräumen...
Apple wird natürlich trotzdem sicher ne Möglichkeit finden die Anhänger von der Einzigartigkeit ihrer Hardware zu überzeugen, könnt ich wetten ;)
Kleinere sinnvolle Gimmicks, die den Eindruck von Fortschrittlichkeit vermitteln, sind aber trotzdem ganz nette Boni bei den Macs :)

HellHorse
2005-11-29, 19:20:18
Es ist mehr als das Betriebsystem und das Konzept, das einen Mac zu einem Mac macht.

Ein Mac kann vieles, wovon PC-Besitzer nur träumen oder es nicht vermissen, weil sie es nicht kennen.

Beispiel: Target Mode -> Man verbindet einfach zwei Macs per per Firewire und Mac A mountet die Platte vom Mac B beim booten.

Das ist halt die OpenFirmware, die solche Features erlaubt. Da wird auch kein Prozessor wie bei PCs erst im 16 Bit Modus gestartet. Es gibt auch keine IRQ-Problematik.

Sprich: Ein Mac ist viel moderner, als ein "veralteter" PC. In der x86-Welt traut sich ja keiner, die veralteten Zöpfe abzuschneiden.


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@Pyane: Natürlich kann man einen Mac erweitern -> PowerMac
Genau, und weil x86 so Scheisse ist, steigt Apple um auf .... x86. Steve hat uns jahrelang erzählt dass Intel und x86 einfach nur BS ist daraus überhaupt nichts werden kann (tönte so ähnlich wie bei dir). Bis er dann vom einen Tag auf den anderen x86 super cool fand.
Das ist so wei bei "UNIX" gabs schon lange vor MacOS und war natürlich Scheisse, bis zu dem Zeitpunkt als Apple umstiegt, dann war's plötzlich modern und innovativ.

Gast-
2005-11-29, 20:14:12
Das nenne ich mal eine klassische HellHorse-Antwort ;D :D

HellHorse
2005-11-29, 22:06:17
Das nenne ich mal eine klassische HellHorse-Antwort ;D :D
Was soll man sonst auf den klassichen Mac Fanboy Post antworten? ;D :D

noid
2005-11-30, 09:37:44
Genau, und weil x86 so Scheisse ist, steigt Apple um auf .... x86. Steve hat uns jahrelang erzählt dass Intel und x86 einfach nur BS ist daraus überhaupt nichts werden kann (tönte so ähnlich wie bei dir). Bis er dann vom einen Tag auf den anderen x86 super cool fand.
Das ist so wei bei "UNIX" gabs schon lange vor MacOS und war natürlich Scheisse, bis zu dem Zeitpunkt als Apple umstiegt, dann war's plötzlich modern und innovativ.

tja, so ist die welt... vor der wahl ist nach der wahl. jobs könnte glatt politiker werden.

Gast
2005-11-30, 10:07:03
Das in der x86 Welt uralte Altlasten mitgeschleppt werden stimmt aber und ist kein Mac Fanboy gelabere!

Bokill
2005-11-30, 12:36:09
Tja, Sache ist, dass noch keiner genau sagen kann wie genau sich die Intel Macs hardwaremäßig von anderen PCs unterscheiden werden, aber das wird letztlich kaum eine Rolle spielen. Klar is, Apple wird alles tun um eine Verbreitung von Mac OS X auf anderen PCs so schwer wie möglich zu machen, aber gleichzeitig versuchen Windows kompatibel zu bleiben um bei Umsteigern und Multiusern anzukommen und dann mal richtig abzuräumen...
Apple wird natürlich trotzdem sicher ne Möglichkeit finden die Anhänger von der Einzigartigkeit ihrer Hardware zu überzeugen, könnt ich wetten ;)
Kleinere sinnvolle Gimmicks, die den Eindruck von Fortschrittlichkeit vermitteln, sind aber trotzdem ganz nette Boni bei den Macs :) Es gab kürzlich eine Meldung, worin gesagt wurde, dass die Hardware an sich Standard Hardware ist. Was Intel 2006 speziell in Sachen Apple macht ist das Bauen von speziellen Mainboards (Intel ist auch Mainboardhersteller). Laut Aussage Intel macht es keinen ökonomischen Sinn speziell für Apple CPU- und Chipsatz- "Sonderauflagen zu backen.

Ein "Fritz" Chip hier, ein versteckter Dongel dort, geschickte Rechteverwaltung, verschlüsseltes BIOS (oder EFI) könnte die Plattform dann immer noch "Einmalig" genug gegenüber der klassischen PC-Welt machen.

EFI als Option die Apple Plattform einmaliger zu machen halte ich da für gut möglich. EFI ist nun mal etwas anderers und flexibler, als das bisherige BIOS.
Eine Mischform gibt es davon abgesehen sowieso nicht, allenfalls eine noch von anderen unterstützte Varainate davon. AMD gehört seit geraumer Zeit auch zu den Unterstützern von EFI, das war mal anders ...

Nachtrag:
Wenn man es sich so betrachtet, dann wird 2006 Apple eben doch nur noch zum schnöden x86-PC. Der Grund ist einfach.

Was hindert denn 2006 andere Hersteller, ebenso geschlossene Systemumgebungen zu schaffen?

Es hätte schon Sinn für Dell, HP, Lenovo ... nur noch vorgegebene Pfade von Hardware zu unterstützen. Mit Rechteverwaltung, Fritzchip, Virtualisierung droht da eine deutliche Einschränkung von der berühmt und berüchtigten x86-Kompatibelität, die 2006 bei Apple sowieso eher wohl x86-64 bedeuten wird.

"Kompatibelität" ist Segen und Fluch zugleich. Für die grossen Global Player ist da eine übersichtlichere Hardwarewelt eher von Vorteil (besserer Support für bekannte, unterstütze Hardware).

MFG Bobo(2005)

Coda
2005-11-30, 15:02:37
Das in der x86 Welt uralte Altlasten mitgeschleppt werden stimmt aber und ist kein Mac Fanboy gelabere!Das interessiert aber sonst keinen, weil das Zeug im 32- oder 64-bit-Modus gar nicht aktiv ist und in heutigen Fertigungsprozessen verdammt wenig Platz verbraucht.

Nach dem Decoding ist x86 sowieso intern modernes RISC für die Prozessoren. Es hat sogar Vorteile, da x86-Instructions verschieden lang sind und dadurch eine Art Kompression für häufig gebrauchte Befehle darstellt, wodurch x86 ziemlich wenig Instruction-Cache braucht.

Es war mal ein Problem als man noch wenig Logik verbauen konnte und dadurch Kompromisse eingehen musste, aber inzw. hat selbst ein G5 mehr Decoding-Stages als ein Athlon 64.

Mailwurm
2005-12-01, 03:54:44
Ja was ist den das? Also wenn ich zwei Dosen per Netzwerk miteinander verbinde, dann mountet der Eine jedes gewünschte Laufwerk des Anderen beim booten. Die Methode ist nicht die gleiche... das Resultat schon.

Das ist halt die ClosedFirmware, da werden alle ID-Strings in den jeweiligen Firmwares der Komponenten (sprich: Festplatte, CPU, Grafikkarte usw...) nach ID-String "Copyright Jobs & Co" abgesucht. Wenn nicht vorhanden -> Bäähh. igitt... ist ja Schlammblut im System.

Hört doch auf mit dem elitären Gequatsche. Es gibt diverse Anwendungsbereiche wo der MAC-PC sehr wahrscheinlich (weiss es nicht aus eigener Erfahrung) einiges dem XY-PC voraus hat (explizit ist hier nicht Performance gemeint) sowie umgekehrt auch...

Da hat der Vorredner Mist erzählt. Beim Target Modus bootet der Rechner über Firewire von der Systemplatte des anderen Rechners. Somit kann man z.B. die Benutzerdaten Problemlos transferrieren, wenn man einen neues System hat.

Trotzdem muss man sagen, dass die Macintosh Architektur moderner als die übliche x86er Technik ist. Der PowerPC wurden erst Anfang der 90er Jahre von vorn herein als 32 Bit Prozessor entwickelt und muss sich nicht mit A20 Gates oder 16 bzw. 24 IRQ-Lines herumschlagen. Zudem muss man im BIOS nicht etwas konfigurieren, dass der Rechner optimal läuft. Einschalten, arbeiten, fertig.

Zudem setzt Apple immer recht frühzeitig auf neue Technologien, so war in den iMacs bereits USB verbaut und mit passenden Geräten benutzbar, als beim PC dafür noch die Pfostenstecker auf den Mainboards vergammelten.

Firewire bot schon frühzeitig die Möglichkeit externe Festplatte und Videokameras anzuschließen.

WLAN gab es als "Airport" bereits, bevor hierzulande der DSL-Boom einsetzte.

Gigabit Netzwerkanschlüsse gab es ebenfalls bereits seit 2000 in Apple-Rechnern.

Apple stellte mit dem PowerBook 100 1991 den ersten brauchbaren Mobilrechner vor.

...

Juerg
2005-12-07, 09:09:45
Da hat der Vorredner Mist erzählt. Beim Target Modus bootet der Rechner über Firewire von der Systemplatte des anderen Rechners. Somit kann man z.B. die Benutzerdaten Problemlos transferrieren, wenn man einen neues System hat.Aha, wieder was gelernt...Gigabit Netzwerkanschlüsse gab es ebenfalls bereits seit 2000 in Apple-Rechnern.Jetzt kommt das obligate jaja, aber :biggrin:
Weisst Du was im Jahre 2000 eine Kat.6 Kabel gekostet hat? Weisst Du was eine Gigabit-Switch im Jahre 2000 gekostet hat? Um Deinen sogenannten "Vorteil" ausnutzen zu können war eine mindestens vierstellige Investition zusätzlich nötig.

Ganon
2005-12-07, 09:15:29
Der PowerPC wurden erst Anfang der 90er Jahre von vorn herein als 32 Bit Prozessor entwickelt

64bit Prozessor mit 32bit Subset.

kelo
2005-12-07, 11:52:33
tja, so ist die welt... vor der wahl ist nach der wahl. jobs könnte glatt politiker werden.
Marketing ist Marketing.

Das was einen Mac von einen PC unterscheidet?
Bei einem Mac ist das System aus Hard- und Software insgesamt homogener. Bei einem PC muss man sich mehr herumschlagen.

svenw
2005-12-07, 12:35:11
Das Problem der PCs ist, das die Spezifikationen zu weich sind. Ich bin kein Freund von verdongelten PCs aber das könnte vieleicht der einzige Vorteil von dem ganzen Kram sein: Die Hard- und Software muß zertifiziert sein!

Wenn man teilweise sieht was für Elektronik Müll als Hardware angeboten wird, dann graust es einem. Apple garantiert bis zu einem gewissen Grad, das alles funktioniert, beim PC verläßt man sich dort auf Tests durch Magazine und anch dem Motto: Der Käufer entscheidet. Ein Apple Mainboard paßt in einen Apple Rechner. Kein Gefummel (okay, das stimmt nicht ganz), keine zu kurzen Strippen vom Netzteil, Graka zu lang für Gehäuse X, Netzteil zu schwach weil nirgendwo draufsteht was eine Komponente wirklich zieht etc. usw. blablabla.

Wenn sich die Industrie darauf einigen könnte das nur noch zertifizierte Hardware lauffähig ist, würde man auch den PC Besitzern viel Gutes tun!

Madman123456
2005-12-07, 13:02:21
Wie Payne schon sagte, ist der grösste Vorteil des Macs auch gleichzeitig sein Nachteil: Die Austauschbarkeit der Hardware. Wer irgendwas für einen x86 Rechner programmiert, muss damit rechnen das sein Programm auf irgendeiner der 96873475683875839295609 verschiedenen möglichen Hardware konfigurationen nicht läuft.

Vorteil bei meinem "Nicht-Mac" ist aber auch, das ich eine gigantische Auswahl von Hardware hab. Jeder Trottel kann irgendeine Erweiterungskarte für meinen Rechner zusammenlöten um damit irgendwelche Geräte anzusteuern, von denen die meisten garnicht wissen das es sie gibt. Ich kann im Elektronik Handel irgendwas kaufen, eine LED Laufschrift, einen Roboterarm, eine Alarmanlage oder sonst irgendwas, stecke dann die Erweiterungskartein meinen Rechner, installiere die Software und kann sehr komfortabel mit meinem Spielzeug umgehn.
Im ungünstigsten Fall kommt dann wieder der Nachteil zum tragen, nämlich das diese Software dann auf meinem Rechner nicht läuft, weil die Programmierer nicht damit gerechnet haben das jemand seinen Rechner so zusammenstellt wie ich das getan hab...

Ich kann mir auch verschiedene Versionen derselben Hardware in meinen PC stecken. Nehm ich die Grafikkarte von der Firma x, die hat mir bereits einen Silencer draufgetan und ist billiger, oder nehm ich die Karte von der Firma Y, die ist ein bisschen teurer, tut mir aber dann ein bisschen mehr Ram auf die Karte...

Juerg
2005-12-07, 13:03:12
Das Problem der PCs ist, das die Spezifikationen zu weich sind. Ich bin kein Freund von verdongelten PCs aber das könnte vieleicht der einzige Vorteil von dem ganzen Kram sein: Die Hard- und Software muß zertifiziert sein!

Wenn man teilweise sieht was für Elektronik Müll als Hardware angeboten wird, dann graust es einem. Apple garantiert bis zu einem gewissen Grad, das alles funktioniert, beim PC verläßt man sich dort auf Tests durch Magazine und anch dem Motto: Der Käufer entscheidet. Ein Apple Mainboard paßt in einen Apple Rechner. Kein Gefummel (okay, das stimmt nicht ganz), keine zu kurzen Strippen vom Netzteil, Graka zu lang für Gehäuse X, Netzteil zu schwach weil nirgendwo draufsteht was eine Komponente wirklich zieht etc. usw. blablabla.

Wenn sich die Industrie darauf einigen könnte das nur noch zertifizierte Hardware lauffähig ist, würde man auch den PC Besitzern viel Gutes tun!
Nein, nein, nein... und nochmals nein. Denn dann könnte man ja stabile Rechner bzw. Hardware bauen bzw. voraussetzen, was wiederum bedeutet, dass man nicht Windows Schuld geben kann, dass die Hardware absemmelt, was wiederum MS nicht dazu verleiten wurde alle 2-3 Jahre ein neues stabileres! OS auf den Markt zu werfen, was wiederum bedeutet, dass das für zwei ganze Industriezweige quasi das Aus bedeuten würde, was wiederum bedeutet, dass ich nichts mehr zu fummeln und basteln hätte! Kapische! :biggrin:

Oopss, falsches Zitat... :eek:

Mailwurm
2005-12-07, 13:40:36
Aha, wieder was gelernt...Jetzt kommt das obligate jaja, aber :biggrin:
Weisst Du was im Jahre 2000 eine Kat.6 Kabel gekostet hat? Weisst Du was eine Gigabit-Switch im Jahre 2000 gekostet hat? Um Deinen sogenannten "Vorteil" ausnutzen zu können war eine mindestens vierstellige Investition zusätzlich nötig.

Dumm nur, dass Cat.5 Kabel vollkommen für Gigabit-Ethernet ausreicht. Dass die Switches damals deutlich teurer waren, lag aber nicht an Apple. Abgesehen davon war der GBit-Anschluss in einem PowerMac verbaut, sprich einer Grafik-Workstation für Pro-Anwender. Die sind nunmal für eine andere Nutzergrupper gedacht, die nicht aller 6 Monate die neueste 3D-Technik braucht, sondern auch 5-6 Jahre mit der gleichen Hardware arbeitet. Und da ist es gut, auch für zukünftige Entwicklungen gerüstet zu sein.

Wenn niemand neue Techniken verbauen würde, nur weil sie neu und damit teuer sind, säßen wir noch heute am C64. :smile:

Gast
2005-12-07, 13:46:02
Dumm nur, dass Cat.5 Kabel vollkommen für Gigabit-Ethernet ausreicht.

Hinzu kommt noch das man so unabhängig von Crossover-Kabeln ist. Egal was für ein Kabel-Typ (Patch, oder Crossover), die Verbindung steht.

Juerg
2005-12-07, 14:11:39
Dumm nur, dass Cat.5 Kabel vollkommen für Gigabit-Ethernet ausreicht. Dass die Switches damals deutlich teurer waren, lag aber nicht an Apple.Dumm nur dass meistens niemand bei der Installation von Cat.5 darauf geachtet hat:

"The standard defines Gigabit Ethernet operation over distances of up to 100 meters using four pairs of CAT-5 balanced copper cabling."
http://standards.ieee.org/announcements/802.3ab.html


Dasss der Preis der Switches nicht an Apple lag ist schon klar. Ich wollte damit nur andeuten, dass der Kauf 2000 keinen Sinn gemacht hat. Heute aber sehr wohl.

Plasma
2005-12-07, 14:40:12
Das Gesamtkonzept unterscheidet sich vom normalen Windows XP PC.
Apple zielt auf eine ganz andere Zielgruppe ab als die meisten Leser hier im Forum. 90% der PC Besitzer haben keine Ahnung vom Innenleben eines PC´s und wollen es auch nicht wissen. Diese Leute wohlen einen Computer möglichst ohne Problem nutzen. Wenn das Betriebssystem dabei noch einfach zu händeln ist und die kompatibilität zum Rest der Welt stimmt, ist die Maschine perfekt.

Gehe heute mal in einen Laden und kaufe einen Windows PC. Der Otto Normalverbraucher ist dabei doch völlig überfordert. AMD, Intel, DualCore, Taktfrequenz, Cach, RAM, Grafikkarte, nochmal RAM, AGP, PCI-E, USB, SATA, Festplatte, DVD, DVD double Layer, Firewall, Virenscanner, Notdiskette, BootCD, Router usw. Was glaubt ihr was da in den Köpfen bei den Leuten abgeht?

Appel z.B. bringt drei gängige und vorallem abgestimmte Modelle raus und macht noch etwas Marketing, gewinnt die wichtigsten Tests und dann werden wir mal sehen was geht. Das ist einfach und leicht zu verstehen.

Dazu kommt das viele Leute(nicht alle) gute Erfahrungen mit dem Ipod gemacht habe. Apple hat jetzt schon ein sehr hohes Ansehen bei den meisten Leuten.

Außerdem was soll Apple sonst machen. Mit einem x86 Rechner kann man doch heute sogut wie alles machen. Vom Heimcomputer bis zum Serversystem läuft doch alles damit. Außerdem haben die Gescheindigkeitsvorteile bei den meisten Anwendungen kaum noch irgendwelche Auswirkungen. Ob 3Ghz Intel Prozessor oder ein 2GHz IBM Prozessor. Hey, wer kein Spezialzeugs macht merkt da kaum einen Unterscheid. Also kann man damit auch kein Schlacht mehr gewinnen. Dazu kommt das vieles was Apple eingeführt hatte später von Windows übernommen wurde. Also muss Apple sich etwas überlegen um eine Daseinsberechtigung zu haben oder es wird irgendwann langfristig verschwinden

Jetzt dreht Apple den Spieß um. Was Windows kann kann Apple auch. Wenn nun auch die Software Kompatibilität hergestellt werden kann. Also gängige Windows-Software wie Office, Games usw. auch auf Mac Rechnern in irgendeiner Form und problemlos laufen, dann hat Microsoft ein großes Problem. Und das finde ich gut. Dann kommt endlich mal Schwung in den Markt.

Langfristig werden bestimmt viele Softwareanbieter ihre Produkte auf beiden Plattformen anbieten. Schliesslich haben bei die selbe Prozessor-Architektur unterm Arsch. OpenGL wird wahrscheinlich auch wieder mehr an Bedeutung gewinnen usw.

Ich bin echt mal gespannt wie sich das entwickelt. Das wird bestimmt den Markt ordentlich aufmischen.

So, jetzt ist aber gut, frohe Weihnachten.

Juerg
2005-12-07, 14:56:46
Gehe heute mal in einen Laden und kaufe einen Windows PC. Der Otto Normalverbraucher ist dabei doch völlig überfordert. AMD, Intel, DualCore, Taktfrequenz, Cach, RAM, Grafikkarte, nochmal RAM, AGP, PCI-E, USB, SATA, Festplatte, DVD, DVD double Layer, Firewall, Virenscanner, Notdiskette, BootCD, Router usw. Was glaubt ihr was da in den Köpfen bei den Leuten abgeht?

Appel z.B. bringt drei gängige und vorallem abgestimmte Modelle raus und macht noch etwas Marketing, gewinnt die wichtigsten Tests und dann werden wir mal sehen was geht. Das ist einfach und leicht zu verstehen.
[...]Was in den Köpfen bei den Leuten abgeht? Ganz einfach: Boah.. der Apple kostet ~50% mehr, ausserdem habe ich ebenfalls Feierweier und das USSR nein USB gedöns und vorallem 512MegaRAM dingens auf der Karte die Bilder herstellt. Des weiteren kann ich 27 Filme mehr speichern und oder das aequivalent von 321 Sendungen DSDS. Kurzum viel mehr Stoff für viel weniger Kohle.

Das manchmal weniger mehr ist und, dass sie diese Angaben weder korrekt wiedergeben geschweige den interpretieren und einordnen können spielt absolut keine Rolle.

Was glaubst Du, weshalb es Leute gibt die 200kg Plastik (das weitaus meiste in Form von aerodynamischen Flügeln) an ihr Fahrzeug montieren und auch noch glauben das Auto wäre dadurch auch nur ein Haar schneller geworden.

HOT
2005-12-07, 15:51:39
Das in der x86 Welt uralte Altlasten mitgeschleppt werden stimmt aber und ist kein Mac Fanboy gelabere!

Die x86 Rechnerarchitektur heutiger Prozessoren schleppen sicher noch einige Altlasten mit sich herum (immernoch das leidige A20 z.B.) Aber was hat der PC dadurch für Nachteile ggü. dem Mac? Richtig! Keine :D
Und genau darum geht es doch. MacOS auf x86 ist wie Windows auf x86, ein weiteres OS für die "ineffiziente schrottige x86 Architektur", die immernoch mit Steinzeit BIOS auskommen muss (wie überaus tragisch).
Vielleicht solltest du mal einen Blick auf die Realität werfen: Power ist im Computermarkt tot, wenn Apple davon weggeht, genauso tot wie alle anderen Architekturen (und es gab verdammt viele). Die x86 Architektur hat sich grossflächig durchgesetzt und wird sich auch in Zukunft grossflächig durchsetzen, nicht zuletzt dank AMDs kleiner AMD64 Erweiterung, eben weil es ein offener Standard ist und sogar einige andere technische Vorteile bietet (man mag es kaum glauben ;D).
Der Mac wird vielleicht einige BIOS Features voraussetzen, allerdings wird Apple keine eigenen Mobos bauen, sondern auf Intel Chipsätze und vieleicht sogar Mobos von anderen Herstellern als Intel einkaufen, die die Mac Erweiterungen mitbringen. Auf längere Sicht, denke ich, dass Apple die Einschränkungen aufheben wird.

Gast
2005-12-07, 16:40:48
allerdings wird Apple keine eigenen Mobos bauen

Doch. Tuen sie. Jedoch mit Intel-Chipssätzen.

Zitat von Intel:
"Intel hilft Apple beim Bau von Mainboards"

ShadowXX
2005-12-07, 16:59:09
Doch. Tuen sie. Jedoch mit Intel-Chipssätzen.

Zitat von Intel:
"Intel hilft Apple beim Bau von Mainboards"

Ich glaube nicht, dass wenn Intel-Chipsätze benutzt werden, die Apple-MoBos sich großartig vom Referenzdesign der Intel-Boards unterscheiden werden.

Das "hilft" ist in diesem zusammenhang wohl mehr mit "stellt zur Verfügung" zu verstehen.

Gast
2005-12-07, 17:01:15
Ich glaube nicht, dass wenn Intel-Chipsätze benutzt werden, die Apple-MoBos sich großartig vom Referenzdesign der Intel-Boards unterscheiden werden.

Auch für Designs wie iMac und MacMini?

stav0815
2005-12-07, 17:23:27
Auch für Designs wie iMac und MacMini?
Intel bietet auch µATX Referenzboards für den P-M mit i915GM an...