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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Vorteile bringt einem "Ausländer" die Deutsche Staatsbürgerschaft?


orda
2008-08-13, 13:33:05
Genau, Frage steht im Raum.

Angenommen er/sie wohnt seit 10 Jahren hier, hat Abitur, studiert, spricht Deutsch perfekt...besitzt jedoch die Staatsangehörigkeit der Heimat.

Welche LOGISCHEN Aspekte sprechen dafür Deutscher zu werden?

daflow
2008-08-13, 13:38:43
Weniger Aufwand, wenn sie mal in Deutschland heiraten will... dafür halt das Geschiss vorher beim Sataatsbürgerschaft beantragen... :ulol: das wars im Groben und Ganzen (evtl. Abweiechend, je nachdem ob die Staatsbürgerschaft die sie derzeit hat irgendwelche Nachteile fürs tägliche Leben mitbringt, ich hab nicht die rechten und Pflichten der Staatsbürgerschaften aller Nationen der Welt im Kopf;) )

EvilOlive
2008-08-13, 13:41:18
-Schutz vor Ausweisung
-Bürgerrechte
-Das Recht zu wählen (oder gewählt zu werden)
-Schutz im Ausland durch die deutsche Botschaft
-in viele Länder visafrei verreisen
-etc.

flatbrain
2008-08-13, 13:42:30
Genau, Frage steht im Raum.

Angenommen er/sie wohnt seit 10 Jahren hier, hat Abitur, studiert, spricht Deutsch perfekt...besitzt jedoch die Staatsangehörigkeit der Heimat.

Welche LOGISCHEN Aspekte sprechen dafür Deutscher zu werden?

Kommt auf die aktuelle Staatsbürgerschaft an.

daflow
2008-08-13, 13:57:32
-Das Recht zu wählen (oder gewählt zu werden)


EU-Bürger können zumindest an der Kommunalwahl und Europaparlamentswahl teilnehmen

ABIDAR
2008-08-13, 15:29:20
10000Euro und ein paar Wochen Urlaub gespart,das ist in etwa der Preis für die Wehrpflicht.

...sorry, kostet jetzt nur noch 5.112 EUR.

Khaane
2008-08-13, 15:41:02
In Deutschland geboren, Vater deutscher Staatsbürger, in Deutschland Abitur & Studium - Trotzdem türkischer Pass :)

-----------------------------------------------------------------------

Pro:

Keine Visapflicht in einigen EU-Ländern

Contra:

Man ist immer noch der scheiss Ausländer auf der Straße.

ABIDAR
2008-08-13, 15:47:34
In Deutschland geboren, Vater deutscher Staatsbürger, in Deutschland Abitur & Studium - Trotzdem türkischer Pass :)

-----------------------------------------------------------------------

Pro:

Keine Visapflicht in einigen EU-Ländern

Contra:

Man ist immer noch der scheiss Ausländer auf der Straße.

Und, wills du wegen Wehrpflicht nicht wechseln?

anderson-79
2008-08-13, 15:49:36
mh, dazu habe ich vor Wochen ne schoene Reportage gesehen. Einbuergerung in Deutschland. Am Ende durften (fuer manche eher "mussten) sie die deutsche Nationalhymne singen.
Als sie eine junge Tuerkin, aeh sorry Deutsche fragten, wie sie das so fand, sagte sie: "Isch weiss net so genau, isch haette lieber meine eigene (tuerkische also) gesungen".

So viel zur Einbuergerung...

EvilOlive
2008-08-13, 15:49:38
Contra:

Man ist immer noch der scheiss Ausländer auf der Straße.

Wieso?

Migrator
2008-08-13, 15:53:04
man achtet auf deinen Namen und und auf dein Aussehen ;)

Khaane
2008-08-13, 19:17:06
Und, wills du wegen Wehrpflicht nicht wechseln?

Selbst, wenn ich die Wehrpflicht umgehen wollte, könnte ich es nicht, da die Türkei einen nicht "ausbürgert" insofern man im wehrfähigen Alter ist ;)

Auch sonst sehe ich wenig Gründe, warum ich die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen sollte.

Würde ich mich jetzt als "Deutscher" fühlen, dann wäre die Einbürgerung ein sog. "Merkel-Automatismus" :D - Aber da ich nicht als Deutscher fühle und mich mit Deutschland auch nicht identifiziere, so macht es für mich keinen Sinn.
Ein gutes Beispiel hierzu ist die WM oder EM, ich könnte niemals ein Deutschland Trikot oder gar die Deutsche Fahne schwenken - Warum weiss ich auch nicht genau, aber irgendwie habe ich eine extreme Antipathie gegenüber der Deutschlandfahne.

Eine USA-Flagge zu schwenken, wäre für mich andererseits kein Problem, bzw. selbstverständlich wenn ich dort leben würde. (fragt mich nicht, warum - Ich weiss es selber nicht :()

Trotzdem fühle ich mich "vollintegriert" und als ein Teil der Gesellschaft - Wäre ja schlimm, wenn nicht :smile:

ABIDAR
2008-08-13, 19:50:59
Selbst, wenn ich die Wehrpflicht umgehen wollte, könnte ich es nicht, da die Türkei einen nicht "ausbürgert" insofern man im wehrfähigen Alter ist ;)


Aus der Praxis kenne ich das zumindest anders- die Türkei kann dich doch nicht feshalten?

Ajax
2008-08-13, 19:59:02
Die Heimat ist nicht da, wo man geboren ist, sondern da, wo man satt wird
Insanin vatani dogdugu yer degil, doydugu yerdir.

Ich denke, es gibt genügend gute Gründe für eine deutsche Staatsbürgerschaft. Aber ehrlich gesagt, sollte die Entscheidung jedem selber überlassen werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit dafür noch werben sollte. Wer seine Rechte kennt, sollte sie schließlich auch zu schätzen wissen.

Flame entfernt und sanktioniert.

Khaane
2008-08-13, 21:03:06
Aus der Praxis kenne ich das zumindest anders- die Türkei kann dich doch nicht feshalten?

Das natürlich nicht, aber die Türkei weigert sich dich auszubürgern, bevor du nicht deinen Wehrdienst absolviert hast.

Die Ausbürgerung ist zwingend notwendig, damit man eingebürgert werden kann, weil es sonst zur doppelten Staatsbürgerschaft kommt. ;)

Die doppelte Staatsbürgerschaft wäre für mich beispielsweise eine gute Möglichkeit gewesen - Leider ist diese bei Türken nicht mehr möglich.
(bei anderen Staaten aber kein Problem - Der fetten netten Angie sei dank)

warmachine79
2008-08-13, 21:44:10
Ein weiterer Vorteil ist, daß man Straftaten begehen kann, die in der nächsten BKA-Statistik als Straftat eines Deutschen auftauchen.

Migrator
2008-08-13, 22:00:55
oh man, das ist natürlich die Intention eines Straftäters...die Migrantenstatistik zu reduzieren :biggrin:...oh man..ein dümmere Argumentation hab ich echt noch nicht gehört...

warmachine79
2008-08-13, 22:03:51
oh man, das ist natürlich die Intention eines Straftäters...die Migrantenstatistik zu reduzieren :biggrin:...oh man..ein dümmere Argumentation hab ich echt noch nicht gehört...
Es ist nicht seine Intention, aber ein Vorteil für die Personengruppe - man kann auch einen Vorteil erhalten ohne direkt darauf hinzuarbeiten.

ABIDAR
2008-08-13, 23:08:05
Das natürlich nicht, aber die Türkei weigert sich dich auszubürgern, bevor du nicht deinen Wehrdienst absolviert hast.


Frische Regel?

Bekannter hat noch vor garnicht so langer Zeit den deutschen Lappen bekommen, er hat weder gezahlt noch gedient ( ist keine Ausnahme).



Die doppelte Staatsbürgerschaft wäre für mich beispielsweise eine gute Möglichkeit gewesen - Leider ist diese bei Türken nicht mehr möglich.
(bei anderen Staaten aber kein Problem - Der fetten netten Angie sei dank)

Staatsangehörigkeit ist nicht dazu da, um sich wirtschaftliche Vorteile zu erschleichen: wozu dann zwei?- eine gute Regelung, die aber für alle gelten sollte (scheiss Politik).

Ich als Deutscher, habe auch nicht die Möglichkeit in die türkische Rentenkasse 30.000EUR einzuzahlen und ab ~45 bis ans Ende aller Tage eine Rente von 400-500 EUR (stimmt?) zu beziehen. Diese befristete Rentenaktion hat für einige Unruhe gesorgt, besonders bei den Befürwortern der doppelten Staatsbürgerschaft: wäre diese Aktion nicht befristet gewesen, hätten wir heute einige deutsche Staatsbürger weniger.

Man kann ein guter Mensch sein; aber kein guter Türke, Deutscher und Russe zugleich.

Wolfram
2008-08-13, 23:21:17
Würde ich mich jetzt als "Deutscher" fühlen, dann wäre die Einbürgerung ein sog. "Merkel-Automatismus" :D - Aber da ich nicht als Deutscher fühle und mich mit Deutschland auch nicht identifiziere, so macht es für mich keinen Sinn.
Ein gutes Beispiel hierzu ist die WM oder EM, ich könnte niemals ein Deutschland Trikot oder gar die Deutsche Fahne schwenken - Warum weiss ich auch nicht genau, aber irgendwie habe ich eine extreme Antipathie gegenüber der Deutschlandfahne.

Eine USA-Flagge zu schwenken, wäre für mich andererseits kein Problem, bzw. selbstverständlich wenn ich dort leben würde. (fragt mich nicht, warum - Ich weiss es selber nicht :()

Trotzdem fühle ich mich "vollintegriert" und als ein Teil der Gesellschaft - Wäre ja schlimm, wenn nicht :smile:
Du bist besser integriert, als Du glaubst. Viele Deutsche- mich eingeschlossen- haben auch Probleme mit Deutschlandfahnen. Das gehört zum typisch deutschen Selbsthaß dazu. Andererseits haben viele von denen, die Probleme mit Deutschlandfahnen haben- mich nicht eingeschlossen- keine Probleme, US-Präsidentschaftskandidaten mit einer Begeisterung zuzujubeln, wie man sie für deutsche, äh, Führungspersönlichkeiten wohl zuletzt vor 70 Jahren gezeigt hat...

Ansonsten hat El Machito die Vorteile schon aufgezählt. Ein Problem ist, daß die Staatsangehörigkeit nicht auch noch die Anerkennung der Mitbürger bringt- wie Khaane schreibt: "Man ist immer noch Ausländer"- weil die Deutschen selbst die Staatsangehörigkeit nicht als hohes Gut erachten, sondern "Ausländer" immer noch nach Herkunft oder Aussehen als solche einstufen wollen. So gewinnt man natürlich keine nationale Identität.

Ganxsta
2008-08-13, 23:45:49
Das natürlich nicht, aber die Türkei weigert sich dich auszubürgern, bevor du nicht deinen Wehrdienst absolviert hast.

Die Ausbürgerung ist zwingend notwendig, damit man eingebürgert werden kann, weil es sonst zur doppelten Staatsbürgerschaft kommt. ;)

Die doppelte Staatsbürgerschaft wäre für mich beispielsweise eine gute Möglichkeit gewesen - Leider ist diese bei Türken nicht mehr möglich.
(bei anderen Staaten aber kein Problem - Der fetten netten Angie sei dank)

Falsch. Ich bin fast 38 und wurde vor 2 Wochen ausgebürgert.

Anwort auf die Thema: Deutsche staatsbürgerschaft weil wegen Wehrdienst und Wahlrecht. Ach ja ist schön, als Türke, ein EU mitglied zu sein. :D Würde ich eine deutsche Fahne mit ganzen stolz wedeln? Ja aber wenn irgendwann eine ehemalige Türke (mit Migrationshintergrund) Bundeskanzler wird. Den dan weiss ich dass die meistens Deutschen keinen kleinen Adolf in sich tragen. edit: ... oder die Mauer wieder steht damit mein schönes Land von den meist dummen Ossis befreit wird.

ABIDAR
2008-08-13, 23:57:24
Falsch. Ich bin fast 38 und wurde vor 2 Wochen ausgebürgert.


Wie, paar Ossis vermöbelt ?

ShadowXX
2008-08-14, 00:01:59
mh, dazu habe ich vor Wochen ne schoene Reportage gesehen. Einbuergerung in Deutschland. Am Ende durften (fuer manche eher "mussten) sie die deutsche Nationalhymne singen.
Als sie eine junge Tuerkin, aeh sorry Deutsche fragten, wie sie das so fand, sagte sie: "Isch weiss net so genau, isch haette lieber meine eigene (tuerkische also) gesungen".
So viel zur Einbuergerung...

Contra:
Man ist immer noch der scheiss Ausländer auf der Straße.

Wieso?
Lies den Quote von anderson, dann weißt du wieso.


Auch sonst sehe ich wenig Gründe, warum ich die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen sollte.

Würde ich mich jetzt als "Deutscher" fühlen, dann wäre die Einbürgerung ein sog. "Merkel-Automatismus" :D - Aber da ich nicht als Deutscher fühle und mich mit Deutschland auch nicht identifiziere, so macht es für mich keinen Sinn.
Ein gutes Beispiel hierzu ist die WM oder EM, ich könnte niemals ein Deutschland Trikot oder gar die Deutsche Fahne schwenken - Warum weiss ich auch nicht genau, aber irgendwie habe ich eine extreme Antipathie gegenüber der Deutschlandfahne.

Eine USA-Flagge zu schwenken, wäre für mich andererseits kein Problem, bzw. selbstverständlich wenn ich dort leben würde. (fragt mich nicht, warum - Ich weiss es selber nicht :()

Und was willst du dann noch hier....warum bist du noch nicht in die USA ausgewandert?


Trotzdem fühle ich mich "vollintegriert" und als ein Teil der Gesellschaft - Wäre ja schlimm, wenn nicht :smile:
Du "fühlst" dich vielleicht so, aber du bist es nicht....und mit deiner Einstellung wirst du es auch nie sein.


Solange die Politiker (und der Rest) nicht kapieren das eine gelungene Integration nur eine Assimilation sein kann (bezieht sich jetzt rein auf die, die auch deutsche Staatsbürger werden wollen), solange wird hier noch vieles falsch laufen.

ABIDAR
2008-08-14, 00:52:49
Und was willst du dann noch hier....warum bist du noch nicht in die USA ausgewandert?


Kann ich irgendwie nachvollziehen, das Fänchenschwingen hat man mir hier mittlerweile auch abgewöhnt. Da hilft auch nicht die ganze Sippe, die für Onkel Adi an der Wolga, im zarten Alter, das Zeitliche segnete- Schlesien ist nunmal polnisch und ich damit "logischerweise" ein Polake (das grösste Kompliment war Rusackdeutscher).

...die Polen sind in der Beziehung besser, dort war ich "German" :D

Die Kommunisten hat unser deutscher Nationalstolz überlebt, aber nicht Deutschland...ist das nicht zum Kotzen?

Khaane
2008-08-14, 01:23:42
Solange die Politiker (und der Rest) nicht kapieren das eine gelungene Integration nur eine Assimilation sein kann (bezieht sich jetzt rein auf die, die auch deutsche Staatsbürger werden wollen), solange wird hier noch vieles falsch laufen.

Was und wie möchtest du mich denn "assimilieren"?

Hakim
2008-08-14, 01:55:13
Ergänzung der Vorteile

Pro:
- Vorteile im Arbeitsmarkt.
- Vertragsabschlüsse (Finanzierungskauf, Handyverträge)

ShadowXX
2008-08-14, 02:46:51
Was und wie möchtest du mich denn "assimilieren"?
Du bist doch kein deutscher Staatsbürger und willst es ums verrecken auch nicht werden....warum also assimilieren?

Versteh mich nicht falsch. Ich respektiere deine Meinung, aber wer deutscher Staatsbürger werden möchte, sollte diese ohne wenn und aber tun.
Er sollte hinter Deutschland stehen und auch seine Nationalhymne als die seine betrachten....
Warum will ich sonst deutscher Staatsbürger werden, wenn ich nicht deutscher sein will?

Ich weiß das sich das ziemlich "braun" ließt, aber warum deutscher Staatsbürger werden wenn man es mit dem Herzen nicht ist?
Man hat nur weniger Nachteile wenn man es nicht wird.
Geht es denjenigen die es werden nur um die paar minimalen Vorteile?
Falls ja, war es falsch deutscher Staatsbürger zu werden. Das ist nicht der Sinn dabei oder die Intention dahinter.


Mir war aber von anfang an klar, das du das Wort "assimilieren" in den falschen Hals bekommen wirst. Das war auch der einzige Grund warum ich es benutzt haben.

orda
2008-08-14, 10:39:46
Ich habe schon von einigen "Ausländern" aus meinem Bekanntenkreis gehört, dass es einfach eine Schande für die Familie wäre, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, gerade für den Rest der Familie in der weit entfernten Heimat. Da sieht man mal, was Deutschlands Gesellschaft für einen Ruf in der Welt hat. Und ehrlich, ich kanns verstehen!

Werewolf
2008-08-14, 11:01:51
Ich habe schon von einigen "Ausländern" aus meinem Bekanntenkreis gehört, dass es einfach eine Schande für die Familie wäre, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, gerade für den Rest der Familie in der weit entfernten Heimat. Da sieht man mal, was Deutschlands Gesellschaft für einen Ruf in der Welt hat. Und ehrlich, ich kanns verstehen!

Warum kannst du es verstehen? Bitte um Ausführung.

John Williams
2008-08-14, 11:27:22
Das natürlich nicht, aber die Türkei weigert sich dich auszubürgern, bevor du nicht deinen Wehrdienst absolviert hast.



Ich kenne mehrere die einen Deutschen Pass haben und nicht mehr zum Wehrdienst müssen. Ab wieviel Jahren muß man den Wehrdienst nicht mehr absolvieren?

Ganon
2008-08-14, 11:29:18
Ich habe schon von einigen "Ausländern" aus meinem Bekanntenkreis gehört, dass es einfach eine Schande für die Familie wäre, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, gerade für den Rest der Familie in der weit entfernten Heimat. Da sieht man mal, was Deutschlands Gesellschaft für einen Ruf in der Welt hat.

Es wird ja nun auch keiner direkt gezwungen in Deutschland zu bleiben.

Ich finde es ja allgemein schon komisch das recht viele "in Deutschland lebende Ausländer" so stolz auf ihr Heimatland sind, aber irgendwie auch nicht wirklich das Interesse haben in diesem auch zu leben.

Irgendwelche Gründe muss es ja geben, dass so viele Leute herkommen.

Ganon
2008-08-14, 11:31:00
edit: ... oder die Mauer wieder steht damit mein schönes Land von den meist dummen Ossis befreit wird.

Jo, dann würdest du auch die meisten "in Deutschland lebenen Ausländer" aussperren. Gute Lösung. Leider hättest dann auch einen kleinen Adolf in dir :|

Fritte
2008-08-14, 11:46:34
Ich habe schon von einigen "Ausländern" aus meinem Bekanntenkreis gehört, dass es einfach eine Schande für die Familie wäre, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, gerade für den Rest der Familie in der weit entfernten Heimat. Da sieht man mal, was Deutschlands Gesellschaft für einen Ruf in der Welt hat. Und ehrlich, ich kanns verstehen!

Nun wenn Deutschlands Gesellschaft solch einen schlechten Ruf in der Welt hat, was ich im übrigen sehr bezweifle :rolleyes: , warum sollte dann ein Ausländer hier überhaupt noch hinkommen um z.b. zu studieren wie du es im Eingangspost beschrieben hast?

Eine Schande? Ja stimmt teilweise. Ich weiss aus eigener Erfahrung und übrigens auch aus eigenem Bekanntenkreis das es in bestimmten Kulturen, die üblicherweise recht primitiv und dazu extrem patriarchalisch sind, das die Deutschen an sich und damit auch ihre gesellschaft als verweichlicht angesehen wird, dies in erster Linie weil wir so unsinnige Dinge wie Gleichberechtigung der Frauen haben und nicht gleich jedem aufs Maul hauen der anderer meinung ist sondern stattdessen lieber diplomatisch vorgehen. Eine Unart die in diesen primitiven Zivilisationen als Verweichlichung und Schwäche angesehen wird.

Aber hey, damit kann ich wunderbar leben :tongue:

Khaane
2008-08-14, 14:12:15
Ich kenne mehrere die einen Deutschen Pass haben und nicht mehr zum Wehrdienst müssen. Ab wieviel Jahren muß man den Wehrdienst nicht mehr absolvieren?

Du wirst lachen, aber soweit mir bekannt bis 45 :rolleyes:

Ganxsta
2008-08-14, 15:40:06
Du wirst lachen, aber soweit mir bekannt bis 45 :rolleyes:


Falsch. Du kannst es nicht umgehen. Ausser natürlich bist entweder behindert, zu blöd oder nachweislich schwul.

Ganxsta
2008-08-14, 15:44:49
Jo, dann würdest du auch die meisten "in Deutschland lebenen Ausländer" aussperren. Gute Lösung. Leider hättest dann auch einen kleinen Adolf in dir :|


Yo bin eh ein "Nazi" mit migrationshintergrund (ironisch). Finde die von der ehemaligen DDR, meist die NPD Wählen, eh als Ausländer. Im grunde lebe ich Länger in Deutschland wie die und kenne mich hier auch noch besser aus wie die.

Ach ja aroganz halber: Ich finanziere die auch noch seit Jahren durch "Solidaritätszuschlag". Bei meinem Lohn ist es auch noch viel Geld.

Zum Thema: Das die Familien sich ärgern weil einer sich für Deutschland entschieden hat habe ich noch nie gehört. Ich glaube dass nicht. wenn dan leben solche Leute hinterm Mond.

J0ph33
2008-08-14, 18:16:37
Yo bin eh ein "Nazi" mit migrationshintergrund (ironisch). Finde die von der ehemaligen DDR, meist die NPD Wählen, eh als Ausländer. Im grunde lebe ich Länger in Deutschland wie die und kenne mich hier auch noch besser aus wie die.

Ach ja aroganz halber: Ich finanziere die auch noch seit Jahren durch "Solidaritätszuschlag". Bei meinem Lohn ist es auch noch viel Geld.


LOL

Ossi = NPD, Türke = asozialer Verbrecher, yay!

mal davon abgesehen, ehemalige Bürger der DDR lebten und leben ihr gesamtes Leben in Deutschland, was sonst als Deutschland war denn die DDR?

warmachine79
2008-08-14, 20:23:42
Ich habe schon von einigen "Ausländern" aus meinem Bekanntenkreis gehört, dass es einfach eine Schande für die Familie wäre, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, gerade für den Rest der Familie in der weit entfernten Heimat. Da sieht man mal, was Deutschlands Gesellschaft für einen Ruf in der Welt hat. Und ehrlich, ich kanns verstehen!
Aha, es ist also eine Schande, unsere Staatsbürgerschaft anzunehmen, es ist aber keine Schande, seinem Land den Rücken zu kehren, um in dem Land mit der Schandenstaatsbürgerschaft besser zu leben. Das nenne ich Idealismus :D :D :D.
Und eine Schande mag es dort sein, weil diese Nationen eben noch Nationalstolz haben, wir Deutsche aber kein Recht auf ihn haben. Aber deren Nationalstolz reicht eben auch nur so weit, daß sie ihr Land verlassen, nur weil sie hier einen Plasmafernseher haben können - den Plasmafernseher aber nur ohne Deutsche Staatsbürgerschaft bitte! Und den BMW auch! Das nenne ich Idealismus :D :D :D. Diese Menschen nennen sich meist Patrioten, wären aber bereit, für ein Deutsches Auto ihre alte Heimat mit der Faust zu F$$$$$. Das nenne ich Idealismus :D :D :D.
Und weißt Du was ich noch Idealismus nenne? Wenn Du das Land in dem Du lebst als Schande betrachtest - zu Lande, zu Wasser oder in der Luft - man kommt recht preiswert aus Deutschland raus, wenn man will - es lebe der Billigflieger - sind eh alles One-Way-Tickets - also, zeig, was für ein Idealist Du bist.

ooAlbert
2008-08-14, 20:31:47
Hm, die frage ist schon berechtigt, wenn sich ein mensch in eine gesellschaft, unsere nicht intigrieren will, warum er dann hier lebt und nicht in sein eigenes land zurück geht. Man denke nur mal an die Hetze die hier in deutschland durch den türk. präsidenten vor ort verkündet wurde.

Im übrigen was spricht dagegen, menschen vor eine klare wahl zu stellen mit einer eineindeutigen konsequenz. Ich denke mal garnichts als unsere Erbschuld als Deutsche :)

wie läuft das denn in der türkei ab , gibts dan visum auf lebenszeit oder wie handhaben die das mit der integration?

ABIDAR
2008-08-14, 20:38:29
wie läuft das denn in der türkei ab , gibts dan visum auf lebenszeit oder wie handhaben die das mit der integration?

Nur mit Nachweis eines gesicherten Einkommens, ansonten Asta la Vista.

Hakim
2008-08-14, 21:09:49
Also das es eine Schande sein soll die Deutsche Staatsbürgerschaft zu haben ist mir auch neu! Ehrlich gesagt glaub ich das nicht. Daher finde ich das ihr zuviel wind wegen einem falschen Gerücht macht.

Das Auge
2008-08-14, 21:22:04
Es bringt einem enorme Vorteile im Ausland Deutscher zu sein.
Beispiel: Meine Tante hat damals einen Franzosen gehereitat, lebt in Frankreich, aber alle 3 Kinder, obwohl sie nie richtig deutsch gelernt haben (bilinguale Erziehung ist in Frankreich nicht so gefragt...) haben von den Eltern die deutsche Staatsbürgerschaft verpasst bekommen, da die Familie sehr viel auf Reisen war und man als Deutscher viel weniger Stress bei Visas in aller Welt hat. Ist so.

Fritte
2008-08-14, 22:51:23
Deutscher zu sein hat auch einen enormen Vorteil in vielen Islamischen Ländern, in der Regel wirst du dort sehr nett willkommen geheissen, dies aber nicht aus purer Gastfreundschaft, wobei diese dort auch sehr viel größer geschrieben wird als z.b. in Mitteleuropa. Der eigentliche Grund ist der gleiche der es uns nicht erlaubt auf unsere Nation stolz zu sein, was die Leute in besagten islamischen und auch oft in asiatischen Ländern gar nicht verstehen können, für die war der blöde Österreicher mit dem strammen Seitenscheitel, den ja alle für nen Deutschen halten, nämlich ein großer Mann :ulol: tja so verquer kann die Welt sein :|

raschomon
2008-08-14, 23:21:32
Deutscher zu sein hat auch einen enormen Vorteil in vielen Islamischen Ländern, in der Regel wirst du dort sehr nett willkommen geheissen, dies aber nicht aus purer Gastfreundschaft, wobei diese dort auch sehr viel größer geschrieben wird als z.b. in Mitteleuropa. Der eigentliche Grund ist der gleiche der es uns nicht erlaubt auf unsere Nation stolz zu sein, was die Leute in besagten islamischen und auch oft in asiatischen Ländern gar nicht verstehen können, für die war der blöde Österreicher mit dem strammen Seitenscheitel, den ja alle für nen Deutschen halten, nämlich ein großer Mann :ulol: tja so verquer kann die Welt sein :|

Ist oder war in Südamerika auch lange Zeit so. Das ändert sich aber gerade, in den letzten ca. 15 bis 20 Jahren schafft es die amerikanische Kulturindustrie mehr und mehr die leidige Episode der deutschen Geschichte zwischen 1933-45 als Synonym für das Böse in der Menschheitsgeschichte schlechthin darzustellen. Die Erinnerung an den Holokaust wird aus ihrem spezifischen historischen Kontext herausgelöst und zu einem Teil einer universalen, globalisierten Erinnerungskultur, einer vereinheitlichten Populärkultur - natürlich unter Vernachlässigung sämtlicher irritierender Details. Das wird uns in Bezug auf unser Standing im Ausland noch massiv auf die Füße fallen - aber es ist ja sowieso egal, denn so etwas wie ein deutsches Volk wird es vielleicht noch bis zur Mitte des Jahrhunderts geben, danach hat sich die Geschichte Mitteleuropas, so wie wir sie kennen, erst einmal erledigt.

Gewöhn Dich lieber schnell daran. Am Ende Deines Lebens wirst Du als Angehöriger des "Tätervolkes" noch böser sein als heute schon.

raschomon
2008-08-14, 23:26:04
Es bringt einem enorme Vorteile im Ausland Deutscher zu sein.
Beispiel: Meine Tante hat damals einen Franzosen gehereitat, lebt in Frankreich, aber alle 3 Kinder, obwohl sie nie richtig deutsch gelernt haben (bilinguale Erziehung ist in Frankreich nicht so gefragt...) haben von den Eltern die deutsche Staatsbürgerschaft verpasst bekommen, da die Familie sehr viel auf Reisen war und man als Deutscher viel weniger Stress bei Visas in aller Welt hat. Ist so.

Und wenn sie die Formalitäten an der Grenze hinter sich gebracht haben, sprechen Deine Verwandten dann im Drittland Deutsch, outen sie sich als Inhaber eines bundesdeutschen Reisepasses? - Na siehste!

Khaane
2008-08-14, 23:52:41
Deutscher zu sein hat auch einen enormen Vorteil in vielen Islamischen Ländern, in der Regel wirst du dort sehr nett willkommen geheissen, dies aber nicht aus purer Gastfreundschaft, wobei diese dort auch sehr viel größer geschrieben wird als z.b. in Mitteleuropa. Der eigentliche Grund ist der gleiche der es uns nicht erlaubt auf unsere Nation stolz zu sein, was die Leute in besagten islamischen und auch oft in asiatischen Ländern gar nicht verstehen können, für die war der blöde Österreicher mit dem strammen Seitenscheitel, den ja alle für nen Deutschen halten, nämlich ein großer Mann :ulol: tja so verquer kann die Welt sein :|


Kann ich nicht bestätigen, ich weiss ja nicht in welchen "muslimischen" Ländern du verkehrst, aber in der Türkei waren/sind Juden immer willkommen.

Auch Hitler wird dort als "Massenmörder" und Diktator gesehen.

Ich sag nur, Assi bleibt Assi und Cool bleibt Cool - Egal aus welchem Land :D

PS: Die Deutschen Nazis haben es sogar fertig gebracht die Sepharden in Griechenland nach Ausschwitz zu verfrachten...

Ringwald
2008-08-15, 00:03:50
Die Deutschen haben es sogar fertig gebracht die Sepharden in Griechenland nach Ausschwitz zu verfrachten...

Die Deutschen? Sagt man nicht 3. Reich oder Nazi Deutschland?

Khaane
2008-08-15, 01:04:53
Die Deutschen? Sagt man nicht 3. Reich oder Nazi Deutschland?

Wurde korrigiert.

Das waren selbstverständlich die Nazis, sorry für die falsche Ausdruckweise.
Sollte aber klar sein, dass damit die Nazis gemeint waren und nicht "alle" Deutschen. ;)

Fetza
2008-08-15, 01:33:40
Falsch. Ich bin fast 38 und wurde vor 2 Wochen ausgebürgert.

Anwort auf die Thema: Deutsche staatsbürgerschaft weil wegen Wehrdienst und Wahlrecht. Ach ja ist schön, als Türke, ein EU mitglied zu sein. :D Würde ich eine deutsche Fahne mit ganzen stolz wedeln? Ja aber wenn irgendwann eine ehemalige Türke (mit Migrationshintergrund) Bundeskanzler wird. Den dan weiss ich dass die meistens Deutschen keinen kleinen Adolf in sich tragen. edit: ... oder die Mauer wieder steht damit mein schönes Land von den meist dummen Ossis befreit wird.

Naja cem özdemir (hoffe ich habe den namen richtig geschrieben) nimmt doch schonmal bei den grünen anlauf, auf das parteichef-amt. :)

Was die doppelte staatsbürgerschaft anbelangt, ich bin grundsätzlich dagegen. Meinetwegen als übergangslösung, aber nach ein paar jahren muss man sich entscheiden, man kann nicht auf zwei parties gleichzeitig tanzen!

Soweit wie ich weiss gilt diese neue regel übrigends nicht nur für türken, sondern auch für russen, kann das ein "russe" bestätigen? :-)

Lyka
2008-08-15, 01:34:03
nee... wenn man schon über einen "Kamm scheren" nicht leiden kann, sollte man entsprechend dieses Sprachmittel unterlassen

denn heutzutage wird ja auch der Sachse als Rechter bezeichnet... oder der "böse Ossi" (wie ich hier in diesem wunderschönen Thread schon lesen durfte)

Hakim
2008-08-15, 11:31:28
Bezüglich doppelte Staatsbürgerschaft blicke ich auch nicht ganz durch. Offiziell dürfen türken (wohl auch viele andere Ausländer denke ich) keine doppelte Staatsbürgerschaft haben, aber es gibt wohl Sonderregelungen für Fußballer, weil viele Spieler die doppelte haben.

Leonidas
2008-08-15, 15:28:00
Ich habe schon von einigen "Ausländern" aus meinem Bekanntenkreis gehört, dass es einfach eine Schande für die Familie wäre, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, gerade für den Rest der Familie in der weit entfernten Heimat. Da sieht man mal, was Deutschlands Gesellschaft für einen Ruf in der Welt hat. Und ehrlich, ich kanns verstehen!


Das hat nix mit Deutschlands Ruf in der Welt zu tun, der im übrigen exzellent ist. Das hat was mit der geistigen Rückständigkeit dieser Leute in der türkischen Pampa zu tun und mit deren vorsinflutlichen Vorstellungen von Familienbande, Ehre, Blabla.

Khaane
2008-08-16, 18:25:53
Das hat nix mit Deutschlands Ruf in der Welt zu tun, der im übrigen exzellent ist. Das hat was mit der geistigen Rückständigkeit dieser Leute in der türkischen Pampa zu tun und mit deren vorsinflutlichen Vorstellungen von Familienbande, Ehre, Blabla.

Dem ersten Satz stimm ich dir voll und ganz zu.

Der zweite Satz ist schlichtweg nicht korrekt bzw. nicht für die gesamte türkische Gesellschaft zu beziehen.

Die Ablehnung des Ablegens der türkischen Staatsbürgerschaft zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und ist kein Phänomen sozialschwacher Schichten.

Dies begründet sich auf folgenden Fakten:

- Die Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft ist nicht zwingend notwendig und wird folglich als ein Zeichen für die Abkehr der türkischen Selbstwahrnehmung gesehen, vereinfacht als "Entfremdung" wahrgenommen.

Und es ist auch nicht abzustreiten, dass ein Großteil der "deutsch-türkischen" Staatsbürger bereits ein westliches Leben führen, folglich auch einen Großteil der türkischen Lebens- und Kulturgewohnheiten abgelegt haben.

Dies allein ist selbstverständlich im gleichen Maße für die "westlichen" Metropolen in der Türkei gültig - Im Gegensatz zu den modernen Türkei-Türken wird aber auch ein Großteil des türkischen Nationalstolzes der eingebürgerten Deutschland-Türken abgelegt. Dieser Punkt ist für einen Großteil der türkischen Gesellschaft nicht akzeptabel und wird als Gesellschaftskritik gewertet.

Wenn man sich die Türkische Geschichte, den 1. Weltkrieg mit dem Befreiungskrieg gegen die Griechen, die Republikgründung und die folgenden Reformjahre veranschaulicht - Dann wird ganz klar deutlich, dass die Türkei ihre derzeitige Integrität der/dem Vaterlandsliebe/Nationalismus seiner Bürger zu verdanken hat.

------------------------------------------------------------------------

Für Außenstehende mag meine Stellungnahme stark nationalistisch nachklingen, deshalb möchte ich betonen, dass es sich nicht um meine eigene Einstellung zum Thema handelt, sondern lediglich der Verdeutlichung/Aufklärung dienen soll.

Fernab davon, ob meine eigene Meinung "globaler" oder "nationalbezogener" tendiert.

der_roadrunner
2008-08-16, 19:29:30
Falsch. Ich bin fast 38 und wurde vor 2 Wochen ausgebürgert.

Anwort auf die Thema: Deutsche staatsbürgerschaft weil wegen Wehrdienst und Wahlrecht. Ach ja ist schön, als Türke, ein EU mitglied zu sein. :D Würde ich eine deutsche Fahne mit ganzen stolz wedeln? Ja aber wenn irgendwann eine ehemalige Türke (mit Migrationshintergrund) Bundeskanzler wird. Den dan weiss ich dass die meistens Deutschen keinen kleinen Adolf in sich tragen. edit: ... oder die Mauer wieder steht damit mein schönes Land von den meist dummen Ossis befreit wird.

Ich hoffe du meinst das ironisch. Denn ansonsten hast du hier, in diesem Land nicht viel verloren. :|

der roadrunner

warmachine79
2008-08-16, 19:59:20
Dem ersten Satz stimm ich dir voll und ganz zu.

Der zweite Satz ist schlichtweg nicht korrekt bzw. nicht für die gesamte türkische Gesellschaft zu beziehen.

Die Ablehnung des Ablegens der türkischen Staatsbürgerschaft zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und ist kein Phänomen sozialschwacher Schichten.

Dies begründet sich auf folgenden Fakten:

- Die Annahme einer anderen Staatsbürgerschaft ist nicht zwingend notwendig und wird folglich als ein Zeichen für die Abkehr der türkischen Selbstwahrnehmung gesehen, vereinfacht als "Entfremdung" wahrgenommen.

Und es ist auch nicht abzustreiten, dass ein Großteil der "deutsch-türkischen" Staatsbürger bereits ein westliches Leben führen, folglich auch einen Großteil der türkischen Lebens- und Kulturgewohnheiten abgelegt haben.

Dies allein ist selbstverständlich im gleichen Maße für die "westlichen" Metropolen in der Türkei gültig - Im Gegensatz zu den modernen Türkei-Türken wird aber auch ein Großteil des türkischen Nationalstolzes der eingebürgerten Deutschland-Türken abgelegt. Dieser Punkt ist für einen Großteil der türkischen Gesellschaft nicht akzeptabel und wird als Gesellschaftskritik gewertet.

Wenn man sich die Türkische Geschichte, den 1. Weltkrieg mit dem Befreiungskrieg gegen die Griechen, die Republikgründung und die folgenden Reformjahre veranschaulicht - Dann wird ganz klar deutlich, dass die Türkei ihre derzeitige Integrität der/dem Vaterlandsliebe/Nationalismus seiner Bürger zu verdanken hat.

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Für Außenstehende mag meine Stellungnahme stark nationalistisch nachklingen, deshalb möchte ich betonen, dass es sich nicht um meine eigene Einstellung zum Thema handelt, sondern lediglich der Verdeutlichung/Aufklärung dienen soll.

Fernab davon, ob meine eigene Meinung "globaler" oder "nationalbezogener" tendiert.
Ich bewerte den türkischen Patriotismus - sofern er frei von jeglichen religiösen Gefühlen bleibt - grundsätzlich positiv, der Kemalismus ist auch das Einzige, was der Türkei die Europatauglichkeit doch noch attestieren kann.
Wer die Türkei jedoch verlässt und nach Deutschland kommt MUSS damit abschließen.

Ganon
2008-08-16, 20:50:17
Yo bin eh ein "Nazi" mit migrationshintergrund (ironisch).

Ich will ja nicht dein Weltbild zerstören, aber "Nazis" gibt es in fast jedem Land. Nicht nur ein Deutscher kann ein Nazi sein...

Finde die von der ehemaligen DDR, meist die NPD Wählen, eh als Ausländer.

Ahja. Darum hat in allen "ehemalige DDR"-Bundesländern auch die NPD die Regierung... klar...

Im grunde lebe ich Länger in Deutschland wie die und kenne mich hier auch noch besser aus wie die.

Bestimmt. Man merkt wie viel Ahnung du von Deutschland hast... (Sarkasmus)

Ach ja aroganz halber: Ich finanziere die auch noch seit Jahren durch "Solidaritätszuschlag".

Es gibt noch viele andere Länder... warum gehst du nicht dahin, bzw... warum bist du überhaupt hergekommen?

Von mir aus könnten alle gehen, denen es nicht passt. Sei es Ausländer die sich nicht integrieren können, extreme "Wessis", extreme "Ossis" oder alles andere Pack das sich asozial verhält. Alle haben hier imo nix verloren...

Simon Moon
2008-08-20, 09:43:35
Falsch. Ich bin fast 38 und wurde vor 2 Wochen ausgebürgert.

Anwort auf die Thema: Deutsche staatsbürgerschaft weil wegen Wehrdienst und Wahlrecht.

Wohl kaum Aufgrund eines Sprachkurses, soviel ist klar.

Ach ja ist schön, als Türke, ein EU mitglied zu sein. :D

Die EU brauchen nur schwache Länder, deren Wirtschaftsystem ansonsten zusammenbrechen würde. Alternativ wäre natürlich noch die GUS, aber da sind euch die Nazis wohl lieber...

Würde ich eine deutsche Fahne mit ganzen stolz wedeln? Ja aber wenn irgendwann eine ehemalige Türke (mit Migrationshintergrund) Bundeskanzler wird.

Ich finde die Türkei sollte zuerst mit gutem Bild voranschreiten und mal einen kurdischen Präsidenten wählen. Was


Den dan weiss ich dass die meistens Deutschen keinen kleinen Adolf in sich tragen. edit: ... oder die Mauer wieder steht damit mein schönes Land von den meist dummen Ossis befreit wird.

Für dich sind die Ossis doch fast schon Zigeuner oder jehovas...

*scnr*

Khaane
2008-08-20, 11:29:36
Ich finde die Türkei sollte zuerst mit gutem Bild voranschreiten und mal einen kurdischen Präsidenten wählen.
*scnr*

Nur zur Info, Turgut Özal war kurdischer Abstammung und Präsident der Türkei von 1989 - 1993.

Und noch was, ein Drittel der türkischen Parlamentarier sind kurdischer Abstammung.

ESAD
2008-08-20, 11:37:37
Falsch. Ich bin fast 38 und wurde vor 2 Wochen ausgebürgert.

Anwort auf die Thema: Deutsche staatsbürgerschaft weil wegen Wehrdienst und Wahlrecht. Ach ja ist schön, als Türke, ein EU mitglied zu sein. :D Würde ich eine deutsche Fahne mit ganzen stolz wedeln? Ja aber wenn irgendwann eine ehemalige Türke (mit Migrationshintergrund) Bundeskanzler wird. Den dan weiss ich dass die meistens Deutschen keinen kleinen Adolf in sich tragen. edit: ... oder die Mauer wieder steht damit mein schönes Land von den meist dummen Ossis befreit wird.

hm es wundert mich ein bisschen dass nur von türkischstämmigen gesellschaftsmitgliedern solche äußerungen kommen. hab hier noch keinen tschechen/koraten/polen/etc. gehört der diese meinung vertritt

aber mei hier ists eh machmal lustig dass sich der tscheche beschwert dass in seinem neuen haus (er hat ne wohnung) zu viele (tschechische) ausländer befinden (er sagte wirklich ausländer)....

Simon Moon
2008-08-20, 12:15:43
Nur zur Info, Turgut Özal war kurdischer Abstammung und Präsident der Türkei von 1989 - 1993.

Und noch was, ein Drittel der türkischen Parlamentarier sind kurdischer Abstammung.

ok, der Vergleich war wohl unpassend - wobei es in dem Sinne gar nichts passendes geben kann. Ich wollte auch nicht irgendwelche Türken angreifen, sondern ihm lediglich seine überlegung verdeutlichen. Ehrlichgesagt, mit der Türkei kenn ich mich nicht aus. Offenbar scheint der politische Konsens zwischen diesen beiden Ethnien also besser zu sein als in Deutschland.
Ob das nun aber die Demokratie in Frage stellt...

Khaane
2008-08-20, 13:44:50
ok, der Vergleich war wohl unpassend - wobei es in dem Sinne gar nichts passendes geben kann. Ich wollte auch nicht irgendwelche Türken angreifen, sondern ihm lediglich seine überlegung verdeutlichen. Ehrlichgesagt, mit der Türkei kenn ich mich nicht aus. Offenbar scheint der politische Konsens zwischen diesen beiden Ethnien also besser zu sein als in Deutschland.
Ob das nun aber die Demokratie in Frage stellt...

Man kann die Türkei und Deutschland auch schlecht vergleichen, in der Türkei leben 20 Mio. Türken kurdischer Abstammung, die zumeist voll integriert sind und in Deutschland leben 3,5 Mio. Türken wovon ein Großteil gesellschaftlich nicht aktiv ist - Geschweige sich denn parteipolitisch betätigen. ;)

"Gangxta" scheint ebenso wie ich zu überspitzten Formulierungen zu neigen - Wobei der Kern seiner Aussage richtig ist.

Das Hauptproblem vieler Ausländer in Deutschland ist die Identifikation mit Deutschland - Sowas fängt schon bei banalen Dingen wie der Nationalmannschaft an.

Sicher hätten wir mehr "deutschlandfahnenschwengende" Türken gesehen, wenn es 1-2 türkischstämmige Nationalspieler in der deutschen Elf gegeben hätte.

Den Grund das es diese Spieler nicht gibt, ist aber wohl auf türkischer Seite zu suchen, denn fast ausnahmslos werden "türkischstämmige" Kicker von türkischen Talentscouts für die türkische Nationalelf rekrutiert.

PS: Evtl. sehen wir den ersten Kicker ja mit "Mesut Özil" :)

desert
2008-08-20, 14:10:14
Man kann die Türkei und Deutschland auch schlecht vergleichen, in der Türkei leben 20 Mio. Türken kurdischer Abstammung, die zumeist voll integriert sind und in Deutschland leben 3,5 Mio. Türken wovon ein Großteil gesellschaftlich nicht aktiv ist - Geschweige sich denn parteipolitisch betätigen. ;)

"Gangxta" scheint ebenso wie ich zu überspitzten Formulierungen zu neigen - Wobei der Kern seiner Aussage richtig ist.

Das Hauptproblem vieler Ausländer in Deutschland ist die Identifikation mit Deutschland - Sowas fängt schon bei banalen Dingen wie der Nationalmannschaft an.

Sicher hätten wir mehr "deutschlandfahnenschwengende" Türken gesehen, wenn es 1-2 türkischstämmige Nationalspieler in der deutschen Elf gegeben hätte.

Den Grund das es diese Spieler nicht gibt, ist aber wohl auf türkischer Seite zu suchen, denn fast ausnahmslos werden "türkischstämmige" Kicker von türkischen Talentscouts für die türkische Nationalelf rekrutiert.

PS: Evtl. sehen wir den ersten Kicker ja mit "Mesut Özil" :)

das problem ist einfach das die "türken" sich auch nur als Türken sehen und für deutschland nichts als verachtung übrig haben, da sie hier nur geld verdienen wollen und dann "zuhause" leben wollen und leider vergessen sie dabei das sie teilweise schon in dritter generation hier leben und trotzdem von kindesbeinen beigebracht bekommen das sie türken sind.

Irgendwann sollte sich doch mal die erkenntnis durchsetzen das man vielleicht kein türke mehr ist, sondern sich vielleicht mit dem deutschsein arrangieren

Und solange sich das nicht ändert, werden wir unsere problem mit ihnen haben

Khaane
2008-08-20, 14:26:37
das problem ist einfach das die "türken" sich auch nur als Türken sehen und für deutschland nichts als verachtung übrig haben, da sie hier nur geld verdienen wollen und dann "zuhause" leben wollen und leider vergessen sie dabei das sie teilweise schon in dritter generation hier leben und trotzdem von kindesbeinen beigebracht bekommen das sie türken sind.

Irgendwann sollte sich doch mal die erkenntnis durchsetzen das man vielleicht kein türke mehr ist, sondern sich vielleicht mit dem deutschsein arrangieren

Und solange sich das nicht ändert, werden wir unsere problem mit ihnen haben

Mag sein, aber du solltest nicht das Pferd von hinten aufziehen, sondern dich fragen, woher diese "vermeintliche" Ablehnung gegenüber dem "Deutschsein" kommt.

Evtl. würden einige meiner oben angeführten Ansätze schon helfen ;)

Ein nicht geringer Teil, bekennt sich ja schon zum "Deutschsein" bzw. haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

PS: Ich persönlich bin ebenfalls hier geboren, aufgewachsen und studiere in D, aber habe dennoch den türkischen Pass - Der deutsche Pass ist nicht zwingend für eine erfolgreiche Integration, vielmehr ist es eine "Randerscheinung" der Integration. Ein doppelte Staatsbürgerschaft wäre für mich eine Alternative - Aber die wurde von der CDU ja abgeschafft, folglich bleibe ich "Türke" und werde nicht Deutsch-Türke.

Hakim
2008-08-20, 14:34:31
das problem ist einfach das die "türken" sich auch nur als Türken sehen und für deutschland nichts als verachtung übrig haben, da sie hier nur geld verdienen wollen und dann "zuhause" leben wollen und leider vergessen sie dabei das sie teilweise schon in dritter generation hier leben und trotzdem von kindesbeinen beigebracht bekommen das sie türken sind.

Irgendwann sollte sich doch mal die erkenntnis durchsetzen das man vielleicht kein türke mehr ist, sondern sich vielleicht mit dem deutschsein arrangieren

Und solange sich das nicht ändert, werden wir unsere problem mit ihnen haben

Ja das stimmt schon was du sagst. Dennoch gibt es so wie viele Türken die Deutschen verachten ebenfalls Deutsche die Türken verachten und einigen ist es wohl egal ob man sich hier integrieren will oder nicht. Wenn ich so Sprüche höre wie warum Ausländer in der Nationalelf spielen oder "ein Schwein bleibt ein Schwein, auch wenn es im Pferde stahl geboren wurde und dort aufwächst", ja das gibt mir schon zu denken.

desert
2008-08-20, 14:41:56
Mag sein, aber du solltest nicht das Pferd von hinten aufziehen, sondern dich fragen, woher diese "vermeintliche" Ablehnung gegenüber dem "Deutschsein" kommt.

Evtl. würden einige meiner oben angeführten Ansätze schon helfen ;)

Ein nicht geringer Teil, bekennt sich ja schon zum "Deutschsein" bzw. haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

PS: Ich persönlich bin ebenfalls hier geboren, aufgewachsen und studiere in D, aber habe dennoch den türkischen Pass - Der deutsche Pass ist nicht zwingend für eine erfolgreiche Integration, vielmehr ist es eine "Randerscheinung" der Integration. Ein doppelte Staatsbürgerschaft wäre für mich eine Alternative - Aber die wurde von der CDU ja abgeschafft.

na gott seidank wurde die abgeschafft, bin überhaupt kein freund davon.

Und das ist für mich ein absolutes unding, hier geboren, aufgewachsen und studierst hier, aber deutsch sein willst du nicht willst. Lieber türke bleiben warum bist du dann nicht türke in der türkei?

schau z.b. in die usa, was meinst du als was sich die migrantenkinder 3ter generation sehen, als mexikaner,deutsche,serben oder vielleicht doch als amerikaner. nur unsere Türken nicht und bekommen noch unterstützung von ihrem "türkischen" staatsoberhaupt indem er das verlassen des türkentums als moralisch verwerflich diffamiert.

Meinst du henry kissinger hat sich noch als deutscher gesehen oder madeleine albright. Sie hegten vielleich noch sympathien ihren geburtsländern gegenüber aber heimat war für sie ihr neues land und dem galt auch ihre loyalität währenddessen bei unseren "türken" ihre loyalität nur der türkei gilt und deutschland dreck für sie ist.

Dieses land hat euch soviel gegeben, und ihr scheisst drauf.
Und wenn jetzt wieder kommt, das viele migrationskinder armutsgefährdet sind, richtig. Aber ist das die schuld des deutschen Staates?

Khaane
2008-08-20, 14:53:49
Evtl. solltest du ebenfalls zwischen den Extremen denken können ;)

Wer sagt, dass ich als "Türke" auf Deutschland scheisse - Nur weil man sich die türkische Staatsbürgerschaft vorbehält, ist einem das Land in dem man geboren und aufgewachsen ist, doch nicht egal. :confused:

Was verbindest du denn mit "Deutschsein"?

Ich persönlich lebe lieber wie ein moderner Türke und verbinde die türkische Kultur mit einem westlichen und aufgeschlossenen Lebensstil, als mich nur auf eine Lebensart einzuschränken.
Es ist doch wesentlich besser, wenn man die Vorzüge und Besonderheiten mehrerer Kulturen, Religionen und Sprachen verbindet - Als mich jetzt darauf zu fixieren, unbedingt "deutsch" zu sein.

PS: Und das Ablegen des türkischen Passes bedeutet für mich auch, die letzten türkischen Wurzeln zu kappen.

desert
2008-08-20, 15:03:34
PS: Und das Ablegen des türkischen Passes bedeutet für mich auch, die letzten türkischen Wurzeln zu kappen.

und solange du das nicht machst bleibst du immer ein ausgestossener, für die türken ein deutsch-türke und für uns deutsche ein türke.

Irgendwann muss man sich entscheiden

Khaane
2008-08-20, 15:12:58
und solange du das nicht machst bleibst du immer ein ausgestossener, für die türken ein deutsch-türke und für uns deutsche ein türke.

Irgendwann muss man sich entscheiden


Hopfen und Malz scheinen wirklich verloren :)

Und du meinst wirklich, wenn ich den deutschen Pass hätte, würde ich auf der Straße als Deutscher wahrgenommen werden? Auf der Straße bist und bleibst du ein Ausländer.

Simon Moon
2008-08-20, 20:03:06
"Gangxta" scheint ebenso wie ich zu überspitzten Formulierungen zu neigen - Wobei der Kern seiner Aussage richtig ist.

Der Kern seiner Aussage, lässt sich auf jedes Volk ummünzen. Xenophobie lässt sich imo nur mit Bildung und Wohlstand bekämpfen. Seine Äusserungen verhärten bestenfalls irgendwelche Fronten, die er weg haben will.


Das Hauptproblem vieler Ausländer in Deutschland ist die Identifikation mit Deutschland - Sowas fängt schon bei banalen Dingen wie der Nationalmannschaft an.

Sicher hätten wir mehr "deutschlandfahnenschwengende" Türken gesehen, wenn es 1-2 türkischstämmige Nationalspieler in der deutschen Elf gegeben hätte.

Ok, vom Bevölkerungsanteil logisch, aber wenn nun jede nationale Minderheit irgend einen symblischen Platz fordern, ist das irgendwie unrealistisch.

Den Grund das es diese Spieler nicht gibt, ist aber wohl auf türkischer Seite zu suchen, denn fast ausnahmslos werden "türkischstämmige" Kicker von türkischen Talentscouts für die türkische Nationalelf rekrutiert.


Es reicht wohl einfach nicht wirklich für die Nationalelf - zumindest unsere Nicht-Fussballnation hatte schon einige Türken in ihrer Nationalelf. Sympathische davon schreiben hier in Zeitungen (Turkyilmaz), andere sollen getrost in die Wüste verreisen (Yakin).