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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WinXP - Defragtools - bringts bei euch was?


Peterxy
2008-11-25, 15:01:03
Hi,
gehöre zu der Sorte die selten Defragmentieren. Nach einem Jahr habe ich nun doch mal meinen alten Win98 Rechner (FAT32) defragmentiert mit dem normallen Windows Defrager.
Endresultat nach 24h :eek:
Das alte P-III System ist in der Tat merklich schneller und die Aussetzer beim Browsercrollen sind weg.

Für meinen neueren PC mit XP (NTFS) drauf habe ich dann mal O&O Defrag genommen. Endresultat: Bootzeit 4 sekunden länger, dafür bauen die Desktopicons ein tickel schneller auf.
Ansonsten kein Unterschied. Das die Bootzeit nach O&O länger wurde fand ich komisch, hab dann Bootvis genommen - hat aber auch nix mehr rausgeholt.

Mein vorläufiges Fazit:
Defrag im alten OS mit der ollen P-III Möhre hat spürbar was gebracht.
Auf dem neuen Dualcore mit O&O hingegen eigentlich nix.


Kann es sein, das die Zubehörtools auch nicht mehr leisten als das normalle Windows Defrag?
Hab hier noch Ultimate Defrag, wo man sogar Programme auf der HDD anordnen kann - ist das reine Zeitverschwendung?

nn23
2008-11-25, 15:58:40
Nutzen auch OO und da bringt hier ne Menge.
Klarm, auf nem sauberen System ist noch nichts fragmentiert, lass das mal nen halbes Jahr ohne defrag laufen ;)

OO ist natürlich bedeutend praktischer als das Windows eigene defrag, Jobs, Screensaver, verschiedene Methoden, usw.
Daher ein dickes "Daumen Hoch" für OO!

Der_Donnervogel
2008-11-25, 16:15:47
Wenn die Platte (bzw. häuftig verwendete Programme), stark fragmentiert ist dann bringt es was, ansonsten nicht. Vor allem wenn man nur noch recht wenig Platz auf der Platte hat, dann sollte man öfters defragmentieren (oder ne größere Platte besorgen ;) ), dann bringt es auch was.

Das Defragmentierprogramm von Windows selbst taugt aber nicht viel. Es ist langsam und defragmentiert schlecht.

VoooDooo
2008-11-25, 16:15:51
meiner Meinung nach Placebo-Effekt.

EL_Mariachi
2008-11-25, 16:19:08
nix placebo... dat bringts :up:

ich nutze Auslogic Disk Defrag
(in der aktuellen Version is auch ne CMD Version dabei)



.

Armaq
2008-11-25, 16:37:53
Unter Vista gab es da glaube ich mal einen Test und da hat OO Defrag schlecht abgeschnitten. Ich bin bei Vista auch noch nicht unzufrieden mit der hauseigenen Defrag.+


Was ich vergaß, unter XP war OO auch immer dabei.

Blaze
2008-11-25, 16:49:39
Ich gehör zu der Sorte die spätestens alle 4 Wochen defragmentiert, daher kenn ich es gar nicht wenn das System lahmt ;(

Ich nutze übrigens auch Auslogics Disk Defrag, tolles Tool (und Freeware noch dazu) und soll bessere Ergebnisse bringen als O&O.

Peterxy
2008-11-25, 16:49:56
Habe irgendwie den Eindruck je älter das Dateisystem (FAT) und je langsamer die Hardware (HDD) - je eher bringt es wenn überhaupt was. Die neuen HDD´s sind ja auch schließlich schneller als die Krücken von vor 6Jahren, so daß es vielleicht in der Praxis ev. doch kaum noch was ausmacht wenn Dateien zerstreut liegen (?)

Werd mir beizeiten aber mal das Auslogics Disk Defrag angucken, da ja einige hier damit wohl zufrieden sind.

dragonmaster
2008-11-25, 16:50:46
Ich habe mal eine Test in Pcblöd gesehen wo defragtools getestet wurden unter XP und Vista:

Ergebnis der Defrager von Vista ist sehr gut und man brauch keinen externen.
Ergenis unter Xp war dass der interne Defrager nix taugt, bester kostenloser war JKDefrag: http://www.kessels.biz/JkDefrag/index.html

Lokadamus
2008-11-25, 17:06:09
Für meinen neueren PC mit XP (NTFS) drauf habe ich dann mal O&O Defrag genommen. Endresultat: Bootzeit 4 sekunden länger, dafür bauen die Desktopicons ein tickel schneller auf.

Kann es sein, das die Zubehörtools auch nicht mehr leisten als das normalle Windows Defrag?
Hab hier noch Ultimate Defrag, wo man sogar Programme auf der HDD anordnen kann - ist das reine Zeitverschwendung?mmm...

Frage ist, mit welcher Einstellung du O&O über die HDD laufen gelassen hast. Im Normalfall benutzt es "Space", das bringt aber nichts, wenn man vorher nicht O&O die ganze HDD nach Complete Name sortiert lassen hat ;).

In wie weit MS bei Vista was gemacht hat, weiß ich nicht. Wenn dort die Dateien an einem Stück geschrieben werden, wird der Nutzen von einem Defragger überflüssig. In wie weit Vista im Hintergrund automatisch bei Ruhepausen defragmentiert, weiß ich nicht.

Peterxy
2008-11-25, 17:13:00
Ich hatte die Opion "name" genommen, da lt. O&O man das für Systemplatten nehmen sollte. Heut hat ich dann mal einfach "access" ausprobiert. Zwischen access und name habe ich 1Sekunde Zeitunterschied im XP Boot.

Was mir aufgefallen ist, das O&O anscheinend nicht alles defragmentiert (?)

Weil, hatte eben nämlich auch mal so´n Tool namens "PageDefrag" laufen lassen, demnach war die hybernate.sys noch total defragmentiert. Hab diese kleine Pagedefragfreeware auch mal laufen lassen und der PC schaltet danach jetzt immerhin doch was schneller in den Ruhezustand.

Lokadamus
2008-11-25, 17:15:19
Was mir aufgefallen ist, das O&O anscheinend nicht alles defragmentiert (?)mmm...

Offlinedefragmentierung könnte dabei helfen, kann mit Pech das System aber zerschiessen. Ok, im Prinzip kann jedes Defragprogramm das System zerschiessen.

Peterxy
2008-11-25, 17:20:28
War das Tool:
http://www.brothersoft.com/pagedefrag-62544.html
kenne mich mit Defragern nicht aus, weiß daher nicht ob das nur beim O&O Defrag so ist das es die Page & Systemfiles nicht defragmentiert (/kann).
Jedenfalls diese Freeware scheint diese Systemfiles zu defragmentieren.

Gast
2008-11-28, 04:23:53
Bringt leider gar nichts...
ich defragge schon seit win95, extrem unregelmäßig, dummerweise hat das nie einen effekt gehabt.

selbst jetzt mit quadcore macht es keinen unterschied. benutze aber auch schon seit längerem eine extra systemplatte. wenn da was drauf kommt, dann sind es nur programme/installationen. selbst nach 12 Monaten ohne defrag ändert sich gar nichts. der effekt ist weder spür, noch merkbar.
ich frage mich schon warum ich das überhaupt mache...

bei meinen datenplatten siehts noch schlimmer aus, da ist absolut alles fragmentiert (alles rot im defragger =) und die sind bis auf 200MB voll geschrieben die platten. Macht aber auch nicht wirklich einen unterschied, ordner öffnen sich wie gehabt schnell und den einzigen effekt den ich merke, kommt von der ntfs kompression (direkter vergleich)!

Rente
2008-11-28, 07:47:21
Bringt leider gar nichts...
ich defragge schon seit win95, extrem unregelmäßig, dummerweise hat das nie einen effekt gehabt.

selbst jetzt mit quadcore macht es keinen unterschied. benutze aber auch schon seit längerem eine extra systemplatte. wenn da was drauf kommt, dann sind es nur programme/installationen. selbst nach 12 Monaten ohne defrag ändert sich gar nichts. der effekt ist weder spür, noch merkbar.
ich frage mich schon warum ich das überhaupt mache...

bei meinen datenplatten siehts noch schlimmer aus, da ist absolut alles fragmentiert (alles rot im defragger =) und die sind bis auf 200MB voll geschrieben die platten. Macht aber auch nicht wirklich einen unterschied, ordner öffnen sich wie gehabt schnell und den einzigen effekt den ich merke, kommt von der ntfs kompression (direkter vergleich)!
Dann bist du ziemlich unsensibel, ich hab meine Platte nach 1 Jahr (und etlichen Programmen und Spielen die kamen und wieder gingen) mal wieder mit Complete/Name mit O&O-Defrag defragmentiert, erstens läd Windows ein gutes Stück schneller, Spiele auch (Speziell WoW, kein Wunder wenn sich da 2GB-Datein über die ganze Platte verteilen...) und zweitens ist sie, obwohl sie in einer Bitumenbox steckt dadurch etwas leiser geworden, vermutlich weil der Lesekopf nicht für jeden Mist wie Wild hin und her springen muss.

Aber vllt. ist auch nur das ein Placebo-Effekt, gemessen hab ich nichts, ich kenne nur die Ladezeiten bei Alltagssachen und hab sie verglichen. ;)
Prinzipiell müsste es aber auch einen technischen Hintergrund haben, weil der Lesekopf eben hintereinander weg 1 Datei lesen kann und nicht mehr über die ganze Platte springen muss wie vorher, ich denke mal da summieren sich die Millisekunden, aber Ahnung hab ich keine. :D

Gast
2008-11-28, 07:59:10
Dann bist du ziemlich unsensibel

ganz im gegenteil, ich räume mein system regelmäßig auf und mein job hat mit fehlersuche zu tun =)
es macht einfach keinen unterschied. selbst die bootzeit verändert sich so gut wie gar nicht.


Das einige da große Vorteile sehen können, wundert mich dann schon eher, ich schätze das ist einbildung. :)
ich bin eher veranlagt, das ich da nichts einbilde, sondern es direkt nachprüfe, alles andere interessiert mich sozusagen nicht.
hätte ich einen effekt gespürt, hätte ich sicher mehr experimentiert...

schon damals in win98 zeiten, da hat das zum teil stunden gedauert, aber was kam am ende raus? die verlorene zeit war sicherlich größer als der effekt.

The Cell
2008-11-28, 09:06:46
Placebo, zumindest in der Häufigkeit, in der es manchmal von Anwendern betrieben wird.

Sogar David Solomon sagte auf einer TechEd, die ich besuchte, dass man mal defragmentieren könne, sich aber ab XP keine Wunder mehr davon erhoffen sollte.

Gruß,
TC

Gast
2008-11-28, 09:46:57
so würd ich das auch sagen. WinXP hat ja sogar ein feature, wo häufig genutzte programmdateien zwischengespeichert werden (prefetch?).

mir scheint es auch so zu sein, das winxp sich die ersten 15-20 GB eines laufwerks reserviert oder freihält, denn bei der defragmentierung kommt erstmal ein blauer block, danach ein weißer und dann erst die restlichen daten.

The Cell
2008-11-28, 10:08:23
Prefetching ist etwas anderes. Vom Prefetcher werden die ersten 10 Sekunden nach dem Start beobachtet und die Programme, die innerhalb dieser Zeitspanne gestartet werden protokolliert.
Danach werden bestimmte Teile, die immer wieder im Kontext eines Prozesses angefordert werden, direkt in das sogenannte "Working set" eingespeist, damit nicht erst ein Pagefault kommt und die Seite angefordert werden muss.
Bei einer Sache hast du aber Recht: Die Dateien, die vom Prefetcher für das obige Verhalten benutzt werden, diese werden alle 3 Tage defragmentiert. Aber nur diese.

Viele Grüße,
TC

Peterxy
2008-11-28, 11:21:43
ich defragge schon seit win95, extrem unregelmäßig, dummerweise hat das nie einen effekt gehabt.
Also ich hatte in meinem Win95/98 eine feste Auslagerungsdatei und die war unglaublich zerstückelt. Ich hatte die dann gelöscht, Defrag laufen lassen und anschließend wieder eine neue feste Auslagerungsdatei angelegt (hehe, jetzt iss sie an einem Stück :biggrin: ).
Das hat in der alten Möhre echt unglaublich viel ausgemacht.
Beim Win XP scheint das originale Defrag aber auch nicht so gut zu sein wie das alte win98 Defrag. (dafür ist das XP Defrag aber auch schneller)

Das XP Defrag hinterläßt bei mir oft große Lücken. Im Bericht sagt es z.b. Datei XY ist defragmentiert, dann gehe ich auf Defragmentieren und trotzdem ist diesselbe Datei später im Bericht noch als fragmentiert angegeben - warum das so ist, weiß ich nicht. (daher hatte ich ja das O&O ausprobiert)

Rooter
2008-11-28, 19:54:56
Hatte vor kurzem meine alte 160GB IDE um eine 640GB SATA ergänzt. Weil ich die 2. und 3. Partition der alten Platte (nur Daten) zu einer zusammenfassen wollte habe ich sie gelöscht, eine Neue angelegt und das Backup zurückkopiert. Hatte mich darauf gefreut das die Daten durch diese Aktion ja automatisch defragmentiert werden und die Performance spürbar steigen sollte, zumal die vorherigen Partitionen teilweise komplett gefüllt waren, was ja für üble Fragmentierung sorgt... -- musste aber feststellen das die Platte sich jetzt nicht schneller anfühlt als vorher. :(

Somit kann ich die obige Aussage... dass man mal defragmentieren könne, sich aber ab XP keine Wunder mehr davon erhoffen sollteabsolut unterschreiben.

Ich nutze nur noch ab und zu das nette kleine Tool Defraggler (www.Defraggler.com) um binnen weniger Minuten die am heftigsten fragmentierten Dateien zu behandeln. Für die in 2500 Fragmente(!) zersplitterte outlook.pst eines Arbeitskollegen zu bearbeiten genau das Richtige. :up:

MfG
Rooter

Lokadamus
2008-11-28, 20:16:29
Dann bist du ziemlich unsensibel, ich hab meine Platte nach 1 Jahr (und etlichen Programmen und Spielen die kamen und wieder gingen) mal wieder mit Complete/Name mit O&O-Defrag defragmentiert, erstens läd Windows ein gutes Stück schneller, Spiele auch (Speziell WoW, kein Wunder wenn sich da 2GB-Datein über die ganze Platte verteilen...) und zweitens ist sie, obwohl sie in einer Bitumenbox steckt dadurch etwas leiser geworden, vermutlich weil der Lesekopf nicht für jeden Mist wie Wild hin und her springen muss.mmm...

:up: So ist es, die Daten können "direkt" gelesen werden, der Lesekopf muss nicht mehr wie verrückt hin und herspringen, sondern kann die Blöcke nacheinander einlesen. Sie liegen jetzt passend.
Bei der richtigen Defragmentierung werden sowohl die Ordner als auch die dazugehörigen Dateien alphabetisch einsortiert (die internen Defrager von Windows machen das nicht). Das hat zum Beispiel beim Windows- Explorer zur Folge, dass dieser die Ordner nicht mehr sortieren muss, sondern einfach die Dateien einblenden kann, sie sind schon beim Defrgamentieren größtenteils sortiert.
Dadurch wird einiges an Zeit eingespart. Allerdings kommt es auf die Anwendungen drauf an, wie stark es auffällt.Hatte vor kurzem meine alte 160GB IDE um eine 640GB SATA ergänzt. Weil ich die 2. und 3. Partition der alten Platte (nur Daten) zu einer zusammenfassen wollte habe ich sie gelöscht, eine Neue angelegt und das Backup zurückkopiert. Hatte mich darauf gefreut das die Daten durch diese Aktion ja automatisch defragmentiert werden und die Performance spürbar steigen sollte, zumal die vorherigen Partitionen teilweise komplett gefüllt waren, was ja für üble Fragmentierung sorgt... -- musste aber feststellen das die Platte sich jetzt nicht schneller anfühlt als vorher. :(2 Sachen dürften der Grund sein:
1.) Die 160GB HDD dürfte relativ alt sein und hat sowieso keinen so hohen Datendurchsatz im Verhältnis zur neuen HDD.
2.) Die Dateien sind durch das Verschieben/ Kopieren nicht automatisch defragmentiert. Windows packt sie immernoch verteilt irgendwohin und nicht linear. Der Zustand ist nur nicht mehr so schlimm wie vorher. Prog drüberlaufen lassen und nochmal gucken ;).

Gast
2008-11-28, 20:47:25
Win 9x als Maßstab zu nehmen, halte ich zumindest für keine gute idee:
anderes dateisystem, anderer aufbau (multitasking ist heutzutage ein graus), öfters mal abstürze (=tempdateien), anderer defragger, teilweise extrem alte festplatten. das kann man so nicht mehr wirklich vergleichen. vielleicht machts ja noch einen unterschied auf der 6GB Platte... aber mit quad und raptor!?

Lokadamus
2008-11-28, 20:57:27
Win 9x als Maßstab zu nehmen, halte ich zumindest für keine gute idee:
anderes dateisystem, anderer aufbau (multitasking ist heutzutage ein graus), öfters mal abstürze (=tempdateien), anderer defragger, teilweise extrem alte festplatten. das kann man so nicht mehr wirklich vergleichen. vielleicht machts ja noch einen unterschied auf der 6GB Platte... aber mit quad und raptor!?mmm...

Das ist egal, es geht im Prinzip nur um die Zugriffe der Leseköpfe und der daraus enstehenden Übertragungsrate.
Die Übertragungsrate ist eh nicht linear, kann man in jedem Test sehen (innerer Bereich ist schneller als der äußere Bereich).
Man kann durch das Defragmentieren aber für eine bessere, also konstantere Übertragungsrate sorgen bzw. ein ruhigeres Verhalten der HDD durch weniger Sprünge der Köpfe.

Bei Quad und Raptor besteht das gleiche Problem wie bei einer alten 6GB HDD. Der Unterschied ist nur, man merkt es nicht mehr so leicht. Schliesslich überträgt die HDD eh schon durch Cache und höhere Umdrehungszahl schneller als so eine alte HDD.
Wer echte Performence erleben will, muss entweder SSD oder einen guten Raid- Controller haben, aber auch hier besteht das Problem mit fragmentierten Dateien ;).

Peterxy
2008-11-28, 21:02:01
Win 9x als Maßstab zu nehmen, halte ich zumindest für keine gute idee:
anderes dateisystem, anderer aufbau (multitasking ist heutzutage ein graus), öfters mal abstürze (=tempdateien), anderer defragger, teilweise extrem alte festplatten. das kann man so nicht mehr wirklich vergleichen. vielleicht machts ja noch einen unterschied auf der 6GB Platte... aber mit quad und raptor!?
Will jetzt auch nicht win9x als den Maßstab der dinge ranziehen, aber da ich halt noch so en OS hab iss mir eben aufgefallen das Win9x Defrag alles schön hintereinandersetzt - das XP Defrag scheint das aber nicht (immer) zu können. Auch wenn der Platz eng wird, verweigert es teils den Dienst. (will 15% freien Platz oder so)

Mit alternativer XP defragsoftware hingegen geht es und das sagt mir irgendwie das das XP Defrag zumindest eventuell doch nicht ganz so optimal/effektiv arbeitet.

alpha-centauri
2008-11-28, 21:21:21
ich nutz seit jahren OO. und seit der letzten OS installation installier ich es nimma.

es bringt absolut nix. im gegenteil. der zusätzliche dienst-krempel der im hintergrund läuft, ist er abträglich für die performance.

faustregel 25% platz auf der platte lassen. und 1x im monat win-defrag. das langt.

und ne platte ,auf der genug platz ist, fragmentiert nicht (oder so leicht). der ganze defrag krams kommt aus zeiten, wo plattenplatz rar war.

Gast
2008-11-28, 21:58:47
Dann bist du ziemlich unsensibel, ich hab meine Platte nach 1 Jahr (und etlichen Programmen und Spielen die kamen und wieder gingen) mal wieder mit Complete/Name mit O&O-Defrag defragmentiert, erstens läd Windows ein gutes Stück schneller,.....D

Placebo...1 Jahr das gleiche System ? Boaah bei mir dauert/ueberlebt eine "Neuinstallation" evtl. 3 Monate. Dann heisst es wieder, c:format und das vista.iso+patches erstellen.

Peterxy
2008-11-28, 22:10:38
1 Jahr das gleiche System ? Boaah bei mir dauert/ueberlebt eine "Neuinstallation" evtl. 3 Monate.
Also, die 3monate und das 1Jahr läßt sich noch toppen. Mein Win9x existiert nun seit ca. 8Jahren ohne Neuinstallation und hat 4 verschiedene Rechner unter sich gesehen. :biggrin:
Unterbau ist ein Win95 gewesen, was dann auf Win98 geupdated wurde.
Da soll mal einer sagen, Win95 wäre net stabil gewesen. *grins*

greeny
2008-11-28, 23:16:08
Also, die 3monate und das 1Jahr läßt sich noch toppen. Mein Win9x existiert nun seit ca. 8Jahren ohne Neuinstallation
war mit meinem me ähnlich... 6 jahre... dann hat leider die festplatte den geist aufgegeben...

Gast
2008-11-28, 23:23:01
Will jetzt auch nicht win9x als den Maßstab der dinge ranziehen, aber da ich halt noch so en OS hab iss mir eben aufgefallen das Win9x Defrag alles schön hintereinandersetzt - das XP Defrag scheint das aber nicht (immer) zu können.

Defrag bei XP arbeitet effizienter.

9x defragmentiert stur einfach alles, es macht aber überhaupt keinen sinn beispielsweise eine 1GB große datei die in 5 teile auf der HD liegt zusammenzuführen. wenn du die 1GB große datei lesen willst braucht es sowieso einige zeit, die sagen wir mal 5x10ms die der lesekopf herumfahren muss sind da komplett zu vernachlässigen.

deshalb defragmentiert XP in solchen fällen auch nicht.

Powermike
2008-11-29, 00:46:41
http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?p=6916734#post6916734

:D

Grüße

Gast
2008-11-29, 08:31:21
Das ist egal, es geht im Prinzip nur um die Zugriffe der Leseköpfe und der daraus enstehenden Übertragungsrate.

Das ist eben "nicht egal", da das dateisystem direkten Einfluss auf die fragmentierung hat. Sieht man ja schön bei Linux...

Man kann durch das Defragmentieren aber für eine bessere, also konstantere Übertragungsrate sorgen bzw. ein ruhigeres Verhalten der HDD durch weniger Sprünge der Köpfe.

Das setzt vorraus!!! das die daten überhaupt fragmentieren und schon da kann das Dateisystem einen großen Unterschied machen. Von weiteren Änderungen wie Prefetch und co gar nicht erst zu reden, Erfahrungen fließen ja auch in neue Abläufe mit ein.

Bei Quad und Raptor besteht das gleiche Problem wie bei einer alten 6GB HDD.

Gleiches Problem bedeutet nicht gleichen Geschwindigkeitsverlust.
wenn damals winamp 20% deiner cpu leistung klauen konnte, ist das heute auch noch so? Denke mal bitte nach :)

Rooter
2008-11-29, 16:12:36
2 Sachen dürften der Grund sein:
1.) Die 160GB HDD dürfte relativ alt sein und hat sowieso keinen so hohen Datendurchsatz im Verhältnis zur neuen HDD.Klar, aber um einen Vergleich mit der neuen Platte geht es ja gar nicht. Nur um den reinen vorher/nachher Vergleich der alten Platte. Und ist halt kein Unterschied spürbar.

2.) Die Dateien sind durch das Verschieben/ Kopieren nicht automatisch defragmentiert. Windows packt sie immernoch verteilt irgendwohin und nicht linear. Der Zustand ist nur nicht mehr so schlimm wie vorher. Prog drüberlaufen lassen und nochmal gucken ;).Die Dateien werden nur bedingt alphabetisch sortiert (wobei ich den Nutzwert dieser Aktion ohnehin anzweifle), sie werden halt in der Reihenfolge geschrieben wie sie vom Quelllaufwerk gelesen wurden, was ja wohl die Reihenfolge ist wie sie gerade angezeigt werden. Defraggler hatte auch kaum was zu tun auf dem neu zusammenkopierten Laufwerk.
Aber jetzt habe ich mal das XP-Defrag prüfen lassen und das sagt zwar das keine Defragmentierung nötig sei - es sind ja kaum fragmentierte Dateien vorhanden - zeigt aber Ordner mit teilweise über 400 Fragmenten an! Das dürfte erklären warum ich kaum eine Besserung gemerkt habe, laut NTFS Referenz braucht jeder Datei- bzw. Ordnereintrag 1KB in der MFT und ich habe hier die Standard Clustergröße von 4KB. Bei einigen Ordnern mit >2000 Dateien kommen da jede Menge Directory-Blöcke zusammen die offenbar fröhlich verteilt wurden.

Mal eine Bitte an die Nutzer von O&O, PerfectDisk usw.: Laßt mal eine gut gefüllte Datenpartition mit Ordnern mit >1000 Files vom XP Defrag nur überprüfen. Würde gerne wissen ob im Bericht unter "Am stärksten fragmentierte Dateien" bei euch auch Ordnernamen mit hunderten von Fragmenten aufgeführt werden.

MfG
Rooter

Peterxy
2008-11-29, 16:32:54
Würde gerne wissen ob im Bericht unter "Am stärksten fragmentierte Dateien" bei euch auch Ordnernamen mit hunderten von Fragmenten aufgeführt werden.
Ja tut es bei mir (allerdings nicht in der Menge das es hunderte Fragmente sind). Das XP Defrag sagt mir Xy ist fragmentiert, aber trotzdem wird kein Defrag durchgeführt.
Es war immer eine "Restfragmentierung" vorhanden.
Ich hab dann mit ultimateDefrag die letzten betroffenen Dateien einzeln fragmentiert und jetzt sinds 0%. :smile:

alpha-centauri
2008-11-29, 17:22:45
Klar, aber um einen Vergleich mit der neuen Platte geht es ja gar nicht. Nur um den reinen vorher/nachher Vergleich der alten Platte. Und ist halt kein Unterschied spürbar.

Die Dateien werden nur bedingt alphabetisch sortiert (wobei ich den Nutzwert dieser Aktion ohnehin anzweifle), sie werden halt in der Reihenfolge geschrieben wie sie vom Quelllaufwerk gelesen wurden, was ja wohl die Reihenfolge ist wie sie gerade angezeigt werden. Defraggler hatte auch kaum was zu tun auf dem neu zusammenkopierten Laufwerk.
Aber jetzt habe ich mal das XP-Defrag prüfen lassen und das sagt zwar das keine Defragmentierung nötig sei - es sind ja kaum fragmentierte Dateien vorhanden - zeigt aber Ordner mit teilweise über 400 Fragmenten an! Das dürfte erklären warum ich kaum eine Besserung gemerkt habe, laut NTFS Referenz braucht jeder Datei- bzw. Ordnereintrag 1KB in der MFT und ich habe hier die Standard Clustergröße von 4KB. Bei einigen Ordnern mit >2000 Dateien kommen da jede Menge Directory-Blöcke zusammen die offenbar fröhlich verteilt wurden.

Mal eine Bitte an die Nutzer von O&O, PerfectDisk usw.: Laßt mal eine gut gefüllte Datenpartition mit Ordnern mit >1000 Files vom XP Defrag nur überprüfen. Würde gerne wissen ob im Bericht unter "Am stärksten fragmentierte Dateien" bei euch auch Ordnernamen mit hunderten von Fragmenten aufgeführt werden.

MfG
Rooter

Bitte nicht umfallen...
Ist meine undefragmentiere 1GB DOwnloadplatte, voll mit Websiterips.

Manche einzelne Ordner ~20 000 Dateien.

Da kann ich praktisch vergessen die zu defragmentieren, wozu auch? Aber als Info bitte:

Hier bissel Info


Volume Seagate 2a (E:)
Volumegröße = 932 GB
Clustergröße = 4 KB
Belegter Speicherplatz = 741 GB
Freier Speicherplatz = 190 GB
Freier Speicherplatz (%) = 20 %

Volumefragmentierung
Fragmentierung gesamt = 36 %
Dateifragmentierung = 71 %
Speicherplatzfragmentierung = 1 %

Dateifragmentierung
Gesamtanzahl der Dateien = 367.949
Durchschnittliche Dateigröße = 2 MB
Fragmentierte Dateien insgesamt = 83.630
Auslagerungsdateifragmente insges. = 8.304.496
Durchschnittl. Fragmente pro Datei = 23,56

Fragmentierung der Auslagerungsdatei
Auslagerungsdateigröße = 0 Bytes
Gesamtanzahl Fragmente = 0

Ordnerfragmentierung
Gesamtanzahl Ordner = 13.846
Fragmentierte Ordner = 780
Zusätzliche Ordnerfragmente = 6.734

MFT-Fragmentierung (Master File Table)
MFT-Größe insgesamt = 412 MB
MFT-Eintragsanzahl = 421.948
MFT belegt (%) = 99 %
MFT-Fragmente insgesamt = 29



Das was blau ist, hatte die nach jkdefrag angefasst. davor war das ding überall rot. sehr putzig.
http://666kb.com/i/b490tp0nje4264l05.jpg






Und das ist eine mit jkdefrag komplett entfragmentierte platte, mit windows defrag analyse:


Volume Seagate 1b (D:)
Volumegröße = 882 GB
Clustergröße = 4 KB
Belegter Speicherplatz = 140 GB
Freier Speicherplatz = 742 GB
Freier Speicherplatz (%) = 84 %

Volumefragmentierung
Fragmentierung gesamt = 0 %
Dateifragmentierung = 0 %
Speicherplatzfragmentierung = 0 %

Dateifragmentierung
Gesamtanzahl der Dateien = 191.388
Durchschnittliche Dateigröße = 835 KB
Fragmentierte Dateien insgesamt = 10
Auslagerungsdateifragmente insges. = 179
Durchschnittl. Fragmente pro Datei = 1,00

Fragmentierung der Auslagerungsdatei
Auslagerungsdateigröße = 0 Bytes
Gesamtanzahl Fragmente = 0

Ordnerfragmentierung
Gesamtanzahl Ordner = 11.702
Fragmentierte Ordner = 1
Zusätzliche Ordnerfragmente = 0

MFT-Fragmentierung (Master File Table)
MFT-Größe insgesamt = 290 MB
MFT-Eintragsanzahl = 203.215
MFT belegt (%) = 68 %
MFT-Fragmente insgesamt = 2

Gast
2008-11-29, 17:31:01
das geht noch besser :D
http://666kb.com/i/b4910c1j013hbqzwl.png

waren knapp 300gb, hab schon mehrmals defragmentiert gehabt, aber da seitdem die performance sich nie verändert hat, lass ich es jetzt so.

alpha-centauri
2008-11-29, 17:51:21
Respekt :) War rot oder BLau jetzt gut?

Gast
2008-11-29, 18:48:13
blau war gut, da nach dem defrag vorgang alles blau ist...
deswegen habe ich es bald geschafft, alles in rot umzuwandeln. ;)

Gast
2008-11-29, 23:14:36
deswegen habe ich es bald geschafft, alles in rot umzuwandeln. ;)

mit so wenig platz auch kein wunder.

Eggcake
2008-11-30, 02:11:50
Ich kann nur von mir aus sagen, dass ich nach nem Defrag mit O&O (Complete/Name C:) bemerkbare Performanceschübe zu normalem (Vista, aber es geht hier ja um "alles ab XP, deshalb denk ich mal passt das :) ) Vista Defrag (also keinesfalls mit einer völlig fragmentierten Platte verglichen!) feststellen können.
Gestoppt hab ich nicht direkt, da es im Nachhinein ja wohl zu spät ist, aber zumindest beim Anmelden des Benutzers laden die Dienste erheblich schneller. Auch z.B. Antivirus ist schon geladen, wenn der Bildschirm gewechselt hat. Vorhin dauerte es eine Weile, bis das McAfee-Logo erschien - jetzt seh ich es nur noch kurz ausblenden wenn der Bildschirm zum Desktop wechselt.

Das ist jetzt mal das, was ich subjektiv nur durchs Wahrnehmen feststellen konnte. Der Startvorgang ist garantiert schneller.


Bei meiner Daten+Game/Programm-Platte habe ich nach Complete/Access defragmentiert. Performancevorteile konnte ich nicht direkt zum normalen Vista-Defrag feststellen, da wohl schon das in diesem Fall nahe am Optimum ist.
Bei dieser Platte ist momentan (letztes Mal defragmentiert vor ner Woche) nach wie vor 0.00% fragmentiert.
Wenn's nix bringt, dann reinigt's zumindest das Gewissen ;)

Rooter
2008-11-30, 02:28:54
Auslagerungsdateifragmente insges. = 8.304.496Das habe ich auch nie verstanden. Wieso zeigt der auf einer Datenpartition eine Auslagerungsdatei an? Oder ist das wieder ein Übersetzungsfehler wie im Taskmanager?


Ordnerfragmentierung
Gesamtanzahl Ordner = 13.846
Fragmentierte Ordner = 780
Geht ja noch, diese Werte sahen bei mir viel schlimmer aus.

N8
Rooter

Lokadamus
2008-11-30, 10:22:32
Das ist eben "nicht egal", da das dateisystem direkten Einfluss auf die fragmentierung hat. Sieht man ja schön bei Linux...mmm...

Auch da gibt es Fragmentierungen, so gesehen ist es wieder egal und es bleibt nur die Frage übrig, wie dagegen vorgegangen wird. Linux macht vieles im Hintergrund durch das FS selbstständig, während XP dazu den Dienst in Ruhepausen anwerfen muss.

Bei SSDs sollte sich die Sache mit der Defragmentierung der Performence erledigt haben, da dort keine Leseköpfe wie bisher zum Einsatz kommen.
http://www.golem.de/0810/62811.htmlGleiches Problem bedeutet nicht gleichen Geschwindigkeitsverlust.
wenn damals winamp 20% deiner cpu leistung klauen konnte, ist das heute auch noch so? Denke mal bitte nach :)Texte bitte auch verstehen und nicht nur die Hälfte quoten:Bei Quad und Raptor besteht das gleiche Problem wie bei einer alten 6GB HDD. Der Unterschied ist nur, man merkt es nicht mehr so leicht. Schliesslich überträgt die HDD eh schon durch Cache und höhere Umdrehungszahl schneller als so eine alte HDD.
Die Dateien werden nur bedingt alphabetisch sortiert (wobei ich den Nutzwert dieser Aktion ohnehin anzweifle), sie werden halt in der Reihenfolge geschrieben wie sie vom Quelllaufwerk gelesen wurden, Sachen nicht durcheinander bringen und richtig lesen :unono:. Windows sortiert von sich heraus nicht alphabetisch, das machen nur die richtigen Defragmentierungsprogramme, nicht der interne von Windows.

Rooter
2008-11-30, 11:16:03
Sachen nicht durcheinander bringen und richtig lesen :unono:. Windows sortiert von sich heraus nicht alphabetisch, das machen nur die richtigen Defragmentierungsprogramme, nicht der interne von Windows.
Ich bezog mich ja gar nicht auf's defragmentieren sondern auf das zurückkopieren meines Backups mit dem Total Commander. Ich bin nicht sicher wie der Windows Explorer das handhabt aber der TC (gerade nochmal ausprobiert) liest die Dateien und Ordner schön alphabetisch, unabhängig vom Dateityp. Das Ergebnis läßt sich mit DiskView von SysInternals schön nachvollziehen.
Wenn ich mit DiskView aber meine Windowspartition betrachte wird's schon extrem chaotisch, da kommt z.B. gleich nach der opera.dll die nero.exe X-D
Vielleicht probiere ich nach dem Mittagessen doch mal dieses UltimateDefrag...

MfG
Rooter

Lyka
2008-12-07, 01:59:27
Verständnisfrage :usad:

Ich defragmentiere immer via Auslogics Disc Defragt. Heute mal wieder: Defragmentation 5 Files (sehr große Files)... erledigt.

heute Abend, ca. 10h später starte ich das Programm erneut. Sagt er mir: 100 Files defragmentiert... keines der fragmentierten Files habe ich in irgendeiner Art und Weise verändert. Es waren größere Spieldateien, die:

"anscheinend" im Laufe des Tages, an dem ich nur Winmail und Firefox offen hatte, wie von geisterhand, in viele Teile zersprengt haben sollen :|

Warum?