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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Strategien gegen das Erschöpftsein am Morgen


Hellstaff
2012-01-04, 12:16:21
Hallo Leute!

Wenn ich viel für die Uni lernen muss (4-5h am Tag), habe ich morgens große Probleme mit 8h Schlaf auszukommen, d.h. ich fühle mich TOTAL erschöpft und lieg dann länger im Bett. Ähnliches wenn ich am Vortag intensiven Sport wie Fussball betrieben oder stundenlang Schach gespielt habe.

Momentan lerne ich in 1h Blöcken, meditiere morgens und abends und betreibe Fortgeschrittenes Autogenes Training, was angeblich die Schlafeffizienz verbessern soll.

Kennt ihr dieses unheimliche Erschöpfungsgefühl auch und wenn ja, was kann man/ich dagegen noch tun?

LG

Hellstaff

medi
2012-01-04, 12:20:53
Du musst deinen Schlafrythmus rausfinden und genau dann aufstehen!
Bei mir sinds 6h (nach normalen Tagen) Schlaf oder 7h bis maximal 7,5h (nach anstregenden Tagen) ... alles drüber oder drunter macht mich kaputt und ich fühl mich den ganzen Tag schlaff.

Wurschtler
2012-01-04, 12:24:25
Eine Eisdusche hilft. Danach ist jeder hellwach.

Vader
2012-01-04, 12:25:53
Mein Vorredner hat wohl recht, ansonsten könnte ich noch dazu sagen:

Vergiß diesen ganzen Meditationsblablabla und nutze die Zeit lieber zum pennen :D

Lyka
2012-01-04, 12:31:39
außerdem bin ich derzeit (Wetter, Sonne fehlt, meistens Dunkelheit) auch nach 7.5/8h Schlaf müde, wenn ich zur Arbeit gehe. Es fehlt einfach Licht. Leider kriegen wir es nicht (mehr) hin, uns im "Rhythmus der Natur" zu bewegen; angepasst an die aktuelle Jahreszeit.

Lawmachine79
2012-01-04, 13:03:41
Was studierst Du?

Nightspider
2012-01-04, 13:07:14
Versuch zeitiger ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann bist du früh fitt, wenn es in die Uni geht, da du dann vorher schon genügend Zeit hattest um wach zu werden.

Hellstaff
2012-01-04, 13:26:06
Was studierst Du?

Technische Physik

Lowkey
2012-01-04, 13:28:28
Bekannter an der Uni hatte das auch. Er ist zum Heilpraktiker gegangen und der hat dann festgestellt, dass da ne Art von Allergie vorliegt. Seitdem war er meistens nach 6h Schlaf topfit.

Nightspider
2012-01-04, 13:30:43
Was soll das für eine Allergie gewesen sein? :|

Franklin
2012-01-04, 13:48:59
außerdem bin ich derzeit (Wetter, Sonne fehlt, meistens Dunkelheit) auch nach 7.5/8h Schlaf müde, wenn ich zur Arbeit gehe. Es fehlt einfach Licht. Leider kriegen wir es nicht (mehr) hin, uns im "Rhythmus der Natur" zu bewegen; angepasst an die aktuelle Jahreszeit.


Wenn es Lichtmangel ist, gibt es Ärzte die eine "Lichtdusche" haben. Muss man aber selbst bezahlen.

Lyka
2012-01-04, 14:03:44
eigentlich müsste man, wenn man daheim ist, alle Lampen auf volle Kraft stellen (Lampen mit Sonnensimulation -.-')...
btw: wie siehts in der Wohnung mit Sauerstoff aus? Genug? Merke es immer, wenn ich morgens zur Arbeit gehe: auf der Straße: energetisch... in der ubahn: am Einschlafen.

Grivel
2012-01-04, 14:08:13
Technische Physik
gewöhn dich dran.

Wenn du jeden Tag 14h voll durchpowern musst, kannst du am nächsten Tag dich gar nicht super fit fühlen. Geht zumindest mir so.

NiCoSt
2012-01-04, 14:39:42
ja, wie die anderen schon sagen: wenn du dich durchquälst fährst du deinen köper im endeffekt auf verschleiß. irgendwo muss die kraft ja herkommen.

Du musst deinen Alltag versuchen eher deinem Biorhytmus anzupassen, nicht umgekehrt. Schlaf halt mehr wenn du musst. Versuch eher ins bett zu gehen oder später aufzustehen...

Hellstaff
2012-01-04, 14:51:16
Naja so schlimm wie es Grivel darstellt ist es nicht. Effektiv lerne ich ca 5h pro Tag.

Von Psychologen wird geraten, täglich nicht mehr als 6h zu lernen und einen Tag in der Woche etwas "lernfreies" tun. So mache ich es auch.

Lyka
2012-01-04, 14:54:28
hier ist z.B. eine interessante... Lernweise. Das Problem wäre, wenn mein Körper mir sagt: ich lerne an 3 Tagen 9h lang besser... und dann kann ich 2 Tage nichts tun...
Psychologen sprechen von statistischen Werten... Was sagt dein Körper zu dem Thema?

Hellstaff
2012-01-04, 14:57:58
Guter Punkt Lyka!

Ich kann so ca 2-3 Tage hintereinader mehrere Stunden ohne Probleme gut lernen, aber danach spüre ich irgendwie einen inneren Widerstand gegen das lernen und ich muss mich schon mehr zusammenreißen, mich vor ein Buch zu setzen.

EDIT: Als Ziel habe ich mich pro Monat 75-100 Lernstunden (ohne Vorlesungen) gesetzt. Wenn man täglich im Schnitt 4h lernt und sich einen Tag pro Woche frei nimmt, kommt man auf diese Zahl. Dies ist doch nicht zu hoch gegriffen?

Lowkey
2012-01-04, 15:09:03
Was soll das für eine Allergie gewesen sein? :|

Irgendwas mit Lebensmitteln, aber das Immunsystem läuft nachts auf voller Leistung, was die Müdigkeit verursacht.


Aber hier kann man gleich fragen, ob das Problem simpel oder komplex ist:

- Sport machen
- Rausgehen ins Freie
- mal zum Arzt gehen
- gesund essen
- Schlafrythmus einhalten


Das oben genannte ist simpel und eigentlich kein echtes Problem

Lyka
2012-01-04, 15:14:25
EDIT: Als Ziel habe ich mich pro Monat 75-100 Lernstunden (ohne Vorlesungen) gesetzt. Wenn man täglich im Schnitt 4h lernt und sich einen Tag pro Woche frei nimmt, kommt man auf diese Zahl. Dies ist doch nicht zu hoch gegriffen?

die Frage ist, wie lang du das durchhälst. ich vermute, dein Leben besteht nur noch aus Uni und lernen (?)

Noebbie
2012-01-04, 15:14:28
Direkt aufstehen wenn du wach wirst. Das hilft ab und an schon. Und dann gut frühstücken.

NameLessLameNess
2012-01-04, 15:20:42
Bei mir ist es so das wenn ich eine sinnvolle Aufgabe am kommenden Tag habe, ich Morgens aus dem Bett springe und sofort 100% leistungsbereit bin. Also die Sinnhaftigkeit an der Aufgabe die man am Tag ausübt gibt mir immer die volle Energie und ich brauche somit auch wenig Schlaf.
Lernphasen fühlen sich nicht immer sinnvoll an, da man viel Gelerntes praktisch nie anwenden wird.
Ich arbeite dann immer an diesem eigentlich irrationalen Gefühl und schon bin ich motiviert und der Akku ist voll.

thomasius
2012-01-04, 15:24:31
vor allem den eigenen schlafrythmus finden, alles was grösser 7h ist, verursacht bei mir zb erschöpfungsgefühl und ausgepowert sein, ka wieso.
allerdings werde ich auch immer von alleine nach 6-6,5h schlaf munter.

das nächste ist, was bist du für ein schläfer, aktiver mensch, ich denke dass spielt auch ne rolle. als student zur intensiven zeit, bin ich frühs schwimmen gegangen 6-7, dann 5h lernen, kochen essen, mittagsschlaf, alleine lernen , pennen gehen. zur diplomarbeit bin ich meist gegen 3-4 aufgestanden, da ich die ruhe gebraucht hab, bis mittag is da immer wahnsinnig viel geworden.

kumpel von mir konnte das gar nicht, der hat bis in die puppen geschlafen, hat dafür dann abends aber ordentlich was gepackt. ich denke da ist jeder mensch verschieden und jeder muss für sich sein optimum finden.

ernährung usw spielen auch ne rolle, konzentrationsförderung usw, da scheinst du schon einiges zu tun.

thema licht, sehr sehr wichtig, ich war mal über 7monate über dem polarkreis bis anfang februar, das ist es dann ja immer dunkel. lichtmangel, sowas gibt es tatsächlich, irgendwelche Hormone werden nicht freigesetzt, Vitamine nicht abgebaut, ka, weiß nicht mehr genau. dort hatte aber fast jeder so eine lichtlampe (philipsirgendwas) und die leute sind sehr regelmäßig ins solarium gegangen, aber nicht in eins zum braun werden , sondern in eins fürs sonnenlicht.

Hellstaff
2012-01-04, 15:54:47
Ich nehme mir auch meistens vor, direkt beim Schlafengehen mir die wichtigsten Lerninhalte des Tages visuell durchzugehen. Dies macht mich manchmal sehr aufgeregt und hochkonzentriert und ich brauche dann 30-60 min, bis ich einschlafe. Hab irgendwo gehört, dies soll den Lerneffekt steigeren, da das Gehirn im Schlaf Informationen weiter verarbeitet.

Meint ihr, ich sollte dies besser lassen?

Lyka
2012-01-04, 16:03:31
ich vermute, dass dein Schlaf entsprechend ohne wirkliche Erholung ist...

CyberCSX
2012-01-04, 17:23:00
Oh, man... Ihr habt ja philosophische problemen.

Geht abends früher im Bett (ewentuell bevor ein Heisses bad nehmen um so richtig zu entspannen), legt euch nicht jeden dreck ans hertzen (seit etwas gleichgültiger), sorgd davor das ihr mindestens 1 stunde vor den schlafen gehen nicht das gehirn mit zockereien strapatziert oder harte music (z.B. music mit zu ritmischen beat) was den kreislauf puscht weil dann ist der schlaf weg.
Abends nicht zu fiel essen und auch nicht zu sehr trinken so das der körper auch ruhen kann.
Vor den schlafen gehen so richtig auspinkeln ansonsten kommt die morgenlatte zu früh und der schlaf ist weg oder man schlaft unruig da der kleine kopf feuchte treume provoziert und läst den großen kopf nicht in ruhe entspannen / Erholen.

Wen ihr im bett seit, an nichts denken, einfach abschalten so das ihr ruig einschläft.

Morgens wen ihr wach wird, zu erst morgenlatte behandeln, eine Angenehme Dusche zum wach werden, Harten Kaffe + frische luft und ihr seit voll dabei egal ob eine ansträngende aufgabe anliegt oder nicht.

Colin MacLaren
2012-01-04, 17:28:54
Klingt eher nachb einem Motivationsproblem. Wenn man früh aufwacht und der erste Gedanke ist "Toll, jetzt 6h lernen." dann fühle ich mich auch schlapp. Wenn ich aufwache und denke "shit, in einer halben Stunde muss ich auf der Matte stehen, sonst haut mich der Chef raus." Ist man ganz von allein putzmunter.

Wolfram
2012-01-04, 17:42:58
Ich nehme mir auch meistens vor, direkt beim Schlafengehen mir die wichtigsten Lerninhalte des Tages visuell durchzugehen. Dies macht mich manchmal sehr aufgeregt und hochkonzentriert und ich brauche dann 30-60 min, bis ich einschlafe. Hab irgendwo gehört, dies soll den Lerneffekt steigeren, da das Gehirn im Schlaf Informationen weiter verarbeitet.

Meint ihr, ich sollte dies besser lassen?

Klingt für mich so. Dein Gehirn soll im Schlaf ausspannen, nicht weiterarbeiten.

Klingt eher nach einem Motivationsproblem.

Ja. Er ist in die falsche Richtung übermotiviert.

Hellstaff, für mich klingt das so, als würdest Du Dein Lernen am Stundenpensum und nicht an inhaltlichen Strukturen orientieren. Die wenigen Leute, die ich kenne, die eine wirklich systematische Examensvorbereitung betrieben haben, haben den Lernstoff inhaltlich auf die zur Verfügung stehende Zeit aufgeteilt. Natürlich so, daß man immer ungefähr ähnlich viel zu tun haben sollte, aber: Das kommt nicht immer hin, mal bewältigt man den angepeilten Stoff in weniger, mal in mehr Zeit.

Das ist aber abwechslungsreicher und wegen der inhaltlichen Strukturierung motivierender, als wenn Du Dir ein festes tägliches Stundenpensum setzt. Das muß doch geradezu frustieren und erschöpfen. Ich würde immer auf die Uhr schauen und denken: Wann bin ich endlich fertig. Vielleicht läßt sich die Sache mit der inhaltlichen statt starr zeitlichen Strukturierung ja auf Deine Lernsituationübertragen,

TheNeo1980
2012-01-04, 18:25:41
hab früher auch das Problem mit dem Erschöpftsein gehabt und das ich nachts voll die Schlafstörungen hatte :) war bei allen Ärzten und am Ende dann beim Psychologen/Neurologen....hab dann 1Jahr lang 20mg Antidepressiva bekommen und seit dem keine Probleme mehr :) toi toi

Eggcake
2012-01-04, 19:43:22
Also das kenne ich natürlich auch. Gerade muss ich für 3 Informatikprüfungen nächste Woche lernen. Wieviel genau ich pro Tag lerne weiss ich nicht, ich stehe einfach gegen 8-9 auf, fange um 9/10 Uhr an und höre gegen 1700-1800 auf. Das Ding ist aber, dass ich dazwischen extrem viele Pausen habe. 30-45min lernen, mal auch nur 20min und dann eine kurze Pause. Beim Lernen geht das bei mir nicht anders, da es wirklich stupide Stoff in den Kopf drücken ist - gerade nach dem x-ten Mal durchgehen durch denselben Stoff hat man halt die Schnauze etwas voll ;)

Aber genau das Gefühl hatte ich heute morgen auch. Ich sass vor den Vorlesungsunterlagen und habe sie nach einer Minute wieder weggelegt und habe eine Stunde gezockt. Nein, es lag nicht am "gaming" welches mich abgelenkt hat - ich hatte schlicht überhaupt keinen Bock den Scheiss zum x-ten Mal anzuschauen. Das fühlt sich dann so an, als ob ich total erschöpft wäre, mir war am morgen halb übel als ich die Unterlagen vor mir hatte.
Das liegt aber IMHO definitiv an der Motivation. Lernen kann man nicht mit Übungen während dem Semester vergleichen oder kleineren Projektarbeiten. Es ist a) anstrengender und b) zehrt es viel mehr am Gemüt. Zumindest geht es mir so. Allzulange halte ich das auch kaum aus - zum Glück ist's bei mir nächste Woche vorbei.

Ich halte das jeweils so, dass wenn ich wirklich absolut kein Bock habe und ich mich schlaff fühle - dann lass ich's für einen Moment. Es hat keinen Sinn dann irgendwas zu lernen, es würde wohl eh nicht bleiben. Übungen und dergleichen kann ich auch halbtot machen wenn's sein muss, aber beim lernen muss ich fit sein. Wenn ich nicht fit bin, dann nutze ich die Zeit lieber um mich noch etwas zu entspannen/sonstwas zu machen. Das hat sonst keinen Sinn.
Das hört sich halt wirklich so an, als ob du nicht zur Ruhe kommst. Am Tag lernen, am Abend an das gelernte denken, am morgen wieder lernen. Ich würde mir angewöhnen am Abend wenn's geht einfach NICHTS mehr zu machen was mit dem lernen zu tun hat. Schau fern, lies etwas, hock vor den PC und spiel'. Geh schlafen und kümmere dich am nächsten Tag wieder darum. Man muss auch abschalten können.
Das Gefühl kenne ich zu gut, ich mache mir aber keine Gedanken drum. Wenn ich am einen morgen eine Stunde länger brauche um fit zu werden, dann ist es halt so. Am nächsten Tag geht's dann wieder. Ich persönlich nehme mir auch nie vor X Stunden am Tag zu lernen. Ich plane rund 1 Woche voraus und setze mir ein grobes Ziel. z.B. ich will in 1er Woche den Stoff durchmachen also mache ich etwas x Kapitel am Tag. Wenn's mal eines weniger ist, dann ist's eben Pech. Aber ich drücke nicht am letzten Tag noch 2 Kapitel mehr rein, weil ich jetzt unbedingt diese beiden noch machen will sondern verschiebe sie halt auf den nächsten Tag und schau' sie mir an wenn ich auch wirklich fit bin.

Natürlich hört sich das etwas lasch an, aber für mich funktioniert's seit rund 4 Jahren problemlos. Andere sind hier strikter - muss jeder für/mit sich selbst ausmachen.

DerEineHades
2012-01-04, 20:10:39
Mal zum Arzt gehen und großes Blutbild machen lassen, kann auch mal körperliche Ursachen haben (Blutkörperchen, Leber, etc. pp.).

Kenne das Problem aber auch. Da hilft nur schlafen. Bei mir funktioniert es deutlich besser, wenn ich tatsächlich direkt nach der Anstrengung früher ins Bett gehe und dann sehr früh aufstehe als anders herum.

(del)
2012-01-04, 20:37:26
Ein vermeintlich unvermitteltes körperliches Erschöpfungsgefühl kommt häufig durch eine Unterfunktion der Schilddrüse zustande. Sollte dich das Müdigkeitsgefühl also den ganzen Tag begleiten, bzw. nicht innerhalb gewöhnlicher Zeiten verschwinden und verspürst du Antriebslosigkeit bzw. verminderte psychische Leistungsfähigkeit solltest du auch mal in diese Richtung recherchieren.

Hellstaff
2012-01-04, 20:53:42
Mal zum Arzt gehen und großes Blutbild machen lassen, kann auch mal körperliche Ursachen haben (Blutkörperchen, Leber, etc. pp.).

Diesbezüglich ist alles in Ordnung.

TheNeo1980
2012-01-04, 21:16:30
Diesbezüglich ist alles in Ordnung.
und wie sieht es mit den nerven aus ? vielleicht liegt die Ursache ja auch nervlich psychisch...ein Besuch beim Neurologen bringt da Aufklärung :) dann bekommt man erstmal ne kleine Dosis Antidepressiva...(wirkt nicht nur bei Depressionen) mir hats sehr gut geholfen und ich musste es auch nur 1Jahr lang nehmen....der Erfolg stellt sich auch schnell ein :)...keine Sorge das nehmen sehr viele...

r00t
2012-01-05, 00:32:12
Also das kenne ich natürlich auch. Gerade muss ich für 3 Informatikprüfungen nächste Woche lernen. Wieviel genau ich pro Tag lerne weiss ich nicht, ich stehe einfach gegen 8-9 auf, fange um 9/10 Uhr an und höre gegen 1700-1800 auf. Das Ding ist aber, dass ich dazwischen extrem viele Pausen habe. 30-45min lernen, mal auch nur 20min und dann eine kurze Pause. Beim Lernen geht das bei mir nicht anders, da es wirklich stupide Stoff in den Kopf drücken ist - gerade nach dem x-ten Mal durchgehen durch denselben Stoff hat man halt die Schnauze etwas voll ;)

Aber genau das Gefühl hatte ich heute morgen auch. Ich sass vor den Vorlesungsunterlagen und habe sie nach einer Minute wieder weggelegt und habe eine Stunde gezockt. Nein, es lag nicht am "gaming" welches mich abgelenkt hat - ich hatte schlicht überhaupt keinen Bock den Scheiss zum x-ten Mal anzuschauen. Das fühlt sich dann so an, als ob ich total erschöpft wäre, mir war am morgen halb übel als ich die Unterlagen vor mir hatte.
Das liegt aber IMHO definitiv an der Motivation. Lernen kann man nicht mit Übungen während dem Semester vergleichen oder kleineren Projektarbeiten. Es ist a) anstrengender und b) zehrt es viel mehr am Gemüt. Zumindest geht es mir so. Allzulange halte ich das auch kaum aus - zum Glück ist's bei mir nächste Woche vorbei.

Ich halte das jeweils so, dass wenn ich wirklich absolut kein Bock habe und ich mich schlaff fühle - dann lass ich's für einen Moment. Es hat keinen Sinn dann irgendwas zu lernen, es würde wohl eh nicht bleiben. Übungen und dergleichen kann ich auch halbtot machen wenn's sein muss, aber beim lernen muss ich fit sein. Wenn ich nicht fit bin, dann nutze ich die Zeit lieber um mich noch etwas zu entspannen/sonstwas zu machen. Das hat sonst keinen Sinn.
Das hört sich halt wirklich so an, als ob du nicht zur Ruhe kommst. Am Tag lernen, am Abend an das gelernte denken, am morgen wieder lernen. Ich würde mir angewöhnen am Abend wenn's geht einfach NICHTS mehr zu machen was mit dem lernen zu tun hat. Schau fern, lies etwas, hock vor den PC und spiel'. Geh schlafen und kümmere dich am nächsten Tag wieder darum. Man muss auch abschalten können.
Das Gefühl kenne ich zu gut, ich mache mir aber keine Gedanken drum. Wenn ich am einen morgen eine Stunde länger brauche um fit zu werden, dann ist es halt so. Am nächsten Tag geht's dann wieder. Ich persönlich nehme mir auch nie vor X Stunden am Tag zu lernen. Ich plane rund 1 Woche voraus und setze mir ein grobes Ziel. z.B. ich will in 1er Woche den Stoff durchmachen also mache ich etwas x Kapitel am Tag. Wenn's mal eines weniger ist, dann ist's eben Pech. Aber ich drücke nicht am letzten Tag noch 2 Kapitel mehr rein, weil ich jetzt unbedingt diese beiden noch machen will sondern verschiebe sie halt auf den nächsten Tag und schau' sie mir an wenn ich auch wirklich fit bin.

Natürlich hört sich das etwas lasch an, aber für mich funktioniert's seit rund 4 Jahren problemlos. Andere sind hier strikter - muss jeder für/mit sich selbst ausmachen.

top antwort.

@Ts

Wie kommst du auf die 75-100h/Monat Lernzeit?

Natürlich macht das Studienmodulhandbuch vorgaben, aber muss man sich wirklich daran halten?

4h pro Tag sind schon relativ viel,man hat vielleicht auch mal tage mit 5-6h weil einem etwas besonders liegt oder interessiert.

Dennoch dürfte sich doch der Durchschnitt unter 4h/Tag bewegen? (man muss dem Klischee : "fauler student" einfach nachkommen ;) )

außerdem sollte auch unter der woche etwas zeit bleiben, was mit Freunden/in zu unternehmen!


Ich denke es kommt auch viel auf das eigene Interesse an, vielleicht ist der Studiengang nichts für dich?

Tiamat
2012-01-05, 01:26:30
Strategie = genug Kaffee, dann geht alles =)
Darüber hinaus auf jeden Fall Sport.

r00t
2012-01-05, 01:31:48
jup an kaffee dachte ich auch als ich den Titel gelesen habe ;)

ich denke aber das der TS auf kaffee schon alleine gekommen ist

Neosix
2012-01-05, 01:57:38
Wäre eigentlich interessant aus diesem thread eine Umfrage abzuschalten was die Herren so in ihrem Studium pro Woche an Lernzeit investiert haben. Ich hab ein ähnliches Problem wie der TS, aber bei mir ist es Faul sein... das kann ich bei mir selbst heute einfach nicht austreiben. Und brauche jeden Morgen ne weile bis ich in die Gänge komme... Damit will ich dem TS nichts unterstellen.

Shink
2012-01-05, 07:21:23
Was soll das für eine Allergie gewesen sein? :|
Ein Arbeitskollege hatte solche Symptome bei einer Glutenallergie. OK, er hatte die Müdigkeit am Abend (um 19:00 - 20:00 Uhr).

Es gibt aber noch jede Menge andere möglicher körperlicher Ursachen.

Sentionline
2012-01-05, 07:28:30
Ich habe viele Methoden zum wach werden;

*Starker Kaffee u./o. EnergyDrink
*Sauerstoff tanken!
*Meine dreckigen Wäsche die in die Maschine müssen
*Mein Haustier das gefüttert werden muss
*Mein Frühstück fertig machen (Mixer + Obst + Milch + Haferflocken + Nüsse + Dextrosepulver)
*die Nachrichten die ich noch sehen wollte
*Die Termine durchgehen die wahrgenommen werden müssen
*3DCenter sichten

*die Alte die noch bedient werden muss :D

nggalai
2012-01-05, 07:53:12
Du musst deinen Schlafrythmus rausfinden und genau dann aufstehen!
Bei mir sinds 6h (nach normalen Tagen) Schlaf oder 7h bis maximal 7,5h (nach anstregenden Tagen) ... alles drüber oder drunter macht mich kaputt und ich fühl mich den ganzen Tag schlaff.
Das.

Vielleicht noch ergänzend: Nebem einem regelmäßigen Rhythmus ist es auch wichtig, die Schlafphasen einzuhalten. Bei den meisten Menschen liegt eine Phase bei rund 90 Minuten (plus/minus 10-15 Minuten plus nochmals ~ 15 Minuten fürs Einschlafen). Das heißt, dass die meisten Menschen nach 8 Stunden Schlaf weniger ausgeruht sein werden als nach 7.5 Stunden oder gar nur 6 Stunden – einfach, weil der Wecker sie genau aus einer tieferen Schlafphase rausgerissen hat statt „am Rand“.

Die „8 Stunden Schlaf“-Regel passt in sofern, wenn man noch 15 Minuten fürs Wegdämmern und 15 Minuten fürs langsam Aufwachen hinzunimmt. Aber die meisten, die sich an den 8 Stunden festklammern machen das nicht, rechnen die Dämmerzeit weg und setzen den Wecker knallhart auf Bettgehzeit + 8h. Das kann persönlich funktionieren, in der Regel ist es aber weniger optimal als den Wecker eine halbe Stunde vorzustellen.

Ich bin in der Hinsicht „normal“, und meine reine Schlafzeit (also ohne Wegdämmern und Aufwachphase) hat sich über die Jahre ziemlich genau bei 6 Stunden eingependelt. Wache ich z.B. im Urlaub nach 6 Stunden Schlaf auf und denke darüber nach, noch ein wenig länger zu schlafen, schau ich entsprechend auf die Uhr und schätze ab, ob mir 1.5 oder 3 Stunden später Aufstehen in den Kram passen. „Nur noch ein halbes Stündchen“ habe ich mir vor Jahren abgewöhnt, dann bin ich so RICHTIG kaputt.

V2.0
2012-01-05, 08:22:08
Das Bett ist kein Platz für die Arbeit. Ich habe das während des Diploms und Studiums so gehandelt, dass ich 1-2 Stunden vor der geplanten Bettzeit aufgehört habe zu lernen. In der Zeit habe ich entweder etwas am PC gezockt, gelesen (nicht unibezogen) oder sogar nur Ferngesehen. Dazu noch ein leichter Snack und beruhigender Tee. Wenn Du öfters vom Lernstoff träumst, dann machst Du Dir deutlich zuviel Druck.

Abgesehen davon scheisnt Du mir zuviel zu lernen. Man sollte nach fachlichem Bedarf lernen. Wenn Du der Vorlesung folgen kannst, dann macht es keinen Sinn viel zu lernen.Wenn Du schon im Normalzustand an der grenze Deiner Leistungsfähigkeit bist, hast Du keine Reserven mehr, wenn es mal ang wird. Und eng wird es im Studium sicher werden. Wenn Du allerdings wirklich nur mit diesem Aufwand gerade so dem Stoff folgen kannst, dann musst Du Dich fragen ob das Studium was für Dich ist. Es ist keine Schande das Fach zu wechseln oder auf ne FH zu wechseln.

Eggcake
2012-01-05, 08:25:06
Da bin ich wieder: und was heisst es, wenn ich hier bin? Rischtiisch, der Stoff kann warten :D

Schlafen tu' ich in letzter Zeit zum Glück ziemlich gut. Was ich bei mir faszinierend finde ist meiner innere Uhr. Egal wann ich den Wecker stelle (ob 8:00, 8:30, 9:00, whatever), ich wache 1-5 Minuten vor dem Wecker von selbst auf...manchmal find' ich das fast etwas unheimlich. :>

Hellstaff
2012-01-05, 09:51:00
Kann man normalen Schlaf durch ein Mittagsschläfchen zum Teil ersetzen?

Shink
2012-01-05, 09:56:26
Kann man normalen Schlaf durch ein Mittagsschläfchen zum Teil ersetzen?
Schlaf kann man nie irgendwie "ersetzen".

Allerdings ist ein Mittagsschlaf ziemlich genial wenn er nicht zu lange dauert: Um die Uhrzeit bringen viele Leute ohnehin nichts zustande. Und wer sich richtig ausruht ist am Nachmittag umso fitter.

Eggcake
2012-01-05, 10:47:32
Ersetzen wohl kaum, aber man kann die Zeit nutzen um sich etwas zu erholen. Sollte aber wenn, dann wirklich nur ein sehr kurzes Nickerchen sein (also keine 2h ;) ).

Noch ein Tipp: lernst du zu Hause? Manchmal hilft es auch, wenn man an der Uni lernt. Ist bei vielen Leuten unterschiedlich - aber manchmal hilft's vor allem am morgen, wenn man aus dem Haus geht bzw. den Weg zur Uni zurücklegen muss. Bis man da ist, ist man meistens ziemlich wach.

r00t
2012-01-05, 13:07:28
Das Bett ist kein Platz für die Arbeit. Ich habe das während des Diploms und Studiums so gehandelt, dass ich 1-2 Stunden vor der geplanten Bettzeit aufgehört habe zu lernen. In der Zeit habe ich entweder etwas am PC gezockt, gelesen (nicht unibezogen) oder sogar nur Ferngesehen. Dazu noch ein leichter Snack und beruhigender Tee. Wenn Du öfters vom Lernstoff träumst, dann machst Du Dir deutlich zuviel Druck.

Abgesehen davon scheisnt Du mir zuviel zu lernen. Man sollte nach fachlichem Bedarf lernen. Wenn Du der Vorlesung folgen kannst, dann macht es keinen Sinn viel zu lernen.Wenn Du schon im Normalzustand an der grenze Deiner Leistungsfähigkeit bist, hast Du keine Reserven mehr, wenn es mal ang wird. Und eng wird es im Studium sicher werden. Wenn Du allerdings wirklich nur mit diesem Aufwand gerade so dem Stoff folgen kannst, dann musst Du Dich fragen ob das Studium was für Dich ist. Es ist keine Schande das Fach zu wechseln oder auf ne FH zu wechseln.

achso FH ist also Schande und Uni= Beste

woher nimmst du diese information?

Lyka
2012-01-05, 13:10:43
@Eggcake: Stimme dem zu
Sachen wie Lernen kann ich am Besten außerhalb der Wohnung... komisch, aber wahr. Ich brauch eine Art beständiges Hintergrundrauschen. Theoretisch müsste ich mich zum Lernen in die Ringbahn setzen -.-' daheim lernen ist umso schwerer für mich

V2.0
2012-01-05, 13:14:38
achso FH ist also Schande und Uni= Beste

woher nimmst du diese information?

Das steht da nirgends.

Avalance
2012-01-05, 13:19:54
Hallo Leute!

Wenn ich viel für die Uni lernen muss (4-5h am Tag), habe ich morgens große Probleme mit 8h Schlaf auszukommen, d.h. ich fühle mich TOTAL erschöpft und lieg dann länger im Bett. Ähnliches wenn ich am Vortag intensiven Sport wie Fussball betrieben oder stundenlang Schach gespielt habe.

Momentan lerne ich in 1h Blöcken, meditiere morgens und abends und betreibe Fortgeschrittenes Autogenes Training, was angeblich die Schlafeffizienz verbessern soll.

Kennt ihr dieses unheimliche Erschöpfungsgefühl auch und wenn ja, was kann man/ich dagegen noch tun?

LG

Hellstaff

Hi,

ich habe auch extreme Probleme nach dem Aufstehen, reason:

- gesunde/gesündere Ernährung
- keine (erst recht nicht größere) Mahlzeiten nach 16:30
- "zeitig" ins Bett gehen bzw. nicht unter Druck "ich muss jetzt schlafen"
- ausreichend Trinken (Wasser, Tee, gesundes Kramzeug ohne Zucker)
- bei Sport oder ähnlichem auf die Ernährung Achten (ggf. mehr essen / etc)
- nicht viel rauchen bzw aufhören ;)
- ggf. alle möglichen elektrischen Geräte versuchen auszustellen in dem Schlafraum
- versuchen abzuschalten vor´m Einschlafprozess, also nicht wild machen wegen Tagesgeschehen etc

Damit klappt´s bei mir, nur leider komme ich nicht dazu vor 23:30 im Bett zu liegen wenn ich um 6 wieder aufstehe :rolleyes: von dem Essen mal abgesehen etc. die Disziplin habe ich ... "selten"

Grüße
aVa

r00t
2012-01-05, 13:36:28
Das steht da nirgends.


natürlich stehts im übertragenen sinne da.. wieso soll er auf eine FH wechseln? meinste da isses leichter?^^

ZapSchlitzer
2012-01-05, 13:42:39
natürlich stehts im übertragenen sinne da.. wieso soll er auf eine FH wechseln? meinste da isses leichter?^^


Auf der Uni geht es hauptsächlich um die theoretische Bildung. Die Fh ist viel Praxisbezogener und wohl auch "oberflächlicher".

OT:
Bei mir ist die Schlafphase auch sehr unterschiedlich. Mir hilft es aber ungemein, wenn ich morgens zeitig nach dem Wachwerden auch wirklich aufstehe. Früher hab ich immer weitergepennt und war anschließend total im Eimer.

r00t
2012-01-05, 13:54:06
ja und macht es das deswegen leichter? wenn er in der praxis ne niete ist dann bringt ihm ein wechsel absolut garnix!

Kladderadatsch
2012-01-05, 14:25:21
du bist in der klausur-phase und wochenlang nonstop angespannt. danach wirst du ein paar tage krank und alles ist wieder normal. so ist das nun mal in naturwissenschaftlichen fächern.;) da muss man durch.

Eggcake
2012-01-05, 14:40:09
du bist in der klausur-phase und wochenlang nonstop angespannt. danach wirst du ein paar tage krank und alles ist wieder normal. so ist das nun mal in naturwissenschaftlichen fächern.;) da muss man durch.

reinschaufeln, rauskotzen, ausruhen (vergessen)...joa :>

V2.0
2012-01-05, 15:19:05
natürlich stehts im übertragenen sinne da.. wieso soll er auf eine FH wechseln? meinste da isses leichter?^^

Ja, für viele ist es leichter und vor allem aber strukturierter. Imho ist das Lernpensum besser verteilt und das gesamte Lernen geführter.
Ich habe meinen Abschluss auch an der FH gemacht.

r00t
2012-01-05, 15:34:24
okay vergebe mir ;)

b2t: frisches essen hilft mir beim lernen auch ungemein, gerade erst frisches gemüse gemampft. Da fühlt man sich gleich fitter

()V()r.Freeze
2012-01-05, 15:37:09
natürlich stehts im übertragenen sinne da.. wieso soll er auf eine FH wechseln? meinste da isses leichter?^^

Ich denke er wollte eher zum Ausdruck bringen dass es dort vielen leichter fällt (mir auch). Grund: Es ist praktischer, und viele Menschen lernen praktisch besser.

EDIT: Zu spät ;-)

Alexander
2012-01-05, 16:09:44
Kann man normalen Schlaf durch ein Mittagsschläfchen zum Teil ersetzen?
Um sich wirklich zu erholen braucht man die Tiefschlafphase. Die setzt erst ca 30 Minuten nach dem Einschlafen ein und dauert ca. 30 Minuten. Wenn du jemand bist, der auch Tagsüber "sofort" einpennt, dann solltest du mind. 1 Stunde lang pennen. Brauchst du länger zum Einschlafen, dann muss dein Mittagsschläfchen entsprechend länger dauern, wenn du damit einen Teil des Nachtschlafs ersetzen willst.

Noch besser wäre ein ganzer Schlafzyklus. Nach der Tiefschlafphase kommt eine ca 30 Minuten lange Traumphase, die dazu dient das zu verarbeiten was du an dem Tag erlebt hast. Die Traumphase ist aber nicht so wichtig wie die Tiefschlafphase. Wer also -über einen gewissen Zeitraum hinweg- nachts zu wenige Schlafzyklen lang schlafen kann, der kann mit dem Mittagsschläfchen von 1h+ Dauer den Mangel ganz gut kompensieren.

Sieh meinen Beitrag als eine Ergänzung dessen was nggalai geschrieben hat.

Sentionline
2012-01-05, 16:55:37
Ich bin für den Rest des Tages komplett fritten, wenn ich ne Stunde Mittagsschlaf halte. Bedingt durch das "rausgeholt werden aus dem Schlaf" brauche ich sogar ne weile zum wach werden und der Körper um Fit zu werden. Fühle mich dann eher schlapp für ne Stunde. Ein Leistungshoch stellt sich danach bei mir nicht ein, im gegenteil.

Schade, bei mir funktioniert das nicht.

Lyka
2012-01-05, 16:57:47
Ich bin für den Rest des Tages komplett fritten, wenn ich ne Stunde Mittagsschlaf halte. Bedingt durch das "rausgeholt werden aus dem Schlaf" brauche ich sogar ne weile zum wach werden und der Körper um Fit zu werden. Fühle mich dann eher schlapp für ne Stunde. Ein Leistungshoch stellt sich danach bei mir nicht ein, im gegenteil.

Schade, bei mir funktioniert das nicht.

bei mir auch nicht, erwache ich immer aus einem Schreck heraus, aber dann ist der Rest des Tags im A.... :/

Eggcake
2012-01-05, 17:05:37
Also wenn ich ausversehen "zu lange" einpenne dann ist der ganze Tag inkl. Abend im Arsch bei mir... :>

O_O ---> -_-

r00t
2012-01-05, 18:03:56
naja wenn man ein mittagsschläfchen macht sollte dieser nicht länger als 15-30min dauern..keinesfalls eine stunde ;)

-> power napping ;)

Alexander
2012-01-05, 18:18:46
naja wenn man ein mittagsschläfchen macht sollte dieser nicht länger als 15-30min dauern..keinesfalls eine stunde ;)

-> power napping ;)
Es gibt nen Mittagsschlaf und einen Mittagssschlaf. ;) Deiner dient nicht dazu einen Teil des Nachtschlafs zu ersetzen. Und genau danach fragte der TS. --> Wach auf du Schlafmütze und lese bitte genauer. :D


@all
Wenn man eine knappe Stunde pennt und dann auch noch ein paar Minuten brauchte um erstmal einzuschlafen, dann wird derjenige mitten aus der Teifschlafphase geholt. Und genau dies soll man unbedingt vermeiden. Nichts anderes schrieb ich.

Auch bei mir ist der Tag völlig im Eimer wenn der Mittagsschlaf die falsche Dauer hatte. Zu kurz oder zu lang war! Einfach die Tiefschlafphase beachten. Wieder aufstehen bevor sie begann oder erst wenn sie zu Ende ist.

drexsack
2012-01-05, 18:33:04
Oha, hier gibt es ja richtig philosophische Ansätze. Ich geh pennen wenn ich müde werde und steh auf, wenn der Wecker klingelt. Zur Not gibt es dann halt noch Frischluft und Kaffee. Generell hilft gutes Essen und Sport/Frischluft den Tag über.

Kladderadatsch
2012-01-05, 20:22:54
Oha, hier gibt es ja richtig philosophische Ansätze. Ich geh pennen wenn ich müde werde und steh auf, wenn der Wecker klingelt. Zur Not gibt es dann halt noch Frischluft und Kaffee. Generell hilft gutes Essen und Sport/Frischluft den Tag über.
man kanns sich aber auch echt zu einfach machen:nono:

Morale
2012-01-05, 20:32:24
Oha, hier gibt es ja richtig philosophische Ansätze. Ich geh pennen wenn ich müde werde und steh auf, wenn der Wecker klingelt. Zur Not gibt es dann halt noch Frischluft und Kaffee. Generell hilft gutes Essen und Sport/Frischluft den Tag über.
Mh würde bei mir null klappen, Wecker um 6, müde werde ich normalerweise erst um 1 Uhr, bin halt eine Eule.
Ist halt nicht jeder gleich, der eine geht abends um 10 Uhr ins Bett und ist um 6 Uhr taufrisch, der andere nicht. (http://www.welt.de/gesundheit/article2084112/Warum_die_Schule_um_neun_Uhr_anfangen_sollte.html)

Lyka
2012-01-05, 21:08:40
Deshalb liebe ich meine Spätschicht :)

Morale
2012-01-05, 21:13:25
Spätschicht ist auch Kacke weil man da meist bis 22 Uhr hockt, null RL.
Wenns geht leg ich mir Termine so auf 9-10 Uhr dann 7 Stunden arbeiten, 16-18 Uhr Feierabend, perfekt.

Krümelmonster
2012-01-05, 22:23:03
Hallo Leute!

Wenn ich viel für die Uni lernen muss (4-5h am Tag), habe ich morgens große Probleme mit 8h Schlaf auszukommen, d.h. ich fühle mich TOTAL erschöpft und lieg dann länger im Bett. Ähnliches wenn ich am Vortag intensiven Sport wie Fussball betrieben oder stundenlang Schach gespielt habe.

Momentan lerne ich in 1h Blöcken, meditiere morgens und abends und betreibe Fortgeschrittenes Autogenes Training, was angeblich die Schlafeffizienz verbessern soll.

Kennt ihr dieses unheimliche Erschöpfungsgefühl auch und wenn ja, was kann man/ich dagegen noch tun?

LG

Hellstaff


Lass das meditieren weg :Freak: und lern einfach bis in die Nacht und du erschöpft bist. Dann stehst du erst auf wenn du wirklich aufstehen willst. Bei nur 5h lernen als Student sollte da ja noch einiges an Optimierungspotenzial vorliegen.

Zumal du den ganzen pseudo quatsch auch ganz einfach zum Schlafen nutzen könntest :biggrin: