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Dadi
2012-05-01, 12:45:47
Hallo,

also das Thema dass in den USA täglich Polzisiten ausrasten ist steinalt. Man kennt das, jedoch hat mich das Video, welches ich nicht kannte etwas schockiert.

http://www.youtube.com/watch?v=nvYfZl0guvg


Habt ihr in Deutschland schon mal so etwas erlebt?

Könnt ihr manche Aktionen - Nervenzusammenbrüche der Polizisten auch verstehen? Schließlich werden bei den gezeigten Materialien nie die Hintergrundgeschichte erwähnt.

Wenn ich Polizist wäre und jemanden bei einer versuchten Vergewaltigung oder sonstwelche harten Geschichten jemanden ertappen würde, wüsste ich nicht wie ich in einem jahrelang routiniertem Beruf damit klar kommen würde...vl würde ich ausrasten und jemanden verprügeln.
Wobei man aber oft sieht das einfache Zivilisten einfach kontrolliert und dann zusammengeschlagen werden.
Aber rein objektiv, das gezeigte ist einfach unverständlich was die da aufführen.

afk|freeZa|aw
2012-05-01, 12:50:48
wer zu weich ist wird nunmal gefressen.
gut,einige sachen sind recht unnütz,aber andere wiederum in meinen augen gerechtfertigt.

Philipus II
2012-05-01, 13:49:38
Für die beiden Brutalos bei der Freiheit statt Angst Demo gabs jetzt immerhin 120 Tagessätze.

readme
2012-05-01, 16:23:40
Polizisten sind auch nur Menschen. Klar sollte sowas nicht vorkommen aber manchmal siegen die niederen Instinkte eben.

Sind ja nicht alle so.

N0rG
2012-05-01, 16:43:00
Also wenn ich mir das Video so ansehe dann kommt mir das weniger wie innere Instinkte vor, sondern vielmehr wie ein Mangel an Bildung und sozialem Verhalten. Solche "Polizisten" sollten meiner Meinung nach lange Haftstrafen und ein lebenslanges Berufsverbot bekommen.

Stormtrooper
2012-05-01, 16:46:38
Also ich finde es teilweise angemessen.
Wenn jemand nach der Polizei tritt, kann der Polizist ruhig zurücktreten, ebenfalls die Aktion mit dem Pfefferspray auf die Sitzdemonstranten finde ich in Ordnung.
Anders siehts aus, wenn jemand grundlos verprügelt wird.

raschomon
2012-05-01, 16:53:05
...
Wenn ich Polizist wäre und jemanden bei einer versuchten Vergewaltigung oder sonstwelche harten Geschichten jemanden ertappen würde, wüsste ich nicht wie ich in einem jahrelang routiniertem Beruf damit klar kommen würde...vl würde ich ausrasten und jemanden verprügeln.
...

Dafür beschäftigen die Behörden übrigens Psychodocs, sogar exklusiv für die Beamten. Die Psychologen sind also selbst Polizisten.

Das Problem hört bei der direkten Gewaltanwendung ja nicht auf. Kommt es zu einem juristischen Nachspiel, kletten die Polizisten zusammen wie Pech und Schwefel, sagen oftmals wahrheitswidrig füreinander aus. Auch die Strafjustiz (zumindest die Seite der StA) steckt im Regelfall mit der Polizei unter einer Decke.

Bei der Entwicklung der Polizei in Dtld. ist in den letzten Jahren einiges schief gegangen - Stellenabbau, dadurch u. a. Überlastung der einzelnen Beamten, Ausrüstungsmängel, Personalauswahl (Hauptsache jung und sportlich, Köpfchen, Menschenkenntnis und Empathiefähigkeit sind weniger gefragt). Hoffentlich fällt uns das nicht mal auf die Füße.

Eisenoxid
2012-05-01, 18:06:11
Hab nur ein paar Minuten gesehen.

Das, was ich gesehen habe, ist größtenteils völlig überzogene Gewalt, bei der augenscheinlich die niedersten Instinkte der Beamten durchkommen; und das sollte auf keinen Fall passieren - dafür sind sie Profis.
Ich sage nichts dagegen, wenn sich ein Polizist wehrt, wenn er angegriffen wird. Aber da wird ja z.T. auf regungslose Leute eingeprügelt (z.B. nachdem einer aus dem Auto geschleudert wurde, oder kurz zuvor vom Streifenwagen umgefahren). Man muss man auch nicht so lange auf jemandes Bein einschlagen, bis es dann endlich gebrochen ist. Schockierend, was da zu sehen ist...

Sind hoffentlich Ausnahmefälle.

doublehead
2012-05-01, 18:46:14
Habt ihr in Deutschland schon mal so etwas erlebt?
http://www.wsws.org/de/2002/jun2002/nesi-j01.shtml

So einen Scheiss hört man auch immer mal wieder. Also jetzt nicht tagtäglich, aber es kommt halt schon vor.

FeuerHoden
2012-05-01, 18:59:25
Ich habe das Video nicht angeklickt aber bei meiner Zeit beim Bundesheer habe ich mal gesehen wie solche Einsatzkräfte trainieren und was da trainiert wurde hält mich bis heute von Großdemos fern. Auch habe ich mal Vorbeitungen 'hinter den Kulissen' beobachten können und es ist sofort ersichtlich und scheinbar auch absolut gewollt dass es in jeder Einheit oder in jeder Hundertschaft einen Prozentsatz an Hooligans in Uniform gibt. Nicht vergessen werde ich den Gesichtsausdruck eines Polizisten der mit einem Knüppel auf seinen eigenen Knieschoner draufgeschlagen hat, worauf ein Kollege erwidert hat 'Was is? Wirst ungeduldig?', und wärend er auf seinen Knieschoner draufgeschlagen hat, hat er mir in die Augen gesehen mit einem Blick der gesagt hat 'Du bist der Nächste ...'.

Bullen sind Schweine ist eine Aussage die bestimmt zu mehr als 90% falsch ist, aber eine Chance von 1:10 bei der nächsten Demo den Schädel eingeschlagen zu bekommen, das Augenlicht zu verlieren oder erschossen zu werden rechtfertigt ist mich Rechtfertigung genug um ja kein Risiko einzugehen.
Von daher ...

Bullen sind Schweine!

Filp
2012-05-01, 19:12:46
Ich habe das Video nicht angeklickt aber bei meiner Zeit beim Bundesheer habe ich mal gesehen wie solche Einsatzkräfte trainieren und was da trainiert wurde hält mich bis heute von Großdemos fern. Auch habe ich mal Vorbeitungen 'hinter den Kulissen' beobachten können und es ist sofort ersichtlich und scheinbar auch absolut gewollt dass es in jeder Einheit oder in jeder Hundertschaft einen Prozentsatz an Hooligans in Uniform gibt. Nicht vergessen werde ich den Gesichtsausdruck eines Polizisten der mit einem Knüppel auf seinen eigenen Knieschoner draufgeschlagen hat, worauf ein Kollege erwidert hat 'Was is? Wirst ungeduldig?', und wärend er auf seinen Knieschoner draufgeschlagen hat, hat er mir in die Augen gesehen mit einem Blick der gesagt hat 'Du bist der Nächste ...'.

Bullen sind Schweine ist eine Aussage die bestimmt zu mehr als 90% falsch ist, aber eine Chance von 1:10 bei der nächsten Demo den Schädel eingeschlagen zu bekommen, das Augenlicht zu verlieren oder erschossen zu werden rechtfertigt ist mich Rechtfertigung genug um ja kein Risiko einzugehen.
Von daher ...

Bullen sind Schweine!
Naja das die Hundertschaften voll von Anfängern, die erstmal auf Kurs gebracht werden müssen und eben Berufsschlägern (wer sonst will schon freiwillig da bleiben) ist, ist ja kein Geheimnis. Keiner der Polizisten in meinem Bekanntenkreis hat jemals was positives über diese Zeit berichtet und war froh da endlich raus zu sein.

Wodde
2012-05-01, 19:29:57
In einer Welt, in der Täterschutz oftmals einen viel höheren Stellenwert hat als Opferschutz,
einer Welt, in der Senioren eventuell angeklagt werden und von diversen Gruppen diffamiert werden, weil sie in Notwehr Räuber erschiessen,
einer Welt, in der die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen stets zunimmt,
einer Welt, in der 1. Mai Demos organisiert werden um Randale und Sachbeschädigungen zu legitimieren,
einer Welt, in der es Leute gibt, die die London Riots toll finden,
Ja, da kann ich es verstehen wenn Polizisten manchmal überreagieren.


Sie sind auch nur Menschen, und man sollte nicht vergessen wie es ohne sie auf der Strasse zugehen würde!

Keel
2012-05-01, 21:57:25
Hallo,

also das Thema dass in den USA täglich Polzisiten ausrasten ist steinalt. Man kennt das, jedoch hat mich das Video, welches ich nicht kannte etwas schockiert.

http://www.youtube.com/watch?v=nvYfZl0guvg


Habt ihr in Deutschland schon mal so etwas erlebt?

Könnt ihr manche Aktionen - Nervenzusammenbrüche der Polizisten auch verstehen? Schließlich werden bei den gezeigten Materialien nie die Hintergrundgeschichte erwähnt.

Wenn ich Polizist wäre und jemanden bei einer versuchten Vergewaltigung oder sonstwelche harten Geschichten jemanden ertappen würde, wüsste ich nicht wie ich in einem jahrelang routiniertem Beruf damit klar kommen würde...vl würde ich ausrasten und jemanden verprügeln.
Wobei man aber oft sieht das einfache Zivilisten einfach kontrolliert und dann zusammengeschlagen werden.
Aber rein objektiv, das gezeigte ist einfach unverständlich was die da aufführen.

WAS? Um welches Land geht es hier? Oder stammt dein "Wissen" von Youtube?

Dicker Igel
2012-05-01, 22:22:05
Das Problem hört bei der direkten Gewaltanwendung ja nicht auf. Kommt es zu einem juristischen Nachspiel, kletten die Polizisten zusammen wie Pech und Schwefel, sagen oftmals wahrheitswidrig füreinander aus. Auch die Strafjustiz (zumindest die Seite der StA) steckt im Regelfall mit der Polizei unter einer Decke.

Bei der Entwicklung der Polizei in Dtld. ist in den letzten Jahren einiges schief gegangen - Stellenabbau, dadurch u. a. Überlastung der einzelnen Beamten, Ausrüstungsmängel, Personalauswahl (Hauptsache jung und sportlich, Köpfchen, Menschenkenntnis und Empathiefähigkeit sind weniger gefragt). Hoffentlich fällt uns das nicht mal auf die Füße.

Sehe ich auch so.

Es gibt die und die, halt Polizisten und Bullen. Ich bin mal in ein "Gemenge"(außerhalb, Kleinstadt) hineingeraten(1992), da hat mich ein Bulle ordentlichster Weise zusammengehauen, wegen nix - ich passte wohl nicht in sein "Weltbild". Da war irgendwo 'ne Faschoparty und die hatten paar ausländische Typen klar gemacht, ich hatte Glatze ... Ergebnis war ein "Stopschildkopf" + diverse andere Blessuren, samt Verweigerungen ärztlicher Hilfe(hab anfangs geblutet wie ein Schwein(Kopf!) und stand mit der 8 hinterm Rücken mit paar anderen Typen(waren auch noch andere Unschuldige dabei) innerhalb von deren Revier ewig an einer Wand. Ich war noch in der Lehre und wäre wegen dem Scheiss bald geflogen, wäre nicht mein Meister gewesen, der 'n Gespür für Gerechtigkeit hatte. Ich hab den Bullen auch angezeigt, mit ärztlichen Befund samt Zeugenaussagen - ist NIE was passiert, kam keine Antwort, NIX!

Auf der anderen Seite gibt es aber auch vereinzelt gerechte Typen, die ihren Stand nicht ausnutzen, um andere Defizite zu überbrücken, aber eben nur wenig(meiner Erfahrung nach).

Daher hier auch eher: ACAB

Cubitus
2012-05-01, 23:00:11
Also ich finde es teilweise angemessen.
Wenn jemand nach der Polizei tritt, kann der Polizist ruhig zurücktreten, ebenfalls die Aktion mit dem Pfefferspray auf die Sitzdemonstranten finde ich in Ordnung.
Anders siehts aus, wenn jemand grundlos verprügelt wird.

Sagen wir mal 10% des Videos sind übertrieben und völlig unnötig, ja sogar menschenverachtend.

Aber einiges ist doch gerechtfertigt. Die meisten Festgenommen reagieren auch völlig falsch, mit Trotz und Widerstand.

Simon Moon
2012-05-01, 23:10:33
In einer Welt, in der Täterschutz oftmals einen viel höheren Stellenwert hat als Opferschutz,
einer Welt, in der Senioren eventuell angeklagt werden und von diversen Gruppen diffamiert werden, weil sie in Notwehr Räuber erschiessen,
einer Welt, in der die Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen stets zunimmt,
einer Welt, in der 1. Mai Demos organisiert werden um Randale und Sachbeschädigungen zu legitimieren,
einer Welt, in der es Leute gibt, die die London Riots toll finden,
Ja, da kann ich es verstehen wenn Polizisten manchmal überreagieren.


Sie sind auch nur Menschen, und man sollte nicht vergessen wie es ohne sie auf der Strasse zugehen würde!

Hmm... also wenn du mal unschuldig von einem Polizisten verprügelt werden solltest, dann findest du danach das sei die Schuld von 1. Mai Demonstranten, jugendlicher Gewalttäter oder englischer Krawalle, versteh ich das richtig?

Chemiker
2012-05-01, 23:10:46
Polizisten sollten Profis sein, auch was Aggessionskontrolle betrifft. Da muss entsprechend ausgesiebt werden.
Natürlich lockt der Job seltsame Gestalten an.

Manchmal könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass Polizeigewalt bei Demonstrationen durchaus gewollt ist von Seiten der Herrschenden. Man könnte das ja schon anders machen, Profis statt Schlägern nehmen. Aber so gehen gleich weniger Leute zu Demonstrationen.

Topic: ich habe für Gewalt gegen harmlose Bürger vo. Seiten der Exekutive kein Verständnis.
Für Frust bei den Polizisten angesichts vieler sehr milder Strafen für üble Verbrecher habe ich Verständnis, auch für Gewalt gegen Gewalttäter.

Ich habe durchaus etwas Angst vor Polizisten, vor allem wenn Berittene auftauchen wird mir mulmig. Die können mir den Schädel einschlagen wenn die Lust haben und kommen locker davon. Verglichen mit vielen anderen Ländern haben wir es allerdings auch in der Hinsicht sehr gut. In nicht wenigen Ländern wird man einfach mal zusammengeprügelt und lange in den Knast gesteckt, obwohl man nichts getan hat.
Da ist man hier doch besser geschützt.

Lowkey
2012-05-01, 23:24:28
http://www.youtube.com/watch?v=4jHRwqHFOZY <--- no comment

KinGGoliAth
2012-05-02, 00:44:44
oh ein dadi thread, mal gucken was das...

http://s7.directupload.net/images/user/110829/6wma4adr.gif




bisher keine probleme mit den bullen gehabt. liegt vielleicht auch daran, dass ich kein assi bin. :freak:

readme
2012-05-02, 02:47:16
Nur das Bullen nicht da überreagieren, sondern bei Demos gegen Atomenergie und gegen die jetzige Politik.

Das sind die Demos wo Sie richtig dei Keule rausholen.

Meine Güte. Du tust ja so, als würde JEDER Polizist bei JEDER Demonstation JEDEN Demonstranten brutal verprügeln und halb tot schlagen.
Das sind Einzelfälle, weiter nichts. Und das liegt sicher immer an dem Polizisten (Menschen) selber. Es stürmen da nicht sämtliche Polizisten sofort los und verprügeln jeden der sich nicht aus dem Staub macht

Für mich gilt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wenn die Bullen harte Bandagen benutzen müssen wir doppelt so harte Bandagen benutzen, wenn wir bluten müssen Sie verbluten.


Nein, unsere Bullen sind definitiv keine Menschen denen ich irgendwelche Menschenrechte zugestehen würde.
ACAB.

Jeglicher Kommentar hierrauf würde mir wohl massig Punkte einbringen, also lass ich es.


Du würdest dich also nicht wehren wenn dich jemand Grundlos zusammenschlägt....happy birthday, genau sowas wolen die als Bürger haben, hauptsache schön folgsam.




Vielleicht liegt es auch einafch daran das du ein Obrigkeitshöriger bist.

Die Polizisten vertreten eben die "Obrigkeit", ob es dir passt oder nicht. Auf die sollte man schon hören, schließlich gibt es ja Gesetze die wir befolgen müssen.

Tindal Gelb
2012-05-02, 07:46:39
Ich kann mir schon vorstellen, daß die US amerikanische Polizei unter höherem Druck steht, weil ja dort fast jeder Hansel Waffen tragen darf.
Aber was man in dem Video sehen kann, ist wirklich nicht tolerierbar. Polizisten sollten ihre Aggression zügeln können, das ist ja Teil der Ausbildung. Wenn sie sich dennoch so verhalten, dann wohl nur in dem Wissen, in jedem Fall straffrei zu bleiben.

Auch wenn ich es nicht wirklich weiß, aber ich denke, daß die wachsende Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft das Bewußtsein der Polizei fördert, daß jeder ein potentieller Straftäter ist, und Straftäter haben nichts als Repression zu erwarten. Das ist zwar kurzsichtig und dumm, aber woher sollen das Polizisten wissen.

Kann jedem nur dieses Buch hier empfehlen:
http://www.perlentaucher.de/buch/loic-wacquant/bestrafen-der-armen.html

Amarok
2012-05-02, 08:56:55
Für mich gilt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wenn die Bullen harte Bandagen benutzen müssen wir doppelt so harte Bandagen benutzen, wenn wir bluten müssen Sie verbluten.


Nein, unsere Bullen sind definitiv keine Menschen denen ich irgendwelche Menschenrechte zugestehen würde.
ACAB.


Mit so einer Aussage disqualifizierst du dich selbst. Gewalt mit einer einer Eskalation an Gewalt zu antworten ist nicht nur abzulehnen sondern zeugt auch von einer emotionalen Unreife. Du verurteilst die Polizisten wegen Übergriffe und rufst selbst dazu auf. Was denkst du wird da wohl rauskommen?

Und wie so oft: Es wird wieder mal ein jeder in den selben Topf geschmissen.

Man kann noch so gut geschult sein wie man will: Wenn jemand mit einem Molotowcocktail , Plastersteinen oder Stangen auf dich los geht wird es nichts nützen auf denjenigen einzureden. Leider gibt es Übergriffe die natürlich durch nichts gerechtfertigt sind. Leider...

Aber deine Aussage ist einfach nur kontraproduktiv und entschieden abzulehnen.

Lawmachine79
2012-05-02, 09:06:05
Nur das Bullen nicht da überreagieren, sondern bei Demos gegen Atomenergie und gegen die jetzige Politik.

Das sind die Demos wo Sie richtig dei Keule rausholen.

Für mich gilt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wenn die Bullen harte Bandagen benutzen müssen wir doppelt so harte Bandagen benutzen, wenn wir bluten müssen Sie verbluten.


Nein, unsere Bullen sind definitiv keine Menschen denen ich irgendwelche Menschenrechte zugestehen würde.
ACAB.


Du würdest dich also nicht wehren wenn dich jemand Grundlos zusammenschlägt....happy birthday, genau sowas wolen die als Bürger haben, hauptsache schön folgsam.




Vielleicht liegt es auch einafch daran das du ein Obrigkeitshöriger bist.
Ich präsentiere: den Grund für Polizeigewalt, nämlich das zitierte Posting. Die "harten Bandagen" der "Bullen" nennen sich übrigens "staatliches Gewaltmonopol". Dieses Monopol kommt dann zum Tragen, wenn Menschen wie Du die Regeln des zivilisierten Zusammenlebens ("Gesetze") nicht beachten und ihre eigenen Gesetze anderen ("Obrigkeitshörigen") aufzwingen wollen. Das ist auch gut so, nicht daß Leute wie Du am Ende noch die Gelegenheit bekommen, ihr krankes Weltbild mit Gewalt durchzusetzen.

Chemiker
2012-05-02, 11:14:16
bisher keine probleme mit den bullen gehabt. liegt vielleicht auch daran, dass ich kein assi bin. :freak:
Ich auch nicht. Aber es gibt schon genug Fälle wo unbeteiligte Passanten Opfer von Polizeigewalt wurden. Auch nicht jeder Demonstrant der Polizeigewalt erfährt ist ein "Asi" oder hat diese Gewalt provoziert. So einfach ist die Welt nicht. Opfer von Gewalt kann jeder werden, ganz gleich ob von Kriminellen oder Polizisten. Es reicht zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

Cyphermaster
2012-05-02, 12:18:22
Nur, falls es noch jemandem nicht klar sein sollte, was in den Regeln steht:

Sollte nochmal hier etwas in Richtung Gewaltaufruf/-verherrlichung oder Aberkennung der Menschenrechte zu lesen sein, raucht's, aber gewaltig und ohne Filter!

Ferengie
2012-05-02, 13:15:58
Leider stimmen die Aussagen nicht, die Polizisten sind doch Profis, Polizisten sollten ihre Aggression zügeln können, das ist ja Teil der AusbildungEs sind nur Menschen.
Wobei in Hundertschaften gezielt Schläger rein getan werden (abhängig meist vom Bundesland).

Während eines Einsatzes sind die so unter Spannung und Adrenalin (und Testosteron), dass es leider immer zu diesem Gewaltausbrüchen am Ende kommt. Das passiert sogar Spezialeinheiten!
Wahrscheinlich geschieht das alles unterbewusst im Augenblick. Psychologen gehen soweit, dass Polizisten wahrscheinlich lieber Kriminelle geworden wären, aber aus gesellschaftlichen Druck/Erziehung nun so legal ihre unbewussten Neigungen ausleben können.

Dicker Igel
2012-05-02, 13:45:48
Ein Polizist ist ein Polizist *Punkt* Er hat die Pflicht das deutsche Gesetz so gut wie möglich zu vertreten, dazu gehört aber auch Selbstbeherrschung, was in deren Riegen auch regelmäßig trainiert/geprüft werden sollte. Mir ist es durchaus bewußt, dass gewisse Situationen Hass hervorrufen können, aber gerade da sollte bewußtes Handeln allerhöchstes Gebot sein. Wenn ein Polizist angegriffen wird, hat er mMn auch das Recht sich zu wehren, aber dies sollte dann nicht eskalieren, oder wohlmöglich noch durch bewußtes provozieren zum Alltag werden. Hier gibt es bspw ein "Sonderkommando ..... .....", jüngere Typen, meist 3 Sixpacks ... total freundlich, sympathisch, keine Hanseln - wir hatten nie Stress mit denen, ist deren "Vertretung" dann aber am Start ... no Comment. Und genau das meine ich - in der Polizei haben Knüppler nix zu suchen, da sollten nur Typen mit Brain und Soul arbeiten.

bisher keine probleme mit den bullen gehabt. liegt vielleicht auch daran, dass ich kein assi bin. :freak:

Was ist denn Asozialität? Wenn man sich trifft, paar Bier trinkt, 'nen eigenen Bereich dafür hat, selbst für die Hunde ... Mucke läuft in moderater Lautstärke, keine leere Pullen und Dreck überall ... Ich nenn' das SOZIAL. Die verdammten Spießer, die jeden Freitag die Bullen rufen sind für mich dann eher die Asis, was uns die erwähnten Beamten auch bestätigen ...

In dieser Hinsicht solltest Du ganz klar objektiv differenzieren und nicht nur von dir ausgehen. Man ist schließlich nicht alleine auf der Welt und hat individuelle Ansprüche ans Leben.

Cyphermaster
2012-05-02, 13:58:34
"Sollten" ist das Stichwort. Wie in jedem Beruf ist aber die Quote nicht 100,00%., und wird es auch nie werden können Entsprechend gibt es halt dann auch mal Überreaktionen oder Entgleisungen a la "Pepper Pike" und Konsorten. Kritisch wirds erst dann, wenn Vorgesetzte sowas decken und damit fördern, statt solche Leute zumindest aus dem Außendienst zu nehmen.

Morale
2012-05-02, 14:03:39
Also hier in DE gibt es Polizei"brutalität" wenn dann nur bei Hundertschaften.
Normale Streifenwachen sind normalerweise harmlos, manche lassen halt den Dicken raushängen aber wie in den USA, da sind wir ja noch weit entfernt, da kann ja auch jeder Hansel zum Polizisten werden. Überspitzt ausgesagt.
Es gibt sicherlich einige Schläger bei der Polizei aber die Anzahl ist ziemlich gering.

Winter[Raven]
2012-05-02, 14:05:45
Das Urteil des Gerichts ist einfach nur GEIL !!!

Die Angeklagten könnten schließlich nichts dafür, daß es das Aufsehen erregende You-Tube-Video gegeben hat. Sie hätten zudem unter der Dauer des Verfahrens, der Dauer der Hauptverhandlung und dem Agieren des Nebenklägervertreter zu leiden gehabt, so die Argumentation des Gerichts

Hätte es das Video nicht gegeben, wäre die beiden abermals ohne jegliche Strafe davon gekommen... Tja, nichts neues in unserem Land.... was soll man da noch sagen?

//EDIT: Wenn ich eine Bank um paar Mio. erleichtere, ob ichauch mit dem Spruch durchkomme? Oder schaffen es nur die Bullen??

Dicker Igel
2012-05-02, 14:07:41
@ Cyphermaster

Genau, es wird dann zum "internen Problem". Es ist ja auch nicht so, dass allen Beamten diese Zustände passen, da gibt es auch untereinander Zoff. Aber spätestens dann sollten doch die Verantwortlichen Konsequenzen ziehen und entsprechend Laufzettel verteilen.

Bösewicht
2012-05-02, 17:37:25
Die Rechte des Burgers hier in Deutschland gehen dem Bach runter und das einzige Recht was übrig bleibt ist das Recht seine Stimme einen der Parteien zu geben die am ende Demonstranten, Frauen, Kinder und alte Menschen mit Schläge, Wasserwerfer und Pfeffer spray Mundtot macht.
Und selbst wenn es keine Order gab, da bin ich mir selber nicht sicher, es ist schon eine Schande das nicht eingegriffen wird.

Also lautet für mich die Antwort ja es wird so kommen wie in denn Staaten und wir haben das Recht die schnauze zu halten und mitzuspielen mehr aber auch nicht.

doublehead
2012-05-02, 19:01:24
Ich habe folgendes gerade auf heise.de entdeckt:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Geldstrafe-fuer-Polizei-Brutalitaet-auf-Datenschutz-Demo-1564899.html

Und dafür nur eine läppische Geldstrafe. Gefängnis fände ich besser.

Dicker Igel
2012-05-02, 19:55:56
Vor allem sollte man sie aus dem Dienst entlassen, samt sofortiger Streichung aller diesbezüglichen Vergütungen usw ... Wären keine Zeugen odA gewesen, wäre auch 100% wieder nix passiert.

Dicker Igel
2012-05-04, 20:07:31
Passend zum Datum: Kent-State-Massaker (http://de.wikipedia.org/wiki/Kent-State-Massaker)

rotkäppchen
2012-05-05, 12:02:47
in deutschland ist es auch immer öfters.

habs letztens selbst an meinem bruder erlebt.
obwohl er wohl nicht ganz unschuldig an der geschichte ist, hat die polizei kein recht dazu direkt auf die nase zu schlagen, sodass diese bricht.

ein polizist sollte niemals einfach so zuschlagen und muss sich in der gewalt haben können.

Stormtrooper
2012-05-05, 12:27:10
in deutschland ist es auch immer öfters.

habs letztens selbst an meinem bruder erlebt.
obwohl er wohl nicht ganz unschuldig an der geschichte ist,
Und das heißt genau?

rotkäppchen
2012-05-05, 12:38:37
Und das heißt genau?

er wurde betrunken aufgegriffen und in eine ausnüchterungszelle gebracht, auf dem weg dorthin und wohl auch noch in der zelle, hat er die polizisten beschimpft "scheiß bullen" und auch allgemein, ebenso betrunken, die ganze zeit rumgemotzt.
daraufhin hat die polizistin dann zugeschlagen.

dies ist zumindest die aussage, die ich von meiner schwester gehört habe.
und das pöbeln klingt auch nach unserem bruder. :freak:

EvilTechno
2012-05-05, 13:41:21
Tja, ein Hase und Igel Spiel. Was war zuerst da, die Gewalt (gerne auch verbal) des Zivilisten oder die des Polizisten?

Klar gibt es Regeln und klar sollte niemand auf die Nase bekommen. Aber wer nüchtern "ACAB" durch die Gegend kritzelt, dem wird betrunken wohl eher ein "Scheiß Bullen!" rausrutschen als anderen.

Und egal wo ich mich respektlos benehme, in der U-Bahn, im FCB Fanblock... ich laufe Gefahr aufs Maul zu bekommen, auch wenn das nicht OK ist.

Diese "Bullen verhauen Menschen und sind darum Schweine" -Pseudoargumente ist dümmlich und führen sicher auf gerader Strecke zu mehr (Polizei)gewalt. Gerade der ultra-autoritäre Ansatz den man (unter anderem) bei der U.S. Highway Patrol beobachten kann beunruhigt mich zwar sehr, wenn ich persönlich betroffen bin, führt aber auch zu äußerst harmonischen und konfliktfreien Zivilist-Polizist Interaktionen. Dass unsere Polizei hierzulande anders auftritt finde ich gut, aber nicht um den Preis von Hinz- und Kunz angepöbelt zu werden und letztlich ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen zu können.

Filp
2012-05-05, 13:41:58
Bei Betrunkenen passiert sowas öfter mal.
Ich hab nen Kumpel und der ist damals einfach nur weggerannt als 2 Polizisten kamen. Gemacht hatte er nichts und die Polizei war auch nicht wegen ihm da, war einfach nur nen Kontrollgang durch die Kneipenstraße. Warum er losgerannt ist wußte er selber nicht, auf jeden Fall sind beide hinter ihm her und da er ihnen wohl etwas zu schnell war haben sie ihm dann im lauf die Beine weggetreten. Er ist voll aufs Gesicht geknallt hatte ne üble Platzwunde und nen gebrochenen Kiefer. Die beiden haben ihn dann durcdhsucht, seine Personalien aufgenommen und sind dann gegangen ohne sich weiter um ihn zu kümmern (war ne Seitenstraße hinter den ganzen Kneipen). Das ganze wurde aber dann von einem der da gearbeitet hatte gesehen (also das er da lag und das die Beiden dann einfach gegangen sind), der hat dann auch den RTW gerufen. Der Prozess hat sich elendig lange hingezogen, die beiden Polizisten hatten mehrfach versucht sich irgendwie rauszureden und haben falsch ausgesagt (gab sogar Zeugenausagen von Kollegen die gar nicht vor Ort waren). Letzendlich konnte man ihnen dann aber nicht mehr als ne unterlassene Hilfeleistung nachweisen. Konsequenzen hatte es für beide im Grunde keine!

Filp
2012-05-05, 13:44:28
Dass unsere Polizei hierzulande anders auftritt finde ich gut, aber nicht um den Preis von Hinz- und Kunz angepöbelt zu werden und letztlich ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen zu können.
Wenn ich als Erzieher von meinen Jugendlichen angepöbelt und beleidigt werde muss ich damit auch klarkommen und darf ihnen keine aufs Maul hauen, das ist wenig professionell und genauso muss es auch bei der Polizei laufen, wenn nicht ist Derjenige da definitiv falsch ;)

desert
2012-05-05, 14:58:41
er wurde betrunken aufgegriffen und in eine ausnüchterungszelle gebracht, auf dem weg dorthin und wohl auch noch in der zelle, hat er die polizisten beschimpft "scheiß bullen" und auch allgemein, ebenso betrunken, die ganze zeit rumgemotzt.
daraufhin hat die polizistin dann zugeschlagen.

dies ist zumindest die aussage, die ich von meiner schwester gehört habe.
und das pöbeln klingt auch nach unserem bruder. :freak:

Ich habe die Erfahrung gemacht das von solchen Menschen selten die ganze Wahrheit erzählt wird, da wird etwas kreativ umgedichtet oder ein paar Fakten unterschlagen, geh davon aus das dein Bruder die Polizisten körperlich angegriffen oder "unsittlich" berührt hat.

desert
2012-05-05, 15:05:14
Bei Betrunkenen passiert sowas öfter mal.
Ich hab nen Kumpel und der ist damals einfach nur weggerannt als 2 Polizisten kamen. Gemacht hatte er nichts und die Polizei war auch nicht wegen ihm da, war einfach nur nen Kontrollgang durch die Kneipenstraße. Warum er losgerannt ist wußte er selber nicht, auf jeden Fall sind beide hinter ihm her und da er ihnen wohl etwas zu schnell war haben sie ihm dann im lauf die Beine weggetreten. Er ist voll aufs Gesicht geknallt hatte ne üble Platzwunde und nen gebrochenen Kiefer. Die beiden haben ihn dann durcdhsucht, seine Personalien aufgenommen und sind dann gegangen ohne sich weiter um ihn zu kümmern (war ne Seitenstraße hinter den ganzen Kneipen). Das ganze wurde aber dann von einem der da gearbeitet hatte gesehen (also das er da lag und das die Beiden dann einfach gegangen sind), der hat dann auch den RTW gerufen. Der Prozess hat sich elendig lange hingezogen, die beiden Polizisten hatten mehrfach versucht sich irgendwie rauszureden und haben falsch ausgesagt (gab sogar Zeugenausagen von Kollegen die gar nicht vor Ort waren). Letzendlich konnte man ihnen dann aber nicht mehr als ne unterlassene Hilfeleistung nachweisen. Konsequenzen hatte es für beide im Grunde keine!

Warum auch? Versetz dich mal in die lage von der Polizei, du kommst um die Ecke und plötzlich dreht einer sich um und fängt an weg zulaufen. Er hat den Polizisten keine andere Wahl gelassen, er hat sie in diese Situation gedrängt. Und was sollten sie sonst machen? Ihm in die beine schiessen? Irgendwie mussten sie die Flucht des "vor der Staatsmacht Flüchtenden" ja beenden.

Vielleicht hat dein Kumpel auch zu den Polizisten gesagt das er keine Hilfe benötigt und wer klar ansprechbar war und ist, dann sind sie wohl davon ausgegangen das er selber klarkommt, woher weisst du das dein Kumpel die angebotene Hilfe die die Beamten ihm vielleicht angeboten haben, abgelehnt hat?

Exploit
2012-05-05, 15:17:34
Weglaufen ist keine Straftat. Fakt.

Wer als Polizist durchdreht, weil einer irgendwo lang läuft hat den Job verfehlt.
Und ich bin keiner, der hier mit dem Finger nur auf die Polizisten zeigt. Die müssen, wenn es darauf ankommt, deutlich härter zur Sache gehen. Seinen es nun Rechte, Linke oder kriminelle Ausländerbanden. Da zieht man aber den Schwanz ein. Wenn dann ein harmloser Passant was komisches macht und man in der Überzahl ist wird drauf los geschlagen. Großes Kino. Und vor allem Feige wie sonstwas. Ich habe eh das Gefühl, dass da nur noch aus der Hauptschule rekrutiert wird, als sprichwörtlich. Na kein Wunder, dass da in der normalen Bevölkerung langsam der Respekt fehlt. Wo soll der auch herkommen.

desert
2012-05-05, 15:26:52
Weglaufen ist keine Straftat. Fakt.

Wer als Polizist durchdreht, weil einer irgendwo lang läuft hat den Job verfehlt.
Und ich bin keiner, der hier mit dem Finger nur auf die Polizisten zeigt. Die müssen, wenn es darauf ankommt, deutlich härter zur Sache gehen. Seinen es nun Rechte, Linke oder kriminelle Ausländerbanden. Da zieht man aber den Schwanz ein. Wenn dann ein harmloser Passant was komisches macht und man in der Überzahl ist wird drauf los geschlagen. Großes Kino. Und vor allem Feige wie sonstwas. Ich habe eh das Gefühl, dass da nur noch aus der Hauptschule rekrutiert wird, als sprichwörtlich. Na kein Wunder, dass da in der normalen Bevölkerung langsam der Respekt fehlt. Wo soll der auch herkommen.

Aber ein begründeter Verdacht auf eine zuvor verübte Straftat. Was wohl los gewesen wäre, wenn sie ihn nicht verfolgt hätten, weil weglaufen ja keine Straftat ist, es sich hinterher aber rausstellt das er ein kleines Kind umgebracht worden. Da wäre die Empörung wieder mal riesengross gewesen. Wenn ich unvermittelt umdrehe, wenn polizisten um die ecke und das laufen anfange, da kann die polizei nur von einer Straftat ausgehen, nein sie muss sogar davon ausgehen.

Er hat die Polizisten in die Situation gezwungen, er hat den Polizisten keine andere Wahl gelassen. Genauso verhält sich es mit Demonstranten die wieder und wieder ermahnt werden und den anweisungen nicht folge leisten, irgendwann ist der Punkt gekommen, an dem der Beamte Gewalt ausüben muss, weil ihn das gegenüber dazu nötigt.

Exploit
2012-05-05, 15:39:45
Aber ein begründeter Verdacht auf eine zuvor verübte Straftat.

Äh. Nein.

Komisch Argumentation auch: Wenn die Polizisten nicht hinterher rennen wäre das Geschrei groß. Sehe ich nicht so. Tritt man einem Unschuldigem Bürger die beine weg ist das Geschrei GARANTIERT groß. Und allein die falschen Zeugenaussagen zeigen recht klar wie die Rechtslage gewesen ist. Wenn das i.O. gewesen wäre, würde es die nämlich nicht benötigen.

rotkäppchen
2012-05-05, 15:46:47
Ich habe die Erfahrung gemacht das von solchen Menschen selten die ganze Wahrheit erzählt wird, da wird etwas kreativ umgedichtet oder ein paar Fakten unterschlagen, geh davon aus das dein Bruder die Polizisten körperlich angegriffen oder "unsittlich" berührt hat.

das meine ich nämlich auch, und ein freund meines bruders ist auch der meinung, dass mein bruder der polizistin allen grund gegeben hat, zuzuschlagen.

immerhin kennt man ja die leute schon einige jahre und weiß, wie sie reagieren. ;D

meinem bruder wird das hoffentlich eine lehre sein. :cool:

desert
2012-05-05, 15:52:59
Äh. Nein.

Komisch Argumentation auch: Wenn die Polizisten nicht hinterher rennen wäre das Geschrei groß. Sehe ich nicht so. Tritt man einem Unschuldigem Bürger die beine weg ist das Geschrei GARANTIERT groß. Und allein die falschen Zeugenaussagen zeigen recht klar wie die Rechtslage gewesen ist. Wenn das i.O. gewesen wäre, würde es die nämlich nicht benötigen.

Weglaufen vor der Polizei ist Hinweis mehr auf eine Straftat? Seit wann das, vielleicht nicht nach deinem Empfinden, aber ich möchte dann gerne mal die verhandlung sehen, wenn der Richter die Polizisten fragt warum sie den flüchtigen Verbrecher nicht verfolgt haben" na weglaufen vor der Polizei ist ja kein hinweis, das macht ja jeder" Ich kann dir jetzt schon sagen das die Polizisten dann verurteilt werden.


Wieso sollte das Geschreiss gross sein? Er ist ja selber dran schuld, hätte ja nicht weglaufen müssen. Mal wieder ein klarer Fall vom Darwin Award. Wer sagt das es falsche Zeugenaussagen waren, das gericht bestimmt nicht, ansonsten wären die anderen Polizisten wegen meineid dran gewesen. Wer sagt eigentlich das immer das arme "opfer" unschuldig ist. Vielleicht hat er auch vorher auch noch die Polizisten verhöhnt.

Vielleicht haben sie uach gerufen das er stehenbleiben soll, dann bist du übrigens verpflichtet auch stehen zubleiben, machst du das nicht, dürfen und müssen sie gewalt anwenden.

Exploit
2012-05-05, 15:57:31
Wer sagt eigentlich das immer das arme "opfer" unschuldig ist. Vielleicht hat er auch vorher auch noch die Polizisten verhöhnt.



:ugly:

Ja genau. Verhöhnt. Sonst noch was aus den Fingern saugen, damit dein Weltbild stimmt? Wenn der Polizist klöppelt MUSS er recht gehabt haben. :rolleyes:
Was du hier beschreibst ist der naturalistische Fehlschluss. Eine Aktion aus sich selbst heraus rechtfertigen. Zieht nicht. Nächster bitte. ;)

AHF
2012-05-05, 16:05:18
Aber ein begründeter Verdacht auf eine zuvor verübte Straftat. Was wohl los gewesen wäre, wenn sie ihn nicht verfolgt hätten, weil weglaufen ja keine Straftat ist, es sich hinterher aber rausstellt das er ein kleines Kind umgebracht worden. Da wäre die Empörung wieder mal riesengross gewesen. Wenn ich unvermittelt umdrehe, wenn polizisten um die ecke und das laufen anfange, da kann die polizei nur von einer Straftat ausgehen, nein sie muss sogar davon ausgehen.

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Auf die Idee erstmal "Halt, Polizei!" zu rufen sind sie wohl nicht gekommen. Wenn er sich dann nicht fügt, kann man ihn immer noch verfolgen und festnehmen. So sieht das eher aus, wenn bei dummen Hunden der Jagdtrieb durchgeht.

Filp
2012-05-05, 16:26:09
Wieso sollte das Geschreiss gross sein? Er ist ja selber dran schuld, hätte ja nicht weglaufen müssen. Mal wieder ein klarer Fall vom Darwin Award. Wer sagt das es falsche Zeugenaussagen waren, das gericht bestimmt nicht, ansonsten wären die anderen Polizisten wegen meineid dran gewesen. Wer sagt eigentlich das immer das arme "opfer" unschuldig ist. Vielleicht hat er auch vorher auch noch die Polizisten verhöhnt.

Vielleicht haben sie uach gerufen das er stehenbleiben soll, dann bist du übrigens verpflichtet auch stehen zubleiben, machst du das nicht, dürfen und müssen sie gewalt anwenden.
Ich stand bei ihm als er losgelaufen ist, die ganze Straße war voll, weil Sommer recht warm und alle vor den Kneipen gestanden haben. Er war voll und ist einfach losgelaufen und das nicht plötzlich weil er die Polizei gesehen hat sondern einfach in dem Moment wo die knappe 3 Meter von uns weg waren. Gerufen hat da keiner und wir haben uns eigentlich auch nur gewundert warum die Beide plötzlich loslaufen, war erstmal gar nicht offensichtlich das die wegen meinem Kumpel losgerannt sind.
Mit Sicherheit sagt einer der vollbreit ist dann auch nicht "lasst mich liegen ich brauche keine Hilfe" und noch weniger darf die Polizei das dann auch machen wenn er offensichtlich schwer verletzt ist. Er war nach dem Sturz gar nicht mehr ansprechbar und eben schwer verletzt, ansonsten wäre es garantiert keine unterlassene Hilfeleistung gewesen, was wohl auch nur durch den Zeugen der es eben gesehen hat nachgewiesen werden konnte.

raschomon
2012-05-07, 23:15:06
Ein Fall aus dem richtigen Leben, da mußte ich schon schlucken.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/drogenkontrollen-der-muenchner-polizei-eine-nicht-uebliche-kontrolltiefe-1.1349840
Kann mir auch nicht vorstellen, daß die SZ das nicht sauber recherchiert hat. Reine Willkür - und die Aussagen des Polizeisprechers sind sowas von windelweich.

Morale
2012-05-07, 23:50:29
Frage mich aber warum gerade er immer kontrolliert wird.
Ich wurde in den nun fast 4 Jahren in München bisher keinmal kontrolliert. (ok 2 x Verkehrskontrolle ohne Probleme, zu Fuß noch nie)
Hängt da ein Bild von ihm auf jeder Wache, wo draufsteht wenn man den sieht unbedingt kontrollieren und nackig ausziehen?

Ah hier steht was der Anwalt vermutet:
"Vermutlich kursiert ein Foto von meinem Mandanten in Polizeikreisen", mutmaßt Anwalt Dirk Thöle.

Kann ich mir nur schwer vorstellen.

Ferengie
2012-05-08, 02:19:29
Du bist bei einer Kontrolle mit Freunden unterwegs, die schon mal aufgefallen sind, dann kommst du in Bayern auf eine Liste als Verdächtiger, egal was bei dieser Kontrolle war. So ne Art Sippenhaft. Die Liste wird auf jedenfalls über Jahre(3-4 auf jeden Fall) ohne Verjährung geführt.

TheCounter
2012-05-08, 07:09:19
Also wenn die Polizisten wirklich angegriffen werden (nach ihnen geschlagen oder sogar nach ihnen geworfen wird) dann finde ich es absolut ok wenn sie Pfefferspray/Schlagstöcke/Schockpistolen einsetzen.

Vor allem bei gewalttätigen Demos sollten sie das viel öfters machen wie ich finde. Die stehen da manchmal einfach nur etwas, naja "hilflos" mit ihren Schilden rum und lassen sich mit allem möglichen bewerfen.

Hingegen sollte jeder Polizist bestraft werden der absolut grundlos gewalt anwendet. Je nach schwere der Tat natürlich auch mit einem Berufsverbot.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/drogenkontrollen-der-muenchner-polizei-eine-nicht-uebliche-kontrolltiefe-1.1349840

Gegen sowas sollte natürlich vorgegangen werden. Eine empfindliche Geldstrafe für die Polizei die an das Opfer geht (bei 10 mal fände ich hier >50.000 EUR schon angemessen; evtl. auch Versetzungen der Polizisten) wäre hier ok.

Verbieten ihn zu kontrollieren kann man ja nicht.

Ash-Zayr
2012-05-08, 10:56:07
Ich denke, jeder Knirps in den USA wächst schon mit dem eingebläuten Wissen auf, dass es bei einem US Cop heißt: "don't touch" und "follow the instructions"....wer diese Regeln nicht befolgt, sei er kriminell oder einfach nur so in einer Kontrolle, bekommt das volle Programm....und da jeder US Bürger dies weiss, ist es auch de facto keine Straftat oder willkürliche Poliziebrutalität...es ist bewusste und gerichtete Brutalität, die sich jeder selbst so aussucht, der einen auf Widerstand macht...in einem Land, in der in einer einzigen Stadt pro Jahr mehr Morde und Übel geschieht als bei uns im gesamten Land, ist die Stellung eines Polizisten nicht mit unseren zu vergleichen..da muss mehr Respekt, Abschreckung, Pro-Aktion und Entschossenheit herrschen, sonst zerfällt die USA in sich selbst....

raschomon
2012-05-08, 20:30:57
Manchmal versuche ich mir auszumalen was geschähe, wenn die klugen, besonnenen, mit Skrupeln behafteten, vielleicht sogar ein wenig ängstlichen "Theoretiker" Polizisten, Soldaten und JVA-Beamte würden und die stiernackigen, mit Muskeln von unten bis oben vollgepackten und reizbaren Dumpf- und Dummmöpse Literaturprofessoren, Verlagslektoren oder Sozialarbeiter. Wie sähe unsere Gesellschaft dann wohl aus?

Dicker Igel
2012-05-08, 21:00:59
Unausgeglichene Persönlichkeiten mit zuviel Stolz gibt es überall ;)

Satariel
2012-05-09, 13:06:32
weils gerade passt:

http://www.spiegel.de/video/ueberwachungsvideo-obdachloser-von-polizei-tot-gepruegelt-usa-video-1195161.html

Bin ganz schön geschockt und hoffe auf entsprechend harte Urteile.

mofhou
2012-05-09, 13:33:34
weils gerade passt:

http://www.spiegel.de/video/ueberwachungsvideo-obdachloser-von-polizei-tot-gepruegelt-usa-video-1195161.html

Bin ganz schön geschockt und hoffe auf entsprechend harte Urteile.
Träum weiter;D

schreiber
2014-05-27, 21:55:55
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/lufthansa-geiselnahme-von-muenchen-haeftling-gestorben-a-971993.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/tod-durch-polizeikugeln-wenn-polizisten-schiessen-statt-helfen-1.1975656

Bissl Lesestoff zum Thema.

Florida Man
2014-05-27, 21:58:34
http://i183.photobucket.com/albums/x54/TrueX-Ray/TNG%20Caption%20This/tngcaption9d.jpg

Philipus II
2014-05-27, 23:15:35
Hm, die aufgezählten Fälle sind sicher kein Beispiel für willkürliche Polizeibrutalität. Hier geht es eher um Fälle, in denen psychisch Kranke durch ihr Verhalten aus Sicht der Einsatzkräfte nötige Gewaltanwendung hervorrufen. Bei Eigenbedrohung Gewalt anzuwenden ist unvermeidbar. Wenn sollte man sich hier die Frage stellen, ob man derartige Situationen vermeiden kann.

oN1
2014-05-28, 00:13:07
Der erste Fall ist in einer JVA. Das sind keine Polizisten. Soviel dazu!

Der zweite Fall ist natürlich tragisch. Aber was will man machen? Ein Brotmesser ist aufgrund seiner Klingenlänge in der Regel geeignet schwere Verletzungen hervorzurufen. Vielleicht hat der Polizist falsch gehandelt als er in den Brunnen stieg, als der Typ aber mit dem Brotmesser auf ihn zu kam - was sollte er anderes machen als schießen?

Kladderadatsch
2014-05-28, 07:06:42
hallo? mit erhobenen händen abwarten vielleicht?!?

gnahr
2014-05-28, 07:12:17
im ersten fall sind es (wenn nicht neoliberal wie wir sind privatisiert wurde) "VOLLZUGSBEAMTE" und damit genauso direkte individuen der exekutive wie die gemeinten polizisten aus "polizeibrutalität". spar dir ruhig das pseudo-krümelzählen. :)

und zum zweiten: es gab ein eigenes thema mit genug betrachtengen auf wie vielen ebenen man dem mörder und der umstehenden truppe schuld und vorsatz nachweisen kann. nur verurteilt werden sie eben nicht, sondern können auch beim nächsten mal wieder rambo spielen und unter fadenscheinigen gründen menschen bedrohen und hinrichten. der poluzei jeglische schusswaffen zu nehmen ist einfach die einzige sinnvolle maßnahme und sie würde die ausbildung nicht mal verteuern aber die von ihr ausgehende gefahr für die zivilbevölkerung massiv senken. wenn wir dann noch die bundeswehr abschaffen und die von nazis unterwanderten sondereinsatzkommandos revolutionieren könnte der tag kommen an dem vom deutschen staatsapparat kein akkutes unrecht, durchgesetzt mit waffengewalt mehr ausgeht...

Knobina
2014-05-28, 07:47:16
Bei Gnahr ist immer alles so einfach. Ein richtiger Goldjunge dieser Typ, hat doch für jeden Missstand gleich eine "perfekte" Lösung parat. :biggrin:

Kladderadatsch
2014-05-28, 07:53:09
Ich würde die Zahl der Gnahrier in Deutschland auch nicht unterschätzen.

Sven77
2014-05-28, 07:58:20
Gnahr, stell dich bitte in einen Brunnen

x-force
2014-05-28, 08:03:17
was machen die überhaupt im brunnen, anstatt im trockenen abzuwarten, bis der rettungswagen kommt?

gnahr
2014-05-28, 08:11:37
Gnahr, stell dich bitte in einen Brunnen
damit auch das nur wie ein unfall aussieht?
aber wir können gerne gemeinsam einen atheistischen gedenkgottesdienst vor dem roten rathaus abhalten und die anklagen, die diese tat zu verantworten haben. da laufen noch genug personen mit stolz geschwelter brust und durchgeladenen schusswaffen herum. einfach so, weil der staat das geil findet...

der neptunbrunnen hat sein eigenes thema. bitte da weitermachen um en detail nachzuvollziehen.
hier muss man um die absicht und brutalität der qualvollen hinrichtung nicht disskutieren, das spielt doch nur den relativierern dieses missstands und unrechts in die karten.

ShadowXX
2014-05-28, 08:57:23
Der erste Fall ist in einer JVA. Das sind keine Polizisten. Soviel dazu!

Der zweite Fall ist natürlich tragisch. Aber was will man machen? Ein Brotmesser ist aufgrund seiner Klingenlänge in der Regel geeignet schwere Verletzungen hervorzurufen. Vielleicht hat der Polizist falsch gehandelt als er in den Brunnen stieg, als der Typ aber mit dem Brotmesser auf ihn zu kam - was sollte er anderes machen als schießen?
Mir fallen ungefähr 120 verschiedene Dinge ein, die der Bulle anstatt gezielten Brustschüssen hätte machen können....

soLofox
2014-05-28, 08:59:34
weils gerade passt:

http://www.spiegel.de/video/ueberwachungsvideo-obdachloser-von-polizei-tot-gepruegelt-usa-video-1195161.html

Bin ganz schön geschockt und hoffe auf entsprechend harte Urteile.


die polizei aus den USA mit der aus deutschland zu vergleichen ist absoluter quatsch.

jeder weiss, dass die polizei in den USA deutlich härter agiert als die in deutschland.

was hättet ihr denn gerne? dass die polizei noch mehr mit sich machen lässt? damit dann jeder weiss, dass man denen auf der nase rumtanzen kann? das machen so schon genug leute hier. sicherlich gibt es ein paar schwarze schafe bei der polizei. die gibt's nunmal überall.

die frage ist aber auch, warum man eigentlich überhaupt erst mit ihr in berührung kommt. lässt man sich nichts zu schulden kommen, hat man in der regel keine probleme.


Mir fallen ungefähr 120 verschiedene Dinge ein, die der Bulle anstatt gezielten Brustschüssen hätte machen können....


dann nenne bitte ein paar beispiele.

ShadowXX
2014-05-28, 09:26:35
sicherlich gibt es ein paar schwarze schafe bei der polizei. die gibt's nunmal überall.

Eines ist eines zuviel....solange es ein einziges schwarzen Schaf bei der Polizei geduldet wird (vorher kann man es ja nicht wissen, aber nach dem ersten Fehltritt sofort raus), sind alle Bulle für mich die gleiche Mischkepoke.


die frage ist aber auch, warum man eigentlich überhaupt erst mit ihr in berührung kommt. lässt man sich nichts zu schulden kommen, hat man in der regel keine probleme.

Es reicht zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein...und ich kenne unzählige (mich eingeschlossen) die, obwohl nur Zeugen oder wirklich einfach nur zufällig anwesend, von der Polizei behandelt wurden als wenn Sie abschaum sind bzw. jeder ein extremkrimineller.
Von dem falschen Dünkel den die meisten Bullen haben mal gar nicht weiter zu sprechen, 95% der Bullen halten sich ja für die ausgesuchten Herrenmenschen.


dann nenne bitte ein paar beispiele.
Das einfachste wäre gewesen den Brunnen gar nicht erst zu betreten...es gab nicht einen Grund dieses zu tun.
Dann gäbe es natürlich auch die Möglichkeit den Brunnen einfach wieder zu verlassen wenn man merkt das man überfordert ist mit der Situation (und wenn dann einer der anderen 20 Bullen die dort rumstanden den "Täter" erschossen hätte, wenn dieser dabei versucht hätte den Polizisten anzugreifen, hätte wohl kaum jemand ein Problem damit).
Dann gibt es die Möglichkeit der Warnschüsse, der Schüsse nicht direkt in den Brustkorb usw. usw. usw.

Wie gesagt: einfach nicht rein in den Brunnen und warten auf Leute die sich mit sowas auskennen wäre das simpelste gewesen....aber da wie schon oben erwähnt sich die meisten Bullen für die schlausten, besten, tollsten und sowieso größten der Welt halten, war das wahrscheinlich keine Option für den Helden.

Florida Man
2014-05-28, 09:31:42
Genau, die Polizei soll bitte zugucken, wie ein Irrer mit Messer in der Öffentlichkeit herumspaziert, bis der Wehrdienstverweigerer vom Roten Kreuz eintrifft, um Globuli zu verteilen.

:rolleyes:

soLofox
2014-05-28, 09:42:15
Eines ist eines zuviel....solange es ein einziges schwarzen Schaf bei der Polizei geduldet wird (vorher kann man es ja nicht wissen, aber nach dem ersten Fehltritt sofort raus), sind alle Bulle für mich die gleiche Mischkepoke.

tolle einstellung :up: alle über einen kamm scheren. (y)

Es reicht zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein...und ich kenne unzählige (mich eingeschlossen) die, obwohl nur Zeugen oder wirklich einfach nur zufällig anwesend, von der Polizei behandelt wurden als wenn Sie abschaum sind bzw. jeder ein extremkrimineller.
Von dem falschen Dünkel den die meisten Bullen haben mal gar nicht weiter zu sprechen, 95% der Bullen halten sich ja für die ausgesuchten Herrenmenschen.

wo wurdest du denn so mies behandelt? was war der anlass?


Das einfachste wäre gewesen den Brunnen gar nicht erst zu betreten...es gab nicht einen Grund dieses zu tun.
Dann gäbe es natürlich auch die Möglichkeit den Brunnen einfach wieder zu verlassen wenn man merkt das man überfordert ist mit der Situation (und wenn dann einer der anderen 20 Bullen die dort rumstanden den "Täter" erschossen hätte, wenn dieser dabei versucht hätte den Polizisten anzugreifen, hätte wohl kaum jemand ein Problem damit).
Dann gibt es die Möglichkeit der Warnschüsse, der Schüsse nicht direkt in den Brustkorb usw. usw. usw.

...schreibt der, der die situation in einem bericht gelesen hat. ich denke es ist klar, dass man in einer extrem situation immer bzw. oft anders handelt, als man hinterher vielleicht hätte handeln wollen. und jetzt komm mir nicht mit dem argument, dass es ein "bulle" ist. auch polizisten sind nur menschen. und wenn sie zehnmal ausgebildet wurden.

Wie gesagt: einfach nicht rein in den Brunnen und warten auf Leute die sich mit sowas auskennen wäre das simpelste gewesen....aber da wie schon oben erwähnt sich die meisten Bullen für die schlausten, besten, tollsten und sowieso größten der Welt halten, war das wahrscheinlich keine Option für den Helden.


wie kommst du zu dieser erkenntnis?

cartman5214
2014-05-28, 09:53:06
Der Kollege saß im Brunnen und hat mit seinem Brotmesser seelenruhig an sich rumgesäbelt. Es war im nachgang wahrscheinlich nicht clever in den Brunnen zu steigen, aber eine bessere Variante als weitere Selbstverletzungen zuzulassen war es alle mal. Das es danach bergab ging ist ejn ganz anderes Thema.

soLofox
2014-05-28, 09:57:39
Der Kollege saß im Brunnen und hat mit seinem Brotmesser seelenruhig an sich rumgesäbelt. Es war im nachgang wahrscheinlich nicht clever in den Brunnen zu steigen, aber eine bessere Variante als weitere Selbstverletzungen zuzulassen war es alle mal. Das es danach bergab ging ist ejn ganz anderes Thema.

hätte die polizei nichts unternommen und auf hilfe gewartet, hätte es wieder geheissen: typisch, die polizei ist da und unternimmt nichts.


die polizei-hasser drehen es immer so, wie es ihnen passt. haters gonna hate ;)

cartman5214
2014-05-28, 10:01:49
hätte die polizei nichts unternommen und auf hilfe gewartet, hätte es wieder geheissen: typisch, die polizei ist da und unternimmt nichts.


die polizei-hasser drehen es immer so, wie es ihnen passt. haters gonna hate ;)
Es hätte mit Sicherheit eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleisung gegeben...

Lyka
2014-05-28, 10:04:00
Man sollte einfach eine deutschlandweite Umfrage starten bei jedem Fall und dann wird nach Punkten entschieden, was getan wird. Damit wären dann zwar mehr Leute tot etc. aber das Volk würde sich besser fühlen, weil es den Eindruck hat, über Leben und Tod zu entscheiden... und nicht "die bösen Polizisten"

ShadowXX
2014-05-28, 10:26:30
tolle einstellung :up: alle über einen kamm scheren. (y)

Ehrlich gesagt haben Polizisten nichts anderes verdient solange Sie sich so aufführen wie Sie es tun.
Und das Harmloseste ist da noch das sich gegenseitige decken bei Straftaten die Sie begehen....


wo wurdest du denn so mies behandelt? was war der anlass?

Das ist es ja, man wird selbst dann mies behandelt, wenn es gar keine Anlass gibt.
Einmal war ich z.B. Zeuge (hab selbst die Polizei gerufen) eines Einbruchs....behandelt wurde ich dann aber schlimmer und extremer als die Einbrechern. Lag wohl daran das ich Sie aus Ihrer Sonntags-Nachmittags-Siesta geweckt habe.

Ein anderes mal meinte einer das mit meinem Fahrrad nicht korrekt wäre....nur das er mir nicht mal sagen konnte was denn bitte nicht korrekt wäre. Da wurde ich dann 3 Stunden auf dem Polizeirevier festgehalten, wurde behandelt wie ein Schwerverbrecher. Dann konnte ich plötzlich gehen und natürlich war alles am Fahhrad völlig OK. Ne entschuldigung oder so: nö, warum auch.

Einmal hat mich ein Polizist mehrfach geschlagen und getreten, nur weil ich Zeuge davon war wie er jemand anders zusammenschlug....und da sich die Polizisten natürlich gegenseitig gedeckt haben, ist da nichts weiter passiert.

Und ich könnte noch 4-5 andere Beispiele bringen.....


wie kommst du zu dieser erkenntnis?
Das haben mir wortwörtlich mehrere Polizisten selbst erklärt: "denken Sie immer daran, wir sind was besseres als Sie, uns glaubt man, Ihnen nicht".
Nur mal als Beispielsatz den ich erst vor ein paar Tagen gehört habe.

soLofox
2014-05-28, 10:55:25
Ehrlich gesagt haben Polizisten nichts anderes verdient solange Sie sich so aufführen wie Sie es tun.
Und das Harmloseste ist da noch das sich gegenseitige decken bei Straftaten die Sie begehen....

also denkst du, dass wir besser dran wären ohne polizei? bei dir klingt das so, als würden sie (die polizisten) alle nur schlechtes tun und wir komplett auf sie verzichten könnten. nach deiner aussage sind ja sowieso alle polizisten schlecht.

dann können wir die polizei doch eigentlich noch heute abschaffen, richtig?


Das haben mir wortwörtlich mehrere Polizisten selbst erklärt: "denken Sie immer daran, wir sind was besseres als Sie, uns glaubt man, Ihnen nicht".
Nur mal als Beispielsatz den ich erst vor ein paar Tagen gehört habe.



wortwörtlich wurde dir das so gesagt?

wieso hast du dir nicht den namen geben lassen und eine schriftliche dienstbeschwerde eingereicht? hast du eine rechtschutzversicherung?

Morale
2014-05-28, 11:10:21
Solange es hier im 3dC auch nur einen Assi gibt und der nicht gesperrt wird sind alle für mich Assis.
Also ihr Arschesichtigen hurenpfotzen geht mala rbeiten ihr arbeitslosen negerfögler! ;)

ShadowXX
2014-05-28, 11:35:51
also denkst du, dass wir besser dran wären ohne polizei? bei dir klingt das so, als würden sie (die polizisten) alle nur schlechtes tun und wir komplett auf sie verzichten könnten. nach deiner aussage sind ja sowieso alle polizisten schlecht.

dann können wir die polizei doch eigentlich noch heute abschaffen, richtig?

Nein, dass nicht. Ich habe auch nicht gesagt das alle Polizisten schlecht sind, ich habe nur gesagt das ich Sie alle über einen Kamm schere solange Sie nichts gegen die Missstände in Ihren eigenen Reihen tun.


wortwörtlich wurde dir das so gesagt?

wieso hast du dir nicht den namen geben lassen und eine schriftliche dienstbeschwerde eingereicht? hast du eine rechtschutzversicherung?
Ja, wortwörtlich. Da gabs auch noch krassere Dinge die ich schon gehört habe, aber das ist teilweise etwas länger her und darum bekomme ich das da nicht mehr wortwörtlich hin.

Kennst du irgendeinen Polizisten der freiwillig seinen Namen oder seine Dienstnummer rausrückt? Hab ich noch keinen erlebt.
Ja, Gesetzlich sind Sie dazu verpflichtet, halten tut sich aber keiner dran.

Ich habe es deshalb inzwischen aufgegeben nach Namen oder Dienstnummer zu fragen, man bekommt sowieso keine Antwort darauf.
Davon abgesehen verlaufen solche Beschwerden nur ins leere (sein Wort, oder sogar das von meherern Polizisten gegen meines....und jedes Gericht in D wird schon einem einzelnen Polizisten mehr glauben als 10 normalen Bürgern, afaik gibts da sogar offizielle Weisungen das Aussagen von Polizisten mehr Wert sind als die von Bürgern) und meisten "rächt" sich der Polizist mit einer Gegenanzeige...der quasi immer geglaubt wird, egal wie extrem an den Haaren herbeigezogen.

Schlammsau
2014-05-28, 12:10:54
Nein, dass nicht. Ich habe auch nicht gesagt das alle Polizisten schlecht sind, ich habe nur gesagt das ich Sie alle über einen Kamm schere solange Sie nichts gegen die Missstände in Ihren eigenen Reihen tun.


Ja, wortwörtlich. Da gabs auch noch krassere Dinge die ich schon gehört habe, aber das ist teilweise etwas länger her und darum bekomme ich das da nicht mehr wortwörtlich hin.

Kennst du irgendeinen Polizisten der freiwillig seinen Namen oder seine Dienstnummer rausrückt? Hab ich noch keinen erlebt.
Ja, Gesetzlich sind Sie dazu verpflichtet, halten tut sich aber keiner dran.

Ich habe es deshalb inzwischen aufgegeben nach Namen oder Dienstnummer zu fragen, man bekommt sowieso keine Antwort darauf.
Davon abgesehen verlaufen solche Beschwerden nur ins leere (sein Wort, oder sogar das von meherern Polizisten gegen meines....und jedes Gericht in D wird schon einem einzelnen Polizisten mehr glauben als 10 normalen Bürgern, afaik gibts da sogar offizielle Weisungen das Aussagen von Polizisten mehr Wert sind als die von Bürgern) und meisten "rächt" sich der Polizist mit einer Gegenanzeige...der quasi immer geglaubt wird, egal wie extrem an den Haaren herbeigezogen.
Wie bist du den drauf, dass du schon so viele Erfahrungen mit der Polizei machen durftest?

Ich zB hatte erst einmal und auch nicht mal direkt was mit der Polizei zu tun. Und ich bin auch kein Kind von Traurigkeit wenn du verstehst was ich meine! ;)

Damals war ich nur Zeuge eines Handgemenges, wo mMn zurecht eine Polizistin einen extrem angetrunkenen Kerl zu Boden befördert hat. Dieses Arschgesicht hat der Polizistin ohne Grund eine gelangt und die hat mMn völlig zurecht, den Kerl "zu Poden" geworfen. Sah brutal aus, war aber gerechtfertigt.

gnahr
2014-05-28, 14:31:50
Sah brutal aus, war aber gerechtfertigt.
warum? hatte sie sonderrechte sich vor den machokerlen von kollegen mit ungerechtfertigter gewalt zu profilieren? oder stehst du nur drauf, dass das für dich angemessen, ok oder geil war? was auch immer es halt für dich rechtfertigt...

Lyka
2014-05-28, 14:33:57
das nennt sich Selbstverteidigung und Angriff auf einen Polizeibeamten.

gnahr
2014-05-28, 14:55:43
der akkute angrif war vorbei und er beschreibt den nachgang als übertrieben gewalttätig... das war vergeltung und rachsucht von der frau, praktisch amtsmissbrauch und persönlicher sadismus in union. das geht gar nicht wenn man nur 2 sätze weiter wieder auf authorität pocht und betont eine institution zu sein, als polizei doch über jeden zweifel erhaben... es beschreibt die janusköpfigkeit des hier installierten apparats von kleinen instanzen und fehlender überwachung perfekt, die sich wie warlords aufführen und drangsalieren wie es auch schadow schrieb. von anderen fällen wo n typ sein geklautes fahrrad anzeigen will und dann auf der wache vom wachtmeister vergewaltigt wird müssen wir ja noch nichtmal anfangen... von wegen "1 schwarzes schaf"...

Lyka
2014-05-28, 14:57:57
du meinst Zu Boden befördert ist übertrieben gewalttätig geschildert... natürlich. Vermutlich hätte eine Ohrfeige im gleichen Augenblick wieder eine Art "Sie ist rachsüchtig, hat sich gewehrt" ausgelöst.

Morale
2014-05-28, 15:03:20
Wenn ein Negerkuss Ghnar anal vergewaltigt bedankt er sich danach höflich, denn der Angriff war ja vorbei

Florida Man
2014-05-28, 15:05:48
Wenn ein Negerkuss Ghnar anal vergewaltigt bedankt er sich danach höflich, denn der Angriff war ja vorbei
Also der "akute Angriff" ist ja eigentlich schon dann vorbei, wenn der Schwengel im Popo steckt. Ab dann gehts ja relativ gut ohne "akute Angriffe" weiter. Drin ist ja drin.

Lyka
2014-05-28, 15:07:23
Der Angriff war also vorbei nach der Ohrfeige. Eine zweite wäre nie gefolgt. Glaub ich mal. Vermutlich hat der Betrunkene sich dann entschuldigt und zurückgezogen und die Polizistin hat dann gewartet, bis er außer Reichweite war und ist hinterhergerannt und hat ihn dann beide Beine gebrochen wg. Fluchtgefahr.

Morale
2014-05-28, 15:14:38
Der Angriff war also vorbei nach der Ohrfeige. Eine zweite wäre nie gefolgt. Glaub ich mal. Vermutlich hat der Betrunkene sich dann entschuldigt und zurückgezogen und die Polizistin hat dann gewartet, bis er außer Reichweite war und ist hinterhergerannt und hat ihn dann beide Beine gebrochen wg. Fluchtgefahr.
Ne, die ist zuhause am nächsten tag bei ihm eingebrochen und hat ihn im Schlaf überrascht. Und die dreckigen Hurenbullenkamerade haben Sie gedeckt

Impia
2014-05-29, 10:24:30
Wie bist du den drauf, dass du schon so viele Erfahrungen mit der Polizei machen durftest?

DAS frage ich mich auch! Wer soviel Erfahrungen mit den Herrschaften macht sollte sich mal Fragen warum das anderen nicht passiert. Zudem gehe ich mal davon aus dass bei den Erzählungen das ein oder andere "vergessen" wird um die Polizei als grundlos aggressiv darzustellen.

Philipus II
2014-05-29, 11:27:09
Mit der deutschen Polizei aus der Stadt hatte ich noch nie was zu tun. Hier am Land sind die Polizisten im Schnitt sehr ok, mag daran liegen, dass jeder jeden kennt und man sonst am nächsten Volksfest wenig Spaß hat...

Acid-Beatz
2014-05-29, 12:49:20
Wenn man sich normal aufführt und nicht meint, den Spaßvogel geben zu müssen, dann hat man NIE Probleme.
Die Probleme entstehen erst, wenn irgendwelche 1. Semester Soziologie Studenten mit 2 Promille aufwärts meinen, dass sie den Polizisten sagen müssen, was sie tun dürfen und was nicht.
Gleiches gilt für Leute, die meinen, dass speziell für sie Ausnahmen im Gesetz geschaffen wurden und sie somit Anweisungen keine Folge leisten müssen.

Greez

gnahr
2014-05-29, 13:10:37
Die Probleme entstehen erst, wenn irgendwelche 1. Semester Soziologie Studenten mit 2 Promille aufwärts meinen, dass sie den Polizisten sagen müssen, was sie tun dürfen und was nicht.
und wenn so versager dann im dritten semester abbrechen und zur polizei gehen wie man es kennt? warum beleuchtest du den fall nicht mit der gleichen dehmut vor der fehlbarkeit von menschen?

Impia
2014-05-29, 13:17:47
Dann trifft der erste Satz zu .....

Knobina
2014-05-29, 13:51:30
Also der "akute Angriff" ist ja eigentlich schon dann vorbei, wenn der Schwengel im Popo steckt. Ab dann gehts ja relativ gut ohne "akute Angriffe" weiter. Drin ist ja drin.
;D:crazy::ulol:

Terrarist
2014-05-29, 14:08:31
Hier in Deutschland nehmen die meisten Bullen ihren beruf sehr ernst, da hab ich in anderen Ländern ganz andere Erfahrungen gemacht, Korruption und richtig Asoziales Verhalten ohne Ende..

Willkür und stereotypes Denken gibts jedoch in den Großstädten hierzulande auch. Kleidet man sich "jugendlich-kleinkriminell" und hat vllt. noch einen dunkleren Teint, dann kann kann es durchaus vorkommen dass man gefilzt wird, und es da mit eher abgestumpfter Routine zu tun hat. Vor allem sind es ja auch nur Menschen die ihre privaten Probleme durch den Beruf kompensieren wollen, jedoch wie gesagt, im Vergleich zu anderen Ländern eher harmlos. Dort hab ich schon erlebt wie Leute gefilzt und ihnen das Dope weggenommen wurde inkl. Bußgeld, und sich die Bullen dann noch vor ihnen nen Joint gedreht und geraucht, oder ne Nase gezogen haben etc. pp.

Acid-Beatz
2014-05-29, 14:13:28
und wenn so versager dann im dritten semester abbrechen und zur polizei gehen wie man es kennt? warum beleuchtest du den fall nicht mit der gleichen dehmut vor der fehlbarkeit von menschen?
Was hat das eine mit dem Anderen zu tun?
Ist doch egal, wann wer zur Polizei geht - noch zu deiner Info: Alle Polizisten, die ich kenne, haben die Laufbahn unmittelbar nach dem Abitur begonnen, für die war von vorne herein klar, dass sie zur Polizei wollen, entweder weil es ihr Wunsch war oder wegen Förderung beim Sport.

Und um auf deine Anmerkung bezüglich Versager zurückzukommen: Abgesehen von Ausnahmefällen scheinen doch eher gewisse Bevölkerungsschichten vermehrt mit der Polizei Probleme zu haben, denk mal drüber nach :wink:


Greez

gnahr
2014-05-29, 15:01:30
jedoch wie gesagt, im Vergleich zu anderen Ländern eher harmlos.
was ist denn harmlos? bedroht zu werden? falsche unterstellungen, druck ohne grundlage und fehlberatungen zur rechtslage? willkürliche beschlagnahmungen (metrolaut-bus etwa) und razzien an "falschen adressen"? vergewaltigt werden wenn man sein geklautes fahrrad anzeigen will? gefesselt auf ne wache gehen als 16jähriger und mit zertrümmerten kiefer rauskommen (rosenheim)? in u-haft unter 8 bullen zu ersticken?

gib mir doch bitte deine grenze nachzuvollziehen. wieviel amtsmissbrauch und straftatten im dienst sind den "vergleichsweise okay" um weiter vorrauseilenden gehorsam und faktische immunität zu beanspruchen?

Acid-Beatz
2014-05-29, 16:16:22
Ach komm, das sind Einzelfälle und man weiß nie, was wirklich geschehen ist, speziell alkoholisierte Personen können im nüchternen Zustand die bravsten überhaupt sein und wenn sie gesoffen haben legt es einen Schalter um und sie kennen sich nicht mehr aus, pöbeln, beleidigen, spucken und sind unkooperativ.
Ich hatte in meinem Leben auch schon aus verschiedenen Gründen mit der Polizei zu tun und es ist NIE was passiert, schon komisch oder auf was würdest du das zurückführen?


Greez

Terrarist
2014-05-29, 17:57:40
was ist denn harmlos? bedroht zu werden? falsche unterstellungen, druck ohne grundlage und fehlberatungen zur rechtslage? willkürliche beschlagnahmungen (metrolaut-bus etwa) und razzien an "falschen adressen"? vergewaltigt werden wenn man sein geklautes fahrrad anzeigen will? gefesselt auf ne wache gehen als 16jähriger und mit zertrümmerten kiefer rauskommen (rosenheim)? in u-haft unter 8 bullen zu ersticken?

gib mir doch bitte deine grenze nachzuvollziehen. wieviel amtsmissbrauch und straftatten im dienst sind den "vergleichsweise okay" um weiter vorrauseilenden gehorsam und faktische immunität zu beanspruchen?

Mein Post bezog sich auf den generellen Eindruck den Ich von der Polizei hierzulande und in anderen Ländern habe, bzw. was ich gesehen und in meinem Umfeld erlebt habe. Dass es hier und da krasse Extremfälle und Machtmißbrauch in Deutschland gibt will ich ja gar nicht bestreiten. Es geht mir wie gesagt um die Häufigkeit mit der die Macht ausgenutzt wird und eben die Mentalität der Polizisten. Hierzulande läuft das alles eher professioneller ab, das sind dann eher Leute die 24/7 auf dem Polizistenfilm sind, woanders hast du es mit Gangstern zu tun die für 8 Stunden in eine Uniform schlüpfen und den Vorteil ausnutzen wie sie können.

gnahr
2014-05-29, 20:18:25
Ach komm, das sind Einzelfälle und man weiß nie, was wirklich geschehen ist
a) woher weisst du das?
b) und was ist mit den einzelfällen anders herum?

wenn euch die erdrückende zahl der einzelfälle nicht reicht nehmt die zufälle hinzu. 2009 wurde bei ner razzia auf st.pauli in ner kneipe nem harmlosen gast das gebiss zertrümmert im nachgang dass er für 20000euro zahnersatz brauchte. leider fehlen genau die minuten mal wieder auf dem film der razzia weil "batterie alle" wers glaubt...
der mann wurde übrigens von spendengeldern wieder aufgepäppelt, das verfahren musste trotz klarer beweislage wegen sich deckenden falschaussagen der prügelbullen mal wieder "leider" eingestellt werden.

Dass es hier und da krasse Extremfälle und Machtmißbrauch in Deutschland gibt will ich ja gar nicht bestreiten.
also findest du ein bisschen amtsmissbrauch geil und erstrebenswert?
wer seine staatsform so auf verschleiß fährt kann von mir aus gern den rüssel halten. sorry, aber hier wird das leben von menschen gewaltsam und brutal beendet oder verstümmelt weil ihr mein "na ein bisschen amtsmissbrauch und gewaltfaschos in machtpositionen sind immer..."!


würden die fälle wenigstens konsequent bearbeitet und aufgeklärt wär ich sicher kompromissbereiter, aber wenn der staat null toleranz fährt muss er nicht mit gnade in der abwicklung rechnen. -.-

x-force
2014-05-29, 20:30:53
neben der immer häufiger vorkommenden brutalität, ist der oberlehrertonfall inkl dem kompletten "von oben herab" paket äußerst eklig und trägt nicht dazu bei ein gutes bild von der staatsmacht zu erzeugen.

Terrarist
2014-05-29, 22:58:05
also findest du ein bisschen amtsmissbrauch geil und erstrebenswert?

Ja weisste, voll! :rolleyes:


wer seine staatsform so auf verschleiß fährt kann von mir aus gern den rüssel halten. sorry, aber hier wird das leben von menschen gewaltsam und brutal beendet oder verstümmelt weil ihr mein "na ein bisschen amtsmissbrauch und gewaltfaschos in machtpositionen sind immer..."!

Wie sähe denn dein Lösungsansatz aus um solche Taten zu verhindern?

x-force
2014-05-29, 23:26:59
Wie sähe denn dein Lösungsansatz aus um solche Taten zu verhindern?

1.dienstnummer groß auf dem rücken und klein auf der brust .
2.kein persönlichkeitsrecht am bild während der dienstzeit.
3.alle diensträume/verhörräume/zellen überwachen und daten zentral speichern, damit sie nicht vor ort bei vergehen gelöscht werden.

so wären solche taten zumindest verfolgbar und ahndbar. bei ordentlichen urteilen entsteht ein abschreckungseffekt und man kann so etwas teilweise verhindern.

gnahr
2014-05-30, 00:51:09
deine 3 regeln sind n bisschen lasch, aber n anfang. dient ja auch nur dem selbstschutz der beamten, wenn ihr korrektes tun zweifelsfrei nachvollzogen werden kann.

x-force
2014-05-30, 01:42:36
denke ich auch, die regeln sind möglichst neutral um beide seiten zu schützen und den rechtsstaat zu sichern.

Tomislav
2014-05-30, 01:52:31
Hallo

Wenn ich mir hier so durchlese wie manche hier von der Polizei behandelt werden und über die Polizei denken, frage ich mich wie provokativ sich hier der ein oder andere verhält und/oder in was für einem Problembezirk hier so einige wohnen. Ich will jetzt nicht sagen das jeder der Ärger mit der Polizei hat oder schlecht über Polizisten denkt ein provozierender Asi ist der im Ghetto wohnt, aber an dem Spruch "So wie es in den Wald rein ruft so schallt es auch heraus" ist schon etwas wahres dran. Ich bin jetzt 45 Jahre alt und so mit 16-20 als ich noch jung und dumm war (Moped frisiert/Permanent zu schnell/Alkohol/Große Schnauze/Flinke Faust/etc.) hatte ich auch ständig Ärger mit der Polizei und habe auch immer über Polizisten hergezogen. Seit über 20 Jahren wo ich mich einfach erwachsener verhalte und ruhiger lebe habe ich keine Probleme mehr mit der Polizei, ich bemerke die nicht einmal mehr.
Ich habe vor kurzem noch einen Bericht zum 1. Mai 2014 in Berlin gesehen und wenn ich sehe wie aggressiv und zerstörerisch sich manche Demonstranten dort benehmen und wie manche die Polizisten provozieren, also Sorry aber da würde ich den Polizisten den (Notwehr) Gebrauch der Schusswaffe erlauben.

Grüße Tomi

x-force
2014-05-30, 04:17:37
Ich bin jetzt 45 Jahre alt und so mit 16-20 als ich noch jung und dumm war (Moped frisiert/Permanent zu schnell/Alkohol/Große Schnauze/Flinke Faust/etc.) hatte ich auch ständig Ärger mit der Polizei und habe auch immer über Polizisten hergezogen. Seit über 20 Jahren wo ich mich einfach erwachsener verhalte und ruhiger lebe habe ich keine Probleme mehr mit der Polizei, ich bemerke die nicht einmal mehr.

muss ja nicht immer ärger sein, zu häufiger erzwungener kontakt ist ja auch schon lästig genug.
ob du es glaubst oder nicht, man kann in deutschland schuldig aussehen(lange haare, gemütliche hosen, "zu teures" auto für dein alter, usw) dann nehmen sie dich halt häufiger raus.

jetzt bist du älter, siehst wahrscheinlich anders aus und bist in einer anderen schublade bei denen.

Heelix01
2014-05-30, 07:42:50
Es sollte euch überhaupt zu denken geben mit der polizeit groß in Berührung zu kommen, das ist nicht der normalzustand.

Allgemein kann ich die Brutalität der Polizei nur aus TV berichten beurteilen und das scheint mir immer absolut im Rahmen. Bürger welche sich an Demonstrationen beteiligen bei denen Polizisten angegriffen werden haben nunmal Pech, es steht ihnen frei die Demo zu verlassen oder selbst die Störenfriede zu beseitigen.
Hirnlose Fußball Affen oder Linke scheisse kann man nunmal nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Kladderadatsch
2014-05-30, 07:44:45
so ein quatsch. die bullerei provoziert und sucht schließlich den streit. dafür wird sie ja bezahlt.

cessy000
2014-05-30, 09:03:05
"Bullerei" ?
dir haben deine Eltern auch nie Respekt beigebracht, oder ?

Terrarist
2014-05-30, 12:49:39
1.dienstnummer groß auf dem rücken und klein auf der brust .
2.kein persönlichkeitsrecht am bild während der dienstzeit.
3.alle diensträume/verhörräume/zellen überwachen und daten zentral speichern, damit sie nicht vor ort bei vergehen gelöscht werden.

so wären solche taten zumindest verfolgbar und ahndbar. bei ordentlichen urteilen entsteht ein abschreckungseffekt und man kann so etwas teilweise verhindern.

Das Problem ist imho dass solche Taten auch von "ganz oben" vertuscht werden können, da das in der Praxis mehr oder weniger ein Gebilde ist, also Staat und seine Institutionen wie die Polizei, und Gerichte die eigentlich unabhängig sein sollten. Das sieht man jetzt ja auch gut an Snowden etc. dass dort nur rumgemurkst wird.

Skandale schwächen aus deren Sicht das Vetrauen der Bevölkerung in diese Institutionen, da ist deshalb immer Befangenheit mit im Spiel wenn derjenige der ermitteln darf, gegen sich selbst ermittelt. Es sei denn es ist nicht zu vertuschen und sehr offensichtlich. Ist halt die Frage inwiefern ein zentraler Server der unter deren Kontrolle da wirklich effektiv wäre. Der Server müsste eigentlich jedem Bürger zugänglich sein.

Imho müsste sich die Polizei aus Vertretern aus der Bevölkerung zusammensetzen, und nicht dem Staat unterstehen, der mitunter gegenteilige Interessen vertritt, also eher wie eine klassische Bürgerwehr agieren.

gnahr
2014-05-30, 15:29:32
Bürger welche sich an Demonstrationen beteiligen bei denen Polizisten angegriffen werden haben nunmal Pech
haben sie nunmal nicht und demos dürfen wegen lapallien auch nicht pauschal zusammengeprügelt werden.
und dein ruf nach der abschaffung des gewaltmonopols zur eindämmung der polizeigewalt... ähm ja, such es dir aus: grunderziehung in staatsbürgerkunde, auswandern in ein dir entsprechend unzivilisiertes eckchen oder entmündigung.

Hucke
2014-05-30, 16:50:56
Es sollte euch überhaupt zu denken geben mit der polizeit groß in Berührung zu kommen, das ist nicht der normalzustand.

Allgemein kann ich die Brutalität der Polizei nur aus TV berichten beurteilen und das scheint mir immer absolut im Rahmen. Bürger welche sich an Demonstrationen beteiligen bei denen Polizisten angegriffen werden haben nunmal Pech, es steht ihnen frei die Demo zu verlassen oder selbst die Störenfriede zu beseitigen.
Hirnlose Fußball Affen oder Linke scheisse kann man nunmal nicht mit Samthandschuhen anfassen.

Sorry. Deinen Aussagen zu folgen würde zu einem totalitären Staat führen. Ja, Respekt gegenüber der Polizei sollte da sein, aber nein, ganz sicher kein vorauseilender Gehorsam und blindes Untertantenbewußtsein. Jeder Mensch sollte davon ausgehen können, dass die Polizei ihn anständig behandelt, auch wenn während einer Demo paar Leute aus dem Ruder laufen. Wenn die Polizei die grobe Kelle auspackt, dann ist das einfach nur Bequemlichkeit für sie weil sie keinen Bock und leider auch kein Personal haben die echten Störer zu isolieren.

Es fehlt an Vertrauen gegenüber der Polizei. Und der Polizei fehlen massiv Personal, Ausrüstung und Rückhalt in der Gesellschaft. Die sollen uns nicht überwachen, die sollen uns beschützen und unterstützen.

Lyka
2014-05-30, 16:59:30
die Polizei soll einfach testweise mal für 24h* den Dienst einstellen... mir scheint, hier wird wie üblich "Polizei" durch "Prügelpolizei" ersetzt.



* http://de.wikipedia.org/wiki/The_Purge_%E2%80%93_Die_S%C3%A4uberung

Kladderadatsch
2014-05-30, 17:03:19
"Bullerei" ?
dir haben deine Eltern auch nie Respekt beigebracht, oder ?
Nur vor Marx und Engels, wieso?

gnahr
2014-05-30, 18:12:37
die Polizei soll einfach testweise mal für 24h* den Dienst einstellen...
aso, weil prügelbullen von gottes gnaden kommen und man nicht zu zweifeln hat gibt es den "ist-zustand" oder "keine polizei, der staat holt die bundeswehr" zur wahl. jaha, nicht die bürger wollen die polizei, sondern die staatsorgane sind als erste darauf angewiesen oder denkst du steuernzahlen und finanzamt ist für jeden so popo-vergnügen wie dich? :)

Amarok
2014-05-30, 18:34:55
Dass die Polizei generell auf Prügel aus ist Schwachsinn.
Es ist wie in jedem Beruf: Überall findet man Ausreißer, und die gehören selbstverständlich zur Rechenschaft gezogen.

Ich war in meiner Jugendzeit viel auf Demos, hatte nie Probleme.

Heute habe ich überschneidend beruflich mit ihnen zu tun und ich kann euch sagen, ich war oft froh, dass sie da waren.

Was die manche Besoffene aufführen ist nicht lustig, oder wenn einer in seiner Psychose Amok in Krankenhaus läuft.

Man muss auf beiden Seiten nicht provozieren, und das machen manche leider viel zu oft.

Wenn einer gegen einen Polizisten tritt und schlägt, was soll er tun? Reden? Träumt weiter...

Und noch etwas: Natürlich wird in einigen Fällen inadäquate Gewalt durch Polizisten ausgeübt, in Zeiten wo man jederzeit mit filmen kann mag das jetzt massiv zugenommen haben, ist es aber nicht.

Solche Sachen werden in das Netz gestellt, klar, aber wenn etwas gut läuft, dann nicht.

Ist wie in meinem Beruf: Läuft etwas schief liest man es sofort, geht etwas gut, hört man praktisch nie davon...

Mosher
2014-05-30, 19:04:23
Ich habe bisher mit der Polizei auch eher die "Wie man in den Wald..." Erfahrung gemacht.
Manchmal, wenn einer etwas ruppig rüberkommt, gibt es andere Wege, ihm seine Meinung zu sagen. (Eindeutig, aber eben geschickt verpackt)
Viele sind aber einfach auf Streit mit der Polizei aus und den bekommen sie dann eben.

Gibt aber wie immer überall Ausnahmen.

Das krasseste, was ich da mal miterlebt habe:

Ich stand nachts dumm herum und wartete auf jmd. Auf einmal sah ich jemanden auf der anderen Seite laufen und über Hindernisse springend auf eine Gasse zu laufen. Schneller, als ich die Situation begreifen konnte, kam ein Polizeiwagen ohne Blaulicht auf den Bürgersteig gebrochen, durchfuhr eine Absperrung und fuhr mit ca. 30-40 km/h in die Gasse.
Der Fahrer zog nach rechts und schleuderte den Flüchtigen gegen die Wand. Das war ein echt hässliches Geräusch, aber der Typ fiel nicht um und blieb anscheinend unverletzt
Aber ich war trotzdem total verdutzt und konnte nicht glauben, was soeben passiert war.

In der Zeitung stand am nächsten Tag, dass die Polizei nach einer Prügelei einen Flüchtigen verfolgte, der seine Personalien nicht zeigen wollte.
Dieser sei dann in eben jener Gasse gestolpert.
Lol. Ja. Gestolpert.

soLofox
2014-06-02, 07:42:07
polizisten wird's heutzutage eben auch nicht leicht gemacht in deutschland. ich denke es ist auch viel verunsicherung bzw. skepsis dabei.

quasi jeder kennt seine rechte, viele pöbeln auf's übelste gegen die polizei. sieht man ja hier im thread teilweise: alle polizisten sind scheisse.

das beste beispiel eigentlich.

der polizist kann dir nicht in den kopf gucken. also fährt er erstmal besser damit, wenn er nicht zu freundlich ist. ansonsten würde er sich direkt als einer von denen outen, mit denen man alles machen kann.


mein letzter kontakt mit der polizei war eine (größer angelegte) routinemäßige verkehrskontrolle in bremen. ich war mit meiner freundin auf dem weg ins kino.
uns kontrollierte ein junger beamter, um die 30. er hat sich kurz den wagen angeschaut, die papiere angesehen und noch auf ein nicht funktionsfähiges rechtes bremslicht hingewiesen.


am ende hat er uns viel spaß im kino gewünscht.

Mr.Ice
2014-06-02, 11:29:38
Ich habe auch schon 2 Personen kontrollen erlebt. 1x mal im Zug da wars der Zoll. und 1x mal Polizei bei der EM 2012. Wenn man freundlich ist sind die auch freundlich. Bei der EM haben sie uns noch gefragt ob wir Alkohol getrunken haben. Haben mit Ja geantwortet aber wir haben jetzt nicht den mega besoffenen eindruck gemacht. Sie haben auch kein Alk-test gemacht nichtmal beim Fahrer. ( er hätte auch 0,0% gehabt :) )

Ich bin ehrlich gesagt froh das wenn ich auf ein Fest geh das Polizei+Security da ist. Da immer irgendwelche Idoiten wo dann besoffen sind dumm rum machen. Selbst ich wurde schon paar mal an unserem straßenfest dumm angemacht den idoiten einfach nicht beachten ist die beste Lösung. Oder in Richtung Security laufen. Auf unserem straßenfest knallts eigentlich jedes Jahr.

beats
2014-06-02, 11:46:39
Stammst du eigentlich von diesen Idoiten ab die mal beim Straßenfest miteinander knallten oder?

Naja, mir wurde heute morgen durch die örtliche Polizei freundlichst geholfen. Lag noch nie im Clinch mit den Ordnungshütern. Selbst mit Alkohol am Steuer lässt sich die Lage oft ganz entspannt de-eskalieren. Früher dachte ich das am Steuer Bier grundsätzlich verpönt sei, jetzt weiß ich bescheid.

Mr.Ice
2014-06-02, 11:57:34
Stammst du eigentlich von diesen Idoiten ab die mal beim Straßenfest miteinander knallten oder?


Nö ich halt mich schön Raus :D:cool:

DonVitoCorleone
2014-06-02, 12:16:30
...

Ich stand nachts dumm herum und wartete auf jmd. Auf einmal sah ich jemanden auf der anderen Seite laufen und über Hindernisse springend auf eine Gasse zu laufen. Schneller, als ich die Situation begreifen konnte, kam ein Polizeiwagen ohne Blaulicht auf den Bürgersteig gebrochen, durchfuhr eine Absperrung und fuhr mit ca. 30-40 km/h in die Gasse.
Der Fahrer zog nach rechts und schleuderte den Flüchtigen gegen die Wand. Das war ein echt hässliches Geräusch, aber der Typ fiel nicht um und blieb anscheinend unverletzt
Aber ich war trotzdem total verdutzt und konnte nicht glauben, was soeben passiert war.

In der Zeitung stand am nächsten Tag, dass die Polizei nach einer Prügelei einen Flüchtigen verfolgte, der seine Personalien nicht zeigen wollte.
Dieser sei dann in eben jener Gasse gestolpert.
Lol. Ja. Gestolpert.

Also du hast gesehen, wie die Polizei mit dem Auto eine flüchtige Person quasi an-/umgefahren hat?
Das gehört meiner Meinung nach von deiner Seite aus angezeigt! Wenn die dir dann sagen, das war Timothy McVeigh mit 2t Ammoniumnitrat im Rucksack: Ok, gut gemacht!
Wahrscheinlich wars aber (wie wohl in deinem Fall auch) ziemlich übertriebene Gewaltanwendung und in keinster Weise gerechtfertigt. Und wenn der Umgefahrene dann aussagt er sei vom Polizeiauto umgefahren worden, wird er nur ausgelacht und nichts passiert.
Daher ist es ungeheuer wichtig solche Regelverstöße der Rennleitung besonders auch als Ausenstehender anzuzeigen, bzw. zu Protokoll zu geben! Zivilcourage und so.

ShadowXX
2014-06-02, 12:32:11
Wenn man sich normal aufführt und nicht meint, den Spaßvogel geben zu müssen, dann hat man NIE Probleme.

Also duckmäusern, zu allen ja und amen sagen + in den Arsch kriechen.....oder wie meintest du das jetzt?


Die Probleme entstehen erst, wenn irgendwelche 1. Semester Soziologie Studenten mit 2 Promille aufwärts meinen, dass sie den Polizisten sagen müssen, was sie tun dürfen und was nicht.
Gleiches gilt für Leute, die meinen, dass speziell für sie Ausnahmen im Gesetz geschaffen wurden und sie somit Anweisungen keine Folge leisten müssen.
Greez
Den meisten Anweisungen musst du auch nicht Folge leisten, die Ad-Hock-Rechte eines Polizisten sind relativ beschränkt (was auch gut so ist).
Und die meisten Probleme entstehen wenn die Polizisten mal wieder nicht genug Gehirnschmalz für einen normale Unterhaltung haben (was also in 95% aller Fälle so ist).

DAS frage ich mich auch! Wer soviel Erfahrungen mit den Herrschaften macht sollte sich mal Fragen warum das anderen nicht passiert.

Weil die meisten zu sehr nach dem "Untertan" (Heinrich Mann) geraten sind....Unterwerfung schon beim blosen erblicken der geliebten Ordnungsmacht.


Zudem gehe ich mal davon aus dass bei den Erzählungen das ein oder andere "vergessen" wird um die Polizei als grundlos aggressiv darzustellen.
Was soll man da "vergessen". Die meisten Bullen werden sofort Aggressiv bis zum Abwinken wenn Sie bemerken das man sich nicht sofort vor Angst in die Hose macht wenn Sie ankommen.


Und um auf deine Anmerkung bezüglich Versager zurückzukommen: Abgesehen von Ausnahmefällen scheinen doch eher gewisse Bevölkerungsschichten vermehrt mit der Polizei Probleme zu haben, denk mal drüber nach :wink:

Ich bin braver Steuerzahler und beglücke den Staat jeden Monat mit über 2000 Euro nur für meine Lohnsteuer + Sozialabgaben....

Ich lasse mir eben nur nicht alles gefallen.....


Ich hatte in meinem Leben auch schon aus verschiedenen Gründen mit der Polizei zu tun und es ist NIE was passiert, schon komisch oder auf was würdest du das zurückführen?

Angst? Duckmäusertum?

neben der immer häufiger vorkommenden brutalität, ist der oberlehrertonfall inkl dem kompletten "von oben herab" paket äußerst eklig und trägt nicht dazu bei ein gutes bild von der staatsmacht zu erzeugen.
Jo....genau das ist es.

Gestern morgen (ca. 8:30) als ich auch dem Balkon eine Zigarette rauchte quatsche mich von unten plötzlich ein Bulle an und fragte ob ich Ihn ins Haus lassen würde....dem wäre fast die Kinnlade vor Empörung abgefallen als ich erst mal nach dem Grund fragte.
Dienstnummer wollte der auch nicht nennen.....ja ja, so kennt man unsere Gesetzeshüter: Wasser predigen, Wein saufen.

Ja, Respekt gegenüber der Polizei sollte da sein,

Warum? Solange die Polizei den Bürger nicht respektiert, sollte man auch die Polizei nicht respektieren.
Den Respekt müssen Sie sich erst mal wieder verdienen....

Die sollen uns nicht überwachen, die sollen uns beschützen und unterstützen.
Das sehen die meisten Bullen aber ganz ganz anders.....

Dass die Polizei generell auf Prügel aus ist Schwachsinn.
Es ist wie in jedem Beruf: Überall findet man Ausreißer, und die gehören selbstverständlich zur Rechenschaft gezogen.

Und genau das wird nicht getan und deshalb verachten die meisten die Polizei....


Man muss auf beiden Seiten nicht provozieren, und das machen manche leider viel zu oft.

Das Problem an der Sache ist, das die meisten Polizisten sich schon provoziert fühlen wenn man Sie anguckt oder es wagt mit Ihnen zu reden....

Also du hast gesehen, wie die Polizei mit dem Auto eine flüchtige Person quasi an-/umgefahren hat?
Das gehört meiner Meinung nach von deiner Seite aus angezeigt! Wenn die dir dann sagen, das war Timothy McVeigh mit 2t Ammoniumnitrat im Rucksack: Ok, gut gemacht!
Wahrscheinlich wars aber (wie wohl in deinem Fall auch) ziemlich übertriebene Gewaltanwendung und in keinster Weise gerechtfertigt. Und wenn der Umgefahrene dann aussagt er sei vom Polizeiauto umgefahren worden, wird er nur ausgelacht und nichts passiert.
Daher ist es ungeheuer wichtig solche Regelverstöße der Rennleitung besonders auch als Ausenstehender anzuzeigen, bzw. zu Protokoll zu geben! Zivilcourage und so.
Du hast doch mitbekommen das hier keiner je was mit der Polizei zu tun hatte....und das liegt genau an sowas. Die Leute trauen sich gar nicht sowas anzuzeigen, die Leute gucken weg, laufen weg, gehen weiter wenn die Polizei mist baut......Sie haben Angst vor repressalien und drohungen (die Bullen gerne mal aussprechen).
Dann hat man natürlich nie was mit der Polizei zu tun, weil man allen was auch nur irgendwie in die Richtung geht lieber aus dem Weg geht.

Döner-Ente
2014-06-02, 12:57:37
Genau...alle, denen die Polizei nicht ständig blöd und aggressiv kommt, sind untertänige Duckmäuser und du der Einzige, der im Angesicht der brutalen Staatsmacht noch Rückgrat zeigt....

P.S.: ad hoc hat nichts mit hocken zu tun....

soLofox
2014-06-02, 13:12:59
Du hast doch mitbekommen das hier keiner je was mit der Polizei zu tun hatte....und das liegt genau an sowas. Die Leute trauen sich gar nicht sowas anzuzeigen, die Leute gucken weg, laufen weg, gehen weiter wenn die Polizei mist baut......Sie haben Angst vor repressalien und drohungen (die Bullen gerne mal aussprechen).
Dann hat man natürlich nie was mit der Polizei zu tun, weil man allen was auch nur irgendwie in die Richtung geht lieber aus dem Weg geht.

was soll man denn anzeigen, wenn man keine probleme mit der polizei hat? und wenn man sich gesetzeskonform verhält, hat man keine probleme mit der polizei.

du bist einfach - aus mir noch immer unbekannten gründen - ein polizei-hasser.

da du erst gestern morgen (zufällig) kontakt mit einem beamten hattest, kann ich mir schon vorstellen wieso.

aber nein, entschuldigung, ein polizeibeamter möchte ja an einem sonntag morgen aus spaß in ein gebäude, weil er sonst kein privatleben hat. bestimmt wollte er grundlos jemanden zusammenschlagen, wie so üblich jeden tag in der woche. :)

Finch
2014-06-02, 14:02:43
Also ich bin wohl auch so ein Duckmäuser. Ich hatte in meinem Leben vll. eine Hand voll mal Kontakt. Das erste mal mit 14. Da bin ich wegen nicht beachteter Vorfahrt mit dem Rad in ein Auto geknallt...aber so richtig geknallt :D. Die haben darauf bestanden mit ein Krankenwagen zu rufen. Das wollte ich aber nicht, da es mit gut ging. Dann wurde ich einmal mit meiner 125er Rebell Kontrolliert. Die anderen male habe ich mich mit Beamten auf unserer "Spaß-Meile" unterhalten. Die sind da nach einer Prügelei streife gelaufen. Dabei waren die Beamten nie unhöflich, geschweige denn brutal.

Ich wüsste jetzt auch nicht warum sich das ändern sollte. Ich halte mich an die Gesetze und pöbel nicht rum.

Armaq
2014-06-02, 14:51:08
Direkte Brutalität habe ich nicht erlebt, aber wir wohnen in Berlin recht zentral und sind häufig von Sperrungen betroffen bzw. sehen viele Umzüge und Diplomatenfahrten. Wenn ich auf dem Rad im Anzug ankomme, habe ich in 99% der Fälle die Möglichkeit durch eine Absperrung zu gehen/fahren, eben nicht nur weil ich direkter Anwohner bin. Meine Freundin wurde schon mehrmals zu einer kleinen Rundfahrt geschickt und musste dann von Süden an die Wohnung fahren, obwohl der Ausweis mit Adresse eindeutig ist. Der Umweg ist dabei auch nicht trivial sondern meistens knappe 2 km.

Berlin gilt ja als relativ entspannt, aber ich habe schon sehr oft gewissen Tendenzen mitbekommen, die ich nicht gut heiße. Ein Radfahrerin ist z.B. weitergerollt und dann rechts abgebogen (Sperrung für Diplomaten war hinter der Kreuzung). Einem übereifrigen Motorrad-Begleiter passte das nicht (aus keinem ersichtlichen Grund) und er ballerte bei leicht nasser Fahrbahn hinterher und bedrängte die Radfahrerin mit dem Motorrad. Daraufhin haben viele Passanten lauter gerufen und der Polizist hat dann einfach mal in die Menge gepöbelt - wobei sein Verhalten mehr als Anlass zur Kritik gab.

Andersherum kann es nicht sein, dass Polizei in bestimmten Gebieten keine Zugriff hat. Hier wäre mehr Härte sicherlich wichtig und richtig. Insgesamt ist es halt Augenmaß und Charakter den Polizisten im besonderen Maß benötigen.

ShadowXX
2014-06-02, 15:59:29
was soll man denn anzeigen, wenn man keine probleme mit der polizei hat?

Siehe oben...da hat einer gesehen das der Flüchtende eben nicht einfach hingefallen ist, sondern per Auto der Polizei hingefallen wurde.
Trotzdem hat er nichts gemacht.....bestimmt nicht weil er soviel vertrauen in die Polizei hat.


und wenn man sich gesetzeskonform verhält, hat man keine probleme mit der polizei.

Du bist echt ein Träumer....jeden Tag liesst man in der Zeitung die Leute mit der Polizei haben, obwohl Sie sich Gesetzeskonform verhalten.


du bist einfach - aus mir noch immer unbekannten gründen - ein polizei-hasser.

Weil das alles abstossende Leute sind, die alle einen auf dicke Hose machen, sich für was besseres halten, aber Flachpfeifen eigentlich vor dem Herrn sind.


da du erst gestern morgen (zufällig) kontakt mit einem beamten hattest, kann ich mir schon vorstellen wieso.

Ich wusste nicht das es verboten ist auf seinem eigenen Balkon eine Zigarette zu rauchen.....


aber nein, entschuldigung, ein polizeibeamter möchte ja an einem sonntag morgen aus spaß in ein gebäude,

Was er möchte ist mir relativ egal, wenn er einen Durchsuchungsbefehl hat, kann er mir Ihn zeigen und ich lasse Ihn sofort in das (Mehrfamilien-)Wohnhaus.
Ansonsten ist er ein ganz normaler Mensch, ohne besondere Priviligien einfach in irgendwelche Häuser gelassen zu werden....du lässt doch wohl auch nicht jeden bei euch in den Hausflur maschieren, oder?


weil er sonst kein privatleben hat. bestimmt wollte er grundlos jemanden zusammenschlagen, wie so üblich jeden tag in der woche. :)
Mag sein, kann ich nicht beurteilen, da ich mich nicht mit Polizisten abgebe....

soLofox
2014-06-02, 20:37:50
also mir scheint du lebst tatsächlich auf dem mond.

mit dir hat sich jegliche weitere diskussion bzgl. dieses themas jedenfalls erledigt.

Impia
2014-06-02, 20:50:37
Weil das alles abstossende Leute sind, die alle einen auf dicke Hose machen, sich für was besseres halten, aber Flachpfeifen eigentlich vor dem Herrn sind.

Könnte genauso gut auf Dich passen. Denk mal drüber nach.

Tomislav
2014-06-02, 21:02:34
Hallo

jeden Tag liesst man in der Zeitung die Leute mit der Polizei haben, obwohl Sie sich Gesetzeskonform verhalten.

Ich weiß ja nicht was du für Zeitungen auf der Rückseite des Mondes liest, aber hier auf der Erde steht so etwas ganz selten in der Zeitung und garantiert nicht jeden Tag. Wie kommst du auf diesen Unsinn ?

Weil das alles abstossende Leute sind, die alle einen auf dicke Hose machen, sich für was besseres halten, aber Flachpfeifen eigentlich vor dem Herrn sind.

Das einzige abstoßende hier ist deine verblendete realitätsfremde primitive Fäkaliensprache. Was für ein Glück dass so Leute wie du in der Minderheit sind, evtl. nicht bei den Leuten mit denen du dich abgibst aber bei der vernünftig denkenden Mehrheit schon.

Was er möchte ist mir relativ egal, wenn er einen Durchsuchungsbefehl hat, kann er mir Ihn zeigen und ich lasse Ihn sofort in das (Mehrfamilien-)Wohnhaus.

Du kannst es dir wahrscheinlich nicht vorstellen aber es geht bei Polizeieinsätzen nicht immer um Straftaten oder darum jemand unschuldigen zusammen zu schlagen, evtl. hat nur jemand angerufen weil er seine Oma lange nicht mehr gesehen hat und es aus der Wohnung der Oma komisch riecht.

Mag sein, kann ich nicht beurteilen, da ich mich nicht mit Polizisten abgebe

Ich wünsche normalerweise niemandem etwas schlechtes, aber dir wünsche ich das du mal in eine hilfsbedürftige Situation kommst und die Polizisten mit den Worten "Der will sich mit uns nicht abgeben" weiter fahren.

Grüße Tomi

P.S. Du darfst mich jetzt gerne mit dem besten was deine Fäkaliensprache hergibt überschütten.

x-force
2014-06-02, 21:14:10
Könnte genauso gut auf Dich passen. Denk mal drüber nach.
versuch doch mal eine verbindung zwischen qualifikation bzw menschlichen vorrausetzungen und mittlerem,gehobenen und höheren dienst festzustellen.

wenn du jetzt noch beachtest, daß schlägertrupps und streifenpolizisten sich wohl ausschließlich aus dem niedrigsten dienst rekrutieren, hättest du dir den einwurf geschenkt ;)

gnahr
2014-06-02, 21:14:37
Andersherum kann es nicht sein, dass Polizei in bestimmten Gebieten keine Zugriff hat. Hier wäre mehr Härte sicherlich wichtig und richtig. Insgesamt ist es halt Augenmaß und Charakter den Polizisten im besonderen Maß benötigen.
nein, die brauchen personal und mittel sowie endlich eine stränge hygiene bei der personalführung um jede matschbirne (ja, ich meine eine matschige birne im obstkorb) umgehend aus dem dienst zu entfernen und nicht nur zu versetzen.
man kann sich die teilweise himmerlschreiend schlechte arbeit nicht schönreden und erst recht die rabulistik der gewerkschafter und sicherheitspolitiker nicht gutheißen. bei aller liebe für beschissene jobs, aber für so mätzchen ist die ihnen übertragene aufgabe zu wichtig!

Amarok
2014-06-02, 21:26:51
Also duckmäusern, zu allen ja und amen sagen + in den Arsch kriechen.....oder wie meintest du das jetzt?


Ich schildere es einmal von meiner Seite.

Freundlich sein ist kein "in den Arsch kriechen".

Es ist auch nicht ein "zu allem Ja und Amen" zu sagen"

Es ist der normale Respekt den ich jedem meiner Mitmenschen entgegen bringe.

Wen du das Duckmäusertum oder in den Arschkriechen nennst" tust du mir ehrlich gesagt leid, weil du ein Grundprinzip des Miteinander nicht kennst..

Und nochmals zur Info: Negative Schlagzeilen findet man unendlich öfters, die guten fast nie...

Hucke
2014-06-02, 21:50:44
Ich schildere es einmal von meiner Seite.

Freundlich sein ist kein "in den Arsch kriechen".

Es ist auch nicht ein "zu allem Ja und Amen" zu sagen"

Es ist der normale Respekt den ich jedem meiner Mitmenschen entgegen bringe.

Wen du das Duckmäusertum oder in den Arschkriechen nennst" tust du mir ehrlich gesagt leid, weil du ein Grundprinzip des Miteinander nicht kennst..

Und nochmals zur Info: Negative Schlagzeilen findet man unendlich öfters, die guten fast nie...

Schön geschrieben. Das Problem mit dem Respekt haben aber anscheinend viele Leute. Jeder Mensch hat den gleichen Wert. Begegne den Menschen mit Respekt. Ob der jeweilige Mensch es verdient hat stellt sicht erst später heraus.

ShadowXX
2014-06-04, 09:02:00
Schön geschrieben. Das Problem mit dem Respekt haben aber anscheinend viele Leute. Jeder Mensch hat den gleichen Wert. Begegne den Menschen mit Respekt. Ob der jeweilige Mensch es verdient hat stellt sicht erst später heraus.
Tja...nur tun das die Polizisten nicht....die behandeln keinen einzigen mit Respekt, sondern alle so, als wenn Sie minderwertige Untermenschen sind.

Ich schildere es einmal von meiner Seite.

Freundlich sein ist kein "in den Arsch kriechen".

Es ist auch nicht ein "zu allem Ja und Amen" zu sagen"

Es ist der normale Respekt den ich jedem meiner Mitmenschen entgegen bringe.

Und noch mal...warum soll ich zu einem Polizisten, der mich durchgehend von der ersten Sekunde an wie Dreck behandelt, freundlich sein?
Warum soll ich vor einem Polizisten Respekt haben, der selbst 0,0 vor mir Respekt hat?

Wenn ich zu solchen Leuten Respektvoll und Höflich bin, dann ist das nichts anderes als "In den Arsch kriechen" und "zu allem Ja und Amen sagen".

Die meisten hier sind solche extremen Untertanen, das es echt weh tut. Kein Wunder das die CDU trotz all dem Scheiß den Sie verzapft immer wiedergewählt wird.


Wen du das Duckmäusertum oder in den Arschkriechen nennst" tust du mir ehrlich gesagt leid, weil du ein Grundprinzip des Miteinander nicht kennst..

Tja, das Problem ist ja eben das Bullen das "Grundprinzip des Miteinander" nicht kennen.


Und nochmals zur Info: Negative Schlagzeilen findet man unendlich öfters, die guten fast nie...
Weil es letzteres (die "guten") quasi nicht gibt (und nein "Polizei schnappt Einbrecher" ist keine "gute" Nachricht, das ist einfach Ihr Job).

Was wir sehen ist das fast nie ein Polizist für seinen Taten (Grundlosen Prügel bei Demos...oder auch einfach nur auf dem Polizeirevier, oder auch andere Gesetzesübertretungen) mal verurteilt wird, da wird sich gegenseitig gedeckt, gelagen, Beweismaterial manipuliert, faslchaussagen getätigt, von Richtern und Staatsanwaltschaft bevorzugt bzw. gedeckt.
Nennst du das tatsächlich das "Grundprinzip des Miteinander"? Respekt vor den Bürgern? Gleichbehandlung von Bürgern?


Du kannst es dir wahrscheinlich nicht vorstellen aber es geht bei Polizeieinsätzen nicht immer um Straftaten oder darum jemand unschuldigen zusammen zu schlagen, evtl. hat nur jemand angerufen weil er seine Oma lange nicht mehr gesehen hat und es aus der Wohnung der Oma komisch riecht.

Dann hätte er ja mal seinen Mund aufmachen können und sagen warum er ins Haus will....machen wir ja auch wenn wir irgendwo reinwollen und deshalb irgendwo klingeln. Genaugenommen wirst du überall, wo etwas verschlossen ist, gefragt warum du irgendwo reinwillst.....
Soviel zum Thema "Polizisten sind nur freundlich und zuvorkommend".


Ich wünsche normalerweise niemandem etwas schlechtes, aber dir wünsche ich das du mal in eine hilfsbedürftige Situation kommst und die Polizisten mit den Worten "Der will sich mit uns nicht abgeben" weiter fahren.

Weisst du wie oft ich schon Situationen gesehen habe wo genau sowas passiert ist....da gucken Bullen erstmal in aller Seelenruhe zu wie sich 2 zusammenschlagen um danach dann den "Gewinner" von hinten umzustossen, selbst 3-4x zuzuschlagen bzw. zuzutreten.
Meinst du den beiden Polizisten ist irgendwas passiert: nö. Die haben sich gegenseitig gedeckt und die Zeugenaussagen von 8 Leuten waren dem Gericht nicht genug um die zu verurteilen.

Andere Situation: Wir beobachten wie eine Gruppe von Migranten/Ausländern 2 Mädchen belästigt, da dass relativ viele sind, melden wir das einem Schupo. Seine Antwort: "Sollen sich die Schlampen halt nicht so aufreizend anziehen, ausserdem ist das nicht mein Gebiet". Und dann war er weg.

Das ist die Polizei wie ich sie kenne....und jetzt soll mal bitte jemand sagen das er nicht versteht warum meine Meinung über die Polizei nicht die beste ist.

Argo Zero
2014-06-04, 09:35:54
Und noch mal...warum soll ich zu einem Polizisten, der mich durchgehend von der ersten Sekunde an wie Dreck behandelt, freundlich sein?
Warum soll ich vor einem Polizisten Respekt haben, der selbst 0,0 vor mir Respekt hat?


Das demonstriert deine Souveränität.

Tomislav
2014-06-04, 11:17:40
Hallo

Dann hätte er ja mal seinen Mund aufmachen können und sagen warum er ins Haus will....

Soll der etwa hoch brüllen "Wir glauben das die Omi oben rechts tot in der Wohnung liegt" damit das jeder hört ? Der Polizist im Einsatz ist dir doch keine Rechenschaft schuldig. Du kannst wegen so etwas auch wegen unterlassener Hilfeleistung oder Behinderung eines Polizeieinsatzes belangt werden.


Das ist die Polizei wie ich sie kenne....und jetzt soll mal bitte jemand sagen das er nicht versteht warum meine Meinung über die Polizei nicht die beste ist.

Ich glaube langsam echt du wohnst in einem Problembezirk um nicht zu sagen Ghetto, anders kann ich mir deine "Erfahrungen" nicht erklären.

Ich kann deine Erfahrungen aber zum Teil nachvollziehen. Ich selber habe 20 Jahre lang in Düsseldorf (600000 Einwohner) gelebt, genauer gesagt in Oberbilk. Düsseldorf Oberbilk (Umfeld Hauptbahnhof) war mal ein schönes Arbeiterviertel ist aber dank hoher Arbeitslosigkeit ein Problembezirk eher Ghetto geworden und ich bin sehr froh dort weg zu sein. Die Bewohner von Düsseldorf Oberbilk teilen sich zu 70-80% in zwei Gruppen auf Muslime und asoziale arbeitslose saufende Deutsche, dort siehst du auf der Straße zum Großteil Kopftücher/Burkas und schon morgens um 10:00 Uhr besoffene tätowierte schmuddlige arbeitslose Deutsche die auf der Straße stehen und saufen. Dort war auch ständig was "los" Schlägereien, Drogenhandel, Prostitution, Diebstahl, Polizeieinsätze, Spannungen zwischen den Gruppen, Angespannte Polizisten die schon fast resigniert sind, also das komplette Programm. Dort ziehen mittlerweile sogar schon die Türken weg weil diese keine Lust mehr auf die aggressiven Araber und die kaputten saufenden Deutschen haben.
Ich wohne jetzt seit 2001 in der kleinen gemütlichen Gemeinde Meerbusch (55000 Einwohner) und dieser Umzug war das beste das ich im Leben gemacht habe. Das Leben in Meerbusch ist komplett anders, dort leben zum Großteil Familien mit Kindern und deutlich weniger Singles. Seitdem ich in Meerbusch wohne (13 Jahre) habe ich dort nicht ein einziges Mal ein Polizeiauto mit angeschaltetem Blaulicht gesehen oder das ein Polizist jemandem hinterher rennt. Kopftücher/Burkas haben wir nicht außer es kommt ein mal im Jahr Besuch aus Düsseldorf oder dem Ruhrpott und Problemecken wo arbeitslose Asoziale saufen haben wir auch nicht, Schlägereien/Schießereien und Prostitution habe ich dort auch noch nicht mitbekommen. Polizisten sehe ich nur einmal im Monat wenn diese auf dem Marktplatz Kinder in Verkehrssicherheit unterrichten, oder wenn sich die Polizisten auf dem Schützenfest eine Bratwurst holen.

Mein guter Rat an dich: Gönn deinem Leben was gutes und zieh um.

Grüße Tomi

ShadowXX
2014-06-04, 11:22:47
Das demonstriert deine Souveränität.
Das sehe ich anders....ich weiß auch nicht was das mit "Souveränität" zu tun hat.

Ihr habt IMHO eine völlig falsche Vorstellung davon wie ich mit Polizisten "umgehe". Ich bin nicht unfreundlich, ich beleidige Sie nicht mal (warum auch, ist ja eigentlich ne arme Sau)....ich behandle Sie einfach nur so, wie Sie mich behandeln. Nur scheinbar kommen viele Polizisten mit dem "Wie man in den Wald hineinruft..." (was ja viele als Beispiel brachten) nicht klar.

Ich krieche nicht vor irgendeinem Menschen oder tue so als wenn ich beeindruckt/eingeschüchtert bin, nur weil er ne Uniform anhat und meint was wichtiges zu sein.


Soll der etwa hoch brüllen "Wir glauben das die Omi oben rechts tot in der Wohnung liegt" damit das jeder hört ?

Natürlich nicht...(wenn es in dem speziellen Fall auch wohl egal gewesen wäre, wir waren um die Uhrzeit die einzigen die scheinbar schon auf waren).
Aber in so eine Fall könnte man sagen: "Wir haben vielleicht einen Notfall in Ihrem Haus".
Diese einfach Antwort auf meine Frage und ich hätte sofort und bereitwillig die Tür geöffnet...die hätte nicht mal höflich kommen müssen.


Ich glaube langsam echt du wohnst in einem Problembezirk um nicht zu sagen Ghetto, anders kann ich mir deine "Erfahrungen" nicht erklären.

Der "Problembezirk" heisst Hamburg und die Probleme erstrecken sich leider über fast die gesamte Stadt.


Mein guter Rat an dich: Gönn deinem Leben was gutes und zieh um.

Nicht bezahlbar.....als Alleinverdiener einer 4-Köpfigen Familie kann ich mir momentan nicht mal einen Umzug innerhalb von Hamburg leisten.

Tomislav
2014-06-04, 11:36:49
Hallo

Der "Problembezirk" heisst Hamburg und die Probleme erstrecken sich leider über fast die gesamte Stadt.

Alles klar Großstadt mit allen Vorteilen und auch leider mit allen Nachteilen, das erklärt einiges. Ist es in Hamburg wirklich auch so schlimm, also auch die Vororte ? Ich glaube langsam kannst du fast alle Großstädte in die Tonne kloppen.

Nicht bezahlbar.....als Alleinverdiener einer 4-Köpfigen Familie kann ich mir momentan nicht mal einen Umzug innerhalb von Hamburg leisten.

Wie auch immer, such dir einen Nebenjob aber mach es möglich. Deine Familie und vor allem deine Kinder werden es dir danken, eine Großstadt ist heutzutage keine Gegend mehr wo ich Kinder großziehen möchte.
Ich war letztens beruflich im Ruhrpott in Duisburg und in Dortmund, Sorry aber wenn ich mir dort die toten, kaputten, verwahrlosten, schmuddligen Stadtteile ansehe möchte ich dort noch nicht einmal tot am Zaun hängen.
Es ist leider so, dort wo die Bevölkerung angespannt ist da ist auch die Polizei angespannt.

Grüße Tomi

Kosh
2014-06-04, 11:51:57
Tja...nur tun das die Polizisten nicht....die behandeln keinen einzigen mit Respekt, sondern alle so, als wenn Sie minderwertige Untermenschen sind.



Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie DU dich von Anfang an vor Polizisten anstellst,verhälst und wie deine Körpersprache ist.

Du zeigst sicherlich schon aus 10 Meter Entfernung was du von den "Bullen" hälst und wunderst dich dann, wenn sie dich nicht wie Jungfrau Maria behandeln??

Wobei ich auch behaupte, das ein neutraler Beobachter alles sicherlich ganz anders schildern würde,wenn er dich bei der Polizei erleben würde.

Argo Zero
2014-06-04, 11:58:09
Das sehe ich anders....ich weiß auch nicht was das mit "Souveränität" zu tun hat.


Weil jemand so zu dir ist, bist du genau so zu ihm. Dadurch machst du dich abhängig. Das Gegenteil von Souveränität.
Außerdem ist es imo dumm. Habe auch schon einen schlecht gelaunten Polizisten erlebt, der dann, durch meine Präsenz und Auftreten, plötzlich ganz anders war und small talken wollte. Sein Verhalten wurde ihm somit peinlich und er änderte ganz schnell seine Ausdrucksweisen.
Dabei ist es egal ob die Person ein Polizist ist oder nicht. Es klappt so gut wie immer.

"Sun Tsu - Die Kunst des Krieges"

Wer das Buch gelesen hat weiß sehr genau was Souveränität bedeutet.

Unicous
2014-06-04, 12:08:24
Was ist denn das für eine beschissene Argumentation?

Das ist ja wie die Vergewaltigungsopferpräventation-Argumentation: Zieh dich nicht wie eine Schlampe an, dann wirst du auch nicht vergewaltigt. Der Spruch kam übrigens auch von einem US-Polizisten und das hat dann die Slut Walks initiiert.

"Schaut nicht so doof und provozierend, dann hauen wir euch auch nicht auf die Fresse." So stellst du dir die rosarote Welt des Gewaltmonopols vor.
"o naiv kann man doch gar nicht sein.

Was ich schon im Alltag, auf Demos etc. gesehen und selbst erlebt habe, das kannst du dir nicht mal in den kühnsten Träumen vorstellen. Es gab ja gerade erst das Video wo ein Polizist einfach aus Spaß an der Freude seinen Pfefferspay-Container in Richtung der friedlich rumstehenden...ähm ich meine aggressiv-gewaltbereiten Menge entleert hat. Wie soll ich solchen Menschen denn Respekt gegenüber zeigen. Wenn sie noch nicht einmal Respekt vor der körperlichen Unversehrheit eines Menschen haben?

Der Polizei, als staatlicher Körper mit einem Gewaltmonopol ausgestattet, kann ich solange nicht vertrauen und respektieren, solange sie selbst die gegebenen Gesetze nicht einhält und Korpsgeist und die eigene Haut vor Strafe zu retten schwerer wiegen als die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen. Denn das ist der Auftrag der Polizei.

Ich gehe immer respektvoll mit Polizisten um. Und die "normalen" Polizisten sind auch meist ganz umgänglich. Die Spezialeinheiten und Hundertschaften haben alle einen Knacks weg. Denen kann man nicht mit einer freundlichen Haltung kommen. Die tippen dann auf ihre fetten Container und zeigen dir was Sache ist. Oder einfach mal eine Frau im Lauf zu Boden werfen und dann entschuldigen als wäre es ein Unfall gewesen.

ZPHWkAu-oFI

Xilavius
2014-06-04, 12:14:51
Was ist denn das für eine beschissene Argumentation?

Das ist ja wie die Vergewaltigungsopferpräventation-Argumentation: Zieh dich nicht wie eine Schlampe an, dann wirst du auch nicht vergewaltigt. Der Spruch kam übrigens auch von einem US-Polizisten und das hat dann die Slut Walks initiiert.

"Schaut nicht so doof und provozierend, dann hauen wir euch auch nicht auf die Fresse." So stellst du dir die rosarote Welt des Gewaltmonopols vor.
"o naiv kann man doch gar nicht sein.

Was ich schon im Alltag, auf Demos etc. gesehen und selbst erlebt habe, das kannst du dir nicht mal in den kühnsten Träumen vorstellen. Es gab ja gerade erst das Video wo ein Polizist einfach aus Spaß an der Freude seinen Pfefferspay-Container in Richtung der friedlich rumstehenden...ähm ich meine aggressiv-gewaltbereiten Menge entleert hat. Wie soll ich solchen Menschen denn Respekt gegenüber zeigen. Wenn sie noch nicht einmal Respekt vor der körperlichen Unversehrheit eines Menschen haben?

Der Polizei, als staatlicher Körper mit einem Gewaltmonopol ausgestattet, kann ich solange nicht vertrauen und respektieren, solange sie selbst die gegebenen Gesetze nicht einhält und Korpsgeist und die eigene Haut vor Strafe zu retten schwerer wiegen als die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen. Denn das ist der Auftrag der Polizei.

Es gibt überall schwarze Schafe.
Nur alle über einen Kamm scheren und so argumentieren zeugt von der gleichen Gleichgültigkeit wie bei den tätigen Polizisten gegenüber den Opfern.

Unicous
2014-06-04, 12:27:44
Umgekehrt wird bei der Polizei ein Schuh draus. Es gibt auch ein paar weiße Schafe.

Über einen Kamm scheren tut die Polizei indem sie ihr Gewaltmonopol an jedem Bürger "ausführt" oder Menschen mit Migrationshintergrund "bevorzugt" kontrolliert.

Und dann kommen die PolizeigewerkschaftEN!!! (weil die Polizei braucht nicht eine, nicht zwei, nein mindestens fünf) und heulen wie schlecht es doch dem Berufsstand geht und wie respektlos alle sind und die Kollegen ja ganz arge Probleme haben. *heulschluchzjammer.

Es gibt keine Selbstreflexion. Immer ist die Polizei im Recht, alles ist verhältnismäßig, Willkür gibt es bei der Polizei nicht. Punkt aus. BASTA.

Das ist die Attitüde der Polizei. Anzeigen verlaufen im Sande. Polizisten decken sich gegenseitig mit ausgedachten Alibis. Aber wenn es darum geht den "Feind", also den Bürger hinter Schloss und Riegel zu bringen, dann wird sich erinnert. Oder man erfindet auch etwas.


Informiert euch mal über den Fall Lothar König. Ein engagierter Jugendpfarrer aus Jena. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei hat dort Beweise verfälscht und manipuliert und so einen Fall konstruiert den es gar nicht gab. Das eigene Videorohmaterial hat sie Lügen gestraft. Einer der peinlichsten Fälle der letzten Jahre.


Der Polizei geht die körperliche Unversehrtheit wie dem gemeinen Hool von nebenan, am Arsch vorbei. Da ist es egal ob es ein Sesselpupser ist, der mal in den Einsatz muss oder ein Berufsschlä... ein kasernierter Polizist der Bereitschaftspolizei.

Philipus II
2014-06-04, 12:55:45
Das konkrete Video schockiert mich beispielsweise nicht. Die Demonstrantin versucht, eine Lücke zwischen dem Polizeibeamten und der Wand zu nutzen. Der Polizist erkennt die Situation, schließt die Lücke und kollidiert mit der Frau. Diese fällt mit dem Kopf auf eine Treppenkante.

Ich sehe an dieser Stelle bei keiner Seite konkretes vorsätzliches Fehlverhalten, sondern einen bedauerlichen Unfall. So sieht es auch der betroffene Polizist, soweit man das dem Video entnehmen kann und beginnt mit Hilfeleistung. Ob der Polizist vorher die notwendige Vorsicht angewendet hat, ist jedoch kritisch zu hinterfragen.

ShadowXX
2014-06-04, 13:02:51
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie DU dich von Anfang an vor Polizisten anstellst,verhälst und wie deine Körpersprache ist.

Du zeigst sicherlich schon aus 10 Meter Entfernung was du von den "Bullen" hälst und wunderst dich dann, wenn sie dich nicht wie Jungfrau Maria behandeln??

Sie sollen einen ganz normal behandeln, mehr will ich gar nicht. Und dabei muss es einem professionell agierenden Polizisten auch ziemlich egal sein wie meine Körpersprache ist oder wie ich mich vor denen "anstelle".


Wobei ich auch behaupte, das ein neutraler Beobachter alles sicherlich ganz anders schildern würde,wenn er dich bei der Polizei erleben würde.
Wenn du meinst......

Es gibt überall schwarze Schafe.
Nur alle über einen Kamm scheren und so argumentieren zeugt von der gleichen Gleichgültigkeit wie bei den tätigen Polizisten gegenüber den Opfern.
Ja und? Wer zum Teufel sagt denn das ich besser sein muss? Ich bin kein Gutmensch.
Solange die Polizei sich nicht mal selber bei den Löffeln packt (siehe auch Unicous), behandele ich jeden von denen so wie das schwärzeste Schaaf der Truppe.

Das konkrete Video schockiert mich beispielsweise nicht. Die Demonstrantin versucht, eine Lücke zwischen dem Polizeibeamten und der Wand zu nutzen. Der Polizist erkennt die Situation, schließt die Lücke und kollidiert mit der Frau. Diese fällt mit dem Kopf auf eine Treppenkante.

Ich sehe an dieser Stelle bei keiner Seite konkretes vorsätzliches Fehlverhalten, sondern einen bedauerlichen Unfall. So sieht es auch der betroffene Polizist, soweit man das dem Video entnehmen kann und beginnt mit Hilfeleistung. Ob der Polizist vorher die notwendige Vorsicht angewendet hat, ist jedoch kritisch zu hinterfragen.
Findest du nicht das du das ganze etwas verharmlost? Für mich stellt sich das so dar, als wenn er das mit voller Absicht macht. Aber zu befürchten hat er sowieso nichts.

Lyka
2014-06-04, 13:07:20
Solange die Polizei sich nicht mal selber bei den Löffeln packt (siehe auch Unicous), behandele ich jeden von dehnen so wie das schwärzeste Schaaf der Truppe.

das erklärt alles. Solche Leute wie dich habe ich immer in der Hotline. Naja... Dienst nach Plan und Arbeitsvorgabe ist meine Konsequenz. 0 Kulanz etc.

Ich behandle jeden Menschen so nett wie möglich. Irgendwann kommt die Retourkutsche, gut oder schlecht.

soLofox
2014-06-04, 13:11:33
Die Spezialeinheiten und Hundertschaften haben alle einen Knacks weg.

denen begegnet man auch so oft, ne? da sie überhaupt nicht in ausnahmesituationen eingesetzt werden. :)

SOL
2014-06-04, 13:14:13
...behandele ich jeden von denen so wie das schwärzeste Schaaf der Truppe.

Ziehst du diese Lebensweisheit wenigstens konsequent durch? Also nicht nur gegenüber Polizisten, sondern auch bei allen anderen Berufszweigen und Mitmenschen? Ansonsten wäre da ja sehr selektiv und spricht nicht gerade für deine Argumentation.

x-force
2014-06-04, 13:16:29
mir fällt auf, das nicht das eigentliche fehlverhalten das grundproblem darstellt, sondern die akzeptanz und billigung unserer gesellschaft.

"Ich krieche nicht vor irgendeinem Menschen oder tue so als wenn ich beeindruckt/eingeschüchtert bin, nur weil er ne Uniform anhat und meint was wichtiges zu sein."

löbliche einstellung, jeder der dem nicht zustimmen kann, ist obrigkeitshörig.

durch diese hörigkeit werden die polizisten streng genommen erst zu solchen eskapaden ermutigt. sie haben ja nichts zu befürchten. der nächste misshandelte mensch, wird schon schnell genug von seinen mitmenschen diffamiert, wie er sich denn erdreisten könne, gegen die staatsmacht wort zu ergreifen und seine verfassungsgegebenen rechte wahrnehmen möchte

Lyka
2014-06-04, 13:17:51
und würdest du etwas riskieren oder ist das nur das Internet-Aufbegehren?

Unicous
2014-06-04, 13:21:05
Das konkrete Video schockiert mich beispielsweise nicht. Die Demonstrantin versucht, eine Lücke zwischen dem Polizeibeamten und der Wand zu nutzen. Der Polizist erkennt die Situation, schließt die Lücke und kollidiert mit der Frau. Diese fällt mit dem Kopf auf eine Treppenkante.

Ich sehe an dieser Stelle bei keiner Seite konkretes vorsätzliches Fehlverhalten, sondern einen bedauerlichen Unfall. So sieht es auch der betroffene Polizist, soweit man das dem Video entnehmen kann und beginnt mit Hilfeleistung. Ob der Polizist vorher die notwendige Vorsicht angewendet hat, ist jedoch kritisch zu hinterfragen.

Erzähle doch keinen Scheiß. Das ist wieder die typische, "Die Polizei ist immer im Recht" Narrative. Die Frau wollte vorbei. Er hätte sie festhalten können, sich ihr in den Weg stellen können oder Sonstiges. Er hat sie geschubst. Mit beiden Armen. Absichtlich. Und dann hat er nicht mal die Eier zu sagen, ja ich habe sie geschubst. Anstattdessen, behauptet er, ach was ist denn passiert? Oh, da sind wir wohl zusammengestoßen. Und dann tut er so als wäre er der Polizist von nebenan, dein Freund und Helfer. Wie perfide ist das denn?

Die Frau ist auf eine Treppe gefallen. Hätte sich im Schlimmstfall das Genick o.ä. brechen können. Und du sagst hier nonchalant, das geht in Ordnung, war nur ein Unfall. Dieses Apologetentum kotzt mich echt an. Fehlverhalten wird als Unfall deklariert und relativiert.

Die Aufnahmen sind eindeutig. Ohne zu überlegen was die Konsequenzen sein könnten, kommt der Typ angestürzt und schubst eine Frau zur Seite.
Das ist übrigens ein harmloses Beispiel. Es gibt noch unzählige, unzählige Sitautionen die noch viel schlimmer sind. Ein Polizist schlägt mit nicht erlaubten!!! Quarzhandschuhen auf eine Frau ein, in die Magengrube.

Quarzhandschuhe sind nicht erlaubt. Punkt. Aber Polizisten dürfen ihre eigene Ausrüstung nutzen, die sich privat gekauft haben. Und die Ausgaben bekommen sie meist auch erstattet. Offizielle Begründung: Selbstschutz.
Inoffizielle Begründung. Damit sie auch morgen noch kraftvoll zuschlagen können ohne ihre Knöchel zu lädieren.

edit: Schnell mal noch einen Auszug von Wikipedia dazu, falls das nicht geglaubt wird.

Medienberichten zufolge sind Quarzsandhandschuhe in Deutschland vor allem unter Türstehern und Polizisten, aber auch unter Hooligans und in der rechts- und linksradikalen Szene beliebt.[1] Obwohl der Einsatz von Quarzsandhandschuhen durch Polizisten im Allgemeinen verboten ist, da solche Handschuhe keine offiziell genehmigten Ausrüstungsgegenstände sind und unverhältnismäßige Schäden verursachen können,[2] gab der Vorsitzende einer Polizeigewerkschaft im Dezember 2008 an, dass viele Polizisten sie seit Jahren benutzten.[2] Der Präsident der Berliner Polizei, Dieter Glietsch, bezeichnete den Fund von Quarzsandhandschuhen bei 12 von 30 Angehörigen eines Polizeizuges im Herbst 2008 als „Skandal“ und die Handschuhe selbst als „Waffe“.[1] Quarzsandhandschuhe werden meist von Angehörigen der Bereitschaftspolizei eingesetzt, während polizeiliche Spezialeinheiten in der Regel über spezielle Einsatz- und Abseilhandschuhe, oft mit Schaumstoffprotektoren, verfügen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Quarzsandhandschuh

x-force
2014-06-04, 13:21:22
und würdest du etwas riskieren oder ist das nur das Internet-Aufbegehren?

ich denke mal die raf zeiten sind vorbei, oder was meinst du konkret?

Ein Polizist schlägt mit nicht erlaubten!!! Quarzhandschuhen auf eine Frau ein, in die Magengrube.

Quarzhandschuhe sind nicht erlaubt. Punkt. Aber Polizisten dürfen ihre eigene Ausrüstung nutzen, die sich privat gekauft haben. Und die Ausgaben bekommen sie meist auch erstattet. Offizielle Begründung: Selbstschutz.
Inoffizielle Begründung. Damit sie auch morgen noch kraftvoll zuschlagen können ohne ihre Knöchel zu lädieren.

in einer fairen gesellschaft, würden ihm dafür die hände amputiert werden.

Lyka
2014-06-04, 13:22:39
ich meine, dass du der Polizei anders entgegentrittst, wie du es den Obrigkeitshörigen vorwirfst.

Unicous
2014-06-04, 13:24:06
denen begegnet man auch so oft, ne? da sie überhaupt nicht in ausnahmesituationen eingesetzt werden. :)

Ja. Denen begegnet man tagtäglich, du Schlauberger.:rolleyes:

Die hängen zwar die meiste Zeit im Kraftraum ihrer Kaserne, aber sie verrichten auch normalen Streifendienst u.ä..

PHuV
2014-06-04, 13:26:50
Was spricht den dagegen, eine Polizisten darauf anzusprechen, wenn er unhöflich ist? Fragen: "Warum sind Sie so unhöflich zu mir, habe ich Ihnen etwas getan?", hilft sehr oft.

Xilavius
2014-06-04, 13:30:23
Was spricht den dagegen, eine Polizisten darauf anzusprechen, wenn er unhöflich ist? Fragen: "Warum sind Sie so unhöflich zu mir, habe ich Ihnen etwas getan?", hilft sehr oft.

Das Problem ist, das vielen das Provozieren mehr Spaß macht als menschlich miteinander umzugehen.

Wenn ein Bereich polizeilich gesperrt ist, zeugt es schon von sehr viel Naivität zu meinen da durch rennen zu müssen. Möglichst noch mit dem Satz begründen, die Brücke die gesperrt ist habe ich auch mit meinem Steuergeld bezahlt, also habe ich das Recht die zu betreten, egal ob gesperrt oder nicht.

ShadowXX
2014-06-04, 13:30:34
ich denke mal die raf zeiten sind vorbei, oder was meinst du konkret?

Leider....

Was spricht den dagegen, eine Polizisten darauf anzusprechen, wenn er unhöflich ist? Fragen: "Warum sind Sie so unhöflich zu mir, habe ich Ihnen etwas getan?", hilft sehr oft.
Sowas hab ich am Anfang auch versucht....da geht (hier in der Großstadt zumindest) kein Polizist drauf ein. Eher gibts da die Fälle wo versucht wird das einem als Beleidigung anzuhängen.

Davon mal abgesehen das die ja nicht mal auf viel viel simplere Fragen normale Antworten geben (zum Beispiel auf die rein sachliche Frage: "warum wollen Sie denn ins Haus?" oder "warum kontrollieren Sie den jetzt zum 10x den gleichen Afrikaner innerhalb von 3 Stunden?").

Das Problem ist, das vielen das Provozieren mehr Spaß macht als menschlich miteinander umzugehen.
Perfekte Beschreibung des Verhaltens eines Polizisten....

x-force
2014-06-04, 13:33:41
ich meine, dass du der Polizei anders entgegentrittst, wie du es den Obrigkeitshörigen vorwirfst.

klar, ich lass mir da grundsätzlich nichts gefallen. mir ist aber auch klar, daß zeitlich und örtlich beschränkt rechtsfreier raum in deutschland existiert und da halte ich mich nach möglichkeit dann nicht auf.

ich versuche zwar freundlich zu bleiben, solange der untermensch mich nicht zu sehr reizt, aber es ist schon mehr als einmal vorgekommen, daß ich die beamten an recht und ordnung erinnern musste.

es ist jedes mal amüsant, wie sie dann den schwanz einziehen, wenn sie es übertrieben haben.
die reagieren dann gerne kleinkariert und genauso wie man es erwartet.
ich hab aber ne weiße weste und zeit um dir das kasperletheater anzusehen.

elementar wichtig ist einfach zu wissen, was darf ich, was darf die polizei. wer sich da sicher fühlt, muss auch keinen auf hörig machen.

btw: bei the wire gabs mal ein cooles zitat(sinngemäß): wer ist der letzte diktator? der streifenpolizist auf seiner runde ;)


Sowas hab ich am Anfang auch versucht....da geht (hier in der Großstadt zumindest) kein Polizist drauf ein. Eher gibts da die Fälle wo versucht wird das einem als Beleidigung anzuhängen.




ooooh ja, getroffene hunde bellen.... am lautesten.

Xilavius
2014-06-04, 13:35:28
Perfekte Beschreibung des Verhaltens eines Polizisten....

Wenn man die Augen schließt und immer in Polizeisperren rennt sollte man eher mal einen Arzt aufsuchen als die Schuld bei den Polizisten zu suchen.

Unicous
2014-06-04, 13:40:20
Was spricht den dagegen, eine Polizisten darauf anzusprechen, wenn er unhöflich ist? Fragen: "Warum sind Sie so unhöflich zu mir, habe ich Ihnen etwas getan?", hilft sehr oft.

Ihr hattet wohl alle noch nicht mit Bereitschaftspolizisten in Montur zu tun.

Die sind darauf konditioniert nicht zu antworten. Stell sie dir einfach wie gewaltbereite Buckingham Palace Wachen vor, die aber nicht zögern einen dummen Spruch zurückzukeifen oder eben Quarzhandschuh und oder Capasicin sprechen zu lassen.

Mit den vereinzelten Streifenpolizisten kann man reden, die zeigen auch oft Verständnis, wenn man wieder die Rechten maschieren, die in Montur sind zum Teil wie abgerichtete Hunde. Am schönsten ist es, wenn mal wieder einer aus der Reihe tanzt und einen Demonstranten provoziert oder angreift. Die Kollegen versuchen ihn dann widerwillig zurückzupfeifen. Oder sie machen mit. Aber wehe der Zugführer oder Einsatzleiter sieht das. Dann heißt es ab in die Ecke Hundchen. Schäm dich. Der wird dann "versetzt" an eine andere Stelle der Demonstration.:freak:

x-force
2014-06-04, 13:42:59
Ihr hattet wohl alle noch nicht mit Bereitschaftspolizisten in Montur zu tun.

Mit den vereinzelten Streifenpolizisten kann man reden, die zeigen auch oft Verständnis, wenn man wieder die Rechten maschieren, die in Montur sind zum Teil wie abgerichtete Hunde. Am schönsten ist es, wenn mal wieder einer aus der Reihe tanzt und einen Demonstranten provoziert oder angreift. Die Kollegen versuchen ihn dann widerwillig zurückzupfeifen. Oder sie machen mit. Aber wehe der Zugführer oder Einsatzleiter sieht das. Dann heißt es ab in die Ecke Hundchen. Schäm dich. Der wird dann "versetzt" an eine andere Stelle der Demonstration.:freak:

alleine schon die existenz solcher einheiten ist strenggenommen eine bankrotterklärung des (demokratischen, freien) staates

Filp
2014-06-04, 13:44:21
Ihr hattet wohl alle noch nicht mit Bereitschaftspolizisten in Montur zu tun.

Die sind darauf konditioniert nicht zu antworten. Stell sie dir einfach wie gewaltbereite Buckingham Palace Wachen vor, die aber nicht zögern einen dummen Spruch zurückzukeifen oder eben Quarzhandschuh und oder Capasicin sprechen zu lassen.

Mit den vereinzelten Streifenpolizisten kann man reden, die zeigen auch oft Verständnis, wenn man wieder die Rechten maschieren, die in Montur sind zum Teil wie abgerichtete Hunde. Am schönsten ist es, wenn mal wieder einer aus der Reihe tanzt und einen Demonstranten provoziert oder angreift. Die Kollegen versuchen ihn dann widerwillig zurückzupfeifen. Oder sie machen mit. Aber wehe der Zugführer oder Einsatzleiter sieht das. Dann heißt es ab in die Ecke Hundchen. Schäm dich. Der wird dann "versetzt" an eine andere Stelle der Demonstration.:freak:
Lustig wird es aber immer wenn die Hundestaffeln ihre Hunde so scharf machen, dass sie sich im Arm des Kollegen verbeißen. Schon 2-3 mal gesehen :D

Xilavius
2014-06-04, 13:45:27
Ihr hattet wohl alle noch nicht mit Bereitschaftspolizisten in Montur zu tun.

Die sind darauf konditioniert nicht zu antworten. Stell sie dir einfach wie gewaltbereite Buckingham Palace Wachen vor, die aber nicht zögern einen dummen Spruch zurückzukeifen oder eben Quarzhandschuh und oder Capasicin sprechen zu lassen.

Mit den vereinzelten Streifenpolizisten kann man reden, die zeigen auch oft Verständnis, wenn man wieder die Rechten maschieren, die in Montur sind zum Teil wie abgerichtete Hunde. Am schönsten ist es, wenn mal wieder einer aus der Reihe tanzt und einen Demonstranten provoziert oder angreift. Die Kollegen versuchen ihn dann widerwillig zurückzupfeifen. Oder sie machen mit. Aber wehe der Zugführer oder Einsatzleiter sieht das. Dann heißt es ab in die Ecke Hundchen. Schäm dich. Der wird dann "versetzt" an eine andere Stelle der Demonstration.:freak:

Verstehe ich dich richtig, laut deinen Aussagen:
- Spezialeinheiten und Hundertschaften sind normale Polizisten die auch auf Streife gehen und die man täglich sieht.
- Bereitschaftspolizisten hingegen sind Sonderlinge die nur zu Kampfzwecken auf die Menschenmassen rausgelassen werden?

Schon sonderlich wie zweierlei Maß genommen wird. :freak::D Aber alles die schlimme Polizei

Filp
2014-06-04, 13:52:50
- Bereitschaftspolizisten hingegen sind Sonderlinge die nur zu Kampfzwecken auf die Menschenmassen rausgelassen werden?
Zur BePo muss jeder nach der Ausbildung erstmal und ich kenne keinen Polizisten in meinem Umfeld der es da gut fand, alle waren froh weg von den Idioten zu sein und damit waren die Kollegen gemeint. Wer da nach der Zeit bleibt ist meist ein Berufsschläger, dem das Spaß macht...

Unicous
2014-06-04, 13:59:50
Lustig wird es aber immer wenn die Hundestaffeln ihre Hunde so scharf machen, dass sie sich im Arm des Kollegen verbeißen. Schon 2-3 mal gesehen :D

2-3 Mal.:eek: Das passiert gefühlt bei jeder Demo.

Verstehe ich dich richtig, laut deinen Aussagen:
- Spezialeinheiten und Hundertschaften sind normale Polizisten die auch auf Streife gehen und die man täglich sieht.
- Bereitschaftspolizisten hingegen sind Sonderlinge die nur zu Kampfzwecken auf die Menschenmassen rausgelassen werden?

Schon sonderlich wie zweierlei Maß genommen wird. :freak::D Aber alles die schlimme Polizei

Ney du liest bloß gerne was du lesen möchtest. Ich sagte, Bereitschaftspolizisten haben einen Knacks weg und auf die ironische Aussage hin, "die sieht man ja auch andauernd" habe ich geantwortet Ja, die verrichten auch ihren normalen Streifendient. Ich habe nichts von "normalen Polizisten" gesagt. Lesen und Verstehen (wollen) ist schwer, ich weiß.

Filp
2014-06-04, 14:01:14
2-3 Mal.:eek: Das passiert gefühlt bei jeder Demo.
Ich stehe nicht den ganzen Tag da rum und beobachte die ;)

ShadowXX
2014-06-04, 14:02:34
Wenn man die Augen schließt und immer in Polizeisperren rennt sollte man eher mal einen Arzt aufsuchen als die Schuld bei den Polizisten zu suchen.
Weder renne ich dauernd in Polizeisprerren noch habe ich die Augen zu. Letzteres scheint allerdings von vielen hier das Motto zu sein: Die Polizei hat immer Recht, nie unrecht, alles was Sie machen ist Supertoll.

Es ist echt fazinierend zu sehen wie sich machen nicht mal im Traum vorstellen können das die Polizei Fehler macht, unrecht hat oder sich sogar eindeutig über Gesetze hinwegsetzt. Und dann, wenn es unmöglich zu verleugnen ist (z.B. durch Videoaufnahmen), wird versucht zu relativieren.

Die Polizei ist dafür da dem Bürger zu dienen...nicht Sie zu schickanieren.

Xilavius
2014-06-04, 14:08:50
Die Polizei ist dafür da dem Bürger zu dienen...nicht Sie zu schickanieren.

Genau da ist der Knackpunkt, diese Aussage ist falsch.

Die Polizei ist die Exekutive des Landes, sie hat Aufgaben wie für Sicherheit und Ordnung zu sorgen.

Ein Polizist wird zwar mit Steuergeld bezahlt, das macht ihn aber nicht zu deinem "Handlanger".

x-force
2014-06-04, 14:15:39
nein ganz allgemein für eine demokratie gesprochen ist das richtig. er muss dem gesetz dienen und in einer funktionierenden demokratie dienen die gesetze den bürgern ;)

falsch wäre es z.b. für totalitäre regime.

PHuV
2014-06-04, 14:54:19
Es ist echt fazinierend zu sehen wie sich machen nicht mal im Traum vorstellen können das die Polizei Fehler macht, unrecht hat oder sich sogar eindeutig über Gesetze hinwegsetzt. Und dann, wenn es unmöglich zu verleugnen ist (z.B. durch Videoaufnahmen), wird versucht zu relativieren.

Die Polizei ist dafür da dem Bürger zu dienen...nicht Sie zu schickanieren.
Kann ich Dir nur zustimmen. Und ja, Polizisten sind auch nur Menschen, da hast Du genau so Idioten und Blödmänner wie überall. Hatte ich auch schon, und Beschwerde wurde "vergessen". Jedoch habe ich die meiste Zeit mit so was "glücklicherweise" nicht zu tun.

Tomislav
2014-06-04, 15:12:57
Hallo

Es ist echt fazinierend zu sehen wie sich machen nicht mal im Traum vorstellen können das die Polizei Fehler macht, unrecht hat oder sich sogar eindeutig über Gesetze hinwegsetzt.

Es ist auch nicht so wie du denkst das alle Polizisten hirnlose Schläger sind und es täglich in der Zeitung steht. Du denkst auch nur schwarz und weiß, es gibt dazwischen aber noch verdammt viel graue Abstufungen.
Es gibt überall schwarze Schafe, auch bei den Polizisten. Ich behaupte mal das bei den hunderttausenden von Einsätzen die Polizisten täglich machen, sind die paar von dir erlebten Beispiele oder die bei Youtube zu sehenden Videos von negativen Beispielen noch nicht einmal annähernd im einstelligen Prozentbereich.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-04, 15:31:32
Und ich behaupte, dass dein Promillebereich deutlich untertrieben ist und du ja jetzt nicht ernsthaft den Katze oder Omi im Baum Einsatz mit anderen gleichsetzt, oder? Da kann man ja nur den Kopf schütteln. Es geht um Einsätze wo Gewalt mit im Spiel sein kann. Wie z.B Demos, Fußballspiele, ähnliche öffentliche Zusammenkünfte wie Feste und dergleichen.

Es ist nicht alles Toto und Harry bei der Streifenpolizei.:rolleyes:


Edit: So geht's nämlich wirklich bei der Polizei ab:

http://www.schleckysilberstein.com/wp-content/uploads/2014/06/983696_10154240118155094_6541046758657531606_n.jpg

RoNsOn Xs
2014-06-04, 15:55:38
Gewalt und Härte muss aber auch mal sein, sonst merken sich die Fussballidioten und anderes Pack nicht mehr. "du, du du... darfst du nicht, geh mal bitte weg".. mit den Samthandschuhen wirst du als Polizist am Ende nur ausgelacht, da ja doch nichts passiert.

Recht und Ordnung müssen durchgesetzt werden. Anders bei den pöbelnden Massen und Jugendschlägern von heute gar nicht mehr möglich.

Lyka
2014-06-04, 15:58:09
eben: Will die Welt wirklich Polizisten aus Demolition-Man? Ernsthaft?

Unicous
2014-06-04, 16:10:54
Recht und Ordnung. Das sind so Schlagwörter (pun intended) von Innensenatoren/-Ministern wenn sie sich sträuben Reformen einzuleiten.

Ich kenne niemanden der sagt, lasst doch die Hools walten und schalten wie sie wollen. Aber was die Polizei und Medien daraus machen ist doch ein Witz.
Da werden Ultra-Vereinigungen kollektiv gebrandmarkt, dabei sind es nur die rechten Vereinigungen die das "Gewaltmonopol" und Fansprachrohr für sich beanspruchen.
Da wird von Politik, Medien und Polizei über einen Kamm geschert. Warum muss ich als Bürger dann sagen, aber die Polizei ist doch nicht so, wenn der Staat als Verwaltungsorgan schon im Vornherein kriminalisiert.
Die Mazedonien-Flagge ist nicht verboten und keine Volksverhetzung. Dennoch hat man losgeknüppelt ohne Sinn und Verstand.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/polizei-auf-schalke-keine-volksverhetzung-mit-mazedonien-flagge-a-918061.html

Das ist ja kein Einzelfall.

Es fehlt der Polizei einfach an Gespür für Verhältnismäßigkeit. Und es gibt auch niemanden der die Polizei mäßigt. Wenn es zu groben Fehlverhalten kommt, wie sie es immer sagen, dann zieht das mal eine Disziplinarstrafe nach sich, aber wenn ein Polizist jemanden krankenhausreif schlägt, oder gar mit zig Schüssen einen verwirrten Mann niederstreckt, haben die nichts zu befürchten. Sie werden gedeckt, das Verfahren verschleppt, Beweise vernichtet.

Ich rede hier nicht von einer Dystopie. Das ist kein Ammenmärchen. Es passiert andauernd. In anderen Berufszweigen, sogar beim Bund wäre man schon längst in Haft oder mindestens rausgeflogen. Und das will schon was heißen, bei diesem reaktionären, Wehrmachtsverherrlichenden Haufen.

Tomislav
2014-06-04, 16:22:06
Hallo

du ja jetzt nicht ernsthaft den Katze oder Omi im Baum Einsatz mit anderen gleichsetzt, oder?

In der Welt von ShadowXX schießt der Polizist die Katze bestimmt vom Baum und verprügelt danach die Omi mit den Worten: "Wie können sie uns nur für so einen Mist anrufen".
Wenn manche hier schreiben alle "Bullen" sind gleich dann darf ich doch wohl alle Polizeieinsätze dazu zählen, wenn schon dann Gleichberechtigung bei allen Verallgemeinerungen.

Es geht um Einsätze wo Gewalt mit im Spiel sein kann. Wie z.B Demos, Fußballspiele, ähnliche öffentliche Zusammenkünfte wie Feste und dergleichen

Der Polizist der bei ShadowXX an der Tür stand hat garantiert keine Demo oder ein Fußballspiel im Hausflur gesucht.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-04, 16:32:38
Der Polizist könnte aber unter Umständen gerade erst gestern bei eben so einem "Event" gewesen sein. Es ist eben auch nicht so schwarz und weiß wie du es dir vorstellst. Auch Bereitschaftspolizisten verrichten normalen Streifendienst, aber irgendwie scheint das niemanden zu interessieren.

Das Aggressionspotential ist also weiterhin vorhanden. Wenn deine Party zu laut ist, kommt dann auch beim zweiten oder dritten Mal nicht der nette "Freund und Helfer" von nebenan sondern im besten Fall, der Typ der gestern noch eine Frau im Lauf umgetreten hat und dann auf ihr rumspringt, während die Kollegen kommen um ihren Kameraden zu schützen. Ich erzähle übrigens keine Märchen, das sind Anekdoten.

-|NKA|- Bibo1
2014-06-04, 16:44:12
sogar beim Bund wäre man schon längst in Haft oder mindestens rausgeflogen. Und das will schon was heißen, bei diesem reaktionären, Wehrmachtsverherrlichenden Haufen.
Das glaubst Du doch nicht wirklich, oder? :confused:

Tomislav
2014-06-04, 16:54:03
Hallo

Es ist eben auch nicht so schwarz und weiß wie du es dir vorstellst.

Du scheinst was zu verwechseln, ich habe nie etwas schwarz und weiß dargestellt. Ich bin von Anfang an nur dagegen zu schreiben alle "Bullen" sind gleich und Schläger, genauso wie es nicht stimmt das alle Polizisten Engel sind. Selbstverständlich gibt es bei Polizisten so wie überall schwarze Schafe, die meiner Meinung aber in der absoluten Minderheit sind. Ich verkehre auch evtl. nur nicht in solchen Kreisen und wohne auch nicht in einer Gegend wo man "Bulle" sagt und alle Polizisten für Schläger hält, zum Glück.

Grüße Tomi

RoNsOn Xs
2014-06-04, 17:17:49
...ja, besser man sollte besser alle Einsatzkräfte von Fussballspielen im Stadion abziehen. Woher überhaupt diese Gewaltbereitschaft der Leute, sogenannter "Fans", wofür die Polizei auch noch Dienst machen muss. Ich finde so etwas sollte es überhaupt gar nicht geben.

Tomislav
2014-06-04, 17:27:09
Hallo

besser alle Einsatzkräfte von Fussballspielen im Stadion abziehen. Woher überhaupt diese Gewaltbereitschaft der Leute, sogenannter "Fans", wofür die Polizei auch noch Dienst machen muss.

und wir Steuerzahler bezahlen müssen !

Ich sehe das mittlerweile genauso man sollte bei Fußballspielen und Demos vor allem am 1.Mai in Berlin keine Polizei mehr hinschicken, sollen sich die Deppen doch die Köppe einschlagen. Hinterher einfach die Müllabfuhr durchwischen lassen und gut ist, was meinst du wie schnell die wieder nach der helfenden Polizei rufen.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-04, 17:28:01
Da ich kein Fußballfan bin, kann ich dir das Ganze nicht beantworten. Aber was ich dir sagen kann. Viele Sachen werden medial aufgebauscht und verfälscht dargestellt. Dazu kommt, dass die Medien meist ungeprüft die Polizeiperspektive (meistens über Presseerklärungen) wiedergeben und die Aufarbeitung erst später kommt. Dann ist aber das Bild des ewig gleichen gewaltbereiten Fußball-Hools schon wieder bestätigt worden und für die andere Seite der Medaillie interessiert sich dann niemand mehr.

Siehe der Fall des italienischen Ultras der in der Presse verteufelt wurde. Wenn man sich die Geschichte dahinter anschaut wird Einem ganz anders. Ich habe mich da auch von Spiegel und Konsorten einlullen lassen, bis ich diesen Bericht gelesen habe.

http://www.publikative.org/2014/05/17/speziale-libero-die-meinungsfreiheit-der-anderen/

Sven77
2014-06-04, 17:32:26
Am besten Polizei von allen Großveranstaltungen abziehen.. oder diese einfach abschaffen. Man könnte auch die Kriminalität abschaffen und den Krieg, dann braucht man weder Polizisten noch Soldaten und alle halten sich an den Händen und tanzen im Kreis mit Blumen im Haar...

von was träumt ihr eigentlich nachts...

Tomislav
2014-06-04, 17:35:10
Hallo

Viele Sachen werden medial aufgebauscht und verfälscht dargestellt.

Ach so Berichte über Hooligans werden aufgebauscht und verfälscht dargestellt, aber aus dem Zusammenhang gerissene und gekürzte Berichte über prügelnde Polizisten entsprechen immer der Wahrheit. Wie war das noch mit Schwarz und Weiß denken ?

Grüße Tomi

Sven77
2014-06-04, 17:36:30
Ach so Berichte über Hooligans werden aufgebauscht und verfälscht dargestellt,

Jaja, die tausenden Toten jedes Jahr in Fußballstadien :ugly:

Unicous
2014-06-04, 17:46:24
Hallo

Ach so Berichte über Hooligans werden aufgebauscht und verfälscht dargestellt, aber aus dem Zusammenhang gerissene und gekürzte Berichte über prügelnde Polizisten entsprechen immer der Wahrheit. Wie war das noch mit Schwarz und Weiß denken ?

Grüße Tomi

Lies dir doch einfach mal den Bericht durch.

x-force
2014-06-04, 17:50:35
Am besten Polizei von allen Großveranstaltungen abziehen.. oder diese einfach abschaffen.

da hat die streng genommen sowieso nichts verloren. warum soll ich als steuerzahler private veranstaltungen finanzieren?

für die sicherheit ist der veranstalter verantwortlich und sollte auch in regress genommen werden

Tomislav
2014-06-04, 17:56:43
Hallo

Lies dir doch einfach mal den Bericht durch.

Ich habe den Bericht überflogen aber nur weil laut einem Bericht ein Hooligan zu Unrecht verurteilt wurde sind doch nicht alle Polizisten Schläger, die gesamte Justiz gekauft und alle Journalisten Schmierfinken.
Ich habe mit einem gewaltbereiten Waschbecken schmeißenden Hooligan auch keinerlei Mitleid, so einer gehört lange weggesperrt.


warum soll ich als steuerzahler private veranstaltungen finanzieren?

Es sind vor allem auch immer die gleichen "Veranstaltungen" wo etwas passiert, z.B. gewisse Begegnungen im Fußball oder der 1.Mai in Berlin. Dort gehen viele Zu(sc)hauer halt nur hin um sich zu prügeln. Bei einer Großveranstaltung bei der einige austicken ist es halt nicht immer leicht die Schuldigen auszusortieren, wenn ich zu gewissen Großveranstaltungen gehen will muss ich Stress einplanen oder nicht hingehen.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-04, 23:20:20
Und warum musst du jetzt so peinlich übertreiben. Das hat niemand gesagt. Aber hier wird so getan, als wäre alles was die Polizei macht, innerhalb der gesetzlichen Normen, nie wird auch nur ein Gesetz übertreten und generell ist sie unfehlbar. Das ist Konsens in der Gesellschaft und auch in den Medien.

Wenn die Polizei mal angelangt wird, dann nur wenn die Polizeigewerkschaft mal wieder mehr Geld verlangt, oder einer mal ausrastet und seine gesamte Familie mit der Dienstwaffe tötet, obwohl die doch eigentlich in den Waffenschrank auf der Wache liegen müsste.:rolleyes:

Polizisten sind auch nur Menschen. Aber sie haben nicht mehr Rechte als der "gemeine Bürger". Sondern mehr Pflichten. Wie zum Beispiel die Sorgfaltspflicht, der Respekt vor dem Bürger, die Pflicht die Verhältnismäßigkeit bei ihren "Maßnahmen" zu wahren (Gehorsamspflicht gegenüber dem Vorgsetzten;D). All diese Pflichten und noch mehr, werden ständig unterminiert, während der Bürger aufgefordert wird, aber haargenau den Anweisungen zu folgen und ja nicht davon abzuweichen. Sonst setzt es "Maßnahmen". Von zivilem Ungehorsam hält man bei der Polizei nicht viel. Darunter verstehen sie einen Angriff auf den Staat.

Ich empfinde für einen Waschbecken schmeißenden Idioten auch keinerlei Sympathie. Aber er gehört nicht weggesperrt für ein zerbrochenes Waschbacken. Da du den Artikel nur überflogen hast, hast du wohl nicht mitbekommen, dass es erhebliche Zweifel an der Version der Polizei bzw. der Staatsanwaltschaft gibt.

Meine Frage daher. Warum gehört er weggesperrt? Wegen Sachbeschädigung?
Gehört der Wasserwerferschütze, der dem Typen in Stuttgart die Augen weggeschossen hat, auch ins Gefängnis? Oder ist das ein nötiges Übel um den gemütlichen Schwaben...ääh ich meine gewaltbereiten Berserkerschwaben mal den zivilen Ungehorsam aus den Ohren zu waschen?

Die Leute haben übrigens gerade mal 7 Monate Haft auf Bewährung bekommen. Erst ab einem Jahr muss man bei der Polizei mit "ernsten" Konsequenzen rechnen (wie zum Beispiel Entlassung und Verlust des Beamtenstatus). Ein Arzt der bei einem Patienten die Augen verpfuscht hätte (und der Patient dadurch erblindet), müsste warscheinlich mit Schadensersatz und vllt. sogar Entzug der Approbation rechnen.


Und es ist natürlich nicht immer die gleiche "Veranstaltung". Das passiert überall zu jeder Zeit. Nur dort ist es eben präsent weil es in den Medien breitgetreten wird und Fußball interessiert eben mehr als nur zwei Menschen. Die kleinen Missetaten der Polizei im Alltag werden gar nicht erst zur Anzeige gebracht. Entweder steht Aussage gegen Aussage. Oder Aussage gegen die Aussage zweier Polizisten, die sich natürlich gegenseitig...ähm helfen bei der Aufarbeitung.

Es ist ja wohl logisch, dass solche Fälle mehr Aufmerksamkeit erfahren, wenn sie entweder spektakulär oder durch tausende Augenzeugen miterlebt wurden. Die dann miterleben, wie die Polizei ein reality distortion field aufbaut und ihre eigene Narrative erfindet.

Tomislav
2014-06-04, 23:52:51
Hallo

Und warum musst du jetzt so peinlich übertreiben.

Ich übertreibe nicht peinlich, ich habe lediglich eine andere Meinung als du.

Das hat niemand gesagt.

Dann lies dir den Thread hier noch einmal durch, hier wurde schon mehrmals geschrieben das alle "Bullen" Schweine und Schläger sind die nur darauf aus sind Unschuldige zu provozieren und zusammen zu schlagen und diese Aussage ist einfach nur Blödsinn. Ein paar schwarze Schafe da bin ich dabei aber nicht alle.

Ich empfinde für einen Waschbecken schmeißenden Idioten auch keinerlei Sympathie. Aber er gehört nicht weggesperrt für ein zerbrochenes Waschbacken.
Meine Frage daher. Warum gehört er weggesperrt? Wegen Sachbeschädigung?

Er gehört weggesperrt damit er lernt sich wie ein normaler Mensch zu benehmen und nicht wie ein wildes Tier das Tollwut hat.

Und es ist natürlich nicht immer die gleiche "Veranstaltung".

Doch es sind sehr oft die gleichen Veranstaltungen, gewisse Begegnungen im Fußball und der 1. Mai in Berlin gehören dazu. Wie schon geschrieben, bei dem was ich über den 1. Mai schon an Videos gesehen habe würde ich den Polizisten den (Notwehr) Gebrauch der Schusswaffe erlauben.
Es ist traurig das es nötig ist in Düsseldorf den Hauptbahnhof und die U-Bahn Haltestelle Altstadt mit mehreren Mannschaftswagen zu besetzen weil sich für bestimmte Fußballspiele wieder einmal Hooligans angekündigt haben. Ich bin bis letztes Jahr als meine Mutter noch Ihre Kneipe in Düsseldorf hatte mehrmals mit der U-Bahn hingefahren um was zu trinken und bin am Hauptbahnhof umgestiegen und mir ist noch nie etwas passiert, mich haben die Polizisten in "Kampfmontur" bei derart vielen Hooligans auf einem Fleck immer extrem beruhigt. Es ist immer die Frage ob man sich auf die schlagenden Hooligans zubewegt oder sich von Ihnen entfernt.

Das passiert überall zu jeder Zeit.

Nö tut es nicht ich war jahrelang Fan der NFL Europe und ich habe unzählige Spiele im Düsseldorfer Rheinstadion, im Frankfurter Waldstadion, im Kölner RheinEnergieStadion oder in der Amsterdam Arena mit über 30000 Fans erlebt und dort ist nie etwas passiert. Da waren Spiele dabei wo nur 1 Mannschaftswagen der Polizei und 2-3 Sanitäter anwesend waren und sich die Polizei am Ende des Spiels bei den Fans für das vorbildliche Verhalten bedankt hat. Es geht auch anders wenn keine Chaoten dabei sind, wir haben dort Whiskey und Bier im Stadion zu einer Zeit gekauft und getrunken als wegen den Aggressionen beim Fußball nur alkoholfreies Bier verkauft wurde.

Grüße Tomi

ShadowXX
2014-06-05, 08:27:39
Hallo
Ach so Berichte über Hooligans werden aufgebauscht und verfälscht dargestellt, aber aus dem Zusammenhang gerissene und gekürzte Berichte über prügelnde Polizisten entsprechen immer der Wahrheit. Wie war das noch mit Schwarz und Weiß denken ?
Grüße Tomi
Du verharmlost die ganze Zeit das Verhalten der Polizei, obwohl es hunderte Gegenbeweise gibt.

Und du schnallst auch nicht worum es geht: Es geht darum das Polizisten genauso hart zur Rechenschaft für Ihre Taten gezogen werden sollen wie Bürger. Eben das passiert nicht weil sich alle Gegenseitig decken.
Und solange die sich alle gegenseitig decken (also alle unter einer Decke stecken), werden auch alle als schwarze Schafe betrachtet.
In dem Moment wo Polizisten genauso vor Gericht & Co. wie jeder andere Bürger, in dem Moment wo Sie mal Anfangen sich normal mit Bürgern zu unterhalten und nicht aus Ihrer überheblichen Sicht aus, in dem Moment wo Polizisten keine Sonderbehandlungen mehr eingeräumt werden, ab dem Moment wo jeder Polizist für jeden Bürger sofort identifizierbar ist (Nummer, besser dazu noch Name gut sichtbar auf der Kleidung, am besten Mehrfach), aber dem Moment können wir anfangen mal darüber nachzudenken Polizisten differenziert zu sehen.


Nö tut es nicht ich war jahrelang Fan der NFL Europe und ich habe unzählige Spiele im Düsseldorfer Rheinstadion, im Frankfurter Waldstadion, im Kölner RheinEnergieStadion oder in der Amsterdam Arena mit über 30000 Fans erlebt und dort ist nie etwas passiert. Da waren Spiele dabei wo nur 1 Mannschaftswagen der Polizei und 2-3 Sanitäter anwesend waren und sich die Polizei am Ende des Spiels bei den Fans für das vorbildliche Verhalten bedankt hat. Es geht auch anders wenn keine Chaoten dabei sind, wir haben dort Whiskey und Bier im Stadion zu einer Zeit gekauft und getrunken als wegen den Aggressionen beim Fußball nur alkoholfreies Bier verkauft wurde.
Grüße Tomi
Ich war auch schon bei sehr vielen Fussballspielen wo nix, aber auch gar nix passiert ist......und nun?

Dawn on Titan
2014-06-05, 08:39:41
Name kann man wohl kaum machen, schon wegen des Berufs. Mit dem Namen kann jeder die Anschrift raus finden und damit ggf. Druck auf den Polizisten ausüben. Nummer fände ich auch gut, gerade bei den Einsatzkräften, ide imho oftmals viel unangenehmer auftreten als normale Polizisten.

Tomislav
2014-06-05, 08:59:16
Hallo

Du verharmlost die ganze Zeit das Verhalten der Polizei, obwohl es hunderte Gegenbeweise gibt.

Du überdramatisierst die ganze Zeit das Verhalten der Polizei, obwohl es tausende Gegenbeweise gibt.

Und du schnallst auch nicht worum es geht: Es geht darum das Polizisten genauso hart zur Rechenschaft für Ihre Taten gezogen werden sollen wie Bürger. Eben das passiert nicht weil sich alle Gegenseitig decken.

Nur weil ich etwas anders sehe wie du heißt es noch lange nicht das ich etwas nicht etwas schnalle.
Willkommen in der Realität, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Wenn dein bester Kumpel etwas macht das nicht ganz einwandfrei ist rennst du doch auch nicht zur Polizei und zeigst den an, oder ?
Ich finde das auch nicht toll aber so ist das Leben.

Ich war auch schon bei sehr vielen Fussballspielen wo nix, aber auch gar nix passiert ist......und nun?

Ich habe auch nie geschrieben das es bei allen Fußballspielen Stress gibt sondern das bei gewissen Begegnungen das Potential dafür sehr hoch ist.
Das Polizei Aufgebot was bei manch einem Fußballspiel benötigt wird das wurde bei der NFL Europe in 15 Jahren nicht gebraucht.

NaJa gut es scheint Menschen zu geben die haben ständig Stress mit der Polizei und andere haben nie Probleme mit der Polizei, ich bin immer noch der Meinung das das Verhalten des einzelnen dazu beiträgt zu welcher Gruppe man gehört.

Grüße Tomi

DIABOLOS
2014-06-05, 09:05:57
Name kann man wohl kaum machen, schon wegen des Berufs. Mit dem Namen kann jeder die Anschrift raus finden und damit ggf. Druck auf den Polizisten ausüben. Nummer fände ich auch gut, gerade bei den Einsatzkräften, ide imho oftmals viel unangenehmer auftreten als normale Polizisten.
In Berlin hast du die Wahl, Nummer oder Name.

Bei der Bereitschaftspolizei in Berlin haben die Beamten eine 4-stellige 5-stellige Kennzahl die bei jedem Einsatz neu vergeben wird. Hinterher kann anhand der Nummer nachvollzogen werden wer an dem Tag diese trug.

Wundert mich gerade, dass nicht in jedem Bundesland eine Kennzeichnungspflicht existiert.

RoNsOn Xs
2014-06-05, 09:15:00
Du verharmlost die ganze Zeit das Verhalten der Polizei, obwohl es hunderte Gegenbeweise gibt.

Und du schnallst auch nicht worum es geht: Es geht darum das Polizisten genauso hart zur Rechenschaft für Ihre Taten gezogen werden sollen wie Bürger. Eben das passiert nicht weil sich alle Gegenseitig decken.
Und solange die sich alle gegenseitig decken (also alle unter einer Decke stecken), werden auch alle als schwarze Schafe betrachtet.
In dem Moment wo Polizisten genauso vor Gericht & Co. wie jeder andere Bürger, in dem Moment wo Sie mal Anfangen sich normal mit Bürgern zu unterhalten und nicht aus Ihrer überheblichen Sicht aus, in dem Moment wo Polizisten keine Sonderbehandlungen mehr eingeräumt werden, ab dem Moment wo jeder Polizist für jeden Bürger sofort identifizierbar ist (Nummer, besser dazu noch Name gut sichtbar auf der Kleidung, am besten Mehrfach), aber dem Moment können wir anfangen mal darüber nachzudenken Polizisten differenziert zu sehen.


Du betrachtest hier auch nur eine Seite der Medaille.
Siehst du Cops niemals im Recht Gewalt anzuwenden, wo sie angebracht ist? Gibts sowas gar nicht?
Provokation seitens der Hools oder -meist- Ausländer sind auch Märchen? Wie soll man sich hier als Polizist verhalten?

Nimm doch mal bitte Bezug auf #181. Wie meinst du denn, sollten Polizisten mit Menschen umgehen, die nicht Einsichtig und gewaltbereit sind?
Polizisten brauchen ganz klar Sonderrechte, sonst spurt keiner und wir können auf diese verzichten und nur noch selbsternannte Schlichter einsetzen..

Unicous
2014-06-05, 11:11:21
Na jetzt wirds ja interessant.

Provokation seitens der Hools oder -meist- Ausländer sind auch Märchen?

Jetzt sind es wieder die Ausländer?:rolleyes:


Und @Tomislav

Ist das wirklich dein Ernst. Du findest es in Ordnung und legitim, dass sich korrupte Staatsbeamte gegenseitig decken und vergleichst das mit dem besten Kumpel der eine Straftat o.ä. begeht? Das Lustige daran ist. Der beste Kumpel kann sich nicht darauf verlassen, dass das Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt wird. Beim Polizisten wird, wenn überhaupt mal ermittelt wird, das Verfahren zum überwältigenden Teil wieder eingestellt. Anzeigen verpuffen, werden verschleppt, oder gar nicht erst aufgenommen.

http://www.heise.de/tp/artikel/32/32928/1.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-07/polizei-gewalt-amnesty


http://www.sueddeutsche.de/bayern/gewalt-bei-einsaetzen-warum-anzeigen-gegen-polizisten-selten-zur-anklage-fuehren-1.1353503


Wenn Beamte Grenzen überschreiten, heißt es meist entschuldigend seitens der Polizei: bedauerlicher Einzelfall.

Man kann das tatsächliche Ausmaß von Polizeigewalt nur schwer beziffern. Es kann aber als gesichert gelten, dass es keine Einzelfälle sind und sich die Theorie der schwarzen Schafe erledigt hat. Die Polizei hat ein strukturelles Problem mit Gewalt in ihren Reihen. Man muss dieses Problem anerkennen und eine bessere Fehlerkultur entwickeln. So lange das als Kavaliersdelikt angesehen wird, haben wir Probleme bei der Ahndung.

Gibt es überhaupt statistische Zahlen?

Wir haben pro Jahr bundesweit mehr als 2000 Anzeigen gegen Polizisten. Daneben muss man von einem großen Dunkelfeld ausgehen. Die kriminologische Forschung besagt, dass das Anzeigeverhalten der Bürger unter anderem von den Erfolgsaussichten abhängt, die man einer Anzeige beimisst. Und vom Vertrauen in die Strafverfolgungsbehörden. Beides ist bei Opfern rechtswidriger Polizeigewalt eher gering ausgeprägt.

Was kommt denn raus bei den Anzeigen gegen Polizisten?

Seit 2009 gibt es eine neue Erfassung in der Staatsanwaltschaftsstatistik. Demnach werden nur etwa drei Prozent der angezeigten Fälle rechtswidriger Gewaltausübung angeklagt. Im Jahr 2010 etwa wurden 2133 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten abgeschlossen, nur in 63 Fällen wurde Anklage erhoben oder ein Strafbefehl beantragt. Circa 93 Prozent der Verfahren wurden eingestellt.

Wie erklären Sie das?

Zwar führt die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren, aber in der Praxis macht die Polizei die Ermittlungen, es ermitteln also Kollegen gegen Kollegen. Das führt mitunter dazu, dass die Ermittlungen nicht besonders effektiv sind. Das nächste Problem ist, dass in diesen Verfahren oft nur Aussage gegen Aussage steht, also eine schwierige Beweislage besteht. Die Staatsanwälte müssen dann entscheiden, wem sie glauben.:rolleyes:

Das ist doch Routine für sie.

In diesen Fällen aber schlägt sich eine institutionelle Nähe nieder, weil die Staatsanwälte täglich mit Polizeibeamten zusammenarbeiten und Polizisten bei der Justiz generell als besonders glaubwürdige Zeugen gelten. Dazu kommt, dass meist mehrere Polizisten bei einem Einsatz gemeinsam agieren. Dabei lässt sich dann regelmäßig beobachten, was in der kriminologischen Forschung als "Mauer des Schweigens" oder "Korpsgeist" bezeichnet wird: Dass Beamte in der Regel nicht gegen Beamte aussagen. Man will nicht der sein, der seinen Kollegen hinhängt. Wenn doch mal ein Kollege aussagt, muss er mit negativen Folgen rechnen.

Immer wieder finden sich Bürger, die Vorwürfe gegen Polizisten erheben, selbst als Angeklagte vor Gericht wieder.

Ja, häufig stehen sich zwei Anzeigen gegenüber: Hier Körperverletzung im Amt, dort Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Wissenschaftlich ist noch nicht untersucht, was Aktion und was Reaktion ist. Wenn man aber hört, was Verteidiger und einzelne Polizisten berichten, dient der Vorwurf des Widerstands nicht selten dazu, polizeiliches Vorgehen zu rechtfertigen.

Was er nicht sagt: Häufig wird bei einer Anzeige gegen einen Polizisten/Polizistin sofort Gegenanzeige gestellt.:wink:

Es sind nicht nur ein paar schwarze Schafe, wie die Polizei, die Polizeigewerkschaft und auch zum Teil die Medien (deinen Freund und Helfer darf man nicht kritisieren) es proklamieren. Das Gewaltproblem ist strukturell.

Und es gibt keinerlei Ambitionen, das Ganze zu erforschen bzw. die Polizei dahingehend zu reformieren.

Und dass das Ganze nicht nur bei Demos von diesen Linksextremen und diesen Nazis (die ja doch irgendwie recht haben, nich:rolleyes:) und diesen Ausländern und diesen Fußball Hools aus Polen passiert zeigen etliche, tausende Beispiele.

http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/verfahren-gegen-polizisten-eingestellt-1.693070

(Da gehts zwar nicht um Gewalt...aber um Androhung ebendieser. Ausgang. Verfahren eingestellt. Ein relativ harmloser, älterer Fall der aufzeigen soll wo dieses strukturell Problem anfängt)

RoNsOn Xs
2014-06-05, 11:28:41
Ich sagte "meist". Sicherlich eine subjektive Empfindung, aber gerade die Mentalität einschlägiger Stämme aus Osteuropa ist für mich oft fragwürdig, was man in diversen Reportagen und auch live sieht.

Und auch du bringst absolut keinen Vorschlag zu der Sache, wie Polizisten im Extrem- und Normallfall denn reagieren soll(t)en?
Ich glaube wenn Polizisten keine Härte und Gewalt an den Tag legen würden, täte sich das Ganze noch mehr in Anarchie wandeln.

Unicous
2014-06-05, 12:03:48
Subjektive Empfindung gepaart mit subjektiven Spiegel TV Reportagen.;(

Den überwiegenden Teil der Verbrechen in Deutschland begehen immer noch wir Deutschen selbst. Wo kommen wir denn da hin, wenn die auch noch unsere Verbrechensstatistik wegnehmen. "Sie klauen unsere kriminellen Jobs".

Was für einen Vorschlag soll ich denn bringen? Ich habe nie gesagt, dass der Polizei das "Gewaltmonopol" entzogen werden soll oder dergleichen.

Der Polizeibeamte im Dienst (und auch außer Dienst) soll aber nicht gleicher behandelt werden als jeder andere Bürger auch, wenn es um Delikte Straftaten etc. geht. Allein der Fakt, dass eine interne Abteilung der Polizei bei mutmaßlichen Straftaten anderer Polizisten ermittelt, sollte doch als aufgeklärter Bürger stutzig machen? Oder ist das völlig normal? Gewaltenteilung heißt auch, dass die Gewalten sich gegenseitig überwachen und nicht dass die Exekutive sich selbst überwacht. Das endet dann in der 93% Statistik. Dunkelziffer unbekannt.

Gleiche Rechte, noch mehr Pflichten. Das ist das essentielle Berufsbild eines Polizisten. Und nicht: Deckst du mich, dann deck ich dich. Das ist das Berufsbild einer professionellen kriminellen Vereinigung.
Polizist wird jemand der Recht und Gesetz schützt, andere zur Einhaltung ermahnt bzw. eben diese Gesetze in Konsequenz durchsetzt. Diese Konsequenz bedeutet aber im Gegenzug nicht, dass die Polizei eben diese Gesetze biegen oder außer Kraft setzen darf. Aber genau das macht sie. Jeden Tag zu jeder Stunde. Genau wie ein Krimineller.

Polizisten müssten die Wächter der Demokratie sein, ohne Fehl und Tadel. Wer gegen diese Prämisse verstößt, muss bestraft werden, wie der gemeine Bürger auch. Wer die Gesetze so stark verletzt, dass sie strafwürdig sind, muss dafür auch strafrechtlich belangt werden.

Da kann es auch keine Debatte geben. In jedem anderen Berufszweig mit ähnlicher Sorgfaltspflicht ist das (im Idealfall) so. Und Fehlverhalten wird dort auch rigoros bestraft. Nur in der Exekutive nicht.

Da muss auch der Polizist der eine Falschaussage vor Gericht macht, zulasten des Angeklagten, nicht vereidigt werden und beruft sich auf Gedächtnislücken wenn es "erzählerisch" eng wird. Schaut euch den Fall Lothar König an, den ich schon mal erwähnt hatte. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei und ich befürchte auch der Richter da geklüngelt haben, das ist nicht auszuhalten. Da denkt man sich manchmal, sind wir wirklich so eine rechtstaatliche Bananenrepublik. Und da ist es egal, wie es in anderen Ländern ausschaut. Wir haben eine sehr schwere Geschichte der letzten hundert Jahre zu bewältigen auch bzw. vor Allem aus juristischer und exekutiver Sicht.

Mit unserer Vergangenheit müssten schon längst der Pfeiler der Rechtstaatlichkeit der Welt sein. Aber nein, das Gemauschel geht weiter, das Wegschauen, der ungebrochene Korpsgeist. Genau das ist Gift für die Demokratie und ebnet im Endeffekt den Weg für die wahren Extremisten.

Tomislav
2014-06-05, 12:38:43
Hallo

Und @Tomislav

Ist das wirklich dein Ernst. Du findest es in Ordnung und legitim, dass sich korrupte Staatsbeamte gegenseitig decken


Willkommen in der Realität, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Ich finde das auch nicht toll aber so ist das Leben.

Nein selbstverständlich finde ich das nicht toll aber das habe ich oben auch geschrieben.

Diverse http://www.

Habe ich jetzt auch nur kurz überflogen, aber gut dann habe ich wohl das Glück in einer ruhigen Gegend zu wohnen und die Neigung brenzlige Situationen und soziale Brennpunkte zu meiden. Wenn doch aber so viele Polizisten schwarze Schafe sind wieso sind es dann immer die gleichen die Ärger mit der Polizei haben und immer die gleichen die keinen Ärger mit der Polizei haben ? Da muss es doch dann einen Unterschied geben, entweder suchen sich die Polizisten bestimmte Opfer aus oder die Opfer verhalten sich anders.

Grüße Tomi

RoNsOn Xs
2014-06-05, 12:47:49
Mag ja zum Teil alles stimmen was du doch schreibst und sehe ich auch zum Teil ein, und dennoch sehe ich keine Lösung an am Schopf der ursprünglichen Wurzel.
Wie willst du als Polizeibeamter Recht und Gesetz durchsetzen, bei den heutigen pöbelnden Massen und Jugendschlägern?

Ich gehe hier mit dir konform:

Polizisten müssten die Wächter der Demokratie sein, ohne Fehl und Tadel. Wer gegen diese Prämisse verstößt, muss bestraft werden, wie der gemeine Bürger auch. Wer die Gesetze so stark verletzt, dass sie strafwürdig sind, muss dafür auch strafrechtlich belangt werden.

Allerdings wäre ich dann gleichzeitig für mehr Befugnisse der Exekutive, sodass es eigtl kaum zu Anzeigen/Tadeln kommen sollten.

Unicous
2014-06-05, 12:58:38
@Tomislav

Nein, hast du nicht. So etwas kann überall passieren. So etwas passiert überall. In kleineren Städten ist das auf die Einwohner gerechnet zum Teil sogar deutlich höher. Da ist auch die Gewalt gegen Polizisten, auf die Einwohner gerechnet, deutlich höher.

http://img.welt.de/img/deutschland/origs118899471/8799721229-w900-h600/DWO-Gewalt-Polizisten-ba.jpg

Du versuchst weiterhin zu relativieren und zu banalisieren. Nein, Großstädte sind nicht das abgrundtiefe Moloch. Nur ist es eben nun mal so, dass es eben mehr Menschen und dadurch auch mehr Möglichkeiten (vor Allem für kriminelle Aktivitäten) gibt.

Es geht mir nicht darum die Polizei zu verteufeln. Lediglich dem äußeren Anschein der Unfehlbarkeit möchte ich entegegentreten. Der Job ist anstrengend und schwierig. Das sind andere Jobs aber auch. Und die psychischen und psychologischen Anforderungen sind in anderen Jobs deutlich höher. Warum wird gerade bei der Polizei das so vernachlässigt. Die letzte Studie über das Selbstbild, die Psyche eines Polizeibeamten wurde vor ca. 20 Jahren gemacht. Seitdem gibt es keine Erkenntnisse mehr, wie sie ihren Beruf sehen. Und auch welcher politischen Richtung sie nachstreben.
das hört sich auf den ersten Blick komisch an, aber das ist eine durchaus legitime Frage. Falls du das mit den Nazi-Aufklebern mitbekommen hast. Das sind keine Einzelfälle. Viele Wächter der Demokratie hegen deutliche Sympathien für nationalistische Bestrebungen, genauso wie es auch in der Bundeswehr ist (dort noch deutlich schlimmer). Das ist jetzt kein flächendeckendes Problem, würde ich behaupten, aber dieser Job verlangt das Bekenntnis zur Bundesrepublik Deutschland, ihrer Werte und ihrer Verfassung. Wenn jemand bei der Vereidigung "die Finger kreuzt" ist das ein sehr großes Problem. Und auch solche Sachen werden heruntergespielt und eine Aufklärung verhindert. Denn, wie die Polizeigewerkschaft(en) immer so schön sagt: Polizisten sind keine Straftäter.

Die Polizei hat viele Institutionen die über sie wacht. Aber es gibt keine staatliche Institution die sie überwacht. Und das ist der Demokratie in Deutschland mehr als abträglich.

@ RoNsOn Xs

Ja früher war alles besser. Da haben alle noch still im Kämmerlein genäht und die Bauern die Felder bestellt. Es gab keine Probleme und die Polizisten wurden mit Luftküssen bedacht. Und dieses Vertrauen ging soweit, dass man dann nicht bemerkt hat, dass das Land gerade von Innen korrumpiert wird und auf einen Vernichtungskrieg zusteuert. Als man es dann bemerkt hat und alle Instituitonen, wirklich alle, infiltriert waren, da war es dann zu spät. Und als es dann vorbei war, wollte es natürlich niemand gewesen sein. Wehret den Anfängen.

Übrigens nimmt "die Gewalt" weltweit und auch in Deutschland ab. Es gibt vereinzelt Anstiege in der Intensität, aber es gibt statistisch gesehen nicht mehr Gewalttaten.

Nun sind Statisten nichts wert solange man sie nicht fälscht oder andertweitig manipuliert. So werden bei Demos oder Ähnlichem jedwede Verletzung eines Beamten gezählt. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass derjenige von einem Demonstranten verletzt wurde. Er könnte auch einfach, auf Grund seiner schweren Montur, oder anderer tolpatschiger oder zum Großteil übermütiger (um nicht zu sagen machohaftiger) Handlungen sich eine Verletzung selbst zugefügt haben. Da stolpert man über die eigenen Füße, über den Bordstein, bekommt von einem Kollegen aus Versehen das dienstliche Pfefferspray ab, stolpert über das errichtete Hamburger Gitter, etc. pp.. (Nicht falsch verstehen, viele der Verletztungen entstehen auf Grund von Widerstand gegen die Staatsgewalt... aber eben nicht alle!)
Bei Demonstranten hingegen, geht man nicht zum Sanitäter wenn man gestolpert ist. Da geht man dann ins Krankenhaus. Das wird auch nicht in die Statistik aufgenommen. Aufgenommen werden da die wirklichen Verletzungen, wie Beinbrüche, Jochbeinbrüche, Pfefferspray und so weiter. Man suggeriert aber in den Medien, dass zum Teil hunderte Beamte von den gewaltbereiten Demonstranten und Extremisten verletzt wurden. Und was die Polizei unter schweren Verletzungen versteht ist dann nochmal eine Frage für sich.

Das soll keine Relativierung sein. Es soll nur die Perspektive des gewaltbereiten Rowdies und des hilfsbereiten, aber hilflosen Staatsdieners zurecht rücken.


Zu den Befugnissen. Was stellst du dir denn so vor. Die Exekutive hat das Monopol auf Gewaltanwendung und das Recht dir die Freiheit zu entziehen, deine Wohung zu durchsuchen ohne anwaltlichen Beistand deinerseits. Und Gefahr im Verzug ist auch eine nette Sache.

Wo möchtest du die Befugnisse ausweiten? Überwachungsstaat juchhe!

Tomislav
2014-06-05, 13:00:22
Hallo

und dennoch sehe ich keine Lösung an am Schopf der ursprünglichen Wurzel.

Das ist das Problem Menschen sind nun mal sehr oft bekloppte Arschlöcher die neidisch, korrupt, gewaltbereit, verdorben, unmenschlich und was auch immer sind. Das ist aber kein alleiniges Problem der Polizei, das ist ein Problem der Menschheit. Ich wünsche mir auch wir würden auf dem Ponyhof leben wo es keine Verbrechen, Neid, Gewalt, Krieg und was auch immer gibt und das wir keine Polizei und kein Militär bräuchten. Leider gibt es so eine Welt nicht.

Wie willst du als Polizeibeamter Recht und Gesetz durchsetzen, bei den heutigen pöbelnden Massen und Jugendschlägern?

Das sehe ich genauso, wenn ich sehe was für Umständen Polizisten ausgesetzt sind, es geht los bei anrempeln, beleidigen, bespucken bis hin zum beschmeissen mit Pflastersteinen und Molotov Cocktails, da kann ich verstehen das manch einem Polizisten der Geduldsfaden reißt.

Grüße Tomi

Philipus II
2014-06-05, 13:04:48
Den einzigen Fall von Gewaltanwendung durch deutsche Polizeibeamte, den ich selbst beobachtet habe, fand ich absolut gerechtfertigt. Ein junger Mann zog pöbelnd und drohend durch den Ort (Ich mach euch kalt) und trat gelegentlich Blumenkübeln um. Auf das Eintreffen der Streife reagierte er aggressiv. Er setzte Schläge und Kopfstöße gegen die (inzwischen 4) Polizisten ein. Diese konnten ihn schließlich überwältigen, das war nicht schön. Trotz Handschellen setzte er seinen Widerstand und Beleidigungen fort. Gelegentlich brabbelte er wirres Zeug. Beim "Einsteigen ins Fahrzeug" schlug er mit dem Kopf mehrfach gegen Auto, Tür und Glas, auch noch als der Beamte einen Schritt zurück trat.

Der Zeitungsbericht erwähnt, dass der Betroffene unter Alkohol, Drogen und Medikamenteneinfluss stand und ins Bezirkskrankenhaus (Psychatrie) gebracht wurde.

Aus meiner Sicht wurde Gewalt in diesem Fall absolut einwandfrei angewendet. Möglicherweise wäre es aber sinnvoll, offensichtlich Kranke zukünftig nur sekundär von der Polizei und bevorzugt von spezialisierten Kräften (Pflegern?) einsammeln zu lassen.

ShadowXX
2014-06-05, 13:40:04
Name kann man wohl kaum machen, schon wegen des Berufs. Mit dem Namen kann jeder die Anschrift raus finden und damit ggf. Druck auf den Polizisten ausüben. Nummer fände ich auch gut, gerade bei den Einsatzkräften, ide imho oftmals viel unangenehmer auftreten als normale Polizisten.
Du nennst also im Geschäftsleben gegenüber deinem Kunden oder Geschäftspartner auch immer nur eine Nummer, die du dazu dauernd wechselst?

Du betrachtest hier auch nur eine Seite der Medaille.
Siehst du Cops niemals im Recht Gewalt anzuwenden, wo sie angebracht ist? Gibts sowas gar nicht?

Natürlich gibt es Situationen wo es ohne Gewalt nicht geht...das verneine ich ja gar nicht. Es geht darum das die Polizei viel zu oft, zu früh und viel schlimmer viel zu oft ungerechtfertigt Gewalt anwendet.

Und es muss eben bei der Verhandlung danach gesichert sein, dass der Beamte nicht bevorzugt behandelt wird.


Provokation seitens der Hools oder -meist- Ausländer sind auch Märchen? Wie soll man sich hier als Polizist verhalten?

Gar nicht drauf reagieren...das a.) Ärgert die "Hools und Ausländer" viel mehr und b.) falls diese dann tatsächlich die Polizisten Angreifen haben Sie dann immerhin einen legitimen Grund sich zu wehren.
Wobei wehren dann nicht heisst mit 5 Polizisten auf den schwächsten der Hools mit Tonfas einzudreschen....


Nimm doch mal bitte Bezug auf #181. Wie meinst du denn, sollten Polizisten mit Menschen umgehen, die nicht Einsichtig und gewaltbereit sind?
Polizisten brauchen ganz klar Sonderrechte, sonst spurt keiner und wir können auf diese verzichten und nur noch selbsternannte Schlichter einsetzen..
Nein, Sonderrechte brauchen Sie nicht, wenn Sie sich einfach Gesetzeskonform wehren....d.h. es muss der Situation angepasst sein + die niedrigste Gewaltanwendungsstufe die möglich ist.

Ich glaube wenn Polizisten keine Härte und Gewalt an den Tag legen würden, täte sich das Ganze noch mehr in Anarchie wandeln.
Oftmals löst die Polizei diese Härte und Gewalt erst aus...siehe z.B. die Demos in der Schanze oder das verhalten der Polizei in Stuttgart.

Und es wird ja noch viel greller....die Polizei schickt ja selbst verkleidete Provokateure unter die Demonstranten.
Was hat das noch mit Gewaltdeeskalation zu tun...die schicken Leute zu den Demonstranten, damit diese die anderen zu Gewalt aufrufen bzw. teilweise selbst mit der Gewalt anfangen, nur damit die Polizei die möglichkeit hat endlich loszuprügeln.

Und was passiert....es passiert nichts. Oftmal ist die Ausrede dann: wir wissen einfach nicht wer das von uns war. Und sowieso weiß keiner mehr von wem der Befehl dazu kam. Und falls doch wurde der eben missverstanden.....usw.usw.
In solchen Fällen muss dann eben der ganze Zug + Vorgesetzte dafür hängen...wollen wir wetten das das dann mit der Zeit weniger wird, wenn es nach jeder Demo erst mal 500 Disziplinarverfahren bzw. sogar Stafverfahren gegen Polizisten gibt.


Habe ich jetzt auch nur kurz überflogen, aber gut dann habe ich wohl das Glück in einer ruhigen Gegend zu wohnen und die Neigung brenzlige Situationen und soziale Brennpunkte zu meiden.

Und damit zeigst du, dass ich davor mit meinen Aussagen völlig recht hatte....du gehst der Polizei möglichst weiträumig aus dem Weg und vermeidest den Kontakt. Warum machst du das? Wahrscheinlich nicht weil du meinst das die Polizei der allseits überkorrekten Freunde und Helfer ist, oder?


Wenn doch aber so viele Polizisten schwarze Schafe sind wieso sind es dann immer die gleichen die Ärger mit der Polizei haben und immer die gleichen die keinen Ärger mit der Polizei haben ? Da muss es doch dann einen Unterschied geben, entweder suchen sich die Polizisten bestimmte Opfer aus oder die Opfer verhalten sich anders.

Ja, die "Opfer" gehen der Polizei eben nicht aus dem Weg, fragen mal nach, haken nach.
Das ist der Unterschied. Ich machen keinen Bogen oder wechsle die Strassenseite wenn ich Polizei sehe, ich sehe die als völlig normale Menschen, die eben einen bestimmten Job haben. Sie sind nicht besser als jeder andere Mensch.

Den einzigen Fall von Gewaltanwendung durch deutsche Polizeibeamte, den ich selbst beobachtet habe, fand ich absolut gerechtfertigt. Ein junger Mann zog pöbelnd und drohend durch den Ort (Ich mach euch kalt) und trat gelegentlich Blumenkübeln um. Auf das Eintreffen der Streife reagierte er aggressiv. Er setzte Schläge und Kopfstöße gegen die (inzwischen 4) Polizisten ein. Diese konnten ihn schließlich überwältigen, das war nicht schön. Trotz Handschellen setzte er seinen Widerstand und Beleidigungen fort. Gelegentlich brabbelte er wirres Zeug. Beim "Einsteigen ins Fahrzeug" schlug er mit dem Kopf mehrfach gegen Auto, Tür und Glas, auch noch als der Beamte einen Schritt zurück trat.

Der Zeitungsbericht erwähnt, dass der Betroffene unter Alkohol, Drogen und Medikamenteneinfluss stand und ins Bezirkskrankenhaus (Psychatrie) gebracht wurde.

Aus meiner Sicht wurde Gewalt in diesem Fall absolut einwandfrei angewendet. Möglicherweise wäre es aber sinnvoll, offensichtlich Kranke zukünftig nur sekundär von der Polizei und bevorzugt von spezialisierten Kräften (Pflegern?) einsammeln zu lassen.
Wie schon oben geschrieben. Gewalt lässt sich nicht immer vermeiden und ist auch nicht immer ungerechtfertigt.
Es geht mehr um die Fälle wo die Gewalt eben nicht gerechtfertigt ist, aber der Staat das ganze nicht verfolgt.

Wir benötigen unbedingt sowas wie "Internal Affairs" in D. Es muss einen völlig unabhängige Organisation sein, die Fehlverhalten von Polizisten untersucht, ebenfalls müssen es völlig eigenständige Gerichte sein, die darüber Urteilen.

Unicous
2014-06-05, 13:46:37
@Tomislav

Tja, du relativierst weiterhin den Beruf des Polizisten. Du sagst einerseit Menschen sind scheiße, aber gleichzeitig gestehst du den uniformierten Menschen eine Narrenfreiheit und ein Verständnis für ihre Ausbrüche zu.

Das nenne ich mal mit zweierlei Maß messen.


Die Polizei genießt in Deutschland ein hohes Ansehen. Warum? Weil sie nicht so korrupt sind wie ihre Kollegen in anderen Ländern. Und darauf kann man auch stolz sein. Die Polizei macht seltenst gemeinsame Sache mit Kriminellen oder lässt sich sonst finanziell korrumpieren. Aber dennoch sind sie keine Engel... sondern auch nur Menschen.

Und vor dem Gesetz sind alle gleich und nicht Manche gleicher.

Du kannst nicht einfach das Verhalten eines Menschen relativieren nur weil eine eine Uniform an hat. Ich wiederhole mich gerne bis zum Erbrechen: Er hat die gleichen Rechte, noch mehr Pflichten. Ein Vorbild müssen die uniformierten Beamten sein. Da kann man kein Verständnis zeigen, wenn er sich dieser Vorbildsrolle verweigert.

Es muss auch Konsequenzen für Fehlverhalten geben. Immer! Das ist doch die Quintessenz. Das ist (fast) der einzige Makel am deutschen Polizeiapparat. Sonst gibt es da nicht viel auszusetzen, denn die Gesetze machen Andere.


@ ShadowXX Und diese Agents provocateurs sind, wie V-Männer geschützt strafrechtlich belangt zu werden. Oder Drogen kaufen um Drogenhändler einzukassieren. Auch so eine Sache.

Peter Urbach, ein V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes, lieferte Ende der 1960er Jahre Bomben und Waffen an Personen aus der Berliner Studentenbewegung, die später zu den Gründungsmitgliedern der Rote Armee Fraktion gehörten. Urbach wurde vor allem durch seinen Einsatz bei einer Demonstration vor dem Gebäude des Springer-Konzerns am 11. April 1968 bekannt, die als Reaktion auf das Attentat auf Rudi Dutschke stattfand. Er versorgte die Demonstranten aus einem großen Weidenkorb mit etwa einem Dutzend zündfertiger Molotowcocktails. Dies führte mit zur gewalttätigen Eskalation der Demonstration und zum Abbrennen mehrerer Lieferwagen des Verlags.[11][12] Die Ereignisse wurden als Osterunruhen bekannt und zählen bis heute zu den schwersten Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Außerdem besorgte er eine Bombe für einen Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus durch die Tupamaros West-Berlin 1968. Er erhielt nach seiner Enttarnung vom Verfassungsschutz eine neue Identität im Ausland.

Bei den Protesten am 6. Juni 2007 gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm bei Rostock hat die Polizei als Schwarzer Block verkleidete Polizeibeamte in eine Demonstration geschleust.[14] Nachdem andere Demonstranten misstrauisch wurden, haben sich drei der Beamten hinter die Polizeireihen zurückgezogen, dem Vierten wurde die Vermummung heruntergezogen und er wurde als Mitglied einer Bremer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit erkannt.[15] Allein die Anwesenheit dieser verkleideten Polizeibeamten ist gesetzwidrig, da sich nach § 18 bzw. § 12 des bundesdeutschen Versammlungsgesetzes Polizeibeamte, die auf Demonstrationen entsandt wurden, der Demonstrationsleitung zu erkennen geben müssen.[16]
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Provocateur#Beispiele

Tomislav
2014-06-05, 13:56:31
Hallo

Und damit zeigst du, dass ich davor mit meinen Aussagen völlig recht hatte....du gehst der Polizei möglichst weiträumig aus dem Weg und vermeidest den Kontakt. Warum machst du das? Wahrscheinlich nicht weil du meinst das die Polizei der allseits überkorrekten Freunde und Helfer ist, oder?

Das interpretierst du völlig falsch, ich gehe doch nicht der Polizei aus dem Weg. Wie kommst du auf den Unsinn ? Ach ja ich vergaß deine verblendete voreingenommene Denkweise. Warum sollte ich der Polizei aus dem Weg gehen ? Ich habe im Gegensatz zu dir kein negatives Bild und keinen Hass gegenüber Polizisten.
Ich habe geschrieben dass ich brenzlige Situationen und soziale Brennpunkte meide. Ich will damit asozialen, besoffenen, gewalttätigen Arschlöchern aus dem Weg gehen aber garantiert nicht der Polizei.

Grüße Tomi

Dawn on Titan
2014-06-05, 14:19:46
Du nennst also im Geschäftsleben gegenüber deinem Kunden oder Geschäftspartner auch immer nur eine Nummer, die du dazu dauernd wechselst?

Nummer sollte halt dauerhaft fest sein. Andere Einsatzkräfte laufen ja auch nicht mit dicken Namen auf der Uniform herum. Aber imho sollte man dies mal für private Sicherheitsdienste einführen.

Eine feste Nummernliste muss zentral beim Land hinterlegt werden, zusammen mit einer Beschwerdestelle wo man Beschwerden zentral abgeben kann. Ein Anwalt sollte auch sehen können ob es schon mehrere Beschwerden gab, warum und die Personaldaten des Beamten. Gerade gegen die Schlägerhundertschaften, die beim Fußball oder auf Demos immer für Gewalt sorgen, muss was gemacht werden.

Ich finde es nur nicht günstig wenn der normale Polizist immer seinen Namen klar sichtbar auf der Jacke hat. Nummer reicht da imho.

Grundsätzlich muss man aber den ganzen Dreckstall ausmisten. Die brauchen echte Kontrolle und Überwachung und vor allem brauchen iwr bei Beschwerdeverfahren die Beweisumkehr. Nicht ich muss beweisen, dass der Bulle sich unkorrekt verhalten hat, er muss beweisen, dass es es nicht hat.

Unicous
2014-06-05, 14:43:34
Wo liegt das Problem? In anderen Länder wie z.B. der größten und besten Demokratie eva gehts doch auch? Da haben die normalen Beamten ein eindeutiges Namensschild und die Riot Police Nummern.

Dawn on Titan
2014-06-05, 14:47:05
Namensschild ist ok. Ich dachte ihr meint den Namen so groß wie die Nummern.

Unicous
2014-06-05, 14:59:08
In Berlin ist es Nummer oder Name. Die Bereitschaftspolizei entscheidet sich für: oder. Name oder Nummer dürfen beim Einsatzleiter erfragt werden. Macht Sinn wenn der Polizist dann schon weg ist und von den Kollegen gedeckt wird.


Letztens wurde bei einem Kumpel sehr rabiat die Wohung geräumt (beim zweiten Mal. Normalerweise wird erst beim dritten Mal geräumt), weil sich angeblich Leute aus dem gegenüberliegenden (also auf der anderen Straßenseite) Haus über den Lärm beschwert hätten. Dabei wurde auch eine Freundin, die in der Wohung wohnt, von einem sie zwei Köpfe überragenden Polizisten geschubst, weil sie ihm keinen Zutritt zur Wohnung gewähren wollte und sich ihm mit ihrem zierlichen Körper entgegenstellte (ihr gutes Recht, die Herren haben ja keinen Durchsuchungsbefehl). Der Typ stand trotzdem schon mitten im Flur und hat die Leute angepöbelt (auch körperlich, ein Kampfmesser hatte er glaube ich auch). Eine nette Dame in Zivil hat mit ihrem Pfefferspaycontainer kokettiert und ihn scherzhaft auf jemanden gerichtet. Die Polizisten waren so aggressiv und nicht diskutierfähig, das war schon beängstigend. Wir haben keinen Widerstand geleistet, wollten lediglich nicht schon um kurz nach 12 die Party verlassen, nur weil das Fenster zur Straße geöffnet war. Im Haus selbst hat sich übrigens niemand beschwert.:rolleyes:

DIABOLOS
2014-06-05, 15:23:07
Nummer sollte halt dauerhaft fest sein. Andere Einsatzkräfte laufen ja auch nicht mit dicken Namen auf der Uniform herum. Aber imho sollte man dies mal für private Sicherheitsdienste einführen.

Eine feste Nummernliste muss zentral beim Land hinterlegt werden, zusammen mit einer Beschwerdestelle wo man Beschwerden zentral abgeben kann. Ein Anwalt sollte auch sehen können ob es schon mehrere Beschwerden gab, warum und die Personaldaten des Beamten. Gerade gegen die Schlägerhundertschaften, die beim Fußball oder auf Demos immer für Gewalt sorgen, muss was gemacht werden.

Ich finde es nur nicht günstig wenn der normale Polizist immer seinen Namen klar sichtbar auf der Jacke hat. Nummer reicht da imho.

Grundsätzlich muss man aber den ganzen Dreckstall ausmisten. Die brauchen echte Kontrolle und Überwachung und vor allem brauchen iwr bei Beschwerdeverfahren die Beweisumkehr. Nicht ich muss beweisen, dass der Bulle sich unkorrekt verhalten hat, er muss beweisen, dass es es nicht hat.

Beweisumkehr, dann aber für alle...
http://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung

In Berlin ist es Nummer oder Name. Die Bereitschaftspolizei entscheidet sich für: oder. Name oder Nummer dürfen beim Einsatzleiter erfragt werden. Macht Sinn wenn der Polizist dann schon weg ist und von den Kollegen gedeckt wird.


Bei der Bereitschaftspolizei in Berlin haben die Beamten eine 4-stellige 5-stellige Kennzahl die bei jedem Einsatz neu vergeben wird.

Keine Ahnung wie du auf oder kommst.

https://c2.staticflickr.com/8/7458/14082498282_de86ce1cfc_z.jpg

Die wird immer getragen, nicht nur bei Einsätzen wie dem ersten Mai. Aber vielleicht muss man sie noch auf die Stirn tätowieren. Wobei dann sieht man sie ja nicht unterm Helm.


Letztens wurde bei einem Kumpel sehr rabiat die Wohung geräumt (beim zweiten Mal. Normalerweise wird erst beim dritten Mal geräumt), weil sich angeblich Leute aus dem gegenüberliegenden (also auf der anderen Straßenseite) Haus über den Lärm beschwert hätten. Dabei wurde auch eine Freundin, die in der Wohung wohnt, von einem sie zwei Köpfe überragenden Polizisten geschubst, weil sie ihm keinen Zutritt zur Wohnung gewähren wollte und sich ihm mit ihrem zierlichen Körper entgegenstellte (ihr gutes Recht, die Herren haben ja keinen Durchsuchungsbefehl). Der Typ stand trotzdem schon mitten im Flur und hat die Leute angepöbelt (auch körperlich, ein Kampfmesser hatte er glaube ich auch). Eine nette Dame in Zivil hat mit ihrem Pfefferspaycontainer kokettiert und ihn scherzhaft auf jemanden gerichtet. Die Polizisten waren so aggressiv und nicht diskutierfähig, das war schon beängstigend. Wir haben keinen Widerstand geleistet, wollten lediglich nicht schon um kurz nach 12 die Party verlassen, nur weil das Fenster zur Straße geöffnet war. Im Haus selbst hat sich übrigens niemand beschwert.:rolleyes:


Wäre natürlich interessant zu wissen ob es die selben Beamten wie beim ersten mal waren. Allein das man ein zweites mal kommen muss...
Warum soll sich nicht jemand aus dem Haus gegenüber beschwert haben?
Nur weil es eurer Meinung nach nicht zu laut war? Ohne Grund wird keiner vorbei kommen.

Unicous
2014-06-05, 15:33:40
Es ist völlig unerheblich wie es dazu gekommen ist. Die Polizisten haben sich nicht mit ihrem Verhalten mal wieder nicht Ruhm bekleckert und waren mit ca. 10 Mann vor Ort. Keine Ahnung was die geritten hat. Wir sind keine gewaltbereiten Hooligans. Nur weil jemand so doof war und das Fenster zum Rauchen geöffnet hat muss man nicht gleich mit "Vollstreckung von Maßnahmen" drohen. Und einen Ton an den Tag legen, als wäre ich im Kindergarten.

Und nein, in Berlin hat immer noch nicht jede Einheit bei Einsätzen Nummern. bei Demonstration gibt es weiterhin die Einheiten-Strichcodes und die herbeigrufenen Kollegen besonders aus Bayern (denn die können am Besten..."durchgreifen") müssen sich weiterhin nicht zu erkennen geben.

Dein Bild beweist also nichts. Wie du vllt. erkennen kannst, sind die Nummern nicht Teil der Uniform sondern mit Klettverschluss befestigt, also auch auch sehr leicht entfernbar. Zum Beispiel vom netten Kollegen.;) Und warum ist die Nummer eigentlich nur auf dem Rücken zu finden und nicht vorne, wo ich dann im Zweifelsfall auch noch die Gesichtszüge zuordnen könnte? Und warum vermummen sich Bereitschaftspolizisten? Sind wir hier beim SEK, oder der Drogenfahndung oder im Rockermilieu?

Die Berliner Polizei kann auch weiterhin entscheiden ob sie in "Gefahrensituationen" die Nummern/Namen ablegen können.


Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass die Gewerkschaft(en) ja schon längst Klage eingereicht hat. Einer der Klagepunkte, neben der Persönlichkeitsrechtsverletzgung und Angst vor Repressalien ist: Die Scharfkantigkeit der Namensschilder.;D Und ich vergaß zu sagen, dass sie natürlich lebensgefährlich verletzt werden könnten. Weil, wenn sie im Einsatz über ihre eigenen Füße stolpern könnte sich das rasiermesserscharfe Schild in die Halsschlagader oder Ähnliches bohren. Ich glaube da gibt es auch ein Video oder Bild wo einer der Gewerkschaftssesselpupser ein Stück Papier damit zerschneidet.

DWFhkK5yylA

Haut der Typ mit seiner Faust gegen ein Stück Papier. Muahahaha. Immer wieder für einen Lacher gut.

Auch eine etwas ältere kurze Reportage

3gn6T8at3Q8

DIABOLOS
2014-06-05, 15:59:29
Es ist völlig unerheblich wie es dazu gekommen ist. Die Polizisten haben sich nicht mit ihrem Verhalten mal wieder nicht Ruhm bekleckert und waren mit ca. 10 Mann vor Ort. Keine Ahnung was die geritten hat. Wir sind keine gewaltbereiten Hooligans. Nur weil jemand so doof war und das Fenster zum Rauchen geöffnet hat muss man nicht gleich mit "Vollstreckung von Maßnahmen" drohen. Und einen Ton an den Tag legen, als wäre ich im Kindergarten.

Und nein, in Berlin hat immer noch nicht jede Einheit bei Einsätzen Nummern. bei Demonstration gibt es weiterhin die Einheiten-Strichcodes und die herbeigrufenen Kollegen besonders aus Bayern (denn die können am Besten..."durchgreifen") müssen sich weiterhin nicht zu erkennen geben.

Dein Bild beweist also nichts. Wie du vllt. erkennen kannst, sind die Nummern nicht Teil der Uniform sondern mit Klettverschluss befestigt, also auch auch sehr leicht entfernbar. Zum Beispiel vom netten Kollegen.;) Und warum ist die Nummer eigentlich nur auf dem Rücken zu finden und nicht vorne, wo ich dann im Zweifelsfall auch noch die Gesichtszüge zuordnen könnte? Und warum vermummen sich Bereitschaftspolizisten? Sind wir hier beim SEK, oder der Drogenfahndung oder im Rockermilieu?

Die Berliner Polizei kann auch weiterhin entscheiden ob sie in "Gefahrensituationen" die Nummern/Namen ablegen können.


Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass die Gewerkschaft(en) ja schon längst Klage eingereicht hat. Einer der Klagepunkte, neben der Persönlichkeitsrechtsverletzgung und Angst vor Repressalien ist: Die Scharfkantigkeit der Namensschilder.;D Und ich vergaß zu sagen, dass sie natürlich lebensgefährlich verletzt werden könnten. Weil, wenn sie im Einsatz über ihre eigenen Füße stolpern könnte sich das rasiermesserscharfe Schild in die Halsschlagader oder Ähnliches bohren. Ich glaube da gibt es auch ein Video oder Bild wo einer der Gewerkschaftssesselpupser ein Stück Papier damit zerschneidet.

http://youtu.be/DWFhkK5yylA

Haut der Typ mit seiner Faust gegen ein Stück Papier. Muahahaha. Immer wieder für einen Lacher gut.

Mann könnte natürlich denken das die Kennzeichnung mit Klettverschluss an der Uniform befestigt ist, weil Hundertschaften in Züge und diese wiederum in Gruppen aufgeteilt sind. Die Gruppe natürlich eine feste Größe haben und somit nur ein gewisser Pool an Nummern zur Verfügung steht und hinter jeder Nr. eine Gewisse Aufgabe/Position steckt.
Außerdem nicht jeden Tag alle Beamten im Dienst sind, sei es weil sie im Urlaub, krank oder auf Lehrgang sind. Hinzu kommt das auch noch die Beamten innerhalb der Gruppen rotieren um nicht immer die gleichen Aufgaben/Position wahrzunehmen.

Das ist natürlich Blödsinn. Es geht nur darum sie schnell entfernen zu können.

Der Beamte der beim 1. Mai einfach in die Menge gesprüht hat war wohl Blöd sich die schnell entfernen zu lassen. Und dann zeigt ihn auch noch ein Kollege an. Verkehrte Welt

Welche Einheiten in Berlin haben denn noch keine Kennzeichnung?

Unicous
2014-06-05, 16:05:55
Wenn du schon mit Ironie und Sarkasmus arbeitest musst du schon noch ne Schippe drauflegen. Und am Besten mit :rolleyes: oder :wink: oder ;) garnieren. Wir sind hier schließlich im Internet.


Und dein Captain Obvious Kommentare kannst du auch steckenlassen. Die Nummern rotieren. Und dazu gibt es noch zig Nummern die sie angeben können. Alle legitim aber nutzen tun sie im Zweifel eh nichts.

Die Nummern sind auch nur Makulatur am Vertuschungssystem ändert das nichts. Es ist zudem leicht, die Nummern auszutauschen und zu sagen, nein ich war hier gar nicht zugeteilt, das steht auch so im Protokoll, das müssen sie verwechseln. Es steht immer Aussage gegen Aussage. Und wer glaubt schon diesen haarigen Bombenlegern in Black Block Kampfanzug?:rolleyes: (<-Sarkasmus)


Der lustige Polizist mit der "Sprühdose". Angezeigt von den Kollegen. Bevor oder nachdem das Video bekannt wurde? Das ist ja immer die Frage. Und manchmal, ja manchmal möchten auch die netten Kollegen einem unliebsamen Kamerad eins auswischen, das ändert nichts am inhärenten Korpsgeist.

DIABOLOS
2014-06-05, 16:25:35
Hab mir schon vor Tagen gesagt, dass es garnichts bringt hier was zu schreiben. Wird sich eh alles zurecht gedreht. Hätte ich mal bei bleiben sollen.

Auf Fragen wird ebenso selten geantwortet.

Der Beamte in dem Video ist garnicht zu erkennen, da nur von der Seite gefilmt. Wäre er nicht aus eigenen Reihen anzeigt worden, wäre ihm nichts passiert. Ob das nun zur Anzeige gebracht wurde, um ihm eins auszuwischen, weil ein Video davon existiert oder es auch so getan worden wäre, kann man kaum feststellen.
Zumindest ist der Beamte vom Dienst suspendiert. Wie es jetzt weiter läuft wird man sehen.

Und damit zurück in den Lesemodus.

Unicous
2014-06-05, 17:28:30
Wenns nach mir ginge könnte dieser harmlose Ausraster unter ferner liefen abgeharkt werden einmal auf die Finger gehauen du du du mach das nie wieder...solange die wirklich krassen Körperverletzungen (obwohl auch Pfefferspray vereinzelt permanente Augenschäden verursachen kann) mal intern angezeigt und verfolgt würden. Du tust so, als wäre das heroisches Verhalten und an der Tagesordnung mitnichten ist dem so. Wie die kurze (und viele andere) Reportage zeigt. Beamte können schalten und walten, bzw. treten und schlagen wie sie wollen, sie könnten am Ende des Tages sogar befördert werden (nicht auf Grund aber trotz dieser Vergehen). Disziplinarverfahren verlaufen im Sande. Anzeigen verlaufen im Sande, Zivilverfahren werden eingestellt. Aussage gegen Aussage, bzw. lädierter Handknöchel gegen zertrümmertes Jochbein.


Beim Zurechtdrehen, wie du es nennst, sind Polizei und Gewerkschaften wahre Meister. Dass es immer auf die Perspektive ankommt und die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, das kann gar nicht sein. Die Polizei hat recht und wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns.

ShadowXX
2014-06-06, 08:07:18
Auf Fragen wird ebenso selten geantwortet.

Es wurde auf alle Frage geantwortet....nur vielleicht nicht das was du gerne hören wolltest.


Der Beamte in dem Video ist garnicht zu erkennen, da nur von der Seite gefilmt. Wäre er nicht aus eigenen Reihen anzeigt worden, wäre ihm nichts passiert.
Wenn nicht jemand von seinen eigenen Leute ihn angezeigt hätte, hätte der ganze Zug vor Gericht gehört wenn Sie meinen Ihn decken zu müssen.....


Mach doch mal die Probe auf Exempel: geh zu einem Polizisten und frage ihn nach seiner Dienstnummer, vielleicht 1ner von 10 gibt Sie dir dann, obwohl Sie gesetzlich verpflichtet sind diese zu nennen.
Und dann weigere dich mal deinen Perso vorzuzeigen....10 von 10 Bullen nehmen dich dann mit aufs Revier, notfalls mit extremer Gewaltanwendung.

Beweisumkehr, dann aber für alle...
http://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung

Sorry, aber das Problem an der Sache ist, das Gerichte grundsätzlich fast nur den Darstellungen von Polizisten glauben. Dem muss, da es scheinbar nicht aus den Köpfen der Richter rauszubekommen ist, etwas entgegengesetzt werden. Da wäre eine Beweislastumkehr nicht schlecht, aber sicher nicht das optimale.

Mann könnte natürlich denken das die Kennzeichnung mit Klettverschluss an der Uniform befestigt ist, weil Hundertschaften in Züge und diese wiederum in Gruppen aufgeteilt sind. Die Gruppe natürlich eine feste Größe haben und somit nur ein gewisser Pool an Nummern zur Verfügung steht und hinter jeder Nr. eine Gewisse Aufgabe/Position steckt.
Außerdem nicht jeden Tag alle Beamten im Dienst sind, sei es weil sie im Urlaub, krank oder auf Lehrgang sind. Hinzu kommt das auch noch die Beamten innerhalb der Gruppen rotieren um nicht immer die gleichen Aufgaben/Position wahrzunehmen.

Das ist natürlich Blödsinn. Es geht nur darum sie schnell entfernen zu können.

Ja, das ist Blödsinn. Es wäre ein einfaches jedem Polizei-Beamten im Bundesgebiet eine eindeutige Nummer zu verpassen, jedem. Eine Nummer die er einmal bei Dienstantritt bekommt und Ihn dann sein ganzen Polizistenleben begleitet.
Das ist 0 Problem. Da braucht man den ganzen Kokolores mit Nummer vor Demos verteilen & co. auch nicht mehr machen (spart also Zeit und Geld).
Das will man aber nicht...man möchte ja am liebsten gar keine Nummern und Namen (siehe Polizeigewerkschaften).
Es geht einzig und allein darum die Identität und Uuordbarkeit so schwer wie möglich zu machen....damit Polizisten möglichst wenig für Übergriffe belangt werden können.

Ich habe selbst beobachtet (mehrfach bei Demos) wie sich Polizisten die Nummern gegenseitig wieder entfernt haben, 2-3 Minuten nachdem Sie angebracht wurden.....so bringt das gar gar nix.
Und die normalen Streifenpolizisten haben so oder so keine Nummer.

RoNsOn Xs
2014-06-06, 09:05:03
Hast du mal über die Konsequenzen nach gedacht von deinem Vorschlag von nicht-rotierenden Nummern?
Irgendwann hätte man auch Namen und Anschrift von einer jeweiligen Nummer.
Iwann tauchen vermehrt die gleichen Nummern auf über die man sich dann im Internet auslässt.
Man wird voreingenommen und im Vorfeld von diversen Hools/Schlägern/Menschen evtl zu Unrecht verurteilt.
-> was ihn.. ..sein ganzen Polizistenleben begleitet
(y)

ShadowXX
2014-06-06, 09:12:42
Hast du mal über die Konsequenzen nach gedacht von deinem Vorschlag von nicht-rotierenden Nummern?
Irgendwann hätte man auch Namen und Anschrift von einer jeweiligen Nummer.
Iwann tauchen vermehrt die gleichen Nummern auf über die man sich dann im Internet auslässt.
Man wird voreingenommen und im Vorfeld von diversen Hools/Schlägern/Menschen evtl zu Unrecht verurteilt.
-> was ihn..
(y)
Ja und? Damit ist er nur jedem anderen Menschen gleichgestellt.

Du verstehst es IMHO nicht: genau das ist der Sinn und Zweck. Damit man die schwarzen Schafe der Polizisten schnell erkennt und sich nicht mehr herausgeredet werden kann: "Das war aber ein ganz anderer" oder "Er macht das zum ersten mal".
Genau das soll mit den eindeutigen Nummern erreicht werden: Die Anonymität aufbrechen.
Auch zeigt das Beispiel anderer Staaten, wo so etwas gang und gäbe ist, das eben so einen eindeutige Kennzeichnung keine Nachteile für Polizisten bringt.

Davon abgesehen: wenn ein Polizist wirklich so oft scheisse baut, das seine Nummer im Internet Diskutiert wird, dann hat dieser das auch verdient.
Und ganz nebenbei: wer nicht zu verbergen hat, hat doch auch nichts zu befürchten, oder? Zumindest sagen das ja immer alle Politiker und Polizisten und die müssen ja wissen, nicht?

Im Prinzip zeigt deinen Aussage, das du Angst hast, dass oftmals über die Strenge handelne Polizisten einfach identifiziert werden können...darf ich fragen warum? Dein Text hätte so auch 1:1 so im Polizeigewerkschaftspropagandamaterial stehen können...

RoNsOn Xs
2014-06-06, 09:28:08
Nein, ich habe Angst, dass zu Unrecht Menschen (denn alle sollten gleich sein; in dem Falle Polizisten) diskreditiert werden. Es brauch nur jemanden das Gesicht eines Polizisten nicht gefallen haben, oder aus privaten Gründen Stress mit eben diesem haben, schon wird derjenige im Netz gehetzt und diffarmiert.

Und schon ist deine Aussage entkräftet, dass jeder der im Netz landet es auch verdient hätte.
Dies würde aus meiner Sicht der Dinge schamlos ausgenutzt werden, und sei es nur aus einer "Laune" heraus.

Ich sehe "Nummern auf Lebenszeit" als nicht erstrebenswert aus diesen Gründen an.
Anonymität und Freiheit sind das höchste Gut.

Xilavius
2014-06-06, 09:30:36
Ja und? Damit ist er nur jedem anderen Menschen gleichgestellt.

Du verstehst es IMHO nicht: genau das ist der Sinn und Zweck. Damit man die schwarzen Schafe der Polizisten schnell erkennt und sich nicht mehr herausgeredet werden kann: "Das war aber ein ganz anderer" oder "Er macht das zum ersten mal".
Genau das soll mit den eindeutigen Nummern erreicht werden: Die Anonymität aufbrechen.
Auch zeigt das Beispiel anderer Staaten, wo so etwas gang und gäbe ist, das eben so einen eindeutige Kennzeichnung keine Nachteile für Polizisten bringt.

Davon abgesehen: wenn ein Polizist wirklich so oft scheisse baut, das seine Nummer im Internet Diskutiert wird, dann hat dieser das auch verdient.
Und ganz nebenbei: wer nicht zu verbergen hat, hat doch auch nichts zu befürchten, oder? Zumindest sagen das ja immer alle Politiker und Polizisten und die müssen ja wissen, nicht?

Im Prinzip zeigt deinen Aussage, das du Angst hast, dass oftmals über die Strenge handelne Polizisten einfach identifiziert werden können...darf ich fragen warum? Dein Text hätte so auch 1:1 so im Polizeigewerkschaftspropagandamaterial stehen können...

In den Zeiten von Social Media und Shitstorms bist du echt der Meinung das dies der richtige Weg wäre?
Ich bin völlig gleicher Meinung das Polizisten zivilrechtlich genauso belangt werden sollten wie normale Bürger, aber es sollte nicht jeder Mist aufgebauscht werden.
Vor 50 Jahren hat sich noch niemand drum geschert wenn einer ein rüdiges Handzeichen einem anderen im Straßenverkehr zeigte, heutzutage ist dies schon fast ein schweres Verbrechen und die Menschen fühlen sich viel zu verletzt und wollen den "Täter" gleich im Knast sehen, wie jämmerlich das schon alleine ist.
Die Gesellschaft sollte mal umdenken lernen und nicht provozierend handeln wie es zur Zeit ist. Es gibt kaum noch Demos wo keine Polizisten "dumm" angemacht werden, Polizeisperren durchbrochen werden oder gar sogar Steine fliegen.

schokofan
2014-06-07, 10:03:29
Das Thema finde ich etwas merkwürdig. Verglichen mit nahezu allen anderen Ländern in denen ich so war erscheint mir die Polizei in Deutschland bereits ab der Ausbildung sehr bemüht Vorfälle zu vermeiden, die durch Brutalität gekennzeichnet sind. Sicher funktioniert das nicht immer, aber doch überaus oft. Auch wenn man das mit der Polizei von vor 30 Jahren oder gar mit der Volkspolizei vergleicht. Die meisten Polizeieinsätze haben doch mit Schießen, Schlagen oder Stechen nichts zu tun, wie man seit gestern Abend für 24h hier sehen kann:
https://twitter.com/PolizeiBerlin_E

Kosh
2014-06-07, 10:48:02
Letztens wurde bei einem Kumpel sehr rabiat die Wohung geräumt (beim zweiten Mal. Normalerweise wird erst beim dritten Mal geräumt), weil sich angeblich Leute aus dem gegenüberliegenden (also auf der anderen Straßenseite) Haus über den Lärm beschwert hätten. Dabei wurde auch eine Freundin, die in der Wohung wohnt, von einem sie zwei Köpfe überragenden Polizisten geschubst, weil sie ihm keinen Zutritt zur Wohnung gewähren wollte und sich ihm mit ihrem zierlichen Körper entgegenstellte (ihr gutes Recht, die Herren haben ja keinen Durchsuchungsbefehl). Der Typ stand trotzdem schon mitten im Flur und hat die Leute angepöbelt (auch körperlich, ein Kampfmesser hatte er glaube ich auch). Eine nette Dame in Zivil hat mit ihrem Pfefferspaycontainer kokettiert und ihn scherzhaft auf jemanden gerichtet. Die Polizisten waren so aggressiv und nicht diskutierfähig, das war schon beängstigend. Wir haben keinen Widerstand geleistet, wollten lediglich nicht schon um kurz nach 12 die Party verlassen, nur weil das Fenster zur Straße geöffnet war. Im Haus selbst hat sich übrigens niemand beschwert.:rolleyes:

Ihr habt also Lärmbelästigung begangen, seid schon verwarnt worden aber habt weiter gemacht und beschwert euch dann, das schon beim 2ten Mal die Wohnung geräumt wurde??

Weil nach EURER Meinung man ja noch einmal Lärmbelästigung frei hat?????

Meine Fresse, ein perfektes Musterbeispiel, wie lächerlich die Sichtweise gewisser ach so braver Bürger ist.

Die Polizei braucht bei sowas keinen Durchsuchungbefehl. Sie durchsucht ja auch nichts. Sie beseitigt eine Störung der Öffentlichen Ruhe.

Und die Polizei kann auch beim 2ten Mal die Störung beseitigen. Wird in der Regel eigentlich auch soi gemacht.

Oder meinst du,die Polizei hat Nachts nicht zu tun und hat Zeit, zu jeder Ruhestörung dreimal hinzufahren???

Und welcher Polizist hat denn ein Kampfmesser dabei??? Für was denn überhaupt?

Für Messerkämpfe? :D
Einen Letterman haben einige am Gürtel, glaube da ist auch ein Messer dran,oder?
Das ist dann aber ein besseres Schweizer Taschenmesser.
Aber Kampfmesser??
Extrem unwahrscheinlich. Das dürfte er gar nicht einsetzen,weil er Pistole und Pfefferspray hat.
Glaube ein paar Bundesländer haben auch noch einen Teleskopschlagstock, aber da bin ich mir nicht sicher.

Aber sorry, bei Leuten wie dir weiß ich genau, wie man eure "Polizei ist böse und so gewalttätig" Aussagen einordnen kann.

Unicous
2014-06-07, 11:07:01
Ich glaube nicht, dass sie David Letterman an ihrer Hose haben, aber danke für deinen...äääh... input.:rolleyes:
Es war ein Messer. Kein Schweizer Buttermesser, ein richtiges Messer. Ob er damit seinen Apfel schäle will ist mir egal. Der Herr war übrigens von der Kripo (der Einzige). Warum weiß ich das? Er hat mir sein güldene Marke gezeigt.

Du warst ja offensichtlich da und kannst das alles einschätzen.


Warum sind sie ein zweites Mal gekommen? Weil, wie ich bereits gesagt hatte, jemand das Fenster wieder geöffnet hatte.

Die Polizei darf deine Wohnung nicht betreten, Doktor von und zu Schlaumeier. Es war eine Party und nicht Gefahr im Vollzug. Und einen richterlichen Beschluss hatten sie auch nicht. Beschäftige dich erst einmal mit den Gesetzen.
Meine Freundin kann sich als Bewohnerin dem Polizisten in den Weg stellen und es bestand keinerlei Not von diesem Polizisten, sie zu schubsen und andere Gäste anzugehen.

"Ahh sorry bei Leuten wie dir weiß ich genau, ich kenne dich nicht und würde mir nie anmaßen irgendwelche Aussagen über dein Gemüt zu machen."

Hab das mal gefixt. Wer sind eigentlich "Leute wie ich"? Kannst du das mal näher erläutern, wenn du die Sache schon so persönlich machst und mich als Person angreifst?

SOL
2014-06-07, 12:42:32
Wer sind eigentlich "Leute wie ich"? Kannst du das mal näher erläutern, wenn du die Sache schon so persönlich machst und mich als Person angreifst?

Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet wurde, will ich anhand deiner Postings meine grobe Einschätzung zu deiner Person abgeben:
Du bist jemand, der, aus welchen Gründen auch immer, jedem Polizeibeamten sofort mit einer extrem negativen Grundhaltung gegenübertritt.

Ich hatte auch hin und wieder Kontakt mit der Polizei, sei es auf der eigenen Geburtstagsfeier (ebenfalls Beschwerden wegen Lärmbelästigung), allgemeine Verkehrskontrollen, beinahe Unfall mit einem Streifenwagen (Vorfahrt genommen, inklusive 4 besoffenen Freunden im Gepäck), oder auf dem Heimweg von einer Party, bei dem wir mit genug Alkohol im Blut zwecks Abkürzung über das eingezäunte Grundstück einer kommunalen Einrichtung gelaufen sind und genau beim Überklettern des Zaunes erwischt worden sind. Was ist jeweils passiert? Nichts, auch wenn gerade die Sache mit dem Zaun oder der beinahe-Unfall doch gute Gelegenheiten gewesen wären, uns mal richtig rund zu machen, denn das ist ja die Lieblingsbeschäftigung eines jeden Polizisten laut deiner Aussagen. Bei einer Verkehrskontrolle war tatsächlich mal ein Polizist dabei, den ich auf persönlicher Ebene als Arsch einschätzen würde, aber auch der hat keine Probleme gemacht.

Woran liegts? Wahrscheinlich bin ich in deinen Augen auch nur ein Duckmäuser. Ich sehe den Grund eher darin, dass ich jedem Polizisten mit einem gewissen Respekt und Freundlichkeit gegenübertrete. Aber das tue ich auch allen anderen Mitmenschen gegenüber, bzw. gehe gewissen Personen vorsorglich aus dem Weg (allerdings nicht aufgrund ihres Berufes). Wenn sie sich dann wirklich als Arschlöcher entpuppen, OK, dann muss man halt weitersehen.

Unicous
2014-06-07, 13:49:20
Tja. Auch du kennst mich nicht im Geringsten. Ich hatte bis jetzt drei persönliche Begegnungen mit der Polizei. Das erste Mal bin ich mit meinem Fahrrad in die Seitentür eines Autos geknallt weil ich auf einem bis dato nicht ausgewiesenen Fahrrad-/Gehweg gefahren bin (Nach meinem Unfall wurde das geändert, dennoch habe ich einen Bescheid vom Polizeipräsidenten bekommen) und der Herr es nicht für nötig hielt nach rechts und links zu schauen (er parkte gerade Neuwagen von einem Autolaster in ein Parkhaus). Das zweite Mal weil ich von der roten Ampel auf den Fahrradweg gewechselt bin. Und das dritte Mal als ich nachts mit dem Fahrrad nach Hause fuhr und ein Polizist auf dem Heimweg meinte ich würde torkeln.:rolleyes: Nur weil man Bodenwellen und sonstigen Hindernissen ausweicht, ist man nicht gleich betrunken.:wink:

Ansonsten bin ich ein anständiger DEUTSCHER Bürger. So richtig schön spießig.;)

Aber, als Bürger der Bundesrepublik Deutschland muss man sich wehrhaft zeigen gegen Elemente die die Demokratie versuchen auszuhöhlen. Und bei der Demonstration der wehrhaften Demokratie, der streitbaren Demokratie (http://de.wikipedia.org/wiki/Streitbare_Demokratie) kommt es doch manchmal ( bzw. immer) zu Beobachtungen, dass die Wächter der Demokratie auch kräftig daran nagen.

Ich respektiere jeden Menschen, achte seine Würde und seine körperliche Unversehrtheit. Im Gegenzug verlange ich, dass mir der gleiche Respekt entgegengebracht wird. Und nicht nur mir. Auch meinen Mitmenschen. Und daher kann ich es nicht ertragen, wenn links und rechts Menschen von, sagen wir übermotivierten, Polizisten mit Schlägen Tritten oder ähnlichem bedacht werden. Wenn ich sehe, wie Menschen im Lauf das Bein gestellt wird (von Polizisten), die dann auf die Fresse fallen und sich im Bestfall nur eine Beule holen, dann steigt innerlich die Wut hoch. Aber sie äußert sich nicht durch körperlich Aggressivität sondern die Wut entsteht durch die Hilflosigkeit. Ich kann diesen Menschen, der willentlich die Gesundheit eines anderen gefährdet, ohne Not und Gefährdung nicht anzeigen, wenn ich das mache (und nach der Dienstnummer frage) bekomme ich im Bestfall ein Tonfa in die Fresse. Ich verurteile auch jedwede physische Aggression der Demonstranten nur äußert sich diese meist! nicht in solch abstrusen Gewaltorgien.

Zivilem Ungehorsam der ohne Gewalt ausgedrückt wird, kann nicht mit Gewalt geantwortet werden. Sitzblockaden als Nötigung o.ä. zu werten um einen Straftatbestand zu erfüllen, ist das Letzte.



Aber schön wie ihr das Ganze ins Persönliche drängt. Es scheint ihr habt keine wirklichen Argumente. Ihr dichtet mir Vorstellungen und Eigenschaften an nur um die Diskussion zu ersticken.

Es geht hier nicht um mich sondern um Poliziebrutalität. Meine Anekdoten dienen lediglich dazu meine mit Fakten und Quellen unterlegten Argumente anzureichern. Ihr kommt im Gegenzug mit eurem Gefühl und eurer Empörtheit, wie sich nur erdreisten kann kritisch gegenüber der Polizei zu sein.

Jede Institution muss hinterfragt werden. Wenn der Mensch und gerade der deutsche Bürger alles hinnimmt ohne nachzufragen sind wir am Ende wieder dort angelangt was uns erst zu dieser wehrhaften, streitbaren Demokratie "geführt" hat.


(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html

Das man der Polizei und anderen Verfassungsschutzorganen nicht unwidersprochen vertrauen kann, zeigen die Entwicklungen der letzten zwei Jahre sehr deutlich.

Jedes Organ eines Staates braucht einen unabhängigen Wächter. Auch die Exekutivorgane. Die Exekutive kann sich nicht selbst überwachen. Die Polizei kann nicht die Polizei überwachen. Unabhängige Kontrolle, statt freiwilliger Selbstkontrolle.

Es geht hier nicht um "die" Polizisten. Es geht um "die" Polizei. Als Exekutivorgan.

Das ist ein strukturelles Problem. Und nicht ein Problem Einzelner. Ihr versucht mir die Worte im Mund umzudrehen und behauptet ich hätte Probleme mit jedem einzelnen Polizisten. Das stimmt nicht. Das habe ich auch so nie gesagt. Als demokratischer Bürger, liegt mir nichts näher als eine eine wehrhafte Polizei zu haben die die freiheitlich-demokratischen Grundordnung verteidigt. Aber das kann man natürlich nicht machen indem man sie gleichzeitig verletzt. Ein Paradoxon und ganz klar eine Gratwanderung.
Aber der Beruf des Polizisten ist eben eine Gratwanderung. Wenn man nicht geeignet ist und die Anforderungen nach längerer Zeit nicht mehr erfüllt, müssen Konsequenzen gezogen werden. Das ist in jedem anderen Berufszweig genauso. Meist sogar noch rigoroser. Ein Arzt der andauernd Fehler macht, dem wird dann eben die Approbation entzogen. Bei der Polizei erst Totschlag begehen, vorausgesetzt der Richter lässt sich nicht von den Zeugenaussagen der "Kollegen" überzeugen.

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-verurteilung-eines-polizisten-wegen-totschlags-rechtskraeftig/

Aber auch hier muss man erstmal vor das BGH in Revision gehen bevor ein Polizist dann mal verurteilt wird.:rolleyes:

Dawn on Titan
2014-06-07, 14:06:20
Gewalt wegen vermeintlicher Lärmbelästigung, so kenne wir die Bullen. Die warten echt nur auf Gelegenheiten. Wenn Du dann noch erkennbar links bist, ist die Sache schon durch.

Tomislav
2014-06-07, 14:20:22
Hallo

Die Polizei darf deine Wohnung nicht betreten, Doktor von und zu Schlaumeier. Es war eine Party und nicht Gefahr im Vollzug. Und einen richterlichen Beschluss hatten sie auch nicht. Beschäftige dich erst einmal mit den Gesetzen.

Du Schlaumeier solltest dich einmal mit den Gesetzen beschäftigen, ein richterlicher Beschluss ist in dem Fall nicht nötig. Der richterliche Beschluss heißt Durchsuchungsbefehl, einen Betretungsbefehl gibt es nicht. Was war es bei euch eine Durchsuchung oder eine Betretung ?

Zitat von http://dejure.org/gesetze/PolG/31.html:
"Die Polizei kann eine Wohnung gegen den Willen des Inhabers nur betreten, wenn dies zum Schutz eines einzelnen oder des Gemeinwesens gegen dringende Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung erforderlich ist."

Ruhestörung ist eine Gefahr für die öffentliche Ordnung, Ruhestörung beseitigen ist Schutz des Gemeinwesens und Wiederherstellen der Ordnung.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-07, 14:37:20
Laber keinen Scheiß. Weder war Gefahr im Verzug noch war die Anlage an. Sie wurde (dauerhaft) ausgeschaltet als die Polizei das zweite Mal kam (und vorher leiser gedreht. Nur hat jemand aus Versehen das Fenster zur Straße wieder geöffnet). Also auch auch kein Grund zu Beschlagnahmung. Auch wollten die Polizisten nicht beschlagnahmen. Das ist eine normale Taktik. Sie fragen ob sie eintreten können, wenn das verneint wird, kommen sie irgendwann trotzdem rein. Und wenn man sich dagegen wehrt (was sein gutes Recht ist) wird das natürlich sofort als Widerstand gegen einen Vollzugsbeamten gewertet.

Du Schlaumeier sollest nicht einfach sinnlos Gesetzestexte posten wenn du sie nicht verstehst. Es bestand keine "dringende Gefahr" (Gefahr im Verzug)
und die öffentliche! Sicherheit wurde auch nicht gefährdet. Wir haben keinem Kriminellen Unterschlupf gewährt oder Ähnliches.

Und Schlaubi Schlumpf. Ein Richter kann keinen Befehl erteilen. Wir sind hier nicht beim Militär. Es heißt Durchsuchungsbeschluss. Wenn du dir mit mir einen Besserwisserwettbewerb anfangen willst, dann solltest du doch ein wenig früher aufstehen.

Es gibt keine "Betretung".;D


Können wir jetzt mal wieder zum Thema zurück, ich sehe schon ihr geilt und hängt euch hier an Banalitäten auf anstatt euch zum wirklichen Thema zu äußern.

Thread derailing much?

Tomislav
2014-06-07, 14:46:47
Hallo

Wenn du der Polizei gegenüber genauso schnell den Geduldsfaden verlierst und in die Fäkaliensprache verfällst, dann verstehe ich wieso du zu den Leuten gehörst die ständig Ärger mit der Polizei haben.
Bieg du dir weiter die Welt so zurecht wie du es brauchst.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-07, 14:49:37
Und wenn du mit deinen Pauschalisierungen und persönlichen Angriffen und nicht themenbezogenen Kommentaren nicht langsam aufhörst... dann, ja dann, wird der Thread bald geschlossen.:wink:


Ich bin Fender Bender, ich biege und biege und biege.



(Vor allen Dingen habe ich gerade erst geschrieben ich habe so gut wie nie Probleme mit der Polizei und du sagst mir nach ich gehöre "zu den Leuten". Muahahaha. Hört sich ganz schön.. naja ich überlasse deiner Imagination wo ich das so einordne).

Tomislav
2014-06-07, 14:55:39
Hallo

nicht themenbezogenen Kommentaren

Meine Kommentare sind Themenbezogen, beim Thema Polizeibrutalität darf man doch die Auslöser der angeblichen Polizeibrutalität ansprechen, erst recht wenn der Betroffene die Auslöser nicht sieht.

deiner Imagination

Die deine Beschreibung über dich in mir auslöst.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-07, 14:59:15
Dein Thema im Moment bin exklusiv ich. Und damit belasse ich es jetzt. Vielleicht mag ja jemand auch mal mit ordentlichen Argumenten kommen anstatt nur zu diskreditieren.:rolleyes:

mir K.O.
2014-06-07, 19:59:52
Laber keinen Scheiß. …….
Nee, brauch Er ja nicht - das machst Du ja schon!!!

Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 25.03.2010 - 14 Wx 9/10 -; Polizei darf bei massiver Ruhestörung eine Wohnung durchsuchen und Lärm verursachende Geräte beschlagnahmen


Gewalt wegen vermeintlicher Lärmbelästigung, so kenne wir die Bullen. ...
… Und dann weigere dich mal deinen Perso vorzuzeigen....10 von 10 Bullen nehmen dich dann mit aufs Revier, notfalls mit extremer Gewaltanwendung. ...
Das es sich hierbei um eine Beleidigung handelt, ist euch sicherlich klar… würde euch jemand in herabwürdigender Weise beleidigen (z.B.: als "linkes, amöbiales Pack"), würdet ihr entweder sofort die Forums-Polizei verständigen oder gleich zum Anwalt rennen. :P

Unicous
2014-06-07, 20:20:27
:rolleyes:

Oberlandesgericht Karlsruhe

Es gibt keine Präzedenzfälle im deutschen Recht. Das Oberlandesgericht kann auch keine Grundsatzentscheidungen treffen.

Wie wäre es wenn du nächstes Mal auch eine Quelle lieferst.

Hier ist der Fall zum Urteilsspruch.

http://www.kostenlose-urteile.de/OLG-Karlsruhe_14-Wx-910_Polizei-darf-bei-massiver-Ruhestoerung-eine-Wohnung-durchsuchen-und-Laerm-verursachende-Geraete-beschlagnahmen.news13834.htm


Die Bewohner der an die Wohnung eines Ruhestörers angrenzenden Nachbarwohnungen hatten die Polizei gerufen, nachdem sie von einem dauerhaften Geräusch gestört wurden. Die Beamten fanden heraus, dass der Brummton von einer elektrischen Laubsäge stammte. Der Mann verweigerte jedoch das Abstellen des Gerätes und erteilte den Polizeibeamten Hausverbot. Als das Geräusch auch am folgenden Tag noch zu hören war, beantragte die Polizeidirektion beim Amtsgericht die Durchsuchung der Wohnung zum Zwecke der Beschlagnahme des Gerätes.

]Mit Beschluss ordnete das Amtsgericht die Durchsuchung der Wohnung[/U] unter Hinweis auf § 31 Abs. 2 Nr. 2 PolG BW an. Zur Begründung hieß es, dass das betriebene Gerät auch während der Abwesenheit des Bewohners der streitgegenständlichen Wohnung einen sehr lauten, sehr störenden Ton verursache. Dieser mache den Aufenthalt in der Nachbarwohnung schwierig oder unmöglich. Es bestehe die Gefahr, dass das Gerät nicht nur kurzzeitig, sondern dauerhaft betrieben und die Gesundheit der Nachbarn erheblich gefährdet würde. Eine andere geeignete Maßnahme als die Durchsuchung sei nicht ersichtlich, da sich der Mann geweigert habe, das Gerät abzustellen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe bestätigte, dass die Anordnung der Durchsuchung der Wohnung rechtens gewesen sei.

Wie gesagt wenn man es schon besserwissen will, dann sollte man es auch... besser wissen.;D

Ihr Oberjuristen, ihr.

Tomislav
2014-06-07, 20:36:23
Hallo


Wie gesagt wenn man es schon besserwissen will, dann sollte man es auch... besser wissen

Du versteifst dich immer auf Durchsuchung, das bei euch war aber eine Betretung und keine Durchsuchung. Willst oder kannst du nicht verstehen das es da einen Unterschied gibt ?

Grüße Tomi

P.S. Nur weil du groß schreibst wird dein Unsinn nicht besser.

Unicous
2014-06-07, 20:39:56
Es gibt keine "Betretung". Wir reden doch hier nicht über eine Wohnungsbesichtigung.

My home is my castle. Nicht mi cas es su casa.


Die Polizei darf nur bei Gefahr im Verzug rein und auf "Einladung". Wie bei Vampiren.

Du darfst mich natürlich gerne mit Rechtsprechung aufklären. Denn dein Wort reicht mir nicht.

No betreting in Germany.

Du redest also von Unsinn wenn es um die Urteilsverkündung des Oberlandesgerichtes Karlsruhe geht? Du nimmst es mit der FDGO wohl nicht so ernst, was?

gnahr
2014-06-07, 20:42:22
Polizei darf bei massiver Ruhestörung eine Wohnung durchsuchen und Lärm verursachende Geräte beschlagnahmen
du willst jetzt sagen bei dir würde die bullen-truppe das geöffnete fenster ausbauen und mitnehmen? :rolleyes:
ja, dafür ist die gewalttätige stürmung des privatesten lebensbereiches unter akkutem zwang absolut gerechtfertigt... nicht!

Unicous
2014-06-07, 20:45:00
Und nochmal für dich speziell mein lieber Oberstaatsanwalt Tomislav:

http://dejure.org/gesetze/GG/13.html

Artikel 13

(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

[...]

Tomislav
2014-06-07, 20:45:17
Hallo

Es gibt keine "Betretung". Wir reden doch hier nicht über eine Wohnungsbesichtigung.


Selbstverständlich gibt es ein betreten der Wohnung, was ist es denn sonst wenn die Polizei nur rein kommt und nichts durchsucht ?

Zitate (Ausschnitte) von http://www.bundesrecht24.de/cgi-bin/lexsoft/bundesrecht24.cgi?chosenIndex=0708&source=link&highlighting=off&xid=167231,45:
Die Polizei kann eine Wohnung ohne Einwilligung des Inhabers betreten und durchsuchen, wenn:
- Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sich in ihr eine Sache befindet, die nach § 43 Nr. 1 sichergestellt werden darf.
- von der Wohnung Immissionen ausgehen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer zu einer erheblichen Belästigung der Nachbarschaft führen.

Lärm ist auch eine Immission die zu einer erheblichen Belästigung der Nachbarschaft führen kann, bei Ruhestörung darf z.B. die Musikanlage im Wiederholungsfall beschlagnahmt werden.

Grüße Tomi

Unicous
2014-06-07, 20:53:28
Wie war das mit dem Fäkalsatz... siehe oben.


"betreten und durchsuchen". Um zu durchsuchen muss ich natürlich die Wohnung erst betreten.

Tomislav. Du hast leider keinen Schimmer von den deutschen Gesetzen.


Von rododrf.de (Polizeiliches Grundlagenwissen für Studium und Praxis)

http://www.rodorf.de/04_staatsr/gr_15.htm

Der Schutzbereich ist berührt, wenn ein Amtswalter oder ein Beauftragter trotz des entgegenstehenden Willens des Verfügungsberechtigten körperlich in eine Wohnung "eindringt".

Ohne Dursuchungsbeschluss oder Gefahr im Verzug (die nachträglich natürlich von einem Richter bestätigt werden muss) kein Betreten der Wohnung.

Basta.Punkt. Da gibt es keine Debatte. Das mag deinem Rechtsverständnis nicht entsprechen, but who cares.


Was war nochmal das Thema, Tomislav?

Achso zu deinem Link:

Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (PolG NRW)

Nicht anwendbar auf Berlin wo das Beschriebene geschehen ist. Glaubst du mir nicht? Guck es einfach nach. NRW ist glaube ich eine Ausnahme und da gibt es auch eine Debatte ob es rechtens ist.


Und nicht "Gefahr im Verzug" und Durchsuchungsbeschluss vergessen.

Tomislav
2014-06-07, 21:04:26
Hallo

Wie war das mit dem Fäkalsatz... siehe oben.

Fäkalsätze sehe ich weiterhin nur bei dir.

"betreten und durchsuchen". Um zu durchsuchen muss ich natürlich die Wohnung erst betreten.

Zitat aus deinem eigenen Link:
"Allein das Betreten einer Wohnung ohne Einwilligung des Inhabers und die Anordnung der Polizei, die Wohnung zu verlassen, sind keine Durchsuchungen"

Tomislav. Du hast leider keinen Schimmer von den deutschen Gesetzen.

Stimmt ich dummer gebürtiger Ausländer habe keine Ahnung von deutschen Gesetzen, wie konnte ich nur so blöd sein mit einem allwissenden deutschen eine Diskussion anzufangen.

Und nicht "Gefahr im Verzug" und Durchsuchungsbeschluss vergessen.

Und nicht vergessen es gibt einen Unterschied zwischen Durchsuchung und Betreten.

Grüße Tomi