PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RIP Neil Armstrong


schreiber
2012-08-25, 21:13:02
Der erste Mann auf dem Mond ist tot.

RIP

Exxtreme
2012-08-25, 21:23:56
R.I.P.

War bestimmt kein einfaches Unterfangen damals.

Fairy
2012-08-25, 21:28:21
R.I.P.

ngl
2012-08-25, 21:40:01
Wow das kommt als Schock.

DK2000
2012-08-25, 21:41:06
Did his last step for a man - R.I.P. Neil Armstrong...

Herr Doktor Klöbner
2012-08-25, 21:42:53
Schon Irrsinn, er stieg damals in eine 100 Meter hohe Rakete mit 1000 Tonnen hochexplosiver Stoffe betankt, die Besatzung musste hochpräzise Manöver durchführen, die in unglaublich simplen und wirklichkeitsfremden Simulatoren geübt wurden und gegen jede Wahrscheinlichkeit kam er und alle anderen Mondastronauten wieder zurück und durfte ein langes und erfülltes Leben führen.

Hätten damals schon smarte kostendrückende BWL-Affen und PR-Deppen das Sagen gehabt statt von einer Vision besessenen Ingenieuren wäre er schon 1969 gestorben.

Ich habe eine große Hochachtung über alle die damals an diesem Projekt beteiligt waren, RIP.

Surrogat
2012-08-25, 21:47:11
Einer der größten Helden meiner Jugend ist von uns gegangen, sein name wird für immer in den Annalen der menschheit stehen, direkt neben dem ersten menschen auf dem Mars etc.

RIP Neil, wir gedenken deiner

PS: 2012 ist ein verdammtes Scheissjahr, so viele....

Hübie
2012-08-25, 21:48:44
Schon Irrsinn, er stieg damals in eine 100 Meter hohe Rakete mit 1000 Tonnen hochexplosiver Stoffe betankt, die Besatzung musste hochpräzise Manöver durchführen, die in unglaublich simplen und wirklichkeitsfremden Simulatoren geübt wurden und gegen jede Wahrscheinlichkeit kam er und alle anderen Mondastronauten wieder zurück und durfte ein langes und erfülltes Leben führen.

Hätten damals schon smarte kostendrückende BWL-Affen und PR-Deppen das Sagen gehabt statt von einer Vision besessenen Ingenieuren wäre er schon 1969 gestorben.

Ich habe eine große Hochachtung über alle die damals an diesem Projekt beteiligt waren, RIP.

Klasse ausgedrückt :up:
Er war für mich das Sinnbild unserer Raumfahrt :biggrin:

Spasstiger
2012-08-25, 21:52:06
Oh, hatte vor ein paar Tagen noch gelesen, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, da wurden etliche Besserungswünsche getwittert. Hatte da schon das ungute Gefühl, dass er dieses Jahr nicht mehr überleben würde. Er war die Personifizierung eine wahr gewordenen Menschheitstraums und wird wohl niemals in Vergessenheit geraten. Guten Flug wohin auch immer. :frown:

Der Sandmann
2012-08-25, 22:23:57
Schon Irrsinn, er stieg damals in eine 100 Meter hohe Rakete mit 1000 Tonnen hochexplosiver Stoffe betankt, die Besatzung musste hochpräzise Manöver durchführen, die in unglaublich simplen und wirklichkeitsfremden Simulatoren geübt wurden und gegen jede Wahrscheinlichkeit kam er und alle anderen Mondastronauten wieder zurück und durfte ein langes und erfülltes Leben führen.

Hätten damals schon smarte kostendrückende BWL-Affen und PR-Deppen das Sagen gehabt statt von einer Vision besessenen Ingenieuren wäre er schon 1969 gestorben.

Ich habe eine große Hochachtung über alle die damals an diesem Projekt beteiligt waren, RIP.

Sehr schön geschrieben ... +1

Und zum Teufel mit allen Mondlandungsverschwörungsanhängern.

Saw
2012-08-25, 22:26:41
R.I.P.

(del)
2012-08-25, 22:47:14
Er war für mich das Sinnbild unserer Raumfahrt :biggrin:
Für mich nicht. Armstrong ist für mich das Sinnbild einer leider vergangenen Raumfahrt, die noch von visionären Forschern und Wissenschaftlern bestimmt wird und nicht von Ökonomen, Managern und sparwütigen Politikern.

Raumfahrt war mal etwas wirklich Fantastisches, zum Träumen. Heutige Raumfahrt ist häufig nur noch durch Rechenschieber, Haushaltsmittel und Legislaturperioden definiert.

Ein letzter Wink zum Mond... :frown:

Pirx
2012-08-25, 22:47:27
Sehr schön geschrieben ... +1

Und zum Teufel mit allen Mondlandungsverschwörungsanhängern.
nö, zum Teufel mit BWL-Affen und PR-Deppen:(

RIP

vad4r
2012-08-25, 23:10:10
Schon Irrsinn, er stieg damals in eine 100 Meter hohe Rakete mit 1000 Tonnen hochexplosiver Stoffe betankt, die Besatzung musste hochpräzise Manöver durchführen, die in unglaublich simplen und wirklichkeitsfremden Simulatoren geübt wurden und gegen jede Wahrscheinlichkeit kam er und alle anderen Mondastronauten wieder zurück und durfte ein langes und erfülltes Leben führen.

Hätten damals schon smarte kostendrückende BWL-Affen und PR-Deppen das Sagen gehabt statt von einer Vision besessenen Ingenieuren wäre er schon 1969 gestorben.

Ich habe eine große Hochachtung über alle die damals an diesem Projekt beteiligt waren, RIP.

Kann mich nur anschließen, super ausgedrückt.
RIP

Lyka
2012-08-25, 23:12:32
RIP, fand ihn und das Programm an sich richtig gut... gibts eigentlich empfehlenswerte Literatur zu dem Thema?

Blackland
2012-08-25, 23:29:22
Meine virtuelle Kondulenz - egal ob Mond oder nicht!

Alleine das Wirken hat die Menschheitsgeschichte verändert, egal wie man es sehen will!

RESPEKT für einen Pionier der Raumfahrt!!

Avrojet
2012-08-25, 23:31:26
RIP Neil:
http://www.youtube.com/watch?v=WhZhzt1rh7o

Ein gutes Buch:
A Man on the Moon: The Voyages of the Apollo Astronauts
Andrew Chaikin
http://www.amazon.de/Man-Moon-Voyages-Apollo-Astronauts/dp/0141041838/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1345930210&sr=8-1

Hübie
2012-08-26, 01:12:53
Für mich nicht. Armstrong ist für mich das Sinnbild einer leider vergangenen Raumfahrt, die noch von visionären Forschern und Wissenschaftlern bestimmt wird und nicht von Ökonomen, Managern und sparwütigen Politikern.

Raumfahrt war mal etwas wirklich Fantastisches, zum Träumen. Heutige Raumfahrt ist häufig nur noch durch Rechenschieber, Haushaltsmittel und Legislaturperioden definiert.

Ein letzter Wink zum Mond... :frown:

Du musst das langfrisitg sehen. Es werden wieder andere Zeiten kommen. Eines ist klar: Dieser Mann und seine Crew (Edwin Aldrin & Michael Collins) haben Geschichte geschrieben. Welchen Platz sie einnehmen werden unsere Kindeskinder wohl erst erfahren.
Albert Einstein ist für uns auch ein Mythos. Aber er war da... :smile:

DELIUS
2012-08-26, 02:06:20
Zwischen:

Christoph Kolumbus <-> Neil Armstrong
mach ich keinen Unterschied.

R.I.P.

Zergra
2012-08-26, 11:04:56
Schon Irrsinn, er stieg damals in eine 100 Meter hohe Rakete mit 1000 Tonnen hochexplosiver Stoffe betankt, die Besatzung musste hochpräzise Manöver durchführen, die in unglaublich simplen und wirklichkeitsfremden Simulatoren geübt wurden und gegen jede Wahrscheinlichkeit kam er und alle anderen Mondastronauten wieder zurück und durfte ein langes und erfülltes Leben führen.

Hätten damals schon smarte kostendrückende BWL-Affen und PR-Deppen das Sagen gehabt statt von einer Vision besessenen Ingenieuren wäre er schon 1969 gestorben.

Ich habe eine große Hochachtung über alle die damals an diesem Projekt beteiligt waren, RIP.
Gute gemacht ;)
ich wäre jedenfalls nicht in die Rakete gestiegen :D

R.I.P

Herr Doktor Klöbner
2012-08-26, 11:25:35
Das erinnert mich an die einzige gute Dialogzeile in Armageddon: " Wir sitzen hier in einem Raumschiff aus einer Million Teilen, jedes vom billigsten Anbieter...."

Das Apollo Programm ist halt wirklich bemerkenswert da exzellente Ingenieure es so gut wie möglich machen wollten und sich um Dinge wie Kosten und Einsparmöglichkeiten nicht scherten.

Ich finde das ganze Programm angesichts der damaligen technischen Möglichkeiten als absoluten Triumph.

Heute könnte man mit aktueller Computertechnik in abgesehen von der Schwerelosigkeit sehr real wirkenden Simulatoren üben.

Damals hatte man nur sehr primitive "analoge" Simulatoren, sieht man gut im Film Appollo 13. Und dennoch hat die Crew den Flug fehlerlos bewältigt.

Ich wäre auch nicht in die Rakete gestiegen, am meisten Bauchweh hätte ich vor dem Moment wenn man die Starttriebwerke der Landefähre anwirft.
Da hätte ich vorher tausendmal geträumt das nichts pasiert und der ADAC ist dann sehr weit weg.

tomvos
2012-08-26, 11:26:31
RIP Neil Armstrong — als Symbolfigur hast du mehr für die Menschheit erreicht, als es dir als Mensch jemals möglich war.


RIP, fand ihn und das Programm an sich richtig gut... gibts eigentlich empfehlenswerte Literatur zu dem Thema?

Mein Lieblingsbuch zu dem Thema ist von Gene Krantz „Failure Is Not an Option“. Es zeigt die Story von Gemini bis Apollo aus Sicht der Operators.


Hätten damals schon smarte kostendrückende BWL-Affen und PR-Deppen das Sagen gehabt statt von einer Vision besessenen Ingenieuren wäre er schon 1969 gestorben.

Anders als heute standen die „PR-Deppen“ im Dienst der Regierung. Die Mondlandung hatte auch einen riesigen PR-Anteil. Ohne dieses öffentliche Bekenntnis zur Mondlandung bis zum Ende der Dekade wäre das Geld vermutlich anstatt in Mondraketen eher in Interkontinentalraketen gesteckt worden.

Den Punkt mit den BWL-Affen kann man bedingungslos stehen lassen. :smile:

EvilTechno
2012-08-26, 12:42:31
Armstrong war der erste auf dem Mond. Columbus war der wievielte in Amerika?

Im Namen aller BWL Deppen erspare ich uns eine Antwort auf diese Ignoranz. Alleine das Beispiel der PR Deppen könnte ja nicht schlechter gewählt worden sein. Für die Entscheider ging es NUR um die PR. (Bevor wieder jemand dazwischenschreit: "Und was ist mit dem Ankurbeln der Wirtschaft?" ; das zähle ich mit zu PR.)

ngl
2012-08-26, 22:25:39
http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2012/08/dVOEg-505x378.jpg

AWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWw :(

ShadowXX
2012-08-27, 00:13:57
R.I.P.

ngl
2012-08-27, 01:18:30
Das Apollo Programm ist halt wirklich bemerkenswert da exzellente Ingenieure es so gut wie möglich machen wollten und sich um Dinge wie Kosten und Einsparmöglichkeiten nicht scherten.

Ich finde das ganze Programm angesichts der damaligen technischen Möglichkeiten als absoluten Triumph.


Die technischen Möglichkeiten haben wir heute noch immer. Woran es fehlt ist Geld. Als Kennedy den Sowjets beim Wettrennen zum Mond den Kampf angesagt hatte, war die NASA die am besten finanzierte Behörde der Welt. Eine halbe Millionen Menschen waren Ende der 60er in der einen oder anderen Form durch die NASA beschäftigt. Zeitweise flossen mehr als 5,5% des gesamten Haushalts der USA zur NASA.

Derzeit sind es geschätzt etwa 0.4%. Kein Wunder das man keine Wunder mehr vollbringen kann. Ich will die Leistung dieser bemerkenswerten Menschen nicht kleinreden. Ich wollte eigentlich nur sagen das es solche Pioniere auch heute noch geben könnte, wenn das Interesse da wäre.

Hätte man Öl auf dem Mond gefunden, dann hätten wir wahrscheinlich schon bemannte Missionen zu anderen Planeten :D

Oid
2012-08-27, 01:36:13
Jepp, der einzige Grund warum es damals möglich war auf dem Mond zu landen, war der Konkurrenzkampf mit den Sowjets.

Armstrong wird auf alle Fälle immer einer der Helden der Menschheit sein. Der erste Mensch, der einen anderen Himmelskörper als die Erde betreten hat, wird von nichts mehr übertroffen werden. Da kann kommen was will :)