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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Obligatorischer Vaterschaftstest nach jeder Geburt? Ja od. Nein?


Gesellschaft_für_den_Mann
2013-11-14, 15:35:16
...
Deshalb fordern wir, dass in Zukunft nach jeder Geburt von Amtes wegen ein Abstammungstest durchgeführt wird, mit dem die Vaterschaft eindeutig bestimmt und in der Geburtsurkunde vermerkt wird. Damit wird diesem Betrug des Kindes und ‚beider‘ Vätern rasch und nachhaltig ein Riegel vorgeschoben. Dies ist die einfachste, gründlichste und auch menschlich korrekteste Form, dem Recht des Kindes auf die Kenntnis seiner Abstammung Nachachtung zu verschaffen – und auch dem legitimen Wunsch von Männern nach Schutz vor emotionalem und finanziellem Betrug. Bereits die Tatsache, dass eine Betrügerin spätestens nach der Geburt auffliegen würde, liesse die Zahl ‚falscher‘ Väter drastisch sinken. ...

http://kuckucksvater.wordpress.com/2011/05/31/schweiz-vaterverein-mannschafft-fordert-gentest-nach-jeder-geburt-und-abschaffung-des-ehegatten-unterhalts/


Auch mir scheint eine obligatorische Abklärung der Vaterschaft gleich nach der Geburt durch einen Gentest die einzige sinnvolle Möglichkeit:

1. gewisse Krankheiten sind vererbbar, die Kenntnis allenfalls aus der Abstammung herrührender Risiken kann Leben retten.
2. jeder Mensch muss ein Anrecht darauf haben, zu wissen, wer seine leiblichen Eltern sind – dies verhindert auch Traumatisierungen durch eine spätere Aufdeckung der Wahrheit.
3. nach der Geburt kann unvoreingenommen geprüft werden, welcher Elternteil besser geeignet ist, für das Kind zu sorgen; auch uneheliche Kinder hätten damit optimale Startchancen.
4. ungelöste Paarprobleme verschärfen sich mit zunehmender Zeitdauer immer; im Wissen darum, dass ausserhalb der Beziehung gezeugte Kinder durch den Test aufgedeckt werden, muss der Mann oder die Frau die Situation frühzeitig mit der/der Partner/in klären.
5. bei einer Scheidung steht ein Drecks-Thema weniger an.
6. wo ist die Gleichberechtigung stehengeblieben, wenn nur die Mutter sicher ist, der Vater aber von dieser verheimlicht bzw. belogen die Aufdeckung der Wahrheit von ihr verweigert werden kann sowie eine heimliche Klärung bestraft wird.

Was ist eure Meinung zum Thema? Seid ihr dafür oder dagegen oder dazwischen? Wie begründet ihr eure Meinung?

GBWolf
2013-11-14, 15:39:28
Dafür weil mir nichts einfällt was dagegen spricht.

mercutio
2013-11-14, 15:43:27
Dagegen, weil das den Staat nix angeht.

Btw. wg. Erb-Krankheiten wird man nach der Geburt schon mit Igel-Leistungen bzw. (unnützen ?) Tests vollgespamt.
Vernunftbegabte Eltern können selber entscheiden, was sie testen lassen und was nicht.

Wurschtler
2013-11-14, 15:43:44
[X] Dafür.

schreiber
2013-11-14, 15:47:01
Hm, anscheinend viele Kuckuckskinder hier. ^^
Bin auch dafür. Wenn ich schon lese, mit welcher Begründung ein genereller Test immer wieder von der Politik abgelehnt wird, kommt mir die Galle hoch. "Zum Schutz der Familie"....man sollte es "zum Schutz der verlogenen Scheiße" nennen.

Lyka
2013-11-14, 15:53:31
dafür und danke für einen neuen 1Posting-User ;D

Gesellschaft_für_den_Mann
2013-11-14, 15:56:43
Hm, anscheinend viele Kuckuckskinder hier. ^^
Bin auch dafür. Wenn ich schon lese, mit welcher Begründung ein genereller Test immer wieder von der Politik abgelehnt wird, kommt mir die Galle hoch. "Zum Schutz der Familie"....man sollte es "zum Schutz der verlogenen Scheiße" nennen.

Dann ist das vielleicht interessant für dich:
http://www.med1.de/Forum/Cafe/667568/
http://bfriends.brigitte.de/foren/politik-und-tagesgeschehen/433791-obligatorischer-vaterschaftstest-nach-jeder-geburt-ja-od-nein.html

Gleichnamige von mir initiierte Threads lassen sich bei google finden.
Weitere (auch im Elitepartner) werden demnächst folgen. Virale Meinungsbildung und Meinungserfassung. ;)

dafür und danke für einen neuen 1Posting-User ;D
werden diese 1Posting-User nach einem halben Jahr gelöscht? :D

Nein, ist aber ein wichtiges Thema. Mich würde vor allem interessieren, wie hoch der Prozentsatz der Kuckucksväter/Kuckuckskinder ist. Schätzungen reichen von 2% bis 30%, in Abhängigkeit vom Datensatz. "Realistische" Schätzungen gehen in Richtung 10%, wobei das alles mit Unsicherheiten verbunden ist. Eine Großuntersuchung wäre interessant. Wären's 20%, würde es die Gesellschaft wohl erschüttern...

Herr Doktor Klöbner
2013-11-14, 15:56:51
Der Grund warum der Staat dagegen ist lässt sich recht einfach in Worte fassen:

Geld. Den Unterhalt will die Politik an die Kuckucksväter outsourcen, hat mit Schutz der Familie wenig zu tun.

Surrogat
2013-11-14, 16:00:06
könnte auch einige Missbrauchsfälle aufdecken...daher dafür!

Gesellschaft_für_den_Mann
2013-11-14, 16:07:47
Wie kommt's, dass in den Frauenforen (med1, brigitte) alle dagegen sind? :confused:

Shink
2013-11-14, 16:10:28
Was kommt als nächstes? Verpflichteter Bankcheck vorm ungeschützten Geschlechtsverkehr?
[x] Nö.

Morale
2013-11-14, 16:14:11
Es sollte dem Vater möglich sein einfach und unbürokratisch nachzuprüfen.
Wer Zweifel hat, sollte diese ausräumen können ohne die Mutter um Erlaubnis zu bitten.
Einen grundsätzlichen Test nach Geburt -> eher nein.

ux-3
2013-11-14, 16:28:45
Wie sicher ist so ein Test denn?

Blase
2013-11-14, 16:31:11
Also ich bin grundsätzlich dafür, dass der Vater - ausdrücklich auch ohne Erlaubnis der Mutter - einen Vaterschaftstest machen lassen kann. Wenn es, warum auch immer, nur die geringsten Zweifel gibt, müssen die - schon um einen selbst willen - aus der Welt geschafft werden.

Ein obligatorischer Vaterschaftstest wäre dann, so das oben genannte zutrifft, nicht nötig. Wer soll das außerdem zahlen? Grundsätzlich die Krankenkasse? Die Eltern? Mal ganz davon abgesehen, dass so ein automatischer Vorgang ja irgendwie der Mutter per se unterstellt, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist - quasi "fremdgegangen" bis die Unschuld bewiesen ist.

Also wenn es den Männern nicht, ohne ausdrückliche Erlaubnis der Mutter, gestattet ist, einen Vaterschaftstest machen zu lassen - dann wäre ich, als alternative, für einen obligatorischen Vaterschaftstest zu haben. Das wäre aber nur die Notlösung als Alternative zu einer ohnehin schlechten Gesetzeslage...

MfG Blase

Shink
2013-11-14, 16:31:37
Wie kommt's, dass in den Frauenforen (med1, brigitte) alle dagegen sind? :confused:
Die wissen es im Normalfall ohnehin... was hätten die davon?

Knuddelbearli
2013-11-14, 16:32:47
Wie sicher ist so ein Test denn?

kommt drauf an, wenn sie dich mit deinem Bruder, Sohn oder Vater betrogen hat bringt es nicht soooviel. Ansonsten halt wie geringer die Verwandtschaft umso sicherer, im Regelfall 99,8%

ux-3
2013-11-14, 16:39:10
kommt drauf an, wenn sie dich mit deinem Bruder, Sohn oder Vater betrogen hat bringt es nicht soooviel. Ansonsten halt wie geringer die Verwandtschaft umso sicherer, im Regelfall 99,8%

Dann bin ich dagegen. Über 1000 grundlos zerstörte Familien pro Jahr erscheint mir für die Sache ein zu hoher Preis.

Eisenoxid
2013-11-14, 16:42:39
Jain. Ich bin gegen einen obligatorischen Test, das muss nicht sein.
Allerdings sollten mutmaßliche Väter bei deren Wunsch auch einen Test ohne Einverständnis der Mutter durchführen lassen dürfen.

Sven77
2013-11-14, 16:44:49
Der Staat hat sich aus sowas rauszuhalten, er pfuscht schon genug in den persönlichen Angelegenheiten rum...

Blase
2013-11-14, 16:44:51
Dann bin ich dagegen. Über 1000 grundlos zerstörte Familien pro Jahr erscheint mir für die Sache ein zu hoher Preis.

"Grundlos zerstört" impliziert, dass wir von einer "heile Welt" Familie sprechen - das ist imho schon eine falsche Grundannahme. Wie heile kann die Familie sein, wenn die Frau nicht mal die Beine zusammen halten kann?! Versteh mich richtig - sowas kann halt passieren. Das bedeutet nicht, dass ich das gut heißen möchte, aber es kommt halt vor. Was dann aber dringend nötig ist, ist, dass der vermeintliche Vater erfährt, dass er es eben nicht ist. Das ist nur fair... Und wenn die Familie ansonsten wirklich "heile" ist, verkraftet sie sogar das. Und wenn nicht.... tja.... man muss halt mit den Konsequenzen seines Handelns leben....

MfG Blase

Knuddelbearli
2013-11-14, 16:45:07
Dann bin ich dagegen. Über 1000 grundlos zerstörte Familien pro Jahr erscheint mir für die Sache ein zu hoher Preis.


habe ich gesagt ich bin dafür? oO

Mutter sollte einen Vaterschaftstest aber nicht verweigern dürfen.
Als Mann ist man so oder so ja schon immer der gearschte bei Kindern

Wurschtler
2013-11-14, 16:47:47
Wie kommt's, dass in den Frauenforen (med1, brigitte) alle dagegen sind? :confused:

Weil dort lauter "AlleinerzieherInnen" und "GrünInnen" unterwegs sind, die sich in ihrer freien Wahl des Zahlesels bedroht fühlen.

Blase
2013-11-14, 16:49:59
Weil dort lauter "AlleinerzieherInnen" und "GrünInnen" unterwegs sind, die sich in ihrer freien Wahl des Zahlesels bedroht fühlen.

Ich nehme an, dass das in etwa die Antwort ist, die der Threadstarter "hören" wollte. Eher wahrscheinlich ist aber die Antwort von Shink in diesem Kontext - auch wenn ich ganz vereinzelt schwarze Schafe natürlich nicht ausschließen möchte...

MfG Blase

Wurschtler
2013-11-14, 16:50:37
Dann bin ich dagegen. Über 1000 grundlos zerstörte Familien pro Jahr erscheint mir für die Sache ein zu hoher Preis.

Ich denke nicht, dass da irgendwas zerstört werden würde.
Wenn ein unerwartetes Ergebnis rauskommt, dann kann man immer noch einen 2. oder sogar einen 3. Test machen.

ux-3
2013-11-14, 16:51:40
"Grundlos zerstört" impliziert, dass wir von einer "heile Welt" Familie sprechen - das ist imho schon eine falsche Grundannahme. Wie heile kann die Familie sein, wenn die Frau nicht mal die Beine zusammen halten kann?! Versteh mich richtig - sowas kann halt passieren. Das bedeutet nicht, dass ich das gut heißen möchte, aber es kommt halt vor. Was dann aber dringend nötig ist, ist, dass der vermeintliche Vater erfährt, dass er es eben nicht ist. Das ist nur fair... Und wenn die Familie ansonsten wirklich "heile" ist, verkraftet sie sogar das. Und wenn nicht.... tja.... man muss halt mit den Konsequenzen seines Handelns leben....


Bei 99.8% Sicherheit würden über 1000 leibliche Eltern pro Jahr fälschlich erfahren, dass der Partner nicht der Papa ist.

Blase
2013-11-14, 16:58:03
Bei 99.8% Sicherheit würden über 1000 leibliche Eltern pro Jahr fälschlich erfahren, dass der Partner nicht der Papa ist.
Ah - mein Fehler! Ok, so gesehen hättest Du natürlich einen guten Punkt in dieser Hinsicht! Wobei - meines Wissens - die Wahrscheinlichkeit noch deutlich höher liegt. Was aber dennoch natürlich keine Fehlergebnisse ausschließt. Ein weiterer Punkt GEGEN einen obligatorischen Test. Ich bleibe dabei, einfach das bestehende Gesetzt dahingehend ändern, dass ein Vater auch ohne Einverständnis der Mutter einen Test machen kann und gut ist...

MfG Blase

Knuddelbearli
2013-11-14, 17:04:00
Bei 99.8% Sicherheit würden über 1000 leibliche Eltern pro Jahr fälschlich erfahren, dass der Partner nicht der Papa ist.

Nö würden sie nicht da ja gesagt wird das es 99,irgendwas ist, die meisten würden dann eh gestehen ^^

und so nen Test kann man ja notfalls mehrfach machen oder genauere, die 99,8 sind ja kein fixwert sondern ab da wird es vom Statt als praktisch erwiesen an. Wieso also mehr Geld für genauere ( = mehr untersuchte DNA Paare ) ausgeben?
aber wie gesagt bin ja gar nicht dafür sondern nur dafür das Frauen sich da nicht mehr querstellen können

Wurschtler
2013-11-14, 17:25:12
Bei 99.8% Sicherheit würden über 1000 leibliche Eltern pro Jahr fälschlich erfahren, dass der Partner nicht der Papa ist.

Wie schon erwähnt: Bei einem unerwarteten Ergebnis wird man wohl einen Zweittest machen.
Nach dem Zweittest bleiben von den 1000 nur noch 2 übrig. Nach einem Dritttest sind es dann 0.

ux-3
2013-11-14, 17:26:34
Wie schon erwähnt: Bei einem unerwarteten Ergebnis wird man wohl einen Zweittest machen.
Nach dem Zweittest bleiben von den 1000 nur noch 2 übrig. Nach einem Dritttest sind es dann 0.

Wenn die Frau den Zweittest noch erlebt.

Wurschtler
2013-11-14, 17:28:44
Wenn die Frau den Zweittest noch erlebt.


Du hattest schon mal bessere Argumente.

Lyka
2013-11-14, 17:31:34
oder der Test zeigt trotz falscher Vaterschaft an, dass er der Vater wäre, man kann die 0,2% auch so rum sehen ;) das zum Thema "Wenn Frau es noch erlebt" (huhuuu... Horrorfilm incoming-.-)

ux-3
2013-11-14, 17:35:38
Du hattest schon mal bessere Argumente.

In manchen Kulturkreisen ist das die Konsequenz.

Rooter
2013-11-14, 18:09:01
könnte auch einige Missbrauchsfälle aufdecken...daher dafür!Ist das so? Kann so ein Test anzeigen, dass der Vater ein naher Verwandter ist?

Was kommt als nächstes? Verpflichteter Bankcheck vorm ungeschützten Geschlechtsverkehr?Watt? :rolleyes:

Es sollte dem Vater möglich sein einfach und unbürokratisch nachzuprüfen.
Wer Zweifel hat, sollte diese ausräumen können ohne die Mutter um Erlaubnis zu bitten.
Einen grundsätzlichen Test nach Geburt -> eher nein.
Also ich bin grundsätzlich dafür, dass der Vater - ausdrücklich auch ohne Erlaubnis der Mutter - einen Vaterschaftstest machen lassen kann. Wenn es, warum auch immer, nur die geringsten Zweifel gibt, müssen die - schon um einen selbst willen - aus der Welt geschafft werden.

Ein obligatorischer Vaterschaftstest wäre dann, so das oben genannte zutrifft, nicht nötig. Wer soll das außerdem zahlen? Grundsätzlich die Krankenkasse? Die Eltern? Mal ganz davon abgesehen, dass so ein automatischer Vorgang ja irgendwie der Mutter per se unterstellt, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist - quasi "fremdgegangen" bis die Unschuld bewiesen ist.

Also wenn es den Männern nicht, ohne ausdrückliche Erlaubnis der Mutter, gestattet ist, einen Vaterschaftstest machen zu lassen - dann wäre ich, als alternative, für einen obligatorischen Vaterschaftstest zu haben. Das wäre aber nur die Notlösung als Alternative zu einer ohnehin schlechten Gesetzeslage...

MfG Blase

Jain. Ich bin gegen einen obligatorischen Test, das muss nicht sein.
Allerdings sollten mutmaßliche Väter bei deren Wunsch auch einen Test ohne Einverständnis der Mutter durchführen lassen dürfen.THIS, THIS, THIS!

Wenn ein unerwartetes Ergebnis rauskommt, dann kann man immer noch einen 2. oder sogar einen 3. Test machen.Wieso sollte ein weiterer Test ein anderes Ergebnis zeigen? Es werden doch die selben Gene getestet.

MfG
Rooter

Piffan
2013-11-14, 18:10:46
In manchen Kulturkreisen ist das die Konsequenz.

Das ist der Punkt. Es gab auch schon mal einen "Fast"- Totschlag, weil ein hellhäutiges Ehepaar ein dunkelhäutiges Kind bekam. War aber alles mit rechten Dingen zugegangen. Das Problem war, dass die Frau ohne zu wissen einen dunkelhäutigen Vater, einen US- Soldaten, hatte. Damals hats die Mutter vertuscht, weil die Tocher hellhäutig war. Beim Enkel kam der Fluch wieder durch. ;D

Ohne Scherz: Obligatorisch? Nein, auf keinen Fall. Ein Einschnitt in die Grundrechte, die dem Staat niemals zustehen sollte. Drittes Reich ahoi...nein danke.

Aber wenn berechtigte Zweifel bestehen, dann darf sich die Frau nicht verschanzen dürfen....zum Wohle aller. Was wäre denn, wenn der Mann grundlos misstrauisch ist, die verbohrte Frau aber den TEst ablehnt: "Wenn du mir nicht glaubst, sind wir geschieden....."....dieses grundlose Misstrauen könnte die Beziehung zerrütten. Ist wie mit dem Ehevertrag/Ehetestament: Einfach eins machen und gut ist.....

Lyka
2013-11-14, 18:19:32
In manchen Kulturkreisen ist das die Konsequenz.

also doch als Mann mit der ewigen Angst leben, dass das rothaarige Kind bei der blonden Mutter und dem blonden Vater ohne dominante Gene über 5 Generationen zurück doch nicht von einem ist, weil Mutti nein sagt :smile:

Player18
2013-11-14, 18:26:46
Man Sollte sich eher Fragen Warum man Als Vater vor Gericht immer verliert ? ( Bei einer Scheidung ) Angeblich sollen ja beide Personen gleich berechtigt sein.

gnahr
2013-11-14, 19:09:21
[x] klar dagegen.
der themenstarter hat mit überzeugender wahrscheinlichkeit nur die "biologische" vaterschaft im sinn und nicht das konzept der "soziokulturellen" vaterschaft verstanden.
diese ganzen pseudo-tests sind nur für die egos einiger personen.

und dann noch die argumentation über "staatlich geprüft gegen erbkrankheiten"... der versuch einer miesen lobbygruppe das wesen der menschlichkeit zu entmenschlichen unter dem vorwand zu "testen und prüfen".
als wären kukuckskinder ein reales problem. im gegenteil, mit dem vorschlag problematisiert man erst die komplette jugend dieser jungen menschen als einzelfall. anders herum gibt es ja auch keine datenbank um davongelaufene väter oder kinder aus ungewollten zeugungsakten ihrer pflicht zuzuführen. egal ob die es wissen oder wollen.

Lyka
2013-11-14, 19:15:51
reicht "biologische nicht-Vaterschaft" nicht, die ungefragt in eine Familie getragen wird :)

gnahr
2013-11-14, 19:25:35
meinst du "reicht bereits 1"?
die antwort wäre "nein", denn es geht ums kinder großziehen und nicht sein blut sichern.
von so einer patriarchischen sichtweise bekomm ich schnappatmung.

Boris
2013-11-14, 19:39:12
meinst du "reicht bereits 1"?
die antwort wäre "nein", denn es geht ums kinder großziehen und nicht sein blut sichern.
von so einer patriarchischen sichtweise bekomm ich schnappatmung.
Wenn sich jemand bewusst dafür entscheidet ein Kind zu adoptieren und es großzuziehen, dann ist das natürlich vollkommen in Ordnung und verdient Respekt. Allerdings sollte trotzdem jeder die Entscheidung selbst treffen dürfen.

Obligatorische Tests: Nein
Test auf Wunsch (egal ob von Mann oder Frau gewünscht): Ja. Auch ohne Zustimmung des Anderen.

Wodde
2013-11-14, 19:40:21
Dagegen, geht niemanden was an.

Aber: FÜR das Recht des Vaters bei Verdacht jederzeit einen machen lassen zu dürfen, ohne die Mutter fragen zu müssen.
Es kann nicht angehen das man sich als Mann Kinder unterjubeln lassen muss.

Heelix01
2013-11-14, 21:08:34
Ganz klar pro!
Zur Eintragung der Vaterschaft sollte diese auch zweifelsfrei feststehen.
Vorlage eines unabhängig Gutachten als Notwendigkeit zur Eintragung der Vaterschaft wäre ziemlich optimal.
Ein Missbrauch so eine Datenbank über den genetischen Fingerabdruck zu generieren ist vor zu beugen.

Flyinglosi
2013-11-14, 23:54:18
Ich bin gegen eine Verpflichtung für alle, aber dafür dass Väter diese (ohne Einwilligung der Mutter) veranlassen können. Sollte dieser erst nach einigen Jahren zustande kommen und den potentiellen Vater "entlasten" wäre ich dafür, dass der bisher gezahlte Unterhalt von der Mutter einklagbar ist!

No.3
2013-11-15, 00:05:55
Ein Einschnitt in die Grundrechte,...

Einschnitt in welche Grundrechte? Das ist doch nur (mal wieder) gewollte Männerdiskriminierung. Die Frau weiss mit Sicherheit, dass es Ihr Kind ist. Der Mann weiss es nicht im geringsten. Von Gleichberichtigung ist man hier also weit entfernt.


Wenn die Frau den Zweittest noch erlebt.

es sollen auch schon Männer, die angeblich eine Frau geschwängert haben, von deren Verwandschaft "Besuch" bekommen haben.



Wie auch immer, obligatorisch muss eigentlich nicht zwingend sein, auf Wunsch muss es auf jeden Fall ohne wenn und aber möglich sein. Andererseits, wenn dann wirklich jemand den Wunsch äussert, dann ist automatisch der Vorwurf des kein Vertrauen in die Frau haben in der Luft (vor allem wenn er dann wirklich doch der Vater ist).

=> von daher dann doch ein obligatorischer Test! Nur so sind Männer der Frau bei der Frage der Elternschaft zu 100% gleichberechtigt.


Aber Gleichberichtigung ist ja nur gewünscht wenn es der Frau nützt... :rolleyes:

noid
2013-11-15, 00:13:08
Bei 99.8% Sicherheit würden über 1000 leibliche Eltern pro Jahr fälschlich erfahren, dass der Partner nicht der Papa ist.

Macht also keinen Sinn, zumal oftmals die Optik ja auch ziemlich übel an die Eltern erinnert. Mit meiner Tochter könnte ich viele Kinderbilder nachstellen
Wäre wohl als Frau viel hybscher geworden. :freak:

Was ich allerdings begrüßen würde: Tests bei Anfrage ohne Widerrede, allerdings mit Kosten zum selbertragen. Dummerweise schliesst das leider mit ein, dass einige Kinder ggf keinen Vater bekommen der unter Umständen der Bessere wäre, weil ein Test dies so sagt.

McDulcolax
2013-11-15, 01:40:06
hört mal auf ohne verhütung rumzuficken (was ich eh bei 99% hier bezweifle). und sucht euch eine freundin. imo haben min 1/4 der forums member eh noch nie gv gehabt, aber große fresse über frauen, die bösen aber auch. haarmann ist speziell, der checker :freak:

McDulcolax
2013-11-15, 01:55:38
also mal ehrlich, ihr wollt den intimsten check des menschlichen körpers, weil ihr zu doof seid zu wissen, wen ihr gefickt habt? und dazu noch geschwängert? jungs, ihr schleudert euer sperma in die potentielle brutkammer, niemand sonst.

Wodde
2013-11-15, 03:06:23
Du bist also dagegen das ein Mann jederzeit das Recht haben sollte einen Test zu fordern?

Ausserdem um in deiner Ausdrucksweise zu bleiben:
Wir wissen ja eh wen wir gefickt haben, es geht darum zu erfahren ob die werte Dame sich von einem anderen hat schwängern lassen und dem Mann das Kind nun unterjubeln will.

Und das kommt öfter vor als du glaubst, ist auch bei mir schon versucht worden ;)
Hätte ich nun also für den Rest meines Lebens für ein Kind zahlen sollen das nicht mal meines ist?

Mylene
2013-11-15, 05:08:46
Super Idee! Ich male mir eine rosige Zukunft aus! Ungefähr so:

Obligatorische Vaterschaftstests für alle! Papa soll endlich wissen, dass er wirklich der Papa ist. Der Herr Doktor erklärt dann auch nochmal genau, wie es dazu kommt. [insert tiefe, sympathische Doktorstimme] "Herr Maier, ich gratuliere. Anhand Ihrer DNA konnten wir unvoreingenommen feststellen, dass Sie Ihrem Kind tatsächlich die besten Startchancen bieten können."
Weil der Herr leibliche Papa nicht weiß, ob er sich jetzt darüber freuen soll, hat der gutmütige Herr Doktor auch gleich noch das nächste Argument parat: "Keine Sorge, die obligatorischen Vaterschaftstests werden vom Steuerzahler entlöhnt."
Der Herr leibliche Papa ist erstaunt. So gut kümmert sich die Regierung um sie! "Letzte Woche hatte ich einen hier, bei dem stellten wir auch gleich noch anhand seiner DNA fest, dass er ein 2%iges Risiko hat, an Hodenkrebs zu erkranken. Wir haben sowohl dem Vater als auch dem frischgeborenen Sohn umgehend die Eier abgenommen." [Pause] "Sehen Sie mich doch nicht so entsetzt an. Wir retten schließlich Leben!"

Zwei Stunden später unterhält sich der Herr Doktor mit einem Pärchen, dem er vor 12 Jahren bei einer künstlichen Befruchtung geholfen hat. Heute ist der große Tag, denn heute soll die kleine Annemarie endlich die Wahrheit darüber erfahren, wer ihr leiblicher Papa ist. Schließlich, so hat man ihr erklärt, hat nicht nur ihr tut-so-als-ob-er-ihr-Papa-wäre-Papa das Recht darauf, zu wissen, wer der leibliche Vater ist, sondern auch sie. Gespannt wartet sie darauf, dass man sie zur Tür hinein bittet. Endlich ist es so weit. Aufgeregt kommt sie in das Labor, freudestrahlend glänzt ihre feste Zahnspange. Eine mütterlich wirkende Krankenschwester legt den Arm um die kleine Annemarie und erklärt ihr liebevoll und mit einem gewissen Stolz im Tonfall, während sie auf einen Tisch zeigt, auf dem ein vereinsamtes Reagenzglas steht: "So, Annemarie. Das ist also dein Papa." Annemarie wurde übrigens ein bekannter Star der VISA-Werbung. Ihr Gesichtsausdruck entlockte jedem ein staunendes "Unbezahlbar!".

Eine Woche später. Ein Paar, das sich lautstark schon im Krankenhausflur zofft, wirft sich die bösesten Vorwürfe an den Kopf. Er: "Jetzt wird sich ja gleich heraus stellen, ob wir unsere Paarprobleme gelöst bekommen. Oder ob es sich ein für alle Mal ausgelöst hat!" Sie: "Genau! Der Vaterschaftstest wird es endlich schwarz auf weiß zeigen, weil frühzeitiger als bei der Geburt war mit dir ja nie ein Problem zu lösen!" Die Ärzte vermuteten schon zu Recht vor dem durchgeführten DNA Test, dass bei beiden eine geistige Behinderung vorliegt.

Aber das ist alles harmlos im Vergleich zu den bösen Rosenkriegen bei Scheidungen. Ein Scheidungsanwalt meinte hierzu: "Dank des Vaterschaftstests haben wir es nur noch mit egoistischen Arschlöchern zu tun, auf beiden Seiten. Es geht ausschließlich ums Geld. Aber das ganze hat auch eine gute Sache, denn endlich haben wir nach so vielen Jahren ein Drecks-Thema weniger: die Bälger. Es reichte ja schon, dass die während einer Ehe ein Drecks-Problem waren. Im übrigen eines der häufigsten ungelösten Paarprobleme, die wir kennen. Aber in den meisten der von uns bearbeiteten Fällen löst sich dieses spezielle Paarproblem inzwischen spätestens bei der Geburt immer wie in Luft auf. Erst letzte Woche... "

Auf die Frage, ob damit nun endlich eine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern geschaffen sei, meinte der Anwalt: "Ich kann sagen, dass wir seit vielen Jahrzehnten endlich einen großen Schritt vorwärts gekommen sind. Der nächste wird sein, die Gleichberechtigung auf Haushalte mit klassischer Rollenverteilung auszuweiten. Der Regierung liegt bereits ein Gesetzesentwurf vor. Große Unterstützung erfahren wir von der Gesellschaft für den Mann, die begeisterte Befürworter der Haushaltshilfen (Anm.d.Red.: ehemals Ehefrauen genannt) sind. Neben der neuen Berufsbezeichnung sind weitere Maßnahmen vorgesehen: ein Mindestlohn, sowie weitere Zugeständnisse wie für jeden anderen Arbeitnehmer auch. Zuschläge für Überstunden, Nacht-/Samstag-/Sonntag-/Feiertagsarbeit, eine betriebliche Altersvorsorge, ein Arbeitsfahrzeug, Berufs- und Schutzkleidung, eventuelle Fort- und Weiterbildungen, bei Abwesenheit vom üblichen Arbeitsort Verpflegungsmehraufwandpauschalen, und nicht zu vergessen: die Schmutzzulage. Außerdem bezahlter Urlaub. Im Falle einer frühzeitigen Vertragsauflösung ist eine faire Abfindungssumme zu leisten, die aber ggf. in Raten zahlbar ist."

5tyle
2013-11-15, 06:45:33
[x] Nein

Meistens ist ja eh alles klar, und dann ist das ein Test den man nicht machen muss.
In etwa 99,995% aller Fälle dürfte ein solcher Test vollkommen überflüssige Geld- und Zeitverschwendung sein.
Wer dabei überhaupt etwas davon hätte sind diejenigen die diese Tests durchführen und herstellen.

Wenn es Leute gibt die diese Tests durchführen wollen und sich und ihr Kind unbedingt in eine Gendatenbank eintragen lassen wollen, können sie das ja machen.

Kladderadatsch
2013-11-15, 06:55:02
Einschnitt in welche Grundrechte? Das ist doch nur (mal wieder) gewollte Männerdiskriminierung. Die Frau weiss mit Sicherheit, dass es Ihr Kind ist. Der Mann weiss es nicht im geringsten. Von Gleichberichtigung ist man hier also weit entfernt.




es sollen auch schon Männer, die angeblich eine Frau geschwängert haben, von deren Verwandschaft "Besuch" bekommen haben.



Wie auch immer, obligatorisch muss eigentlich nicht zwingend sein, auf Wunsch muss es auf jeden Fall ohne wenn und aber möglich sein. Andererseits, wenn dann wirklich jemand den Wunsch äussert, dann ist automatisch der Vorwurf des kein Vertrauen in die Frau haben in der Luft (vor allem wenn er dann wirklich doch der Vater ist).

=> von daher dann doch ein obligatorischer Test! Nur so sind Männer der Frau bei der Frage der Elternschaft zu 100% gleichberechtigt.


Aber Gleichberichtigung ist ja nur gewünscht wenn es der Frau nützt... :rolleyes:
sehe ich genauso. aber auf solche argumente folgt leider unweigerlich "soziokulturelles" Bla.

Obligatorische Vaterschaftstests für alle! Papa soll endlich wissen, dass er wirklich der Papa ist. Der Herr Doktor erklärt dann auch nochmal genau, wie es dazu kommt. [insert tiefe, sympathische Doktorstimme]
die sympathische doktorstimme bekommen lediglich die männer zu hören, die von ihrer sympathischen frauenstimme leider noch nicht die wahrheit erfahren haben.

Wie sicher ist so ein Test denn?
die verwandtschaftsverhältnisse können selbstverständlich zweifelsfrei nachgewiesen werden, wenn auch nicht mit dem ersten standard-test. auf einen positiven aids-test folgt übrigens auch ein zweiter.

#44
2013-11-15, 07:32:30
[x] Nein.

Denn jedes Kind sollte ein Anrecht auf den Vater haben, der die bestmöglichen Vorraussetzungen bieten kann.
Und wer könnte das besser entscheiden als die Mutter?

No.3
2013-11-15, 07:38:54
Und wer könnte das besser entscheiden als die Mutter?

die Mutter entscheidet also von wem sie sich schwängern lässt und wer das Kind bezahlen darf??? Gehts eigentlich noch???


haarmann ist speziell, der checker :freak:

und verheiratet! ;)

Morale
2013-11-15, 07:56:42
[x] Nein.

Denn jedes Kind sollte ein Anrecht auf den Vater haben, der die bestmöglichen Vorraussetzungen bieten kann.
Und wer könnte das besser entscheiden als die Mutter?

Wenn Frau also nicht Fremdgegangen ist, aber ihr Mann arbeitslos und Alkoholiker ist, dann geht sie einfach zu Bill Gates, weil der wäre ja ein besserer Vater.
Oder zumindest zu Dietmar Hopp.
:D

Wie gesagt, ein genereller Zwangstest ist Käse.
Falls aber Zweifel bestehen, sollte der Mann sie ausräumen dürfen.
(AUf eigene Kosten natürlich)
Dass viele Frauen dagegen sind ist klar.
Wäre die Situation andersrum, wären sie aber die ersten die dafür wären!
Wieviele Frauen lassen denn ihren Partner beschatten, ob er fremdgeht.
(Männer natürlich auch!)
Oder lesen seine/ihre Emails/SMS/etc.
Rufen auf der Arbeit an, ob er wirklich im Meeting ist.
Nur wo die Frau keinerlei VORTEILE hat, da darf man(n) das natürlich nicht.

PS:
Bin seit 2 Jahren verheiratet, also nix mit ungefickt, etc pp
Diese Vorwürfe finde ich auch ziemlich daneben.
Wir planen auch schon ein Kind und ich würde auch keinen Test machen, habe aber auch keine Zweifel.

#44
2013-11-15, 08:10:54
die Mutter entscheidet also von wem sie sich schwängern lässt Ja sicher doch. Wer auch sonst?

und wer das Kind bezahlen darf???
Es geht doch nicht um's bezahlen, sondern um Familie. Wenn der Mann diese nicht gewollt hätte, wären da ja Alternativen gewesen. Und für ihn macht es letztlich ja auch gar keinen Unterschied - Adoptiveltern haben es erkannt - Kind ist Kind. Oder würdest du lieber Schuld an mehr alleinerzogene Kindern haben?

Mr.Fency Pants
2013-11-15, 08:18:03
Ich bin gegen eine Verpflichtung für alle, aber dafür dass Väter diese (ohne Einwilligung der Mutter) veranlassen können. Sollte dieser erst nach einigen Jahren zustande kommen und den potentiellen Vater "entlasten" wäre ich dafür, dass der bisher gezahlte Unterhalt von der Mutter einklagbar ist!

Zustimm. Warum soll Mann dafür zahlen, wenn Madame die Beine nicht zuhalten kann? Habe einen Sohn und habe keine Zweifel, dass ich der leibliche Vater bin, aber es sollte das gute Recht eines Mannes sein diese Zweifel ausräumen, bzw. bestätigen zu können und zwar ohne Zustimmung der Mutter.

Ist ja logisch, dass die Frau im Zweifelsfall dem eher nicht zustimmt.

ely
2013-11-15, 08:30:54
[x] Nein.

Denn jedes Kind sollte ein Anrecht auf den Vater haben, der die bestmöglichen Vorraussetzungen bieten kann.
Und wer könnte das besser entscheiden als die Mutter?

Eine Mutter, die ihre Beine nicht zuhalten kann und ihren Partner und ihr Kind belügt, weil sie u.U. ihren eigenen Vorteil aus der Sache zieht und so das Kind für ihre eigenen moralischen Verfehlungen vorschieben kann? Ich denke nicht...

Haarmann
2013-11-15, 08:39:19
Ja sogar ein Muss, denn auch das Kind hat ja angeblich Rechte...

Wie sicher ist so ein Test denn?

Gute Frage...

Ich tippe auf keine 90% - die Zahlen, die man liest gehen immer von einer zufälligen Verteilung aus. Diese ist schlicht nicht gegeben.

Aber der Testfehler geht andersrum - der Test sagt Papa und Du bists doch nicht ;).

Rooter

Wen der Nachkomme männlich ist kannst sehr genau sehen, wer der Vater ist...

McDulcolax

Und verheiratet ist er auch gleich noch... inzwischen.

Und für den Test wegen der Gleichberechtigung aller 3en - Vater, Mutter und Kind.

Killerspielspieler
2013-11-15, 08:41:32
Also ich fände einen Test für alle Kinder überflüssig.
In ca. 95% aller Fälle ist es sowieso klar wer der Vater ist und für meine Frau wüsste ich dass sie ich sehr gedemütigt fühlen würde wenn man sie als verheiratete Frau unter so einen Generalverdacht stellen würde.

Ich hab da ehrlich gesagt keine Bedenken denn meine Tochter sieht aus wie ich nur in hübsch. ;)

Aber für was ich bin ist, dass auch auf alleinigen wille des Mannes Tests durchgefuhrt werden.

Genauso dass man im Falle einer Scheidung nicht pauschal der Vater ist auch wenn die ex bereits wieder einen neuen hat und sie schwanger wird.

(del676)
2013-11-15, 09:50:11
Als Mann natuerlich dafuer!
Gerade im maennerdiskriminierenden Oesterreich, zahlt man dann schnell mal fuers Kuckuckskind. (bei ner Trennung)

Botcruscher
2013-11-15, 10:00:11
1. Recht der "Vaters" auf Tests wann und wo er will. Die Mutter als Täter hat da nichts zu melden.

2. Die DNA-Analyse samt Augmentierung kommt eh. Hier mögen noch ein paar Spinner von den Kirchen dagegen sein aber dann wird es im Ausland gemacht.

Haarmann
2013-11-15, 10:01:01
Also ich fände einen Test für alle Kinder überflüssig.
In ca. 95% aller Fälle ist es sowieso klar wer der Vater ist...

Die Frage ist - wem ist das klar ;).

Der Mutter dürfte in 99.9% der Fälle klar sein, wer der Vater ist...

Ulukay

Deswegen will ja auch keiner so nen Test... also in der Politik.

Erstens dürften die Männer dann wohl das Wort Schlampe öfters verwenden ;)

Zweites kann ein Mann, dessen Frau mit Herrn A gepoppt und nen Kind gezeugt hat, seine Frau verlassen und den Unterhalt für seine Frau bezahlt dann auch gleich Herr A.

Da nun Politikerinnen nicht gerne Schlampen sind und Politiker ihr Ding auch in alles reinhalten, was bei 3 ned aufm Baum ist, wird da wohl nix draus.

No.3
2013-11-15, 10:04:15
Wäre die Situation andersrum, wären sie aber die ersten die dafür wären!

es ist ja nicht so, dass es den umgekehrten Fall nicht gäbe: Babys im Krankenhaus auf Geburtsstation vertauscht

Jede Wette, in so einem Fall ist es die Frau die am lautesten schreit weil sie das falsche Kind aufgezogen hat.

mbee
2013-11-15, 10:23:49
[X] Ganz klar dafür, da dies wirklich sinnvoll ist

(Die geschätzte Quote an "Kuckuckskindern" liegt im Mittel aller Studien übrigens bei 2% steigend.)

M4xw0lf
2013-11-15, 10:58:18
2%. Und dafür soll man grundsätzlich jedes Vertrauen in einer Beziehung in Frage stellen, und nachprüfen, ob da auch wirklich die eigenen Spermien in Spiel waren? Traurig.

Wenn jemand einen Verdacht hat, dass die Vaterschaft zweifelhaft ist (am besten begründet, nicht nur Eifersucht oder Paranoia), dann sollte er schon das Recht haben, den Test durchführen zu lassen, egal was die Mutter davon hält. (Die Konsequenzen sind dann eben zu tragen, was auch immer rauskommt bei dem Test - so oder so wird eine Beziehung davon Schaden nehmen.) Aber grundsätzlich jede Mutter unter den Generalverdacht der Untreue zu stellen (so sehe ich einen obligatorischen Vaterschaftstest), da fehlt mir jedes Verständnis dafür.

Haarmann
2013-11-15, 11:55:25
M4xw0lf

Es gibt auch Kinder ohne Beziehung...

Und leider ist ohne Mitwirkung der Mutter ein Vaterschaftstest fürn Arsch - ausser es ist ein männliches Kind. Dort machst aber nen anderen Test und der ist nebenher sogar legal einfach so zu machen in der BRD und wohl trotzdem Gerichtsverwertbar. Es ist ja kein Vaterschaftstest.

flagg@3D
2013-11-15, 12:05:12
[x] Nein, bitte raushalten Vater Staat, lieber das Recht des Vaters bei Zweifel stärken.

mbee
2013-11-15, 13:08:44
2%. Und dafür soll man grundsätzlich jedes Vertrauen in einer Beziehung in Frage stellen, und nachprüfen, ob da auch wirklich die eigenen Spermien in Spiel waren?
Wenn Vertrauen da ist, gibt es aber auch keinen Grund dagegen. Das ist ja schlichtweg eine Rechtssicherheitsgeschichte wie bei einem Ehevertrag auch. Ich finde es für Kinder z.B. weitaus traumatisierender, wenn dann der Vater in einem Scheidungsfall plötzlich darauf pocht und das Ergebnis negativ (oder auch nicht) ist.
Meine Partnerin sieht das übrigens genau so, so viel zur "Frauendiskriminierung".

Piffan
2013-11-15, 13:34:52
Ja sicher doch. Wer auch sonst?


Es geht doch nicht um's bezahlen, sondern um Familie. Wenn der Mann diese nicht gewollt hätte, wären da ja Alternativen gewesen. Und für ihn macht es letztlich ja auch gar keinen Unterschied - Adoptiveltern haben es erkannt - Kind ist Kind. Oder würdest du lieber Schuld an mehr alleinerzogene Kindern haben?

Wovon redest du eigentlich. Kannst du mal die Alternativen ausführen?

Nehmen wir mal an, die Beziehung ist nicht so tolle, aber des Kindes wegen und der ihm erwachsenden Verantwortung hält er an der Beziehung fest.

Wenn aber die liebe Frau nicht so prinzipienfest ist, und davon kann man bei ausgehen, wenn sie ihr Kind "unterschiebt), und sie sucht sich einen neuen Beschäler. Ja soll dann der doppelt Betrogene nun auch noch das Fickel durchfüttern?

Nein, es geht nicht nur um das Wohl des Kindes. Als Elternteil sollte man auch ums eigene Wohl bedacht sein, eben damit man ein guter Vater überhaupt sein kann...

Mannomann, was für krude Thesen hier so abgelassen werden. Gutmenschen haben doch nicht alle Socken im Schrank....:freak:

Lyka
2013-11-15, 13:38:54
Wenn der Mann diese nicht gewollt hätte, wären da ja Alternativen gewesen

gewollt oder gewusst ;D

StefanV
2013-11-15, 13:40:23
Es geht doch nicht um's bezahlen, sondern um Familie. Wenn der Mann diese nicht gewollt hätte, wären da ja Alternativen gewesen. Und für ihn macht es letztlich ja auch gar keinen Unterschied - Adoptiveltern haben es erkannt - Kind ist Kind. Oder würdest du lieber Schuld an mehr alleinerzogene Kindern haben?
Und wenn Mann immer schön brav 'nen Tütchen verwendet hat und Frauchen dann, weil sie 'nen Kind will, sich anderweitig besamen lassen hat, was machst dann?
Für Frau, die Kind will, gibts immer Möglichkeiten. Mann ist da einfach nur gearscht...

Das fairste sollte sein, dass man den Unterhalt einfach mal ersatzlos streicht.

gnahr
2013-11-15, 14:30:01
bevor die forderung aufkommt, dass jedes kind seinen vater zugewiesen werden soll, hätt ich gern mal das problem gelöst, dass überhaupt jedes kind mal nen vater hat.
das märchen von untergeschobenen kindern ist das eine. ein echtes problem sind aber die aroganten und selbstsüchtigen väter, die durch die welt vögeln und dann zwecks der folgen nicht zur verfügung stehen. sei es emotional, finanziell oder überhaupt psychisch.

da muss auch niemand mit "alles schlampen, ich hab mir ausgedacht dass 2% der kinder ja vielleicht ein besonderes schicksal teilen!!!" daherkommen. nur weil ein samenraub in der besenkammer eines tennisspielers viel aufsehen erregte, betrifft das noch lange nicht die ganzen ramdösigen xy-chromosomer, die sich nur als verkannte opfer präsentieren wollen, aber dabei selbst gern signifikant durch die gegend vögeln wollen.
das grundanliegen bleibt gleich: es geht hier um kinder und nicht egoistische möchtegern-gigolos.

Mr.Fency Pants
2013-11-15, 14:36:44
bevor die forderung aufkommt, dass jedes kind seinen vater zugewiesen werden soll, hätt ich gern mal das problem gelöst, dass überhaupt jedes kind mal nen vater hat.
das märchen von untergeschobenen kindern ist das eine. ein echtes problem sind aber die aroganten und selbstsüchtigen väter, die durch die welt vögeln und dann zwecks der folgen nicht zur verfügung stehen. sei es emotional, finanziell oder überhaupt psychisch.

da muss auch niemand mit "alles schlampen, ich hab mir ausgedacht dass 2% der kinder ja vielleicht ein besonderes schicksal teilen!!!" daherkommen. nur weil ein samenraub in der besenkammer eines tennisspielers viel aufsehen erregte, betrifft das noch lange nicht die ganzen ramdösigen xy-chromosomer, die sich nur als verkannte opfer präsentieren wollen, aber dabei selbst gern signifikant durch die gegend vögeln wollen.
das grundanliegen bleibt gleich: es geht hier um kinder und nicht egoistische möchtegern-gigolos.

Es gibt jede Menge Kuckukskinder, das hat nix mit einem Märchen zu tun. Ich denke, jeder hat dsa Recht zu wissen, ob er wirklich der Vater eines Kindes ist, wenn Zweifel bestehen.

Was jetzt verantwortungslose Männer mit dem Thema zu tun haben, keine Ahnung. :confused:

Lyka
2013-11-15, 14:45:28
as märchen von untergeschobenen kindern ist das eine

es gibt Sie also nicht?

Märchen (Diminutiv zu mittelhochdeutsch maere = „Kunde, Bericht, Nachricht“) sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen

gnahr
2013-11-15, 15:39:24
wundersam: heerscharen von kindern, bei denen die mutter hütchenspielerin war. sieht man auf der straße und im alltag nicht, aber gefühlt betrifft es hier ja 2 von 3 beziehungsphobikern.
und dann als nächste eskalationsstufe: väter die fremdes blut wie eigenes aufziehen. oh mein gott, was für ein unrecht?! weil erziehung und co ja auch gar nichts zählen, sondern nur ne abstammungskunde...

Mr. Burns: Absolut! Wie kann ich so eine grässliche Visage vergessen? Sie hat die fliehende Stirn und die Schädelbeulen eines Karriereverbrechers. (fuchtelt mit einem Zirkel am Kopf der Büste zu Zwecken der Phrenologie herum)
Smithers: Aber, Sir! Die Schädelforschung wurde vor 160 Jahren als Humbug abgeschafft!
Mr. Burns: Das müssen Sie ja sagen, Sie haben die Gehirnspanne eines Postkutschenpferdewechslers! (fuchtelt mit dem Zirkel an Smithers Kopf herum)

zum glück ist die grundthese im startpost ja so exklusiv formuliert, dass sich leute die wert auf in sich intakte familien mit den datenschutzbedenklern zusammentun müssen und damit dann die gigolo-fraktion klar zahlenmäßig aussticht. anstatt übrthaupt erst mal die möglichkeit fest in betracht zu ziehen muss es sofort um nen "zwang" gehen. ok, als "pflicht" getarnt.

Palpatin
2013-11-15, 16:17:21
Die Frage ist - wem ist das klar ;).

Der Mutter dürfte in 99.9% der Fälle klar sein, wer der Vater ist...


Naja wenn sie in dem Zeitraum der in Frage kommt, sowohl untreu war als auch ihren ehelichen Pflichten nachkam wird sie es auch nicht sicher wissen.

Haarmann
2013-11-15, 16:26:28
gnahr

Hab ich doch erwähnt...

Das Recht des Kindes ist imo auch einen Vater zu haben und nicht nur ein Papier mit nem Namen drauf. Wenns 20 ist und das per Zufalle merkte wirds zu spät sein...

Es sind eben 3 Personen beteiligt, oder mehr wenns Mehrlinge sind.

Palpatin

Das waren eben meine 0.1%.

Ob ich damit jetzt Optimist oder Pessimist bin?

Gibt daneben noch die Option "im Suff isn Rudel rüber gerutscht".

Konami
2013-11-15, 16:28:01
[x] Ja.

Aus dem einfachen Grund, dass eine geregelte Standardprozedur (ähnlich Impfung usw.) sehr viel weniger Drama bedeutet als eine Durchführung nur bei konkretem Verdacht. Gerechtigkeit für die Nichtväter, Gewissheit für die Väter (was bei eher paranoiden Gesellen dann auch eine zukünftige Entspannung der Beziehung bedeuten würde), und das ohne dass jemand seine Frau "beleidigen" muss, indem er sie konkret verdächtigt. Wo ist das Problem?

deekey777
2013-11-15, 16:44:07
:popcorn:
Ich habe das gute Gefühl, dass der Threadstarter* diesen Thread längst in irgendeinem Forum verlinkt hat.

*Ein ganz alter Bekannter. Dass ihr immer noch auf ihn reinfallt...

Wie wird man in Deutschland eigentlich Vater?

Palpatin
2013-11-15, 16:52:43
Gibt daneben noch die Option "im Suff isn Rudel rüber gerutscht".

Sonntags am Fußballplatz, "Schau mal da spielt der Papa" ;).

Konami
2013-11-15, 16:56:47
:popcorn:
Ich habe das gute Gefühl, dass der Threadstarter* diesen Thread längst in irgendeinem Forum verlinkt hat.

*Ein ganz alter Bekannter. Dass ihr immer noch auf ihn reinfallt...
Das kann sich bei so einem 1-Post-Account jeder denken, aber das Thema ist ja trotzdem interessant :tongue:

Haarmann
2013-11-15, 17:05:35
Sonntags am Fußballplatz, "Schau mal da spielt der Papa" ;).

Etwa so...

Ich kenne jedoch nen Fall, da hat der Richter die Vaterschaftstests verweigert...

Bei 3 stelligen Zahlen habe es seine Grenzen.

gnahr
2013-11-15, 17:20:23
Aus dem einfachen Grund, dass eine geregelte Standardprozedur (ähnlich Impfung usw.) sehr viel weniger Drama bedeutet als eine Durchführung nur bei konkretem Verdacht.
eine vergleichbare prozedur wäre es den leuten zu sagen "sie haben folgende wahrscheinlichkeiten für schwere/tödliche erkrankungen:..."
mit wahrscheinlichkeiten können leute nicht umgehen und genauso werden hier "was wäre wenn"-szenarien konstruiert. man stelle sich vor es ist dem vater egal und trotzdem wird er dann mit szenarien in seinem kopf konfrontiert.

wir brauchen uns gar nicht um den satz von bayes schlagen von wegen der für euch gefühlten wahrscheinlichkeit von betrug. de facto haben die 99,9% anderen väter ein anrecht auf un-wissen (http://www.zeit.de/2013/14/gentest-huntington-krankheit) (inklusive der gesetzlich erzwungenen bedenkzeit, egal wie sicher sich das subjekt zum zeitpunkt der test-entnahme ist) das gewahrt werden will, auch oder sogar gerade wenn das gegenteil nun technisch (kostspielig) möglich wird. wir hätten ja genauso die möglichkeit unseren kindern per telemedium ein für ihn/sie perfekt abgestimmtes bildungskonzept einzutrichtern, aber abgesehen von verschwindend kleinen eliten schicken alle anderen ihre (un-)ehelichen spröße noch zur guten, alten schule mit all ihren raufereien, mobbing und ungerechten benotungen sowie der unnötigen zwischenmenschlichen interaktion, die man doch weg-technokratisieren könnte.

Konami
2013-11-15, 17:48:40
eine vergleichbare prozedur wäre es den leuten zu sagen "sie haben folgende wahrscheinlichkeiten für schwere/tödliche erkrankungen:..."
mit wahrscheinlichkeiten können leute nicht umgehen und genauso werden hier "was wäre wenn"-szenarien konstruiert. man stelle sich vor es ist dem vater egal und trotzdem wird er dann mit szenarien in seinem kopf konfrontiert.
Öh, wir reden hier von keiner Erbkrankheit, die vielleicht ausbricht oder vielleicht nicht. Ein Vaterschaftstest ist ziemlich eindeutig. Da ist das einzige, was man hört, ein "ja" oder "nein".
In a DNA parentage test, the result (called the 'probability of parentage) is 0% when the alleged parent is not biologically related to the child and the probability of parentage is typically 99.99% when the alleged parent is biologically related to the child.
http://en.wikipedia.org/wiki/Parental_testing

Außerdem irrst du dich mit deinen "99,9%" um ca. zwei Größenordnungen: http://www.childsupportanalysis.co.uk/analysis_and_opinion/choices_and_behaviours/misattributed_paternity.htm
10% ist auch im Buch "Sperm Wars" als weltweiter Durchschnitt angegeben, wobei das Buch leider ein Literaturverzeichnis schmerzlich vermissen lässt.

Was das "Recht auf Nichtwissen" angeht: guter Punkt, aber kein zentrales Problem. Man könnte einfach den Vaterschaftstest als Standardprozedur einführen und dabei trotzdem jedem Paar die Möglichkeit zum Verzicht geben.

gnahr
2013-11-15, 17:58:06
ändert nix an dem drama, dass sich automatisch im kopf abspielt, wenn man menschen mit einer frage dieser reichweite konfrontiert.
analog zur krankheit geht es ja um die frage (im kopf) "was kann jetzt alles schlimmes passieren" oder bist du so entmenschlicht, dass du das weder für dich noch deine mitmenschen wahrnimmst was für ein damm ihr da auf breiter front brechen wollt?

selbst wenn der vater (und die mutter) sich zu dieser familie bekennen, spätestens wenn das kind sowas zu früh mitbekommt passieren sachen, die man niemandem wünscht.

#44
2013-11-15, 18:10:58
spätestens wenn das kind sowas zu früh mitbekommt passieren sachen, die man niemandem wünscht.
Eben. Das "Leid" welches ein paar in unwissen lebende Männer ertragen müssen ist nichts, im Vergleich dazu, dass Millionen Kinder die Hoffnung genommen wird doch nicht von diesen Irren abzustammen.

gnahr
2013-11-15, 18:23:01
moment, die etablierte norm "papa ist dein papa" bleibt weiterhin das dominierende modell und sich auf eigene faust loszusagen ist ja wohl leichter als gegen ein papier mit mystischer authorität.

es bleibt die frage: wie kann man sich drückende erzeuger zu ihren pflichten zwingen? massengentest-datenbank? sicher nicht... allein das ausmaß um auch urlaubsbekanntschaften mit folge für alleinstehende (die viel häufiger sind als fingierte vaterschaften) endlich abzufangen bleibt utopisch.
außerdem besteht die latente verbindung zur genetischen euthanasie bzw. dem kind aus dem katalog.

ux-3
2013-11-15, 18:35:49
Was ich lustig finde:
Normalerweise verwandelt sich hier mindestens jeder zweite in eine Claudia Roth, wenn der Staat irgendwelche Eingriffe in seinen Datenbestand plant. Und plötzlich pocht ihr drauf?

Mylene
2013-11-15, 18:42:55
Was ich lustig finde:
Normalerweise verwandelt sich hier mindestens jeder zweite in eine Claudia Roth, wenn der Staat irgendwelche Eingriffe in seinen Datenbestand plant. Und plötzlich pocht ihr drauf?
Just trolling, or just stupid. Such dir was aus :biggrin:

Konami
2013-11-15, 18:50:54
ändert nix an dem drama, dass sich automatisch im kopf abspielt, wenn man menschen mit einer frage dieser reichweite konfrontiert.
analog zur krankheit geht es ja um die frage (im kopf) "was kann jetzt alles schlimmes passieren" oder bist du so entmenschlicht, dass du das weder für dich noch deine mitmenschen wahrnimmst was für ein damm ihr da auf breiter front brechen wollt?

selbst wenn der vater (und die mutter) sich zu dieser familie bekennen, spätestens wenn das kind sowas zu früh mitbekommt passieren sachen, die man niemandem wünscht.
Genau deswegen ja der Vorschlag zum Opt-out. Für Leute, die es wissen wollen, würde das Opt-out-Verfahren vielleicht etwas von der großen "impliziten Verdächtigung" wegnehmen, und damit das Drama verringern. Für Leute, die es nicht wissen wollen: kein Thema, einfach "nein danke" sagen.

Jetzt kommst du daher und sagst "nein, das soll keiner erfahren, weil das kann man denen doch nicht antun". Äh ja, ich denke das kann jeder selbst entscheiden.

oder bist du so entmenschlicht
Immer doch. :smile:

gnahr
2013-11-15, 19:00:26
Jetzt kommst du daher und sagst "nein, das soll keiner erfahren, weil das kann man denen doch nicht antun". Äh ja, ich denke das kann jeder selbst entscheiden.
du erzählst uns jetzt "opt-in << opt-out"? in einem computer-forum?
es kann jeder entscheiden, ob er es unbedingt wissen will, aber es ihm per se (und sei es nur durch den latenten druck des opt-out) auf die nase zu binden...
wenigstens haben wir einen einfachen nenner gefunden. deine position, die der entmenschlichten datenkranke und ich die junge alice schwarzer ohne falten, aber mit assange-like datenschutz-propaganda.

Konami
2013-11-15, 19:03:58
datenkranke
Meinst du "Krake"? :D
Alles, was ich hier geschrieben hab, ist unter der Annahme, dass das Arztgeheimnis weiterhin gilt und aus den Tests keine riesige staatliche DNA-Datenbank gebaut wird. Unter anderen Annahmen fällt auch meine Meinung ganz anders aus. Das nur mal als Klarstellung.

gnahr
2013-11-15, 19:06:31
dieses "elektronische gesundheitskarten"-arztgeheimnis?
nein, danke.
(ja, ich habe derzeit nur eine veraltete krankenkarte)
[und ja, der kranke kraken war gewollt, sowas zielt immer aufs unterbewusstsein des halb-interessierten lesers ab. ;)]

Rooter
2013-11-15, 22:52:26
Wäre wohl als Frau viel hybscher geworden. :freak:Und das sagst du bei deinem Avatar... :ugly:

Was ich allerdings begrüßen würde: Tests bei Anfrage ohne Widerrede, allerdings mit Kosten zum selbertragen. Dummerweise schliesst das leider mit ein, dass einige Kinder ggf keinen Vater bekommen der unter Umständen der Bessere wäre, weil ein Test dies so sagt.Ja, traurig, trotzdem +1

Super Idee! Ich male mir eine rosige Zukunft aus!

...Ach Mylene, gerade von dir hätte ich mir plausibelere Gegenargumente erwartetet als sowas... :rolleyes:
Aber schön, dass du wieder hier bist, habe lange nix mehr von dir gelesen. :smile:

Wenn es Leute gibt die diese Tests durchführen wollen und sich und ihr Kind unbedingt in eine Gendatenbank eintragen lassen wollen, können sie das ja machen.Gendatenbank!? Link pls!

Es geht doch nicht um's bezahlen, sondern um Familie. Wenn der Mann diese nicht gewollt hätte, wären da ja Alternativen gewesen. Und für ihn macht es letztlich ja auch gar keinen Unterschied - Adoptiveltern haben es erkannt - Kind ist Kind. Oder würdest du lieber Schuld an mehr alleinerzogene Kindern haben?Ja, die Welt ist schlecht. Und deshalb soll ich für das Kind eines Anderen bezahlen!? Nein, danke!
Wenn ein Mann damit einverstanden ist, das Kind eines Anderen groß zu ziehen, stehe ich voll dahinter und zolle ihm Respekt! Aber wenn ein Mann ohne sein Wissen das Kind eines Anderen groß ziehen soll, kann man das doch nicht gutheißen! :|

wundersam: heerscharen von kindern, bei denen die mutter hütchenspielerin war. sieht man auf der straße und im alltag nicht, aber gefühlt betrifft es hier ja 2 von 3 beziehungsphobikern.
und dann als nächste eskalationsstufe: väter die fremdes blut wie eigenes aufziehen. oh mein gott, was für ein unrecht?! weil erziehung und co ja auch gar nichts zählen, sondern nur ne abstammungskunde...Kein Unrecht, aber sie sollten zumindest wissen, dass sie nicht der leibliche Vater des Kindes sind!

Ich kenne jedoch nen Fall, da hat der Richter die Vaterschaftstests verweigert...

Bei 3 stelligen Zahlen habe es seine Grenzen.Wtf, Details please!

MfG
Rooter

McDulcolax
2013-11-16, 04:44:33
2%. Und dafür soll man grundsätzlich jedes Vertrauen in einer Beziehung in Frage stellen, und nachprüfen, ob da auch wirklich die eigenen Spermien in Spiel waren? Traurig.

Wenn jemand einen Verdacht hat, dass die Vaterschaft zweifelhaft ist (am besten begründet, nicht nur Eifersucht oder Paranoia), dann sollte er schon das Recht haben, den Test durchführen zu lassen, egal was die Mutter davon hält. (Die Konsequenzen sind dann eben zu tragen, was auch immer rauskommt bei dem Test - so oder so wird eine Beziehung davon Schaden nehmen.) Aber grundsätzlich jede Mutter unter den Generalverdacht der Untreue zu stellen (so sehe ich einen obligatorischen Vaterschaftstest), da fehlt mir jedes Verständnis dafür.

+1, was habt ihr denn alle für freundinnen? und noch schlimmer frauen?:eek:

McDulcolax
2013-11-16, 04:57:34
:popcorn:
I
Wie wird man in Deutschland eigentlich Vater?

möglichst viele filme im original gucken täglich, keine freunde haben, trotzdem zu jedem scheiß was erzählen :freak:

Haarmann
2013-11-16, 07:11:20
Rooter

Frau stellt fest - Ich bin schwanger... und rechnet mal aus, wann das war... und stellt fest - oh da war ich doch an ner Party und mehr weiss ich eigentlich auch nimmer. Beim "Erwachen" jedenfalls fühlt ich mich total durchgevögelt...

-> Ist wohl mehr denn einer drüber gerutscht.

-> Kann ja nur einer der Gäste gewesen sein - da gibts ne Liste!

-> Rennen wir zum Richter mit der Liste

Richter

Wenn se das dermassen ungenau wissen - sprich gar nix wissen - keine Tests.

Am Ende wär die noch aufn Gedanken gekommen Handyverbindungsdaten abzufragen etc... ev einfach weniger saufen?

deekey777

Recht einfach... man wird einfach eingetragen, solange eine Ehe besteht.

Was natürlich durchaus etwas seltsam anmutet, wenn man bereits im Trennungsjahr ist...

gnahr
2013-11-16, 07:16:00
Kein Unrecht, aber sie sollten zumindest wissen, dass sie nicht der leibliche Vater des Kindes sind!
wofür? um sich weniger mühe zu geben? um ihr weltbild zu zerstören? um irgendwem eins rein zu würgen?
wir kennen ja nicht mal hypnosetechniken oder schwere drogen um jemanden betäubt zu fragen, ob er es denn wissen will. die geschichte ist so einschneidend, dass leute davon post-traumatische-belastungsstörungssymptome bekommen.

wie gesagt, nichts ersetzt einen guten vater auf den jedes kind ein anrecht haben sollte. ich seh die vorgeschlagene maßnahme in keiner weise mit der maxime harmonieren.
die absolute mehrheit an eltern (ob mit leiblichen oder adoptieren kindern) beschreibt ihre tätigkeit im ganzen als überaus erfüllend. es macht die sache also nicht schlechter, selbst wenn man dir im krankenhaus mit der chance eines lottogewinns die falsche windel-pups-maschine gegeben hat.

Haarmann
2013-11-16, 10:53:38
gnahr

Was denkste machte ne Frau, wenn se weiss, dass es nicht "sein" Kind ist und weiss, dass der DNA Test obligatorisch isch bei der Geburt?

Lügen als Beziehungsbasis waren imo noch nie besonders tragend...

gnahr
2013-11-16, 11:17:10
was befähigt dich in die köpfe von werdenden müttern zu blicken?
dir ist nur die sicht von egoistischen lügnern, betrügern und intriganten eigen, scheint es. zumindest. sind dies doch die permanent hochgehaltenen merkmale der hütchenspielerfrauen, die ihr vermittelt.

vor allem wie ihr die diagnose "schwanger" stellt. da leuchtet ja gleich am nächsten morgen die lila lampe neben dem bett mit dem gesicht des erzeugers bzw. der waschbrettbauch verwandelt sich in die gestreifte tonne.
die zahl der wieder gelösten beziehungen steigt im historischen überblick aus ganz anderen gründen, als dass die leute mehr lügen... und dem gemäß wird das eröffnen einer neuen front mit absehbar negativen folgen wenig dem entgegen setzen können.

Rooter
2013-11-16, 13:13:18
die absolute mehrheit an eltern (ob mit leiblichen oder adoptieren kindern) beschreibt ihre tätigkeit im ganzen als überaus erfüllend.Bestreite ich ja gar nicht, dennoch will ich die Option haben meine Vaterschaft verifizieren zu lassen wenn ich Zweifel habe!
Oder glaubst du wenn ein Vater jahrelang in Zweifeln lebt wäre das gut für Beziehung, Ehe und Familie?

Aber du könntest den Teil in Klammern oben zumindest vollständig ausführen:
(ob mit leiblichen, adoptieren oder untergeschobenen kindern)
;)

MfG
Rooter

Der Sandmann
2013-11-16, 13:45:39
Wird bei nach einer Geburt eigentlich die Blutgruppe des Kindes ermittelt?

Wenn ja kann man mit den Blutgruppen der Eltern ja schon einen kleinen Vergleich machen.

Kosh
2013-11-16, 14:10:36
Jain. Ich bin gegen einen obligatorischen Test, das muss nicht sein.
Allerdings sollten mutmaßliche Väter bei deren Wunsch auch einen Test ohne Einverständnis der Mutter durchführen lassen dürfen.

Sehe ich ganz genauso.

gnahr
2013-11-16, 14:43:50
dennoch will ich die Option haben meine Vaterschaft verifizieren zu lassen wenn ich Zweifel habe!
... und das ist opt-in und dagegen hab ich nix.
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1598a.html
huch, genau das steht dir sogar schon zu. demonstranten für das recht der männer, geht wieder heim! die welt war in ordnung.

wer es schriftlich braucht soll sich frei fühlen, aber per default oder gar präventiv zum schutz von irgendwem... ich glaub es hakt.


blutgruppe ist viel zu unspezifisch. hat ein elter AB kannst du nur 0-kinder ausschließen. haben beide kombinationen aus 0+A oder 0+B kannst du nur kinder mit B oder A-kombinationen ausschließen.
da kannst dir auch ne krankenschwester ans bett holen und fragen ob sie dich im gesicht (dominiert vom kindchenschema) wieder erkennt.

ux-3
2013-11-16, 14:54:13
Was denkste machte ne Frau, wenn se weiss, dass es nicht "sein" Kind ist und weiss, dass der DNA Test obligatorisch isch bei der Geburt?

Lügen als Beziehungsbasis waren imo noch nie besonders tragend...

Was sie dann macht, will der Staat nicht. Und die Wahrheit wird sie trotzdem nicht erzählen - wozu auch noch?

Knuddelbearli
2013-11-16, 14:54:30
liest du deine links auch Gnahr?

dass diese in eine genetische Abstammungsuntersuchung einwilligen

heißt aber nicht das die Mutter einwilligen muss sie kann es ohne Angabe von gründen verweigern

Wodde
2013-11-16, 14:56:45
... und das ist opt-in und dagegen hab ich nix.
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1598a.html
huch, genau das steht dir sogar schon zu. demonstranten für das recht der männer, geht wieder heim! die welt war in ordnung.

wer es schriftlich braucht soll sich frei fühlen, aber per default oder gar präventiv zum schutz von irgendwem... ich glaub es hakt.


blutgruppe ist viel zu unspezifisch. hat ein elter AB kannst du nur 0-kinder ausschließen. haben beide kombinationen aus 0+A oder 0+B kannst du nur kinder mit B oder A-kombinationen ausschließen.
da kannst dir auch ne krankenschwester ans bett holen und fragen ob sie dich im gesicht (dominiert vom kindchenschema) wieder erkennt.

Die Mutter muss dem Test zustimmen, das ist das Problem.

gnahr
2013-11-16, 15:15:35
das ist kein problem, sondern ihr gutes recht.
und wenn du sie selbst nicht umstimmen kannst, steht es dir frei deine begründung einem unabhängigen dritten zu präsentieren, der im falle von nachvollziehbarkeit die unwillige partei überstimmt. thats it. der wachtmeister knallt euch für den alkoholtest ja auch nicht eigenmächtig die kanüle in den arm (außer er hat nen nebenjob...), sondern muss seine kausale kette einer übergeordneten entscheidungsinstanz darlegen. (und kommt bitte nicht mit "gefahr im verzug".)

rooter hat sein anrecht darauf und damit hat sich die kiste.
sonst wird mir mangelnde rechtsstaatlichkeit vorgeworfen und nun das... machen wir heute verkehrte welt?

No.3
2013-11-16, 15:32:24
das ist kein problem, sondern ihr gutes recht.

die Mutter weiss, dass es ihr Kind ist, es ist schliesslich aus ihr rausgeflutscht. Der Vater weiss aber nicht, dass es sein Kind ist. Wo ist da die Gerechtigkeit, wo ist da die Gleichberechtigung?

Rooter
2013-11-16, 15:34:47
... und das ist opt-in und dagegen hab ich nix.Ich hatte dich oben so verstanden dass es dem Mann gefälligst egal zu sein hat ob es sein leibliche Kind ist oder ein untergejubeltes.

blutgruppe ist viel zu unspezifisch. hat ein elter AB kannst du nur 0-kinder ausschließen. haben beide kombinationen aus 0+A oder 0+B kannst du nur kinder mit B oder A-kombinationen ausschließen.Ist aber doch besser als nichts! Auch wenn man damit seine eigene Vaterschaft nicht nachweisen kann so kann man sie auf dem Weg zumindest ausschließen. Alles Weitere muss dann ein richtiger Vaterschaftest zeigen.

MfG
Rooter

Knobina
2013-11-16, 15:35:07
die Mutter weiss, dass es ihr Kind ist, es ist schliesslich aus ihr rausgeflutscht. Der Vater weiss aber nicht, dass es sein Kind ist. Wo ist da die Gerechtigkeit, wo ist da die Gleichberechtigung?
Du erwartest von gnahr Gleichberechtigung? Gnahr hat die Doppelmoral zu Zwecken der Selbstsucht quasi perfektioniert.:wink:

gnahr
2013-11-16, 15:45:50
ähm sorry, aber monogamie ist das absolut dominierende verhalten in unserer gesellschaft. wenn du so verunsichert bis ob das dein kind ist, hättest vielleicht nicht mit der holden maid rumschwengeln müssen, oder? die frauen haben sich das vorrecht der geburt bestimmt ausgesucht bei der geschlechterzuteilung. in nicht all zu ferner zukunft ist die leihmutter-befruchtung mit fremden einzellen sicher auch mit tragbaren taschengeräten möglich, dann hast du deine "gerechtigkeit" zum nachteil aller.

und wie gesagt: letzendlich: wenn da ne frau mit kind allein steht ist ein stabiles umfeld für das kind sicher wertvoller als die absicherung der weitergabe eurer gene. provokant gesprochen: eure schwimmer scheinen ja nicht die stärksten gewesen zu sein, also wischt das tränchen weg und übernehmt die jungend-aufzucht in der onkel-rolle. da hat auch jeder (inklusive dem kind als wichtigstem beteiligten) was davon und wie schon gesagt ihr die befriedigung der (nicht-biologischen, aber) soziokulturellen vaterschaft. amen!


Ist aber doch besser als nichts! Auch wenn man damit seine eigene Vaterschaft nicht nachweisen kann so kann man sie auf dem Weg zumindest ausschließen.
noch besser: du verlässt dich einfach auf den groben indikator, denn wie gesagt: im prinzip ist es jedem außer deinem ego egal, wer das kind in die welt setzt. es hat aber sein anrecht auf einen bestmöglichen fortgang der dinge und damit ein begründetes interesse an deiner intensievsten beteiligung, also steh (so wie alle anderen auch) am besten und natürlich selbstverständlich zu jedem kind in deinem einflussgebiet mit dem bestmöglichem ideal.


selbstsucht? ja, ich rechne mit vorteilen aus, wenn die rechte gewisser signifikant benachteiligter gruppen in unserer gesellschaft endlich kollektiv gestärkt werden. allerdings gehör ich nicht zu den gruppen und stehe ihnen nicht signifikant nahe (zumindest werd ich auf lebenszeit keine kinder aus mir rauspressen können, hab keine minora und bin kein immigrant zweiter generation mit komplexen), sondern möchte gesamtgesellschaftlich von einer entspannung profitieren, die endlich möglich wäre. leider untergrabt ihr sehr viele stützpfeiler und demontiert wertvolle maximen wie "nie wieder krieg" statt sie auszudehnen.

Haarmann
2013-11-16, 15:58:27
Zum Thema Kuckuck und Statistiken

Wenn man sieht, wieviele Kinder es gibt und wie wenige davon Ehelich geboren sind wird einem schon klar, wieso der Kuckuck so selten zuschlägt oder?

10% hiesse eigentlich 25%, wenn nur 40% der Kinder ehelich sind oder?

Und geht man nun noch davon aus, dass die Familiengrösse im Schnitt 2 Kinder beinhaltet, dann ergibt das dann schon fast die Hälfte...

Ich finde das viel.

gnahr

Das hat nichtmal etwas mit Mutter am Hut. Grundlegend schützt die Strafe bei einem Verbrechen nur dann vor einer Tat, wenn der Akteur davon ausgeht erwischt zu werden.

So ein obligatorischer Vaterschaftstest erfüllt imo diese Funktion ganz gut.

ux-3

Ich habe in anderen Threads oft auch gleich erwähnt, dass man eben auch hier Druckmittel in der Handhabe haben sollte als Staat - dann klappts bestimmt besser mit dem Gedächnis.

Es geht nicht immer nur um den Geldbeutel... Kinder ohne Zukunft kosten nämlich auch Geld...

Wodde
2013-11-16, 16:01:34
ähm sorry, aber monogamie ist das absolut dominierende verhalten in unserer gesellschaft.


Lol, das glaubst aber auch nur du.
Die Jugend von heute vögelt in der Weltgeschichte rum das es nicht mehr feierlich ist, oftmals völlig egal ob in einer Beziehung oder nicht.

Also bist du der Meinung das ein Mann für ein Kind zu zahlen hat, selbst wenn es nicht das seine ist?
Selbst wenn man sich trennt und es nicht das seine ist?

Warum sollte er sich eine so eine weitreichende finanzielle Verpflichtung aufbürden wenn er das Kind nicht gezeugt hat?

gnahr
2013-11-16, 16:04:26
Zum Thema Kuckuck und Statistiken

Wenn man sieht, wieviele Kinder es gibt und wie wenige davon Ehelich geboren sind wird einem schon klar, wieso der Kuckuck so selten zuschlägt oder?

10% hiesse eigentlich 25%, wenn nur 40% der Kinder ehelich sind oder?

Und geht man nun noch davon aus, dass die Familiengrösse im Schnitt 2 Kinder beinhaltet, dann ergibt das dann schon fast die Hälfte...
und wenn man jetzt noch davon ausgeht, das frauen in beziehungen nur etwa 50% ausmachen, muss man also davon ausgehen dass es in jeder ehe kuckukskinder gibt!!! sogar die homos und polygamisten vögeln fremd mit folgen! im prinzip also auch alle familien mit adoptivkindern und kinderlose aleinstehende!!!

könnt ihr bitte aufhören so absurde zahlenspielchen für dunkelziffern zu betreiben? wenn es schon nicht mutwillig gelogen ist (was ich bezweifle), so multiplizieren sie sich scheinbar gerade mit der dummheit williger opfer auf diese phantasiegebilde.
es gibt keine verlässlichen datenquellen und auch die ergebnisse von vaterschatstests kann man nicht einfach auf die gesellschaft hochmultiplizieren (außer man ist böswillig/dumm, wie gesagt.)


woodie: nicht nur zahlen, sondern viel wichtiger "da sein". zum glück sind wir so emanzipiert, dass frauen nicht pauschal die vollbetreuung tragen müssen, sondern selbst im falle einer gescheiterten beziehung der vater sehr oft ein umfangreiches umgangsrecht eingeräumt bekommt. dass es dir nur um fiktives geld geht ist klar... zielgruppe der dummen initiative.
und monogamie dominiert. die eingetragene ehe zu dritt ist mir in deutschland nicht geläufig.

Wodde
2013-11-16, 16:10:04
Monogamie mag dominieren, trotzdem wird heutzutage fremdgevögelt das sich die Balken biegen.
Können da keine Kinder entstehen?

Wie kannst du ernsthaft verlangen das der Gehörnte da im Extremfall auch noch für die Untreue seiner Partnerin finanziell haftbar gemacht wird?

ux-3
2013-11-16, 16:11:23
ux-3

Ich habe in anderen Threads oft auch gleich erwähnt, dass man eben auch hier Druckmittel in der Handhabe haben sollte als Staat - dann klappts bestimmt besser mit dem Gedächnis.

Es geht nicht immer nur um den Geldbeutel... Kinder ohne Zukunft kosten nämlich auch Geld...

Ich bin mir nicht sicher, ob Du mich verstanden hast? Wenn eine Frau weiß, dass ihr derzeitiger Partner bei der Geburt rausfinden könnte oder wird, dass das Kind nicht von ihm ist und sie ihm dass auch nicht sagen will, dann wird das Kind die Geburt nicht erleben. Damit muss auch sonst nichts offen gelegt werden. Das Kind stirbt, die Lüge überlebt.

gnahr
2013-11-16, 16:26:40
Wie kannst du ernsthaft verlangen das der Gehörnte da im Extremfall auch noch für die Untreue seiner Partnerin finanziell haftbar gemacht wird?
na was denn nun? zum "gehörnt" werden gehört ja die beziehung.

moralisch kann ich problemlos verlangen, dass jeder gleich gut für jedes kind eintritt, egal in welchem verhältnis er dazu steht. für die hier anwesenden strombergs muss das verwunderlich klingen (die "Geld-Markt-Sparen!"-szene aus der serie dazu bitte ansehen), aber dem ist so. ansonsten wär es das paradebeispiel für die angeordnete testszenerie, aber die geldmarktsparer verlassen sich ja nicht auf ihr niedergeschriebenes anrecht, sondern wollen einen zwang für alle anderen...

ux-3 hat ja auch noch einen sehr schlimmen, aber klaren punkt rausgearbeitet. wie hier eigeninteressen abgewogen werden ist mehr als erschreckend.

Wodde
2013-11-16, 16:38:28
moralisch kann ich problemlos verlangen, dass jeder gleich gut für jedes kind eintritt, egal in welchem verhältnis er dazu steht.

Gut zu wissen, dann überweise doch bitte in Zukunft 300€/monatlich an irgendeine Mutter mit Kind, egal ob es dein Kind ist.
Bist ja moralisch dazu verpflichtet ;)

BTW: ich bin gegen diesen staatlichen Zwangstest, aber dafür das jeder Vater das Recht auf einen Test hat, egal ob das der Mutter nun passt oder nicht.

Ux-3s Punkt mag tragisch sein, dennoch sollte Madame halt vorher nachdenken bevor sie fremdgeht.
Letztendlich ist es ihre freie Entscheidung ob sie dann abtreibt oder nicht.

Haarmann
2013-11-16, 16:51:30
gnahr

Den Kuckuck gibts eigentlich nur in einer Ehe...

Und 10% ist auf alle Kinder bezogen wo es eben rund 60% Kinder ohne Ehe gibt.

Und auch sehr viele Kinder ohne Väter...

ux-3

Wenns so auffällig wär, dass es nur vom Anderen sein kann, dann wird kaum ein Mann so blöd sein und das nicht bemerken?

Von daher sehe ich hier weniger Probleme.

Argo Zero
2013-11-16, 20:02:02
(x) Nein

Sollte ich im nächsten Leben mal Kinder haben wollen sehe ich darin keinen Sinn.
Viel mehr sehe ich es als Beleidigung meiner Partnerin. Habe ich Grund zum Zweifel wäre es nie zum Kind gekommen und die Beziehung wäre von mir schon längst beendet.

deekey777
2013-11-18, 16:09:13
...

deekey777

Recht einfach... man wird einfach eingetragen, solange eine Ehe besteht.

Was natürlich durchaus etwas seltsam anmutet, wenn man bereits im Trennungsjahr ist...
Ich würde ins Gesetz schauen, wie man in Deutschland Vater wird:
http://dejure.org/gesetze/BGB/1592.html
Vater eines Kindes ist der Mann,
1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
2. der die Vaterschaft anerkannt hat oder
3. dessen Vaterschaft nach § 1600d oder § 182 Abs. 1 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit gerichtlich festgestellt ist.

Mutter wird man dagegen viel einfacher:
Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.

Obligatorischer Vaterschaftstest:
Was soll dieser genau bringen? Dass das Kind einen bestimmten biologischen Vater hat. Toll. Welche Probleme soll so ein Test lösen? Entlastung für Männer, die rechtlich Väter sind? Inwieweit dient das dem Wohl des Kindes?

Rooter
2013-11-18, 17:09:21
Welche Probleme soll so ein Test lösen? Entlastung für Männer, die rechtlich Väter sind? Inwieweit dient das dem Wohl des Kindes?Wieso gehen hier scheinbar so viele davon aus, dass es automatisch unendliches Unheil über ein Kind bringt wenn der Ehemann sich nicht als der Vater heraus stellt und warum sehen diese Leute nicht auch mal das Wohl des Vaters, der für ein Kuckuckskind zahlen soll?

EDIT: Nur um das nochmal klar zu stellen: Ich bin gegen einen obligatorischen Test aber der Mann muss bei Zweifeln die Möglichkeit dazu haben.

MfG
Rooter

Haarmann
2013-11-18, 17:50:08
deekey777

Und wenn man im Trennungsjahr lebt, sagen wir mal nach 11 Monaten, wie sicher ist da der noch Ehemann wohl der Vater?

Haarmann
2013-11-20, 07:45:35
Es gab schon einige Threads, wo sich die Fraktion bildete, wer pimpern kann, der muss auch bezahlen. Einige Wortstarke Vertreter dieser Fraktion erklären nun hier im Thread das Gegenteil.

Ich hätte hier gerne mal eine logische und schlüssige Begründung für.

Man wird den Verdacht nicht los, dass diese Fraktion nur Ehefrauen pimpert...

Weyoun
2013-11-20, 16:41:09
Es gab schon einige Threads, wo sich die Fraktion bildete, wer pimpern kann, der muss auch bezahlen. Einige Wortstarke Vertreter dieser Fraktion erklären nun hier im Thread das Gegenteil.

Ich hätte hier gerne mal eine logische und schlüssige Begründung für.

Man wird den Verdacht nicht los, dass diese Fraktion nur Ehefrauen pimpert...

Dass es Männer gibt, die gegen Vaterschaftstest sind ist eigentlich nur logisch. Denn um ein Kuckuckskind zu zeugen braucht es idR zwei. Ergo sollte auch ein Teil der Männer gegen Vaterschaftstests sein.

gnahr
2013-11-20, 17:14:55
die inhärente logik ist einfach nur fail.
"wer gegen den vaterschaftstest ist, vögelt fremd!
also schlampe oder gigolo."

Haarmann
2013-11-20, 17:44:27
Dass es Männer gibt, die gegen Vaterschaftstest sind ist eigentlich nur logisch. Denn um ein Kuckuckskind zu zeugen braucht es idR zwei. Ergo sollte auch ein Teil der Männer gegen Vaterschaftstests sein.

Absolut - aber das es sooo viele schwarze Schafe gibt?

Irgendwo sind sich vielleicht auch einige der Konsequenz nicht ganz gewahr.

gnahr

Ich bin offen für eine alternative Begründung - die wäre?

Knuddelbearli
2013-11-20, 19:26:10
Es gab schon einige Threads, wo sich die Fraktion bildete, wer pimpern kann, der muss auch bezahlen. Einige Wortstarke Vertreter dieser Fraktion erklären nun hier im Thread das Gegenteil.

Ich hätte hier gerne mal eine logische und schlüssige Begründung für.

Man wird den Verdacht nicht los, dass diese Fraktion nur Ehefrauen pimpert...


Ganz einfach er hat zwar gepimpert aber er hat aufgepasst / das Kondom war nicht bei ihm undicht sondern beim anderen usw.
Trotzdem soll er zahlen.

Also die Begründung finde ich schlüssig ;-)

Paran
2013-11-20, 19:44:15
die inhärente logik ist einfach nur fail.
"wer gegen den vaterschaftstest ist, vögelt fremd!
also schlampe oder gigolo."

Schlimmer finde ich deine Logik. Eine Frau die fremdgeht ist eine Schlampe, ein Mann aber ein Gigolo, welcher es schaffte ein Frau rumzubekommen...Auch der Mann ist dann ein Schlamperich :biggrin:

gnahr
2013-11-20, 21:22:05
Eine Frau die fremdgeht ist eine Schlampe, ein Mann aber ein Gigolo
sagt wer? "schlampig sein" steht für "unordentlich sein" und ist in meiner sprache sicher nicht gegendert. also ist ein liderlicher kerl genauso eine schlampe und das wort "schlamperich" ist völlig unnütz. selbst die männliche prostituierte hat ihren eigenen ausdruck. jetzt müssten das nur noch die dummen kids wissen, dann würden wir auch den ausdruck "hurensohn" seltener in der öffentlichkeit wahrnehmen.
ich hab eher das gegenteilige problem im begrenzten wortschatz, etwa ein klares symbol für weibliche gigolos zu finden... denn gigolo kommt aus dem französischen sehr wohl gegendert im ursprung daher.

ich hab das oben nur nochmal fomuliert um es haarmann an den kopf zu werfen, der eben nur in diesen tiefen furchen denken kann als niedere kreatur.
sein einwand ist "was sonst?", das sagt doch alles über die trefflichkeit dieses standpunkt-resümees aus.

Haarmann
2013-11-22, 10:16:41
gnahr

Und natürlich keine Antwort auf die Frage...

Nur ein Wortschwall mit dem Sinn eines Reissackes in China, der im Umfallen begriffen ist.

Ich kanns auch mal vereinfacht darstellen.

Tor 1 ein Ferrari

Tor 2 ein fremdes Kind grossziehen

Tor 3 für ein fremdes Kind bezahlen

Meine Erwartungswerte

Tor 1 wird die Mehrzahl nehmen

Tor 2 werden ein paar nehmen

Tor 3 wird einsam bleiben...

Morale
2013-11-22, 10:20:15
Tor 3 wird einsam bleiben...
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