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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Amazon - "außergewöhnlich hohe Retourenquote" - doch nicht so kundenfreundlich?


kevsti
2015-12-03, 21:17:35
Ich habe lange überlegt, ob ich mich öffentlich hier im Forum über Amazon aufrege oder es für mich behalte. Während die einen ausgiebig vom Widerrufsrecht Gebrauch machen und es als ihr gutes Recht ansehen, fühlen sich andere überdurchschnittlich mit den Händlern solidarisch verbunden und nutzen ihr Recht nur in dem seltensten Fälle - und sehen auf Leute die "öfters" mal Retour schicken herab.

Nun ich zähle mich zu keinen der beiden. Weder kaufe ich 5 Grafikkarte und suche mir die best übertaktbare und leiseste aus, noch leihe ich mir durch das Widerrufsrecht Werkzeug für einem Umzug aus....

Aber ich zögere nicht, Sachen zu widerruf die nicht das Einhalten was die Artikelbeschreibung verspricht. d. H. entweder nicht die Qualität erfüllen oder bestimmte Eigenschaften nicht haben.

Ich gebe zu lange Zeit gerade bei Amazon Sachen bestellt zu haben, wo ich von vornherein skeptisch war, ob das Ding so gut ist wie dargestellt (nehmen wir z. B. ein Saugroboter als Beispiel). Das führt wirklich zu relativ hohen Retourquoten (von Schätzungsweise 20%).

Aber fangen wir mal von vorne an:

Ich habe ende Juli 2015 eine "nette" E-Mail von Amazon bekommen, in der ich drauf hingewiesen wurde, dass ich überdurchschnittlich viele Sachen zurück schicken würde und ob es dafür einen bestimmten Grund gibt?

Ich habe die E-Mail zu Kenntnis genommen, aber nicht drauf reagiert.
1. Weil es keinen bestimmten oder allgemeinen Grund gibt, sondern immer Einzelfall Entscheidungen (eben dass die Ware nicht dem entspricht, was versprochen wurde) waren
und 2. Weil der Gesetzgeber deutlich ausdrückt, dass der Käufer keine Gründe angeben muss.

Da mir Amazon aber als Händler und Servicedienstleister sehr wichtig ist, habe ich mich "gebeugt" und sehr genau aufgepasst nur Sachen zu bestellen, wo ich mir sehr sicher bin, dass sie das halten was sie versprechen.

So kamen seit dem Tag insgesamt 48 Bestellungen zusammen, von denen nur 4 zurück gingen. Das macht eine Quote von unter 10% und liegt damit wohl weit unter einer Ausnutzung des Rechts. Einmal hatte ich dummerweise die falsche Schutzfolie für ein Handy gekauft und einmal war ein gekaufter HDMI Splitter (trotz Angabe in der Beschreibung!) nicht in der Lage 1080p zu unterstützen. Die anderen beiden Artikel hatte ich für jemand anderen bestellt, der eine Artikel wurde kurz nach der Bestellung 20% günstiger lokal entdeckt und der andere Artikel fiel zu klein aus. Sind für mich jedenfalls alles 4 valide Gründe (ok das mit dem billigeren lokalen Angebot vielleicht nicht) für eine Rücksendung und ich habe Sie sogar jedes mal mit angegeben (obwohl ich ja nicht muss).

Heute habe ich erneut eine E-Mail bekommen (die letzte Rücksendung liegt btw. schon viele Wochen zurück), die einen etwas ernsteren Ton anschlug.
Kurz: Sollte ich nicht meine Rücksendungen endlich reduzieren, wird mein Account gelöscht - inkl. folgenden Dienstleistungen:

- Schließung der Kundenkonten bei Amazon BuyVIP, Amazon.de, Amazon.co.uk, Amazon.com, Amazon.co.jp, Amazon.fr, Amazon.it, Amazon.es, Amazon.ca und Amazon.cn; sowie Konten bei Javari.de, LOVEFiLM, Audible.de
- Ihr Amazon Wunschzettel und andere angelegte Listen, der Bereich „Mein Konto“, Ihr Kundenprofil, Ihre Rezensionen, Diskussionsbeiträge und Kundenbilder die im Zusammenhang mit Ihren Kundenkonten stehen, werden gelöscht.
- Ihr Verkäuferkonto für die Plattform Amazon.de Marketplace wird geschlossen.
- Ihr Konto beim Amazon.de Partnerprogramm wird geschlossen.
- Ihr Zugang zu Author Central und die damit zusammenhängende Autoren-Seite wird deaktiviert.
- Die Zahlungsmöglichkeit über Amazon Payments wird deaktiviert – dies gilt für alle Websites, die Amazon Payments einsetzen.

Darauf hin habe ich eine länger E-Mail verfasst, in der ich kritisierte, dass sie die geltenden Rechte Ihrer Kunden durch Drohungen versuchen einzugrenzen.
Des Weiteren habe ich mir die Mühe gemacht, wie gefordert (wieder mal habe ich klein bei gegeben), Gründe für die Rückgaben zu nennen.
Ich mache sie auch auf legale Möglichkeiten aufmerksam, die der Gesetzgeber vorzieht (Kunde muss Rückversandkosten übernehmen oder Wertersatz) - die Amazon natürlich auch bestens kennt, aber wohl nicht als geeignet ansieht.
Am Ende habe ich gebeten von einer Schließung meines Accounts abzusehen (am ende muss ich ja eh einknicken) und habe um etwas mehr Transparenz gebeten (was ist eine "außergewöhnlich" hohe Retourquote, wie hoch ist meine etc..).
Schließlich bin ich der Meinung, dass ich schlecht eine Richtlinie einhalten kann, die ich überhaupt nicht kenne.

Ich bekam allerdings kurze Zeit drauf nur eine kurze Standardantwort, dass Sie sich für mein Feedback bedanken und Sie sich klar sind, dass es auch gerechtfertigte Rücksendungen gibt und das ich Momentan noch bestellen darf, sie mir aber Bescheid sagen, wenn sie mein Konto schließen.

Das hat mich jetzt am Ende am meisten wütend gemacht. Erst ewig ein Feedback von mir verlangen, aber dann überhaupt nicht darauf eingehen.

Ich fühle mich aktuell ein bisschen wie David gegen Goliath, ich muss klein bei geben, obwohl meine Rechte mit Füße getreten werden, ich "bedroht" werde, ich mich willkürlich und unrechtmäßig behandelt fühle und dann werde ich auch noch ignoriert und im dunklen gelassen.

Also sorry, aber das ist eigentlich so ziemlich das Kundenunfreundlichste was ich je erlebt habe. Aber Amazon bewegt sich da halbwegs im Recht - sie dürfen sich aussuchen mit wem sie Handel betreiben. Ich kann also nichts machen, außer Amazon den Rücken zu kehren. Aber das stört sie nicht, sondern nur mich - denn ich möchte ja die Dienstleistungen (Primeversand z. B. oder auch Amazon Video) in Anspruch nehmen. Also habe ich mich den zweifelhaften Drohungen zu beugen.

Natürlich bin ich eher ein Einzelfall. Der Otto-Normal Amazon Kunde bestellt vermutlich nur 10 Sachen im Jahr und behält lieber mal die eine oder andere Sache die ihm nicht so richtig zusagen, bevor er sich den Stress einer Retour macht.

Aber spinnen wir die Sache mal weiter. Jetzt werden nur einzelne Leute herausgepickt die ein paar Sachen zurück geben. Amazon kann das nicht verhindern, ist ja gutes Recht. Aber sie verlieren mit jeder Rücksendung Geld. Das wollen sie verhindern. Also drohen sie mit Schließung der Konten (wo noch viel mehr dran hängt, als nur Shopping).
Was ist nun, wenn diese "willkürliche" Grenze immer weiter herabgesetzt wird? Irgendwann wird man schon als Z Kunde behandelt, wenn man es auch nur wagt 2x etwas zurück zu schicken.

Amazon hat mittlerweile sehr viel Marktmacht, das wissen sie auch. Und das nutzen Sie hiermit aus um die gesetzlichen Rechte Ihrer Kunden einzuschränken. Irgendwann traut sich keiner mehr, irgendetwas zurück zu schicken, aus Angst auf einen gar nicht mehr so unwichtigen Teil ihres Lebens zu verzichten (z. B. eben Amazon Video, 1 Tages Lieferungen, Kindlestore, Firegeräte etc..).

Amazon ist so lange ein extrem kundenfreundliches Unternehmen, bis man eine gewisse Grenze überschreitet, dann kehrt es sich um.

Das kann meiner Meinung nach so nicht angehen.
Und daher habe ich mich doch entschlossen mit meiner "Wut" hier ins Forum zu gehen und mal die Meinung von anderen anzuhören.

Vielleicht sollte hier der Gesetzgeber etwas in die presche springen, aber man kann einem Händler auch nicht so einfach zwingen, ihre Ware an bestimmte Personen zu verkaufen.

Lowkey
2015-12-03, 21:27:46
Amazon macht erhebliche Verluste mit Retouren. Denn man kann zb. eine Asus 750 Ti und eine Asus 980 Ti kaufen, die 750 Ti in der Verpackung der 980 Ti zurückschicken und bekommt das Geld für die 980 Ti erstattet. Amazon gibt die vermeitliche 980 ti als WHD weiter und der nächste Kunde bekommt sie dann. Amazon ersetzt natürlich den Schaden, aber ich kenne konkret keinen Fall wo Amazon einen Rechtsstreit anfängt.

Erst vor ein paar Tagen kam ein Reciever mit HD+ Karte als WHD an. Nur die Karte war natürlich nicht dabei. Die letzte 980 entpuppte sich als 970.

Selbiges Problem betrifft aber nicht nur Amazon, sondern sämtliche Läden.

Die Reklamationsquoten dürften nicht in Prozent% sein oder in Abhängigkeit der Bestellungen erfaßt werden. Da wird die relative Zahl pro Konto als Maßstab genommen.

Ich würde die Email erst einmal als Information sehen und nicht als Drohung. Ich würde auch nicht mehr auf Emails setzen, sondern auf das Telefon. Viele Unternehmen stellen um auf das Telefon, da Emails zu aufwändig werden (andere Unternehmen stellen nun endlich auf Email um und wundern sich über den Retrotrend).

Lurtz
2015-12-03, 21:28:45
- Die Zahlungsmöglichkeit über Amazon Payments wird deaktiviert – dies gilt für alle Websites, die Amazon Payments einsetzen
Krass, das wird auch gesperrt?

Diese Berichte gibts ja schon seit Jahren, es wäre wirklich wünschenswert wenn da transparenter informiert wird. Letztlich hat man bei Support eh nur irgendwelche Ausführer ohne Rechte in der Leitung, wahrscheinlich berechnet ein automatisiertes System welcher Kunde gesperrt wird und welcher nicht :ugly:

Dass es natürlich gerade bei Billigartikeln wie Handyfolien oder HDMI-Splittern absolut nicht lohnenswert ist, wenn du sowas häufig retournierst, ist auch klar.
Ich würde da ehrlich gesagt lieber ein paar Euro Verlust machen als für sowas das FAG zu nutzen... Bei der Folie lag der Fehler ja offensichtlich auch klar bei dir. Aber zahlt man für so niedrigpreisige Artikel nicht seit einiger Zeit die Rücksendekosten sowieso selbst?

Ich gehe sowieso davon aus dass das FAG demnächst noch deutlich verschärft wird. Ist noch viel zu kundenfreundlich in Deutschland ;)

-/\-CruNcher-/\-
2015-12-03, 21:29:03
Da wundert es schon das TTIP das nicht gleich zu deinen ungunsten regelt, da hat Amazon aber keine gute Lobbyarbeit geleistet dann versuchen sie es eben jetzt so Leanmanagement um jeden Preis am Kunden direkt ;)

Backbone
2015-12-03, 21:30:16
Es ist ein freies Land, keiner kann Amazon zwingen mit dir Geschäfte zu machen wenn sie nicht wollen.

Pinoccio
2015-12-03, 21:32:05
Ich habe lange überlegt, ob ich mich öffentlich hier im Forum über Amazon aufrege oder es für mich behalte.Das ist doch ein alter Hut. Heise online vom 31.07.2013: Amazon geht mit Kontensperrungen gegen hohe Retourenquoten vor (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-geht-mit-Kontensperrungen-gegen-hohe-Retourenquoten-vor-1927899.html). Machen viele andere Händler genau so. ODer es gehört halt zum Businessplan, wie z.B. bei Modeartikeln.

mfg

Lurtz
2015-12-03, 21:33:27
Amazon macht erhebliche Verluste mit Retouren. Denn man kann zb. eine Asus 750 Ti und eine Asus 980 Ti kaufen, die 750 Ti in der Verpackung der 980 Ti zurückschicken und bekommt das Geld für die 980 Ti erstattet. Amazon gibt die vermeitliche 980 ti als WHD weiter und der nächste Kunde bekommt sie dann. Amazon ersetzt natürlich den Schaden, aber ich kenne konkret keinen Fall wo Amazon einen Rechtsstreit anfängt.

Erst vor ein paar Tagen kam ein Reciever mit HD+ Karte als WHD an. Nur die Karte war natürlich nicht dabei. Die letzte 980 entpuppte sich als 970.
Das ist ja schon Betrug. Warum werden solche Kunden nicht gezielt "verfolgt" und gesperrt?

Cubitus
2015-12-03, 21:38:22
Ich habe bei Amazon schon wirklich einiges zurückgegeben und hatte noch nie Probleme. :confused:

In den letzten zwei Jahren:
Bestimmt 2-3 Monitore, dann ca 4-5 hochwertige Kopfhörer.
Diverse Klamotten welche nicht passten, oder mal ein Weihnachtsgeschenk welches nicht gut ankam. Und es gab nie eine Mail oder sonstiges !?

Ich mein ich finde es bedauerlich in deinem Fall, aber wundern tut es mich schon....

Plutos
2015-12-03, 21:39:07
Amazon hat mittlerweile sehr viel Marktmacht, das wissen sie auch. Und das nutzen Sie hiermit aus um die gesetzlichen Rechte Ihrer Kunden einzuschränken. Irgendwann traut sich keiner mehr, irgendetwas zurück zu schicken, aus Angst auf einen gar nicht mehr so unwichtigen Teil ihres Lebens zu verzichten (z. B. eben Amazon Video, 1 Tages Lieferungen, Kindlestore, Firegeräte etc..)

Das ist ein ziemlich schwerer Vorwurf, vor allem dafür, dass sie genau das eben nicht tun. Du konntest doch alles problem- und kostenlos retournieren.

Mir fällt immer wieder auf, dass Leute Kaufverträge mehr als "mal anschauen und ggf. zurückgeben"-Möglichkeiten sehen und nicht als Verträge. Klar wird das Verhalten von Zalando etc. gefördert, aber IMHO bewegst du dich stark im Grenzbereich zwischen "erfüllt die (Werbe)Versprechungen nicht" und "erfüllt meine Erwartungen nicht." Bei praktisch jedem Technikprodukt kann man ein Detail finden, das einem nicht gefällt.

Die pragmatische Lösung für das alles ist es, so einen Schrott wie "Saugroboter" gar nicht erst zu kaufen. "Früher" hat man sich informiert, die Geräte angeschaut, im Laden oder bei Bekannten, ggf. sogar noch darauf gespart wenn man davon überzeugt war...heute ist alles "habenhabenhaben", "es ist billig ich will es" usw., ohne dass man sich überhaupt die Frage nach dem eigenen Bedarf stellt.

Ich habe von hunderten Amazon-Bestellungen in über zehn Jahren zwei zurückgeschickt: einmal wegen einer Falsch- und einmal wegen einer unvollständigen Lieferung. 10%, 20% oder gar noch mehr halte ich für eine tendenziell missbräuchliche Verwendung der Rücksendemöglichkeit, wenn man diese Käufe nicht auch ohne diese Rücksendemöglichkeit getätigt hätte.

Online-Käufer müssen weggebracht werden von der "Ich kann es ja zurückgeben, falls..."-Mentalität hin zu einer "Ich muss es behalten, außer..." :smile: +1 für Amazons Verhalten von mir!
Amazon macht erhebliche Verluste mit Retouren. Denn man kann zb. eine Asus 750 Ti und eine Asus 980 Ti kaufen, die 750 Ti in der Verpackung der 980 Ti zurückschicken und bekommt das Geld für die 980 Ti erstattet.
Also ich weiß nicht, ob man glasklaren Betrug mit Retourenmissbrauch gleichsetzen sollte? :uponder:

Ich gehe sowieso davon aus dass das FAG demnächst noch deutlich verschärft wird. Ist noch viel zu kundenfreundlich in Deutschland ;)
In der Tat, zu hoffen wäre es.

-/\-CruNcher-/\-
2015-12-03, 21:40:01
Krass, das wird auch gesperrt?

Diese Berichte gibts ja schon seit Jahren, es wäre wirklich wünschenswert wenn da transparenter informiert wird. Letztlich hat man bei Support eh nur irgendwelche Ausführer ohne Rechte in der Leitung, wahrscheinlich berechnet ein automatisiertes System welcher Kunde gesperrt wird und welcher nicht :ugly:

Dass es natürlich gerade bei Billigartikeln wie Handyfolien oder HDMI-Splittern absolut nicht lohnenswert ist, wenn du sowas häufig retournierst, ist auch klar.
Ich würde da ehrlich gesagt lieber ein paar Euro Verlust machen als für sowas das FAG zu nutzen... Bei der Folie lag der Fehler ja offensichtlich auch klar bei dir. Aber zahlt man für so niedrigpreisige Artikel nicht seit einiger Zeit die Rücksendekosten sowieso selbst?

Ich gehe sowieso davon aus dass das FAG demnächst noch deutlich verschärft wird. Ist noch viel zu kundenfreundlich in Deutschland ;)

Rücksendungskosten sind generel nur noch Kulanz und soweit ich weiss seit gesetzlicher Neuregelung (eben wegen dieser Rücksendementalität und Händler beschwerden) auch vollkommen Preisunabhängig.
Niemand muss mehr die Rücksendekosten des Kunden als Händler tragen wenn er nicht will.

Lowkey
2015-12-03, 21:43:38
Das ist ja schon Betrug. Warum werden solche Kunden nicht gezielt "verfolgt" und gesperrt?

Der Aufwand wäre zu groß und dann steht Aussage gegen Aussage. Ich erinnere an Zalando, wo sie für 120.000 Euro Ware "verschenkt" haben.

In den nächsten Jahren werden die Käufer ihre Rechte bemerken und auf einmal wird die Welle an unberechtigen Widerrufsbetrugsaktionen so groß, dass TV und News davon voll sein werden bzw. etwas passieren wird. Und nein, ich habe es nicht getan, aber ich habe erlebt, dass es den Mitarbeiters zeitlich nicht möglich ist etwas zu prüfen, denn sie haften nicht für Fehler. Ich habe zB. lediglich ein Mainboard an einen falschen Händler geschickt und bekam von demselben Händler Ersatz - trotz Meldung meinerseits.

127.0.0.1
2015-12-03, 21:52:06
Ich habe bei Amazon schon wirklich einiges zurückgegeben und hatte noch nie Probleme. :confused:

In den letzten zwei Jahren:
Bestimmt 2-3 Monitore, dann ca 4-5 hochwertige Kopfhörer.
Diverse Klamotten welche nicht passten, oder mal ein Weihnachtsgeschenk welches nicht gut ankam. Und es gab nie eine Mail oder sonstiges !?

Ich mein ich finde es bedauerlich in deinem Fall, aber wundern tut es mich schon....


Das ist, wie Lurtz bereits anmerkte, mit Sicherheit ein automatisches System. Das Problem ist halt dass niemand von uns hier weiss was genau mit welcher Gewichtung in das Scoring mit rein geht. Möglicherweise auch so Dinge wie Wohnort, Alter, Schufa Score, Preis der Waren, Art der Waren oder 327 andere Dinge. Gleicher Rücksendeprozentsatz muss deshalb nicht gleichbedeutend mit gleicher Wertung sein.

-/\-CruNcher-/\-
2015-12-03, 21:52:35
Naja aber drohen ist schon übel dann soll Amazon einfach Rücksendekosten einführen was sie ja gesetzlich absolut können und nicht so einen heck meck veranstallten Kunden wie Plutos wird sowas einmalig zu bezahlen nicht umbringen und die anderen werden sich es halt 2x überlegen das weiter auszunutzen.
Wenn es automatisiert ist dann lässt man schlecht gewichtete Kunden halt gleich Zahlen schickt ihnen einfach keinen Retourenaufkleber mehr und gut is, da brauch man die anderen Kunden sogar garnicht gleich belasten.

Das er ein Angebot wegen lokal niedrigerem Preis retourniert hat eben mit dieser Begründung wer weiss wieviel - Punkte das im Scoring gab ;)

kevsti
2015-12-03, 21:59:57
Amazon macht erhebliche Verluste mit Retouren. Denn man kann zb. eine Asus 750 Ti und eine Asus 980 Ti kaufen, die 750 Ti in der Verpackung der 980 Ti zurückschicken und bekommt das Geld für die 980 Ti erstattet.
[...]

Die Reklamationsquoten dürften nicht in Prozent% sein oder in Abhängigkeit der Bestellungen erfaßt werden. Da wird die relative Zahl pro Konto als Maßstab genommen.

Ich würde die Email erst einmal als Information sehen und nicht als Drohung. Ich würde auch nicht mehr auf Emails setzen, sondern auf das Telefon. Viele Unternehmen stellen um auf das Telefon, da Emails zu aufwändig werden (andere Unternehmen stellen nun endlich auf Email um und wundern sich über den Retrotrend).
zu 1.: das ist ja wirklich krass, auf die Idee kam ich noch nicht einmal. Ich hätte auch gedacht, dass Amazon besser die zurückgesendete Ware betrachtet. Aber ehrlich, so etwas in die Richtung habe ich nie gemacht. Das ethisch "schlimmste" was ich je gemacht habe, waren insgesamt 3 Fernseher zu bestellen, wovon ich erst den 3. behalten habe. Hintergrund war, dass die beiden davor zwar HDMI2.0 konnten, aber nicht vollständig. Beim 1. war mir nicht bewusst, dass 60Hz @ 4:4:4 keine feste Spezifikation von HDMI2.0 ist und beim 2. stand fälschlicherweise in der Bedienungsanleitung oder auf der Herstellerseite (weiß nicht mehr genau) dass ers kann... erst der 3. konnte es wirklich.
Dafür konnte Amazon eher weniger, daher empfand ich mein Widerruf auch nicht als ganz berechtigt an... Andererseits habe ich auch nicht mutwillig bestellt und wegen allgemein schlechter BQ oder so zurück geschickt (Was, meiner Meinung nach, aber völlig ok wäre. Denn die BQ kann man lokal im Laden meistens anschauen, dafür ist ja das Widerrufsgesetz vor allem da)

zu 2.: was meinst du mit relative Zahl? Das wäre ja nicht anders als ein Prozentsatz :confused: Wenn es eine absolute Zahl wäre (if Kunde >5 Rücksendungen then), könnte man von 1000 Bestellungen nur 6 zurück senden und wäre schon ein "Z Kunde". Das erscheint mich nicht logisch.

zu 3.: meiner Erfahrung nach sind E-Mails gerade besser, da diese im Ticketsystem oftmals schnell durch die ganzen Supportebenen weitergeleitet werden, bis jemand verantwortliches die E-Mail liest. So habe ich bei einigen Unternehmen schon kompetentere Kundendienstler erreicht. Aber das kann man wohl auch nicht pauschalisieren, mal läuft es so besser, mal so....

Es ist ein freies Land, keiner kann Amazon zwingen mit dir Geschäfte zu machen wenn sie nicht wollen.

Ich weiß, das sagte ich ja auch im Eingangspost. Aber meiner Meinung nach wird diese Möglichkeit genutzt um mir zu drohen. "Wenn du nicht mehr in meinem Sinne handelst, werde ich an dich nicht mehr verkaufen" - ist natürlich sicherlich auch rechtlich ok. Aber fragwürdig finde ich es trotzdem...

Das ist doch ein alter Hut. Heise online vom 31.07.2013: Amazon geht mit Kontensperrungen gegen hohe Retourenquoten vor (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-geht-mit-Kontensperrungen-gegen-hohe-Retourenquoten-vor-1927899.html). Machen viele andere Händler genau so. ODer es gehört halt zum Businessplan, wie z.B. bei Modeartikeln.

mfg

Genau deswegen, sollte dagegen etwas unternommen werden. Ich weiß auch nicht wie und in welcher Form. Aber wenn so etwas noch intensiver gemacht wird, dann kann sich der Gesetzgeber das Widerrufsgesetz eigentlich auch gleich schenken...

Ich habe bei Amazon schon wirklich einiges zurückgegeben und hatte noch nie Probleme. :confused:

In den letzten zwei Jahren:
Bestimmt 2-3 Monitore, dann ca 4-5 hochwertige Kopfhörer.
Diverse Klamotten welche nicht passten, oder mal ein Weihnachtsgeschenk welches nicht gut ankam. Und es gab nie eine Mail oder sonstiges !?

Ich mein ich finde es bedauerlich in deinem Fall, aber wundern tut es mich schon....

Ich denke halt, dass ich bei der 1. Mail schon als "Z Kunde" getaggt wurde. Ich bin schon seit bald 10 Jahren bei Amazon und bestelle fast ausschließlich dort und auch recht viel (ich weiß nicht, wann ich das letzte mal in irgend einem Laden, ausgenommen Supermarkt, war um mir irgend etwas zu kaufen). Ich würde schätzen ich komme im Schnitt auf 100 Bestellungen im Jahr. Wenn ich da natürlich 20 zurück schicke, sind es nach 5 Jahren schon 100 Retouren. Als absolute Zahl ist das schon enorm und macht es für mich nachvollziehbar, dass Amazon das auf den Schirm bekommt. Wie gesagt gegen die 1. Mail sage ich noch nicht einmal unbedingt, ich habe das Widerrufsrecht schon stark genutzt (aber nie missbraucht!). Aber die 2. Aufforderung (schon deutlich ernstere) ist echt übertrieben (meiner Meinung nach).




Dass es natürlich gerade bei Billigartikeln wie Handyfolien oder HDMI-Splittern absolut nicht lohnenswert ist, wenn du sowas häufig retournierst, ist auch klar.
Ich würde da ehrlich gesagt lieber ein paar Euro Verlust machen als für sowas das FAG zu nutzen... Bei der Folie lag der Fehler ja offensichtlich auch klar bei dir. Aber zahlt man für so niedrigpreisige Artikel nicht seit einiger Zeit die Rücksendekosten sowieso selbst?

Ich gehe sowieso davon aus dass das FAG demnächst noch deutlich verschärft wird. Ist noch viel zu kundenfreundlich in Deutschland ;)

Bei den Folien hatte ich auch erst überlegt ob ich sie zurück schicke... Haben 10€ gekostet, wäre verschmerzbar gewesen und war ja auch mein Fehler - wobei ich mir sicher bin, dass ich "Oneplus Two" ausgewählt hatte, als Artikelmerkmal, aber irgendwie ist es wohl auf Oneplus One zurück gesprungen... Mir ist es halt nicht aufgefallen.
Aber 6,50 (10€- den 3,50 Rückversand) sind halt auch nicht gerade sooo wenig... und Amazon bietet ja auch immer hin explizit an, irrtümlich gekaufte Artikel zurück zuschicken.

Was den Splitter angeht, der hatte knapp 20€ gekostet und das ist dann schon ne Menge für nen klar defektes (bzw. nicht wie beschrieben funktionstüchtiges) Teil.

Habe letztens z. B. für 7€ ein Soundkabel bestellt, male to male. Habe dann aber mit bekommen, dass ich male to female brauche... hab dann das Kabel in den Schrank getan. Vielleicht brauche ich es ja auch irgendwann mal.

edit://
Das ist ein ziemlich schwerer Vorwurf, vor allem dafür, dass sie genau das eben nicht tun. Du konntest doch alles problem- und kostenlos retournieren.

Mir fällt immer wieder auf, dass Leute Kaufverträge mehr als "mal anschauen und ggf. zurückgeben"-Möglichkeiten sehen und nicht als Verträge. Klar wird das Verhalten von Zalando etc. gefördert, aber IMHO bewegst du dich stark im Grenzbereich zwischen "erfüllt die (Werbe)Versprechungen nicht" und "erfüllt meine Erwartungen nicht." Bei praktisch jedem Technikprodukt kann man ein Detail finden, das einem nicht gefällt.

Die pragmatische Lösung für das alles ist es, so einen Schrott wie "Saugroboter" gar nicht erst zu kaufen. "Früher" hat man sich informiert, die Geräte angeschaut, im Laden oder bei Bekannten, ggf. sogar noch darauf gespart wenn man davon überzeugt war...heute ist alles "habenhabenhaben", "es ist billig ich will es" usw., ohne dass man sich überhaupt die Frage nach dem eigenen Bedarf stellt.

zu 1. Ja bisher konnte ich das, aber mir wird ja klar gesagt, dass ich das in Zukunft nicht mehr darf. Ich sehe da keinen unberechtigten Vorwurf.
zu 2. Damit hast du schon recht. Aber wenn die Werbeversprechen mir z. B. sagen, dass der Saugroboter total gut ist und alles reinigt... und er tuts aber nicht - setzt ich das gleich mit "erfüllt meiner Erwartungen nicht". Meine Erwartungen kommen ja nicht aus reiner Phantasie, sondern wurden durch die Artikelbeschreibung indiziert
Wie du schon selbst sagst, man hat sich "früher" informiert, im Laden... Und genau dafür gibt es doch das Widerrufsrecht, da man sich Online eben nicht so wie im Laden über die Produkte informieren kann. Im Laden hätte ich mit einem Verkäufer reden können, wie seine Meinung zu dem Saugroboter ist. Ich hätte ihn mir vielleicht auch mal genauer anschauen dürfen. Das geht eben Online nicht.

edit://Was ich auch noch zu der solidarischen Haltung ggü. Onlinehändler sagen möchte. Die haben durch Ihr Onlinehandel auch verdammt viele Vorteile und haben dadurch auch viele lokale Händler geschluckt oder in Konkurs getrieben. Die Seite sollte man auch sehen, bevor man sagt "Die armen Onlinehändler verlieren, durch Gesetze und konsequenter Nutzung dieser, ein Haufen Geld". Fleißig die Vorteile vom Onlinehandeln nutzen, aber bei ungemütlichen Dingen wie Widerrufsrecht dann auf einmal "herum heulen"?

EvilOlive
2015-12-03, 22:03:51
Wie viele Artikel hast du denn zurück gehen lassen in den letzten 3 Jahren? Sobald da eine gewisse Anzahl zusammenkommt wird man wohl getagt.

Rooter
2015-12-03, 22:09:25
Die Reklamationsquoten dürften nicht in Prozent% sein oder in Abhängigkeit der Bestellungen erfaßt werden. Da wird die relative Zahl pro Konto als Maßstab genommen.Wäre aber recht dämlich wenn das nicht in Prozent wäre, damit würden ja alle Stammkunden und Vielbesteller in das Raster fallen.

MfG
Rooter

Plutos
2015-12-03, 22:15:41
Ich denke, mit "relativer Zahl pro Konto" meint er das Verhältnis Rücksendungen zu Bestellungen im Verhältnis zu allen anderen Kunden(konten). Also wer mehr zurücksendet als die meisten oder alle anderen Kunden, die ähnlich viel bestellen (sei es jetzt in Anzahl der Bestellungen, Bestellvolumen in Euro oder oder oder...), der wird irgendwann "ge-blacklisted."

kevsti
2015-12-03, 22:31:29
Wie viele Artikel hast du denn zurück gehen lassen in den letzten 3 Jahren? Sobald da eine gewisse Anzahl zusammenkommt wird man wohl getagt.
Das weiß ich wie gesagt nicht. Geschätzt habe ich ja weiter oben ca. 100 Artikel pro Jahr, davon 20 zurück. Könnten aber auch 80/30 sein oder 120/15... Ich weiß es nicht, man kann das bei Amazon ja auch nicht einfach auswerten lassen und alles jetzt mühsam zusammen zählen ist mir doch zu viel Aufwand.

Ich denke, mit "relativer Zahl pro Konto" meint er das Verhältnis Rücksendungen zu Bestellungen im Verhältnis zu allen anderen Kunden(konten). Also wer mehr zurücksendet als die meisten oder alle anderen Kunden, die ähnlich viel bestellen (sei es jetzt in Anzahl der Bestellungen, Bestellvolumen in Euro oder oder oder...), der wird irgendwann "ge-blacklisted."

Aber genau das wäre ja ein Prozentsatz, wo er vorher doch schrieb, dass wohl kein Prozentsatz zur Anwendung kommt. Daher hab ich auch nicht ganz verstanden was er meint.

mbee
2015-12-03, 22:37:10
Ich denke, mit "relativer Zahl pro Konto" meint er das Verhältnis Rücksendungen zu Bestellungen im Verhältnis zu allen anderen Kunden(konten). Also wer mehr zurücksendet als die meisten oder alle anderen Kunden, die ähnlich viel bestellen (sei es jetzt in Anzahl der Bestellungen, Bestellvolumen in Euro oder oder oder...), der wird irgendwann "ge-blacklisted."

Ich denke eher, dass das mit einer Quote nach Umsatz des betroffenen Kontos gehandhabt wird.
Ich habe in den letzten 6 Monaten bestimmt an die 6 Artikel im Wert von ein paar Tausend Euro zurückgesendet, weil diese ganz offensichtlich "gebraucht" und auch fehlerbehaftet waren. Darunter 2 Objektive und eine Kamera. Das waren schlichtweg Rückläufer, obwohl Amazon offiziell kommuniziert, dass diese immer nur im Marketplace landen. Zwei mal habe ich zwar Ersatz gewählt, dann aber nur noch Erstattung, weil mir die Gefahr wieder irgendeinen Mist zu erhalten einfach zu groß war. Ich werde deshalb bei hochpreisigen Artikeln auch wieder vermehrt auf andere Online-Händler setzen.

Ist irgendwie auch logisch: Dreiste Arschlöcher gibt es genug und mit 30 Tagen Rückgaberecht ist mal schnell eine Fotoausrüstung für den Urlaub für umme "ausgeliehen".
Eine Nachricht habe ich von Amazon aufgrund der Rückgaben nie erhalten.

Lowkey
2015-12-03, 22:40:13
Wäre aber recht dämlich wenn das nicht in Prozent wäre, damit würden ja alle Stammkunden und Vielbesteller in das Raster fallen.

MfG
Rooter

Ich als Amazon schreibe alle Kunden an, die mehr als 3x zurückgeschickt haben und informiere sie über Konsequenzen. Wenn dann auch nur 1% der Kunden ihre Widerrufgewohnheit reduzieren, dann habe ich (Amazon) schon "Gewinn" gemacht.

Ich würde wie gesagt das Schreiben als Information bzw. Angstmache ansehen.

EvilOlive
2015-12-03, 22:41:27
Das weiß ich wie gesagt nicht. Geschätzt habe ich ja weiter oben ca. 100 Artikel pro Jahr, davon 20 zurück.



Die Rücksendungen sind in deinem Kundenkonto gelb hervorgehoben mit "Status der Rücksendung"

Wenn tatsächlich 20% bei dir zurückgehen ist das schon enorm viel, du musst mal überlegen welche Kosten dadurch entstehen.

Plutos
2015-12-03, 22:45:11
Aber genau das wäre ja ein Prozentsatz, wo er vorher doch schrieb, dass wohl kein Prozentsatz zur Anwendung kommt. Daher hab ich auch nicht ganz verstanden was er meint.
Naja, eben kein "einfacher" Prozentsatz wie
10 von 100 Bestellungen=0,1="10% Rücksendequote"
sondern ein "Rücksendefaktor"
10 von 100 Bestellungen=0,1=10% Rücksendequote
während andere Kunden nur 8 von 100 Bestellungen zurücksenden=0,08
also Faktor 0,1/0,08=1,25="25% mehr Rücksendungen als andere Kunden"
(In beiden Fällen wären das 10% Rücksendungen dieses einen Käufers.)

Ich denke eher, dass das mit einer Quote nach Umsatz des betroffenen Kontos gehandhabt wird.

Das genaue "Auswahlverfahren" ist wahrscheinlich ebenso komplex wie geheim. :biggrin:
Aber die "Wahrscheinlichkeit für eine Warnung" oder gar Sperre ist sicherlich irgendwie proportional zu den Rücksendungen und umgekehrt proportional zum Umsatz, ja.

Emperator
2015-12-03, 22:55:01
Im Endeffekt geht es nur darum ob man ein lukrativer Kunde oder ein Minusgeschäft für einen Shop bedeutet und das hat weniger mit der Anzahl der Retouren, als mit der Art der retournierten Artikel zu tun. Bei Artikeln wo Shops eine hohe Gewinnmarge haben und wo man die retournierten Artikel ohne großen Abschlag wieder verkaufen kann sind Rückgaben unproblematisch, wie z.b. Klamotten. Aber es gibt auch Artikel wo der Preiskampf so hoch, das die Shops kaum Marge haben und dann noch das Problem besteht, das der Shop die retournierten Artikel nur mit hohen Preisabschlag weiterverkaufen, z.b. bestimmte Elektronik wie Hardware.

Mindfactory macht das übrigens auch, das sie unlukrative Kunden aussperren, nur die machen es etwas eleganter. Die sperren keine Kundenkonten, sondern nehmen einfach keine Bestellungen mehr von diesen unlukrativen Kunden an.

kevsti
2015-12-03, 23:00:17
Ich als Amazon schreibe alle Kunden an, die mehr als 3x zurückgeschickt haben und informiere sie über Konsequenzen. Wenn dann auch nur 1% der Kunden ihre Widerrufgewohnheit reduzieren, dann habe ich (Amazon) schon "Gewinn" gemacht.

Ich würde wie gesagt das Schreiben als Information bzw. Angstmache ansehen.
Naja, informieren über Konsequenzen, für etwas, was völlig legal ist, halte ich es schon für ne Art Drohung ;) Ist ein kleines bisschen so als wenn dein Arbeitgeber sagt "Sie haben jetzt zum 3x diesen Monat eine halbe Stunde Pause genommen, obwohl sie so viel Arbeit haben. Ich informiere sie hiermit, dass ich sie kündigen werde, wenn sie weiterhin Pause machen"

Die Rücksendungen sind in deinem Kundenkonto gelb hervorgehoben mit "Status der Rücksendung"

Wenn tatsächlich 20% zurückgehen ist das enorm viel.
zu 1. ??? Bei mir ist nichts gelb hervor gehoben? Davon ab sehe ich zwar am Text "Rücksendung abgeschlossen", dass ich ne Rücksendung gemacht habe, aber es werden ja immer nur 10 Bestellungen pro Seite angezeigt. Ich müsste jede Seite einzeln durch gehen... Zudem habe ich relativ viele Sachen aus dem ihren Androidstore, wodurch die Liste noch unnötig länger wird.

zu 2. Naja ist relativ... ich finde 20% auch schon hoch. Aber ich denke die Rate wird bei anderen Shops wie Otto oder natürlich Zalando noch viel höher sein, klar Klamotten sind auch Umtauschware Nummer 1 und damit kalkulieren die Händler, welche sich auf Mode spezialisiert haben. Aber trotzdem ist alles relativ...
Davon ab, war das ja wie gesagt die ca. Rate vor der 1. Mail, die ich auch nicht wirklich beanstandet habe. Mir gings um die 2. und da liegt die Rate unter 10% und das liegt meines erachtens schon noch im Rahmen. Man muss sich das mal in Zahlen vorstellen, von 10 Produkten, ist eines was nicht der Erwartung entspricht eigentlich gar nicht so viel - da Onlinebestellungen ja immer ein bisschen wie Katze im Sack kaufen ist.

Naja, eben kein "einfacher" Prozentsatz wie
10 von 100 Bestellungen=0,1="10% Rücksendequote"
sondern ein "Rücksendefaktor"
10 von 100 Bestellungen=0,1=10% Rücksendequote
während andere Kunden nur 8 von 100 Bestellungen zurücksenden=0,08
also Faktor 0,1/0,08=1,25="25% mehr Rücksendungen als andere Kunden"
(In beiden Fällen wären das 10% Rücksendungen dieses einen Käufers.)
Naja, kommt aber aufs selbe hinaus, als wenn ich sage, dass die durchschnittliche Rücksendequote aller Kunden bei 8% liegt und das Kunden mit mehr als 25% mehr Rücksendungen (8%*1,25 = 10%) angeschrieben werde.

Es bleibt bei einem Prozentsatz, der jetzt eben noch an die aktuelle durchschnittliche Rücksendequote gekoppelt wird.

Rooter
2015-12-03, 23:11:21
Bei Zalando wurde der anfängliche Slogan "Schrei vor Glück, oder schick's zurück" ja recht flott auf die erste Hälfte reduziert... :D

MfG
Rooter

127.0.0.1
2015-12-03, 23:13:22
Hehe :D

Machen die inzwischen eigentlich Gewinn?

EvilOlive
2015-12-03, 23:13:47
Bei Zalando wurde der anfängliche Slogan "Schrei vor Glück, oder schick's zurück" ja recht flott auf die erste Hälfte reduziert... :D

MfG
Rooter

Deshalb hat Zalando im vergangenen Jahr zum ersten Mal Gewinn gemacht. :biggrin:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gewinn-bei-zalando-ein-bisschen-futter-fuer-die-aktionaere-1.2348090

Alexander
2015-12-03, 23:18:21
Das ist ein ziemlich schwerer Vorwurf, vor allem dafür, dass sie genau das eben nicht tun. Du konntest doch alles problem- und kostenlos retournieren.
Ich schicke so gut wie nie etwas zurück. Dennoch kann ich deine Reaktion nicht verstehen.

Eine Warnung die Verkäufe direkt durch Amazon einzustellen wäre angemessen gewesen. Amazons Drohung ihn auch bei Amazon Video, Audible etc. auszusperren ist schon starker tobak. Das bedeutet für ihn, dass er in Zukunft alle teuren Artikel bei denen er sich nicht sicher sein kann, ob er sie behalten wird, bei anderen Onlinehändlern kaufen muss. Oder schlimmer noch: Er schaut sich alles vor Ort beim Händler an und kauft erst dann bei Amazon. Ist das fair gegenüber den anderen Händlern?

kevsti
2015-12-03, 23:26:18
Eine Warnung die Verkäufe direkt durch Amazon einzustellen wäre angemessen gewesen. Amazons Drohung ihn auch bei Amazon Video, Audible etc. auszusperren ist schon starker tobak. Das bedeutet für ihn, dass er in Zukunft alle teuren Artikel bei denen er sich nicht sicher sein kann, ob er sie behalten wird, bei anderen Onlinehändlern kaufen muss. Oder schlimmer noch: Er schaut sich alles vor Ort beim Händler an und kauft erst dann bei Amazon. Ist das fair gegenüber den anderen Händlern?
Danke, genau der Punkt hatte mich auch besonders aufgeregt und mich mit dazu bewegt von einer Drohung zu sprechen, da mein Rücksendeverhalten überhaupt nichts mit Amazon Video oder auch meinen Rezessionen zu tun haben. Hier wird ganz klar die Marktmacht ausgenutzt, um möglichst viel Druck aufzubauen, so dass ich am besten gar nichts mehr zurück schicke. Ich muss nun jedes mal genau Abwegen, ob ich das Risiko eingehe, mit einigen Nachteilen zu leben, wenn ich mein Widerrufsrecht ausübe. Bei Artikeln bis 20-30€ oder welche die noch halbwegs brauchbar sind, werde ich es daher nun sicherlich lassen. Ich schrecke also davor zurück mein Recht einzusetzen, da ich sonst sanktioniert werde. Und das geht eben irgendwie zu weit.... Und es sollte andere Möglichkeiten geben sich als Händler gegen die hohen Kosten von Rücksendungen zu wehren...
Aber das scheint eben Amazon ihr Marketing zu sein, vorn herum kundenfreundlich wie sau "Natürlich können Sie bei uns kostenlos (meistens) und sogar bis zu 30 Tage! (Weihnachten sogar bis zu 3 Monate) die Ware zurück geben. Aber wehh man löst dieses Kundenversprechen ein paar mal ein, dann sieht man Amazon von der anderen Seite...

Ist halt nicht so lukrativ die Retourquote von vorn herein (1. Porto zahlt immer der Kunde, 2. nur 14 Tage, 3. bessere Kontrolle der zurück geschickten Ware, ggf. Wertersatz fordern) zu senken.

GBWolf
2015-12-03, 23:28:10
Kann man dann die nutzlose Hardware zurückgeben? Kindle, firetv etc?

Hab auch zig Rücksendungen bei Amazon, bestelle allerdings auch ne Menge.

Weihnachten bietet Amazon an alles was ab 1.November bestellt wird bis 31.Januar kostenlos zurück zu nehmen wegen dem Weihnachtsgeschäft. Die locken Kunden Also mit Rücknahmeangeboten von anderen Händlern weg, natürlich sollten Sie dann auch damit leben wenn Sachen (natürlich unbenutzt) zurückkehren.

127.0.0.1
2015-12-03, 23:51:04
Solange es im Rahmen bleibt machen sie es ja auch offenbar ohne Probleme. Finde 10...20% Rücksendequote jetzt schon recht viel, ich weiss, man sollte nicht von sich auf andere schliessen aber ich habe in 6 Jahren Amazon glaube ich 3x was zurückgeschickt, bei geschätzt vielleicht 150 Bestellungen, teils mit 2-3 Artikeln.

kevsti
2015-12-04, 01:41:54
Lustigerweise dachte ich damals (also noch vor der 1. Mail seitens Amazon), als ich das erste mal von anderen Betroffenen gelesen habe - krass, wie viel müssen die Deppen denn zurück geschickt haben? Bei mir hat Amazon ja auch nie gemeckert... Tja bis dann der Tag kam... Aber wie schon mehrfach gesagt, das erste sehe ich an sich noch halbwegs ein, wobei ich "außergewöhnlich" schon etwas übertrieben finde... Es heißt zwar am Ende nichts anders als "überdurchschnittlich", hat aber schon ein wesentlich härteren Ton - als ob nicht mal 1% aller anderen aktiven Amazonkunden auf ähnliche Retourquoten kommen... Aber jetzt wo ich unter 10% liege, finde ich es wirklich übertrieben. Vermutlich bin ich aber immer noch über den Schnitt. Aber will man jetzt jeden Kunden der über den Schnitt kommt, gleich "rauswerfen"? Das senkt wiederum den Schnitt, wodurch noch mehr Kunden raus geworfen werden etc... :freak:. Aber man sollte halt auch beachten, dass Amazon viel in Richtung Rückgaberecht wirbt und dann auf der anderen Seite hinterrücks aber versucht Kunden dazu zu bewegen, das geworbene nicht oder nur geringfügig zu nutzen.

Was mir gerade auch so einfällt, ich habe zwar im Amazon Appstore bisher nur Freeapps geladen. Aber was wäre mir Paidapps? Wenn die mein Konto schließen, könnte ich auf meine gekauften Apps auch nicht mehr drauf zu greifen. Weiterhin wurde mir übrigens in der Mail geschrieben: "Bitte beachten Sie, dass eine Erstattung etwaiger Geschenkgutscheine, die noch in Ihrem Kundenkonto hinterlegt sind, nach einer Kontoschliessung nicht möglich ist." das hatte ich vorhin nicht mit Kopiert. Da fragt man sich so langsam, dürfen die das überhaupt?

Ne etwas andere Story: Ich hatte mir mal im WHD ein Fernseher "geschossen" und habe direkt Geld auf mein Konto, welches ich für Amazon nutze, umgebucht. Leider war diesmal Amazon ganz besonders flink und haben schneller abgebucht, als die Umbuchung kam. Der "Gag" an der Sache war, dass Amazon sofort mein komplettes Konto gesperrt hat. Ich konnte weder Bestellungen einsehen, noch sonst irgendwelche Aktionen ausführen. Nach der 2. erfolgreichen Abbuchung wurde das Konto wieder freigeschalten.
Nicht nur, dass ich eine sofortige Sanktion wegen einer fehlgeschlagenen Abbuchung etwas Kundenunfreundlich finde (bei einem Kunden der zuvor schon hunderte Bestellungen ohne Zahlungsverzug durchgeführt hat). Es hätte eine Bestellsperre auch gereicht, aber doch nicht gleich das ganze Konto... Damals gab es noch kein App Store oder Prime Video, aber ich denke in dem Fall wäre das auch nicht mehr gegangen.

Spasstiger
2015-12-04, 02:11:17
Ich hab erst diese Woche von meinem Widerrufsrecht bei Amazon Gebrauch gemacht und bei der Anforderung der Rückversandmarke als Begründung Mängel angegeben. Und das nicht zum ersten Mal. Ist für mich der bequemere Weg, von seinem Gewährleistungsrecht Gerbrauch zu machen. Ich hoffe, dass mir Amazon nicht auch irgendwann in die Karre fahren möchte.

Einmal hatte ich bei Amazon tatsächlich einen Artikel zurückgeschickt, denn ich fälschlich bestellt hatte, ging um einen Scherkopf für meinen Rasierapparat. Der Scherkopf war auf der Produktseite meines Rasierers als "...Kunden...kauften auch..." verlinkt. Hab parallel zum Zurücksenden aber schon den korrekten Scherkopf ersatzweise bestellt.
Normalerweise sende ich nur zurück, wenn der Artikel meines Erachtens nach mangelhaft ist, und gebe die Mängel bei der Rücksendung auch an. Hat bisher immer mit Geld zurück funktioniert, auch bei anderen Händlern.
/EDIT: Bei Kleidung sieht das natürlich anders aus, da bestelle ich auch mal zwei oder drei Größen und behalte nur die passende Größe. Das haben die Textilhändler aber einkalkuliert und war schon zu Versandkatalog-Zeiten üblich.

Iceman346
2015-12-04, 08:27:04
Kleidung ist natürlich etwas anderes (darum kaufe ich da das meiste auch im Laden nach Anprobe), aber bei den üblichen Amazon Artikeln finde ich 10% Rücksendequote immer noch enorm hoch. Ich bestelle seit 2000 bei Amazon und habe zwei Sachen zurückgehen lassen: Einen Fernseher dessen Bild mir nicht gefiel und eine Roccat Kone weil ich mit der Mausgröße nicht klar kam.

Grade Amazon ist, was Rücksendungen angeht, extrem kulant und das dürfte bei technischen Geräten für deutliche Verluste sorgen. Das ist aber auch der Grund warum ich da viel bestelle, weil ich weiß das eine eventuelle Rücksendung problemlos ablaufen wird. Das heißt aber nicht, dass ich teure Dinge "zur Ansicht" bestelle.

Lurtz
2015-12-04, 08:31:37
Sind Retouren aufgrund von Defekten eigentlich ausgenommen oder zählen die da genauso mit rein? Das gibt es bei mir nämlich regelmäßig...

Rancor
2015-12-04, 08:42:12
Also, der Punkt ist doch das es völlig im Ermessen Amazon liegt, ob sie mit Ihm weiter Geschäfte machen wollen oder nicht. Das hat auch nichts mit drohen etc zu tun.
Wenn Amazon mit einem Kunden nicht mehr handeln will, aus welchen Gründen auch immer, dann haben sie alles Recht dazu. Niemand kann sie zwingen.
Auch können Sie ihn von allen Diensten aussperren, wenn sie wollen. Es gibt ja kein Grundrecht darauf bei Amazon Kunde zu sein.

Ash-Zayr
2015-12-04, 08:50:34
Also nach dem was der TS hier selbst an Beispielen genannt hat, welche Artikel er warum zurückschicken musste, ist er der Urtyp eines Horror-Kunden für jeden Onlineshop; analog zum Typus des 1-Stern-Bewerters (Schrott, der BluRayplayer spielt keine Musikkasetten ab!)

Das klingt alles nach schlampig bis gar nicht recherchiert; Artikel bestellen, deren Installation und Verwendung Fachwissen erfordert, welches nicht da ist, oberflächlich beim Bestellprozess, für Dritte bestellen (!), usw....

Da ist ein Rüffel mal genau richtig, denn die Kundengemeinschaft muss solche Kosten letztlich mittragen, bzw. kommt mit in die Sippenhaft verschärfter Konditionen. Amazon ist ein Paradies an Preisen und Service, und ich sehe jeden als Feind an, der dieses Paradies vorsätzlich oder fahrlässig gefährdet.

Wurschtler
2015-12-04, 09:00:07
zu 2. Damit hast du schon recht. Aber wenn die Werbeversprechen mir z. B. sagen, dass der Saugroboter total gut ist und alles reinigt... und er tuts aber nicht - setzt ich das gleich mit "erfüllt meiner Erwartungen nicht". Meine Erwartungen kommen ja nicht aus reiner Phantasie, sondern wurden durch die Artikelbeschreibung indiziert


Meiner Meinung nach bist du extrem naiv, wenn du auf Werbeversprechen vertraust und daraufhin gutgläubig bestellst.
Deine Returenquote ist auch mit 10% immer noch extrem hoch.
Ich komme vielleicht auf 1-2%.

Die Ausrede, dass man im Laden die Ware genauer prüfen hätte können zählt heute auch nicht mehr. Heute gibts genug Informationen im Netz, die eine wesentlich bessere Informationsbasis bieten. Für Details kann man auch mal nachfragen. (beim Händler, Hersteller oder am besten in einem Fachforum)
Ich informiere mich ausführlich, bevor ich irgendwas "unbekanntes" kaufe. Egal ob online oder offline. Dementsprechend habe ich auch fast keine Retouren und damit selber weniger Stress. Informieren kostet auch nicht mehr Zeit als die Hin- und Herschickerei.

Im Vergleich zum restlichen Onlinehandel ist Amazon immer noch überdurchschnittlich kulant und kundenfreundlich, Amazon leistet auch deutlich mehr als gesetzlich notwendig wäre.
Du als Kunde schickst dagegen überdurchschnittlich viel zurück.
Moralisch sehe ich daher Amazon im Recht und nicht dich.

Genauso wie es dein gutes Recht ist, etwas zurückzuschicken, ist es von Amazon ihr gutes Recht, mit dir keine Geschäfte mehr zu machen.


Auf der anderen Seite bist du auch selber schuld, wenn du dich von einem einzelnen Händler so abhängig machst. Das würde ich nie tun.
Wenn mich Amazon sperrt, würde mich das nicht sonderlich berühren, weil ich genug Alternativen habe.

derpinguin
2015-12-04, 09:07:08
Meine Retourenquote bei Amazon beträgt nach mehreren hundert Bestellungen genau: 0.
Vielleicht einfach nicht wahllos bestellen.

lilgefo~
2015-12-04, 09:16:09
@OP: Denke du verwechselst Privilegien mit Rechten. Niemand muss dir was verkaufen.

Mr.Fency Pants
2015-12-04, 09:18:01
Ganz blöder Vorschlag: einfach nicht alles bei Amazon bestellen, sondern woanders oder vor Ort kaufen. ;)

Wenn einem die Geschäftspraktik von Amazon in diesem Fall nicht gefällt, dann sollte man den Händler wechseln, anstatt Angst davor zu haben (so liest sich das ja fast bei dir), dass die evtl. keine Geschäfte mehr mit dir machen wollen. Du bist doch nicht abhängig von Amazon (oder doch?). Kann die Reaktion von Amazon aufgrund der hohen Retourenrate von dir durchaus verstehen

Ash-Zayr
2015-12-04, 09:18:27
jepp....Leute die einen 55" bestellen und dann...scheisse, passt ja gar nicht in die TV Wand......2000 Euro teure Kiste geht zurück...alles schön auseinandergefleddert, Folien ab, Batterie in der Fernbedienung. Ein neues Gerät, durch Spasten, die vorher nicht mal messen, drastisch entwertet für den Verkäufer und ja noch und wieder Eigentümer der Ware.
Im b2b Geschäftsleben, wenn man da überhaupt was zurückgeben darf, arbeitet man mit teils hohen re-stocking fees, um sich Retour-Prozess und Wertminderung zumindest anteilig wiederzuholen...hätte ich auch als privater Endkunde kein Problem mit.

Döner-Ente
2015-12-04, 09:18:27
Meine Retourenquote bei Amazon beträgt nach mehreren hundert Bestellungen genau: 0.
Vielleicht einfach nicht wahllos bestellen.

Dito.
Schließt natürlich nicht aus, dass wirklich mal was kaputt ankommt oder der falsche Artikel verschickt wurde und deswegen zurückgeschickt werden muss, aber für Rücksendungen Marke "entspricht nicht den Erwartungen" (=Kunde zu blöd, sich vorher zu informieren), wo anders günstiger gefunden etc. ist man als Besteller selbst verantwortlich.

#44
2015-12-04, 09:19:44
Meiner Meinung nach bist du extrem naiv, wenn du auf Werbeversprechen vertraust und daraufhin gutgläubig bestellst.
[...]
Moralisch sehe ich daher Amazon im Recht und nicht dich.
Kurz und Knapp: Nein.

Wir haben hier in Dtl. bekanntermaßen einen strikten Verbraucherschutz. Wenn etwas beworben wird muss man darauf vertrauen dürfen. Punkt.

Ich halte es auch für fragwürdig von Amazon einerseits auf ein kostenloses Rücksenderecht zu bestehen (klare Marketingmaßnahme) und es dann hintenrum dadurch einzuschränken, dass man die Geschäftsbeziehungen einstellt, statt eine vernünftige und vor allem klare (!) Retour-Politik zu machen. Es ist ja auch nicht so, als ob Amazon dem Kunden hier eindeutige Ansagen macht oder nachlesbare Regelungen vorlegt. Das man damals davon erst aus der Presse erfahren musste, sagt doch alles.

Ich selbst habe in den letzten 10 Jahren vielleicht 3 oder 4 Artikel zurückgesendet und denke auch, dass das FAG von einigen doch sehr strapaziert wird.

Aber gerade Amazon hat in dem Fall absolut keine weiße Weste oder den "moralischen high-ground".

sei laut
2015-12-04, 09:26:22
Sind Retouren aufgrund von Defekten eigentlich ausgenommen oder zählen die da genauso mit rein? Das gibt es bei mir nämlich regelmäßig...
Wenn du das als Widerruf machst, ja. Alles andere ist keine Retoure. Retoure heißt in meinen Augen eben, dass man das FAG nutzt und vom Vertrag zurücktritt. Eine kaputte Ware ist aber eben eine Sache, wo der Händler nacherfüllen muss und wo das FAG keine Anwednung findet.

@Mr.Fency Pants: Stimme dem voll zu. Meine Retourquote beträgt auch 0 - meine Bestellquote seit ca. 5 Jahren allerdings auch. Man bestellt dann auch gleich viel weniger Zeug, was man eh nicht braucht.

Was viele nicht wissen:
Der Versandhandel ist für Amazon inzwischen kein Gewinngeschäft mehr, Amazon ist darauf NICHT angeweisen. Wer also denkt, er steht bei Amazon gut da, weil er viel bestellt - nein, das ist Amazon egal.

Wurschtler
2015-12-04, 09:29:01
Wir haben hier in Dtl. bekanntermaßen einen strikten Verbraucherschutz. Wenn etwas beworben wird muss man darauf vertrauen dürfen. Punkt.



Hast du in letzter Zeit Werbung angeschaut?
Nur selten werden da konkrete Dinge beworben oder irgendwelche nachprüfbaren Aussagen. Werbung ist fast immer abstrakt und schwammig.

Daraus irgendwelche Ansprüche gegenüber dem Händler herzuleiten ist lächerlich.

Noch dazu kann wohl kein Händler für die Aussagen eines Herstellers haftbar gemacht werden.

SamLombardo
2015-12-04, 09:36:48
Meine Retourenquote bei Amazon beträgt nach mehreren hundert Bestellungen genau: 0.
Vielleicht einfach nicht wahllos bestellen.
Was heißt wahllos, du hast vielleicht noch keine Monitore oder TVs bestellt. Diese bestelle ich immer über Amazon, gerade wegen des Rückgaberechtes. Drei mal musste ich auch schon einen Monitor zurückschicken wegen Bleeding und Pixelfehlern. Media Markt und Co hätten mit Sicherheit Zicken gemacht. Du hattest bisher vielleicht einfach Glück. ..;)

Kundschafter
2015-12-04, 09:40:12
Wenn mir auch nur EIN Händler die Konditionen und das extrem starke Rückgaberecht einräumt, kann er gerne mein Geld haben.

Meine Rücksendungen bei etlichen hundert Bestellungen gehen in Richtung
"eine Hand voll", also 5. Alle aufgrund Defekt.

Aber ich kenne keinen Händler, der einen Crosstrainer nach 1 Jahr, 11 Monaten und 20 Tagen zurück nimmt.
Geld war innerhalb 1 Woche auf dem Konto.

Als das Thema schon mal akut war, habe ich mir bei einem Amazon-Mitarbeiter ein wenig Auskunft geholt: ich bräuchte mir nun absolut keine Gedanken machen.
"Treffen" soll es die, die sich fünf Grafikkarten bestellen, alle einbauen und austesten und, im besten Fall, vier zurück senden.

Hätte ich als Händler auch kein Verständnis für.

derpinguin
2015-12-04, 09:40:24
Was heißt wahllos, du hast vielleicht noch keine Monitore oder TVs bestellt. Diese bestelle ich immer über Amazon, gerade wegen des Rückgaberechtes. Drei mal musste ich auch schon einen Monitor zurückschicken wegen Bleeding und Pixelfehlern. Media Markt und Co hätten mit Sicherheit Zicken gemacht. Du hattest bisher vielleicht einfach Glück. ..;)
In der Tat, ich habe nur einen TV online bestellt. Der war auf wundersame Weise ab Werk in Ordnung. Und bei der Schilderung des TE hab ich ein bisschen das Gefühl, dass wahllos (=ohne sich zu informieren und nachzudenken) bestellt wird.
Oder aber unfair ausgenutzt wird. Nur weil ein Produkt ein paar Tage später billiger zu haben ist, berechtigt das nicht zum zurück schicken. Das ist einfach Pech gehabt. Ist mir auch schon so gegangen, dass ich was gekauft hab, was paar Tage später reduziert wurde.

Kundschafter
2015-12-04, 09:43:32
"Ist mir auch schon so gegangen, dass ich was gekauft hab, was paar Tage später reduziert wurde. "

Auch das sprach ich mal bei Amazon an. Irgendwas um 100 Euro bestellt, Tablet glaube ich, war den nächsten Tag 20 Euro billiger.
Er sagte zwar auch, Annahme verweigern, ist aber nicht meine Art.

Und die andere Frage von ihm war: "Beschweren" sie sich auch, wenn sie den Artikel günstiger gekauft haben und er wird an nächsten Tag teurer ?

NEIN. :biggrin:

[dzp]Viper
2015-12-04, 09:45:39
Im technischen Bereich beträgt meine Retourquote vielleicht 1-2%. Also so gut wie gar nichts.

Bei Kleidung ist meine Retourquote deutlich höher. Da sind es sicher 10%. Wobei ich Kleidung aber nicht nur bei Amazon bestelle sondern über diverse Händler und sich diese 10% also verteilen.

Wie man bei einem einzelnen Händler auf 20% und mehr Retourenquote kommt, ist mir ein Rätsel - gerade wenn es um Technik geht ist das eigentlich ein Unding!

Eco
2015-12-04, 09:50:11
Viper;10869893']Im technischen Bereich beträgt meine Retourquote vielleicht 1-2%. Also so gut wie gar nichts.

Bei Kleidung ist meine Retourquote deutlich höher. Da sind es sicher 10%. Wobei ich Kleidung aber nicht nur bei Amazon bestelle sondern über diverse Händler und sich diese 10% also verteilen.

Wie man bei einem einzelnen Händler auf 20% und mehr Retourenquote kommt, ist mir ein Rätsel - gerade wenn es um Technik geht ist das eigentlich ein Unding!
Same here. Denke, dass das bei Kleidung auch einkalkuliert ist. Ich bestelle sehr viel bei Amazon, seit es als Buchhandel in Deutschland gestartet ist, und hatte noch keine solche Drohmail in irgendeiner Art.

Zephyroth
2015-12-04, 09:52:35
Was heißt wahllos, du hast vielleicht noch keine Monitore oder TVs bestellt. Diese bestelle ich immer über Amazon, gerade wegen des Rückgaberechtes. Drei mal musste ich auch schon einen Monitor zurückschicken wegen Bleeding und Pixelfehlern. Media Markt und Co hätten mit Sicherheit Zicken gemacht. Du hattest bisher vielleicht einfach Glück. ..;)

Es gibt kein Recht auf einen pixelfehlerfreien Monitor, es sei denn er wird genau so angeboten (siehe Pixelfehlerklassen (https://de.wikipedia.org/wiki/EN_ISO_9241)). Wird er mit Klasse 0 (fehlerfrei) angeboten, dann ist ein Pixelfehler ein Reklamationsgrund. Andernfalls nicht, denn Standard ist Pixelfehlerklasse II.

Ich bin bei Amazon seit gut fünf Jahren Kunde und habe noch nie irgendwas reklamiert. Auch nicht den Dell-Monitor, der einen Pixelfehler hat (rechts unten, eigentlich kein Pixelfehler, sondern ein Staubkorn vor dem Backlight).

Grüße,
Zeph

mercutio
2015-12-04, 09:53:54
Ich habe lange überlegt, ob ich mich öffentlich hier im Forum über Amazon aufrege oder es für mich behalte. Während die einen ausgiebig vom Widerrufsrecht Gebrauch machen und es als ihr gutes Recht ansehen, fühlen sich andere überdurchschnittlich mit den Händlern solidarisch verbunden und nutzen ihr Recht nur in dem seltensten Fälle - und sehen auf Leute die "öfters" mal Retour schicken herab.....

Ha, da würde ich alleine schon aus Prinzip der Löschung meines Accounts zustimmen. Es gibt genug andere Anbieter außer Amazon - es geht auch ohne die.
Wenn die so arrogant sind und meinen, Kunden aus ihrem Laden werfen zu müssen, dann sollen sie doch. Ich lasse mir doch nicht von einem Händler drohen.
DER KUNDE IST KÖNIG!

Ungerechtfertigte Rücksendungen sehe ich aber auch als kritisch an. Mit diesem Problem haben aber alle Versender zu kämpfen.
Ich kaufe wirklich nur dann was, wenn ich 100% überzeugt bin, dass das Produkt passen könnte. Wenn ich mir unsicher bin, lasse ich es. So sollte das eigentlich jeder machen. Ist im Laden ja auch nicht anders.

Lowkey
2015-12-04, 09:54:16
Hast du in letzter Zeit Werbung angeschaut?
Nur selten werden da konkrete Dinge beworben oder irgendwelche nachprüfbaren Aussagen. Werbung ist fast immer abstrakt und schwammig.

Daraus irgendwelche Ansprüche gegenüber dem Händler herzuleiten ist lächerlich.

Noch dazu kann wohl kein Händler für die Aussagen eines Herstellers haftbar gemacht werden.

Man hat einen Kaufvertrag mit dem Händler und nicht mit dem Hersteller. Wenn Produkt x nicht Produkt x entspricht, dann läuft die Rückgabe über den Verkäufer. Das ist gängige Praxis in Deutschland. Dafür kann der Händler nichts, aber dafür ist das Recht geschaffen.

Aktuell verläuft es mit dem Widerrufsrecht genau wie mit den Flatrates: du darfst mit einer Flatrate grenzenlos Surfen. Nun aber wird nach und nach ein oberes Limit angesetzt. Zuerst waren es 90 Gbyte am Tag, dann 60 Gbyte und nun versucht es Vodafone mit 10 Gbyte am Tag. Zuerst hieß es, dass es nur Filesharing betreffen würde, aber nun heißt es konkret 10 Gbyte am Tag.
Mit dem Widerrufsrecht darfst du in der Theorie 100% der Einkäufe zurückschicken. Nun wie man sieht wird die Grenze für übermäßigen Gebrauch mittlerweile stark gesenkt. Das Recht wird durch die Händler nun genauer definiert.

[dzp]Viper
2015-12-04, 09:55:32
Der Kunde ist König solange(!) er sich entsprechend verhält.
Es gilt immer noch das Hausrecht des Händlers. Der Kunde ist König so lange er sich an dieses Hausrecht hält.

Der Kunde ist eben nicht immer und in jeder Situation König! Der Spruch ist deswegen auch teilweise Quatsch.

ux-3
2015-12-04, 10:05:07
@OP: Denke du verwechselst Privilegien mit Rechten. Niemand muss dir was verkaufen.

Ich bezweifele aber, das Amazon mit einer Sperre der Guthaben und bezahlten Dienste vor Gericht durchkommen wird, nur weil der Kunde zu viel legal zurückschickt.

Wenn Amazon den Preis in der Rückgabefrist senkt, hat bislang eine Mail gereicht und die Erstattung kam.

4Fighting
2015-12-04, 10:09:31
Kurz und Knapp: Nein.

Wir haben hier in Dtl. bekanntermaßen einen strikten Verbraucherschutz. Wenn etwas beworben wird muss man darauf vertrauen dürfen. Punkt.

Ich halte es auch für fragwürdig von Amazon einerseits auf ein kostenloses Rücksenderecht zu bestehen (klare Marketingmaßnahme) und es dann hintenrum dadurch einzuschränken, dass man die Geschäftsbeziehungen einstellt, statt eine vernünftige und vor allem klare (!) Retour-Politik zu machen. Es ist ja auch nicht so, als ob Amazon dem Kunden hier eindeutige Ansagen macht oder nachlesbare Regelungen vorlegt. Das man damals davon erst aus der Presse erfahren musste, sagt doch alles.

Ich selbst habe in den letzten 10 Jahren vielleicht 3 oder 4 Artikel zurückgesendet und denke auch, dass das FAG von einigen doch sehr strapaziert wird.

Aber gerade Amazon hat in dem Fall absolut keine weiße Weste oder den "moralischen high-ground".

Der Händler kann sich genauso wie der Kunde seinen Geschäftspartner aussuchen. Wenn er keinen Bock mehr auf Dich hat, dann ist es so.

Nur weil man im Internet unterwegs ist und "anonym" einkauft, heißt das noch lange nicht, dass man keine gewisse saubere und vernünftige Verhaltensweise an den Tag legen sollte.

Wenn ich von Rückgabequoten von 10-20% lese, frage ich mich, was man alles immer bestellt und dann zurückschickt. Eine falsch bestellte Handyfolie hätte ich z.B. nie zurückgeschickt, gerade weil ich weiß, welche Kosten der Händler dadurch hat und man sich mit solchen Kleinigkeiten auf lange Sicht eher ins eigene Knie schießt.

Ash-Zayr
2015-12-04, 10:13:31
Was viele nicht wissen:
Der Versandhandel ist für Amazon inzwischen kein Gewinngeschäft mehr, Amazon ist darauf NICHT angeweisen. Wer also denkt, er steht bei Amazon gut da, weil er viel bestellt - nein, das ist Amazon egal.

Quelle? Kingt nach BS. Amazon ist der Inbegriff des Versandhandels und wird sicher weit über 90% deren Umsatzes ausmachen und damit auch des ebits. Das bisschen mp3 oder Video-Streaming verticken gegenüber Gigant itunes wird sicher nicht plötzlich amazons Standbein sein, während sie den Versandhandel einach nur mit durchfüttern darüber subventioniert.

derpinguin
2015-12-04, 10:14:04
Eine falsch bestellte Handyfolie ist auch eigene Doofheit, die man nicht auf den Händler abwälzen sollte. In einem Ladengeschäft würde die auch nur mit viel Kulanz zurückgenommen. Der Händler kann ja nichts dafür, dass du nicht weißt, welches Handy du besitzt.

skanti
2015-12-04, 10:25:00
der Händler hat ebenso wie der Kunde das Recht sich seine Kunden auszusuchen und wem das nicht passt, der braucht ja nicht bei Amazon und Co. zu bestellen bzw. muss eben damit leben, dass der Händler die Geschäftsbeziehung aufgibt..
Ein Prinzip von mir ist: Sei fair deinem Gegenüber und dir selbst.
Damit fahre ich im Beruf, wie privat sehr gut.

Ash-Zayr
2015-12-04, 10:27:49
....und der lokale Händler würde sie nicht zurücknehmen, wenn ja bereits der Klebeversuch stattfand. Und das ist die Crux beim FAG. Gedacht war es seit Anbeginn Internethandel für Waren "neu und unbenutzt"....Usus ist aber längst, dass die Sachen benutzt sind, nicht mehr in den Ursprungsverpackungszustand zu setzen, usw...was da an Rücksendungen vom Zustand her reinkommt, will ich gar nicht wissen. Das hat nichts mehr damit zu tun, dass das FAG dem Kunden die Möglichkeit geben sollte, eine SAche "in natura" sehen zu können; aber bitte nicht groß auspacken bzw. in Betrieb nehmen, sondern mit REspekt wie ein rohes Ei behandeln und bei Rücksendung dann akribisch wieder einpacken. Das ist meine Vorstellung von anstandsvollem Umgang mit dem FAG

mbee
2015-12-04, 10:32:33
Ich bezweifele aber, das Amazon mit einer Sperre der Guthaben und bezahlten Dienste vor Gericht durchkommen wird, nur weil der Kunde zu viel legal zurückschickt.
Natürlich: Das bekommst Du anteilig rückerstattet.

n00b
2015-12-04, 10:32:42
Viper;10869908']Es gilt immer noch das Hausrecht des Händlers. Der Kunde ist König so lange er sich an dieses Hausrecht hält.


Das Problem ist halt dass man sich an etwas, das man nicht kennt, schwerlich halten kann. Was ist eine "normale" Rücksendequote, ab wann wird sanktioniert, welche Kriterien werden beim Scoring der Kunden wie berücksichtigt? Wo kann ich meinen Status online einsehen?

Um das nicht falsch zu verstehen, ich mag Extremrücksender auch nicht weil die "normalen" das letztendlich mit bezahlen. Aber was ist "normal". Da hätte ich von Amazon schon gerne etwas mehr Transparenz gesehen.

SamLombardo
2015-12-04, 10:34:03
Es gibt kein Recht auf einen pixelfehlerfreien Monitor, es sei denn er wird genau so angeboten (siehe Pixelfehlerklassen (https://de.wikipedia.org/wiki/EN_ISO_9241)). Wird er mit Klasse 0 (fehlerfrei) angeboten, dann ist ein Pixelfehler ein Reklamationsgrund. Andernfalls nicht, denn Standard ist Pixelfehlerklasse II.

Ich bin bei Amazon seit gut fünf Jahren Kunde und habe noch nie irgendwas reklamiert. Auch nicht den Dell-Monitor, der einen Pixelfehler hat (rechts unten, eigentlich kein Pixelfehler, sondern ein Staubkorn vor dem Backlight).

Grüße,
Zeph
Pixelfehler stören mich auch nicht sooo sehr, mir geht es eher um die Ausleuchtng. Und ja, auf auf einen gut ausgeleuchteten Bildschirm habe ich kein Recht. Schon klar. Genau deswegen lob ich mir hier das Fernabsatzgesetz. Soll das jetzt moralisch fragwürdig sein?

skanti
2015-12-04, 10:40:44
Pixelfehler stören mich auch nicht sooo sehr, mir geht es eher um die Ausleuchtng. Und ja, auf auf einen gut ausgeleuchteten Bildschirm habe ich kein Recht. Schon klar. Genau deswegen lob ich mir hier das Fernabsatzgesetz. Soll das jetzt moralisch fragwürdig sein?

es geht ja nicht darum, ob ein legitimer Test moralisch korrekt ist. Das steht außer Frage.
Das Problem worunter viele ehrliche Kunden zu leiden haben sind die Menge an schwarzen Schafen. Meine Schwiegermutter hat im Versand bei Schwab/Otto gearbeitet. Da kamen besonders nach Wochenenden massig an getragenen Kleidern (für Hochzeiten und Co.) zurück mit dem Hinweis, dass die Größe nicht passt usw., dabei hat man ganz genau Deo und andere Rückstände erkennen können.
Sowas ist unter aller Kanone, aber es gibt genug Leute die einfach so dreist sind. Die Leidtragenden sind in dem Fall der Händler und auch alle anderen Kunden.

[dzp]Viper
2015-12-04, 10:46:56
Pixelfehler stören mich auch nicht sooo sehr, mir geht es eher um die Ausleuchtng. Und ja, auf auf einen gut ausgeleuchteten Bildschirm habe ich kein Recht. Schon klar. Genau deswegen lob ich mir hier das Fernabsatzgesetz. Soll das jetzt moralisch fragwürdig sein?
Ob die Ausleuchtung des Models gut ist oder nicht ist kann man sich doch schon über diverse Test vorab informieren?!

derpinguin
2015-12-04, 10:50:11
Dazu müsste man sich aber den Aufwand machen bei prad einen Test zu lesen.

[dzp]Viper
2015-12-04, 10:50:46
Das Problem ist halt dass man sich an etwas, das man nicht kennt, schwerlich halten kann. Was ist eine "normale" Rücksendequote, ab wann wird sanktioniert, welche Kriterien werden beim Scoring der Kunden wie berücksichtigt? Wo kann ich meinen Status online einsehen?

Um das nicht falsch zu verstehen, ich mag Extremrücksender auch nicht weil die "normalen" das letztendlich mit bezahlen. Aber was ist "normal". Da hätte ich von Amazon schon gerne etwas mehr Transparenz gesehen.
Das mit "mehr Tranparenz" kann ich verstehen. Wobei das dann auch wieder ausgenutzt werden kann.

Man sollte hier aber auch einfach einen gewissen gesunden Menschenverstand heranziehen.
Wenn ich über 6 oder 12 Monate 100 Produkte bestelle und davon 20 oder 30 zurückgehen lasse, dann sollte man sich auch mal Fragen ob das in Ordnung ist.

Wenn jemand übers Jahr eine 10% Retourquote hat, dann macht Amazon auch nichts. Aber lustiger Weise sind es doch gerade meist die, die diese Rücksendungmöglichkeit massiv ausnutzen, welche mit Unverständnis reagieren und denken sie wären im Recht.

Die meisten Otto-Normal Käufer, die auch mit etwas Bedacht bei Onlinekäufen handeln, haben da keine Probleme.

4Fighting
2015-12-04, 10:51:56
Das Problem ist halt dass man sich an etwas, das man nicht kennt, schwerlich halten kann. Was ist eine "normale" Rücksendequote, ab wann wird sanktioniert, welche Kriterien werden beim Scoring der Kunden wie berücksichtigt? Wo kann ich meinen Status online einsehen?

Um das nicht falsch zu verstehen, ich mag Extremrücksender auch nicht weil die "normalen" das letztendlich mit bezahlen. Aber was ist "normal". Da hätte ich von Amazon schon gerne etwas mehr Transparenz gesehen.

Kein Unternehmen macht seine Rating-Kriterien transparent. Das wäre vollends nutzlos, weil sich dann alle danach ausrichten könnten.

Viper;10869961']Das mit "mehr Tranparenz" kann ich verstehen. Wobei das dann auch wieder ausgenutzt werden kann.

Man sollte hier aber auch einfach einen gewissen gesunden Menschenverstand heranziehen.
Wenn ich über 6 oder 12 Monate 100 Produkte bestelle und davon 20 oder 30 zurückgehen lasse, dann sollte man sich auch mal Fragen ob das in Ordnung ist.

Wenn jemand übers Jahr eine 10% Retourquote hat, dann macht Amazon auch nichts. Aber lustiger Weise sind es doch gerade meist die, die diese Rücksendungmöglichkeit massiv ausnutzen, welche mit Unverständnis reagieren und denken sie wären im Recht.

Die meisten Otto-Normal Käufer, die auch mit etwas Bedacht bei Onlinekäufen handeln, haben da keine Probleme.

So ist es.

Exxtreme
2015-12-04, 11:04:09
Es gibt kein Recht auf einen pixelfehlerfreien Monitor, es sei denn er wird genau so angeboten (siehe Pixelfehlerklassen (https://de.wikipedia.org/wiki/EN_ISO_9241)). Wird er mit Klasse 0 (fehlerfrei) angeboten, dann ist ein Pixelfehler ein Reklamationsgrund. Andernfalls nicht, denn Standard ist Pixelfehlerklasse II.

Ich bin bei Amazon seit gut fünf Jahren Kunde und habe noch nie irgendwas reklamiert. Auch nicht den Dell-Monitor, der einen Pixelfehler hat (rechts unten, eigentlich kein Pixelfehler, sondern ein Staubkorn vor dem Backlight).

Grüße,
Zeph
Bei mir war's tatsächlich ein TFT-Monitor mit Pixelfehlern, den ich zurückgeschickt habe. War aber auch so ziemlich die einzige Bestellung, das ich jemals bei Amazon zurückgeschickt habe.

Ich informiere mich halt vorher bevor ich etwas kaufe. Bei TFT-Monitoren bekommt man die Info, wie viele Pixelfehler da drinne sind meist aber nicht. Ich würde TFT-Monitore aber auch eher vor Ort kaufen und sie vorher in Augenschein nehmen. :>

Zephyroth
2015-12-04, 11:04:30
Pixelfehler stören mich auch nicht sooo sehr, mir geht es eher um die Ausleuchtng. Und ja, auf auf einen gut ausgeleuchteten Bildschirm habe ich kein Recht. Schon klar. Genau deswegen lob ich mir hier das Fernabsatzgesetz. Soll das jetzt moralisch fragwürdig sein?

Kurzum: Ja!

Du sendest ein im technischen Sinne einwandfreies Gerät zurück, weil es dir nicht zu Gesicht steht, oder nicht gut genug ist. Weder hat der Hersteller noch der Lieferant geschlampt. Bei Technik reden wir auch nicht von Kleidungsstücken, wo es auf den Schnitt ankommt, ob eine Größe passt oder nicht.

Ne, ne. Solche Leute hab' ich schon gefressen.

Wenn etwas nicht funktioniert wie beworben, oder defekt ist, das ist ein Grund ein Gerät zurückzuschicken. Aber sicher nicht weil es eine nicht zugesicherte Eigenschaft nicht besitzt.

Wenn ich einen Monitor oder Fernseher kaufe, dann ist klar, das diese Dinger eventuell eine schlechtere Ausleuchtung haben können, genauso wie sie Pixelfehler haben können. Bis zu einem gewissen Grad (eben durch die Pixelfehlerklassen definiert) ist das auch ok. Mein Monitor hatte ein Staubkorn vor dem Backlight. Nicht schön, aber leider kein Grund zum Umtauschen. Ebenso hatte ich schon Monitore mit einem kaputten Subpixel. Alles nicht schön, aber wie gesagt im Rahmen.

Grüße,
Zeph

mercutio
2015-12-04, 11:08:26
Viper;10869908']Der Kunde ist eben nicht immer und in jeder Situation König! Der Spruch ist deswegen auch teilweise Quatsch.

Nein, ein Händler ist ein Dienstleister.

Wenn der geleistete Dienst nicht befriedigt => anderer Dienstleister.

So einfach geht das heute. :biggrin:


Natürlich sollte man sich immer so verhalten, wie man es auch von seinem Gegenüber erwartet.
Das ist für mich eine Grundvoraussetzung.
Wie man in den Wald reinruft, so schallts auch wieder raus.
Daran sollte man immer denken und sich auch so verhalten. Dann hätten wir auf der Welt viel weniger Ärger. ;)

SamLombardo
2015-12-04, 11:10:59
Dazu müsste man sich aber den Aufwand machen bei prad einen Test zu lesen.
Bitte? Ich lese selbstverständlich Tests, natürlich bei Monitoren auch von Prad. Ich hatte bei gut getesteten Monitoren schon Exemplare, die perversen Backlight Bleeding bzw. Clouding hatten, das Austauschexemplar war dann einwandfrei ausgeleuchtet. Gerade in dem Bereich ist ist es doch oft Glücksache.

Lowkey
2015-12-04, 11:18:07
Bitte? Ich lese selbstverständlich Tests, natürlich bei Monitoren auch von Prad. Ich hatte bei gut getesteten Monitoren schon Exemplare, die perversen Backlight Bleeding bzw. Clouding hatten, das Austauschexemplar war dann einwandfrei ausgeleuchtet. Gerade in dem Bereich ist ist es doch oft Glücksache.

+++

Ich habe beim Händler vor Ort damals ein Netzteil gekauft. Das hatte Spulenfiepen ohne Ende. Ein Mainboard hatte später dasselbe Problem. Das fällt nicht unter Garantie oder Gewährleistung. Im Test stand nichts davon. Heute kann ich es zurückschicken. Dasselbe gilt für die Monitore. Die Ausleuchtung ist ein Problem. Das Problem entsteht für mich erst beim späteren Verkauf. Denn ein Privatkäufer will wissen was er kauft und wenn das Gerät ab Werk Macken hat, dann senkt es den Wert teils deutlich.

Ich kann beim Monitor bzw. Fernseher eine gleichmäßige Ausleuchtung per Testbericht erwarten. Warum sollte ich mich mit weniger zufrieden geben bzw. warum zahle ich denselben Preis für weniger Leistung?

SamLombardo
2015-12-04, 11:18:18
Kurzum: Ja!

Du sendest ein im technischen Sinne einwandfreies Gerät zurück, weil es dir nicht zu Gesicht steht, oder nicht gut genug ist. Weder hat der Hersteller noch der Lieferant geschlampt. Bei Technik reden wir auch nicht von Kleidungsstücken, wo es auf den Schnitt ankommt, ob eine Größe passt oder nicht.

Ne, ne. Solche Leute hab' ich schon gefressen.

Wenn etwas nicht funktioniert wie beworben, oder defekt ist, das ist ein Grund ein Gerät zurückzuschicken. Aber sicher nicht weil es eine nicht zugesicherte Eigenschaft nicht besitzt.

Wenn ich einen Monitor oder Fernseher kaufe, dann ist klar, das diese Dinger eventuell eine schlechtere Ausleuchtung haben können, genauso wie sie Pixelfehler haben können. Bis zu einem gewissen Grad (eben durch die Pixelfehlerklassen definiert) ist das auch ok. Mein Monitor hatte ein Staubkorn vor dem Backlight. Nicht schön, aber leider kein Grund zum Umtauschen. Ebenso hatte ich schon Monitore mit einem kaputten Subpixel. Alles nicht schön, aber wie gesagt im Rahmen.

Grüße,
Zeph
Ja, zieh dich doch nicht so an den Pixelfehlern hoch. Ich hab auch einen Monitor mit zwei Pixelfehlern behalten, weil er sonst ok war. Was aber für mich überhaupt nicht geht ist stärkeres Bleeding und Clouding. Teilweise war es so pervers, dass es jede dunkle Szene versaut hat. Wenn du das ok findest, schön. Ich kaufe mir meist hochpreisige Technik und die soll bitteschön in Ordnung sein.


Edit @Lowkey, genau so sehe ich das auch.

derpinguin
2015-12-04, 11:18:54
Kann man Spulenfiepen und Backlightprobleme beim Händler vor Ort umtauschen?

SamLombardo
2015-12-04, 11:25:52
Kann man Spulenfiepen und Backlightprobleme beim Händler vor Ort umtauschen?
Du hast halt keinen Anspruch drauf und bist immer vom "Goodwill" des Händlers abhängig. Dieser ist bei weitem nicht immer gegeben, sowohl bei kleinen Händlern als auch im Media Markt. Das ist ja der Hauptvorteil beim Fernabsatzgesetz. Unfair ausnutzen sollte man das natürlich nicht. Aber ich denke für mich, daß habe ich auch nie getan, etwa wenn ich stärkeres Clouding nicht akzeptiere. In dem Fall fühle ich mich moralisch im Recht, siehe Posting von Lowkey.

Troyan
2015-12-04, 11:27:54
Kann man Spulenfiepen und Backlightprobleme beim Händler vor Ort umtauschen?

Beim Händler vor Ort könnte man, theoretisch, das Produkt auspacken, anschließen und testen.

SamLombardo
2015-12-04, 11:29:44
Beim Händler vor Ort könnte man, theoretisch, das Produkt auspacken, anschließen und testen.
Was gerade bei Clouding und Fiepen schwierig wird bei der Festbeleuchtung im Laden und der Lautstärke dort.

MartinRiggs
2015-12-04, 11:29:48
Also ich schicke auch sehr ungern zurück, aber wenn dann sieht das Gerät so aus als wäre es vorher nie ausgepackt worden, alles wieder säuberlich eingepackt, von Fettfingern befreit usw.

GBWolf
2015-12-04, 11:31:50
Also ich schicke auch sehr ungern zurück, aber wenn dann sieht das Gerät so aus als wäre es vorher nie ausgepackt worden, alles wieder säuberlich eingepackt, von Fettfingern befreit usw.

Ändert nix dran, dass es danach ein Warehousedeal ist. Aber wenn man das mal macht aber bei 100 anderen Bestellungen sich korrekt verhält ist das sicher kein Problem.

Zephyroth
2015-12-04, 11:41:43
Wobei ich zugeben muß, bei Monitoren kann ich das Zurücksenden durchaus noch etwas verstehen, auch wenn ich es selbst nicht gut finde. Wie Sam schon sagte, etwas Lotterie ist immer noch dabei. Allerdings sollte dies nicht der Händler, sondern der Hersteller ausbaden.

Grüße,
Zeph

ux-3
2015-12-04, 11:55:31
Mir ist klar, dass der Mehrpreis eines Monitors bei Amazon durch die Rückläufer bedingt ist. Wenn ich dann da kaufe, zahle ich diesen Mehrpreis gerne um die anstandslose Rückgabe im Fall des Falles zu haben. Wo ist da das Problem?

Bislang einen Monitor beim Telekomshop zurückgegeben, weil ich mit dem LÄRM nicht leben konnte.

4Fighting
2015-12-04, 12:11:15
Nein, ein Händler ist ein Dienstleister.

Wenn der geleistete Dienst nicht befriedigt => anderer Dienstleister.

So einfach geht das heute. :biggrin:




Das Spiel funktioniert übrigens auch andersherum:

Wenn der Kunde einem nicht passt -> anderer Kunde;)

sei laut
2015-12-04, 12:18:41
Quelle? Kingt nach BS. Amazon ist der Inbegriff des Versandhandels und wird sicher weit über 90% deren Umsatzes ausmachen und damit auch des ebits. Das bisschen mp3 oder Video-Streaming verticken gegenüber Gigant itunes wird sicher nicht plötzlich amazons Standbein sein, während sie den Versandhandel einach nur mit durchfüttern darüber subventioniert.
Amazon ist einer der größten Cloud Hoster. ;)
https://aws.amazon.com/de/

Aber ich merke gerade, dass ich trotzdem falsch lag. Was ich im Hinterkopf hatte, war, dass der Cloud Anteil der Teil ist, in dem Amazon das Geld der Zukunft sieht und der wächst.

Lowkey
2015-12-04, 12:27:08
Mir ist klar, dass der Mehrpreis eines Monitors bei Amazon durch die Rückläufer bedingt ist. Wenn ich dann da kaufe, zahle ich diesen Mehrpreis gerne um die anstandslose Rückgabe im Fall des Falles zu haben. Wo ist da das Problem?

Bislang einen Monitor beim Telekomshop zurückgegeben, weil ich mit dem LÄRM nicht leben konnte.

Amazon will aber den Monitor möglichst ohne Retoure für den Preis verkaufen und wird irgendwann in ferner Zukunft diese Politik auch durchsetzen. Der höhere Preis hat direkt nichts mit der Retour zu tun, auch wenn manche behaupte, dass die "ehrlichen" Käufer die Reklamationswut anderer Zeitgenossen mitbezahlen würden. Bei Amazon ist bestimmt alles in einem Topf und querfinanziert.


Das Spiel funktioniert übrigens auch andersherum:

Wenn der Kunde einem nicht passt -> anderer Kunde;)

Jeder Kunde ist wichtig. Die Händler kämpfen gerade um Neukunden und Marktanteile.

4Fighting
2015-12-04, 12:29:57
Jeder Kunde ist wichtig. Die Händler kämpfen gerade um Neukunden und Marktanteile.

Ob es nun gut oder schlecht ist, sei jetzt dahingestellt, aber bei der Marktmacht von amazon im (dt.) Versandhandel sind Kunden mit derart hohen Rücksendequoten sicherlich nicht wichtig - ansonsten würde man sie ja nicht ausschließen.

#44
2015-12-04, 13:17:03
@Wurschtler und 4Fighting

Das waren doch gar nicht meine eigentlichen Punkte?

Amazon nutzt die Kostenlose Rücksendung ganz gezielt um Kunden zu locken. Ohne Sternchen oder Kleingedrucktem dran, die näheres ausführt.
Das werfe ich ihnen vor. Soll das jetzt in Ordnung sein? Ggf. mit der Begründung, dass auch anderswo nicht alles sauber ist?

Ich finde nicht, dass das ein Geschäftsgebahren ist, dass wir hier haben wollen.

ux-3
2015-12-04, 13:28:00
Amazon will aber den Monitor möglichst ohne Retoure für den Preis verkaufen und wird irgendwann in ferner Zukunft diese Politik auch durchsetzen.

Das glaube ich nicht. Aber dann kaufe ich meinen Monitor halt wo anders.

THEaaron
2015-12-04, 13:32:46
@Wurschtler und 4Fighting

Das waren doch gar nicht meine eigentlichen Punkte?

Amazon nutzt die Kostenlose Rücksendung ganz gezielt um Kunden zu locken. Ohne Sternchen oder Kleingedrucktem dran, die näheres ausführt.
Das werfe ich ihnen vor. Soll das jetzt in Ordnung sein? Ggf. mit der Begründung, dass auch anderswo nicht alles sauber ist?

Soll es jetzt in Ordnung sein, dass sich Händler nicht gegen offensichtliche Flachwurzler wehren dürfen?

#44
2015-12-04, 13:34:27
Soll es jetzt in Ordnung sein, dass sich Händler nicht gegen offensichtliche Flachwurzler wehren dürfen?
Kannst du nicht Lesen oder wie kommst du zu dem Strohmannargument?

ShadowXX
2015-12-04, 13:42:44
Amazon nutzt die Kostenlose Rücksendung ganz gezielt um Kunden zu locken. Ohne Sternchen oder Kleingedrucktem dran, die näheres ausführt.
Das werfe ich ihnen vor. Soll das jetzt in Ordnung sein? Ggf. mit der Begründung, dass auch anderswo nicht alles sauber ist?

Die Rücksendung ist doch auch Kostenlos....da steht aber nirgends, das du soviel wie du willst zurücksenden kannst.


Ich finde nicht, dass das ein Geschäftsgebahren ist, dass wir hier haben wollen.
Genau das gleichen kann Amazon über Kunden sagen die das FAG ausnutzen.....

Wurschtler
2015-12-04, 13:49:53
Jeder Kunde ist wichtig. Die Händler kämpfen gerade um Neukunden und Marktanteile.


Das denken vielleicht irgendwelche BWL-Excelritter, die dann im Meeting mit irgendwelchen tollen Blingbling-Graphen vorstellen können, dass sie soundsoviele Neukunden dazugewinnen konnten.
Das müssen manche auch tun, damit sie ihre "Ziele" erfüllen, da der Bonus bereits im Voraus ausgegeben wurde und daher zwingend "verdient" werden muss. ;D


"Unangenehme" Kunden mag "normal" niemand, weder Amazon noch sonstwer, weil sich mit denen kein Geld verdienen lässt.

THEaaron
2015-12-04, 14:01:16
Kannst du nicht Lesen oder wie kommst du zu dem Strohmannargument?

Ist jetzt nicht so schwer festzustellen, dass ich das Vorgehen unterstütze, was?

Von mir aus können die jeden Hampelmann sperren der meint zu viele Sachen zurückschicken zu müssen. Aber das Urteil steht sowieso noch aus. ;)

#44
2015-12-04, 14:08:38
Ist jetzt nicht so schwer festzustellen, dass ich das Vorgehen unterstütze, was?
Ein Strohmannargument ist, wenn jemand etwas angreift, was dessen Gegenüber nie gesagt hat.

Ich habe nie gesagt, dass das i.O. wäre. Eher das Gegenteil. Aber um das zu wissen, hätte man meinen ersten Post lesen müssen.
Da ich meine Position schon erläutert habe, du aber dennoch nachfragst, hast du also enweder a) nicht gelesen oder b) versuchst dich an einem Strohmannargument.

Was du sagen willst ist mir völlig klar. Warum du mir dazu Dinge in den Mund legen musst noch nicht ganz - aber eine der beiden Vermutungen wird schon zutreffen.

PHuV
2015-12-04, 14:44:28
Ganz blöder Vorschlag: einfach nicht alles bei Amazon bestellen, sondern woanders oder vor Ort kaufen. ;)

Siehe meine Arie mit dem dem LG-Monitor oder dem Draytek-Router. Solange Hersteller so dreist Bananensoftware und -hardware ausliefern, bleibt einem als Kunde nichts anderes mehr übrig, als Online zu kaufen.
Meine Retourenquote bei Amazon beträgt nach mehreren hundert Bestellungen genau: 0.
Vielleicht einfach nicht wahllos bestellen.
Wow, der Pinguin als Superheld? :rolleyes: Das hat nichts mit wahllos bestellen zu tun, sondern wenn die Geräte nicht die beworbenen Features liefern, oder Geräte fehlerhaft sind. Beispielsweise mußte ich wirklich mal mehrere USB3.0-Lesegeräte für CF- und SD-Karten zurückschicken, weil diese schlichtweg mangel- und fehlerhaft waren, sie liefen alle nur mit USB 2.0. Von den ganzen gefälschten Waren wie Akkus und Netzteile für Handy (siehe Samsung) mal ganz zu schweigen.

THEaaron
2015-12-04, 14:53:42
Ein Strohmannargument ist, wenn jemand etwas angreift, was dessen Gegenüber nie gesagt hat.

Ich habe nie gesagt, dass das i.O. wäre. Eher das Gegenteil. Aber um das zu wissen, hätte man meinen ersten Post lesen müssen.
Da ich meine Position schon erläutert habe, du aber dennoch nachfragst, hast du also enweder a) nicht gelesen oder b) versuchst dich an einem Strohmannargument.

Was du sagen willst ist mir völlig klar. Warum du mir dazu Dinge in den Mund legen musst noch nicht ganz - aber eine der beiden Vermutungen wird schon zutreffen.

Ich habe niemandem was in den Mund gelegt. Allerdings ist es doch nicht von der Hand zu weisen, dass Amazon hier auf Betrüger reagiert.

Das Verhalten von Amazon finde ich völlig in Ordnung auch wenn es nirgendwo explizit steht.

derpinguin
2015-12-04, 15:17:46
Wow, der Pinguin als Superheld? :rolleyes: Das hat nichts mit wahllos bestellen zu tun, sondern wenn die Geräte nicht die beworbenen Features liefern, oder Geräte fehlerhaft sind. Beispielsweise mußte ich wirklich mal mehrere USB3.0-Lesegeräte für CF- und SD-Karten zurückschicken, weil diese schlichtweg mangel- und fehlerhaft waren, sie liefen alle nur mit USB 2.0. Von den ganzen gefälschten Waren wie Akkus und Netzteile für Handy (siehe Samsung) mal ganz zu schweigen.
In den Fällen liegt ja auch definitiv ein Mangel vor. Da sagt ja auch keiner was gegen zurück schicken.

bleipumpe
2015-12-04, 17:39:45
Ich habe niemandem was in den Mund gelegt. Allerdings ist es doch nicht von der Hand zu weisen, dass Amazon hier auf Betrüger reagiert.

Das Verhalten von Amazon finde ich völlig in Ordnung auch wenn es nirgendwo explizit steht.
Konsequent wäre dann aber, lediglich den Verkauf zu unterbinden. Das aber das Konto komplett geschlossen und man dann alle digitalen Käufe verliert, ist definitiv nicht in Ordnung.

ux-3
2015-12-04, 17:42:11
Das aber das Konto komplett geschlossen und man dann alle digitalen Käufe verliert, ist definitiv nicht in Ordnung.

Ich glaube auch nicht, dass die damit vor Gericht auch nur den Hauch einer Chance hätten. Von daher halte ich es für heiße Luft.

Alexander
2015-12-04, 19:26:27
Konsequent wäre dann aber, lediglich den Verkauf zu unterbinden. Das aber das Konto komplett geschlossen und man dann alle digitalen Käufe verliert, ist definitiv nicht in Ordnung.
WOW. Der erste Beitrag der sich tatsächlich mit dem Kernproblem befasst, nachdem 100 "Helden" damit angegeben haben wie selten sie etwas zurück schicken.

Es ist völlig egal wie hoch eine angemessene Retourenquote tatsächlich ist. Entscheidend ist, dass Amazon Druck ausüben kann (und es auch tut), den kein anderer Onlineshop ausüben kann. Irgendwann können sie jeden anschreiben der mehr als 0,1% aller Bestellungen zurückschickt und der zugleich ein Filmabo hat oder andere Angebote nutzt, die nichts mit dem Onlineshop zu tun haben.

@TS
Sei doch so konsequent und kauf gar nichts mehr bei Amazon, um so die Weiterexistenz deines Kontos für die Nutzung anderen Amazondienste sicherzustellen.

5tyle
2015-12-04, 20:17:28
@topic hol dir halt einen amazon prime account, dann hast du den ganzen ärger nicht. wenn amazon solche mails schickt, dann ist normal bei retouren. kann man in der regel ignorieren. würde mich sehr wundern wenn amazon urplötzlich kundenunfreundlich geworden ist. wenn man nicht mit dem anwalt einklagen kann, dann würde ich halt woanders einkaufen, wo es entsprechenden service gibt. es ist schon lange nicht mehr so, dass amazon einen besonders herausragenden service hätte, so dass man da jetzt unbedingt bestellen muss. woanders gibt es teils sogar längere herstellergarantien etc. das sollte man im einzelfall schon noch abwägen wenn man die zeit dazu hat.

Der Sandmann
2015-12-04, 20:19:59
Konsequent wäre dann aber, lediglich den Verkauf zu unterbinden. Das aber das Konto komplett geschlossen und man dann alle digitalen Käufe verliert, ist definitiv nicht in Ordnung.

Die bis dahin getätigten Käufe verliert man wohl auch nicht. Man kann nur nichts neues kaufen.

Auch wenn in der Mail des TS steht das z.b. auch der Audibleaccount dicht gemacht wird.

Skinner
2015-12-04, 20:32:56
Amazon hat Verträge mit den Lieferanten. Alles was zurück kommt geht 1:1 zurück zum Hersteller/Lieferanten. Denen soll es doch egal sein was Du reklamierst oder nicht.

EvilOlive
2015-12-04, 20:36:51
Amazon hat Verträge mit den Lieferanten. Alles was zurück kommt geht 1:1 zurück zum Hersteller/Lieferanten. Denen soll es doch egal sein was Du reklamierst oder nicht.

Amazon muss aber den Transport zahlen und die Artikel prüfen, das kostet Zeit und benötigt Personal.

AtTheDriveIn
2015-12-04, 20:54:47
Amazon hat Verträge mit den Lieferanten. Alles was zurück kommt geht 1:1 zurück zum Hersteller/Lieferanten. Denen soll es doch egal sein was Du reklamierst oder nicht.

Und was bieten sie dann im Amazon Warehouse an?

kevsti
2015-12-04, 20:59:10
Wow, ich bin gerade echt überrascht, wie viel hier doch zu dem Thema diskutiert wird - ich sollte künftig alles (also auch HW/SW Fragen) hier ins OT schreiben :freak:

Leider ist aber auch vieles nur heiße Luft. Ein Teil schreibt nur wie selten sie doch was zurück schicken ("Gutmenschen") oder weißen darauf hin, dass sich Amazon aussuchen kann mit wem sie Geschäfte machen - das stimmt und das habe ich selbst einige male (sogar im Eingangspost) erwähnt und das ist soweit auch ok.
Was nur nicht ok ist, is dieses Recht als Druckmittel zu verwenden. Einige mögen es nicht als Drohung ansehen, sondern als Information - Amazon könnte ja auch einfach so sperren (wie sie es früher gemacht haben, bevor sie dafür gerügt wurden). Aber für mich ist eine Information was anderes, eine Information hat allgemein für alle zu gelten und sollte auch öffentlich einsehbar sein. Eben z. B. in der Form, dass sich Amazon vorbehält bei Rücksendequoten über z. B. 10% das Kundenkonto zu schließen. Das wäre ne echte Information. Aber so wurde ich einzeln angeschrieben ohne klare Fakten, sondern nur "pass einfach auf was du machst, sonst kicken wir dich"... Kein "Guten Tag, wir haben mit bekommen, dass Sie xy% der Ware zurück schicken. Dies liegt weit über den Durchschnitt (den sie ja nicht nennen müssen), bitte versuchen sie zukünftig ihre Retourenraten auf 1/3 zu bringen." Das hätte zu mindestens Informationscharakter.

Ne etwas andere Situation... Ihr seid weiblich und euer Arbeitgeber gibt euch zu verstehen, dass er es sich nicht leisten will eine werdende Mutter unter seinen Arbeitnehmer haben zu wollen.. Jetzt wird vermutlich fast jeder schreien "Das darf er nicht", "Das ist unethisch etc...". Natürlich, denn im ggs. zu Personen die Ware zurück schicken, sind Personen die Kinder bekommen sozial beliebter. Aber im Punkt ist es doch das gleiche. Dem Arbeitgeber wird der Arbeitnehmer zu unattraktiv/teuer und dem Händler wird der Kunde zu unattraktiv/teuer. Aber eben damit muss ein AG/Händler leben, es gibt nicht nur DIE perfekten Arbeitnehmer die nie krank sind und nie Eltern werde. Genauso wie es nicht nur DIE perfekten Kunden gibt. Nun ständig die schlechteste Arbeitnehmer/Kunden raus zuwerfen, ist zwar gesetzlich halbwegs möglich, aber nicht unbedingt die feine Art?


Also nach dem was der TS hier selbst an Beispielen genannt hat, welche Artikel er warum zurückschicken musste, ist er der Urtyp eines Horror-Kunden für jeden Onlineshop; analog zum Typus des 1-Stern-Bewerters (Schrott, der BluRayplayer spielt keine Musikkasetten ab!)

Das klingt alles nach schlampig bis gar nicht recherchiert; Artikel bestellen, deren Installation und Verwendung Fachwissen erfordert, welches nicht da ist, oberflächlich beim Bestellprozess, für Dritte bestellen (!), usw....
[...]
:eek: Auf was für ein Trip bist du denn? :freak: Beschuldigst mich jetzt aus freien Himmel, dass alle Produkte von Amazon einwandfrei sind und ich nur zu blöd bin sie zu bedienen? Der HDMI Splitter KONNTE vom CHIPSATZ her schon KEIN 1080p. Aber GENAU das stand in der technischen SPEZIFIKATION, die ich VORHER gelesen habe. Und Entschuldigung, dass ich Freunde&Bekannte habe, denen ich mal ein Gefallen tue und über mich etwas bestelle... Ich hatte den Grill auch sehr schnell noch storniert, mir wurde gesagt, dass er vermutlich noch nicht versendet wurde, aber falls doch, soll er einfach nicht angenommen werden - das wäre so völlig in Ordnung. Aber ist natürlich mein Fehler, wenn mir vorn herum gesagt wird, nee kein Problem, wir sind ja kundenfreundlich und hinten herum ich dann einen auf die Finger bekomme.... Dass das T-Shirt mit Größe S so groß war, da ich es (mit einer normalen L-XL) locker anziehen konnte, war vermutlich auch nur ein Bedienfehler :rolleyes: Und wie gesagt, bei der Folie war ich mehr sehr sicher, dass ich die richtige angeklickt habe - vlt. ist der Artikelmerkmal durch irgend ne technische Macke zurück gesprungen - und auch hier meint Amazon, zurück schicken völlig ok. War ja auch noch komplett eingeschweißt und unbenutzt... Aber natürlich bist du perfekt und hast den Röntgenblick und riechst schon anhand eines schemenhaften Produktbildes die wirklichen Spezifikationen/Eigenschaften eines Produkts ab...

Meiner Meinung nach bist du extrem naiv, wenn du auf Werbeversprechen vertraust und daraufhin gutgläubig bestellst.
Deine Returenquote ist auch mit 10% immer noch extrem hoch.
Ich komme vielleicht auf 1-2%.

Die Ausrede, dass man im Laden die Ware genauer prüfen hätte können zählt heute auch nicht mehr. Heute gibts genug Informationen im Netz, die eine wesentlich bessere Informationsbasis bieten.
[...]
Wenn mich Amazon sperrt, würde mich das nicht sonderlich berühren, weil ich genug Alternativen habe.
1. Es geht noch nicht mal um ein Werbeversprechen wie "Ultrascharfe Klinge" (und am ende Stumpf wie Plaste), sondern um nüchterne Produkteigenschaften/Spezifikationen die nicht eingehalten werden. Davon ab, nur weil in der Werbung gerne übertrieben wird, heißt dass noch nicht, dass man das noch unterstützen sollte in dem man sich nicht auf falsche Versprechen beruft...

2. Wie die Ausrede? Dass ist keine Ausrede sondern der hauptsächliche Grund für das FAG :rolleyes: Man kann lesen was man will. Ein direkte Begutachtung eines Produktes ersetzt das nicht - damals nicht und heute auch nicht. Ich habe auch nie behauptet, dass ich blind alles glaube oder mich nicht informiere. Aber wenn ein Noname Produkt schreibt "- Unterstützt 1080p", dann gehe ich auch davon aus, dass das stimmt und kaufe das Produkt...

3. So ist es eben nicht mehr. Es gibt keine wirkliche Alternative zu Amazon mit Ihren ganzen Primeschwanz der mit dran hängt. Es ist nicht eben mal Mindfactory oder Computeruniverse die man relativ einfach gegeneinander austauschen kann.

@OP: Denke du verwechselst Privilegien mit Rechten. Niemand muss dir was verkaufen.
Ah, danke für die Info... war mir noch gar nicht klar *fp*

Dito.
Schließt natürlich nicht aus, dass wirklich mal was kaputt ankommt oder der falsche Artikel verschickt wurde und deswegen zurückgeschickt werden muss, aber für Rücksendungen Marke "entspricht nicht den Erwartungen" (=Kunde zu blöd, sich vorher zu informieren), wo anders günstiger gefunden etc. ist man als Besteller selbst verantwortlich.
Was versteht ihr eigentlich nicht daran, dass ich nur eine Erwartung haben kann, nachdem ich mich informiert habe. Also ist die Behauptung "Kunde ist zu blöd sich zu informieren" schon perse völlig idiotisch. Meint ihr, ich werfe mit einem Darfpeil auf meinen Bildschirm und erwarte dann, dass das getroffene Produktbild mir ewiges Leben schenkt? Und bin dann verwundert, wenn ich am nächsten Tag nur ein Schnüffelstück bekomme, was nicht mal Kaffee kochen kann? :freak:

In der Tat, ich habe nur einen TV online bestellt. Der war auf wundersame Weise ab Werk in Ordnung. Und bei der Schilderung des TE hab ich ein bisschen das Gefühl, dass wahllos (=ohne sich zu informieren und nachzudenken) bestellt wird.
Oder aber unfair ausgenutzt wird. Nur weil ein Produkt ein paar Tage später billiger zu haben ist, berechtigt das nicht zum zurück schicken. Das ist einfach Pech gehabt. Ist mir auch schon so gegangen, dass ich was gekauft hab, was paar Tage später reduziert wurde.

zu den 1. Teil, siehe über deinem Quote...
zu den 2. Teil, ich habe direkt bei Amazon nachgefragt, sie sagten mir dass es kein Problem wäre die Bestellung deswegen zu stornieren. Sie haben nicht gesagt "Das sehen wir eigentlich nicht gerne... ausnahmsweise dürfen sie es einmal machen..." und ich habe den Artikel auch nicht als "Qualität ungenügend" oder durch irgend einen anderen Vorwand zurück geschickt...

[...]Das hat nichts mehr damit zu tun, dass das FAG dem Kunden die Möglichkeit geben sollte, eine SAche "in natura" sehen zu können; aber bitte nicht groß auspacken bzw. in Betrieb nehmen, sondern mit REspekt wie ein rohes Ei behandeln und bei Rücksendung dann akribisch wieder einpacken. Das ist meine Vorstellung von anstandsvollem Umgang mit dem FAG
Das mache ich immer so. Ich packe die Sachen nicht aus wie ein 8jähriger an Weihnachten. Ich lasse sogar teilweise noch Monate lang Schutzfolien drauf (auch wenn ich mir sicher bin, dass ich sie behalte). Und ich benutze ein Gerät mit sofortiger Wirkung nicht mehr, sobald mir klar wurde, dass es nicht das Hält was es verspricht (eben z. B. kein 1080p liefert) - aber nur vom Karton anschauen, sieht man das nicht immer...
Soll es jetzt in Ordnung sein, dass sich Händler nicht gegen offensichtliche Flachwurzler wehren dürfen?
Gegen was? Ich vermute, dass soll was negatives über mich aussagen... Aber was sind dann Personen die sich ne Kamera für den Urlaub oder ne Bohrmaschine für den Umzug ausleihen? Oder sich 5 Grafikkarten bestellen und die beste behalten? Also bitte nicht übertreiben... Ich habe nie vorsätzlich was bestellt um es dann zurück zusenden.
"Unangenehme" Kunden mag "normal" niemand, weder Amazon noch sonstwer, weil sich mit denen kein Geld verdienen lässt.
Es gibt aber nun einmal in jeglichen Bereich jemand der einem angenehmer ist als jemand anderes... Deswegen kann man doch nicht immer den unangenehmen "beseitigen".

@topic hol dir halt einen amazon prime account, dann hast du den ganzen ärger nicht. wenn amazon solche mails schickt, dann ist normal bei retouren. kann man in der regel ignorieren. würde mich sehr wundern wenn amazon urplötzlich kundenunfreundlich geworden ist. wenn man nicht mit dem anwalt einklagen kann, dann würde ich halt woanders einkaufen, wo es entsprechenden service gibt. es ist schon lange nicht mehr so, dass amazon einen besonders herausragenden service hätte, so dass man da jetzt unbedingt bestellen muss. woanders gibt es teils sogar längere herstellergarantien etc. das sollte man im einzelfall schon noch abwägen wenn man die zeit dazu hat.
Ich habe Prime schon seit Anfang an (habe ich irgendwo auch geschrieben) - vor Ärger hat mich das jedenfalls nicht bewahrt. Woanders gibt es aber eben kein garantiertes Lieferdatum, was schon ein enormer Vorteil ist. Und ansonsten ist mir auch kein so vielseitig und großer Onlinehändler bekannt. Für Standardgeräte wie Küchengeräte, Computer, etc... gibts sicherlich genügend Alternativen. Aber für andere Sachen... höchstens einzelne Fachhändler. Und die kann man nicht alle über einen Kamm durchstöbern. Einzige alternative die es da eigentlich gibt ist eBay. Und zu denen werde ich wohl nun auch verstärkt gehen, die bauen Ihren Service ja auch immer mehr Richtung Amazon aus.

Fusion_Power
2015-12-04, 21:22:04
Ich mußte noch nie irgend was zurück senden, weder auf Amazon oder sonsteiner Online Plattform, TeuTeuTeu... ^^
Aber ok, ich kauf auch nie Klamotten online, da ist die Rücksendequote natürlich um einiges höher als bei Elektronik-Artikeln. Zudem hilft es wenn man sich vorher genau überlegt was man denn braucht, ohne testberichte und Reviews bestell ich z.B. nie irgend was. Daher ist das Risiko eines Fehlkaufes auch geringer als bei Spontankäufen.
Natürlich kann es immer mal zu defekter Ware kommen aber wie gesagt, bisher Glück gehabt.

masteruser
2015-12-05, 01:18:35
Um Waren die "in Augenschein im Rahmen des FAG genommen wurde" nicht unnötig im Wiederverkaufswert sinken zu lassen,
da wäre eine entscheidende Sache, das man Blister verbietet, oder der Händler keine Geschäfte mehr mit Herstellern macht, die ihre Ware im Blister vertreiben.
Weitere hilfreiche Maßnahmen um Rücksendungen zu vermeiden.
Umfangreiche Produktbeschreibungen, ich skizziere das mal für Software,
Lieferumfang Box mit Handbuch, Handbuch nur als PDF, für Aktivierung Internet erforderlich usw.

Und eine Maßnahme wo nur der Gesetzgeber sinnvoll agieren kann, Festschreiben von Produktqualität und Verbot physischer Obsoleszenz.
Da-hineingehend die Pflicht der Beschreibung, z.b wie lang hält ein Akku, fest verbaut oder nicht, was ist wenn der Defekt ist, gibt es dann eine Tauschmöglichkeit.

Das Problem der Sperre bei Amazon ist leider, das da sehr viel dran hängt, Problematik
mit Gutscheinen ist gravierend, wenn deren Wert flöten gehen würde, oder was ist mit
den Premiumversand, wird der dann anteilig zurückerstattet ?

Ich als Verbraucher kann mich nur durch ein Optimiertes Bestellverhalten "wehren", und nur Dinge zurücksenden,
die wirklich defekt sind.Und Amazon ist nicht der ein zigste Händler. :eek:

Wenn ich mein Bestellverhalten eruiere, dann sind 95 Prozent dort der Marketplace und Rücksendequote über Amazon vielleicht 3 Prozent. (MP: 5 Prozent)

Großzügig zumindest im Falle des @TE ist das zumindest es Warnungen gibt, in anderen Fällen wurde der Account ohne weitere Vorwarnung dicht gemacht.

Also nicht Kaufen weil das so schön ist, sondern versuchen auch den Sinn des Kaufes dieser Ware zu begutachten, und Alternativen zu Amazon suchen.

Ach ja; früher war manches besser, da wurde die Ware grundsätzlich vorgeführt, und konnte getestet werden.
Heute heißt es, ja wenn es nicht gefällt, dann können sie es ja zurückgeben, -> im Saturn selber erlebt.

Und Stichwort Beratungsklau, besser beim Händler vor Ort in Augenschein nehmen, und dann online kaufen,
als Online kaufen, die Ware "testen" und dann wieder zurückgehen lassen, mit den Folgen, das der Nachkäufer sich dann mit der Ware ärgern darf.
Beratungsklau ist nichts unmoralisch, sondern sollte jeder so machen.

Und wenn Händlern diese Art des Verbrauchers nicht gefällt, können diese ja Eintritt nehmen,
oder eine Beratungsgebühr. -> Fotohändler gibt es die das machen.

Alexander
2015-12-05, 11:20:45
Hast eine echt merkwürdige Logik bezüglich Bewertungsklau.

fdk
2015-12-05, 12:59:03
Ne etwas andere Situation... Ihr seid weiblich und euer Arbeitgeber gibt euch zu verstehen, dass er es sich nicht leisten will eine werdende Mutter unter seinen Arbeitnehmer haben zu wollen.. Jetzt wird vermutlich fast jeder schreien "Das darf er nicht", "Das ist unethisch etc...". Natürlich, denn im ggs. zu Personen die Ware zurück schicken, sind Personen die Kinder bekommen sozial beliebter. Aber im Punkt ist es doch das gleiche. Dem Arbeitgeber wird der Arbeitnehmer zu unattraktiv/teuer und dem Händler wird der Kunde zu unattraktiv/teuer. Aber eben damit muss ein AG/Händler leben, es gibt nicht nur DIE perfekten Arbeitnehmer die nie krank sind und nie Eltern werde. Genauso wie es nicht nur DIE perfekten Kunden gibt. Nun ständig die schlechteste Arbeitnehmer/Kunden raus zuwerfen, ist zwar gesetzlich halbwegs möglich, aber nicht unbedingt die feine Art?

Das ist einer der krudesten Argumentationen die ich je mitbekommen habe.

Aus welchem Artikel des GG leitest du dein Recht ab welches Amazon zur Annahme deiner Kaufgesuche verpflichtet? Amazon ist dir gegenüber zu nicht mehr verpflichtet, als ein Arbeitgeber gegenüber einer Mutter die nicht bei ihm angestellt ist - nämlich zu nichts.

kiX
2015-12-05, 13:45:25
Das ist einer der krudesten Argumentationen die ich je mitbekommen habe.

Aus welchem Artikel des GG leitest du dein Recht ab welches Amazon zur Annahme deiner Kaufgesuche verpflichtet? Amazon ist dir gegenüber zu nicht mehr verpflichtet, als ein Arbeitgeber gegenüber einer Mutter die nicht bei ihm angestellt ist - nämlich zu nichts.
Deine Gegenargumentation lässt aber auch zu wünschen übrig. Ist doch ein Arbeitgeber, bei dem eine Mutter nicht angestellt ist, bei einem Bewerbungsgespräch immer noch dem AGG verpflichtet. Sie also abzulehnen mit der Begründung, man könne ja nicht verhindern, dass sie noch 5x wirft, wird schwer werden.

kevsti
2015-12-05, 16:38:00
Das ist einer der krudesten Argumentationen die ich je mitbekommen habe.

Aus welchem Artikel des GG leitest du dein Recht ab welches Amazon zur Annahme deiner Kaufgesuche verpflichtet? Amazon ist dir gegenüber zu nicht mehr verpflichtet, als ein Arbeitgeber gegenüber einer Mutter die nicht bei ihm angestellt ist - nämlich zu nichts.

Scheinst ja nen sehr langweiliges Leben zu haben - wenn das jetzt schon die krudeste Argumentation war, die du je mit bekommen hast :freak:.

Natürlich ist eine (werdende) Mutter vor einer Kündigung (=Abbruch als Geschäftsverhältnisse) besser geschützt als ein Kunde ggü. einen Händler.
Aber um das Recht gehts ja nicht (wie OFT soll ich eigentlich noch schreiben, dass MIR VÖLLIG KLAR(!!!!) ist, dass sich ein Händler wie Amazon seine Kunden aussuchen kann :mad:).
Es geht darum, dass bei beiden Fälle versucht werden kann, den Angestellten/den Kunden zu drohen, schwanger zu werden/Waren zurück zu schicken. Bei beiden wird dadurch ein Recht versucht zu beschneiden. Bei dem 1. Fall genießt die schwangere Person natürlich viel mehr Rückhalt durch den Gesetzgeber, das ist keine Frage. Der Punkt ist aber einfach, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen es Rechte gibt, die anderen nicht schmecken - weil sie dadurch Geld verlieren. Deswegen aber den jeweiligen zu drohen seine Rechte nicht anzuwenden, da man sich ansonsten von ihm abkehrt oder nicht genommen wird, ist halt zweifelhaft... Klar hat es Amazon hier einfacher, sie brauchen nur zu sagen "Nö, wollen kein Handel mehr mit dir" und gut ist. Der Arbeitgeber muss dagegen schon besondere Mittel und Wege finden, aber gehen tut alles... Und letztlich hat ja auch ein AN kein Bock mehr unter so einem AG zu arbeiten. Natürlich sollte die Frau nicht im Jahrestakt schwanger werden, nur um nicht Arbeiten zu müssen - genauso wenig wie jemand sich ständig nur Sachen durch das FAG ausleiht.
Aber weder sehe ich eine Frau die in 40 Jahren Berufsleben 4 Jahre lang durch Kinder kriegen/erziehen nicht arbeiten konnte als Ausnutzung an, noch jemand der von 10 Artikeln einen zurück schickt.

Anyway, so aufgeblasen, hat der Vergleich eh schon zu viele Rattenschwänze (Kinder sind wichtig und nützten der Gemeinschaft, Rücksendungen nicht). Mir ging es einfach nur um die unliebsamen und kostspieligen Situation die man als AG/Händler gerne vermeiden möchte, was aber oftmals fragwürdig ist.

5tyle
2015-12-05, 17:18:53
Amazon hat Verträge mit den Lieferanten. Alles was zurück kommt geht 1:1 zurück zum Hersteller/Lieferanten. Denen soll es doch egal sein was Du reklamierst oder nicht.
Ein Teil der Retouren wird sogar direkt vernichtet, ohne Kontrolle. Das würde vielleicht nach Instandsetzung oä. wieder als Sonderangebot verkauft werden oder ins Ausland, aber die Großhändler vernichten die Ware tonnenweise, im Auftrag vereinzelter Hersteller, angeblich um durch die Verringerung des Angebots an Gebrauchtprodukten am Markt eine höhere Gesamtrendite zu erzielen.
Schon krass wenn man sieht wieviele Millionen Euro an Warenwert da teilweise einfach so vernichtet werden.
Ich habe Prime schon seit Anfang an (habe ich irgendwo auch geschrieben) - vor Ärger hat mich das jedenfalls nicht bewahrt. Dann machst du aber irgendwas falsch. Ich kenne da Leute die betreiben das was du beschreibst sportlich, die hatten da bisher keine Probleme (wenn auch eine Menge Mails und so). Seit Jahren.

mofhou
2015-12-05, 17:38:19
Leider ist aber auch vieles nur heiße Luft. Ein Teil schreibt nur wie selten sie doch was zurück schicken ("Gutmenschen") oder weißen darauf hin, dass sich Amazon aussuchen kann mit wem sie Geschäfte machen - das stimmt und das habe ich selbst einige male (sogar im Eingangspost) erwähnt und das ist soweit auch ok.
Was nur nicht ok ist, is dieses Recht als Druckmittel zu verwenden. Einige mögen es nicht als Drohung ansehen, sondern als Information - Amazon könnte ja auch einfach so sperren (wie sie es früher gemacht haben, bevor sie dafür gerügt wurden). Aber für mich ist eine Information was anderes, eine Information hat allgemein für alle zu gelten und sollte auch öffentlich einsehbar sein. Eben z. B. in der Form, dass sich Amazon vorbehält bei Rücksendequoten über z. B. 10% das Kundenkonto zu schließen. Das wäre ne echte Information. Aber so wurde ich einzeln angeschrieben ohne klare Fakten, sondern nur "pass einfach auf was du machst, sonst kicken wir dich"... Kein "Guten Tag, wir haben mit bekommen, dass Sie xy% der Ware zurück schicken. Dies liegt weit über den Durchschnitt (den sie ja nicht nennen müssen), bitte versuchen sie zukünftig ihre Retourenraten auf 1/3 zu bringen." Das hätte zu mindestens Informationscharakter.

Dein Vorschlag ist nicht in die Praxis umsetzbar, wenn Amazon in die AGB schreibt "Wenn du über 10% Retourenquote hast, sperren wir dich", dann bestellen die Leute einfach 20x eine Packung Kaugummi für je 1EUR und schon sind sie wieder unter 10%.
Auch andere Metriken sind schlecht anwendbar, die einzige Metrik die funktioniert ist der Gewinn/Verlust pro Kunde und den wird Amazon sicherlich nicht preisgeben.

Davon mal ganz abgesehen verstehe ich den Thread nicht. Amazon merkt, dass sie mit dir keinen Gewinn machen können und weisen dich darauf hin. Und jetzt erwartest du, dass dir Amazon dir alles genau erklärt, warst selber aber nicht bereit deine Rücksendungen zu begründen, weil du "das ja nicht musst".

-/\-CruNcher-/\-
2015-12-05, 17:43:19
Was heißt wahllos, du hast vielleicht noch keine Monitore oder TVs bestellt. Diese bestelle ich immer über Amazon, gerade wegen des Rückgaberechtes. Drei mal musste ich auch schon einen Monitor zurückschicken wegen Bleeding und Pixelfehlern. Media Markt und Co hätten mit Sicherheit Zicken gemacht. Du hattest bisher vielleicht einfach Glück. ..;)
Sorry aber das ist genauso scheisse Bleeding und Pixelfehler sind kein Retourgrund, es gibt nicht umsonst Pixelfehlerklassen und Bleeding ist genauso Produktionstechnisch bedingt, so gesehen ist beides kein Mangel, schon alleine weil ein andere Kunde die gleiche Ware erhält und der Plötzlich damit leben kann wieso kannst du es dann aber nicht ? ;)
Über beides kann man sich informieren über Hersteller reviews und in welchen Preisklassen seine Produkte besser sind, darüber kann man mit den vorhanden Daten schon recht gut arbeiten.
Das Problem sind eben diese Premium User Probleme für die Händler aus denen sich dann diese Kunden auch noch rechte zum Umtausch ableiten die so nirgends geregelt sind.

Du trägtst hier dein Glückspiel auf Kosten des Händlers aus, denk mal drüber nach, das Amazon da so verdammt Kulant ist ist schon enorm erstaunlich aber scheinbar ist nun der punkt erreicht wo sie selbst anfangen zu handeln, das sie das so nicht kommunizieren ist absolut falsch man kann den User nicht in einer Traumwelt leben lassen und sich dann wundern das er diese auch voll ausnutzt und drauf hoffen das die Deutschen ja alle so ehrlich und Gewissenhaft sind.
Die die Amazon eben als nicht solche einstufft fliegen raus dieses Datenkank Cleanup ist dringend nötig auch um die anderen Kunden und vor allen die Mitarbeiter und deren Arbeitsbedingungn zu schützen oder findest du es gut das du da deinen teil beiträgst durch diesen Verlust Amazons genau wie der OP ?.

Ja, zieh dich doch nicht so an den Pixelfehlern hoch. Ich hab auch einen Monitor mit zwei Pixelfehlern behalten, weil er sonst ok war. Was aber für mich überhaupt nicht geht ist stärkeres Bleeding und Clouding. Teilweise war es so pervers, dass es jede dunkle Szene versaut hat. Wenn du das ok findest, schön. Ich kaufe mir meist hochpreisige Technik und die soll bitteschön in Ordnung sein.


Edit @Lowkey, genau so sehe ich das auch.

Was ist den deiner Auffassung nach Hochpreisig für dich in diesem Fall gewesen ?

Das Problem ist halt dass man sich an etwas, das man nicht kennt, schwerlich halten kann. Was ist eine "normale" Rücksendequote, ab wann wird sanktioniert, welche Kriterien werden beim Scoring der Kunden wie berücksichtigt? Wo kann ich meinen Status online einsehen?

Um das nicht falsch zu verstehen, ich mag Extremrücksender auch nicht weil die "normalen" das letztendlich mit bezahlen. Aber was ist "normal". Da hätte ich von Amazon schon gerne etwas mehr Transparenz gesehen.

So sieht es aus Butter bei die Fische aber wie schon jemand sagte das sind Geschäftsgeheimnise Amazons also ist das ziemlich unmöglich und auch Kontraproduktiv aber sie könnten auf diesen Umstand hinweisen das sie bei nach ihrer Auffassung "Missbrauch durch den Kunden nach mehrmaliger Abmahnung die Geschäftsbeziehung einstellen werden,inklusive aller Amazon angeschlossenen Unternehmungen" es würde mich auch wundern wenn das so nicht in der AGB Amazons schon längst geregelt ist.

@Wurschtler und 4Fighting

Das waren doch gar nicht meine eigentlichen Punkte?

Amazon nutzt die Kostenlose Rücksendung ganz gezielt um Kunden zu locken. Ohne Sternchen oder Kleingedrucktem dran, die näheres ausführt.
Das werfe ich ihnen vor. Soll das jetzt in Ordnung sein? Ggf. mit der Begründung, dass auch anderswo nicht alles sauber ist?

Ich finde nicht, dass das ein Geschäftsgebahren ist, dass wir hier haben wollen.

Sicher das dieser Umstand in den AGBs Amazons (die sich 1% mal durchlesen) nicht geregelt wird ?

Für mich sind diese E-Mail an den OP eindeutigt rechtlich gesehen "Abmahnungen" gewesen und die müssen geregelt sein.

Ein Teil der Retouren wird sogar direkt vernichtet, ohne Kontrolle. Das würde vielleicht nach Instandsetzung oä. wieder als Sonderangebot verkauft werden oder ins Ausland, aber die Großhändler vernichten die Ware tonnenweise, im Auftrag vereinzelter Hersteller, angeblich um durch die Verringerung des Angebots an Gebrauchtprodukten am Markt eine höhere Gesamtrendite zu erzielen.
Schon krass wenn man sieht wieviele Millionen Euro an Warenwert da teilweise einfach so vernichtet werden.
Dann machst du aber irgendwas falsch. Ich kenne da Leute die betreiben das was du beschreibst sportlich, die hatten da bisher keine Probleme (wenn auch eine Menge Mails und so). Seit Jahren.

Richtig das beachten viele 0 manchmal ist die Rücksendung nur noch schrott wert, hier haben viele überhaupt keine Ahnung was alles im Versandhandel an Retouren vernichtet wird da kommen dann die "Terminator" schauen sich den Bestand an und Rumps landet er in der Tonne.
Das müssten viele einfach mal miterleben was sie da gleichzeitig auch unserer Umwelt antun durch ihr Handeln.

myMind
2015-12-05, 22:27:21
Es geht darum, dass bei beiden Fälle versucht werden kann, den Angestellten/den Kunden zu drohen, schwanger zu werden/Waren zurück zu schicken. Bei beiden wird dadurch ein Recht versucht zu beschneiden.
Dem Gesetzgeber geht es um den Schutz des Verbrauchers, da eine Beurteilung der Ware im Onlinehandel nicht so gut möglich ist wie im Laden. Tatsächlich ist bei Amazon eine Vorabbewertung in der Regel viel besser möglich, da man andere Käufer fragen kann und in der Regel auch reichlich Bewertungen vorhanden sind. Wenn alle Onlinehändler so umfassende Informationsmöglichkeiten über ein Produkt anbieten würden, dann wäre ein 14 tägiges Rückgaberecht in der heutigen Form gar nicht notwendig.

Und jetzt kommen Leute wie kevsti daher, die jeden 5. Artikel zurückschicken. Also es war es bei jedem 5. Artikel nicht möglich sich eine für den Kauf notwendige Informationsgrundlage zu schaffen? Das ist eigentlich nicht glaubwürdig. Nach allem was ich hier lese denke ich, dass kevsti sich eben gar keine Gedanken gemacht hat. Bestellen - zurücksenden - kein Problem. Und so wird es ja tatsächlich auch suggeriert. Faktisch nutzt Du nutzt das Rückgaberecht aber nicht so wie es vom Gesetzgeber gedacht ist. Und es ist das gute Recht von Amazon dich darauf hinzuweisen, dass sie der Meinung sind, dass du da etwas falsch verstanden hast.

Aber jeder macht Fehler. Jetzt wäre es an der Zeit über dein Verhalten nachzudenken und die Argumente auch mal einsickern zu lassen und anzunehmen, anstatt mit hanebüchenen Vergleichen zu versuchen ein offensichtlich falsches Verhalten zu rechtfertigen, bei dem alle verlieren. Letzlich lieferst Du den Händlern durch dein Verhalten gute Argumente, um für die Einschränkung unsere Rechte zu sorgen, wie es ja in einem ersten Schritt schon passiert ist. Du bist daran - ob bewußt oder unbewußt - leider mit Schuld! Höchste Zeit das zu ändern.

Dorn
2015-12-06, 05:29:58
Also die Quotenvergleiche bringen doch nicht viel.
Zum Beispiel bei mir

2014: 2% Rücksendequote (44 Artikel 1 zurück)
2015: 33% Rücksendequote (6 Artikel 2 zurück)

Von den Zwei Artikel aus 2015 war ein Schuh dabei, welcher nicht gepasst hat und der andere war eine Pfanne welche schon eine defekte Beschichtung hatte.

Klar einzelne Jahre werden glaube ich nicht vergleichen bei einem Kunden sondern alle Jahre.

masteruser
2015-12-06, 15:10:46
Hast eine echt merkwürdige Logik bezüglich Bewertungsklau.
Beratungsklau...:wink:
Was ich damit sagen wollte, es ist besser Beratung zu "klauen", oder die Waren direkt beim örtlichen Händler in Augenschein zu nehmen,
als die beim Versandhändler zu "testen" und dann wieder zurückzusenden, wo dann der nächste Käufer dieser Ware und oder der VH der Leidtragende ist.

Alexander
2015-12-06, 16:57:43
Beratungsklau...:wink:
Was ich damit sagen wollte, es ist besser Beratung zu "klauen", oder die Waren direkt beim örtlichen Händler in Augenschein zu nehmen,
als die beim Versandhändler zu "testen" und dann wieder zurückzusenden, wo dann der nächste Käufer dieser Ware und oder der VH der Leidtragende ist.
Sorry, "Tippfehler".

Ich hatte dich schon richtig verstanden. Aber die Logik erschließt sich mir nicht. Natürlich ist es für potentielle Käufer in einem Onlineshop besser, wenn das Risiko kleiner wird, dass sie einen Rückläufer bekommen. Und es ist auch besser für den Onlineshop. Aber ob es für alle Menschen besser ist, wenn die Shops vor Ort für die Beratung/anschauen missbraucht werden? Am Ende kann man vor Ort nichts mehr kaufen und die Onlineshops reduzieren ihren Service bei gleichzeitiger Anhebung der Preise. Bescheidene Aussichten.

Mistersecret
2015-12-16, 20:14:29
Hallo Leute !

Kleine Warnung mal am Rande für alle Amazon Kunden.

Als vor ca. 2 Jahren eine Meldung die Runde machte, der zufolge besonders rückgabefreudige Kunden eine Kontosperrung hinnehmen mussten, dachte ich mir wie viele andere auch: Das wird schon die Richtigen treffen. Ich habe mich natürlich nicht dazu gezählt.

Gestern landete dann tatsächlich eine Droh-Mail in meinem Postfach, man werde sich das Recht vorbehalten, mein Konto zu schließen, wenn mein derzeitiges "Retourenverhalten so außergewöhnlich wie bisher" bliebe und ich mich nicht für meine Rückgaben rechtfertige.

Im Falle einer Sperrung bleiben nur noch gekaufte Kindle-Bücher und MP3s übrig, alles weitere geht flöten. Also auch Instant Video, Music Cloud, die komplette Bestellhistorie mit allen Rechnungen und Möglichkeiten zur Einleitung eines Garantiefalls, Verkäuferkonto, Rezensionen, Author Central + Autorenseite...

Nun habe ich sämtliche Bestellungen der letzten 6 Monate aufgelistet und exakt kommentiert, also behalten oder Rückgabe mit genauer Angabe von Gründen.

Bestellungen: 39
Warenwert insgesamt: 2893,64€ (ohne Versand)
Davon retourniert: 7 Artikel
Wert der Retouren: 1143,57€
Wert der behaltenen Artikel: 1750,07€
Retour wegen Defekt: 2 Artikel zu 377,59€
Retour wegen Unzufriedenheit mit der Qualität: 2 Artikel zu 317,25€
1 Retoure wegen DHL Versandfehler zu 21,99€
1 Retoure wegen Umstieg auf besseres Modell zu 399€
1 Retoure da Verwendungszweck weg gefallen zu 27,74€

Von einem USB-LAN Adapter abgesehen (27,74€) habe ich lediglich 3 Artikel zurück geschickt, die quasi in Ordnung waren aber mit denen ich eben nicht zufrieden war. Habe jeweils ein besseres Modell gekauft, wenn möglich bei Amazon, wenn nicht woanders.

Was meint Ihr dazu ? Nutze ich das Widerrufsrecht schamlos aus ?

n00b
2015-12-16, 20:17:51
Da hatten wir doch grad einen Thread, moment, ich guck mal schnell...

Jo, da isser: http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=569097

Da hats ne Menge Meinungen zu...

Blackpitty
2015-12-16, 20:43:07
naja, grob gesagt ist vom Geld-Wert her zwischen den gekauften und den nicht gekauften Artikeln keine große Differenz, auch wenn es bei 39 Bestellungen "nur"7 sind.

Wie hast du die ausgepackten Gegenstände zurückgeschickt, die dir einfach nur nicht gefallen haben?

Ordentlich eingepackt oder mit Gebrauchsspuren?

Also ich bestelle ja seit Jahren sehr viel online, doch ich schicke nur Dinge zurück, die Fehlerhaft sind, weil bei allen anderen bin ich mir vorher im Klaren dass ich dann nichts eventuell besseres kaufe wie du schreibst.

Bei Amazon war jeder Rückversand bei mir bisher gut begründet, sei es eine Laufmasche an einem Pullover, eine kaputte Bedruckung nachdem ich den spülmaschinenfesten Glasmessbecher aus der Spülmaschine holte, total zerknittertes Buch oder ein Monitor mit 2/3 Lilastich vom Bild

Paran
2015-12-16, 20:47:21
Was meint Ihr dazu ? Nutze ich das Widerrufsrecht schamlos aus ?

Ja.
Retour wegen Unzufriedenheit mit der Qualität: 2 Artikel zu 317,25€
1 Retoure wegen DHL Versandfehler zu 21,99€
1 Retoure wegen Umstieg auf besseres Modell zu 399€
1 Retoure da Verwendungszweck weg gefallen zu 27,74€

Zweimal der selbe Artikel und du beklagst dich über Qualitätsprobleme?
Der Umstieg auf ein bessere Modell und "Verwendungszweck weggefallen" ist offensichtlich Ausnutzung des Fernabsatzgesetzes. Im Handel vor Ort hätte dir dies keiner Umgetauscht oder gar das Geld zurückgegeben.

Wer so mit seinem Vertragspartner umgeht, muss sich nicht wundern wenn dieser sagt: "Ich will nicht mehr mit dir spielen."

Pech gehabt, wer sich dann auf das Kindle / Fire / etc. Ökosystem eingelassen hat.

F5.Nuh
2015-12-16, 21:05:45
Hmmm wo kann man denn einsehen wie viel und was ich zurück geschickt habe... :freak:

doublehead
2015-12-16, 21:22:26
1 Retoure da Verwendungszweck weg gefallen zu 27,74€
Also zumindest diesen Fall beurteile ich als asoziales Verhalten. Sorry, aber so sehe ich das. Da würde mich interessieren, was das für ein Artikel war.

fdk
2015-12-16, 21:38:20
Ich verstehe den Sinn dieser Threads nicht ganz. Bei Amazon sitzt niemand der sich den Namen des Käufers ansieht und sich dabei denkt "Fuck this guy in particular". Dein Kaufverhalten ist einfach abartig genug, um über dem als Kriterium für die Shitlist definierten Quantil der Verteilung der Rücksendequoten zu liegen. Ob das nun die miesesten drei Prozent, drei Promille oder drei Dutzend der Nutzer betrifft kann dir nur Amazon beantworten.

Mistersecret
2015-12-16, 21:42:59
naja, grob gesagt ist vom Geld-Wert her zwischen den gekauften und den nicht gekauften Artikeln keine große Differenz, auch wenn es bei 39 Bestellungen "nur"7 sind.

Wie hast du die ausgepackten Gegenstände zurückgeschickt, die dir einfach nur nicht gefallen haben?

Ordentlich eingepackt oder mit Gebrauchsspuren?

Also ich bestelle ja seit Jahren sehr viel online, doch ich schicke nur Dinge zurück, die Fehlerhaft sind, weil bei allen anderen bin ich mir vorher im Klaren dass ich dann nichts eventuell besseres kaufe wie du schreibst.

Bei Amazon war jeder Rückversand bei mir bisher gut begründet, sei es eine Laufmasche an einem Pullover, eine kaputte Bedruckung nachdem ich den spülmaschinenfesten Glasmessbecher aus der Spülmaschine holte, total zerknittertes Buch oder ein Monitor mit 2/3 Lilastich vom Bild

Bei denen hat es sich um Kopfhörerverstärker gehandelt, der eine war bereits eine Retoure bzw. Warehouse Deal, selbstverständlich gingen beide Artikel 100% perfekt, ohne jegliche (zusätzlichen) Gebrauchspuren zurück.

Der eine hatte eine ziemlich schlechte, für mich unerträgliche Soundqualität, der andere ein (wohl serienmäßig) mangelhaftes Drehrad.

Mistersecret
2015-12-16, 21:46:28
Ja.
Retour wegen Unzufriedenheit mit der Qualität: 2 Artikel zu 317,25€
1 Retoure wegen DHL Versandfehler zu 21,99€
1 Retoure wegen Umstieg auf besseres Modell zu 399€
1 Retoure da Verwendungszweck weg gefallen zu 27,74€

Zweimal der selbe Artikel und du beklagst dich über Qualitätsprobleme?
Der Umstieg auf ein bessere Modell und "Verwendungszweck weggefallen" ist offensichtlich Ausnutzung des Fernabsatzgesetzes. Im Handel vor Ort hätte dir dies keiner Umgetauscht oder gar das Geld zurückgegeben.

Wer so mit seinem Vertragspartner umgeht, muss sich nicht wundern wenn dieser sagt: "Ich will nicht mehr mit dir spielen."

Pech gehabt, wer sich dann auf das Kindle / Fire / etc. Ökosystem eingelassen hat.

Es war nicht das gleiche Modell sondern unterschiedliche Geräte aus einer prinzipiell gleichen Produktkategorie. Warum ich die zurück geschickt habe, habe ich zudem mehr als ausführlich mit Produktrezension klar gestellt.

Ich meine, wozu gibt es das Widerrufsrecht ? Geht es dabei einfach nur um Mängel und Defekte ? Muss man eine schlechte Qualität hinnehmen ? Bislang dachte ich, dass es auch darum geht.

Florida Man
2015-12-16, 21:48:42
Ab etwa 5% Retoure wirst Du im Versandhandel zum Problemkunden. Du bist geradezu ein leuchtender Vogel der laut piepend und mit Glitzerleuchtkette im Gefieder um Kontosperrung bettelt.

Mistersecret
2015-12-16, 21:53:55
Also zumindest diesen Fall beurteile ich als asoziales Verhalten. Sorry, aber so sehe ich das. Da würde mich interessieren, was das für ein Artikel war.

Das war ein USB-LAN Adapter.

Den hatte ich extra für einen neu gekauften PC erworben, dessen LAN Karte defekt war. Ich wollte den aber nicht zurück schicken, daher den LAN Adapter. Der hat auch gut funktioniert, allerdings ist dann der PC komplett gestorben und wurde wieder zurück gegeben. (nicht bei Amazon) Der Adapter war wie neu ohne jegliche Gebrauchspuren. Bei mir wäre er in irgendeiner Kiste gelandet und weg gewesen. Verkauf wäre wieder Arbeit gewesen, erheblicher Verlust, weil mir als Privatmensch höchstens noch 20€ bezahlt werden, abzüglich Gebühren. Ich habe mir nichts dabei gedacht, außer vielleicht, dass es idiotisch wäre, den Adapter nach einer Woche quasi weg zu schmeißen.

Also würdest Du mir dafür ganz klar die rote Karte geben ?

In dem Fall würde ich sagen, okay, Asche über mein Haupt. Aber deshalb das Konto sperren, mit allem drum und dran ? Ist das ein angemessenes Verhältnis ? Ich finde nicht. Wenn Amazon Retouren verhindern will, ist das sehr leicht mit einer Kaufsperre realisierbar. Oder ?

Mistersecret
2015-12-16, 22:02:18
Ab etwa 5% Retoure wirst Du im Versandhandel zum Problemkunden. Du bist geradezu ein leuchtender Vogel der laut piepend und mit Glitzerleuchtkette im Gefieder um Kontosperrung bettelt.

Das Ding ist, 5% wovon ? Vom Umsatz oder von der Anzahl der Artikel ? Gelten auch defekte Geräte ? Was ist, wenn die Post den Brief ohne Zutun des Kunden retourniert ?

Ich meine, was sind schon 5 von 100 Artikeln ? Das soll viel sein ?
Und ab wann geht es los ? Wenn ich zB 2 Artikel kaufe und beide retourniere, sind das ja schon 100%. Oder wenn man 100 Artikel im Wert von 5000€ kauft und dann einen einzigen Artikel im Wert von 5000€ (zB Flatscreen) retourniert... liegt man bei 50%. Macht das Sinn ?

Ganz ehrlich, wenn es das Rückgaberecht nicht gäbe, ich hätte in den letzten 10 Jahren mindestens 50-100k Euro nicht ausgegeben, weil es nicht sein kann, dass man tausende für eine Sache hinblättert, die man hinterher behalten muss, auch wenn sie sich als Fehlkauf heraus stellt, aus welchen Gründen auch immer. Immerhin hat man normalerweise auch nur 14 Tage Widerrufsrecht.

Man stelle sich vor, man kauft sich ein teures Gerät, sitzt davor und es gibt lauter Probleme, nur halt serienmäßig. Aktuelles Beispiel bei mir: Nvidia Shield Konsole. Das Teil ist sowas von ätzend, das gibt´s gar nicht. Aber das ist wohl normal, ein Defekt liegt nicht vor. Das sollte ich dann behalten ? Na dankeschön, dann könnte man sich das Widerrufsrecht auch gleich sparen, ein defektes Gerät kann man auch so, im Rahmen der Garantie, zurück schicken bzw. einen Austausch / eine Reparatur erhalten.

Mistersecret
2015-12-16, 22:13:02
Da hatten wir doch grad einen Thread, moment, ich guck mal schnell...

Jo, da isser: http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=569097

Da hats ne Menge Meinungen zu...

Danke !

Kallenpeter
2015-12-16, 22:24:14
Ich meine, was sind schon 5 von 100 Artikeln ? Das soll viel sein ?
Und ab wann geht es los ? Wenn ich zB 2 Artikel kaufe und beide retourniere, sind das ja schon 100%. Oder wenn man 100 Artikel im Wert von 5000€ kauft und dann einen einzigen Artikel im Wert von 5000€ (zB Flatscreen) retourniert... liegt man bei 50%. Macht das Sinn ?

Natürlich, den Warenwert für die Kalkulation zu nehmen macht sogar sehr viel Sinn.

Übertriebenes Beispiel: Ich habe 100 Bestellungen, 99 davon sind je eine Rolle Tesafilm für 50cent und eine Bestellung ist ein 2000€ Laptop. Da muss man nach Warenwert gehen.

Der Versandhandel ist keine Goldgrube, was einzelne Leute übertriebener Maßen zurückschicken, dürfen andere bezahlen. Bei Bekleidung ist AFAIK noch eine Retourenquote von 30% normal. Für andere Waren aber nicht.

Ich selber schicke nur mit bedacht zurück, einmal getragene Kleidung gehört bspw. nicht dazu. Und bei anderen Dingen schreibe ich auch mal den Support an bevor ich zurückschicke. Ist für Amazon sicher auch nicht toll wenn man mir einfach Blind einen kleinen Teil des Warenwertes zurück erstattet, aber besser als eine Retoure in jedem Fall.

Plutos
2015-12-16, 22:32:58
Das Ding ist, 5% wovon ? Vom Umsatz oder von der Anzahl der Artikel ? Gelten auch defekte Geräte ? Was ist, wenn die Post den Brief ohne Zutun des Kunden retourniert ?

Ich meine, was sind schon 5 von 100 Artikeln ? Das soll viel sein ?


Ja natürlich. Du retournierst ja am Warenwert gemessen 40% deiner Bestellungen. Stell dir mal vor, du hast einen Laden: ein Stammkunde kauft täglich bei dir ein, aber 2x die Woche (Mo.-Fr., samstags hast du geschlossen) bringt er alle seine Käufe wieder zu dir zurück. Wie lange machst du das mit?

Mistersecret
2015-12-16, 22:38:08
Natürlich, den Warenwert für die Kalkulation zu nehmen macht sogar sehr viel Sinn.

Übertriebenes Beispiel: Ich habe 100 Bestellungen, 99 davon sind je eine Rolle Tesafilm für 50cent und eine Bestellung ist ein 2000€ Laptop. Da muss man nach Warenwert gehen.

Der Versandhandel ist keine Goldgrube, was einzelne Leute übertriebener Maßen zurückschicken, dürfen andere bezahlen. Bei Bekleidung ist AFAIK noch eine Retourenquote von 30% normal. Für andere Waren aber nicht.

Ich selber schicke nur mit bedacht zurück, einmal getragene Kleidung gehört bspw. nicht dazu. Und bei anderen Dingen schreibe ich auch mal den Support an bevor ich zurückschicke. Ist für Amazon sicher auch nicht toll wenn man mir einfach Blind einen kleinen Teil des Warenwertes zurück erstattet, aber besser als eine Retoure in jedem Fall.

Wieso Warenwert ? Geht es nicht um die realen Kosten ? Und seit wann stehen die in einem proportionalen Verhältnis zum Warenwert ? Sicher entstehen bei einem 2000€ Laptop mehr Kosten als bei einem 500€ Monitor. Aber eben sicher nicht das 4-fache sondern erheblich weniger. Was ja auch davon abhängt, wie Amazon das Zeug zurück bekommt.

EvilOlive
2015-12-16, 22:41:02
Ja natürlich. Du retournierst ja am Warenwert gemessen 40% deiner Bestellungen. Stell dir mal vor, du hast einen Laden: ein Stammkunde kauft täglich bei dir ein, aber 2x die Woche (Mo.-Fr., samstags hast du geschlossen) bringt er alle seine Käufe wieder zu dir zurück. Wie lange machst du das mit?

Mit dem Unterschied das Amazon noch die Versandkosten für die Retouren trägt.

tobife
2015-12-16, 22:48:11
Ich kann das Verhalten von Amazon nachvollziehen. Hier wurden Dinge aus fast den gleichen Gründen zurückgeschickt, wie in dem anderen Thread.

Das FAG wird mittlerweile schamlos ausgenutzt. Das da Reaktionen seitens der Händler folgen, ist klar.



tobife

Florida Man
2015-12-16, 22:50:48
Das Ding ist, 5% wovon ? Vom Umsatz oder von der Anzahl der Artikel ? Gelten auch defekte Geräte ? Was ist, wenn die Post den Brief ohne Zutun des Kunden retourniert ?
Es geht um die Anzahl der Bestellung, der Warenwert ist unerheblich. Es gibt billige Produkte mit gigantischen Margen (Druckerpatronen) und es gibt teure Produkte, an denen man fast nichts verdient (Computer). Und ob Amazon eine Rücksendung für 20 oder 2.000 Euro Warenwert bearbeiten muss, spielt für Amazon kaum eine Rolle.

Bring doch mal jeden 20 Edeka-Einkauf zurück oder retourniere jedes 20te Schnitzel bei Deinem Netzger. Das macht kein Einzelhändler mit. Zurecht. Du bist ein "Bestellparasit" aus Händlersicht und solltest Dein Konsumverhalten evtl. mal überdenken.

dutchislav
2015-12-16, 22:53:59
Ich bestelle mittlerweile bei Amazon nur mehr, wenn ich mir sicher bin, dass ich es behalten werde bzw ich schon die möglichkeit hatte, das vorab im laden zu begutachten ob es mir optisch gefällt.
Ein Barttrimmer ging im letzten halben jahr zurück, hab mir das geld aber gutschreiben lassen und mir damit einen anderen geholt den ich dann auch behalten habe.

Mistersecret
2015-12-16, 22:54:20
Ja natürlich. Du retournierst ja am Warenwert gemessen 40% deiner Bestellungen. Stell dir mal vor, du hast einen Laden: ein Stammkunde kauft täglich bei dir ein, aber 2x die Woche (Mo.-Fr., samstags hast du geschlossen) bringt er alle seine Käufe wieder zu dir zurück. Wie lange machst du das mit?

Der Vergleich passt einfach überhaupt nicht. Bitte erkläre mir auch mal, warum Du defekte und nicht beabsichtige Retouren mit einbeziehst. Macht das Sinn ? Inwiefern ? Das verstehe ich nicht.

*******************************

Angenommen, Du hast einen Kunden, der schaut 1-2 Mal die Woche bei Dir vorbei und kauft jedes Mal, wenn er in Deinem Laden ist, etwas ein.

Im ersten Monat bringt er Dir ein defektes Gerät zurück.

Im zweiten kommt er mit einem Gerät und sagt Dir, das Ding ist super aber er möchte nun die bessere Ausführung bei Dir kaufen, die Du jedoch nicht im Sortiment hast. Also nimmst Du es mit Bedauern zurück.

Im dritten Monat bringt er Dir schon wieder ein defektes Gerät.

Im vierten Monat möchte er einen Kopfhörerverstärker bei Dir kaufen. Du zeigst ihm Deine Auswahl, ein Dutzend Geräte. Nach ausführlichem Gespräch über die Unterschiede und Eigenschaften kommen 3 Geräte in Frage, von denen eines recht teuer ist. Da der Kunde diese Geräte im Laden nicht richtig testen und beurteilen kann, schlägst Du ihm vor, er soll die beiden günstigen Geräte für eine Woche nach Hause nehmen und sich dann entscheiden. Kein Problem, Du weißt ja, der Kunde wird einen kaufen, wäre ja dumm sonst. Zumal der eine schon eine Retoure ist.

Der Kunde nimmt die beiden Geräte mit, kommt nach einer Woche zurück und sagt Dir, dass ihm beide nicht zusagen. Er hat es sich anders überlegt und kauft Dir jetzt den teuren ab. Worüber Du Dich natürlich freust.

Im fünften Monat ruft er Dich an mit der Bitte, eine Packung Bürstchen für die elektronische Zahnbürste per Kurier anliefern zu lassen. Du schickst den Kurier, der kommt mit den Bürstchen zurück und sagt Dir, dass die Person nicht bei der Adresse wohnt. Es stellt sich heraus, dass sich ein Fehler in die Adresse geschlichen hatte. Der Kunde ruft schon ungeduldig an, wo die Sendung bleibt. Du erklärst das Problem, schickst die Sendung erneut, diesmal klappt es.

Im sechsten Monat bringt der Kunde Dir einen Adapter zurück. Er hatte ihn extra für einen PC angeschafft, der nun aber kaputt gegangen und auch nicht mehr ersetzt wird. Der Adapter liegt wie ladenfrisch in der Verpackung, und weil Du den Kunden so gut kennst, zumal es ein geringer Betrag ist, nimmst Du ihn gern zurück. Denn der Kunde kommt wieder und wieder und wieder. Und das schon seit 15 Jahren. Da wärst Du doch blöd, ihn wegen so was zu vergraulen.

****************

So, das wäre nun ein passender Vergleich !

Eine Rückgabe ist nun mal keine Rückgabe. Das kann viele Gründe und Details haben. Du sagst "40%" wie schlimm. Ich habe aber nun mal nicht 2x die Woche mein Zeug zurück gegeben. Das trifft es nicht mal annähernd.

40% ist nur eine Zahl, dahinter kann Vieles stecken.

Mistersecret
2015-12-16, 22:55:24
Das Fernabsatzgesetz ist m.E. eine revolutionäre Sache, die unser aller Leben nachhaltig und positiv beeinflusst hat, und zwar sowohl im Sinne der Händler, Hersteller als auch Verbraucher. Einfach alle profitieren davon. Es hat uns in vielerlei Hinsicht Fortschritt gebracht, so dass es m.E. als gesellschaftliche Errungenschaft bezeichnet werden kann. Vor allem steigert es die Kauflust enorm, indem es Ängste vor der "Katze im Sack" - bis dahin eine echte Konsumbremse - komplett auslöscht. Bedauerlich ist, dass der Einzelhandel davon ausgenommen ist. Ich kaufe schon lange kaum mehr nicht retournierbare Waren zu überteuerten Preisen in lokalen Märkten.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das FAG auszunutzen. Und wenn das zu viele Leute machen, kann es nicht funktionieren. Aber ich bezweifle stark, dass das der Fall ist.

Davon abgesehen stehen Händler dem auch nicht ganz machtlos gegenüber. Niemand zwingt sie, die Dauer über die vorgeschriebenen Tage zu erhöhen oder die Versandkosten zu übernehmen. Eine Wertminderung kann angezeigt werden und sollte gerade bei hochpreisigen Artikeln auf positive Reaktion des Kunden stoßen. Ich jedenfalls werde mich bei einem Gerät, das zB 2000€ kostet, nicht auf einen langwierigen Streit wegen 100€ einlassen. Liegt Betrug vor, kann dies zur Anzeige gebracht werden.

Amazon bräuchte niemandem das komplette Konto zu sperren, ein Kaufstopp wäre sicherlich durchführbar, zweckmäßig und angemessen. Die radikale Vorgehensweise spricht Bände.

Ich habe bereits den Entschluss gefasst, mich vollständig und endgültig, freiwillig, aus dem Amazon Universum zu verabschieden. Dazu muss ich aber noch sämtliche Rechnungen der letzten 2-3 Jahre speichern, für den Garantiefall. So wird es mir nicht großartig weh tun. Die Apps haben schon was gekostet, aber das waren meist Doppelkäufe. Music Cloud hat sich mittlerweile eh erledigt. Instant Video ist toll aber braucht man auch nicht unbedingt. Ich werde sogar noch sparen, da man bei Amazon meist ein wenig drauf legt, "wegen dem guten Service". Nur um die Rezensionen bzw. mein Ranking tut es mir leid. (Top 500 Rezensent) Anderseits spare ich dann viel Zeit... Auch nicht schlecht.

Wer macht mit ? :)

5tyle
2015-12-16, 22:57:19
Ich kann das Verhalten von Amazon nachvollziehen. Hier wurden Dinge aus fast den gleichen Gründen zurückgeschickt, wie in dem anderen Thread.

Das FAG wird mittlerweile schamlos ausgenutzt. Das da Reaktionen seitens der Händler folgen, ist klar.



tobife
Du vergisst, dass die Großhändler (Amazon ist im Prinzip Groß- und Einzelhandel in einem) unter Umständen vom FAG profitieren. Soll meinen, dass ein Großhändler wie Amazon aus zurückgesendeter Ware keine direkten Verluste einfahren. Schon mal deren Bilanz betrachtet? Die Warenströme usw?
Wieso sonst sollten sie das so in der Form überhaupt mitmachen? Aus Kundenbindungsgründen bzw. weil Schaden entsteht? Ist irgendwo vielleicht auch ein Faktor aber nicht der Hauptgrund. Im Fernabsatz rechnet man mit fest mit einer bestimmten Retourenquote, ...

Mistersecret
2015-12-16, 23:05:16
Ich kann das Verhalten von Amazon nachvollziehen. Hier wurden Dinge aus fast den gleichen Gründen zurückgeschickt, wie in dem anderen Thread.

Das FAG wird mittlerweile schamlos ausgenutzt. Das da Reaktionen seitens der Händler folgen, ist klar.



tobife

Interessant, wie weit da die Moralvorstellungen doch auseinander gehen. Ich würde mich sicher nicht als unmoralischen Menschen bezeichnen. Für mich selbst gehen die beschriebenen Vorgänge voll in Ordnung, habe da nicht das allergeringste schlechte Gewissen. Das liegt vielleicht auch daran, wie ich das FAG verstehe. An mir verdient der Versandhandel locker 5-10x so viel mit wie ohne FAG. An Dir nicht ?

Bei dem, was Du schreibst, komme ich mir fast schon vor wie ein Verbrecher. Krass.

Florida Man
2015-12-16, 23:24:44
Dann leb halt damit .... ohne Amazon-Konto :wave2:

MooN
2015-12-16, 23:32:10
Natürlich wirken die 40% Retourwert unverhältnismäßig. Allerdings sind da fälschlicherweise auch die beiden Defektfälle eingerechnet (sofern wirklich DOA).
Aufgrund von letztlich vierfacher Nutzung des Rücktrittsrechts kann ich mir die angedrohte Kontosperrung schwerlich vorstellen, da müsste im Vorfeld noch mehr gewesen sein.
Allerdings sollte man die Rückgabe wegen Qualitätsproblemen auch den Verkäufer als eine solche kenntlich machen.

Godmode
2015-12-16, 23:33:41
Ich schicke nie was zurück, dass ist mir einfach zu umständlich. Ausgenommen sind defekte oder mangelhafte Artikel.

Mistersecret
2015-12-16, 23:35:14
Natürlich wirken die 40% Retourwert unverhältnismäßig. Allerdings sind da fälschlicherweise auch die beiden Defektfälle eingerechnet (sofern wirklich DOA).
Aufgrund von letztlich zweifacher Nutzung des Rücktrittsrechts kann ich mir die angedrohte Kontosperrung schwerlich vorstellen, da müsste im Vorfeld noch mehr gewesen sein.

Es wurde ja auch nicht gesperrt. Aufgeregt hat es mich trotzdem.

Aber ich sehe schon, dass die Ansichten zum FAG ziemlich weit auseinander gehen, was mich doch schon ziemlich überrascht.

EvilOlive
2015-12-16, 23:39:13
Es wurde ja auch nicht gesperrt. Aufgeregt hat es mich trotzdem.

Aber ich sehe schon, dass die Ansichten zum FAG ziemlich weit auseinander gehen, was mich doch schon ziemlich überrascht.

Schreib doch einen Brief an Amazon und teile denen deinen Unmut mit.

Mr.Y
2015-12-16, 23:40:04
Ich komme bei weitem nicht auf 39 Bestellungen in 6 Monaten, aber in den ... 10? Jahren, die ich Amazon genutzt habe, habe ich nicht einmal etwas zurückschicken müssen. Wer meint FAG = ich probiers großartig aus und schicke dann das versiffte Geräte noch ohne Zubehör und allem wieder zurück... Solche Leute liebe ich.
Vorher informieren, dann muss man auch nichts zurückschicken. Im Mediamarkt kannst ja auch nicht die Graka auspacken und in deinem Rechner testen, wie viel OC sie macht.

kunibätt
2015-12-16, 23:47:35
Menschen betreten den Mediamarkt gar nicht erst ;)

Plutos
2015-12-17, 00:13:21
Interessant, wie weit da die Moralvorstellungen doch auseinander gehen. Ich würde mich sicher nicht als unmoralischen Menschen bezeichnen. Für mich selbst gehen die beschriebenen Vorgänge voll in Ordnung, habe da nicht das allergeringste schlechte Gewissen. Das liegt vielleicht auch daran, wie ich das FAG verstehe.
Aber ich sehe schon, dass die Ansichten zum FAG ziemlich weit auseinander gehen, was mich doch schon ziemlich überrascht.

Sinn und Zweck dieses Gesetzes war und ist es, den Online-Käufer dem Vor-Ort-Laden-Käufer gleichzustellen. Bringst du da was zurück wegen "gefällt mir nicht" oder "hab's mir anders überlegt", bekommst du bestenfalls einen Gutschein in dieser Höhe.

Solange Online-Käufer durch dieses Gesetz besser gestellt werden bzw. es sogar ein Vorteil/ein Argument für den Online-Kauf ist - wie eben zur Zeit der Fall - solange hat das Gesetz seinen Zweck verfehlt und bedarf dringender Reform.

Lowkey
2015-12-17, 00:23:54
Amazon prüft doch nicht die Emails. Die werden automatisch verschickt. Da braucht man nicht einmal drauf reagieren. Amazon interessiert es nur die Kunden vom Retournieren abzuhalten. Wenn auch nur ein Kunde Angst bekommt, dann unterläßt er es und Amazon macht Gewinn.

5tyle
2015-12-17, 00:46:42
Amazon prüft doch nicht die Emails. Die werden automatisch verschickt. Da braucht man nicht einmal drauf reagieren. Amazon interessiert es nur die Kunden vom Retournieren abzuhalten. Wenn auch nur ein Kunde Angst bekommt, dann unterläßt er es und Amazon macht Gewinn.
Hängt auch vom Produkt und von der Retourenquote ab. Wenn es um Bekleidung und Textilien geht ist die Retourenquote bzw. Abwicklung teils ganz anders. Wenn noch nicht genügend Retouren in einem Zeitraum zusammengekommen sind, wäre Amazon dämlich die Retouren beim Kunden zu reklamieren, z.B. wegen des Bearbeitungsaufwands, aus Servicegründen oder wegen der Kosten, Steuern, etc. Je nach Hersteller gibt es dazu ggf. auch entsprechende Regelungen.
Amazon möchte natürlich auch nicht systematisch ausgenutzt werden, aber wenn man das von der rein rechtlichen Seite betrachetet, dann ist die Sache doch ziemlich eindeutig.

Mistersecret
2015-12-17, 01:08:11
Ich komme bei weitem nicht auf 39 Bestellungen in 6 Monaten, aber in den ... 10? Jahren, die ich Amazon genutzt habe, habe ich nicht einmal etwas zurückschicken müssen. Wer meint FAG = ich probiers großartig aus und schicke dann das versiffte Geräte noch ohne Zubehör und allem wieder zurück... Solche Leute liebe ich.

Vollste Zustimmung.

Es gibt aber auch Leute, die das Zeug genau so wieder zurück schicken, wie sie es bekommen haben, vollständig in intakter OVP mit allen Folien, Kabelbindern, Klebern etc. und gereinigt. (Ja, ich reinige meine Retouren meist mit dafür vorgesehenen Spezialreiniger, auch wenn sie eigentlich vollkommen sauber sind.)

Und es soll Leute geben, die sich wie Betatester für unausgereifte Produkte fühlen, die ihnen ihre Zeit stehlen.

Dann aber gibt es noch eine ganz andere Kategorie: Menschen, die noch ihre Freizeit opfern, um andere Kunden vor einer ähnlich (frustrierenden) Erfahrung zu bewahren.


Vorher informieren, dann muss man auch nichts zurückschicken. Im Mediamarkt kannst ja auch nicht die Graka auspacken und in deinem Rechner testen, wie viel OC sie macht.

Was Grafikkarten betrifft, stimme ich Dir zu. Generell aber nein. Wir informieren uns gerade bei neuen Produkten erst einmal bei den üblichen Quellen, irgendwelchen Technikseiten. Rezensionen und Erfahrungsberichte von Privatmenschen oder Youtubern kommen aber erst nach und nach. Die sind aber grundsätzlich wertvoller, weil objektiver und ehrlicher. Dann kommt es auf die Komplexität eines Produktes an. Bei einer SSD z.B. gibt es nicht viel zu erfahren. Ob sie im eigenen System dann läuft, ist zwar nicht immer sicher. Aber da sind die Merkmale relativ gut messbar und übersichtlich. Ganz anders sieht es z.B. bei Tablets, Smartphones oder Monitoren aus, wo jedes Modell zahllose Einstellungsmöglichkeiten und Eigenheiten bietet.

Auch persönliche Schwerpunkte spielen eine große Rolle. Viele Reviews im Netz sind sehr oberflächlich und decken nicht mal einen ordentlichen Bruchteil der möglichen Interessen, Szenarien etc. ab.

Und weiter gibt es Produkteigenschaften, die nicht oder nur schwer messbar oder vermittelbar sind, auch weil sie von der Wahrnehmung und vielen anderen Faktoren abhängen.

Gerade was HiFi betrifft gehen die Ansichten extrem weit auseinander. Manche loben die Produkte in den Himmel während sich andere nur noch beschweren. Da nutzen Messprotokolle wenig, auch "audiophile" Beurteilungen sind und bleiben subjektiv, solche Geräte muss man selbst hören und testen, um sich Klarheit zu verschaffen.

Dann soll es auch Abweichungen innerhalb einer Produktion geben. Bei Amazon beschweren sich vielleicht 20% über irgendeinen (gravierenden) Mangel, die anderen absolut nicht. Bei manchen Monitoren oder auch Tablets gibt es "schwarze Schafe" mit richtig üblen Verfärbungen, wenn man so ein Teil erwischt, ist man heilfroh darüber, dass es das FAG gibt.

Ich informiere mich natürlich sehr intensiv vor größeren Investitionen. Überraschungen gibt es aber leider immer wieder. Das ist nun mal so.

mbee
2015-12-17, 01:13:04
Gerade was HiFi betrifft gehen die Ansichten extrem weit auseinander. Manche loben die Produkte in den Himmel während sich andere nur noch beschweren. Da nutzen Messprotokolle wenig, auch "audiophile" Beurteilungen sind und bleiben subjektiv, solche Geräte muss man selbst hören und testen, um sich Klarheit zu verschaffen.
Nein, muss man nicht bzw. ist das FAG dafür auch nicht da. Ich nenne das schlichtweg asozial, den ich will keinen von solchen "Testhonks" befingerten AVR oder andere Komponenten erhalten (am besten auch noch aus einem Raucherhaushalt), wenn ich etwas bestelle...das gilt auch für andere Artikel wie Kameras.

Mistersecret
2015-12-17, 01:44:06
Nein, muss man nicht bzw. ist das FAG dafür auch nicht da. Ich nenne das schlichtweg asozial, den ich will keinen von solchen "Testhonks" befingerten AVR oder andere Komponenten erhalten (am besten auch noch aus einem Raucherhaushalt), wenn ich etwas bestelle...das gilt auch für andere Artikel wie Kameras.

"Asozial" ist für mich erstmal, wenn jemand den Artikel bestellt, um ihn sich vorübergehend auszuleihen, also ohne Kaufabsicht.

Du scheinst ein Problem mit gebrauchten Dingen zu haben ? Ja, das ist nicht jedermanns Sache. Allerdings verstehe ich nicht, was Du meinst. Du kannst ja entscheiden, ob Du ein "befingertes" oder nagelneues Gerät bekommst. Falls doch nicht, hast Du ja das FAG hinter Dir.

Allerdings finde ich es schon ganz schön asozial, wenn jemand einen an sich einwandfreien Rückläufer, der als neuwertig verkauft wurde, zurück schickt, nur weil er leichte Gebrauchspuren hat. Leute, die sowas machen, sind doch mit Schuld, wenn Händler solche schweren Geschütze auffahren.

Plutos
2015-12-17, 02:18:03
Vollste Zustimmung.

Es gibt aber auch Leute, die das Zeug genau so wieder zurück schicken, wie sie es bekommen haben, vollständig in intakter OVP mit allen Folien, Kabelbindern, Klebern etc. und gereinigt. (Ja, ich reinige meine Retouren meist mit dafür vorgesehenen Spezialreiniger, auch wenn sie eigentlich vollkommen sauber sind.)

Und es soll Leute geben, die sich wie Betatester für unausgereifte Produkte fühlen, die ihnen ihre Zeit stehlen.

Dann aber gibt es noch eine ganz andere Kategorie: Menschen, die noch ihre Freizeit opfern, um andere Kunden vor einer ähnlich (frustrierenden) Erfahrung zu bewahren.

Du tust ja gerade so, als wärst du der Robin Hood von Amazon, der andere potentielle Käufer ehrenhaft vor den ihm aufgezwungenen Produkten schützen will :biggrin:


Rezensionen und Erfahrungsberichte von Privatmenschen oder Youtubern kommen aber erst nach und nach. Die sind aber grundsätzlich wertvoller, weil objektiver und ehrlicher.

90%+ der Amazon-Rezensionen sind (wie jeder User-generated Content) dummes Geschwätz ohne Mehrwert.

mbee
2015-12-17, 04:13:47
Allerdings finde ich es schon ganz schön asozial, wenn jemand einen an sich einwandfreien Rückläufer, der als neuwertig verkauft wurde, zurück schickt, nur weil er leichte Gebrauchspuren hat. Leute, die sowas machen, sind doch mit Schuld, wenn Händler solche schweren Geschütze auffahren.
Nein, vielmehr bereitet das den "Testidioten" ein Ende, wenn man die Gebrauchsspuren als Grund angibt.
Bei Neuware, für die ich den vollen Preis bezahle, erwarte ich Neuware ohne jedwede Gebrauchsspuren, sonst ist es keine Neuware. Nicht umsonst werden bei Händlern vor Ort Aussteller selbst ohne erkennbare Gebrauchsspuren auch als solche mit reduziertem Preis verkauft. Amazon kommuniziert offiziell, dass solche Artikel ausschließlich in den Marketplace (mit reduziertem Preis) wandern. Das ist aber seit geraumer Zeit offensichtlich auch nicht mehr durchgängig der Fall.
Ich habe genau deswegen übrigens in den letzten zwei Monaten Artikel (Bridge-Kamera, Kamera-Body, Objektive) im Wert von ein paar tausend € zurückgehen lassen (gegen Neubelieferung, nicht gegen Erstattung) und jedesmal sogar eine schriftliche Entschuldigung bei der Rücknahme erhalten.

5tyle
2015-12-17, 04:38:24
"Asozial" ist für mich erstmal, wenn jemand den Artikel bestellt, um ihn sich vorübergehend auszuleihen, also ohne Kaufabsicht. Im Versandhandel mit Textilen ist das normal (nur als Beispiel, weil das die höchste Rückführungsquote hat) Genau zu diesem Zweck, der Bestellung ohne Kaufabsicht, wurde das Rückgaberecht in der jetzigen Form geschaffen, damit man Sachen wie im Laden anprobieren kann (wobei die Kunden mittlerweile die Versandkosten tragen müssen. Ehrlich gesagt fand ich die Regelungen schon immer und nach wie vor unausgewogen). Wäre das nicht so, dann hätten die meisten großen Versandhändler in Deutschland überhaupt keine Geschäftsbasis. Ganz abgesehen davon greifen sowieso die Garantien z.B. über Hersteller, was mit die Grundlage unseres gesamten Handels ist, sowie gesonderte Rücknahmepflichten z.B. von Batterien.

Allerdings finde ich es schon ganz schön asozial, wenn jemand einen an sich einwandfreien Rückläufer, der als neuwertig verkauft wurde, zurück schickt, nur weil er leichte Gebrauchspuren hat. Leute, die sowas machen, sind doch mit Schuld, wenn Händler solche schweren Geschütze auffahren.Es ist ok, wenn Gebrauchsspuren an Neuware ist? Ich glaube du hast überhaupt keine Ahnung wie das im Versandhandel funktioniert, sorry.
Gebrauchtware darf nicht als Neuware verkauft werden, auch nicht "neuwertige" Ware. Das ist imho sogar ein Straftatbestand/Betrug im Handel. Auch wieder instand gesetzte oder sozusagen runderneuerte Ware darf auf gar keinen Fall als neuwertig deklariert und für den Marktpreis verkauft werden. Da reicht es sogar völlig aus, wenn die Verpackung geringfügig beschädigt ist und ist rechtlich ein hundertprozentiger Rückgabegrund der immer akzeptiert wird (gibt immer wieder Leute die behaupten das Gegenteil, aber das ist falsch und ganz abgesehen davon auch praxisfern). Jeder normale Versandhändler bis hin zu Amazon legen darauf akribisch wert. Neuware ist Neuware und sonst nichts.
Händler aus Asien haben noch bis vor ca. 10 Jahren häufig wieder instand gesetzte Ware (unter die teils auch neuwertige Rückläufer fallen können, oder Mängelproduktion mit minimalen Produktionsfehlern) zu Spottpreisen als Neuware auf dem deutschen Markt verkauft, auch Markenprodukte. Heute ist eine durchgehende Kennzeichnungspflicht obligatorisch, ansonsten werden mittlerweile relativ schnell und rücksichtslos strafrechtliche Maßnahmen eingeleitet. Es gibt aber immer wieder Fälle wie z.B. bei Smartphone-Akkus und vieles mehr, aber man geht da mittlerweile bedeutend härter vor, und als Kunde ist es im Gegensatz zu früher kein Problem mehr, sein Geld beim Händler zurückzubekommen, und wenn es nur 5€ sind.
Bsp: Früher galten Monitore, die einen Pixelfehler hatten nicht als beanstandenswerter (zu geringer) Mangel und der Kunde war angeschissen. Ist besonderes Pech wenn man z.B. 100 bestellt und 7 davon kaputt sind. Willst du wieder, das das so ist?
Oder dass Ausstellungsstücke als "Neuware" verkauft werden und nicht deklariert werden müssen?
War alles schon mal so.

medi
2015-12-17, 07:11:21
Ich schicke nie was zurück, dass ist mir einfach zu umständlich. Ausgenommen sind defekte oder mangelhafte Artikel.

Geht mir auch so.

Was diese "schlechter Kunde" Berechnung angeht werden die einfach nen Algo haben der ausrechnet wieviel Gewinn (= Verkaufserlös abzgl. Versand- u. Bearbeitungskosten) mit dem Kunden bisher gemacht wurde und wie vllt. der Trend ist. Bei negativen Aussichten -> schlechter Kunde. Würde ich nicht anders machen.

Korfox
2015-12-17, 07:55:14
Ich denke, dass Amazon nicht nur die Retouren-Quote einbezieht. Mit Sicherheit darf sich jemand, der im Rheinisch-Bergischen Kreis wohnt mehr Retouren leisten, als jemand, der aus Offenbach (sorry, dass ich dieses Klischee bemühe) kommt. Aus dem einfachen grund, dass erstgenannter zu den reichsten Regionen Deutschlands gehört und extrem selten Zahlungsausfälle hat, während letztgenannter (angeblich) einen hohen Anteil an Zahlungsausfällen vorweist.

Die wären schön blöd, wenn sie dem aus der Gegend, in der im Mittel jeder Kunde 110k€ Umsatz pro Jahr verursacht, wegen einer 10k-Retoure das Konto abschließen (egal, ob es die erste Bestellung des Individuums war), während sie demjenigen, der eine erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit hat (und im Mittel auch nur 10k€ Umsatz im Jahr verursacht) nicht sehr früh einen Riegel vorschieben.

Ohne das jetzt gutzuheißen: ich bin mir sicher, dass dieses Scoring auch einfließt.

GBWolf
2015-12-17, 08:13:59
Ich kann das Verhalten von Amazon nachvollziehen. Hier wurden Dinge aus fast den gleichen Gründen zurückgeschickt, wie in dem anderen Thread.

Das FAG wird mittlerweile schamlos ausgenutzt. Das da Reaktionen seitens der Händler folgen, ist klar.



tobife


Amazon räumt von sich aus viel längere Rücksendefristen ein als das FAG je vorgesehen hat. Ich glaube in der Regel einen ganzen Monat und vor Weihnachten gilt das Rücksendeangebot! von 1.11. bis 31.1. des Folgejahres.

also hört mal mit dem FAG Märchen auf, Amazon wirbt damit und zieht damit Kunden. Ich kann nicht verstehen wie hier so viele für ein Unternehmen das jede Möglichkeit nutzt des Fiskus zu umgehen so in Schutz nehmt, wenn jemand das RücksendeANGEBOT in Anspruch nimmt.

Amazon sollte dann aufhören soetwas anzubieten und solidarisch sollte Amazon erstmal selber sein bevor man erwarten kann, das Kunden bei Retouren ein schlechtes Gewissen bekommen.

Und dass es nicht sein kann, schon bezahlte Services wie Prime bspw. ebenfalls zu sperren ist doch wohl auch klar.

Ich finde Amazon verhält sich hier absolut widerrechtlich und typisch für große amerikanische Unternehmen.

fdk
2015-12-17, 08:16:54
Amazon wird hier deswegen verteidigt, weil es dir als normalem Kunden im Problemfall den: "Morgen haben sie Ersatz, bitte schicken sie den Artikel baldmöglichst zurück" Service bietet.

#44
2015-12-17, 08:17:05
Amazon räumt von sich aus viel längere Rücksendefristen ein als das FAG je vorgesehen hat. Ich glaube in der Regel einen ganzen Monat und vor Weihnachten gilt das Rücksendeangebot! von 1.11. bis 31.1. des Folgejahres.

also hört mal mit dem FAG Märchen auf, Amazon wirbt damit und zieht damit Kunden. Ich kann nicht verstehen wie hier so viele für ein Unternehmen das jede Möglichkeit nutzt des Fiskus zu umgehen so in Schutz nehmt, wenn jemand das RücksendeANGEBOT in Anspruch nimmt.

Amazon sollte dann aufhören soetwas anzubieten und solidarisch sollte Amazon erstmal selber sein bevor man erwarten kann, das Kunden bei Retouren ein schlechtes Gewissen bekommen.
Zumal Amazon jederzeit die Möglichkeit hätte die Rücksendekosten dem Kunden zu überlassen und so die Rücksendungen zu reduzieren.

Tun sie nicht. Warum? Go figure...

5tyle
2015-12-17, 09:08:02
Ob da so viel hinter Amazon Deutschland steckt, keine Ahnung. Hab das eigentlich immer eher für einen Low-Budget Laden gehalten, nach dem Aldi-Prinzip oder so ähnlich, mal ausgenommen vielleicht Premium Angebote oder so. Hatte stets den Eindruck, dass man gespart hat wo es auch nur irgendwie möglich war, und dachte das wäre Hauptbestandteil der Erfolgsstrategie. Man hat sich ja nicht mal die Mühe gemacht, die Webseite und die Software vollständig an die deutschen Gesetze oder Zahlungssysteme anzugleichen. Das wurde nur dann gemacht wenn das unbedingt notwendig ist, Rechts- und Folgekosten wären erst dann höher. Mir ist kein deutsches Unternehmen bekannt, dass da so rigoros ist wie Amazon. Die ungewöhnlich hartnäckige und unnachgiebige Haltung im schon ewig andauernden Tarifstreit beim Personal mit mit der Drohung, ins Ausland zu verlegen spricht diesselbe Unternehmensphilosophie. Das Endergebnis hat hier mehr Bedeutung, als z.B. in herkömmlichen Versandhandelshäusern, Verlagen etc. die in Deutschland bereits zu 90% pleite gegangen sind und natürlich wollen es die Kunden und Geschäftspartner sowie Tocherunternehmen.

So ähnlich glaube ich läuft das mit den Rücksendungen auch. Wenn man einen Haufen Rechtsstreits wegen des Rückgaberechts hat, dann sind die Folgekosten und der Aufwand dafür bedeutend höher, niemand hat was davon. Da kann man das genau so gut als Verlust verbuchen, vermute ich mal. Das geht natürlich nur, wenn man ein entsprechendes Volumen hat, und dass es funktioniert, sieht man ja. Man sollte aber nicht vergessen, dass der Staat das auch alles mitsubventioniert und unterstützt hat und für das Unternehmen Hindernisse aus dem Weg geräumt hat. Da wäre z.B. die Gesichte mit Luxemburg und der Steuerhinterziehung, die bereits vom Tisch ist. Oder die Ausnahmeregelungen im Tarifstreit. Und so weiter... Wenn der Staat das nicht mehr mittragen würde, oder veränderte Gesetze schaffen würde die für mehr Fairness im Versandhandel sorgen, dann wäre es möglicherweise schnell vorbei mit Amazons großzügiger Erstattungspolitik, aber die Kunden sind es, die davon eigentlich profitieren. Die Kosten bleiben am Ende an Herstellern bzw. der Gesamtwirtschaft hängen und es ergibt keinen Sinn. Aber so ist halt die Wirtschaft, andererseits wurden durch die Änderungen im Handel ganz allgemein auch wieder andere Kosten vermieden, wenn man mal z.B. den Druck von Büchern oder den Transport von Gütern nimmt.

Piffan
2015-12-17, 10:01:22
Es ist bei Amazon nicht anders als überall, man muss ein Plus erwirtschaften. Wenn man günstiger ist als andere, dann geht das zu Lasten der Hersteller oder der Kundenfreundlichkeit. Sprich: Wenn Amazon mehr und besser wäre als Konkurrenten, dann könnten die Preise nicht niedrig sein. Oder man trägt es auf dem Rücken der Mitarbeiter aus oder bekommt irgendwelche Extrawürste gebraten....

Ist mir aber alles sowas von egal. Bei Amazon bekomme ich alles, was es gibt. Ich stöbere da zuerst, wie damals in den 70gern, als ich erstmal den Quelle- oder Neckermannkatalog zu Rate zog. Ach ja, es gab auch mal eine Zeit, wo man im Geschäft fachkundige Beratung bekam. Man kam rein, wurde begrüßt und nach dem Wunsch gefragt und der Verkäufer widmete seine Zeit so lange, bis man das Passende fand oder man den Laden verließ. Eine absurde Vorstellung, wenn ich das mit den heutigen Verhältnissen vergleiche. Allerdings schaffte man sich da die Geräte für viele Jahre an. Mein erster Fernseher, ein Siemens "Bildmeister", hielt 26 Jahre. Weil man für typische Verschleißteile ohne weiteres Ersatz kaufen konnte. Wer nicht so technikbegeistert ist wie ich, brachte es halt zum Techniker an der Ecke....tja, damals waren Gummistiefel noch aus Holz und die Welt in Ordnung. :freak:

P.S.: Wie "schräg" das früher war, kann man daran sehen, dass es in der Stadt ein RÖhrengeschäft gab. Wenn der Fernsehr dunkel blieb oder sonstwie spackte, waren meistens die elektronischen Röhren defekt. Also guckte man ins Gehäuse und schaute, welche nicht mehr glühte bzw. beheizt wurde. Die merkte man sich, um sie dann auszutauschen. Der Laden sah aus wie ne Apotheke, der Verkäufer las mit Lupe den Aufdruck und besorgte Ersatz. Tja, heute sagt man: Das Ding ist eh veraltet und endlich kann ich einen modereneren kaufen. Laden? Ach ne, lieber nen Fuffi sparen und im Internet bestellen. Zumal ich das Ding ja retournieren kann....oder bestelle ich gleich drei und vergleiche in aller Ruhe. Amazon soll doch so kundenfreundlich sein...

GBP
2015-12-17, 19:04:49
Ich bestelle gern bei Amazon. Wegen der einfachen Rückgabe. Das habe ich in all den Jahren etwa fünf- oder sechsmal nutzen müssen. Also nicht oft, aber es ist halt angenehm, wenn es reibungslos funktioniert.

Heute kam meine bestellte Samsung 850 1TB an. Hab mich gerade mit Kumpel im Treppenhaus verlabert, als der Paketbote ankam. OK, im Beisein vom Kumpel aufgemacht. Hmmm. Warum ist die Samsung-Packung schon auf? Öh. Ach. Warum ist die CD weg? Warum ist da keine SSD drin? Kacke.
Versandverpackung einwandfrei, muss also schon im Lager passiert sein.

Angerufen und nach 5 Minuten hatte ich die Bestätigung, dass jetzt sofort die Ersatzlieferung auf den Weg gebracht wird und ich nichts mehr tun muss. Puh, gut gelaufen für mich.

Lowkey
2015-12-17, 19:47:19
Wieso greifen die News/Hardwareseiten das Thema nicht auf?

EvilOlive
2015-12-17, 19:58:51
Wurden überhaupt schon Kunden tatsächlich gesperrt oder bleibt es nur bei der Warnung?

doublehead
2015-12-17, 20:15:25
Wieso greifen die News/Hardwareseiten das Thema nicht auf?
Weil es schon vor 1-2 Jahren Thema war und kein neues Phänomen ist.
http://winfuture.de/news,77198.html

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wegen-zu-vieler-ruecksendungen-amazon-und-andere-versandhaendler-sperren-kundenkonten/9422072.html

EvilOlive
2015-12-17, 22:10:07
Weil es schon vor 1-2 Jahren Thema war und kein neues Phänomen ist.
http://winfuture.de/news,77198.html

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wegen-zu-vieler-ruecksendungen-amazon-und-andere-versandhaendler-sperren-kundenkonten/9422072.html

Aha

Amazon hat inzwischen eine Stellungnahme veröffentlicht, laut der solche Kontosperrungen nur in Ausnahmefällen nach eingehender Prüfung erfolgen. Dies sei insbesondere der Fall, "wenn eindeutig feststeht, dass bei dem betroffenen Konto kein Einkaufs- und Retourenverhalten eines Verbrauchers vorliegt", also ein gewerblicher Hintergrund des Nutzers vermutet wird.

Alexander
2015-12-17, 22:25:35
Ich sehe bei Mistersecret keinerlei Missbrauch. Er hatte nur das Pech ausgerechnet 2 hochpreisige Artikel zurück geschickt zu haben. Somit war ein sehr hoher Anteil von seinem Umsatz betroffen.

Mir hätte es exakt genauso ergehen können, da ich dieses Jahr nur Kleinvieh bestellt habe bis auf die letzten beiden Artikel. Aber ausgerechnet bei denen handelte es sich um Einkäufe bei denen das Risiko sehr hoch war, dass sie zurück gehen werden.

Fazit: Ist etwas teuer und zugleich das Risiko hoch, dass es zurück geht, dann sollte man es nicht bei Amazon erwerben. Wofür zahlt man dann den allzu oft vorhandenen Aufpreis gegenüber anderen Onlineshops?

Moman
2015-12-18, 11:14:42
Fazit: Ist etwas teuer und zugleich das Risiko hoch, dass es zurück geht, dann sollte man es nicht bei Amazon erwerben. Wofür zahlt man dann den allzu oft vorhandenen Aufpreis gegenüber anderen Onlineshops?

Exact:smile:
Hochpreisige Artikel werden vor Ort gekauft.
Hat u.U. viele Vorteile;D

Moman

Air Force One
2015-12-18, 11:44:01
Ich wurde vor 3 Tagen gebannt...

Wollt ihr wissen warum?

Ich habe 2 Fire TV Sticks bestellt.
Davon war einer defekt, also meldete ich ihn defekt und dann hatte ich einen ziemlich voll deppen Mitarbeiter erwischt (nie erlebt bei Amazon)
Auf einmal sollte ich dann den defekten zurück senden (verständlich) und sollte 5 Neue bekommen!)
Das habe ich aber erst nachher gesehen.
Also den nächsten Mitarbeiter aufgesucht und der hat dann die anderen 5 Quasi Storniert. Somit komme ich auf 6 Stornierte Bestellungen (in dem Sinne).
Dachte mir.. ok cool hat sich ja alles geregelt.. und siehe da.
Am nächsten Tag konnte ich mich nicht mehr einlogen.
Mal die Mails gecheckt weil ich dachte das evtl. der Account gehackt wurde und BäM! Gesperrt.

Nachfrage bei Amazon habe ich von 4! Mitarbeitern 1:1 die selbe Email bekommen, ich solle mich bis zum 17.12.2015 gedulden obwohl ich nur an einen geschrieben habe.

Passiert ist bisher leider noch nichts.

Das traurige hier für mich war, das ich Prime Kunde war und mir die Sticks holen wollte um das ganze Angebot auch mal zu nutzen.
Und dann bekommt man das auch noch so in die Fresse.
Ahja... den 2. Stick der funktionierte habe ich zurück gesendet.. der Mitarbeiter so: Der zweite Stick funktioniert ja? denn möchten sie aber behalten ja?_
Jaaaaaaaaa ganz klar mit Bann.. ei ei ei.

Liest sich zwar alles sehr negativ aber im Grunde ganz cool weil ich schon viel schlimmeres Lokal in Geschäften erlebt habe.

Vor allem so lustige Sachen das der Kunde zu blöd ist....
Hatte mir einen Moni gekauft für 200€ der übelste Ghosting effekte hatte auf dem Desktop.
Der Typ meinte das ich unter Window mal bei den Mauseinstellungen das Feature deaktivieren soll und lachte sich schlapp.
Als ich dem das Ding fast um die Ohren gehauen habe, hat er sich überreden lassen das ganze zu testen.. naja... dann sah der ganz schön blöd aus.

Avalance
2015-12-18, 13:04:30
Frage: wie wendet ihr euch an den Kundenservice? Habt ihr mal CHAT probiert? Ich hatte deartige Erfahrungen bisher zum Glück noch nicht machen dürfen, aber irgendwie lässt mich das gerade etwas nachdenklich werden.

Falls ihr den Chatlog per mail erhaltet und oder eine Fallnummer speichert euch das mal ab für eventuelle spätere rückfragen an den Kundenservice

#44
2015-12-18, 13:08:29
Ich wurde vor 3 Tagen gebannt...

Mit der Geschichte könntest du dich ja mal an Heise Vorsicht Kunde o.Ä. wenden.

Mistersecret
2015-12-18, 15:23:10
Ich wurde vor 3 Tagen gebannt...

Wollt ihr wissen warum?

Ich habe 2 Fire TV Sticks bestellt.
Davon war einer defekt, also meldete ich ihn defekt und dann hatte ich einen ziemlich voll deppen Mitarbeiter erwischt (nie erlebt bei Amazon)
Auf einmal sollte ich dann den defekten zurück senden (verständlich) und sollte 5 Neue bekommen!)
Das habe ich aber erst nachher gesehen.
Also den nächsten Mitarbeiter aufgesucht und der hat dann die anderen 5 Quasi Storniert. Somit komme ich auf 6 Stornierte Bestellungen (in dem Sinne).
Dachte mir.. ok cool hat sich ja alles geregelt.. und siehe da.
Am nächsten Tag konnte ich mich nicht mehr einlogen.
Mal die Mails gecheckt weil ich dachte das evtl. der Account gehackt wurde und BäM! Gesperrt.

Nachfrage bei Amazon habe ich von 4! Mitarbeitern 1:1 die selbe Email bekommen, ich solle mich bis zum 17.12.2015 gedulden obwohl ich nur an einen geschrieben habe.

Passiert ist bisher leider noch nichts.

Das traurige hier für mich war, das ich Prime Kunde war und mir die Sticks holen wollte um das ganze Angebot auch mal zu nutzen.
Und dann bekommt man das auch noch so in die Fresse.
Ahja... den 2. Stick der funktionierte habe ich zurück gesendet.. der Mitarbeiter so: Der zweite Stick funktioniert ja? denn möchten sie aber behalten ja?_
Jaaaaaaaaa ganz klar mit Bann.. ei ei ei.

Liest sich zwar alles sehr negativ aber im Grunde ganz cool weil ich schon viel schlimmeres Lokal in Geschäften erlebt habe.

Vor allem so lustige Sachen das der Kunde zu blöd ist....
Hatte mir einen Moni gekauft für 200€ der übelste Ghosting effekte hatte auf dem Desktop.
Der Typ meinte das ich unter Window mal bei den Mauseinstellungen das Feature deaktivieren soll und lachte sich schlapp.
Als ich dem das Ding fast um die Ohren gehauen habe, hat er sich überreden lassen das ganze zu testen.. naja... dann sah der ganz schön blöd aus.

Krass, krass..... .???? Was zum Henker ist denn da bloß schief gelaufen?
Ist echt eine Story für die Presse. (CT?)

Habe heute zum ersten Mal einen Artikel bewusst nicht bei Amazon bestellt. Zur Sicherheit. Zwar eine CPU, die ich garantiert behalte, aber man weiß ja nie... Wenn da was schief läuft, sind gleich 5-10% mehr auf meinem Retourenkonto.. Und eine Sperrung sehr wahrscheinlich.

Eco
2015-12-18, 15:43:11
Frage: wie wendet ihr euch an den Kundenservice? Habt ihr mal CHAT probiert? Ich hatte deartige Erfahrungen bisher zum Glück noch nicht machen dürfen, aber irgendwie lässt mich das gerade etwas nachdenklich werden.

Ich hab alles schon durch, Chat, Mail, Telefon, und mir wurde bisher immer freundlich und kulant weitergeholfen. In fast allen Fällen ging es entweder um Defekte oder verschwundene Pakete.

Nichts für ungut, aber ich bin immer vorsichtig bei solchen "Horror"-Geschichten, wenn man selbst nicht den kompletten Sachverhalt bzw. beide Seiten kennt.

Bei einem so offensichtlichen Missverständnis wie bei "Air Force One" würde ich Amazon nochmal kontaktieren und die Situation schildern.

Air Force One
2015-12-18, 15:47:54
Das ist auch der Grund warum ich da kein Fass aufgemacht habe, sonst war bisher alles Super.
auch habe ich meinen Betrag für die Prime Mitgliedschaft komplett zurück bekommen. Sogar am selben Tag.

Ich warte erst mal bis Montag ab und melde mich dann nochmal bei Amazon.
Wenns eine Permanente sperre ist, ist es zwar schade aber jetzt auch nicht so wild.

Wie gesagt, will das Unternehmen nicht schlecht reden, Service war sonst immer 1A aber den Bann Prozess leiten andere Leute, daher bringt ein Anruf, Chat und E-Mail nicht viel außer das dort eben ein Antrag gestellt wird, mehr nicht.

Fands nur traurig das ich mir die FireTV Sticks geholt habe und dann nächsten Monat wollte ich mit deren ihr Tablett holen und dann passiert so etwas...

ux-3
2015-12-18, 15:56:51
Gibt es diese Berichte auch ausserhalb des 3DC bzw. anderer Nerd-Foren? Muss man sich evtl. wirklich Sorgen machen?

Air Force One
2015-12-18, 16:13:20
Ich glaube nicht das man sich großartig sorgen machen muss so lange man nicht zu den Leuten gehört die sich 8 Hosen kaufen und eine davon behalten.

Bei mir spielte wohl noch das Problem mit ein das ich für ein Drecks Handy Hüllen bestellt habe, die aber nicht passten, obwohl diese hätten müssen laut Hersteller/Händler.
Dabei ging es um 4 Hüllen., die 5. habe ich dann genervt behalten.
So, dann kam die Geschichte mit den FireTV Sticks und dann eben der Bann.

Ich würde mir erst einen Kopf machen wenn mal so eine Vorwarnung Mail kommt, die habe ich vor einem Jahr mal erhalten.
Da gab es in der Tat etwas mehr Retouren weil dort Quer für die Familie bestellt wurde und das ein oder andere Probleme machte.

Leider fehlt allerlei Durchblick wie das ganze Bewertet wird.

Offiziell heißt es ja das es dabei um Rücksendungen geht.
Meiner Meinung nach aber zählt aber auch der Storno mit rein, das würde auch erklären warum ich so schnell gesperrt wurde. (weil die Sticks habe ich ja nur einen zurück gesendet und die anderen wurden durch den anderen Mitarbeiter storniert).

So..dann gibt es ja noch die Rücksendung wegen RMA nach z.B 15 Monaten oder so.. ob die da mit zählt?

Ich würde sagen das ich eher zum Normalen Verbraucher zähle und wenn etwas zurück geht dann i.d.R wegen falschen angaben oder defekten.
Ein "Gefällt mir nicht" kam nie vor außer einmal bei einem Lüfter.

Was ich damit sagen will:
Ich gehöre nicht zu den Leuten die sich 5 CPUs bestellen und die beste OC CPU behalten oder eben nicht so ein Unboxing/review youtube mist...

GBWolf
2015-12-22, 08:49:28
Frage: wie wendet ihr euch an den Kundenservice? Habt ihr mal CHAT probiert? Ich hatte deartige Erfahrungen bisher zum Glück noch nicht machen dürfen, aber irgendwie lässt mich das gerade etwas nachdenklich werden.

Falls ihr den Chatlog per mail erhaltet und oder eine Fallnummer speichert euch das mal ab für eventuelle spätere rückfragen an den Kundenservice

Grundsätzlich immer nur per Mail, so habe ich einen Verlauf der belegbar ist. Grad um missverständnisse zu verhindern.

Eco
2015-12-22, 09:24:55
Grundsätzlich immer nur per Mail, so habe ich einen Verlauf der belegbar ist. Grad um missverständnisse zu verhindern.
Chatverlauf bekommst Du auf Wunsch auch zugeschickt.

Werewolf
2015-12-23, 13:04:36
Erinnert sich jemand an den Idioten aus dem Hifi-Forum der über 16 55"-65" TVs bestellte und wegen der forennerdigen Hypersensibilität jedes Modell zurückschickte?

Solche Deppen gehören rigoros gesperrt. Auch ASIC-Idioten, OC Idioten und Leute die in Kopfhörer furzen oder für eine 3 Tages Feier Mal ein paar Tausend Kaffeetassen durch den neuen Automaten jagen und ihn dann zurückschicken.

MartinRiggs
2015-12-23, 13:12:30
Erinnert sich jemand an den Idioten aus dem Hifi-Forum der über 16 55"-65" TVs bestellte und wegen der forennerdigen Hypersensibilität jedes Modell zurückschickte?

Solche Deppen gehören rigoros gesperrt. Auch ASIC-Idioten, OC Idioten und Leute die in Kopfhörer furzen oder für eine 3 Tages Feier Mal ein paar Tausend Kaffeetassen durch den neuen Automaten jagen und ihn dann zurückschicken.

Tja irgendwas ist dann definitiv in der Erziehung schief gelaufen, aber lies mal auf den Schnäppchen-Portalen ala Mydealz.
Scheinbar wird oft nur noch sinnfrei bestellt, egal ob man es braucht oder nicht und dann halt zurück damit, hauptsache mal angegriffelt.

Werewolf
2015-12-23, 13:20:58
Ja,

hab da schon gelesen. Einer will ein S6, kauft aber 4 andere Handys. Einer kauft eine Kamera für ein paar Hundert Euro und weiß noch gar nicht wie gut diese ist oder sich positioniert. Der nächste kauft gleich 4 Kameras und ein anderer zwei Tablets mit Anmerkung: "Eigentlich brauche ich beide nicht, gehen wohl zurück."

Hier geht es rein um den Kick ein Schnäppchen gemacht zu haben. Mehr ist es nicht. Leere wird gefüllt durch Pakete. Krank aber ein Zeichen der Zeit in der ein Überflüss an Auswahl den Leuten den Fokus nimmt (die sind natürlich weiterhin selbst schuld) und diese lieber weiter horten, temporär besitzen um stets mitreden zu können.

Dorn
2015-12-23, 14:40:37
Offiziell heißt es ja das es dabei um Rücksendungen geht.
Meiner Meinung nach aber zählt aber auch der Storno mit rein, das würde auch erklären warum ich so schnell gesperrt wurde. (weil die Sticks habe ich ja nur einen zurück gesendet und die anderen wurden durch den anderen Mitarbeiter storniert).


Warum sollte eine Storno mit einbezogen werden?
Stornos tauchen ja noch nicht mal in der Bestellhistorie auf, oder?

Air Force One
2015-12-23, 15:12:34
Warum sollte eine Storno mit einbezogen werden?
Stornos tauchen ja noch nicht mal in der Bestellhistorie auf, oder?

Doch, die werden nur ausgefiltert bei der Anzeige.
Kannst du dir auch anzeigen lassen.

Den Grund kann ich dir aber auch nennen....
Du bestellst und das Lager legt los....du stornierst und dann geht alles wieder zurück.
Also alles mit Arbeit verbunden.

Dorn
2015-12-23, 15:22:31
Meine Stornos waren als bei Artikel bei denen die Lieferzeit so ca. 2-3 Monate beträgt.
Welche ich dann doch teilweise bei anderen Händlern viel früher bekommen habe, also wenn die auch mit eingerechnet wird dann Gute Nacht^^. Zum Beispiel 6700K, Ram, Mainboard da die Lieferzeit sich immer weiter nach hinten verschoben hat.

Gut zu wissen das mit dem ausfiltern, wenn ich zuhause bin schaue ich mal nach.

n00b
2015-12-23, 15:26:47
Echt, Stornos zählen auch? Wisst ihr das sicher? Finde ich doch eher merkwürdig, ist im Prinzip ja nur ein "aus dem System" nehmen, warum sollte man das sanktionieren? Wenn der Artikel bereits für den Versand vorbereitet wird ist ein Storno doch eh nicht mehr möglich...

Dorn
2015-12-23, 15:30:58
Finde ich doch eher merkwürdig, ist im Prinzip ja nur ein "aus dem System" nehmen, warum sollte man das sanktionieren? Wenn der Artikel bereits für den Versand vorbereitet wird ist ein Storno doch eh nicht mehr möglich...

Sehe ich genauso. :smile:

ux-3
2015-12-23, 16:17:44
Macht ihr euch evtl. gerade alle verrückt?

Air Force One
2015-12-23, 16:19:37
Wenn er für den Versand vorbereitet wird,kann er immer noch storniert werden.
Steht auch drauf, nur kann es nicht mehr garantiert werden.

Ob stornos Tatsächlich da mit einfließen kann ich nicht sagen.

Dorn
2015-12-23, 17:10:36
Macht ihr euch evtl. gerade alle verrückt?
Gut möglich. :biggrin:

Air Force One
2015-12-23, 18:17:36
ohne Vorwarnung würde ich mir da keinen Kopf machen.

sw0rdfish
2015-12-23, 18:21:49
Also ich habe schon einige zurückgehen lassen (aber natürlich das meißte behalten)... Was gebt ihr denn als Begründung an? Muss man ja nicht, aber wenn man ständig Angaben macht mir gefällt mir nicht mehr, hab ich woanders billiger gefunden usw., dann kann ich mir eine Sperrung eher erklären. Wenn Defekte vorliegen, naja dafür kann ja nun der Kunde nichts.

Air Force One
2015-12-23, 19:07:54
Wie gesagt, bei mir gingen so gut wie alle wegen falschen Angaben, defekt oder fehlerhafte verarbeitung zurück.

Der Bann wurde bei mir ja nach dem defekten Fire TV Stick ausgesprochen.

Rooter
2015-12-23, 19:42:43
Defekt ist klar aber "falsche Angaben" oder "fehlerhafte Verarbeitung" ist schon ein wenig ... undeutlich. ;)

MfG
Rooter

Air Force One
2015-12-23, 20:25:05
ne, also ich gehe da schon aufs detail ein aber ganz ehrlich... ich bezweifel das dort genau gelesen wird.

Hatte z.B ein Gehäuse wo die Bohrungen falsch waren.
Kein defekt in dem Sinne....

F5.Nuh
2015-12-23, 23:26:49
Wo kann man denn die Retourenquote einsehen? bin neugierig geworden :freak:

Air Force One
2015-12-23, 23:31:11
ne das geht nicht.
Amazon gibt auch keine Infos raus.
Wenn dann selbst ausrechnen.

Lurtz
2015-12-24, 21:27:52
Manchmal macht es einem Amazon aber auch nicht leicht.

Vorhin bricht meiner Freundin die Sollbruchstelle am Durchlaufschnitzler ihrer Küchenmaschine. Bekanntes Problem.
Ich schreibe explizit in die E-Mail, dass es um ein biliges Teil geht und ob das erstattet werden kann, dass ich nicht die ganze Maschine austauschen möchte. Was macht der liebe Inder vom Support? Schickt sofort eine neue Maschine los, jetzt können wir die gesamte einwandfrei funktionierende Maschine samt drölfzig Zubehör austauschen, so eine Materialverschwendung :facepalm:

Hätte ich mal lieber angerufen...

dutchislav
2015-12-24, 22:42:16
Manchmal macht es einem Amazon aber auch nicht leicht.

Vorhin bricht meiner Freundin die Sollbruchstelle am Durchlaufschnitzler ihrer Küchenmaschine. Bekanntes Problem.
Ich schreibe explizit in die E-Mail, dass es um ein biliges Teil geht und ob das erstattet werden kann, dass ich nicht die ganze Maschine austauschen möchte. Was macht der liebe Inder vom Support? Schickt sofort eine neue Maschine los, jetzt können wir die gesamte einwandfrei funktionierende Maschine samt drölfzig Zubehör austauschen, so eine Materialverschwendung :facepalm:

Hätte ich mal lieber angerufen...


nichts neues. ich hab mal bei caseking ein gehäuse bestellt/erhalten jedoch war eine LED defekt. ich hab den support angeschrieben und gefragt, ob sie evtl. eine ersatz-LED hätten. mir wurde mitgeteilt dass ich doch bitte den tower einschicken solle und ich bekomme einen neuen "funktionstüchtigen" tower

edit: war keine schraube, sondern ne LED. fiel mir grad ein ^^

Air Force One
2015-12-24, 23:38:54
Ähnliches Problem mit Akkus gehabt.
Aber da habe ich einfach die ausgetauscht, war mir egal.

Alexander
2015-12-24, 23:58:38
Wenn man anruft, dann klappt es. Mein TV Stick war hinüber. Es wurde nur ein neuer Stick zugeschickt. Den alten sollte ich danach zurück schicken.

Habe keine Neuware erhalten, sondern einen mit einem Aufkleber der besagte dass der Ersatzstick aufbereitet wurde.

Scoop
2015-12-25, 12:13:53
Ich weis nicht, warum mein Puush nichtmehr funktioniert bezüglich captuer Area, aber hier mal ein Screenshot von einem Diagramm, dass ich soeben gefunden habe.

http://puu.sh/m81Fr/f55d181a83.jpg

fondness
2015-12-25, 12:28:24
Manchmal macht es einem Amazon aber auch nicht leicht.

Vorhin bricht meiner Freundin die Sollbruchstelle am Durchlaufschnitzler ihrer Küchenmaschine. Bekanntes Problem.
Ich schreibe explizit in die E-Mail, dass es um ein biliges Teil geht und ob das erstattet werden kann, dass ich nicht die ganze Maschine austauschen möchte. Was macht der liebe Inder vom Support? Schickt sofort eine neue Maschine los, jetzt können wir die gesamte einwandfrei funktionierende Maschine samt drölfzig Zubehör austauschen, so eine Materialverschwendung :facepalm:

Hätte ich mal lieber angerufen...

nichts neues. ich hab mal bei caseking ein gehäuse bestellt/erhalten jedoch war eine LED defekt. ich hab den support angeschrieben und gefragt, ob sie evtl. eine ersatz-LED hätten. mir wurde mitgeteilt dass ich doch bitte den tower einschicken solle und ich bekomme einen neuen "funktionstüchtigen" tower

edit: war keine schraube, sondern ne LED. fiel mir grad ein ^^

Wie stellt ihr euch denn das vor in der Praxis? Das Amazon ein riesiges Ersatzteillager führt mit allen möglichen Schrauben und LEDs für jedes verkaufte Produkt? :ugly:

Amazon ist nur ein Händler und stellt die Produkte nicht selbst her, der Aufwand da extra den Hersteller zu kontaktieren, sich besagtes Teil schicken zu lassen und an den Kunden weiterzuleiten übersteigt vermutlich die Kosten dafür, einfach vollautomatisch ein neues Produkt loszuschicken bei weitem.

Lurtz
2015-12-25, 12:35:23
Wie stellt ihr euch denn das vor in der Praxis? Das Amazon ein riesiges Ersatzteillager führt mit allen möglichen Schrauben und LEDs für jedes verkaufte Produkt? :ugly:

Amazon ist nur ein Händler und stellt die Produkte nicht selbst her, der Aufwand da extra den Hersteller zu kontaktieren, sich besagtes Teil schicken zu lassen und an den Kunden weiterzuleiten übersteigt vermutlich die Kosten dafür, einfach vollautomatisch ein neues Produkt loszuschicken bei weitem.
Das Teil ist bei Amazon auf Lager. Sie hätten mir auch einfach 12€ erstatten können und ich hätte es manuell bestellt, wäre das auch teurer gewesen?

Philipus II
2015-12-25, 13:27:23
Hier gibt es oft Verträge mit dem Hersteller. Jedes defekte Produkt, das Amazon wieder einsammelt, wird dann zum vollen Preis auch Amazon gutgeschrieben. Ein Abweichen von der Standard-Lösung ist in den Verträgen nicht vorgesehen und daher mit Kostenrisiko verbunden.

Simon Moon
2015-12-26, 00:27:57
Hier gibt es oft Verträge mit dem Hersteller. Jedes defekte Produkt, das Amazon wieder einsammelt, wird dann zum vollen Preis auch Amazon gutgeschrieben. Ein Abweichen von der Standard-Lösung ist in den Verträgen nicht vorgesehen und daher mit Kostenrisiko verbunden.

Wie kommst du darauf, dass Amazon den "Kaufpreis" gutgeschrieben bekommt?

Sorry, ich arbeite in der Branche und deine Aussage hier ist so vollkommen absurd, dass ich gar nicht weiss, wo anfangen.

Das Teil ist bei Amazon auf Lager. Sie hätten mir auch einfach 12€ erstatten können und ich hätte es manuell bestellt, wäre das auch teurer gewesen?

Der Durchlauferhitzer oder das Teil? ...

Wie auch immer, eine RMA - zumindest bei uns - kostet etwas über 10€, also mit Begutachteten, Fehlerbeschrieb lesen etc. pp. Dazu kommt dann noch der Rückversand etc. pp. kurz - Produkte unter ~30€ werden einfach ausgetauscht, ist wirtschaftlicher.

Air Force One
2015-12-26, 01:30:40
Das mit den Verträgen kann ich bestätigen.
k.a wie es bei Amazon ist aber ich habe kurzzeitig in Unternehmen gearbeitet wo es solche Regelungen gab.
Da wurden sogar vom Personal Ware zerstört bei Artikel die zurück gingen.

Lurtz
2015-12-26, 11:23:21
Der Durchlauferhitzer oder das Teil? ...
Das Teil. Des Durchlaufschnitzlers ^^

doublehead
2016-02-26, 21:03:28
Interessantes Gerichtsurteil zum Thema:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/OLG-Koeln-Amazon-darf-Nutzern-Zugang-zu-gekauften-Inhalten-nicht-verwehren-3119418.html

ABIDAR
2016-02-27, 15:32:36
Erinnert sich jemand an den Idioten aus dem Hifi-Forum der über 16 55"-65" TVs bestellte und wegen der forennerdigen Hypersensibilität jedes Modell zurückschickte?

Solche Deppen gehören rigoros gesperrt..

Im HiFi-Forum gibt es leider sehr viele Idioten die sich gegenseitig bis zu einer Retour-Orgie aufziehen: hilfe, mein Fernseher hat der rechten Ecke eine unsichtbare Aufhellung des Panels :D

Der absolute Abschaum der Retour-Könige treibt sich unangefochten auf mydealz herum.

Döner-Ente
2016-02-27, 16:11:31
Wäre mir irgendwie viel zu blöd, ständig wegen jeder (eingebildeten) Pseudo-Mini-Macke den Krempel wieder einzupacken und zur Post zu kutschieren :eek:.

00-Schneider
2016-04-29, 00:02:39
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/amazon-sperrt-offenbar-berliner-kunden-lebenslang-aus-a-1089835.html

Schnoesel
2016-04-29, 12:12:08
"Soll" "offenbar" "angeblich" "heißt es" "habe" "sei" ... wo sind die News. Ein Text ohne Inhalt.

Annator
2016-04-29, 13:16:27
"Soll" "offenbar" "angeblich" "heißt es" "habe" "sei" ... wo sind die News. Ein Text ohne Inhalt.

Nachrichten werden immer in der Möglichkeitsform geschrieben wenn es um Aussagen Fremder geht. Nur klar belegbare Fakten schreibt man nicht so.

Z.B. "Der Berliner Uwe R. sei seit 15 Jahren Stammkunde bei dem Versandhändler..."

Wie soll der Spiegel das beweisen? Also wird "sei" genommen.

Lyka
2016-04-29, 13:25:07
und wieso kommt "er" in die Nachrichten und die (augenscheinlich) vielen tausend anderen "Opfer" von Amazons teuflischer Entscheidung nicht :O

Lowkey
2016-04-29, 13:32:20
Er hat fünf Kinder!


Amazon sieht pro Konto eine Person bzw einen Kunden.

Sven77
2016-04-29, 13:38:24
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/amazon-sperrt-offenbar-berliner-kunden-lebenslang-aus-a-1089835.html
Daumen hoch

00-Schneider
2016-04-29, 13:51:53
und wieso kommt "er" in die Nachrichten und die (augenscheinlich) vielen tausend anderen "Opfer" von Amazons teuflischer Entscheidung nicht :O


So viele Fälle von Kontosperrung sind mir bei weitem nicht bekannt.

Es herrscht außerdem Vertragsfreiheit. Jeder Händler darf selbst entscheiden, mit wem er Geschäfte macht. Einkaufen bei amazon ist kein Grundrecht.

Schnoesel
2016-04-29, 15:27:05
Nachrichten werden immer in der Möglichkeitsform geschrieben wenn es um Aussagen Fremder geht. Nur klar belegbare Fakten schreibt man nicht so.



Da ist mir schon klar. Es geht mir darum, dass etwas als "News" verkauft wird ohne auch nur einen einzigen Fakt zu nennen. News basierend auf reine Vermutungen sind keine News. Das geht dann eher Richtung tendenziöse "Bericht"erstattung mit eigener Agenda. Worüber soll man da diskutieren? Es ist nichts klar oder bestätigt.

kiX
2016-04-29, 16:11:31
Da ist mir schon klar. Es geht mir darum, dass etwas als "News" verkauft wird ohne auch nur einen einzigen Fakt zu nennen. News basierend auf reine Vermutungen sind keine News. Das geht dann eher Richtung tendenziöse "Bericht"erstattung mit eigener Agenda. Worüber soll man da diskutieren? Es ist nichts klar oder bestätigt.
Das ist dir offenbar NICHT klar, denn es handelt sich hier eben nicht um" reine Vermutungen". Google mal "indirekte Rede".

Schnoesel
2016-04-29, 20:38:29
Dieser Artikel enthält keinen einzigen Fakt, indirekte Rede hin oder her. Es sind Vermutungen und Behauptungen, nichts weiter.

John Williams
2016-05-11, 18:09:06
Was mir neuerdings negativ aufgefallen ist:

Habe Ende April das Uncharted 4 Artbook vorbestellt, Release war gestern (immer noch lagernd) und als Anlieferungsdatum wird mir der 20.05. angegeben. In der Bestellung tut sich auch nix.

Auch mein Star Wars Steelbook wurde nicht zum Release versand obwohl schon im Dezember vorbestellt wurde. Release war der 28.04. und bei mir stand das es am 4.05. ankommen wird.

Keiner Ahnung was da los ist, wahrscheinlich will man die Leute nur zu Prime zwingen.

Hab bei denen seit 1999, schon etliche tausend Euro gelassen.

Lurtz
2016-05-11, 22:18:16
Amazon hat so viele Kunden, die schon etliche tausend Euro gelassen haben, dass es ihnen wohl egal sein kann. Es zeichnet sich immer mehr ab dass man Prime brauchen wird, wenn man bei Amazon noch vernünftig einkaufen möchte.

Korfox
2016-05-12, 07:21:06
Ich habe schon lange nichts mehr zu 'Release' bei Amazon bestellt, da ich inzwischen doch die lokale Buchhandlung neuentdecke habe (da finde ich auch beim Stöbern einfach mehr interessantes). Meine letzten 4 oder 5 Bestellungen vor Release ware 1-2 Tage vor der offiziellen Veröffentlichung im Briefkasten. Das meine Erfahrung als Primekunde.

Zergra
2016-05-12, 07:58:18
Ich bin mittlerweile soweit das ich seit einem Jahr ca 2 Sachen bei Amazon gekauft habe. Dort war es auch eher zwang, weil diese wo anders unverschämt teuer gewesen wären. Alles andere Kaufe ich bei anderen Händler, vorzugsweise bei kleineren. Ich habe einfach keine Lust mehr Amazon zu unterstützen.

hesTeR-
2016-05-12, 08:38:22
Ich kaufe fast alles bei Amazon, habe auch Prime und bin eigentlich immer sehr zufrieden.

Leider sind in der letzen Woche 2 Pakete nicht angekommen.... mit dem Support geschrieben muss jetzt noch 2 Tage warten dann geht die Ware neu raus.

Immerhin bekommt man pro verspäteter bestellung 1 Prime Monat gratis :)

Darkman]I[
2016-05-12, 10:06:26
Ich bin in der letzten Zeit auch nicht mehr so zufrieden mit Amazon. Besonders beim Verpacken spart Amazon massiv. Da wird aus einem Lager in Norditalien ein elektronischer Artikel in der Originalverpackung verschickt (Thrustmaster TH8A, Gangschaltung) oder die Ware (Canon EOS 6D) fliegt im Verpackungskarton lose herum aufgrund fehlendem Füllmaterial...

Im Fall der Gangschaltung habe ich mich dann telefonisch an den Support gewendet, dort wurde mir ein Austausch oder ein Preisnachlass angeboten. Immerhin fackeln sie da nicht lange herum.

Lowkey
2016-05-12, 10:12:16
Ich kaufe nur noch WHDs. 50% ist neu verpackt und wenn etwas fehlen sollte gibt es Rabatt. In meinem neuen Gehäuse waren noch Kleinteile des verbauten Mainboardes u.a. ein Asus Q Connector Kabel.

Also scheute euch nicht Sachen zurückgehen zu lassen ;)

derpinguin
2016-05-12, 10:27:09
I[;11029386']Ich bin in der letzten Zeit auch nicht mehr so zufrieden mit Amazon. Besonders beim Verpacken spart Amazon massiv. Da wird aus einem Lager in Norditalien ein elektronischer Artikel in der Originalverpackung verschickt (Thrustmaster TH8A, Gangschaltung) oder die Ware (Canon EOS 6D) fliegt im Verpackungskarton lose herum aufgrund fehlendem Füllmaterial...

Im Fall der Gangschaltung habe ich mich dann telefonisch an den Support gewendet, dort wurde mir ein Austausch oder ein Preisnachlass angeboten. Immerhin fackeln sie da nicht lange herum.
Darüber hab ich mich auch schon mehrfach aufgeregt.

hesTeR-
2016-05-12, 10:53:34
Ja Amazon ist halt wirklich PERFEKT was den Service angeht wenn etwas nicht stimmt. da bekommt man teilweise super Rabatt oder neue Ware und das ohne Nervige Diskussion.

WHDs kauf ich auch oft, imemr gute erfahrung damit gemacht.

Die schlechteste verpackung war mal ein 27 Zoll Monitor der einfach ohne umverpackung verschickt wurde, es klebte einfach der DHl sticker auf der Verkaufsverpkacung :D

derpinguin
2016-05-12, 11:01:08
Machen andere aber auch. Mein Dell UHD Monitor kam von Alternate auch ohne Umverpackung. Der war aber definitiv gut im Originalkarton verpackt. Bei Amazon haben sie es hinbekommen eine Edelstahlpfanne einfach in einen Karton gefeuert ohne Füllung. Endergebnis war ein mehrfach durchstoßener Karton durch den pfannengriff.

medi
2016-05-12, 11:08:05
Ich hab letztens ne Kindertaschenlampe bestellt. Es kam eine an, nur in einer Plastetüte. Ich Batterien rein und ging natürlich nicht. Dann fiel mir noch auf, dass der Lampenkopf recht locker war und eigentlich durch ne Schraube fixiert sein sollte, die gefehlt hat. Schlussfolgerung => Das Ding muss ne Rücksendung gewesen sein. Ergo reklamiert. 2 Tage später kam ne neue: Verpackt in einer verschweissten Verpackung inkl. der Schraube und Batterien.
Das hat mich erst recht aufgeregt. Ich wurde beim ersten Mal also mit ungeprüften Schrott beliefert. Eigentlich hätte ich da mal richtig Krawall machen müssen...

Eco
2016-05-12, 11:38:56
Es ist i.d.R. auf der Artikelseite vermerkt, wenn im Originalkarton verschickt wird, zumindest bei Artikeln, die von Amazon direkt versendet werden.

derpinguin
2016-05-12, 11:42:08
Ist nur manchmal echt unklug im Originalkarton zu verschicken. Gerade bei teuren Produkten ist das eine Einladung zum Diebstahl.

Hellstaff
2016-05-12, 12:30:21
Ich kaufe auch viel bei amazon.

Positiv finde ich die Abwicklung bei Garantiefällen: Während ich bei meinem Händler mehrere Wochen warten muss, kann ich bei amazon gleich was Neues bestellen, währenddessen eine Gutschrift für das defekte Produkt schon unterwegs ist.

Rooter
2016-05-14, 20:06:35
Die schlechteste verpackung war mal ein 27 Zoll Monitor der einfach ohne umverpackung verschickt wurde, es klebte einfach der DHl sticker auf der Verkaufsverpkacung :DSo machen wir das grundsätzlich nur... :ugly: :redface:
(Austauschservice für Elektrogeräte eines großen deutschen Discounters)

Ist nur manchmal echt unklug im Originalkarton zu verschicken. Gerade bei teuren Produkten ist das eine Einladung zum Diebstahl.Jap, OVP wurde mir mal eine 200-Euro-Grafikkarte zugestellt... -- die der DHL-Bote aufgrund meiner Abwesenheit einfach oben auf die Treppe vor die Haustür stellte, 4 Schritte vom Bürgersteig entfernt. :rolleyes: :mad:

MfG
Rooter

derpinguin
2016-05-14, 20:08:00
So machen wir das grundsätzlich nur... :ugly: :redface:
(Austauschservice für Elektrogeräte eines großen deutschen Discounters)

Jap, OVP wurde mir mal eine 200-Euro-Grafikkarte zugestellt... -- die der DHL-Bote aufgrund meiner Abwesenheit einfach oben auf die Treppe vor die Haustür stellte, 4 Schritte vom Bürgersteig entfernt. :rolleyes: :mad:

MfG
Rooter
Einem Kollegen haben sie mal ein 300€ Littmann Stethoskop in OVP vor die Tür gestellt. Auch super.