Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stranger Things - Netflix
blackbox
2026-01-03, 15:18:59
Ja, da habe ich auch mit der Stirn gerunzelt. Als ob das Töten von Menschen/Soldaten die normalste Sache der Welt sei.
Naja, es gab noch andere Ungereimtheiten, aber das ist inzwischen normal bei den allermeisten Serien. Die Qualität der Drehbücher hat definitiv in den letzten 10 Jahren nachgelassen.
Aber das soll die allgemeine Qualität der Serie nicht großartig ändern. Sie gehört immer noch zu den besseren Serien.
UlcerousVomitus
2026-01-03, 15:52:16
Das Dahmer meme mit will is echt fies XD
Haufen
2026-01-03, 16:15:18
bitte
ändert aber nichts an der aussage, die ich kritisiert habe ;)Immer noch falsch: Der Teil hinter dem Gedankenstrich gehört zur Aussage dazu. Sei's drum.
crazyRaccoon
2026-01-03, 20:59:58
Stranger Things war seit langem mal wieder eine Serie, die ich quasi nonstop durchgesuchtet habe. Ich gebe ihr ingesamt 9/10. Es war nicht alles perfekt und Logiklöcher waren bei der Materie eingepreist, hat mich aber dennoch top unterhalten. Auf der Meta-Ebene gab mir die Serie ein bisschen Buffy-Vibes (Dämonen-Metapher etc.).
Ich teile einige der hier geäußerten Kritiken an der 5. Staffel, muss aber sagen, dass meine Meinung nach einem teilweise Rewatch im O-Ton (EN) deutlich positiver ausfällt. IMO kommt ein Teil der Cringe-Momente in Staffel 5 von der deutschen Synchro. Für eine faire Bewertung sollte man immer den O-Ton heranziehen. Trotz O-Ton, eine Kritik muss dennoch sein: Ich fand, dass bei den Kinder-Hauptdarstellern - in Staffel 5 jetzt junge Erwachsene - doch die eine andere Schwäche sichtbar wird. Teils Overacting, teils schien mir die Chemie zwischen den Schauspielern nicht mehr da zu sein. Irgendwie kam das in den früheren Staffeln lockerer und organischer rüber, vielleicht weil die Kids als Schauspieler dort freier aufgespielt hatten und man in der letzten Staffel zum Finale hin nochmals zwanghaft versucht hat, ganz viel Dramatik und Gefühl reinzulegen...
Inhaltlich zu Staffel 5: Beim ersten Durchgang fand ich den Plot mit Abyss, Wumloch und dem ganzen Technobabble drumherum eine Stufe zu weit getrieben. Muss aber auch hier nach dem Rewatch sagen: Ja ok, das kann man so machen. Es ist eine Möglichkeit die Story aufzulösen. Es hätte zig weitere gegeben, vermutlich bessere. Aber egal wie man's macht, Kritik hätte es immer gegeben.
Was mir in Staffel 5 gefehlt hat, waren ein paar weitere Antworten rund um Eleven:
1. Ihre Flucht aus dem Labor. Ich weiß, dass es für die Gesamthandlung keine Rolle mehr spielt, WIE genau das ablief. Dennoch hätte mich eine Auflösung dessen interessiert: Was war der Anlass, wie lief es genau ab, wie reihte sich das in den chronogischen Ablauf ein? Ich meine es gab für alles mögliche Rückblenden, welche die Vergangenheit scheibchenweise vervollständigt hatten; ausgerechnet zu einem der Schlüsselmomente, nämlich Elevens Auftauchen in der 1. Staffel aber nicht.
2. Ihre Mutter: Sie taucht in Staffel 2 auf und mir schien Elevens Mutter noch eine größere Bedeutung für die Handlung zuzukommen. Ich hatte drauf gewartet, dass noch was kommt - aber irgendwie kam da nichts mehr und ich finde es am Ende etwas schwach, wie es dann einfach gar nicht mehr thematisiert wurde. Oder habe ich was verpasst? :confused:
x-force
2026-01-03, 21:19:51
Immer noch falsch: Der Teil hinter dem Gedankenstrich gehört zur Aussage dazu. Sei's drum.
wenn du deine aussage im gleichen satz negierst, oder in frage stellst, hättest du sie nicht bringen müssen ;)
ChaosTM
2026-01-04, 01:11:54
Ich bin erst bei Folge 4 der letzten Staffel und das ist wirklich Action vom feinsten.
Wow..
][immy
2026-01-04, 10:16:42
Ja, da habe ich auch mit der Stirn gerunzelt. Als ob das Töten von Menschen/Soldaten die normalste Sache der Welt sei.
Naja, es gab noch andere Ungereimtheiten, aber das ist inzwischen normal bei den allermeisten Serien. Die Qualität der Drehbücher hat definitiv in den letzten 10 Jahren nachgelassen.
Aber das soll die allgemeine Qualität der Serie nicht großartig ändern. Sie gehört immer noch zu den besseren Serien.
Das sehe ich nicht als Problem, da die Charaktere im Zuge der Serie ja entsprechend geformt wurden durch den unvorstellbaren Horror. Entsprechend waren die Soldaten auch nur ein Hindernis.
Aber schon erstaunlich mit wie viel Logik ihr das zerlegen wollt. Ist halt trotzdem noch eine Horror/mystery series. Einfach genießen und pi mal Daumen passt es schon.
Gebrechlichkeit
2026-01-04, 11:47:27
sFrz2C8kwes
Rockhount
2026-01-04, 13:09:58
So, das wars dann.
Am Ende fand ich es recht versöhnlich. Besser als viele andere Serien, die nicht angemessen oder ordentlich beendet wurden. Das Ende lässt genug Spielraum für eigene Interpretationen und Glauben, das find ich erstmal gut.
Das unterwegs einige Holprigkeiten auftauchen, ist gemessen am Hypegrad nunmal nicht unumgänglich. Rechtmachen wird man es nie allen können, gerade wenn man sich die Core-Gruppe aus Nerds aus diversen Lagern betrachtet, die für sich genommen jeweils schon ein hohes Maß an Entitlement aufweisen und bei kleinsten Unstimmigkeiten etc. bereits den Untergang des Abendlandes herbeischreien...
Insofern alles gut gegangen, keiner wurde körperlich verletzt :)
Was ich besonders cool fand, waren dann die letzten Sekunden. Wenn man die Emotionen und Tränen sieht, als die Mappen wohl zum letzten Mal in den Schrank gestellt werden und es zum Abendessen geht, wie die tatsächlich erlebte D&D Kampagne beendet ist und das Erlebte nun beginnt zu Sacken und man realisiert, dass das nun ein abgeschlossenes Kapitel ist. Das hab ich wirklich gefühlt.
Und wenn man ehrlich zu sich ist, ist das etwas, was wir alle in unserem Leben bei markanten Punkten (Ende Schule, Ende Ausbildung, Arbeitsplatzwechsel nach langer Zeit, Ende von Beziehungen etc. pp) kennen und erlebt haben.
Das hier in der letzten Staffel nicht alles rosig und super war, geschenkt.
Ein Bossfight, der irgendwie in Sachen Intensität vielen Encountern im Serienverlauf hinten an steht...
Ein recht aufgesetztes Outing, was so nicht sein musste, aber nunmal so einen für einen Hauptcharakter imens wichtigen Part der Persönlichkeit abrundet...
Ein Bösewicht, der in der 4.Staffel deutlich bedrohlicher und böser wirkte als hier nun in der letzten Staffel...
Ich fand es dennoch eine sehr coole Serie, die einfach Feel-good-momente für Kinder der damaligen Zeit mit sich bringt. Und nebenbei einfach ein verdammt coolen Soundtrack hat :)
Leider hat Netflix das Ganze derart entschleunigt, dass am Ende die hier bereits genannten Probleme mit den gealterten Schauspieler und den daraus resultierenden Herausforderungen in der Cast-Chemie nicht von der Hand zu weisen sind.
Das Nerdige, Unschuldige und Rebellische, das die "Kids" damals noch ausmachte, nimmt man den mittlerweile nicht mehr Halbwüchsigen nunmal nicht mehr so unmittelbar ab.
Das hätte man deutlich besser moderieren und produzieren können.
Sei es drum. Es ist eine seriengewordene D&D Kampagne, mit mehreren Parties (in der Hinsicht ist für mich die wiederholte Trennung des Casts in Grüppchen auch kein Problem), die dann immer wieder gut zusammen geführt wurden.
Hat mir gut gefallen, wobei ich bzgl. der angedeuteten Spinoffs durch die Duffer Bros nicht so direkt brenne...mal schauen was da kommt und ob sie den Spirit dann nochmal einfangen können
DerGerd
2026-01-04, 13:19:26
Leider hat Netflix das Ganze derart entschleunigt, dass am Ende die hier bereits genannten Probleme mit den gealterten Schauspieler und den daraus resultierenden Herausforderungen in der Cast-Chemie nicht von der Hand zu weisen sind.
Passiert leider bei viel zu vielen Serien. Die Gier des Senders greift über und man melkt die Serie wortwörtlich bis zum Tod.
Hatake
2026-01-04, 13:56:50
Leider hat Netflix das Ganze derart entschleunigt, dass am Ende die hier bereits genannten Probleme mit den gealterten Schauspieler und den daraus resultierenden Herausforderungen in der Cast-Chemie nicht von der Hand zu weisen sind.
Naja die mussten halt wie alle anderen Serien während der Zeit die Pandemie sowie den langen Autorenstreik verarbeiten.
Rockhount
2026-01-04, 15:45:00
Das Problem kam ja nicht vollkommen aus dem Nichts. Das hätte man auch im Writing hinbekommen können (siehe Harry Potter, was auch über Jahre, also die komplette Schullaufbahn, spielt). Hier sind es aber gefühlt nur 2-3 Jahre, der größte Zeitsprung kommt dann mit 18 Monaten inhaltlich glaube ich in der letzten Folge.
Dann wäre zumindest das Ganze nachvollziehbarer, auch diese Char-Chemie hätte man da mit einbauen können. So aber nun zu tun als wäre nix gewesen und wir schauen eine mehr oder weniger stringente, chronisch ablauflaufende Geschichte ohne große Sprünge, ist vielleicht mein größter Vorwurf in Sachen Stranger Things
AtTheDriveIn
2026-01-06, 00:51:22
Pro: viele coole Charaktere und die meisten zünden. Rocking Robin vorne an (das ist ja die Tochter von Uma Thurman) und natürlich die Bromance von Steve und Dustin.
Coming of Age Serien/Filme haben so eine gewisse Magie, denn sie appellieren an Erfahrungen/Gefühle/Momente die man selbst erlebt hat. Vor allem die letzte Folge bzw. das Ende davon ist stark.
Con: Diese Längen sind einfach too much. Wieviele Male lag ein Charakter am Boden und brauchte Hilfe/Aufmunterung? Oder Holly, die es dann doch nicht zurück schafft und alles nochmal von vorne. Mit 5h Laufzeit der Staffel wäre es gut gewesen.
Teilweise zu abgedreht. Was für eine Materie soll das gewesen sein? Exotic Matter? Ah ja. Oder die Demogorgon, die 100000 Schüsse aushalten, aber Mama mit Weinflasche kann richtig Schaden ausrichten.
Gesamt: 7/10
Geile Diskussion um das Coming-out hier. Es war doch schon vor Jahren klar, es kam null überraschend. Es passt zum gesamten Charakter von Will, seit Staffel 1 wurde er nicht anders gezeigt. Fand die Szene sogar eher gelungen, vor allem weil es ja nur die Fortsetzung der Ansprache von Robin war. Entspannung täte Einigen echt gut. Spart eure Aufreger für deutlich plakativere Beispielen, wo LGBQT+ deplatziert wirkt. E.g. Star Trek Discovery.
sandokan
2026-01-06, 02:45:13
Je länger ich zur letzten Folge Abstand habe desto mehr bin ich dann doch enttäuscht.
Unmittelbar danach hat mich der doch recht gute Epilog ziemlich ergriffen zurück gelassen. Das haben sie aus meiner Sicht sehr gut hinbekommen. War da eigentlich noch bei 8 von 10.
Alles andere war dann doch ziemlich holprig, langatmig, mit zu wenig Fokus auf die wichtigen Charaktere, mit zu vielen Sprüngen hin und her, zu wenig Spannung und Grusel.
Wäre jetzt auch bei einer 7/10 angelangt.
Das zieht den Rest bei dem ich im Schnitt irgendwo bei 9,5 landen würde doch ziemlich runter.
Ash-Zayr
2026-01-09, 09:57:06
Gerade die letzten beiden Folgen, zusammen 2 Spielfilme lang, waren unerträglich....diese schwülstigen, theatralischen, pathos-triefenden, tränenüberströmten 4 Augen Dialoge...quälende peinliche Minuten lang....was hatten wir da jeweils...alles war brav abgedeckt:
- mindestens 1-2 Bromance-Schwulste
- 1 Homo Gruppen Outing
- 1 Lesben-Romance Bekenntnis
- 1 Vater-Tochter-never-gonna-give-you-up-Gedöns
- Frau/Mann Liebes-Erneuerungs-Geplärre
- die peinliche Szene im "schmelzenden Raum"...und die Frisur von dem Kerl ist indiskutabel
- viele Szenen vom Typ "Aufmunterung"...allesamt aber übertrieben in Szene gesetzt
Das waren sicher 1 Stunde Film-Material für nichts, zum Weggucken und Fremdschämen....der gesamte Cast nur noch wabernde Tränenmasse
Milly Bobby spielt schlechter je älter sie wurde...nur noch der gleiche ach so böse Blick von unten..bin ich aber wütend und mächtig...und kaum muss sie mal was machen, dieser bescheuerte Blut-Rotz, wirklich jedes Mal seit Staffel 1...damit wir alle auch raffen, dass der Einsatz der Kräfte anstrengend ist...herrje, sie kann sich doch gleich mal einen gedrehten Taschentuchzipfel in die Nase stecken, bevor sie loslegt....nerviges, aufdringliches Detail, was mir als Zuschauer sagt, dass sie kein Sup ist sondern lame...wenn die Nutzung der Kraft einen quasi runterzieht bis zum Tod, ist das keine echte Kraft....
Krönung: die Rede von Dustin am Ende...klar, die Schülterschaft und die Truppe outen sich als links-radikale Punk-Anarchisten samt Stinkefinger, Sachbeschädigung und fick das System und Etstablishment...am besten noch "Killt Polizisten-Schweine"...Punk forever? Das war für mich das Aus der gesamten Glaubwürdigkeit...gemäßigte, konforme Kids sind also nicht in der Lage, Freundschaften zu pflegen...nur die Möchtegern-Punks?
Mir hat die Serie auch super gefallen. Die Kritik nahe dem Ende kann ich nicht teilen. Dass sich selbst Elon Musk darüber echauffiert hat, erachte ich mal als weitere positive Qualität der Serie.
Aber ich muss auch der Zeit zustimmen: Wie brauchen nicht mehr Stranger Things, sondern mehr 80er. Siehe bspw.: American Horror Story 1984 / 9. Staffel.
Backbone
2026-01-09, 11:23:25
Dass sich selbst Elon Musk darüber echauffiert hat, erachte ich mal als weitere positive Qualität der Serie.
:biggrin::biggrin::biggrin:
Die zweite Hälfte der letzten Folge war 100%er Fan Service. Hätte man das intelligenter und nicht so sehr "in your face" machen können? Klar! Deswegen ist es aber nicht schlecht, ich fands emotional und gut so. Nicht viele Serien scheren sich so sehr um ihre Fans und allein dafür haben sie Applaus verdient.
MarcWessels
2026-01-13, 01:21:26
Und? Jemand das Making Of gesehen?
sandokan
2026-01-13, 01:47:30
Ja, zumindest die erste Hälfte. Ist nett. Ziemlich interessant fand ich eine Stelle als sich zu Beginn der Staffel alle "Hauptcharaktere" der Staffel 5 zur gemeinsamen Leseprobe treffen. Der Raum ist prall gefüllt. Als alle da sind sagt einer der Dufferbrüder im Spaß in die Runde: Wahnsinn wie viele wir sind. Wir hätten ein paar Charaktere vorher sterben lassen sollen. :wink:
Damit liegt er leider nicht ganz falsch.
https://i.imgur.com/7hjcNlw.jpeg
nur mal so reingeworfen:
Know Your Meme
After the chaos of Conformity Gate, where fans went wild over theories about hidden messages and plot holes in the Stranger Things finale, it might not surprise anyone that the new Netflix documentary allegedly shows the Duffer Brothers at their computers with a few ChatGPT tabs open.
Fans are especially upset because the writers’ strike of 2023 was partly protesting the rise of AI in Hollywood, and now many are speculating that this could be why the season finale left so many questions unanswered.
:uup:
Sam1980
2026-01-31, 15:39:02
Krönung: die Rede von Dustin am Ende...klar, die Schülterschaft und die Truppe outen sich als links-radikale Punk-Anarchisten samt Stinkefinger, Sachbeschädigung und fick das System und Etstablishment...am besten noch "Killt Polizisten-Schweine"...Punk forever? Das war für mich das Aus der gesamten Glaubwürdigkeit...gemäßigte, konforme Kids sind also nicht in der Lage, Freundschaften zu pflegen...nur die Möchtegern-Punks?
Das siehst du so, weil du nur ein Kurzzeitgedächnis hast :biggrin:
Keine Ahnung ob es Folge 1 oder 2 von Staffel 4 war, aber da beschreibt Eddie der Hellfire Gruppe in der Mensa der Highschool, was er bei seinem Abschluss in ein paar Monaten machen wird :biggrin:
Und zwar genau das, was Dustin dann zu Ehren seines Freundes Eddie jetzt macht :biggrin:
rentex
2026-02-07, 18:41:51
Gutes und würdiges Ende einer einmaligen Serie.
Bitte kein Spin-off.
MarcWessels
2026-02-07, 23:03:46
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