Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie oft habt Ihr auf Euren hauptsächlichen PCs das Betriebssystem (neu) installiert?
Berniyh
2026-01-25, 17:12:12
Natürlich angestoßen durch den anderen Thread bei dem es um die Distributionen geht. Ich bin dadurch ein bisschen zum nachdenken gekommen und es würde mich wirklich interessieren.
Würde mich hier auf die hauptsächlich genutzten Geräte, die man quasi täglich, oder mindestens mehrfach pro Woche, hauptsächlich privat einsetzt. Also bei mir wären das eben mein PC und, seitdem ich einen separaten Spiele-PC habe, den eben auch noch. VMs, Ausprobiersysteme oder Live Systeme lass ich auch weg.
Dann komme ich auf:
Windows: ca. 13x (98, 2000, XP, 7)* in etwa 28 Jahren
Linux: 6x in 20 Jahren**
Linux habe ich also deutlich seltener "erneuert" als Windows, aber das mag ja nur bei mir so sein.
Wie schaut es bei euch aus? Ist es da ausgeglichener oder sieht man da auch eine Tendenz?
* Windows 3.11 habe ich auch selbst genutzt, ich kann mich aber nicht erinnern das mal selbst installiert zu haben. 95, ME, Vista und 8+ habe ich privat nie eingesetzt.
** Eigentlich 7x in etwa 25 Jahren. Ich hatte so um 2001/2002 rum mal eine kurze Phase in der ich versucht habe Linux auf dem Desktop zu verwenden, kein Dual Boot. Half-Life ging damals tatsächlich schon, aber sonst konnte man zocken größtenteils vergessen. Daher ging das nur so 1-2 Monate, wenn ich mich recht erinnere.
GBWolf
2026-01-25, 17:14:37
Nie. Also beim aktuellen.
Davor 100e Male wahrscheinlich.
mapel110
2026-01-25, 17:26:02
Vor Windows XP war das tatsächlich recht häufig der Fall. Danach eigentlich nur selten. Beim aktuellen PC nur das eine mal beim Einrichten vor 4 oder 5 Jahren.
Bei mir ging auch selten was relevantes kaputt, dass es notwendig wurde.
schwierig ... die einzigen Male, wo ich mich bewusst daran erinnere, dass ich es neu installierte, war beim versuchten Upgrade von Win 98 auf ME, das mir alles zerschossen hatte auf der LAN-Party. Vermutlich noch 1-2x XP/VISTA. Dann 1-2x seit Win7-10-11 (war auch seit Win 7 immer im Windows Insider-Programm, dort gab es tatsächlich nur 1-2 Build-Upgrades, die eine Neuinstallation nötig machten)
Berniyh
2026-01-25, 17:54:52
Vor Windows XP war das tatsächlich recht häufig der Fall. Danach eigentlich nur selten. Beim aktuellen PC nur das eine mal beim Einrichten vor 4 oder 5 Jahren.
Bei mir ging auch selten was relevantes kaputt, dass es notwendig wurde.
Selbst bei Windows XP musste man immer wieder bei einem Hardwarewechsel neu installieren. Ich erinnere mich daran, dass ich einmal versucht habe bei einem Mainboardtausch ohne Neuinstallation durch zu kommen, das hat so einen Rattenschwanz nach sich gezogen, dass ich am Ende dann doch neu installiert hab. Das war noch zu Zeiten der nForce Chipsätze.
Ab Windows 7 wurde es definitiv weniger. AHCI sei Dank.
Bei Linux gab es das Problem in der Form eigentlich nie, da man selten für den Boot des Systems externe Treiber wirklich benötigte (für 3D etc. natürlich schon, aber nicht zum Booten). Ich denke das war der wesentliche Unterschied. Da war es bei mir meistens ein Distributionswechsel in der Experimentierphase.
Ganon
2026-01-25, 18:03:09
Genaue Zahlen so weit zurück kann ich nicht sagen. Bei Zeiten <= XP war eine Neuinstallation schon so ein Jahresritual, weil mMn Windows bis inkl. Windows 7 über die Zeit einfach immer spürbar langsamer wurde.
Windows ab 10 wurde aber gut genug im Selbstverwalten (größere Update sind praktisch "geheime" Neuinstallationen), dass das mMn nicht mehr selbst nötig ist.
Linux, also mal von der Findungsphase mit SUSE, Debian, Gentoo und Co. bin ich vor ca. 13 Jahren bei ArchLinux gelandet und von da nicht wieder weg. ArchLinux habe ich auf dem PC an sich immer nur ein mal installiert und dann solange benutzt, bis ich das Gerät gewechselt habe. Da ja so gut wie alles über die Paketverwaltung läuft "müllt" sich da ja auch nichts direkt zu.
Mein pacman.log auf dem Notebook gerade startet mit: "[2021-07-29T14:32:02+0000] [PACMAN] Running 'pacman -r /mnt -Sy --cachedir=/mnt/var/cache/pacman/pkg --noconfirm base linux linux-firmware'" Und das war der Kaufzeitpunkt.
Watson007
2026-01-25, 18:15:17
Nicht oft, nie gezählt...
Zuletzt meinen Server, weil der irgendwie nicht mehr lief, als ich nach 2 Jahren wieder nach Hause kam...
Aber der läuft auch mit proxmox...
Und Windows selber ist Mittlerweile stabil genug, damit man es nicht mehr so oft neu installieren muss...
Quasi gar nicht.
Die letzte komplette Neuinstallation war von Windows-Vista. Damals war der Umstieg von XP 32bit auf Vista-64Bit und damit kein upgrade möglich.
Seitdem nur mehr upgrades bis zum aktuellen Windows 11
Rooter
2026-01-25, 18:29:15
Eigentlich nur 3x, wenn es einen neuen PC gab:
Der Win98SE PC 1999 war mein erster PC (kam von Amiga 500) und war ein Fertig-PC von der Stange, OS schon drauf.
2004 selbstgebauter PC mit WinXP
2011 selbstgebauter PC mit Win7
2020 selbstgebauter PC mit Linux Mint
Also ja, 3x. :freak: Upgrade Optionen habe ich (unter Windows) nie genutzt.
Da ich nie einfach jeden Scheiß installiert habe, war eine Neuinstallation nie nötig. Laufwerk ist mir auch nie gestorben.
MfG
Rooter
Zephyroth
2026-01-25, 19:02:53
Hauptgrund für Neuaufsetzen war eigentlich immer ein Wechsel auf einen neuen PC. Was bei Windows dazukommt, ein OS-Upgrade also WinXP --> Win Vista --> Win7 etc. Zwar geht's auch mit Upgrade, aber wirklich rund lief das nie. Besser war neu aufsetzen.
Bei Linux Mint ist das anders. Da funktioniert ein Major-Upgrade. Mein Laptop von 2020 startete mit Mint 19.3 und ist inzwischen wie mein Hauptrechner auf 22.3 hochgegradet. Kein Neuaufsetzen notwendig
Die eigentliche Frage wäre: "Wie oft musstet ihr euer OS wegen Updates neu starten?" Da zeigt sich dann ein riesen Unterschied.
Grüße,
Zeph
Shink
2026-01-25, 19:11:41
Bei meinem Hauptgerät (Laptop mit Ubuntu): Wenn ich ein neues Laptop kaufe oder die SSD wechsle (ich weiß, das kann man kopieren aber wieso sollte ich).
Bei meinem Spiele-PC ist meine Idee: Ja nicht darauf verlassen, was auf der Betriebssystem-Partition ist. Alle 2 Jahre wechsle ich von einer gebrauchten, gut abgehangenen GPU zur nächsten und wechsle eigentlich auch immer den Hersteller. Da kann dann schon sein, dass ein Spiel nicht mehr / viel schlechter läuft und ich wieder mal Windows ausprobiere. Sprich: Der wird ungefähr 1x im Jahr neu aufgesetzt. (Und ganz ehrlich: Ich mag das, ab und zu ein anderes Betriebssystem zu haben.)
Wer hält das so genau nach?
Dos, win3.11, nie
Windows 95 /98 wenige Male
Windows xp einige Male - denke das war die Hochzeit der Neuinstallation
7 und 10 und 11 quasi nie - 2x insgesamt vermutlich
Immer nur Upgrade und geclont bis ich mal die Nase voll hatte
Daredevil
2026-01-25, 22:47:52
Windows ME/2000/XP ist mir auf jeden Fall etliche mal kaputt gegangen und Win7/10/11 habe ich eigentlich nur mal neu installiert, wenn elementar viel getauscht worden ist, was zugegeben öfter vorgekommen ist. Aber "einfach so" installieren um es zu entschlacken o.ä., da kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern. Also würde ich bis Win7 sagen so... 50 mal? und ab Win7 viellicht um die 6-7. Hauptsächlich ist Windows aber durch OC und Tweaking kaputt gegangen, selten von alleine.
Mein Hauptsystem ist ein Mac und dessen Basis kommt aus dem Jahre 2020, vom M1 Air über M1 Max und dann M3 Ultra, jeweils immer aus einem Time Machine Backup aufgespielt.
Einmal ist mir aufgrund Platzmangels das booten verwehrt gewesen, das konnte man aber mit einer Reparatur lösen ohne Neuinstallation. Hier gibts halt nichts zu overclocken, damit also auch tendenziell weniger kaputt zu. machen :D
Thorwan
2026-01-26, 05:35:24
Schließe mich hier den meisten an: Je älter das Betriebssystem, desto häufiger.
DOS bis Win95 sicherlich mehrmals pro Jahr, ab 98SE wurde es besser.
Seit Win2000 war eine Neuinstallation praktisch gar nicht mehr notwendig.
Mit Ausnahme von Zerbastelung meinerseits, aber das kann ich nicht den Betriebssystemen anlasten.
Bei meinen verschiedenen Linux Gehversuchen war eigentlich immer ich selbst Schuld, aber da ich es erst seit zwei Jahren als Hauptplattform nutze sind Neuinstallationen natürlich trotzdem weitaus seltener vorgekommen.
Meine Macs, die ich seit 2008 zum arbeiten genutzt habe, habe ich tatsächlich nie kaputt bekommen.
Badesalz
2026-01-26, 06:48:22
Eigentlich nur 1x (*), aber ich muss da wohl mit dem Klammerbeutel gepudert sein. Bei mir lief sogar ME ohne Probleme.
Das Image aber was ich 2jährlich anleg(t)e, das hab ich schon ab und zu gebraucht.
(*)
Es gibt für mich nichts schlimmeres als ein OS komplett neu zu machen, nachdem ich die 101 Tools und Anwendungen installiert und sie mir auch zurecht konfiguriert habe. Das hab ich zu Anfang einmal im Leben NOCHMAL gemacht. Grausam.
MiamiNice
2026-01-26, 11:29:23
Windows Systeme mache ich alle 3 bis 4 Monate neu und kastriere die komplett privat. Werden immer neu gemacht wenn ich das Gefühl habve, dass zu viel installiert ist, was bei mir schnell geht.
Windows Clients beruflich bekommen 1x Jahr ein neues Image aufgespielt.
Linux privat mache ich gar nicht neu (Cachy OS).
Linux beruflich (die meisten Debian basiert), nur wenn nötig (also idR. nie).
Radeonator
2026-01-26, 15:19:21
Nur wenn es absolut nicht anders geht. Wenn man Treiber und andere Software Reste sauber rausbekommt, der braucht auch nicht dauernd neu installieren. Auf Laptops sieht das anders aus, Linux hat so viele interessante Distros ;)
Korfox
2026-01-26, 15:29:35
Windows Systeme mache ich alle 3 bis 4 Monate neu
So oft fahre ich meine privaten Windows-Systeme nicht mal hoch :freak:.
Berniyh
2026-01-26, 15:31:10
Linux, also mal von der Findungsphase mit SUSE, Debian, Gentoo und Co. bin ich vor ca. 13 Jahren bei ArchLinux gelandet und von da nicht wieder weg. ArchLinux habe ich auf dem PC an sich immer nur ein mal installiert und dann solange benutzt, bis ich das Gerät gewechselt habe. Da ja so gut wie alles über die Paketverwaltung läuft "müllt" sich da ja auch nichts direkt zu.
Das ist tatsächlich nicht ganz richtig. Auch unter Linux sammeln sich mit der Zeit Leichen an.
Auf dem System selbst ist das hauptsächlich in /etc, also dem Konfigurationsverzeichnis. In vielen Fällen werden Dateien aus diesem Verzeichnis nicht automatisch entfernt. Das liegt daran, dass man davon ausgeht, dass der Nutzer diese Dateien potentiell verändert (also konfiguriert) hat und man sie daher nicht einfach so entfernen will. Manche Distributionen entfernen daher Dateien nur, wenn sie im Originalzustand verblieben sind, andere entfernen sie gar nicht oder nur auf expliziten Wunsch.
Somit sammelt sich dort dann doch so einiges an. Die Auswirkungen sind nicht so krass wie das bei Windows der Fall ist und man kann mit etwas Fingerspitzengefühl auch selbst mal dort aufräumen, aber komplett ignorieren kann man das auch nicht, wenn man Vergleiche zieht.
In den letzten Jahren hat es sich aber immer mehr durchgesetzt, dass auch /usr für Konfiguration genutzt wird und /etc dann nur als Override dient, dadurch wird es weniger.
Der zweite Punkt ist, dass sich auch im Benutzerverzeichnis, insbesondere unter .config, .cache und .local auch so einiges an Müll ansammelt.
Ganon
2026-01-26, 16:47:04
Somit sammelt sich dort dann doch so einiges an. Die Auswirkungen sind nicht so krass wie das bei Windows der Fall ist und man kann mit etwas Fingerspitzengefühl auch selbst mal dort aufräumen, aber komplett ignorieren kann man das auch nicht, wenn man Vergleiche zieht.
Halte ich persönlich für übertrieben ausgedrückt. Wie viele Dienste installierst du und wie viele davon nur kurz und dann nie wieder? Ein paar ungenutzte Dateien haben am Ende null Auswirkungen, da keine Anwendung dauernd /etc komplett durchscannt / parsed.
Und an den Servern, an denen ich sitze ist Docker und/oder Kubernetes im Einsatz, da wird /etc nach der Grundinstallation kaum noch geändert :D
Der zweite Punkt ist, dass sich auch im Benutzerverzeichnis, insbesondere unter .config, .cache und .local auch so einiges an Müll ansammelt.
Auch dieser Müll belegt maximal die Festplatte. Hat aber auch keine Auswirkungen auf die allgemeine Systemperformance. Jede Anwendung schaut hier auf genau seine Dateien und ignoriert, ob 1000 Anwendungen nebenbei auch dort irgendwo einen Ordner haben.
Unter Windows müllen Programme überall rum. Nicht nur im Nutzerordner, sondern auch direkt auf C in diversen Ordnern, je nach Alter der Anwendung sogar direkt in den Windows Ordner. Eine Anwendung + Abhängigkeiten unter Windows komplett entfernen ist oft ein Ding der Unmöglichkeit.
Wie gesagt, seit Windows 10 hat das mMn nicht mehr so krass Auswirkungen wie vorher. Aber der Vermüllungsgrad ist hier weiterhin größer und weit weniger isoliert.
Berniyh
2026-01-26, 17:03:43
Halte ich persönlich für übertrieben ausgedrückt. Wie viele Dienste installierst du und wie viele davon nur kurz und dann nie wieder? Ein paar ungenutzte Dateien haben am Ende null Auswirkungen, da keine Anwendung dauernd /etc komplett durchscannt / parsed.
Und an den Servern, an denen ich sitze ist Docker und/oder Kubernetes im Einsatz, da wird /etc nach der Grundinstallation kaum noch geändert :D
Das muss nicht von dir kommen. Das passiert auch einfach dadurch, dass du ein System über Jahre hinweg betreibst. Die Infrastruktur von Linux hat sich in den letzten 15-20 Jahren signifikant geändert, da wurde so einiges ausgetauscht. Auch jetzt noch ist das der Fall.
Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.
Wie gesagt, es wäre zu hoffen, dass das in Zukunft nicht mehr ganz so viel der Fall ist wie in der Vergangenheit, aber ein Blick auf die Vergangenheit ist halt auch belastbarer als ein Blick in die Zukunft. ;)
Auch dieser Müll belegt maximal die Festplatte. Hat aber auch keine Auswirkungen auf die allgemeine Systemperformance. Jede Anwendung schaut hier auf genau seine Dateien und ignoriert, ob 1000 Anwendungen nebenbei auch dort irgendwo einen Ordner haben.
Unter Windows müllen Programme überall rum. Nicht nur im Nutzerordner, sondern auch direkt auf C in diversen Ordnern, je nach Alter der Anwendung sogar direkt in den Windows Ordner. Eine Anwendung + Abhängigkeiten unter Windows komplett entfernen ist oft ein Ding der Unmöglichkeit.
Oh, in .cache, .config und .local müllen Programme auch rum was das Zeug hält. Das gibt sich nicht so viel.
Aber wie ich schon schrieb, das ist definitiv nicht so krass wie unter Windows.
Wie gesagt, seit Windows 10 hat das mMn nicht mehr so krass Auswirkungen wie vorher. Aber der Vermüllungsgrad ist hier weiterhin größer und weit weniger isoliert.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich hatte auf der Arbeit sehr lange einen Laptop mit Windows 10, war dort von Anfang an installiert. Der wurde irgendwann auch unerträglich langsam, trotz NVMe SSD. Mir ist es auch unbegreiflich, wie Windows das immer wieder hinbekommt oder was ich dazu zugetan hätte, dass das passiert. Viel Programme installieren/deinstallieren kann es nicht gewesen sein, denn darauf hat man im beruflichen Umfeld ja wenig Einfluss, so auch damals bei mir.
Mit Windows 11 ist das anders. Das ist von Anfang an schnarchlangsam. Aber da hilft dann wohl auch eine Neuinstallation wenig. :freak:
ChaosTM
2026-01-26, 18:25:02
Das derzeitige System hier beruht noch auf 7, aber einmal musste ich eine Reparaturinstallation drüber bügeln, weil ein OC Versuch in die Hose ging. 4,9 GHZ hat der Ivy 3770 dann doch nicht verkraftet und einiges mitgerissen.
Die erster CPU die auf dem "heutigen" System lief war ein Phenom2 X6 1090T.
Also generell.: so selten wie möglich. Ist natürlich viel Faulheit involviert :)
Theworlds
2026-01-27, 04:47:10
Wie oft habt Ihr auf Euren hauptsächlichen PCs das Betriebssystem (neu) installie
Muss man bei Linux immer die Hersteller sind unfähige eine System Backup-Lösung anzubieten mit der man den PC Bootet und die System Sicherung wieder zurück setzten kann vom anderem Laufwerk ,
das ist auch ein Grund das ich erst mal bei MS Windows bleibe ,
das sichern von Daten und System i wird bei Linux immer noch sehr Stiefmütterlich behandelt.
Bei Suse soll das ja besser sein ?
Unzählige Male.
Habe von DOS 5.0/Win 3.1 bis Win10 jede Version mitgenommen gehabt.
Win95, Win95b, Win98, Win98SE, WinME, Win2000, WinXP, Win7, Win8, Win10
Das sind 10 Versionen die ich alle installiert habe, damals wechselte die Hardware auch fast jedes Jahr mal mit.
Abgeschätzt ca.
Win95 2x
Win95b 3x
Win98 2x
Win98SE, 5x
WinME 3x
Win2000 4x
WinXP 3x
Win7 2x
Win8 1x
Win10 1x
Dazwischen waren oft noch Linux Exkurse zu Debian (4x), Suse (3x), Ubuntu (2x) Fedora (1x), Knoppix (2x), Gentoo (1x), Redhat (2x), Mandrake (1x).
Seit 2018 läuft nun jedoch nur noch Linux Mint und das wird ohne große Wechsel fortan durch-betrieben und upgedated.
Muss man bei Linux immer die Hersteller sind unfähige eine System Backup-Lösung anzubieten mit der man den PC Bootet und die System Sicherung wieder zurück setzten kann vom anderem Laufwerk ,
das ist auch ein Grund das ich erst mal bei MS Windows bleibe ,
das sichern von Daten und System i wird bei Linux immer noch sehr Stiefmütterlich behandelt.
Bei Suse soll das ja besser sein ?
Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass es unter Linux bei Hardwarewechsel viel einfacher geht, als unter Windows.
Man muss nur wissen, welche Ordner zu sichern sind, dann geht das unter Linux Mint ganz gut. Man setzt dann jedoch das System neu auf und ich vermute, du redest von einem Image o.ä. was einfach alles wieder herstellt.
Korfox
2026-01-27, 10:08:26
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich hatte auf der Arbeit sehr lange einen Laptop mit Windows 10, war dort von Anfang an installiert. Der wurde irgendwann auch unerträglich langsam, trotz NVMe SSD. Mir ist es auch unbegreiflich, wie Windows das immer wieder hinbekommt oder was ich dazu zugetan hätte, dass das passiert. Viel Programme installieren/deinstallieren kann es nicht gewesen sein, denn darauf hat man im beruflichen Umfeld ja wenig Einfluss, so auch damals bei mir.
Mit Windows 11 ist das anders. Das ist von Anfang an schnarchlangsam. Aber da hilft dann wohl auch eine Neuinstallation wenig. :freak:
Wenn die Kiste(n) in einer Domäne läuft/laufen würde ich eher da die Ursache suchen als lokal, wenn sich lokal nicht viel verändert hat.
Mein Arbeitsrechner braucht auch ewig zum Booten, weil diverse Bootskripte von remote ausgeführt werden (und wenn ich zu Hause arbeite dauert das ganze nochmal länger...).
Linux Mint
Gibt es Back in Time nicht mehr?
Milchkanne
2026-01-27, 11:32:27
Einige male Windows 95/98. Win XP ... kann ich mich nicht dran erinnern. Sonst eigentlich nur bei neuer Hardware. Windows war bei Vista dann schluss bei mir.
Linux hab ich auch nur auf neuer Hardware neu installiert. Das heißt eigentlich nur beim Wechsel der System SSD. Hardwaretausch geht ja auch ohne Neuinstallation. Die SSD momentan ist von 2021. Das sind ~10 upgrades bei Fedora.
Ja es sammelt sich schon müll in der Installation an. Hab gerade mal geguckt. Vor allem das Java-openjdk lässt konsequent Müll zurück. Da hab ich nen haufen blacklisted.certs in /etc und leere Verzeichniss /usr/share/doc/java-*-openjdk-. Aber auch /usr/lib/modules hat einige leere Verzeichnisse von fc40 ... belegt aber alles auch nicht wirklich Speicher.
Schlimmer finde ich den Müll im Home Verzeichniss. Ich probiere gerne kram aus und hab 63 .-Folder im Home, wo ich bei vielen Denke, dass ich sie auch löschen könnte. Dazu noch 160 in .config, wo die hälfte sicher auch weg könnte... Den Home Folder übertrage ich meistens aber 1 zu 1 bei einer Neuinstallation und schleppe den Müll einfach mit...
Dicker Igel
2026-01-27, 11:41:10
Windows 95 und XP öfters, was mitunter richtig nervte. Windows 7 Ultimate und aktuell Windows 10 Pro jeweils nur ein einziger Install.
Win 95/98/SE ein Mal alle 2-4 Monate war neue Installation nötig, weil es des öfteren beim Treiberupgrade die Flossen streckte.
Win 2000/XP war dagegen schon eine Verbesserung alle Paar Jahre musste man dran.
Win 7,10 und 11 liefen da schon sehr stabil, bei 10er war fast Neueinstalation fällig aber ich habe die korrupten Datein aus dem parallel aufgesetzten Win10 ausgetauscht, dann lief es bis ich die Kiste in den Ruhestand geschickt hatte ca. halbes Jahr. Dann war win 10 endgültig tot ich habe es nicht mehr installiert, das Zeug zerlegt und in Keller gepackt.
Wenn die Kiste(n) in einer Domäne läuft/laufen würde ich eher da die Ursache suchen als lokal, wenn sich lokal nicht viel verändert hat.
Mein Arbeitsrechner braucht auch ewig zum Booten, weil diverse Bootskripte von remote ausgeführt werden (und wenn ich zu Hause arbeite dauert das ganze nochmal länger...).
Gibt es Back in Time nicht mehr?
Schaue ich mir das hier an, ist Back in Time sogar weniger fähig als Timeshift.
https://github.com/bit-team/backintime/issues/2046
Marscel
2026-01-27, 18:52:57
Seit Windows XP eigentlich gar nicht mehr, das lief dann jeweils von Anfang bis Ende, über bis zu 10 Jahre, ohne Anstand.
Man muss halt die Müllhalden des Systems kennen und da alle Monate vielleicht mal auf "Entf" drücken.
Rooter
2026-01-27, 21:44:23
(*)
Es gibt für mich nichts schlimmeres als ein OS komplett neu zu machen, nachdem ich die 101 Tools und Anwendungen installiert und sie mir auch zurecht konfiguriert habe.+1, das ist bei mir auch immer ein größerer Akt!
Ein Tag reicht nicht, bis ich alles wieder so habe, wie ich es will. X-D
MfG
Rooter
Korfox
2026-01-28, 07:55:37
Schaue ich mir das hier an, ist Back in Time sogar weniger fähig als Timeshift.
https://github.com/bit-team/backintime/issues/2046
Ah ok. Ich habe tatsächlich keines von beidem je genutzt. Wahrscheinlich meinte ich auch Timeshift, weil das das tolle Apple-Like-Backup war, das Mint von anderen Distributionen abgehoben hat und angeblich so toll sei.
Ich habe immer einfach mein /home etwas aufgeräumt und dann mit umgezogen. Ich glaube das ist inzwischen 15 oder 20 Jahre alt und hat diverse Distributionen miterlebt. Seit ich ein Arch-Derivat einsetze habe ich allerdings keine Notwendigkeit mehr gesehen es neu zu installieren...
Ah ok. Ich habe tatsächlich keines von beidem je genutzt. Wahrscheinlich meinte ich auch Timeshift, weil das das tolle Apple-Like-Backup war, das Mint von anderen Distributionen abgehoben hat und angeblich so toll sei.
Ich habe immer einfach mein /home etwas aufgeräumt und dann mit umgezogen. Ich glaube das ist inzwischen 15 oder 20 Jahre alt und hat diverse Distributionen miterlebt. Seit ich ein Arch-Derivat einsetze habe ich allerdings keine Notwendigkeit mehr gesehen es neu zu installieren...
Ja, tatsächlich war es bei mir zuletzt beim Umzug von Desktop PC zu Laptop auch sowas wie du beschreibst; "etwas aufgeräumt" und "/home" umgezoge.
Und schwups, alles wieder da. :-)
Timeshift macht das alles noch etwas schöner und runder, aber so oder so, man muss nicht bei null anfangen.
Berniyh
2026-01-29, 13:02:59
Ich glaube das ist inzwischen 15 oder 20 Jahre alt und hat diverse Distributionen miterlebt.
Würde ich im Prinzip auch so machen. Man muss aber ein bisschen aufpassen, denn gar nicht zu selten kommt es vor, dass dadurch Bugs verursacht werden, wenn z.B. eine Konfigurationsmigration nicht ordentlich funktioniert hat. Oder man hat noch Dinge aktiviert, die eigentlich gar nicht mehr wirklich unterstützt werden.
Gerade bei Firefox kann das ziemlich krass sein, wenn man – so wie ich früher – sein Profil über Jahrzehnte hindurch verwendet hat. Teilweise ggf. auch irgendwelche CSS Hacks, die damals nützlich waren, heute aber eher problematisch sind.
Da hatte ich dann irgendwann auch mal ein neues Profil erstellt. Konfigurationsgeneratoren gibt es da ja zum Glück. Dann noch Lesezeichen und Erweiterungen reingeladen, fertig.
LoganKell
2026-01-29, 13:07:42
Meinen Gaming PC den ich 2019 zusammen stellte ein mal Win 10 2022 wegen CPU wechsel gleich mal mit gemacht.. Wird halt Ende des Jahres auf Win 11 oder Alternative umgestellt.
Meinen Alltags PC 06.2025 ein mal nach dem Zusammenbau Win 11 installiert.
Korfox
2026-01-29, 13:27:07
Würde ich im Prinzip auch so machen. Man muss aber ein bisschen aufpassen, denn gar nicht zu selten kommt es vor, dass dadurch Bugs verursacht werden, wenn z.B. eine Konfigurationsmigration nicht ordentlich funktioniert hat. Oder man hat noch Dinge aktiviert, die eigentlich gar nicht mehr wirklich unterstützt werden.
Gerade bei Firefox kann das ziemlich krass sein, wenn man – so wie ich früher – sein Profil über Jahrzehnte hindurch verwendet hat. Teilweise ggf. auch irgendwelche CSS Hacks, die damals nützlich waren, heute aber eher problematisch sind.
Da hatte ich dann irgendwann auch mal ein neues Profil erstellt. Konfigurationsgeneratoren gibt es da ja zum Glück. Dann noch Lesezeichen und Erweiterungen reingeladen, fertig.
Deswegen aufräumen - und ggf. teilweise Profile oder Konfigurationen händisch migrieren (habe ich iirc machen müssen, als ich Mal von Debian stable auf Fedora (bleeding/) leading Edge umgestiegen bin...
So a Weng muss man halt immer wissen, was man macht. Ist aber ja bei Windows nicht anders.
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