aths
2026-02-01, 20:00:52
Spoiler: Die Guten gewinnen
Nobody, also den Originalfilm, finde ich gut. Wir sehen Hutch, einen Familienvater mit langweiligem Job und nerviger Alltagsroutine, so fährt der Müllmann immer zu schnell weg. Das Haus wird überfallen, Hutch lässt sich ausrauben. Die Familie entsetzt, was er für eine Lusche ist. Die Gründe werden noch erklärt, er war ein geheimer Superspezialagent und hatte keine Lust mehr auf den Scheiß und die Gewalt. Er sah dass der Revolver der Einbrecher nicht geladen war und ließ sie gewähren.
Die Tochter vermisst das Halsband für die Katze. Hutch reicht es, er spürt die Einbrecher in deren Haus auf, bedroht sie, bekommt seine Uhr zurück und verlangt wütend nach dem Katzenhalsband. Das wirkt komisch, aber nicht lächerlich. Er stellt sich raus, die Einbrecher haben es nicht und sind nur kriminell weil sie ihr krankres Baby versorgen müssen. Hutch zieht ab. Er ist als moralisch guter Held etabliert.
Auf dem Rückweg im Bus steigen besoffene Gangster ein und bedrohen eine junge Frau. Hutch tickt aus. Während des Kampfes reaktiviert sich seine alte Spezialagentenrolle. Dann stellt sich raus der eine Typ hatte Verbindungen zur russischen Mafia und das ganze zieht größere Kreise. Es kommt zu einem Showdown, wo auch Hutchs Papa mitspielt, auch Ex-Agent. Dann wird der Film ein bisschen klamaukig, aber es passt zur Stimmung. Bob Odenkirk als Hutch und Christopher Lloyd als sein Dad glänzen in ihrer Rolle. Bei all dem Krachen, Nobody zeigt auch gelegentlich Zwischentöne. Ich würde hier nicht von detaillierter Charakterstudie sprechen, aber 'die Guten' und 'die Bösen' sind nicht ganz so schablonenhaft.
In Nobody 2 kommt das zu kurz, die Guten verbünden sich dort mit den Bösen gegen die ganz Bösen, ein alter Trick, aber strukturell ist der Plot wie beim Originalfilm. Am Ende wieder der Showdown mit vorbereiteten Sprengfallen. Hatten wir doch schon! Es gibt mehr Klamauk, leider auch mehr Gewalt. Unnötig, finde ich. Der Film gewinnt dadurch nicht.
Nobody, also den Originalfilm, finde ich gut. Wir sehen Hutch, einen Familienvater mit langweiligem Job und nerviger Alltagsroutine, so fährt der Müllmann immer zu schnell weg. Das Haus wird überfallen, Hutch lässt sich ausrauben. Die Familie entsetzt, was er für eine Lusche ist. Die Gründe werden noch erklärt, er war ein geheimer Superspezialagent und hatte keine Lust mehr auf den Scheiß und die Gewalt. Er sah dass der Revolver der Einbrecher nicht geladen war und ließ sie gewähren.
Die Tochter vermisst das Halsband für die Katze. Hutch reicht es, er spürt die Einbrecher in deren Haus auf, bedroht sie, bekommt seine Uhr zurück und verlangt wütend nach dem Katzenhalsband. Das wirkt komisch, aber nicht lächerlich. Er stellt sich raus, die Einbrecher haben es nicht und sind nur kriminell weil sie ihr krankres Baby versorgen müssen. Hutch zieht ab. Er ist als moralisch guter Held etabliert.
Auf dem Rückweg im Bus steigen besoffene Gangster ein und bedrohen eine junge Frau. Hutch tickt aus. Während des Kampfes reaktiviert sich seine alte Spezialagentenrolle. Dann stellt sich raus der eine Typ hatte Verbindungen zur russischen Mafia und das ganze zieht größere Kreise. Es kommt zu einem Showdown, wo auch Hutchs Papa mitspielt, auch Ex-Agent. Dann wird der Film ein bisschen klamaukig, aber es passt zur Stimmung. Bob Odenkirk als Hutch und Christopher Lloyd als sein Dad glänzen in ihrer Rolle. Bei all dem Krachen, Nobody zeigt auch gelegentlich Zwischentöne. Ich würde hier nicht von detaillierter Charakterstudie sprechen, aber 'die Guten' und 'die Bösen' sind nicht ganz so schablonenhaft.
In Nobody 2 kommt das zu kurz, die Guten verbünden sich dort mit den Bösen gegen die ganz Bösen, ein alter Trick, aber strukturell ist der Plot wie beim Originalfilm. Am Ende wieder der Showdown mit vorbereiteten Sprengfallen. Hatten wir doch schon! Es gibt mehr Klamauk, leider auch mehr Gewalt. Unnötig, finde ich. Der Film gewinnt dadurch nicht.