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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Red hat 9 und drei Fragen...


Bakunin3
2003-08-25, 12:27:18
So, jetzt habe ich mir, nachdem meine letzten Versuche mit Linux ein Jährchen zurück liegen, mal eben Red Hat 9 gezogen und installiert.
Die Installation, die Einrichtung der Partitionen und die Hardwareerkennung waren auch recht einfach, gut und vollständig.

Aber dreierlei Fragen habe ich jetzt:

1. Meine Radeon 9500 wurde zwar erkannt und angeblich ist Hardwarebeschleunigung auch aktiviert, aber wenn ich mal testweise "Chromium" starte, dann habe ich eine Diashow.
Also fehlt da noch etwas.
Hat jemand einen Tipp, bitte?

2. Ich kann nicht so, wie etwa mit Knoppix, auf meine anderen Windowspartitionen zugreifen. Würde ich aber gerne, da ich dort u.a. meine ganzen mp3s habe.
Was muß ich da noch nachinstallieren, bzw. wie richte ich die Zugriffsmöglichkeit ein?

3. Die in meinem nForce2 Chipsatz integrierte Netzwerkkarte (Abit NF7) wurde nicht erkannt. Wie füge ich die jetzt hinzu, bzw. welche Treiber muß ich mir besorgen?
Sonst habe ich nämlich keine Internetanbindung über meinen Server... und das wäre traurig.

Da ansonsten alles ganz fein läuft (ich konnte sogar zum allerersten mal mit Linux brennen), habe ich das Gefühl, daß ich diesmal zumindest als Alternativprogramm und zum Testen dabei bleiben könnte... also wäre es toll, wenn ihr mir helfen könntet, die drei o.g. Steine aus dem Weg zu räumen.

Gruß,
B3

Exxtreme
2003-08-25, 13:57:49
Nforce2-Chipsatz? Oje. ;)

Zu 1:

Du wirst einen neuen Kernel bauen müssen mit dem AGPGART-Treiber für den AGP. Auf Nvidia ist in dieser Hinsicht leider kein Verlass. Alles, was du brauchst steht hier drin:
http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?s=&threadid=89209

Zu 2:
Du wirst deine /etc/fstab anpassen müssen und die Laufwerke mounten müssen.

Zu 3:
Einfach die Treiber Nforce2-Treiber von www.nvidia.de ;) ziehen. Ich würde die TAR-Version nehmen da diese kompiliert mit so ziemlich jeden Kernel funktioniert.

Bakunin3
2003-08-25, 16:02:27
Hallo Exxtreme:
Danke schon mal für's Antworten.

Aber:

Zu 1: Ok, da ich mir das überhaupt nicht zutraue, wird das ein wenig warten müssen. ber 3D-Beschleunigung brauche ich auch nicht sofort.
Sollte ich in ein, zwei Monaten finden, daß ich das doch brauche... dann muß ich eben tiefer in Linux einsteigen...

Zu 2: Würde ich ja gerne tun... also das mit dem Mounten. Aber dazu müßte ich sie doch erstmal "sehen" können, damit ich die entsprechenden Bezeichnungen zum Mounten sehen kann, oder verstehe ich da etwas falsch? Ich kann die Laufwerke unter /etc/ partout nicht sehen...

Zu 3: Ich habe dort keine nForce2 Treiber gesehen. Nur nForce1. Kann ich die denn auch nehmen? Oder ist das ein "unified" Driver?

Gruß,
B3

Exxtreme
2003-08-25, 16:25:48
Original geschrieben von Bakunin3

Zu 2: Würde ich ja gerne tun... also das mit dem Mounten. Aber dazu müßte ich sie doch erstmal "sehen" können, damit ich die entsprechenden Bezeichnungen zum Mounten sehen kann, oder verstehe ich da etwas falsch? Ich kann die Laufwerke unter /etc/ partout nicht sehen...

Linux kennt keine Laufwerke sondern nur Verzeichnisse. :)

Und /etc/fstab ist eine Datei. :)

Geh mal in das Verzeichnis /etc. Dort wirst du eine Datei namens fstab finden. Diese lässt sich mit einem Texteditor öffnen.

Um den mount-Befehl auszuführen, musst du wissen, welche Partition es ist und welches Dateisystem es ist.
Original geschrieben von Bakunin3
Zu 3: Ich habe dort keine nForce2 Treiber gesehen. Nur nForce1. Kann ich die denn auch nehmen? Oder ist das ein "unified" Driver?

Gruß,
B3
Ja, der Nforce-Treiber funktioniert auch mit dem Nforce2-Chipsatz. Wenn du keinen eigenen Kernel bauen willst dann reicht dir auch das RPM-File.

peecee
2003-08-25, 16:31:05
Original geschrieben von Bakunin3
Zu 2: Würde ich ja gerne tun... also das mit dem Mounten. Aber dazu müßte ich sie doch erstmal "sehen" können, damit ich die entsprechenden Bezeichnungen zum Mounten sehen kann, oder verstehe ich da etwas falsch? Ich kann die Laufwerke unter /etc/ partout nicht sehen...


Die Partitonen sind bei Linux so bezeichnet. /dev/hda1 .. erste Partiton der "Master" Platte am ersten IDE Kanal
die Nummer ist für die Partitonen fortlaufend
/dev/hdb ist "Slave" am ersten Kanal usw.
Ich hoffe die Partiton mit deinen Mp3´s ist FAT.
Dann müsststest du einen Eintrag in deine fstab machen der ungefähr so aussieht.

/dev/hdxx %mountpoint% vfat
den Rest einfach von den anderen Einträge abschauen.

mfg

Bakunin3
2003-08-25, 16:45:41
Danke, das mit den Dateisystemen habe ich verstanden.

Ich habe auch bereits versucht, meine /etc/fstab zu modifizieren, d.h. ihr bspw. den Eintrag /dev/hda1 hinzuzufügen.

Aber er läßt mich die Datei nicht bearbeiten. Ich kann dort nicht tippen, es tut sich nichts.

Außerdem: Blöde Frage: Was wäre denn dann der "Mountpoint" etwa der ersten Partition der ersten (Master) Platte am 1.IDE Kanal?

Dateisystem ist jedenfalls FAT32 (ich weiß ja, daß Linux NTFS nur bedingt unterstützt).

Gibt es denn keinen Dateibrowser, mit dem man alle Partitionen - bzw. Dateisysteme - erkennen und bei Bedarf mounten kann?

B3

Exxtreme
2003-08-25, 16:50:46
Original geschrieben von Bakunin3

Ich habe auch bereits versucht, meine /etc/fstab zu modifizieren, d.h. ihr bspw. den Eintrag /dev/hda1 hinzuzufügen.

Aber er läßt mich die Datei nicht bearbeiten. Ich kann dort nicht tippen, es tut sich nichts.

Nicht per Doppelklick öffnen sondern rechte Maustaste drauf, Öfnen mit... und sich dann einen Editor aussuchen. :)

Ich weiss, für Umsteiger ist das verwirrend.
Original geschrieben von Bakunin3
Gibt es denn keinen Dateibrowser, mit dem man alle Partitionen - bzw. Dateisysteme - erkennen und bei Bedarf mounten kann?

B3
Für sowas empfehle ich Webmin (http://www.webmin.com/).

Ist ein netter Systemsteuerungsersatz. Damit kann man verdammt viel einstellen... auch remote. :)

Wenn du dich gedulden kannst, dann werde ich heute abend mal meine /etc/fstab posten.

Bakunin3
2003-08-25, 17:01:43
Original geschrieben von Exxtreme
Nicht per Doppelklick öffnen sondern rechte Maustaste drauf, Öfnen mit... und sich dann einen Editor aussuchen. :)


Habe ich getan... als root angemeldet ging es dann auch...

Leider mache ich da etwas falsch... auch weil ich nicht weiß, was ich als Mountpoint und so weiter eintragen soll... ;(

Original geschrieben von Exxtreme
Für sowas empfehle ich Webmin (http://www.webmin.com/).

Ist ein netter Systemsteuerungsersatz. Damit kann man verdammt viel einstellen... auch remote. :)


Dafür muß ich erstmal online kommen... also sobald ich die nForce Treiber installiert habe... von wegen der NIC.

Original geschrieben von Exxtreme
Wenn du dich gedulden kannst, dann werde ich heute abend mal meine /etc/fstab posten.

Das wäre prima, dann könnte ich daraus Schlüsse ziehen, wie das bei mir auszusehen hat.

Thx und bis denne,
B3

PS: Welches Linux verwendest Du?

Exxtreme
2003-08-25, 17:03:12
Original geschrieben von Bakunin3
PS: Welches Linux verwendest Du?
Bis jetzt RH9. Werde mir aber demnächst SuSe 8.2 näher anschauen. :)

peecee
2003-08-25, 17:46:25
Original geschrieben von Bakunin3
Habe ich getan... als root angemeldet ging es dann auch...

Leider mache ich da etwas falsch... auch weil ich nicht weiß, was ich als Mountpoint und so weiter eintragen soll... ;(



Dafür muß ich erstmal online kommen... also sobald ich die nForce Treiber installiert habe... von wegen der NIC.



Das wäre prima, dann könnte ich daraus Schlüsse ziehen, wie das bei mir auszusehen hat.

Thx und bis denne,
B3

PS: Welches Linux verwendest Du?
:ANFANG
Vergiss mal die Grafische Öberfläche ;)

Ich würde mal auf die Konsole wechseln strg+alt+F1
dann als root anmelden.
die fstab liegt im verzeichniss /etc/
also "cd /etc/" eingeben.
RH besitzt sicher eine kleinen komfortablen Konsolen Editor.
So wie "nano" oder "mc".
"%name des kleinen komfortablen konsolen editiors% fstab" eingeben
also z.b. "nano fstab"
jetzt kannst du die fstab datei bearbeiten.
zusätzlich würde ich mir noch die manpage der fstab Datei durchlesen. also
strg+alt+F2 jetzt bist du auf der zweiten Konsole
"man fstab" eingeben.
dann durchlesen und verstehen !!
dann strg+alt+F1 jetzt bist du wieder auf der ersten Konsole wo die fstab datei in deinem kleinen komfortablen Konsolen Editor schreib und lesbar geöffnet sein sollte wenn nicht goto ANFANG.
jetzt denn ensprechenden Eintrag machen und glücklich sein.

der Mountpoint ist der Punkt im Verzeichniss an dem die Partiton eingebunden werden soll. es sollte wenn möglich ein leeres bereits bestehendes Verzeichniss sein. => an diesem Punkt im Verzeichniss erscheinen dann die Dateien die auf der Partiton liegen.

achja es gibt wirklich sehr sehr viel doku zu so einem Thema im Internet.

mfg

Ajax
2003-08-25, 18:02:00
Probier mal diese Zeile in Deine fstab einzufügen.

/dev/hda1 /mnt/windows vfat iocharset=iso8859-15,codepage=850,umask=0 0 0

Ich geh jetzt mal davon aus, dass Deine "C:\"-Platte am Primary IDE hängt. Den Inhalt kannst Du jetzt im "Ordner" /mnt/windows anschauen.

So long Ajax

Bakunin3
2003-08-25, 18:19:31
Original geschrieben von Ajax
Probier mal diese Zeile in Deine fstab einzufügen.

/dev/hda1 /mnt/windows vfat iocharset=iso8859-15,codepage=850,umask=0 0 0

Ich geh jetzt mal davon aus, dass Deine "C:\"-Platte am Primary IDE hängt. Den Inhalt kannst Du jetzt im "Ordner" /mnt/windows anschauen.

So long Ajax

Hmm, habe ich gemacht...

Es ist auch so, wie Du sagst, daß meine Festplatte (mit c:\) am primary IDE Port hängt.

Aber beim Booten bekomme ich die Fehlermeldung /mnt/windows existiert nicht... Ich habe die Geschichte exakt so eingegeben, wie Du geschrieben hast (ich hoffe, das war richtig). ;(

@peecee: Danke für die Tipps, aber ein Editor, wie von Dir beschrieben ist nicht da und wenn ich auf Kommandozeilenebene versuche, "gedit" als Editor zu verwenden, bekomme ich einen Fehler. Ist wohl nicht für die Konsole geeignet.

Schade, ich wollte nicht gleich wieder im Internet forschen müssen, wie ich das zum Laufen bekomme... sondern langsam aber sicher drangehen... aber wird mir wohl nichts übrig bleiben. Puh...

B3

*edit*: Falls es hilft: Die Fehlermeldung, die ich beim Booten bekomme, heißt: "/mnt/windows does not exist"...

peecee
2003-08-25, 18:32:55
Original geschrieben von Bakunin3
Hmm, habe ich gemacht...

Es ist auch so, wie Du sagst, daß meine Festplatte (mit c:\) am primary IDE Port hängt.

Aber beim Booten bekomme ich die Fehlermeldung /mnt/windows existiert nicht... Ich habe die Geschichte exakt so eingegeben, wie Du geschrieben hast (ich hoffe, das war richtig). ;(

@peecee: Danke für die Tipps, aber ein Editor, wie von Dir beschrieben ist nicht da und wenn ich auf Kommandozeilenebene versuche, "gedit" als Editor zu verwenden, bekomme ich einen Fehler. Ist wohl nicht für die Konsole geeignet.

Schade, ich wollte nicht gleich wieder im Internet forschen müssen, wie ich das zum Laufen bekomme... sondern langsam aber sicher drangehen... aber wird mir wohl nichts übrig bleiben. Puh...

B3

*edit*: Falls es hilft: Die Fehlermeldung, die ich beim Booten bekomme, heißt: "/mnt/windows does not exist"...

leg das Verzeichniss "windows" im verzeichniss /mnt/ an und die sache müsste laufen.
also auf die konsole gehen
als root anmelden
cd /mnt/ eingeben
mkdir windows eingeben
rebooten und glücklich sein.

mfg

Bakunin3
2003-08-25, 18:49:06
@peecee:

Habe ich gemacht. Danke!!!

Ich hatte mir schon so etwas gedacht, nur leider hatte ich das Verzeichnis in /etc/ angelegt. also /etc/windows... aber das klappte dann natürlich nicht.

Jetzt geht es. :)

Was bedeuten eigentlich die Zusätze "charsetxxx" etc., die Ajax erwähnt hat?
Wenn ich jetzt die weiteren Platten einbinden will, kann ich das einfach so übernehmen (außer der Laufwerksbezeichnung, natürlich)?

B3

Bakunin3
2003-08-25, 18:57:18
AAAAaaahhhh!!!

Nachdem ich endlich Zugriff auf alle Dateien hatte, habe ich gleich mal das RPM des nForce Treibers installiert - damit ich meine Netzwerkkarte verwenden kann - und jetzt startet die grafische Bildschirmoberfläche nicht mehr!!!

Ich habe nach dem ersten Start eine unleserliche Fehlermeldung bekommen, die ich mit "ok" bestätigen konnte und jetzt startet nur noch die Konsolenversion...

Kann man das rückgängig machen?

B3

Ajax
2003-08-25, 19:51:29
Der iocharset legt den Zeichensatz fest.
Den kannst du natürlich auch für Deine zweite Platte benutzen.


Hier (http://sdb.suse.de/de/sdb/html/fhassel_smb.html) hast Du noch eine kleine Beschreibung dazu.

Zur zweiten Fehlermeldung kann ich jetzt leider nix sagen. Hab kein nForce.

So long Ajax

Bakunin3
2003-08-25, 20:30:27
Also den Fehler mit der Anzeige habe ich im Griff.

Aber die in fstab hinzugefügten Festplatten können, außer der ersten, allesamt nicht gemountet werden.
Bei der zweiten und dritten Partition würde ich es ja noch verstehen... sie sind ntfs. Aber die Zweite - FAT32 - sollte doch funktionieren.

Ich habe sie genau so eingebunden, wie die erste:

/dev/hda1 /mnt/windows vfat,iocharset=iso8859,codepage=850,umask=0 0 0

Also, da es die vierte Partition auf der ersten Festplatte ist:

/dev/hda4 /mnt/windows4 vfat,iocharset=iso8859,codepage=850,umask=0 0 0

Wobei ich eben für diese Partition auch extra einen Ordner unter /mnt/ angelegt habe.

Der Fehler, den ich bekomme, besagt, daß der kernel das Dateisystem "umask=0" nicht unterstützen würde...

Verstehe ich nicht...

B3

Bakunin3
2003-08-25, 21:44:03
... keiner eine Ahnung?

Hmm...

jedenfalls geht meine Netzwerkkarte auch nicht.
habe die nvidia nForce Treiber installiert und die Karte wird auch gefunden. ich konnte sie auch konfigurieren und alles... nur kann ich sie nicht aktivieren.
Dann bekomme ich den Fehler, den auch der Kollege aus

diesem (http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?s=&threadid=88084) thread bekommen hat.

In der /etc/modules.conf ist die Zeile "alias eth0 nvnet" vorhanden.

Dennoch bekomme ich beim Ausführen von "modprobe nvnet" die Fehlermeldung "unable to locate module nvnet"

Wie geht das mit dem tar file, also dem Kompilieren für meinen Kernel noch gleich?

B3

PS: Ichwilichwillichwillichwill!!!

Harleckin
2003-08-25, 21:57:02
Kopier das Modul "nvnet.o" mal nach '/lib/modules/2.4.xx/kernel/drivers/net' und probier es dann mal.


MfG

Bakunin3
2003-08-25, 22:16:46
Hmmm, unter '/lib/modules/' habe ich zwei verschiedene kernel zur Auswahl 2.4.20-6 und 2.4.20-8.
Im Ersten war das modul nvnet.o drin, im zweiten nicht.

Nachdem ich das rüberkopiert hatte in 2.4.20-8. bekomme ich jetzt bei 'modprobe nvnet' die Fehlermeldung, daß der Treiber für 2.4.20-6. kompiliert worden sei, es sich also um einen version mismatch handele.

Aber ich habe doch einfach die RPM für RH9 von der nvidia Seite installiert, sonst nüscht. :-(

Kompiliert hatte ich doch noch gar nichts...

B3

Exxtreme
2003-08-26, 00:03:29
Original geschrieben von Bakunin3
Nachdem ich das rüberkopiert hatte in 2.4.20-8. bekomme ich jetzt bei 'modprobe nvnet' die Fehlermeldung, daß der Treiber für 2.4.20-6. kompiliert worden sei, es sich also um einen version mismatch handele.

Ich würde dir die TAR-Version des Treibers empfehlen. Einfach entpacken und ein make & make install reicht.

Ajax
2003-08-26, 00:13:22
Der Fehler, den ich bekomme, besagt, daß der kernel das Dateisystem "umask=0" nicht unterstützen würde...

Das umask ist eigentlich, damit Du auch als normaler User Deine Partition mounten kannst.

Hier (http://sdb.suse.de/de/sdb/html/kfr_18.html) ist der Link mit Erklärung dazu.

Deine NTFS Partitionen kannst Du leider nicht mit "vfat" mounten. Irgendwie kann ich mich noch erinnern, das der Zugriff auf NTFS unter RH9 noch beta ist. Da werde ich mal nachschauen gehen.

So long Ajax

Ajax
2003-08-26, 00:18:25
Zu Deinen NTFS Partitionen:

Probier mal:

/dev/hda2 /mnt/nt ntfs ro,noauto 0 0

/dev/hda3 /mnt/nt2 ntfs ro,noauto 0 0


Das ganze wäre Read-only, da der Schreibzugriff nur experimentell ist.

Hier noch der passende Link (http://sdb.suse.de/de/sdb/html/ntfs.html)

So long Ajax

Bakunin3
2003-08-26, 06:58:36
@Ajax: Danke...
... leider geht das auch nicht.

Weder mit vfat, noch mit ntfs.

Es kommt immer die Meldung, der Dateisystemtyp würde nicht vom Kernel unterstützt...

Ich probiere heute nachmittag noch mal weiter.

B3

Exxtreme
2003-08-26, 08:35:16
Original geschrieben von Bakunin3
@Ajax: Danke...
... leider geht das auch nicht.

Weder mit vfat, noch mit ntfs.

Es kommt immer die Meldung, der Dateisystemtyp würde nicht vom Kernel unterstützt...

Ich probiere heute nachmittag noch mal weiter.

B3
Hast du NTFS-Support installiert?

RH9 hat es standardmässig NICHT drinne wegen DCMA uns so.

Man kann sich hier das RPM ziehen, welches NTFS-Support wieder ermöglicht:
http://linux-ntfs.sf.net/info/redhat.html

Gast
2003-08-26, 11:58:20
@Exxtreme: Ich will ja gar nicht unbedingt ntfs Support haben.

Bloß meine zweite fat32 Partition will ich mounten können.

Und das geht eben auch nicht.
Du kannst mir ja wirklich mal deine fstab Einträge posten... das wäre nett...

Gruß,
B3

Rhönpaulus
2003-08-26, 12:31:44
hier mal meine fstab aus redhat 7.3.
------------------------------------------------------------
LABEL=/ / ext3 defaults 1 1
none /dev/pts devpts gid=5,mode=620 0 0
/dev/hda1 /home/C vfat defaults 0 0
/dev/hdb1 /home/D vfat defaults 0 0
/dev/hda5 /home/E vfat defaults 0 0
none /proc proc defaults 0 0
none /dev/shm tmpfs defaults 0 0
/dev/hdb5 swap swap defaults 0 0
/dev/cdrom /mnt/cdrom iso9660 noauto,owner,kudzu,ro 0 0
/dev/cdrom1 /mnt/cdrom1 iso9660 noauto,owner,kudzu,ro 0 0
/dev/fd0 /mnt/floppy auto noauto,owner,kudzu 0 0
tmpfs /vtx tmpfs size=16m 0 0
------------------------------------------------------------
meine drei fat32-partitionen werden also in die verzeichnisse C,D und E im ordner /home gemountet.

ntfs lesen geht auch,allerdings mußt du deinen rh9-kernel dafür modifizieren.
schreibsupport gibts nur experimentell auf die gefahr der zerstörung der partition hin,deshalb besser deaktiviert lassen.

Bakunin3
2003-08-26, 16:09:10
Vielen Dank, Rhönpaulus.

Ich habe das also genauso gemacht, wie Du.
Jetzt bekomme ich immerhin andere Fehlermeldungen. ;)
Ich verstehe aber auch hier nur bedingt, warum ich sie bekomme... hmmm.

Ich habe sie jedenfalls hier mal angehängt:

Aug 26 15:40:54 localhost mount: mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
Aug 26 15:40:54 localhost mount: »Superblock« von /dev/hda2 ist beschädigt oder es sind
Aug 26 15:40:54 localhost mount: zu viele Dateisysteme eingehängt
Aug 26 15:40:54 localhost mount: (aren't you trying to mount an extended partition,
Aug 26 15:40:54 localhost mount: instead of some logical partition inside?)
Aug 26 15:40:54 localhost mount: mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
Aug 26 15:40:54 localhost mount: »Superblock« von /dev/hda3 ist beschädigt oder es sind
Aug 26 15:40:54 localhost mount: zu viele Dateisysteme eingehängt
Aug 26 15:40:54 localhost mount: (could this be the IDE device where you in fact use
Aug 26 15:40:54 localhost mount: ide-scsi so that sr0 or sda or so is needed?)
Aug 26 15:40:54 localhost mount: mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
Aug 26 15:40:54 localhost mount: »Superblock« von /dev/hda4 ist beschädigt oder es sind
Aug 26 15:40:54 localhost mount: zu viele Dateisysteme eingehängt
Aug 26 15:40:54 localhost mount: (could this be the IDE device where you in fact use
Aug 26 15:40:54 localhost mount: ide-scsi so that sr0 or sda or so is needed?)
Aug 26 15:40:54 localhost netfs: Andere Dateisysteme mounten: failed

Sagt Dir oder sonst jemandem etwas?

Gruß,
B3

Exxtreme
2003-08-26, 16:12:41
Original geschrieben von Bakunin3
Vielen Dank, Rhönpaulus.

Ich habe das also genauso gemacht, wie Du.
Jetzt bekomme ich immerhin andere Fehlermeldungen. ;)
Ich verstehe aber auch hier nur bedingt, warum ich sie bekomme... hmmm.

Ich habe sie jedenfalls hier mal angehängt:

Aug 26 15:40:54 localhost mount: mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
Aug 26 15:40:54 localhost mount: »Superblock« von /dev/hda2 ist beschädigt oder es sind
Aug 26 15:40:54 localhost mount: zu viele Dateisysteme eingehängt
Aug 26 15:40:54 localhost mount: (aren't you trying to mount an extended partition,
Aug 26 15:40:54 localhost mount: instead of some logical partition inside?)
Aug 26 15:40:54 localhost mount: mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
Aug 26 15:40:54 localhost mount: »Superblock« von /dev/hda3 ist beschädigt oder es sind
Aug 26 15:40:54 localhost mount: zu viele Dateisysteme eingehängt
Aug 26 15:40:54 localhost mount: (could this be the IDE device where you in fact use
Aug 26 15:40:54 localhost mount: ide-scsi so that sr0 or sda or so is needed?)
Aug 26 15:40:54 localhost mount: mount: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der
Aug 26 15:40:54 localhost mount: »Superblock« von /dev/hda4 ist beschädigt oder es sind
Aug 26 15:40:54 localhost mount: zu viele Dateisysteme eingehängt
Aug 26 15:40:54 localhost mount: (could this be the IDE device where you in fact use
Aug 26 15:40:54 localhost mount: ide-scsi so that sr0 or sda or so is needed?)
Aug 26 15:40:54 localhost netfs: Andere Dateisysteme mounten: failed

Sagt Dir oder sonst jemandem etwas?

Gruß,
B3
Hast du das von Rhönpaulus per C&P übernommen oder hast du es auch an dein System angepasst?

Bakunin3
2003-08-26, 16:24:05
Ich habe es ncht einfach so übernommen.

diesen Teil hier:

/dev/hda1 /home/C
/dev/hdb1 /home/D
/dev/hda5 /home/E

habe ich modifiziert und auf meinen Rechner angepaßt (also bspw. /dev/hda4 /mnt/windows4).

Der Rest ist identisch.

Die zu mountende Partition ist allerdings wirklich eine extended. Die zweite (logische) Partition auf der zweiten Partition der ersten Festplatte.

Muß der Befehl dann anders aussehen?

B3

peecee
2003-08-26, 17:04:46
Original geschrieben von Bakunin3
Ich habe es ncht einfach so übernommen.

diesen Teil hier:

/dev/hda1 /home/C
/dev/hdb1 /home/D
/dev/hda5 /home/E

habe ich modifiziert und auf meinen Rechner angepaßt (also bspw. /dev/hda4 /mnt/windows4).

Der Rest ist identisch.

Die zu mountende Partition ist allerdings wirklich eine extended. Die zweite (logische) Partition auf der zweiten Partition der ersten Festplatte.

Muß der Befehl dann anders aussehen?

B3

1 = 1. primäre Partition
2 = 2. primäre Partition
3 = 3. primäre Partition
4 = 4. primäre Partition
5 = 1. logisches Laufwerk(extended partition)
6 = 2. logisches Laufwerk (extended partition)
usw.

das wäre dann ja /dev/hda6 :O
mfg

Bakunin3
2003-08-26, 17:23:00
@peecee: Danke, werde ich gleich mal probieren.

Mit der Netzwerkkarte habe ch auch nicht wenig herumprobiert.
Aber alle .tar files, die ich bei nVidia bekommen kann, wollen partout nicht mit meinem kernel zusammenarbeiten.
Entweder der kernel ist zu jung oder er ist zu alt, es ist immer die falsche Version, sprich: ein Version mismatch. ;(

Dann muß ich wohl meinen kernel updaten... oder wie man das nennt...

Gruß,
B3

Rhönpaulus
2003-08-26, 23:34:56
du mußt einen customkernel kompilieren,mit der default-rh-kernel konnte ich nie was anfangen.
dann klappt es vermutlich auch mit deinen nvidiatreibern.

bei der fstab mußt du auf den syntax achten,du darfst nicht alles hintereinander tippen.
schau mal hier vorbei,da findest du alles nochmal gut beschrieben.
http://home.t-online.de/home/hubertus.sandmann/
-> LINUX / Allgemein / Partitionen einbinden

Bakunin3
2003-08-27, 08:07:03
So, das mit den Partitionen hat jetzt geklappt.

Vielen Dank dafür! :)

Und als nächstes werde ich mich dann an den neuen kernel wagen... muß ich eigentlich die beiden fehlgeschlagenen Installationsversuche vorher irgendwie entfernen?

Gruß,
B3

Rhönpaulus
2003-08-27, 13:40:11
Original geschrieben von Bakunin3
Und als nächstes werde ich mich dann an den neuen kernel wagen... muß ich eigentlich die beiden fehlgeschlagenen Installationsversuche vorher irgendwie entfernen?

wie meinst du das?
wegen der nvidiatreiber?
da brauchst du nichts zu deinstallieren.

kernelcompilieren unter redhat:
http://obelix.umh.es/pub/mirrors/LinuxFocus/Deutsch/July2001/article209.shtml
vorher benötigst du die kernelsourcen.
schau nach,ob unter /usr/scr/ ein ordner mit den sourcen vorhanden ist(der ordner ist über 120mb groß).
außerdem sollten da symbolische links mit dem namen linux-2.4 und linux vorhanden sein welche auf den ordner mit den sourcen zeigen.
sind die kernelsourcen nicht vorhanden mußt du sie von einer der 3 rh9-cd's nachinstallieren bzw. downloaden(z.bsp.wegen dem nf2-agp-support).

das ganze läuft immer so ab.
1.kernelsourcen reinigen und konfigurieren
2.compilieren des komprimierten kernelfiles sowie der nachladbaren module
3.kopieren des neuen kernels nach /boot
4.kopieren der module
5.kopieren der system.map nach /boot
6.anlegen des initrd.img-files in /boot , es ermöglicht dem kernel beim booten zugriff auf wichtige module bevor eine partition gemountet ist.
7.konfigurieren des bootmanagers, bei lilo die datei lilo.conf editieren und dann lilo ausführen um es neu in den mbr zu schreiben.
bei grub ists einfacher,hier bracht mann nur die grub.conf in /boot/grub editieren.
hier fügst einen weiteres betriebssystem ein (also z.bsp. windows,linux defaultRH9,linux RH9 selbstkompiliert).
editiere nicht die vorhandenen booteinträge für linux!
der neue kernel wird parallel zum vorhanden installiert so das du beide nutzen und hochfahren kannst.
sollte dein selbstgestrickter nicht laufen kannst du wieder mit dem defaultkernel hochfahren und es nochmal versuchen.

Harleckin
2003-08-27, 14:21:46
Original geschrieben von Rhönpaulus
4.kopieren der module

dies erledigt ..
'make modules'

6.anlegen des initrd.img-files in /boot , es ermöglicht dem kernel beim booten zugriff auf wichtige module bevor eine partition gemountet ist.

nur beschränkt nötig, da die jeweilige Unterstützung auch fest in den Kernel kompiliert werden kann.
..bei grub ists einfacher,hier bracht mann nur die grub.conf in /boot/grub editieren.
oder '/boot/grub/menu.lst'.


MfG

Rhönpaulus
2003-08-28, 16:00:30
korrekt aber ohne initrd-support kann der redhat-kernel keine ext3 oder fat32-partition mounten,->bootet nicht.

klar kann mann das alles fest in den kernel einbauen aber für den anfang ist es so erstmal einfacher.
ich wollte auch nur einen überblick geben,was beim kernelcompilieren eigendlich gemacht wird.