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Spekulationen > Valley View SoC / Baytrail - Silvermont-QC, 4EUs Gen7 - Atom, Pentium, Celeron - 2013
AnarchX 2012-11-20, 17:23:35
Aber trotzdem wirkt das alles etwas unbalanciert im Vergleich zur der GPU-Leistung anderer SoCs, zusammen mit den 4 Silvermont Cores.
Die 700MHz Variante liegt wohl auch gerade bei 44,8GFLOPs. Bay Trail-T könnte bei weniger als der Hälfte liegen.

Der A7X (bzw. A8X) im gleichen Zeitraum könnte wohl deutlich über 100/200GFLOPs liegen und soll durch skalare ALUs eine höhere FLOPs-Leistung bieten.
Antwort
Henroldus 2012-11-23, 13:34:22
es gibt offenbar Bemühungen zur Entwicklungsbeschleunigung bei Intel:
Intel reportedly speeds up development of low-power processors

"Intel is gearing up for a big comeback around mid-2013, accelerating the development of its next-generation, low-power mobile processor, according to sources in the PC industry...."
Antwort
Ronny145 2012-12-04, 21:24:27
Der Valleyview Nachfolger nennt sich CherryView.


http://www.linkedin.com/in/sstudulski
http://pc.watch.impress.co.jp/docs/c...30_576105.html
Antwort
Ronny145 2013-01-02, 23:27:44
Also wohl definitiv erst in 2014. Valleyview-M/-D jedenfalls.












Antwort
Nightspider 2013-01-28, 02:19:45
Mal grob zur Einordnung, wo würde man denn mit 3x GPU-Speed landen zB. im Vergleich zu einem iPad4 wenn wir die GPU Leistung des iPad4 auf 100% festlegen?

Und gibt es mittlerweile Informationen dazu, wie schnell die komplett neuen Atom-CPU-Kerne werden?

Ich könnte mir übrigens auch gut vorstellen, das Intel zukünftig die Atom-Serie als erstes auf neue Fertigungsverfahren los lässt und das erste 14nm Produkt ein Atom wird, da man bei so kleinen SoCs weniger Abfall hat, wenn die Yieldrate noch nicht stimmt und noch zu viele defekte DICE auftreten.
Mich wunder es zumindest, das Intel das bisher nicht so gemacht hat.
Antwort
deLuxX` 2013-01-28, 10:35:02
Zitat von Nightspider:
Ich könnte mir übrigens auch gut vorstellen, das Intel zukünftig die Atom-Serie als erstes auf neue Fertigungsverfahren los lässt und das erste 14nm Produkt ein Atom wird, da man bei so kleinen SoCs weniger Abfall hat, wenn die Yieldrate noch nicht stimmt und noch zu viele defekte DICE auftreten.
Mich wunder es zumindest, das Intel das bisher nicht so gemacht hat.
Das könnte ich mir auch aus dem Grund vorstellen, da der Markt sich ja gerade zu diesen tragbaren Geräten hin dreht. Evtl wird dann so ein kleines SoC ja wichtiger als eine Desktop CPU bei der von Jahr zu Jahr eh immer nur 10% Leistungssteigerung hinzukommen.
Antwort
robbitop 2013-01-28, 10:41:03
Out of order Architektur und bis zu 2,7 GHz? Ich sehe schon, dass Intel im SFF ggü. AMD wieder das gleiche tut wie seit 2006 im Desktopmarkt...
Antwort
S940 2013-01-28, 11:23:41
Zitat von Nightspider:
Und gibt es mittlerweile Informationen dazu, wie schnell die komplett neuen Atom-CPU-Kerne werden?
Mir ist nichts bekannt. Man weiss nur, dass es OOO-Kerne werden, so schlecht können die gar nicht sein.
Zitat von :
Ich könnte mir übrigens auch gut vorstellen, das Intel zukünftig die Atom-Serie als erstes auf neue Fertigungsverfahren los lässt und das erste 14nm Produkt ein Atom wird, da man bei so kleinen SoCs weniger Abfall hat, wenn die Yieldrate noch nicht stimmt und noch zu viele defekte DICE auftreten.
Mich wunder es zumindest, das Intel das bisher nicht so gemacht hat.
Einfache Erklärung, Finfets sind einerseits ziemlich teeeuer, andrerseits ist das Low-End Marktsegment aber durch Niedrigpreise verwöhnt. Das rentiert sich nicht ohne billige Fertigung. Deswegen wartet intel da. Ende 2013 wollen sie bereits mit 14nm für die teuren Chips anfangen, dadurch werden dann 22nm Kapazitäten frei.
Zitat von deLuxX`:
Das könnte ich mir auch aus dem Grund vorstellen, da der Markt sich ja gerade zu diesen tragbaren Geräten hin dreht. Evtl wird dann so ein kleines SoC ja wichtiger ...
Das schon, aber für so nen SoC kann man halt keine ~200 Euro verlangen.

Zitat von robbitop:
Out of order Architektur und bis zu 2,7 GHz? Ich sehe schon, dass Intel im SFF ggü. AMD wieder das gleiche tut wie seit 2006 im Desktopmarkt...
Jupp, damit wird man wohl rechnen müssen, insbesondere da Intel den Fertigungsjoker spielen kann. 28nm TSMC bulk gegen 22nm Intel Finfet ist ne eindeutige Geschichte - zumindest aus Leistungssicht. Aus Preis/Leistungssicht könnte es immer noch nen Vorteil für AMD und der billigen TSMC-Produktion geben, wobei intel im dem Fall aber genug Geld hat um die Produkte Notfalls zum Selbstkostenpreis zu verkaufen oder gar mit Verlust.

Leistungsmäßig könnte AMD nur dagegen halten, wenn sie Beema 2014 von GF in FD-SOI orderten. Dann wärs wieder ne spannende Sache, billigere Produktion und schnellerer Chip mit weniger Verbrauch ;-)

Aber leider gibts bisher noch nirgends irgendwelche Quellen, dass AMD überhaupt FD-SOI haben will, nur Indizien.
Antwort
Ronny145 2013-01-28, 11:46:24
Zitat von Nightspider:
Und gibt es mittlerweile Informationen dazu, wie schnell die komplett neuen Atom-CPU-Kerne werden?

IPC meinst du? Dazu gibt es nur die CPU-world Meldung.

Zitat von :
The cores use Silvermont out-of order microarchitecture, that is expected to be up to 35% faster per clock than existing 32nm Saltwell architecture.
http://www.cpu-world.com/news_2013/2...rocessors.html

Zitat von S940:
Einfache Erklärung, Finfets sind einerseits ziemlich teeeuer

Laut Intel 2-3% Mehrkosten. Würde ich nicht als ziemlich teuer bezeichnen. Teuer wäre höchstens die ganze Investition in kleinere Prozesse.
Antwort
fondness 2013-01-28, 11:50:51
Zitat von robbitop:
Out of order Architektur und bis zu 2,7 GHz? Ich sehe schon, dass Intel im SFF ggü. AMD wieder das gleiche tut wie seit 2006 im Desktopmarkt...
Out-of-Order hat auch ein A9 und der verliert selbst gegen einen Atom. Die Performanceangaben finde ich jetzt nicht so beeindrucken. Intel spricht von 50-100% mehr Performance ggü. dem heutigen Atom. Alleine durch die doppelte Core-Anzahl hat man marketingetechnisch eigentlich schon 100% mehr Leistung, mal abwarten.

/Edit: Und wenn die Angabe von Ronny oben stimmt mit nur "bis zu 35% mehr IPC" wie ein Atom wäre das noch immer meilenweit unter einem Jaguar.
Antwort
Ronny145 2013-01-28, 11:56:20
Zitat von fondness:
Alleine durch die doppelte Core-Anzahl hat man marketingetechnisch eigentlich schon 100% mehr Leistung, mal abwarten.

Hätte man nicht. Der jetzige Atom hat SMT was einiges bringt im multithread.
Antwort
fondness 2013-01-28, 12:01:07
Zitat von Ronny145:
Hätte man nicht. Der jetzige Atom hat SMT was einiges bringt im multithread.
Silvermont nicht mehr?
Antwort
Ronny145 2013-01-28, 12:04:15
Zitat von fondness:
Silvermont nicht mehr?

Nein. Ist doch schon lange bekannt.
Antwort
robbitop 2013-01-28, 12:06:29
Zitat von fondness:
Out-of-Order hat auch ein A9 und der verliert selbst gegen einen Atom. Die Performanceangaben finde ich jetzt nicht so beeindrucken. Intel spricht von 50-100% mehr Performance ggü. dem heutigen Atom. Alleine durch die doppelte Core-Anzahl hat man marketingetechnisch eigentlich schon 100% mehr Leistung, mal abwarten.

/Edit: Und wenn die Angabe von Ronny oben stimmt mit nur "bis zu 35% mehr IPC" wie ein Atom wäre das noch immer meilenweit unter einem Jaguar.
Da hast du schon recht. Aber wir erinnern uns, dass es Intel ist, über die wir hier sprechen. Da wird ein OoO Nachfolger ganz sicher schneller sein als der in order Vorgänger.
35 % sind moderat.
Hoffentlich ist AMD mit Beema in 20 nm (?) nicht so langsam. In dem Markt darf AMD den Anschluss nicht verlieren.
Antwort
RLZ 2013-01-28, 12:27:24
Zitat von robbitop:
Hoffentlich ist AMD mit Beema in 20 nm (?) nicht so langsam. In dem Markt darf AMD den Anschluss nicht verlieren.
Da habe ich nicht viel Hoffnung.
AMD hat sich diesmal einen verdammt schweren Markt ausgesucht. Es gibt mit Qualcomm und Intel zwei absolute Schwergewichte. Dazu kämpft Intel diesmal um seine zukünftige Existenz. Damit sind sie noch ein ganz anderer Gegner als ein Intel, das dank 80% Marktanteil die Füße hochlegen kann.
Antwort
Undertaker 2013-01-28, 13:07:12
Zitat von S940:
Einfache Erklärung, Finfets sind einerseits ziemlich teeeuer, andrerseits ist das Low-End Marktsegment aber durch Niedrigpreise verwöhnt.
Da hab ich dich doch schon letztens korrigiert, mehrfache Wiederholung macht es nicht richtiger. Wie Ronny auch schon sagte: 2-3% Mehrkosten. SOI: 10-20%. Außerdem muss man beachten, das bei AMD nunmehr auch die Gewinnspanne des Auftragsfertigers die Preise antreibt.
Antwort
S940 2013-01-28, 15:40:22
Zitat von Ronny145:
Laut Intel 2-3% Mehrkosten. Würde ich nicht als ziemlich teuer bezeichnen. Teuer wäre höchstens die ganze Investition in kleinere Prozesse.
Die 2-3% von Intel beziehen sich nur auf den Prozess. Dazu kommen schlechtere Yields und komplizierteres Design.
Yields sollten für nen sicherlich kleinen Atom-Chip jetzt kein Problem sein, die werden ggü. den aktuellen Quad Ivys natürlich besser, bleiben aber noch die Design-Kosten.

Edit:
Abgesehen davon, wenns wirklich so ganz toll und billig wäre, gölte Nightspiders Verwunderung:
Zitat von :
Mich wunder es zumindest, das Intel das bisher nicht so gemacht hat.

Antwort
Undertaker 2013-01-28, 16:17:05
Zitat von S940:
Die 2-3% von Intel beziehen sich nur auf den Prozess. Dazu kommen schlechtere Yields und komplizierteres Design.
Yields sollten für nen sicherlich kleinen Atom-Chip jetzt kein Problem sein, die werden ggü. den aktuellen Quad Ivys natürlich besser, bleiben aber noch die Design-Kosten.
Was hat das mit FinFETs zu tun? Ich wüsste nicht, dass die die Yields verschlechtern oder das Design verkomplizieren.

Zitat von S940:
Abgesehen davon, wenns wirklich so ganz toll und billig wäre, gölte Nightspiders Verwunderung:
Das ist relativ einfach. Mit den Atoms, die bis vor kurzem nahezu ausschließlich in Netbooks zum Einsatz kamen, macht man viel weniger Gewinn pro Wafer, als wenn man daraus Core- oder Xeon-Chips produziert. Solange die Ressourcen begrenzt sind, wird also nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden, was in welchem Prozess gefertigt wird.
Antwort
Ronny145 2013-01-28, 16:43:35
Zitat von S940:
Die 2-3% von Intel beziehen sich nur auf den Prozess. Dazu kommen schlechtere Yields und komplizierteres Design.
Zu den beiden letzten Punkten bräuchte es Quellen. Kompliziertes Design ist eine wischiwaschi Aussage. Eine neue Fertigungstechnik ist sicherlich im allgemeinen schwieriger zu meistern. Und wenn du von ziemlich teuer sprichst, würde ich das ganze gerne etwas genauer aufgeschlüsselt haben.

Zitat von S940:
Edit:
Abgesehen davon, wenns wirklich so ganz toll und billig wäre, gölte Nightspiders Verwunderung:
Die Gewinnmarge ist bei den Billigteilen viel geringer. Aus dem Grund kommen ja auch die Celeron/Pentium ganz zum Schluss im kleineren Verfahren. Die Kapazität ist am Anfang begrenzt, auch Intel kann nicht das ganze lineup sofort umstellen.
Antwort
S940 2013-01-28, 18:34:55
Zitat von Ronny145:
Zu den beiden letzten Punkten bräuchte es Quellen. Kompliziertes Design ist eine wischiwaschi Aussage. Eine neue Fertigungstechnik ist sicherlich im allgemeinen schwieriger zu meistern.
Lol ... wischiwaschi. Bitte seriös bleiben, ok?
Natürlich sind 3D-Transistoren ganz was anderes als 2D, hat letztens auch erst ein ARM-Ingenieur erwähnt:
Zitat von :
For design portability, Aitken said that as an ARM employee who spends a lot of time porting designs, his view is “nothing ports anywhere, ever”, but in this case he would give the advantage to FD-SOI for its closeness to the bulk process. For finFETs, he added, you can’t even port schematics to them – it takes a design rethink.
http://www.techdesignforums.com/blog...soi-vs-finfet/

Zwar ist ARM mittlerweile auch eng mit GF verbunden, aber ich glaube kaum dass man deswegen die Aussage anzweifeln muss, der Unterschied zw. 2D und 3D sollte wirklich jedem geläufig sein.

Zitat von :
Die Gewinnmarge ist bei den Billigteilen viel geringer. Aus dem Grund kommen ja auch die Celeron/Pentium ganz zum Schluss im kleineren Verfahren.
Sag ich doch:
Zitat von :
Einfache Erklärung, Finfets sind einerseits ziemlich teeeuer, andrerseits ist das Low-End Marktsegment aber durch Niedrigpreise verwöhnt. Das rentiert sich nicht ohne billige Fertigung.
Bevor hier der Flameware losgeht können wir uns gerne darauf einigen, dass der 22nm Prozess teuer ist, egal ob jetzt aufgrund von Finfets oder nicht. Unabhängige Aussagen über Intels Finfetkosten gibts sowieso nicht. Ich zweifle Aussagen einer Firma X über Firma X immer an, aber wers glauben will, soll es tun. Ich kann das Gegenteil auch nicht 100%ig beweisen. Selbst wenn ich was allgemeines zu Finfets fände, hätte das keine Aussagekraft über Intels Prozess.
Mutig finde ich im Zusammenhang auf alle Fälle die Aussage, dass FD-SOI ~10% teurer wäre, wobei in allen anderen Publikationen steht, dass man mit FD-SOI mehrer Prozess-Schritte einsparen kann:


Die Kalkulation wie sie auf die jeweiligen Zahlen gekommen sind würde mich wirklich interessieren, aber wir werden es sicherlich nie erfahren.
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Stichworte:22nm, balboa pier, intel atom, silvermont, valley view
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