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#1 (im Thread / einzeln) |
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Senior Member
Registriert: 2004-06-18
Beiträge: 165
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Ich möchte heute die Gelegenheit angesichts dieses aktuellen Threads
http://www.forum-3dcenter.org/vbulle...d.php?t=164934 nutzen, meine Meinung zum Thema Overclocking Anno 2004 kundzutun. Hoffentlich habe ich das richtige Unterforum gewählt, um meine Botschaft unterzubringen. (Eventuell macht ein Mod auch eine Umfrage daraus?) *snip* Punktevergabe - - KakarotDer eine oder andere mag vielleicht einen Denkanstoß bekommen, wenn er die folgende Begründung liest: Warum überhaupt übertakten? Noch nie war die Hardware in Relation zu der gebotenen Leistung so günstig wie in den letzen Jahren. Für runde 1000 Euronen bekommt man heutzutage einen Rechner (ohne Monitor), der sämtlichen Alltagsaufgaben mühelos gewachsen ist, und bei Auswahl der Komponenten mit Bedacht alle aktuellen Spiele flüssig auf den Bildschirm bringt. Vor 5 oder 10 Jahren war das anders; ein Rechner der 2000 DM Preisklasse war in vielen Belangen nur Mittelmaß, für aktuelle Spiele musste man teilweise das Doppelte investieren. Wer heutzutage beim Zocken nicht mit leichten Einschränkungen leben will, also z.B. jedes Spiel in hoher Auflösung mit 4xAA und 16xAF fahren muss, braucht mehr Leistung. Diese bietet der Markt zu einem entsprechenden Preis. Hier setzt Overclocking an, Rechnerkomponenten werden durch Übertaktung auf das Leistungsniveau der aktuellen Spitzenklasse gehoben. Dabei wird der reale Zugewinn zum einen in kürzester Zeit von neuere Hardware zum gleichen Preis überboten, zum anderen muss man viel Glück mit den Komponenten haben, um die Leistungssteigerung spürbar zu erfahren und nicht nur in Benchmarks zu sehen. Das ist alles bekannt, wo also ist das Problem? Die vordergründigen negativen Effekte des Overclocken werden im oben angegebenen Thread hinterfragt: Die Verkürzung der Lebensdauer der betroffenen Rechnerkomponenten. Das ist für Leute, die alle eins bis zwei Jahre aufrüsten persönlich ohne Belang, aber was ist mit den möglichen Auswirkungen auf Andere? Der Drang nach Leistung kann angesichts der rasanten Entwicklung der Hardware immer nur kurzfristig befriedigt werden, neue Ware wird gebraucht. Um ihren Konsum zu finanzieren greifen nun viele auf die Möglichkeit zurück, halbwegs aktuelle Hardware weiter zu verkaufen. Leider wird dabei oft verschwiegen, dass die Teile (teilweise extrem) übertaktet waren. Die Leute sind dann manchmal auch noch so hemmungslos, mit ihrem tollen Deal zu protzen. Man ist ja ein cooler Overclocker-Typ, immer billig Top-Leistung an den Fingern, dank der Deppen, die die alten Teile kaufen - Beschiss ist geil, man ist asozial. Es macht beim Verkauf seiner alten Hardware sicherlich nicht jeder falsche Angaben (Overclocker an Overclocker). Wenn jemand sich jedes halbe Jahr neue Hardware leisten kann und will, ist das schön - es kurbelt auch die Wirtschaft an. Man sollte sich jedoch auch bewußt machen, dass z.B. die Mid-Range Graka (etwa eine FX5900 oder eine Radeon 9700/800), die durch etwas Besseres ersetzt werden muss, für nicht wohlhabende Menschen/Jugendliche ein grosser Wunsch angesichts deren Rechnerausstattung wäre, und dann bei diesen für längere Zeit in Benutzung ist. Viele können sich nur alle paar Jahre einen neuen Rechner leisten, und zudem kein Top-Produkt. Eine aktuellle CPU mit passendem Mobo ist auch noch in 5 Jahren für Alltagszwecke wie Schreiben und Surfen gut genug; heutzutage stehen auch in Deutschland noch 400 MHz Rechner in Büros. Das Digital Divide ist nicht nur ein globals Problem, sondern findet sich auch in unserer Gesellschaft. Es gibt leider Menschen, die sich keinen, oder nicht mehr einen neuen Rechner leisten können. Auch mehrer Jahre alte Hardware wird dankend für einen angemessenen Abschlag von sozialen oder auf ehrenamtlicher Basis arbeitenden Einrichtungen angenommen. Da gibt es z.B. Jugendeinrichtungen, Behindertenwerkstätten usw. Auch die wenigen noch existierenden jungen StudentInnen, die eine Ausbildung auf der Basis des Bafög wagen, kann man mit einem 2-3 Jahre alten Rechner beglücken. Ein Rechner hat das Potenzial 5 bis 7 Jahre, eventuell mit kleineren Reperaturen, genutzt zu werden. Dabei kann er mehrmals den Besitzer wechseln. Jeder, der das Glück hat, sich aktuelle Hardware leisten zu können, kann durch den verantwortungvollen Umgang mit dieser einen sozialen Beitrag leisten. Overclocking verbaut diese Möglichkeit. Overclocking hat in der heutigen Zeit meiner Meinung nach aber nicht nur einen asozialen Touch, sonder zeigt in Anbetracht der Versäumnisse sowohl lokaler, wie auch globaler Umweltpolitik inhumane Züge. Zuerst werden für die Herstellung der Bauteile, wie z.B. dem Mobo, erhebliche Resourcen benötigt. Besonders zu erwähnen ist der Wasserverbrauch in der Produktion. Inzwischen hat sich die Hauptproduktion vieler Rechnerkomponenten nach China verlagert, wo leider der Umweltschutz einen äussert geringen Stellenwert hat. Die verunreinigten Abwässer und der anfallende giftige Müll belasten die Menschen und die Umwelt. Am anderen Ende der Lebenspanne eines Rechner steht oft der billige Müllexport in andere Länder, wo Menschen teilweise ohne Schutzkleidung und Atemschutz die hochgiftigen Einzelteile zerlegen. Am Horizont zeichnet sich zwar in der EU mit demnächst in Kraft tretenden Recycling-Verordnungen leichte Besserung ab, für die Länder der Dritten Welt und damit die dort lebenden Menschen ist die Lage aktuell jedoch inakzeptabel. In Anbetracht dieser Tatsachen sollte jeder einen verantwortunsvollen Umgang mit moderner Rechnertechnik zeigen, das heisst eine möglichst lange und somit effektive Nutzung - von einem selbst oder später durch andere. Overclocker tun dies nicht. Betrachtet man zusammenfassend die individuellen Vorzüge des Overclocken, nämlich die Befriedigung eines der Sättigung entsprungen Leistungswahns, und stellt diesen die oben aufgeführten Argumente gegenüber, so heisst mein Fazit: Overclocking, Nein Danke!
Geändert von Kakarot (2004-09-03 um 13:23:53 Uhr) |
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#2 (im Thread / einzeln) |
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Gast und stolz drauf
Gast
Beiträge: n/a
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Overclocking aud den Punkt gebracht:
1. macht Spass! 2. Warum nicht die Leistungsreserven nutzen, die die Hardware bietet und das für Lau?! 3. Sind nicht alle OC'ler "gewissenlose Spacken" ![]() 4. Schreibst du Müll ![]() OVERCLOCKING |
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#3 (im Thread / einzeln) |
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Grandmaster Member
Registriert: 2003-04-24
Ort: Oberpfälzer Wald, dritter Baum links
Beiträge: 12.400
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Meine übertakteten, "alten" Komponenten befinden sich immer noch im nächsten Bekannten/Verwandten/Freundeskreis. Über ebay verscherbelt habe ich bisher nix.
Ich bin mir auch ziemlich sicher das es hier eh niemand zugeben würde wenn er gebrauchte Komponenten verscherbelt hat ohne auf eine Übertaktung hinzuweisen. Auch ein Grund warum ich keinerlei PC-Hardware über ebay kaufe... |
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#4 (im Thread / einzeln) |
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Full Member
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Du schreibst so ein mist.
Overclocking ist was echt gutes. Du solltest das vieleicht auch mal probieren!!!!!!
Mainboard:Asus A7N8X-X /Grafikkarte
owercolour Radeon 9800 Pro/Prozessor:AMD Athlon 2600+@3100+/Gehäuse:ARTEC 868W Black/TV-Karte/Festplatte:Samsung 160 GB/Ram:1024MB MDT Lebensmotto:Lebe jeden Tag wie er kommt. In diesem Sinne: Ein schönes Leben noch! -Hurican- |
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#5 (im Thread / einzeln) |
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orda
Gast
Beiträge: n/a
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Schonmal daran gedacht, das es auch menschen gibt die nicht soviel geld haben um sich immer die neuste Hardware zu holen? Sie aber trotzdem gerne haben wollen? Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder illegal erwerben oder nach dem Motto "aus alt mach neu" sein PC ordentlich zu übertakten. Nehmen wir jetzt mal als Beispiel mich,
ich habe mir einen M 2600+ mir ergattert und werde ihn nun auf 4200+ hochbrügeln. Ist das nicht geil? Außerdem macht es mir ja auch Spaß aus meiner "alten" hardware das Letzte rauszuholen!mfg orda |
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#6 (im Thread / einzeln) |
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orda
Gast
Beiträge: n/a
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Du schreibst so ein mist. Wollte es nur nicht so ausdrücken. Will ja nicht der Gefahr laufen, das ich womöglich noch Punkte sammle.
Geändert von orda (2004-08-26 um 15:24:50 Uhr) |
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#7 (im Thread / einzeln) |
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Avantgarde Member
Registriert: 2003-11-29
Beiträge: 4.882
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Overclocking aud den Punkt gebracht: 1. es ist nervenkitzel und macht einfach spaß 2. meine PC's (bzw CPU's) sind um 600MHz bzw. 850MHz übertaktet...und du kannst mir nicht erzählen, dass man das nicht merkt..besonders beim videoencoding, was ich sehr oft mache 3. ich habe einen hohen IQ und mein dingdong ist mir lang genug...ich muss nichts ausgleichen damit. mir reicht beides vollkommen aus. 4. der einzige, der hier asozial ist - und das merkt man deiner ausdrucksweise (...pubertierende asoziale Bengel bzw. postpubertierende gewissenlose Spacken) - bist du! hattest du selber probleme mim ocen oder bist du neidisch? was geht in dir vor? sind alle anderen leute, die ihrem hobby nachgehen auch asozial? was ist mit autotunern, mir sammlern teurer gemälde oder was weiß ich? - sind diese leute nur weil sie etwas haben/können was andere leute nicht haben/können kleine asoziale bengel? PS: und schau mal oben in den post von mir. es geht auch ohne wüste beschimpfungen und verunglimpfungen!
AMD Ryzen 9 5950X / MSI MEG X570 ACE / 32 GB G.Skill Trident Z 3200 CL14 / KFA² GTX 1080 Ti HoF OC Lab Edition / 512 GB Samsung 970 Pro + 1 TB Transcend SSD370S + 2 TB Crucial MX500 + 1 TB Silicon Power P34A80 / Creative Sound Blaster AE-9 / 600W Enermax Platimax D.F. / Lian Li PC-7FNWX Intel Core i9 10980X / MSI X299 Tomahawk Arctic / 32 GB Crucial Ballistix Sport LT 3000 CL15 / Gainward GTX 1080 Ti Phoenix GS / 256 GB Samsung SM951-NVMe / Creative Sound BlasterX AE-5 Pure Edition / 650W Sharkoon WPM Gold Zero / Sharkoon Pure Steel White RGB AMD Ryzen 3900X / Biostar Racing X370GT7 / 32 GB Apacer Panther Gold 3200 / Gainward GTX 1070 Phoenix GS / 128 GB Biostar S100 + 2 TB Seagate Barracuda / Creative X-Fi Titanium HD / 550W Sharkoon WPM Gold Zero / Nanoxia Deep Silence 2 Intel Core i7 7820X / Asrock X299 Taichi / 32 GB G.Skill Flare 3200 CL14 / Sapphire Pulse Radeon RX 570 8 GB / 128GB Crucial BX500 + 500GB Seagate Barracuda / 550W Sharkoon WPM Gold Zero / NZXT H510
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#8 (im Thread / einzeln) |
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Gast...
Gast
Beiträge: n/a
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am anfang dachte ich du wärst nen samariter ....als ich zu ende gelesen habe dachte ich du gehörtst zu greenpeace....naja..das ist jetzt sehr fragwürdig ob das alles die oc'er in schuld sind das es mit der erde berg ab geht.... ?!?!?!
Warum überhaupt übertakten? Noch nie war die Hardware in Relation zu der gebotenen Leistung so günstig wie in den letzen Jahren. Für runde 1000 Euronen bekommt man heutzutage einen Rechner (ohne Monitor), der sämtlichen Alltagsaufgaben mühelos gewachsen i die meisten hier sind zocken und zeig mir mal wie du mit so ner mühle doom zocken willst... da muss man schon mal ein bisschen tweaken um aus der älteren rechner generation (amd athlon und ne ati 97/98 ) was rauszuholen... 5+ Prozent der Overclocker pubertierende asoziale Bengel bzw. postpubertierende gewissenlose Spacken. Der eine oder andere mag vielleicht einen Denkanstoß bekommen, wenn er die folgende Begründung liest: fühle mich jetzt irgendwie schief angemacht da ich mich dazu zähle.... Eine aktuellle CPU mit passendem Mobo ist auch noch in 5 Jahren für Alltagszwecke wie Schreiben und Surfen gut genug; heutzutage stehen auch in Deutschland noch 400 MHz Rechner in Büros. Das Digital Divide ist nicht nur ein globals Problem, sondern findet sich auch in unserer Gesellschaft. Es gibt leider Menschen, die sich keinen, oder nicht mehr einen neuen Rechner leisten können...... ich gehe arbeiten um meinen rechner zu updaten...es gibt genug sachen auf der erde die noch nciht bewältigt sind..also an arbeit mangelt es bestimmt nciht.... und wenn man arbeiten will!!! findet man auch was..in deutschland geht es keinem schlecht Overclocking hat in der heutigen Zeit meiner Meinung nach aber nicht nur einen asozialen Touch, sonder zeigt in Anbetracht der Versäumnisse sowohl lokaler, wie auch globaler Umweltpolitik inhumane Züge. Zuerst werden für die Herstellung der Bauteile, wie z.B. dem Mobo, erhebliche Resourcen benötigt. Besonders zu erwähnen ist der Wasserverbrauch in der Produktion. Inzwischen hat sich die Hauptproduktion vieler Rechnerkomponenten nach China verlagert, wo leider der Umweltschutz einen äussert geringen Stellenwert hat. Die verunreinigten Abwässer und der anfallende giftige Müll belasten die Menschen und die Umwelt. rrrrrrrrrrrrichtig...also hör du erstmal auf auto zu fahren...kauf keine kunststoffprodukte und keine anderen klamotten wo "made in japan" druffsteht... das ist ja mal der grösste sch**** den ich gelsen habe...die oc'er sind alles in schuld... LOOOOL den text hätteste dir auch schenken könne... |
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#9 (im Thread / einzeln) |
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Gold Member
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Ich glaub du verstehst da was nicht.
Ich hab kein Bock für Computer alles Geld auszugeben, dass ich habe, da ich mir durchaus "sinnvollere" investitionen vorstellen kann. Trotzdem will ich nicht mit nem scheissrechner zocken/arbeiten... Was mach ich? Kauf mir genau die Hardware, aus der man mit ein wenig Zeit und arbeit noch viel mehr herausholen kann um trotzdem nen guten Rechner aber ohne viel Geld zu haben! Als ich meinen 1700+ JIUHB gekauft habe kostete der bei ebay 61€. Bis dahin hatte ich einen 1800+(!) Warum hätte ich mir für 200+€ n Prozessor kaufen sollen, der nur genauso oder nicht mal so schnell ist, wie der 1700+, wenn man ihn entsprechend übertaktet? Meiner Meinung nach ist Overclocking etwas ganz menschliches. Der Versuch immer u optimieren und das beste aus der Hardware zu machen, was möglich ist! Für mich ist es einfach eine Möglichkeit Geld zu sparen... Insofern deine Argumentation und deine Meinung
"..., dass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist."
Hegel "Wir wollen hier auf Erden schon das Himmelreich errichten!" Heine "Die nie vermeidbare Unsicherheit darüber, was wirklich real ist, ist zugleich unsere größte Freiheit. Wir selbst sind Schöpfer unserer Realität." Jacob |
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#11 (im Thread / einzeln) |
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Hardcore Member
Registriert: 2004-04-17
Beiträge: 1.976
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Ich seh die Sache einfach so, wir leben nun mal im Kapitalismus, und wo eine Nachfrage besteht etabliert sich über kurz oder lang auch ein Markt. Und seitdem die Industrie gemerkt hat, dass Bedarf an Ausrüstung fürs Overclocking besteht wird dieser Markt auch bedient und sicher auch gut Geld damit verdient. Der Nebeneffekt ist, dass Overclocking auch für breitere Schichten zugänglich wird, denn fertige Teile kaufen und zusammenbauen ist eben wesentlich leichter, als sich in Heimarbeit selbst ne Wakü aus "Metall und Aquariumzubehör zu bauen".
Was daran nun asozial und inhuman sein soll, versteh ich beim besten Willen nicht. Wir leben in nem freien Land und kann jeder selbst entscheiden, ob er sich solche Sachen leisten kann und will und die damit verbundenen Risiken eingeht oder nicht. Ausserdem liegt es nun mal in der Natur des Menschen, sich von anderen Menschen abheben zu wollen. Und Overclocking gehört da genauso dazu wie Autotuning, Piercings und Tattoos tragen oder seine Zimmerdecke rosa anstreichen usw. EDIT: Ausserdem übertakten viele Hersteller ihre Hardware heute auch schon moderat ab Werk, oder sehen es zumindest vor. Somit ist die Argumentation eh müßig, denn auch ein "armer Student" der einen gebrauchten Rechner kauft wird dankbar über ein paar Prozent mehr Leistung sein. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, das jemand, der ein gebrauchtes, stabiles, übertaktetes System kauft die Übertaktung wieder rückgängig macht (Extremfälle jetzt mal ausgeschlossen). Gruss, Carsten.
Bring Farbe in dein Leben, spiele Paintball.
Geändert von Asmodeus (2004-08-26 um 15:56:32 Uhr) |
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#12 (im Thread / einzeln) |
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Hardcore Member
Registriert: 2004-03-25
Beiträge: 1.780
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Um das Ganze mal ansatzweise neutral zu kommentieren, möchte ich auf 2 Punkte hinweisen.
Nr. 1: Solange man seine eigene, gekaufte Hardware übertaktet/untertaktet/moddet oder sonstwas damit anstellt, ist das nur legitim. Schließlich hat man dafür ja auch Geld unters Volk gebracht. Der Zusammenhang zu "Asozialem Verhalten" erschließt sich mir nicht. Nr.2: Sofern man seine übertaktete Hardware nur gewissentlich wieder verkauft und dabei auch fairerweise alle Angaben mitliefert, ist auch dies nur legitim. Ich gebe dir aber Recht, daß ein bewußter Verkauf "geprügelter" Hardware unter falschen Angaben natürlich verwerflich ist. Sofern man also den Zweiten Punkt beherzigt und den Käufer so fair behandelt, wie man auch selber behandelt werden möchte, ist meiner Meinung nach alles in Ordnung.
Pleased to meet you - Hope you guess my name - But what's puzzling you - Is the nature of my game
Geändert von jalapeno (2004-08-26 um 16:03:14 Uhr) |
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#13 (im Thread / einzeln) |
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Avantgarde Member
Registriert: 2001-12-23
Beiträge: 4.335
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Für mich sind, provokant formuliert Warum überhaupt übertakten? Noch nie war die Hardware in Relation zu der gebotenen Leistung so günstig wie in den letzen Jahren. Für runde 1000 Euronen bekommt man heutzutage einen Rechner (ohne Monitor), der sämtlichen Alltagsaufgaben mühelos gewachsen ist, und bei Auswahl der Komponenten mit Bedacht alle aktuellen Spiele flüssig auf den Bildschirm bringt. Vor 5 oder 10 Jahren war das anders; ein Rechner der 2000 DM Preisklasse war in vielen Belangen nur Mittelmaß, für aktuelle Spiele musste man teilweise das Doppelte investieren. Wer heutzutage beim Zocken nicht mit leichten Einschränkungen leben will, also z.B. jedes Spiel in hoher Auflösung mit 4xAA und 16xAF fahren muss, braucht mehr Leistung. Diese bietet der Markt zu einem entsprechenden Preis. Hier setzt Overclocking an, Rechnerkomponenten werden durch Übertaktung auf das Leistungsniveau der aktuellen Spitzenklasse gehoben. Dabei wird der reale Zugewinn zum einen in kürzester Zeit von neuere Hardware zum gleichen Preis überboten, zum anderen muss man viel Glück mit den Komponenten haben, um die Leistungssteigerung spürbar zu erfahren und nicht nur in Benchmarks zu sehen. Das ist alles bekannt, wo also ist das Problem? Der Drang nach Leistung kann angesichts der rasanten Entwicklung der Hardware immer nur kurzfristig befriedigt werden, neue Ware wird gebraucht. Um ihren Konsum zu finanzieren greifen nun viele auf die Möglichkeit zurück, halbwegs aktuelle Hardware weiter zu verkaufen. Leider wird dabei oft verschwiegen, dass die Teile (teilweise extrem) übertaktet waren. Die Leute sind dann manchmal auch noch so hemmungslos, mit ihrem tollen Deal zu protzen. Man ist ja ein cooler Overclocker-Typ, immer billig Top-Leistung an den Fingern, dank der Deppen, die die alten Teile kaufen - Beschiss ist geil, man ist asozial. Eine aktuellle CPU mit passendem Mobo ist auch noch in 5 Jahren für Alltagszwecke wie Schreiben und Surfen gut genug; heutzutage stehen auch in Deutschland noch 400 MHz Rechner in Büros. Overclocking hat in der heutigen Zeit meiner Meinung nach aber nicht nur einen asozialen Touch, sonder zeigt in Anbetracht der Versäumnisse sowohl lokaler, wie auch globaler Umweltpolitik inhumane Züge. Zuerst werden für die Herstellung der Bauteile, wie z.B. dem Mobo, erhebliche Resourcen benötigt. Besonders zu erwähnen ist der Wasserverbrauch in der Produktion. Inzwischen hat sich die Hauptproduktion vieler Rechnerkomponenten nach China verlagert, wo leider der Umweltschutz einen äussert geringen Stellenwert hat. Die verunreinigten Abwässer und der anfallende giftige Müll belasten die Menschen und die Umwelt. Am anderen Ende der Lebenspanne eines Rechner steht oft der billige Müllexport in andere Länder, wo Menschen teilweise ohne Schutzkleidung und Atemschutz die hochgiftigen Einzelteile zerlegen. Am Horizont zeichnet sich zwar in der EU mit demnächst in Kraft tretenden Recycling-Verordnungen leichte Besserung ab, für die Länder der Dritten Welt und damit die dort lebenden Menschen ist die Lage aktuell jedoch inakzeptabel. In Anbetracht dieser Tatsachen sollte jeder einen verantwortunsvollen Umgang mit moderner Rechnertechnik zeigen, das heisst eine möglichst lange und somit effektive Nutzung - von einem selbst oder später durch andere. Overclocker tun dies nicht. |
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#14 (im Thread / einzeln) |
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Avantgarde Member
Registriert: 2003-11-29
Beiträge: 4.882
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Sofern man seine übertaktete Hardware nur gewissentlich wieder verkauft und dabei auch fairerweise alle Angaben mitliefert, ist auch dies nur legitim. Ich gebe dir aber Recht, daß ein bewußter Verkauf "geprügelter" Hardware unter falschen Angaben natürlich verwerflich ist. AMD Ryzen 9 5950X / MSI MEG X570 ACE / 32 GB G.Skill Trident Z 3200 CL14 / KFA² GTX 1080 Ti HoF OC Lab Edition / 512 GB Samsung 970 Pro + 1 TB Transcend SSD370S + 2 TB Crucial MX500 + 1 TB Silicon Power P34A80 / Creative Sound Blaster AE-9 / 600W Enermax Platimax D.F. / Lian Li PC-7FNWX Intel Core i9 10980X / MSI X299 Tomahawk Arctic / 32 GB Crucial Ballistix Sport LT 3000 CL15 / Gainward GTX 1080 Ti Phoenix GS / 256 GB Samsung SM951-NVMe / Creative Sound BlasterX AE-5 Pure Edition / 650W Sharkoon WPM Gold Zero / Sharkoon Pure Steel White RGB AMD Ryzen 3900X / Biostar Racing X370GT7 / 32 GB Apacer Panther Gold 3200 / Gainward GTX 1070 Phoenix GS / 128 GB Biostar S100 + 2 TB Seagate Barracuda / Creative X-Fi Titanium HD / 550W Sharkoon WPM Gold Zero / Nanoxia Deep Silence 2 Intel Core i7 7820X / Asrock X299 Taichi / 32 GB G.Skill Flare 3200 CL14 / Sapphire Pulse Radeon RX 570 8 GB / 128GB Crucial BX500 + 500GB Seagate Barracuda / 550W Sharkoon WPM Gold Zero / NZXT H510
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#15 (im Thread / einzeln) |
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Avantgarde Member
Registriert: 2001-12-23
Beiträge: 4.335
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
Du schreibst so ein mist. |
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#16 (im Thread / einzeln) |
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Admiral Member
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
hardware war noch nie so günstig hä?
es gibt sicher alles für geden zu kaufen wenn er denn so REICH ist denn die breite masse kann sich nicht alles kaufen was sie gerne mag und warum sollte ich nicht das nutzen was ich gekaufst die so nur normal stereo bringt und du nur durch den wechsel der batterien in der fernbedinung auf raumklang umsteigen kannst würdest du das sicher tun ein pc konnte früher für 2000 dm auch soviel wie einer der heute 1000teuro kostet nur ist die technik eben weiter ist irgendwo logisch mein 1. pc hat 3000 dm gekostet *welch sünde* und wenn ich mir heute für 1500 euro einen zusammen stelle kann der auch alles richtig flott und ein pc hält sicher keine 5-6 jahre also die aktuellen mainboards leben ganz sicher nicht so lange oder ein cd rom lebt nie und nimmer 5 jahre meine werden nie älter wie 1 jahr dann kommen lese fheler und da ist nichts mit oc oder sowas das teil ist eben dann hin aus ende ![]() also ich oc auf jedenfall ist mein hobbys es wird ja niemand dazu gewzungen sowas zu tun mfg era
Xeon X5670@3,6ghz 12 threads
6GB@2000mhz cl9 GTX580@wakü@940mhz 1x 128GB C300 2x 1TB X-FI PciE ATI OC ÜBERSICHTSTABELLE fast 500 Einträge |
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#18 (im Thread / einzeln) |
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Senior Member
Registriert: 2004-08-14
Beiträge: 153
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
@MannDesAuges:
Du hast ganz schön Mut sowas in einem Forum zu posten wo über 90% der Mitglieder Overclocker sind! Respekt! Teilweise stimme ich dir übrigens zu! (eigentlich sogar fast überall, nur hätte ich des nich so heftig ausgedrückt )EDIT: und ein pc hält sicher keine 5-6 jahre also die aktuellen mainboards leben ganz sicher nicht so lange oder ein cd rom lebt nie und nimmer 5 jahre meine werden nie älter wie 1 jahr dann kommen lese fheler und da ist nichts mit oc oder sowas das teil ist eben dann hin aus ende Soviel mal dazu von wegen "ein PC hält keine 5-6 Jahre"! Das einzige was ausgetauscht werden musste war das CD-ROM - Laufwerk, aber das auch erst vor 2 Jahren und da habe ich dann eines bei eBay für 1€ ersteigert. Die Wartungskosten waren also nicht wirklich hoch. EDIT 2: der PC ist jetzt übrigens 7 Jahre alt... Geändert von Soulfly (2004-08-26 um 16:43:56 Uhr) |
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#20 (im Thread / einzeln) |
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Hardcore Member
Registriert: 2002-10-19
Beiträge: 1.707
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Re: Ist Overclocking asozial und inhuman?
ohne worte |
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