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Pana
2011-04-04, 16:22:36
Ist jemand von Euch in dem Thema "drin"? Mich persönlich interessieren Finanzprodukte nicht und ich verstehe sie häufig auch nur oberflächlich. Ich kann nicht beurtelen, was für mich eine gute Lösung ist - und was nicht. Meine Hausbank möchte mir gerne eine "Riester-Geschichte" verkaufen (klar, damit verdienen die Geld), am Stammtisch sagt man sich aber, es würde sich für einen Single ohne Kinder nicht lohnen.

Folgendes habe ich in der Pipeline:

1 x Betriebliche Altersvorsorge. Hier bin ich an die Allianz gebunden und kann zwischen zwei Modellen wählen (Sichherheitsorientiert bzw. Risikoorientiert).

1 x ? Meine Bank möchte, dass ich riester. Aber kann ich mein Geld nich noch sinnvoller investieren? Allerdings kommt ein Verlustrisiko auch nicht in Frage.

Was meint Ihr? Empfehlungen?

Die Option "keine Altersvorsorge" und mit 67 in den Kopf schießen ist zwar verlockend, wird aber an meiner Angst scheitern.

Wurschtler
2011-04-04, 16:41:18
Edelmetalle.

Alles andere wird bis dahin, wo du mal im Rentenalter bist, nicht mehr existieren oder massive Verluste eingefahren haben.

Pana
2011-04-04, 16:42:15
Für Edelmetalle brauchst Du Kapital und Gold ist quasi wertlos, auf einen Mythos werde ich sicher nicht setzen. Hier soll es um typische Altersvorosrge gehen, nicht um Kapitalanlagen.

Wurschtler
2011-04-04, 16:46:05
Für Edelmetalle brauchst Du Kapital

Für die Altersvorsorge nicht? :freak:


Hier soll es um typische Altersvorosrge gehen, nicht um Kapitalanlagen.


Okay, habe verstanden, du willst verarscht werden wie jeder andere auch.
Dann nimm die Riester-Rente.

Pana
2011-04-04, 16:52:43
Denk doch mal nach. Um mit Edelmetall eine nennenswerte Rendite zu erzielen benötigt man Kapital zum investieren - und zwar früh. Ich habe jetzt aber keine xxx.000 Euro um in Gold einzusteigen, damit mir die Rendite mein Alter absichert.

Wenn ich in 40 Jahren meine 125.000 Euro in Gold investiere, dann habe ich davon keine Rente. Abgesehen davon ist Gold - wie bereits gesagt - nüchtern betrachtet wertlos und daher für mich uninteressant. Der Mythos kann über nacht platzen.

Würde ich verarscht werden wollen, dann würde ich mir wohl kaum Gedanken machen und um Meinungen fragen - oder?

Und jetzt geh weiter, Du Troll-lol.

revold
2011-04-04, 17:00:19
riester sollte keine option sein. würde da eher noch auf eine lebensversicherung hinweisen.

Pana
2011-04-04, 17:01:33
Warum ist eine Lebensversicherung besser als Riester?

lemonsoda
2011-04-04, 17:01:48
Bei der aktuellen Zinslage könnte es sich lohnen, in eine Immobilie zu investieren. Dazu solltest du aber selbst in einer dafür interessanten Gegend zuhause sein.

Wurschtler
2011-04-04, 17:03:09
Denk doch mal nach. Um mit Edelmetall eine nennenswerte Rendite zu erzielen benötigt man Kapital zum investieren - und zwar früh.


Du kannst auch jeden Monat einfach ein paar Ünzlein kaufen.


Ich habe jetzt aber keine xxx.000 Euro um in Gold einzusteigen, damit mir die Rendite mein Alter absichert.


Und du glaubst ernsthaft, dass wenn du 100 € im Monat in eine Riester-Rente steckst, du abgesichert bist? :freak:
Da kommt zu 99% meiner Meinung nach nichts mehr raus und selbst wenn, dann wird es dir der Staat wegnehmen, weil deine ges. Rente bis dahin schon so weit zusammengeschrupft sein wird, dass aufstocken musst und dir die Riesterrente dann angerechnet wird.

Pana
2011-04-04, 17:03:22
Habe ich mich irgendwie unverständlich ausgedrückt? Eine Immobilie mag ja eine tolle dritte Säule sein - aber da bin ich nicht. Mein Startposting ist eigentlich klar formuliert, woran scheitert jetzt eine Antwort passend zum Thema?

Wurschtler
2011-04-04, 17:04:47
riester sollte keine option sein. würde da eher noch auf eine lebensversicherung hinweisen.

Klar, eine Lebensversicherung ist so ziemlich das Beste, was man aktuell machen kann!
:facepalm:

pest
2011-04-04, 17:06:36
Abgesehen davon ist Gold - wie bereits gesagt - nüchtern betrachtet wertlos und daher für mich uninteressant. Der Mythos kann über nacht platzen.

Der Wert von Gold hat doch kaum was mit dessen Mythos zu tun, sondern mit seiner Seltenheit und dem Aufwand der Förderung.

Pana
2011-04-04, 17:06:57
Du kannst auch jeden Monat einfach ein paar Ünzlein kaufen.Das kannst Du ja so machen ...Und du glaubst ernsthaft, dass wenn du 100 € im Monat in eine Riester-Rente steckst, du abgesichert bist? :freak:Wo steht, dass ich das glaube? Es ist einfach - möglicherweise - ein kleiner Baustein, neben der gesetzlichen Rente, der betrieblichen Altersvorsorge und möglicherweise einer Kapitalanlage, die ich später mal kaufen könnte.
Da kommt zu 99% meiner Meinung nach nichts mehr raus und selbst wenn, dann wird es dir der Staat wegnehmen, weil deine ges. Rente bis dahin schon so weit zusammengeschrupft sein wird, dass aufstocken musst und dir die Riesterrente dann angerechnet wird.Es gibt kein Verlustrisiko, bei Deinen Kapitalanlagen jedoch schon. Außerdem wäre eine Anrechnung zwar ärgerlich, aber es würde die Gemeinschaft entlasten und in meinen Augen kann nur so eine Rentenversicherung funktionieren.

Hast Du noch etwas zu eigentlichen Thema zu sagen?

Pana
2011-04-04, 17:07:34
Der Wert von Gold hat doch kaum was mit dessen Mythos zu tun, sondern mit seiner Seltenheit und dem Aufwand der Förderung.Aber niemand braucht im großen Maßstab Gold. Gold ist wertvoll, weil wir es schön finden. Rationale Gründe gibt es nicht. (http://www.spiegelfechter.com/wordpress/243/mythos-gold)

--

Ich merke schon, hier hat auch niemand mehr Ahnung als ich.

Black-Scorpion
2011-04-04, 17:11:37
Warum ist eine Lebensversicherung besser als Riester?
Weil bei Riester nach der Auszahlung noch Steuern und Sozialversicherung fällig werden. Wird wohl mit purer Absicht gerne vergessen beim anbieten. Das Ding ist von Anfang eine Fehlplanung und eine Sauerei das Gebilde als Rente zu bezeichnen.

Simon Moon
2011-04-04, 17:12:54
Du brauchst für die Altersvorsorge keine Rendite, sondern einen Werterhalt, da Bargeld von der Inflation gefressen wird... und da man mit einer Unze Gold heute in etwa dasselbe Krieg wie vor 100 Jahren, für einen Dollar aber nur noch einen Bruchteil dessen...

Allerdings würd ich auch nicht auf Gold setzen. Hast denn schon ein Haus? Ansonsten investier erstmal darein, das ist schonmal eine gute Altersvorsorge und wenn du dein Haus hast, investier in einen Wohnblock in einer heruntergekommenen Gegend. Da hast du keinen Aufwand mit der Gebäudesanierung und das Amt garantiert dir die Miete...

Pana
2011-04-04, 17:13:00
@Black-Scorpion:

Dafür ist die Einzahlung quasi Steuerfrei. Wie ist das bei einer Lebensversicherung? Steuern fallen doch überall an, die Frage ist doch nur wo: Bei der Einzahlung oder bei der Auszahlung. Oder nicht?

@ Simon Moon:

Eine Immobilie ist doch keine Altersvorsorge für meine Generation. Wenn ich alt bin, dann wird jedes vierte Haus leerstehen. Wenn wäre es eine Option um Kapital anzulegen und Steuern zu sparen. Aber - ich sage es jetzt zum xten Mal - ich Frage hie rnicht nach irgendwelchen Kapitalanlagen, wo ich zehn- oder hunderttausende Euro Startkapital brauche.

Rede ich Chinesisch?

FeuerHoden
2011-04-04, 17:13:18
Aber niemand braucht im großen Maßstab Gold. Gold ist wertvoll, weil wir es schön finden. Rationale Gründe gibt es nicht. (http://www.spiegelfechter.com/wordpress/243/mythos-gold)

--

Ich merke schon, hier hat auch niemand mehr Ahnung als ich.

Es gibt ein paar rationale Gründe, aber egal, du willst nicht in Gold investieren und willst dich auch nicht 'bekehren' an lassen, da ist auch nichts dagegen einzuwenden, also kann mans lassen.

Die Riester Rente lohnt sich nicht für jeden: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528128,00.html

Black-Scorpion
2011-04-04, 17:14:54
Klar, eine Lebensversicherung ist so ziemlich das Beste, was man aktuell machen kann!
:facepalm:
Aber Stur anderen Edelmetalle aufzwingen wollen. Es gibt auch Lebensversicherungen wo man selbst bestimmt in welche Anlage das Geld wandert. Das fängt bei relativ sicheren Rentenfonds an und geht bis zu hoch spekulativen Immobilienfonds.

pest
2011-04-04, 17:15:12
Aber niemand braucht im großen Maßstab Gold. Gold ist wertvoll, weil wir es schön finden. Rationale Gründe gibt es nicht. (http://www.spiegelfechter.com/wordpress/243/mythos-gold)


Ahnung ist also einen zweifelhaften Artikel zu verlinken dessen Meinung du assimiliert hast? Die blaue Mauritius ist natürlich auch so viel wert, weil sie schön ist.

Es ex. mehr als ein rationaler Grund, aber naja lassen wir das

Deathcrush
2011-04-04, 17:15:12
Wir haben z.B. den Templeton Growth (WWK) und fahren eigentlich ganz gut damit. Gut, das die alle dein Geld wollen ist klar, aber bisher habe ich nicht viel negatives darüber gelesen bzw gehört.

Pana
2011-04-04, 17:17:20
Ahnung ist also einen zweifelhaften Artikel zu verlinken dessen Meinung du assimiliert hast? Die blaue Mauritius ist natürlich auch so viel wert, weil sie schön ist.

Es ex. mehr als ein rationaler Grund, aber naja lassen wir das
Zähl mal ein paar auf.

Pana
2011-04-04, 17:18:23
Wir haben z.B. den Templeton Growth (WWK) und fahren eigentlich ganz gut damit. Gut, das die alle dein Geld wollen ist klar, aber bisher habe ich nicht viel negatives darüber gelesen bzw gehört.
Ein Aktienfond als Altersvorsorge? o_O

Black-Scorpion
2011-04-04, 17:20:40
@Black-Scorpion:

Dafür ist die Einzahlung quasi Steuerfrei. Wie ist das bei einer Lebensversicherung? Steuern fallen doch überall an, die Frage ist doch nur wo: Bei der Einzahlung oder bei der Auszahlung. Oder nicht?
Bei einer Versicherung bezahlst du mit dem Beitrag auch die obligatorische Versicherungssteuer.

'edit'
Natürlich muss der Betrag auch bei Auszahlung bei der Steuererklärung angeben werden. Ist aber dennoch keine Vergleich zu Riester. Dort ist alles bei Einzahlung Steuer und SV frei. Der Haken ist wie gesagt das alles bei Auszahlung fällig wird. Das es angerechnet wird ist da nicht einmal das größte Problem.

pest
2011-04-04, 17:21:48
Zähl mal ein paar auf.

Wie auch schon im Sychtel-Thread. Lies bitte was andere geschrieben haben. Zwei rationale Gründe stehen in meinem ersten Post.

Und wärest du bereit dich inhaltlich mit Posts auseinander zu setzen, würde ich auch mehr schreiben.

Pana
2011-04-04, 17:22:58
Du meintest doch gerade, Rieser sei beschissen, weil man Steuern auf die Auszahlungen zahlen muss. Meine Frage war: Wo ist das anders? Jedes Produkt wird doch versteuert. Oder nicht?

Deathcrush
2011-04-04, 17:23:40
Ein Aktienfond als Altersvorsorge? o_O

Und? Wenn ich das mal richtig verstanden habe, kündigt man den Vetrag meinetwegen 5 Jahre vor der Rente, dann wenn die Aktien gut stehen, und schaufelt das Geld dann in eine feste und stabile Anlage.

Wo ist das anders? Jedes Produkt wird doch versteuert. Oder nicht?

Nein. Betriebliche Altervorsorge z.b. nicht. Man zahlt die Beiträge vom Brutto (so viel ich weiss) und dann werden halt im Alter die Abgaben fällig.

Zitat

Steuern
Leistungen, die im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung im Rentenalter ausgezahlt werden, sind zu versteuern. Dies gilt zumindest für die Zahlungen, die auf Beiträgen beruhen, die während der Einzahlungsphase nicht versteuert wurden. Dies wird als nachgelagerte Besteuerung bezeichnet.

Wurschtler
2011-04-04, 17:24:02
Physisches Gold ist beim Kauf steuerfrei.
Und beim Verkauf (Haltedauer > 1 Jahr) ist der Kursgewinn ebenfalls steuerfrei.

Pana
2011-04-04, 17:25:41
Wie auch schon im Sychtel-Thread. Lies bitte was andere geschrieben haben. Zwei rationale Gründe stehen in meinem ersten Post.

Und wärest du bereit dich inhaltlich mit Posts auseinander zu setzen, würde ich auch mehr schreiben.
Du hast was von Seltenheit und der aufwändigen Förderung erzählt. Zwei Gründe die eigentlich gegen Gold sprechen. Meine Frage war: Wer braucht Gold und Du sollst ein paaar Gründe (die es laut Deiner Aussage ja gibt), warum der Wert des Goldes berechtigt ist (komm jetzt nicht mit Seltenheit und Förderung! Das wäre dann ein Faktor wenn man Gold tatsächlich bräuchte).

Versteh doch, wenn Morgen 2/3 der Frauen sagen: "Also Gold ist mir jetzt zu langweilig, ich steh auf Kupfer", dann ist Gold quasi über Nacht wertlos.


Wirf mir nicht vor ich würde Deine Postings nicht lesen ode rnicht verstehen. Dem ist nicht so, nur leider sind Deine Aussagen idR inhaltslos.

MRM
2011-04-04, 17:26:13
Die Riester Rente lohnt sich nicht für jeden: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528128,00.html

Ich denke auch, daß das ein Grund ist zumindest einen kleinen Teil ( aber auch keinesfalls alles ) in Gold anzulegen. Wenns dumm läuft, und deine Rente nicht über die Mindestrente herauskommt, dann werden dir Riesterrente/ Aktienfonds etc angerechnet - mit ganz viel Pech bleibt nix davon übrig ( bzw du bekommst so viel wie ohne Vorsorge ) Generell kann man nur sagen, möglichst breit streuen, nichts auf eine Karte setzen. Dann verliert man nie alles ( es sei denn die Welt geht unter ;) )

Ich weiß auch nicht was du für eine fundierte Beratung hier erwartest - letztlich kennen wir deine Finanzsituation ja auch gar nicht und in die Zukunft sehen kann auch niemand. Vielleicht kann dir ein unabhängiger ( also von dir bezahlter ) Anlageberater weiterhelfen - andererseits, wenns ums Geld geht ist sich meist jeder selbst der nächste, daher vertraue ich den Beratern auch nicht unbedingt ... ist schon eine schwierige Sache.

Versteh doch, wenn Morgen 2/3 der Frauen sagen: "Also Gold ist mir jetzt zu langweilig, ich steh auf Kupfer", dann ist Gold quasi über Nacht wertlos. Ist aber in den letzten Jahrtausenden nicht passiert ;) - und wer kann dir garantieren, daß nicht auch eine Staatsanleihe wertlos wird? Über Konkurs für Staaten aufkosten privater Gläubiger wird ja schon offen in der EU diskutiert - letztlich ist nichts sicher - ( außer der Tod natürlich )

derpinguin
2011-04-04, 17:26:59
Da einige Posts nicht wirklich zielführend sind nochmal der Hinweis: der TE hat das ein oder andere ausgeschlossen, er wird seine Gründe haben. Deswegen muss man ihn nicht ankacken oder als Depp darstellen. Danke.

Pana
2011-04-04, 17:27:16
.... betribliche Altervorsorge z.b. nicht. Man zahlt die Beiträge vom Brutto (so viel ich weiss) und dann werden halt im Alter die Abgaben fällig.Natürlich zahlst Du bei einer betrieblichen Rente Steuern, aber halt erst auf die Auszahlungen. Das schreibe ich doch die ganze Zeit: Jedes Produkt wird besteuert, entweder bei der Einzahlung oder später bei der Auszahlung. Lies doch was ich schreibe :)

Ein Aktienfonds kann ins Minus gehen, daher finde ich das für eine reine Altersvorsorge viel zu riskant.

Black-Scorpion
2011-04-04, 17:30:57
Lieber jeden Monat ein paar Cent Steuern zahlen wie bei der Auszahlung einen Batzen loswerden. Man hat sich die Kohle ja angelegt um im Alter was davon zu haben und nicht einen nicht gerade kleinen Teil Vater Staat zu schenken. ;)

Deathcrush
2011-04-04, 17:31:10
Ein Aktienfonds kann ins Minus gehen, daher finde ich das für eine reine Altersvorsorge viel zu riskant.

Ein Risiko gibt es immer. Deshalb verteilen wir unser Geld auch fein. Riesterente (2 Kinder), Aktienfonds, Eigenheim und betriebl. Altervorsorge.

Pana
2011-04-04, 17:33:33
Lieber jeden Monat ein paar Cent Steuern zahlen wie bei der Auszahlung einen Batzen loswerden. Man hat sich die Kohle ja angelegt um im Alter was davon zu haben und nicht einen nicht gerade kleinen Teil Vater Staat zu schenken. ;)
Du schenkst doch IMMER einen Teil an "Vater Staat" (also an uns selbst). Schau mal:

Ich zahle im Monat 172.50 Euro in die betriebliche Rentenversicherung ein. Davon stammen 22,50 Euro von meinem Artbeitgeber. Da mein Teil vom Bruttolohn abgezogen wird, zahle ich effektiv nur 79,12 Euro im Monat. Ich bekomme also quasi knapp 100 Euro im Monat "geschenkt". Und als Rentner werde ich weniger Einkommen haben und niedriger besteuert werden. Das lohnt sich, denn ich werde niemals mehr Steuern zahlen müssen (prozentual) als ich heute bei der Einzahlung spare.

Black-Scorpion
2011-04-04, 17:44:51
Du schenkst doch IMMER einen Teil an "Vater Staat" (also an uns selbst). Schau mal:

Ich zahle im Monat 172.50 Euro in die betriebliche Rentenversicherung ein. Davon stammen 22,50 Euro von meinem Artbeitgeber. Da mein Teil vom Bruttolohn abgezogen wird, zahle ich effektiv nur 79,12 Euro im Monat. Ich bekomme also quasi knapp 100 Euro im Monat "geschenkt". Und als Rentner werde ich weniger Einkommen haben und niedriger besteuert werden. Das lohnt sich, denn ich werde niemals mehr Steuern zahlen müssen (prozentual) als ich heute bei der Einzahlung spare.
Du vergisst dabei das es bei der Lohnsteuer von - bis in der Tabelle gibt. Es kann seine das du trotz Lohnsteuer auf deine Rentenversicherung nicht einen Cent mehr Lohnsteuer zahlen musst. Dafür aber bei der Auszahlung. Und die kommt auf jeden Fall.

Pana
2011-04-04, 17:48:55
Ich verstehe Dich an dieser Stelle nicht mehr.

Simon Moon
2011-04-04, 17:49:06
Eine Immobilie ist doch keine Altersvorsorge für meine Generation. Wenn ich alt bin, dann wird jedes vierte Haus leerstehen. Wenn wäre es eine Option um Kapital anzulegen und Steuern zu sparen. Aber - ich sage es jetzt zum xten Mal - ich Frage hie rnicht nach irgendwelchen Kapitalanlagen, wo ich zehn- oder hunderttausende Euro Startkapital brauche.


Bei dieser Prognose wirst du keine sichere Altersvorsorge finden.

Nebenbei, wenn du erstmal dein Haus abbezahlt hast, kannst du mit der Hypothek darauf und etwas Eigenkapital durchaus einen Kredit für einen (kleineren) Wohnblock bekommen. Dabei kannst du davon ausgehen, insbesondere mit der jetzigen Entwicklung in Afrika, es nur ein absurde Prognose ist, dass Deutschland in 50 Jahren ausgestorben ist. Die zukünftige Entwicklung kann man eher an der Schweiz (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/01/new.html?gnpID=2011-574) erkennen, welche jetzt schon durch Migration rasend wächst...

Aber die eierlegende Wollmichsau, also ein Finanzkonstrukt das renditestark, risikoarm und verständlich ist, gibts mMn. nicht. Sowas hatte bspw. Lehman im Angebot, wobei es da natürlich mit der verständlichkeit happerte, was das Vertrauen der Märke in die Bank erschütterte. Riesterrente ist dann risikoarm und vielleicht sogar verständlich, wirft aber kaum noch rendite ab. Bleibt nur noch verständlich, renditestark und riskant...

lemonsoda
2011-04-04, 17:50:46
Rede ich Chinesisch?

Nein, eher Blödsinn!

Pana
2011-04-04, 17:51:47
@ Simon Moon:

Kannst Du jetzt mal die Finger stillhalten? Geh doch einfach in Deinen Anus-Thread. Für eine Immobile fehlt das Grundkapital und eine Immobile ist auch nicht in der zweiten Schicht der Altersvorsorge zu finden - und nach dieser hatte ich gefragt. Du bist einfach Off-Topic. Und jetzt geh bitte, bitte!

Simon Moon
2011-04-04, 18:00:11
Die Alternativen der 2. Schicht hast du ja schon aufgezählt - wenn nur das für dich in Frage kommt, dann entscheid dich halt dazwischen... Du bist der einzige hier, der selber ausrechnen kann, was für dich in dem konkreten Fall am Besten ist... :rolleyes:

Schlussendlich hast du den Thread ja auch nur zum trollen aufgemacht ;D

PS: Das Forum hier ist kompetenter für Analfragen, als für Finanzfragen, das solltest du wissen.

derwalde
2011-04-04, 18:07:01
Jeden Monat ein paar Scheine ins Kopfkissen scheint das Richtige für dich zu sein.

FeuerHoden
2011-04-04, 19:06:30
@Computer

Wenn es vorrangig um die Sicherheit der investierten Summe geht würde ich Bausparen, allerdings nur auf 7-8 Jahre. Verlängern kann man sowieso, da sagt keine Bank nein, der Vorteil ist aber dass man sich alle paar Jahre nochmal überlegen kann was man mit dem Geld macht. Du kannst den einzuzahlenden Betrag alle paar Jahre auf deine Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen und in 7 Jahren kann sich viel ändern, und leider auch zum schlechteren.
Das ist ein Tausch Flexibilität gegen Rendite, denn auch Rendite ist nicht alles.

Ich hatte mal ein Angebot für einen Aktienfond das ganz gut klang:

Laufzeit 7 Jahre
100% Kapitalgarantie
80% Höchststandsgarantie

Allerdings nicht monatlich einzubezahlen sondern einmal als Fixbetrag. Das ist heute für dich uninteressant, aber wenn du in 7 Jahren deinen Bausparer ausbezahlt bekommst wäre so ein Aktienfond der nächste Schritt. Gleiche Flexibilität, mehr Rendite.
Nebenbei kannst ja einen neuen Bausparer aufmachen und das Spiel alle paar Jahre wiederholen, oder immer weiter diversifizieren, da ein Bausparer, da ein Fond, und wer weiß was dich dann in 14-16 Jahren interessiert.

Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein.

Pana
2011-04-04, 19:10:29
Wow, die erste Antwort, mit der ich was anfangen kann. Dafür vielen Dank.

Phobos
2011-04-04, 20:20:39
Um eine Altersvorsorge sinnvoll zu planen, müsste man auch wissen wie man die eigene Zukunft plant, was man im Alter noch gerne durchziehen möchte, ob Familienplanung ein Thema ist, wohin man beruflich will, ...
Wenn ich mir darüber noch überhaupt nicht im klaren bin, dann würde ich z.B. keine unflexiblen Lösungen wählen, in die man jahrzehntenlang einzahlt, es sich dann aber herausstellt, dass man des Geld viel früher sinnvoller investieren hätte können.
Wahrscheinlich wird wie bei Vielem eine gesunde Mischung am risikoärmsten sein und dafür auch etwas abwerfen.
Zahlt dein Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen - liegt dein Einkommen nicht über den zulässigen Höchstgrenzen, dann ist ein kleiner Bausparer sicher nicht verkehrt um schlichtweg nur mal die Förderungen mitzunehmen.
Riester kann soviel ich mir bis jetzt zusammengereimt hab unter Umständen auch nicht so verkehrt sein, wobei da bei vielen Banken auch viel Schindluder getrieben wird.
Ich würd mir halt auch Gedanken machen wie weit ich in meinem Beruf voran kommen kann - sind ein Studium oder andere Weiterbildungsmaßnahmen eine Alternative? Laufe ich momentan Gefahr arbeitslos zu werden oder verdiene ich eher schlecht als recht, dann würde ich erst mal versuchen in die berufliche Zukunft zu investieren, also mich ewig über niedrigen Lohn zu ärgern, geschweige denn Geld fürs Alter auf die Seite zu legen.

FeuerHoden
2011-04-04, 22:41:57
Wow, die erste Antwort, mit der ich was anfangen kann. Dafür vielen Dank.

Bitte gerne. :)

Kannst dir ja mal die Online Bausparrechner verschiedener Banken ansehen, 6-8 Jahre sind gängige Laufzeiten, 10 Jahre gehen auch, ich weiß nicht ob dir das eher liegt, die Rendite wäre da aber einen tick höher.

Solche Fonds mit Kapital- und Höchststandsgarantie gibts zwar nicht immer, aber immer mal wieder. Über die mögliche Rendite schweigen sich die Banken aber aus, eh klar weil du ja unterschreibst dass du einverstanden bist wenn du nach 7 Jahren nur deine Kohle wiederbekommst.

Als mögliche Übernächste Stufe könnte man in einen anderen Fond investieren der eine ähnliche Zusammensetzung wie der kapitalgarantierte hat, mit dem Unterschied das man wirklich binnen 72 Stunden wieder aussteigen kann wenn man ganz dringend Geld braucht. Der Nachteil ist halt dass die Kapitalgarantie fehlt, aber wenn du schon 3x diversifiziert bist machen 2% Verlust nicht soviel aus.
Kannst ja auch so investieren dass du 80% in den kapitalgarantierten und 20% in den freien Fond steckst, somit fünftelst du auch das Risiko.

Aber egal, das wird langsam zu spezifisch. Ich will nur zeigen dass das Modell '7 Jahre Laufzeit' breite Möglichkeiten an flexibilität und diversifikation bietet, bis zur Rente kannst 5-6 mal umschichten (ich weiß ja nicht wie alt du bist :D), und wenn mal eine breite Basis an kapitalgarantiertem Ertrag da ist wird dir jeder Berater sagen dass die Diversifikation ruhig etwas mehr in Richtung Risiko gehen kann, nicht viel, aber ein Bisschen.
Alternativ kannst du aber auch die Laufzeiten verlängern, das Interesse dazu kommt dann wenn man etwas ruhiger und gesetzter ist, dann steigen zwar die Renditen, aber es ist dir nicht mehr so wichtig. :D

Poekel
2011-04-05, 00:48:55
@Computer

Wenn es vorrangig um die Sicherheit der investierten Summe geht würde ich Bausparen, allerdings nur auf 7-8 Jahre. Verlängern kann man sowieso, da sagt keine Bank nein, der Vorteil ist aber dass man sich alle paar Jahre nochmal überlegen kann was man mit dem Geld macht. Du kannst den einzuzahlenden Betrag alle paar Jahre auf deine Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen und in 7 Jahren kann sich viel ändern, und leider auch zum schlechteren.
Das ist ein Tausch Flexibilität gegen Rendite, denn auch Rendite ist nicht alles.

Ich hatte mal ein Angebot für einen Aktienfond das ganz gut klang:

Laufzeit 7 Jahre
100% Kapitalgarantie
80% Höchststandsgarantie

Allerdings nicht monatlich einzubezahlen sondern einmal als Fixbetrag. Das ist heute für dich uninteressant, aber wenn du in 7 Jahren deinen Bausparer ausbezahlt bekommst wäre so ein Aktienfond der nächste Schritt. Gleiche Flexibilität, mehr Rendite.
Nebenbei kannst ja einen neuen Bausparer aufmachen und das Spiel alle paar Jahre wiederholen, oder immer weiter diversifizieren, da ein Bausparer, da ein Fond, und wer weiß was dich dann in 14-16 Jahren interessiert.

Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein.
Evtl. wäre das umgekehrt auch nicht so verkehrt. Das große Problem bei z. B. Aktien und Aktienfonds für die Alterssicherung ist ja vor allem, dass man evtl. Kursstürze zu Rentenbeginn nicht verkraften kann.

Anders sieht es aus, wenn man gerade damit beginnt, seine Alterssicherung aufzubauen. In diesem Fall würden bei Kursstürzen mehr Fonds- bzw. Aktienanteile erworben, die die Verluste durch die Stürze auf längere Sicht ausgleichen können. Wichtig wäre aber wohl eine Konzentration auf stabile Aktien oder Fonds, die in stabile Aktien (die evtl. auch vergleichsweise hohe Dividenden zahlen ohne Reinvestitionen zu vernachlässigen) investieren.

Je näher man dann zum Renteneintritt kommt, desto stärker schichtet man auf Anlageformen um, die eine bestimmte Mindestauszahlung garantieren, wie beispielsweise den genannten Bausparvertrag.

Prinzipiell also zu Beginn, wenn monatlich fixe Zahlungen vorgesehen sind und die Einstiegssumme gering ist, mehr Risiko, das dann im Zeitverlauf immer weiter abgebaut werden sollte

tobife
2011-04-05, 01:04:54
Beim Thema Altersvorsorge muß man vorsichtig sein. Wenn man drei Leute fragt, hat man fünf Meinungen. Ich war auch lange am überlegen, was ich machen soll. Riester kam nicht in Frage. Die Nachteile wurden hier schon genannt. Lebensversicherungen bringen auch nicht mehr viel. Für Gold fehlt das Kapital. Immobillien sind so eine Sache. Man weiß nicht, wie sich der Markt entwickelt. Bekannte von mir haben ein Haus, das massiv an Wert verloren hat (das Umfeld hat sich negativ verändert). Ich investiere jetzt in Investment-Fonds. 80% sind sicher angelegt, 20% gehen in Risikogeschäfte. Das Ganze läuft, bis ich in Rente gehe. Aber: Ich kann bei finanziellen Engpässen den Betrag reduzieren (wirkt sich natürlich auf die Gesamtsumme aus) oder auch eine Zeit lang erhöhen (wenn es finanziell gut läuft, erhöht die Gesamtsumme). Bis jetzt hat sich das gelohnt.


tobife

FeuerHoden
2011-04-05, 01:21:43
Du hast damit recht das Anfangs mehr Risiko weniger möglichen Verlust bedeutet weil die Investitionssumme noch gering ist.
Edit: Es ist aber auch so das Geld welches man am Anfang verliert keinen langfristigen Ertrag mehr bringt. Der prozentuelle Verlust zu einem späteren Zeitpunkt ist geringer als gleich zu Anfang.

Mein Gedanke war das er nach dem Bausparer mal eine Basis hat und sich die Richtung dann neu aussuchen kann. Ich denke dass er sich mit einer soliden Basis wohler fühlt und erst später wenn er ein gewisses Polster hat bereit wäre einen Schritt weiter zu gehen.
Wie auch immer, so in der Form würd ichs machen.

Ergänzend wäre noch ein kleines Sparbuch sinnvoll um solche Sachen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie Boni und eventuelle Geldsegen zwischenzeitlich zu parken bis der Bausparer/Fond ausbezahlt wird und man neu sortiert.

Es sei noch erwähnt bei aller Sparerei noch genügend Luft auf dem Girokonto zu lassen. Ein kurzer Absturz in den Disporahmen kann schonmal vorkommen, aber wenn ein hoher monatlicher Einzahlungsbetrag mit dazu beiträgt in den Dispo zu geraten ist all die Sparerei für die Katz und der Zinsertrag von nem ganzen Jahr ist weg. Der Dispozinsatz entspricht nämlich einem vielfachen des Zinsertrags eines Bausparers.

JAniCHEF
2011-04-05, 01:55:33
Also ich lese mir jetzt nicht die weiteren Kommentare durch, weils einfach zuviel bullshit auf der ersten Seite stand.

Eine BAV hat diesen vorteil

Normale AV zb.

Brutto 2500
- Sozialabgaben
- Steuern
------------
Netto: 1600€

gehen wir jetzt mal von aus du steckst 100 in die private Altersvorsorge
bleiben dir

Verfügbares Netto 1500€


Nun ne AV mit BAV

Brutto 2500
- 100 / 200 für die BAV

Neues Brutto 2400/2300€
- Sozialabgaben
- Steuern

------
Verfügbares Netto 1550€ / 1500€

durch die bav hast du ein kleineres zu versteuerndes Brutto hat,darauf SA und ST abgezogen. Du sparst quasi das doppelte an aber hast das selbe.
zudem kannste noch deine Vermögenswirksamen leistungen da reinpacken.

Ob nun risikobereit oder sicherheitsorientert, da muss man wissen was für ein Typ du bist, eine risikoanalyse wäre wichtig.

Die Riester Rente die dir die BAnk anbieten will, ist auch ein gutes Produkt. Jedoch tu mir den gefallen und schließe ein RiesterRente nicht bei der Bank ab! die produkte sind teuer und du zahlst gebühren für BANK / VERSICHERUNG / und evtl Fondgesellschaft. Wieso dann nicht direkt zu Versicherung.....und wenns auf nen Fondssparplan hinausläuft, direkt zur fondsgesellschaft.

Riester funktioniert so.

du musst in den Vertrag 4% deines Jahreseinkommens 2010 einzahlen.
nehmen wir an du hast 30.000€ verdient, sollten in deinen vertrag
1200€ fließen , 154€ kommen vom Staat jährlich, somit 1046€ die du zahlen müsstest.
somit 87€ im monat. nun kommt der clou warum riester auch für singels interssant ist.
die 1046 darfst du mit deinem steursatz absetzen, sagen wir mal der ist bei 30% kriegst du ca. 300€ über die steuer wieder. bis zu 2100€ kannste durch riester von der steuer absetzen.
das Kapital aus RiesterVerträge kannst du auch in die eigenen 4 wände inverstieren, mit inbegriffen sind dann die jährlichen zulangen
kriegst du noch ein kind gibts jährlich 300€.


BAV : MIt beginn der Rentenalters 100% auszahlung des kapitals oder verrentlichung / ST SA Frei......Im rentenalter SA SV pflichtig.
Riester: 30% auszahlung des kapitals beim rentenalter ...oder verrentlichung/ ST frei.....im Rentenalter ST pflichtig. Einsatz für die eingene immobilie möglich.
154€ jährliche zulage , mögliche absetzung von der steuer , 300€ wenn du nen kind hast oben drauf.

3. alternative private Rentenversicherung, aber ich würde mir erstmal eine basis mit einem produkt aus risterrente oder bav machen.

wenn du fragen hast komm auf mich zu ;)

JAniCHEF
2011-04-05, 02:06:48
die idee ständig bausparer abzuschließen ist sagen wir mal nicht gerade effizient.
auf einen bausparer kriegste 2%-4% zinsen ....je höher die zinsen umso höher der zinssatz für den günstigen kredit.

4% kriegt man zur zeit bei der alten leipziger nach 7 jahren, mit abschlusskosten etc. ist es jedoch sinnlos da kann man das geld auch aufm festgeldkonto legen wenn man sich son geringen zinssatz sichern will.

es gibt fonds wie zb der carmingac patrionne a , der arbeitet konstat wie ein uhrwerk mit durschnitlich 8% rendite jedes jahr! in der wirtschaftskrise hat er sogar noch gewinn gemacht.
son fonds kannste durch eine riester rente abdecken wenn du risikobereiter bist.

Poekel
2011-04-05, 02:18:05
Du hast damit recht das Anfangs mehr Risiko weniger möglichen Verlust bedeutet weil die Investitionssumme noch gering ist.
Edit: Es ist aber auch so das Geld welches man am Anfang verliert keinen langfristigen Ertrag mehr bringt. Der prozentuelle Verlust zu einem späteren Zeitpunkt ist geringer als gleich zu Anfang.

Es geht dabei mehr darum, dass das Risiko nicht aufgrund der geringen Summe gering ist, sondern dass durch fixe regelmäßige Investitionen Kursschwankungen ausgeglichen werden. Wenn man jeden Monat für 100€ in einen Dax-Fond investiert, kauft man bei steigenden Preisen automatisch weniger Anteile, bei fallenden automatisch mehr. Dadurch kann man auch bei fallenden Kursen profitieren, wobei das Risiko ansteigt, je länger man die Anteile hält (wenn nach 10 Jahren hoher Kurse diese plötzlich fallen, muss man in der Lage sein, ein paar weitere Jahre so weiterzumachen; und man geht davon aus, dass Aktienkurse mittel- und langfristig steigen).

Hier noch mehr dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittskosteneffekt
http://de.wikipedia.org/wiki/Fondssparplan

FeuerHoden
2011-04-05, 13:11:45
Eure beiden Beispiele sind für sich sinnvoll und logisch. Aber hat der carmingac patrionne a eine Kapitalgarantie? Gibt es Kapitalgarantierte Fonds die ähnlich strukturiert sind wie der carmingac patrionne a?
Beim DAX Fond fehlt ja auch die Kapitalgarantie. Das war ja damals für mich das schlagende Argument: Verlust unmöglich!

Wer mehr Rendite will muss entweder Flexbilität oder Sicherheit eintauschen, aber das ist ja bekannt.

Franconian
2011-04-05, 16:10:12
Ich habe mein Geld seit Jahren in einen stabilen Immobilienfonds angelegt, der seit zig Jahren gut Gewinn abwirft.

http://www.onvista.de/fonds/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=107282&PERIOD=6#chart

Zusätzlich liegt noch ein kleinerer Betrag auf einem uralten Bausparer, der wirft 5,2 % ab, das Geld fass ich erstmal nicht an, wäre ja auch Unsinn.

Weiterhin hab ich seit ~ 8 Jahren eine private Rentenversicherung, kaptialgebunden in die ich monatlich ~ 60 € einzahle.

Rentenversicherung deshalb, weil im Gegensatz zur Lebensversicherung der Todesfall nicht abgesichert ist, der kostet natürlich unnötig. ("Unnötig" in meinem Fall, für jemanden mit Familie ist natürlch eine LV die bessere Wahl als eine RV).

/dev/NULL
2011-04-05, 17:13:04
Wenn man wenig verdient und irgendwann kaufen will kann sich ein Wohn Riester lohnen, da gibt es dann aj Wohnungsbauprämie und Co vom Staat extra.
Für einen normal Sterblichen sind die Grenzen (imho 21k€/a als Single) aber zu schnell erreicht und damit sinnlos.

Ich persönlich hab ne alte LV von '96 (lohnt jetzt imho weniger), einen Riestervertrag (weil man den eben bräuchte mit Kindern auch netten Bonus) und ansonsten ein paar Aktien zum spielen und nen Tagesgeldkonto.
Werde wohl jetzt ein bisschen Festgeld anlegen, bzw monatlich was sparen. Laut Finanztest soll das ADAC Traumsparen (http://www.adac.de/produkte/finanzdienste/sparprodukte/sparprodukte_zielsparen.aspx?ComponentId=3906&SourcePageId=2932) derzeit gute Konditionen geben (4,2% bei 10Jahre Laufzeit). Das dann da uU Anlage KAP dazukommt ist klar, aber bei fast allen Anlage Produkten so.

Aber tröste Dich: Mir geht es ähnlich wie dir, keinen Plan was toll ist, also spare ich auf nem Tagesgeldkonto und warte drauf das mir was einfällt (oder ich ne Immobilie kaufe). Wichtig ist imho: sparen, wo/wie ist eher zweitrangig.. Hauptsache man legt was bei Seite.

Khaane
2011-04-05, 18:38:46
Edelmetalle.

Alles andere wird bis dahin, wo du mal im Rentenalter bist, nicht mehr existieren oder massive Verluste eingefahren haben.

Dümmer kann man Geld nicht anlegen, die sicherste und beste Anlagevariante ist immer noch die "Immobilie" - Für kleines Geld eine Eigentumswohnung, für großes Geld "Gewerbeimmobilien". :)

Ich persönlich setze auf Kapitallebensversicherungen in Verbindung mit diversen Immobilien - Vorallem zahlen sich vermietete Immobilien von selbst ab. :D

Senior Sanchez
2011-11-12, 20:00:54
Ich wärme mal den Thread wieder auf.

@Computer
Hast du dich jetzt eigentlich für eine Variante entschieden?

Ich persönlich finde die Idee der Riesterrente eigentlich nicht schlecht, aber ich tue mich, genauso wie du, extrem schwer, die verschiedenen Variationen abzuwägen.

FeuerHoden
2011-11-12, 20:04:44
Wird Riester nicht auf die Rente aufgerechnet und ist somit ein Nullsummenspiel wenn nicht sogar ein Minus? Und mir gefällt nicht dass der Staat da bezuschusst, ist doch in Summe das gleiche wenn man sich ein paar Jahre früher in die Frühpension schicken lässt.

Senior Sanchez
2011-11-12, 20:34:49
Wird Riester nicht auf die Rente aufgerechnet und ist somit ein Nullsummenspiel wenn nicht sogar ein Minus? Und mir gefällt nicht dass der Staat da bezuschusst, ist doch in Summe das gleiche wenn man sich ein paar Jahre früher in die Frühpension schicken lässt.

Gute Frage!

Ich habe jetzt mal im Internet nachgelesen und es scheint, dass es auf die Rente aufgerechnet wird. Allerdings wird dort immer als Argumentation angeführt, dass man im Rentenalter in der Regel steuerlich wesentlich besser gestellt ist (aufgrund des niedrigeren Einkommens) und es sich somit lohnt.

Man bekommt ja bei Riester nicht nur Zulagen sondern hat eben jetzt schon einen Steuervorteil.

IronMan1
2011-11-13, 11:17:44
also erstmal sollte man in was investieren wo die Nachfrage in den 30-50Jahren steigen wird :)

- Immobilien eher weniger da wie schon einer hier sagte aufgrund der alternden Bevölkerung, dass jedes 4 Haus leerstehen wird...ausser man wohnt vielleicht drin wobei die rund um Kosten wohl viel höher sein werden als ein Ersparniss der Nettokaltmiete :rolleyes:

- Gold ist auch sehr unsicher...kann mir schon gut vorstellen, dass Gold irgendwann uninteressant wird...denke ma wenn es bald um Verteilungskämpfe wie Nahrung, Treibstoff, Plätze in Altenheimen usw geht wird die Menschheit andere Probleme haben wie Gold

Wer langfristig anlegen will sollte es aufkeinen Fall in Geld oder sonst was machen :) eher beständige Sachen kaufen damit man fürs Alter was zum tauschen oder verkaufen hat

- Treibstoff (Benzin, Diesel, Heizöl, Kerosin)..im Garten par Tanks und einfach liegen lassen

- Oldtimer...alte wertvolle Autos verlieren praktisch NIE den Wert :)

- was wird es im Alter viel geben? richtig Alte Leute also sollte man auch in diese Richtung investieren :) sprich sich an AGs oder Immobilienanteilen beteiligen die sich bevorzugt im Alte Leute kümmern :) sich in Altenheime einkaufen oder selbst Mehrfamilienhäuser kaufen die speziell auf alte Leute ausgerichtet sind :)

Senior Sanchez
2011-11-13, 11:51:26
Also wenn man es so sieht, kann man doch eigentlich in nichts langfristig investieren. ;)

Es gibt immer mindestens eine Möglichkeit, warum das Investmentgut irgendwann nicht mehr attraktiv sein wird.

IronMan1
2011-11-13, 12:00:14
Also wenn man es so sieht, kann man doch eigentlich in nichts langfristig investieren. ;)

Es gibt immer mindestens eine Möglichkeit, warum das Investmentgut irgendwann nicht mehr attraktiv sein wird.
Gibt auch noch Möglichkeiten wo man in Trinkwasservorkommen investieren kann :) sowas wird bei steigender Bevölkerungszahl durchaus IMMER attraktiv sein :) lieber nicht in Luxus investieren sondern in Sachen die in sehr vielen Jahren knapp sind...denn wenn man heute für 1,50€ Super einkauft und ihn in 30Jahren für 15€ den Liter verkauft (was durchhaus realistisch ist) hat man einen 10 fachen Gewinn...welche Anlage ist so attraktiv?

ux-3
2011-11-13, 12:10:30
Eine halbwegs sinnvolle Planung der Alterssicherung trifft eigentlich immer auf die eine Schlüsselfrage:

Wie sieht meine Welt aus, wenn ich alt bin?

Davon hängt eigentlich alles ab. Jede Investition in die eigene Absicherung bedarf einer Analyse der kommenden (privaten und globalen) Risiken. Welche Risiken lassen sich leicht absichern, welche nur schlecht und welche gar nicht? Wie weit muss man in die Zukunft schauen? Was ist, wenn man nicht wirklich in die Zukunft schauen kann?

IronMan1
2011-11-13, 12:43:17
Eine halbwegs sinnvolle Planung der Alterssicherung trifft eigentlich immer auf die eine Schlüsselfrage:

Wie sieht meine Welt aus, wenn ich alt bin?

Davon hängt eigentlich alles ab. Jede Investition in die eigene Absicherung bedarf einer Analyse der kommenden (privaten und globalen) Risiken. Welche Risiken lassen sich leicht absichern, welche nur schlecht und welche gar nicht? Wie weit muss man in die Zukunft schauen? Was ist, wenn man nicht wirklich in die Zukunft schauen kann?
naja gut einige Sachen sind ja absehbar wie dass das Erdöl knapp wird was es Sinnvoll macht sich Erdöl 20-30Jahre zu Zuhause zu bunkern, oder das wir immer mehr Altersheime brauchen (auch da ist es dann Sinnvoll zu investieren) oder Wasserknappheit...usw

Blackpitty
2011-11-13, 12:49:35
Gibt auch noch Möglichkeiten wo man in Trinkwasservorkommen investieren kann :) sowas wird bei steigender Bevölkerungszahl durchaus IMMER attraktiv sein :) lieber nicht in Luxus investieren sondern in Sachen die in sehr vielen Jahren knapp sind...denn wenn man heute für 1,50€ Super einkauft und ihn in 30Jahren für 15€ den Liter verkauft (was durchhaus realistisch ist) hat man einen 10 fachen Gewinn...welche Anlage ist so attraktiv?

nur wird dir kein Mensch den alten Sprit abkaufen, da dieser nach so vielen Jahren Wertlos ist

ux-3
2011-11-13, 12:59:43
naja gut einige Sachen sind ja absehbar wie dass das Erdöl knapp wird was es Sinnvoll macht sich Erdöl 20-30Jahre zu Zuhause zu bunkern, oder das wir immer mehr Altersheime brauchen (auch da ist es dann Sinnvoll zu investieren) oder Wasserknappheit...usw


Du gehst in deiner Analys stillschweigend davon aus, dass "dann"
a) die vergleichsweise wenigen Erwerbstätgen in Altersheimen arbeiten wollen
b) die Finanzierung dieser Altersheimplätze gesichert ist.

Bei beidem wäre ich mir nicht so sicher.

Zu dem Vorschlag, Erdöl für 20 Jahre daheim zu bunkern sag ich mal lieber nichts.

IronMan1
2011-11-13, 13:06:59
naja Erdöl wird nicht schlecht..die riesigen Reservevorkommen die wir haben sind sicher auch schon Jahrzehnte in irgendwelchen Tanks :rolleyes:

und klar ist die Finanzierung der Altersheime gesichert..DURCH DIE RENTE...und wenn man zb HEUTE schon in sein Altersheim von MORGEN investieren würde hätte man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe :)

eine erstklassige Versicherung im Alter und man müsste sich kein Kopf machen :)

ux-3
2011-11-13, 13:36:52
und klar ist die Finanzierung der Altersheime gesichert..DURCH DIE RENTE...und wenn man zb HEUTE schon in sein Altersheim von MORGEN investieren würde hätte man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe :)

Soll das jetzt ein Witz sein? Wenn die Rente so sicher wäre, wozu dann der Thread? Hast du eine Ahnung, was ein Platz im Heim heute schon kostet? Was er bei einer Verschiebung von Angebot und Nachfrage kosten würde?
Die meisten Renten reichen überhaupt nicht aus, einen solchen Platz zu bezahlen - heute schon nicht!


naja Erdöl wird nicht schlecht..die riesigen Reservevorkommen die wir haben sind sicher auch schon Jahrzehnte in irgendwelchen Tanks :rolleyes:

Schlecht vielleicht nicht, aber du must einen sehr großen Tank bauen, wenn du davon Jahrzehnte leben willst. Und du hast Umweltauflagen zu erfüllen. Das ist einfach weltfremd.

Senior Sanchez
2011-11-13, 13:42:23
Soll das jetzt ein Witz sein? Wenn die Rente so sicher wäre, wozu dann der Thread? Hast du eine Ahnung, was ein Platz im Heim heute schon kostet?

Genau das habe ich mich in dem Moment auch gefragt. ;)

IronMan1
2011-11-13, 14:11:47
Soll das jetzt ein Witz sein? Wenn die Rente so sicher wäre, wozu dann der Thread? Hast du eine Ahnung, was ein Platz im Heim heute schon kostet? Was er bei einer Verschiebung von Angebot und Nachfrage kosten würde?
Die meisten Renten reichen überhaupt nicht aus, einen solchen Platz zu bezahlen - heute schon nicht!




Schlecht vielleicht nicht, aber du must einen sehr großen Tank bauen, wenn du davon Jahrzehnte leben willst. Und du hast Umweltauflagen zu erfüllen. Das ist einfach weltfremd.
was würde denn so ein Tank kosten der 10.000l Benzin beinhalten könnte...naja Problem seh ich vllt drin das es zu erhöhten Diebstahl kommen könnte....Aber sicher wäre die Anlage aufjedenfall da der Ölpreis AUFJEDENFALL steigt und das ist so sicher wie das Armen in der Kirche und da ich zb kein bock hätte da irgendwelche Rohstofffonds in Papierform zu besitzen...lieber das Öl in flüssiger Form auf dem eigenen Grundstück beherbergen :) und erst dann verkaufen wenn das Öl so knapp ist das der Benzin auf um die 10-15€ ist...man braucht NICHTS machen ausser warten

was gibts besseres?

ux-3
2011-11-13, 14:27:24
was würde denn so ein Tank kosten der 10.000l Benzin beinhalten könnte...naja Problem seh ich vllt drin das es zu erhöhten Diebstahl kommen könnte....Aber sicher wäre die Anlage aufjedenfall da der Ölpreis AUFJEDENFALL steigt und das ist so sicher wie das Armen in der Kirche und da ich zb kein bock hätte da irgendwelche Rohstofffonds in Papierform zu besitzen...lieber das Öl in flüssiger Form auf dem eigenen Grundstück beherbergen :) und erst dann verkaufen wenn das Öl so knapp ist das der Benzin auf um die 10-15€ ist...man braucht NICHTS machen ausser warten

was gibts besseres?


Benzin ist nicht Erdöl. Benzin kannst du nicht lange lagern. Dann rechne mal die Kosten für den Tank dazu. Und die Einhaltung der Sicherheitsauflagen. Und das Grundstück, dass du für den Tank brauchst. Die Versicherung für die Zeit.

Noch ein Tipp: Schau mal nach, wie viel Benzin man 1960 von einem durchschnittlichen Monatslohn kaufen kann und wie viel heute. Das sind immerhin 50 Jahre und zwei Ölkrisen.

Der Preis für Öl wird nicht ins utopische steigen, da er nur steigen kann, wenn ihn noch jemand zu bezahlen bereit ist.

Im übrigen, wenn Öl zur Geldanlage wird, dann steigt der Preis schon, während du deinen Tank am Füllen bist.

deepmac
2011-11-13, 14:29:25
Gibt auch noch Möglichkeiten wo man in Trinkwasservorkommen investieren kann :) sowas wird bei steigender Bevölkerungszahl durchaus IMMER attraktiv sein :) lieber nicht in Luxus investieren sondern in Sachen die in sehr vielen Jahren knapp sind...denn wenn man heute für 1,50€ Super einkauft und ihn in 30Jahren für 15€ den Liter verkauft (was durchhaus realistisch ist) hat man einen 10 fachen Gewinn...welche Anlage ist so attraktiv?


Assozial

Annator
2011-11-13, 14:30:22
Kannst das Benzin ja alle halbe Jahre verkaufen und neu kaufen.

Senior Sanchez
2011-11-13, 14:30:36
Zumal, jetzt auf lange Zeit von 40 Jahren oder so gesehen, wer kann da sicher sein, dass es diese große Abhängigkeit zum Öl noch geben wird? Natürlich sieht alles momentan danach aus, aber über so einen langen Zeitraum kann eine ganze Menge passieren.

ux-3
2011-11-13, 14:38:12
Kannst das Benzin ja alle halbe Jahre verkaufen und neu kaufen.

Also 2x pro Jahr ein LKW mit 10kl kommen lassen und einen anderen abfahren lassen. Die Rendite wird ja immer besser. :biggrin:

Ernsthaft: Wenn das so sinnvoll wäre, warum kauft dann nicht jeder schon mal den eigenen Sprit für die Zeit, die er noch Auto fährt? Da spart er doch auch schon viel! Von 10kl kann ich 200 mal tanken - dass sind über 100.000 km. Die verbraucht man in wie viel Jahren? Merkste was?

FeuerHoden
2011-11-13, 22:17:50
Dann lieber ein Zigaretten- und Schnapsdepot anlegen. ;)

Da man die nächsten 40 Jahre ja nun wirklich nicht voraussehen kann würde ich mich bei langfristigen Anlagen kurzfristiger orientieren. Also ca. auf 7-8 Jahre und dann kann man schauen ob man nochmal aufs selbe Pferd setzen will oder nicht.
Und auch bei langfristigen Anlagen sollte man differenzieren soweit man.
Mit beiden Varianten kombiniert kann man alle paar Jahre nochmal differenzieren und umschichten und sich jedes Mal aufs Neue überlegen ob man mehr Wert auf Sicherheit/Stabilität legt oder höchstmöglichen Gewinn.

Man kann auch anders denken und zB. in hochwertige Küchenutensilien und Werkzeug investieren, eine gute Küchenausstattung kann schon ein paar Tausender ausfüllen die man nie wieder im Leben ausgeben muss. Davon hat man ein Leben lang was ohne weitere Kosten und wenn man zu denen gehört die sich den Worst Case ausmalen hat man sogar noch mehr davon, weil Kochen und Handwerken wird man immer müssen. ;)

Wurschtler
2011-11-14, 10:13:29
Assozial


Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! :facepalm:

Angenommen der Vorschlag von IronMan1 funktioniert, was er sowieso nicht tut:
Er erhöht die Nachfrage nach Benzin heute, wo der Preis noch "billig" ist. (1,50€ der Liter) und in 30 Jahren verkauft er wieder, wo der Preis angenommen viel höher ist. (15 €)
Dann erhöht er das Angebot in 30 Jahren, womit er er zu einem Ausgleich der Preise beiträgt, denn durch das von ihm erhöhte Angebot in der Zukunft sinkt der Preis.

Was ist daran jetzt asozial?


Mach mal bitte einen VWL-Einsteigerkurs an einer Volks"hoch"schule, da sollte einem solche Grundkenntnise vermittelt werden.

Wurschtler
2011-11-14, 10:25:20
- Immobilien eher weniger da wie schon einer hier sagte aufgrund der alternden Bevölkerung, dass jedes 4 Haus leerstehen wird...ausser man wohnt vielleicht drin wobei die rund um Kosten wohl viel höher sein werden als ein Ersparniss der Nettokaltmiete :rolleyes:


- was wird es im Alter viel geben? richtig Alte Leute also sollte man auch in diese Richtung investieren :) sprich sich an AGs oder Immobilienanteilen beteiligen die sich bevorzugt im Alte Leute kümmern :) sich in Altenheime einkaufen oder selbst Mehrfamilienhäuser kaufen die speziell auf alte Leute ausgerichtet sind :)

Also was jetzt, erst schreibst du, Immobilien sind nichts, da jedes 4. Haus leerstehen wird und dann empfiehlst du Immobilien, weil es immer mehr alte Leute gibt? :ugly:
Leerstehende Häuser altersgerecht umzubauen wird dann bestimmt niemand machen, wenn altersgerechte Immobilien so der Brüller sind!



- Gold ist auch sehr unsicher...kann mir schon gut vorstellen, dass Gold irgendwann uninteressant wird...denke ma wenn es bald um Verteilungskämpfe wie Nahrung, Treibstoff, Plätze in Altenheimen usw geht wird die Menschheit andere Probleme haben wie Gold


- Oldtimer...alte wertvolle Autos verlieren praktisch NIE den Wert :)


Achso, Gold soll uninteressant, weil die Menschheit bald andere Probleme haben wird wie Gold und es Verteilungskämpfe geben wird.
Aber ausgerechnet Oldtimer sollen dann „praktisch NIE den Wert verlieren“?
Du widersprichst dir ständig selbst.
Als ob sich die Menschheit im "Verteilungskrieg" noch um Oldtimer reißen würde.

Palpatin
2011-11-14, 10:41:07
Dann lieber ein Zigaretten- und Schnapsdepot anlegen. ;)

Weinkeller ftw. Die dürften im Wert ordentlich steigen mit dem Alter. Wenn man dann mit 65 oder 70 merkt das es auch reicht ohne das man die ganzen Weinvorräte verkauft muss, kann man sie ja anderweitig verwerden :D.

Wurschtler
2011-11-14, 11:03:20
Weinkeller ftw. Die dürften im Wert ordentlich steigen mit dem Alter. Wenn man dann mit 65 oder 70 merkt das es auch reicht ohne das man die ganzen Weinvorräte verkauft muss, kann man sie ja anderweitig verwerden :D.


Wein?
Besser Schnaps. Da gibts die meisten Prozent. :D

Gandharva
2011-11-14, 12:39:15
- physische Edelmetalle
- Aktien großer Unternehmen mit hoher Dividende
- Immobilien(fonds) (nur in Ballungszentren -> Landflucht)
- ausgewählte Kunstobjekte
- Tagesgeld

Einige schreiben hier immer wieder das sie für physisches Gold nicht das Kapital haben. Schon mal was von Münzen gehört?

Palpatin
2011-11-14, 12:50:38
Wein?
Besser Schnaps. Da gibts die meisten Prozent. :D
Die Rendite liegt wohl eher im Promillebereich, da kommt man normal nicht drüber sonst ist man hinüber.

FeuerHoden
2011-11-14, 12:54:55
Es gibt auch Grammbarren aber das Problem dabei ist das je kleiner die Menge umso höher der prozentuelle Aufschlag (Agio - Schmelz- und Prägekosten des Erzeugers). Mit kleinen Münzen macht man also zunächst einen größeren Verlust der erst wieder reinkommen muss. Das stört langfristig zwar nicht aber es ist vermeidbar wenn man gleich größere Münzen und Barren kauft. Und nebenbei hat die Goldpreis-Entwicklung der letzten 2-3 Jahre alle Agios mehr als wieder ausgeglichen.

Das angenehme an Gold ist dass man jederzeit kaufen und verkaufen kann, und das persönlich mit Cash auf die Hand und man geht wieder nach Hause. Bis 15.000€ ist keine Unterschrift notwendig, man bindet sich an keine Verträge man kann jederzeit rein oder raus gehen.

Der Threadstarter hat damals aber klar gestellt dass nicht an Gold interessiert ist. ;)

Gandharva
2011-11-14, 12:59:43
Der Threadstarter hat damals aber klar gestellt dass nicht an Gold interessiert ist. ;)
Für mich gehört das aber zu einer guten Altersvorsorge dazu.

Das Wichtigste habe ich oben aber vergessen fällt mir grade ein: Diversifizierung

Wurschtler
2011-11-14, 13:06:02
Der Threadstarter hat damals aber klar gestellt dass nicht an Gold interessiert ist. ;)

Richtig. Hätte er zum Threadstart Gold gekauft, hätte er es noch für 1000 € die Unze bekommen. Heute zahlt er 1300 €.
Selber schuld.

Soll er doch riestern. Da wird er schon noch sehn, was er davon hat, wenn der Euro crasht.

Gandharva
2011-11-14, 13:12:56
Richtig. Hätte er zum Threadstart Gold gekauft, hätte er es noch für 1000 € die Unze bekommen. Heute zahlt er 1300 €.
Selber schuld.
Du überhypst Gold hier imho trotzdem. Deine Posts klingen so als ob du nur in physisches Gold investieren würdest. Gold ist aber nur ein Instrument mit dem man Werterhalt erzielen kann und auch sollte. Denn alles auf ein Pferd zu setzen war noch nie eine gute Strategie.

V2.0
2011-11-14, 13:15:45
Gold ist heute der letzte sichere Hafen und selbst wenn es von 1000+ auf 500 fällt, wird es mehr Wert haben als das heutige Papiergeld.

Gandharva
2011-11-14, 13:20:37
Gold ist heute der letzte sichere Hafen
Sehe ich nicht so.

Eigentlich alles was ich oben gepostet habe (ausgenommen das Tagesgeld) ist ebenso sicher/unsicher wie Gold was den Werterhalt angeht.

Andre
2011-11-14, 13:22:19
Gold ist auch nur noch eine riesige Spekulationsblase. Da kanns genauo schnell wieder runtergehen, wie bei den Aktien. Ich bleibe dabei: Der Mix macht es aus.

Gandharva
2011-11-14, 13:26:08
Gold ist auch nur noch eine riesige Spekulationsblase. Da kanns genauo schnell wieder runtergehen, wie bei den Aktien. Ich bleibe dabei: Der Mix macht es aus.
Meine Rede. :)

-]Vips[-
2011-11-14, 16:36:56
Gold ist auch nur noch eine riesige Spekulationsblase. Da kanns genauo schnell wieder runtergehen, wie bei den Aktien. Ich bleibe dabei: Der Mix macht es aus.

Und wenn es ganz übel kommt dann ist alles, außer Grund und Boden, wertlos ;). Am allersichersten wäre man mit Gold, Silber, Aktien, abbezahltes Haus mit sehr viel Grund und Wald (z.B. Bauernhof), Wissen über Landwirtschaft (so wie früher ohne den ganzen Chemie Dreck), Tiere und Felder mit Getreide usw. usf. aufgestellt. Was bringen einem Aktien, Gold und Silber wenn man diese Werte nicht durch die schlechte Zeit bringen kann?

Das Gold eine Spekulationsblase sei wird schon seit über 2 Jahren propangiert, bei 1000$ behaupteten sehr viel es wird wieder auf 300$ crashen, das Gleiche bei 1200$, 1300$,...... Egal wie hoch oder niedrig Gold war, es wurde immer gesagt es ist zu teuer (dito. Silber). Aber ich hoffe schon lange, dass Silber wieder auf 5$ crasht aber leider passiert das nicht.

Bevor Edelmetalle crashen wird noch in China die Immoblase platzen und dagegen war/ist die US Blase ein Sturm im Wasserglas. In China stehen 65 Millionen Wohnung leer, ganze Städte die für 13 Millionen Einwohner konzipiert wurden sind Geisterstädte. Es wird auf Teufel komm raus gebaut, dabei kosten die Wohnung ab 70.000$ aufwärts.

http://www.youtube.com/watch?v=pbDeS_mXMnM

mfg

ux-3
2011-11-14, 17:07:50
Ich möchte mal bezüglich des Goldes folgendes zu bedenken geben:

Ein Durchschnittsverdiener musste 1960 etwa 60 Arbeitsstunden in eine Feinunze Gold investieren. Diese Feinunze Gold hätte 2005, also nach einem langen Arbeitsleben, nur noch 30 Durchschnittsstundenlöhne bezahlen können.

Zugegeben, beim momentanen Goldboom käme er besser weg. Wer aber heute im Boom kauft, dürfte langfristig eher verlieren.

Wurschtler
2011-11-14, 17:17:30
Ich möchte mal bezüglich des Goldes folgendes zu bedenken geben:

Ein Durchschnittsverdiener musste 1960 etwa 60 Arbeitsstunden in eine Feinunze Gold investieren. Diese Feinunze Gold hätte 2005, also nach einem langen Arbeitsleben, nur noch 30 Durchschnittsstundenlöhne bezahlen können.

Zugegeben, beim momentanen Goldboom käme er besser weg. Wer aber heute im Boom kauft, dürfte langfristig eher verlieren.

Dein Beispiel zeigt eigentlich, dass Gold noch unterbewertet ist.
2005 war es noch massiv unterbewertet.

1960 war Gold ebenfalls noch recht billig.
Aber in den 70ern wurde es auch teurer.

In einer Boom-Phase zu investieren ist ja auch nicht falsch, im Gegenteil, man muss nur wissen, an welcher Stelle der Phase man sich befindet.
Und genau das schätzt die Masse total falsch ein.
Jeder Hinz und Kunz sagte schon bei deutlich niedrigeren Preisen, dass Gold zu teuer oder eine Blase sei.

Erst wenn DIESE Leute damit anfangen Gold zu kaufen, dann ist es vermutlich wirklich schon zu teuer und ein guter Zeitpunkt, um auszusteigen. ;)

Aber das dauert noch eine Weile.
Ich schätze, dass der Gold-Bulle erst ca. auf halbem Weg ist. Das ist noch ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen, denn die größten Preissteigerungen liegen noch vor uns.

ux-3
2011-11-14, 17:40:34
Dein Beispiel zeigt eigentlich, dass Gold noch unterbewertet ist.
2005 war es noch massiv unterbewertet.

1960 war Gold ebenfalls noch recht billig.
Aber in den 70ern wurde es auch teurer.


Sorry, aber das ist keine stringente Argumentation.

Mein Beispiel hätte seine 60 Arbeitsstunden auch über die ganze Zeit mit 3,8% Zinsen anlegen müssen, um 2005 den gleichen Ertrag zu erzielen.
Bei 5,4% Zinsen hätte er seine Arbeitszeit über 45 Jahre erhalten.

IronMan1
2011-11-14, 19:02:59
es MUSS doch irgend eine Anlage geben die 100000000% sicher ist...ich hab vor ein par Monate mit meiner Versicherungsmaklerin gequatscht auch zwecks vorsorge und sie versicherte mir das auch noch in 30-40Jahren Riesterrente Fonds und so gibt..wieso sollte sie denn lügen?:confused:

Pana
2011-11-14, 19:11:36
es MUSS doch irgend eine Anlage geben die 100000000% sicher ist...ich hab vor ein par Monate mit meiner Versicherungsmaklerin gequatscht auch zwecks vorsorge und sie versicherte mir das auch noch in 30-40Jahren Riesterrente Fonds und so gibt..wieso sollte sie denn lügen?:confused:
Trollst Du oder meinst Du das jetzt ernst?

Wurschtler
2011-11-14, 19:13:57
es MUSS doch irgend eine Anlage geben die 100000000% sicher ist...ich hab vor ein par Monate mit meiner Versicherungsmaklerin gequatscht auch zwecks vorsorge und sie versicherte mir das auch noch in 30-40Jahren Riesterrente Fonds und so gibt..wieso sollte sie denn lügen?:confused:


:facepalm:

Die Existenz der Maklerin ist nur auf die Provision durch den Vertragsabschluss angewiesen. Wieso sollte sie denn dann lügen? Wieso nur? :freak:

ux-3
2011-11-14, 19:18:57
es MUSS doch irgend eine Anlage geben die 100000000% sicher ist...

Einen Sarg. Da hast du noch Jahrzehnte was von!

3dzocker
2011-11-14, 21:13:55
Also wenn ich das hier so lese, hab ich 2000 wohl alles falsch gemacht...? Ich habe ne Lebensversicherung die ich mir mit 65 auszahlen lassen kann, ne fondgebundene Rentenvorsorge die ich mir ebenfalls mit 65 auszahlen lassen kann und ne Riester-Rente.

:(

tschau

Senior Sanchez
2011-11-14, 21:38:45
Also wenn ich das hier so lese, hab ich 2000 wohl alles falsch gemacht...? Ich habe ne Lebensversicherung die ich mir mit 65 auszahlen lassen kann, ne fondgebundene Rentenvorsorge die ich mir ebenfalls mit 65 auszahlen lassen kann und ne Riester-Rente.

:(

tschau

Ach sieh das nicht so ernst. ;)
Du weißt doch: "Vorhersagen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen." Insofern solltest du nicht alles für so wichtig nehmen, denn im Grunde weiß eigentlich keiner genau, wie es eben in 40 Jahren sein wird.

Wurschtler
2011-11-15, 09:18:30
Insofern solltest du nicht alles für so wichtig nehmen, denn im Grunde weiß eigentlich keiner genau, wie es eben in 40 Jahren sein wird.

Und genau deswegen ist es absolut naiv und extrem riskant, wenn man sich auf derart lange Laufzeiten einlässt.
Eine 40-jährige Geldanlage ist doch Wahnsinn.

Bis dahin kann sehr viel passieren, ganz unabhängig von der heutigen Krise.

Ich würde diesen Schrott sofort auflösen. (hab ich selber gemacht)

ux-3
2011-11-15, 11:30:52
Nur dann ist deine Wertanlage bei Arbeitslosigkeit rasch aufgebraucht, da sie im Bedarfsfall verbraucht werden muss.

Wurschtler
2011-11-15, 11:31:45
gelöscht

KakYo
2011-11-15, 12:10:24
Hmm,
ich bin jetzt 29 und hab vor kurzem in eine Wohnung investiert (Neubau, 50qm, Speckgürtel einer Großstadt).
Plan ist es jetzt darin zu wohnen und später mit Familie die Wohnung zur Mitfinanzierung eines Hauses zu nutzen.
Nebenher laufen noch Festgelder, ein sehr großer Betrag über 1 Jahr und ein recht kleiner über 7 Jahre.
Gold, hatte ich mir auch überlegt, mich dann aber für Oldtimer entschieden. Hab 3 alte Motorräder mit ziemlich sicherer Wertsteigerung in den nächsten Jahren, wobei das inkl. Wartung und Fixkosten wohl auf +/- 0 hinausläuft (wenn ich sie denn nicht crashe), denn ich fahre aktiv damit und alle 3 sind zugelassen...das war auch der Grund nicht in Gold zu investieren. Ich seh das als totes Kapital an, weil ich rein garnix davon habe ausser das ich es mir 1x im Jahr anschauen kann.

Bis zur Rente hab ich mir auch ehrlich gesagt überhaupt noch keine Gedanken gemacht, zweite Immobilie ist klar, evtl. auch eine dritte, ansonsten keine Ahnung...ich möchte eigentlich in nichts investieren, von dem ich JETZT nicht irgendeinen Nutzen hätte, sei es zum Wohnen oder der Spass/Hobby.

Wurschtler
2011-11-15, 12:29:34
@KakYo: Das ist dann aber alles reiner Konsum, keine Investition.
Also nicht wirklich eine "Altersvorsorge".

ux-3
2011-11-15, 12:34:33
"Motorrad als Altersvorbeugung" - vermeide das Problem! :uwave:

KakYo
2011-11-15, 12:38:16
Naja, Immobilien würde ich jetzt nicht als reinen Konsum sehen. Wenn es nur bei Haus und Wohnung bleibt, hätte ich nach heutigem Mietpreisen entweder ~500€ oder ~1300€ an Mieteinnahmen, je nachdem was ich selbst bewohne, sooo schlecht finde ich das nicht.

Alte Motorräder klar - das ist Konsum/Hobby, aber besser als ein neues Auto/Mopped das nur Geld kostet :D

zerwi
2011-11-15, 13:07:47
gelöscht

Vor Schreck das Herz stehen geblieben?
Oder wo bleibt dein Statement zu "was passiert mit meinem Gold wenn ich arbeitslos werde".

Aber ich hab ja ganz vergessen, dein bisserl Gold hast ja unter deiner Matraze versteckt.

3dzocker
2011-11-15, 13:14:38
Nur dann ist deine Wertanlage bei Arbeitslosigkeit rasch aufgebraucht, da sie im Bedarfsfall verbraucht werden muss.

Ich weiß nicht wie das beim Bezug von Arbeitslosengeld ausschaut, da ich im Moment Hartz 4 beziehe ( selbst als Studierter kriegt man im Osten nich gleich n Job :( ), aber solange der Rückkaufswert < Lebensalter*150€ ist, muss man Lebensversicherungen/Altersvorsorge nicht auflösen. Wenn die Rückkaufswerte > LA*150€ sind, hat man immer noch den Rahmen des Vermögensfreibetrags.

Mit 45 oder 50 sollte man dann aber wirklich nicht mehr auf Hartz 4 zurückfallen. Dann muss man das sehr wahrscheinlich wirklich alles auflösen...

tschau

ux-3
2011-11-15, 14:10:25
Mit 45 oder 50 sollte man dann aber wirklich nicht mehr auf Hartz 4 zurückfallen. Dann muss man das sehr wahrscheinlich wirklich alles auflösen...



Das ist der nächste Faktor in der Planung: Wie sicher ist meine Anlage bei eigener Arbeitslosigkeit bzw. ist eigene Arbeitslosigkeit mit 50+ zu erwarten?

Denn dann schmilzt der Reichtum wie der Schnee im Frühling auf das zugebilligte Vorsorgemaß zurück - dessen Höhe man auch nicht voraussehen kann.

Wurschtler
2011-11-15, 16:18:13
Naja, Immobilien würde ich jetzt nicht als reinen Konsum sehen. Wenn es nur bei Haus und Wohnung bleibt, hätte ich nach heutigem Mietpreisen entweder ~500€ oder ~1300€ an Mieteinnahmen, je nachdem was ich selbst bewohne, sooo schlecht finde ich das nicht.

Alte Motorräder klar - das ist Konsum/Hobby, aber besser als ein neues Auto/Mopped das nur Geld kostet :D


Du hast aber keine Mieteinnahmen, weil du es selbst nutzt = Konsum.

ux-3
2011-11-15, 16:23:26
Du hast aber keine Mieteinnahmen, weil du es selbst nutzt = Konsum.

Deine Altersvorsorge wirst du auch verkonsumieren, oder nicht?

Wurschtler
2011-11-15, 17:07:43
Deine Altersvorsorge wirst du auch verkonsumieren, oder nicht?


Aber erst im Alter, nicht heute.

ux-3
2011-11-15, 17:20:40
Aber erst im Alter, nicht heute.

Die Wohnung wird ja durch das Bewohnen nicht abgebaut, von daher wäre das schon eine Altersvorsorge - die man auch heute schon nutzen kann. Gegen Ausfall versichert man sie sowieso. Daher verstehe ich deine Kritik nicht.

Auch ein Motorrad hilft bei der Rentensicherung - nur halt nicht mehr bei der eigenen. :devil:

Wurschtler
2011-11-15, 17:30:10
Die Wohnung wird ja durch das Bewohnen nicht abgebaut, von daher wäre das schon eine Altersvorsorge - die man auch heute schon nutzen kann. Gegen Ausfall versichert man sie sowieso. Daher verstehe ich deine Kritik nicht.


Eine selbstbewohnte Immobilie ist trotzdem Konsum.
So ein Haus altert ja, man muss früher oder später mal renovieren usw.
Dafür könnte man aber Mieteinnahmen haben, die das kompensieren.
Aber diese Miteinnahmen hat man nicht, die verkonsumiert man, indem man selber drin wohnt.

D.h. man konsumiert an der "Substanz" der Immobilie. (Sicher bleibt am Ende dann noch was übrig als Altersvorsorge.)

ux-3
2011-11-15, 17:39:36
Eine selbstbewohnte Immobilie ist trotzdem Konsum.
So ein Haus altert ja, man muss früher oder später mal renovieren usw.
Dafür könnte man aber Mieteinnahmen haben, die das kompensieren.
Aber diese Miteinnahmen hat man nicht, die verkonsumiert man, indem man selber drin wohnt.

D.h. man konsumiert an der "Substanz" der Immobilie. (Sicher bleibt am Ende dann noch was übrig als Altersvorsorge.)


Eins ist doch wohl klar: Mieter sind ein Risiko!

Wurschtler
2011-11-15, 18:53:27
Eins ist doch wohl klar: Mieter sind ein Risiko!

Das hat aber jetzt mit der Tatsache Konsum oder Nichtkonsum nichts zu tun.

IronMan1
2011-11-15, 18:58:37
was ich mir auch schon überlegt habe..ein kleines Grundkapital ansparen und zb ein 6 Familienhaus für um die 300.000€ kaufen (gibts ja so ungefähr in der Preisklasse) wenn man bei jeder Wohnung 400€ Kaltmiete einnimmt, hat man pro Monat 2400€ Einnahmen :) und man mit Zinsen 400.000€ zurückzahlt hat man die Hütte doch in ca 20Jahren locker abbzehlt (solang nix schief geht)..und im Alter dann ziemlich hohe Mieteinnahmen...


oder sehe ich das Falsch?

3dzocker
2011-11-15, 18:59:26
Kann mir mal einer erklären was das für meine fondgebundene Lebensversicherung bedeutet:

Die Verteilung Europa-Aktien / Inter-Aktien ist 50/50

http://www.abload.de/thumb/2g5yqs.png (http://www.abload.de/image.php?img=2g5yqs.png)

tschau

FeuerHoden
2011-11-15, 19:04:55
was ich mir auch schon überlegt habe..ein kleines Grundkapital ansparen und zb ein 6 Familienhaus für um die 300.000€ kaufen (gibts ja so ungefähr in der Preisklasse) wenn man bei jeder Wohnung 400€ Kaltmiete einnimmt, hat man pro Monat 2400€ Einnahmen :) und man mit Zinsen 400.000€ zurückzahlt hat man die Hütte doch in ca 20Jahren locker abbzehlt (solang nix schief geht)..und im Alter dann ziemlich hohe Mieteinnahmen...


oder sehe ich das Falsch?

Steuern, Instandhaltungskosten, Notariatskosten, Versicherung, Mietausfälle.

Dann gibts halt noch so Scherze wie dass in 5 Jahren einer kommt und gesetzlich vorschreibt das jedes Wohnhaus Wärmeisoliert sein muss und der Spaß kostet dich sagen wir mal 140.000€.
Oder noch Schlimmer, dein Haus wird unter Denkmalschutz gestellt, die Instandhaltungskosten dafür sind ein Wahnsinn.

IronMan1
2011-11-15, 19:14:54
hmm und wenn ich mir ein 6 Familienhaus baue für 500.000€ (die Mieteinnahmen sind ja dann dementsprechend auch höher) dann hab ich ja erstmal weniger stress :) und die Hütte finanziert sich ja eh re nach 20-30Jahren

ux-3
2011-11-15, 19:22:19
Das hat aber jetzt mit der Tatsache Konsum oder Nichtkonsum nichts zu tun.

Aber mit Alterssicherheit! Und die kann man mit den entsprechenden Mietern ganz schnell verlieren! Da ist "selbst bewohnen" sicherer.

Mieter machen nur Sinn, wenn Sicherheit nicht im Vordergrund steht.

KakYo
2011-11-15, 19:29:01
@Wurschtler: Dem kann ich jetzt nicht ganz folgen...
Die Wohnung wird zur Zeit von mir bewohnt, das ist richtig. Ist auch nen Stück weit Wohnkomfort, da ichs gestalten kann wie ich lustig bin (hab z.B. Parkett statt Laminat verlegt, was man sonst eher schwierig findet in der "Mietpreisklasse").
Sobald Family ansteht wird dann ein Haus gekauft und die Wohnung vermietet. Davon hab ich dann Mieteinnahmen und ein paar geringe steuerliche Vorteile.
Und je nach Situation und Lebensumständen kann ich dann im Rentenalter entscheiden ob ich mein Haus weiter bewohne und ein geringes "Zusatzeinkommen" durch die Wohnung habe oder halt selbst in meine Wohnung ziehe und das Haus vermiete und somit ein höheres "Zusatzeinkommen".
Allein mag das zwar nicht unbedingt ausreichen, aber es sind ja auch noch ein paar Jährchen bis zur Rente :D

@Ironman: 6-Familen-Haus für 300k? Da würde ich den gleichen Preis nochmal für die Sanierung draufrechnen :D

IronMan1
2011-11-15, 19:52:45
oder sowas zb

http://www.immobilienscout24.de/expose/62817260?is24EC=IS24&style=is24&navigationbarurl=/Suche/S-/Haus-Kauf/Nordrhein-Westfalen/Bottrop/-/5,00-


kostet zwar 749.000,00 EUR aber bringt dafür auch 3.397,50 EUR nettoeinnahmen und um sowas abzubezahlen brauch man quasi nur 220 Monate (OHNE Zinsen)...mit Zinsen vllt 320 Monate was auch nich mehr als 25-30Jahre sind und dann hat man was solides fürs Alter...und da das Haus von 1984 ist hat man erstmal auch kein Stress mit Denkmal und sowas...

weiss nicht wie denkt ihr über sowas?

KakYo
2011-11-15, 21:01:10
@Ironman: Nunja, zuerst einmal bleibt es nicht bei diesen 750.000€, da kommen noch ~10% Erwerbsnebenkosten drauf, biste also bei 825.000€!
Diese 75.000€ müssen auch als Eigenkapital vorhanden sein.

Also 750.000€ Fremdkapital
Solche komplett sich selbst finanzierenden Konzepte muss auch erstmal eine Bank machen wollen, das ist für die riskant und du bekommst deshalb nicht den tippi toppi Zinssatz, wenn sie sich denn überhaupt auf so einen Deal einlassen :D

Fremdkapitalzins (5% angenommen): 37.500€
Hausverwaltungskosten: 9 Wohnungen x250€ = 2250€
Instandhaltungsrücklage: (8€ pro qm sind das etwa) 870qm x 8€ = 7000€
Mietausfallrisiko: das wird wohl mit 2% der Mieteinnahmen gerechnet ~800€
------------------------------------------------------
~48.000€ Kosten pro Jahr und da wird 0,0% getilgt

Dem gegenüber stehen die Mieteinnahmen von 12x3397€ = 40.700€

Da steht also ohne auch nur einen Cent zu tilgen ein dickes Minus von etwas über 7000€ pro Jahr aufm Zettel :D

Musst du also monatlich noch knappe 600€ aus deinem Einkommen dazubuttern und wohnst auch nicht mietfrei mit im Haus, das kommt also auch noch dazu. Keine Ahnung was in Bottrop ne Wohnung kostet aber sagen wir mal 400€.
Also sind 1000€ des Einkommens schonmal weg, und du tilgst nichts :D

Achja, für Strom, Wasser, Scheiße geht der Vermieter erstmal in Vorkasse...das muss also auch "flüssig" rumliegen.

FeuerHoden
2011-11-15, 21:04:40
oder sowas zb

http://www.immobilienscout24.de/expose/62817260?is24EC=IS24&style=is24&navigationbarurl=/Suche/S-/Haus-Kauf/Nordrhein-Westfalen/Bottrop/-/5,00-


kostet zwar 749.000,00 EUR aber bringt dafür auch 3.397,50 EUR nettoeinnahmen und um sowas abzubezahlen brauch man quasi nur 220 Monate (OHNE Zinsen)...mit Zinsen vllt 320 Monate was auch nich mehr als 25-30Jahre sind und dann hat man was solides fürs Alter...und da das Haus von 1984 ist hat man erstmal auch kein Stress mit Denkmal und sowas...

weiss nicht wie denkt ihr über sowas?

Miteinnahmen != Nettomieteinnahmen ;)

Weißt du eigentlich was du an Steuern zahlen müsstest?

Senior Sanchez
2011-11-15, 21:35:03
Achja, für Strom, Wasser, Scheiße geht der Vermieter erstmal in Vorkasse...das muss also auch "flüssig" rumliegen.

Also die Scheiße liegt da bestimmt flüssig rum. :D

Aber ja, Ironman, so einfach ist das nicht wie du dir das alles vorstellst.

Gandharva
2011-11-15, 21:43:56
zb ein 6 Familienhaus für um die 300.000€ kaufen
hmm und wenn ich mir ein 6 Familienhaus baue für 500.000€

;D

Dort wo es sich lohnt in sowas zu investieren kostet ein 6-Familien Haus mindestens 1 Mio. Euro eher 1,5 Mio. bei guter Lage und guter Substanz.

WTC
2011-11-16, 12:50:36
oder sowas zb

http://www.immobilienscout24.de/expose/62817260?is24EC=IS24&style=is24&navigationbarurl=/Suche/S-/Haus-Kauf/Nordrhein-Westfalen/Bottrop/-/5,00-


kostet zwar 749.000,00 EUR aber bringt dafür auch 3.397,50 EUR nettoeinnahmen und um sowas abzubezahlen brauch man quasi nur 220 Monate (OHNE Zinsen)...mit Zinsen vllt 320 Monate was auch nich mehr als 25-30Jahre sind und dann hat man was solides fürs Alter...und da das Haus von 1984 ist hat man erstmal auch kein Stress mit Denkmal und sowas...

weiss nicht wie denkt ihr über sowas?

mit zinsen rechne mal mind. das doppelte, wenn nicht dreifache :D

edit: und gandharva hat auch recht, mein einfamilienhaus wird ja schon mit grundstück ca. 300.000€ kosten... X-D

SentinelBorg
2011-11-16, 15:20:31
Eine Farm in Grönland. Oder lager dir Kupfer im Keller ein! Das ist sowohl in der modernen Welt nützlich, als auch in einer post-apokalyptischen Back-to-the-Roots Welt. ^^

maximAL
2011-11-30, 21:56:24
Um mal wieder auf das eigentlich Thema zurückzukommen:
Ich will/soll mir ein Angebot zur betrieblichen Altersvorsorge machen lassen. Mal ganz abgesehen davon, ob es unser Geld nächste Woche noch gibt, finde ich erstmal nirgends klare Aussagen dazu, wie hoch denn die erwartete Rente sein wird :confused:
Damit weiss ich natürlich auch nicht, welchen Betrag ich monatlich einzahlen sollte um irgendwann was sinnvolles rauszubekommen...

IronMan1
2011-12-02, 23:26:12
was ich ganz interessant finde sind so Zusatzversicherungen die meine Versicherung seit kurzem anbietet....dort kann man sich auf erstklassige Pflege in einem Altersheim versichern. Kostet in jungen Jahren irgendwas mit 90-100€ im Monat aber dafür soll man im Alter zugesichert bekommen eine richtige First Class Pflege zu bekommen. Weil jetzt die ersten Altersheime kommen sollen die eine 2 Klassen Versorgung mit genauer Abgrenzung anbieten :). Also ich werd mir das wohl näher anschauen..finds sehr Wichtig da man ja eh im Altersheim landet :)

medi
2011-12-03, 12:14:27
..finds sehr Wichtig da man ja eh im Altersheim landet :)

Wie kommst du denn darauf? In meiner Verwandt- und Bekanntschaft sind ja schon ne Menge Leute über der Jordan gegangen aber KEINER davon hat je ein Altersheim von innen gesehen.

Senior Sanchez
2011-12-03, 12:26:41
was ich ganz interessant finde sind so Zusatzversicherungen die meine Versicherung seit kurzem anbietet....dort kann man sich auf erstklassige Pflege in einem Altersheim versichern. Kostet in jungen Jahren irgendwas mit 90-100€ im Monat aber dafür soll man im Alter zugesichert bekommen eine richtige First Class Pflege zu bekommen. Weil jetzt die ersten Altersheime kommen sollen die eine 2 Klassen Versorgung mit genauer Abgrenzung anbieten :). Also ich werd mir das wohl näher anschauen..finds sehr Wichtig da man ja eh im Altersheim landet :)

Also ich find aufs Altersheim sparen auch irgendwie befremdlich. ;) Ich kenne auch kaum Leute, die im Altersheim sind/waren.

ux-3
2011-12-03, 12:45:45
Alle die ich kenne, waren nur kurz im Altersheim. Dann waren sie im Sarg.

Treshold
2011-12-04, 10:44:57
was ich ganz interessant finde sind so Zusatzversicherungen die meine Versicherung seit kurzem anbietet....dort kann man sich auf erstklassige Pflege in einem Altersheim versichern. Kostet in jungen Jahren irgendwas mit 90-100€ im Monat aber dafür soll man im Alter zugesichert bekommen eine richtige First Class Pflege zu bekommen. Weil jetzt die ersten Altersheime kommen sollen die eine 2 Klassen Versorgung mit genauer Abgrenzung anbieten :). Also ich werd mir das wohl näher anschauen..finds sehr Wichtig da man ja eh im Altersheim landet :)

Kauf dir eine Wohnung und wenn du alt bist verkaufst du die und bezahlst damit (teilweise) das Altersheim. Außer du rechnest damit 30 Jahre lang im Altersheim zu sein; dann reicht das Geld ja dann auch nicht

IronMan1
2011-12-04, 17:33:24
naja ich kenne viele die sogar bis zu 2-3Jahre im Altersheim waren oder an die 5Jahre :) es gibt sogar Gerüchte wonach es Leute gibt die von 80Jahren bis sie 100Jahre waren im Altersheim waren....

das finde ich schon beeindruckend das man im Altersheim so eine hohe Lebenserwartung hat...da finde ich so eine Versicherung die einen guten Platz im Altersheim mit erstklassiger Verpflegung garantiert :) so entgeht man auch der Altersarmut :cool:

Senior Sanchez
2011-12-04, 17:47:11
naja ich kenne viele die sogar bis zu 2-3Jahre im Altersheim waren oder an die 5Jahre :) es gibt sogar Gerüchte wonach es Leute gibt die von 80Jahren bis sie 100Jahre waren im Altersheim waren....

das finde ich schon beeindruckend das man im Altersheim so eine hohe Lebenserwartung hat...da finde ich so eine Versicherung die einen guten Platz im Altersheim mit erstklassiger Verpflegung garantiert :) so entgeht man auch der Altersarmut :cool:

Naja, ich finde es ist rausgeschmissenes Geld.
Wie andere schon sagen ist es sinnvoller sich eine Wohnung zu kaufen und wenn dann irgendwann das Altersheim angesagt ist, verhökert man die und bezahlt von dem Geld das Altersheim. Zudem hast du von der Wohnung zu Lebzeiten (;D) schon etwas und ich gehe mal stark davon aus, dass man im Allgemeinen nicht lang genug im Altersheim ist, damit sich diese Versicherung auszahlt.

MarcWessels
2011-12-04, 21:04:13
Ne Wohnung/Haus käme sowieso unter den Hammer.