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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ab wann lohnt sich eine Lohnsteuersoftware?


Lyka
2012-02-08, 18:55:02
Guten Tag,

seit einigen Jahren führe ich meine Steuererklärung über die normalen Bögen (Elster-Formular) bzw. seit 2 Jahren auf dem vereinfachten Formular aus.

Ich bekomme immer recht wenig wieder :redface: habe aber auch wenige absetzungswürdige Punkte (Spenden) etc.

daher meine Frage: ab wann lohnt sich eine Zusatzsoftware?

Simon Moon
2012-02-08, 20:03:06
Eine Zusatzsoftware lohnt sich genau ab dem Punkt, als dass du durch die Zusatzsoftware mehr einsparst, als das dich der Erwerb der Zusatzsoftware gekostet hätte. Was natürlich eine verzwickte Frage ist, die man erst nach dem Erwerb einer Zusatzsoftware richtig einkalkulieren kann.

Doch ich denke, dieser logische Teil sollte bereits klar sein. Falls du also auf die philisophische Komponente der Frage, ab wann sich ein Lohn-Steuer-Software lohne, eingehen wolltest, wird es schon spannender. Der Erwerb einer solchen Optimierung senkt zwar erst einmal für den Einzelnen die Steuern, hebt sie aber im gleichen Masse für die Allgemeinheit an. Die Folgen dadurch sind dann, sollten die Mehrheit eine solche Software nutzen, dass du im Endeffekt eine Software auch kaufen musst oder alternativ höhere Steuern zahlen musst. Letztendlich führt also der grossflächige Erwerb diese Software nur zu einer Mehrbelastung. Daher lohnt sich eine Lohn-Steuer-Software letztendlich nicht.

Lyka
2012-02-08, 20:09:33
Der Erwerb einer solchen Optimierung senkt zwar erst einmal für den Einzelnen die Steuern, hebt sie aber im gleichen Masse für die Allgemeinheit an

Nana... das ist natürlich eine faszinierende These :|

jorge42
2012-02-08, 20:28:15
ja finde ich auch. Dann müsste man das ja auf die Inanspruchnahme des Dienstes eines Steuerberaters ja auch behaupten. So lange Steuergesetze so kompliziert sind, dass Otto-Normal-Bürger sie ohne kompetente Hilfe nicht meistern kann, dann benötigt man im günstigsten Fall eine Steuer Software oder eben einen Steuerberater. Es gibt eben Steuergesetze, und dadurch ergeben sich für den Steuerzahler eben Pflichten, aber auch Rechte. Und da das Finanzamt zusieht einem die Pflichten ganz klar vor Augen zu halten, aber einen Dreck dafür tut einem die Rechte klar zu machen, lohnt sich eine Software fast immer. Die WISO Software kostet 29 EUR, und hätte ich Ahnungsloser sie letztes Jahr nicht gehabt, so hätte ich 400 EUR nachzahlen müssen, so habe ich 800 EUR zurück bekommen. Ich denke die Differenz von 1200 EUR zu meinen Gunsten hat den Kauf der Software für 29 EUR lohnenswert gemacht. Aber aus philosophischer Sich hätte ich diese 1200 EUR sicher dem Staat und dem Allgemeinwohl spenden sollen. ;D

sei laut
2012-02-08, 21:30:37
Ich nutze ne billige Steuersoftware, weil ich keine Lust auf den Papierkram mehr habe und die Software alles für mich erledigt.
Ich glaube, sparen werde ich dadurch nicht wirklich was, außer das Geld für die Ordner. ;D

GSXR-1000
2012-02-08, 21:41:44
ja finde ich auch. Dann müsste man das ja auf die Inanspruchnahme des Dienstes eines Steuerberaters ja auch behaupten. So lange Steuergesetze so kompliziert sind, dass Otto-Normal-Bürger sie ohne kompetente Hilfe nicht meistern kann, dann benötigt man im günstigsten Fall eine Steuer Software oder eben einen Steuerberater. Es gibt eben Steuergesetze, und dadurch ergeben sich für den Steuerzahler eben Pflichten, aber auch Rechte. Und da das Finanzamt zusieht einem die Pflichten ganz klar vor Augen zu halten, aber einen Dreck dafür tut einem die Rechte klar zu machen, lohnt sich eine Software fast immer. Die WISO Software kostet 29 EUR, und hätte ich Ahnungsloser sie letztes Jahr nicht gehabt, so hätte ich 400 EUR nachzahlen müssen, so habe ich 800 EUR zurück bekommen. Ich denke die Differenz von 1200 EUR zu meinen Gunsten hat den Kauf der Software für 29 EUR lohnenswert gemacht. Aber aus philosophischer Sich hätte ich diese 1200 EUR sicher dem Staat und dem Allgemeinwohl spenden sollen. ;D

Das musst du mir mal erklären.
Ich weiss nicht woher diese urban legend der ach so schwierigen deutschen steuererklärung immer kommt.
Um eine differenz von 400 euro nachzahlung zu 800 euro erstattung zu bekommen, muss man sich als normalsterblicher ziemlich dämlich anstellen. Zumal bei solchen punkten auch das FA eine günstigerprüfung gemacht haette... denn sowas kann fast nur bei falscher wahl der veranlagung passieren.
Selbst das einfache elstermodul gibt schon recht viele hilfen und informationen, die normalen menschen eigentlich eine recht gute erklärung erlauben.
Gerade für abhängig beschäftigte gibt es kaum einen grund für ein steuerprogramm. Nennt mir doch bitte mal die Punkte, die für den normalen steuerzahler so schwierig sind, das er ein Programm benötigt oder einen steuerberater. Das würde mich wirklich mal interessieren.

NiCoSt
2012-02-08, 22:09:43
Eine Zusatzsoftware lohnt sich genau ab dem Punkt, als dass du durch die Zusatzsoftware mehr einsparst, als das dich der Erwerb der Zusatzsoftware gekostet hätte.

DIe Kosten für die Software kann man auch absetzen.

foobi
2012-02-08, 22:19:08
Übersteigen deine Werbungskosten 1000 EUR im Jahr?
Hast du Kinder? Mehrere Einnahmequellen? Immobilien? Chronische Krankheiten?

Wenn du all das mit Nein beantworten kannst, das heißt in einem einfachen Angestelltenverhältnis stehst, jeden Monat dein Gehalt bekommst, Steuern zahlst und sich sonst finanziell nichts tut, reicht auch die Elster-Software. Ansonsten kann eine bessere Steuersoftware viel Zeit sparen, die auf jeden Fall mehr wert ist als 20-30 EUR im Jahr.

ux-3
2012-02-08, 22:24:06
Gerade für abhängig beschäftigte gibt es kaum einen grund für ein steuerprogramm. Nennt mir doch bitte mal die Punkte, die für den normalen steuerzahler so schwierig sind, das er ein Programm benötigt oder einen steuerberater. Das würde mich wirklich mal interessieren.

Die wenigsten normalen Steuerzahler haben auch nur eine Ahnung, was sie alles ganz legal absetzen können. Auch muss man dieses Wissen am Jahresanfang und nicht am Jahresende haben, damit man davon profitieren kann. Gerade Berufseinsteigern würde ich es unbedingt empfehlen sich frühzeitig kundig zu machen.

tobife
2012-02-08, 23:18:36
Die wenigsten normalen Steuerzahler haben auch nur eine Ahnung, was sie alles ganz legal absetzen können. Auch muss man dieses Wissen am Jahresanfang und nicht am Jahresende haben, damit man davon profitieren kann. Gerade Berufseinsteigern würde ich es unbedingt empfehlen sich frühzeitig kundig zu machen.


Dann nenn doch mal bitte ein paar Beispiele, was ich alles absetzen kann (was nicht pauschal angerechnet wird). Bei mir kommt fast immer dasselbe an Erstattung raus ( + - 10 Euro). Die Steuererklärung wurde in den letzten Jahren abwechselnd mit dem Elster-Formular und mit einer Software gemacht.



tobife

Mosher
2012-02-08, 23:33:53
Am meisten lohnt sich, jemanden zu kennen, der sich mit sowas auskennt.
Wenn man selber was zu bieten hat, hat man nen Saufkumpanen mehr.

Morale
2012-02-09, 00:12:18
Ich bekomme immer recht wenig wieder :redface: habe aber auch wenige absetzungswürdige Punkte (Spenden) etc.

Punkte lassen sich immer finden.
Weg zur Arbeit, Berufskleidung/Reinigung, Internet/Telefon (50 Euro/Monat *12 und davon nutze ich 1/3 für die Arbeit (Recherchen und so und das hat das FA bis jetzt immer akzeptiert), Arbeitsmaterial. Gibt viele Pauschalen, z.b. kannst du 50 Euro Spenden ansetzen ohne Quittung.
Auch 2 oder 3 Bewerbungsmappen je 12 Euro gehen ohne Nachweis.
Bekomme immer so ~800 Euro wieder. Alleine die 30km zur Arbeit (nach Umzug leider nichtmehr soviel dafür absetzbar) bringen viel Cash.

Lohnt sich bestimmt auch bei dir.

GSXR-1000
2012-02-09, 00:14:31
Dann nenn doch mal bitte ein paar Beispiele, was ich alles absetzen kann (was nicht pauschal angerechnet wird). Bei mir kommt fast immer dasselbe an Erstattung raus ( + - 10 Euro). Die Steuererklärung wurde in den letzten Jahren abwechselnd mit dem Elster-Formular und mit einer Software gemacht.



tobife
genau dahin zielte meine Frage.
Wenn man sich die anmerkungen und hilfen bei elster anschaut wird der gemeine arbeitnehmer dieselben angaben machen, die ein steuerprogramm auch macht. Gerade bezüglich der werbekosten ist die führung des elsterprogramms eigentlich absolut ausreichend.
Es gibt sonderfaelle ja. doch exakt bei diesen sonderfällen schneiden die steuerprogramme ebenfalls sehr schlecht ab, und die ergebnisse sind reine lotterie. Das gilt dann, wenn es eben keine normalen steuererklärungen mehr sind, sondern höhere kapitaleinkünfte ins spiel kommen, schwerbehinderungen, immobilieneinkünfte und selbstständige tätigkeiten in relevantem masse. In solchen fällen empfielt sich dann eh eher ein gang zum StB oder mindestens zum Lohnsteuerhilfeverein. Oder man kniet sich selbst in die materie, dazu bedarf es dann aber deutlich mehr als ein steuerprogramm.
Nochmal: für den gemeinen arbeitnehmer, also gut 85-90% aller einkommensteuerpflichtigen bedarf es weder programm noch sonstiger hilfen. Die notwendigen angaben sind leicht gemacht, und wenn wirklich mal informationen gebraucht werden (zum beispiel ob und wann kinderbetreuungskosten geltend gemacht werden) ist google ein guter freund.

Philipus II
2012-02-09, 00:33:44
Das Elsterprogramm ist nicht schlecht. Allerdings ist das wie bei allen Programmen: Man muss auch das richtige eingeben:wink:
Ein Bezahlprogramm ist möglicherweise komfortabler oder übersichtlicher.

Für komplexe Fälle rate ich aber zum Steueberater. Gerade wenn auch Steuergestaltung möglich ist, lohnt sich das.

Wolfram
2012-02-09, 01:55:22
Guten Tag,

seit einigen Jahren führe ich meine Steuererklärung über die normalen Bögen (Elster-Formular) bzw. seit 2 Jahren auf dem vereinfachten Formular aus.

Ich bekomme immer recht wenig wieder :redface: habe aber auch wenige absetzungswürdige Punkte (Spenden) etc.

daher meine Frage: ab wann lohnt sich eine Zusatzsoftware?

Nachdem ich in diesem Jahr meine Steuererklärung direkt Anfang Januar gemacht habe und der Wiederverkauf der Steuersoftware über ebay mehr erbrachte als mich vorher der Kauf über amazon gekostet hat, würde ich sagen: Immer!:biggrin:

nalye
2012-02-09, 02:27:04
Hatte letztes Jahr ebenfalls eine Software für ca. 35,- gekauft und habe das Geld locker wieder rein bekommen. Dieses Jahr wird es ein wenig komplizierter, so dass ich wohl einen Steuerberater aufsuchen muss. Aber laut grober Kalkulation wird auch das wieder locker rein geholt...

Aber klar, bei Software gilt immer: Garbage in, garbage out!

jorge42
2012-02-09, 08:49:10
Das musst du mir mal erklären.
erstens war das ein Extrembeispiel, zweitens habe ich mich als Ahnungsloser bezeichnet (weil ich nicht wusste, was man ALLES absetzten konnte) und drittens ist das noch ein Sonderfall, weil ich neben meiner normalen Arbeit noch ne kleine Tätigkeit als Selbständiger habe.

Durch dieses extra Einkommen, was ich versteuern muss, hätte ich normalerweise, wenn ich das einfach über Elster eingetackert hätte, eine Nachzahlung von ungefähr 400 EUR gehabt. Ich habe mir aber gedacht, das kann nicht der Wahrheit letzter Schluss sein.

Das Wiso Programm schlägt diverse Dinge vor, auf die ich so nicht gekommen wäre (JETZT weiß ich das, damals eben nicht).

Lehrer (speziell als nebenberufliche Tätigkeit) können pauschal 400 EUR von ihrem Einkommen abziehen, dass meine Dozententätigkeit auch als Lehrertätigkeit gezählt wird, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht, ganz zu schweigen von der 400 EUR pauschale.

Das ich meinen Kinderfreibetrag UNABHÄNGIG von erhaltenen Kindergeld geltend machen kann, AUCH wenn mein Sohn bei seiner Mutter gemeldet ist, wusste ich auch nicht.

Das ich den damals gezahlten Unterhalt an meine Ex-Frau auch geltend machen kann, das wusste ich, dass ich aber dadurch auch noch mal 400 EUR spare, hat mir das Programm gesagt.

Desweiteren bin ich Mieter meiner Wohnung, und ich hatte keine Heimwerker Kosten, die ich steuerlich geltend machen konnte. Aber dass die in den Nebenkosten deklarierten Kosten für Gärtner, Treppenhausreinigung, Schornsteinfeger, Schneeräumung usw. auch als Mieter steuerlich absetzen kann, wusste ich auch nicht.

Mag sein, dass du das als dämlich einstufst, aber diese Details (die ich nicht alle kannte) haben bei mir eben eine erhebliche Differenz erzeugt.

Nun bräuchte ich das Programm zwar nicht mehr, dafür ist meine neue Steuererklärung in 5 Minuten gemacht, weil ich einfach die Altdaten übernehmen kann, alleine DAS ist mir 29 EUR wert.


So und soooo kompliziert ist das bei mir auch nicht, wenn du noch Grundstücke, Renten usw. berücksichtigen musst, wird das noch komplexer.

Ja und wenn ich nichts dergleichen habe, ist das alles Pipi, ansonsten kann so ein Programm echt helfen.

Annator
2012-02-09, 09:05:42
Wiso Steuer kostet 13€ (nicht für Selbstständige) welches man im nächsten Jahr sogar wieder von der Steuer absetzen kann. Alleine auf Grund der einfachen Handhabung würde ich mir das kaufen. Das Programm ist einfach, untersützt die elektronische Übertragung und ist voll von Tips. Das Geld kann man sich auch noch teilen wenn mehrere das Programm benutzen.
Das Beste ist die Datenübernahme vom letzten Jahr. Habe meine Steuererklärung für 2011 innerhalb von 15 Minuten fertig gehabt und bekomme ca. 1000€ wieder. (Arbeitsweg, Abendschule, Arbeitsmittel, Gewerkschaft, Spenden, etc.)

Wurschtler
2012-02-09, 09:18:57
Punkte lassen sich immer finden.
Weg zur Arbeit, Berufskleidung/Reinigung, Internet/Telefon (50 Euro/Monat *12 und davon nutze ich 1/3 für die Arbeit (Recherchen und so und das hat das FA bis jetzt immer akzeptiert), Arbeitsmaterial. Gibt viele Pauschalen, z.b. kannst du 50 Euro Spenden ansetzen ohne Quittung.
Auch 2 oder 3 Bewerbungsmappen je 12 Euro gehen ohne Nachweis.
Bekomme immer so ~800 Euro wieder. Alleine die 30km zur Arbeit (nach Umzug leider nichtmehr soviel dafür absetzbar) bringen viel Cash.

Lohnt sich bestimmt auch bei dir.


Aber für all diesen Kram braucht man weder einen Steuerberater noch eine Software. Das kann man mit ein bisschen Internet-Recherche oder durch Tipps von Freunden, Arbeitskollegen & Co. auch herausfinden.
Als normaler Lohnsklave ist die Steuererklärung i.d.R. nicht sonderlich schwer. (außer man hat unzählige Krankheiten, man ist Vermieter, hat Kinder, ist beruflich viel auswärts tätig usw., dann kann es ETWAS komplizierter werden, aber selbst das kann man noch alleine hinbekommen)

Ich bekomme alleine durch Werbungskosten mehr als ein zusätzliches Monatsgehalt durch die Steuererklärung zurück und das alleine mit ELSTER.
Ein bisschen Steuerwissen sehe ich als sinnvolles Grundwissen an. Immerhin braucht man das jedes Jahr wieder und man kann auch anderen damit helfen.

orda
2012-02-09, 09:21:59
Tipp: Geh zum Lohnsteuerberater.


habe aber auch wenige absetzungswürdige Punkte (Spenden) etc.


Ich denke, dass dir nur nicht bewusst ist, was am alles absetzen kann.

GSXR-1000
2012-02-09, 09:42:56
Aber für all diesen Kram braucht man weder einen Steuerberater noch eine Software. Das kann man mit ein bisschen Internet-Recherche oder durch Tipps von Freunden, Arbeitskollegen & Co. auch herausfinden.
Als normaler Lohnsklave ist die Steuererklärung i.d.R. nicht sonderlich schwer. (außer man hat unzählige Krankheiten, man ist Vermieter, hat Kinder, ist beruflich viel auswärts tätig usw., dann kann es ETWAS komplizierter werden, aber selbst das kann man noch alleine hinbekommen)

Ich bekomme alleine durch Werbungskosten mehr als ein zusätzliches Monatsgehalt durch die Steuererklärung zurück und das alleine mit ELSTER.
Ein bisschen Steuerwissen sehe ich als sinnvolles Grundwissen an. Immerhin braucht man das jedes Jahr wieder und man kann auch anderen damit helfen.
Das ist exakt der Punkt.
Das deutsche Steuergesetz, soweit es normale Lohnempfänger betrifft ist keinesfalls ein buch mit sieben siegeln.
Es macht durchaus viel Sinn, sich auch mal über die Grundsätze der Steuern und anrechenbarkeit zu informieren. Denn es wird sehr viel geschimpft und diskutiert über steuergerechtigkeit etc... dann sollte man zumindest in grundzügen die steuersystematil verstehen. Ich halte das auch für einen grossteil notwendige und sinnvolle allgemeinbildung. Ebenso wie ich erwarten wuerde das sich leute über Geld und wirtschaft mehr informieren... um es zu verstehen und dieses wissen eben auch sinnvoll persönlich anwenden können.

Wurschtler
2012-02-09, 09:50:19
Das ist exakt der Punkt.
Das deutsche Steuergesetz, soweit es normale Lohnempfänger betrifft ist keinesfalls ein buch mit sieben siegeln.
Es macht durchaus viel Sinn, sich auch mal über die Grundsätze der Steuern und anrechenbarkeit zu informieren. Denn es wird sehr viel geschimpft und diskutiert über steuergerechtigkeit etc... dann sollte man zumindest in grundzügen die steuersystematil verstehen. Ich halte das auch für einen grossteil notwendige und sinnvolle allgemeinbildung. Ebenso wie ich erwarten wuerde das sich leute über Geld und wirtschaft mehr informieren... um es zu verstehen und dieses wissen eben auch sinnvoll persönlich anwenden können.

Tja, da sind wir tatsächlich mal einer Meinung. :D

Aber der deutsche Lohnsklave ist viel zu sehr beschäftigt, um sich noch mit sowas wie Steuergesetzen, Finanzen oder gar Geldanlage auseinanderzusetzen.
Für die Geldanlage geht man auch lieber zum netten Berater provisionsabhängigen Verkäufer von der Bank und schließt dort so werthaltige und sinnvolle Produkte wie Riesterrenten, Bausparer und Lebensversicherungen ab. ;D

jorge42
2012-02-09, 11:45:12
vielleicht sollten wir das wie folgt zusammen fassen;
einige hier waren erstaunt, wieviel man durch das Verwenden einer kostengünstigen Software raus holen kann (so viel wie ein Spiel im Steam Sale) und andere sind der Meinung, das geht auch ohne, wenn man sich nicht einfach nur dumm anstellt.

Muss also jeder wissen ob er das Geld ausgeben will oder nicht. Wie ich schon sagte, alleine die Einsparung an Zeit ist es mir wert, aber ich bin ja auch viel beschäftigt :biggrin:

Morale
2012-02-09, 13:17:56
Aber für all diesen Kram braucht man weder einen Steuerberater noch eine Software. Das kann man mit ein bisschen Internet-Recherche oder durch Tipps von Freunden, Arbeitskollegen & Co. auch herausfinden.
Als normaler Lohnsklave ist die Steuererklärung i.d.R. nicht sonderlich schwer. (außer man hat unzählige Krankheiten, man ist Vermieter, hat Kinder, ist beruflich viel auswärts tätig usw., dann kann es ETWAS komplizierter werden, aber selbst das kann man noch alleine hinbekommen)

Ich bekomme alleine durch Werbungskosten mehr als ein zusätzliches Monatsgehalt durch die Steuererklärung zurück und das alleine mit ELSTER.
Ein bisschen Steuerwissen sehe ich als sinnvolles Grundwissen an. Immerhin braucht man das jedes Jahr wieder und man kann auch anderen damit helfen.
Nun ja man kann sich hinsetzen und 3 oder 4 Std googlen was es so alles gibt oder man kauft sich ne Software fürn Zehner (den man dann bei der nächsten St.Erklärung absetzen kann) die einem kompetent hilft, und sagt wo man noch was absetzen kann. Auch für zukünftige Erklärungen. 10 Euro gegen ein paar Stunden suchen (und dann doch vielleicht nicht alles finden), ich weiß was ich lieber machen würde ;)
Heute macht es eh meine Frau die ist Steuerfachwirtin und bald dann auch Steuerberaterin :D

Ajax
2012-02-09, 13:28:19
vielleicht sollten wir das wie folgt zusammen fassen;
einige hier waren erstaunt, wieviel man durch das Verwenden einer kostengünstigen Software raus holen kann (so viel wie ein Spiel im Steam Sale) und andere sind der Meinung, das geht auch ohne, wenn man sich nicht einfach nur dumm anstellt.

Muss also jeder wissen ob er das Geld ausgeben will oder nicht. Wie ich schon sagte, alleine die Einsparung an Zeit ist es mir wert, aber ich bin ja auch viel beschäftigt :biggrin:


Richtig. Die falsche Entscheidung trägt der eigene Geldbeutel, wobei man als alleinstehender Arbeitnehmer mit geringen Kapitaleinkünften (unterhalb des Freibetrags) sollte eine alleinige Erstellung möglich sein. Bei weiteren Einkunftsarten würde ich allerdings niemals eine pauschale Aussage dazu treffen wollen.

Annator
2012-02-09, 13:59:59
Die ganzen Pauschalen zu kennen für z.B. Kontoführung oder allgemeine Arbeitsmittel tut bestimmt nur 0,1% aller die ohne eine Steuersoftware wie Wiso ihre Abrechnung machen.

Wurschtler
2012-02-09, 15:00:20
Die ganzen Pauschalen zu kennen für z.B. Kontoführung oder allgemeine Arbeitsmittel tut bestimmt nur 0,1% aller die ohne eine Steuersoftware wie Wiso ihre Abrechnung machen.

Diese "Pauschalen" sind kein Geheimnis, die nutze ich auch.

Wurschtler
2012-02-09, 15:04:45
Nun ja man kann sich hinsetzen und 3 oder 4 Std googlen was es so alles gibt oder man kauft sich ne Software fürn Zehner (den man dann bei der nächsten St.Erklärung absetzen kann) die einem kompetent hilft, und sagt wo man noch was absetzen kann. Auch für zukünftige Erklärungen. 10 Euro gegen ein paar Stunden suchen (und dann doch vielleicht nicht alles finden), ich weiß was ich lieber machen würde ;)
Heute macht es eh meine Frau die ist Steuerfachwirtin und bald dann auch Steuerberaterin :D

Informieren muss man sich nur einmal, danach weiß man es.
Dann muss man nur noch die Änderungen im Auge behalten, was aber den durchschnittlichen Lohnsklaven eher selten betrifft.

Andere müssen jedes Jahr aufs Neue für eine Software oder einen Steuerberater blechen.

jorge42
2012-02-09, 15:05:14
die ganzen Pauschalen sind aber meist für die Katz, denn für Arbeitnehmer mit z.B. 3km Arbeitsweg, kannst du so viel drauf packen, du kommst trotzdem nicht über die 1000 EUR, ab denen sich jeder zusätzlich absetzbare EUR lohnt. Und genau da wird das interessant, gute Programme machen dir Vorschläge, auf die zumindest ICH nicht kommen würde. Und rechnen dir auch noch aus, ob es sich überhaupt lohnt das alles anzugeben und prüfen auf Fehler und Plausibiltät, damit man sich später nicht noch zusätzlich mit dem Finanzamt rumplagen muss.

Morale
2012-02-09, 15:10:38
Informieren muss man sich nur einmal, danach weiß man es.
Dann muss man nur noch die Änderungen im Auge behalten, was aber den durchschnittlichen Lohnsklaven eher selten betrifft.

Andere müssen jedes Jahr aufs Neue für eine Software oder einen Steuerberater blechen.
Äh beim Berater ja, der lohnt sich eh nicht wirklich für Otto Normal Angestellten.
Aber die Software macht das ja ned mit einem Klick.
Die gibt dir Tipps, eben wie google, nicht ganz gratis aber schneller.
Wenn ich z.b. mit Wiso meine Steuer 2009 gemacht habe, dann kenn ich ja die Kniffe für 2010. Dann weiß ich ja was ich absetzen kann. Deswegen sag ich ja einmal kaufen lohnt sich schon.
Wobei ich ELSTER kacke unübersichtlich wie nix finde, meine Frau ned aber die nutzt das ja beruflich auch und seit Jahren.

ux-3
2012-02-09, 15:53:03
Dann nenn doch mal bitte ein paar Beispiele, was ich alles absetzen kann (was nicht pauschal angerechnet wird).

Dazu muss man wissen, was du so arbeitest.

Wie wärs mit einem schönen Gasherd?

Wer von den Studenten hier macht eigentlich vorweggenommene Werbungskosten geltend?

Darkchylde24
2012-02-09, 18:45:13
BILDSteuer für unter 15,- Euro.
http://www.steuertipps.de/bildsteuer/

Damit mache ich meine Steuererklärung seit Jahren und inzwischen stehen Freunde und Familie schlange.. :redface:

Einfach, günstig, übersichtlich, viele Tipps und immer Geld zurück :)

foobi
2012-02-09, 23:51:11
BILDSteuer für unter 15,- Euro.
http://www.steuertipps.de/bildsteuer/
Ist das die vollständige Steuer-Spar-Erklärung oder eine abgespeckte Version davon? Im letzteren Fall gibts die bei Discountern wie Tchibo auch für 10 EUR.

ux-3
2012-02-10, 10:24:40
Ist das die vollständige Steuer-Spar-Erklärung oder eine abgespeckte Version davon?

Wie abgespeckt ist "abgespeckt"?

Ajax
2012-02-10, 10:36:53
Äh beim Berater ja, der lohnt sich eh nicht wirklich für Otto Normal Angestellten.
Aber die Software macht das ja ned mit einem Klick.
Die gibt dir Tipps, eben wie google, nicht ganz gratis aber schneller.
Wenn ich z.b. mit Wiso meine Steuer 2009 gemacht habe, dann kenn ich ja die Kniffe für 2010. Dann weiß ich ja was ich absetzen kann. Deswegen sag ich ja einmal kaufen lohnt sich schon.
Wobei ich ELSTER kacke unübersichtlich wie nix finde, meine Frau ned aber die nutzt das ja beruflich auch und seit Jahren.

Warum? Elster ist doch kein Steuerprogramm. Es ist nur die elektronische Steuererklärung. Sprich, man kann seine Steuererklärung auf dem elektronischem Weg abgeben. Deswegen wurden die analogen Vordrucke einfach digital aufbereitet. Das keine Beratungsfunktion vorhanden ist, ist auch so gewollt. Warum sollte sich der Bund/Staat um Steuereinnahmen bringen. Außerdem würde die Steuerberaterfraktion ihre Pfründe angegriffen sehen.

Es ist ein großer Markt und da wollen einfach viele mitverdienen. ;)

Morale
2012-02-10, 10:40:42
Klar ist Elster kein Steuerprogramm, aber alleine wegen der Übersichtlichkeit lohnt sich z.b. Wiso meiner Meinung nach :D

GSXR-1000
2012-02-10, 10:51:06
Klar ist Elster kein Steuerprogramm, aber alleine wegen der Übersichtlichkeit lohnt sich z.b. Wiso meiner Meinung nach :D
Man benötigt einmal aufwand um sich entsprechend in die materie einzuarbeiten. Um sich vielleicht auch entsprechende Links zu suchen. Nachdem man eine Steuererklärung gemacht hat, gilt es in den Folgejahren meistens nur entsprechende Felder mit aktuellen werten zu befüllen. 2-3 gute Steuerlinks mit aktuellen Urteilen, Pauschalsätzen und zur Klärung von absetzbaren Kosten reichen aus um normalerweise problemlos in den Folgejahren Erklärungen zu machen. Dazu bedarf es kein Wiso. Sämtliche Anlagen kann jeder mittels Open Office oder Excel selbst erstellen.

Morale
2012-02-10, 10:56:25
Man benötigt einmal aufwand um sich entsprechend in die materie einzuarbeiten. Um sich vielleicht auch entsprechende Links zu suchen. Nachdem man eine Steuererklärung gemacht hat, gilt es in den Folgejahren meistens nur entsprechende Felder mit aktuellen werten zu befüllen. 2-3 gute Steuerlinks mit aktuellen Urteilen, Pauschalsätzen und zur Klärung von absetzbaren Kosten reichen aus um normalerweise problemlos in den Folgejahren Erklärungen zu machen. Dazu bedarf es kein Wiso. Sämtliche Anlagen kann jeder mittels Open Office oder Excel selbst erstellen.
Klar aber warum Stunden (zwar nur einmalig) darauf aufwenden, wenn es mit Wiso in 10 Minuten geht.
Ich mein das Programm (oder ein anderes) kostet keine 99 Euro.
Wers selber machen will und die Zeit hat gerne.
Ich hab mir mal den Konz von meiner Frau genommen, da wirste ja kirre.
Wenn man jede Lücke finden will ist man sicherlich 3-5 Stunden beschäftigt.
Mit Wiso geht das in 10-20 Minuten.

Ajax
2012-02-10, 11:12:41
Klar ist Elster kein Steuerprogramm, aber alleine wegen der Übersichtlichkeit lohnt sich z.b. Wiso meiner Meinung nach :D

Du wirst doch nicht die Superjuristen der Länder dafür kritisieren wollen, dass sie uns so einen tollen Vordruck geschenkt haben. ;D

Es ist wie überall, wenn es um Geld geht, sichern sich die Leute ab. Juristen machen das nicht um die Usability zu erhöhen, sondern um sämtliche möglichen und unmöglichen Schlupflöcher zu schliessen.

Ob das Selbstzweck ist, mag ich nicht bewerten. ;)

Nochmal. Klar kann man seine Erklärung selber machen. Bei einem reinem Arbeitnehmer sollte das möglich sein. Hier macht aber kaum einer Angaben darüber, welche Einkunftsarten im allgemeinen vorliegen. Sollte man also mit Bedacht zur Kenntnis nehmen.

zaboron
2012-02-10, 11:29:27
Man benötigt einmal aufwand um sich entsprechend in die materie einzuarbeiten. Um sich vielleicht auch entsprechende Links zu suchen. Nachdem man eine Steuererklärung gemacht hat, gilt es in den Folgejahren meistens nur entsprechende Felder mit aktuellen werten zu befüllen. 2-3 gute Steuerlinks mit aktuellen Urteilen, Pauschalsätzen und zur Klärung von absetzbaren Kosten reichen aus um normalerweise problemlos in den Folgejahren Erklärungen zu machen. Dazu bedarf es kein Wiso. Sämtliche Anlagen kann jeder mittels Open Office oder Excel selbst erstellen.
Es hört sich so an als würdest du 2-3 gute Steuerlinks kennen. Hast du da Empfehlungen? :)

Wurschtler
2012-02-10, 11:44:07
Warum? Elster ist doch kein Steuerprogramm. Es ist nur die elektronische Steuererklärung. Sprich, man kann seine Steuererklärung auf dem elektronischem Weg abgeben. Deswegen wurden die analogen Vordrucke einfach digital aufbereitet. Das keine Beratungsfunktion vorhanden ist, ist auch so gewollt. Warum sollte sich der Bund/Staat um Steuereinnahmen bringen. Außerdem würde die Steuerberaterfraktion ihre Pfründe angegriffen sehen.

Es ist ein großer Markt und da wollen einfach viele mitverdienen. ;)

Ich finde Elster gibt schon ganz gut Tipps.
Nicht direkt Steuertipps, aber es gibt für jede Zeile des Steuerformulars eine Beschreibung und teilweise auch Beispiele.

Wenn man noch Neuling ist, dann reicht das auch schon für einen "Aha-Effekt".
Da ist dann z.B. ein Feld "Arbeitsmittel", man wird darauf aufmerksam, wenn man es noch nicht kennt, gibt es dann mal in Google ein und erfährt so sehr schnell, dass es da gewisse Nichtbeanstandungsgrenzen gibt. Schon hat man wieder ein bisschen was zum Absetzen.
So lernt man auch was dazu, im Gegensatz zur Benutzung einer Software oder eines Steuerberaters.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man sich als durchschnittlicher Lohnsklave, der nur ein Arbeitseinkommen und keine komplizierten Sachen hat, keinerlei Software oder Steuerberatung braucht.

Ajax
2012-02-10, 11:56:51
...

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man sich als durchschnittlicher Lohnsklave, der nur ein Arbeitseinkommen und keine komplizierten Sachen hat, keinerlei Software oder Steuerberatung braucht.

Da gehen wir ja konform. Ich sagte ja: Arbeitnehmer mit geringen Kapitaleinkünften (Unterhalb Freibetrag).

Einnahmen aus V+V bzw. Gewerbebetrieb oder Einnahmen aus selbständiger Arbeit würde ich aber davon abraten, außer man kennt sich entsprechend aus. Wobei spätestens bei der Buchhaltungspflicht Hilfe in Anspruch genommen werden sollte. Alles natürlich imho.

skicu
2012-02-10, 17:25:53
Steuerfuchs.de kann man kostenlos nutzen, erst für das Absenden ans Finanzamt kostet es Geld. Damit kannst du relativ schnell und einfach prüfen, ob sich die Investition für dich lohnt, oder ob sowieso dasselbe wie im ElsterFormular raus kommt.

Kurgan
2012-02-10, 17:50:57
Dann nenn doch mal bitte ein paar Beispiele, was ich alles absetzen kann (was nicht pauschal angerechnet wird). Bei mir kommt fast immer dasselbe an Erstattung raus ( + - 10 Euro). Die Steuererklärung wurde in den letzten Jahren abwechselnd mit dem Elster-Formular und mit einer Software gemacht.



tobife
lohnanteil der nebekostenabrechnung (egal ob miet- oder eigentumswohnung) sind handwerkerleistung und lassen sich absetzen .. weiss kaum einer :biggrin:

ohne alles gelesen zu haben: das wird keiner genannt haben und je nach wohnanlage kommt da was zusammen.

medi
2012-02-10, 18:13:47
Ich finde Elster gibt schon ganz gut Tipps.
Nicht direkt Steuertipps, aber es gibt für jede Zeile des Steuerformulars eine Beschreibung und teilweise auch Beispiele.

Wenn man noch Neuling ist, dann reicht das auch schon für einen "Aha-Effekt".
Da ist dann z.B. ein Feld "Arbeitsmittel", man wird darauf aufmerksam, wenn man es noch nicht kennt, gibt es dann mal in Google ein und erfährt so sehr schnell, dass es da gewisse Nichtbeanstandungsgrenzen gibt. Schon hat man wieder ein bisschen was zum Absetzen.
So lernt man auch was dazu, im Gegensatz zur Benutzung einer Software oder eines Steuerberaters.


Gerade hier punktet das Programm was ich z.B. einsetze: Steuer-Spar-Erklärung
Man wird bei ALLEN Punkten, die es so gibt mit einer Hilfe unterstützt die einem genau erklärt was Sache ist - inkl. Beispiele und Tipps.
Zusätzlich wird bei offenen Punkten gefragt ob man nicht das oder jenes noch angeben kann und auch auf die Pauschalen wird man überhall hinverwiesen. Und sind Eingaben unklar/ungenau/nicht ausreichend oder falsch wird man auch darauf hingewiesen.
Internet brauchste da nicht mehr. Vorkenntnisse ebenso wenig.

jorge42
2012-02-10, 21:26:01
Internet brauchste da nicht mehr. Vorkenntnisse ebenso wenig.ja aber das ist doch faul und die Zeitersparnis ist für Weicheier, und die Dokumente hat man jedes Jahr innerhalb von wenigen Stunden in Excel und Word angepasst, das ist doch doof dass die Anwendung das alles schon fertig macht und man nur unterschreiben muss. Und dabei lernt man auch gar nichts im Vergleich dazu, wenn man sich durch 2-3 Seiten durchwühlen muss. :rolleyes:

sorry konnte das nicht lassen

Wurschtler
2012-02-11, 09:02:53
Zum Glück kanns ja jeder so machen, wir er will. :rolleyes:

Infosucher
2012-02-11, 09:03:56
Nachdem ich in diesem Jahr meine Steuererklärung direkt Anfang Januar gemacht habe und der Wiederverkauf der Steuersoftware über ebay mehr erbrachte als mich vorher der Kauf über amazon gekostet hat, würde ich sagen: Immer!:biggrin:

Und das trotz Angebotsgebühr, Pauschalprovion, auf den Gebotsbetrag, für Ebay (von glaube 9%) und kostenlosem Versand zum Käufer?

Wolfram
2012-02-11, 13:32:52
Und das trotz Angebotsgebühr, Pauschalprovion, auf den Gebotsbetrag, für Ebay (von glaube 9%) und kostenlosem Versand zum Käufer?
Nein, Du hast recht. Netto waren es 20,98€, gekauft für 22,90€, hat mich also fast zwei Euro gekostet...

Commander Keen
2012-02-11, 20:40:28
Ich habe mich heute bei meinem Vater an diesem Produkt versucht:

http://www.steuertipps.de/steuersparerklaerung

...und muss sagen, das Programm ist echt gut. Die 25€ (abzgl. Steuer ;)) sollten es einem Wert sein.