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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Boykott eines Mineralölunternehmens via Facebook aufrufen


Dadi
2012-04-04, 09:07:23
Hallo,

ich hab mir überlegt per Facebook für einen Zeitraum (der Sommer kommt und die Unternehmen scheißen sich nichts um uns... ) einen Aufruf zu starten und bestimmte oder ein bestimmtes Mineralölunternehmen zu boykottieren.

Lassen wir die Wirksamkeit außen vor, sollte es wirklich einen Verlust für ein Unternehmen geben und ich bin für den Boykott als Gruppenersteller verantwortlich - kann ich geklagt werden?

mbee
2012-04-04, 09:09:11
Nein, warum auch? Das tun zig andere Leute und Organísationen jeden Tag.
Solange Du dabei auf dem Teppich bleibst natürlich: Verleumdung und Kreditgefährung sind natürlich durchaus strafbar, wenn sie mit einem Boykott-Aufruf einher gehen, d.h. beim öffentlichen Verkünden von "Tatsachen", müssen diese beweisbar sein, eigene Meinungsäußerungen müssen hingegen auch klar als solche gekennzeichnet sein.

ux-3
2012-04-04, 09:11:28
Sicher wird das Unternehmen eine Möglichkeit finden können, gegen dich gerichtlich vorzugehen.

Mark3Dfx
2012-04-04, 09:12:10
Wie war das doch gleich?
http://www.derwesten.de/wirtschaft/digital/facebook-aufruf-zum-tank-boykott-geloescht-id6398338.html

Erst denken, dann schreien.

mbee
2012-04-04, 09:17:39
Was soll das damit zu tun haben?
Das Facebook gerne eigenmächtig etwas löscht bzw. im anderen Fall auch in einigen Ländern rechtswidrige Inhalte einfach stehen lässt, ist doch nichts Neues?
Es gibt auch genug Gegenbeispiele:
http://www.facebook.com/SaveTheRing
http://www.savethering.org/

Zephyroth
2012-04-04, 10:50:06
Wozu ein Boykott?

Ausnahmsweise kann ich mich der allgemeinen Theorie, das die Mineralölfirmen böse sind nicht anschließen...

Sicher, mir tun 1.48€ für Super 95 auch weh. Aber wenn ich nachrechne, das es seit der Wirtschaftskrise in Österreich wieder 5ct mehr Steuer auf Den Sprit gibt, so komme ich auf 1.43€ bereinigt...

Jetzt haben wir einen Ölpreis von 124$/Barrel (Brent) und einen Wechselkurs von 1,33$ pro €. Macht etwa 94€/Barrel.

2008 war der Ölpreis bei 155$/Barrel, dafür aber der Euro bei 1.6$, macht 96€/Barrel und der Spritpreis war damals bei 1.45€...

Die Mineralölkonzerne haben zumindest nichts an ihrer Gewinnspanne geändert...

Grüße,
Zeph

FeuerHoden
2012-04-04, 11:03:03
Der Ölpreis lag mal bei ~20$ pro Barrel.

Zephyroth
2012-04-04, 11:08:13
Angebot und Nachfrage. Damals waren China und Indien noch keine Großabnehmer. Was ich nicht gutheißen kann, ist aber eine künstliche Beschränkung der Förderung um den Preis hoch zu halten. Auf der anderen Seite wird die Förderung immer schwerer und leicht erschließbare Felder versiegen langsam aber sicher...

Versteh' mich nicht falsch, ich bin der Meinung das es noch lange genug Öl geben wird, vorallem weil sich nun der Abbau vorher unwirtschaftlicher Ölfelder lohnt. Nur das kostet und wir zahlens...

Wenn ich mir den Spritpreis in Österreich so ansehe und weis, das etwa 70% an den Staat gehen, dann sehe ich den Staat, nicht die Mineralölfirmen als Preistreiber...

Ich fahr einen 3-Liter-V6, von der Technik Old-School, der verbrauch liegt bei 10.5l/100km. Jedes mal beim Tanken kommen Mordgedanken. Ich bin also einer der letzten die irgendwie das Wort für die Mineralölwirtschaft ergreifen würde, aber derzeit kann ich kein übermäßiges Schindluder ausmachen, außer diese kurzfristigen Preisexkurse an Feiertagen...

Grüße,
Zeph

Wurschtler
2012-04-04, 11:13:20
Fahrt weniger Auto, das ist der einzig sinnvolle Boykott.

sei laut
2012-04-04, 11:15:59
Fahrt weniger Auto, das ist der einzig sinnvolle Boykott.
Korrekt, sowenig wie möglich ist die Devise.
Der Preis wird solange steigen, solange dafür vom Verbraucher gezahlt wird.

deekey777
2012-04-04, 11:17:41
Der Ölpreis is so was von egal. Er ist einer der Faktoren, aber nicht der einzige. Auch der "schwache" Euro ist nicht das Problem (selber schuld, dass nicht auf den Euro umgestigen wurde).
Die Tankstellen(-lieferanten) kaufen kein Rohöl, sie kaufen Kraftstoffe in Rotterdamm ein, angeblich zu Weltmarkpreisen. Der Preisaufschlag kommt von den Raffinerien, da sie mit allem, was aus Rohöl hergestellt werden kann, Gewinn machen wollen.

Zephyroth
2012-04-04, 11:17:57
Fahrt weniger Auto, das ist der einzig sinnvolle Boykott.

Das tu' ich schon. So Spaßfahrten wie früher sind gestrichen. Ich fahr nur mehr das was notwendig ist. Aber das soll wenigstens Spaß machen, daher Sauger-V6...

Der Preisaufschlag kommt von den Raffinerien, da sie mit allem, was aus Rohöl hergestellt werden kann, Gewinn machen wollen.

Preis für Super 95 in Österreich: 1,49€/l
Davon MwST (20%): 25ct
Davon MÖST: 50ct
Rohölpreis pro Liter: 60ct
Rest: 14ct

So, der Rohstoff kostet also 60ct, der Staat bekommt 75ct, bleibt für Verarbeitung, Logistik und Gewinn 14ct...
Und du meist die Mineralölwirtschaft ist nur auf Gewinne aus??? Was ist mit dem Staat?

Grüße,
Zeph

GBWolf
2012-04-04, 11:18:18
Ich wäre da vorsichtig.

Ein spezielles Unternehmen zu boykottieren(bzw. dazu aufzurufen) kann sicherlich wenn es wirklich Erfolg hat für dich persönlich schwer nach hinten losgehen, zumal Politik und Rechtssprechung da eher Wirtschaftsinteressen vertreten.(Siehe Abmahnungen und Strafen für Downloadportalanbieter etc.)

Bleib lieber beim allgemeinen Boykott, da kann eigentlich keiner was gegen sagen.

Zephyroth
2012-04-04, 11:34:11
Hm. Man müste dort anfangen, wo es was bringt. Und der größte Kostenverursacher ist und bleibt der Staat beim Treibstoff...

Grüße,
Zeph

mbee
2012-04-04, 11:36:32
Der Rohölpreis hat damit wirklich nicht viel zu tun. Im aktuellen Spiegel ist ein ganz netter Artikel darüber erschienen.

Zum Boykott-Aufruf:
"Ein Boykottaufruf, dem eine bestimmte Meinungskundgabe zugrunde liegt, ist durch Art.5 Abs.1 Satz 1 GG insbesondere dann geschützt, wenn er als Mittel des geistigen Meinungskampfes in einer die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Frage eingesetzt wird, wenn ihm also keine private Auseinandersetzung, sondern die Sorge um politische, wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Belange der Allgemeinheit zugrunde liegt (BVerfGE_7,198 <212>). Die Aufforderung zu einem Boykott kann selbst dann im Schutzbereich des Art.5 Abs.1 GG liegen, wenn der Verrufer zu dem Boykottierten in einem beruflichen, gewerblichen oder sonstigen geschäftlichen Konkurrenzverhältnis steht, weil diese Situation eine geistige Auseinandersetzung an sich noch nicht ausschließt. Besitzt der Verrufer eine gewisse wirtschaftliche Machtstellung, so kann seiner Meinungsäußerung und dem ihr dienenden Boykottaufruf schon aus diesem Grunde zwar ein bedeutendes Gewicht zukommen. Diese wirtschaftliche Ungleichheit der Positionen allein macht aber die Aufforderung zum Boykott noch nicht unzulässig, weil es nach der Verfassung auch dem wirtschaftlich Stärkeren nicht verwehrt ist, einen geistigen Meinungs kampf zu führen.

25

(Abs.25) Jedoch müssen die Mittel, deren sich der Verrufer zur Durchsetzung der Boykottaufforderung bedient, verfassungsrechtlich zu billigen sein. Ein Boykottaufruf wird durch das Grundrecht der freien Meinungsäußerung dann nicht geschützt, wenn er nicht BVerfGE_25,256 (264) nur auf geistige Argumente gestützt wird, sich also auf die Überzeugungskraft von Darlegungen, Erklärungen und Erwägungen beschränkt, sondern darüber hinaus sich solcher Mittel bedient, die den Angesprochenen die Möglichkeit nehmen, ihre Entscheidung in voller innerer Freiheit und ohne wirtschaftlichen Druck zu treffen. Dazu gehören insbesondere Androhung oder Ankündigung schwerer Nachteile und Ausnutzung sozialer oder wirtschaftlicher Abhängigkeit, wenn dies dem Boykottaufruf besonderen Nachdruck verleihen soll. Die Freiheit der geistigen Auseinandersetzung ist eine unabdingbare Voraussetzung für das Funktionieren der freiheitlichen Demokratie , weil nur sie die öffentliche Diskussion über Gegenstände von allgemeinem Interesse und staatspolitischer Bedeutung gewährleistet (vgl BVerfGE_5,85 <205>; BVerfGE_7,198 <212, 219>; BVerfGE_20,162 <174 ff.>). Die Ausübung wirtschaftlichen Druckes, der für den Betroffenen schwere Nachteile bewirkt und das Ziel verfolgt, die verfass ungsrechtlich gewährleistete Verbreitung von Meinungen und Nachrichten zu verhin dern, verletzt die Gleichheit der Chancen beim Prozeß der Meinungsbildung. Sie widerspricht auch dem Sinn und dem Wesen des Grundrechts der freien Meinungsäußerung, das den geistigen Kampf der Meinungen gewährleisten soll."



Auszug aus BVerfG B, 26.02.69, - 1_BvR_619/63 -, www.dfr/BVerfGE, Abs.24 f

sun-man
2012-04-04, 11:41:04
Aktuell starten sicherlich 10 Boykottaufrufe pro Tag - alle ähnlich sinnlos. Wer nicht fahren will braucht keinen Aufruf.

Ach ja, der Liter kostet mich 76,5Cent. Muß auch mal zum Boykott aufrufen, viel zu teuer der Spaß :D

Knobina
2012-04-04, 11:47:42
Der einzige wirksame Boykott ist nicht zu Tanken, ich meine überhaupt nicht zu tanken, nicht Auto zu fahren. Diese Facebook/Twitter sonstwas Scheiße ist doch nur "Ich bin fett und faul, möchte aber mein Gewissen beruhigen und heucheln, ich hätte was für die Welt getan".

soLofox
2012-04-04, 11:49:43
ich boykottiere kein unternehmen, ich mache das aus meiner sicht einzig richtige : so wenig wie möglich das auto nutzen.

das heisst : montag bis freitag zur arbeit und zurück und am freitag auf dem rückweg direkt beim supermarkt anhalten, der auf dem weg liegt, und einkaufen für eine ganze woche. klappt super übrigens.

für mehr nutze ich mein auto nicht mehr. am wochenende geht's auf's fahrrad. macht jetzt sowieso wieder bock, bei dem wetter.

aber sowas muss jeder selbst wissen. solange er mit dem auto auch zum bäcker 1000m weiter fährt, ist das benzin wirklich noch nicht teuer genug :)

aber mir reicht es inzwischen.

sun-man
2012-04-04, 11:52:31
aber sowas muss jeder selbst wissen. solange er mit dem auto auch zum bäcker 1000m weiter fährt, ist das benzin wirklich noch nicht teuer genug

Oder es ist einfach zu kalt....aber dann gibts Aufbackbrötchen. Aber gut, ich brauch eh kaum Benzin :D

soLofox
2012-04-04, 11:57:20
Oder es ist einfach zu kalt....aber dann gibts Aufbackbrötchen. Aber gut, ich brauch eh kaum Benzin :D

man muss ja nicht mit dem fahrrad zum bäcker, ich laufe jeden samstag und sonntag morgen dahin ;) ist gar nicht so schlimm, wenn ich wieder da bin ist der kaffee eh durch und man ist schnell wieder aufgewärmt :cool:

sun-man
2012-04-04, 12:11:13
So weit wie der Bäcker hier weg ist, ist der Kaffee dann schon wieder kalt. In der alten Wohnung war der um die Ecke, aber in der neuen ecke ist Sonntags nichts.

Commander Keen
2012-04-04, 12:28:35
Es haben schon weitaus einflussreichere Organisationen und Gruppierungen zum Boykott aufgerufen - gebracht hat es noch nie was. Ich wüsste nicht, warum da nun ein Facebooknutzer von 650 Millionen mehr Erfolg haben sollte.

Mumins
2012-04-04, 17:07:19
Das tu' ich schon. So Spaßfahrten wie früher sind gestrichen. Ich fahr nur mehr das was notwendig ist. Aber das soll wenigstens Spaß machen, daher Sauger-V6...



Preis für Super 95 in Österreich: 1,49€/l
Davon MwST (20%): 25ct
Davon MÖST: 50ct
Rohölpreis pro Liter: 60ct
Rest: 14ct

So, der Rohstoff kostet also 60ct, der Staat bekommt 75ct, bleibt für Verarbeitung, Logistik und Gewinn 14ct...
Und du meist die Mineralölwirtschaft ist nur auf Gewinne aus??? Was ist mit dem Staat?

Grüße,
Zeph

da meine freundin in österreich wohnt hab ich was preise angeht einen guten überblick. wenn ich von mir, inzell nach hochfilzen fahre, komme ich an mehreren tankstellen vorbei. gestern kostete in saalfelden der liter super 95 1,50.9, in unken 1,57.9 in hochfilzen 1,52.9. es wird also je nach urlaubsverkehrsdichte aufgeschlagen. das ist die wahre abzocke, diese starken schwankungen an feiertagen oder wenn urlaubsverkehr ist.

Wodde
2012-04-04, 20:02:56
Fahrt weniger, kauft euch Autos die sparsamer sind.
Was anderes ist sinnlos.

CoconutKing
2012-04-04, 20:20:47
ich fahr immer noch meinen c300 5,7 v8 und tanke in austria für 1,55€ was willst du?
wer weiter weg von der österreichischen grenze wohnt ist selba schuld

Senfgnu
2012-04-05, 09:38:01
Macht wenig Sinn, schließlich muss ich ja arbeiten. Und der nächste realistische Arbeitsplatz läge dann in München, wo ich für eine Wohnung, die ich jetz habe mal eben locker-flockig 1200 EUR zahle...

Rasterbator
2012-04-05, 13:24:57
1 Tag verzichten bringt doch eh nix, wird halt am nächsten Tag mehr getankt.

Man müsste 2 Ketten boykottieren, z.b. die beiden größten ARAL und SHELL und nur noch bei den anderen Tanken um den Wettbewerb zu entfachen.

sun-man
2012-04-05, 13:32:44
Und damit "bestraft" man nur die Tankstellen. Die Raffinerien bedienen alle, ausnahmslos. Tankst Du dann bei "Heinz Dieter" an der freien Tanke ist nur die Frage von wem er das Zeug bekommet.Verdienen tut BP/Shell und Co weiter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lraffinerie#Raffineriestandorte_in_Deutschland.2C_.C3.96sterreich_und_d er_Schweiz

soLofox
2012-04-05, 14:24:05
letztendlich bleibt die frage, was man mit einem boykott überhaupt erreichen will.

was ist es denn? kurzzeitig niedrigere preise für benzin und diesel? und dann? ein paar wochen oder monate vielleicht für 10-20 cent weniger tanken, als reines beispiel jetzt.

dann passiert wieder irgendetwas auf der welt und die preise ziehen wieder an. dann geht das selbe spiel wieder los.

die erdölreserven sind nunmal nicht unerschöpflich. man wird sich wohl oder übel an die ständig steigenden preise gewöhnen müssen. es ist ja nicht so, dass die kraftstoffpreise 100 jahre lang stabil waren und jetzt auf einmal steigen, sie steigen doch im prinzip ständig, von jahr zu jahr. ok, dann passiert mal ein finanzcrash und sie sinken kurzzeitig, aber der trend geht nach oben.

entweder man steigt auf ein fahrzeug um, welches mit 3-4l diesel oder benzin auf 100km auskommt (was natürlich erstmal ordentlich kohle in der anschaffung kostet), oder man lässt die karre einfach stehen, so oft es geht.

Fragman
2012-04-05, 15:20:34
die erdölreserven sind nunmal nicht unerschöpflich.

koennten wir hier mal mit diesem scheiss aufhoeren?
ich habe bis heute noch von keiner verknappung von oel gehoert.
jeder, aber auch jeder auf dieser welt der oel haben will bekommt es und zwar in der menge die er will. wir sind noch lange nicht an dem punkt angekommen wo es heisst wir muessen oel sparen weil in china mehr plastiktueten produziert werden muessen damit aldi und co wieder welche ausliegen haben. wenn dieser tag mal kommen wird werden wir sehen was es heisst wenn oel sichtbar knapp wird. aktuell wird nur so getan als wenn es knapp waere um ordentlich zu verdienen. dazu eben noch die diskussion um den oilpeak und schon kann man den preis pro barrel wieder um 10 erhoehen und mehr gewinn durch spekulation einfahren. die mineraloelkonzerne nehmen dann gleich auch noch etwas mit und perfekt ist die naechste spriterhoehung.

solange ich durch die laeden gehen kann mit tausenden produkten auf erdoelbasis die eigentlich absolut sinnlos sind und die ich tausendfach kaufen kann, solang ist oel auch nicht knapp.
natuerlich sind die reserven endlich, aber es gibt keinen anhaltspunkt das wir irgendwie unter knappheit leiden. und jetzt nicht mit den beispielen kommen wenn ein land mal wieder die eigenen reserven auffuellen muss und der preis deshalb etwas steigt. oel bekommt dann trotzdem jeder der es haben will, muss nur etwas mehr bezahlen. wenn mal der tag kommt an dem man dann kein oel mehr bekommt weil schlicht keins da ist, dann koennen wir hier diskutieren das der preis aufgrund oelmangels deutlich steigt. ;)

soLofox
2012-04-05, 17:46:55
tja, das ist so leider nicht ganz richtig ;)

wir sind noch lange nicht an dem punkt angekommen wo es heisst wir muessen oel sparen


wir? wer ist wir? wir menschen, oder die ölmultis?

hast du bei dir zuhause im garten eine fördereinrichtung? :freak:

die ölkonzerne haben so eine macht, das kann man nur schwer nachvollziehen. die haben überall ihre finger im spiel, überall. auch in der politik. und da beispielsweise die politik in deutschland uns auftischt, wie das bei uns zu laufen hat, hat das volk quasi keine chance nein zu sagen.

dass die möglichkeit besteht, dass die ölreserven der erde noch viele jahrzehnte oder evtl. sogar jahrhunderte halten könnten, ist außer frage. nur haben die verbraucher nichts zu melden.

es bleibt also nichts anderes übrig, als nicht zu tanken oder auf eine andere technik umzusteigen. meiner meinung :)

Fragman
2012-04-05, 18:09:49
tja, das ist so leider nicht ganz richtig ;)


was ist daran nicht richtig? auf was musst du verzichten weil das oel zu dessen produktion fehlt? das ist ja das was ich sagen wollte. die knappheit existiert nicht, noch nicht. aber aufgrund der preise reden alle von knappheit obwohl diese nicht existent ist. selbst hier im forum wird so getan als wenn das oel knapp ist. das stimmt aber nicht, darauf wollte ich hinaus.
man sollte sich nicht der illusion hingeben das der oelpreis wegen knappheit so hoch ist wies hier ja anscheinend einige machen. china, allgemein asien muessen ja immer wieder gerne dafuer herhalten. nur sollte es doch eigentlich verwundern das trotz china/asien alle oel im ueberfluss haben. weiso ist der preis denn trotzdem so hoch? und schon hat man die antwort, darum ging es mir. ;)
und was auch wiedermal einige zu vergessen scheinen, der staat sind wir alle.

Morale
2012-04-05, 18:51:02
Macht wenig Sinn, schließlich muss ich ja arbeiten. Und der nächste realistische Arbeitsplatz läge dann in München, wo ich für eine Wohnung, die ich jetz habe mal eben locker-flockig 1200 EUR zahle...
Dafür würdest du dann Sprit sparen.
1200 zahlst du hier für eine 3-4 Zimmer Wohnung, wenn du in so einer alleine wohnst, ist das natürlich dein gutes Recht aber auch schon Luxus.
Man kann halt ned alles haben.

ux-3
2012-04-05, 19:49:42
ich habe bis heute noch von keiner verknappung von oel gehoert.
jeder, aber auch jeder auf dieser welt der oel haben will bekommt es und zwar in der menge die er will.


Da diese Aussage auch für Platin richtig ist, kann Platin nicht knapp sein. :rolleyes:

Morale
2012-04-05, 19:59:10
Gold ist auch ned knappt wird überhall zu tausenden Barren gelagert die Staub ansetzen. Warum kostet 1 kg Gold dann ned 2 Euro fuffzig.

Fragman
2012-04-05, 20:35:19
die frage is was gold kosten wuerde wenn es keine ersatzaehrung waere?
beantworten kann man diese frage nicht. weiss jetzt allersings auch nicht was das mit dem oel zu tun hat und dessen wert/kuenstliche preistreibung.

ux-3
2012-04-05, 20:38:55
die frage is was gold kosten wuerde wenn es keine ersatzaehrung waere?
beantworten kann man diese frage nicht. weiss jetzt allersings auch nicht was das mit dem oel zu tun hat und dessen wert/kuenstliche preistreibung.

Welchen Wert hätte Roastbeef, wenn man es nicht essen könnte? :cool:

hmx
2012-04-05, 20:44:01
Die Drohung, die durch den Boykott ausgeht ist nicht glaubhaft, daher sinnlos.
Die Konzerne wissen schon, dass ihr Benzin braucht und nicht darauf verzichten wollt. Ansonsten würde sich ja keiner Aufregen und protestieren. :D

grobi
2012-04-05, 21:09:58
Ss gibt ja auch die Möglichkeit synthetischen Diesel oder Benzin herzustellen, nur ist davon schon seit jahren keine Rede mehr.

mfg grobi

Zephyroth
2012-04-05, 21:21:12
Ss gibt ja auch die Möglichkeit synthetischen Diesel oder Benzin herzustellen, nur ist davon schon seit jahren keine Rede mehr.

mfg grobi

Weil der Energieaufwand dafür mehr kostet, als momentan der konventionelle Sprit.

Sunfuel ist auch keine wirkliche Lösung, allein um die Fahrzeugflotte von Deutschland anzutreiben bräucht's fast alle verfügbare Grünfläche...

Grüße,
Zeph

grobi
2012-04-05, 21:29:48
Weil der Energieaufwand dafür mehr kostet, als momentan der konventionelle Sprit.

Sunfuel ist auch keine wirkliche Lösung, allein um die Fahrzeugflotte von Deutschland anzutreiben bräucht's fast alle verfügbare Grünfläche...

Grüße,
Zeph

Laut aktuellen Studien?
Ich denke man hat in diese Richtung nicht mehr geforscht, syntetischer Diesel soll im Verhältnis auch besser als Biodiesel sein. Also die Energiebilanz bei der Herstellung/ Gewinnung.


mfg grobi

Amarok
2012-04-05, 22:04:48
Der Ölpreis lag mal bei ~20$ pro Barrel.
Brot kostete mal umgerechnet 10 Cent.
Autos mit 40 PS verbrauchten mal 12 Liter/km.


Wie lange musste man vor 30 Jahren arbeiten um sich 1 Liter Benzin leisten zu können?
Wie lange heute?

Auch wenn ich gesteinigt werde: Ein Kilometer mit dem Auto heute immer noch billiger als in den 80ern....Habe ich übrigens schon öfters erwähnt....

GBWolf
2012-04-05, 22:09:50
jo lässt sich sogar durch das statistische Bundesamt belegen:

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/verk_arbeit_fuer_benzin.pdf

relativ gesehen wird Benzin immer günstiger ;)

Arbeitsminuten und Preis für 1 Liter Benzin
Benzinpreis (€) Arbeitszeit (min)
1960 0,30 13,7
1965 0,30 8,2
1970 0,30 5,7
1975 0,43 5,2
1980 0,60 5,3
1985 0,70 5,1
1990 0,60 3,5
1995 0,77 3,6
2000 1,00 4,1
2001 1,01 4,1
2002 1,04 4,1
2003 1,07 4,1
2004 1,11 4,2
2005 1,20 -
Quelle: DIW, Statistisches Bundesamt

Amarok
2012-04-05, 22:24:57
jo lässt sich sogar durch das statistische Bundesamt belegen:

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/verk_arbeit_fuer_benzin.pdf

relativ gesehen wird Benzin immer günstiger ;)

Arbeitsminuten und Preis für 1 Liter Benzin
Benzinpreis (€) Arbeitszeit (min)
1960 0,30 13,7
1965 0,30 8,2
1970 0,30 5,7
1975 0,43 5,2
1980 0,60 5,3
1985 0,70 5,1
1990 0,60 3,5
1995 0,77 3,6
2000 1,00 4,1
2001 1,01 4,1
2002 1,04 4,1
2003 1,07 4,1
2004 1,11 4,2
2005 1,20 -
Quelle: DIW, Statistisches Bundesamt

Und jetzt nehme man noch den Verbrauch hinzu....;)

Fragman
2012-04-05, 22:29:04
Und jetzt nehme man noch den Verbrauch hinzu....;)

man muesste auch mit einrechnen um wieviel mehr die leute heutzutage das auto nutzen (inkl 2. wagen). ich wuerde mal vermuten das das auto heute viel mehr genutzt wird als noch 1960, wuerde die abnahme des preises wieder etwas relativieren.

hmx
2012-04-05, 22:48:31
man muesste auch mit einrechnen um wieviel mehr die leute heutzutage das auto nutzen (inkl 2. wagen). ich wuerde mal vermuten das das auto heute viel mehr genutzt wird als noch 1960, wuerde die abnahme des preises wieder etwas relativieren.

Selbst schuld. Heutzutage braucht man das Auto noch viel weniger.
Es gibt hiernja so einen Fall im Forum, der sich beschwert mit seinen 1600 Brutto keine zwei Autos finanzieren kann. Die Ansprüche snd einfach schneller gestiegen als der Verdienst.

Mal abgesehen davon musste man auch 1995 schon weniger für den Sprit arbeiten und damals hat man sicher nicht so viel weniger sein Auto genutzt. Was schon eher als Einwand gilt ist die Einkommensungleichheit, denn die Mittelwerte über die Jahre kann man nicht ganz vergleichen, da die averteilung anders ist. Auf Basis des Medianlohns (oder des unteren Quartils für die Unterschicht) wäre das mal interessant. Wenn ich mir jedoch anschaue wie dieses Klientel mitmihren 3er BMWs und Proletenkarren durch die Gegend heizen ist der Sprit noch günstig genug.

Fragman
2012-04-05, 22:59:13
Selbst schuld. Heutzutage braucht man das Auto noch viel weniger.
Es gibt hiernja so einen Fall im Forum, der sich beschwert mit seinen 1600 Brutto keine zwei Autos finanzieren kann. Die Ansprüche snd einfach schneller gestiegen als der Verdienst.

natuerlich koennten viele hier sofort sparen, spielt aber bei den zahlen keine rolle, es sei denn man geht davon aus das 1960 alle nur deshalb ein auto hatten weil es nicht ohne ging, kann ich mir nicht vorstellen.
das die ansprueche einiger bzw vieler leicht verschoben sind mag sein, ist aber ein anderes thema.


Wenn ich mir jedoch anschaue wie dieses Klientel mitmihren 3er BMWs und Proletenkarren durch die Gegend heizen ist der Sprit noch günstig genug.

hatte in einer doku mal gesehen das es oft leute sind die sich ueber ihre autos definieren, ihr ganzes geld da rein stecken, in kleinen buden wohnen und sich auch sonst nicht viel bzw nichts leisten koennen weil sie so ein auto haben (bei den steuer und versicherungspreisen ja kein wunder).

Kira
2012-04-05, 23:19:59
Dadi, wohnst du nicht 5min von der Arbeit weg? Fahr einfach Fahrrad hin und zurück und fahr nur abends in die Stadt usw mit deinem Auto.

Krümelmonster
2012-04-05, 23:31:50
Kannst du bitte mal total boykottieren, suche noch einen billigen Einstiegskurs. Danke!

Dadi
2012-04-06, 09:05:09
Dadi, wohnst du nicht 5min von der Arbeit weg? Fahr einfach Fahrrad hin und zurück und fahr nur abends in die Stadt usw mit deinem Auto.

Arbeit ja.
Aber habe noch andere Aktivitäten und Hobbies als nur arbeiten...

Impia
2012-04-06, 09:17:56
Warum nicht auf eine andere Kraftstoffart umrüsten lassen ?
Weil man dann nicht mehr meckern kann ?

grobi
2012-04-06, 09:23:17
Mein Auto braucht knapp unter 6 Liter und es ist mit trotzdem zu teuer. Ich wohne aber eher ländlich und bin aufs Auto angewiesen, die Bus- und Bahnverbindungen sind hier miserabel.

MfG grobi

Krümelmonster
2012-04-06, 09:31:39
Arbeit ja.
Aber habe noch andere Aktivitäten und Hobbies als nur arbeiten...

Du solltest deine Hobbys auf hvdr*-Tätigkeiten reduzieren. Das würde dem Boykott die notwendige Ernsthaftigkeit geben.

*hauptsache vor dem Rechner

Morale
2012-04-06, 09:38:17
Arbeit ja.
Aber habe noch andere Aktivitäten und Hobbies als nur arbeiten...
Im 3dc trollen und sinnlose Fäden zu eröffnen kostet doch kein Benzin :uponder:

Ne mal ernsthaft, abgesehen vom Auto direkt als Hobby wüsste ich nicht was (viel) Benzin verbraucht.

Pappenheimer
2012-04-06, 09:50:19
bei lebensnotwendigen dingen wie strom, wasser und benzin davon auszugehen mit sparen was zu erreichen halt ich für ein irrglauben.

da wir dies brauchen werden einfach die preise erhöht und die gewinne der firmen bleiben gleich oder steigen weiter und dieses spielchen kann man noch eine weile fortführen bis die gewinne einbrechen sollten.

Pappenheimer
2012-04-06, 09:53:52
Warum nicht auf eine andere Kraftstoffart umrüsten lassen ?
Weil man dann nicht mehr meckern kann ?

auf eine andere kraftstoffart zu wechseln macht nur sinn solange es wenige sind, denn wenn alle umsteigen wird dort abgezockt ganz einfach.

grobi
2012-04-06, 09:56:48
auf eine andere kraftstoffart zu wechseln macht nur sinn solange es wenige sind, denn wenn alle umsteigen wird dort abgezockt ganz einfach.


Man sollte auch Bedenken das man nicht jedes Auto umrüsten kann. Wie rüstet man z.b. einen Diesel um? Nicht jeder kann sich mal ein anderes Auto kaufen.


MfG grobi

Impia
2012-04-06, 10:01:05
auf eine andere kraftstoffart zu wechseln macht nur sinn solange es wenige sind, denn wenn alle umsteigen wird dort abgezockt ganz einfach.

Und genau dieser utopische Fall liegt noch weit, sehr weit entfernt. :wink:

Zephyroth
2012-04-06, 10:04:16
Ne mal ernsthaft, abgesehen vom Auto direkt als Hobby wüsste ich nicht was (viel) Benzin verbraucht.

Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann brauchst du viel Benzin...

Grüße,
Zeph

Krümelmonster
2012-04-06, 10:05:41
bei lebensnotwendigen dingen wie strom, wasser und benzin davon auszugehen mit sparen was zu erreichen halt ich für ein irrglauben.

da wir dies brauchen werden einfach die preise erhöht und die gewinne der firmen bleiben gleich oder steigen weiter und dieses spielchen kann man noch eine weile fortführen bis die gewinne einbrechen sollten.

Nö, Benzin kann man relativ gut substituieren. Da ist noch ausreichend Raum nach oben, wenn du so willst. Die Fahrt zur Arbeit kann man via Bahn, sparsamerem Auto, Umzug an den Arbeitsplatz etc. auch hinbekommen. Selbiges gilt dann auch für andere Aktivitäten.

Die Nachfrage nach super sparsamen Autos würde wohl sprunghaft steigen. Hat VW nicht gerade einen Ultra leicht Diesel vorgestellt, der nurnoch 1 Liter/100km verbrauchen soll, aber dafür auch nur die Leistung eines 50 Jahre alten Käfers besitzt?

Momentan ist es doch noch so, dass andere Eigenschaften ne gewichtige Rolle beim Autokauf spielen, weil man es sich leisten kann ;)

Krümelmonster
2012-04-06, 10:07:32
Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann brauchst du viel Benzin...

Grüße,
Zeph

Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann hast du was falsch gemacht. Denn entweder ziehst du näher an deinen Arbeitsplatz, oder aber du musst beruflich viel herumreisen und bekommst daher Auto+Benzin oder Bahnticket/Flugticket von der Firma gestellt bzw. entsprechende Hotelkosten erstattet.

sun-man
2012-04-06, 10:18:46
Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann hast du was falsch gemacht. Denn entweder ziehst du näher an deinen Arbeitsplatz, oder aber du musst beruflich viel herumreisen und bekommst daher Auto+Benzin oder Bahnticket/Flugticket von der Firma gestellt bzw. entsprechende Hotelkosten erstattet.
Auch das ist Bullshit. 80km pro Weg sind nicht irre ungewöhnlich, aber eben auch nicht genug um umzuziehen. Es soll ja auch Leute geben die Arbeitslos geworden sind, ein Haus haben udn woanders einen neuen Job haben. Ein Haus verkauft sich nicht so einfach. Ebenso ziehst Du mit Kindern nicht mal eben auf die schnelle von A nach B inkl Schulwechsel und allen damit verbudenen Problemen.

Es ist jedem frei gestellt sich einen Freibetrag auf der Steuerkarte eintragen zu lassen. Bei 80km Arbeitsweg kann man 75% der Entferungspauschale ausrechnen und als Freibetrag eintragen - dann zahlt man monatlich weniger und hat Ende des Jahres halt weniger Rückzahlung. Ist eigentlich ganz einfach.

Man sollte auch Bedenken das man nicht jedes Auto umrüsten kann. Wie rüstet man z.b. einen Diesel um? Nicht jeder kann sich mal ein anderes Auto kaufen.
Genau so ist es. "Mal eben ein neuen Auto kaufen" können nur Kids ohen Bezug zum Geld oder reiche Leute sagen. Die Reichen juckt der Spritpreis dann aber in aller Regel nicht. Ich bin extrem happy das ich 2009 den Mondeo verkloppt habe und den E39 angeschafft habe. Der hat zwar seine Tücken und wird nicht jünger - aber 6 Ender zum Preis von nem Fiesta zu fahren hat doch was. Zudem, 7200€ Anschaffung, 2300€ Umrüstung. Für 9500€ kriegst auch nur Kleinstwagen oder nen Dacia. Ein Kollege hat so nen Logan mit LPG ab Werk. An sich nicht schlecht, aber der schwache Motor sorgt für 10l LPG Verbrauch. Ich hab 6 Zylinder und 12l. Wobei der Duster auch nicht sooooooo irre schlecht ist.

Krümelmonster
2012-04-06, 10:23:18
Auch das ist Bullshit. 80km pro Weg sind nicht irre ungewöhnlich, aber eben auch nicht genug um umzuziehen. Es soll ja auch Leute geben die Arbeitslos geworden sind, ein Haus haben udn woanders einen neuen Job haben. Ein Haus verkauft sich nicht so einfach. Ebenso ziehst Du mit Kindern nicht mal eben auf die schnelle von A nach B inkl Schulwechsel und allen damit verbudenen Problemen.

Es ist jedem frei gestellt sich einen Freibetrag auf der Steuerkarte eintragen zu lassen. Bei 80km Arbeitsweg kann man 75% der Entferungspauschale ausrechnen und als Freibetrag eintragen - dann zahlt man monatlich weniger und hat Ende des Jahres halt weniger Rückzahlung. Ist eigentlich ganz einfach.


Jo soll jeder machen wie er mag und es sich leisten kann. Sage ich ja nichts dagegen, aber man muss sich eben auch an Umstände anpassen können, wenn es notwendig wird bzw. man selbst mit der Situation unzufrieden ist. Das kann auch in dem von dir auf die Tränendrüsen zugeschnittenem Beispiel der Fall sein.
Die Pendlerpauschale ist imo einfach nur ne dumme, bürokratische Subvention von Vororten bzw. 1 Familienhäusern im Grünen und den Mineralölkonzernen zu Ungunsten der Städte und derer, die sie nicht nutzen.

Pappenheimer
2012-04-06, 10:25:03
Nö, Benzin kann man relativ gut substituieren. Da ist noch ausreichend Raum nach oben, wenn du so willst. Die Fahrt zur Arbeit kann man via Bahn, sparsamerem Auto, Umzug an den Arbeitsplatz etc. auch hinbekommen. Selbiges gilt dann auch für andere Aktivitäten.

Die Nachfrage nach super sparsamen Autos würde wohl sprunghaft steigen. Hat VW nicht gerade einen Ultra leicht Diesel vorgestellt, der nurnoch 1 Liter/100km verbrauchen soll, aber dafür auch nur die Leistung eines 50 Jahre alten Käfers besitzt?

Momentan ist es doch noch so, dass andere Eigenschaften ne gewichtige Rolle beim Autokauf spielen, weil man es sich leisten kann ;)

und in allen fällen wird der spritpreis trotzdem steigen denn irgendwann mußt du zur tankstelle es sei denn du verzichtest ganz auf das auto aber sämtliche produkte wo öl oder der spritpreis eine rolle spielt werden die preise auch steigen und die müssen auch bezahlt werden.

Pappenheimer
2012-04-06, 10:29:29
Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann hast du was falsch gemacht. Denn entweder ziehst du näher an deinen Arbeitsplatz, oder aber du musst beruflich viel herumreisen und bekommst daher Auto+Benzin oder Bahnticket/Flugticket von der Firma gestellt bzw. entsprechende Hotelkosten erstattet.

diese maßnahmen funktionieren auch nur für eine minderheit denn wenn viele in die nähe ihrer arbeitstätte ziehen müssen weil das fahren zu teuer ist müssen mit steigenden mieten oder teureren grundstücke gerechnet werden, nicht umsonst sind in ballungszentren die wohnungen, häuser teurer als außerhalb.

Krümelmonster
2012-04-06, 10:38:38
und in allen fällen wird der spritpreis trotzdem steigen denn irgendwann mußt du zur tankstelle es sei denn du verzichtest ganz auf das auto aber sämtliche produkte wo öl oder der spritpreis eine rolle spielt werden die preise auch steigen und die müssen auch bezahlt werden.

Du sprichst ja von makroökonomischen Entwicklungen. Reduziert man seinen Spritkonsum essenziell durch z.B. das Nachfragen von 1-3 Liter Autos oder anderen plausiblen Maßnahmen, so wird man am Ende trotz steigender Preise weniger für Benzin ausgegeben haben, ist doch logisch.

diese maßnahmen funktionieren auch nur für eine minderheit denn wenn viele in die nähe ihrer arbeitstätte ziehen müssen weil das fahren zu teuer ist müssen mit steigenden mieten oder teureren grundstücke gerechnet werden, nicht umsonst sind in ballungszentren die wohnungen, häuser teurer als außerhalb.

Ne sie funktioniert für die Mehrheit der Leute und natürlich liegt es auf der Hand, dass man weniger für mehr bekommt. Schließlich wird man ja auch nicht mehr quersubventioniert. Allerdings wären mit potenteren Städten (weil mehr Steuergeld in der Stadt bleibt, statt auf die Vororte zu verpuffen) und klügeren Städteplanern auch tolle Projekte über ggf. in die höhe gebaute top ausgestattete Wohnungen mit Loftcharakter und viel Grün etc. im größeren Stil umsetzbar. Muss ja nicht immer schon auf der 5ten Etage Schluss sein - mit Ausnahme der Ghettos.

Pappenheimer
2012-04-06, 11:09:09
Du sprichst ja von makroökonomischen Entwicklungen. Reduziert man seinen Spritkonsum essenziell durch z.B. das Nachfragen von 1-3 Liter Autos oder anderen plausiblen Maßnahmen, so wird man am Ende trotz steigender Preise weniger für Benzin ausgegeben haben, ist doch logisch.

ist verständlich und nachvollziehbar aber wie hoch hältst du die chance für 1-3 liter pkws und wie lange wird man eventuell ein vorteil davon haben und was sollte die ölkonzerne davon abhalten sowie den staat die preise so zu erhöhen das das verhältnis wieder gleich ist? das kurzfristig einige davon profitieren können ist klar und zwar die es sich leisten können sich mal schnell ein neues fahrzeug zu kaufen.



Ne sie funktioniert für die Mehrheit der Leute und natürlich liegt es auf der Hand, dass man weniger für mehr bekommt. Schließlich wird man ja auch nicht mehr quersubventioniert. Allerdings wären mit potenteren Städten (weil mehr Steuergeld in der Stadt bleibt, statt auf die Vororte zu verpuffen) und klügeren Städteplanern auch tolle Projekte über ggf. in die höhe gebaute top ausgestattete Wohnungen mit Loftcharakter und viel Grün etc. im größeren Stil umsetzbar. Muss ja nicht immer schon auf der 5ten Etage Schluss sein - mit Ausnahme der Ghettos.

wunschvorstellung ist das eine aber wo ist das so?


p.s. pkws mit einem deutlich geringeren verbrauch wäre schon längst machbar. man nehme z.b. den aktuellen sparsamsten vw motor vom golf und baut ihn in den golf 1 ein und fertig. man muß nur auf ein paar annehmlichkeiten verzichten :biggrin:

Zephyroth
2012-04-06, 11:12:56
Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann hast du was falsch gemacht. Denn entweder ziehst du näher an deinen Arbeitsplatz, oder aber du musst beruflich viel herumreisen und bekommst daher Auto+Benzin oder Bahnticket/Flugticket von der Firma gestellt bzw. entsprechende Hotelkosten erstattet.

Rational ist das natürlich die Lösung. Kam bis jetzt allerdings für mich nicht in Frage. Mein soziales Umfeld (Freunde, Eltern etc.) ist nunmal in einem beruflichen Kaff, da gibt's keine Jobs für Elektroniker. Dazu muß man mindestens 50km fahren (und wieder zurück).

Es ist also emotional keine Lösung. Will ich eine Wohnung in Graz, die mir das bietet, was ich jetzt habe, dann zahle ich statt 450€/Monat etwa 600-700€. Sprich das was ich an Sprit spare, würde ich für die Wohnung ausgeben. Abgesehen davon, das ich dann alleine bin...

Ich beschwer' mich auch nicht über den Spritpreis, ich wollte nur darauf hinweisen, das es durchaus Leute gibt, die ihr Geld in nennenswerter Weise für Sprit ausgeben müssen und auch ihre Gründe dafür haben und nicht zwangsweise was falsch machen...

Ich bin in der Lage mir das ganze zu leisten, ja ich fahr' sogar einen spritschluckenden V6. Einfach weil ich es mir leisten kann. Es tut mir weh, bringt mich aber nicht um. Andere haben weniger Geld und sind noch abhängiger vom Auto. Was sagst du diesen Menschen??

Grüße,
Zeph

Pappenheimer
2012-04-06, 11:25:20
Ich bin in der Lage mir das ganze zu leisten, ja ich fahr' sogar einen spritschluckenden V6. Einfach weil ich es mir leisten kann. Es tut mir weh, bringt mich aber nicht um. Andere haben weniger Geld und sind noch abhängiger vom Auto. Was sagst du diesen Menschen??

Grüße,
Zeph

und wer sich das nicht leisten kann und das werden immer mehr die werden halt prioritäten setzen und das wird sehr wahrscheinlich die mobilität sein, da werden sich andere wirtschaftsteile sehr darüber freuen.

Zephyroth
2012-04-06, 11:31:55
Ich hab' meine Prioritäten schon geändert. Ich fahr' nur mehr das was notwendig ist.

Aber die Mobilität ist fast gleichzusetzen mit Freiheit. Und die Freiheit gibt kaum jemand freiwillig auf. Viele Hobbies erfordern sogar, das man mobil ist. Gibt man die Mobilität auf, gibt man möglicherweise auch andere Dinge auf.

Die Mobilität ist so dermaßen tief in unserem Leben verwurzelt, das kann nur jemand nachvollziehen, der mal auf seinen Führerschein verzichten mußte...

Und genau diese tiefe Verwurzelung ist der Grund, warum faktisch jeder Preis für Sprit gezahlt wird...

Grüße,
Zeph

Morale
2012-04-06, 11:33:48
Wenn du Pendler bist und jeden Tag 160km fährst, dann brauchst du viel Benzin...

Grüße,
Zeph
Arbeiten zähl ich jetzt mal nicht als Hobby :wink:

Und wenn man irgendwo am AdW wohnt und man für alles irgendwo hinfahren müsste, nur weil da die Miete günstig ist, selber schuld.

Zephyroth
2012-04-06, 11:37:53
Die Miete in der Stadt ist um ziemlich das teurer, was ich dann an Sprit sparen würde. Also mehr oder weniger ein Nullsummenspiel...

Grüße,
Zeph

Krümelmonster
2012-04-06, 11:43:25
ist verständlich und nachvollziehbar aber wie hoch hältst du die chance für 1-3 liter pkws und wie lange wird man eventuell ein vorteil davon haben und was sollte die ölkonzerne davon abhalten sowie den staat die preise so zu erhöhen das das verhältnis wieder gleich ist? das kurzfristig einige davon profitieren können ist klar und zwar die es sich leisten können sich mal schnell ein neues fahrzeug zu kaufen.

So groß ist der Spielraum der Mineralölkonzerne nun auch nicht, wenn man sich die Zusammensetzung der Spritpreise anschaut, als dass etwa eine Reduktion des PKW-Verbrauchs von im Schnitt 8 Litern auf 4 Liter eine Verdopplung des Preises zur Folge hätte. Glaube bei Renditen jenseits der 10% gäbe es dann auch früher oder später Konkurrenz, und das wären dann vlt. mal ganz grob und ins blaue geschätzt vlt. maximal 25% Aufschlag zum crude oil Preis von Brent bzw. vlt. auch mal wieder wti Preis :D - exklusive des größten Postens: der Steuern, versteht sich.

Kurzfristig hast du auch recht, dass diejenigen, die es sich leisten können zu den Spritsparenden Autos greifen würden. Aber machen wir uns doch nichts vor, ein 3-4 Liter Auto gibt es heute schon für 10k Neu und auch ein 1-2 Liter Auto wäre relativ günstig und würde unterm Strich auch geleased aufgrund des geringeren Verbrauchs wohl kaum zu Mehrkosten führen. Auch wäre der Effekt nach 2 3 Jahren aufgrund des sich einstellenden Gebrauchtwagenmarktes dann so oder so nihiliert.

Hamster
2012-04-06, 11:46:36
Die Miete in der Stadt ist um ziemlich das teurer, was ich dann an Sprit sparen würde. Also mehr oder weniger ein Nullsummenspiel...

Grüße,
Zeph

wenn man die gesparte zeit mit dazu kalkuliert... dann gewinnt eindeutig der nähere wohnort zur stadt. zumal mieten im normalfall weitesgehend stabil sind, die spritpreise jedoch in zukunft noch weiter steigen werden.

auch ist der höhere verschleiß des autos durch die pendlerei nicht zu vernachlässigen.

GBWolf
2012-04-06, 11:50:28
Wenn der Lebensmittelpunkt (wie man so schön sagt) aber in dem Dorf aufm Land ist, ist das garnet so einfach nur in Zahlen zu berechnen ;)

Krümelmonster
2012-04-06, 11:54:12
Wenn der Lebensmittelpunkt (wie man so schön sagt) aber in dem Dorf aufm Land ist, ist das garnet so einfach nur in Zahlen zu berechnen ;)

Klar, in dem Fall nimmt man natürlich auch gerne sehr viel höhere Mieten bei schlechteren Wohnungen in Kauf, um dem Kaff zu entfliehen. ;)

Morale
2012-04-06, 12:18:07
Wenn der Lebensmittelpunkt (wie man so schön sagt) aber in dem Dorf aufm Land ist, ist das garnet so einfach nur in Zahlen zu berechnen ;)
Ganz ehrlich dann muss man umdenken.
Ausser bei wirklich sehr sehr guten Freunden und halt Famillie kann man alles auch am neuen Ort finden. Statt also jeden Tag 2-4 mal in die Stadt zu fahren für Arbeit und Hobbys, würde ich halt 1-2 mal die Woche Freunde/Famillie besuchen.


Viele Hobbies erfordern sogar, das man mobil ist. Gibt man die Mobilität auf, gibt man möglicherweise auch andere Dinge auf.
Fallen mir jetzt auf Anhieb nicht viele ein, ausser man wohnt am AdW, klar wenn man für alles erstmal aus dem Kaff rausmuss.
Auch ein Vorteil einer Großstadt, der ÖPNV ist meist recht gut.
Wie gesagt ausser halt Hobby Auto/Motorrad fahren fällt mir nicht viel ein wo ich hier ein Auto benötige. Von jeglichen Vereinsaktivitäten, über Sportliches und ehrenamtliches, über wandern/bergsteigen und Ski fahren, kann ich alles ohne Auto erledigen. Klar mit dem Auto geht einiges bequemer.

Zephyroth
2012-04-06, 12:29:00
Och, mir fallen da schon welche ein...

Astronomie - Nur dunkel ist gut. Etwas, was man in der Großstadt kaum kriegt. Will ich's richtig dunkel, dann muß ich auch erst mal ne Stunde fahren. Meine Ausrüstung ist klein, aber dennoch schon gut 20kg schwer. Die verfrachtet man mal nicht eben mit den Öffis oder dem Fahrrad.

Bogensport - Bogenplätze sind meistens abgelegen in der Natur, weniger im Stadtgebiet. Gut, in Wien ist sowas schon möglich. Dennoch muß ich mit Ausrüstung mit den Öffis erst mal dort hin. Ich hab' ein paar Vereinskollegen die in Wien nicht mehr Schießen, weil's zu kompliziert ist. Dazu kommen dann noch die Trainingslager und Turniere zu denen man auch mit dem Auto fährt...

Und allein für diese Tätigkeiten würd' ich von Graz aus nach Hartberg fahren, ca. 3x in der Woche. Somit bleibt mir in Graz nur die höhere Miete bei schlechterer Wohnung und die Einsparung von 2 Fahrten...

Es ist nicht so einfach wie sich das manche umweltbewußten Gründenker vorstellen...

Zumal auch das Autofahren ein Hobby von mir ist. Ich fahre nicht mehr unnötig ohne Ziel, aber ganz darauf verzichten kann und will ich nicht...

Grüße,
Zeph

Morale
2012-04-06, 12:35:21
Naja beides wohl eher Randhobbys.
Und Bogenschießen kann man je nach Stadt auch vor Ort machen. Natur gibts ja auch im Stadtgebiet. Hier als Beispiel aus München (http://www.bogenschiessen-muenchen.de/parcours/index.html)
Gut Astonomie. Wäre mal eins.

Zephyroth
2012-04-06, 12:37:56
Naja beides wohl eher Randhobbys.

Richtig und weiter? Wegen den Spritpreisen soll ich sie nun aufgeben und mich anpassen?
Ich schieß auf Distanzen bis 90m. Stadtgebiet verbietet sich da fast, da man auch mal daneben schießen kann. Und dann geht so ein Pfeil schnell mal auf über 150m. Selbst ein Sportplatz ist schon fast zu klein dafür. Sicher geht's, aber man muß dennoch ein wenig raus aus der Stadt...

Wobei sich eine Lösung anbahnt. Sofern alles gut läuft werd' ich irgendwann mal mit meiner Freundin zusammenziehen. Damit verschiebt sich mein Lebensmittelpunkt ganz automatisch in Richtung Arbeit. Zusätzlich will die Firma umziehen, auch in Richtung zu mir.

Wenn alles so läuft wie vorgesehen, dann hab' ich in ca. 1 1/2 Jahren nur mehr einen Arbeitsweg von 10km, statt 160km.

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Und dann kann ich mir endlich einen 300PS-V6 leisten :devil: ;D

Ne, Scherz beiseite, sehen wir mal was die Zukunft bringt...

Grüße,
Zeph

Morale
2012-04-06, 12:44:12
Richtig und weiter? Wegen den Spritpreisen soll ich sie nun aufgeben und mich anpassen?

Grüße,
Zeph
Nö, nur nicht als allgemein Beispiel heranziehen.
Die ganzen Standard Hobbys da draussen kann man recht gut ohne Autoerledigen. Ausnahmen gibt es halt immer.

Zephyroth
2012-04-06, 12:47:30
Das tu' ich nicht. Ich wollt' nur aufzeigen, das es auch Hobbies gibt, die man mal nicht so ohne Auto ausüben kann.

Sicher nicht repräsentativ für die Masse, aber genau deshalb und weil es auch solche Dinge gibt, mag ich Verallgemeinerungen à la "Dann muß man halt umziehen... Das meiste geht ohne Auto..." als Allheilmittel für jedermann nicht...

Grüße,
Zeph

Krümelmonster
2012-04-06, 12:55:21
Das tu' ich nicht. Ich wollt' nur aufzeigen, das es auch Hobbies gibt, die man mal nicht so ohne Auto ausüben kann.

Sicher nicht repräsentativ für die Masse, aber genau deshalb und weil es auch solche Dinge gibt, mag ich Verallgemeinerungen à la "Dann muß man halt umziehen... Das meiste geht ohne Auto..." als Allheilmittel für jedermann nicht...

Grüße,
Zeph

Großwildjagen in Afrika oder zusammen mit seinen Yachtbros in der Karibik cruisen sind auch ehrenwerte Hobbys. Manchmal scheitert es einfach am Geld, so what? Kann passieren, aber ist ja eigentlich fürs Thema egal, oder? ;)

Morale
2012-04-06, 12:59:01
Ein Allheimittel für alle gibt es nicht, klar.
Nur für viele gibt es Alternativen.
Werden aber nicht genutzt.
In die Stadt will man nicht weil die Miete teurer ist,ÖPNV will man nicht weil man da zusammen mit anderen ist, oder man 5 Minuten länger bräuchte. Ein spritsparendes Auto fährt nur 140.
5 Minuten zum Bäcker laufen, da könnte man ja nass werden.Mitm Bollerwagen zum einkafaufen, ne danke.

Noch ist für viele anscheinend die Schmerzgrenze nicht erreicht. Noch willman alles auf einmal.
Selbst wenn es 2 Euro kostet,dieLeute werden weiterhin tanken, nicht unbedingt weil sie es müssen. Deswegen bringt ein Boycott auch nichts. Das kostet nämlich Bequemlichkeit, und sowas hält man nicht lange aus.

Übrigens ich nutze meinen Firmenwagen genau 1x die Woche privat. Wenn ich Großeinkauf mache. Sonst nutz ich das Radl oder den ÖPNV. Und das obwohl ich Sprit frei habe. Zum Roten Kreuz fahr ich mitm Radl, 10 Minuten, zur Bibliothek fahr ich mitm Radl, 15 Minuten. Zum Fitness fahr ich mitm Radl,20 Minuten. Meine Mutter fährt z.b.meine Schwester zum Reiten, obwohl da eine gute Busverbindung besteht und eine Monatskarte vorhanden ist.