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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Cannabis verschreiben lassen


member
2013-02-12, 20:48:06
Hallo,

weiß vll jemand, unter welchen Umständen der Arzt bereit wäre, Cannabis auf Rezept verschreiben zu lassen ?

Flyinglosi
2013-02-12, 20:51:16
http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRZcXB_t_bKMur8P5VJtZB7fXZ2Vu-UuhtkACbyBpyDEx55E47Puw

joe kongo
2013-02-12, 21:03:49
Hab mal gehört das es als Appetitanreger während Chemotherapien taugt.

w0mbat
2013-02-12, 21:04:59
Da bekommst du meistens nur langweiliges Indica, kein Sativa.

basti333
2013-02-12, 21:32:53
Es gibt mittlerweile erste Analgetika auf cannabisbasis die in Deutschland zugelassen sind. Aber da kommst du nicht so einfach ran und es ist auch nichtadelig gleiche. Cannabis wird es auf absehbare zeit nicht legal geben bei uns:rolleyes:

Eisenoxid
2013-02-12, 21:45:51
Wird es nicht in seltenen Fällen bei Tourette verschrieben (?)...meine mich da an eine Doku zu erinnern, glaub Spiegel TV wars.

edit:
Gefunden - leider nur ein kleiner Auschnitt, aber diese Reportage wars in jedem Fall: http://www.dailymotion.com/video/xv8eir_spiegel-tv-ich-kann-nicht-anders-tourette-syndrom-die-grose-samstags-dokumentation-auf-vox_people
Anscheindend reduziert der Cannabiskonsum die Häufigkeit Ticks der Patienten erheblich.

(del)
2013-02-12, 21:47:25
Warum sollte man das wollen? Cannabis ist ein Suchtmittel, dass die Gesundheit ohne spezifischen Bedarf verschlechtert.

z3ck3
2013-02-12, 22:00:14
mindestens 90% der Nahrungsmittel (wenn man sie überhaupt so nennen kann) sind absolut ungesund. Taback und Alkohol machen auch abhängig und sind ungesund. Gegenüber den Produkten ist Canabis sogar harmlos. Aber auf Gras lässt sich wohl schlecht Krieg führen sonst hätte Adolf des wohl nicht verboten... ;)

Letztendlich ist das bestehenbleiben des Verbotes nur auf die konservativen Rechten im Land zurück zu führen, vor allem der CDU.

Mir persöhnlich wäre jedenfalls eine Horde bekiffter Jugendlicher lieber als die Horden besoffener Jugendlicher und auch anderen halbstarken Menschen die einem den Besuch der Innenstädte am Wochenende zur Nachtzeit versauen (oder die Zugfahrt wenn wieder irgendwo Vereinsnationalisten besoffen andere Fahrgäste anmachen und rumgrunzen)

Knobina
2013-02-12, 22:14:30
Der schreibt Tabak mit ck

(del)
2013-02-12, 22:16:18
Ich bin der Überzeugung, dass eine legale Volksdroge genug ist und aus deren Existenz kein Anspruch auf eine weitere abgeleitet werden kann. Der volkswirtschaftliche Schaden durch legalisiertes Cannabis und einem tendenziell zustimmend-positivem gesellschaftlichem Klima gegenüber Cannabiskonsum und -besitz dürfte nicht unerheblich, und daher abzulehnen, sein.

Simon Moon
2013-02-12, 22:24:24
Ich bin der Überzeugung, dass eine legale Volkspartei genug ist und aus deren Existenz kein Anspruch auf eine weitere abgeleitet werden kann. Der volkswirtschaftliche Schaden durch legalisierte Opposition und einem tendenziell zustimmend-positivem gesellschaftlichem Klima gegenüber Opposition dürfte nicht unerheblich, und daher abzulehnen, sein.

Unterhose
2013-02-12, 22:24:39
Volkswirtschaftlicher Schaden iss mir immer noch lieber als die ganze Seuche von frustrierten kaum noch im seelischen Gleichgewicht befindlichen Hackfressen die die Städte heute bevölkern.

PedarPan
2013-02-12, 22:28:28
Ich bin der Überzeugung, dass eine legale Volksdroge genug ist und aus deren Existenz kein Anspruch auf eine weitere abgeleitet werden kann. Der volkswirtschaftliche Schaden durch legalisiertes Cannabis und einem tendenziell zustimmend-positivem gesellschaftlichem Klima gegenüber Cannabiskonsum und -besitz dürfte nicht unerheblich, und daher abzulehnen, sein.

Entweder ist Alkohol oder Nikotin an dir vorbeigerauscht. Wobei ich dir zustimmen muss, ich weiß auch nicht, ob dieses Land eine weitere legale Droge brauch.

VoiD
2013-02-12, 22:35:33
Wird es nicht in seltenen Fällen bei Tourette verschrieben (?)...meine mich da an eine Doku zu erinnern, glaub Spiegel TV wars.

edit:
Gefunden - leider nur ein kleiner Auschnitt, aber diese Reportage wars in jedem Fall: http://www.dailymotion.com/video/xv8eir_spiegel-tv-ich-kann-nicht-anders-tourette-syndrom-die-grose-samstags-dokumentation-auf-vox_people
Anscheindend reduziert der Cannabiskonsum die Häufigkeit Ticks der Patienten erheblich.

An die Doku erinnere ich mich auch noch.
Der arme Kerl war ja ohne THC überhaupt nicht alltagsfähig.
Der konnte ja noch nicht mal etwas essen ohne hinterher die ganze Küche zu wischen. Von den fehlenden Kalorien und Nährstoffen ganz zu schweigen.


Ein Krebsleiden (Schmerzpatient, Chemo) könnte eventuell hilfreich sein.
Unverträglichkeiten gegen ACC, Paracetamol oder Ibuprofen wohl ebenfalls.
Frag doch mal bei med. Hochschulen, Heilpraktikern oder Deinem Hausarzt nach.
Wenn Du Dich allerdings nur auf Rezept zuballern möchtest (oder jetzt schon Psychosen hast) sehe ich eher schwarz.

Unterhose
2013-02-12, 22:37:38
Der ganze Thread ist doch Tourette , also wo hol ich mir meine grünen Blättchen nu ab jetz?

(del)
2013-02-12, 22:38:48
Entweder ist Alkohol oder Nikotin an dir vorbeigerauscht. Wobei ich dir zustimmen muss, ich weiß auch nicht, ob dieses Land eine weitere legale Droge brauch.
Zigaretten sind in etwa 30 Jahren Geschichte. Rauchen ist bereits heute out und ein äusseres Erkennungsmerkmal der Unterschicht. Das Rauchen im klassischen Sinne wird aussterben.

Knobina
2013-02-12, 22:40:20
Nikotin ist in etwa 30 Jahren Geschichte. Rauchen ist bereits heute out und ein äusseres Erkennungsmerkmal der Unterschicht. Das Rauchen im klassischen Sinne wird aussterben.
:ulol:

xiao didi *
2013-02-12, 22:44:54
Ich bin Unterschicht und Koffein ist keine Volksdroge.
Puh, doch noch was gelernt heute. Danke 3DC!

(del)
2013-02-12, 22:47:30
:ulol:
Alle Indikatoren sprechen für einen erheblichen Popularitätsrückgang beim Nikotinkonsum. Da sind zum einen fruchtende Aufklärungskampagnen, da in ihrer Nachhaltigkeit jetzt erst beginnen, nicht nur aber vor allem, die Jugendlichen zu erreichen. Dazu kommt der diagnostizierte Umsatzrückgang der großen Tobacco-Unternehmen in den meisten Industriestaaten der westlichen Hemisphäre infolge Verkaufseinschränkungen, erhöhter Steuerabgaben und letztendlich ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Schädlichkeit von Nikotin als Suchtmittel.

Da es beim Rauchen seit Beginn seiner Massenpopularität vor über 100 Jahren als bezahlbares Genussmittel keinerlei Schwankungen oder konsumbezogene Trends zu beobachten waren, gehe ich davon aus, dass diese Entwicklung der Abkehr in ihren jetzigen Anfängen zu einem endgültigen Verschwinden aus dem öffentlichen Bild führen wird.

Deinorius
2013-02-12, 23:02:10
lol Schön wärs. X-D

Das Beste ist doch, dass der Thread schon vom ersten Antwortpost ab offtopic ist. :ulol:

Knobina
2013-02-13, 01:50:03
Alle Indikatoren sprechen für einen erheblichen Popularitätsrückgang beim Nikotinkonsum. Da sind zum einen fruchtende Aufklärungskampagnen, da in ihrer Nachhaltigkeit jetzt erst beginnen, nicht nur aber vor allem, die Jugendlichen zu erreichen. Dazu kommt der diagnostizierte Umsatzrückgang der großen Tobacco-Unternehmen in den meisten Industriestaaten der westlichen Hemisphäre infolge Verkaufseinschränkungen, erhöhter Steuerabgaben und letztendlich ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Schädlichkeit von Nikotin als Suchtmittel.

Da es beim Rauchen seit Beginn seiner Massenpopularität vor über 100 Jahren als bezahlbares Genussmittel keinerlei Schwankungen oder konsumbezogene Trends zu beobachten waren, gehe ich davon aus, dass diese Entwicklung der Abkehr in ihren jetzigen Anfängen zu einem endgültigen Verschwinden aus dem öffentlichen Bild führen wird.
Ich bezog mich auf "äußeres Erkennungsmerkmal...Unterschicht". In jeder Gesellschaftsschicht wird geraucht, gesoffen, kleine Hundewelpen gequält und Kinder gefickt...

Wer den Drecks-Ossi-Berliner-Problembezirk-Unterschichtenbär als Avatar trägt, sollte einfach leise sein, statt seine Berlin-Mitte-Kiez Parolen in die Welt zu posaunen.:freak:

w0mbat
2013-02-13, 03:16:08
Warum sollte man das wollen? Cannabis ist ein Suchtmittel, dass die Gesundheit ohne spezifischen Bedarf verschlechtert.

Nein, Cannabis kann nicht körperlich abhängig machen.


Ich bin der Überzeugung, dass eine legale Volksdroge genug ist und aus deren Existenz kein Anspruch auf eine weitere abgeleitet werden kann.

Andersrum wird ein Schuh draus. Dinge müssen nicht erst legalisiert werden, sondern sind per Prinzip legal. Jetzt musst du Gründe finden, wieso du es anderen erwachsenen Menschen verbieten willst.



Der volkswirtschaftliche Schaden durch legalisiertes Cannabis und einem tendenziell zustimmend-positivem gesellschaftlichem Klima gegenüber Cannabiskonsum und -besitz dürfte nicht unerheblich, und daher abzulehnen, sein.

Welcher volkswirtschaftliche Schaden? Das ist doch BS. Wenn, dann bringt die Legalisierung von Cannabis Geld in die Kassen und vermindert die Auslastung von Polizei und Justiz.


Du hast keinerlei Argumente gegen Cannabis, alles von dir vorgebrachte ist erfunden. Mekrst du das?

VoiD
2013-02-13, 04:36:09
*Kopfschüttel*
Wer braucht schon Drogen wenn man solche Threads hat.
"äusseres Erkennungsmerkmal der Unterschicht", "Alle Indikatoren sprechen für...", "ohne spezifischen Bedarf", "volkswirtschaftliche Schaden"...
Gehts nicht etwas kleiner? Die Realität ist leider größer und komplexer als Euer kleiner Tellerrand.

Lest wenigstens mal die entsprechenden Statistiken...ansonsten einfach an Nuhr halten.

Plutos
2013-02-13, 04:49:47
Alle Indikatoren sprechen für einen erheblichen Popularitätsrückgang beim Nikotinkonsum. Da sind zum einen fruchtende Aufklärungskampagnen, da in ihrer Nachhaltigkeit jetzt erst beginnen, nicht nur aber vor allem, die Jugendlichen zu erreichen. Dazu kommt der diagnostizierte Umsatzrückgang der großen Tobacco-Unternehmen in den meisten Industriestaaten der westlichen Hemisphäre infolge Verkaufseinschränkungen, erhöhter Steuerabgaben und letztendlich ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Schädlichkeit von Nikotin als Suchtmittel.

Da es beim Rauchen seit Beginn seiner Massenpopularität vor über 100 Jahren als bezahlbares Genussmittel keinerlei Schwankungen oder konsumbezogene Trends zu beobachten waren, gehe ich davon aus, dass diese Entwicklung der Abkehr in ihren jetzigen Anfängen zu einem endgültigen Verschwinden aus dem öffentlichen Bild führen wird.

+∞

Grestorn
2013-02-13, 07:57:28
Nein, Cannabis kann nicht körperlich abhängig machen.Das hat er auch nicht behauptet. Er hat behauptet, dass es dem Körper schadet, nicht das es abhängig macht.

Du hast keinerlei Argumente gegen Cannabis, alles von dir vorgebrachte ist erfunden. Mekrst du das?Ich kann ja verstehen, wenn man gerne mal abschaltet und sich dazu Hilfsmittel bedient. Ich selbst habe zwar in meinem ganzen Leben nie chemische Drogen konsumiert, aber im Prinzip ist ja alles, was uns positiv stimuliert letztlich eine Art Droge, also auch Musik, Tanzen, Sex, Instrument spielen, Computer spielen usw.

Chemische Hilfsmittel haben aber letztlich immer einen mehr oder weniger lange andauernden Einfluss auf den Körper und Geist. Eigentlich muss jeder selber wissen, ob er sich darauf einlassen will.

Soll der Staat eingreifen? Die alte Frage, wieviel Fürsorge-Pflicht hat der Staat. Gurtpflicht ja/nein? Muss der Staat etwas gegen Spielesucht unternehmen? Die Liste kann man unendlich fortsetzen.

Ich finde der Staat muss den Menschen so viel Freiraum lassen, wie möglich. Die meisten Menschen, egal welcher politischen Coleur definieren für sich Freiheit immer so, dass die eigenen Interessen möglichst frei sein sollen, während die Freiheiten der anderen als Gefahr für die Gesellschaft gesehen werden und daher eingeschränkt werden müssen.

Da sind die politisch Rechten nicht viel anders als die Linken.

Wenn ich meiner Grundhaltung treu sein will, muss ich also entgegen meinem eigentlichen Bauchgefühl die Liberalisierung von chemischen Drogen gutheißen. Auch wenn ich befürchte, dass es für die Gesamtgesellschaft negative Auswirkungen haben wird. Aber ich kann nicht Freiheiten für meine eigenen Belange fordern und gleichzeitig die anderer Bevölkerungsgruppen einschränken wollen...

mercutio
2013-02-13, 08:53:59
Ligaleiz Erdbereis! :uking:

44972

Commander Keen
2013-02-13, 12:19:59
@Grestorn

Cannabis ist keine chemische Droge, sondern eine uralte Nutzpflanze, mWn sogar die älteste überhaupt.

Aber davon mal abgesehen sind auch chemische Drogen nicht generell böse, wenn sie nicht gepanscht sind. Dummerweise weiß der Konsument das halt vorher nicht.

Ohne Drogen zu verherrlichen wollen (im Gegenteil), also ganz neutral betrachtet, muß eigentlich jeder rational denkende Mensch bei der Betrachtung pro/contra Cannabis zu einem deutlichen pro kommen. Allerdings wurde das Thema in vmtl. jedem Forum der Welt schon zigmal durchgekaut und langweilt einfach nur noch, weswegen wir den Troll auch schon viel zu viel gefüttert haben.

Grestorn
2013-02-13, 14:34:30
Cannabis ist keine chemische Droge, sondern eine uralte Nutzpflanze, mWn sogar die älteste überhaupt. Alles was über Nahrung, Atmung oder auch Hautkontakt die menschliche Biochemie beeinflusst, ist letztlich chemisch.

Du machst den häufigen Fehler, das Wort "chemisch" mit "künstlich hergestellt" gleichzusetzen. Genau wie viele Biojünger, die "chemisch" als Feindbild für sich entdeckt haben. Dabei ist die Natur selbst nichts anderes als ein riesiges Chemielabor.

Ohne Drogen zu verherrlichen wollen (im Gegenteil), also ganz neutral betrachtet, muß eigentlich jeder rational denkende Mensch bei der Betrachtung pro/contra Cannabis zu einem deutlichen pro kommen. Allerdings wurde das Thema in vmtl. jedem Forum der Welt schon zigmal durchgekaut und langweilt einfach nur noch, weswegen wir den Troll auch schon viel zu viel gefüttert haben.Mag sein dass das Thema schon 1000x durchdiskutiert wurde. Aber es wird sicher noch unzählige weitere Male diskutiert werden, so lange es unterschiedliche Meinungen gibt ... :)

Außer den Gründen der prinzipiellen Selbstbestimmung eines Menschen, was für mich der wichtigste Grund ist, was gibt es denn noch für weitere rein rationale Gründe dafür, Drogen freizugeben? Die Einschränkung der Beschaffungskriminalität würde ich nicht dazu zählen wollen. Denn das würde bedeuten, dass man nie etwas verbieten dürfte, weil man damit ja automatisch immer die Menschen kriminalisiert, die das Verbot irgendwie umgehen.

Commander Keen
2013-02-13, 16:01:23
Wie gesagt: Ich will darüber gar nicht diskutieren, weil es mich a) langweilt und b) die Fronten sowieso verhärtet sind. Ein sinnvolles Ergebnis kann dabei also gar nicht rauskommen, stattdessen werden nur wieder die ewig gleichen, hinlänglich bekannten Argumente vorgetragen.

Abgesehen davon trollt der TS doch sowieso nur, eigentlich gehört sowas gelöscht. Mit jedem Wort das ich tippe, verschwende ich nicht nur Lebenzeit sondern füttere auch noch den Troll. Daher: I'm out.

ShadowXX
2013-02-13, 16:18:21
Außer den Gründen der prinzipiellen Selbstbestimmung eines Menschen, was für mich der wichtigste Grund ist, was gibt es denn noch für weitere rein rationale Gründe dafür, Drogen freizugeben?
Der gleiche Grund warum man frei Alkohol, Zigaretten, Kaffee und Schmerzmittel kaufen kann?

w0mbat
2013-02-13, 16:40:30
Das hat er auch nicht behauptet. Er hat behauptet, dass es dem Körper schadet, nicht das es abhängig macht.

Bitte, bevor du in Zukunft versuchst andere zu "korrigieren", schau nach, ob du nicht doch BS schreibst. Klar hat er das gesagt, du hast sein Posting nur nicht gelesen. Oder was bedeutet "Suchtmittel" für dich?


Ich kann ja verstehen, wenn man gerne mal abschaltet und sich dazu Hilfsmittel bedient. Ich selbst habe zwar in meinem ganzen Leben nie chemische Drogen konsumiert, aber im Prinzip ist ja alles, was uns positiv stimuliert letztlich eine Art Droge, also auch Musik, Tanzen, Sex, Instrument spielen, Computer spielen usw.

Jupp, alles kann eine Droge sein. Und alles ist chemisch. Was sind für dich chemische Drogen?


Chemische Hilfsmittel haben aber letztlich immer einen mehr oder weniger lange andauernden Einfluss auf den Körper und Geist. Eigentlich muss jeder selber wissen, ob er sich darauf einlassen will.

Nochmal: was ist für dich chemisch. Und wieso willst du keinen lange andauernden positiven Einfluss auf Körper und Geist?


Soll der Staat eingreifen? Die alte Frage, wieviel Fürsorge-Pflicht hat der Staat. Gurtpflicht ja/nein? Muss der Staat etwas gegen Spielesucht unternehmen? Die Liste kann man unendlich fortsetzen.

Ich finde der Staat muss den Menschen so viel Freiraum lassen, wie möglich. Die meisten Menschen, egal welcher politischen Coleur definieren für sich Freiheit immer so, dass die eigenen Interessen möglichst frei sein sollen, während die Freiheiten der anderen als Gefahr für die Gesellschaft gesehen werden und daher eingeschränkt werden müssen.

Da sind die politisch Rechten nicht viel anders als die Linken.

Wenn ich meiner Grundhaltung treu sein will, muss ich also entgegen meinem eigentlichen Bauchgefühl die Liberalisierung von chemischen Drogen gutheißen. Auch wenn ich befürchte, dass es für die Gesamtgesellschaft negative Auswirkungen haben wird. Aber ich kann nicht Freiheiten für meine eigenen Belange fordern und gleichzeitig die anderer Bevölkerungsgruppen einschränken wollen...

+1



@ShadowXX: Wobei Cannabis, im Gegesatz zu Alk & Tabak, deutliche medizinische Vorteile hat.

w0mbat
2013-02-13, 16:41:46
del

Grestorn
2013-02-13, 16:54:48
Jupp, alles kann eine Droge sein. Und alles ist chemisch. Was sind für dich chemische Drogen?Alles, was den biochemischen Haushalt des Körpers durch gezielte Zugabe bestimmter Stoffe beeinflusst.

Ist natürlich eine sehr feine Linie. Schokolade soll angeblich zur Ausschüttung von Endorphinen führen. Auch Koffein hat bekanntlich Einfluss auf die Körperchemie. Von beidem kann man süchtig werden. Aber dennoch: Man wird nicht high von diesen Sachen.

Eine chemische Droge ist also eine Substanz (die durchaus auch natürlich sein kann), die direkt dazu führt, dass sich die Wahrnehmung und der Geisteszustand des Konsumenten unmittelbar verändert.

Tanzen, Sex, Spielen usw. verändern zwar auch unsere Biochemie, aber nur weil der Körper selbst bestimmte Stoffe produziert, nicht weil sie von außen hinzugefügt werden.

Nochmal: was ist für dich chemisch. Und wieso willst du keinen lange andauernden positiven Einfluss auf Körper und Geist?ICH persönlich will das nicht, weil ich den Bezug zur Realität nicht verlieren möchte.

Und es gibt noch einen sehr persönlichen Grund: Ich finde es erschreckend und auch ein wenig erniedrigend mich dessen bewusst zu sein, wie sehr meine Persönlichkeit von biochemischen Zuständen in meinem Körper abhängig ist. Da muss ich das nicht auch noch forcieren. Ich will ich bleiben.

Zugegeben, ab und zu wäre es schon besser, einfach alles vergessen zu können und sich einfach nur dem Vergnügen hinzugeben, beim Sex z.B.. Das fällt mir aber nie leicht. Auf gewisse Weise bin ich wohl ein Kontrollfreak :)

w0mbat
2013-02-13, 17:08:25
Und es gibt noch einen sehr persönlichen Grund: Ich finde es erschreckend und auch ein wenig erniedrigend mich dessen bewusst zu sein, wie sehr meine Persönlichkeit von biochemischen Zuständen in meinem Körper abhängig ist. Da muss ich das nicht auch noch forcieren. Ich will ich bleiben.

Das zu realisieren kann auch sehr extrem sein. Ich weiß noch, mein erstes Mal Ecstasy, da bin ich mir echt bewusst geworden, dass Glück nur Chemie ist. Und wenn du glücklich bist gehst du an alles anders heran.

Sehr krass.

Demogod
2013-02-13, 17:11:55
Freiheit wird in Hanf gemessen =)

Mosher
2013-02-13, 17:18:21
Ich back´ mir jetzt einen Kuchen aus chemischen Drogen, aka Schokoladenkuchen

Blackhand
2013-02-13, 17:18:53
Ich bin auch für eine Legalisierung von Cannabis. Eine Freigabe für medizinische Zwecke wäre schon echt ein Fortschritt. Falls hier dazu noch mal Fakten kommen sollten, welche Produkte genau unter welchen Voraussetzungen abgegeben werden(und Angaben wie man diese einzunehmen hat wären auch nice), wäre das schonmal echt hilfreich für den Thread.

Der Volkswirtschaftliche Schaden durch Repression ist fakt im Gegensatz dazu, dass man einen solchen durch Legalisierung hätte.

Darüberhinaus finde ich persönlich eine Einteilung in natürliche und chemische Drogen sinnlos, das muss man eh alles differenziert betrachten, genau wie viele Medikamente auch.

Ich persönlich halte übrigens auch die Einteilung in körperliche und psychische Abhängigkeit für ziemlichen Schwachsinn. Das müsste m.E. reformiert werden. Ein differenzierte Betrachtung, was welche Sucht/Substanz wie lange für Auswirkungen auf Stoffwechsel, Genexpression und Neuromodulation hat würde schon sehr viel mehr bringen und wär ein Segen für die Aufklärung anstatt die bloße Einteilung in böse und weniger böse.

Inetsucht und viele Verhaltensweisen könnte man auch einfach als Fehlkonditionierung einstufen, welche man wohl recht ähnlich behandeln kann. Statt dessen wird darüber gestritten ob es sowas wie Inetsucht gibt und ob ne Therapie dafür von den Kassen übernommen wird.

Grestorn
2013-02-13, 18:20:47
Darüberhinaus finde ich persönlich eine Einteilung in natürliche und chemische Drogen sinnlos, das muss man eh alles differenziert betrachten, genau wie viele Medikamente auch.

Es gibt keine nicht-chemischen "natürlichen" Drogen. Offenbar hast Du mich missverstanden.

Jede Droge, die man zu sich nimmt, schnupft oder injiziert ist grundsätzlich chemisch. Genau wie jede andere Sache, die der Körper in irgendeiner Weise aufnimmt.

Blackhand
2013-02-13, 18:54:56
Es gibt keine nicht-chemischen "natürlichen" Drogen. Offenbar hast Du mich missverstanden.

Jede Droge, die man zu sich nimmt, schnupft oder injiziert ist grundsätzlich chemisch. Genau wie jede andere Sache, die der Körper in irgendeiner Weise aufnimmt.

Glaube nicht, dass ich hier was missverstanden habe. Stimme hier mit deiner Ansicht überein und was anderes hab ich auch nicht geschrieben. Offenbar hast du mich missverstanden ;)

Edit: Oder ums nochmal klarer zu stellen: Eine Einteilung in natürlich vorkommende und künstliche, nicht in der Natur vorkommende Drogen finde ich sinnlos im Sinne von "Das eine sind die guten und das andere die bösen" und auch sonst muss das nicht unbedingt sein. Jede Substanz sollte man unabhängig von ihrem natürlichen Vorkommen betrachten und bewerten

Timolol
2013-02-15, 08:27:22
Jede Droge, die man zu sich nimmt, schnupft oder injiziert ist grundsätzlich chemisch. Genau wie jede andere Sache, die der Körper in irgendeiner Weise aufnimmt.

Herzlichen Glückwunsch, du ernährst dich nur Chemisch:freak:.

Grestorn
2013-02-15, 08:30:41
Ganz recht. Wie jeder Mensch. Oder was meinst Du, was Zucker oder andere Kohlehydrate sind? Oder Fett? Oder Eiweis/Proteine? Oder sog. Vitamine? Alles chemische Verbindungen.

Timolol
2013-02-15, 09:04:02
Sicher, nur wie willst du da durch Menschenhand manipierte Stoffe durch natürlich vorkommende unterscheiden? Du wirfst ja alles in einen Topf. Klar kann man auch sagen alles ist natürlich da sich keine Substanz aus dem nichts erwschaffen lässt. Aber das sind ja Grundsatzfragen.

Meiner Meinung nach müsste wie hier aber auch schon gesagt wurde, alles was in der Natur vorkommt legalisiert werden. Alleine beim Gedanken an Verbote krieg ich das kotzen. Wenn jeder moralisch richtige Grundsätze hätte würden wir ganz ohne auskommen.

Unsere Vorfahren haben doch auch schon Hanf und Pilze gefuttert. Ja das hat wie jede andere Substanz auswirkungen auf die Rezeptoren im Gehirn. Ist es überhaupt richtig das zu verbieten? Wer sagt denn überhaupt das es falsch für die Entwicklung der Menschheit ist?

Je nach Ernährung änderst du quasi die Hirnchemie und somit auch deine "Persönlichkeit". Verzichtest du auf gewisse Substanzen ändert sich deine Denkweise, dein tun und Handeln.
Dass eine Horde Kiffe und Shroomis Rebellischer ist als ein alkoholiker oder koffeeinjunkie ist sicher auch auf die substanz zurückzuführen.


Leider gottes ufern solche Threads immer aus. Es gibt immernoch zu viele Fehlinformationen, oder bewusste zurückhaltung Positiver Aspekte. Ich hatte auch mal diese Einstellung. Uh drogen... Der gehört weggesperrt... Illegal... Süchtig... Penner... Junkie. Aber wir bekommen es ja durch die Medien und die Politik Mundgerecht serviert.

Grestorn
2013-02-15, 09:24:23
Was ich sagen will: Diese Unterscheidung zwischen "künstlich" und "natürlich", den die meisten Menschen machen (Sprichwort: Bio) ist eben genau das: künstlich.

Es gibt diesen Unterschied nicht. Die Natur ist ein riesiger Chemiebaukasten.

Natürlich kann es einen Unterschied machen, ob eine Substanz in einem natürlichen Prozess z.B. in einer Pflanze entsteht - hauptsächlich weil diese Prozesse i.d.R. nie 100% rein ablaufen - oder in einem Chemielabor. Aber das heißt nicht automatisch, dass die Resultate des Chemielabors schlechter sind.

Auf der anderen Seite gibt es in der Natur massenweise Prozesse die man im Labor nicht im Ansatz nachbilden kann - und bei denen das Resultat schlicht und einfach nicht anders erzielt werden kann als über den natürlichen Prozess.

Aber dieser Grundsatz "natürlich ist immer besser" und vor allem "chemisch ist schlecht" basiert hauptsächlich auf Gefühl, Esoterik und Medienhirnwäsche. Besonders weil das Wort "chemisch" immer mit "künstlich" gleichgesetzt wird, was völliger Humbug ist.

Für die Diskussion ob eine Droge gut oder schlecht, legal oder illegal ist, muss es völlig unerheblich sein, wie die Droge gewonnen wird. Es macht keinen Unterschied, ob sie natürlich vorkommt oder im Labor erzeugt wird.

Gifte kommen auch natürlich vor und können im Labor künstlich hergestellt werden. Würdest Du deswegen sagen, dass man natürliche Gifte in irgendeiner Weise vorziehen sollte?

Timolol
2013-02-15, 09:34:40
Es stellt sich eher die Frage wem vertraust du? Laborfritzen die irgendwas zusammengestückelt haben was ohne Langzeitfolgen auf die Menschheit / Umwelt losgelassen wird oder der Natur ansich welche schon seit jeher funktioniert!

Es gibt immer ein "besser". Aber besser bezogen auf was? Bezogen auf Geschmack, sättigung, Heilung? Wo liegen die Nachteile? Was sind die langfristigen Probleme die sich dadurch ergeben? ...

Ich hatte mit schmerztabletten die Flitzekacke des jahrtausends. Und die (zahn) schmerzen waren immernoch. Ich reagiere auf vieles recht sensibel. Und dann kann ich Scheißhaus Belastungstests durchführen.


Zu dem Giften... Natürlich vorkommende Gifte äußern sich meist durch Geruch, Aussehen und Geschmack und man sollte von selbst draufkommen das es nichts für einen ist.
Im labor kannst du den instand-tod mit gummibärchengeschmack in regenbogenformen zusammenbacken.

Blackhand
2013-02-15, 11:50:19
Nochma zum Begriff "chemisch": Das ist allgemein ein äußerst dehnbarer Begriff dessen Interpretation imo einfach auf den Kontext ankommt. Wenn man von natürlich vs. chemisch spricht ist eigentlich klar, dass mit chemisch "künstlich erzeugt" gemeint ist. Im Kontext chemisch vs. physikalisch hätte das wieder ne andere Bedeutung.

Aber streng genommen hat Grestorn schon recht. Vielleicht sollten wir uns hier einfach mal auf "synthetisch" einigen??

Es gibt immer ein "besser". Aber besser bezogen auf was? Bezogen auf Geschmack, sättigung, Heilung? Wo liegen die Nachteile? Was sind die langfristigen Probleme die sich dadurch ergeben? ...


Auf jeden Fall kann man diese Frage völlig unabhängig davon beantworten ob es natürlichen oder synthetischen Ursprungs ist.


Ich hatte mit schmerztabletten die Flitzekacke des jahrtausends. Und die (zahn) schmerzen waren immernoch. Ich reagiere auf vieles recht sensibel. Und dann kann ich Scheißhaus Belastungstests durchführen.


Böse Laborerzeugnisse. Ich bin mir sicher mit dem Kraut aus Hanfreds Hinterwaldgarten wär dir das nie passiert ;)


Zu dem Giften... Natürlich vorkommende Gifte äußern sich meist durch Geruch, Aussehen und Geschmack und man sollte von selbst draufkommen das es nichts für einen ist.
Im labor kannst du den instand-tod mit gummibärchengeschmack in regenbogenformen zusammenbacken.

Warum sollte das in der Natur nicht vorkommen? Gifte dienen meist der Verteidigung der Pflanzen und es macht für sie am meisten Sinn, wenn wir sie aufgrund unserer Sinne meiden. Doch auch fleischfressende Pflanzen haben Lockstoffe für Insekten entwickelt um sie in die Falle zu locken. Leider entzieht es sich meiner Kenntnis ob Tollkirschen lecker sind(wenn man sie mal als giftig statt psychoaktiv interpretiert).

Grestorn
2013-02-15, 13:03:54
@Blackhand: Danke. +1

"Synthetisch" gegen "Natürlich" ist ok.
(wobei genaugenommen auch die Natur synthetisiert, also zusammensetzt, aber ich will mal nicht heiliger als der Papst sein - wozu allerdings auch nicht viel gehört ... :) ).

Ich finde den Missbrauch des Wortes "chemisch" genauso nervend wie den des Wortes "Gen". Als ob in natürlich gewachsenen Lebensmitteln keine Gene enthalten wären :rolleyes:

Pirx
2013-02-15, 13:42:15
... Als ob in natürlich gewachsenen Lebensmitteln keine Gene enthalten wären :rolleyes:
Die wurden allerdings ausreichend getestet.

Grestorn
2013-02-15, 13:46:36
Die wurden allerdings ausreichend getestet.

Klar. Ich geb ja auch kein Statement für (oder gegen) Gentechnik ab (das wäre eine extra Diskussion). Nur die "genfreie Nahrung", die manche fordern, lässt mich dann doch schaudern :)

Simon Moon
2013-02-15, 23:24:14
"Synthetisch" gegen "Natürlich" ist ok.
(wobei genaugenommen auch die Natur synthetisiert, also zusammensetzt, aber ich will mal nicht heiliger als der Papst sein - wozu allerdings auch nicht viel gehört ... )

Auch diese Unterscheidung ist letztlich sinnlos. Heutiges (Indoor-)Cannabis ist eher "künstlich" als "natürlich". Diese sind eigentlich nur noch dazu da um zu synthetisieren - in der Natur würden die innert kürze Schimmel bekommen bzw. umknicken ab den riesigen Buds.

Nakai
2013-02-15, 23:50:25
Will man sich nur berauschen, geht man in die Apotheke oder Supermarkt und holt sich Lachgas, DXM, Mohn, ...etc. Und dann regt man sich über Cannabis auf...;D

Ne, sry! DE hat wichtigere Probleme...

FeuerHoden
2013-02-16, 08:02:47
Man kann sich mit vielen Substanzen im Haushalt bis zur Nahtoderfahrung oder darüber hinaus berauschen, wenn den Kids langweilig ist und sie gar nichts zu Verfügung haben (nichtmal Verstand), dann spielen sie das Ohnmacht-Spiel. Man geht in die Hocke, atmet sehr schnell und kurz und steht dann ruckartig auf. Wenn der Typ der einen auffangen sollte gerade herumblödelt fliegt man schonmal rückwärts die Treppe runter und bricht sich den Hals. So geschehen der 15 jährigen Mandy im Plattenbau.

Unter dem Gesichtspunkt Cannabis zu verbieten ist ungefähr so ...

http://lol0.com/LOL/2012/01/LOL-windows-firewall-funny-photo.jpg

mr coffee
2013-02-16, 08:18:32
Klar. Ich geb ja auch kein Statement für (oder gegen) Gentechnik ab (das wäre eine extra Diskussion). Nur die "genfreie Nahrung", die manche fordern, lässt mich dann doch schaudern :)

Wer fordert denn genfreie Nahrung? Es wird Nahrung gefordert, deren Gene nicht vom Menschen manipuliert wurden. Und das meiner Meinung nach völlig zu Recht, denn a) will ich keine Mäusegene in meinem Mais haben und b) will ich nicht, dass sich Konzerne wie Monsanto auf übelste Art bereichern.

OnTopic:
Der Staat ist für die Menschen da. Wenn ich mit meinem Handeln nicht die Freiheit eines anderen Mitbürgers einschränke, dann soll er mich machen lassen was ich will und nicht aus ideoligischen Gründen irgendwas verbieten. Dazu gehört Cannabis genauso wie die gleichgeschlechtliche Ehe und viele andere Themen, in welchen wir wie ein kleines Kind bevormundet werden.

boidzerg
2013-02-16, 09:08:36
Irgendwie wars mal wieder Zeit für nen neuen Kifferthread, hm?!

FelixPaul
2013-02-16, 10:14:22
Alle Indikatoren sprechen für einen erheblichen Popularitätsrückgang beim Nikotinkonsum. Da sind zum einen fruchtende Aufklärungskampagnen, da in ihrer Nachhaltigkeit jetzt erst beginnen, nicht nur aber vor allem, die Jugendlichen zu erreichen. Dazu kommt der diagnostizierte Umsatzrückgang der großen Tobacco-Unternehmen in den meisten Industriestaaten der westlichen Hemisphäre infolge Verkaufseinschränkungen, erhöhter Steuerabgaben und letztendlich ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Schädlichkeit von Nikotin als Suchtmittel.

Kann ich aus persönlichen Beobachtungen der letzten 10 Jahre an Schulen, Uni, und Clubs durchaus bestätigen. Der Preis für eine Schachtel Kippen ist natürlich stark gestiegen, lag dieser um 2000 rum noch bei 5-6 Mark. Aber vor allem sind die öffentlichen Raucherplätze sind extrem eingeschränkt worden. Z.B. an meiner ehemaligen Berufsschule nur noch hinter der letzten Ecke bei dem Mülltonnen eine gekennzeichnete Raucherfläche, natürlich nicht überdacht. Meine Uni hat Rauchmöchglichkeiten innen liegend gänzlich abgeschafft, spezielle Raucherzonen finden sich aber auch nur noch an den Randzonen des Campus.
Ich denke ihr kennt auch sicher ähnliche Entwicklungen aus eurem Umkreis?

Grestorn
2013-02-16, 10:28:52
Wer fordert denn genfreie Nahrung?

Ich weiß schon, was die Leute eigentlich fordern und ich will da hier gar nicht drüber diskutieren. Aber lies mal die Plakate und Pamphlets - da wird nicht selten nach genfreier Nahrung geschrieen. Da muss ich dann halt immer schmunzeln.

Kladderadatsch
2013-02-16, 11:19:38
Und das meiner Meinung nach völlig zu Recht, denn a) will ich keine Mäusegene in meinem Mais haben
das kommt doch aufs endprodukt an. mäusegene sind relativ würzig und passen imho geschmacklich überhaupt nicht in popcorn. für nachos sind sie aber wie geschaffen!

Amarok
2013-02-16, 13:51:31
Nein, Cannabis kann nicht körperlich abhängig machen.


Wir haben so viele Threads zu diesem Thema gehabt, dennoch nochmal:

Cannabis kann sehr wohl körperlich abhängig machen, ist eine Frage der Dosis und der Dauer des Konsums. Von ein paar Joints im Monat wird das nicht passieren, aber bei regelmäßigem Konsum sehr wohl, da THC langsam abgebaut wird und somit die Substanz sich bei regelmäßigem Konsum immer mehr anreichert. Setzt man dann nach einigen Jahren des Konsums ab, kommt es sehr wohl zu einem Entzug (wobei der Nikotinentzug dann meistens noch dazu kommt).

c0re
2013-02-16, 18:35:38
Ich verstehe bis heute nicht warum kiffen weiterhin verboten ist.
Die Konsumenten sind wesentlich angenehmer als Besoffene.
Von Gesund brauchen wir nicht zu reden, es ist eine Droge - anmerken kann aber dass es für die Gesundheit unbedenklicher ist als Alkohol.

Ich denke vor allem an die Steuergelder die man damit einnehmen könnte.
Naja, CDU/CSU werden dass nicht dulden, die FDP hätte damit deutlich weniger Probleme. Kiffen ja sogar im TV :)

Nakai
2013-02-18, 00:55:54
Ich verstehe bis heute nicht warum kiffen weiterhin verboten ist.

Ach das ist ganz einfach:
- Dumme Konsumente
- Pharmalobby
- Textillobby
- Psychoaktive Wirkung
- Verbohrtes Denken

So wie ich den deutschen dummen Bürger einschätze, wird es, falls mal Cannabis legalisiert wird, sofort einen Drogentoten geben.;D

w0mbat
2013-02-18, 03:06:27
@Nakai: Man kann von Cannabis nicht sterben.


Wir haben so viele Threads zu diesem Thema gehabt, dennoch nochmal:

Cannabis kann sehr wohl körperlich abhängig machen, ist eine Frage der Dosis und der Dauer des Konsums. Von ein paar Joints im Monat wird das nicht passieren, aber bei regelmäßigem Konsum sehr wohl, da THC langsam abgebaut wird und somit die Substanz sich bei regelmäßigem Konsum immer mehr anreichert. Setzt man dann nach einigen Jahren des Konsums ab, kommt es sehr wohl zu einem Entzug (wobei der Nikotinentzug dann meistens noch dazu kommt).

Nein, durch Diskussionen hier im Forum ändert sich leider nicht der Fakt, dass THC nicht körperlich abhängig machen kann. Es kommt zu keinem körperlichen Entzug.

x-force
2013-02-18, 03:25:09
vielleicht verwechseln einige psychosomatische symptome hervorgerufen durch die abstinenz, mit körperlichem entzug...

Arcanoxer
2013-02-18, 10:02:28
Hallo,

weiß vll jemand, unter welchen Umständen der Arzt bereit wäre, Cannabis auf Rezept verschreiben zu lassen ?In Deutschland musst dir wohl selber helfen.

Der Frühling kommt ja bald. ;)
Nein, durch Diskussionen hier im Forum ändert sich leider nicht der Fakt, dass THC nicht körperlich abhängig machen kann. Es kommt zu keinem körperlichen Entzug.
Wobei aus medizinischer sicht der Cannabidiol (CBD) anteil wohl fast wichtiger ist, je nach Anwendung.

ProjectCBD (http://projectcbd.org/) hat in den bereich wirklich bahnbrechende Ergebnisse erzielt.

Man schaue sich den CBD SkunkHaze (http://www.dutch-passion.nl/de/seeds/product/cbd-skunkhaze/) von Dutch Passion an.
Über 4% CBD (Herkömmliches Cannabis hat ein CBD Level von 0,1% - 0,3%)

Da steckt so viel ungenutztes Potential hinter.

c0re
2013-02-18, 18:04:46
Ach das ist ganz einfach:
- Dumme Konsumente
- Pharmalobby
- Textillobby
- Psychoaktive Wirkung
- Verbohrtes Denken

So wie ich den deutschen dummen Bürger einschätze, wird es, falls mal Cannabis legalisiert wird, sofort einen Drogentoten geben.;D

Das trifft doch auch alles auf Alkohol zu :D

Ok, Pharmalobby und Textillobby haben keine Gewinneinbußen durch Alkohol zu befürchten.
Aber hätten sie das denn durch eine Legalisierung von Cannabis?
Welche Medikamente können denn schon zu 100% durch Cannabis ohne Nebenwirkungen ersetzt werden?
Und hat die Textilloby Angst, dass sich die Leute aus ihren Pflänzchen plötzlich ihre Kleider selber häkeln?
Sind die beiden Wirtschaftszweige in Kanada und Holland bankrott?

:)

Nakai
2013-02-18, 23:06:38
Welche Medikamente können denn schon zu 100% durch Cannabis ohne Nebenwirkungen ersetzt werden?
Und hat die Textilloby Angst, dass sich die Leute aus ihren Pflänzchen plötzlich ihre Kleider selber häkeln?
Sind die beiden Wirtschaftszweige in Kanada und Holland bankrott?

Die Pharmalobby verdient mit synthetischen Cannabinoiden(auch in RCs enthalten) eine goldene Nase. Diese sind schweineteuer(1mg~100-1000€; weiß nicht mehr genau). Hanffasern sind nahezu universal einsetzbar. Nutzhanf hat verdammt harte Auflagen. Der THC-Gehalt wird durch ein dominantes Gen bestimmt, was heißt, dass jedes Nutzhanffeld vollständig neu angebaut werden muss(nach der Ernte). Der THC-Gehalt darf nicht 0,3% übersteigen. Außerdem ist bei Hanffeldern immer die Gefahr, dass andere Sorten "reingeschmuggelt" werden.

Hanf ist eine verdammt flexibele Pflanze. Man sollte da wirklich nicht immer sofort an die Droge denken. Die Droge ist nur ein Teilaspekt. Der eigentliche Nutzen liegt in den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und natürlichen Verträglichkeit.


mfg

Simon Moon
2013-02-19, 21:16:50
Cannabis kann sehr wohl körperlich abhängig machen, ist eine Frage der Dosis und der Dauer des Konsums. Von ein paar Joints im Monat wird das nicht passieren, aber bei regelmäßigem Konsum sehr wohl, da THC langsam abgebaut wird und somit die Substanz sich bei regelmäßigem Konsum immer mehr anreichert. Setzt man dann nach einigen Jahren des Konsums ab, kommt es sehr wohl zu einem Entzug (wobei der Nikotinentzug dann meistens noch dazu kommt).

Immer diese indirekte Verharmlosung von harten Drogen wie Alkohol, Kokain oder Morphinen. Ich hab jahrelang dauergekifft und bin dann zum Abschluss noch 2 Wochen in Amsterdam gewesen (wenn man etwas sucht, findet man sogar dort starkes Gras ;) ) - danach hab ich von einem Tag auf den anderen aufgehört. Einen körperlichen Entzug hab ich dabei jedoch definitiv nicht gespürt. Die Symptome bestanden aus innerer Unruhe und Schlaflosigkeit, zudem hab ich dann eben 2 Päckchen Kippen am Tag geraucht. Körperliche Symptome wie Krämpfe oder Schmerzen o.ä. hatte ich dabei definitiv nicht (und das ist gerade ein/der Unterschied zu harten Drogen, deren Entzug mitunter lebensbedrohlich werden kann).

Natürlich gibt es dabei einen "Entzug" (im Sinne des Wortes) - dieser ist jedoch nach einigen Tagen nahezu frei von Nebenwirkungen. Selbst das Verlangen nach einem Joint ist bereits nach 1 - 2 Wochen sehr gering (das schwierigste hierbei ist wohl ein kiffendes Umfeld) bis nicht mehr vorhanden. Bis man sich jedoch wieder 100% konzentriert fühlt, geht es dabei jedoch durchaus 2 - 3 Monate.

Wer jedoch konsequent behauptet, Cannabis würde einen körperlichen Entzug wie dies allgemein verstanden wird als Entzug mit eindeutig körperlich nachweisbaren Symptomen verursachen, verflacht den Diskurs. Dies ist egal welchen Standpunkt man vertritt wenig hilfreich.

Filp
2013-02-19, 21:48:31
Immer diese indirekte Verharmlosung von harten Drogen wie Alkohol, Kokain oder Morphinen. Ich hab jahrelang dauergekifft und bin dann zum Abschluss noch 2 Wochen in Amsterdam gewesen (wenn man etwas sucht, findet man sogar dort starkes Gras ;) ) - danach hab ich von einem Tag auf den anderen aufgehört. Einen körperlichen Entzug hab ich dabei jedoch definitiv nicht gespürt. Die Symptome bestanden aus innerer Unruhe und Schlaflosigkeit, zudem hab ich dann eben 2 Päckchen Kippen am Tag geraucht. Körperliche Symptome wie Krämpfe oder Schmerzen o.ä. hatte ich dabei definitiv nicht (und das ist gerade ein/der Unterschied zu harten Drogen, deren Entzug mitunter lebensbedrohlich werden kann).

Natürlich gibt es dabei einen "Entzug" (im Sinne des Wortes) - dieser ist jedoch nach einigen Tagen nahezu frei von Nebenwirkungen. Selbst das Verlangen nach einem Joint ist bereits nach 1 - 2 Wochen sehr gering (das schwierigste hierbei ist wohl ein kiffendes Umfeld) bis nicht mehr vorhanden. Bis man sich jedoch wieder 100% konzentriert fühlt, geht es dabei jedoch durchaus 2 - 3 Monate.

Wer jedoch konsequent behauptet, Cannabis würde einen körperlichen Entzug wie dies allgemein verstanden wird als Entzug mit eindeutig körperlich nachweisbaren Symptomen verursachen, verflacht den Diskurs. Dies ist egal welchen Standpunkt man vertritt wenig hilfreich.
Das kann man so nicht verallgemeinern, bei mir war es allerdings auch so. Ich hab über 7 Jahre fast täglich nicht gerade wenig geraucht und hab dann von einem Tag auf den Anderen aufgehört. Ich hab nichtmal das Verlangen nach gehabt, obwohl mein Freundeskreis kräftig weiter gemacht hat, aber das ist doch eher ne Ausnahme. Ich kenne Viele aus der Zeit die sehr schwer damit zu kämpfen hatten, 2 waren so schwer abhängig, dass sie beide eine längere Therapie brauchten um überhaupt damit klar zu kommen.
Körperlicher Entzug ist sicher kaum vorhanden, auch wenn schon gewisse körperliche Abhängigkeiten zu beobachten sind, ist das wenn es überhaupt bemerkbar, sehr schnell weg. Aber psychische Abhängigkeit ist bei Vielen ein Problem, deswegen sind die Kliniken auch voll mit Kiffern.

Simon Moon
2013-02-19, 22:02:07
Aber psychische Abhängigkeit ist bei Vielen ein Problem, deswegen sind die Kliniken auch voll mit Kiffern.

Das will ich auch keineswegs bestreiten und die psychische Abhängigkeit erachte ich auch als wesentlich schwieriger zu überwinden als eine rein körperliche Abhängigkeit. Mir geht es hier aber eben um die körperlichen Entzugssymptome wie bspw. Krämpfe und das entsteht durch den Cannabis-Konsum definitiv nicht.

Eine körperliche Abhängigkeit definiert sich eben dadurch, dass der Organismus ohne diesen Stoff nicht mehr auskommt. Das kann (nicht muss) u.a. bei Opiaten, bei Kokain und bei Alkohol der Fall sein - bei Cannabis nicht.

c0re
2013-02-19, 22:06:12
Die Pharmalobby verdient mit synthetischen Cannabinoiden(auch in RCs enthalten) eine goldene Nase. Diese sind schweineteuer(1mg~100-1000€; weiß nicht mehr genau). Hanffasern sind nahezu universal einsetzbar. Nutzhanf hat verdammt harte Auflagen. Der THC-Gehalt wird durch ein dominantes Gen bestimmt, was heißt, dass jedes Nutzhanffeld vollständig neu angebaut werden muss(nach der Ernte). Der THC-Gehalt darf nicht 0,3% übersteigen. Außerdem ist bei Hanffeldern immer die Gefahr, dass andere Sorten "reingeschmuggelt" werden.

Hanf ist eine verdammt flexibele Pflanze. Man sollte da wirklich nicht immer sofort an die Droge denken. Die Droge ist nur ein Teilaspekt. Der eigentliche Nutzen liegt in den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und natürlichen Verträglichkeit.


mfg

Hmh, das klinkt sehr plausibel. Letztlich dann wie mit vielen anderen Dingen in der Politik & dem Lobbyismus.
Sad but true.

Vielleicht weiß sich eines Tages die Politik auf Druck einer kritischen Gesellschaft davon zu befreien.
Auch wenn ich ganz besonders hier in D. da wenig Hoffnung sehe :(
Aber ich schweife ab...

Ums kurz zu fassen: Solange Alkohol legal ist, gibt's keinen Grund Cannabis zu verbieten, außer der Tatsache, dass gewisse Politker durch Lobbys finanziert werden, denen das nicht passt.
Und das nicht in erster Linie wegen dem "kiffen", sondern den von dir genannten Gründen, die gewissen Lobby/Wirtschaftszweigen schaden.

Filp
2013-02-19, 22:10:27
Das will ich auch keineswegs bestreiten und die psychische Abhängigkeit erachte ich auch als wesentlich schwieriger zu überwinden als eine rein körperliche Abhängigkeit. Mir geht es hier aber eben um die körperlichen Entzugssymptome wie bspw. Krämpfe und das entsteht durch den Cannabis-Konsum definitiv nicht.

Eine körperliche Abhängigkeit definiert sich eben dadurch, dass der Organismus ohne diesen Stoff nicht mehr auskommt. Das kann (nicht muss) u.a. bei Opiaten, bei Kokain und bei Alkohol der Fall sein - bei Cannabis nicht.
Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen sind nen Zeichen körperlicher Abhängigkeit und nur weil sie nicht so stark ausgeprägt sind, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Schlafstörungen, Schweißausbrüche etc. sind auch mögliche Entzugserscheinungen, verglichen mit dem was bei vielen "harten" Drogen passiert natürlich lächerlich geringe.

c0re
2013-02-19, 22:21:28
Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen sind nen Zeichen körperlicher Abhängigkeit und nur weil sie nicht so stark ausgeprägt sind, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt. Schlafstörungen, Schweißausbrüche etc. sind auch mögliche Entzugserscheinungen, verglichen mit dem was bei vielen "harten" Drogen passiert natürlich lächerlich geringe.

Das kriegt man auf der Grund der Psyche mein Freund.
Seh Körper und Seele (edit, damit gemeint die Psyche) nicht getrennt, alles im Leben steht in Verbindung, ist verkettet in Kreisen durch mehrere Dimensionen.
Alles hat Einfluss auf Alles, jedoch in unterschiedlichem Maße.
Ich schweife wieder ab.

Körperliche Entzugserscheinungen werden klar definiert z.B: durch Muskelkrämpfe, Brechreiz, Bewusstseinsverlust, z.b. durch Alkohol-Entzug.
Natürlich kann man auch z.B. Schweissausbrüche dazuzählen, die auch durch alltägliche Situation wie Stress hervorgerufen werden können.
Die Linie definiere ich wie folgt: Der Kiffer der aufhören will, hat psychisches Verlangen weiter zu kiffen, was er mental unterdrücken kann.
Der Alkoholiker hat neben dem psychischen Verlangen zusätzlich epileptische Anfälle, die er nicht mental unterdrücken kann, da sie aus dem körperlichen Entzug resultieren.

Filp
2013-02-19, 22:30:16
Das kriegt man auf der Grund der Psyche mein Freund.
Seh Körper und Seele (edit, damit gemeint die Seele) nicht getrennt, alles im Leben steht in Verbindung, ist verkettet in Kreisen durch mehrere Dimensionen. Alles hat Einfluss auf Alles, jedoch in Unterschiedlichem Maße.
Ich schweife wieder ab.

Körperliche Entzugserscheinungen werden klar definiert z.B: durch Muskelkrämpfe, Brechreiz, Bewusstseinsverlust, z.b. durch Alkohol-Entzug.
Dann beschäftige dich mal genauer damit, die Entzugserscheinungen sind so mild und kaum bemerkbar, weil das THC eben so langsam abgebaut ist und dich quasi langsam entwöhnt. Es kommt nicht alles von der Psyche, red mal mit nem Arzt der täglich damit zu tun hat...

c0re
2013-02-19, 22:46:30
Dann beschäftige dich mal genauer damit, die Entzugserscheinungen sind so mild und kaum bemerkbar, weil das THC eben so langsam abgebaut ist und dich quasi langsam entwöhnt. Es kommt nicht alles von der Psyche, red mal mit nem Arzt der täglich damit zu tun hat...

Das habe ich schon, glaube mir.
Der eine sagt so, der andere so. Du findest ebenso gegenteilige Meinungen von Ärzten. Ich schlage nichtmal google vor. Mein Vater und meine Schwester sagen anderes.
Drogen wirken nicht auf alle gleich. Aber es lässt sich oft eine Tendenz erkennen.
Die einen werden lustig nach ein paar Bier, die anderen agressiv.
Vom Kiffen wird keiner agressiv, eher depressiv.
Selbsterklärend, dass jede Droge mit Risiken behaftet ist.
Welche sich besonders durch Dosis&Frequenz definiet.

Edit: Sorry für die ganzen Edits, die Grundaussage bleibt, aber lese es dir nochmal durch...
Habe Urlaub und ein paar Bier getrunken.... :)

Filp
2013-02-19, 23:06:58
Der Kiffer der aufhören will, hat psychisches Verlangen weiter zu kiffen, was er mental unterdrücken kann.
Der Alkoholiker hat neben dem psychischen Verlangen zusätzlich epileptische Anfälle, die er nicht mental unterdrücken kann, da sie aus dem körperlichen Entzug resultieren.
Der körperliche Entzug ist wie bereits oben gesagt, fast zu vernachlässigen, da harmlos und gering, vorhanden ist er aber trotzdem.

Simon Moon
2013-02-19, 23:35:06
Dann beschäftige dich mal genauer damit, die Entzugserscheinungen sind so mild und kaum bemerkbar, weil das THC eben so langsam abgebaut ist und dich quasi langsam entwöhnt. Es kommt nicht alles von der Psyche, red mal mit nem Arzt der täglich damit zu tun hat...

Das stimmt natürlich. Da es ein stofflicher Entzug ist. Aber die Symptome liegen weit näher bei einem, der auf PC Entzug ist als bei einem körperlichen Entzug bei einem langjährigen Pegeltrinker. I.e. trotz der chemischen und nicht psychologischen Ursache, hat es nahezu nur psychische Symptome.

Arcanoxer
2013-02-19, 23:38:47
Der körperliche Entzug ist wie bereits oben gesagt, fast zu vernachlässigen, da harmlos und gering, vorhanden ist er aber trotzdem.
Imho kommt der Körperliche Junk vom Tabak der idR. in unseren Breitengraden mit untergemischt wird.

http://img201.imageshack.us/img201/7549/mepsa.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/201/mepsa.jpg/)

Filp
2013-02-19, 23:50:22
Imho kommt der Körperliche Junk vom Tabak der idR. in unseren Breitengraden mit untergemischt wird.
Was ich bei mir schonmal ausschließen kann, ich hab nie geraucht und deswegen auch nur in der ersten Zeit überhaupt was mit Tabak gestreckt.