PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umfrage. Höhere Spielepreise oder Mikrotransaktionen?


Knuddelbearli
2018-01-29, 21:25:24
Finde die Umfrage nicht sehr zielgerichtet. Bin für keines von beidem. Spiele sind doch auch gar nicht soviel teurer geworden sondern es sind vor allem die Werbebudgets gestiegen. ich glaube es war doch Battlefield 3 mit einem Gesamtbudget von 300 Mio dafür 200 Mio nur für die Werbung.

Die Kosten für den höheren grafischen Kontent gleicht sich durch die größere Käuferschicht ihmo locker aus wenn man mit Spielen von vor 10 20 oder auch 30 Jahren vergleicht.

Dino-Fossil
2018-01-29, 21:29:33
Naja, im Zweifel ist es für mich so, dass ich nur ein Spiel, das mich echt interessiert zum Vollpreis kaufe.
Wenn es mir das nicht Wert ist wird eben auf einen Sale gewartet - die kommen mittlerweile relativ schnell.
In der Hinsicht wird mich ein höherer Preis bei AAA Titeln sowieso kaum jucken, da die inzwischen fast alle "wait for sale" sind. Mikrotransaktionen sind auf der anderen Seite ein no-go.

Knuddelbearli
2018-01-29, 22:30:58
Naja Mikrotranskationen machen Vollpreis Spiele teilweise zu dem was früher Demos waren ... Also kann man das Hauptspiel auch schnell verschleudern ...

24p
2018-01-30, 07:08:49
Höhere Spielepreise, Addons kann es (wie bei Witcher3) kann es ja gerne weiter geben.

Und bitte: nutzt andere Captchas. Diese hier sind maximal nervig.

Cyphermaster
2018-01-30, 08:18:29
Naja Mikrotranskationen machen Vollpreis Spiele teilweise zu dem was früher Demos waren ... Also kann man das Hauptspiel auch schnell verschleudern ...Sehe ich anders. Demos waren kostenlos, und man wußte trotzdem, was man für das volle Spiel zu bezahlen hat. Mit Mikrotransaktionen hingegen kauft man mit dem "Basis-Spiel" die Katze im Sack - wenn man nicht wartet, bis das Spiel schon alt ist, weiß man nicht, wie viel man für das "volle" Spielerlebnis blechen muß. Wenn überhaupt.

StevenB
2018-01-30, 08:30:55
Wie viel Leute kaufen sich denn noch Spiele zu dem vollem Preis und nicht bei irgend einem KeyReseller für deutlich weniger?

@24p +1 - höhere Preise gerne, dafür muss aber der Content stimmen.

Lowkey
2018-01-30, 08:40:52
Seit Jahren liegt mein Limit bei 35 Euro. Letztlich hätte ich für bestimmte Titel auch mehr bezahlt, aber das weiss man erst im Nachhinein.

Die Steamrückgabe habe ich bereits mal benutzt und letztlich auch mal was für Microtransaktionen bezahlt.

Leonidas
2018-01-30, 09:33:23
Bin für keines von beidem.


Logisch. Genau deswegen gibt es dafür keine Antwortoption. Ansonsten würden gleich 99% dafür abstimmen.

Die Umfrage bietet bewußt nur die Wahl zwischen 2 Übeln an.

Blutmaul
2018-01-30, 10:36:26
Bezüglich Umfrage, würde ein Abstimmen suggerieren, das man weiterhin Spiele kauft, auch wenn diese erheblich teurer werden, deswegen kann ich nicht abstimmen, da ich dies nicht mache, schon seit geraumer Zeit nicht.

Ich nutze Steam Angebote oder Rabatt Angebote von Shops, dies es oft sogar schon zum Launch gibt und vermeide alles andere.

Die letzte Neuerwerbung war FM18, die es statt ca. 60 Euro für 37 Euro gab.
Nobunagas Ambition gab es für 12 Euro statt 70 inklusive aller Addons.

Das letzte Vollpreisspiel zum Vollpreis war Civ6, was ich bedaure, weil ich es praktisch nicht spiele, da ich die Karten langweilig finde und kein intresse an der Aufklärung habe, sowie die Konzeptänderungen seit Civ4 haöbherzig finde und den alten Stadbildschrim + Krisenmanagement (Gesundheit, Korruption, Verschmutzung) vermisse und immer spass an der "Aufforstung" der Karten hatte.

Das die Spiele so teuer werden, das liegt ja am Grafik-Overdoing, das am Ende auch noch schlecht aussieht.
Das Spiele so teuer werden, liegt am Overhead und der Ineffizienz vieler Studios.
Das Spiele so teuer werden, liegt an viel zu teuren Lizenzen.
Das Spiele so teuer werden, liegt an der Personalfluktuation und am Peter-Prinzp, wo Erfahrung verloren geht, oder an die falsche Stelle gesetzt wird.

Da muß man ansetzen und grade der Einkauf einer guten Game-Engine sollte die Grafikkosten senken und die Effizienzen erhöhen.
Mit gutem Personalmanagement und guter Projektleitung geht dann auch was und man bekommt keine Star-Citizen-Katstrophe.

Teurere Preise verschärfen das ja nur, weil man Hausgemachte Probleme mit noch mehr Geld erschlagen kann, anstelle Lösungen zu erarbeiten.

Ich bin dagegen!

PS: Ich kaufe nur noch digital, hab alle Boxen entsorgt, ausser einige wenige Sammlerstücke, die ich zu verkaufen suche, sobald ich die Gelegenheit habe, sie aus der Lagerung zu holen.

Fallback
2018-01-30, 12:16:07
Ich finde, dass man das differenzierter sehen muss.
Bei einem E-sports Game wie Overwatch sind Mikrotranskationen sicher nicht so schlimm, solange sie nur kosmetisch sind.
Sie tragen zum Erhalt der Server bei und dann kann und sollte das Spiel auch günstiger angeboten werden.

Bei Singleplayer Spielen sehe ich das ganze anders, es sollte dort überhaupt keine Mikrotransaktionen geben, dort sollte das Spiel immer so designt sein, dass alle Gegenstände Sinn machen und im Game erspielt/gefunden werden können.
Dafür bin ich dann auch bereit einen höheren Betrag zu zahlen (ca. +20€).

Tomi
2018-01-30, 12:39:29
Also der Grundstock für eine sachliche Bewertung dieser Umfrage ist doch garnicht bekannt...nämlich....bei wie vielen Spielen haben die Studios/Publisher schlussendlich draufgezahlt? Offiziell zu hören bekommen wir doch nur 2-3 Blockbuster wie GTA oder Battlefield, wo dann meist richtig satt was über bleibt und Mikrotransaktionen eine bodenlose Frechheit wären. Was ist aber mit anderen Spielen aus der Mitte der Abverkäufe? Wie ist da das Verhältnis Selbstkosten/Erlös? Zahlen Studios zunehmend drauf? Dann müsste man überlegen Preise zu erhöhen, Mikrotransaktionen einzuführen oder die Entwicklungskosten zu senken. Das muss nicht automatisch mit sinkender Spielqualität einhergehen (Grafik, Story), wenn man z.B. irgendwelche Synergien oder andere Effizienzen nutzt. Kommt aber auch in der Mittelschicht überwiegend am Ende was bei rum, wobei auch die Frage ist wann ist "Ende", schließlich werden ja Spiele nicht 6 Monate nach Release vom Markt genommen, sondern bringen peu a peu Einnahmen, natürlich stetig sinkende.

Kommt nun überwiegend immer noch was bei rum, dann haben wir hier schlicht nur eine Gewinnmehrung durch höhere Preise oder Mikrotransaktionen.

Civtam
2018-01-30, 13:36:40
Ich persönlich finde Paradox hat das bisher beste Modell, wie in Zukunft PC-Spiele verkauft werden können, entwickelt.
Die Titel werden lange gepflegt (CK2 ist von 2011/12, EU4 von 2013) und sinnvoll per DLC erweitert. Zudem binden sie über ihr Forum und die DevDiaries aktiv die Community ein, stellen ihre Ideen bei der Entwicklung des Spiels/der DLCs vor und sich der Kritik. Außerdem kommunizieren sie ihre Vision vom Spiel.
Ich habe viele DLCs direkt zum Release gekauft oder - falls ich zum Releasezeitpunkt wenig Zeit zum spielen hatte - bei der ersten Rabattaktion. Pure Designdlcs, die neue Musik oder grafische Unitpacks enthalten, kaufe ich mir meist etwas später bei einer Rabattaktion. Ich sehe das als aktive Unterstützung einer Firma, die mir mehrere 1000h Spielspaß verschaft hat und bezahle sehr gerne.

Dino-Fossil
2018-01-30, 13:47:08
Also der Grundstock für eine sachliche Bewertung dieser Umfrage ist doch garnicht bekannt...nämlich....bei wie vielen Spielen haben die Studios/Publisher schlussendlich draufgezahlt?

Da ist sicher was dran - die genauen Zahlen kennen wir leider meist nicht. Entsprechend kann man auch nicht sagen, ob hier meist nur die hoch gegriffenen Renditeziele verfehlt werden, oder ob doch oft Verlust gemacht wird.


Ich persönlich finde Paradox hat das bisher beste Modell, wie in Zukunft PC-Spiele verkauft werden können, entwickelt.
Mir geht Paradox schon wieder zu weit. Sicherlich hat man auf der Haben-Seite die lange Unterstützung. Aber dafür bekommt man anfangs ein tendentiell doch eher unvollständiges Produkt, dass ein-zwei größere DLCs fast schon benötigt um einigermaßen zu "funktionieren".
Und manchmal wäre es vielleicht auch besser, einen neuen Teil zu entwickeln und dabei ein paar alte Zöpfe abzuschneiden, als die alten weiter zu melken.

Blutmaul
2018-01-30, 19:11:55
Paradox geht mir bei EU4 schon ziemlich weit.
Würde man alle Erweiterungen zum Vollpreis kaufen, wäre es ein teures Spiel.
Auch da warte ich auf die Rabattaktionen von Minimum 50% und das Hauptspiel hab ich mit 10% Nachlaß gekauft, was eigentlich der Vollpreis ist, was aber auch unter 50 Euro waren.

Gast
2018-01-31, 21:10:02
Geht in der Erläuterung der Fragestellung völlig am Problem vorbei.
Spieler hängen seit Jahren selbst mit vom Kopierschutz befreiten Version bei zeitlosen Designs oder Solo-Spielen am Tropf des Publishers. Schaltet der die Server ab, weil er nix mehr verkauft, ist er gearscht.
So gesehen also ganz klar Mikrotransaktionen.