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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussion zu: Welche Bedeutung hat Overclocking beim Prozessoren-Neukauf noch?


Leonidas
2020-04-26, 05:46:58
Link zur Umfrage:
https://www.3dcenter.org/umfrage/welche-bedeutung-hat-overclocking-beim-prozessoren-neukauf-noch


Link zur Umfrage-Auswertung:
https://www.3dcenter.org/news/umfrage-auswertung-welche-bedeutung-hat-overclocking-beim-prozessoren-neukauf-noch

Surrogat
2020-04-26, 08:48:32
in erster linie stellt sich die Frage wozu OC heute noch notwendig ist.
Konnte man früher nie und damit meine ich "NIE" genug Power haben, so hat man heute in der Regel mehr als genug für die meisten Anwendungen,
Klar können Cruncher und BTC-Rigs nie genug haben, aber das sind halt Exoten oder nutzen gleich Grakas.

Ach ja, mein damals liebster Prozzi: https://alt.3dcenter.org/artikel/celeron2-566/ da hat man das OC noch richtig gemerkt :up:

x-dragon
2020-04-26, 08:57:56
Dem stimme ich voll und ganz zu, wobei es bei BTC und Co. meistens um Effizienz geht und da ist übertakten eher ungünstig .... :)

mironicus
2020-04-26, 09:28:22
OC spielte eine Rolle, wo ich noch Intel-Systeme einsetzte. Jetzt mit nem Ryzen 3000 und der bereits eingebauten Übertaktung und der generell hohen IPC ist das Thema jetzt tatsächlich nicht mehr relevant. Dafür kann man sich dann an ein generell stabileres System erfreuen, was durch OC/UV ohnehin nur mit viel Zeitaufwand stabil betrieben werden konnte.

Vader
2020-04-26, 09:39:39
Nicht übertakten finde ich langweilig, daher suche ich mir HW mit der Möglichkeit dazu aus.

Mortalvision
2020-04-26, 09:43:38
Wichtig ist mir bei Ryzen, dassder Prozessor voll ausfährt, daher ja, ein guter Kühler hilft da viel. Dazu den RAM. Alle Versuche meinerseits, den AC = max. Boosttakt zu setzen, versandeten. Braucht es ja letzten Endes auch nicht.

Ätznatron
2020-04-26, 09:45:29
Solange im Flugsimulationsbereich ein hoher Takt immer noch das Maß aller Dinge ist, und solange kein AMD-Prozessor da auch nur annähernd an Intel herankommt, bleibt's bei mir bei Intel.

Mortalvision
2020-04-26, 09:54:41
Solange im Flugsimulationsbereich ein hoher Takt immer noch das Maß aller Dinge ist, und solange kein AMD-Prozessor da auch nur annähernd an Intel herankommt, bleibt's bei mir bei Intel.
Das ist kein AMD Bashing Thread

Aber ja, es gibt bestimmt Situationen, wo die 5,2 GHz beim Intel richtig gut rüberkommen!

gbm31
2020-04-26, 10:02:22
Solange im Flugsimulationsbereich ein hoher Takt immer noch das Maß aller Dinge ist, und solange kein AMD-Prozessor da auch nur annähernd an Intel herankommt, bleibt's bei mir bei Intel.

Voll am Thema vorbei... :rolleyes:


Übertaktung war früher wegen generell zu wenig Leistung und auch wegen mangelnder Finanzen fast notwendig.


Bei manchen CPUs aus Prinzip als Spiel: Celeron 600@900MHz, Athlon 1000@1400MHz, Athlon 1700+@2500MHz, Athlon 64 X2 4200+@2800MHz, X3320@400MHz FSB, 2550K@4500MHz, 3770K@4400MHz.



Seit AMD und XFR ist es sinnlos, sowohl der 2700x als auch jetzt der 3900x fahren von sich aus für jeden Kern die Grenze aus. Einziges TUning was verblieben ist: Kühlung und Speicher.

Streng genommen seit der 3000er Generation eigentlich nur noch Speicher, weil ab einer gewissen Kühlungsklasse (Fuma 2, Noctua) bessere Kühlung nichts mehr bringt.


Leistungsmäßig ist sowieso ausser bei altbackener Software, die immer noch nur 1-2 Cores belastet (Dualcores gibt es seit 2006 flächendeckend!) mehr als genug vorhanden!

JVC
2020-04-26, 10:21:21
in erster linie stellt sich die Frage wozu OC heute noch notwendig ist.
Konnte man früher nie und damit meine ich "NIE" genug Power haben, so hat man heute in der Regel mehr als genug für die meisten Anwendungen.

+1 :smile:

Trotzdem schadet es nicht diese Reserven, falls vorhanden, auch nutzen zu können.
Daher - Übertaktung ist ein Pluspunkt, aber nicht allein entscheidend.
Und es macht ja auch noch spaß, selbst wenn es "nichts" bringen sollte :devil:
Ich meide zu mindestens Hardware die "locked" ist.
Alleine die Gewissheit, man könnte wenn man wollte, ist für mich schon beruhigend.

M.f.G. JVC

P.s.: 386 SX16 @40Mhz / 486 DX 4 133 @200Mhz / Slot Athlon 600 @850Mhz / 1700+ JIUHB @2,5Ghz / 3570K @4,6Ghz
Nur ein Paar Kisten an die ich mich gerne erinnere, wo OC wirklich was gebracht hat :)

Ätznatron
2020-04-26, 10:37:06
@gbm31

Die Realität sieht anders aus. AMD liegt ein ordentliches Stück hinter hoch taktenden Intel-CPUs zurück. Und je höher der Intel-Takt, desto größer der AMD-Rückstand.

Ab 8700K hat AMD keine Chance.

gbm31
2020-04-26, 10:46:48
@gbm31

Die Realität sieht anders aus. ...


Du checkst es einfach nicht. Hier gehts nicht um Intel vs. AMD. Nur um OC. Nur nochmal langsam und deutlich für dich... :rolleyes:

Und wenn "deine" Grützsoftware ("meine" Sennsims sind oft nicht besser...) auf Intel oder AMD oder sonstwo heutzutage nur 1-2 Threads nutzt ist gleich scheisse und nicht OC-relevant.

Ätznatron
2020-04-26, 10:57:27
Werd mal nicht gleich ausfallend, mein Freund.

Es geht um die Relevanz von OC-Möglichkeiten beim CPU-Neukauf.

Und was für mich wichtig ist, habe ich hoffentlich klar genug zum Ausdruck gebracht.

Gast
2020-04-26, 11:04:18
Grundsätzlich ist es eigentlich zu bevorzugen, wenn eine CPU schon out of the box die Leistung bringen kann die sie fähig ist, ohne dass man nachhelfen muss.

aufkrawall
2020-04-26, 11:11:19
Hat doch nichts mit OC zu tun, weil Intel auf zwei Cores eh standardmäßig so hoch boostet?

Aroas
2020-04-26, 11:19:13
@gbm31

Die Realität sieht anders aus. AMD liegt ein ordentliches Stück hinter hoch taktenden Intel-CPUs zurück. Und je höher der Intel-Takt, desto größer der AMD-Rückstand.

Ab 8700K hat AMD keine Chance.

Das ist ja mal sowas von Blödsinn.

Das mag vielleicht für Software zutreffen, die nicht mehr als 4 Kerne nutzt. Sobald dies aber anders aussieht, kommt Intel auch mit dem höheren Takt nicht mehr besonders weit.

Es kommt also ganz auf die genutzte Software an, welche CPU da besser abschneidet.
Und im Übrigen gibts auch noch den Faktor Stromverbrauch. Die Intel CPUs saufen ordentlich was aus der Steckdose, wenn sie auf besonders hohem Takt laufen.

Ätznatron
2020-04-26, 11:42:33
Es kommt also ganz auf die genutzte Software an, welche CPU da besser abschneidet.


Und wenn du dir meinen Beitrag https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=12290629&postcount=7 durchliest, wirst du ziemlich rasch feststellen, dass mein Kaufkriterium halt genau so ein Spezialfall ist.

Und über nichts anderes schreibe ich hier.

Das hat nichts mit AMD-Gebashe zu tun.

Fliwatut
2020-04-26, 11:52:11
Solange im Flugsimulationsbereich ein hoher Takt immer noch das Maß aller Dinge ist, und solange kein AMD-Prozessor da auch nur annähernd an Intel herankommt, bleibt's bei mir bei Intel.
Bei X-Plane 11 ist Takt nicht mehr das KO-Kriterium:
https://www.youtube.com/watch?v=Ctgkv-4TIzU
Intel CPUs sind noch ca. 10% schneller.

Ätznatron
2020-04-26, 12:10:02
Das sind zwar Ergebnisse eines GPU-Tests, aber die Resultate sprechen für sich:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/15rNa7_naUM8a4YzzrzwrxvWSl4X8SHesshZGm7H54AI/pubhtml

Daraus lassen sich ziemlich gut die CPU-Stärken bzw. -Schwächen herausfiltern.

Was die Tests machen, wird hier erläutert:

https://forums.x-plane.org/index.php?/forums/topic/114741-xp11-gpu-fps-test%C2%A0-comparison/

Selbst wenn es nur 10% sein sollten, ist das bei einem Programm, bei dem man um jeden einzelnen Frame kämpft, quasi schon ein K.O.-Kriterium.

DCS:World, Prepar3d, FSX, alles Programme, die nach jedem MHz Takt gieren.

Fliwatut
2020-04-26, 12:49:26
Danke für die Tabelle, sehr interessant. Der aufgeführte Ryzen 3600 bringt in 1080p mit einer 1070 ti immerhin >150fps, das finde ich schon beachtlich und man weiß nicht, ob die GPU limitiert hat. Bei Intel CPUs hat der RAM-Takt auch einen hohen Einfluss.

x-dragon
2020-04-26, 13:16:09
... Selbst wenn es nur 10% sein sollten, ist das bei einem Programm, bei dem man um jeden einzelnen Frame kämpft, quasi schon ein K.O.-Kriterium. ... Da scheint es aber auch softwaremäßig noch sehr viel Optimierungspotential zu geben:

"Vulkan-API verdoppelt Bildrate auf Radeons" (und bei Nvidia sind es auch immer noch 20% und mehr)
https://www.golem.de/news/x-plane-vulkan-api-verdoppelt-bildrate-auf-radeons-2004-147689.html

Gast
2020-04-26, 14:42:52
Für mich passt kein Antwort was OC betrifft!
OC ist wichtig um Puffer für die Zukunft zu haben, wenn ich 1Ghz mehr raus quetschen kann dann sind das X-Generationen die man sich entspannt zurück lehnen kann gleichzeitig kaufe ich aber auch nur das Spitzenmodel.
Ich würde mir nie im leben ein kleines Modell kaufen um nur auf die Leistung eines größeren zu kommen. Den Mehrpreis fürs dickste zahlt man aus der Portokasse über die Laufzeit der CPU wenn man sie länger nutzen will.

gbm31
2020-04-26, 16:47:09
Werd mal nicht gleich ausfallend, mein Freund.

Es geht um die Relevanz von OC-Möglichkeiten beim CPU-Neukauf.

Und was für mich wichtig ist, habe ich hoffentlich klar genug zum Ausdruck gebracht.


Mein Freund, du verstehst immer noch nicht, dass das hier nichts mit der Fragestellung zu tun hat.

Ob der Intel jetzt mit 5 oder 5.3GHz läuft, und du sogar allcore so hoch boostest, kümmert deine Sim einen Nullinger - und es geht hier um OC! Nicht ob X-Plan generell besser auf der einen oder der anderen Hardware läuft.

Ist das denn so schwer verständlich?

morbidmorgis
2020-04-26, 17:15:28
Für mich passt auch keine der Antworten so richtig, der letzte Punkt ist da noch "am nächsten dran". Ich sehe es mittlerweile als Qualitätsmerkmal an wenn OC nicht mehr erforderlich ist. CPU die sich "gut" übertakten lassen sind für mich eher als "unfertig" anzusehen. Man muss halt selber Hand anlegen um das volle Potential zu bekommen. Bei "schlecht" übertaktbaren CPU hab ich direkt ab Kauf das volle Potential in der Hand.

Dass einige Leute ihren Spaß am Overclocken haben ist wohl eher einer Art romantischen Nostalgie geschuldet. Man hat es früher gerne gemacht, es gibt eine Szene dazu und man möchte das gerne weiter machen, kann sich evtl. damit profilieren, usw.

Theorie: Ich glaube, hätte es die Sache mit dem Übertakten nie gegeben, weil CPU schon immer ab Werk das volle Potential geboten hätten und heute würden AMD und Intel auf die Idee kommen halbgare CPU auf den Markt zu werfen die man selbst noch übertakten muss... Ich glaube das hätte einen ordentlichen Shitstorm zur Folge.

Gast
2020-04-26, 17:48:43
Für mich passt auch keine Antwortmöglichkeit richtig. Wenn es Zeug gibt, was durch OC ein deutlich pesseres P/L hat, dann guck ich da natürlich sehr drauf. Wenn es das nicht gibt, dann ist mir das halt auch egal. Ich studier jetzt nicht vorher 100 OC Vergleiche. Ein paar % sind mir dann normalerweise egal, dafür mach ich kein Fass auf... Meine Einstellung hat sich aber auch nicht geändert, wie es die Antworten suggerieren.

Knuddelbearli
2020-04-26, 18:04:14
in erster linie stellt sich die Frage wozu OC heute noch notwendig ist.
Konnte man früher nie und damit meine ich "NIE" genug Power haben, so hat man heute in der Regel mehr als genug für die meisten Anwendungen,
Klar können Cruncher und BTC-Rigs nie genug haben, aber das sind halt Exoten oder nutzen gleich Grakas.

Ach ja, mein damals liebster Prozzi: https://alt.3dcenter.org/artikel/celeron2-566/ da hat man das OC noch richtig gemerkt :up:


Also ich nehme bei jedem 4X Game jedes bisschen Leistung gerne mit ...

kA was manche Leute immer für Probleme mit Tellerrand haben ...

Iscaran
2020-04-26, 18:21:12
OC ist mir beim Kauf 100% wurscht. Ich betreibe seit 3 System-Generationen (also ca 15 Jahre), alle meine Hardware nur noch nach Spec. Was das Stress und fummelei spart :-).

Einzig manchmal gegen Ende der Lebensspanne des ältesten dieser 3 Systeme habe ich nochmal die OC-Schiene ausgepackt um sage und schreibe 10% mehr Performance zu erzielen.

Das nächste System war einfach out of the box 2.5-3x so schnell - wie ich mir das mal wieder hätte sparen können damals (das
OCing). War mir eine Lehre. Seitdem überlege ich vorher: War brauche ich um wieviel Performance zu erzielen und kaufe ein entsprechend abgestimmtes und ausgerüstes System.
Auch die Ersparnis wenn man nicht immer die krassesten Kühler etc. braucht darf man nicht vergessen.

Der Sandmann
2020-04-26, 18:23:18
Seit meinem alten Athlon 2000+ betreibe ich kein OC mehr. Alles Stock. Reicht mir.

Platos
2020-04-26, 18:38:52
Bei Laptops ist für mich Akkulaufzeit noch vor Rohleistung anzusiedeln. Ein Mobiles Gerät nützt mir rein gar nichts, wenn ich zwar viel Leistung habe, aber dafür wenig Akkulaufzeit. Ergo ist Übertakten für mich nie interessant. Untervolten aber schon (bei standart clocks).

Ich warte lieber auf 4C/8T CPUs in meinen angepeilten Modellen. Da ich sehr hohe Ansprüche habe (in gewissen Bereichen), kommen da leider nur wenige Modellserien in Frage, die alle Intel CPUs nutzen und von daher gilt für mich momentan: Ich kaufe wenn möglich nichts, da ich den 10nm Krüppel-Prozess von Intel meide. Mal schauen, wie dann Tigerlake aussieht und obs besser ist, wie Ice lake mit den Taktraten. Aber wenn möglich, warte ich sogar auf 7nm, was aber vermutlich Zeitlich nicht in den Rahmen passt bei Laptops, da muss früher was neues her, wie am Desktop.

Ich beziehe mich übrigens nur auf 15w CPUs, alles andere interessiert mich nicht.

Gast_16
2020-04-26, 18:55:36
Für mich ist Overclocking etwas von gestern. Klar war es zu Beginn (in den 90ern) für mich interessant, zu sehen, was geht. Damals war es im Autobereich in meinem Umfeld ähnlich.

Mit steigendem Alter und anhand der jetzigen Situation sehe ich immer weniger Sinn darin. Ryzen zu prügeln macht keinen Sinn. Wichtiger ist mittlerweile Langzeitstabilität und somit ein möglichst langer Nutzen der Investition.

Zudem: Ressourcen sind endlich, somit ist der Stromverbrauch, der für die Mehrleistung aufgewendet werden muss (Grüße an Intel), ein Grund, es einfach zu lassen.

Lehdro
2020-04-26, 20:30:12
Streng genommen seit der 3000er Generation eigentlich nur noch Speicher, weil ab einer gewissen Kühlungsklasse (Fuma 2, Noctua) bessere Kühlung nichts mehr bringt.

Streng genommen magst du in der (Luftkühlungs)praxis recht haben, aber eine ordentliche Wakü bringt dann noch minimal mehr. In der angewandten Theorie sieht das dann so aus:

https://abload.de/img/ryzen3000coldscalea2jyz.jpg
Unter 50°C wird es erst wirklich irrelevant, während der Bereich von 75-60°C durchaus realistisch erreichbar ist.

G3cko
2020-04-26, 22:08:56
Für mich passt auch keine der Antworten so richtig, der letzte Punkt ist da noch "am nächsten dran". Ich sehe es mittlerweile als Qualitätsmerkmal an wenn OC nicht mehr erforderlich ist. CPU die sich "gut" übertakten lassen sind für mich eher als "unfertig" anzusehen. Man muss halt selber Hand anlegen um das volle Potential zu bekommen. Bei "schlecht" übertaktbaren CPU hab ich direkt ab Kauf das volle Potential in der Hand.

Dass einige Leute ihren Spaß am Overclocken haben ist wohl eher einer Art romantischen Nostalgie geschuldet. Man hat es früher gerne gemacht, es gibt eine Szene dazu und man möchte das gerne weiter machen, kann sich evtl. damit profilieren, usw.

Theorie: Ich glaube, hätte es die Sache mit dem Übertakten nie gegeben, weil CPU schon immer ab Werk das volle Potential geboten hätten und heute würden AMD und Intel auf die Idee kommen halbgare CPU auf den Markt zu werfen die man selbst noch übertakten muss... Ich glaube das hätte einen ordentlichen Shitstorm zur Folge.

OC hat nichts mit "unfertig" zu tun. Jede CPU-Architektur mit gleicher Fertigung bietet grob das selbe Taktmaximum. Egal ob kleinstes Model oder größtes. Der Rest ist temperaturtechnische Limitierung.

OC war die letzten Jahre so uninteressant, da man dem Mainstream schlicht Celerons verkaufte die kaum OC-Reserven mehr bieten konnten, da bereits ab Werk am Limit. Wer erinnert sich noch an Devils Cannyon? Von der Masse gefeiert. Ich konnte nur drüber lachen. Fehlender Wettbewerb und +400MHz und Intel feiert das Ding als OC-Wunder. Lächerliche 10% OC. => Lohnte nicht.

OC macht nur bei Wettbewerb für den Hersteller Sinn. Ohne Wettbewerb gibts kein OC. Meine letzten CPUs:

Pentium D805 2,66GHz@3,7Ghz (+40%) (120€)
Q6600 2,4Ghz @3,6GHz (+50%) (240€)
5960x 3,0GHz @4,4Ghz (+46%) (960€)

Mein Focus lag immer auf OC, nie auf dem Preis. Interessant an meiner Historie ist jedoch, dass sie ein Abbild des fehlenden Wettbwerbs ist. D805 und Q6600 waren letztendlich die identischen Chips wie die Topmodelle der Serie nur mit geringerem Takt. Mit SandyBridge hat Intel OC erstmals über das k-Suffix beschränkt. Die OC-Möglichkeiten wurden immer schlechter. Es war schlicht produktpolitisch so gewollt. Server-CPUs mit vielen Kernen, niedrigem Takt und niedrigem Preis gab es bei Intel parallel immer zu kaufen. Nur eben ohne OC.

Mit der Trennung der Sockel gab es auch eine Trennung zwischen Performance und "Mainstream" (ich würde sagen Celeron-Klasse). Ein 6700k konnte mit OC gerade so an einen 5820k herranreichen, also den nächst größeren Prozessor, aber nie an einem 5960x@Stock aufschließen. Dabei war der 8 Kerner bereits der kleinste Chip in der Serverklasse. (Also Lowend im HighEnd)

Für OC braucht man also einen Chip mit vielen Kernen, niedrigem Takt, dann ergibt sich das OC-Poteial von selbst. Das es sowas für Endkunden nicht mehr gab ist eben fehlender Wettbewerb bzw rein Produktpolitisch so gewollt.

Blutmaul
2020-04-26, 22:26:30
Um mal einen anderen Blickwinkel darauf zu geben:
Das letzte Overclocking hab ich beim (Zweikern) Opteron 270 oder 275 gemacht, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich den mit 2GHz, oder gleich 2,2 GHz hatte.

Letztlich hab ich damals für mich erkannt, das mir aus folgenden Gründen der Aufwand den Ertrag nicht Wert ist:

Zum einen alterte das Mainboard spürbar schneller und seine Stabilität ließ merklich nach.

Zum zweiten war mir der Leistungsabstand nicht groß genug, da z.B. in Spielen die min-FPS Situationen nach wie vor nicht befriedigend besser wurden, während die max-FPS Situationen unnötig aufgeblasen wurden und das ganze eigentlich nur zum Bitchmarkgewinnen taugte.

Zum dritten ist eine generelle Stabilitätsaussage danach nicht mehr möglich!
Jegliche Stabilitätsprüfung lässt ausschließlich die Aussage zu, das einzig die getestete Software fehlerfrei, absturzfrei funktioniert - jegliche andere, neu eingesetzte Software, egal wie banal sie auch ist, muß wiederum geprüft werden!

Zum vierten ist für einen irgendwie spürbaren Leistungsabstand zwischen Non-OC und OC eine Wasserkühlung zwingend notwendig, die mir wegen des erhöhten Wartungsaufwandes nicht in den PC kommt - abgesehn davon, das ich unwillig bin, deren höhere Kosten zu tragen.

Und da ich es aus Hobbygründen auch sonst nicht mache, das nie meine Motivation war, ist OC für mich ein Non-Faktor.

Gast
2020-04-27, 01:16:12
OC ist mir persönlich wichtig wie eh und je.
Von AMD lass ich deswegen ( die T Bred B und San Diegos waren tolle OCler zu ihrer Zeit) die Finger weil da quasi nix geht und auch die Kühlbarkeit recht beschissen ist.

Bei mir werkelt seit inzwischen 5 Jahren ein 5960x @ 4,5GH bei 1,275V .
Das ist gut. 1/3 mehr Takt bei immernoch brauchbarem Verbrauch.
Was mir Intel und AMD momentan als Upgrade anbieten entlockt mir nichtmal ein müdes Lächeln.

Platos
2020-04-27, 01:30:23
Ach mist, ich habe irgendwie fälschlicherweise gedacht, es geht nur um Notebooks.

Also im Desktop-Bereich wäre für mich das Ziel (mittlerweile nur noch) den Allcore-Turbo auf den Singlecore-Turbo hochzusetzen. Mehr nicht, da die CPUs (dann) oftmals sowieso schon am limit sind oder bald und von daher würde viel mehr nur mit viel mehr Spannung gehen und das mache ich nicht. Ich habe schlichtweg nicht die Kühlleistung, um mehr oder wenigster flüsterleise extrem viel Watt abzuführen. Aber auch wenn ich es könnte, werde ich für 200MHz mehr nicht unnötig Strom verschwenden. Ich will auch keine 500W schleudern haben.

Weiss also nicht, ob das unter Übertakten geht. Dann habe ich wohl falsch abgestimmt, aber man könnte sagen, das ist kein "richtiges" Übertakten und dann hätte ich richtig abgestimmt.

Die letzte CPU (i5 760) hatt ich glaub ich auf 3.6-3.8GHz (base war glaub' ich 2.8 oder so) und die jetzige CPU (i7 4820k) hatte ich mal auf 4.6GHz, mittlerweile aber nur noch auf 4.3GHz, da ich dann die Lüfter auf 5v laufen lassen kann. Ich bin mir ja schon länger am überlegen, noctua Lüfter zu kaufen. Meine kann man m.M.n einfach nicht über5v laufen lassen, sonst sind sie zu laut (und das Gehäuse summt tieffrequent mangels Virbationsdämpfung).

Rabiata
2020-04-27, 01:30:29
Stabilität ist mir schon seit langer Zeit wichtiger als ein paar Prozent mehr Performance. Daher wird die CPU bestimmt nicht übertaktet, und sogar die werksübertakteten Grafikkarten sehe ich mit einem gewissen Mißtrauen.

Schakar
2020-04-27, 02:26:36
How about UNDER-Clocking??
Far more important for me then Over-Clocking!

Ups, is ja nen deutsches Forum :). War so im flow *g*.

Hab meinen Rechner im Dachgeschoss ohne Klimaanlage. Da isses im Sommer eher wichtig, dass ich auch mal gezielt Untertackten kann. Wenn ich eh nur nen bissel Leistung brauch werden halt nur die Hälfte der Kerne genutzt und die auch nur auf 75% ihrer max Leistung.
Dann dreht der Venti auch net permanent auf voller Drehzahl ;). Wenns draußen 40+ Grad ist und im Dachgeschoss sich die Hitze noch mal staut ... dann versuch ich alles, damit der PC das nicht auch noch über mäßig aufheizt!

Und viele Spiele laufen auch perfekt, wenn man den Multi nicht auf 40-45 hat sondern nur auf 30-35. Und wenn man die Kerne auf 4-6 ohne MT/HT limitiert merkt man das oft auch kaum bis garnicht.

Von daher: den Multi und die Kerne steuer zu können ist für mich extrem wichtig. Nur halt nicht Über sondern UNTER das normale Maß!
Daher paßt aber auch keine der Optionen. Regelbar EXTREM wichtig. ÜBERtackten aber total UNwichtig.
Ergo muss es ein Intel K oder AMD X sein. Denn ohne geht auch nix nach unten ;).

Der HeinZ
2020-04-27, 06:02:21
(X) Suche CPU die sich übertakten lässt, nach wie vor

Das Thema hat einen ganz anderen Blickwinkel wenn man immer die 2. oder 3. schnellste CPU kauft. Ryzen 1700 lies sich zum Beispiel super übertakten. 3,0 auf 3,850. Wenn man die spitzen CPUs kauft ist man eben schneller am Limit.
Gruss der HeinZ

NOFX
2020-04-27, 08:24:21
Seitdem die einzelnen Produkte primäre über die Anzahl der (virtuellen) Kerne abgetrennt werden (Pentium, i3, i5, i7, i9 bzw. Athlon, R3, R5, R7, R9) und die Taktraten sich gar nicht mehr so großartig unterscheiden, hat sich bei mir die Lust aufs Übertakten auch komplett verabschiedet.

Das letzte war der 720BE, den ich als X4 mit 3,2 GHz laufen hatte, jetzt der 1600er läuft sogar mit Boxed-Kühler bei Standardtakt.

Flusher
2020-04-27, 08:31:47
Ich habe seit meines Athlon XP 1600+ Palomino jeder CPU die ich besitzt habe übertaktet. In den vergangenen Jahren war der Effekt zunehmend weniger merklich, aber ich mache es trotzdem, weil ich einfach gerne ein wenig Bastel. Bei meinem Aktuellen Ryzen 3900 X habe ich es aber dabei belassen, den Infinity Fabric und Speicher zu beschleunigen sowie die Boost Limits zu lockern, damit die CPU häufiger und höher boosted.

Merken tu ich es ehrlich gesagt nicht, aber es ist in diversen Benchmark deutlich messbar. ;D

Lowkey
2020-04-27, 09:00:50
OC bedeutete früher Mehrleistung pro Euro.

Heute haben die Schnäppchenseiten OC ersetzt.

Gast
2020-04-27, 09:06:42
Streng genommen magst du in der (Luftkühlungs)praxis recht haben, aber eine ordentliche Wakü bringt dann noch minimal mehr. In der angewandten Theorie sieht das dann so aus:



Mit "normalen" Methoden bringst du einen Ryzen 3xxx unter Last niemals so kühl, auch nicht mit Wasser, jedenfalls dann nicht wenn Luft das Endmedium sein soll, welches die Wärme abführt.

Gegenüber einem guten Luftkühlwer wie dem Noctua NH-D15 gewinnst du selbst mit einer gut dimensionierten Wasserkühlung kaum was, ohne dass du das Wasser selbst aktiv, beispielsweise mit einem Chiller, kühlst und damit unter die Raumtemperatur bringst.

Timbaloo
2020-04-27, 09:25:37
Kaufentscheidend war OC für mich zu Zeiten von Duron 800MHz, wo man einfach mal 50% mehr Takt bekommen konnte.

Bei meinen Nachfolgern (Thunderbird 1.4GHz, Q6600, i5 3570K) wurde zwar immer ein wenig OC betrieben, aber nicht im Ansatz so viel wie beim guten, alten Duron.

Bei der aktuellen CPU (8700K) habe ich mit OC zwar etwas rumgespielt, aber aufgrund von Pech in der Lotterie kaum nutzbares OC (ohne AVX-Offset was ich eigentlich nicht will) erreicht. Ergo bin ich auch Standardeinstellungen zurück (mit Spannung etwas optimiert).

Auch wenn für einige Spiele die ich zocke single-thread-Leistung immer noch sehr wichtig ist, würde ich sagen, dass OC, für mich, nicht mehr kaufentscheidend ist, eigentlich noch nichtmal ein Kriterium ist was ich großartig betrachten würde.

Asaraki
2020-04-27, 10:16:22
Hat noch Einfluss bei mir, aber glaube eher aus historischen Gründen, weil man halt übertaktet ^ ^ eher aus Prinzip statt weil es einen fühlbaren Einfluss auf das Spielerlebnis hätte, vom “am Ende der Lebensdauer noch was rauskitzeln“

BlacKi
2020-04-27, 11:37:13
ich finde die frage etwas komisch gestellt. sie fragt eigentlich nur die menschen die jemals oced haben, denn das noch in der überschrift ganz hinten spricht eigentlich nur menschen an, die es vorher berücksichtigt haben. die zahlen zeigen aber alle user, nicht nur die die jetzt nicht mehr ocen.

jenachdem wie man nun die zahlen auslegt, sieht man das sich nichts geändert hat oder plötzlich nur noch 10-20% der ehemaligen ocer noch ocen.

eine wichtiges thema neben dem core oc ist auch das memory oc. nimmst du das in die frage mit rein, hätte die frage ganz andere zahlen.

OC bedeutete früher Mehrleistung pro Euro.

Heute haben die Schnäppchenseiten OC ersetzt.
ich sehe das anders. wenn ich nicht vorhabe zu ocen, dann kann ich mehr oder weniger zum ryzen greifen. wenn ich aber mehr leistung haben möchte als man derzeit kaufen kann, dann muss ich ocen.

Leonidas
2020-04-27, 16:00:35
eine wichtiges thema neben dem core oc ist auch das memory oc. nimmst du das in die frage mit rein, hätte die frage ganz andere zahlen.


Stimmt. Aber ich hab direkt nach CPUs gefragt, wollte auch nur Antworten auf die Frage nach CPU-Overclocking. Denn Speicher-Overclocking ist noch einmal etwas ganz anderes.

BlacKi
2020-04-27, 22:55:30
Denn Speicher-Overclocking ist noch einmal etwas ganz anderes.
im prinzip ist es ein teil der cpu, und hat direkten einfluss auf die cpu leistung. es ist eine direkte leistungssteigerung der cpu performance.

Imho kann man das nicht getrennt betrachten.

worauf ich aber allgemein hinaus wollte ist, das man das ergebnis so und so auslegen kann.

entweder man betrachtet es so, das es nachwievor keine änderung beim kaufverhalten gibt, da nach wie vor nur ein kleiner teil der user früher oced haben, also auch das was die ergebnisse heute zeigen. oder man fragt nach der stimmung derer die früher geOCed haben und heute nicht mehr tun, dann zeigen die ergebnisse falsche werte, denn auch user die früher wie heute nicht geOCed haben fließen in die wertung mit ein.

kurz gesagt: es fehlt die auswahlmöglichkeit: "ich habe früher wie heute kein interesse an Oc bei cpus."

statt dessen klicken die leute "Übertaktung spielt in der Kaufentscheidung keine Rolle mehr." auch wenn die aussage garnicht auf sie zutrifft.

Leonidas
2020-04-28, 05:11:58
im prinzip ist es ein teil der cpu, und hat direkten einfluss auf die cpu leistung. es ist eine direkte leistungssteigerung der cpu performance.


So gesehen ja. Aber dennoch hat es nix mit der Megaherz-Steigerung einer CPU zu tun. Auch eine unübertaktete CPU verträgt übertakteten Speicher. Auch eine per default vollkommen am Limit laufende CPU verträgt übertakteten Speicher.

taddy
2020-04-28, 07:47:44
So gesehen ja. Aber dennoch hat es nix mit der Megaherz-Steigerung einer CPU zu tun. Auch eine unübertaktete CPU verträgt übertakteten Speicher. Auch eine per default vollkommen am Limit laufende CPU verträgt übertakteten Speicher.

Du könntest ja auch eine Umfrage zum Speicher machen, verbunden mit einer % Steigerung, du hast hier zwar keine Erfahrungswerte, dass rumspielen damals am FSB würde ich nicht mit den möglichen jetzt vergleichen, aber interessant wäre es schon

Leonidas
2020-04-28, 10:37:40
Prinzipiell ist das eine gute Idee. Nach was wollen wir dabei fragen?
Höhe der Speicherübertaktung?
Ist Speicherübertaktung interessant?

JVC
2020-04-28, 10:41:19
1 - B-Die
2 - E-Die
3 - M-Die
4 - A-Die
.......
:freak:

M.f.G. JVC

Legendenkiller
2020-04-29, 08:42:48
Für mich passt auch keine der Antworten so richtig, der letzte Punkt ist da noch "am nächsten dran". Ich sehe es mittlerweile als Qualitätsmerkmal an wenn OC nicht mehr erforderlich ist. CPU die sich "gut" übertakten lassen sind für mich eher als "unfertig" anzusehen. Man muss halt selber Hand anlegen um das volle Potential zu bekommen. Bei "schlecht" übertaktbaren CPU hab ich direkt ab Kauf das volle Potential in der Hand.

Dass einige Leute ihren Spaß am Overclocken haben ist wohl eher einer Art romantischen Nostalgie geschuldet. Man hat es früher gerne gemacht, es gibt eine Szene dazu und man möchte das gerne weiter machen, kann sich evtl. damit profilieren, usw.

Theorie: Ich glaube, hätte es die Sache mit dem Übertakten nie gegeben, weil CPU schon immer ab Werk das volle Potential geboten hätten und heute würden AMD und Intel auf die Idee kommen halbgare CPU auf den Markt zu werfen die man selbst noch übertakten muss... Ich glaube das hätte einen ordentlichen Shitstorm zur Folge.

Die CPUs waren nicht schlecht, sondern absichtlich downgradet und unter Potential verkauft und das Protfolio nach unten abzurunden.

OC hat sich auch früher vorallen bei "absichtlich" langsameren CPUs gelohnt. Die Topmodelle liesen oft auch nur +10% zu.

Heute laufen halt alle aktuellen CPUS Werksübertaktet und die Topmodelle lassen es noch zu die TPD weit außerhalb der Limits zu setzen.
Der Basistakt ist ja der garantierte Takt einer CPU. Der Turbo ist die Werksübertaktung die man früher mit OC selber machen musste.

Die langssamen CPUs, wo sich OC lohenn würde, sind seit Jahren so zugenagelt das man sie nicht mehr Übertakten kann.


PS: mein erster OC war ein 486 DX33 den ich ein 40Mhz Clock umgelötet habe und dann ein AMD DX80 auf 120 Mhz, der ist allerdings nach 2 Jahren gestorben :-)
Der 500Mhz@700MHz Athlon war dann auch der erste CPU wo der überproporional steigende Stromverbrauch erstmals so negativ war, das OC ein 2scheidiges Schwert wurde.
Der 300derter Celeron @450Mhz hatte bereits den doppelte Verbrauch aber bei 15W zu 30W war das halt noch akzeptabel.

Für mich ist seit vielen Jahren Undervolting um die Hardware am Effizienzpunkt zu betreiben, das neue OC.
Mein Hashwell läuft mit 1,0V und 4,2 Ghz Allocore mit 80W TPD passiv gekühlt. Default würde er sich da bereits selber 1,25V setzen und 30-50W mehr verbrauchen.
Meine 1070GTX betreibe ich mit 0,7V@1,4Ghz mit 80W TPD, passiv gekühlt.

Surrogat
2020-05-03, 10:45:06
man sollte sich fragen ob AMD mit seinem automatischen OC nicht schon INtel weit voraus ist, denn OC war schon immer ein recht exotischer Spass den nur wenige ernsthaft betrieben haben und heutzutage kaum noch jemand abseits von automatischen OC-Systemen via Mainboard überhaupt noch nutzt

Wenn Intel nun aber immer noch CPUs rausbringt die sogar teilweise explizit in OC und nicht OC (K) unterschieden werden, dann muss man sich fragen in wie weit das überhaupt noch sinnvoll ist, da ist AMD eben schon einiges weiter

Leonidas
2020-05-03, 10:53:01
Du könntest ja auch eine Umfrage zum Speicher machen

Nach was wollen wir dabei fragen?
Höhe der Speicherübertaktung?
Ist Speicherübertaktung interessant?


Bislang hab ich hierzu noch keine interessanten Anregungen vernommen.

Schnoesel
2020-05-03, 11:26:07
man sollte sich fragen ob AMD mit seinem automatischen OC nicht schon INtel weit voraus ist, denn OC war schon immer ein recht exotischer Spass den nur wenige ernsthaft betrieben haben und heutzutage kaum noch jemand abseits von automatischen OC-Systemen via Mainboard überhaupt noch nutzt

Wenn Intel nun aber immer noch CPUs rausbringt die sogar teilweise explizit in OC und nicht OC (K) unterschieden werden, dann muss man sich fragen in wie weit das überhaupt noch sinnvoll ist, da ist AMD eben schon einiges weiter

Intel macht das doch in erster Linie für die Produktdiversifizierung. Wenn die das nicht machen würden würden sie keine 32!!!!! Comet Lakes auf den Markt werfen können und das bei eigentlich nur 4! unterschiedlichen CPUs. Ist halt gut für die Marge, für jeden Geldbeutel was dabei.

Das Beste daran ist aber wieder: Kaufst dir eine non K CPU, musst dir allein wegen RAM OC ein Board mit Z490 Chipsatz kaufen. Wenn du das Spiel nicht mitmachst bleibts bei 2666Mhz (I5/I3) bzw 2933Mhz (I7/I9). Einfach nur lächerlich.

Badesalz
2020-05-03, 11:40:39
Ist Speicherübertaktung interessant?An sich ja. Oder, immer wieder mal.
Meistens dann, wenn das Meiste am Stammtisch, also die Teelichter, erzählen, das lohnt nicht mehr.
War schon bei Sandy so, stimmte nicht, stimmt auch heute nicht.

Auch Timings sind kein kleines Thema. All sowas kocht meist mit einem neuen DDR, der noch nicht am Ende seines Potenzials ist.
Oder neuen Grakas/Monitoren, wenn man Auflösungen hochdreht und Ungemach droht, daß man knapp unter irgendwelche Sync-Borders fällt.

Wie früher, wenn man Tearing gehasst hat und das wichtigste war, daß man auf mind. ~62fps bleibt und niemals auf ~57fps rutscht ;) Gilt für CPU, gilt für GPU, gilt für RAM.
Meist lies und lässt sich das halt mit Hardware erschlagen. Heute gar besser als früher. Wenn man nicht drauf achten muss oder möchte kleinwenig Kohle zu sparen, ist OC nur noch Sport.

Ich selbst such bei OC auch nicht die maximal mögliche Leistung, aber so ganz ohne OC werde ich das Gefühl nicht mehr los, irgendwo liegt ein Potenzial brach :tongue:
Die Silikonletterie sorgt für den Nervenkitzel und die Königsklasse aus OC+UV sorgt schon beim nur brauchbaren Ergebnis für ein besonderes Zufriedenheitsgefühl =)

Gast
2020-05-05, 18:27:32
Das Problem mit modernen Prozessoren ist:

- Klassische Übertaktung, also mit fix eingestelltem Multiplikator, heißt automatisch ein fixer Takt und damit viel zu viel Verbrauch im Idle

- Übertaktung mittels Offset, welche auch ein Funktionieren der Stromsparmechanismen ermöglicht ist weitestgehend sinnlos, weil die automatische Übertaktung per Turbo bereits gut genug funktioniert.

- Der Grund warum man früher (zumindest bei mir als ich noch kaum Geld hatte) übertaktet hat, war dass man eine günstige CPU kauft und damit nahe der Performance einer viel teureren CPU kommt. Das geht aber heute nicht mehr, bei Intel geht Übertaktung eh nur mit den teuren CPUs und bei AMD ist es eigentlich egal welche CPU man kauft, einfach das Powerlimit wie gewünscht einstellen und jede CPU mit gleicher Kernanzahl und Powerlimit ist weitestgehend gleich schnell. Ein weiterer Punkt ist, dass heute der Verbrauch der CPUs schon default wesentlich höher ist und damit für gute Übertaktungsergebniss ausreichend dimensionierte und damit auch relativ teure Kühlmaßnahmen erforderlich sind, was auch dem Spargedanken entgegensteht.

Loeschzwerg
2020-05-05, 19:57:58
- Der Grund warum man früher (zumindest bei mir als ich noch kaum Geld hatte) übertaktet hat, war dass man eine günstige CPU kauft und damit nahe der Performance einer viel teureren CPU kommt.

Ja, das sind u.a. die Beispiele die Legendenkiller in seinem Beitrag genannt hat und zu der Zeit konnte man auch jedes Plus an Performance wirklich dringend brauchen. Hardware war eigentlich immer zu langsam und teuer; die Entwicklungszyklen kürzer und die Leistungssprünge bedeutend größer.

Jetzt reicht es einfach... auch wenn CPU/RAM OC teilweise gut Leistung bringt, ICH benötige diese nicht im geringsten. Zu viel Aufwand und für mich auch zu uninteressant.

Gast
2020-05-05, 21:56:17
Mein Freund, du verstehst immer noch nicht, dass das hier nichts mit der Fragestellung zu tun hat.

Ob der Intel jetzt mit 5 oder 5.3GHz läuft, und du sogar allcore so hoch boostest, kümmert deine Sim einen Nullinger - und es geht hier um OC! Nicht ob X-Plan generell besser auf der einen oder der anderen Hardware läuft.

Ist das denn so schwer verständlich?

Was ist dein Problem?
Ich übersetze es Dir einmal: Ja, OC ist wichtig für den Mann.
Er sagt Dir sogar seinen Grund: Flugsimulationen...
Und seine Schlussfolgerung: Intel ist AMD vorzuziehen.
Das hat nichts mit AMD basching zu tun, sondern eine Entscheidung auf der Basis von seinen eigenen Bedürfnissen. Ich finde ein solches Vorgehen richtig.

Lehdro
2020-05-06, 14:40:09
Das Problem mit modernen Prozessoren ist:

- Klassische Übertaktung, also mit fix eingestelltem Multiplikator, heißt automatisch ein fixer Takt und damit viel zu viel Verbrauch im Idle
Das stimmt nur teilweise. Mein damaliger SB hat sich brav im idle runtergetaktet. Bei Ryzen kann das aber hinkommen, zumindest konnte ging mein 1800X und jetzt mein 2950X taktmäßig nicht in die Knie.

Thomas555
2020-05-06, 16:49:47
Heute laufen die meisten CPU´s schon recht nah am Limit. Von daher hat oc keine große Mehrleistung wie früher.
Undervolting ist das neue oc! Sparsamer im Verbauch, leichter zu kühlen und nebenbei noch etwas mehr Takt als Sahnehäubchen.
Das war es dann auch schon. Für den Normalnutzer ist selbst das heute nicht wichtig.

Daredevil
2020-05-06, 17:24:17
Wenn beide Prozessoren das gleiche kosten und das Endresultat mit OC bei einem höher ist, als bei dem anderen, dann tendiere ich zu diesem.

Beispiel:
8700K@4.4Ghz
3600X@4.4Ghz

Wenn der AMD Prozessor in dem Fall Stock 5% schneller ist( und nicht höher takten kann, weil schon PBO Limit ), ich den 8700K aber unterm Strich über 5Ghz jubeln kann und damit am Ende die bessere SC Performance bekomme, dann nehme ich diese eben mit.

Da aber nicht beide Preise gleich sind, sondern AMD die Prozessoren verschenkt, ist der Aufpreis für die OC Fähigkeit total überflüssig. Aber wer SC braucht, übertaktet halt nen Intel, koste es, was es wolle. ^^

Gast
2020-05-06, 22:08:09
Prozessoren kann man heutzutage kaum mehr übertakten. Es ist nicht so daß wir es nicht wollten, oder die CPUs heute schon schnell genug sind, oder billig genug.

Das ist alles total hahnebüchener Unsinn. Eine CPU ist für den Konsumenten nie schnell genug und auch niemals billig genug. Wenn ich mehr Leistung für weniger Geld bekomme, dann nehme ich das, Punkt.

CPUs, vor allem AMD aber auch Intel sind einfach sehr viel weniger übertaktbar und wenn es noch etwas Headroom gibt wie bei den Intel i9, dann muss man sehr viel Aufwand, aka Geld reinstecken um dieses wenige an Headroom auch noch auszuschöpfen: gute Kühlung wird schnell teuer, Boards mit fetten VRMs noch schneller unbezahlbar. Es lohnt schlicht nicht mehr.

Ein Core2Quad G0 konnte man mit einem billigen 40€ CPU Kühler 50% übertakten. Bei Sandy Bridge waren es nur noch ~33% und in jeder folgenden Generation sind diese Zahlen im Durchschnitt geschrumpft weil Intel eben die CPUs selbst via Turboboost schon ab Werk immer besser ausgereizt hat.

Dazu kommt daß die größten und schnellsten CPUs auch immer die meisten Kerne haben. Bei einem Core2Quad konnte man einen billigen Q6600 oder sogar ein DualCore Celeron nehmen und hochtakten. Bei den heutigen CPUs muss man schon das Model mit 8 bis 16 Kernen nehmen was alleine schon 350 bis 600€ oder noch viel mehr kostet um diese CPU dann zu übertakten. D.h. früher konnte man eine 100-150€ CPU nehmen, übertakten und hatte dann die Leistung einer 200-300€ oder gar noch teureren CPU. Auch das geht heute nicht mehr weil bei der 100€ CPU eben die Kerne fehlen: da bekommt man keinen 8Kerner.

All dies zeigt: es bringt Preis/Leistungsmäßig nichts mehr die CPU zu übertakten. Wo man noch etwas Leistung für wenig Geld bekommen kann, z.B. derzeit bei RAM Übertaktung, da wird dies auch noch gemacht, selbst wenn die Vorteile eines Micron-E Die klein sind, so sind die Kosten mit 10 bis 20€ Mehrpreis für den RAM aber auch klein. Selbst höhere Mehrkosten für Samsung B werden/wurden oft gezahlt.

G3cko
2020-05-07, 10:39:58
Für die Zukunft ist zudem ein weiterer Bedeutungsverlust der Prozessoren-Übertaktung vorherzusagen

Das Fazit ist vollkommen falsch. Mit zunehmendem Wettbewerb steigt auch der OC-Spielraum. Die Hersteller sind gezwungen größere Chips mit mehr Kernen zu günstigen Preisen anzubieten. Entsprechend sinkt der Takt und steigt der OC-Spielraum.

Die besten OC-Prozessoren gab es bei gleichzeitig größtem Wettbwerb.

Schnoesel
2020-05-07, 11:09:20
Das Fazit ist vollkommen richtig. OC wird immer überflüssiger und das zu Recht. Früher konnte man noch einiges mit OC rausholen aber das ist heute in Relation anders. Wenn du früher z.B. eine C2Q Q6600 statt 2,4 Ghz auf 3,0Ghz getaktet hast waren das ein sattes Taktplus (3,2Ghz waren auch möglich). Diese Werte sind heutzutage utopisch zu erreichen. Da freuen sich manche wie Bolle wenn sie ihren 9900k von 4,7Ghz allcore auf 5,0 oder 5,1 Ghz bringen (ohne AVX wohlgemerkt). Das ist doch der Mühe nicht Wert. Da bringt RAM OC gleich mal einiges mehr, ohne dass die CPU zum harten Säufer wird.

NOFX
2020-05-07, 11:44:36
Sehe ich auch so, die Differenzierung erfolgt über die Kernanzahl, kaum über den Takt. Bzw. wenn es so ist, bringt der garantierte Mehr-Takt eh fast nichts sondern kostet nur Effizienz (3800X vs 3700X, 9900KS vs. 9900K).

Die kleinen Modelle mit Spielraum beim Takt wie i3s oder Ryzen 3 sind für den klassischen Übertakter auch nicht mehr interessant, da die zu wenig Kerne haben.

Asaraki
2020-05-07, 11:56:39
Das Fazit ist vollkommen falsch. Mit zunehmendem Wettbewerb steigt auch der OC-Spielraum. Die Hersteller sind gezwungen größere Chips mit mehr Kernen zu günstigen Preisen anzubieten. Entsprechend sinkt der Takt und steigt der OC-Spielraum.

Die besten OC-Prozessoren gab es bei gleichzeitig größtem Wettbwerb.

Das war aber nicht die Kausalität, nur eine zeitliche Korrelation. Die besten OC Prozessoren gab es nämlich nicht aufgrund des Wettbewerbs, sondern meistens aufgrund dessen Ausbleibens. Muss nämlich ein Hersteller einen Chip nicht auf das Maximum treiben, so kann er diesen "untertaktet" verkaufen. Das ist Win/Win, der OC Mensch freut sich, der Hersteller setzt ab und kann die nächste Generation bereits planen.

Die einzige Alternative wäre gewesen, wenn schon 2003 alle CPUs auf "Max" liefen, dann hätten wir einfach früher eine Stagnation bei den Taktraten gehabt und hätten diese Diskussion hier früher geführt.

Wettbewerb alleine setzt keine bisher unerkannten Potentiale in der Chipherstellung frei... umgekehrt wird da ein Schuh draus.

Ich meine, es will doch keiner ernsthaft behaupten, dass Intel nicht wusste wie weit ihre Prozessoren übertaktbar waren ^^

G3cko
2020-05-08, 07:14:06
Das Fazit ist vollkommen richtig. OC wird immer überflüssiger und das zu Recht. Früher konnte man noch einiges mit OC rausholen aber das ist heute in Relation anders. Wenn du früher z.B. eine C2Q Q6600 statt 2,4 Ghz auf 3,0Ghz getaktet hast waren das ein sattes Taktplus (3,2Ghz waren auch möglich). Diese Werte sind heutzutage utopisch zu erreichen. Da freuen sich manche wie Bolle wenn sie ihren 9900k von 4,7Ghz allcore auf 5,0 oder 5,1 Ghz bringen (ohne AVX wohlgemerkt). Das ist doch der Mühe nicht Wert. Da bringt RAM OC gleich mal einiges mehr, ohne dass die CPU zum harten Säufer wird.

Die besten OC Prozessoren gab es zu Zeiten des größten Wettbewerbs. Einfach mal nach den damaligen Marktanteilen recherchieren, wenn hier Wissen fehlt.

Ganz vorne dabei Pentium D 805 (120€) mit OC über Topmodell.

Auch damals stand man vor der Wahl: C2D Dual Core mit 3,6-4GHz OC oder Quad mit 3,2 - 3,6GHz OC. Schaut man sich das gesamte Chipangebot an muss man feststellen, dass ein 9900k eben früher in der Celeronklasse einzuordnen wäre. Um auf viel OC Potenzial zu kommen brauchst du also einen Chip mit vielen Kernen der @Stock schon 250W zieht (herstellerseitig obere Schmerzgrenze) damit der Basistakt gering und daher viel OC vorhanden ist. Ein 9900k ist nun mal modernes lowend verkauft als Highend. Da liegen nun mal 3 Chips drüber.

Nicht vergessen sollte man daher auch, dass ein Q6600 gemieden wurde, weil viele meinten, so viele Kerne braucht man fürs gaming eh nicht.

Da 8 Kerne mittlerweile auch in den Konsolen Standard sind ist ein 8 Core nur noch Einsteigerklasse. Man braucht also schon 16 Kerne damit es mit einem Q6600 bezogen auf heute annähernd vergleichbar wäre, eher mehr da der Chip damals auch im Server nicht größer war.

Natürlich sind die Turbos besser geworden, gerade bei Last auf nur einem Kern/Thread, aber durch die 250W TDP reduziert man bei solchen großen CPUs ganz normal den Takt auf allen Kernen.

4790k, 6700k,.. und Co waren nie HighEND. 2/3 der Chipfläche waren iGPU. Das waren Celerons mit netter Kiddy Verpackung. Mit Bulldozer war OC bei Intel gestrichen. Der damals angedachte 8 Core wurde gestrichen. Quad 4 ever. Und ein bisschen Mehrperformance an der Taktschraube. 2007 Q6600 4C/4T 250€. 2017 7600k 4C/4T 250€.

Es ist reine Produktpolitik aufgrund fehlenden Wettbewerbs. Im Serverbereich gab es bei Intel CPUs mit mehr Kernen und extrem niedrigen Takt zu einem günstigen Preis aber eben ohne OC. Auf der HEDT Plattform dagegen gab es bei 2011-3 nur 3 CPUs, die bereits einen vergleichsweise hohen Takt @ Stock boten. Die Server CPU konnte man sogar auf den Boards betreiben, nur eben ohne OC. Wie ich sehe liegen die CPU Preise (Desktop/Server) nicht mehr soweit auseinander. Der Wettbewerb wird sich auch weiter verbessern und erst dann wenn es um den Kunden geht gibt es auch mehr OC. Alles reine Produktpolitik.

Air Force One
2020-05-08, 08:07:25
Also am besten ging ja immer Intel. Gerade die Server CPUs die dafür nicht vorgesehen waren. 6 Kerner mit HT von 2.66GHZ auf 4.80GHz hatte schon was. Aber selbst der i7-860 war doch gut? Von 2.80GHZ auf 4.20GHz.
Einige Opterons gingen auch wahnsinnig gut.
Aber heutzutage geht's ja irgendwie nur noch um 200-500MHZ

RaumKraehe
2020-05-08, 08:21:21
Absolut keinen mehr.

Würde ich meinen Ryzen übertackten würde ich wahrscheinlich in der Realität absolut nichts davon mitbekommen. Aus meiner Sicht macht das keinen Sinn mehr.

MiamiNice
2020-05-08, 10:23:27
Ich lese hier größtenteils Meinungen von Menschen die scheinbar kaum noch am PC sind und wenn dann weich gespülte AAA EA und Co Games spielen. Es ist in meiner Gaming Welt absolut relevant wie schnell die CPU läuft, schöne Beispiele derzeit noch immer Escape from Tarkov, so ziemlich jedes Renngame im MP und gerade in VR, MMORPGS in dickeren Raids (und ja da kann das Spiel auch älter sein).
Beim Neukauf ist es daher absolut relevant ob man aus einer kastrierten CPU mit schnöden 1 Kern Turbo @ 5Ghz einen super gaming CPU mit all Core 5 Ghz machen kann. Kann man das nämlich nicht, kann man z.b. in EFT so direkt mal
einpacken. Ich bin der Meinung das die Masse hier abseits des Mainstreams gar bis kaum noch andere Games spielt. Klar für AAA braucht es eher eine dicke GPU, keine Frage. Aber deswegen existieren noch lange die anderen Games nicht mehr.

Single Thread Power ist absolut wichtig und kann man nie genug haben und deswegen wird OC auch immer einer der relevantesten Faktoren beim CPU Kauf bleiben. Natürlich nur abseits des Mainstreams in den heißen Gamer Kisten.

RaumKraehe
2020-05-08, 10:43:18
Ich lese hier größtenteils Meinungen von Menschen die scheinbar kaum noch am PC sind und wenn dann weich gespülte AAA EA und Co Games spielen. Es ist in meiner Gaming Welt absolut relevant wie schnell die CPU läuft, schöne Beispiele derzeit noch immer Escape from Tarkov, so ziemlich jedes Renngame im MP und gerade in VR, MMORPGS in dickeren Raids (und ja da kann das Spiel auch älter sein).
Beim Neukauf ist es daher absolut relevant ob man aus einer kastrierten CPU mit schnöden 1 Kern Turbo @ 5Ghz einen super gaming CPU mit all Core 5 Ghz machen kann. Kann man das nämlich nicht, kann man z.b. in EFT so direkt mal
einpacken. Ich bin der Meinung das die Masse hier abseits des Mainstreams gar bis kaum noch andere Games spielt. Klar für AAA braucht es eher eine dicke GPU, keine Frage. Aber deswegen existieren noch lange die anderen Games nicht mehr.

Single Thread Power ist absolut wichtig und kann man nie genug haben und deswegen wird OC auch immer einer der relevantesten Faktoren beim CPU Kauf bleiben. Natürlich nur abseits des Mainstreams in den heißen Gamer Kisten.

Also Tarkov ist da wohl eher ein sehr schlechtes Beispiel. So extrem schlecht wie der Code da optimiert ist. Das man da einpacken kann ist absoluter quatsch.

Mein Anwendungsfall ist VR. Damit eben nicht weich gespülte AAA Games von EA. Und die CPU hat beim zocken (R7) quasi nichts zu tun. Eigentlich kenne ich kein Spiel das einen R7 auch nur an den Rand der Grenzen bringt.

Asaraki
2020-05-08, 10:54:07
Ich lese hier größtenteils Meinungen von Menschen die scheinbar kaum noch am PC sind und wenn dann weich gespülte AAA EA und Co Games spielen. Es ist in meiner Gaming Welt absolut relevant wie schnell die CPU läuft, schöne Beispiele derzeit noch immer Escape from Tarkov, so ziemlich jedes Renngame im MP und gerade in VR, MMORPGS in dickeren Raids (und ja da kann das Spiel auch älter sein).
Beim Neukauf ist es daher absolut relevant ob man aus einer kastrierten CPU mit schnöden 1 Kern Turbo @ 5Ghz einen super gaming CPU mit all Core 5 Ghz machen kann. Kann man das nämlich nicht, kann man z.b. in EFT so direkt mal
einpacken. Ich bin der Meinung das die Masse hier abseits des Mainstreams gar bis kaum noch andere Games spielt. Klar für AAA braucht es eher eine dicke GPU, keine Frage. Aber deswegen existieren noch lange die anderen Games nicht mehr.

Single Thread Power ist absolut wichtig und kann man nie genug haben und deswegen wird OC auch immer einer der relevantesten Faktoren beim CPU Kauf bleiben. Natürlich nur abseits des Mainstreams in den heißen Gamer Kisten.

Da muss man dir recht geben.

Die grosse Masse braucht mehr GPU Power und hat keinen Bedarf an "OC CPUs", respektive das OC ist so mickrig geworden, dass es keine Rolle spielt ob man die CPU auf Stock laufen lässt.

OC => Für eine Nische der PC-User/Gamer.

Lehdro
2020-05-08, 15:24:25
MMORPGS in dickeren Raids (und ja da kann das Spiel auch älter sein).
Darfs da auch WoW sein?
Quelle (https://www.youtube.com/watch?v=X6RSEU1d-g8) @ 4:15min

Bei solchen Generalisierungen wäre ich deswegen vorsichtig, die Spiele reagieren da gerade bei den low FPS, die dort extrem wichtig sind, durchaus anders. Sieht man ja schön in dem Beispiellink, da garantiert selbst ein Stock Ryzen 3000 bessere min FPS als alles was Intel so zu bieten hat. Bringt mir halt nix im Raid 150 fps avg zu haben wenn ich dann weit unter die 60 fps droppe, wenn ich die fps wirklich mal brauche.

Gast
2020-05-08, 15:29:36
Darfs da auch WoW sein?
Quelle (https://www.youtube.com/watch?v=X6RSEU1d-g8) @ 4:15min
.

Es gibt hunderte andere MMORPGs neben WoW. WoW ist nur das was jeder kennt und bis zum erbrechen tot optimiert ist damit es auf jeden Taschenrechner läuft. Das hat sich Blizzard auch Millionen an € an Löhne für die Entwickler sehr teuer erkauft. Das kann bei weitem nicht jeder Spielentwickler und ist genau das worauf sich der von Dir zitierte Post bezieht -.-

G3cko
2020-05-08, 22:37:35
Also am besten ging ja immer Intel. Gerade die Server CPUs die dafür nicht vorgesehen waren. 6 Kerner mit HT von 2.66GHZ auf 4.80GHz hatte schon was. Aber selbst der i7-860 war doch gut? Von 2.80GHZ auf 4.20GHz.
Einige Opterons gingen auch wahnsinnig gut.
Aber heutzutage geht's ja irgendwie nur noch um 200-500MHZ

Schon vor 10 Jahren war die Grenze bei grob 4 GHz, welche sich Stückweise etwas nach oben durch bessere Fertigung geschoben hat. Es ist daher egal ob kleinstes Model oder dickste Server-CPU. Eine Architektur in der selben Fertigung schafft grob immer den selben Maximaltakt.

Das Problem bzw der Vorteil ist nur, dass bei steigender Kernanzahl die Verlustleistung mit jedem Core mitwächst. Daher sind große CPUs mit vielen Kernen bei guter Kühlung der Best-Case. Der Hersteller muss den Takt drosseln um im thermischen Limit zu bleiben. WaKü drauf und ab geht der Peter.

Grundsätzlich kann man auch hier wieder sagen. Alles Produktpolitik. Wenn ein Hersteller eine Server-CPU mit vielen Cores + niedrigem Takt + OC-Möglichkeit verkauft ist es kein Wunder, dass diese viel OC-Potenzial besitzt.

Ein popeliger neumodischer Celeron ala 8700k Kategorie mit 5GHz ist perse bereits an der Kotzgrenze. Was soll da gehen? => mangelnder Wettbewerb.

aufkrawall
2020-05-08, 23:05:47
Das kann bei weitem nicht jeder Spielentwickler und ist genau das worauf sich der von Dir zitierte Post bezieht -.-
Oh ja, die real vermutlich maximal 15-20% höheren fps-Raten in solchen Fällen sind natürlich ein Game Changer und den absurden Aufpreis wert. :freak:

Lehdro
2020-05-08, 23:30:46
Es gibt hunderte andere MMORPGs neben WoW. WoW ist nur das was jeder kennt und bis zum erbrechen tot optimiert ist damit es auf jeden Taschenrechner läuft. Das hat sich Blizzard auch Millionen an € an Löhne für die Entwickler sehr teuer erkauft.
Und es trotzdem das relevanteste in dem Bereich, einfach weil es das meistgespielte MMO ist. Anstatt das einfach so abzuwatschen hätte man ja mal ein Gegenbeispiel aufzeigen können, wo die Intel CPUs merkbar besser performen wenn das doch ach so häufig vorkommt. Allein von deinen Worten kann ich mir auch keine Performancevergleiche herzaubern.

Das kann bei weitem nicht jeder Spielentwickler und ist genau das worauf sich der von Dir zitierte Post bezieht -.-
Das steht da nicht und ist eine reine Annahme von dir. Die Aussage ist einfach viel zu breit um sie so stehen zu lassen. Es gibt genug Beispiele von Games die definitiv nicht auf Ryzen 3000 optimiert wurden und dort trotzdem mehr als exzellent laufen - das neue XCom ist da so ein Beispiel. (https://www.computerbase.de/2020-04/xcom-chimera-squad-benchmark-test/2/#abschnitt_cpubenchmarks_zeigen_interessante_ergebnisse)

Badesalz
2020-05-19, 10:37:16
Leistungsmäßig ist sowieso ausser bei altbackener Software, die immer noch nur 1-2 Cores belastet (Dualcores gibt es seit 2006 flächendeckend!) mehr als genug vorhanden!Du hast es irgendwie leichter als ich.
Wenn man Spiele weglässt, wenn man Solidworks weglässt, wenn man Packer/Crypto (auch Crypto passt aber nur bedingt und nicht so pauschal dazu wie die Packer) weglässt und alles was irgendwie ähnliches tut wie Solidworks, dann hat man nur mit dieser "altbackenen" Soft zu tun.
Ah ja. Den Tests nach, beschäftigt sich der übrig gebliebene Rest mit der Filmerei und tut sonst nichts ausser Videomaterial zu schneiden und zu rekodieren. Die lassen wir aber auch mal weg. Weil das ebenfalls nicht stimmt.

Was bleibt, ist durchgehend "altbeckene" Software. Alles andere, ist altbackene Software. Deal with it ;)

Selbst bei der angeblichen weiteren Paradedisziplin, der Entwicklung von RAWs, merkt man nicht wirklich etwas davon. Nur von der IPC. Ok, den Tests nach besteht Fotografie heute aus der Erstellung von HDR-Panoramas... Nein.
Was man da merkt, ist, wenn man die Ergebnisse sichern möchte. Da bringen sie Mehrkerne zur Geltung. Weil es einfach ist, immer 1 Foto auf 2 Kerne loszulassen und dann soviele Bilder quasi gleichzeitig verarbeiten lassen wieviele Kernpärchen man hat. Das bringts.
Nur auch da, mir nicht wirklich viel. Während der Bearbeitung kommt man mit maximal (!) 4 Kernen genauso zurecht wie mit 8 oder 16. Meist sind es eher 2 die sie 2020 in der Lage sind dabei einzubeziehen.
Beim Speichern, ist mir das dagegen relativ egal (!) Entweder es sind 1-4 Bilder, wo es mir egal ist, ob es 4s oder 9s dauert oder es sind 10-40 Bilder, wo es dann so oder so minutenlang dauert und ich während dieser Zeit etwas anderes zu tun einplane als den Fortschrittsbalken anzustarren.
Auch also nur ein bedingtes Beispiel.

Beim Übertakten dagegen vermisse ich die frühere Schlichtheit dessen. Womit ich nicht zu den trüben Lichtern gehöre die "schlicht" immer pauschal mit "primitiv" gleichsetzen.
Heute muss man sich erstmal mit Turbo Core 3.0, Precision Boost 2, Precision Boost Overdrive und Auto Overclocking auseinandersetzen, um sich nicht selbst zu verarschen. D.h. ohne tiefgreifendere Kenne und HWinfo geht nichts mehr
https://www.planet3dnow.de/vbulletin/threads/435557-AMD-stellt-Ryzen-3-3100-und-Ryzen-3-3300X-vor-%E2%80%93-B550-Chipsatz-ab-Juni?p=5281573&viewfull=1#post5281573

MiamiNice
2020-05-19, 11:23:41
Halte zwar von Computerbase nichts aber Zahlen sind nunmal Zahlen auch wenn sie nur mit Gammelspeicher getestet haben:

+21% Leistung durch simples OC beim Intel. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, ich persönlich bin 0 überrascht weil ich es seit Jahren predige, aber die Riege der Lisa Anhänger mit ihren verrückten Core Counts peilen vielleicht mal was wirklich, "auf der Straße" sprich "auf dem Desktop daheim" Phase ist:

https://www.computerbase.de/2020-05/spieleleistung-test-intel-core-i9-9900k-amd-ryzen-9-3900x-ram-oc/

Die 21% sind btw. nur der Unterschied zwischen Intel und AMD max. OC ST Leistung.

Badesalz
2020-05-19, 11:42:51
:biggrin: Nö du. Das ist selbst mir zu doof. Dieser "Test" ist schlimmstenfalls eine an Laien gerichtete Verarsche. Bestenfalls, eine Selbstverarsche.

Ich musste schon laut auflachen bei den 720p. Mit FHD würde ich nur kurz grinzen, aber 720p, weil es soll nur um CPUs gehen, weil sie sich bei 720p am besten entfalten können, und als Benchsoft Spiele nehmen, weil es geht ja um CPU-Spieleleistung... In einer Auflösung die keiner mehr nutzt...

Alleine das ist schon pure Idiotie.
Hätten sie wie gesagt wenigstens FHD genommen, was sie intern bestimmt erstmal versucht haben (?), wäre es noch halbwegs ok. Irgendetwas ergab sich bei FHD aber wohl nicht so, wie es angedacht war.

Die Wahl des 3900X, also einer Flut von 24 Threads die sich bei den Spielen im Scheduler meist erstmal selbst im Weg stehen, scheint mir übrigens auch recht durchdacht zu sein :wink:

Wenn mich so eine Schmiere interessiert kann ich auch auf Luxx rumklicken. Wo sie letzten eine ProVII neben einer Quadro 8000 (!) stellten und es auch noch mit einem Link nach Geizhals garnierten, wo die 8000er "5450€" kosten soll. Wenn man den anklickt, sieht man keine unter 6700€. Eher 6800€.
Die sind genauso infomativ wie CB.

MiamiNice
2020-05-19, 11:55:40
Was ist das den für ein unsachdienlicher Kommentar? :wink: Die Mehrleistung ist da und wird von Spielen die das brauchen auch umgesetzt.
CPU Benchmarks werden immer so gebencht das die Grafikkarte raus ist, sonst macht es doch keinen Sinn. :wink: Was willst also sonst testen?

Um es mal auf den Punkt zu bringen. Mit dem richtigen Speicher und in wenigen Einzelfällen ist der Intel sogar 40% schneller als ein Zen2.
Nur testet diese Games keiner und den Speicher wollen scheinbar selbst Webseiten nicht bezahlen.

Badesalz
2020-05-19, 12:09:04
Was ist das den für ein unsachdienlicher Kommentar? :wink: Die Mehrleistung ist da und wird von Spielen die das brauchen auch umgesetzt.Ich diene keinen Sachen. Ausser der Wahrheit :wink:
Dafür brauch man keine Tests, um festzustellen, daß Mehrleistung umgesetzt wird. Es geht darum, was man davon hat. Also in welchen wenigstens halbwegs realistischen Szenarios - wenigstens halbwegs - man davon WIEVIEL profitiert. Das nennt sich "realer Nutzen" und ich schätze man muss sehr sehr lange durch die Gegend laufen um jemanden zu finden der sich für diesen oder jenen theoretischen Nutzen interessiert.

Oder halt alternativ, man spricht dich an. Dann landet man immer einen Treffer.

CPU Benchmarks werden immer so gebencht das die Grafikkarte raus ist, sonst macht es doch keinen Sinn. :wink: Was willst also sonst testen?Wenn man das vorhat, sollte man lieber 7-zip nehmen... Da lassen sich 24 Threads gegenüber 16 Threads viel sinnvoller abbilden als mit DX11 Spielen...

Um es mal auf den Punkt zu bringen.Wirklich ohne böse klingen zu wollen stell ich mal die These auf, daß man diese Fähgikeit grad von dir eher nicht verlangen sollte. Streng dich also auch nicht zu stark an. Das wird nicht ziehen.

aufkrawall
2020-05-19, 12:18:20
Fast kein CPU-Benchmark bildet wirklich den allerschlimmsten Worst Case eines Spiels ab. Daher passen 720p schon, um wenigstens die Relationen im CPU-Limit zu ermitteln.
Der Punkt mit den 24T ist aber valide. Muss nicht stören, aber kann.

Ansonsten werden auf Miami harte Zeiten mit Zen 3 zukommen. Btw. ist der AMD-Treiber mit expl. API offenbar im CPU-Limit ständig etwas bis ordentlich schneller als Nvidias. ;)

Badesalz
2020-05-19, 12:22:27
Fast kein CPU-Benchmark bildet wirklich den allerschlimmsten Worst Case eines Spiels ab.Daher nimmt man dafür - weil man sie kennen sollte, wenn man sich solcher Sachen annimmt - die worst cases dieses und jenes Spiels.
Und das auch nur diese worst cases, welche die CPU und nicht die GPU betreffen...

Und müht sich halt nicht solange mit so einem Bullshit ab, bis das angedachte nichtssagende Ergebnis endlich steht.

Wer hat denn überhaupt schon wann festgestellt, daß ein CPU-Limit immer reinst-pur ausschliesslich die CPU betrifft? Gabs da nicht etwas, daß die gleiche Szene im klaren CPU-Limit, mit gleicher CPU und verschiedenen Grakas (der gleichen Generation) dann doch unterschiedliche Ergebnisse - aka Einbrüche - lieferte? Wenn das immer so pur CPU ist, müssten da die Einbrüche bei gleicher CPU nicht gleich sein? Und wenn das klar ist, daß es nicht so ist, was sagt das mit den 720p überhaupt noch?

Wobei, keine schlechte Frage. Wenn ich eine CPU übertakte, die andere nicht, was gewinne ich da genau für eine Erkenntnis? Die übertaktete CPU holt mehr auf, wenn langsamer oder wenn sonst ähnlich schnell, setzt sie sich ab. Dafür brauch ich keinen schwachsinnige Testaufwand treiben. Sowas wusste man schon zu 8086 Zeiten.

Ansonsten werden auf Miami harte Zeiten mit Zen 3 zukommen.Da ist allerdings was dran. Ich freu mich schon seit Februar auf Zen3. Nicht weil ich das haben möchte, sondern wegen Miami. Da gilt es ein Fest zu feiern, das wird mindestens wochenlang dauern und als "Miami-Oktoberfest 2020" in die 3DC-Annalen eingehen.

MiamiNice
2020-05-19, 12:32:20
Das muss wahrlich interessant in Deiner Welt sein. Ich sehe den Leistungsunterscheid täglich und nun hat es CB mal mit schlechteren Speicher nachgestellt. Ich fühle mich massiv bestätigt und von mir aus kannst Du darüber heulen und deinen realen Nutzen sonst wo suchen. Ich habe genug Spiele die für jedes % Leistung an der CPU mehr als dankbar sind. Muss bei anderen nicht der Fall sein. In diesem Sinne - viel Spaß Dir :wink:

Lowkey
2020-05-19, 12:38:38
Diese 720p Diskussion haben wir seit 20 Jahren. Und geändert hat sich nicht viel, außer dass die 99th percentile ins Spiel kommen. Die Beschäftigen sich mit den Einbrüchen.

Der Miami wird sich die IPC vom Rocket Lake anschauen und sich dafür begeistern, wenn es stimmt, dass sie mit 30% IPC Leistung rechnen. Dann liegen sie wieder vor AMD.

Und außerdem kann man jeden Test so machen, dass das Ergebnis der Weltvorstellung paßt. So waren doch 99% der AMD User damals der Meinung, dass ein Ryzen 2700x effizienter sei als ein 9900k. Es sind einfach überall Mythen. Im CB Forum wird der Test besonders wegen dem Stromverbrauch angegriffen, denn der 9900k mit OC muss ja mindestens 300 Watt fressen.

Warum fällt es so vielen Usern schwer: a.) ihre Kaufentscheidung nicht nachträglich in Frage zu stellen, b.) Glauben durch Wissen zu ersetzen und c.) Testberichte wirklich durchzulesen und zu verstehen.

Erinnert sich noch wer an die Diskussion über schnellen DDR3 Arbeitsspeicher bei Sandy Bridge? Damals war er teuer und mit den Testmethoden wurde kein Unterschied festgestellt. Die inhaltlichen Vorfahren von Badesalz haben damals den teuren Speicher gemieden. Dann fiel der Preis, aber die Meinung änderte sich nicht. Erst mit den Tests vor 3-4 Jahren wurde klar, dass die 2500k/2600k Plattform mit DDR3-2133 deutlich schneller war und noch mithalten konnte.

Dasselbe Spielchen wiederholt sich nun mit dem 9900k vs 3900x. Endlich kommt mal ein großer Test und füllt die Wissenslücken bzw. unterlegt sie mit Fakten. Das widerspricht der allgemeinen Meinung vom Ryzen.

aufkrawall
2020-05-19, 12:49:18
Daher nimmt man dafür - weil man sie kennen sollte, wenn man sich solcher Sachen annimmt - die worst cases dieses und jenes Spiels.
Und das auch nur diese worst cases, welche die CPU und nicht die GPU betreffen...

Tja, dann mach das mal so in 1080p für mehrere Spiele, du Benchmark-Koryphäe. ;D


Wer hat denn überhaupt schon wann festgestellt, daß ein CPU-Limit immer reinst-pur ausschliesslich die CPU betrifft? Gabs da nicht etwas, daß die gleiche Szene im klaren CPU-Limit, mit gleicher CPU und verschiedenen Grakas (der gleichen Generation) dann doch unterschiedliche Ergebnisse - aka Einbrüche - lieferte? Wenn das immer so pur CPU ist, müssten da die Einbrüche bei gleicher CPU nicht gleich sein? Und wenn das klar ist, daß es nicht so ist, was sagt das mit den 720p überhaupt noch?

Hätte, hätte, Fahrradkette. Du spekulierst nur wild rum.


Wobei, keine schlechte Frage. Wenn ich eine CPU übertakte, die andere nicht, was gewinne ich da genau für eine Erkenntnis? Die übertaktete CPU holt mehr auf, wenn langsamer oder wenn sonst ähnlich schnell, setzt sie sich ab.

Thema verfehlt.

Badesalz
2020-05-19, 12:57:46
Diese 720p Diskussion haben wir seit 20 Jahren. Und geändert hat sich nicht viel, außer dass die 99th percentile ins Spiel kommen. Die Beschäftigen sich mit den Einbrüchen.Mein Reden. Ich glaub die kamen auch zustande, weil es bis dahin nicht so wirklich einen klaren Gewinner gab, in der 720p Diskussion.
Nur Miami von aufkrawall flankiert, glaubt jetzt, jetzt kann er das Thema mit einem weiteren CB Klamauk für sich entscheiden. Na dann macht mal :uup:

Und außerdem kann man jeden Test so machen, dass das Ergebnis der Weltvorstellung paßt.Am Ende ist es mir in der Tat lieber, daß Miami sich über sowas freuen kann. Die Alternativen sind meist viel unschöner. Lieber über diesen Bullshit freuen als depressiv werden und sich womöglich aus dem Genpool nehmen. Filterblasen sind ausser in der Politik oder Wirtschaft daher nicht gleich grundsätzlich zu bekämpfen (Fingerhob)

Das Schäbige an der Schmiere ist auch nicht der Testversuch an sich, sondern daß CB es als Artikel bringt. Das passt aber soweit ins Bild, bedeutete also auch keine Überraschung für mich.

Erinnert sich noch wer an die Diskussion über schnellen DDR3 Arbeitsspeicher bei Sandy Bridge? Damals war er teuer und mit den Testmethoden wurde kein Unterschied festgestellt. Die inhaltlichen Vorfahren von Badesalz haben damals den teuren Speicher gemieden.Moment mal. ICH hab das gemieden, weil die ganzen Spastologen und andere Selbstdarsteller mir das damals Tag für Tag so erzählt haben.
Erst mit den Ballistix Elite hab ich das am 2500k angefangen aufzudrehen. Selbst und als einer der ersten Abhängigkeiten von second Timings quasi studiert. ZUM GLÜCK.

Seitdem ist der Glaube an Stammtische, wie das hier grad, endgültig gestorben. Dank dessen eben hab ich angefangen über all diese Sachen erstmal selbst und alleine nachzudenken. Mir war es damals halt noch nicht klar wie extrem stark so eine Foren-Filterblase unter Freak-Nerds sein kann.

Tja, dann mach das mal so in 1080p für mehrere Spiele, du Benchmark-Koryphäe. ;DOh schön. Du hast die Problematik begriffen ;)

Thema verfehlt.Nicht wirklich.

MiamiNice
2020-05-19, 13:16:44
Du, ich habe das Thema für mich entscheiden als ich zum Release des 9900K eines davon gekauft habe und ich entscheide es bei jeder Ryzen Gen neu. Vielleicht kaufe ich Ende des Jahres den neuen Ryzen, den er schickt sich an endlich schneller zu sein als die stark angegraute Intel Riege. Mit Rocket Lake wird es dann wahrscheinlich wieder ein Intel.

Ich bin da flexibel, mir ist auch total latte was Du oder die anderen hier in Ihren Kisten haben. Für mich entscheiden? Joar, mach Du mal.

Badesalz
2020-05-19, 13:19:14
Ja ist das fein! :up: Da freu ich mich doch :smile:

@all
Ich hab übrigens auch noch #79 hingetippert. Nur als einmalige Erinnerung ;)

Bis denne.

Lehdro
2020-05-19, 16:36:46
Thema verfehlt.
Bei so einem Thema wäre ich mir da nicht so sicher: Der Fakt dass der Ryzen hier schon physisch am Limit entlanghangelt ist sehr wichtig für die Bewertung des großen Ganzen. Genau darum geht es ja in diesem Thread: Wenn ich wirklich OC betreiben will, bin ich bei Ryzen schon einmal aufgeschmissen - ob das gut oder schlecht ist, obliegt der Beurteilung des Käufers. Aber der Fakt, das hier eigentlich Äpfel mit Birnen verglichen werden zeigt sich ja erst in der Deutung des Ergebnisses. Der Test lässt ja durchaus zu, dass man nur Speicher OC vs Speicher OC vergleicht und dann dasselbe noch einmal mit OC. Dass das bei Ryzen aber bis auf die erhöhte Speichergeschwindigkeit quasi die selbe Taktfrequenz bedeutet macht ja schon die Tabelle der Testkonfigurationen deutlich: Es tut sich am Takt nichts. Das hätte man sich sparen können und einfach das OC weglassen - dann stimmt auch das Fazit wieder, denn es verändert sich nicht: Der Intel hat einfach deutlich mehr Potenzial, selbst wenn hier noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
Ähnliches wie für das OC vom Ryzen gilt für die Speicherkonfigurationen bei Intel ohne OC, ob 3200 CL14 oder 3600 CL16 spielt quasi eine genauso große Rolle: Praktisch keine (0-1%). Nimmt man dann aber OC dazu, explodiert geradezu die Leistung - selbst wenn man dann wieder langsameren Speicher hinzunehmen würde. Das ist so beim Ryzen gar nicht testbar, da technisch nicht möglich.

Somit ist die Erkenntnis dass OC gegen non OC gewinnt, vorallem wenn man schon vorab in Front lag(!), tatsächlich keine Große. Die Erkenntnis wie groß dieser Gewinn ist aber schon :)
Und genau darum (= Leistung am Limit, wo geht mehr) ging es in dem Test eigentlich, was aber durch die Darstellung des Artikels direkt wieder verwässert wird: Im Titel ist nämlich erst einmal nur vom RAM OC die Rede :wink:

MiamiNice
2020-05-19, 16:51:33
Wie groß der Unterschied sein kann wurde leider gar nicht richtig heraus gearbeitet. Denn zumindest der 9900k war noch nicht an seinem Ende und es gibt noch weit schnelleren Speicher als den 4133er der da genutzt wurde. Und auch der Ringbus Takt geht noch wesentlich höher.

Hier wurde ein kastrierter 9900K getestet, ein nicht so stark kastrierter wie auf Heise, Computerbase und Co. Kg, aber noch immer kein 9900k am Rande seiner Leistungsfähigkeit.

Lehdro
2020-05-19, 18:09:17
Wie groß der Unterschied sein kann wurde leider gar nicht richtig heraus gearbeitet. Denn zumindest der 9900k war noch nicht an seinem Ende und es gibt noch weit schnelleren Speicher als den 4133er der da genutzt wurde. Und auch der Ringbus Takt geht noch wesentlich höher.

Hier wurde ein kastrierter 9900K getestet, ein nicht so stark kastrierter wie auf Heise, Computerbase und Co. Kg, aber noch immer kein 9900k am Rande seiner Leistungsfähigkeit.
Habe ich auch geschrieben, lesen hilft:
Der Intel hat einfach deutlich mehr Potenzial, selbst wenn hier noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Badesalz
2020-05-20, 00:12:53
Und genau darum (= Leistung am Limit, wo geht mehr) ging es in dem Test eigentlichNein, ging es nicht. Wenn man vorhätte zu schauen "wo geht mehr", hätte man geschaut wo mehr geht, also beide Systeme getweakt. Oder rein non-OC und OC 9900k gegenübergestellt.

So hat man nur herausgefunden, daß man einen Intel mit 320W statt 340W fahren muss, um einen AMD um 19% zu schlagen, der real kaum über 105W aus dem Netzteil zog. Was für ein Müll...

Können wir langsam zum Thema zurück? Oder möchte noch jemand über die Preise von DDR4-1.5V :usweet: 2x 8GB Trident Z Royal reden? Oder lieber noch kurz über 1kW Netzteile? :uclap: