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schoppi
2013-11-11, 19:38:33
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/Plots/kiel_3.gif&imgrefurl=http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/kiel.html&h=416&w=436&sz=15&tbnid=aDzORz3WLnG03M:&tbnh=133&tbnw=139&zoom=1&usg=__uhdIPyr0bYgCn_n8Q3nt0O6uVp0=&docid=FJfRu8b-aYtrWM&sa=X&ei=FSOBUvCLAYLrswbDnYGADA&ved=0CDgQ9QEwAg&dur=1
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/Plots/wuerzburg.gif&imgrefurl=http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/wuerzburg2.html&h=415&w=436&sz=15&tbnid=o-tJ6LKTK0Vy1M:&tbnh=137&tbnw=144&zoom=1&usg=__TwtYzbMLEL5zFQa68-6G10bwOXg=&docid=D98vD4HZ8eVR7M&sa=X&ei=ACOBUsnpCY3Qsga4lYF4&ved=0CDIQ9QEwAA&dur=2187

Deutschlandweit macht das - glaube ich - nicht viel aus, da die Nordsee gerade im Herbst die nördlichere Lage kompensiert.
Wenn dann gibt es vermutlich eher ein West - Ost Gefälle hinsichtlich der Temperaturen in der Heizperiode, oder aber Unterschiede durch Höhenlagen.

deepmac
2013-11-11, 19:46:16
ok , erwischt:biggrin:

NiCoSt
2013-11-11, 21:50:03
:freak:

58m² finde ich für einen Menschen schon...zumindest beengt. Kein Wohnklo, aber...eben alles andere als geräumig. 29m² pro Person, da leben ja selbst Studenten "besser" :freak:.

wtf :freak:
wir haben zu studentenzeiten zu zweit in ~30m² gewohnt und und hat es an nichts gefehlt. Mehr wäre auch nicht drin gewesen. Ich kenne auch keinen anderen Studenten der in so einer großen Wohnung gewohnt hätte. manche haben hier vorstellungen; einfach unglaublich. Wo nehmt ihr das geld für sowas her? Die realität in Deutschland ist, dass manche Vollzeit-Arbeiter sich keine 58m² Wohnung leisten können. Manche Studenten leben besser? oh mann...

ux-3
2013-11-11, 22:38:32
Ich kenne auch keinen anderen Studenten der in so einer großen Wohnung gewohnt hätte.

Ich schon. :redface:

Paran
2013-11-11, 22:42:49
Ich schon. :redface:
Dito. 3-Raum-Wohnung, 78qm, alleinwohnend.

Bezahlt durch Nebentätigkeit. Und nun?

Mosher
2013-11-11, 23:25:17
Dito. 3-Raum-Wohnung, 78qm, alleinwohnend.

Bezahlt durch Nebentätigkeit. Und nun?

Du darfst als Vollzeitstudent 19h/Woche arbeiten. Macht ca 80 im Monat. Gehen wir von einer phänomenalen Vergütung von 15€/Stunde aus, dann haste 1200 abzgl. Steuern, KV, Abgaben. Eine 78qm-Wohnung kostet hier gut und gerne 700-800€.
Fazit: Du willst hier vermutlich nur zeigen, was für ein toller Hecht du bist, oder dass deine Wohnung in einem Dreckskaff lag, oder du noch andere Einnahmequellen hattest.Nichts davon macht dein Beispiel geeignet für eine brauchbare Aussage :"Da leben ja selbst Studenten besser"

Viel realistischer ist: Die meisten bekommen entweder Bafög oder was von den Eltern + Einkünfte aus einer Arbeit.

Ich hatte sehr Glück, verdiente die meiste Zeit um die 700€ Netto + Studienkredit und leistete mir zusammen mit einem Mitbewohner eine 68qm-Bude für 550 warm + Internet. Und selbst das ist an Lebensstandard hier absolut überdurchschnittlich.

Getoppt wird das nur von
- Vadder zahlt (geben wenige zu)
- Überflieger mit Kleingewerbe
- Spätstudierer mit Rücklagen

Herzlichen Glückwunsch an Dich, dass du so toll und repräsenrativ bist.

ux-3
2013-11-11, 23:42:10
.

Ich verstehe deinen Rant nicht ganz. NiCoSt spricht von der Vergangenheit.

Davon abgesehen gibt es den "das einfachste wird teurer, weil es jeder für günstig hält"-Effekt. (Das gibt es heute im Mietsektor immer noch)

Meine 20 m² Studentenbude hat mich 300DM Kaltmiete gekostet. Eine günstigere 1-Z Wohnung in meiner Zielgegend hab ich nicht gefunden. Durch Zufall hab ich dann rausgefunden, dass 2-Zimmer Wohnungen deutlich billiger sind und bin dann in eine 58m² Wohnung für 430 DM kalt umgezogen. Da gab es dann sogar Wohngeld. (~50DM iirc) :D

PS: Als Student warst du von den meisten Abgaben befreit. Das war Brutto=Netto.

tobife
2013-11-12, 00:09:59
ganz passend: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/kaufen-oder-mieten-warum-immobilienbesitzer-vermoegender-sind-a-932524.html


Mich würde ja mal interessieren, wie man auf die 28000 Euro Nettoeinkommen gekommen ist. Da kommen viele nicht mal Brutto hin.


tobife

Lethargica
2013-11-12, 06:26:50
Mich würde ja mal interessieren, wie man auf die 28000 Euro Nettoeinkommen gekommen ist. Da kommen viele nicht mal Brutto hin.


tobife

Gute Frage, zumindest was den Einzelnen angeht, komm ich da auch auf ganz andere Zahlen. Würde eher beim Bruttolohn hinhauen.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitslohn-in-deutschland-seit-1960/

ux-3
2013-11-12, 06:59:08
Lethargicas Statistik enthält nur die Arbeitnehmer. Die andere spricht von Einkommen. ;) Es wäre auch möglich, dass man beim SPON das Haushaltseinkommen als Basis nimmt.

ZapSchlitzer
2013-11-12, 07:17:26
Denke auch dass es eher um das Haushaltseinkommen geht, da wohl nur in den wenigsten Fällen ein einzelner Arbeitnehmer ein Wohneigentum finanziert.

Morale
2013-11-12, 07:40:46
wtf :freak:
wir haben zu studentenzeiten zu zweit in ~30m² gewohnt und und hat es an nichts gefehlt. Mehr wäre auch nicht drin gewesen. Ich kenne auch keinen anderen Studenten der in so einer großen Wohnung gewohnt hätte. manche haben hier vorstellungen; einfach unglaublich. Wo nehmt ihr das geld für sowas her? Die realität in Deutschland ist, dass manche Vollzeit-Arbeiter sich keine 58m² Wohnung leisten können. Manche Studenten leben besser? oh mann...
Plutos wollte wohl eher mal wieder trollen ;)
Ich hatte selber früher 60qm, als Single ist das mehr als ok.
Es hatte alles Platz, Großer Schreibtisch, Großes Bett, viele Möbel.

Klar wer ein Gesangszimmer brauch und für die Modeleisenbahn noch was und ein PC Zockzimmer, dem reichen vermutlich auch 120qm nicht ;)
Selbst als dann meine heutige Frau eingezogen ist war es noch ok.
Man hockt je eh aufeinander :D
Heute haben wir 80qm und 3 Zimmer, wäre für viele hier zu 2t vermutlich auch zu klein?! (Lieber 5 Zimmer und 160qm?).

ux-3
2013-11-12, 10:08:13
Denke auch dass es eher um das Haushaltseinkommen geht, da wohl nur in den wenigsten Fällen ein einzelner Arbeitnehmer ein Wohneigentum finanziert.

Das wäre möglich, aber mir erscheint auch die Reduzierung auf Arbeitnehmer als plausibler Grund für den geringeren Schnitt. Wenn Du die Selbständigen und Beamten dazu legst, kommt mehr raus.

Gandharva
2013-11-12, 11:07:39
2800€ sind sicher als Brutto gemeint und das ist ein Schreibfehler. Das kommt von der Summe auch sehr gut hin.

ux-3
2013-11-12, 11:29:57
2800€ sind sicher als Brutto gemeint und das ist ein Schreibfehler. Das kommt von der Summe auch sehr gut hin.

Tut es nicht, einfach mal entsprechende Statistiken vergleichen.

Gandharva
2013-11-12, 12:04:38
Das Statistische Bundesamt sagt: NEIN.

Mittleres Einkommen in Deutschland

Sehr verlässliche Zahlen zum Durchschnitts-Verdienst in Deutschland erhält man aus den jährlichen Veröffentlichungen der Bundesregierung zur Berechnung der Rentenanwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Bundesregierung bestimmt das Durchschnittsentgelt/Brutto-Jahreseinkommen jährlich durch Rechtsverordnung entsprechend der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer. Die Zahlen basieren auf den Auswertungen des Statistischen Bundesamtes.

Durchschnittseinkommen aller Versicherten:

2011: 30.268 EUR (Brutto-Jahreseinkommen, vorläufig) :12 = 2522,33 Euro Monats-Bruttoverdienst

2012: 32.446 EUR (Brutto-Jahreseinkommen, vorläufig) :12 = 2703,83 Euro Monats-Bruttoverdienst

ux-3
2013-11-12, 12:13:09
Und du meinst, dass Beamte und Selbständige keine Häuser kaufen?

Edit: Die fragliche Zahl ist 28.000, hast Du dich vielleicht verlesen?

Plutos
2013-11-12, 12:18:27
wtf :freak:
wir haben zu studentenzeiten zu zweit in ~30m² gewohnt und und hat es an nichts gefehlt. Mehr wäre auch nicht drin gewesen. Ich kenne auch keinen anderen Studenten der in so einer großen Wohnung gewohnt hätte. manche haben hier vorstellungen; einfach unglaublich. Wo nehmt ihr das geld für sowas her? Die realität in Deutschland ist, dass manche Vollzeit-Arbeiter sich keine 58m² Wohnung leisten können. Manche Studenten leben besser? oh mann...

Ja entschuldige bitte, dass ich höhere Ansprüche an meine Wohnsituation habe :P. 30m² zu zweit wäre für mich unzumutbar.

Plutos wollte wohl eher mal wieder trollen ;)

"Oh nein, eine abweichende Meinung! Steinigt den Troll!" :rolleyes:



Ich habe das Gefühl, es gibt hier auch eine starke Korrelation zwischen Hausbesitz der Eltern und eigenen Bauplänen. Wer als Kind im klassischen Haus mit Garten aufgewachsen ist, für den ist später im Leben Miete wohl kein befriedigender Dauerzustand.
Würde mich aber nicht wundern, wenn die ganze Finanzierbarkeitsdebatte von der zunehmenden Fixierung auf kurzfristigen Unterhaltungskonsum beeinflusst wird, "früher"TM gab's einfach weniger Wege, Geld sinnlos zu verschleudern. "Nur" ein paar Tausend Euro im Jahr kurzfristig wegkonsumiert, auf typische 25 Jahre Kreditlaufzeit kommt da ein hübsches Sümmchen zusammen, was beim Bau dann eben fehlt. Prioritätensetzung eben.

Paul1
2013-11-12, 12:54:03
Wenn ich nur schaue, welches Klientel überwiegend Häuser finanziert (weit gefasster Bekanntenkreis) kann ich die Hypothese im letzten Absatz eher verneinen. Und Geld zum Verschleudern gab es auch schon früher. Nur da eben für andere Dinge. Dass niedrige Zinsen, die heutzutage am Kapitalmarkt vorzufinden sind die Sparneigung irgendwann verringern, sollte nicht verwundern.
Mal abgesehen davon, dass sich die Zeiten seit den 70er Jahren ein wenig geändert haben, auch bzw insbesondere auf dem Arbeitsmarkt.

Morale
2013-11-12, 12:57:10
"Oh nein, eine abweichende Meinung! Steinigt den Troll!"
Na lies dir deinen Post doch durch.
Liest sich schon sehr trollig ;)


58m² finde ich für einen Menschen schon...zumindest beengt. Kein Wohnklo, aber...eben alles andere als geräumig. 29m² pro Person, da leben ja selbst Studenten "besser" .
Ein ähnlicher Post würde ca. so aussehen "50 Mbit VDSL? Ist würde nicht sagen, dass das auf ISDN Niveau ist, aber da haben ja selbst Obdachlose schnelleres Netz mit LTE".

Der 0815 Student lebt im Studentenheim auf ~10qm oder wenn er ne WG hat, dann sind es vielleicht auch mal 15-20.

Es mag ja sein, dass für einige 60qm als Single zu wenig sind. Aber für 90% der Leute in DE ist das einfach Standard. Meine Eltern haben auch ein Haus. Groß ist das aber nun nicht (normale DHH). Dazu hab ich 4 Geschwister. Meine Schwiegereltern haben sogar freistehend, mit viel Grund (War früher Bauernhof). Mit 2 Kindern plus Oma die noch da wohnt aber auch kein "juhu jeder hat seine eigenen 50qm Wohnräume".

Da muss man in meinen Augen schon Einzelkind sein und in einem 250qm Haus aufgewachsen sein (Kinderzimmer 50qm groß), dass man jetzt nicht in einer 60qm Wohnung zurechtkommt.

Paul1
2013-11-12, 13:00:45
Ich frage mich gerade in welcher Parallelwelt Studenten überwiegend mehr als 58 m² zur Verfügung haben. Da muss Papa aber ganz schön unter die Arme greifen. ;)

maximum
2013-11-12, 14:00:47
Da muss man in meinen Augen schon Einzelkind sein und in einem 250qm Haus aufgewachsen sein (Kinderzimmer 50qm groß), dass man jetzt nicht in einer 60qm Wohnung zurechtkommt.

Was heißt nicht zurecht kommen... zurecht kommt man schon, aber besonders toll ist es nun auch nicht gerade.

Morale
2013-11-12, 14:17:36
Was heißt nicht zurecht kommen... zurecht kommt man schon, aber besonders toll ist es nun auch nicht gerade.
Arbeiten gehen ist auch nicht besonders toll.
So 250k netto für 3 Std Arbeit die Woche wäre genial.

Wie gesagt meine Eltern haben ein Haus, mit ~15qm hatte ich das größte Zimmer. Die anderen waren alle etwas kleiner 10-12 qm.
Wenn man dann in 60qm zieht ist das schon (in meinen Augen) mehr als ausreichend. Als Single war mir die Wohnung jetzt nicht zu groß, aber man hatte viel Platz für alle Sachen. Ich wüsste nicht was ich noch mit einem Raum extra hätte machen sollen. Jetzt zu 2t sind 3 Räume schon besser, in der 2 Raumwohnung ging es aber auch.

Deswegen, die wenigsten ziehen hier zuhause aus und denkens ich dann "Man, nur 60qm, wo soll denn mein Zeug hin? Hätte ich doch 120qm".

Dann ahben die Eltern eben vorher sehr gut verdient und wohnen in einer Immobilie die mehr als 1 Mio. kostet oder man lebt "am Arsch der Welt" wo Buden für 40k weggehen.

jxt666
2013-11-12, 14:25:32
Ich frage mich immer noch, was das für Häuser sind, in denen manche so wohnen oder aufgewachsen sind!? Ich kenne alle möglichen Varianten, vom kleinen Kaffhaus, bis zur Villa im Bekanntenkreis, allerdings ist da selbst in der kleinsten Hütte der "Normalzustand", dass ein Zimmer so 14-16 qm hat. Ich meine was will man denn in nen 10 qm Raum reinstellen, um noch laufen zu können? Und ich finde das hat nichtmal mehr was mit Anspruch zu tun. Ich wuchs in ner 70 qm Wohnung mit 3 Zimmern auf, mein Zimmer hatte 14 qm - ich hatte ne 60 qm Wohnung zu zweit und dann ne 90 qm Wohnung - und nun eben ein Haus.

Abern wenn man teils liest, dass man als Student ja 50 m² braucht... sorry, die sind im Leben bei 95 % derjenigen nicht selbst finanziert im Unterhalt. Hier latzen die Studis für 30 m² warm 350-380 Euronen - und wir sind nur ne Provinzstadt auf Weltniveau ;)

Die Anfangsfrage ob ein Haus noch finanzierbar ist... naja ich frage mich teils wie manche Menschen mit einem Gehalt leben, was oft nur aus 1200 netto plus Kindergeld besteht. Andererseits bin ich mit Frau kein Großverdiener und wir kriegens problemlos gestemmt. Natürlich kann man nicht hergehen und ein Haus kaufen/bauen für 400.000 Euro und nen Nettoverdienst von 1500 Euro hinlegen. ;)

ux-3
2013-11-12, 14:28:01
Ich frage mich gerade in welcher Parallelwelt Studenten überwiegend mehr als 58 m² zur Verfügung haben. Da muss Papa aber ganz schön unter die Arme greifen. ;)

Wie das heute ist, werde ich wohl erst in ein paar Jahren erfahren. Aber in der Vergangenheit war es fast schon rational, so vorzugehen. Oder ist die Entscheidung so schwer?

[ ] 20m² für 300 DM kalt
[ ] 58m² für 430 DM kalt, aber 50 DM Wohngeld Zuschuss.

Eigentlich ein No-Brainer, oder?

Das ähnelt sehr deiner eigenen Variante, den Markt vorteilhaft zu nutzen.

Abgesehen davon war es auch als Student vor 25 Jahren schon möglich, einen Stundenlohn von iirc 25 DM zu erzielen.

Paul1
2013-11-12, 14:40:41
Vor 3 Jahren habe ich mein Studium beendet und da war das schon viel teurer. Insebsondere in vielen Unistädten sind die Preise in den letzten Jahren gut angezogen, das bekomme ich über Bekannte, die entweder noch studieren oder Promovieren gut mit.
In Köln zB sind Einzelwohnungen mit den genannten 58m² für unter 500€ so gut wie nicht zu bekommen, WG Zimmer sind günstiger, aber da hat man auch pro Person gerechnet nicht 58m² zur Verfügung. Sprich: Die Realität, die ich da kenne sieht komplett anders aus, da sind die 58m² einfach nicht die Regel sondern die Ausnahme. Da braucht man tw schon einen Nebenjob um nicht ganz weit weg von der Uni einigermaßen gut zu wohnen und nicht unter H4-Lebensstandard zu fallen. Die 58m² gehen wohl in den neuen BL (würde eh empfehlen dort zu studieren => Miete günstig Unis tw Top und mit guten Betreuungsverhältnissen). Aber woanders sind die Anforderungen von Plutos einfach realitätsfremd.


Ich frage mich immer noch, was das für Häuser sind, in denen manche so wohnen oder aufgewachsen sind!? Ich kenne alle möglichen Varianten, vom kleinen Kaffhaus, bis zur Villa im Bekanntenkreis, allerdings ist da selbst in der kleinsten Hütte der "Normalzustand", dass ein Zimmer so 14-16 qm hat. Ich meine was will man denn in nen 10 qm Raum reinstellen, um noch laufen zu können? Und ich finde das hat nichtmal mehr was mit Anspruch zu tun. Ich wuchs in ner 70 qm Wohnung mit 3 Zimmern auf, mein Zimmer hatte 14 qm - ich hatte ne 60 qm Wohnung zu zweit und dann ne 90 qm Wohnung - und nun eben ein Haus.

Abern wenn man teils liest, dass man als Student ja 50 m² braucht... sorry, die sind im Leben bei 95 % derjenigen nicht selbst finanziert im Unterhalt. Hier latzen die Studis für 30 m² warm 350-380 Euronen - und wir sind nur ne Provinzstadt auf Weltniveau ;)

Die Anfangsfrage ob ein Haus noch finanzierbar ist... naja ich frage mich teils wie manche Menschen mit einem Gehalt leben, was oft nur aus 1200 netto plus Kindergeld besteht. Andererseits bin ich mit Frau kein Großverdiener und wir kriegens problemlos gestemmt. Natürlich kann man nicht hergehen und ein Haus kaufen/bauen für 400.000 Euro und nen Nettoverdienst von 1500 Euro hinlegen. ;)


So siehts aus. Wer 58m² als Student braucht wird sich wundern oder hat reiche Eltern. Das ist auch mit einem Nebenjob nur in Ausnahmefällen zu machen. Als ich in GB studiert habe musste ich auf ca 8m² wohnen. Links Schreibtisch, rechts bett und weiter vorne Dusche/Badabteil. War trotzdem eines meiner besten Jahre des Lebens und im Großraum London ists nunmal teuer.

Plutos
2013-11-12, 14:40:58
Ein ähnlicher Post würde ca. so aussehen "50 Mbit VDSL? Ist würde nicht sagen, dass das auf ISDN Niveau ist, aber da haben ja selbst Obdachlose schnelleres Netz mit LTE".

Der 0815 Student lebt im Studentenheim auf ~10qm oder wenn er ne WG hat, dann sind es vielleicht auch mal 15-20.

Dabei habe ich doch "besser" extra in Anführungszeichen gesetzt, um zu verdeutlichen, dass Wohnqualität natürlich nicht nur von den Quadratmetern abhängt ;(. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo außer in den teuren "In-Städten" wie München etc. sich Studenten auf 10m² zusammenpferchen lassen...wo ich studiert habe, waren 30m² erschwinglicher Durchschnitt für (natürlich Ikea-billig eingerichtete und auch sonst eher spartanische) Studentenbuden.

Ich verstehe auch nicht, warum durchschnittlich kinderreiche Familien ein Haus bauen sollten, wenn dann jedes Kind nur ein 10m²-Kämmerchen bekommt. Ein Kind braucht IMHO Schlaf-, Spiel- und (Schul)Arbeitsbereiche...das müssen nicht drei verschiedene Zimmer sein, aber zwei sollten es schon sein (z.B. eben Schlaf- und Spielzimmer in einem und ein extra Arbeitszimmer). Das klassische "Ein-Zimmer"-Kinderzimmer geht, imho, nur im Kleinkindalter.

Aber ganz klar, mit fünf Kindern ist die Situation eine völlig andere als beim verzogenen Einzelkind, und teuer ist es so oder so, keine Frage.

Mosher
2013-11-12, 14:45:37
Wie das heute ist, werde ich wohl erst in ein paar Jahren erfahren. Aber in der Vergangenheit war es fast schon rational, so vorzugehen. Oder ist die Entscheidung so schwer?

[ ] 20m² für 300 DM kalt
[ ] 58m² für 430 DM kalt, aber 50 DM Wohngeld Zuschuss.

Eigentlich ein No-Brainer, oder?

Das ähnelt sehr deiner eigenen Variante, den Markt vorteilhaft zu nutzen.

Abgesehen davon war es auch als Student vor 25 Jahren schon möglich, einen Stundenlohn von iirc 25 DM zu erzielen.


Heutzutage sind eher so 8€ die Regel, bei einer Werkstudentenstelle kannste mit 10-13€ rechnen.

Die wenigsten können/wollen nicht mehr als 10 Stunden/Woche arbeiten, also kannst dir ja in etwa ausrechnen, was an Geld zur Verfügung steht.

Mir war es auch wichtig, eine gescheite Wohnung zu haben und kein Loch, weshalb ich es gerne in Kauf genommen habe, 19 Stunden arbeiten zu gehen und einen Studienkredit aufzunehmen. Dafür ist mein Lebensstil für einen Studenten purer Luxus, ich bin nicht von Daddy abhängig und kann einiges an Praxis vorweisen, was gern gesehen wird. Erst neulich habe ich das positiv erfahren dürfen.

So gesehen läuft's immer darauf hinaus, was einem wie viel Wert ist und im Falle der Wohnung geb' ich dir Recht:

'ne 12m² Studentenbude kostet hier vielleicht 80€ weniger, als ein 30m²-Anteil in einer günstigen 2-Zimmer-Wohnung. Da kann ich das Gejammer echt nicht mehr hören, weil für ein paar Hunderter im Monat wird man ja wohl noch seinen Studentenarsch hochbekommen können.

Paul1
2013-11-12, 14:46:39
Na, 30m² klingen schon anders, wobei das als WG Zimmer bzw in einigen sehr beliebten Städten auch knapp wird.
Eine 60m² WHG mit guter Lage in der Stadt finde ich persönlich als keineswegs schlecht, das stimmt schon, dass man das Gesamtbild betrachten muss.

ux-3
2013-11-12, 14:52:06
Da braucht man tw schon einen Nebenjob um nicht ganz weit weg von der Uni einigermaßen gut zu wohnen und nicht unter H4-Lebensstandard zu fallen.

Was mir damals aufgefallen ist, war die Ungeduld und Fixierung vieler Kommilitonen. Die haben alle nur nach einem Zimmer gesucht, mehr sei eh zu teuer. Von daher war der Markt für 1Z leer aber 2Z gab es genügend.

(Seit man die Ossis aus dem Käfig gelassen hat, ist das im Westen vorbei. :tongue:)



Die 58m² gehen wohl in den neuen BL (würde eh empfehlen dort zu studieren => Miete günstig Unis tw Top und mit guten Betreuungsverhältnissen). Aber woanders sind die Anforderungen von Plutos einfach realitätsfremd.

Nach bald 25 Jahren können wir Dunkeldeutschland doch als Teil der Republik akzeptieren. So klein ist die Zone dann ja auch nicht gewesen. Also geht es sogar heute, nur nicht überall, oder? ;)

Heutzutage sind eher so 8€ die Regel, bei einer Werkstudentenstelle kannste mit 10-13€ rechnen.

Das mag ja sein, aber die Jobs gibt es heute noch und sie werden ähnlich hoch bezahlt, nur jetzt in Euro. Und mit 10 Stunden kommt man dann auf genug. Ich hab damals iirc 9 gemacht.

Cyphermaster
2013-11-12, 14:53:51
Die Anfangsfrage ob ein Haus noch finanzierbar ist... naja ich frage mich teils wie manche Menschen mit einem Gehalt leben, was oft nur aus 1200 netto plus Kindergeld besteht. Andererseits bin ich mit Frau kein Großverdiener und wir kriegens problemlos gestemmt. Natürlich kann man nicht hergehen und ein Haus kaufen/bauen für 400.000 Euro und nen Nettoverdienst von 1500 Euro hinlegen. ;)Geht man von einem Fertighaus ohne Extrawünsche mit etwas über 100m² Wohnfläche (ohne Keller) aus, dann kommt man damit alleine schon auf grobe 150 TEUR. Rechnet man dazu noch das allernötigste an Baugrund in preislich halbwegs günstiger Lage, so sind das nochmal 50 TEUR obendrauf. Macht in Summe einen Kostenblock von grob überschlägigen 200 TEUR plus. Die nach aktuellen marktüblichen Niedrigzinsen auf 30 Jahre zu finanzieren (= bevor man in Rente geht), resultiert zusammen mit Baunebenkosten-Krempel etc. in einer projizierten Belastung von etwa 700-800 Euro/Monat. Wohlgemerkt, da sind dann noch keine anderen Dinge wie nach dem Umzug notwendige neue Möbel, Carport/Garage, Rücklagenbildung für die notwendigen Instandhaltungsarbeiten und so weiter mit einkalkuliert.

So ein simples kleines Einfamilienhäuschen ist in Vollfinanzierung also erst dann realistisch/problemarm zu stemmen, wenn man einen "DINK"-Haushalt (Double Income, No Kids) mit mindestens Durchschnittseinkommen annimmt = 2x2700 = 5400 Euro Brutto/Monat, oder einen entsprechenden Gutverdiener.

Paul1
2013-11-12, 14:55:10
Ja, so kann man es sagen, nicht überall.
Schwierig wird es aber, wenn man aus irgendwelchen Gründen an eine bestimmte Uni gebunden ist. Da gibts ja mehrere wie zB Fachgebiet oder eben auch die Tatsache, dass man eine Zulassung zu einer in ihrem Fachbereich sehr guten Uni ungerne verfallen lässt, selbst wenn die andere Uni auch recht OK ist (in D sind die Schwankungen ja noch recht gering).

Morale
2013-11-12, 15:03:38
Dabei habe ich doch "besser" extra in Anführungszeichen gesetzt, um zu verdeutlichen, dass Wohnqualität natürlich nicht nur von den Quadratmetern abhängt ;(. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo außer in den teuren "In-Städten" wie München etc. sich Studenten auf 10m² zusammenpferchen lassen...wo ich studiert habe, waren 30m² erschwinglicher Durchschnitt für (natürlich Ikea-billig eingerichtete und auch sonst eher spartanische) Studentenbuden.

Ich verstehe auch nicht, warum durchschnittlich kinderreiche Familien ein Haus bauen sollten, wenn dann jedes Kind nur ein 10m²-Kämmerchen bekommt. Ein Kind braucht IMHO Schlaf-, Spiel- und (Schul)Arbeitsbereiche...das müssen nicht drei verschiedene Zimmer sein, aber zwei sollten es schon sein (z.B. eben Schlaf- und Spielzimmer in einem und ein extra Arbeitszimmer). Das klassische "Ein-Zimmer"-Kinderzimmer geht, imho, nur im Kleinkindalter.

Aber ganz klar, mit fünf Kindern ist die Situation eine völlig andere als beim verzogenen Einzelkind, und teuer ist es so oder so, keine Frage.
Als wir noch in München wohnten haben wir unser 3tes Zimmer untervermietet. Das Zimmer hatte knappe 15qm. Für 450 warm stand das niemals leer. Gut München ist da zwar besonders, aber auch andere beliebte Studentenstädte machen keine Ausnahme was die Preise angeht.


Im "Kleinkind"alter musste ich mir übrigens 1 Zimmer mit meinem Bruder teilen.
Das war schon grenzwertig. Von 2 Zimmer für jedes Kind brauchen wir gar nicht reden. Alleine bei 2 Kindern und 15qm pro Zimmer kommt man ja nur für Kinder schon auf 60qm. Wohnzimmer sollte auch passen min. 40, dann Schlafzimmer Eltern 20, Küche 15, Bad 15 sind wir ja bei 150 qm. 6 Zimmer.
Und da ist für Daddy noch kein Spielzimmer bei ;)
Aus meinen bekanntenkreis kenn ich auch nur einen der halbwegs so lebte wie das hier beschrieben wird. Einzelkind, der Vater ein hohes Tier bei der Polizei (Glaube Polizeirat oder sowas). Der hatte wirklich oben das Dachgeschoss mit ca. 40 qm für sich alleine. Alle anderen Freunde hatten auch nur ein Zimmer und die waren auch nicht so groß. Und da hab ich noch im Pott gelebt, also nicht sehr teuer.

ux-3
2013-11-12, 15:04:36
Geht man von einem Fertighaus ohne Extrawünsche mit etwas über 100m² Wohnfläche (ohne Keller) aus, dann kommt man damit alleine schon auf grobe 150 TEUR. Rechnet man dazu noch das allernötigste an Baugrund in preislich halbwegs günstiger Lage, so sind das nochmal 50 TEUR obendrauf. Macht in Summe einen Kostenblock von grob überschlägigen 200 TEUR plus. Die nach aktuellen marktüblichen Niedrigzinsen auf 30 Jahre zu finanzieren (= bevor man in Rente geht), resultiert zusammen mit Baunebenkosten-Krempel etc. in einer projizierten Belastung von etwa 700-800 Euro/Monat. Wohlgemerkt, da sind dann noch keine anderen Dinge wie nach dem Umzug notwendige neue Möbel, Carport/Garage, Rücklagenbildung für die notwendigen Instandhaltungsarbeiten und so weiter mit einkalkuliert.

So ein simples kleines Einfamilienhäuschen ist in Vollfinanzierung also erst dann realistisch/problemarm zu stemmen, wenn man einen "DINK"-Haushalt (Double Income, No Kids) mit mindestens Durchschnittseinkommen annimmt = 2x2700 = 5400 Euro Brutto/Monat, oder einen entsprechenden Gutverdiener.

Eigentlich reicht es aus, wenn der eine Partner verdient und der andere 400 Euro dazu holt. Da kann dann sogar ein Kind rumlaufen. Luxus ist dann weiterhin nicht in Sicht.


@Morale: Auf dem Land haben viele Kinder eigene Hausteile, in denen sie festsitzen.

Anadur
2013-11-12, 15:09:34
Wie das heute ist, werde ich wohl erst in ein paar Jahren erfahren. Aber in der Vergangenheit war es fast schon rational, so vorzugehen. Oder ist die Entscheidung so schwer?

[ ] 20m² für 300 DM kalt
[ ] 58m² für 430 DM kalt, aber 50 DM Wohngeld Zuschuss.

Eigentlich ein No-Brainer, oder?

Das ähnelt sehr deiner eigenen Variante, den Markt vorteilhaft zu nutzen.

Abgesehen davon war es auch als Student vor 25 Jahren schon möglich, einen Stundenlohn von iirc 25 DM zu erzielen.

Macht aufs Jahr gerechnet fast 1000€ zusätzliche (Kalt-)Mietkosten. Dazu werden sich die Heizkosten deutlich, ein paar Kleinigkeiten nicht ganz so deutlich erhöhen. Also so über den Daumen sicherlich rund 1500€-2000€ Mehrkosten jährlich. Wenn man es natürlich dicke hat als Student... ansonsten sollte man das Brain vielleicht doch einschalten.

jxt666
2013-11-12, 15:13:37
Geht man von einem Fertighaus ohne Extrawünsche mit etwas über 100m² Wohnfläche (ohne Keller) aus, dann kommt man damit alleine schon auf grobe 150 TEUR. Rechnet man dazu noch das allernötigste an Baugrund in preislich halbwegs günstiger Lage, so sind das nochmal 50 TEUR obendrauf. Macht in Summe einen Kostenblock von grob überschlägigen 200 TEUR plus. Die nach aktuellen marktüblichen Niedrigzinsen auf 30 Jahre zu finanzieren (= bevor man in Rente geht), resultiert zusammen mit Baunebenkosten-Krempel etc. in einer projizierten Belastung von etwa 700-800 Euro/Monat. Wohlgemerkt, da sind dann noch keine anderen Dinge wie nach dem Umzug notwendige neue Möbel, Carport/Garage, Rücklagenbildung für die notwendigen Instandhaltungsarbeiten und so weiter mit einkalkuliert.

So ein simples kleines Einfamilienhäuschen ist in Vollfinanzierung also erst dann realistisch/problemarm zu stemmen, wenn man einen "DINK"-Haushalt (Double Income, No Kids) mit mindestens Durchschnittseinkommen annimmt = 2x2700 = 5400 Euro Brutto/Monat, oder einen entsprechenden Gutverdiener.

Bingo - eben genau so siehts aus! ;) Bei uns liegt die Rate bei 830 Euro momentan, zzgl. Nebenkosten natürlich obendrein. Wenn man aber sieht, was im Umfeld so an Mieten bezahlt wird (und platzmässig setze ich eine 4 Zimmer Wohnung voraus), dann kommem ich summasummarum auf selbe raus. Geht prima, auch wenn jetzt ein Kind und die Frau nur noch Teilzeit arbeitet.

ux-3
2013-11-12, 15:18:26
Macht aufs Jahr gerechnet fast 1000€ zusätzliche (Kalt-)Mietkosten.

Du hast dich um den Faktor 2 verrechnet. ;)

Ich hab es als "1x pro Woche eine Stunde arbeiten" betrachtet, da klang es weniger dramatisch.


Dazu werden sich die Heizkosten deutlich, ein paar Kleinigkeiten nicht ganz so deutlich erhöhen.

Die Nebenkosten waren sogar niedriger, da seriösere ruhigere Mitbewohner.

Also so über den Daumen sicherlich rund 1500€-2000€ Mehrkosten jährlich. Wenn man es natürlich dicke hat als Student... ansonsten sollte man das Brain vielleicht doch einschalten.

Der Gewinn an Lebensqualität war unbeschreiblich. Und langfristig (Ossi Invasion) habe ich damit in den Folgejahren wohl viel Geld gespart. :)

Anadur
2013-11-12, 15:35:28
Du hast dich um den Faktor 2 verrechnet. ;)

Ich hab es als "1x pro Woche eine Stunde arbeiten" betrachtet, da klang es weniger dramatisch.



80x12 = 960




Die Nebenkosten waren sogar niedriger, da seriösere ruhigere Mitbewohner.


bei dreifacher m²? ok, unsanierter Altbau gegen Neubau auf neuestem Stand, aber ansonsten eher nicht.


Der Gewinn an Lebensqualität war unbeschreiblich. Und langfristig (Ossi Invasion) habe ich damit in den Folgejahren wohl viel Geld gespart. :)

Den Gewinn will ich garnicht abstreiten, aber er kostet eben entsprechend. Ob einem das die Mehrkosten wert sind, muß jeder für sich selber entscheiden. Der eine fährt halt lieber dreimal im Jahr auf Weltreise, der andere finanziert sich lieber eine Wohnung/Haus. So hat jeder seine Prioritäten.

Vader
2013-11-12, 15:49:24
Geht man von einem Fertighaus ohne Extrawünsche mit etwas über 100m² Wohnfläche (ohne Keller) aus, dann kommt man damit alleine schon auf grobe 150 TEUR. Rechnet man dazu noch das allernötigste an Baugrund in preislich halbwegs günstiger Lage, so sind das nochmal 50 TEUR obendrauf. Macht in Summe einen Kostenblock von grob überschlägigen 200 TEUR plus. Die nach aktuellen marktüblichen Niedrigzinsen auf 30 Jahre zu finanzieren (= bevor man in Rente geht), resultiert zusammen mit Baunebenkosten-Krempel etc. in einer projizierten Belastung von etwa 700-800 Euro/Monat. Wohlgemerkt, da sind dann noch keine anderen Dinge wie nach dem Umzug notwendige neue Möbel, Carport/Garage, Rücklagenbildung für die notwendigen Instandhaltungsarbeiten und so weiter mit einkalkuliert.

So ein simples kleines Einfamilienhäuschen ist in Vollfinanzierung also erst dann realistisch/problemarm zu stemmen, wenn man einen "DINK"-Haushalt (Double Income, No Kids) mit mindestens Durchschnittseinkommen annimmt = 2x2700 = 5400 Euro Brutto/Monat, oder einen entsprechenden Gutverdiener.

Die 5400€ finde ich aber schon sehr hoch gegriffen, das wären dann bei Steuerklasse 4 ~3500€ Netto im Monat.
Finanzierung 800.-
Nebenkosten + Rücklagen 500.-
Bleiben 2200€ im Monat über für Lebensmittel, Koks und Nutten?
Da kann denn also ein Partner ruhig weniger verdienen und sich um das Kind kümmern, die Lohnsteuerklassen werden geändert und es gibt Kindergeld. Dann sollte immer noch genug Geld übrig bleiben.

Und bei 150.000€ für das Haus kann man max. 30.000€ Nebenkosten abziehen. Für die restlichen 120.000€ bekommt man dann ein Massivhaus mit mind. 140m² und ein paar netten Extras = Lebensqualität für die ganze Familie.

Sven77
2013-11-12, 15:51:51
Für die restlichen 120.000€ bekommt man dann ein Massivhaus mit mind. 140m² und ein paar netten Extras = Lebensqualität für die ganze Familie.

:ugly: Bei solchen Preisen frage ich mich wo das sein soll? Auf einer Erdbebenspalte? :D

Morale
2013-11-12, 15:56:05
:ugly: Bei solchen Preisen frage ich mich wo das sein soll? Auf einer Erdbebenspalte? :D
Da wo man das Haus hinstellst.
Ist ja nur das Haus, Grund musst du selber mitbringen ;)

Vader
2013-11-12, 15:58:08
:ugly: Bei solchen Preisen frage ich mich wo das sein soll? Auf einer Erdbebenspalte? :D

Das war auf die zitierte Rechnung bezogen:

200.000€ Gesamtpreis = 50.000€ Grundstück + 30.000€ Nebenkosten + 120.000€ Neubau Einfamilienhaus

Sven77
2013-11-12, 16:00:18
ahso.. nur sind solche Preise hier selbst für das Haus nicht machbar

ux-3
2013-11-12, 16:02:11
80x12 = 960

960DM = 492€

bei dreifacher m²? ok, unsanierter Altbau gegen Neubau auf neuestem Stand, aber ansonsten eher nicht.

Beim einen gab es eine Pauschale, beim anderen wurde der reale Verbrauch berechnet. Und da die anderen Hausbewohner eher bescheidene ältere Leute waren, hat sich das Haus sehr wirtschaftlich verhalten.

Den Gewinn will ich garnicht abstreiten, aber er kostet eben entsprechend.

Eine Stunde in der Woche arbeiten um zwei große helle Räume mit Balkon zu haben statt eines Dachgiebels? Das kostet eben nicht entsprechend sondern war - ob des Marktgefüges - deutlich preiswerter.

Genau das gleiche ist mir wieder bei der Haussuche passiert. Häuser, von denen man annehmen würde, dass sie erschwinglich zu mieten sein müssten, sind kaum günstiger als wesentlich luxuriösere Objekte. Angebot und Nachfrage regeln das offenbar so. Wenn ich bereit bin, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, kann ich ein deutlich wertigeres Haus mieten.


Ob einem das die Mehrkosten wert sind, muß jeder für sich selber entscheiden. Der eine fährt halt lieber dreimal im Jahr auf Weltreise, der andere finanziert sich lieber eine Wohnung/Haus. So hat jeder seine Prioritäten.

Unbestritten, oder?

Geächteter
2013-11-12, 16:08:28
So ein simples kleines Einfamilienhäuschen ist in Vollfinanzierung also erst dann realistisch/problemarm zu stemmen, wenn man einen "DINK"-Haushalt (Double Income, No Kids) mit mindestens Durchschnittseinkommen annimmt = 2x2700 = 5400 Euro Brutto/Monat, oder einen entsprechenden Gutverdiener.
Und dann beide noch 30 Jahre lang den Job in der Firma behalten. Vielleicht doch lieber in der Zeit zusätzlich Lotto spielen. :freak:
Wohnen ist in Deutschland eindeutig zu teuer oder viele Gehälter ca. um den Faktor 2 zu klein bemessen. Müssen wir mal mit der Bundesmutti reden. ;D

Kamikaze
2013-11-12, 16:13:51
Für die restlichen 120.000€ bekommt man dann ein Massivhaus mit mind. 140m² und ein paar netten Extras

120K € fürn neubau und paar netten extras? des entspricht nem qm-preis der wohnfläche von 857€! - dafür kriegste vielleicht ne klitsche auf unterstem niveau, aber sicher kein vernünftiges einfamlienhaus...

wenn man sich die gängigen immobilienseiten anschaut, legen die einem nahe mit 1100€/qm - 1700€/qm zu rechnen, je nach ausstattung!

nen befreundeter bauingeniuer, der massenweise häuser baut, rät mir hingegen mit 1500€-2000€ zu kalkulieren...

mit 1500€/qm wär man bei 140m² dann schon bei >200k € und ist immernoch weit von "gehoben" entfernt...

Cyphermaster
2013-11-12, 16:52:47
Die 5400€ finde ich aber schon sehr hoch gegriffen, das wären dann bei Steuerklasse 4 ~3500€ Netto im Monat.
Finanzierung 800.-
Nebenkosten + Rücklagen 500.-
Bleiben 2200€ im Monat über für Lebensmittel, Koks und Nutten?
Da kann denn also ein Partner ruhig weniger verdienen und sich um das Kind kümmern, die Lohnsteuerklassen werden geändert und es gibt Kindergeld. Dann sollte immer noch genug Geld übrig bleiben.1. Du hast nach Finanzierung und Nebenkosten nicht nur Lebensmittel, Koks und Nutten, sondern auch Auto mit Sprit und Wartung (ich nehme an, du willst nicht alles zu Fuß erledigen?), die Versicherungen (BU, Haftpflicht,...), Internet+Telefon, Abwasser, Abfall, Kaminkehrer ggf. auch Ersatz von verschlissener Waschmaschine/Trockner, Spülmaschine, Herd usw. zu zahlen. Und dann soll die Bude ja auch ab und an mal gestrichen werden, und renoviert (wir reden von 30 Jahren!) is auch noch nix...
2. Wenn du das alles gezahlt hast, bleibt die Frage, ob du von der gesetzlichen Rente nach der Tilgung noch die notwendigen Kosten bestreiten kannst, damit dir die Bude auch die weiteren fast 20 Jahre danach (bei durchschnittlicher Lebenserwartung) nicht verfällt. Wenn nicht, mußt du die Deckungslücke auch noch durch zusätzliche Privatvorsorge schließen.

Gunaldo
2013-11-12, 16:56:35
mal ein bißchen ot:
wir haben zuletzt interessante grundstücke beim spazieren gesehen.
wie finde ich nun bestmöglich raus
a) wem das gehört
b) ob man dort bauen kann/darf
c) was für ein grober preis angemessen wäre
thx

deepmac
2013-11-12, 17:17:55
Geht man von einem Fertighaus ohne Extrawünsche mit etwas über 100m² Wohnfläche (ohne Keller) aus, dann kommt man damit alleine schon auf grobe 150 TEUR. Rechnet man dazu noch das allernötigste an Baugrund in preislich halbwegs günstiger Lage, so sind das nochmal 50 TEUR obendrauf. Macht in Summe einen Kostenblock von grob überschlägigen 200 TEUR plus. Die nach aktuellen marktüblichen Niedrigzinsen auf 30 Jahre zu finanzieren (= bevor man in Rente geht), resultiert zusammen mit Baunebenkosten-Krempel etc. in einer projizierten Belastung von etwa 700-800 Euro/Monat. Wohlgemerkt, da sind dann noch keine anderen Dinge wie nach dem Umzug notwendige neue Möbel, Carport/Garage, Rücklagenbildung für die notwendigen Instandhaltungsarbeiten und so weiter mit einkalkuliert.

So ein simples kleines Einfamilienhäuschen ist in Vollfinanzierung also erst dann realistisch/problemarm zu stemmen, wenn man einen "DINK"-Haushalt (Double Income, No Kids) mit mindestens Durchschnittseinkommen annimmt = 2x2700 = 5400 Euro Brutto/Monat, oder einen entsprechenden Gutverdiener.


so kenne ich die Rechnung auch, Hausdnebenkosten sind dann auf die 800 Euro Rate monatlich 240 Euronen. Gilt aber nur für mässige LAgen nicht in BW, Bay und HH.

NiCoSt
2013-11-12, 18:53:16
Ja entschuldige bitte, dass ich höhere Ansprüche an meine Wohnsituation habe :P. 30m² zu zweit wäre für mich unzumutbar.


glaubst du mir hat das gefallen? Wenn es nicht anders geht muss man da halt irgendwie durch, oder meinst du rumheulen und laut "unzumutbar" schrein hätte meine Situation verbessert? Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre, damals wie heute.

(del)
2013-11-12, 19:45:08
Das war auf die zitierte Rechnung bezogen:

200.000€ Gesamtpreis = 50.000€ Grundstück + 30.000€ Nebenkosten + 120.000€ Neubau Einfamilienhaus
Bei den Preisen bekommst du entweder ein Grundstück neben der Sondermülldeponie, am Arsch der Welt oder eines, bei dem du mit dem ersten Schritt aus der Haustür auf dem Grundstück deines Nachbarn stehst.

Und sind bei der genannten Summe an Nebenkosten auch schon Erschließungsgebühren, Grundbucheinträge, Grunderwerbssteuer, Inneneinrichtung (Küche und vollausgestattetes Bad gibt es nicht zum 120.000 € Einsteigerhaus) - also im wesentlichen diese Liste (http://www.massivhaus.de/ratgeber/baunebenkosten-hausbau.html) an Posten vollständig abgedeckt? 30.000 € klingen da grob über den Daumen gepeilt sehr knapp kalkuliert.

Realistischerweise muss man heutzutage eher mit 250.000 bis 300.000 € kalkulieren, auch wenn man in Randlagen der Oberzentren und Metropolregionen bauen möchte. Und selbst dann wohnt man i.d.R. nicht exklusiv, sondern maximal "solide". Es gilt der Grundsatz: Je weiter südlich, desto teurer. Großstadtnah ab Frankfurt/Main abwärts sollte man schon mal tendenziell mit 400.000 € rechnen - open end natürlich.

mal ein bißchen ot:
wir haben zuletzt interessante grundstücke beim spazieren gesehen.
wie finde ich nun bestmöglich raus
a) wem das gehört
b) ob man dort bauen kann/darf
c) was für ein grober preis angemessen wäre
thx
Ich bin mir nicht sicher, ob eine Auskunftspflicht besteht (wg Datenschutz etc) aber die Katasterämter sind die offiziellen Vermessungsämter der BRD und können in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen in den Rathäusern (Grundbucheinträge) zu sämtlichen Grundstücken der Republik Auskunft zu den Besitzverhältnissen erteilen. Ob sie es auf Anfrage auch tun, ist eine andere Geschichte.

Ob dort gebaut werden darf, hängt davon ab ob das Grundstück durch die Gemeinde als Baugrund ausgewiesen ist. Die Auskunft darüber wird man im zuständigen Rathaus, dem Gemeinderat oder in der zuständigen Baubehörde geben können. Denn es gilt folgendes: Der Beschluss, ob ein Grundstück zum Baugrund umgewidmet wird, wird vom Gemeinderat bzw. von einem Ausschuss getroffen und dann im Gemeindeblatt veröffentlicht.
Der Grundstückseigentümer hat i.d.R. kein Mitspracherecht bei dieser Entscheidung, muss allerdings die Erschließungsgebühren anteilig mittragen!

Anadur
2013-11-12, 19:51:40
960DM = 492€


ich hab die Inflation schon eingerechnet :biggrin:


Eine Stunde in der Woche arbeiten um zwei große helle Räume mit Balkon zu haben statt eines Dachgiebels? Das kostet eben nicht entsprechend sondern war - ob des Marktgefüges - deutlich preiswerter.


20 Mark bzw. heute dann wohl 20€ die Stunde werden wohl die wenigsten mal so nebenbei verdienen.


Genau das gleiche ist mir wieder bei der Haussuche passiert. Häuser, von denen man annehmen würde, dass sie erschwinglich zu mieten sein müssten, sind kaum günstiger als wesentlich luxuriösere Objekte. Angebot und Nachfrage regeln das offenbar so. Wenn ich bereit bin, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, kann ich ein deutlich wertigeres Haus mieten.


Ich glaube der entscheidende Faktor ist Zeit. Habe ich Zeit zu suchen, oder stehe ich unter Druck und muss eine Wohnung / Haus finden. Dazu kommt, dass sich alle Wohnungen/Häuser nur in einem gewissen finanziellen Rahmen vermieten kann. Eine Mindestmiete, die ein Vermieter haben muß, am unteren Ende und eine Maximalmiete, die ein Mieter bereit ist zu zahlen, am oberen Ende. Dazwischen werden dann alle Qualitäten einsortiert, was dazu führt, dass am unteren Ende Wohnungen sind, die die Miete nicht wert sind und trotzdem vermietet werden und am oberen Ende Wohnungen die unterhalb ihres Wertes vermietet werden, weil sie sonst keinen Mieter finden.



Unbestritten, oder?

Weiß nicht. So emotional wie hier einige argumentieren, dachte ich, wäre es keine schlechte Idee, es nochmals hinzuschreiben. Sobald es finanziell realisierbar ist, ist es halt nur noch eine emotionale und sehr persönliche Entscheidung, aber nichts über das man diskutieren könnte.

Vader
2013-11-12, 20:10:43
120K € fürn neubau und paar netten extras? des entspricht nem qm-preis der wohnfläche von 857€! - dafür kriegste vielleicht ne klitsche auf unterstem niveau, aber sicher kein vernünftiges einfamlienhaus...

wenn man sich die gängigen immobilienseiten anschaut, legen die einem nahe mit 1100€/qm - 1700€/qm zu rechnen, je nach ausstattung!

nen befreundeter bauingeniuer, der massenweise häuser baut, rät mir hingegen mit 1500€-2000€ zu kalkulieren...

mit 1500€/qm wär man bei 140m² dann schon bei >200k € und ist immernoch weit von "gehoben" entfernt...

blubb...
Ich hab gerade gebaut und mir die Angebote geholt. Teurer geht immer, aber es geht auch billiger.
Mal wieder Team Maissivhaus:
http://www.team-massivhaus.de/site/cms/front_content.php?idart=48
Schaut euch doch die Preise und die Baubeschreibung an.

ahso.. nur sind solche Preise hier selbst für das Haus nicht machbar
Schau Dir doch die Preise an, die sind überall gültig und es gibt unzählige Generalunternehmer die Dir für das Geld ein Massivhaus, kein Fertighaus, hinstellen.


1. Du hast nach Finanzierung und Nebenkosten nicht nur Lebensmittel, Koks und Nutten, sondern auch Auto mit Sprit und Wartung (ich nehme an, du willst nicht alles zu Fuß erledigen?), die Versicherungen (BU, Haftpflicht,...), Internet+Telefon, Abwasser, Abfall, Kaminkehrer ggf. auch Ersatz von verschlissener Waschmaschine/Trockner, Spülmaschine, Herd usw. zu zahlen. Und dann soll die Bude ja auch ab und an mal gestrichen werden, und renoviert (wir reden von 30 Jahren!) is auch noch nix...
2. Wenn du das alles gezahlt hast, bleibt die Frage, ob du von der gesetzlichen Rente nach der Tilgung noch die notwendigen Kosten bestreiten kannst, damit dir die Bude auch die weiteren fast 20 Jahre danach (bei durchschnittlicher Lebenserwartung) nicht verfällt. Wenn nicht, mußt du die Deckungslücke auch noch durch zusätzliche Privatvorsorge schließen.

Nebenkosten und Rücklagen habe ich mit 500€ berechnet. Da sollte Heizung, Strom, Wasser, Telefon usw drin sein - und selbst wenn es noch etwas mehr ist, es bleiben 2200.-€ übrig, wohl genug um ordentlich durch den Monat zu kommen.

Ich verstehe diese Schlechtrechnen auch überhaupt nicht. Ab ein gewisses Einkommen ist es heutzutage problemlos möglich, sich ein Haus zu kaufen/ bauen.
Auch wenn man mal sein Job verliert, dann sucht man sich einen neuen. Oder zieht ihr mit eurer Familie lieber gleich unter eine Brücke oder in eine 60m² Wohnung damit die Kosten nicht so hoch sind? Miete müsst ihr auch zahlen, wenn ihr das nicht könnt, fliegt ihr da auch raus.
Sollte ich Arbeitslos werden, kann ich meine Rate immer noch bezahlen von meinen Arbeitslosengeld. Sollte ich H4 bekommen, kann es sein das die meine Raten zahlen, da eine Wohnung für 4 Personen denen mehr Geld kostet usw. das interessiert mich allerdings einen Scheiß, denn soweit wird es sicherlich nicht kommen.
Ich persönlich mache mir da überhaupt keinen Kopf, denn finanziell steh ich gut da und das wird sich auch nicht ändern.

Ja ich hab mir ein Haus an´s Bein gebunden und kann nicht mehr umziehen, will ich auch nicht, ich hab hier schon immer gelebt und will hier auch bleiben.
Ja der der Kredit läuft länger als der 30 Monate MediaMarkt Kredit aber ich muss auch mein Leben lang irgendwo wohnen, also eigene Immobilie oder Mietwohnen.
Ja ich zahle über die Jahre viel Zinsen > na und? Mietzahlungen sind für immer weg und die Zinsen waren noch nie so günstig.
Ja die Zinsbindung ist zeitlich begrenzt, danach wird es (mit Sicherheit teurer). Auch das stimmt, mein Kredit ist gestückelt und haben eine 15 jährige Zinsbindung. In 15 Jahren ist aber mind. einer von den dreien abbezahlt und selbst wenn die Zinsen teurer sind, wird die Belastung nicht höher.
Ja ich muss mein Garten machen und den Bürgersteig , wenn ich denn einen hätte, fegen - wißt ihr was, das mach ich sogar gerne.

Ich hab mir kurz nach dem Einzug erst einmal einen neuen Verstärker gekauft, angeschlossen und voll aufgerissen - und es hat keine Sau interessiert.
Meine Kinder laufen mit ihren Freunden draußen auf der Straße rum und ich muss mir keine Sorgen machen. 30er Zone, Sackgasse, hier gibt es gerade 2 Häuser ohne Kinder. Alle nehmen Rücksicht, alle passen auf. Mein Auto brauch ich nicht abschließen, meine Fahrräder sind nie angeketten. Will ich neh Kuh sehen, gehe ich 20m von meiner Haustür weg und schau sie mir auf der Koppel an. Muss ich bei Aldi was einkaufen, steige ich ins Auto und fahr 4km. Bäcker, Haus- und Zahnarzt sind 3km, die A7 ist 8km weg und im Sommer überlege ich mir, ob ich zur Nord oder Ostsee fahre, das sind nämlich auch nicht mehr als 60km.

Ja ich fahre weit zur Arbeit, einfache Fahrt 50km. Es gibt auch interessante Firmen in einem Umkreis von 10km, da habe ich aber (noch) nichts gefunden. Dafür verdiene ich aber auch gutes Geld. Meine Frau fährt hingegen nur 6km zur Arbeit.

usw usw

pest
2013-11-12, 20:18:20
Mal wieder Team Maissivhaus:
http://www.team-massivhaus.de/site/cms/front_content.php?idart=48


sorry aber alle Zimmer außer Wohnen/Essen sind extrem zu klein. 3xZimmer auf 47m²

Wir hatten hier letztens auch so ein Angebot, selber Platz wie jetzt ~65m² auf 4 Zimmer :freak:

Die Größenverhältnisse in der Grafik sind anhand von Hobbits skaliert

ux-3
2013-11-12, 20:18:48
20 Mark bzw. heute dann wohl 20€ die Stunde werden wohl die wenigsten mal so nebenbei verdienen.

Weil sie eben meist nach klassischen Jobs suchen. Hab ich ja damals auch zunächst. Wenn Du aber ein im weitesten Sinne naturwissenschaftliches oder technisches Studium verfolgst, in dem Mathematik eine Rolle spielt, dann hast Du auch andere Optionen. In alles Universitätsstädten gibt es Lernstudios, die Leute suchen, die z.B. Nachhilfe in Oberstufenmathematik geben können. Die zahlen nicht schlecht. Noch mehr ist natürlich möglich, wenn Du dich selber um Abiturienten bemühst. Mit etwas Organisation (Kleingruppen bilden) hattest Du 50 DM in einer Stunde verdient. Nur macht sowas halt kaum einer. Frag mich nicht warum.

Vader
2013-11-12, 20:21:45
Bei den Preisen bekommst du entweder ein Grundstück neben der Sondermülldeponie, am Arsch der Welt oder eines, bei dem du mit dem ersten Schritt aus der Haustür auf dem Grundstück deines Nachbarn stehst.

Und sind bei der genannten Summe an Nebenkosten auch schon Erschließungsgebühren, Grundbucheinträge, Grunderwerbssteuer, Inneneinrichtung (Küche und vollausgestattetes Bad gibt es nicht zum 120.000 € Einsteigerhaus) - also im wesentlichen diese Liste (http://www.massivhaus.de/ratgeber/baunebenkosten-hausbau.html) an Posten vollständig abgedeckt? 30.000 € klingen da grob über den Daumen gepeilt sehr knapp kalkuliert.

Realistischerweise muss man heutzutage eher mit 250.000 bis 300.000 € kalkulieren, auch wenn man in Randlagen der Oberzentren und Metropolregionen bauen möchte. Und selbst dann wohnt man i.d.R. nicht exklusiv, sondern maximal "solide". Es gilt der Grundsatz: Je weiter südlich, desto teurer. Großstadtnah ab Frankfurt/Main abwärts sollte man schon mal tendenziell mit 400.000 € rechnen - open end natürlich.
...


Da ich gerade gebaut habe, kenne ich die Preise sehr gut und ja, ich bin Norddeutscher. Ob das weiter südlich immer teurer wird interessiert mich nicht die Bohne, denn da will ich ja gar nicht hin.

Mein Grundstück war sogar noch günstiger, ich lag bei 61€ / m², wohlgemerkt voll erschlossen.

Und bei Häusern von Generalunternehmen sind die Bäder schon drin, auch wenn es nur 120k kostet gibt es Grohe und Villeroy & Boch dazu - und gefliest ist auch schon...

btw. mein Grundstück liegt 8km von Stadtkern eines Schleswig-Holsteiner Oberzentrum entfernt - am Arsch der Welt ist das sicherlich nicht und eine Mülldeponie gibt´s auch nicht in meiner Nähe - genauso wenig wie Autobahnen, Flughäfen oder Schienenstränge.

Mosher
2013-11-12, 20:22:42
blubb...
Ich hab gerade gebaut und mir die Angebote geholt. Teurer geht immer, aber es geht auch billiger.
Mal wieder Team Maissivhaus:
http://www.team-massivhaus.de/site/cms/front_content.php?idart=48
Schaut euch doch die Preise und die Baubeschreibung an.


Schau Dir doch die Preise an, die sind überall gültig und es gibt unzählige Generalunternehmer die Dir für das Geld ein Massivhaus, kein Fertighaus, hinstellen.




Nebenkosten und Rücklagen habe ich mit 500€ berechnet. Da sollte Heizung, Strom, Wasser, Telefon usw drin sein - und selbst wenn es noch etwas mehr ist, es bleiben 2200.-€ übrig, wohl genug um ordentlich durch den Monat zu kommen.

Ich verstehe diese Schlechtrechnen auch überhaupt nicht. Ab ein gewisses Einkommen ist es heutzutage problemlos möglich, sich ein Haus zu kaufen/ bauen.
Auch wenn man mal sein Job verliert, dann sucht man sich einen neuen. Oder zieht ihr mit eurer Familie lieber gleich unter eine Brücke oder in eine 60m² Wohnung damit die Kosten nicht so hoch sind? Miete müsst ihr auch zahlen, wenn ihr das nicht könnt, fliegt ihr da auch raus.
Sollte ich Arbeitslos werden, kann ich meine Rate immer noch bezahlen von meinen Arbeitslosengeld. Sollte ich H4 bekommen, kann es sein das die meine Raten zahlen, da eine Wohnung für 4 Personen denen mehr Geld kostet usw. das interessiert mich allerdings einen Scheiß, denn soweit wird es sicherlich nicht kommen.
Ich persönlich mache mir da überhaupt keinen Kopf, denn finanziell steh ich gut da und das wird sich auch nicht ändern.

Ja ich hab mir ein Haus an´s Bein gebunden und kann nicht mehr umziehen, will ich auch nicht, ich hab hier schon immer gelebt und will hier auch bleiben.
Ja der der Kredit läuft länger als der 30 Monate MediaMarkt Kredit aber ich muss auch mein Leben lang irgendwo wohnen, also eigene Immobilie oder Mietwohnen.
Ja ich zahle über die Jahre viel Zinsen > na und? Mietzahlungen sind für immer weg und die Zinsen waren noch nie so günstig.
Ja die Zinsbindung ist zeitlich begrenzt, danach wird es (mit Sicherheit teurer). Auch das stimmt, mein Kredit ist gestückelt und haben eine 15 jährige Zinsbindung. In 15 Jahren ist aber mind. einer von den dreien abbezahlt und selbst wenn die Zinsen teurer sind, wird die Belastung nicht höher.
Ja ich muss mein Garten machen und den Bürgersteig , wenn ich denn einen hätte, fegen - wißt ihr was, das mach ich sogar gerne.

Ich hab mir kurz nach dem Einzug erst einmal einen neuen Verstärker gekauft, angeschlossen und voll aufgerissen - und es hat keine Sau interessiert.
Meine Kinder laufen mit ihren Freunden draußen auf der Straße rum und ich muss mir keine Sorgen machen. 30er Zone, Sackgasse, hier gibt es gerade 2 Häuser ohne Kinder. Alle nehmen Rücksicht, alle passen auf. Mein Auto brauch ich nicht abschließen, meine Fahrräder sind nie angeketten. Will ich neh Kuh sehen, gehe ich 20m von meiner Haustür weg und schau sie mir auf der Koppel an. Muss ich bei Aldi was einkaufen, steige ich ins Auto und fahr 4km. Bäcker, Haus- und Zahnarzt sind 3km, die A7 ist 8km weg und im Sommer überlege ich mir, ob ich zur Nord oder Ostsee fahre, das sind nämlich auch nicht mehr als 60km.

Ja ich fahre weit zur Arbeit, einfache Fahrt 50km. Es gibt auch interessante Firmen in einem Umkreis von 10km, da habe ich aber (noch) nichts gefunden. Dafür verdiene ich aber auch gutes Geld. Meine Frau fährt hingegen nur 6km zur Arbeit.

usw usw


Anscheinend scheints bei dir zu laufen.
Ich versteh' auch nicht, warum hier so viele Leute alles madig reden müssen und durch die Blume sogar wünschen, dass irgendwas schiefläuft.
Ist aber eben auch typisch deutsch. Was nicht in 50+ Jahren auch noch doppelt und dreifach abgesichert ist, das taugt nix. Ich brauch 'ne Versicherung, die meine Versicherung bezahlt, usw.

Es wird immer Wege geben und Ereignisse, die man nicht voraussehen kann und für die es keine kluge Versicherung gibt. Meinen "Segen" hast du, auch wenn Du ihn nicht brauchst.

Vader
2013-11-12, 20:26:23
sorry aber alle Zimmer außer Wohnen/Essen sind extrem zu klein. 3xZimmer auf 47m²

Wir hatten hier letztens auch so ein Angebot, selber Platz wie jetzt ~65m² auf 4 Zimmer :freak:

Die Größenverhältnisse in der Grafik sind anhand von Hobbits skaliert

Dann blättere doch bitte weiter, das ist das kleinste Haus mit 120m².
Das Familienhaus mit 140m² kostet 5000€ mehr und ist immer noch deutlich unter 120k zu haben.

pest
2013-11-12, 20:28:42
hatte ich nicht gesehen, sorry, meine Freundin sagt 12m² reichen doch :D - aber das Haus Nr. 190 wäre schon nett und ist ausreichend inkl. Spielzimmer für mich

andererseits frage ich mich, warum die die Küchen so beengt einplanen - wir haben hier eine 15m²-Küche und die ist mir zu klein

Vader
2013-11-12, 20:30:07
Anscheinend scheints bei dir zu laufen.
Ich versteh' auch nicht, warum hier so viele Leute alles madig reden müssen und durch die Blume sogar wünschen, dass irgendwas schiefläuft.
Ist aber eben auch typisch deutsch. Was nicht in 50+ Jahren auch noch doppelt und dreifach abgesichert ist, das taugt nix. Ich brauch 'ne Versicherung, die meine Versicherung bezahlt, usw.

Es wird immer Wege geben und Ereignisse, die man nicht voraussehen kann und für die es keine kluge Versicherung gibt. Meinen "Segen" hast du, auch wenn Du ihn nicht brauchst.

Danke :uhippie:
Ich hoffe jedenfalls nicht irgendwann von RTL einen Fliesentisch geliefert zu bekommen und dann in die Kamera zu heulen, wie das Haus mein Leben ruiniert hat ;)

Vader
2013-11-12, 20:33:56
hatte ich nicht gesehen, sorry, meine Freundin sagt 12m² reichen doch :D - aber das Haus Nr. 190 wäre schon nett und ist ausreichend inkl. Spielzimmer für mich

Im neuen Haus habe ich auch ein Spielzimmer. Zwar nur 8m², aber Tisch, Stuhl, PC passt rein :D

Persönlich wären mir aber 190m² schon fast zu groß. Wir haben kleiner gebaut, dafür aber auch einen andern Haustyp.

Eisenoxid
2013-11-12, 20:39:43
andererseits frage ich mich, warum die die Küchen so beengt einplanen - wir haben hier eine 15m²-Küche und die ist mir zu klein
Stimmt, 9m² Küche sind sehr wenig. Allerdings ist die Küche offen und müsste ja theoretisch problemlos etwas erweiterbar sein.

Vader
2013-11-12, 20:43:27
Der Grundriß ist frei wählbar. Ich hab meinen selbst gezeichnet und die Bauzeichnerin hat es umgesetzt.

Morale
2013-11-12, 20:43:59
Ja, im Norden, da gehts noch günstig.
Wünsche Vader auch alles gute, wil später auch bauen/kaufen bzw. von den Schiegereltern das übernehmen.
Aber im Norden schauts halt derzeit eher mau mit Arbeit aus, nur HH geht halbwegs. Wenn Arbeit gesichert ist kann man da sicher gut bauen.

(del)
2013-11-12, 20:44:20
Da ich gerade gebaut habe, kenne ich die Preise sehr gut und ja, ich bin Norddeutscher. Ob das weiter südlich immer teurer wird interessiert mich nicht die Bohne, denn da will ich ja gar nicht hin.

Mein Grundstück war sogar noch günstiger, ich lag bei 61€ / m², wohlgemerkt voll erschlossen.

Und bei Häusern von Generalunternehmen sind die Bäder schon drin, auch wenn es nur 120k kostet gibt es Grohe und Villeroy & Boch dazu - und gefliest ist auch schon...

btw. mein Grundstück liegt 8km von Stadtkern eines Schleswig-Holsteiner Oberzentrum entfernt - am Arsch der Welt ist das sicherlich nicht und eine Mülldeponie gibt´s auch nicht in meiner Nähe - genauso wenig wie Autobahnen, Flughäfen oder Schienenstränge.Na dann, herzlichen Glückwunsch. Klingt gut. Aber dein Grundstück rund ums Haus ist sehr klein oder? Ich meine mich an 1-2 Bilder deines Hauses im Häuslebauerthreads erinnern zu können.

Vader
2013-11-12, 20:51:54
Mein neues Grundstück ist 640m² groß. Könnte größer sein, stört mich aber nicht wirklich.
Vorher hatte ich 1040m², da habe ich die hinteren Ecken schon verwildern lassen weil ich kein Bock hatte da zu mähen (mit Aufsitzmäher wohlgemerkt ;D )

bleipumpe
2013-11-12, 21:45:30
Mein neues Grundstück ist 640m² groß. Könnte größer sein, stört mich aber nicht wirklich.
Vorher hatte ich 1040m², da habe ich die hinteren Ecken schon verwildern lassen weil ich kein Bock hatte da zu mähen (mit Aufsitzmäher wohlgemerkt ;D )
Ha! Das Problem kennen wir. :biggrin: 1700m² und schon keinen Bock mehr trotz Aufsitzmäher. Aber für die Kinder ein Traum.
Uns persönlich reichen die 118m² Wohnfläche mehr als aus. Allerdings kommt noch ein Spitzdachboden und Keller dazu. Irgendwie muss man die Fläche auch mit Leben füllen - ganz abgesehen vom Heizen und Putzen. Aber jeder nach seinem Gusto.

jxt666
2013-11-13, 10:20:20
@ Vader
Ich freu mich ja echt, wenn das bei Euch passt! Kein Thema. Aber selbst wenn ich weiterklicke (was für eine Variante habt Ihr denn gebaut mit denen!?) bleiben da enge Verhältnisse, auch bei den 140er Häusern. Keller ist da ja keiner dabei (ich nehme an der kostet um die 35.000 - 50.000 mehr? So kenne ich das). Ess- und Wohnbereich sind zusammen mit teils unter 30 qm viel zu klein! Also bei gewissem Anspruch halt. Ich mein wenn man das unterteilt: Da steht ein Esstisch mit 1,00 x 1,80 m mit 6 Stühlen und vielleicht ner Kommode oder sowas - und wieviel Platz bleibt dann noch für ein Wohnzimmer!? In aller Regel steht da in nem Haus ja nicht nur ein Zweisitzer und ein Couchtisch drin.

Oben im ersten Stock sind Schlafzimmer mit 11 und 12 qm teilweise - und dann noch mit Dachschräge! Das kann man doch keinem Zumuten? ;) In ein Schlafzimmer welches unter 16 qm groß ist ein Doppelbett mit 2 m breite, ne Kommode, zwei Nachttischchen und nen Kleiderschrank? Mit Schräge?

Weißt was ich mein? Klar kann man so billig bauen! Keine Frage - da würd ich aber lieber garnicht bauen. Und Grund... also wenn ich hier in der Gegend nicht aufs totale Kaff ziehe (500 Einwohner, man will nicht tot überm Zaun hängen!), dann liegt der Preis da mal locker mindestens beim Doppelten von dem was Du gezahlt hast - und in aller Regel sogar noch weit drüber. Und da rede ich von 20 km von der Stadt entfernt! Dann kommt man halt auf mindestens mal 80.000 bis 120.000 für ein Grundstück - und ich rede von 500 qm, die man bei nem EFH halt mal schon haben sollte ;)... summasummarum liegen wir bei den ca. 300.000 die hier schon irgendwo stehen. Da in 95 % der Fälle mal was schiefgeht/dazukommt.... landet man dann wieder bei 320.000 Euronen, und was neue Möbel/Küche ect. angeht bleibt da noch außen vor.

Deswegen kann ich mir oftmals nicht vorstellen, dass jemand meint er baut für 200.000 Euro, denn das ist in jeglichen Gegenden die ich so kenne schlicht unmöglich. Oder da will halt keiner hin. Kurioserweise werden hier schon Doppelhaushälften mit 150 qm Wohnfläche, Keller, fertig ausgebaut mit ordentlicher (nicht luxuriöser!) Ausstattung auf 400 Grund für 429.000 Euro angeboten :lol: wohlgemerkt... 20 km von Würzburg entfernt!

Vader
2013-11-13, 10:47:59
Ich hab ja nie behauptet, das ich für 200k gebaut habe. Es war nur eine Diskussion hier im Forum ob das möglich ist.

Wir haben eine Stadtvilla 145 gebaut, also nix mit schrägen Wänden. Natürlich fehlt einem der Keller, besonders da ich vorher einen relativ großen Keller hatte. Nun haben wir halt einen Dachboden und irgendwann kommt die Garage mit Werkstatt.

Das Haus hat ~175.000 gekostet + Nebenkosten + Grundstück + Küche + zusätzlicher Elektroarbeiten + Malerarbeiten + hochwertigere Fliesen + hochwertigere Sanitärobjekte usw.

Es fehlt noch der Garten, Gehwege, Auffahrt, Terrasse, Carport, Garage usw.
Aktuell machen wir nur noch Kleinigkeiten im Haus, wir haben sogar noch 3 Baulampen hängen und im Frühjahr geht´s dann mit der Holzterrasse weiter.

jxt666
2013-11-13, 11:49:36
So klingt das nach Hand und Fuß mit realistischen Werten ;) klar ist es MÖGLICH für das Geld zu bauen, aber eben nur unter widrigsten Bedingungen, und ich persönlich kenne keinen Menschen, der sowas je gemacht hat - und in meinem Bekanntenkreis hat mittlerweile wirklich fast jeder gebaut. Von Außenanlage, Garage usw. braucht man bei der Kohle ja garnicht anfangen. Da bin ich als Käufer von Altbestand glücklich um den angelegten Garten, die Garagte samt zwei Stellplätzen ect. - ganz klarer Fall :D das wird zwar alles noch etwas umgemodelt, aber kommt Zeit kommt Geld.

Lethargica
2013-11-13, 12:00:49
Ich hab ja nie behauptet, das ich für 200k gebaut habe. Es war nur eine Diskussion hier im Forum ob das möglich ist.

Wir haben eine Stadtvilla 145 gebaut, also nix mit schrägen Wänden. Natürlich fehlt einem der Keller, besonders da ich vorher einen relativ großen Keller hatte. Nun haben wir halt einen Dachboden und irgendwann kommt die Garage mit Werkstatt.

Das Haus hat ~175.000 gekostet + Nebenkosten + Grundstück + Küche + zusätzlicher Elektroarbeiten + Malerarbeiten + hochwertigere Fliesen + hochwertigere Sanitärobjekte usw.

Es fehlt noch der Garten, Gehwege, Auffahrt, Terrasse, Carport, Garage usw.
Aktuell machen wir nur noch Kleinigkeiten im Haus, wir haben sogar noch 3 Baulampen hängen und im Frühjahr geht´s dann mit der Holzterrasse weiter.

Na, dann kommt man sich ja näher :wink:

Ich hab bei meinen Kosten für das Haus natürlich immer inkl. Nebenkosten, Elektro, Maler, Böden, Fließen, Sanitär, Balkon usw. gerechnet.