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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : e-bike, ja oder nein?


dreas
2019-04-02, 15:59:58
grüsst euch,

ich stehe derzeit vor der herausforderung ein neues rad anzuschaffen.
die kollegen präferieren ebike, auch weil bei uns in der company jobrad möglich ist.

ich bin mir aber unsicher, stichworte reichweitenangst, gewicht, handling, akkus laden.
die üblichen räder sehen nicht so aus als ab man die akkus immer leicht ein und ausbauen kann um sie komfortabel laden zu können.

dazu kommen wartung und nutzung. ich habe befürchtungen bezüglich wasserdichtigkeit bei sauwetter und reinigung mit kärcher und co.
ich möchte ja im zweifel so ein gerät nicht nur mit der zahnbürste reinigen dürfen.

alternative wäre ein fully mit carbon rahmen und vernünftiger ausstattung oder aber ein hardtail aus alu.
die vielfalt an produkten ist wirklich sehr erschlagend.

was kaufen?

Der_Korken
2019-04-02, 16:06:17
Ich würde sagen, das kommt darauf an, was du mit dem Rad vorhast. Wenn es ein Pendlerrad ist und du gerne unverschwitzt auf der Arbeit ankommen willst/musst, würde ein E-Bike Sinn ergeben, vor allem wenn man damit Fahrten ersetzt, die man sonst mit dem Auto gefahren wäre. Als Freizeitrad ist es so eine Sache. Wer völlig untrainiert ist und auch keinen Willen hat sich mit einem normalen Rad durchzubeißen, dann E-Bike. Wenn du allerdings schon ein Fully mit Carbon-Rahmen in Betracht ziehst, klingt es eher nicht so :freak:.

Schreib also mal mehr, wozu das Rad benutzt werden soll.

xcv
2019-04-02, 16:06:50
Würde, so lange ich mich fit fühle, eher zu einem guten normalen Rad greifen. Die Technik scheint mir noch nicht so hundert prozentig ausgereift und dafür zu teuer.

x-force
2019-04-02, 16:14:02
was hast du vor?

carbon fully bis alu hardtail ist ja quasi alles

BUG
2019-04-02, 16:14:49
Fahre seit ~2 Jahren ein eBike welches ich mir "gebraucht" (1 Jahr alt) in der Kleinanzeigen-Bucht gekauft habe, funktioniert soweit ohne Probleme, Wasser, Matsch, etc. alles kein Problem. Den wechselbaren Akku lass ich allerdings immer dran, mein Rad steht im Keller wo ich auch Zugriff eine Steckdose habe. Ich habe mir so eine Smart-Steckdose (WiFi) gekauft mit Timer-Funktion & App-Steuerung.

Auf meiner ~30km Runde fahre ich den Akku meist von 90% auf 20-30% und dann läd er in einer Stunde (mit Timer) wieder auf ~70%. Wenn ich dann noch eine Runde am Nachmittag / Abend drehen will starte ich die Steckdose per App & ~30 Minuten später ist der Akku auf 90-95% geladen.

Wenn man es etwas gemütlicher angeht (z.B. mit Geschwindigkeitsbegrenzer) und nur auf befestigter Straße fährt, kommt man auch deutlich weiter. Wie sieht denn dein Anwendungs- bzw. Streckenprofil aus?

Ich fahr ein Haibike SDURO Mountenbike mit Yamaha Motor und 400Wh Akku.

Meist tut der Hintern eher weh als der Akku leer ist. :smile:

Gruß
BUG

Blackpitty
2019-04-02, 16:16:30
E Bike, hab mir jetzt auch erst eines gekauft.

ich würde auch wenn man nicht auf dem Land wohnt ein Fully empfehlen weil es einfach komfortabler ist als ein Hardtail wo man öfter aus dem Sattel gehen muss

bezüglich der verschiedenen Antriebe sollte man im Bike Laden mal probe fahren, da merkt man recht schnell welcher Motor einem zusagt oder nicht.

Reichweite ist Gewichts, Akku, Temperatur, Tret und Unterstützungsabhängig.....

ohne großartig Höhenmeter sind 100km drin, ansonsten grob 1000Höhenmeter und 50km

Akkuladezeit 2.5 Stunden(bei mir) für 100% Ladung

dreas
2019-04-02, 16:22:13
danke bis hierher.

profil:
ich fahre bisher mit meinem alten 30 jahre alten hardtail ohne federgabel 30-40 km strecken entlang des elberadweges. gern auch mit abstechern in die hiesigen berge, was so max 150 höhenmeter sind. ansonsten, wenn ich im örtlichen office bin, sinds auch mal 5km kurzstrecke durch die stadt.

daben gibts auch noch touren um die 50km über wald und wiesen wege. allerdings nicht durch schlamm oder dreck.

viele ebiker berichten von enormen zuwächsen an spass durch den emotor. das wäre sozusagen der spekulative anteil. ich würde damit weiter an der elbe lang fahren allertdings in diesem fall auch deutlich längere strecken.

x-force
2019-04-02, 16:31:02
dann nimm ein ebike fully, das gewicht(wird um die 22-24kg liegen) spielt eigentlich nur ne rolle, wenn du faxen wie wheelie und bunny hop machen willst.
mir gefällt der shimano e 8000 am besten. lässt sich auch als einziger via software tunen. 25kmh fährst man auf ebenem grund fast auf ruhepuls ;)

erlgrey
2019-04-02, 16:43:26
> 50 ggf. e-bike
< 50 Fahrrad

BUG
2019-04-02, 16:50:21
Meine Erfahrung: Wenn du mit Speed-Limit fährst (max ~25km/h) sehe ich die 50km als völlig unproblematisch an, in härterem Gelände über Berge, Wald und Wiesen könnt es dann schon knapp werden. Wenn du "offen" (bis zu ~35km/h) fahren willst sind 50km auf dem Elbe-Radweg auch kein Problem, da musst du schon sehr "straff" (deutlich über ~35km/h) fahren um den Akku auf ~50km wirklich leer zu fahren oder (sehr) starken Gegenwind haben. Ich empfehle dir mal ein Rad zuvor auszuleihen und dein Strecken-Profil abzufahren, dann lässt sich das schon sehr gut abschätzen.

viele ebiker berichten von enormen zuwächsen an spass durch den emotor. das wäre sozusagen der spekulative anteil. ich würde damit weiter an der elbe lang fahren allertdings in diesem fall auch deutlich längere strecken.Ich würde nicht mehr ohne fahren wollen. :up: Alledings kann das 25kmh speed limit auch wieder etwas den Spaß nehmen, man sollte daher gut abwegen wo man das Limit ggf. aufhebt um sich und andere nicht zu verletzen und als Speed Junkie ggf. auch ein S-Pedelec in Erwägung ziehen, die haben dann meist auch einen größeren Akku und eine andere Übersetzung (Trittfrequenz).

Gruß
BUG

Der_Korken
2019-04-02, 17:12:54
ggf. auch ein S-Pedelec in Erwägung ziehen, die haben dann meist auch einen größeren Akku und eine andere Übersetzung (Trittfrequenz).

... und sind versicherungspflichtig. Genauso wie alle getunten oder "unlocked" Pedelecs, weil diese dann nicht mehr als Fahrrad gelten. Dessen sollte man sich bewusst sein. Kann teuer werden, wenn man erwischt wird, besonders wenn man einen Unfall verschuldet.

Sven77
2019-04-02, 17:37:08
> 50 ggf. e-bike
< 50 Fahrrad

Erhöhe auf 60

looking glass
2019-04-02, 17:39:39
Dürfen die S-Dinger überhaupt den Radweg nutzen, glaube nicht oder?


Kleiner Hinweis bezüglich Sonderformen der Akkus, gerade bei sportlichen Gefährten, ist die Mode der in den Rahmen "formintegrierten" Akkus (sprich das Rad sieht aus wie aus einem Guß) auch deren größte Schwäche - Stichwort Akku nachkaufen. Irgendwann in 500 - 1000 Ladezyklen ist er halt hinüber, wenn dann keiner mehr die Sonderform anbietet und die Restposten ausverkauft sind, stehst halt blöd da.

Ist ja schon ein paar mal passiert, insofern, immer so eine Sache mit den Akkus, die im Rahmendreick an einer Flaschenhalterung hängenden sehen nicht toll aus, sind aber eben leicht zu ersetzen, wenn es dann nötig wird.

dreas
2019-04-02, 17:51:35
s-pedelec ist von unserer jobbike policy nicht gedeckt und brauche ich auch nicht.

x-force
2019-04-02, 17:52:23
man kauft ja auch keinen neuen akku sondern tauscht die zellen im gehäuse

erlgrey
2019-04-02, 17:57:10
Erhöhe auf 60

in einem it-forum bin ich recht gnädig. :D

Annator
2019-04-02, 18:02:37
Akkus wirst du eh nicht nachkaufen, weil die viel zu lange halten. Meine Frau hatte hier ein altes Yamaha von 2004 das wir vor einem Monat gegen ein neues Flyer Upstreet 5 getauscht haben und da funktionierte der Akku immer noch ziemlich gut. Meins ist von 2014 (Bulls Sportlite Plus) und der Akku ist immer noch wie neu. Wenn man den wirklich mal neu braucht dann schickt man den ein und nur die Akkupacks werden getauscht. Kostet so 200-300€.

Das Beste am E-Bike ist, dass Brücken und Gegenwind keine Probleme mehr machen. Sonst kann man das auch ganz normal wie ein normales Fahrrad fahren. Meins fährt sich auf Stufe 1 (von 5) wie ein normales Fahrrad. Die Unterstützung macht im Prinzip nur das Mehrgewicht weg. So komme ich gut 200km weit. Hat man Gegenwind oder muss über eine Brücke stellt man halt kurz hoch.

S-Pedelecs brauchen Kennzeichen und die dürfen nur auf der Straße bewegt werden. Getunte Fahrräder haben keinen Versicherungsschutz und man bekommt bei Unfällen immer anteilig oder voll die Schuld zugesprochen. Kann dann sogar soweit gehen, dass die Krankenkasse Behandlungskosten zurück fordert.

Das Flyer Upstreet 5 hat übrigens die Toleranz voll ausgenutzt und fährt laut Tacho und GPS 27km/h. Ist allgemein ein Tolles E-Bike. Bin da etwas neidisch. :)

https://www.elektrofahrrad24.de/flyer-upstreet-5-7-10

Gebrechlichkeit
2019-04-02, 18:42:41
Die die mir gefallen kosten leider soviel wie ein gebrauchtes Auto. Sowas wie dieses hier kaeme bei mir in Frage von geht noch 1,300€ bis zu nope too much 3,000€ mit 1,000Watt Motor?! WTF

https://www.bikelec.es/outlaw

Alternative waeren noch "billige" Klapraeder, platzsparend und teils auch shcon fuer unter 1,000€ zu haben. Mir sind die irgenwie zu unsicher.

Lethargica
2019-04-02, 19:14:04
Ich würde einfach mal Probe fahren und wenn du Bock drauf hast, einfach kaufen.

Ob man das jetzt braucht oder auch nicht, darüber ist müßig zu diskutieren, je nach Einsatzzweck und persönlichen Vorlieben würde ich sagen.

Mir (als 1000€ Rennradfahrer) wäre ein E-Bike definitiv zu teuer (die kosten ja gerne mal das 2x eines vergleichbar ausgestatteten "normalen" Fahrrads) und im flachen Gelände (meine tägliche 2x15km Pendelstrecke) auch zu langsam. Die längere Touren am Wochenende dienen in erster Linie der sportlichen Betätigung, von daher macht eine e-Unterstützung hier natürlich auch kein Sinn.

Ich kenne aber halt viele, die erst seitdem sie ein E-Bike haben überhaupt wieder Fahrrad fahren, von daher würde ich schon sagen, lieber E-Bike statt gar kein Fahrrad.

Gebrechlichkeit
2019-04-02, 19:42:28
Jetzt noch eine Garage mieten oder einen festen Rastplatz, da ich keine Lust habe das Teil 10 Stockwerke hoch zu schleppen ;=)

Beide Lifte sind fuer max. 4 Leute dimensioniert, da passt kein Velo rein, und wenn nur mit viel Muehe (deswegen ja die Idee ein Klaprad zu kaufen, nur .. ).

Als Stadt Bike sind doch die 1,000Watt eh ein Overkill oder nicht? Das sind doch locker ueber 1.3PS? fuer 100Kg (Fahrer+bike) too much me thinks.

Monkey
2019-04-02, 20:09:06
mir gefällt der shimano e 8000 am besten. lässt sich auch als einziger via software tunen.

Mein Levo lässt sich seit 2016 schon per Software tunen. Einfach eine kleinere Radgröße eingeben und gegebenenfalls per Reset wieder zurücksetzen ;)

BBB
2019-04-02, 20:17:24
Jetzt noch eine Garage mieten oder einen festen Rastplatz, da ich keine Lust habe das Teil 10 Stockwerke hoch zu schleppen ;=)

Beide Lifte sind fuer max. 4 Leute dimensioniert, da passt kein Velo rein, und wenn nur mit viel Muehe (deswegen ja die Idee ein Klaprad zu kaufen, nur .. ).

Bei mir ist der Aufzug auch klein -> Am Lenker ziehen und Schiebehilfe benutzen, schon stellt es sich fast von alleine hochkant in den Aufzug ;)

x-force
2019-04-02, 22:59:45
Mein Levo lässt sich seit 2016 schon per Software tunen. Einfach eine kleinere Radgröße eingeben und gegebenenfalls per Reset wieder zurücksetzen ;)

und dann geht der tacho nicht mehr(richtig)...
di2 ist auch integriert

Dicker Igel
2019-04-02, 23:23:28
dann nimm ein ebike fully, das gewicht(wird um die 22-24kg liegen) spielt eigentlich nur ne rolle, wenn du faxen wie wheelie und bunny hop machen willst
Das geht ohne Probleme, die Freerider/Downhiller aus den 90'ern hatten mit RS Boxxer Doppelbrücke, Gustav M etc auch ~ so 'n Gewicht und man hatte trotzdem Fun damit.

Zum Thema würde ich eher Carbon-Fully odA sagen, da dreas wohl ohne Motor auch gut klar kommt. Mich persönlich würde halt nerven, das Gefährt mit leeren Akku nach Hause zu treten, wenn man mal bisschen spontaner unterwegs war.

x-force
2019-04-02, 23:47:34
ich hab ja auch nicht gesagt, daß es nicht geht, aber es ist deutlich schwerer im handling

medi
2019-04-03, 06:17:55
Ich bin Verfechter des normalen Fahrrads so lange man das E-Bike nicht mit eigen produzierter Solarenergie laden kann und selbst da muss man sich fragen: Muss es wirklich sein? . wenn man an unser Umweltproblem denkt.

Bei mir muss ein Fahrrad möglichst leicht sein. Ein Akku erhöht nur das Gewicht. Ich verzichte sogar lieber auf ne Federgabel. Gut ich hab mir letztens ein Nabendynamo eingebaut aber das war eher ein Sicherheitsaspekt.

AvaTor
2019-04-03, 06:55:21
Ich habe mir vor einer Woche ein EMTB Fully von Merida geholt. Ein Auslaufmodel von 2017 welches um 38% reduziert wurde. Da konnte ich nicht nein sagen.
Wiegt 21,3 kg.
Hier bei mir in Oberfranken gibt es recht viele Hügel, deswegen habe ich mich für ein Ebike entschieden. Jetzt sind 50-60km für mich kein Problem mehr. Der 500er Akku hält ganz gut. Letztens von Coburg nach Sonneberg und zurück gefahren, durch die "Pampa" nicht auf dem Radweg. Es waren 55km, ich hatte noch 49% Akku als ich zu hause ankam.

dreas
2019-04-05, 21:55:26
hab jetzt doch eher ein ebike im blick. aktuell sind 2 bikes in der engeren auswahl:

Bulls E-Stream EVO TR 2 (https://www.fahrrad-sale.de/E-Bike/e-mountainbike/bulls-e-stream-evo-tr-2-27-5-2018.html)

und

Haibike Sduro FullSeven LT 6.0 (https://www.fahrrad-xxl.de/haibike-sduro-fullseven-lt-6-0-x0036129?varid=223232)

das bulls gefällt ein wenig mehr. irgendwelche showstopper welche gegen das eine oder andere sprechen?

dreas
2019-04-05, 21:57:01
Ich habe mir vor einer Woche ein EMTB Fully von Merida geholt. Ein Auslaufmodel von 2017 welches um 38% reduziert wurde. Da konnte ich nicht nein sagen.
Wiegt 21,3 kg.
Hier bei mir in Oberfranken gibt es recht viele Hügel, deswegen habe ich mich für ein Ebike entschieden. Jetzt sind 50-60km für mich kein Problem mehr. Der 500er Akku hält ganz gut. Letztens von Coburg nach Sonneberg und zurück gefahren, durch die "Pampa" nicht auf dem Radweg. Es waren 55km, ich hatte noch 49% Akku als ich zu hause ankam.

welches genau und was kostete es? wieviel gänge? welcher motor?

Monkey
2019-04-05, 21:59:03
und dann geht der tacho nicht mehr(richtig)...
di2 ist auch integriert


Tacho hab ich eh nicht installiert, wozu auch!

dreas
2019-04-08, 13:40:20
hab mir jetzt das Haibike Sduro FullSeven LT 6.0 hierher bestellt. war nur noch in halle verfügbar. wird nun innerhalb der kette nach dd geliefert. wenn alles klappt hab ichs ende der woche.

das bulls habe ich mir ebenfalls angesehen, mich aber wegen der reifen und der weniger wertigen anbauteile dagegen entschieden.

BUG
2019-04-08, 15:22:33
Gute Entscheidung denke ich ich! :up: Soweit ich weis, hat die aktuelle Generation auch 4 Fahr- bzw. Unterstützungs- Stufen. Viel Spaß damit und lass mal hören ob du zu fieden bist. :smile:

Gruß
BUG

Triniter
2019-04-08, 15:55:55
Ich denk auch die prinzipielle Entscheidung pro oder contra E-Bike sollte man sich niemals von anderen einreden lassen. Wenn man damit Spaß hat ist doch alles gut. Und Trainingseffekt bekommt man immer noch genug wenn man die Unterstützung auf einer niedrigen Stufe belässt. Für jemanden der zur Arbeit pendeln möchte ist das aus meiner Sicht gerade dann perfekt wenn er keine Duschmöglichkeit dort besitzt oder diese nicht nutzen möchte, mit hoher Unterstützung morgens entspannt ins Büro fahren dann ggf. auf dem Nachhauseweg mit weniger/keiner Unterstützung mehr für die Kondition machen.

Das einzige was mir letzten aufgefallen ist als ich mal wieder ein Radprospekt durchgeblättert habe war ein E-Rennrad, klar wäre es an manchem Berg echt nett die zusätzliche Leistung zu haben aber dort bin ich dann tatsächlich eher Purist und sag mir wer wirklich Rennrad fahren will soll auch trainieren oder erkennen wo seine persönlichen Grenzen liegen.

ezzemm
2019-04-09, 06:56:10
Meiner Ansicht nach ist für fast jeden Personentyp ein Ebike sinnvoll (wenn man den Preisaspekt ignoriert).

Ich persönlich nutze das Ebike als Fahrzeug um zur Arbeit zu kommen und als Sportgerät gleichermaßen. Dabei habe ich die maximale Motor-Unterstützung eingestellt.

So wie der Motor meines Bikes eingestellt ist (Conway eMTB) nimmt er mir die Lastspitzen beim Anfahren und bei Bergfahrten weg; zwischen Tacho 23-26km/h fährt er langsam die Unterstützung runter und darüber fährt man natürlich stromlos.

So fahre ich meine kompletten Strecken immer mit ähnlicher Trittfrequenz und Krafteinsatz, egal ob mit 30km/h in der Ebene oder mit 20km/h am Berg. Auch mit Gegenwind nie langsamer als 24km/h. Und endlich keine Knieschmerzen mehr durch die Bergfahrten. Ein Traum :) (... den man natürlich an der Kasse bezahlen muss)

Der_Korken
2019-04-09, 09:11:54
So fahre ich meine kompletten Strecken immer mit ähnlicher Trittfrequenz und Krafteinsatz, egal ob mit 30km/h in der Ebene oder mit 20km/h am Berg. Auch mit Gegenwind nie langsamer als 24km/h. Und endlich keine Knieschmerzen mehr durch die Bergfahrten. Ein Traum :) (... den man natürlich an der Kasse bezahlen muss)

Würde man die nicht auch wegbekommen, wenn man die Trittfrequenz stur durchhält und notfalls bis auf den kleinsten Gang runterschaltet? Klar ist natürlich krebsig, den Berg dann mit Schritttempo hochzuschleichen aber so ist halt die Physik ;).

erlgrey
2019-04-09, 11:50:43
Oder sitzposition einmal halbwegs vernünftig einstellen.

noid
2019-04-09, 12:11:29
Eben, gut eingestellt tut einem da nichts weh.
Das Problem sind die 25kmh. Bei 10kmh wären die Rentner trotzdem zufrieden, und die anderen würden sich halt mal bewegen. Aber da haben Lobbyisten gute Arbeit geleistet...

downforze
2019-04-09, 16:46:38
Wenn ich Zellen mit höherer Spannung anschließe, wird das Fahrrad seinen Dienst verweigern nehme ich mal an?

Mein Levo lässt sich seit 2016 schon per Software tunen. Einfach eine kleinere Radgröße eingeben und gegebenenfalls per Reset wieder zurücksetzen ;)
Was macht das denn in der Geschwindigkeit aus? Ich möchte ungern wieder mit Akkus rumbasteln.

BUG
2019-04-09, 17:10:15
Wenn ich Zellen mit höherer Spannung anschließe, wird das Fahrrad seinen Dienst verweigern nehme ich mal an?Bin mir nicht sicher wie du das meinst, aber in den meisten Fällen wird der Controller bei einem Fertig-Fahrrad aus dem Shop (wenn er nicht frei programmierbar ist) das wieder runter regeln, bei einem Bausatz sieht das möglicherweise anders aus. Die Zellspannung bleibt ja meist gleich (Standard 18650 Lithium-Ion Zelle) und unterscheidet sich dann nur noch, wie viele Zellen man Parallel- und/oder in Reihe- schaltet. Meist besteht der komplette Akku ja aus einem 10S10P Paket mit 36 Volt.

Was macht das denn in der Geschwindigkeit aus? Ich möchte ungern wieder mit Akkus rumbasteln.Die Geschwindigkeit wird bei ~25 abgeregelt, auch wenn du jetzt ein 11S10P Paket mit 40 Volt zusammen baust. Solang der Controller nicht einbremst, hast du aber z.B. mehr Drehmoment und Peak-Power bis zu dem Zeitpunkt wo wieder abgeregelt wird (z.B. ~25kmh Limit).

Was ich damit sagen will: Das Fahrrad wird durch einen 40 Volt Akku nicht schneller (VMAX) wenn sich das 25kmh limit nicht deaktivieren lässt.

Gruß
BUG

Blackpitty
2019-04-09, 17:54:40
ich bezweifel dass mit "ich klemm einen anderen Akku mit mehr Spannung dran" überhaupt was geht.

da ist auf jedenfall eine Überwachung da, die das System nur mit dem dafür gebauten Akku frei gibt

ezzemm
2019-04-10, 06:46:54
Würde man die nicht auch wegbekommen, wenn man die Trittfrequenz stur durchhält und notfalls bis auf den kleinsten Gang runterschaltet? Klar ist natürlich krebsig, den Berg dann mit Schritttempo hochzuschleichen aber so ist halt die Physik ;).

Natürlich hast du recht! Aber mit 12km/h den Berg raufzuschleichen macht kein Spaß. Und man braucht doppelt so lange :eek:;D

Vielleicht liegt es daran dass ich Motorradfahrer bin; langsames fahren finde ich Elends langweilig. Und wenn ich dazu "gezwungen" werde wegen starkem Gegenwind oder einem Berg, finde ich das frustrierend. Und wie toll es ist dass man beim Anfahren so schnell beschleunigt :) Das ist auch sicherheitsrelevant, da man an einer Ampel gleich paar Meter auf die Autos gut macht (innere Argumentation ^^)

Preis außer acht: Wenn man nicht Amateurradrennen fährt (und mit dem Gerät trainiert mit dem man auch das Rennen bestreitet) oder mit dem Bike in extremes Gelände geht (das Gewicht spielt da für die Handlichkeit natürlich eine übergeordnete Rolle) sehe ich keinen Grund kein Ebike zu kaufen. Sportlichkeit hin oder her.

Monkey
2019-04-10, 08:02:26
Was macht das denn in der Geschwindigkeit aus? Ich möchte ungern wieder mit Akkus rumbasteln.

Das kann ich dir nicht sagen da ich keinen Tacho verwende, aber die Unterstützung hört halt nicht auf. Am Ende limitiert dann deine Trittfrequenz bzw die Übersetzung.

Würde aber sagen das man ohne Probleme 35-40 fahren kann. Fühlt sich allerdings nicht gut an so schnell auf dem Radweg durch die Stadt zu fahren und deswegen habe ich es auch nur 2-3 aus Spaß probiert.

Palpatin
2019-04-10, 08:18:29
Als Freizeitspaß und Fortbewgungsmittel ist ein E-Bike genial, man darf sich nur nicht in die Tasche lügen wenn es um den sportlichen Effekt geht. E-Bike fahren ist halt wie spazieren gehen (bestefalls leichtes nordic walking).
Klar man könnte auch Unterstützung aus machen aber zu 99% wird die an sein, dann lieber ein 2te Rad ohne Motor zulegen wenn man auch ein Rad als Sportgerät will.

downforze
2019-04-10, 08:28:01
Für wenig Geld gibt es für Bosch, Yamaha und Co. Aufsätze (vermutlich einfache Widerstände), die die Sensorik übersteuern. Einbau 1 min. Wer den Aufwand scheut, ist damit am besten bedient. Das Fahrrad fährt dann 50 km/h statt 25 km/h. Akku- und Motorbelastung spielen sicher auch eine Rolle.

Bellspinder
2019-04-10, 08:43:55
Wenn es so einen Speed-Hack-Aufsatz gäbe, den man schnell abmontieren und in die Hosentaschen stecken/wegwerfen kann, wenn die Bullen in Sichtweite sind, würde ich mir auch ein e-bike kaufen.

Solange die Rechtslage dermaßen absurd ist, dass ein S-Ped Fahrrad(!) verkehrsrechtlich genauso behandelt wird wie ein 300PS Motorrad, macht es wenig Sinn für mich. Das ist so dermaßen gaga mit einem 45 km/h Fahrrad auf der Landstraße neben LKWs zu fahren, da muss man schon suizidal sein. Du bist ja nicht nur eine fahrende Zielscheibe sondern atmest auch noch die Abgase von jedem Fahrzeug ein, welches dich überholt. :freak:

Monkey
2019-04-10, 09:58:23
Wenn es so einen Speed-Hack-Aufsatz gäbe, den man schnell abmontieren und in die Hosentaschen stecken/wegwerfen kann, wenn die Bullen in Sichtweite sind, würde ich mir auch ein e-bike kaufen.



Handy entsperren -> Einstellungen zurücksetzen (grüner Kreis) -> Fahrrad abschalten und fertig.

BUG
2019-04-10, 10:23:36
Mein e-Bike (Haibike) hat ne Tastenkombination am Bedienteil zum ein- und ausschalten des Dongels, ein Nachteil der günstigen Aufstecklösung ist halt das km und Geschwindigkeitsanzeige verfälscht werden und man so den Fahrrad-Computer und dessen Funktionen nicht richtig verwenden kann.

Gruß
BUG

Cherry79
2019-04-10, 10:34:07
Das ist so dermaßen gaga mit einem 45 km/h Fahrrad auf der Landstraße neben LKWs zu fahren, da muss man schon suizidal sein. Du bist ja nicht nur eine fahrende Zielscheibe sondern atmest auch noch die Abgase von jedem Fahrzeug ein, welches dich überholt. :freak:
Huh? Ich fahre auch mit dem stinknormalen Fahrrad (Crossbike) auf der Landstraße, wo ist das Problem?
Was mich bei den S-Pedelecs mehr stören würde ist die Versicherungs- und Helmpflicht und vor allem, daß man strenggenommen nichtmal Feld- und Waldwege fahren darf.

BUG
2019-04-10, 11:05:31
Das ist jetzt etwas Grau-Zohne und ich will hier auf nicht zur Straftat aufrufen!Es gibt einige die ihr S-Pedelec normal versichern (das heist erst einmal es gibt eine gültige Haftpflichversicherung für eventuelle Schäden und man ist der Versicherungspflicht nachgekommen etc..), die dann aber ohne Kennzeichen rumfahren (das bleibt einfach zu Hause). Somit fällt das Fahrrad auch nicht auf wenn man es auf dem Rad-Weg bewegt selbes gilt für den Helm wobei ein Rad-Helm jedem zu empfehlen ist! Für den (sehr) unwarscheinlichen Fall man wird erwischt, ist das dann fahren ohne Kennzeichen --> 60,- Euro.

Gruß
BUG

EvilOlive
2019-04-10, 11:18:09
Wenn es so einen Speed-Hack-Aufsatz gäbe, den man schnell abmontieren und in die Hosentaschen stecken/wegwerfen kann, wenn die Bullen in Sichtweite sind, würde ich mir auch ein e-bike kaufen.

Solange die Rechtslage dermaßen absurd ist, dass ein S-Ped Fahrrad(!) verkehrsrechtlich genauso behandelt wird wie ein 300PS Motorrad, macht es wenig Sinn für mich. Das ist so dermaßen gaga mit einem 45 km/h Fahrrad auf der Landstraße neben LKWs zu fahren, da muss man schon suizidal sein. Du bist ja nicht nur eine fahrende Zielscheibe sondern atmest auch noch die Abgase von jedem Fahrzeug ein, welches dich überholt. :freak:


"Es ist total simpel", sagt Martin Doppelbauer, E-Bike-Experte und Professor für Hybridelektrische Fahrzeuge am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), über die Manipulation mittels spezieller Tuning-Kits. "Das sind meist kleine Kästchen mit einer einfachen elektrischen Schaltung, die man zwischen Motor und Magnet einbaut. Dabei wird jeder zweite Impuls unterdrückt, die Motorsteuerung denkt, das Rad fährt 25, dabei sind es 50 km/h." Auch eine Verdreifachung des Tempos auf 75 km/h sei möglich.

Die dafür nötigen Reserven haben E-Bike-Motoren. Ihre Nenndauerleistung ist zwar auf durchschnittliche 250 Watt begrenzt, sie dürfen aber kurzzeitig mehr auf die Welle bringen.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/e-bikes-tuning-weckt-furcht-vor-strengeren-gesetzen-a-1243274.html

maximum
2019-04-10, 11:33:50
Das ist jetzt etwas Grau-Zohne und ich will hier auf nicht zur Straftat aufrufen!Es gibt einige die ihr S-Pedelec normal versichern (das heist erst einmal es gibt eine gültige Haftpflichversicherung für eventuelle Schäden und man ist der Versicherungspflicht nachgekommen etc..), die dann aber ohne Kennzeichen rumfahren (das bleibt einfach zu Hause). Somit fällt das Fahrrad auch nicht auf wenn man es auf dem Rad-Weg bewegt selbes gilt für den Helm wobei ein Rad-Helm jedem zu empfehlen ist! Für den (sehr) unwarscheinlichen Fall man wird erwischt, ist das dann fahren ohne Kennzeichen --> 60,- Euro.

Gruß
BUG


Ich glaube nicht, dass die Versicherung zahlt, wenn man auf einem für das Fahrrad nicht genehmigten Weg fährt und beispielsweise einen teuren Personenschaden verursacht. Von solchen Spielchen würde ich Abstand nehmen, das wiegt einen nur in falscher Sicherheit.

Cherry79
2019-04-10, 11:53:00
Naja, daß man in so einem Fall auf dem Radweg nicht mit 45 km/h durch die ggf. sonst noch vorhandenen Verkehrsteilnehmer fährt sollte jedem einleuchten, oder?
Von daher könnte man das Risiko entsprechend bewerten. Ich schaffe jedenfalls mit einem rein muskelkraftbetriebenen Fahrrad bei entsprechender Strecke auch locker einen Schnitt oberhalb von 25 km/h und wäre durchaus in der Lage, auf nem Radweg mit deutlich über 30 km/h unterwegs zu sein, und habe trotzdem noch keinen "teuren Personenschaden" verursacht.
Aber nachdem ich jetzt mal S-Pedelecs geschaut habe, scheinen die meisten davon doch schon von der ganzen Auslegung her als Straßenfahrzeug gedacht zu sein. Richtig geländegängiges gibts da garnicht so viel? Zumindest habe auf den ersten Blick außer "M1" nichts gefunden.

downforze
2019-04-10, 12:57:35
Handy entsperren -> Einstellungen zurücksetzen (grüner Kreis) -> Fahrrad abschalten und fertig.
Das hört sich nach einer guten Lösung an. Was für ein Fahrrad hast du?

ich sehe das pragmatisch. Als ich als 16-Jähriger unterwegs war, habe ich am Gefälle bis zu 60 km/h erreicht. Diese Beschränkungen auf 25 km/h sind einfach nur unnötig.

Sven77
2019-04-10, 13:01:59
Auf nem Radweg hast du aber mit 60km/h nix mehr zu suchen

Palpatin
2019-04-10, 13:26:58
Auf nem Radweg hast du aber mit 60km/h nix mehr zu suchen
Zummindest nicht in der Stadt bzw Großstadt.

Monkey
2019-04-10, 13:28:30
Das hört sich nach einer guten Lösung an. Was für ein Fahrrad hast du?

ich sehe das pragmatisch. Als ich als 16-Jähriger unterwegs war, habe ich am Gefälle bis zu 60 km/h erreicht. Diese Beschränkungen auf 25 km/h sind einfach nur unnötig.

Das ist ein Specialized Levo Turbo. Bin da aber der selben Meinung wie Sven, imho wirds selbst am 35km/h kriminell auf dem Rad/Gehweg - kommt natürlich auf die Umgebung an aber in der Stadt ist das nicht cool.

BUG
2019-04-10, 13:32:26
Naja, daß man in so einem Fall auf dem Radweg nicht mit 45 km/h durch die ggf. sonst noch vorhandenen Verkehrsteilnehmer fährt sollte jedem einleuchten, oder?Ja sollte man meinen....

Bzgl. S-Pedelec Empfehlung: https://www.chip.de/test/Bulls-E45-Outlaw-S-Pedelec-Praxis-Test_143696678.html
https://www.greenfinder.de/e-bikes/modell/e45-outlaw/

Aber gibt halt auch Leute wo der Verstand mal aussetzt. :frown:

Man muss sich auf dem S-Pedelec auch schon ordentlich anstrengen wenn man wirklich ~45kmh fahren will, 45kmh fährt man nicht aus-versehen einfach so. Berg-ab ist ein anderes Thema, aber da fährt (jedes) Rad halt so schnell wie der Lenker mut hat oder es zulässt.

Gruß
BUG

Cherry79
2019-04-10, 13:33:02
Nur weil ein E-Bike auch noch deutlich über 40 km/h per Motor unterstützt, heißt das doch nicht, daß man ständig in dem Tempo über Radwege heizt?
Oder fahrt ihr auch alle ständig 160+ in der Stadt, nur weil euer Auto so schnell kann?

Sven77
2019-04-10, 13:40:18
Ich fahre mit dem Rennrad ohne Akku auch meistens nicht auf dem Radweg da ich der Meinung bin die Geschwindigkeitsunterschiede sind zu groß

PatkIllA
2019-04-10, 13:42:48
Nur weil ein E-Bike auch noch deutlich über 40 km/h per Motor unterstützt, heißt das doch nicht, daß man ständig in dem Tempo über Radwege heizt?Das ist dann rechtlich kein Fahrrad mehr und darf eh nicht auf den Radweg.
Wobei man 40 doch auch schon auf nem normalen Rennrad. Wenn man gut ist auch über längere Zeit.

looking glass
2019-04-10, 17:31:41
Bringt aber nicht wirklich viel, selbst die Radwege außerhalb der Zentren, die neueren zumindest, selbst die sind nur für 35 Km/h bei Kurvenradien und so ausgelegt.

Tarrgon
2019-04-16, 07:14:39
Hat hier zufällig jemand Erfahrungen mit dem Pendix Nachrüstsatz?
Da wir mit unseren aktuellen Bikes (3 Jahre alt) sehr zufrieden sind aber „immer Rückenwind“ sehr verlockend klingt wollte ich eine Nachrüstlösung zumindest mal in Erwägung ziehen.

dreas
2019-04-17, 09:51:49
kurzes update.
fahrrad xxl hat das fahrrad letztlich doch nicht liefern können, da es ein fehlbestand war und nicht mehr nachbestellt werden kann. ich hätte auch das vorführmodell genommen, allerdings stellte sich an der kasse raus, dass xxl bei jobradverträgen 5% auf den preis aufschlägt (bei reduzierten rädern). das habe ich abgelehnt und bin ohne rad gegangen. insgesamt ein recht unrühmlicher laden!

habe jetzt bei littlejohnbikes das modell 2019 bestellt. allerdings erst ab ende mai lieferbar.

https://www.haibike.com/de/-/media/images/accell/haibikeaccellgroupcom/hires/haibike_my19_sduro_fullseven_lt_60.png?w=+800&hash=7EC5F243AB9B619C205AD2BDA3B08BF2

https://www.littlejohnbikes.de/fahrraeder/elektrofahrzeuge-e-bikes/mtb-e-bike/haibike-sduro-fullseven-lt-60-500wh-275-e-bike-20-gang-slx.html

noid
2019-04-17, 14:33:55
Warum man ein Sport-/Spaßgerät über Jobradveträge kaufen muss ist mir ein Rätsel. Taugt doch null für den Alltag, und den eigentlichen Zweck des Jobrad Angebots.
Kinderräder mit Motor noch mehr. Heute erst gesehen und gedacht ich kotze gleich. Aber jeder wie er meint.

x-force
2019-04-17, 14:49:35
@dreas

man kauft kein ebike ohne rabatt. idr sind die teile gut überteuert.
jobrad macht unter dem strich immer teurer!

das hier ist der beste haibike händler in deutschland:
-> https://www.der-fahrradmister.de/

bist du den yamaha turbodiesel schonmal gefahren?
imo leider die schlechteste leistungsentfaltung im vergleich zu bosch und shimano.

nochmal ein paar gedanken zu deinem 2019 modell:
die felgen und laufräder sind lowest end.
evo snakeskin reifen werden schon seit einiger zeit nicht mehr neu verkauft. der nachfolger heißt addix
2fach umwerfer ist absoluter quatsch am ebike(mtb).
xlc sattelstütze ist lowest end.
kasette und schaltung sind auch kein highlight, der rest ist brauchbar.

dreas
2019-04-17, 15:26:27
Warum man ein Sport-/Spaßgerät über Jobradveträge kaufen muss ist mir ein Rätsel. Taugt doch null für den Alltag, und den eigentlichen Zweck des Jobrad Angebots.
Kinderräder mit Motor noch mehr. Heute erst gesehen und gedacht ich kotze gleich. Aber jeder wie er meint.
muss man nicht aber man spart halt 30% und bekommt ne versicherung vom ag oben drauf. ist für mich nur eine günstiges geschäft. jobrad ist mir wurscht.


man kauft kein ebike ohne rabatt. idr sind die teile gut überteuert.
jobrad macht unter dem strich immer teurer!
ist mir klar, aber zum sale will ich nich warten und ein altes modell auch nicht.
hatte einen händler hier der mir ein altes giant günstig angeboten hat. ebenfalls per jobrad. so hoch ist dir provision dort auch nicht.


das hier ist der beste haibike händler in deutschland:
-> https://www.der-fahrradmister.de/
kenn ich, ist aber nur online und bietet kein jobrad an.
bei nem ebike würde ich aber nie online kaufen weil garantie und service einfach zu wichtig sind.


bist du den yamaha turbodiesel schonmal gefahren?
imo leider die schlechteste leistungsentfaltung im vergleich zu bosch und shimano.
ich bin beide yamahas einen brose s und einen bosch gefahren. ich mag die sanfte art von yamaha und die damit hohe reichweite.
einen brose hätte ich noch lieber genommen da hat mir aber das aktuelle bulls nich zugesagt.


nochmal ein paar gedanken zu deinem 2019 modell:
die felgen und laufräder sind lowest end.
evo snakeskin reifen werden schon seit einiger zeit nicht mehr neu verkauft. der nachfolger heißt addix
2fach umwerfer ist absoluter quatsch am ebike(mtb).
xlc sattelstütze ist lowest end.
kasette und schaltung sind auch kein highlight, der rest ist brauchbar.

hab die felgen gesehen und denke sie reichen aus. soo schlimm werden die hoffentlich nicht sein.
die reifen habe ich nicht verglichen, das profil hat mi aber zugesagt.
den 2 fach umwerfer wollte ich unbedingt um auch bei schnelleren abfahrten noch genug spreizung zu haben.
bin mehrere mit 11 gängen gefahren und war nicht zufrieden. gewichtsmässig auch nicht relevant.
sattelstütze tut was sie soll und ist remote bedienbar. reicht mir.
schaltung ist leider keine xt mehr wie in 2018 aber die neueren slx sollen da inzwischen auch ran reichen.

x-force
2019-04-17, 15:32:37
kenn ich, ist aber nur online und bietet kein jobrad an.
bei nem ebike würde ich aber nie online kaufen weil garantie und service einfach zu wichtig sind.

der hat ein ganz normales ladengeschäft. wir sind durch die halbe republik gefahren, weil sein rabatt so pervers war. service am fahrrad ist extrem einfach, wer einen pc zusammenbauen kann, schafft es auch das fahrrad zu warten.

dreas
2019-04-17, 15:39:02
der hat ein ganz normales ladengeschäft. wir sind durch die halbe republik gefahren, weil sein rabatt so pervers war. service am fahrrad ist extrem einfach, wer einen pc zusammenbauen kann, schafft es auch das fahrrad zu warten.

wenn ich barzahler wäre, würde ich das in betracht ziehen. so kommen wir aber leider nich zusammen. er hat schon knallerpreise.

Sven77
2019-04-17, 15:42:57
Warum man ein Sport-/Spaßgerät über Jobradveträge kaufen muss ist mir ein Rätsel. Taugt doch null für den Alltag, und den eigentlichen Zweck des Jobrad Angebots.
Kinderräder mit Motor noch mehr. Heute erst gesehen und gedacht ich kotze gleich. Aber jeder wie er meint.

30% billiger ein Argument?

Hamster
2019-04-17, 15:53:11
bist du den yamaha turbodiesel schonmal gefahren?
imo leider die schlechteste leistungsentfaltung im vergleich zu bosch und shimano.


Die heißen nicht wirklich Turbodiesel? :lol: :ugly:

x-force
2019-04-17, 16:07:06
nein :D

aber das diagramm sollte erklären, was ich meine:
https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?attachments/motorenvergleich_kl-kopie-jpg.136570/

mir ist klar, daß yamaha mittlerweile eine weitere ausbaustufe hat, die die probleme abmildern soll, imo wurde das problem aber nur gemindert und nicht ausgemerzt.
leider gibt es kein aktuelleres diagramm.

dreas
2019-04-17, 17:18:34
dazu muss man aber sagen, die wenigsten schaffen überhaupt eine frequenz von mehr als 80/90 umdrehungen pro minute.

erlgrey
2019-04-17, 17:55:15
die meisten e-biker jedenfalls nicht, stimmt.

BUG
2019-04-17, 18:00:28
Ja sehe ich auch so, dem Yamaha geht oben rum etwas die Puste aus, hat aber einen starken Antritt. imho sehr gut abgestimmt für Mountenbikes und deren Einsatzzweck. Aber so ab ~80rpm limitiert dann halt auch die menschliche Trittfrequenz (bei mir auf jedenfall) und man benötigt das höhere Drehmoment mit steigender Drehzahl kaum noch. Ein Vorteil des Yamaha ist/war z.B. auch noch die Möglichkeit eines zweites Kettenblatts bzw. den problemlosen tausch gegen ein kleineres oder größeres Blatt oder geht das inzwischen auch bei den Bosch? Gegenüber den schon etwas älteren Bosch Performance ist der Yamaha (auch die alte Generation) etwas robuster aufgebaut (Zahnräder), dass sollte sich aber ab dem Modell-Jahr 2018 wieder ausgeglichen haben.

Edit: Ein weiterer (sehr) kleiner Votreil ist ggf noch wenn mal der Akku leer ist, der Yamaha tritt sich deutlich leichter ohne Unterstütztung.

Gruß
BUG

Sven77
2019-04-17, 18:04:24
dazu muss man aber sagen, die wenigsten schaffen überhaupt eine frequenz von mehr als 80/90 umdrehungen pro minute.
Wat :ugly:

BUG
2019-04-17, 18:16:03
Echt jetzt, deine Boardcomputer Werte will ich mal sehen. :smile: Bei 90 rpm fühle ich mich wie ein Hamster im Laufrad. Das geht vielleicht mal für einen kurzen Moment (paar ~100 Meter, ggf auch leicht abschüssig) aber kann mir irgendwie nicht vorstellen wie man das auf der geraden über paar km schafft. :freak:

Gruß
BUG

Cherry79
2019-04-17, 18:48:26
90-100 rpm ist die ideale Trittfrequenz für Grundlagen-Ausdauertraining (Kreislauf, Lunge), und um viele km mit lockeren Beinen fahren zu können.
Ich krieg immer die Krise, wenn ich die Leute da draußen mit dickem Gang und 50 - 60 rpm rumeiern sehe...

Lethargica
2019-04-17, 18:58:01
Klar schafft man das, machen aber die Wenigsten. Gerade die „typische“ e-bike Klientel ist wohl meist mit ner 60er Frequenz und niedriger unterwegs. Daher macht die Auslegung des Yamaha Antriebs ja durchaus Sinn.

@ Cherry
Mal einem Jan Ullrich zugesehen? ;)

BUG
2019-04-17, 19:05:14
Mag als Semi-Rad-Sportler so sein, aber zu dieser Gruppe zähle ich mich auch nicht. :smile: Meine ausdauer Trittfrequenz liegt zwischen 70-80 rpm wenn ich meine Geschwindigkeit halten möchte, mal kurz schneller ist auch kein Problem aber über 80 rpm kann ich dauerhaft nicht halten. Bin aber auch nur ein schönwetter Fahrer der das e-Bike als kleinen ausgleich nutzt, aber vielleicht auch nur eine Trainings-Sache. Bin auch oft im unbefestigten und hügeligen Gelände unterwegs. :smile:

https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/attachment.php?attachmentid=66302&d=1555521858

Gruß
BUG

x-force
2019-04-17, 19:22:28
dazu muss man aber sagen, die wenigsten schaffen überhaupt eine frequenz von mehr als 80/90 umdrehungen pro minute.

bitte?
sicherlich fährt man nicht durchgehend auf 120u/min, aber kurzzeitig sollte das jeder schaffen, der noch nicht komplett eingerostet ist.
darum merkt man das turbodiesel-artige ja auch sofort beim kurzen sprint.

dosierbarkeit ist im gelände sehr wichtig. was bringt mir das bulligste drehmoment, wenn dafür die traktion und dosierbarkeit nicht mehr gegeben ist? die anspruchsvollen stücke fährt man eh im stehen und da fällt es einem immer schwerer die beinkraft zu dosieren als im sitzen.

dreas
2019-04-17, 19:34:03
bitte?
sicherlich fährt man nicht durchgehend auf 120u/min, aber kurzzeitig sollte das jeder schaffen, der noch nicht komplett eingerostet ist.


das meinte ich.

BUG
2019-04-17, 19:51:19
dosierbarkeit ist im gelände sehr wichtig. was bringt mir das bulligste drehmoment, wenn dafür die traktion und dosierbarkeit nicht mehr gegeben ist? die anspruchsvollen stücke fährt man eh im stehen und da fällt es einem immer schwerer die beinkraft zu dosieren als im sitzen.Muss zugeben, ich sitze überwiegend auf dem e-bike auch wenn es mal steil berg-auf geht (der Yamaha hat ja genug kraft und die lässt sich imho auch sehr gut dosieren) und stehe selten. Ich stelle mich meist nur in unbefestigtem Gerlände, z.B. wenn es mal steil Berg-ab geht um mein Schwerpunkt weiter nach hinten zu verlagern etc...

Edit: oder wenn mir der Hintern vom sitzen weh tut. :lol:

Gruß
BUG

downforze
2019-04-18, 09:09:42
Du bist 76 km/h mit einem Fahrrad gefahren... . Die Durhschnittsgeschwindigkeit finde ich auch beachtlich mit der Topographie.

Palpatin
2019-04-18, 09:26:16
Wiso beachtlich ? Mit dem E-Bike erreicht man am Berg natürilch wesentlich leichter hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten als in der Ebene. In der Ebene ist bei 25kmh Schluss, den Berg fährt man mit 25kmh rauf und mit 80kmh runter.....

BUG
2019-04-18, 09:53:05
Mein e-Bike ist offen, in der Ebene fahr ich je nach untstützungs-stufe (und wenn es die Situation gefahrlos zulässt) zwischen 32 und 38 km/h, selten über 40 (Trittfrequenz). Bergauf so zwischen 20 und 25 km/h wenn es steil wird auch nur noch 12 bis 17 km/h selten langsamer als 10. Die 76 steil berg-ab ist aber schon Geisteskrank, ist aber nur ein (sehr) kurzes Stück, gut asphaltiert, wenig befahren und recht gut einsehbar.

Gruß
BUG

PatkIllA
2019-04-18, 10:02:06
Du bist 76 km/h mit einem Fahrrad gefahren... . Ich bin schon bei 90km/h von anderen Fahrradfahrern überholt worden.

downforze
2019-04-18, 10:06:53
90 km/h schaffe ich gerade so mit meinem LRP Twister Extreme. Und das auf einem Fahrrad?
Meine Spitzengeschwindigkeit betrug mal 58 km/h vor 19 Jahren. Damit fand ich mich schon cool.

PatkIllA
2019-04-18, 10:09:29
90 km/h schaffe ich gerade so mit meinem LRP Twister Extreme. Und das auf einem Fahrrad?
Meine Spitzengeschwindigkeit betrug mal 58 km/h vor 19 Jahren. Damit fand ich mich schon cool.
In den Alpen beim Ötztaler. Da fahren auch welche mit bis zu 120km/h

dreas
2019-04-18, 10:13:24
witzig finde ich ja in dem zusammenhang das die eu es wieder nicht hinbekommen hat eine eu weite ebike regelung zu finden. gerade unter dem versicherungsaspekt sicherlich wünschenswert.

so kommt es das deutschland die klasse von s pedelecs hat mit kennzeichen und allem pipapo und in dänemark oder italien nichts dergleichen existiert. dort darf jeder ebike fahren und geschwindigkeitsdrosseln gibt es dort auch nicht.

das führt zu der absurden situation das ebiker dieser länder ihr rad in deutschland gar nicht einsetzen dürften.

Sven77
2019-04-18, 10:14:00
Also 70km/h ist mit dem Rennrad ja nix besonderes, wenn man die Arschbacken zusammenkneift und auf freie Fahrt betet sind auch 90km/h kein Problem mit der entsprechenden Steigung.
120km/h musst aber schon aerodynamisch optimiert und fett sein ;D

dreas
2019-04-18, 10:16:43
https://www.tandemclub.de/uploads/pics/Satteldicke_2_foto_klein.jpg

Sven77
2019-04-18, 10:17:38
Bierbauch gibt aerodynamischen Vorteil, Tropfenform ftw

dreas
2019-04-18, 10:18:46
deshalb ja der zierliche rucksack^^

Palpatin
2019-04-18, 10:53:48
In den Alpen beim Ötztaler. Da fahren auch welche mit bis zu 120km/h
Das ist schon ziemlich heftig für nen Jedermann, der Tour de France Rekord liegt ja bei 130km/h.
Selbst war ich mit dem Rennrad noch nie schneller als 99km/h, oder mein Tacho geht nicht dreistellig :freak:

downforze
2019-04-18, 12:29:47
witzig finde ich ja in dem zusammenhang das die eu es wieder nicht hinbekommen hat eine eu weite ebike regelung zu finden. gerade unter dem versicherungsaspekt sicherlich wünschenswert.

so kommt es das deutschland die klasse von s pedelecs hat mit kennzeichen und allem pipapo und in dänemark oder italien nichts dergleichen existiert. dort darf jeder ebike fahren und geschwindigkeitsdrosseln gibt es dort auch nicht.

das führt zu der absurden situation das ebiker dieser länder ihr rad in deutschland gar nicht einsetzen dürften.
Verkehr und Infrastruktur ist glaube ich geteilte Verantwortung zwischen EU und Ländern.
Wir haben ja nach wie vor nicht die Möglichkeit mit Führerscheinklasse B 125ccm Motorräder zu fahren, so wie es die EU vorschlägt. In vielen anderen Ländern geht das.

dreas
2019-04-18, 12:32:52
Verkehr und Infrastruktur ist glaube ich geteilte Verantwortung zwischen EU und Ländern.
Wir haben ja nach wie vor nicht die Möglichkeit mit Führerscheinklasse B 125ccm Motorräder zu fahren, so wie es die EU vorschlägt. In vielen anderen Ländern geht das.

ist mir schon klar, naja hauptsache die gurke ist gerade und es gibt uploadfilter.:freak:

dreas
2019-05-06, 09:24:42
ich hab am freitag mein rad übernommen. sollte eigentlich erst anfang juni lieferbar sein ist aber jetzt doch eher geworden. samstag hatte ich keine zeit aber gestern bin ich die erste testrunde gedreht. dämpfer muss ich noch ein wenig justieren, sind gefühlt noch zu hart bzw der losbrechmoment ist noch zu spät. der hebel für die sattelstütze liegt zu nahe an der schaltung, was fehlbedienungen verursacht. der motor surrt schön leise vor sich hin und ich habe mich gleich wohl gefühlt.

https://s18.directupload.net/images/190506/gryu3bwi.jpg

bisher sehr zufrieden.

f10
2019-05-06, 09:48:33
In den Alpen beim Ötztaler. Da fahren auch welche mit bis zu 120km/hLebensmüde. Meine Höchstgeschwindigkeit war mal 80 die Autobahn runter: Da wurde die A17 vor der Fertigstellung für den Radverkehr freigegeben und man konnte von der tschechischen Grenze quasi 20 km ins Inland Bergab fahren. Aber eine kleine Windböhe und man schwingt unfreiwillig mal 2..5 Meter nach rechts oder links. Würde ich nie wieder machen. Die Inliner die da die Autobahn runter sind... ohne Worte.

Knuddelbearli
2019-05-06, 20:25:31
https://www.tandemclub.de/uploads/pics/Satteldicke_2_foto_klein.jpg


Schön das sich das Internet mal wieder über einen dicken lustig macht der Sport betreibt ...

Fusion_Power
2019-05-06, 21:11:37
ich hab am freitag mein rad übernommen. sollte eigentlich erst anfang juni lieferbar sein ist aber jetzt doch eher geworden. samstag hatte ich keine zeit aber gestern bin ich die erste testrunde gedreht. dämpfer muss ich noch ein wenig justieren, sind gefühlt noch zu hart bzw der losbrechmoment ist noch zu spät. der hebel für die sattelstütze liegt zu nahe an der schaltung, was fehlbedienungen verursacht. der motor surrt schön leise vor sich hin und ich habe mich gleich wohl gefühlt.

https://s18.directupload.net/images/190506/gryu3bwi.jpg

bisher sehr zufrieden.

Das hat ja gar keine Beleuchtung. Und keine Schutzbleche! Nachher willste das sicher noch beim TÜV anmelden, genau wie die Würstchenblinkanlage! ;)

BeetleatWar1977
2019-05-06, 21:34:24
Das hat ja gar keine Beleuchtung. Und keine Schutzbleche! Nachher willste das sicher noch beim TÜV anmelden, genau wie die Würstchenblinkanlage! ;)
Schutzbleche? müssen nicht sein:D Aber Lichtanlage muss ran!

dreas
2019-05-06, 21:39:01
beim licht wird derzeit der markt sondiert^^

x-force
2019-05-06, 23:18:56
wenn es hell sein soll und du kein vermögen für lupine oder supernova ausgeben willst, oder alternativ irgendeinen chinaimport verbauen möchtest, ist busch+müller IQ-X E mit 150lux für ~90 euro das beste angebot.

dreas
2019-06-05, 15:23:08
kurzer zwischenbericht:

ich habe nun die einfahrphase hinter mir und bin sehr zufrieden. es spielt faktisch keine rolle mehr durch welches gelände man fährt und ob gegenwind herrscht oder nicht. das erleichtert die entscheidung wann man wie und wohin fahren möchte.

meine hausstrecke am elberadweg habe ich früher bei stärkerem wind eher nicht befahren, um mir die quälerei der rückrunde zu ersparen. das ist mit dem ebike völlig wurscht.
schön auch wie man bei voller strecke einfach auf wiese oder gelände ausweichen kann.
das bringt flexibilität und sicherheit.

die fahreigenschaften sind über jeden zweifel erhaben, stabilität sowie feder/dämpferfunktionen sind super. hier habe ich für mich inzwischen ein entsprechendes setup gefunden. die schaltung läuft allerdings noch nicht so präzise wie sie soll. gangwechsel; gerade auf die beiden höchsten gänge; und der umwerfer auf die größere übersetzung funktionieren manchmal zu stark verzögert bzw. müssen erneut getriggert werden. das werde ich bei der ersten durchsicht noch abstellen lassen. ansonsten schleift die scheibenbremse bzw. die klötzer ab und an ein wenig.

auf strecken mit wenig höhenmetern komme ich laut anzeige locker 100km weit, bei im schnitt der mittleren unterstützungsstufe. geschwindigkeiten über 25kmh sind ebenfalls vergleichsweise sanft erzielbar, ohne das die dann fehlende elektrische unterstützung zu stark bremst. der motor ist wenig bis unhörbar und das system tut unspektakulär seinen dienst.

von der sportlichen seite kann ich sagen, dass sich meine reichweite bei etwa gleicher körperlicher belastung erhöht hat ohne an trainingseffekt einzubüsen. meine oberschenkel sind nach einer runde ähnlich aufgepumpt wie früher mit dem non-ebike. ist also weniger ein moped wie immer von unwissenden gemeint wird.

für mich hat sich das ebike somit gelohnt.

Roadrunner3000
2019-06-05, 15:33:44
Pumpeffekt ist das eine.
Aber es nimmt dir doch auch so ein bißchen die Herausforderung.
Ich bin eher der Typ, der sich über den Erfolg freut, trotz Wind den Elberadweg genommen zu haben (um bei deinem Beispiel zu bleiben).

insane in the membrane
2019-06-05, 15:42:05
Wer das Fahrrad als reines Sportinstrument sieht und nutzt, kauft sich doch auch kein Einkaufsrad und beschwert sich dann über das Körbchen. Warum kommt die Frage beim E-Bike plötzlich aus? Oder beschwert sich das Ego, wenn Schmalhans im Sakko jetzt auch noch auf dem Radweg überholt?

Roadrunner3000
2019-06-05, 16:04:33
Nö. Und ich hätte wohl auch kein Problem damit, wenn mich deine Mutter dabei überholt.
;)

Hab aber auch keine Ahnung, was der Einwand soll.
Er bezog sich doch auf "Hausstrecke", d.h. Freizeitgestaltung/Sport. Also alles prima.
Und da sucht man (bzw tue ich das) doch auch noch so ein bißchen die persönliche Herausforderung.

Arbeitsweg, nicht schwitzen wollen, etc... alles i.O.
War aber gerade nicht Thema. ;)

x-force
2019-06-05, 16:22:13
Er bezog sich doch auf "Hausstrecke", d.h. Freizeitgestaltung/Sport. Also alles prima.
Und da sucht man (bzw tue ich das) doch auch noch so ein bißchen die persönliche Herausforderung.


und wo ist das problem?

-fährst du ohne unterstützung, dann hast du mehr training
-fährst du mit unterstützung, dann fährst du einfach eine höhere geschwindigkeit und hast das gleiche training

es leuchtet mir bis heute nicht ein, warum eine einstellbare und abschaltbare unterstützung den sportlichen aspekt beeinflussen sollte.
motor doping im radsport schonmal gehört?

zusätzlich hast du beim e-mtb extra oberkörper training. klingt lustig ist im gelände aber wirklich so :)

Lethargica
2019-06-05, 16:55:54
KA wie das im Gelände ist, auf der Straße (flach) ist der Trainingseffekt bei max. 25km/h aber nahezu 0, da dies ja selbst ohne Motorunterstützung nichts mit Sport zu tun hat. Interessant wäre das (natürlich entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt) wenn die Motoren (legal) unabhängig der Geschwindigkeit mit 250W unterstützen dürften, was dann auch mal dauerhaft min. 45-50km/h entsprechen würde.

PS. Schon klar dass es s-pedelecs gibt, aber das ist ja wieder ne ander Nummer.

Blackpitty
2019-06-05, 17:10:16
KA wie das im Gelände ist, auf der Straße (flach) ist der Trainingseffekt bei max. 25km/h aber nahezu 0, da dies ja selbst ohne Motorunterstützung nichts mit Sport zu tun hat. Interessant wäre das (natürlich entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt) wenn die Motoren (legal) unabhängig der Geschwindigkeit mit 250W unterstützen dürften, was dann auch mal dauerhaft min. 45-50km/h entsprechen würde.

PS. Schon klar dass es s-pedelecs gibt, aber das ist ja wieder ne ander Nummer.

ich weis ja nicht auf welches Rad du dich beziehst, aber 25kmh mit einem Fully mit ordentlichen Reifen gerade aus auf dem Radweg macht selbst als nicht EBike schon kaum Spaß und strengt an.

Ich feier mein EMTB extrem, kein anderes Hobbygerät hat mir so eine positive schöne Veränderung gebracht.
Ich bin jetzt 25Jahre Biobike MTB gefahren(früher auch Rennen und im Verein)

Da ich mich gesundheitlich nicht so extrem anstrengen kann und vorher nur mit dem nicht EBike Fully 20, max 30km Touren möglich waren mit max 400 Höhenmeter und ich immer weiter fahren wollte, aber nicht konnte, kann ich jetzt 60-90km und 1200 bis 1500 Höhenmeter fahren in einer Runde und mir geht es super gut

Muskelzuwachs ist mir egal, wichtig für die Gesundheit ist Kreislaufbewegung und die ist bei 60km besser als bei 20

Dazu bin ich länger draußen, fahre viel öfter, da man auch nach der Arbeit mal noch kurz die Berge rauf und runter flitzen kann was ich vorher nur am Wochenende machte und es belastet die Gelenke weniger, da man mehr mit Drehzahl statt drücken wie ein Ochse fährt

Unyu
2019-06-05, 17:39:05
Mit hoher Trittfrequenz kann man auch ohne fahren. Braucht nur eine ordentliche Übersetzung.

Nunja für mich haben E Bikes den Effekt das ich wesentlich weniger fahre. Ist unangenehm wenn die Vorbeirauschen.

Blackpitty
2019-06-05, 20:21:48
Mit hoher Trittfrequenz kann man auch ohne fahren. Braucht nur eine ordentliche Übersetzung.

Nunja für mich haben E Bikes den Effekt das ich wesentlich weniger fahre. Ist unangenehm wenn die Vorbeirauschen.

du fährst weniger Fahrrad weil dich ebikes überholen?

ich dachte man fährt für sich und nicht für andere oder lässt du deinen z.B. Audi auch in der Garage weil dich ein Porsche überholt?

außer bergauf ist man mit dem Ebike eh nicht schneller sofern man keine Oma ist die 10kmh auf dem Radweg fährt.

somit gibts auch 0 Probleme

Joe
2019-06-08, 15:23:09
Bei mir ist jetzt auch so weit.
Nächsten Monat wird ein E Bike gekauft. Leider hab ich das Gefühl nur ziemlich schwer Infos zusammen suchen zu können. Der ganze Journalismus ist irgendwie überfüllt mit "Bros" und "Kraft durch Glaube!" Charakteren... :rolleyes:

Könnt Ihr mir vielleicht paar Tips geben, wo man anfangen kann sich einzulesen, damit man nicht völlig in der Opferrolle beim Händler auftaucht?

x-force
2019-06-08, 15:35:00
https://www.mtb-news.de/
https://enduro-mtb.com/

youtube:
gmbn
embn

Blackpitty
2019-06-08, 16:01:05
einfach im Emtb Forum oder Pedelekforum, da gibts tausende Infos Themen und co

allerdings solltest du damut es einfacher anfangen auszuschließen

sprich, Hardtail oder Fully, wo will ich fahren, wie viel will ich ausgeben dann im Laden die Hand voll an verschiedenen Motoren testen(Bikeunabhängig) und dazu ggf. ob Shimano oder Sram besser gefällt und dann kannst du wenn du weist welcher Motor in Frage kommt mit den anderen Infos schauen welcher Hersteller für dich das beste Angebot hat

sonst wird das nie was

Joe
2019-06-08, 16:16:47
Wird ziemlich sicher so ein Gravel Bike werden. Preislich gibts eigentlich kein Limit. Das Alpenchallenge AMP von BMC gefällt mir sehr gut vom Design her.
Wenn es mich wirklich noch mal so richtig krass Packt, dass ich jedes WE aufn Berg muss, kauf ich mir einfach noch ein zweites :tongue:

Meine Hausstrecken - also wirklich vor der Tür - sind halt sone Mischung aus Asphalt, Kies und Waldwege mit paar Wurzeln.
Mit meinem Fully hatte ich eigentlich 95% der Zeit beide Dämpfer gelocked. Entsprechend seh ich keinerlei Bedarf für Dämpfer.
Aushalten sollte es halt trotzdem einiges. Außerdem bin ich natürlich grad mal wieder 20kg zu schwer :|

Joe
2019-06-09, 15:27:00
So,
nach einiger Recherche hab ich jetzt fürs Erste meine Liste an Bikes.
Der Plan ist alle mal Probe zu fahren und dann einfach das Teil zu kaufen, was sich am Besten anfühlt. Speziell will ich mir die Bosch CX, Shimano 8000, Yamaha PW-X und Brose S testen. Außerdem bin ich mir nicht sicher ob eine Di2 Schaltung den Aufpreis wirklich wert ist.

Aktuelle Liste ist:
BMC Alpenchallenge AMP Cross
Haibike Sduro Cross
Stevens E-8X
Focus Jarifa 2


Vorschläge für Ergänzungen?

xiao didi *
2019-06-09, 15:41:26
KTM Flite (https://www.ktm-bikes.at/ktm-bike/macina-flite-11-cx5.html) (Headshock Feder ist nur leider Mist)
Centurion Gravel Z4000 (https://www.centurion.de/en/bike/2019/overdrive-carbon-gravel-z4000-497) (mit Fazua Antriebseinheit: leicht, aber auch nur für schwache Unterstützung gedacht)

BUG
2019-06-09, 16:43:55
Vorschläge für Ergänzungen?

Haibike Sduro Cross :up:

optional: https://www.bulls.de/kategorie/ebikes/emountainbikes.html

Gruß
BUG

Unyu
2019-06-09, 18:59:49
du fährst weniger Fahrrad weil dich ebikes überholen?

Es demotiviert. Beim Wandern gibt es noch keinen Motor. Macht mir daher mehr Spass zu Fuss den Berg hoch zu laufen. Wenn mich da Jemand überholt weiss ich der ist gut drauf. Sicher geht es auch wenig um des Überholens Willen. Es macht Spass keuchend am Berg andere deutlich zu überholen.

Bergauf macht das E-Bike mehr als du denkst. Wenn man von idealer Piste absieht. Das E-Bike kann fettere Reifen haben. Gewicht vom Bike ist zweitrangig.

Geschick vom Fahrer wird durch den Motor ausgeglichen. Ich sehe doch wo die lang fahren. Mit meinem leichten Hardtail komm ich da nie hoch.

x-force
2019-06-09, 20:02:00
ich fahr auch kein auto mehr, weil mich letztens ein veyron überholt hat... aber was solls, nun hab ich mehr zeit zum haten und zu fuß laufen. aber nein, es gibts ja diese rollschuhe mit denen man schneller laufen kann ;)

Fragman
2019-06-09, 20:11:34
Das mit den eBikes wird immer verrückter hier.
Wenn ich 20jährige sehe, denk ich mir "Warum brauchst Du einen Motor?"
Bei Dicken denk ich mir "Gerade Du solltest keinen Motor haben"
Bei alten Leuten seh ich das irgendwie noch ein, aber ansonsten ist das doch Resourcenverschwendung. Warum ich das schreibe? Weil es jetzt auch Rennräder mit e-Antrieb gibt. Da hört es dann irgendwie auf... :freak:

Joe
2019-06-09, 20:19:07
Schau Dir mal das an, hab ich gestern beim Stöbern gefunden.

ED0m3CbRLcI

Der_Korken
2019-06-09, 20:19:23
Es demotiviert.

Du musst dir einfach sagen, dass es dich aufm Fahrrad auch nicht stört, wenn du von einem Auto überholt wirst. Ich finde es eher erbauend, wenn jemand trotz Motor unterm Hintern kaum an mir vorbeikommt (bin aber auch kein Mountainbiker).

Weil es jetzt auch Rennräder mit e-Antrieb gibt. Da hört es dann irgendwie auf... :freak:

OK ... :hammer:

Demnächst gibt es wohl Hantelbänke mit Elektromotor, der einem hilft die Gewichte hochzuziehen. Dann schaff sogar ich 100kg

wenn der Motor davon 80kg ohne mich stemmt

Fragman
2019-06-09, 20:35:49
Schau Dir mal das an, hab ich gestern beim Stöbern gefunden.

https://youtu.be/ED0m3CbRLcI

Das sind sicher Spezialfälle.
Wenn die da 2 mal den Berg wieder hoch müssen, haben sie die Nase voll.
Wenn du mit einem eBike mit derselben Energie 3 mal hoch kannst, oder 4 mal, macht das schon Sinn.

Joe
2019-06-09, 21:43:19
Ich denk mir halt auch: Warum soll ich jetzt verzichten müssen, weil ich nicht so Fit bin?

Ich wohn in den Alpen. Alle schönen Routen haben signifikant Höhenmeter drin hier. Wie viel Prozent der Bevölkerung sind so Fit, dass Sie 800 Höhenmeter in ner Stunde hochradeln können und dabei auch noch Ihre Umgebung genießen können? Vielleicht 5%?
Abgesehen davon kann ich mit einem e Bike dann länger draußen bleiben, mein Radius vergrößert sich immens. Ich kann Problemlos mit 3-4 Bier um 23:00 Uhr noch 20km vom Biergarten heimradeln. Ich kann im Biergarten sitzen bleiben, wohl wissend, dass der Heimweg dann ganz entspannt wird.

Lethargica
2019-06-09, 21:52:07
Schlussendlich muss ja jeder für sich selbst wissen, warum er Fahrrad fahren will.

Bei mir sprechen halt alle Gründe warum ich Fahrrad fahre gegen ein e-bike.

1. Ich will aktiv Sport machen, die Anstrengung ist nichts wogegen man etwas tun muss, sondern was ich aktiv suche. Ich fahre jetzt nicht volle Lotte, aber ein 30er Schnitt sollte es schon sein.
2. Ich spare Geld. (Mein Pendlerrad hat mich ganze 50€ gekostet, mein gebrauchtes "Wochenend-RR" 300€)
3. Tatsächlich der Umweltgedanke. Ich Öko :uup:

@ Blackpitty
Ich fahre natürlich kein Fully, wüsste auch nicht, welchen Sinn das bei Asphalt und befestigten Feldwegen machen sollte. Ich fahre ja auch nicht mit ner G-Klasse auf der Rennstrecke, selbst wenn AMG drauf steht ;)

Joe
2019-06-09, 23:38:29
1. Ich will aktiv Sport machen, die Anstrengung ist nichts wogegen man etwas tun muss, sondern was ich aktiv suche.

Beim E-Bike spricht doch nichts dagegen. Wenn Du gerne am Berg unterwegs bist fährst genau so mit 140 Puls den Berg hoch nur halt mit 25km/h anstelle von 5km/h.
Ist zwar noch nicht am Markt aber denk ich auch nur ne Frage der Zeit bis Du deinen Motor mit Pulsmesser koppeln kannst, damit Du immer schön deinem Trainingsplan genau folgen kannst.


3. Tatsächlich der Umweltgedanke. Ich Öko :uup:


Klar hat ein normales Rad eine bessere Umweltbilanz als ein E-Bike aber mal ehrlich: Wenn E-Bikes 1000km Autofahrten sparen, können die wahrscheinlich 100.000km dafür E-Bike fahren und haben immer noch eine wesentlich bessere Umweltbilanz. Vom Umweltgedanken her ist der wichtige Schritt erst mal vom Auto weg. Das Umwelt Optimum ist zu Fuß und ob es dann ein Bike oder E-Bike ist, spielt MMN nur eine extrem kleine Rolle. Immer noch WEIT besser als ein Auto, Motorrad, Roller oder auch als ein EV.

Blackpitty
2019-06-10, 09:06:18
Hier werden halt wieder einige Sachen sinnlos vermischt.

Wer Krafttraining auf dem Bike vor hat und die Bestätigung braucht dass er selbst auf den Berg hochgefahren ist der braucht auch kein EBike

Wobei.. mit ausgeschaltetem Motor und 22kg das Training viel besser wäre


Wenn man allerdings keine direkte Absicht hat was Training angeht, es einem egal ist ob man nur aus Muskelkraft den Berg hoch gefahren ist und einfach draußen sein will und die Natur genießen, Kreislauf/Bewegung usw. und nur aus Spaß unterwegs ist, für den ist ein EBike Gold Wert

es ist zum Erkunden der Umgebung so extrem entspannt.

Ist man nur mit dem Biobike unterwegs und ich sag jetzt mal seinem inneren Akku als Person, fährt man gern eine Strecke wo man weis dass ich die heute mit meinem Wohlbefinden auch schaffe oder suche mir danach eine Tour aus

Beim EBike kann ich planlos einfach losfahren und gucken was der Tag so bringt, da ist es auch egal wenn man mal wo langfährt z.B. bergab und nicht weiter kommt und wieder zurück muss was beim nicht EBike dann eben von der eigenen Tagesleistung wieder abgeht

Mit dem EBike hat man eben gerade in dem Punkt Bergauf fahren was den meisten normalen Radfahrern ohne Wettkampf und Muskeltrainingbedarf keinen Spaß macht extrem viel Spaß, da es geiler ist als auf der Ebene zu fahren.

Vorallem im MTB Bereich schmale Singletrails bergauf fahren macht genau so viel Spaß oder sogar mehr wie bergab

Und was nicht zu vergessen ist... Für Leute die einfach nur gern bergab fahren und z.B. nach der Arbeit in 1 oder 2 Stunden nur eine Spaßabfahrt haben weil die Restzeit fürs 1x hoch strampeln drauf geht können in der selben Zeit mit dem EBike 3x bergab fahren und haben bergauf zusätzlich noch Spaß

Somit ist das EBike das perfekte Allroundgerät, es vermittelt extrem viel mehr Spaß in der gleichen Zeit, kann ausgeschaltet oder mit geringerer Unterstützung den gleichen oder besseren Trainingseffekt wie ein Biobike bieten

Aber das muss jeder selbst entscheiden. Die meisten die EBikes schlecht reden haben noch nie eines richtig gefahren und plappern nur irgendwelchen Affen nach

Der Rest braucht halt fürs Ego das "ich hab alles mit Muskelkraft gemacht" was für mich auch voll ok ist

foobi
2019-06-10, 16:43:00
Da das Thema hier sowieso schon abgedriftet ist:
Mich stören Pedelecs nicht aufgrund von sportlichen Überlegungen, sondern weil ich durch sie vor allem im Urlaub kaum noch in Ruhe fahren kann:
Auch früher wurden wir mal von besonders sportlichen Fahrern überholt, aber dies kam eben nur ab und zu vor. Heute ist es auf Steigungen eher so, dass sich regelmäßig von hinten klingelnd ein Pedelec nähert, das heißt mitten im Satz das Gespräch abbrechen, zur Seite fahren oder sonstwie Platz machen - und das wiederholt sich dann alle paar Minuten. Bis dahin dass man mit einem Auge ständig den Bereich hinter sich beobachtet ob nicht schon wieder jemand hinter einem ist. Von einem entspannten Fahren Seite an Seite kann dann keine Rede mehr sein.
Abgesehen davon sind durch Pedelecs schlicht viel mehr Leute unterwegs.

Dass mich eine 90jährige Oma mit Motorunterstützung überholt stört mich nicht, hat mich früher ja auch nicht interessiert wenn sie mich in ihrem Auto überholt hat. Aber da war sie eben nicht auf dem Radweg unterwegs!

Soweit dass ich deswegen weniger Fahrrad fahre ist es aber noch nicht.

x-force
2019-06-10, 16:51:32
niemand zwingt dich zur seite zu springen. nutze einfach die nächste gelegenheit, die dir keine umstände bereitet und alles ist gut. ich halte grundsätzlich für niemanden an, der überholen will.
wenn derjenige meint ausreichend schneller zu sein, soll er einfach vorbeiziehen, wenn nichts von vorne kommt.

btw ich überhole hier regelmäßig mit eigener muskelkraft oma und opa auf ihrem ebike. insbesondere an steigungen, denn die haben trotz boost offenbar nicht mehr genug saft in den beinen, oder wissen nicht wie sie den modus wechseln ;)

ansonsten volle zustimmung @blackpitty

wenn das geld keine rolle spielt ist ein ebike meistens das bessere bike und bietet das größere anwendungsspektrum.
ich weiß z.b. dass ein getuntes ebike fully eine eierlegende wollmilchsau ist. du fährst darauf auf gerader strecke 50 wenn du willst, kommst jeden berg hoch und fährst extrem komfortabel auf allen untergründen.

Blackpitty
2019-06-10, 20:23:25
@foobi

ist halt die Frage wie die Wege sind wo du lang fährst, man kann nicht nebeneinander her fahren und labern wenn es der generelle Verkehr und die Strecke nicht zulässt.

dafür muss man dann schon fernab sein wo niemand ist und man mit seinem Verhalten keinen anderen beeinträchtigt

Sowas kann ich auch nicht leiden, wenn der Weg 1,5-max.2 Meter breit ist(wie bei uns hier wenn ich auf dem Weg in die Berge bin ist das ein sehr stark frequentierter Arbeitsweg für Radpendler

Jedesmal meinen irgendwelche Fußgänger oder rücksichtslose Radfahrer nebeneinander dahin zu schländern oder zu fahren und alles zu blockieren

Sowas geht einfach gar nicht.


@x-force

dazu braucht man nun nicht unbedingt Tuning, 25kmh reichen vollkommen aus, vorallem wenn man im Gelände und nicht auf radwegen unterwegs ist

Hamster
2019-06-10, 20:32:25
KTM Flite (https://www.ktm-bikes.at/ktm-bike/macina-flite-11-cx5.html) (Headshock Feder ist nur leider Mist)
Centurion Gravel Z4000 (https://www.centurion.de/en/bike/2019/overdrive-carbon-gravel-z4000-497) (mit Fazua Antriebseinheit: leicht, aber auch nur für schwache Unterstützung gedacht)

Boah, das Centurion könnte sogar mir gefallen als Commuter.

xiao didi *
2019-06-10, 21:00:36
Boah, das Centurion könnte sogar mir gefallen als Commuter.
Ja, gefällt mir auch. KTM Mezzo (https://www.ktm-bikes.at/ktm-bike/macina-mezzo.html) wäre auch noch was.
Problem an dem Fazua-Antrieb ist allerdings, dass man zum Laden und Einschalten den Akku rausnehmen muss. Das ist für einen Commuter schon ein halbes No-Go.

Ich selbst nutze das Flite für den täglichen Arbeitsweg und bin damit, bis auf die Headshock-Gabel, eigentlich ganz zufrieden.
Allerdings merkt man dem Bosch Motor auch an, dass er etwas in die Jahre gekommen ist. In Sachen Gewicht und Laufeigenschaften kann er teilweise dann doch nicht mehr ganz mithalten.

Hamster
2019-06-10, 21:12:06
Ja, gefällt mir auch. KTM Mezzo (https://www.ktm-bikes.at/ktm-bike/macina-mezzo.html) wäre auch noch was.
Problem an dem Fazua-Antrieb ist allerdings, dass man zum Laden und Einschalten den Akku rausnehmen muss. Das ist für einen Commuter schon ein halbes No-Go.


D.h. man kann den Akku nicht im Rad lassen zum laden?
Fände ich jetzt nicht schlimm.

x-force
2019-06-10, 21:17:39
@x-force

dazu braucht man nun nicht unbedingt Tuning, 25kmh reichen vollkommen aus, vorallem wenn man im Gelände und nicht auf radwegen unterwegs ist

vorwärts kommt man auch mit 20km/h.
mir persönlich würde etwas richtung 33-35 ausreichen. in den usa sind sie bei 20meilen/32km abgeregelt.

ich hab hier einige kleine steile hügelchen im gelänge, für die man einfach ein gewisses tempo braucht um den flow nicht zu verlieren.

ich will einfach möglichst immer unterstützung haben. es fühlt sich unnatürlich an auf einmal voll reintreten zu müssen, wenn der motor abschaltet. das ebike sollte sich möglichst so fahren, als wäre man einfach nur stärker. die maximale geschwindigkeit muss man ja nicht ausreizen, alleine um den akku zu schonen.

xiao didi *
2019-06-10, 21:27:34
D.h. man kann den Akku nicht im Rad lassen zum laden?
Yes, hier gibts ein paar Bilder (https://granfondo-cycling.com/de/test-centurion-overdrive-elektro-rennrad/).
Mir wäre das zu viel Gefummel, auch wenn mein Flite im Vergleich zu allen Fazua-Rädern (https://fazua.com/de/evation/bikes/) reichlich klobig und altbacken aussieht. Das nehme ich dann aber doch in Kauf.

Hamster
2019-06-10, 22:01:12
Yes, hier gibts ein paar Bilder (https://granfondo-cycling.com/de/test-centurion-overdrive-elektro-rennrad/).
Mir wäre das zu viel Gefummel, auch wenn mein Flite im Vergleich zu allen Fazua-Rädern (https://fazua.com/de/evation/bikes/) reichlich klobig und altbacken aussieht. Das nehme ich dann aber doch in Kauf.

Genial finde ich, dass man werkzeuglos die Antriebseinheit und Akku entfernen kann. Dann bleibt ein klassisches Rad über.
Auch super, dass die Antriebseinheit sich komplett entkoppeln kann.

Fuck. Ich glaube ich brauche so ein Rad :eek:

msilver
2019-06-11, 09:04:39
ältere menschen sehe ich gerne darauf, wenn sie es effektiv nutzen und auch sinnvoll.

bei menschen unter 60, die nichts schlimmes haben, schüttel ich echt den kopf.

faulheit siegt. "ich fahre rad und mach sport". na klar!!!

BUG
2019-06-11, 09:14:21
Also mir (40+) fällt es auf dem eBike deutlich leichter meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ich habe das eBike jetzt knapp 3 Jahre und fahre jetzt wieder Regelmäßig (1 bis 2x die Woche 25 bis 40km) vor dem eBike bin ich bestimmt 20 Jahre kein Fahrrad mehr gefahren. Also für mich ist das eine deutliche Motivationshilfe. :smile:

Ohne e-Support würde ich vermutlich kein Fahrrad fahren.

Gruß
BUG

msilver
2019-06-11, 09:20:16
aber warum? weil es leichter ist?

Blackpitty
2019-06-11, 09:25:54
weil das was am Radfahren keinen Spaß macht(bergauf) extrem viel Spaß macht

Einfach mal damit fahren, man kann erklären was man will, ohne selbst gefahren zu sein versteht es die Generation "ich fahre nur mit Muskelkraft" eh nicht:wink:

Ich verstehe die ganze Disskussion eh nicht.

hunderte Sportarten machen sicher 90% der Leute rein aus Spaß und Freizeitvertreib, ohne Hintergedanke, ich will wie Arnold aussehen und um für den Kreislauf was zu tun reicht Bewegung, da braucht es kein spezielles Krafttraining

Und genau dazu, zum Spaß zählt das E Bike, weil es im Vergleich zum normalen Bike 4x so viel Freude bringt, zumindest in meinem Fall

#44
2019-06-11, 09:28:45
Also mir (40+) fällt es auf dem eBike deutlich leichter meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Ich habe das eBike jetzt knapp 3 Jahre und fahre jetzt wieder Regelmäßig (1 bis 2x die Woche 25 bis 40km) vor dem eBike bin ich bestimmt 20 Jahre kein Fahrrad mehr gefahren. Also für mich ist das eine deutliche Motivationshilfe. :smile:
Mich würde mal interessieren, wie viel es dir gebracht hat. Hast du merklich abgenommen? Mehr Ausdauer?

Das wird so oft angeführt, dass ich einen tatsächlichen Erfahrungsbericht interessant fände.

noid
2019-06-11, 09:33:37
Bin schon ebike gefahren, und aktuell stört mich eins: das Abregeln. Für Rentner mit körperlicher Einschränkung ist die Grenze jetzt schon zu hoch, da sollten 10kmh max sein, und für den fetten 40 jährigen gefühlt zu langsam. Sorry, aber ich sehe keine schlanken eBiker.

Und dann fahr ich halt per Muskelkraft, kauft euch halt einmal ein richtig gutes Rad. Für unter 1000€ bekommt man eben halt auch nichts gescheites.

Blackpitty
2019-06-11, 09:56:55
Bin schon ebike gefahren, und aktuell stört mich eins: das Abregeln. Für Rentner mit körperlicher Einschränkung ist die Grenze jetzt schon zu hoch, da sollten 10kmh max sein, und für den fetten 40 jährigen gefühlt zu langsam. Sorry, aber ich sehe keine schlanken eBiker.

Und dann fahr ich halt per Muskelkraft, kauft euch halt einmal ein richtig gutes Rad. Für unter 1000€ bekommt man eben halt auch nichts gescheites.

Ist alles zu pauschal gesagt.

Bei einem Rennrad halte ich 25kmh Abregelung für zu wenig, da man mit den Kisten ja ohne E Antrieb auf der Straße locker mit 35-45kmh umher radelt(ohne Bergab)

Bei einem Allmountain Enduro MTB allerdings fährt man auch als nicht E Bike:

1. schonmal als Einsatzgebiet nicht auf dem Radweg
2. selbst wenn, fährt man selten über 25kmh weil das Rad einfach einen hohen Eigenwiderstand hat und man schon gut strampeln muss um 25kmh halten zu können

Ich hab da halt einen guten Vergleich, da ich eben mein vor 3 Monaten gekauftes E Bike habe(All Mountain 22,5kg) und vom gleichen Hersteller mit gleicher Geometrie das selbe Bike ohne E Antrieb (auch All Mountain mit 12,7kg ca. 3000€ ) was ich seit 5 Jahren besitze

Bezogen auf die Radklasse sind die 25kmh Abriegelung volkommen ok da man mit den Bikes ohne Antrieb auch nicht schneller unterwegs ist(sehe es auch an meinen Kumpels ohne E Antrieb und den gleichen Bikes)

Wo es wieder anders aussieht ist bei CC Rädern(Cross country)also Hardtail MTB, da kommt man dann schon eher in den Bereich, wo die Abriegelung besser bei 30/35kmh wäre

BUG
2019-06-11, 10:07:40
Mich würde mal interessieren, wie viel es dir gebracht hat. Hast du merklich abgenommen? Mehr Ausdauer?Ganz ehrlich, ich achte nicht darauf, ich wiege mich beim Arzt, wenn der mein Gewicht wissen will, das liegt meist zwischen 85 und 87kg und ich bin etwas über 1.8m groß. Was ich merke, ich habe gegen Ende der Rad Saison schon deutlich mehr Ausdauer als zu beginn der Saison (z.B. an den Zeiten, die ich für meine Runde brauche wenn ich die tracke), das wiederholt sich aber Jahr für Jahr. Das Sitz-Fleisch hat gegen Ende der Saison auch mehr Ausdauer und ist meist der limitierende Faktor wenn es beginnt keinen Spaß mehr zu machen :smile: und ich bin auch eher ein Schön-Wetter Fahrer. Aber ich fahre gern auf dem eBike, am liebsten vern-ab der Straße und möglichst ohne Verkehr, gern auch im Wald.

Ich fahre ein Hardtail MTB (mit gefederter Sattelstütze) der Marke Haibike mit Yamaha Motor und 400Wh Akku.

Ich hatte ja hier schon einmal mein Fahr-Profil der großen Runde gepostet:
https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=11974087&postcount=79

https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/attachment.php?attachmentid=66302&d=1555521858
Auf dieser Strecke bekomm ich den Akku auch komplett leer, habe dann so zwischen 3 und 7% rest Akku.

Bin schon ebike gefahren, und aktuell stört mich eins: das Abregeln.Das Problem lässt sich mit einem S-Pedelec lösen, oder halt mit einem Chip.

Ich habe bei mir einen Chip verbaut
https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/attachment.php?attachmentid=55457&stc=1&d=1459613463


Gruß
BUG

Fragman
2019-06-11, 10:32:43
Für unter 1000€ bekommt man eben halt auch nichts gescheites.

Das ist definitiv ein Punkt.
Gerade Schaltung und auch Kraftübertragung ist bei günstigen Rädern ein Problem. Wenn ich alte Leute mit ihrer 3 Gang Schaltung sehe, da sind Probleme vorprogrammiert. Spielraum zum Schalten ist da ja nicht wirklich vorhanden. Da wird jede Anhöhe zum Problem, ja schon leichter Gegenwind ist ein Gegner. Da machen längere Radtouren nur bedingt Spaß.

noid
2019-06-11, 10:40:50
Aha, jeder fährt einen Chip - ist das nicht Fahren ohne Versicherung und Zulassung? Sorry, aber ich habe nicht im Lotto gewonnen um mir den Spaß im Fall der Fälle zu leisten.

auf eure Bedürfnisse seid ihr ja jetzt eingegangen, aber was ist mit den Omis die fahrende Geschosse sind?

@Fragman: finde ich auch so.

Lethargica
2019-06-11, 10:59:25
Ganz ehrlich, ich achte nicht darauf, ich wiege mich beim Arzt, wenn der mein Gewicht wissen will, das liegt meist zwischen 85 und 87kg und ich bin etwas über 1.8m groß. Was ich merke, ich habe gegen Ende der Rad Saison schon deutlich mehr Ausdauer als zu beginn der Saison (z.B. an den Zeiten, die ich für meine Runde brauche wenn ich die tracke), das wiederholt sich aber Jahr für Jahr. Das Sitz-Fleisch hat gegen Ende der Saison auch mehr Ausdauer und ist meist der limitierende Faktor wenn es beginnt keinen Spaß mehr zu machen :smile: und ich bin auch eher ein Schön-Wetter Fahrer. Aber ich fahre gern auf dem eBike, am liebsten vern-ab der Straße und möglichst ohne Verkehr, gern auch im Wald.

Ich fahre ein Hardtail MTB (mit gefederter Sattelstütze) der Marke Haibike mit Yamaha Motor und 400Wh Akku.

Ich hatte ja hier schon einmal mein Fahr-Profil der großen Runde gepostet:
https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=11974087&postcount=79

https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/attachment.php?attachmentid=66302&d=1555521858
Auf dieser Strecke bekomm ich den Akku auch komplett leer, habe dann so zwischen 3 und 7% rest Akku.

Das Problem lässt sich mit einem S-Pedelec lösen, oder halt mit einem Chip.

Ich habe bei mir einen Chip verbaut
https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/attachment.php?attachmentid=55457&stc=1&d=1459613463


Gruß
BUG

Also ich bin ja kein Mathegenie, aber knapp 200W Dauerleitung bei einer 2 stündigen Ausfahrt und einem 400Wh Akku bedeutet doch, du hast quasi 0 Leistung selbst erbracht ???

PS: Die Fazua Antriebe scheinen vom System her ganz interessant. Vor allem das sich das System wohl komplett entkoppeln lässt. Aber wie gesagt, solange bei 25 km/h abgeregelt wird, im RR Bereich halt imho uninteressant.

Cherry79
2019-06-11, 11:39:36
Also ich bin ja kein Mathegenie, aber knapp 200W Dauerleitung bei einer 2 stündigen Ausfahrt und einem 400Wh Akku bedeutet doch, du hast quasi 0 Leistung selbst erbracht ???
Hier stand quatsch...

BUG
2019-06-11, 12:38:57
Also ich bin ja kein Mathegenie, aber knapp 200W Dauerleitung bei einer 2 stündigen Ausfahrt und einem 400Wh Akku bedeutet doch, du hast quasi 0 Leistung selbst erbracht ???;D Ja man könnte meinen, ich habe mich nur durch die Gegend schieben lassen. :D Ich weis nicht, wie Strava das berechnet (der Wert ist ja auch nur geschätzt), ich habe meine "Ausrüstung" (z.B. was ich für ein Rad fahre, oder wie schwer das ist) nicht in meinem Strava-Profil hinterlegt. Auch weis Strava z.B. nicht, ob ich auf Asphalt oder einen verwurzelten Wald- oder steinigen Feld- Weg fahre. Ich würde mal schätzen, Strava liegt etwa ~50% daneben, die Leistungs Peaks auf der Strecke werden z.B. mit 1280W angegeben und ich habe teilweise vMax ~120km/h was ja auch nicht stimmt. Ich würde mich im Moment auf die (Watt) Zahl im Strava nicht verlassen. :)

Edit: Wenn ich z.B. das 25km/h Limit aktiviere, dann sind ~70km auch kein Problem oder knapp ~100km in der Ebene und ECO Modus mit einer Akku Ladung.

Gruß
BUG

Joe
2019-06-11, 22:48:27
Also ich bin ja kein Mathegenie, aber knapp 200W Dauerleitung bei einer 2 stündigen Ausfahrt und einem 400Wh Akku bedeutet doch, du hast quasi 0 Leistung selbst erbracht ???

Mach mal das Selbstexperiment, nimm dein Fully oder leih Dir eins aus und dann gehst Du mal einen Tag in den Bikepark lifteln. Da gehts den ganzen Tag nur bergab! Und trotzdem kannst Du nach 3-4 Stunden kaum noch stehen... :uponder:

Der sportliche Aspekt vom E-Bike kommt halt weniger von der Oberschenkelmuskulatur, die Aerob stundenlang für Vortrieb sorgen muss sondern von der Anspannung diverser Muskelgruppen bei Abfahrt und Hindernissüberwindung. Ich glaub ein besserer Vergleich zu E-Bike (speziell eMTB) wäre ein Tag mit dem Snowboard im Funpark. Da wirst Du ja auch von der Gravitation angetrieben und es ist trotzdem super anstrengend.

Wo ich Dir aber Recht gebe ist der Rentner, der mit dem E-Bike über Radweg und Waldautobahn auf große Tour geht. Das ist natürlich nix anderes als entschleunigtes Sightseeing. Das ist zwar nicht belastend für den Körper aber immerhin hat er die Bewegung. Ist am Ende dann sicher sehr viel besser als der Fernsehsessel. Außerdem hat Er das gleiche Balance Training, dass extrem wichtig ist und frische Luft gibts auch. Aber das ist glaub ich von den Leuten hier im Fred auch nicht sinn der Übung. Ich will den Berg hoch Spaß haben. Ich will meine Tour so optimieren, dass ich die langweiligen Passagen auf Radweg und Waldautobahn schnell hinter mich bringe, damit ich die Trails dann genießen kann. Ich will nicht auf einen Lift im Bikepark angewiesen sein und ich will nicht vor jeder Tour studieren müssen wie viel Höhenmeter da jetzt genau drin sind und ob das evtl. ein Problem wird.

f10
2019-06-11, 23:05:36
Ich verstehe die ganze Disskussion eh nicht.Vielleicht Kränkung des eigenen Egos, wenn man von einem E-Bikler überholt wird? Also ich wurde vor kurzem am Berg von einem locker tretenden übergewichtigen Opa eingeholt und konnte mit 80km in den Beinen einfach nix mehr gegen halten. Aber hat mich auch nicht gestört - auch nicht sein lockerer Spruch während ich da rumröchelte, denn nachher sitzt er dank E-Bike überhaupt erstmal auf dem Sattel. Ich finde die Kisten klasse, wenn sie Leute dazu bringen, einfach auch mal mehr Rad zu fahren und sich überhaupt bewegen - egal ob Opa oder Jungspund. Es ist halt sportlich einfach nicht vergleichbar aber genau diesen Fehler scheint mancheiner vielleicht doch zu machen?

Was ich nur überhaupt nicht ab kann, wenn mich auf dem Radweg jemand mit seinem S-Pedelec (mal mit, mal ohne Kennzeichen) oder getunten E-Bike weg tackelt.

BUG
2019-06-12, 00:18:00
Was ich nur überhaupt nicht ab kann, wenn mich auf dem Radweg jemand mit seinem S-Pedelec (mal mit, mal ohne Kennzeichen) oder getunten E-Bike weg tackelt.Das passiert mir hin und wiedermal, dass ich auf Einen oder eine Gruppe aufschließe. Bei geringem Tempo-Unterschied fahre ich meist paar 100 Meter hinterher, oft werde ich dann bemerkt und man macht etwas Platz (habe hin- und wieder dabei auch kurz ein schlechtes Gewissen) aber klingeln kommt selten vor. Die nutze ich nur, wenn ich das Gefühl habe jemand ist un-aufmerksam (Rentner, Familie mit Kind etc..) oder wenn jemand deutlich langsamer ist und sich breit macht. Oder jemand ist in Gefahr meinen Weg (unabsichtlich) zu kreuzen, gelegentlich noch bei Hund und Besitzer je nach Situation. :smile:

Auf öffentlicher Straße fahr ich nur sehr selten. Wenn es irgendwie geht, versuche ich das möglichst zu vermeiden. Mir ist bewusst, dass ich als Radfahrer einfach in der Opfer-Rolle bin.

Gruß
BUG

Franconian
2019-06-12, 13:08:19
Hier sind ja einige Kenner unterwegs. Ich überlege mein älteres Cube Cross gegen ein E-MTB zu tauschen, wenn dann Fully, warscheinlich 29er aus Bequemlichkeit und gucke mich gerade am Markt um. Bin eher der Wochenend/Ausflugsradler und es geht mehr ums Wollen als um das Brauchen. Gelegentlich soll dann auf Familienausflügen auch mal ein Kinderanhänger gezogen werden.

Ab welchen Preisregionen bzw. Produktlinien macht es denn überhaupt Sinn zu schauen, sprich wo sind keine versteckten schrottigen Komponenten mehr verbaut? Ob jetzt ein Rad bei über 3k dann 500 € mehr oder weniger kostet ist dann auch nicht mehr relevant.

Hab mir jetzt mal bei Haibike die FullNine 6.0 bis 8.0 und bei Cube die Hybrid 120 Modelle ab dem Race 500 angeschaut (das Pro 500 sah schon recht mäßig mit Deore ausgestattet aus), komme da aber auch nicht wirklich auf einen grünen Zweig, ganz Ahnungslos will ich auch nicht in den Laden.

Fragman
2019-06-12, 13:36:49
Also generell, ein Full würde ICH mir nur holen, wenn ich das wirklich entsprechend nutze.
Für das gleiche Geld lieber ein Hardtail, das dann besser ausgestattet ist.

Roadrunner3000
2019-06-12, 15:06:22
es leuchtet mir bis heute nicht ein, warum eine einstellbare und abschaltbare unterstützung den sportlichen aspekt beeinflussen sollte...

Du machst es dir hier ja wunderbar einfach. "Weiß gar nicht was ihr wollt... wenn man es abschaltet, stört es doch nicht mehr.."
Dann denk vielleicht mal ein bißchen weiter.

Weder geht deine Rechnung auf, denn man kann geländebedingt nicht immer einfach so schneller fahren bei gleichem Kraftaufwand, noch berücksichtigst du Mehrgewicht und -preis oder sonst irgendwas.
Dreas hat doch selbst geschrieben, dass er den Elbradweg sonst nicht fährt wegen dem quälenden Gegenwind. Wie sieht da deine Rechnung aus? Um das Wieviel-fache müsste er nun schneller fahren bei sagen wir 30 km/h Gegenwind? Geht das überhaupt? Oder ist das kompletter Quatsch? Merkste selbst, oder? :wink::freak:
Mal abgesehen davon, dass ich ja gar nicht anzweifelte, dass er gar keinen Trainingseffekt hätte, ging es mir eher um den inneren Schweinehund (vergleichbar mit dreas "quälerei der rückrunde"), den man so gar nicht mehr "besiegen" kann.
Aber wenn dieser Schweinehund halt meist dafür verantwortlich ist, dass man überhaupt nicht mehr aufs Bike steigt, wie man doch häufiger lesen kann, hat man doch wiederum alles gemacht für das eigene Wohlbefinden.
Also weiterhin.... allet jut. :)


Also generell, ein Full würde ICH mir nur holen, wenn ich das wirklich entsprechend nutze.
Für das gleiche Geld lieber ein Hardtail, das dann besser ausgestattet ist.

Dito.
Aber siehst ja hier. Bei Vielen besteht MTB aus "möglichst easy den Berg hochkommen, damit man runterbolzen kann".
Macht auch mal Spaß und belastet die Gelenke und den Körper heftigst (lässt jedoch so überhaupt keinen Vergleich zum Thema Ebike zu).
Aber vor Sprüngen Drops etc habe ich mit den Jahren zu viel Respekt bekommen. Ist genug kaputt gegangen über die Jahre. :D
CrossCountry war schon immer eher meins.

Joe
2019-06-13, 18:48:19
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Badesalz
2019-06-13, 19:07:25
Warum betrachtet ihr das aus dieser irrsinnigen Perspektive?

Ebike ist das was man nehmen könnte:
- wenn man sonst einen 2takter Roller genommen hätte
- man sich zu gebrächlich für Fahrrad wäre (aber gerne mal auf genau diese Art unterwegs sein möchte)

Und schon ist die Welt wieder völlig in Ordnung oder? Oder wo liegt das Problem?

x-force
2019-06-13, 19:19:24
Weder geht deine Rechnung auf, denn man kann geländebedingt nicht immer einfach so schneller fahren bei gleichem Kraftaufwand, noch berücksichtigst du Mehrgewicht und -preis oder sonst irgendwas.

wo trifft das denn zu? vielleicht musst du an der kurventechnik arbeiten ;)

wenn du wirklich von gelände(verblockt) redest, kletterst du mit dem ebike auch dort einfacher und schneller, weil es auf boost noch nachschiebt, selbst wenn du gerade aufgrund von steinen und co nicht treten kannst ohne aufzusetzen.


Dreas hat doch selbst geschrieben, dass er den Elbradweg sonst nicht fährt wegen dem quälenden Gegenwind. Wie sieht da deine Rechnung aus? Um das Wieviel-fache müsste er nun schneller fahren bei sagen wir 30 km/h Gegenwind? Geht das überhaupt? Oder ist das kompletter Quatsch? Merkste selbst, oder? :wink::freak:


du trittst mit der kraft, mit der du ohne motor treten würdest und erreichst so den gleichen effekt. wie viel schneller ist doch vollkommen irrelevant, höre auf deinen körper und puls und du findest dein tempo.


Bei Vielen besteht MTB aus "möglichst easy den Berg hochkommen, damit man runterbolzen kann".
Macht auch mal Spaß und belastet die Gelenke und den Körper heftigst (lässt jedoch so überhaupt keinen Vergleich zum Thema Ebike zu).


was? ohne technik auf nem hardtail vielleicht. ich hab probleme mit den handgelenken, wenn ich mit ungefederter gabel über kopfstein fahre, aber im bikepark hatte ich bisher nie probleme.

Roadrunner3000
2019-06-14, 13:57:55
wo trifft das denn zu? vielleicht musst du an der kurventechnik arbeiten ;)

Wer redet denn von Kurven? Bist etwa auch so ein Bergab-Bolzer?
Gibt außerdem mittlerweile genug Vergleiche (wer wo Zeit gut machen kann), die du dir dazu angucken könntest, wenn es an der Vorstellungskraft scheitert. ;)


Was anderes...
Willkommen im Ländle, wo Wandervereine die Stimmung machen:
"Verkommt der Wald zu einem Rummelplatz für E-Biker?"
https://swrmediathek.de/player.htm?show=184bbfc0-8e0c-11e9-a7ff-005056a12b4c

Erst mal voll bescheuert, auch hier zu differenzieren, ob da einer mit oder ohne Motor durchtuckert. Aber die deutsche Rotsocke sieht wahrscheinlich immer mehr ihre Felle davon schwimmen. 'Diese komischen bunten Mountainbiker waren ja noch überschaubar, die konnte man mit sinnlosen Verboten (2Meter-Regel), Nagelbrettern und gespannten Drähten in Kopfhöhe ja noch wunderbar vertreiben. Aber jetzt boomt die ganze Sache auch noch durch dieses verteufelte E-Gedöns...' ;)
Deshalb muss das Feindbild schärfer gezeichnet werden. Denn:
"Der Elektroantrieb bringt Radfahrer an Orte, die bisher den Wanderern vorbehalten waren."

:lol:

Roak
2019-06-14, 14:31:49
Ich fahre Rennrad und Fakt für mich ist, dass die Gefahrsituationen sehr zugenommen haben. Da sind einfach viele unterwegs die seit langem auf keinem Rad gesessen sind. Die ersten E Roller auch schon getroffen, war 2 mal knapp.

Wobei ich E-Bikes grundsätzlich eine gute Sache finde. Gewöhnt uns das auch an einen Akku und eine begrenzte Reichweite, was hilfreich bei der Umstellung zum Pkw sein kann. Die die ich kenne haben damit die Reichweite erhöht oder es werden Leistungsunterschiede bei Partnern, Gruppe etc ausgeglichen.

Einzig fehlt vielen die Erfahrung im Verkehr, auf dem Radweg.

Blackpitty
2019-06-14, 14:33:18
Wer redet denn von Kurven? Bist etwa auch so ein Bergab-Bolzer?
Gibt außerdem mittlerweile genug Vergleiche (wer wo Zeit gut machen kann), die du dir dazu angucken könntest, wenn es an der Vorstellungskraft scheitert. ;)


Was anderes...
Willkommen im Ländle, wo Wandervereine die Stimmung machen:
"Verkommt der Wald zu einem Rummelplatz für E-Biker?"
https://swrmediathek.de/player.htm?show=184bbfc0-8e0c-11e9-a7ff-005056a12b4c

Erst mal voll bescheuert, auch hier zu differenzieren, ob da einer mit oder ohne Motor durchtuckert. Aber die deutsche Rotsocke sieht wahrscheinlich immer mehr ihre Felle davon schwimmen. 'Diese komischen bunten Mountainbiker waren ja noch überschaubar, die konnte man mit sinnlosen Verboten (2Meter-Regel), Nagelbrettern und gespannten Drähten in Kopfhöhe ja noch wunderbar vertreiben. Aber jetzt boomt die ganze Sache auch noch durch dieses verteufelte E-Gedöns...' ;)
Deshalb muss das Feindbild schärfer gezeichnet werden. Denn:
"Der Elektroantrieb bringt Radfahrer an Orte, die bisher den Wanderern vorbehalten waren."

:lol:

lustigerweise ist in dem video nur ein e Biker und das auch noch mit einem selbst gebastelten e Bike bzw. Uraltmodell

Ich fahre genau in der Gegend umher die im video gezeigt wird da ich dort wohne

Hätten ruhig auch mal wie du schon sagt die Seile zeigen können die letztes Jahr bei esslingen gespannt wurden und einer sich schwer verletzte(kam auch im Radio)
Kumpel der auch viel Rad fährt hatte erst vor 2 Wochen auch in der Videogegend wieder lange eingeschlagene und abgezwickte Nägel fotografiert

Und das die mit ihren Stufen die man kaputt machen würde wollen, gerade am die Teck gibts sowas nicht und die Wege sehen teils aus wie Sau, wenn da nicht ab und zu Paar Biker durch kommen würden wären die schon komplett zu:freak:

Surrogat
2019-06-14, 14:53:32
gegen E-Bikes habe ich prinzipiell nichts, allerdings schon gegen die Art wie viele Leute damit fahren
Rücksichtslosigkeit und Unfähigkeit bestimmen da leider oft die Fahrweise, teilweise wird man dann als normaler Fahrradfahrer am Berg noch verspottet

Sehe aber auch oft das problem das E-Biker die Geschwindigkeit und ihre Folgen gar nicht richtig einschätzen können, ist eben ein Unterschied ob man 25 km/h mit eigener Kraft erreicht oder per Strom und so sehe ich öfter mal Unfälle dieser elektrifizierten Pedalritter, weil die eigentlich nichtmal richtig Fahrrad fahren können

Joe
2019-06-14, 15:56:26
So mal Update von meiner Seite:

Bin jetzt einiges Probegefahren und es ist ein Short Travel Fully geworden. 130mm vorn und hinten und 29" Laufräder.
Hab mich für das Shimano System entschieden. Der Motor ist viel leiser als das Bosch System, Power ist mehr als genug da, die Schaltelemente sind alle aus einem Guss und das Display ist auch ziemlich geil.
Außerdem funktioniert das Shimano System auch super wenn der Antrieb aus ist. Dann ist es einfach ein ganz normales Fully, dass halt 6kg schwerer ist.
Bei Bosch ist es ne Quälerei.

Brose bin ich auch gefahren und das Teil ist der Hammer! Aber das Rad an dem das Verbaut war, war zwar auch der Hammer (Rotwild) aber über 10.000€ und ist gleich ausgeschieden.

So sieht der Bock jetzt aus:

https://i.imgur.com/crwoS68.jpg

BMC Speedfox Amp One 2018 Modell von 9.500€ auf 5.000€ reduziert gewesen. Hab das M genommen, auf dem L war ich schon arg gestreckt.
Ach, die "Unterschiede" zwischen 2018 und 2019 Modell? Die Farbe! ;D

Worf
2019-06-14, 16:10:01
Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Bike. Und ein Schnäppchen noch dazu :up:

downforze
2019-06-16, 10:47:56
Völlig irre Preise. Dafür bekommt man ja einen, nicht all zu alten, gebrauchten Kleinwagen. Preis hin oder her, es wirkt der Verstopfung der Städte entgegen.

Fragman
2019-06-16, 11:01:20
Das sind Performance Bikes, die Preise angemessen, wenn man die entsprechend nutzt.

Ein Kleinwagen in einer vergleichbaren Qualität und Ausführung bekommst Du nicht für den Preis. Bin nicht mal sicher, ob wir da noch vom Kleinwagensegment reden. :D

Corny
2019-06-16, 11:22:50
Völlig irre Preise. Dafür bekommt man ja einen, nicht all zu alten, gebrauchten Kleinwagen. Preis hin oder her, es wirkt der Verstopfung der Städte entgegen.


Autos bekommtn man für fast jeden Preis, dieser Vergleich lässt sich also auch bei einem 1000€ Bike machen :rolleyes:


E-Bikes sind eine tolle Sache. Ich habe selbst keins, aber in meiner Familie gibt es zwei. Eines wird fast ausschließlich auf massiven Bergtouren verwendet, das andere ermöglicht seinem Besitzer überhaupt erst das Radfahren (Knieprobleme).

Joe
2019-06-16, 11:58:16
Das sind Performance Bikes, die Preise angemessen, wenn man die entsprechend nutzt.

Nein. Bikes und e Bikes sind völlig überteuert. Es ist absolut kein Argument zu machen, warum eine Vespa mit 25PS Verbrennungsmotor und allem drum und dran für 5.000€ zu haben ist aber ein e Bike bis zu 13.000€ kosten soll.

Am Ende des Tages ist der eigentliche Wert nichts weiter als Rohstoffe + Zeit und es gibt keine Welt in der eine 80kg Vespa mit 200x so vielen Einzelteilen wie ein 20kg e Bike weniger "Wert" hat.

e Bikes sind in die Sport / Spaß Sparte gerutscht, wie Ski, Snowboards und Outdoor Bekleidung. Bedeutet, dass ein 10.000€ e Bike beim Händler sicher nicht für mehr wie 4.000€ eingekauft wird.
Ein alltags e Bike in guter Qualität muss einfach für ~1.000€ zu haben sein. Dann setzt sich das auch durch. Außerdem glaub ich, dass sich die Systemlieferanten wie Bosch und Shimano grad dumm und dappig verdienen.

Fragman
2019-06-16, 12:18:08
Ein alltags e Bike in guter Qualität muss einfach für ~1.000€ zu haben sein. Dann setzt sich das auch durch. Außerdem glaub ich, dass sich die Systemlieferanten wie Bosch und Shimano grad dumm und dappig verdienen.

Wir reden hier doch nicht über Alltagsbikes.
Ich hoffe mal, Du hast keine 5k € auf den Tisch gelegt, um das hauptsächlich als Alltagsrad zu nutzen!? Da wäre in der Tat absolute Geldverschwendung. ;)

Wir reden hier, nochmal, über das Performancesegment. Da geht es darum, das jede Komponente, die ein Mehr an Leistung bringt, überproportional mehr kostet. Das ist völlig normal und genau deshalb, sollte man sich gut überlegen, ob man ein teures Rad wirklich braucht.

Monkey
2019-06-16, 12:23:18
Es geht doch nicht ums brauchen, es geht ums noch drauf haben und wenn man bock drauf hat nutzt man es in der Regel auch gerne auch wenn man es nicht braucht :)

Zumal Joe ja wohl noch knapp ne mille an MwSt gegenrechnen wird relativiert sich das ganze noch ein wenig, oder?

Joe
2019-06-16, 12:25:04
Wir reden hier, nochmal, über das Performancesegment. Da geht es darum, das jede Komponente, die ein Mehr an Leistung bringt, überproportional mehr kostet. Das ist völlig normal und genau deshalb, sollte man sich gut überlegen, ob man ein teures Rad wirklich braucht.

Nein das ist nicht normal. Für 13.000€ bekomm ich eine neue R6, sprich ein Motorrad aus dem "Performance Segment". Es gibt keinen anderen Grund außer Gier, warum ein gutes Alltags e Bike nicht unter 2.500€ - 3.000€ zu haben ist.


Zumal Joe ja wohl noch knapp ne mille an MwSt gegenrechnen wird relativiert sich das ganze noch ein wenig, oder?

Natürlich ist mein Bike ein "Jobrad" ;)

Freestaler
2019-06-16, 12:27:44
Joe, grober Denkfehler. Akkuzellen für 500wh+ kosten im Einkauf bei ali bereits 500€ aufwärts. Wie willst du da ein gutes Bike für unter 1000€ hinstellen? Die Akku werden auch nicht merklich günstiger in Zukunft. Aber ja, TopBikes sind immer überteuert im Direktverkauf. Bereits ein jahr später xfach günstiger. Egal o. Ebike oder Bike.

Monkey
2019-06-16, 12:31:32
Natürlich ist mein Bike ein "Jobrad" ;)

Richtig so, zumal die Nutzung seit (Afair) Anfang des Jahre steuerfrei ist.

Fragman
2019-06-16, 12:36:31
Nein das ist nicht normal. Für 13.000€ bekomm ich eine neue R6, sprich ein Motorrad aus dem "Performance Segment". Es gibt keinen anderen Grund außer Gier, warum ein gutes Alltags e Bike nicht unter 2.500€ - 3.000€ zu haben ist.


Aber die gibt es doch.
Was Du gekauft hast, ist kein Alltagsrad mehr. Wenn Du Spass dran hast, ist das doch ok, aber Du hast da einfach, für Deinen Einsatzzweck, "zuviel" gekauft.
Shimano XT bei einem Jobrad, dazu die Fully Ausstattung, sorry, das ist over the top, aber so richtig. ;)

Joe
2019-06-16, 13:31:21
Ich hab auch ein "10.000€" Rad gekauft. Nach unten hin bekommst Du aber unter einem Betrag X nur Schrott.

Seinen wir mal ehrlich, was ist ein gutes Alltagsrad?
Ich sag z.B. das hier:

Simplon Chenoa HS, 40
3.800€ in den billigsten Ausführung. Was soll das?!

https://cdn02.plentymarkets.com/fsxbsoqhfg6e/item/images/102970/full/Download-21089-E-Bike-Simplon-Chenoa-HS-40-Herren-M-51-cm-10G-Active-Line-Plus-carbon-matt-102970.jpg

Unter 2.500€ musst man halt schon echt hart auf die Suche gehen und jedes Bedürfnis von Individualität muss über Bord geworfen werden.

Joe
2019-06-16, 13:35:04
Joe, grober Denkfehler. Akkuzellen für 500wh+ kosten im Einkauf bei ali bereits 500€ aufwärts. Wie willst du da ein gutes Bike für unter 1000€ hinstellen? Die Akku werden auch nicht merklich günstiger in Zukunft. Aber ja, TopBikes sind immer überteuert im Direktverkauf. Bereits ein jahr später xfach günstiger. Egal o. Ebike oder Bike.

"Akku wird nicht günstiger"?!?! Akku kostet bei gleicher Kapazität ca. alle 24 Monate nur noch die Hälfte in der Herstellung.

Fragman
2019-06-16, 13:41:16
Ich hab auch ein "10.000€" Rad gekauft. Nach unten hin bekommst Du aber unter einem Betrag X nur Schrott.

Seinen wir mal ehrlich, was ist ein gutes Alltagsrad?
Ich sag z.B. das hier:

Simplon Chenoa HS, 40
3.800€ in den billigsten Ausführung. Was soll das?!

https://cdn02.plentymarkets.com/fsxbsoqhfg6e/item/images/102970/full/Download-21089-E-Bike-Simplon-Chenoa-HS-40-Herren-M-51-cm-10G-Active-Line-Plus-carbon-matt-102970.jpg

Unter 2.500€ musst man halt schon echt hart auf die Suche gehen und jedes Bedürfnis von Individualität muss über Bord geworfen werden.

Ja, da geb ich Dir recht. Liegt aber an den eigenen Ansprüchen, die man mittlerweile hat. Ein gewisses Qualitätslevel kostet halt mehr. Und je individueller, desto teuer.

Fusion_Power
2019-06-16, 14:10:27
Nein. Bikes und e Bikes sind völlig überteuert. Es ist absolut kein Argument zu machen, warum eine Vespa mit 25PS Verbrennungsmotor und allem drum und dran für 5.000€ zu haben ist aber ein e Bike bis zu 13.000€ kosten soll.

Am Ende des Tages ist der eigentliche Wert nichts weiter als Rohstoffe + Zeit und es gibt keine Welt in der eine 80kg Vespa mit 200x so vielen Einzelteilen wie ein 20kg e Bike weniger "Wert" hat.

e Bikes sind in die Sport / Spaß Sparte gerutscht, wie Ski, Snowboards und Outdoor Bekleidung. Bedeutet, dass ein 10.000€ e Bike beim Händler sicher nicht für mehr wie 4.000€ eingekauft wird.
Ein alltags e Bike in guter Qualität muss einfach für ~1.000€ zu haben sein. Dann setzt sich das auch durch. Außerdem glaub ich, dass sich die Systemlieferanten wie Bosch und Shimano grad dumm und dappig verdienen.
Ich finde die derzeitigen Mondpreise für E-Bikes auch total daneben. Es gibt natürlich wie überall Luxusmodelle, das ist nicht das Problem. Aber dass man "gescheite" Bikes nicht unter 2000€ bekommt ist schon krass. Ich finde dass man vernünftige Fahrräder mit E-Motor sicher auch so um die 1000€ anbieten kann ohne Schrott zu haben. Ich meine, was kostet denn ein durchschnittlicher E-Motor? Das ist simple Technik und sicher kein Hexenwerk, Akkus werden auch immer besser bzw. billiger. Der Rest ist im Grunde ein normales Fahrrad.
Ich wette, in einigen Jahren wird mal wieder ein Kartell aufgedeckt, diesmal bei E-Bikes wo sich die Hersteller abgesprochen haben bei den Preisen. Konsequenzen? Wie so oft keine.

Joe
2019-06-16, 14:22:16
Unter 1000€ wird denk ich schwer aber 1.200€ oder 1.300€ sollten für ein gutes Bike echt machbar sein.

Corny
2019-06-16, 14:52:38
Alleine ein 500 Watt Bosch Akku kostet mindestens ~600€, da wird es eng für die restlichen Bauteile wenn das komplette Bike nur 1000€ kosten darf.

Selbst ein ordentliches Cross- / Treckingbike kostet gut und gerne ~1000€. Ohne Motor.

Joe
2019-06-16, 15:01:55
So darfst Du nicht rechnen.
1kWh Lithium Akku kosten zur Zeit ca. 200€ an Zellen.
Ich würd mal sagen Systempreis Akku + Motor + Elektronik wäre so für 400€ Machbar. Dann schraubst noch ein Radl drum rum, bist so bei 800€ und dann wollen ja alle noch ordentlich was verdienen, also sind so 1.200€ schon realistisch machbar. Der Bosch Akku kostet Bosch in der Herstellung auch nicht mehr als 150€.

Freestaler
2019-06-16, 17:19:53
"Akku wird nicht günstiger"?!?! Akku kostet bei gleicher Kapazität ca. alle 24 Monate nur noch die Hälfte in der Herstellung. wieso dann dein Edit ;-)? Und woher hast du die Zahlen? Aus pers. Erfahrung sehe ich dies Entwicklung niemals alle 24 monate (Baue meine Ebike selbst).. wenn überhaupt in der Anfangszeit gings schneller runter und dann noch eher alle 36 Monate.

Joe
2019-06-16, 18:07:30
Und das ist der fertige Pack, nicht die Batterie und wir können jetzt schon sicher sage, dass das in absehbarer Zeit nicht aufhören wird mit der Preisreduktion.

https://carbonaltdelete.eu/wp-content/uploads/2019/04/battery_storage.jpg

Lethargica
2019-06-16, 19:20:29
Kann man den Herstellern/Händlern doch nicht verübeln, dass Sie die Kuh ordentlich melken, solange sie noch Milch gibt. Die e-bikes werfen seit langem mal wieder ordentlich Gewinne ab und die Leute scheinen es ja bereitwillig zu zahlen. Die Preise werden wohl erst merklich sinken, wenn der Markt etwas gesättigt ist.

Blackpitty
2019-06-16, 21:39:32
ich seh da gar kein Problem in dem Punkt Kosten, egal wie viel das den Hersteller wirklich kostet. Das ist wie bei den Akkus auch bei jedem anderen Produkt so

Ein normales sehr gut ausgestattetes Fully Allmountain MTB kostet auch gute 3000€ und ein E Bike mit der selben Ausstattung und Komponenten kostet genau 1000€ mehr, ca. 4000€(ich vergleiche jetzt mal die Preise von Canyon mit Canyon), generell sind im EMTB Bereich und MTB Bereich(ohne E) die Preisunterschiede fürs selbe Material zwischen den Onlineversendern(Canyon, Radon, YT, Propain usw.) schon zwischen 500 und 1500€ zu den standard Marken(Scott, Cube, Giant, Ghost, Stevens, usw.)

Somit zockt für mich im vergleich beim E Bike im unteren und mittleren Preisbereich keiner extrem ab

Fusion_Power
2019-06-16, 22:19:38
Unter 1000€ wird denk ich schwer aber 1.200€ oder 1.300€ sollten für ein gutes Bike echt machbar sein.
Ja, ich würde auch 1500 Euro fürn ordentliches E- City/Treking-Bike bezahlen. Mit Allem drum und drann aber bitte, Schutzbleche, Beleuchtung, Satteltaschen hautsächlich fürn Einkauf (darum gehts mir z.B.).

Alleine ein 500 Watt Bosch Akku kostet mindestens ~600€, da wird es eng für die restlichen Bauteile wenn das komplette Bike nur 1000€ kosten darf.

Selbst ein ordentliches Cross- / Treckingbike kostet gut und gerne ~1000€. Ohne Motor.
Hab gehört, Bosch verlangt sogar für ihre E-Motoren allein schon über 600 Euro. Ganz schön frech für eine Motorentechnik, die es eigentlich schon vor dem Verbrenner gab.
Man hat halt das gefühl, ordentlich gemolken zu werden weils gerade "in" ist ein E-Bike zu besitzen. Und mit so nem Gefühl kauf ich ungern ein Produkt. Dabei ist die Konkurenz eigentlich groß genug. Vielleicht kommen in ein paar Jahren sogar mal gute E-Bikes aus China. Klingt momentan noch total verrückt, ich weiß. :freak:

Vento
2019-06-16, 22:31:34
Ja, ich würde auch 1500 Euro fürn ordentliches E- City/Treking-Bike bezahlen. Mit Allem drum und drann aber bitte, Schutzbleche, Beleuchtung, Satteltaschen hautsächlich fürn Einkauf (darum gehts mir z.B.).


Was spricht gegen ein gebrauchtes E-Bike, mittlerweile gibt der Markt da doch reichlich her.
Hab mir kürzlich auch ein gebrauchtes Kettler Twin Comfort Baujahr 2016 geholt.
Ist nur sehr wenig gefahren worden und hat mich einen Riesen gekostet.
Dabei war noch ein Lepper Primus Sattel + gefederte Sattelstütze und zwei Ortlieb Packtaschen.
Alleine der Sattel und die Taschen würden als Zubehör neu über 200,- kosten.

Einzig der Akku ist halt problematisch, aber da kann man auch einen Deal machen.
Bei meinem hab ich mit dem Verkäufer vereinbart, wenn der Akku in den nächsten 2 Jahren die Biege machen sollte, zahlt er die Hälfte eines neuen gleichwertigen Akkus.
Gerade bei deinen Anforderungen, gibt es doch mittlerweile ein breites Angebot auf dem Gebrauchtmarkt, etliche wenig gefahren und absolut gepflegt von älteren Leuten.

Megamember
2019-06-16, 22:33:03
Bruder hat sich son Ancheer E-Bike für ~600€ gekauft und ist damit sehr zufrieden soweit ich weiss.

x-force
2019-06-16, 22:33:07
Kann man den Herstellern/Händlern doch nicht verübeln

doch kann man, sie nutzen ein oiligopol nur zu ihrem eigenen vorteil.
derart egoistisches vorhalten kann und sollte man als konsument durchaus verübeln.

tritt im gleichem maße auf die autolobby zu

xiao didi *
2019-06-16, 23:34:28
Hab gehört, Bosch verlangt sogar für ihre E-Motoren allein schon über 600 Euro. Ganz schön frech für eine Motorentechnik, die es eigentlich schon vor dem Verbrenner gab.
In den 60ern erfunden worden (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Brushless_DC_electric_motor)
Fernab dessen fließt in die Entwicklung von ebike Antrieben schon ein wenig Hirnschmalz. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind eklatant.

x-force
2019-06-17, 00:10:27
In den 60ern erfunden worden (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Brushless_DC_electric_motor)
Fernab dessen fließt in die Entwicklung von ebike Antrieben schon ein wenig Hirnschmalz. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind eklatant.

scheiß doch auf die kohlebürsten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche

Fusion_Power
2019-06-17, 01:04:08
Was spricht gegen ein gebrauchtes E-Bike, mittlerweile gibt der Markt da doch reichlich her.
Hab mir kürzlich auch ein gebrauchtes Kettler Twin Comfort Baujahr 2016 geholt.
Ist nur sehr wenig gefahren worden und hat mich einen Riesen gekostet.
Dabei war noch ein Lepper Primus Sattel + gefederte Sattelstütze und zwei Ortlieb Packtaschen.
Alleine der Sattel und die Taschen würden als Zubehör neu über 200,- kosten.

Einzig der Akku ist halt problematisch, aber da kann man auch einen Deal machen.
Bei meinem hab ich mit dem Verkäufer vereinbart, wenn der Akku in den nächsten 2 Jahren die Biege machen sollte, zahlt er die Hälfte eines neuen gleichwertigen Akkus.
Gerade bei deinen Anforderungen, gibt es doch mittlerweile ein breites Angebot auf dem Gebrauchtmarkt, etliche wenig gefahren und absolut gepflegt von älteren Leuten.
Nun ja, gebrauchtes Fahrrad kann ich mir gut vorstellen, aber gebrauchtes E-Bike, da wird mir ehrlich gesagt etwas flau im Magen. Ich kauf mir auch keine gebrauchten Computer oder gebrauchte Technik allgemein. Und bei Computern kenn ich mich im Gegensatz zu E-Bikes sogar etwas aus.
Die wenigsten verhökern ihr teures E-Bike ohne Grund, davon kann man fast ausgehen. Entweder es stimmt was nicht damit oder es wurde tot geradelt. Daher bin ich bei sowas extremst vorsichtig.

scheiß doch auf die kohlebürsten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche
Eben. Man muss ja nicht immer das Rad neu erfinden. Natürlich sind heutige E-Motoren richtiges High-Tech im Vergleich zu den über 100 Jahre alten Modellen. Aber ich bin sicher, es gibt gute UND preiswerte E-Motoren, ganz einfach weil die Motoren so unendlich verbreitet sind in der Welt und für quasi alles benutzt werden. Nur weil man sie ans Fahrrad tackert und das zufällig gerade "in" ist, müssen die Dinger ja nun nicht gleich zu Apothekerpreisen angeboten werden.

Fragman
2019-06-17, 07:30:09
Wegen der Preisdiskussion;
https://www.rakuten.de/kategorie/elektro-raeder-5642

Die Preise sind schon da, wo sie hier gewünscht sind, gebrauchte gibts sicher billiger.

ich seh da gar kein Problem in dem Punkt Kosten, egal wie viel das den Hersteller wirklich kostet. Das ist wie bei den Akkus auch bei jedem anderen Produkt so

Ein normales sehr gut ausgestattetes Fully Allmountain MTB kostet auch gute 3000€ und ein E Bike mit der selben Ausstattung und Komponenten kostet genau 1000€ mehr, ca. 4000€

Jep, die Ansprüche hier sind höher und damit auch die min Preise.

Blackpitty
2019-06-17, 08:29:09
Ist halt einfach so, ich erlebe es im Bekantenkreis auch oft dass gesagt wird, wie heftig teuer sind denn die E Bikes.

Das sind aber die Leute die ihr letztes Fahrrad vor 20 Jahren kauften und 1000DM viel für ein Fahrrad war.

Da fehlt das Wissen dass ein heute brauchbar gutes Hardtail um die 1000 bis 1500€ kostet(ohne E) und Fullys in der Allmountainklasse(als Beispiel wie oben schon geschrieben) 2000 bis 3000 oder gar auch 4000€

Da muss man dann eben erstmal hart schlucken wenn man von 1000DM auf 4000€ kommt, an den heutigen Bikes ist aber auch nichts mehr vergleichbar mit den alten und bei doppelter Ausstattung, größeren Rädern und doppelten Ganggrößen, Sattelabsenkung und riesen Federweg usw. ist das Gewicht gleich oder leichter wie damalige standard Drahtesel

Fragman
2019-06-17, 08:45:20
Die Ausstattung ist definitiv ein anderes Level als noch vor 20 Jahren.
Die Tech ist besser, damit stiegen die Ansprüche und logischerweise die Preise.
Wenn man heut so auf der Straße schaut, was für Räder die Leute fahren, dann wird mehr Qualität gekauft. Das setzt sich beim E Bike fort und ja, dann bist du eben bei 2,5K für ein gutes E Hardtail.

x-force
2019-06-17, 11:05:44
Ist halt einfach so, ich erlebe es im Bekantenkreis auch oft dass gesagt wird, wie heftig teuer sind denn die E Bikes.

sind sie auch, es ist ein preisaufschlag von ca 100%


Da fehlt das Wissen dass ein heute brauchbar gutes Hardtail um die 1000 bis 1500€ kostet(ohne E) und Fullys in der Allmountainklasse(als Beispiel wie oben schon geschrieben) 2000 bis 3000 oder gar auch 4000€

mein cc fully hat vorne und hinten fox dämpfer. die gabel den guten fit4. das hat 1250 gekostet. natürlich nicht uvp, wer bikes für uvp kauft merkt auch nicht mehr viel.

das focus vice ist afaik das billigste brauchbare fully(incl dropper), das hat unter 800 gekostet.

die billigsten brauchbaren ebikes liegt bei ca 2700 jeweils ohne dropper. das wäre dann sowas wie ghost kato, haibike sduru und ähnliches.


Da muss man dann eben erstmal hart schlucken wenn man von 1000€ auf 2800€ kommt nur weil ein motor mit einem akku dran ist.

Fragman
2019-06-17, 11:17:43
mein cc fully hat vorne und hinten fox dämpfer. die gabel den guten fit4. das hat 1250 gekostet. natürlich nicht uvp, wer bikes für uvp kauft merkt auch nicht mehr viel.

das focus vice ist afaik das billigste brauchbare fully(incl dropper), das hat unter 800 gekostet.


Und wie viel Geld muss man zusätzlich in die Hand nehmen, damit zb die Bremsen auch wirklich brauchbar sind? Gerade bei dem 800 € Bike kann ich dir sofort eine Strecke nennen, bei dem die versagen werden. Und das ist Strasse und ein bisschen Cross Country. Bei dem fully sag ich mal aus dem Stand heraus, das ist nicht ausreichend ausgerüstet. Es sei denn, Du hast da ein super Schnäppchen gemacht.

erlgrey
2019-06-17, 11:30:05
vielen Leuten ist es aber auch komplett egal was etwas mit Motor kostet.

vor kurzem noch absolutes Unverständnis wenn sich jemand anders ein 0815 trail- endurobike um 3k kauft der x hundert Stunden / Jahr damit verbringt, aber 2 Jahre später 2 hässliche haibike e-mofas um je 7k für sich und Frau sind absolut kein Thema, denn das hat ja einen Motor und wird auch fast 5x im Jahr bewegt.

Das Vieh wird natürlich gemolken so gut es geht, wen wundert es?




nobrainer ist bei den Bremsen alles von shimano ab slx, durchaus leistbar.

Blackpitty
2019-06-17, 11:32:21
@x-Force, bitte nicht meinen Text im Zitat verändern, ich habe ein anderes Preisbeispiel genannt und nicht was du dir da reinedditiert hast......

ist halt immer die Frage, du schmeißt halt mit 0815 Bikes und Ausstattungen um dich und kommst mit Rabatten.

um ordentlich über Bikes zu reden kannst du Rabattaktionen, Schnäppchen und Sonderangebote vom letzten Jahr getrost streichen weil das Unfug bezüglich Vergleichen ist.

Also nicht von irgendwelchen Rumpelbikes(mit SrSuntour Gabelkram) aus gehen mit 2 hinguckerteilen und der Rest ist Noname Baumarktkram

Und mir braucht auch keiner vom Preis was erzählen, nach 2 E Bike Käufen dieses Jahr und komplettem Marktüberblick und Vergleichen weis ich genau was wo wie viel kostet.

Auch im Nicht E Bikebereich(hab noch 2 weitere Räder)

Und nur noch am Rande, ne ordentliche Federgabel im Sinne von Pike, Lyrik, Fox 36 kostet im Zubehör schon einzeln 600 bis 1000€, warum beschwert man sich wenn der E Antrieb bestehend aus Akku, Motor, Display, Schalter und Sensor und Ladegerät ca. 1000€ Aufpreis kosten?

BUG
2019-06-17, 11:46:41
Das kommt auch immer etwas auf die jeweilige Situation an, wenn der Arbeitgeber z.B. beim Job-Rad mit-macht, ist die Hemschwelle viel niedriger ein (oder auch zwei) hochpreisige Fahrrad(er) zu nehmen. Ich z.B. habe mein Haibike e-Mountenbike auf eBay Kleinanzigen (1 Jahr alt & knapp ~600km) für 1400,- Euro gekauft. Mein Arbeitgeber war (und ist immernoch) etwas zögerlich was Job-Rad angeht, mein Bruder wiederum hat sich für ~4000,- Euro ein S-Pedelec mit 780Wh Akku über Job-Rad "geleast" + kleine Schlussrate nach 2 Jahren. Er fährt das Rad immernoch, hat aber für einen guten Freund ein neues Job-Rad leasing abgeschlossen und sich z.B. das e-Bike auszahlen lassen (war ein S-Pedelec für ~7000,- Euro mit Stufenloser Schaltung und zweit-Akku)

Gruß
BUG

Joe
2019-06-17, 16:31:37
8aAvm7gBcjk

MAX|HASS
2019-06-17, 19:12:58
Ich komme im Jahr heute auf bis zu 2000km Radstrecke, immer so ~20km-Strecken abends nach der Arbeit oder Wochenende. Als Jugendlicher war es eher doppelt so viel.

Mir würde aber nie einfallen, ein eBike zu kaufen. Ich halte viel von e, aber nur da, wo es vermeintlich was bewirkt. Stelle mir eRoller unheimlich gut vor, so einen hätte ich gerne als junger Bengel gehabt. Oder eAutos natürlich auch oder e für Rollifahrer.

Nur beim Rad finde ich es unpassend, weil mir irgendwie total der sportliche Charakter abgehen würde. Man fährt irgendwie nicht mehr pur. Man nimmt die Unterstützung immer mit, ich vermute, der innere Schweinehund schrumpft auf ein Schweinemeerschweinchen zusammen. Im Grunde kann man auch nicht mehr ohne fahren, weil die Dinger teils mehr als doppelt so schwer sind wie z.B. mein jetziges (9,9kg).

Und dann fahren damit Spinner rum, die rumschocken wollen ohne jeglichen sportlichen Aspekt und mich wie vor drei Wochen in einer Allee mit ca. 60 im Auto überholen. Natürlich nicht ab Werk, wurde wieder so ein eBay-Bausatz verlötet. Dann spricht man ihn an der nächsten Ampel drauf an, "Mensch, da hast du eben aber mächtig reingetreten" und der tillt aus, dann mußte erst wieder aussteigen und dich auf ihn draufsetzen, damit er wieder Ruhe gibt, was soll sowas?

Insofern: e nur, wenn damit jemand Freude am Radfahren findet, die er sonst wegen der Anstrengungen nicht gefunden hätte. Oder länger draußen bleibt, weil so auch 4h-Touren möglich sind. Oder als Ersatz für Menschen, die körperlich eingeschränkt sind, warum nicht. Das Argument mit "nicht durchgeschwitzt zur Arbeit" gehört da natürlich genau so zu. Für alle anderen find ich's aber blöde irgendwie.

Surrogat
2019-06-17, 19:43:31
Im Grunde kann man auch nicht mehr ohne fahren, weil die Dinger teils mehr als doppelt so schwer sind wie z.B. mein jetziges (9,9kg).

mein aktuelles Trekkingbike (ganz ohne "e") hat solide 20kg und damit bin ich dieses Jahr schon über 1.000km gefahren, wo ist das Problem?

MAX|HASS
2019-06-17, 20:12:11
Scheint keines zu existieren (y).

Habe ich bloß keinen Bock mehr drauf.

Monkey
2019-06-17, 20:25:50
Wasn das für ein ewiges geheule hier? Will ich reinhauen fahre ich mit meinem eBike halt schneller als der Motor unterstützt, im flachen bekomm das sogar ich hin und wenn ich abends ohne schwitzen nach Hause will bleibe ich halt innerhalb der Unterstützung - oder umgekehrt.

Fusion_Power
2019-06-17, 20:44:18
@x-Force, bitte nicht meinen Text im Zitat verändern, ich habe ein anderes Preisbeispiel genannt und nicht was du dir da reinedditiert hast......

ist halt immer die Frage, du schmeißt halt mit 0815 Bikes und Ausstattungen um dich und kommst mit Rabatten.

um ordentlich über Bikes zu reden kannst du Rabattaktionen, Schnäppchen und Sonderangebote vom letzten Jahr getrost streichen weil das Unfug bezüglich Vergleichen ist.

Also nicht von irgendwelchen Rumpelbikes(mit SrSuntour Gabelkram) aus gehen mit 2 hinguckerteilen und der Rest ist Noname Baumarktkram

Und mir braucht auch keiner vom Preis was erzählen, nach 2 E Bike Käufen dieses Jahr und komplettem Marktüberblick und Vergleichen weis ich genau was wo wie viel kostet.

Auch im Nicht E Bikebereich(hab noch 2 weitere Räder)

Und nur noch am Rande, ne ordentliche Federgabel im Sinne von Pike, Lyrik, Fox 36 kostet im Zubehör schon einzeln 600 bis 1000€, warum beschwert man sich wenn der E Antrieb bestehend aus Akku, Motor, Display, Schalter und Sensor und Ladegerät ca. 1000€ Aufpreis kosten?
Teach me Senpai! :D
Ich wundere mich halt, sind Fahrräder (sammt Zubehör) nur in Deutschland so teuer oder ist das ein weltweiter Trend? Rechtfertigt die Qualität denn wirklich immer den Preis oder ist da vllt. doch irgend wo nen random Preisaufschlag drinne, weils die Leute halt bezahlen (in Deutschland)? Und müßten dann nicht die ganzen Baumarkträder für 200 Euro verboten werden wenn der Preis wirklich die Qualität wiederspiegelt? :uponder:


Nur beim Rad finde ich es unpassend, weil mir irgendwie total der sportliche Charakter abgehen würde. Man fährt irgendwie nicht mehr pur. Man nimmt die Unterstützung immer mit, ich vermute, der innere Schweinehund schrumpft auf ein Schweinemeerschweinchen zusammen. Im Grunde kann man auch nicht mehr ohne fahren, weil die Dinger teils mehr als doppelt so schwer sind wie z.B. mein jetziges (9,9kg).

Ich bin zuletzt wohl zu DDR Zeiten mitm (Pionier)Rad gefahren, bin also kein Radfahrer mehr. Aber ich hab auch kein Auto und überleg mir als Alternative zu den Öffis nen Fahrrad um in die Nächste Stadt zum einkaufen zu kommen. Brauch ja nun nicht soo viel Zeuchs. Leider gibts da einen happigen Höhenunterschied zwischen meinem Kaff und dem Nachbarort. Das mitm Einkauf und dann ohne Motor strampeln stell ich mir schwierig vor. Und wenn du nicht gerade Oberschenkel wie Godzilla hast, vermute ich, dass auch ein regelmäßig fahrender Radler so ne Tour nicht gern machen würde. Wer will schon verschwitzt ankommen.

MAX|HASS
2019-06-17, 21:06:37
Da ist im Grunde auch nichts gegen einzuwenden (wobei ich überhaupt keine Position innehabe, irgendjemanden was einzuwenden). Auch das erscheint sinnvoll, wie ich oben schrieb. Wer auf's Rad steigt und dafür den Bus/Auto stehen läßt, ist doch toll. Ich hätte diese Konsequenz nicht, weswegen ich gerade dahinterkomme, daß ich wohl wirklich reine Freizeittouren meine, bei denen mir ein e etwas überflüssig vorkommt.

Ach und Oberschenkel wie Godzilla: sicher sind meine Oberschenkel nicht so dünn wie meine Arme, aber auch von so einigen 100km-Touren am Tag sehen meine Beine noch normal aus. Gottseidank keine Stäbchen wie bei Profirennsportlern, aber eben keine Godzilla-Oberschenkel. Ausdauer und/oder Kraft in den Beinen drückt sich dadurch auch nicht unbedingt aus.

x-force
2019-06-18, 00:28:11
Ich bin gerade biken im Harz, darher nur kurz:
Natürlich vergleiche ich Marktpreise im Abverkauf, zu anderen Zeitpunkten ist es schlicht dämlich sich ein Bike zu kaufen. Uvp ist Wucher. Die von mir genannten Bikes sind alle brauchbar und ein slx Stopper kostet wirklich nicht die Welt. Sr suntour baut durchaus gute Gabeln sind dann nur meist etwas schwerer.
Zahle gerne deine Apothekenpreise, ich hol mir die gleichen Teile im Abverkauf für die Hälfte.

Fusion_Power
2019-06-18, 01:47:25
Da ist im Grunde auch nichts gegen einzuwenden (wobei ich überhaupt keine Position innehabe, irgendjemanden was einzuwenden). Auch das erscheint sinnvoll, wie ich oben schrieb. Wer auf's Rad steigt und dafür den Bus/Auto stehen läßt, ist doch toll. Ich hätte diese Konsequenz nicht, weswegen ich gerade dahinterkomme, daß ich wohl wirklich reine Freizeittouren meine, bei denen mir ein e etwas überflüssig vorkommt.

Ach und Oberschenkel wie Godzilla: sicher sind meine Oberschenkel nicht so dünn wie meine Arme, aber auch von so einigen 100km-Touren am Tag sehen meine Beine noch normal aus. Gottseidank keine Stäbchen wie bei Profirennsportlern, aber eben keine Godzilla-Oberschenkel. Ausdauer und/oder Kraft in den Beinen drückt sich dadurch auch nicht unbedingt aus.
Yo, ich hätte von Anfang an klarstellen sollen, dass ich mir wenn, ein E-Bike nur als "Nutzfahrzeug" anschaffen würde. Nix mit Touren, Fitness oder "Funsport". ^^"

Gibts mittlerweile eigentlich sichere Fahrradschlösser wo ich nicht gleich Youtube Videos finde, wo son Ding in 5 Sekunden geknackt wird? Hab auch von GPS Tracking gehört und gesicherten Schraubverbindungen. Wie sichert ihr eure teuren Bikes eigentlich?

downforze
2019-06-18, 08:35:20
Mein Mountainbike hier ist auch schon 20 Jahre alt. Die 21-Gang Shimano gibt es nicht mehr und eine Federung wäre zumindest vorne nett. Die Bowdenzüge der Bremsen sind griffig. Die Gummibeläge der Bremsen selber greifen auch direkt. Die Schaltung ist nachgestellt und die Zahnkränze sind auch nicht verschlissen. Ich wüßte jetzt nicht, was an einem 4000€ - Fahrrad ohne E das Upgrade wäre, was diesen Preis rechtfertigt. 2017 bin ich mal ein mittelpreisiges Fahrrad beim Handel Probe gefahren. Fühlte sich jetzt nicht anders an als meins. Etwas weniger Gewicht, aber sonst identisch.
Beim E-Fahrrad das gleiche Problem. Die Technologie für die Regelung von Spannung ist kein Hexenwerk. Gibt es im Modellbau mit den Reglern für bürstenlose Motoren schon ewig für kleines Geld. Dort kann man sogar Timings einstellen. Daher kann ich mir die Preise nicht schönreden.

Gent Leman
2019-06-18, 10:05:05
Mein Mountainbike hier ist auch schon 20 Jahre alt. Ich wüßte jetzt nicht, was an einem 4000€ - Fahrrad ohne E das Upgrade wäre, was diesen Preis rechtfertigt. 2017 bin ich mal ein mittelpreisiges Fahrrad beim Handel Probe gefahren. Fühlte sich jetzt nicht anders an als meins. Etwas weniger Gewicht, aber sonst identisch.
Beim E-Fahrrad das gleiche Problem. Daher kann ich mir die Preise nicht schönreden.

So spricht es mal einer aus. Voodoo kostet halt. Wenn ich lese, dass V-Brakes heute max. für Trekkingräder empfohlen werden, dann frag ich mich, wie wir vorher mit den normalen Felgenbremsen auf abschüssigem Gelände überleben konnten. Ich fahre auch noch ein 15 Jahre altes MTB mit Technik, die wahrscheinlich 20 Jahre alt ist. Alu-Rahmen, eine 9er-XT-Schaltung hinten, dazwischen irgendwelches "Deore"-Zeug und ne Rockshox Judy vorn. 750€ damals im Laden, ohne Abverkauf, Rabatt etc. und auch noch im Frühling. Das Zeug lebt noch und wurde (früher mehr heute weniger) nicht geschont, zumindest gröber behandelt, als 90% der EBikes es jemals erleben werden.
An dieses robuste Grundgerüst einen Motor dran und das würde mir völlig ausreichen. Sollte dann keine 2k kosten, aber heute braucht halt jeder ein Fully, Scheibenbremsen sowieso und wenn die Sattelstütze 100g weniger wiegt, merkt man das auf jeden Fall bei einem 20kg-Rad.
Na gut, ist alles auch noch Early-Adopter-Kram. Sicherlich sieht man gute und günstige "Massenware" nach ein paar Jahren, wenn die neuesten Generationen nur noch 2% bringen und die bewährte Technik über Jahre produziert wird. E-Biker-Verhalten sollte aber langsam Einzug in die Fahrschulen finden. Man merkt schon als Autofahrer, wie sich der Verkehrsfluß durch die Dinger ändert, wenn Oma kontinuierlich mit 25km/h vor dir fährt.

Fragman
2019-06-18, 10:32:03
So spricht es mal einer aus. Voodoo kostet halt. Wenn ich lese, dass V-Brakes heute max. für Trekkingräder empfohlen werden, dann frag ich mich, wie wir vorher mit den normalen Felgenbremsen auf abschüssigem Gelände überleben konnten.

Gegen die Bremsen von heute? Gar nicht! ;)
Das Problem mit den V Brakes hatte ich aber schon von 25 Jahren wenn es mal den Berg runter ging und mein Rad hatte schon sehr gute Bremsen. Da konnte man mitten auf dem Hang nicht zum stehen kommen. Heute ist das kein Problem, da Bremse ich von 45 km/h runter auf 0, wenn es sein muss. Die Kontrolle dabei gibt einem ein extra Sicherheitsgefühl. Und dabei hab ich von Sram nicht einmal die wirklich guten am Bike.

Für den normalen Alltag sind die vielleicht schon zuviel, aber ich hab damit eine sehr gute Sicherheitsreserve. Wenn ich aber viel im bergigen Gelände fahren würde, hätte ich schon bessere ran gebaut, die dann aber wieder Probleme im Alltag machen würden.

Und zum Thema Deore, ich hoffe du meintest Scheibenbremsen, denn zumindest die V Brakes sind eine Katastrophe und völlig ungeeignet, bis auf gemütliches Stadttrecking vielleicht. :D

erlgrey
2019-06-18, 10:58:45
ist doch toll wenn ihr keinen Unterschied zwischen 20 Jahren alten MTB und aktuellen und hochwertigen spüren könnt, das spart euch eine menge Geld!

Yggdrasill
2019-06-18, 11:01:59
Gibts mittlerweile eigentlich sichere Fahrradschlösser wo ich nicht gleich Youtube Videos finde, wo son Ding in 5 Sekunden geknackt wird? Hab auch von GPS Tracking gehört und gesicherten Schraubverbindungen. Wie sichert ihr eure teuren Bikes eigentlich?

Am sichersten sind die besseren Modelle von Abus und Kryptonite mit Scheibenschlössern (Granit-X bei Abus) als Bügelschloss oder Kette. Und Knackvideos wirst du heutzutage immer finden.

Mein Mountainbike/Rennrad wird praktisch nicht angeschlossen, wenn ich davon absteige habe ich es in der Hand oder sitze in Griffweite daneben.
Mein "gutes Stadtrad" (Hardtail mit geänderter Übersetzung und zur Zeit schmalen Asphalttrennern) wird mit einer recht massiven Abus-Kette angeschlossen. Regel ist, dass es nirgendwo zu lange in der Öffentlichkeit stehen bleibt, auf Arbeit steht es im Hinterhof wo immer Leute draußen stehen und rauchen. Vorteil bei dem Rad ist das weitgehend unauffällige schwarz-matte Aussehen und ein recht unbekannter Rahmenhersteller. Das der Rahmen aus Carbon ist fällt dabei faktisch nicht auf.

@Topic

Die E-Bikes finde ich nur für lange Distanzen über Feld- und Waldwege ohne Abfahrtsambitionen interessant. Für Trails sind mir persönlich die E-Fullys viel zu schwer, die Agilität meines 10 kg Epic möchte ich nicht missen. Bei den E-Bikes hab ich immer das Gefühl ich walze den Trail platt anstelle ihn zu fahren. Da quäl ich mich lieber dreimal per Muskelkraft den Berg hoch.

Generell sind die E-Bikes aber eine feine Sache und das Angebot ist zwischenzeitlich groß genug das jeder etwas für seinen Geschmack findet, allerdings teile ich die Meinung das der Einstiegspreis für vernünftige E-Bikes zu hoch ist. Standardausstattung Deore und E-Bike für 2000€ wäre so meine Vernunftvorstellung für ein Trail- und alltagstaugliches E-Bike als Hardtail. Oder als normales Stadtrad für diesen Preis. Wer bessere Ausstattung/Geländegängigkeit haben will kann ja mehr bezahlen.
Preise von 9500€ sind dann einfach nur noch lächerlich, Glückwunsch wenn man das zum halben Preis bekommt und die Ausstattung und vor allem das Gewicht(!) daran passt. Wir reden hier immer noch von Fahrrädern und da rechtfertigt sich meiner Meinung nach ein höherer Preis fast ausschließlich über Gewichtsersparnis oder bessere Geländefähigkeiten bei gleichem Gewicht.
Da E-Bikes aber prinzipbedingt durch Akku und Motor schon von vornherein schwerer sind, finde ich solche Preise dann aber nur noch absurd.

downforze
2019-06-18, 11:11:53
So spricht es mal einer aus. Voodoo kostet halt. Wenn ich lese, dass V-Brakes heute max. für Trekkingräder empfohlen werden, dann frag ich mich, wie wir vorher mit den normalen Felgenbremsen auf abschüssigem Gelände überleben konnten. Ich fahre auch noch ein 15 Jahre altes MTB mit Technik, die wahrscheinlich 20 Jahre alt ist. Alu-Rahmen, eine 9er-XT-Schaltung hinten, dazwischen irgendwelches "Deore"-Zeug und ne Rockshox Judy vorn. 750€ damals im Laden, ohne Abverkauf, Rabatt etc. und auch noch im Frühling. Das Zeug lebt noch und wurde (früher mehr heute weniger) nicht geschont, zumindest gröber behandelt, als 90% der EBikes es jemals erleben werden.
An dieses robuste Grundgerüst einen Motor dran und das würde mir völlig ausreichen. Sollte dann keine 2k kosten, aber heute braucht halt jeder ein Fully, Scheibenbremsen sowieso und wenn die Sattelstütze 100g weniger wiegt, merkt man das auf jeden Fall bei einem 20kg-Rad.
Na gut, ist alles auch noch Early-Adopter-Kram.
Meine V-Brakes blockieren das Rad sofort bei jeder Geschwindigkeit. Was sollen Scheibenbremsen da auch anderes machen? Für ein Fahrrad mit 80 kg Zuladung benötigt kein "normaler" Fahrer Scheibenbremsen. Mal als Vergleich: auf meiner Schwalbe KR51/1 mit einem Leergewicht von 85 kg sind vorne und hinten über mechanische Bowdenzüge Simplexbremsen verbaut, die von der Konstruktion her 90° gedrehten V-Bremsen entsprechen.
Das ist doch alles, wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Mein erstes Fahrrad hatte noch die Billigschaltung SIS C10. Selbst das ging ohne Probleme zu schalten. Alles eine Frage, wie die Schaltung eingestellt ist.

BUG
2019-06-18, 11:21:49
Mein erstes Fahrrad hatte noch die Billigschaltung SIS C10. Selbst das ging ohne Probleme zu schalten. Alles eine Frage, wie die Schaltung eingestellt ist.

en0qluwEvnI

Gruß
BUG

Gent Leman
2019-06-18, 11:23:25
Das Problem mit den V Brakes hatte ich aber schon von 25 Jahren wenn es mal den Berg runter ging und mein Rad hatte schon sehr gute Bremsen.

Und zum Thema Deore, ich hoffe du meintest Scheibenbremsen, denn zumindest die V Brakes sind eine Katastrophe und völlig ungeeignet, bis auf gemütliches Stadttrecking vielleicht. :D

V-Brakes Gen1 wurden nicht ohne Grund zurück gerufen, sicherlich hast du nach den Erfahrungen die nie wieder getestet. Ich wüßte jetzt nicht, was es bei denen danach zu meckern gibt. Mehr als Komplettblockade ist halt nicht möglich und das haben meine in jeder Situation notfalls gebracht, oder fahrt ihr jetzt mit ABS herum? Abgesehen davon meine ich die nicht mal. Sondern die Vorgänger, die quasi nach dem "Zangenprinzip" funktionierten. Die haben auch Abfahrten in den frz. Alpen überlebt ohne das man jetzt daran dachte gleich zu sterben (WoMo hoch, oben absetzen und dann runter :biggrin:)
Aber wenn man es sich recht überlegt, so ein 20kg-E-Bike, darauf unsportliche 100kg-Säcke, die trotzdem mit 25km/h unterwegs sind....so eine teure Superbremse für E-Bikes ist doch sinnvoll.

Fragman
2019-06-18, 11:37:02
Meine V Brakes damals haben auch gleich blockiert, auf der Strasse oder dem Feldweg. Berg runter war das schon bedeutend schwieriger, unmöglich bei entsprechender Geschwindigkeit.
Und dann fangen die Probleme an, denn dauer bremsen sollte man mit denen nicht da die Bremswirkung reduziert wird, Sitchwort Verglasung. Also was machen? Runterrollen lassen, ab und an mal zwischen bremsen und hoffen, das alles gut wird. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter, aber auf sowas hatte ich irgendwann keinen Bock mehr. :D

Heutzutage ist es schwierig, gute V Brakes überhaupt noch zu bekommen, da man bei Scheibenbremsen einfach die besseren Alternativen hat. Wirklich starke V Brakes brauchen zu dem auch den entsprechenden Unterbau bei den Felgen. Und dann wird es deutlich schwerer. Die Räder mit den hydraulischen V Brakes zb sind schon extrem klobig, wobei ich nichts zu deren Bremsleistung sagen kann.

Blackpitty
2019-06-18, 15:21:39
Wieder Äpfel mit Birnen vergleichen

zum Radweg und Feldweg fahren und nen Familenausflug machen wenn es trocken ist reicht jedes 30 Jahre alte Bike aus und auch jedes 150€ Rad vom Baumarkt

Dann gibt es Leute, die einfach ein teures Rad haben und fahren wollen mit viel Ausstattung dran, auch wenn sie es niemals brauchen werden
Allerdings werden 99% der verkauften Porsche auch nicht auf der Rennstrecke bewegt:wink:


Es gibt aber auch Leute, die anders mit dem Rad auf der Welt unterwegs sind und sich über jedes bisschen Leistungsreserve(was Fahrwerk, Schaltung und vorallem Bremsen betrifft) freuen und das Bike voll ausnutzen mit Trails fahren, normalen Sprüngen, steile Abhänge runter und rauf und lange Abfahrten in den Bergen inklusive alles auch bei Nässe

Auch wenn jetzt wieder einer kommt und sagt, ja das sind die Leute früher auch gefahren ohne Federung und mit Felgenbremsen

ja genau, das war Spaßlos, endete im Krankenhaus und ist einfach nur Scheiße
https://www.youtube.com/watch?v=VzZkKE9Z35g

Solange hier permanent aneinander vorbei verglichen wird ist das ganze Thema hier für die Katz

Und wer den Unterschied zwischen einem 20 Jahre alten und aktuellen ordentlich ausgestatteten Bike nicht merkt, der ist auch keines gefahren, ist komplett abgestumpft oder kennt nur Radwege


Nur als Vergleich, wenn ich mit meinem 25Jahre alten Hardtail mit 26" und Felgenbremsen den gleichen steinigen und steilen Trail runterfahre, ist das einfach 3x so gefährlich wie mit dem neuen, da man sich mit den kleinen Rädern an jeder Stufe einhakt, die Bikegeometrie einen eher zum Abwurf nach vorn zwingt anstatt Sicherheit zu bieten bzw. das Gefühl im Bike zu sein, die Bremsen in keinem Vergleich zur Scheibenbremse dosierbar sind(und schon gar nicht bei Nässe) und man mit viel Handkraft bremsen muss was die Hände bei langen Abfahrten verkrampfen lässt.

Mit dem alten MTB zuckelt man also da runter und hat nur zu tun und zu arbeiten dass man heile ankommt anstatt Spaß zu haben und die gleiche Strecke mit nem aktuellen MTB oder EMTB(mit gescheiter Ausstattung) fährst du als wäre es ein Radweg um es einfach mal bildlich zu verdeutlichen


Wer also nur ein Uraltbike kennt, was ja auch ok ist, der kommt damit zurecht und fährt damit wie es eben geht. Somit verstehen die Personen auch nicht die Vorzüge was mit aktueller technik an Leistungen und Fahrspaß möglich ist und aus meiner sicht, ist der Preis gerechtfertigt.


Und wie gesagt, ich laber nichts daher, ich habe hier 3 Bikes stehen, 25 Jahre altes Hardtail(mit dem ich früher auch rennen gefahren bin) 6Jahre altes Allmountain Fully und halbes Jahr altes Allmountain Fully E Bike und alle habe ich auf oben erwähnten Strecken bewegt und der Unterschied von alt zu neu ist mehr als Tag und Nacht


:wink:

downforze
2019-06-19, 11:01:34
Und wer den Unterschied zwischen einem 20 Jahre alten und aktuellen ordentlich ausgestatteten Bike nicht merkt, der ist auch keines gefahren, ist komplett abgestumpft oder kennt nur Radwege
Das klingt ganz schön überheblich.

Was ist denn der Unterschied zwischen einem aktuellen "ordentlichen" MTB und einem älteren (mal abgesehen von Scheibenbremsen)? Schraubenfedern und Öldruckstoßdämpfer gibt es schon ewig. Am Prinzip der Schaltung hat sich auch nichts geändert (wenn ich jetzt mal die elektronischen rausnehme).

die Bikegeometrie einen eher zum Abwurf nach vorn zwingt
Die Geometrie ist genau die gleiche wie vor 20 Jahren. Was soll sich daran auch geändert haben? Oder hast du vor 20 Jahren auf dem Lenker gesessen?

Nur als Vergleich, wenn ich mit meinem 25Jahre alten Hardtail mit 26" und Felgenbremsen den gleichen steinigen und steilen Trail runterfahre, ist das einfach 3x so gefährlich wie mit dem neuen
Je unwegsamer das Gelände ist, desto BESSER blockieren die Räder nach Betätigen der Bremse (bei längerem Bremsweg), weil die Grip sinkt.

Blackpitty
2019-06-19, 14:10:35
Gegenfrage, was hat sich für dich zwischen dem damaligen ersten Massenauto Ford T und z.B. einem heutigen Porsche so getan?

beide haben doch Bremsen und man kommt von A nach B und man sitzt bei beiden auf einem Fahrersitz und beide haben eine Schaltung


zu deinem letzten Punkt, genau richtig erkannt, blockierende Räder sind das schlimmste was passieren kann und somit ist eine ordentliche Scheibenbremse das A und O, eil sich hier durch die andere Hebelwirkung perfekt dosieren lässt, trocken wie nass und man hat immer das gleiche Bremsverhalten

Alles das was auf eine Felgenbremse nicht zutrifft

Aber sowas merkt man bei Trockenheit auf dem Radweg halt nicht

Joe
2019-06-19, 17:05:11
Was ist denn der Unterschied zwischen einem aktuellen "ordentlichen" MTB und einem älteren (mal abgesehen von Scheibenbremsen)? Schraubenfedern und Öldruckstoßdämpfer gibt es schon ewig. Am Prinzip der Schaltung hat sich auch nichts geändert (wenn ich jetzt mal die elektronischen rausnehme).


Die Geometrie ist genau die gleiche wie vor 20 Jahren. Was soll sich daran auch geändert haben? Oder hast du vor 20 Jahren auf dem Lenker gesessen?

10kg-15kg und völlig andere Geometrie.

Mein neues e-bike wiegt grad mal 2kg mehr als mein 2010er Fully und das war kein billiges.

downforze
2019-06-21, 09:34:41
Gegenfrage, was hat sich für dich zwischen dem damaligen ersten Massenauto Ford T und z.B. einem heutigen Porsche so getan?

beide haben doch Bremsen und man kommt von A nach B und man sitzt bei beiden auf einem Fahrersitz und beide haben eine Schaltung


zu deinem letzten Punkt, genau richtig erkannt, blockierende Räder sind das schlimmste was passieren kann und somit ist eine ordentliche Scheibenbremse das A und O, eil sich hier durch die andere Hebelwirkung perfekt dosieren lässt, trocken wie nass und man hat immer das gleiche Bremsverhalten

Alles das was auf eine Felgenbremse nicht zutrifft

Aber sowas merkt man bei Trockenheit auf dem Radweg halt nicht
Oh bitte, jetzt führe die Argumentation doch nicht ins Lächerliche mit einem Ford T, der 1910 (über 100 Jahre) gebaut wurde vs MTB vor 20 Jahren.
Meine V-Bremsen kann ich auch ohne Probleme schleifen lassen. Das ist alles eine Frage, wie die Bowdenzüge eingestellt sind und welche Elastizität der Draht hat.
Auch Scheibenbremsen sind letztendlich nur der hydraulische oder mechanische Verlängerer der Hand. Einzig bei starken Bremsen auf Asphalt, Nässe und in der Wartung haben sie Vorteile. In den Fachmagazinen steht, daß man maximal 20% weniger Handkraft benötigt, um die Bremswirkung von V-Brakes zu erreichen. Nirgends außer hier habe ich gelesen, daß man Scheibenbremsen besser dosieren könne. Warum sollte das auch so sein?
Summa summarum vielleicht für 10% der Fahrer wirklich sinnvoll.

10kg-15kg und völlig andere Geometrie.
Die Geometrie ist genau die gleiche wie "damals". Der Schwerpunkt ist nach wie vor hinten. Einzig die Querstrebe hat einen anderen Winkel, was physikalisch nichts ändert.

erlgrey
2019-06-21, 09:47:23
Oh bitte, jetzt führe die Argumentation doch nicht ins Lächerliche mit einem Ford T, der 1910 (über 100 Jahre) gebaut wurde vs MTB vor 20 Jahren.
Meine V-Bremsen kann ich auch ohne Probleme schleifen lassen. Das ist alles eine Frage, wie die Bowdenzüge eingestellt sind und welche Elastizität der Draht hat.
Auch Scheibenbremsen sind letztendlich nur der hydraulische oder mechanische Verlängerer der Hand. Einzig bei starken Bremsen auf Asphalt, Nässe und in der Wartung haben sie Vorteile. In den Fachmagazinen steht, daß man maximal 20% weniger Handkraft benötigt, um die Bremswirkung von V-Brakes zu erreichen. Nirgends außer hier habe ich gelesen, daß man Scheibenbremsen besser dosieren könne. Warum sollte das auch so sein?
Summa summarum vielleicht für 10% der Fahrer wirklich sinnvoll.


Die Geometrie ist genau die gleiche wie "damals". Der Schwerpunkt ist nach wie vor hinten. Einzig die Querstrebe hat einen anderen Winkel, was physikalisch nichts ändert.

Nein.

Freestaler
2019-06-21, 10:08:50
Downforze, obacht du argumentierst rationell und hast recht vermutlich , viele hier müssen jedoch sich selbst x Tausend Ausgaben schön reden. Die Unterschiede gibt es sind jedoch viel kleiner (2-3 kg höchstens, denn 1999 war meine enduro fully bereits 11,4kg und mein DH Racebike 15,8kg wie soll man da 10-15kg einsparen). Auch die VBrake sind schon sehr nach am maximum bremstechnisch. Doch sind scheibenbremsen temperaturstabiler und nicht so allergiesch auf matsch und sand. Ob man das jedoch ausserhalb richtigem Racing braucht? Keine Ahnjng (ps: 3 jahre DH Race mit Lizenz und mein Hobby mit arbeit im Fahrradladen finanziert). Am Ende ist viel psychologie mit drin. Ua. Gut zu sehen an den Argumenten/Diskussion für leichte Bikes. Die meisten Fahrer könnte locker 5-10kg an Körpermasse sparen (muss dann nicht mit auf den Berg), trotzdem diskutiert man lieber über 50Gramm bei den Schläuchen und risikiert damit eher ein plattfuss. Macht rationell kein Sinn. Ps: Neue Bikes sind geil ;-)

Joe
2019-06-21, 10:36:35
Die Geometrie ist genau die gleiche wie "damals". Der Schwerpunkt ist nach wie vor hinten. Einzig die Querstrebe hat einen anderen Winkel, was physikalisch nichts ändert.

plz....

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Blackpitty
2019-06-21, 10:49:14
ich hab es deshalb ins lächerliche gezogen, weil es keinen Sinn macht Leuten die felsen fest überzeugt davon sind wie downforze keine Unterschiede zu merken und nur Radwege kennen irgendetwas zu erklären
Ich glaub ein Paar hier kennen Radfahren nur daher, wenn am Fenster draußen mal einer vorbei fährt während sie am PC sind

Dazu sind wir hier im PC Forum, da brauch ich mich auch nicht drüber wundern bei solchen Antworten:freak:

Es geht hier auch nicht um irgend welche bezahlten oder nicht bezahlten Bikepreise schön zu reden, was ein Unfug, aber so würde ich auch argumentieren wenn ich keine Ahnung hätte;D

Das von Joe angesprochene Gewicht ist auch Quatsch, mein 25 Jahre altes Hardtail wiegt auch 14kg(kostete 1000dm und ist Standard gewesen), aber im Vergleich zum 2014 Fully was 1kg weniger wiegt, aber viel mehr Ausstattung hat(Federung hinten, viel mehr Federweg, größere Laufräder, absenkbare Sattelstütze, Scheibenbremsen usw.) sieht man schon deutlich dass trotz viel besserer und größerer Teile das Gewicht reduziert wurde(beides Alurahmen) weshalb sich technisch einfach in dem Bereich in so kurzer Zeit abartig viel getan hat. deshalb ist das auch gut mit Modell T und Porsche vergleichbar


Bezüglich Bremsen sollte man sich nur erlauben mitreden zu können, wenn man selbst schon lange Trailabfahrten in den Bergen mit beiden Bauarten durchgeführt hat. wie gesagt, auf dem Radweg und ums Haus herum juckt es absolut 0 welche Bremsen verbaut sind, da reicht im Flachland auch eine uralt auf den Reifen drückende Bremse(ja sowas gibts)

Und nur mal so, die Bremsflüssigkeit in der Scheibenbremse ersetzt nicht einfach den Draht der normalen, die Übersetzungsverhältnisse sind ganz anders sowohl zwischen Hebel und Bremssattel sowie auch wo die Bremse sitzt(V-Brake außen mit riesen Hebel, Scheibenbremse innen mit kleiner Hebelkraft)

Mir kann halt keiner erzählen, dass er steile Abfahrten/Trails fährt(die je nachdem wo man ist teils 1-3Stunden permanent bergab dauern) und an der V-Brake mit den Zeigefingern bremst und gut zum stehen und runter kommt

Bei der Scheibenbremse reicht 1 Finger und etwas ziehen aus und man hat nie das Gefühl dass man drücken muss wie Ochse und die Hände überlastet


Und zur Geometrie.... abgesehen von selbst auf oder umgebauten Bikes(bevor wieder einer kommt mit irgendwelchem Zeug aus dem Keller) war das standard MTB Hardtailbike vor 20 Jahren ein passender aber recht kurzer Rahmen mit längerem Vorbau(100-150mm) und 26" Laufrädern und ganz anderen reach und stack Werten, somit saß man mit der Körpermasse des Oberkörpers recht weit vorn wodurch mehr Gewicht auf der Vorderachse lag und durch den steilen Steuerrohrwinkel und den kleinen 26" Rädern das Bike viel schneller dazu neigt, dass man nach vorn abgeworfen weren kann

Somit hakt man sich als Beispiel mit 26" an Stufen und absätzen ein wo man diese mit z.B. 29" gar nicht merkt bzw. einfach drüber rollt als wenn nichts wäre.

Und das sag ich auch mal wieder nicht einfach so oder weil ich meinen Bikepreis rechtfertigen muss(LOL) sondern weil ich 26", 27.5" und 29" hier stehen habe und allein von 27.5" zu 29" vorderrad ist der Unterschied auf dem Trail bergab stark positiv spürbar



Bei heutigen Bikes(ja es gibt 1000 verschiedene, aber der Durchschnitt wird beschrieben von mir) ist die Rahmengeometrie einfach 100% anders
Die Rahmen sind bei gleicher Rahmengröße viel länger, da das Maß von 100-150mm Vorbauten von damals jetzt der Rahmen übernimmt, dadurch hat man eine extrem direkte und schöne Lenkbarkeit(enormer Unterschied) Die Lenkwinkel sind viel flacher wodurch das Vorderrad weiter vorn steht und zusätzlich durch die großen Laufräder(aktuell bester Mix ist 27.5" hinten und 29" vorn weil es die vor und Nachteile vereint und am besten ist) und höher gebaute Fronten extrem viel Sicherheit und gutes Fahrgefühl im rauen Gelände entsteht

Natürlich gibt es verschiedene Einsatzgebiete und Bikeklassen die alle ihre individuellen Maße haben

Ich will hier ja auch niemanden bekehren oder sein Bike ausreden oder anderes schön. Jeder fährt mit dem womit er Spaß hat, nur wenn hier so ein abartiger Vergleichsquatsch geschrieben wird von Leuten die sorry, 0 Ahnung haben, dann stellen sich meine Nackenhaare auf

So, ich hab hier nun aber echt genug gesagt, eigentlich schon zu viel, in einem PC Forum kann man halt nicht erwarten, dass jemand den gravierenden Unterschied von alten zu neuen Bikes merkt, wohl eher zwischen alter und neuer Grafikkarte:wink:

Fragman
2019-06-21, 11:02:36
Am Ende ist viel psychologie mit drin. Ua.

Also ich hab in den letzten 25 Jahren 4 Bikes gehabt, 3 davon MTB's.
Alleine die Schaltungen haben einen Sprung gemacht, von den Bremsen brauchen wir nicht zu reden. Dazu hat sich das Gewicht deutlich reduziert. Der Fahrcomfort ist ist eine andere Welt, viel weicher und angenehmer. Der Grib, egal ob Strasse oder Feldweg, deutlich besser. Die Kraftübertragung selbst viel direkter. Das rede ich mir nicht schön, das kann man beim Probefahren auch sofort spüren.

Deshalb bin ich etwas verwundert über die Aussagen, 20 Jahre alte Bikes sind genauso gut. Ich persönlich kann das nicht bestätigen. Ich find allein die Sattel, die man heute bekommt, schon viel besser, als die Dinger von vor 20 Jahren. :biggrin:

Joe
2019-06-21, 11:11:38
Das von Joe angesprochene Gewicht ist auch Quatsch, mein 25 Jahre altes Hardtail wiegt auch 14kg(kostete 1000dm und ist Standard gewesen), aber im Vergleich zum 2014 Fully was 1kg weniger wiegt...

Tuh mal nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Mein 2010er Fully wiegt mit Pedalen ~15kg (grad gewogen). Ein vergleichbares im Laden wiegt etwa 10kg.
5kg sind natürlich eine Art das zu bewerten. 33% leichter, vermutlich 100% - 200% steifer, mehr Federweg etc. sind eine andere Sichtweise.

Und das ist der Vergleich von einem High End 2010er Bike auf ein High End 2019er.
In den unteren Preisregionen dürften die Unterschiede noch viel heftiger sein.
Da kommst Du vom Stahlrahmen auf jetzt Alu oder eine Kombination aus Carbon und Alu und damit wahrscheinlich auf mehr als 10kg Differenz.

Freestaler
2019-06-21, 13:22:52
Bitte um 2000 waren doch die Fully bereits unter 15kg und die Rahmen teils zu steif(ja zu steif). Sicher gibt es Fortschritt, doch so gewaltig wird er nicht sein. Z.B die Schaltung, 3x9 XT 1999er was hat sich jetzt da so merklich geändert? Richtig eingestellt funktionieren beide sehr gut. Zum Bremsen mit 3h downhill sag ich nicht viel, da als dhler nie solange braucht um selbst von 3500m runter zu kommen auf 600m. Klar bringt man hier die meisten Bremsen ans limit (auch Scheiben)

downforze
2019-06-21, 13:50:37
ich hab es deshalb ins lächerliche gezogen, weil es keinen Sinn macht Leuten die felsen fest überzeugt davon sind wie downforze keine Unterschiede zu merken und nur Radwege kennen irgendetwas zu erklären
Ich glaub ein Paar hier kennen Radfahren nur daher, wenn am Fenster draußen mal einer vorbei fährt während sie am PC sind

Dazu sind wir hier im PC Forum, da brauch ich mich auch nicht drüber wundern bei solchen Antworten:freak:

Es geht hier auch nicht um irgend welche bezahlten oder nicht bezahlten Bikepreise schön zu reden, was ein Unfug, aber so würde ich auch argumentieren wenn ich keine Ahnung hätte;D

Das von Joe angesprochene Gewicht ist auch Quatsch, mein 25 Jahre altes Hardtail wiegt auch 14kg(kostete 1000dm und ist Standard gewesen), aber im Vergleich zum 2014 Fully was 1kg weniger wiegt, aber viel mehr Ausstattung hat(Federung hinten, viel mehr Federweg, größere Laufräder, absenkbare Sattelstütze, Scheibenbremsen usw.) sieht man schon deutlich dass trotz viel besserer und größerer Teile das Gewicht reduziert wurde(beides Alurahmen) weshalb sich technisch einfach in dem Bereich in so kurzer Zeit abartig viel getan hat. deshalb ist das auch gut mit Modell T und Porsche vergleichbar


Bezüglich Bremsen sollte man sich nur erlauben mitreden zu können, wenn man selbst schon lange Trailabfahrten in den Bergen mit beiden Bauarten durchgeführt hat. wie gesagt, auf dem Radweg und ums Haus herum juckt es absolut 0 welche Bremsen verbaut sind, da reicht im Flachland auch eine uralt auf den Reifen drückende Bremse(ja sowas gibts)

Und nur mal so, die Bremsflüssigkeit in der Scheibenbremse ersetzt nicht einfach den Draht der normalen, die Übersetzungsverhältnisse sind ganz anders sowohl zwischen Hebel und Bremssattel sowie auch wo die Bremse sitzt(V-Brake außen mit riesen Hebel, Scheibenbremse innen mit kleiner Hebelkraft)

Mir kann halt keiner erzählen, dass er steile Abfahrten/Trails fährt(die je nachdem wo man ist teils 1-3Stunden permanent bergab dauern) und an der V-Brake mit den Zeigefingern bremst und gut zum stehen und runter kommt

Bei der Scheibenbremse reicht 1 Finger und etwas ziehen aus und man hat nie das Gefühl dass man drücken muss wie Ochse und die Hände überlastet


Und zur Geometrie.... abgesehen von selbst auf oder umgebauten Bikes(bevor wieder einer kommt mit irgendwelchem Zeug aus dem Keller) war das standard MTB Hardtailbike vor 20 Jahren ein passender aber recht kurzer Rahmen mit längerem Vorbau(100-150mm) und 26" Laufrädern und ganz anderen reach und stack Werten, somit saß man mit der Körpermasse des Oberkörpers recht weit vorn wodurch mehr Gewicht auf der Vorderachse lag und durch den steilen Steuerrohrwinkel und den kleinen 26" Rädern das Bike viel schneller dazu neigt, dass man nach vorn abgeworfen weren kann

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Natürlich gibt es verschiedene Einsatzgebiete und Bikeklassen die alle ihre individuellen Maße haben

Ich will hier ja auch niemanden bekehren oder sein Bike ausreden oder anderes schön. Jeder fährt mit dem womit er Spaß hat, nur wenn hier so ein abartiger Vergleichsquatsch geschrieben wird von Leuten die sorry, 0 Ahnung haben, dann stellen sich meine Nackenhaare auf

So, ich hab hier nun aber echt genug gesagt, eigentlich schon zu viel, in einem PC Forum kann man halt nicht erwarten, dass jemand den gravierenden Unterschied von alten zu neuen Bikes merkt, wohl eher zwischen alter und neuer Grafikkarte:wink:

Ich bin bis 2017 in den davorliegenden Jahren im Schnitt allein beruflich 5000 km pro Jahr gefahren. Mein täglicher Weg führte mich auch durch den Thüringer Wald mit immerhin 300 m Höhenunterschied. Die Freizeitfahrten kommen noch obendrauf. Parallel war ich eine Zeit lang mit dem Rennrad im Sportverein unterwegs. Also kannst du dir deine hochnäsige Großkotzigkeit sparen. Der Unterschied zwischen uns beiden ist, daß ich von meinen Ausgaben einen objektiven Mehrwert erwarte und man dir Eis am Nordpol verkaufen kann.

Deine völlig falsche Aussage zum Kraftaufwand beim Bremsen im Wald habe ich bereits einmal berichtigt (Haftung <-> Kraft <-> Gegenkraft). Das ist Physik 8. Klasse, aber hier bei anderen von "0" Ahnung faseln!
Daß hydraulische Scheibenbremsen schneller greifen und sind auf lange Zeit weniger anstrengend, darauf lasse ich mich noch ein.

Zu "Geometrie": eigentlich ist hier mit ja der Schwerpunkt gemeint, der verändert werden soll. Es gibt 4 Dinge, die den Schwerpunkt verlagern:
a) Radstand
b) Verhältnis Höhe Lenker und Sattel
c) Abstand Lenker und Sattel
d) Zoll der Räder
In keinem Physikbuch ändert der Winkel der Streben im Rahmen allein etwas am Schwerpunkt! Das Gewicht bleibt an allen Punkten gleich. Wenn ich also den Schwerpunkt im einfachsten Fall nach hinten schieben will, dann muss ich den Abstand zwischen Sattel und Hinterrad reduzieren und den Abstand zwischen Vorderrad und Lenker vergrößern. Und oh Wunder, genau das versucht man mit Sattelstangen und Lenkerstangen zu erreichen, die einen größeren Winkel zur Horizontalen aufweisen, was gleichzeitig zu lastfreieren Händen am Lenker führt (siehe z.B. Scott Genius 900). Nun muss der Schwerpunkt dummerweise immer über den Pedalen liegen.

"Bei lastfreien Händen muss der Schwerpunkt über dem Tretlager liegen, egal ob aufrecht oder mit flachem Rücken (und zum Ausgleich zurück geschobenen Ar...). Das geht aus Gleichgewichtsgründen nicht anders, unabhängig von der Radgeometrie." by Berkel mtb-news.de

Möglicherweise hat man coole Flüssigkeiten für die Dämpfung gefunden und Material mit besserer Steifigkeit bei weniger Gewicht. Das lasse ich auch noch gelten. Vielleicht wurde auch die Bequemlichkeit bei der Schaltung reduziert durch die Elektroschaltung.

Alu im Rahmen gibt es schon ewig. Ist bei mir auch vorbaut. Das Ding wiegt 12,5 kg, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Heutige Räder sind auch nicht spürbar leichter.

erlgrey
2019-06-21, 13:56:44
du hast einfach keine Ahnung wovon du redest, aber ist okay.. :D

downforze
2019-06-21, 15:50:16
Aha, na wenn wenn du das so stichhaltig begründest.. .:upicard:

Morpheus: "Hattest du schon mal einen Traum, ... Was wäre wenn du aus diesem Traum nicht mehr aufwachst?"
Zum Glück läuft das Atmen automatisiert.

Yggdrasill
2019-06-22, 02:14:16
... In den Fachmagazinen steht, daß man maximal 20% weniger Handkraft benötigt, um die Bremswirkung von V-Brakes zu erreichen. Nirgends außer hier habe ich gelesen, daß man Scheibenbremsen besser dosieren könne. ...
Siehste, da liegt dein Fehler. Lese bitte weniger "Fachmagazine" und mach den Selbsttest. Ich kenne Cantilever, V-Brakes, Magura HS-33, Rennradbremsen und und an den "aktuellen" (2013er!!) Bikes ist SRAM XX/X0 verbaut. Letztere sind ohne Probleme mit zwei Fingern zu bedienen und selbst bei mehrstündigen Ausfahrten verkrampfen mir nicht die Hände wie mit allen anderen Bremsentypen. Selbst die Maguras waren deutlich ermüdender als moderne Scheibenbremsen. Also erzähl keine Märchen die du nur vom Hörensagen kennst.

x-force
2019-06-22, 11:32:42
@pitty

es gibt kein besser oder schlechter bei der felgengröße, es ist geschmackssache und vom anwendungsgebiet abhängig.

@ yggdrasill

stand der dinge ist der 1-finger hebel. drei finger am lenker, einer auf dem hebel.

Joe
2019-06-23, 18:38:37
Heute erste Testfahrt gemacht.
Schaltung muss noch bisschen nachgestellt werden aber ansonsten schon geil!

Und ach ja....

EbiKe fAHReN iSt nIcHt AnSTRENgenD

https://i.imgur.com/v0Zw7EB.png

3DGrafikdesignerin
2019-06-25, 09:22:59
Meine Erfahrung mit eBikes war ziemlich gut.
Ich fahre seit 3 Wochen jeden Tag 1 Stunde zur Arbeit.
Das Fazit ist, dass es ein sehr angenehmes Fahren ist. Besser als herkömmliche Fahrräder.
Allerdings muss man ständig daran denken den Akku aufzuladen ubd wenn man es vergisst fühlt sich das Fahren im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad etwas schwerer an. Kann aber auch nur meine Wahrnehmung sein.
Ob man sich den Stromverbrauch und die hohen Anschaffungskosten geben will muss jeder selbst abwägen.
Ich empfehle ein eBike.

Roadrunner3000
2019-06-25, 11:15:36
zu deinem letzten Punkt, genau richtig erkannt, blockierende Räder sind das schlimmste was passieren kann und somit ist eine ordentliche Scheibenbremse das A und O, eil sich hier durch die andere Hebelwirkung perfekt dosieren lässt, trocken wie nass und man hat immer das gleiche Bremsverhalten

Alles das was auf eine Felgenbremse nicht zutrifft

Aber sowas merkt man bei Trockenheit auf dem Radweg halt nicht

Durch den etwas anderen Hebel braucht man weniger Kraft und hat einen definierteren Druckpunkt.
Fertig, aus.
Es gibt weichere Canti-Beläge, die auch bei Nässe hervorragend funktionieren. So lange sich das Rad nicht mit Schlamm zusetzt ist das eigentlich kein Thema, was die Sicherheit angeht.
Cantilever oder V-Brake allgemein ist nicht so übel, wie man das aus deinem Text ableiten könnte.
Und auch wenn du versuchst, über "ordentliche Scheibenbremse" den Nachteil etwas auszublenden. Selbst die nicht schlechten XT oder Saint Bremsen mit 200er Scheibe (und Icetech Belägen sowie Kühlrippen) laufen je nach Fahrer, Strecke und Bremsverhalten heiß.
Schon mal so extrem Fading gehabt, dass gar keine Bremswirkung mehr vorhanden war? Glaub mir, das willst du nicht 2x erleben. ;)
Verglaste und verzogene Bremsscheiben auf der Alpenüberquerung kommt geil. Ebenso, wenn einer der Ölgefüllten Schläuche unterwegs durch Fremdenwirkung reisst. (Das Problem hat man zwar auch bei den Maguras aber die sind für's Beispiel irrelevant).
:wink:

Also bitte nicht alles so schwarz/weiß darstellen. Jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile und sind je nach Einsatzgebiet sinnvoll.
:smile:

x-force
2019-06-25, 11:21:59
Durch den etwas anderen Hebel braucht man weniger Kraft und hat einen definierteren Druckpunkt.
Fertig, aus.


was wird gefahren wo die performance der bremse wichtig ist(ews, downhill cup)?

fertig, aus ;)

erlgrey
2019-06-25, 11:35:02
Und ein Pentium 1 kann auch das gleiche wie ein 9900k!!!!!!1
Oder verarbeitet ihr etwa alle Daten aus dem LHC zuhause??

Daredevil
2019-07-20, 11:31:18
Wenn ich mir wohl holen müsste, wäre es sowas hier.
Unheimlich Sexy, der Tesla der E-Bikes. :D

eD5vAU618AY

Mond
2019-07-20, 11:52:42
Wenn ich mir wohl holen müsste, wäre es sowas hier.
Unheimlich Sexy, der Tesla der E-Bikes. :D

https://youtu.be/eD5vAU618AY

Ich finde das Cowboy (https://de.cowboy.com) ja noch schicker.

https://cdn.uc.assets.prezly.com/9df9a883-b22b-44c4-b474-9fea16be6e04/-/preview/1200x1200/-/format/auto/

Mond
2019-07-21, 11:50:30
Das Rabeneick TX-E singlespeed (https://www.rabeneick.de/shop/tx-e-singlespeed-bafang-252wh-disc-2019) ist auch was schickes für die Stadt. Allerdings halt auch nur begrenzter UseCase mit dem kleinen Akku. Dafür relativ unauffällig:

https://www.rabeneick.de/shop/image/cache/catalog/bikes-2019/TX-E_Urban_Singelespeed_Gates_Disc_Dia_2019-137-959x620.png

Roadrunner3000
2019-07-22, 10:34:31
was wird gefahren wo die performance der bremse wichtig ist(ews, downhill cup)?

fertig, aus ;)

Vielleicht liest du nochmal richtig. So quasi von Anfang bis Ende.
;D

Lethargica
2019-07-22, 20:24:22
Das Rabeneick TX-E singlespeed (https://www.rabeneick.de/shop/tx-e-singlespeed-bafang-252wh-disc-2019) ist auch was schickes für die Stadt. Allerdings halt auch nur begrenzter UseCase mit dem kleinen Akku. Dafür relativ unauffällig:

https://www.rabeneick.de/shop/image/cache/catalog/bikes-2019/TX-E_Urban_Singelespeed_Gates_Disc_Dia_2019-137-959x620.png

Na Ja, welche Strecken fährt denn der durchschnittliche e-biker in der Stadt?
Meiner Erfahrung nach reichen bei den meisten da selbst 50-70km Reichweite für über eine Woche :uup: