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Rubber Duck
2025-12-30, 01:38:10
Was denkt ihr?
Hillft eine (zusätzliche) Steuer auf Zucker, für was auch immer?

Fusion_Power
2025-12-30, 02:19:51
Zuckersteuer auf bestimmte Sachen kann das sicher helfen. In GB scheint das ja ziemlich gut zu funktionieren. Besser fände ich wenn generell weniger Zucker von der Industrie verwendet wird, auch wenn ich ganz gerne Süßkram nasche.

x-force
2025-12-30, 02:21:39
verbote und steuern sind eine bankrotterklärung, weil sie macht über freie menschen ausüben und mündigkeit sowie eigenverantwortlichkeit nicht respektieren.
abgesehen davon ist das leben teuer genug.

es braucht aufklärung und ggf richtlinien, so dass der zugang erschwert wird.
z.b. verbot von werbung, verkauf nur in speziellen geschäften usw.

derF
2025-12-30, 02:35:57
Das Leben wird aber nicht teurer, sondern günstiger, durch eine Zuckersteuer, wegen geringerer Krankenkassenbeiträge. Außerdem zahlen damit die "Verantwortlichen".

Aufklärung gibt es zur Genüge. Hilft auch bei den Bilderchen auf Kippenschachteln nur mäßig.

x-force
2025-12-30, 03:07:16
Das Leben wird aber nicht teurer, sondern günstiger, durch eine Zuckersteuer, wegen geringerer Krankenkassenbeiträge.

so bunt wie du würde ich auch gerne träumen.

das leben ist ja schließlich auch durch versicherungsteuer, energiesteuer, stromsteuer, co2 steuer, solidaritätszuschlag usw usf massiv günstiger geworden!

Zurück
2025-12-30, 03:55:42
Steuer ist immer gut. Je mehr Steuer, desto Demokratie.

Spring
2025-12-30, 05:38:03
Steuer ist immer gut. Je mehr Steuer, desto Demokratie.

Der Troll schon wieder.

Von always madig x-force würde ich mich auch nicht beeindrucken lassen^^

Ja, die Zuckersteuer ist notwendig, in allen anderen Ländern hat es dazu geführt, das der Zuckergehalt in Getränken wesentlich runtergegangen ist, was für DE auch nicht verkehrt wäre.

derF liegt da nicht falsch: https://www.dzd-ev.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-archiv/pressemitteilungen-2023/zuckersteuer-koennte-bis-zu-16-milliarden-euro-einsparen

Zuckersteuer könnte bis zu 16 Milliarden Euro einsparen
Eine Simulationsstudie der Technischen Universität München (TUM) zeigt: Eine Softdrink-Steuer in Deutschland hätte deutliche positive Auswirkungen. Bei allen simulierten Varianten würde weniger Zucker konsumiert, Erkrankungen wären seltener. So ließen sich volkswirtschaftliche Kosten senken und das Gesundheitssystem entlasten. Dabei macht es einen Unterschied, ob die Abgabe darauf zielt, den Softdrink-Konsum zu senken oder Rezeptur-Änderungen herbeizuführen.
[...]
„Eine Reduktion des Zuckerverbrauchs um wenige Gramm pro Person klingt nicht nach viel – rein statistisch liegt der Zuckerkonsum in Deutschland bei täglich etwa 95 Gramm pro Kopf. Die Weltgesundheitsorganisation und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfehlen jedoch, dass maximal zehn Prozent des Energiebedarfs durch Zucker gedeckt werden soll, was in etwa 50 Gramm pro Kopf und Tag entspricht“, erläutert Michael Laxy. „Dabei muss man aber bedenken, dass es innerhalb der Bevölkerung große Unterschiede beim Konsum von Softdrinks gibt. Manche Menschen trinken sie in größeren Mengen, andere dafür nie. Entsprechend stärker wäre die Verringerung des Zuckerkonsums für die Menschen, die viel Softdrinks konsumieren.“

In Bezug auf die gesundheitlichen Auswirkungen sprechen die Modellierungen eine deutliche Sprache: Bei beiden Besteuerungsmodellen gäbe es deutlich weniger Fälle von Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Besonders eindrücklich sind die Zahlen für Typ-2-Diabetes“, sagt Karl Emmert-Fees. „Durch eine Besteuerung würden unseren Modellen zufolge innerhalb der nächsten 20 Jahre bis zu 244.100 Menschen später oder gar nicht an Typ-2-Diabetes erkranken.“

Einsparungen von rund 16 Milliarden Euro
Die positiven Auswirkungen lassen sich den Forschenden zufolge auch als finanzielle Einsparungen ausdrücken: Mit einer Abgabe auf gezuckerte Getränke wären weniger Behandlungen nötig. Kosten durch Krankheitstage, Arbeitsunfähigkeit und ähnliches würden ebenfalls sinken. Für den simulierten Zeitraum hat das Team bei einer gestaffelten Herstellerabgabe volkswirtschaftliche Einsparungen von rund 16 Milliarden Euro errechnet, davon etwa 4 Milliarden Euro an Gesundheitskosten. Bei einer 20-prozentigen Steuer wären es immerhin insgesamt noch etwa 9,5 Milliarden Euro.

=Floi=
2025-12-30, 05:59:20
und du glaubst den käse wirklich?

Nur weil 95% der produkte mir nicht salzig genug sind, verzichte ich nicht auf salz. :clown:

Die industrie verwurstet jetzt schon genug süßstoff und den dreck halte ich mittlerweile für viel ungesünder. Bin da von zwangsweise zugemischtem süßstoff zurück zu 100% zucker. Es wird KEIN einziges produkt geben, welches danach weniger süß ist.

Lasst euch nicht blenden. Einer betet es vor und alle anderen glauben es dann.

Semmel
2025-12-30, 06:16:06
Als Kapitalist lehne ich so gut wie alle Steuern ab, aber für Zucker mache ich gerne eine Ausnahme. Sie wäre eine der ganz wenigen sinnvollen Steuern.


Die industrie verwurstet jetzt schon genug süßstoff und den dreck halte ich mittlerweile für viel ungesünder. Bin da von zwangsweise zugemischtem süßstoff zurück zu 100% zucker. Es wird KEIN einziges produkt geben, welches danach weniger süß ist.

Das ist einfach nur falsch. Süßstoffe (die man übrigens auch nicht alle verallgemeinern kann) sind das weitaus geringere Übel im Vergleich zu Zucker. Recherchiere im Interesse deiner eigenen Gesundheit lieber nochmal nach. Oder verzichte auf beides. Oder werde einfach krank durch Zucker. Du hast die Wahl.

Zurück
2025-12-30, 06:17:32
Der Troll schon wieder.
Die (Straf-) Steuer ist der kleine Bruder des Verbots. Und die Sippe, die darauf steht und den Trend der Infantilisierung feiert, bellt natürlich, sobald das ausgesprochen wird.

Stormtrooper
2025-12-30, 06:18:56
Was soll das bringen?
Man müsste der Lebensmittelindustrie eher verbieten Lebensmittel zu verpanschen.
Früher waren noch echte Lebensmittel in einem Produkt, heute gleicht selbst ein Vanillieeis, welches eigentlich nur eine Handvoll Zutaten benötigt, eher dem Inhalt eines Chemiebaukastens.

Es bringt also nichts eine Steuer auf Zucker einzuführen, wenn man stattdessen 5 Ersatzzucker im Produkt versteckt.
Die Menschen haben ja gar keine Ahnung wieviel Zucker tatsächlich in der Inhaltsliste versteckt sind.

Spring
2025-12-30, 06:20:25
und du glaubst den käse wirklich?

Nur weil 95% der produkte mir nicht salzig genug sind, verzichte ich nicht auf salz. :clown:

Die industrie verwurstet jetzt schon genug süßstoff und den dreck halte ich mittlerweile für viel ungesünder. Bin da von zwangsweise zugemischtem süßstoff zurück zu 100% zucker. Es wird KEIN einziges produkt geben, welches danach weniger süß ist.

Lasst euch nicht blenden. Einer betet es vor und alle anderen glauben es dann.


Es geht nicht um glauben, man sieht es doch in z.B. UK.

Und ich trinke auch mal Softdrinks, hab trotzdem nichts dagegen.

Spring
2025-12-30, 06:23:40
Die (Straf-) Steuer ist der kleine Bruder des Verbots. Und die Sippe, die darauf steht, bellt natürlich, sobald das ausgesprochen wird.

Ignore, du hast hier noch nie was produktives beigetragen und trollst permanent nur rum und derailst. Genauso sinnlos wie Theworlds.

Alleine das wording sagt schon alles. Rechter VPN Zweitaccount, nichts anderes.

Spring
2025-12-30, 06:25:52
Was soll das bringen?
Man müsste der Lebensmittelindustrie eher verbieten Lebensmittel zu verpanschen.
Früher waren noch echte Lebensmittel in einem Produkt, heute gleicht selbst ein Vanillieeis, welches eigentlich nur eine Handvoll Zutaten benötigt, eher dem Inhalt eines Chemiebaukastens.

Es bringt also nichts eine Steuer auf Zucker einzuführen, wenn man stattdessen 5 Ersatzzucker im Produkt versteckt.
Die Menschen haben ja gar keine Ahnung wieviel Zucker tatsächlich in der Inhaltsliste versteckt sind.

Deswegen braucht es die Zuckersteuer. Ist auch eher eine Industrie-Steuer vs PepsiCo und CocaCola. Natürlich werden Unternehmen wie Haribo auch rumheulen, aber auch die haben schon zuckerreduzierte Varianten, da geht noch einiges.
Du weißt doch selbst (wie wir alle), das DE viel zu übergewichtig ist!

https://www.kzvnr.de/aktuelles/news/detail/britische-zuckersteuer-reduziert-zuckerkonsum-von-minderjaehrigen-um-die-haelfte

Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge hat die Auswirkungen dieser „Zuckersteuer“ untersucht. Grundlage ihrer Untersuchung waren Umfrage-Ergebnisse der „National Diet and Nutrition Survey“ (NDNS), einer kontinuierlichen Querschnittsumfrage zu Lebensmittelkonsum, Nährstoffaufnahme und Ernährungszustand der in britischen Privathaushalten lebenden Allgemeinbevölkerung. Die NDNS wird finanziert vom „Office for Health Improvement and Disparities“ (OHID) und von der „UK Food Standards Agency“ (FSA). Das Forschungsteam verwendete eine repräsentative Stichprobe von 7.999 Erwachsenen und 7.656 Kindern und Jugendlichen (anderthalb bis 19 Jahre) aus den Jahren 2011 bis 2019. Dabei wurden die Ergebnisse aus dem Zeitraum April 2008 bis März 2016 (der Zeit vor der Ankündigung der Abgabe) mit denen des Zeitraums April 2016 bis Januar 2019 (der Zeit nach der Ankündigung und nach der Einführung) miteinander verglichen.

Die Ergebnisse sind erfreulich: Kinder nahmen mit 47,8 Gramm im Vergleich zu zuvor 62,4 Gramm pro Tag deutlich weniger Zucker aus der gesamten Nahrung zu sich, bei Erwachsenen sank der Zuckerkonsum von täglich 57,9 Gramm auf 47,9 Gramm Zucker. Betrachtet man nur die Softdrinks, so sank die tägliche Zuckeraufnahme bei Kindern und Jugendlichen mit einem Rückgang von 22 Gramm auf 12 Gramm sogar um fast die Hälfte, bei Erwachsenen immerhin noch von 15,3 auf 10,0 Gramm.

Forderung der Wissenschaftler: Steuer ausdehnen
Das Fazit der Wissenschaftler lautet, dass die Industrieabgabe auf besonders zuckerhaltige Softdrinks sowohl bei Minderjährigen als auch bei Erwachsenen zu einem beträchtlichen Rückgang des Zuckerkonsums geführt hat. Dies entspricht auch Ergebnissen aus früheren Untersuchungen, die ebenfalls einen Rückgang der Zuckeraufnahme aus Softdrinks ein Jahr nach der Einführung der Zuckersteuer belegen. In den Augen des Cambridger Forschungsteams ist es daher sinnvoll, die Abgabe auf weitere zuckerhaltige Getränke auszudehnen. Zurzeit fallen Fruchtsäfte und alkoholische Getränke noch nicht unter die Zuckersteuer. Andere Wissenschaftler hatten schon gefordert, die Steuer auch auf Lebensmittel auszudehnen.

Zurück
2025-12-30, 06:37:30
Ignore, du hast hier noch nie was produktives beigetragen und trollst permanent nur rum und derailst. Genauso sinnlos wie Theworlds.

Alleine das wording sagt schon alles. Rechter VPN Zweitaccount, nichts anderes.
Ich fürchte, damit muss man klar kommen als jemand, der Steuern zur erzieherischen Massnahme verklärt und denjenigen, der das ablehnt, als rechten Troll beleidigt.

Aber mein aktueller Beitrags-Zähler wird dich sicher weiter in deiner studienzitatunterfütterten Meinung bestärken ;D

Stormtrooper
2025-12-30, 06:54:21
Deswegen braucht es die Zuckersteuer. Ist auch eher eine Industrie-Steuer vs PepsiCo und CocaCola. Natürlich werden Unternehmen wie Haribo auch rumheulen, aber auch die haben schon zuckerreduzierte Varianten, da geht noch einiges.
Du weißt doch selbst (wie wir alle), das DE viel zu übergewichtig ist!

https://www.kzvnr.de/aktuelles/news/detail/britische-zuckersteuer-reduziert-zuckerkonsum-von-minderjaehrigen-um-die-haelfte
Ändert aber nichts.
Eine Steuer muss bestimmt sein.
Sprich, du musst genau definieren was unter die Zuckersteuer fällt, sprich welches Produkt.
Du kannst nicht einfach sagen, alles was süß ist.
Somit hängt die Steuer immer der Lebensmittelindustrie hinterher.

Ist nämlich auch nicht anders mit den Drogen.

Da sind auch nur die expliziten Stoffe verboten und nicht alles was berauscht.
Überspitzt gesagt, wenn ein Molekül in den Drogen verändert wird, sind sie wieder legal und wenn die Lebensmittelindustrie einen neuen Zucker im Labor erzeugt, ist auch der wieder "steuerbefreit".

Andre
2025-12-30, 07:22:32
Ändert aber nichts.
Eine Steuer muss bestimmt sein.
Sprich, du musst genau definieren was unter die Zuckersteuer fällt, sprich welches Produkt.
Du kannst nicht einfach sagen, alles was süß ist.
Somit hängt die Steuer immer der Lebensmittelindustrie hinterher.

Ist nämlich auch nicht anders mit den Drogen.

Da sind auch nur die expliziten Stoffe verboten und nicht alles was berauscht.
Überspitzt gesagt, wenn ein Molekül in den Drogen verändert wird, sind sie wieder legal und wenn die Lebensmittelindustrie einen neuen Zucker im Labor erzeugt, ist auch der wieder "steuerbefreit".

Wie hat UK das Problem gelöst? Oder haben die einfach weniger Chefbedenkenträger?

Franconian
2025-12-30, 07:46:42
Finde ich gut, der Großteil der Leute ist eh zu übergewichtig/krank und viele Lebensmittel sind einfach zu ungesund. Teurere unnötigere Produkte würden den Konsum einschränken, langfristig würden die Krankenkassen und damit die Allgemeinheit entlastet werden.

Mr Schnabel
2025-12-30, 07:53:46
Der Staat braucht weiteres Geld, was schlicht abzulehnen ist. Wo bleibt eigentlich mein CO2 Rückzahlung?

Mortalvision
2025-12-30, 07:54:21
So eine Zuckersteuer bzw. ein deutlich ausgesprochenes Mandat, gefälligst weniger Zucker zu sich zu nehmen, wäre schon hilfreich.

Nicht, weil der Einzelne sich nicht mal etwas Süßes gönnen soll. Sondern weil der Einzelne dazu aufgerufen werden muss, verantwortlich zu handeln. Wir leben in einer Gesellschaft, die in den nächsten 5-15 Jahren hart überaltert aufgrund der in Rente gehenden Babyboomer und der sehr geringen Geburtenrate (wo sind wir mittlerweile, 1,2 oder 1,5?). Das heißt nichts Anderes, als dass bitte jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Gesamtbevölkerung leisten sollte.

Es ist aber nur eine von vielen Stellschrauben. Insbesondere wäre unsere im internationalen Vergleich recht ungesunde Arbeitskultur verbesserungswürdig, die so viel Stress erzeugt, dass schon genug Menschen daran erkranken. Das wäre aber ein anderes Fass und ein anderer Thread.

urpils
2025-12-30, 07:58:31
verbote und steuern sind eine bankrotterklärung, weil sie macht über freie menschen ausüben und mündigkeit sowie eigenverantwortlichkeit nicht respektieren.
abgesehen davon ist das leben teuer genug.

es braucht aufklärung und ggf richtlinien, so dass der zugang erschwert wird.
z.b. verbot von werbung, verkauf nur in speziellen geschäften usw.


hörst du dir eigentlich selbst zu? du sagst "verbote und steuern sind eine bankrotterklärung" und einen Absatz später: "es braucht aufklärung und ggf richtlinien, so dass der zugang erschwert wird. z.b. verbot von werbung"

Aber um auch etwas zum Thema beizutragen: Ein unreguliertes System wird sich selbst auffressen und viele negative Effekte haben. Zu viel Regulation lähmt Innovation und Beweglichkeit.

Daher sollte Regulation (insbesondere Steuern) dort eingesetzt werden, wo der Markt selbst versagt.

Die (Straf-) Steuer ist der kleine Bruder des Verbots. Und die Sippe, die darauf steht und den Trend der Infantilisierung feiert, bellt natürlich, sobald das ausgesprochen wird.

und das eingeschnappte "ich lass mir nix verbieten" ist im wahrsten Sinne des Wortes genauso infantil und ignoriert die Komplexität der Wirklichkeit.

Wir Menschen sind einfach nicht die selbstbestimmten, freien, selbstverantwortlichen, logischen Wesen, die sich m manche gern einreden wollen. Zu unserem eigenen Wohl müssen wir uns in einigen Bereichen auf Maßnahmen einigen, die uns selbst zu Gute kommen (Airbags, Anschnallpflicht, Rauchverbot in öffentlichen Kneipen, usw usw...)

Spring
2025-12-30, 08:06:27
Der Staat braucht weiteres Geld, was schlicht abzulehnen ist. Wo bleibt eigentlich mein CO2 Rückzahlung?

Aha. Und dann Whataboutism, aber ok:

Der Top 10% Verdiener. Gefährdet das deine 50-70% Sparquote mit der CO2 Rückzahlung (die hier auch nichts zu suchen hat), dachte mit paar Aktien verkaufen ist das eben kompensiert?

Auch wieder dicke Welle in den Aktien Threads und dann hier so kommen.

B2T:

Natürlich muss man festlegen welche Produkte da besteuert werden, aber mit Softgetränken/Energydrinks und die ganzen Haribo Beutel + identische Discountware könnte man gut starten und nach 1-2 Jahren die Produktliste anpassen.

verbote und steuern sind eine bankrotterklärung, weil sie macht über freie menschen ausüben und mündigkeit sowie eigenverantwortlichkeit nicht respektieren.
abgesehen davon ist das leben teuer genug.

es braucht aufklärung und ggf richtlinien, so dass der zugang erschwert wird.
z.b. verbot von werbung, verkauf nur in speziellen geschäften usw.

Ja, wir kennen die Leier.

Aufklärung bzgl Zucker wird spätestens seit den 90ern betrieben, hat wohl wenig gebracht.
Werbeverbot macht Sinn. Verkauf in speziellen Geschäften kann man machen, da finde ich die Zuckersteuer aber effizienter, weil dann die Hersteller was tun müssen (und auch können).
Zucker ist halt viel zu billig und als Geschmacksverstärker selbst in Pizza drin.

Und ich futter auch zu viel Zucker (overall), wie fast jeder von uns, weil es eben überall drin ist (Haltbarkeit/Geschmack).

Das mit dem Diabetes ist eine reale Bedrohung für uns alle.

FatBot
2025-12-30, 08:19:12
Wenn Semmel das befürwortet, muss es eine Falle sein. Nee, ganz eindeutig nur keine Steuer. Der auch durch Julia K geförderte und von der Industrie belohnte Ansatz der Freiwilligkeit führt langfristig zum Ziel. Was an sich unzulässiges Übergewicht ist, regelt der Markt.

Stormtrooper
2025-12-30, 08:24:15
Wie hat UK das Problem gelöst? Oder haben die einfach weniger Chefbedenkenträger?
Um das gehts doch gar nicht ... kapierst du aber mit deiner linken Ideologie nicht, die völlig krankhaft irgendwelche Verbote einführen will.

Ich frag dich jetzt explizit.

Welchen Zucker willst du besteuern? Zucker ist nämlich nur ein Sammelbegriff.

Tidus
2025-12-30, 08:24:23
Was soll das bringen?
Man müsste der Lebensmittelindustrie eher verbieten Lebensmittel zu verpanschen.
Früher waren noch echte Lebensmittel in einem Produkt, heute gleicht selbst ein Vanillieeis, welches eigentlich nur eine Handvoll Zutaten benötigt, eher dem Inhalt eines Chemiebaukastens.


Das ist ein Märchen. Früher waren die Stoffe entweder nicht bekannt oder nicht deklarationspflichtig. Das ist der einzige Grund, warum sich die Zutatenlisten so erweitert haben.

dargo
2025-12-30, 08:30:51
Ich bin da noch unentschlossen was eine Zuckersteuer angeht. Generell haben natürlich industriell verarbeitete Lebensmittel und Getränke viel zu viel Zucker. Ob eine Zuckersteuer da jetzt Abhilfe schafft um den Zuckergehalt stark zu reduzieren? Ich weiß es nicht. Schlimm fände ich wenn die reduzierte Süße dann durch Süßstoffe ersetzt wird, dies fände ich noch schlimmer als Zucker.


es braucht aufklärung und ggf richtlinien, so dass der zugang erschwert wird.
z.b. verbot von werbung, verkauf nur in speziellen geschäften usw.
Du willst Lebensmittel in speziellen Geschäften verkaufen? :freak:

Spring
2025-12-30, 08:31:32
Um das gehts doch gar nicht ... kapierst du aber mit deiner linken Ideologie nicht, die völlig krankhaft irgendwelche Verbote einführen will.

Ich frag dich jetzt explizit.

Welchen Zucker willst du besteuern? Zucker ist nämlich nur ein Sammelbegriff.


Ah Ideologie^^ Wieder von rechts genannt, heute werft ihr echt rum damit, oder? Die Argumente gehen wohl aus.

Natürliche werden die Zuckerarten genannt, das ist doch nicht schwer.


Ich bin da noch unentschlossen was eine Zuckersteuer angeht. Generell haben natürlich industriell verarbeitete Lebensmittel und Getränke viel zu viel Zucker. Ob eine Zuckersteuer da jetzt Abhilfe schafft um den Zuckergehalt stark zu reduzieren? Ich weiß es nicht. Schlimm fände ich wenn die reduzierte Süße dann durch Süßstoffe ersetzt wird, dies fände ich noch schlimmer als Zucker.

Wie bereits gezeigt: In UK ist es erfolgreich. Natürlich ausgewählte Produktkategorien, aber das hat ja schon immensen Impact.

Und über die pro und cons von Zucker-Ersatzstoffen: Da können wir gleich einen neuen Thread aufmachen. Das wird länger.

Stormtrooper
2025-12-30, 08:36:56
Das ist ein Märchen. Früher waren die Stoffe entweder nicht bekannt oder nicht deklarationspflichtig. Das ist der einzige Grund, warum sich die Zutatenlisten so erweitert haben.
Lol ... genau ...

Früher waren noch echt Früchte im Eis, heutzutage nur noch Aromastoffe.
Selbst Langnese hat früher in ihrem Ed vom Schleck noch richtige Erdbeeren verarbeitet.
Zeig mal ein Eis im Supermarkt (Außer irgendwas mit Bio vielleicht) was noch echt Früchte hat.

Es gibt eigentlich auch kaum noch wirkliche Eiskrem, denn die ist in der Herstellung oft zu teuer, gleiches gilt für wirkliche Schokolade.
Man nennt sie dann einfach zB Schokokeks oder Schokoflocken um keine teure hochwertige Schokolade zu nehmen.

Und das ganze Zeug wird zusammengepanscht und damit das gepansche "schmeckt" und zusammenhält braucht man eben einen Chemiebaukasten, aber glaub nur weiter das es frühers auch schon so war, aber nur nicht deklariert wurde.

Spring
2025-12-30, 08:37:48
Das ist ein Märchen. Früher waren die Stoffe entweder nicht bekannt oder nicht deklarationspflichtig. Das ist der einzige Grund, warum sich die Zutatenlisten so erweitert haben.

Ja.

Das ist identisch wie Duftstoffe in Weichspülern. Da setzt die Industrie, nachdem dann ein Duftstoff als gefährdend eingestuft wurde, einen anderen, noch nicht regulierten Duftstoff ein.

Das ist bei Zuckern und Zuckerersatzstoffen aber im Verhältnis überschaubarer, Duftstoffe gibt es einfach viel viel mehr.

Spring
2025-12-30, 08:40:16
Früher waren noch echt Früchte im Eis, heutzutage nur noch Aromastoffe.
Selbst Langnese hat früher in ihrem Ed vom Schleck noch richtige Erdbeeren verarbeitet.
Zeig mal ein Eis im Supermarkt (Außer irgendwas mit Bio vielleicht) was noch echt Früchte hat.



Netter Versuch!

Der originale Langnese Ed von Schleck aus den 80ern war ein Erdbeer-Vanille-Strudel-Eis, das hauptsächlich aus Entrahmter Milch, Fruchtzucker, Erdbeerpüree, Traubenzucker, Pflanzenfett, Molkenerzeugnis, Wasser, Zucker, Stabilisatoren (E 410, E 412, E 407), Emulgatoren (E 471), Säuerungsmittel (E 330), Farbstoffen (E 162, E 160a)** und Aromen bestand. Es wurde in einem Hohlzylinder mit beweglichem Stiel serviert und war bekannt für seine cremige Textur und den typischen Erdbeer-Vanille-Geschmack.

Hauptzutaten (Zusammenfassung):
Milchbasis: Entrahmte Milch, Molkenerzeugnis, Pflanzenfett.
Süßungsmittel: Fruchtzucker, Traubenzucker, Zucker, Glukose-Fruktose-Sirup.
Fruchtanteil: Erdbeerpüree (9%).
Bindemittel/Stabilisatoren: Johannisbrotkernmehl (E 410), Guarkernmehl (E 412), Carrageen (E 407).
Emulgator: E 471 (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren).
Geschmack/Farbe: Aromen, Farbstoffe (wie E 162 für Rot).

dargo
2025-12-30, 08:43:16
Wie bereits gezeigt: In UK ist es erfolgreich.
In Norwegen ist auch E-Mobilität erfolgreich, in DE sind wir noch Lichtjahre von entfernt. Was in UK gut funktioniert muss nicht zwangsläufig in DE gut funktionieren. Aber gut... Klarheit wird man nur bekommen indem man es über paar Jahre ausprobiert.

Blackpitty
2025-12-30, 08:45:02
einfach kein Essen kaufen was aus mehreren Zutaten besteht bis auf ggf. Brot

Spring
2025-12-30, 08:48:16
In Norwegen ist auch E-Mobilität erfolgreich, in DE sind wir noch Lichtjahre von entfernt. Was in UK gut funktioniert muss nicht zwangsläufig in DE gut funktionieren. Aber gut... Klarheit wird man nur bekommen indem man es über paar Jahre ausprobiert.

Der Vergleich hinkt sowas von.

Was willst du da ausprobieren?

Um einer neuen Zuckersteuer in Großbritannien zu entgehen, hat eine Reihe von Herstellern die Rezeptur seiner Getränke geändert. Wie die Verbraucherorganisation auf der Grundlage eigener Recherchen mitteilte , senkte etwa Coca-Cola den Zuckergehalt bei seinen Marken Fanta und Sprite für den britischen Markt von 6,9 auf 4,6 beziehungsweise von 6,6 auf 3,3 Gramm pro 100 Milliliter. Dafür ergänzte das Unternehmen Süßstoff. Auch der Konzern Britvic, Branchenzweiter in Großbritannien, und weitere Hersteller wurden aktiv.

Zum Vergleich: In Deutschland enthalten Fanta und Sprite neun Gramm Zucker pro 100 Milliliter.


einfach kein Essen kaufen was aus mehreren Zutaten besteht bis auf ggf. Brot

hrhr

Wenn du Brot lange kaust, wird es süß, weil Speichel-Enzyme (Amylase) die enthaltene Stärke (ein Mehrfachzucker) in kleinere Zuckerbausteine wie Maltose (Zweifachzucker) zerlegen, was einen süßlichen Geschmack erzeugt, auch wenn dies ein langsamer Prozess ist. Dieser Vorgang ist der Beginn der Verdauung und zeigt, dass Brot, obwohl es nicht wie Zucker schmeckt, Stärke als „versteckten Zucker“ enthält, der den Blutzuckerspiegel beeinflusst.

Wir brauchen ja Energie und Zucker ist da schon der beste Brennstoff, aber in allen Produkten ist davon zu viel drin.

Stormtrooper
2025-12-30, 08:49:24
Netter Versuch!
Was heißt da netter Versuch.
Les doch Erdbeerpüree.
Das sind echte Erdbeeren zu 9%.

Zeig doch heute mal ein Steckerleis aus der Kühltheke wo noch rund 10% echtes Obst drin ist.

dargo
2025-12-30, 08:49:44
einfach kein Essen kaufen was aus mehreren Zutaten besteht bis auf ggf. Brot
Das sagt sich so einfach. Es geht bei dem Thema um die Masse der Menschen. Diese Masse schaut nicht so genau (oftmals gar nicht) auf die Zutatenliste. Wer sich heute gesund ernährt braucht natürlich keine Zuckersteuer.

Tintenfisch
2025-12-30, 08:50:47
verbote und steuern sind eine bankrotterklärung, weil sie macht über freie menschen ausüben und mündigkeit sowie eigenverantwortlichkeit nicht respektieren.
abgesehen davon ist das leben teuer genug.

es braucht aufklärung und ggf richtlinien, so dass der zugang erschwert wird.
z.b. verbot von werbung, verkauf nur in speziellen geschäften usw.
Über Verbote aufregen und Verbot der Werbung fordern… :D Wo bleibt die vielzitierte Entscheidung-/ Meinungsfreiheit…

dargo
2025-12-30, 08:54:12
Der Vergleich hinkt sowas von.

Was willst du da ausprobieren?
Getränke alleine ist mir viel zu wenig. Schau dir nur an was so ein blöder Joghurt (nur um ein Beispiel von Tausenden zu nennen) an Zucker beinhaltet. Zudem trinke ich selbst extrem selten sowas wie Cola, Fanta sogar gar nicht. Und da haben wir wieder das Problem mit dem Süßstoff.

00-Schneider
2025-12-30, 08:54:15
Würde dann so laufen wie afaik in UK:

Die gleichen Produkte kommen dann halt mit weniger Zucker und schmecken beschissen. Kauf dir dort mal nen Snickers oder Mars...

Blackpitty
2025-12-30, 08:55:12
Das sagt sich so einfach. Es geht bei dem Thema um die Masse der Menschen. Diese Masse schaut nicht so genau (oftmals gar nicht) auf die Zutatenliste. Wer sich heute gesund ernährt braucht natürlich keine Zuckersteuer.

aber mich interessiert doch die Masse nicht.....

das ist doch wie mit rauchern, Einerseits gibts Tabaksteuer und mehr Kosten und abschreckende Bilder aber im Grunde braucht man doch die Raucher steuerlich und das Gesundheitssystem braucht keine gesunden sondern kranke Menschen.

Somit ein riesen Zwiespalt

Also einfach jeder selbst für sich verantwortlich und fertig

und ja, es ist einfach sich normal zu ernähren....

Nudeln, Reis, Kartoffeln usw, Gemüse, Fisch, Fleisch

Alles einzelzutaten statt sich irgendwelches Chemieessen rein zu knallen

Spring
2025-12-30, 08:55:33
Was heißt da netter Versuch.
Les doch Erdbeerpüree.
Das sind echte Erdbeeren zu 9%.

Zeig doch heute mal ein Steckerleis aus der Kühltheke wo noch rund 10% echtes Obst drin ist.

9% sind nichts bei einem Eis! Bist schön aufs Marketing reingefallen.

Eis von heute:

Das Langnese Solero Exotic Eis hat einen Gesamtfruchtanteil von ca. 27 % (bezogen auf Fruchtsäfte und Pürees).

Die Sorte Solero Berry Bliss (Himbeere) enthält einen Fruchtanteil von insgesamt etwa 20,5 % (13 % Himbeerpüree, 5 % Erdbeerpüree, 2,5 % Zitronensaft aus Konzentrat).

Spring
2025-12-30, 08:58:37
aber mich interessiert doch die Masse nicht.....


Also einfach jeder selbst für sich verantwortlich und fertig


Egotrips zählen hier nicht und nein das mit dem Eigenverantwortlich funzt mehr als offensichtlich nicht bei allen (der Mehrheit). Und die Industrie nutzt das dementsprechend aus, Zucker und auch die Ersatzstoffe sind ja günstig.

Dann bräuchten wir über dreiviertel der Gesetze nicht mehr, wenn das in einer idealen Welt so funktionieren würde und hätten auch den Weltfrieden.

dargo
2025-12-30, 09:00:39
aber mich interessiert doch die Masse nicht.....

Die Gesundheit der Masse ist aber entscheidend für die Krankenkassenbeiträge. Übergewicht, auch in DE, wird fortlaufend zum größeren Problem. Natürlich spielen bei dem Thema viele Faktoren mit rein, wie zb. immer mehr arbeiten vor dem Bildschirm. Sprich... zu wenig Bewegung.

Korfox
2025-12-30, 09:02:11
Was heißt da netter Versuch.
Les doch Erdbeerpüree.
Das sind echte Erdbeeren zu 9%.

Zeig doch heute mal ein Steckerleis aus der Kühltheke wo noch rund 10% echtes Obst drin ist.
Der Imperativ von "lesen" ist "lies".

https://www.langnese.de/p/cornetto-erdbeer-1-x-125-ml.html/08711327620322
https://www.langnese.de/p/mini-milk-erdbeer-1-x-35-ml.html/08000920461143
https://www.langnese.de/p/push-up-haribo-1-x-85-ml.html/08711327667525

Reicht jetzt oder hast du woanders auch noch Probleme es zu googeln?

Spring
2025-12-30, 09:03:26
Getränke alleine ist mir viel zu wenig. Schau dir nur an was so ein blöder Joghurt (nur um ein Beispiel von Tausenden zu nennen) an Zucker beinhaltet. Zudem trinke ich selbst extrem selten sowas wie Cola, Fanta sogar gar nicht. Und da haben wir wieder das Problem mit dem Süßstoff.

Ich verstehe dich, du trinkst das wenig und bist damit eine Ausnahme (wie auch Blackpitty) und gerade wg deinem folgenden Beitrag wg steigener Beiträge bzw sie damit zu senken, ist es notwendig dies einzuführen.

Meinetwegen auch Joghurt usw, aber wir müssen iwo anfangen und das sollten die Softdrinks sein, weil das fast überall konsumiert wird und UK uns eine brauchbare Datenlage vorgelegt hat.

Filp
2025-12-30, 09:05:18
das ist doch wie mit rauchern, Einerseits gibts Tabaksteuer und mehr Kosten und abschreckende Bilder aber im Grunde braucht man doch die Raucher steuerlich und das Gesundheitssystem braucht keine gesunden sondern kranke Menschen.

So ein Quatsch das Gesundheitssystem lebt nicht von Kranken, sondern davon, Krankheiten zu vermeiden. Prävention ist günstiger als Behandlung.
Durch die Tabaksteuer nimmt der Staat ca. 15,6 Milliarden ein. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens betragen ca. 97 Milliarden.

Spring
2025-12-30, 09:18:26
Würde dann so laufen wie afaik in UK:

Die gleichen Produkte kommen dann halt mit weniger Zucker und schmecken beschissen. Kauf dir dort mal nen Snickers oder Mars...

Wir bzw viele sind halt zuckerabhängig, das ist wohl so. Sind ja auch von Kindesalter an gut drauf trainiert worden (Werbung/Süßigkeiten an der Kasse/Bunte Tüte).


Ich habe folgendes probiert: Man kann sich ja (fast von jeder Marke) auch den Sirup holen (Nichts anderes machen WürgerKing oder McDoof auch).
Getestet und einfach zwischen 1/4 und 1/2 der empfohlenen Sirupmenge genommen. Welten Unterschied und schmeckt imho viel frischer/besser. Und massig Zucker eingespart (ja Wasser hat gar nix, ich weiß).

Will damit sagen: Am Besten wäre Zucker runter und auch keine Ersatzstoffe. Aber wird auch nicht jedem schmecken. Das ist der Tradeoff.
Daher optional auch mit Ersatzstoffen und die kann man auch noch runterdosieren.

Badesalz
2025-12-30, 09:30:27
Was denkt ihr?
Hillft eine (zusätzliche) Steuer auf Zucker, für was auch immer?SALZ. Man sollte eine Salzsteuer einführen :mad:

dargo
2025-12-30, 09:31:54
Meinetwegen auch Joghurt usw, aber wir müssen iwo anfangen und das sollten die Softdrinks sein, weil das fast überall konsumiert wird und UK uns eine brauchbare Datenlage vorgelegt hat.
Ja gut... ein Anfang bei Getränken fände ich gar nicht mal so schlecht. Nach wenigen Jahren hätte man dann brauchbare Ergebnisse. Später könnte man das dann auch auf Lebensmittel ausdehnen sofern es fruchtet.

Andre
2025-12-30, 09:33:36
Um das gehts doch gar nicht ... kapierst du aber mit deiner linken Ideologie nicht, die völlig krankhaft irgendwelche Verbote einführen will.

Ich frag dich jetzt explizit.

Welchen Zucker willst du besteuern? Zucker ist nämlich nur ein Sammelbegriff.

Nach deiner netten Einleitung spare ich mir eine Antwort. Du willst lieber Kinder in die Zuckerabhängigkeit treiben. Top konservative, krankhafte Ideologie.

Spring
2025-12-30, 09:35:10
Ja gut... ein Anfang bei Getränken fände ich gar nicht mal so schlecht. Nach wenigen Jahren hätte man dann brauchbare Ergebnisse. Später könnte man das dann auch auf Lebensmittel ausdehnen sofern es fruchtet.

(y)

aufkrawall
2025-12-30, 09:36:00
Welchen Zucker willst du besteuern?
Jeden, der wie Zucker wirkt, Einstein?

Andre
2025-12-30, 09:36:24
Jeden, der wie Zucker wirkt, Einstein?

Bitte nicht so einfach, das könnte ja funktionieren.

mapel110
2025-12-30, 09:38:17
Biersteuer drastisch erhöhen finde ich wichtiger. 4-5 Cent auf 0,5 Liter finde ich lächerlich wenig für den Schaden, der angerichtet wird.
Aber Zuckersteuer funktioniert in anderen Ländern, sollte man auch machen auf alles.

dargo
2025-12-30, 09:58:10
Würde dann so laufen wie afaik in UK:

Die gleichen Produkte kommen dann halt mit weniger Zucker und schmecken beschissen. Kauf dir dort mal nen Snickers oder Mars...
Ich kann jetzt nichts zu einem UK-Snickers sagen. Als ich das letzte Mal aber einen DE-Snickers nach langer Zeit mal wieder probiert hatte fand ich den ekelhaft, vieeeeel zu süß. X-D Einige Gramm weniger Zucker würde ich bei dem sogar sehr begrüßen. 47% Zucker finde ich schon verdammt heftig.

Semmel
2025-12-30, 09:59:41
Wir brauchen ja Energie und Zucker ist da schon der beste Brennstoff, aber in allen Produkten ist davon zu viel drin.

Der beste Brennstoff ist Fett und der Mensch braucht überhaupt keinen zugeführten Zucker.

dargo
2025-12-30, 10:03:53
Der beste Brennstoff ist Fett und der Mensch braucht überhaupt keinen zugeführten Zucker.
Das hängt davon ab wie man "bester Brennstoff" definiert. Am schnellsten gehts mit Zucker.

Bitte nicht so einfach, das könnte ja funktionieren.
Naja... hier wird es langsam kompliziert. Willst du Obst dann auch verteuern? Bananen, Weintrauben, Datteln etc. sind da auch nicht ohne was den Fruchtzuckergehalt angeht. Oder geht es dir speziell um industriell verarbeitete Lebensmittel wo zusätzlich Zucker beigemischt wird?

Argo Zero
2025-12-30, 10:15:29
Bin grundsätzlich für eine Zucker-Steuer.
Ist aktuell nur der richtige Zeitpunkt dafür? Imo nein.
Das darf gerne in einem Gesamtpaket aka Aufräum-Aktion beschlossen werden.

Spring
2025-12-30, 10:16:36
Der beste Brennstoff ist Fett und der Mensch braucht überhaupt keinen zugeführten Zucker.

Zucker und Fett sind beide vorne.
Und ja, der Mensch kann ohne Industriezucker auskommen.
Gibt anfangs Entzugserscheinungen, die aber relativ schnell abklingen.

Der Körper kann sowohl Fett als auch Zucker (Kohlenhydrate) zur Energiegewinnung nutzen, wobei jeder Nährstoff unterschiedliche Vorteile in Bezug auf Effizienz und Speicherung bietet.

Zucker (Kohlenhydrate) wird vom Körper schneller und leichter verstoffwechselt und liefert schnelle Energie für intensive, kurzfristige Aktivitäten. Pro Liter Sauerstoff wird aus Kohlenhydraten auch etwas mehr Energie gewonnen als aus Fett, was sie bei hoher Belastung ökonomischer macht.

Fett ist der effizientere Energiespeicher pro Gramm (1 Gramm Fett hat über doppelt so viele Kalorien wie 1 Gramm Zucker) und wird für die langfristige, kontinuierliche Energieversorgung bei geringerer Intensität genutzt.

Details zum Stoffwechsel:

Zuckerverbrennung (Kohlenhydratstoffwechsel):
Kohlenhydrate werden in Glukose zerlegt und in Leber und Muskeln als Glykogen gespeichert. Diese Speicher sind jedoch begrenzt und reichen nur für etwa 90 Minuten intensive Belastung. Der Körper greift zuerst bevorzugt auf diese Speicher zurück.

Fettverbrennung (Fettstoffwechsel):
Fettreserven sind im Körper nahezu unbegrenzt vorhanden und dienen als langfristige Energiereserve. Die Verbrennung von Fett liefert pro Zeiteinheit weniger Energie als die von Zucker, ist aber für langanhaltende, moderate Aktivitäten ideal.

Andre
2025-12-30, 10:25:40
Das hängt davon ab wie man "bester Brennstoff" definiert. Am schnellsten gehts mit Zucker.


Naja... hier wird es langsam kompliziert. Willst du Obst dann auch verteuern? Bananen, Weintrauben, Datteln etc. sind da auch nicht ohne was den Fruchtzuckergehalt angeht. Oder geht es dir speziell um industriell verarbeitete Lebensmittel wo zusätzlich Zucker beigemischt wird?

Ich würde erstmal mit dem UK Modell anfangen und vor allem Softdrinks. Absolute Sauerei, was da reingeballert wird. Und dann nach und nach alles, was künstlich mit Zucker gesüßt wird. Am liebsten wären mir schöne Bilder wie bei Zigaretten, damit man das Ergebnis der eigenen Sucht direkt vor Augen hat.

Semmel
2025-12-30, 10:27:19
Das hängt davon ab wie man "bester Brennstoff" definiert. Am schnellsten gehts mit Zucker.

Zucker ist nur sinnvoll, wenn man es dem Körper maximal einfach machen will.
Das ist ungefähr genauso sinnvoll, wie den ganzen Tag nur auf der Couch zu sitzen, um den Körper zu schonen.

Das kann evtl. sinnvoll sein, wenn man krank ist oder Leistungssport machen will (welcher auch nicht gesund ist), aber als gesunder Mensch, der einfach nur gesund bleiben will, braucht man keinen Zucker.
Damit will ich nicht sagen, dass man mit gesunden Zuckerquellen wie z.B. Obst nicht gesund leben kann, aber "brauchen" ist eben übertrieben.

Ich lebe übrigens seit mittlerweile fast 2 Jahren in dauerhafter Ketose, also nicht nur zuckerfrei, sondern auch weitgehend kohlenhydratfrei. Der Fettstoffwechsel wird mit der Zeit deutlich effizienter. Kokosnuss/Kokosöl ist für mich z.B. auch ein recht schneller Energielieferant.

ChaosTM
2025-12-30, 10:29:22
In all diesen oder sehr vielen dieser "Fettreduzierten" Fertigprodukte ist jetzt jede Menge Maissirup (High Fructose Corn Syrup) beigemengt, damit es nach mehr schmeckt.
Der Kaloriengehalt hat sich dabei nicht signifikant verändert. Es ist nur etwas ungesünder geworden.

Am besten schmeckt vielen leider Zeugs mit einem ~50/50 Fett/Zucker Anteil. Siehe Nutella, Milchschoko etc.
Ob eine Steuer die Lösung wäre hab ich noch nicht wirklich überdacht, daher auch noch keine Meinung dazu.
Muss mir das Britische Modell mal genauer anschauen.

Cyphermaster
2025-12-30, 11:11:58
Ich stehe einer Zuckersteuer als und im Umfang einer Einpreisung der Folgekosten positiv gegenüber, allerdings nicht komplett unspezifisch und durchweg - sonst müßte man ja auch z.B. Äpfel besteuern, weil eine reine Besteuerung zugesetzten Zuckers über "Rezepturänderungen" mit mehr "Fruchtkonzentraten" umgangen würde. Ich gehe auch nicht davon aus, daß man damit sehr süße Produkte aus dem Angebot streichen könnte. Aus meiner Sicht wäre ein Aufschlag auf die Produkte sinnig, die unnötig bzw. unnötig viel/konzentriert Zucker enthalten (beispielsweise fertige Salate, die mit Zuckerwasser gewaschen werden, damit sie -offiziell- etwas länger knackig bleiben, aber -inoffiziell- natürlich auch besser schmecken), oder weniger Nahrungsmittel, als Genußmittel sind (Cola, Bonbons usw.). Durch die Verteuerung wird ein Maßhalten bzw. bewußterer Konsum gefördert, statt wie bisher durch den spottbilligen Zucker eher das Gegenteil. Daß etwas mit weniger Zucker nicht mehr schmecken würde, ist ohnehin reiner Mythos - unsere Geschmacksnerven sind trainierbar, d.h. wer lange weniger süß gegessen hat, braucht für eine "süß"-Wahrnehmung auch nicht so viel Zucker, genau wie denen, die dauernd Zuckerbomben in sich reinschaufeln, auch jeder Apfel nur sauer, aber nicht mehr süß schmeckt. "Fehlen" würde uns also nichts.

Ohnehin: Was das Mimimi bezüglich angeblicher "Unfreiheit" angeht, sollten sich die Jammerer besser mal ganz still verhalten - schließlich hat man als jemand, der sich gesund ernährt, auch nicht die Freiheit, seine Kranken- und Pflegekassenbeiträge zu kürzen, die durch drastisch unvernünftiges Verhalten Anderer entsprechend hoch sind. So lange und weit, wie die Folgen eines Verhaltens die Allgemeinheit und nicht nur einen selbst betreffen, hat die imho auch ein Recht, mitzureden (genau wie umgekehrt das Individuum das Recht haben muß, daß sie sich da, wo sie nicht bzw. nicht nennenswert betroffen ist, auch raus hält).

Badesalz
2025-12-30, 11:14:03
In all diesen oder sehr vielen dieser "Fettreduzierten" Fertigprodukte ist jetzt jede Menge Maissirup (High Fructose Corn Syrup) beigemengt, damit es nach mehr schmeckt.Meinst du? Ich fand immer, damit es überhaupt nach etwas schmeckt :usweet:

Ah ja
https://www.youtube.com/watch?v=b-ysu4VQQ4Y

funfact:
Mir ist damals irgendwann so der Kragen deswegen geplatzt, daß ich allen 4 Großeltern mit einem Kontaktverbot gedroht habe, wenn sie den Kiddis nochmal irgendwas mit "Kinder" von Ferrero andrehen wollen. So richtig stramm stehen lassen :D Meine Frau hat das dann wieder ausbügeln müssen, hatte dabei aber auch direkt eine Liste mit annehmbaren Alternativen ;)

Mit kack farbiger Zuckermasse wurden die beiden aber nicht mehr gefüttert. Mit XY von Milka also auch nicht.

blackbox
2025-12-30, 12:42:58
Wenn Zuckersteuer, dann auch gleich Salzsteuer.
Denn zu viel Salz ist ebenfalls ungesund. Und wir essen definitiv zu viel Salz.

Zucker und Salz halte ich sowieso für viel zu billig. Das ist nahe an der Grenze zu NULL Euro.

Marscel
2025-12-30, 12:50:00
Würde dann so laufen wie afaik in UK:

Die gleichen Produkte kommen dann halt mit weniger Zucker und schmecken beschissen. Kauf dir dort mal nen Snickers oder Mars...

Naja, die UK-Küche ist nun kein großer Exportschlager. Daher klappt das mit den lauschmeckenden Schokoriegeln sicher einfacher als in ein paar anderen Ecken Europas. :D

herb
2025-12-30, 13:37:45
Of all tyrannies, a tyranny sincerely exercised for the good of its victims may be the most oppressive. It would be better to live under robber barons than under omnipotent moral busybodies. The robber baron's cruelty may sometimes sleep, his cupidity may at some point be satiated; but those who torment us for our own good will torment us without end for they do so with the approval of their own conscience.
They may be more likely to go to Heaven yet at the same time likelier to make a Hell of earth. This very kindness stings with intolerable insult. To be "cured" against one's will and cured of states which we may not regard as disease is to be put on a level of those who have not yet reached the age of reason or those who never will; to be classed with infants, imbeciles, and domestic animals.

- C. S. Lewis

Florida Man
2025-12-30, 13:41:26
Ich bin zuckersüchtig und finde schrecklich, dass jeder Supermarkt heute unfassbare Mengen an Zuckerprodukten im Sortiment hat. Ich bin aber strikt gegen eine "Zuckersteuer", weil ich gegen Regulierung und Lenkung bin. Wir sind in einer Eskalationsspirale von Verboten und Einschränkungen - darin sehe ich ein noch gefährlicheres Potential als in der Verzuckerung der Menschen.

Theworlds
2025-12-30, 13:54:46
Zucker in maßen ist nicht schädlich aber in vielen Lebensmitteln ist
zu viel drin was da so nicht rein gehört, daran ändert auch die Zucker-Steuer nichts Lebensmittel werden für den Verbraucher nur teuer.
Die sollten lieber eine Böller-Steuer einführen denn das ist meiner Meinung nach unnötig
und verpeste die Umwelt und schreckt Tiere auf .

Jupiter
2025-12-30, 14:03:38
Nur wenn an anderer Stelle Steuern reduziert werden.
Also Einkommensteuer 3 % herunter oder so.

Fusion_Power
2025-12-30, 14:09:03
Ich bin zuckersüchtig und finde schrecklich, dass jeder Supermarkt heute unfassbare Mengen an Zuckerprodukten im Sortiment hat. Ich bin aber strikt gegen eine "Zuckersteuer", weil ich gegen Regulierung und Lenkung bin. Wir sind in einer Eskalationsspirale von Verboten und Einschränkungen - darin sehe ich ein noch gefährlicheres Potential als in der Verzuckerung der Menschen.
Wie gesagt, ich wäre nicht für ne generelle Steuer oder Verbote, sondern halt für gewisse Höchstgrenzen an Zuckeranteilen in bestimmten Lebensmitteln. Das lässt sich vermutlich nicht in jedem Fall umsetzen ohne gleich das ganze Produkt radikal zu verändern aber hier und da wären ein paar % weniger Zucker sicher vertretbar. Z.B. kaufe ich ab und zu ne Maggi Currywurstsoße, die schmeckt gut aber ist im Grunde auch viel zu süß, da würde mir weniger als die Hälfte an Zucker drin locker reichen.

Tobalt
2025-12-30, 14:15:10
Leute die permanent Steuer und Verbot in einen Topf werfen, sollten echt nochmal gedanklich in sich gehen.. Steuern sind doch so ziemlich das gegensätzliche Ende der Lenkungsinstrumente, also das, was den Nutzern und Herstellern die maximale Freiheit lässt.

PS: steuer auch nativen Fruchtzucker wäre natürlich affig. Aber da Zuckerzusatz ja eh schon getrennt deklarierten wird, sollte die steuer natürlich darauf gelten.

x-force
2025-12-30, 14:23:23
Von always madig x-force würde ich mich auch nicht beeindrucken lassen^^]

ad hominem kommt immer gut, wenn man keine argumente hat ;D

blackbox
2025-12-30, 14:23:24
Salz ist übrigens schädlicher als Zucker.
Meist geht das aber einher mit zu viel Zucker und Fett.

Tintenfisch
2025-12-30, 14:43:43
Ich bin zuckersüchtig und finde schrecklich, dass jeder Supermarkt heute unfassbare Mengen an Zuckerprodukten im Sortiment hat. Ich bin aber strikt gegen eine "Zuckersteuer", weil ich gegen Regulierung und Lenkung bin. Wir sind in einer Eskalationsspirale von Verboten und Einschränkungen - darin sehe ich ein noch gefährlicheres Potential als in der Verzuckerung der Menschen.
Die Folgekosten der Ernährung ist aber für ein Gesundheitssystem relevant. Die höheren Folgekosten trägt dann die Allgemeinheit.
Man kann sich aufregen, dass hier Verbote gefordert werden, weil das einfach nicht sein darf in einem freien Land (Argument verstehe ich zwar nicht, aber okay). Aber dann regt man sich auf, wenn die Kosten im Gesundheitssystem explodieren.

Da man nicht jedem Menschen einen gesunden Menschenverstand, vor allem bei der Ernährung, zutrauen kann, muss man also anderweitig intervenieren. Man schafft es ja nicht einmal dass Leute aufhören zu rauchen, obwohl dass massiv gesundheitsgefährdend ist. Mit Folgekosten für uns alle.

Also macht das Zeug teuer und baut zugleich das Sportvereinssystem massiv aus. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Tintenfisch
2025-12-30, 14:47:23
Nur wenn an anderer Stelle Steuern reduziert werden.
Also Einkommensteuer 3 % herunter oder so.

Ist die Bevölkerung gesünder, dann steigen die Kosten für die GKV nicht so stark. Allerdings müsstest du länger arbeiten, denn die Rentenbezugsdauer steigt wohl :D.

Spring
2025-12-30, 14:55:32
ad hominem kommt immer gut, wenn man keine argumente hat ;D

Du hast schon verkackt, als du dir wg dem Verbot widersprochen hast, also komm nicht so.

- C. S. Lewis


Danke für nichts, Spam


Wenn Zuckersteuer, dann auch gleich Salzsteuer.
Denn zu viel Salz ist ebenfalls ungesund. Und wir essen definitiv zu viel Salz.

Zucker und Salz halte ich sowieso für viel zu billig. Das ist nahe an der Grenze zu NULL Euro.


Die Salzsteuer hatten wir bis 1993.

Leute die permanent Steuer und Verbot in einen Topf werfen, sollten echt nochmal gedanklich in sich gehen.. Steuern sind doch so ziemlich das gegensätzliche Ende der Lenkungsinstrumente, also das, was den Nutzern und Herstellern die maximale Freiheit lässt.

Ja.

Nur wenn an anderer Stelle Steuern reduziert werden.
Also Einkommensteuer 3 % herunter oder so.

Warum? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, außer Egoismus, den wir schon öfters im Thread hatten.

Ich bin zuckersüchtig und finde schrecklich, dass jeder Supermarkt heute unfassbare Mengen an Zuckerprodukten im Sortiment hat. Ich bin aber strikt gegen eine "Zuckersteuer", weil ich gegen Regulierung und Lenkung bin. Wir sind in einer Eskalationsspirale von Verboten und Einschränkungen - darin sehe ich ein noch gefährlicheres Potential als in der Verzuckerung der Menschen.

Der nächste Egoist.
Und das du alle in Zuckerabhängigkeit haben willst, ist ja richtig sympathisch.
Niemand will Zucker verbieten.

Es geht um eine Zuckersteuer, weil die Industrie (wie du selbst erkannt hast) es schamlos ausnutzt mit Zucker, weil billig.
Freiwillige Selbstkontrolle hat versagt (wie in allem was die Industrie als Selbstkontrolle macht).

Exxtreme
2025-12-30, 15:06:16
Ich bin gegen eine Zuckersteuer. Da die Zuckersteuer mehr Bürokratie nach sich zieht. Am besten wäre es Leuten, die übergewichtig sind, weil sie zuviele Kalorien fressen jedes Mal eine Rechnung für die Behandlung von Wehwehchen, die durch zu viel Fressen verursacht werden, zu schicken. Damit das eigene Handeln auch Konsequenzen hat. Mit einer Zuckersteuer wird das die Verantwortung der Gesellschaft aufzuzwingen auch noch zementiert.

Spring
2025-12-30, 15:10:36
Ich bin gegen eine Zuckersteuer. Da die Zuckersteuer mehr Bürokratie nach sich zieht. Am besten wäre es Leuten, die übergewichtig sind, weil sie zuviele Kalorien fressen jedes Mal eine Rechnung für die Behandlung von Wehwehchen, die durch zu viel Fressen verursacht werden, zu schicken. Damit das eigene Handeln auch Konsequenzen hat. Mit einer Zuckersteuer wird das die Verantwortung der Gesellschaft aufzuzwingen auch noch zementiert.

Das ist unrealistisch.
Dann können wir für alles die Patienten belangen, weil es ja iwie selbstverschuldet ist, den Teufelskreis will niemand aufmachen, das ist ja sogar noch die Krönung über einem Verbot, was hier niemand will.

Tobalt
2025-12-30, 15:14:35
Ich bin gegen eine Zuckersteuer. Da die Zuckersteuer mehr Bürokratie nach sich zieht. Am besten wäre es Leuten, die übergewichtig sind, weil sie zuviele Kalorien fressen jedes Mal eine Rechnung für die Behandlung von Wehwehchen, die durch zu viel Fressen verursacht werden, zu schicken. Damit das eigene Handeln auch Konsequenzen hat. Mit einer Zuckersteuer wird das die Verantwortung der Gesellschaft aufzuzwingen auch noch zementiert.

Interessanter Aspekt. Ich weiß nur nicht ob der Indikator "Übergewicht" der Beste ist um den eigenverantwortlichen Zuckermissbrauch zu messen. Siehe zB Kinder, denen die Sucht durch die Eltern antrainiert wurde. Oder Leute die nicht so schnell zu Übergewicht neigen, aber dennoch die negativen Gesundheitsfolgen in sich tragen.

Aber generell wäre ich da interessiert an einem verfeinerten Vorschlag. Ich meine, den Käufern von Zuckerprodukten direkt die Rechnung zu stellen, trifft schon sehr sehr oft die Ruchtigen und Verantwortlichen. Das ist also die Messlatte für deinen Vorschlag. Wäre dein Instrument noch zielgerichteter, also weniger falschnegative oder falschpositive Fälle?

x-force
2025-12-30, 15:27:28
Du hast schon verkackt, als du dir wg dem Verbot widersprochen hast, also komm nicht so.

es ist dir nicht gelungen einen widerspruch aufzuzeigen

Exxtreme
2025-12-30, 15:31:16
Das ist unrealistisch.
Dann können wir für alles die Patienten belangen, weil es ja iwie selbstverschuldet ist, den Teufelskreis will niemand aufmachen, das ist ja sogar noch die Krönung über einem Verbot, was hier niemand will.

Nein, nicht alles ist selbstverschuldet da es Unfälle oder Zufall ala Krebs geben kann. Und für riskante Sportarten gibt es auch Zusatzversicherungen. Und dauerhaft in sich zuviele Kalorien reinzustopfen ist kein Unfall sondern Absicht. Weil die Leute exakt wissen, dass die neue Hüfte von der Allgemeinheit finanziert wird. Müsste man die neue Hüfte selbst finanzieren dann sähe die Sache anders aus. Eine Zuckersteuer könnte sogar ein Anspruchsdenken auf medizinische Unterstützung verstärken.

Spring
2025-12-30, 15:32:46
Nein, alles ist nicht selbstverschuldet. Und für riskante Sportarten gibt es auch Zusatzversicherungen. Und dauerhaft in sich zuviele Kalorien reinzustopfen ist kein Unfall sondern Absicht. Weil die Leute exakt wissen, dass die neue Hüfte von der Allgemeinheit finanziert wird. Müsste man die neue Hüfte selbst finanzieren dann sähe die Sache anders aus. Eine Zuckersteuer könnte sogar ein Anspruchsdenken auf medizinische Unterstützung verstärken.

Da bin ich raus, sowas wird gesellschaftliche Verwerfungen mit sich bringen und zwar nicht im Positiven + da bleiben zu viele auf der Strecke.
Wirst aber sicher paar Fans hier dafür finden.

Dann können wir auch Krankenversicherungen gleich abschaffen oder US-Verhältnisse hier einführen, das will auch niemand.

es ist dir nicht gelungen einen widerspruch aufzuzeigen

Langsam wirds peinlich (es haben andere bereits dich drauf hingewiesen):

Über Verbote aufregen und Verbot der Werbung fordern… :D Wo bleibt die vielzitierte Entscheidung-/ Meinungsfreiheit… & Urpils hats auch erwähnt ;)

Semmel
2025-12-30, 16:28:49
Weil die Leute exakt wissen, dass die neue Hüfte von der Allgemeinheit finanziert wird. Müsste man die neue Hüfte selbst finanzieren dann sähe die Sache anders aus.

Ganz und garnicht.
Gesundheit ist das mit Abstand Wertvollste, was wir haben. (oder auch nicht mehr haben)
Und trotzdem geht die Mehrheit damit extrem sorglos um.
Es ist ja nicht so, dass das Gesundheitsystem die Gesundheit wiederherstellen kann. Es kann oftmals nur die Symptome lindern, mehr nicht. Eine kaputte Gesundheit bleibt meistens kaputt. Eine neue Hüfte ist ja nicht das Gleiche wie eine gesunde natürliche Hüfte.

Wenn die eigene Gesundheit nicht Anreiz genug für einen gesünderen Lebensstil ist, dann bringt auch kein finanzieller Anreiz etwas.

Deswegen bringt auch eine Zuckersteuer nicht direkt was. Die Zuckerjunkies kaufen ihren Stoff zu jedem Preis.
Aber die Zuckersteuer bringt was, weil die Hersteller ihre Produkte kostenoptimieren und wenn sich Zucker nicht mehr lohnt, dann versucht man den zu reduzieren. (wie in UK passiert)
Das wäre wünschenswert, um die gesundheitlichen Schäden der Zuckerjunkies wenigstens etwas zu reduzieren.

Tintenfisch
2025-12-30, 16:58:50
Nein, nicht alles ist selbstverschuldet da es Unfälle oder Zufall ala Krebs geben kann. Und für riskante Sportarten gibt es auch Zusatzversicherungen. Und dauerhaft in sich zuviele Kalorien reinzustopfen ist kein Unfall sondern Absicht. Weil die Leute exakt wissen, dass die neue Hüfte von der Allgemeinheit finanziert wird. Müsste man die neue Hüfte selbst finanzieren dann sähe die Sache anders aus. Eine Zuckersteuer könnte sogar ein Anspruchsdenken auf medizinische Unterstützung verstärken.

Wer definiert ab wann Krebs Zufall oder selbstverschuldet ist? Der Raucher, der das Rauchen vor einem Jahr beendet hat und jetzt erkrankt?
Oder der übergewichtige Erwachsene, der anfängt sich gesund zu ernähren, aber von der schlechten Ernährung in seiner Kindheit durch die Eltern gezeichnet ist?

Zusatzversicherungen für Hochrisikosport gibt es bei der Krankenversicherung nicht. Höhere Beiträge zahlst du bei z.B. LV.

czuk
2025-12-30, 17:38:20
Ich halte das gerne zynisch realistisch.

Ich habe kein Problem mit Klimawandelleugnern - wenn der Staat bitte nicht für jedwede Sturmschäden oder sonstige Extremwetterereignisse aufkommen soll. Einschließlich verdörrter Ernten, abgebrannter Wälder und sonstiger Folgen.
Und so ähnlich sehe ich das beim Zucker - gerne keine Steuer - wenn wir bitte nicht mehr über die Krankenkassen Diabetes und andere Wohlstandsvolkskrankheiten gegenfinanzieren.
Dann wäre der "mündige" Bürger auch wirklich ein solcher und darf gerne selbst die Konsequenzen seines Handelns auslöffeln.
Solange wir aber einerseits nach Freiheit rufen und andererseits die Hand aufhalten und nach sozialer, medizinischer oder sonstiger Absicherung schreien finde ich es recht inkonsequent, um nicht zu sagen, verlogen.

Und jetzt mal ohne Zynik, bin für eine Zuckersteuer.

Cyphermaster
2025-12-30, 17:40:11
Ich bin gegen eine Zuckersteuer. Da die Zuckersteuer mehr Bürokratie nach sich zieht. Am besten wäre es Leuten, die übergewichtig sind, weil sie zuviele Kalorien fressen jedes Mal eine Rechnung für die Behandlung von Wehwehchen, die durch zu viel Fressen verursacht werden, zu schicken. Damit das eigene Handeln auch Konsequenzen hat. Mit einer Zuckersteuer wird das die Verantwortung der Gesellschaft aufzuzwingen auch noch zementiert.Als ob der bürokratische Aufwand eines Nachweises, welche Wehwehchen und wie weit durch schlechte Ernährung verursacht wurden, auch nur irgendwie weniger aufwendig wäre... :ulol4:
Das ist imho eines der schlechtestmöglichen Argumente in dieser Diskussion.

Auch jetzt werden unterschiedliche Nahrungsmittel unterschiedlich besteuert, sogar per Art des Konsums ("to-go" oder vor-Ort-Verzehr), bzw. unterschiedliche Inhaltsstoffe dokumentiert (Nutriscore usw.). Der Mehraufwand durch leicht erhöhte Komplexität etablierter Systematik (über deren Sinnhaftigkeitsgrad in unterschiedlichen Aspekten man auch diskutieren kann) wäre im Vergleich nicht besonders groß. Ich denke, der Hauptpunkt wird am Ende die Gretchenfrage bleiben: Sind die negativen Auswirkungen der "Überzuckerung" gesamtgesellschaftlich gesehen schon so groß, daß sie ein Regulativ rechtfertigen?
Wenn ich mir die Trends ansehe, die bei uns auch in Richtung der Probleme wie in den USA gehen, würde ich es aus meiner Warte mittlerweile mit "ja" beantworten. Nur zur Einordnung: Wir haben ca. 3000 Tote pro Jahr in Folge von allen möglichen Arten von Unfällen im Straßenverkehr, und jetzt sollen neben Zwangs-Notruf-GPS und allen möglichen anderen Systemen auch noch welche zur bedingten Türoffnung Pflicht werden, um ein paar Prozent an "Dooring"-Unfällen zu reduzieren.

ChaosTM
2025-12-30, 17:49:51
Ja, das war ziemlich verstörend..
Adipositas Kranke fressen sich ja soo gerne noch fetter. Hatte eine Schwester die darunter litt..

x-force
2025-12-30, 17:54:55
Langsam wirds peinlich (es haben andere bereits dich drauf hingewiesen):

du erkennst nur einen widerspruch, weil du annahmen triffst und daraufhin unterstellungen tätigst.

werbung ist belästigung und keine sinnvolle ausübung von freiheit.
alles braucht grenzen. ansonsten müssten wir nicht darüber reden, wie wir das problem zucker angehen sollten.

abgesehen davon wird das problem zucker nicht maximal aufgeklärt, siehe takak.

Urpils hats auch erwähnt ;)

honks sind auf ignore ;)

Daredevil
2025-12-30, 18:38:28
Grundsätzlich bin ich natürlich dagegen, die Freiheit von Menschen einzuschränken. Jeder genießt die Freiheit das zu tun, was er tun möchte, auch wenn es damit wissentlich seinem Körper schadet. Rauchen und saufen ist ebenso Teil dieser Freiheit. Wenn der Sozialstaat diese Freiheit allerdings nicht mehr leisten kann, dann müssen sich auch die Spielregeln ändern.

Wenn man in der Richtung etwas machen möchte, wann würde ich klar den wissenschaftlichen Weg vorziehen. Man klassifiziert also ganz explizit Lebensmittel, die dem Menschen nachweislich Schaden anhand von Untersuchungen und Todesursachen und besteuert diese Dinge. Gepökelte Lebensmittel, rotes Fleisch, stark verarbeitete Milchprodukte(Käse/Salz), frittierte Lebensmittel ect. werden wissenschaftlich nach Krankheitspotential und Gesundheitspotential klassifiziert und demnach wird zum Schutz der Bevölkerung eine Teuerung auf eben jene aufgesetzt, damit ein Kauf deutlich unattraktiver wird. Der positive Effekt: Menschen müssen häufiger zu gesunden Lebensmitteln greifen, die ehrlich gesagt selten maßgeblich teurer sind.

Jupiter
2025-12-30, 19:47:03
Warum? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, außer Egoismus, den wir schon öfters im Thread hatten.

Es gibt schon genug Steuern und Steuereinnahmen.

Wenn das Geld an vielen Stellen verschwendet wird muss man zuerst dort heran bevor man die Bevölkerung weiter belastet.

Außerdem: Wenn sich welche trotz ärztlicher Ratschläge oder Anweisungen gar nicht beherrschen können, müssen sie an den Folgekosten beteiligt werden.
Beim Zahnarzt soll man regelmäßig zur Kontrolle . Wenn der Arzt sagtt da muss man mehr putzen und sich der Patient nicht daran hält und er dennoch seinen "Stempel" hat und es also keine Konsequenzen hat, ist es sinnlos.

Daredevil
2025-12-30, 19:52:25
Es gibt schon genug Steuern und Steuereinnahmen.

Wenn das Geld an vielen Stellen verschwendet wird muss man zuerst dort heran bevor man die Bevölkerung weiter belastet.

Ich glaube du hast den Sinn der Besteuerung nicht verstanden.
Das Ziel ist es, dass es finanziell unattraktiv wird, damit man dies nicht mehr konsumiert. Wenn man stattdessen andere Dinge günstiger macht und derjenige die gleiche Kohle in der Tasche hat, findet keine Regulierung der schädlichen Lebensmittel statt.

Also wird ein Snickers z.B. entweder bald 5€ kosten, oder Mars entscheidet sich dafür eine Zuckerärmere Variante zu bauen, die wiederum das gleiche wie vorher kostet, einem aber nicht den Blutzucker bis zum Mond hochschießen lässt. Das ist ja keine Fabelgeschichte, UK macht es ja vor.

Außerdem: Wenn sich welche trotz ärztlicher Ratschläge oder Anweisungen gar nicht beherrschen können, müssen sie an den Folgekosten beteiligt werden.
Beim Zahnarzt soll man regelmäßig zur Kontrolle . Wenn der Arzt sagtt da muss man mehr putzen und sich der Patient nicht daran hält und er dennoch seinen "Stempel" hat und es also keine Konsequenzen hat, ist es sinnlos.
Jeder hat eine individuelle Freiheit und die besagt nun mal auch, dass man jeden Tag 2L Korn trinken darf, auch wenn dies schlecht für den menschlichen Organismus ist, ohne eine Konsequenz zu tragen oder anders behandelt zu werden. Wenn du an einer Stelle anfängst du regeln, gibt es kein Ende mehr. Denn dann schwinge ich gleiche die Veganerkeule und kassiere alle Renten ein von denjenigen, die durch fettiges tierbasiertes Essen und verarbeitetes Fleisch Krebs und/oder Herzkreislauferkrankungen bekommen haben und daran gestorben sind. :D

Semmel
2025-12-30, 21:05:05
Wenn man in der Richtung etwas machen möchte, wann würde ich klar den wissenschaftlichen Weg vorziehen.

Da läuten bei mir die Alarmglocken. Es wurde schon sehr viel Schwachsinn unter dem Vorwand von "Wissenschaft" beschlossen. Siehe dazu damals die Corona-Impfung, die sich mittlerweile als ein riesiges politisches Lügengebilde herausgestellt hat.

Man sollte sich auf das konzentrieren, was zweifelsfrei ungesund ist.
Das trifft auf Zucker zu.



Gepökelte Lebensmittel, rotes Fleisch, stark verarbeitete Milchprodukte(Käse/Salz), frittierte Lebensmittel ect. werden wissenschaftlich nach Krankheitspotential und Gesundheitspotential klassifiziert und demnach wird zum Schutz der Bevölkerung eine Teuerung auf eben jene aufgesetzt, damit ein Kauf deutlich unattraktiver wird. Der positive Effekt: Menschen müssen häufiger zu gesunden Lebensmitteln greifen, die ehrlich gesagt selten maßgeblich teurer sind.

Das hört sich nach einem Bürokratiemonster an.
Eine Zuckersteuer ist relativ einfach. Dabei sollte man es belassen und nicht übers Ziel hinausschießen.

Übrigens zu deinen aufgeführten Beispielen:
- gepökelte Lebensmittel: Sehe ich auch als ungesund und vermeide ich daher.
- rotes Fleisch: Dass das ungesund sein soll, ist wissenschaftlich nicht eindeutig. Es gibt Studien, die nichts Schlechtes daran sehen. Ich halte es auch für harmlos.
- stark verarbeitete Milchprodukte: Sofern man Milch grundsätzlich verträgt, sind diese i.d.R. nicht ungesund und teilweise auch gesund. Ist eine eher individuelle Sache. Gerade verarbeitete Milchprodukte wie Käse sind aber i.d.R. besser verträglich als Frischmilch.
- frittierte Lebensmittel: Auch das ist nicht pauschal ungesund. Es kommt aufs Frittierfett an. Frittieren mit ungesättigten Fettsäuren ist der Fehler, da diese instabil sind. Da hat man durch die Erhitzung am Ende vor allem ungesunde Trans-Fettsäuren. Das passiert nicht mit gesättigten Fettsäuren. Frittiert man also z.B. mit Schweineschmalz, dann ist das deutlich gesünder als mit dem angeblich so guten Rapsöl oder Sonnenblumenöl.
- Salz: Das wurde vorher auch schon von jemandem erwähnt, ist aber ein ganz schlechtes Beispiel. Salz ist per Se nicht ungesund. Salz ist sogar essentiell. Ohne Salzzufuhr kann der Mensch nicht überleben - ganz im Gegensatz zu Zucker. Salz ist lebensnotwendig und das Einzige, was daran ungesund ist, ist eine Überdosis. Überdosieren kann man jedoch alles. Übrigens: Als Ketarier habe ich einen erhöhten Bedarf an Elektrolyten, also auch an Natrium. Ich salze mein Essen sogar extra gut, damit ich meinen Natriumbedarf decken kann.

Daredevil
2025-12-30, 22:57:39
Zucker ist perse aber auch nicht ungesund( Bin kein Zucker Ultra :D ), auch hier macht die Dosis das Gift. Die Beispiele existieren, weil ich damit sagen wollte, dass die Realität noch Unmengen mehr an "schädlichen" Lebensmitteln bzw. Arten beherbergt, die sehr viele Menschen sehr unbewusst täglich konsumieren. Das ist die alte Diskussion, was schlimmer ist, Alkohol oder Zigaretten und ob man überhaupt eins verbieten sollte, weil beides sehr viele Menschen ins Grab bringt. Also entweder keins ( unser Weg atm. ) oder beides ( Lobby und Wiederwahl-Politik grätscht ein ).

Ich will mit dir auf keinen Fall hier keine ökotrophologische Diskussion aufmachen. ^^
Ich glaube wir haben beide ein gutes Gespür dafür, wovon es zuviel ist und wovon zu wenig und das manche überhaupt kein Gespür haben. Letzteres ist ja das essentielle Problem kombiniert mit fehlendem Bewusstsein, was man konsumiert und was dies für Folgen haben könnte für Mensch und Sozialgesellschaft.
Das liegt aber auch imho daran, das wir schlicht zu viel Zeit haben, um uns überhaupt damit zu befassen. :redface:

ChaosTM
2025-12-30, 23:41:30
Da läuten bei mir die Alarmglocken. Es wurde schon sehr viel Schwachsinn unter dem Vorwand von "Wissenschaft" beschlossen. Siehe dazu damals die Corona-Impfung, die sich mittlerweile als ein riesiges politisches Lügengebilde herausgestellt hat.

Man sollte sich auf das konzentrieren, was zweifelsfrei ungesund ist.
Das trifft auf Zucker zu.





Rules for Scientists (Research & Mindset)


Humility (https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Humility&mstk=AUtExfDz3X1WYgvm5WWM-Mkj4Vn_FYZ05KYhp-07cLtBpQftlc7PSKRU5gfc_qf36quHqIRC2X9MYGloG5iMB8KyKK51Oju9d8S2y0CGzj4yc60PqJh4GY TJrejnm6WJcTZ3RmnaPFq84wMovphKJTbfVRbW-YD1-gprBliCVuxoagipqnIGgaYE9zXw-efsxulN8q9K&csui=3&ved=2ahUKEwiPhdW3sOaRAxVk_rsIHRfkMf4QgK4QegQIAxAB) & Openness: Accept you don't have all answers, be open to being wrong, and challenge your own ideas.
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Empirical Evidence (https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Empirical+Evidence&mstk=AUtExfDz3X1WYgvm5WWM-Mkj4Vn_FYZ05KYhp-07cLtBpQftlc7PSKRU5gfc_qf36quHqIRC2X9MYGloG5iMB8KyKK51Oju9d8S2y0CGzj4yc60PqJh4GY TJrejnm6WJcTZ3RmnaPFq84wMovphKJTbfVRbW-YD1-gprBliCVuxoagipqnIGgaYE9zXw-efsxulN8q9K&csui=3&ved=2ahUKEwiPhdW3sOaRAxVk_rsIHRfkMf4QgK4QegQIAxAI): Base conclusions on observable, measurable data, not just belief.

Worf
2025-12-31, 11:21:24
Siehe dazu damals die Corona-Impfung, die sich mittlerweile als ein riesiges politisches Lügengebilde herausgestellt hat.


Gibt es dazu Fakten?

Filp
2025-12-31, 11:32:34
Gibt es dazu Fakten?
Klar, frag mal Hildmann!

Argo Zero
2025-12-31, 11:33:45
Und wieder geschafft. Well done Leute.