Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Solar-Thread: PV-Anlagen, Speicher & Co
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Gouvernator
2026-01-05, 18:39:39
Wie soll das funktionieren? Im Winter schießt der Netzbezug nach oben weil die PV-Leistung doch an den allermeisten Tagen gar nicht reicht. Es bleibt doch in aller Regel gar nichts übrig, womit der Speicher aufgeladen könnte.
Im Winter hast du die Sonne von 11.00 bis 14.00 Uhr oder so. Wenn du in der Zeit nichts verbrauchst, ist der Strom weg. Mit Akku verbrauchst du aber jeden Tropfen der Sonne, geht nix verloren.
boxleitnerb
2026-01-05, 20:30:06
Die letzten Tage kam gar nichts an, da dicke Schneeschicht. Ich bin da bei Erbsenkönig. Die Anlage erzeugt gerade im Dezember bis Februar nur einen Bruchteil des Verbrauchs, 10-20%.
Ich warte mal die Abrechnung ab und rechne mir das nochmal durch. Aber rein finanziell ist es wohl Unsinn, eher fürs Gefühl.
Goldmund
2026-01-05, 21:52:11
Die letzten Tage kam gar nichts an, da dicke Schneeschicht. Ich bin da bei Erbsenkönig. Die Anlage erzeugt gerade im Dezember bis Februar nur einen Bruchteil des Verbrauchs, 10-20%.
Ich warte mal die Abrechnung ab und rechne mir das nochmal durch. Aber rein finanziell ist es wohl Unsinn, eher fürs Gefühl.
Das mag Unsinn sein wenn man nicht länger als ein paar Jahre vorrauschaut.
Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür dass du irgendwann Eauto und Wärmepumpe hast.
Wesentlich höherer Verbrauch. So eine Anlage hält auch auch etwas länger.
Annahme Glas-Glas Module 50+ Jahre, Wechselrichter 20+ Jahre etc. Die Ersparnisse von 300€ kann man auch in ETFs investieren. Hat man nach 50 Jahren auch 65K.
Ich kenne deine Nebenbedingungen nicht. Das musst selber rechnen. Vielleicht einfach eine Freiflächen bauen anstatt aufs Dach kA
boxleitnerb
2026-01-05, 22:38:39
Ich sage ja nicht, dass ich es nie mache. Nur aktuell scheint es noch keinen Sinn zu machen bei meinem Anwendungsfall. Heizung ist von 2018, bin noch bei 8 ct/kWh unterwegs. Das wird sich dieses Jahr sicherlich ändern 😕
Erbsenkönig
2026-01-06, 20:06:11
Wenn du in der Zeit nichts verbrauchst, ist der Strom weg. Mit Akku verbrauchst du aber jeden Tropfen der Sonne, geht nix verloren.
Hier mal Daten von uns (7 kWp glaube ich) für den November 2025:
206 kWh Gesamtproduktion
77 kWh Eigenverbrauch
129 kWh Einspeisung
301 kWh Netzbezug
Von den 30 Tagen im November wurden nur an 9 Tagen mehr als 2 kWh ins Netz eingespeist, standen also als Überschuss zur Verfügung. An 17 Tagen hingegen wurden sogar weniger als 1 kWh ins Netz eingespeist, d.h. die PV-Leistung war so gering, dass kaum bzw. gerade so der Hausverbrauch gedeckt werden konnte An geschlagenen 3 Tagen bestand ein Überschuss jenseits von 16 kWh, d.h. nur an jedem 10. Tag hätte der von dir angesprochene Speicher überhaupt voll aufgeladen werden können.
Korrekt ist sicherlich, dass in diesem Szenario jeder Überschuss im Speicher landet. Aber auch das ändert nichts daran, dass mir der Speicher speziell in den Wintermonaten praktisch gar nichts bringt, außer es ist ein äußerst sonnenreicher Winter. Hier ist aber wochenlang Nebelsuppe angesagt, also wenig hilfreich.
Palpatin
2026-01-06, 20:20:23
Die letzten Tage kam gar nichts an, da dicke Schneeschicht. Ich bin da bei Erbsenkönig. Die Anlage erzeugt gerade im Dezember bis Februar nur einen Bruchteil des Verbrauchs, 10-20%.
Ich warte mal die Abrechnung ab und rechne mir das nochmal durch. Aber rein finanziell ist es wohl Unsinn, eher fürs Gefühl.
Ich würde eher sagen es schwankt gewaltig im Winter. Hatte im Dezember 28% Eigenversorgung und im Februar 82%. November und Januar war es 53 und 60%, Oktober wie Februar und der Rest 95% +x.
Nach Schulnoten wäre das für 25:
1x ungenügend
2x ausreichend
2x gut
7x sehr gut
DK2000
2026-01-08, 08:47:37
Aktuell ist bei mir was PV angeht dank dem Schnee nix zu holen, aber dafür konnte ich feststellen dass der 10KW BYD HVS Akku der Ende Dezember eingebauten Anlage sich langsam entlädt...
10% (=1KW) in 3 Tagen = 14W(h) => Standby der vom Kostal G3 M Wechselrichter (hatte meine ich gelesen dass die eher 50W haben)? Ich bin zum Glück in der Position, dass ich via Wechselrichter (erweiterter GUI) jederzeit den Akku für "Wartungen" aus dem Netz laden könnte. Würde mich da nur über Erfahrungen freuen...
/dev/NULL
2026-01-08, 09:00:55
Meine BYD HVM entlädt sich auch mit ~0,x-1% am Tag (nach Anzeige). (am Fronius Symo)
Der WR hat ein gesetzten minimalen SOC und lädt automatisch nach, wenn der aktuelle SOC 2% unter minimal ist.
(hab im Sommer bei 5%, im Winter auf 20% min gesetzt -> bei 18% lädt er dann min 500W aus dem Netz)
Bin unsicher ob ich die WR abschalten soll (um Standby zu sparen) oder ob ich hoffe, dass auch durch den Schnee noch "mehr kommt, als die Dinger im Standby verbrauchen"
Will jetzt mal nach einer Teleskopstange schauen, um einfacher vom Boden aus Schnee zu schubsen
Ich hab meinen Akku Stapel auf 50% geladen und dann abgeschaltet. Kein dynamischer Strompreis mehr um ihn zu nutzen bei dem Wetter.
Gouvernator
2026-01-10, 11:13:54
Hab meine Victron-App gerade gecheckt und zufällig gesehen, das beide PV-Strings im Garten je 50W liefern. Ich WTF? Weil dicke Eisschicht drauf mit Schnee. Aber vermutlich arbeitet ihre saubere bifaziale Rückseite gerade. Ich meine 100W ist auch nicht schlecht, bei Schneefall... Da hab ich mich noch diese Woche gewundert woher der Akku minimal aufgeladen wird.
Hab meine Victron-App gerade gecheckt und zufällig gesehen, das beide PV-Strings im Garten je 50W liefern. Ich WTF? Weil dicke Eisschicht drauf mit Schnee. Aber vermutlich arbeitet ihre saubere bifaziale Rückseite gerade. Ich meine 100W ist auch nicht schlecht, bei Schneefall... Da hab ich mich noch diese Woche gewundert woher der Akku minimal aufgeladen wird.
Je nach Dicke der Schneeschicht kommt da auch so etwas durch. Aber im Garten solltest Du ja auch die Möglichkeit haben, die Platten freizuräumen?
Gouvernator
2026-01-10, 15:11:58
Je nach Dicke der Schneeschicht kommt da auch so etwas durch. Aber im Garten solltest Du ja auch die Möglichkeit haben, die Platten freizuräumen?
Freiräumen ist ein Mythos. Alles ist nämlich zusätzlich vereist. Man kann die Platten nur senkrecht stellen. Aber bei solchen Tagen kommt eh nicht viel Licht, auf jeden Fall nicht viel mehr als die Reflektion auf der bifazial Seite.
PS.
Das die 2x50Watt von der bifazial Seite kommen, weiß ich deswegen weil 1xModul eines Strings schneefrei ist weil senkrecht steht. Müsste also sein String etwas mehr liefern. Aber die liefern exakt gleiche 49W synchron.
EDIT
Gerade geguckt. Jetzt liefert der String bei halb-klarem Himmel 60W. Der andere 40W.
Freiräumen ist ein Mythos. Alles ist nämlich zusätzlich vereist.
Kommt drauf an. Bis auf den gestrigen Eisregen konnte ich die Module auf Flachdach (5° Neigung) (über Balkon erreichbar) und Freiland PV (25° Neigung) immer völlig problemlos freischieben. Auch bei größeren Schneedicken. Und natürlich lohnt sich das. Selbst jetzt im Winter kommen auch bei Bewölkung durchaus über 2kW durch.
An die Dach PV gehe ich aber nicht. Da bräuchte man eine Teleskopstangen mit über 10 Meter Länge.
/dev/NULL
2026-01-10, 20:25:50
Bei mir war es nasser Schnee drauf der sich gut schieben lies und machte ein Unterschied von 0,5kwh zu 10kWh (25 als dann einen Tag später, als die anderen Felde frei getaut waren).
Heute Eisregen, da geht morgen bei -10 nichts (und ich werd mich hüten da am Dach zu hantieren)
Sardaukar.nsn
2026-01-15, 21:52:40
Aktuelles Video von Mr. Mining. Passt hier ja gerade ganz gut. Das entscheidende Teil zwischen Generator und fast beliebigem Wechselrichter ist wohl dieses Schaltnetzteil: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schaltnetzteil_geschlossen_3000_w_400_v_7_5_a-386237
RruuRULZJKE
Gerade noch mal bei mir im Keller geschaut. Da wäre sogar noch ein Eingang frei. Gut zu wissen.
Gouvernator
2026-01-24, 09:33:57
Ab Mitte Januar scheint es dank klarem Wetter deutlich aufwärts zu gehen. 4xPV Module vom BKW liefern schon halb zehn morgens 400Watt, Ost-Süd Ausrichtung. Und zwei Strings mit je 7x Modulen Süd-West, 350W x2. Dank PV-Insel kann ich ja die Module herumschleppen wie ich will. Und das scheint wirklich optimal zu sein. Sonnenaufgang fängt mein BKW ab und die Hauptlast ab 11.30Uhr kommt von beiden Strings auf Süd-West.
Das merkt man auch am Zähler. Diese Woche mit Sonne habe ich so viel Netzstrom verbraucht wie sonst an einem Tag ~15kWh. Die richtig schlechten Monate sind also von Mitte November bis etwa Mitte Januar. Da hilft auch keine großangelegte PV-Anlage mit massig Speicher.
synergie
2026-01-24, 13:24:22
Das würde ich so nicht sagen. 100 kWp mit 100 KWh Speicher sollten für 5 Tage Dunkelflaute ausreichend sein und danach kannst wieder reinballern und den Speicher füllen. Damit hättest du wahrscheinlich 99,xxxx% Autarkie.
Aber Preis-/Leistungstechnisch wohl eher nicht sinnvoll, da der Speicher von Feb-Nov niemals mehr leer wird und die Kosten/Nutzen-Rechnung nicht wirklich positiv verlaufen würde.
Fusion_Power
2026-01-24, 14:14:35
Aktuelles Video von Mr. Mining. Passt hier ja gerade ganz gut. Das entscheidende Teil zwischen Generator und fast beliebigem Wechselrichter ist wohl dieses Schaltnetzteil: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schaltnetzteil_geschlossen_3000_w_400_v_7_5_a-386237
https://youtu.be/RruuRULZJKE
Gerade noch mal bei mir im Keller geschaut. Da wäre sogar noch ein Eingang frei. Gut zu wissen.
Sowas als vollständig integrierbare professionelle Komplettlösung mit passenden Komponenten wäre natürlich ideal. Aber man hört schon den Dorf-Stammtisch sich darüber lustig machen: "Ey, der Dödel mit dem Solar-Tick muss seine Anlage mit nem Benzin Generator betreiben weils nicht funktioniert..." :freak:
Stormtrooper
2026-01-25, 07:55:22
Das würde ich so nicht sagen. 100 kWp mit 100 KWh Speicher sollten für 5 Tage Dunkelflaute ausreichend sein und danach kannst wieder reinballern und den Speicher füllen. Damit hättest du wahrscheinlich 99,xxxx% Autarkie.
[QUOTE=synergie;13873281]
Aber Preis-/Leistungstechnisch wohl eher nicht sinnvoll, da der Speicher von Feb-Nov niemals mehr leer wird und die Kosten/Nutzen-Rechnung nicht wirklich positiv verlaufen würde.
Also das schaff ich schon.
Letztes Jahr hatte ich vom 01.03.-27.10. keine einzige KWh Netzbezug.
Mit 100Kwp und 100KWh Speicher würde ich behaupten, bist du zu 100% autark, solange keine 50cm Schnee 4 Wochen auf den Platten liegen.
Palpatin
2026-01-25, 09:58:11
Das würde ich so nicht sagen. 100 kWp mit 100 KWh Speicher sollten für 5 Tage Dunkelflaute ausreichend sein und danach kannst wieder reinballern und den Speicher füllen. Damit hättest du wahrscheinlich 99,xxxx% Autarkie.
Aber Preis-/Leistungstechnisch wohl eher nicht sinnvoll, da der Speicher von Feb-Nov niemals mehr leer wird und die Kosten/Nutzen-Rechnung nicht wirklich positiv verlaufen würde.
Vor allem ist es wirtschaftlich total bescheuert. Man bekommt 5,50 bei Teileinspeisung und 10,35 cent bei Volleinspeisung. Wenn die 100kwp Anlage im Jahr 110000 kwh Stunden produziert du 10000 verbrauchst und 100000 einspeist. -> Bei Volleinspeisung gibt es 10350€ im Jahr bei Teileinspeisung 5500€. -> Solange der Strom nicht mindestens 48,5 cent die kwh kostet lohnt sich das nicht selbst wenn du den 100KWh Speicher geschenkt bekommst.
Tobalt
2026-01-25, 11:31:23
Aktuelles Video von Mr. Mining. Passt hier ja gerade ganz gut. Das entscheidende Teil zwischen Generator und fast beliebigem Wechselrichter ist wohl dieses Schaltnetzteil: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/schaltnetzteil_geschlossen_3000_w_400_v_7_5_a-386237
https://youtu.be/RruuRULZJKE
Gerade noch mal bei mir im Keller geschaut. Da wäre sogar noch ein Eingang frei. Gut zu wissen.
Es geht doch um das Problem, dass die Grid Tie Inverter ausschalten, wenn die Netzreferenz fehlt, oder?
Für diesen Fall könnte man sich doch einfach einen DC zu 3 Phasen Insel-Wechselrichter mit niedriger Leistung besorgen. Im Falle eines Ausfalls, schließt man das Netz dann vom Verteiler ab, und stattdessen den 3 Phasen Wechselrichter an.
Allerdings ka, ob es kleine (< 1 kW) 3 phasen richter gibt. Wenn nein, dann den kleinsten 3 Phasen motor besorgen, und dazu noch einen Einpasenmotor und Einphasen-Wechselrichter. Den 3 Phasenmotor als Generator nutzen
Zergra
2026-01-25, 12:36:44
Brauchst aber in dem Fall schon was brauchbares, die einfachen AVR Generatoren funktionieren dort nicht, weil die Frequenz zu schlecht. Mit einem Inverter Generator sollte das aber meist klappen.
DerRob
2026-01-25, 17:55:40
Allerdings ka, ob es kleine (< 1 kW) 3 phasen richter gibt. Wenn nein, dann den kleinsten 3 Phasen motor besorgen, und dazu noch einen Einpasenmotor und Einphasen-Wechselrichter. Den 3 Phasenmotor als Generator nutzen
Was willst du damit erreichen?
Einen Generator an einen Wechselrichter anschlie0en, der nicht dafür ausgelegt ist (= extra Generator-Eingang), ist selten eine gute Idee. Was passiert denn, wenn sowohl der Generator als auch der Wechselrichter in dein Hausnetz einspeisen, und eine Last wegfällt (z.B. Herdplatte schaltet sich ab)?
Normalerweise geht die Leistung dann für einen kurzen Moment ins öffentliche Netz, bis der Wechselrichter die Einspeisung angepasst hat. Ohne öffentliches Netz geht die Leistung dann aber in den Generator rein, statt aus ihm heraus. Im besten Fall macht dann der Generator "Puff", im schlechtesten Fall steigt die Spannung im ganzen Haus auf ungesunde Werte, und deine ganze Hauselektrik macht "Puff"...
Sardaukar.nsn
2026-01-25, 19:14:55
Hat von euch schon jemand als Stromzähler ein "intelligentes Messsystem"? Mit meinen örtlichen Elektrikern kam ich nicht weiter und habe jetzt eins bei www.metrify.de bestellt. Ist wohl aktuell der Marktführer: https://archive.ph/9mNcu
War Voraussetzung für einen für mich sehr interessanten dynamischen Stromtarif: https://www.westfalenwind.de/news/dynamischer-strom-beziehen-schon-fuer-1996-cent-kontrolle-per-app/
Tobalt
2026-01-26, 07:06:00
Was willst du damit erreichen?
Einen Generator an einen Wechselrichter anschlie0en, der nicht dafür ausgelegt ist (= extra Generator-Eingang), ist selten eine gute Idee. Was passiert denn, wenn sowohl der Generator als auch der Wechselrichter in dein Hausnetz einspeisen, und eine Last wegfällt (z.B. Herdplatte schaltet sich ab)?
Normalerweise geht die Leistung dann für einen kurzen Moment ins öffentliche Netz, bis der Wechselrichter die Einspeisung angepasst hat. Ohne öffentliches Netz geht die Leistung dann aber in den Generator rein, statt aus ihm heraus. Im besten Fall macht dann der Generator "Puff", im schlechtesten Fall steigt die Spannung im ganzen Haus auf ungesunde Werte, und deine ganze Hauselektrik macht "Puff"...
Ich meine nicht einen Generator an einen Wechselrichter anschließen, sondern den Generator anstelle des Netzes.
Aber stimmt. Der Grid Tie Inverter würde wohl anspringen, aber je nachdem wie schnell er die Lasten ausregelt, würde der 3 Phasen Motor kurzzeitig hoch belastet.
Ich vermute, dass Motoren kurzzeitig deutlich überlastet werden können, aber das ist ein Graubereich. Das sollte keine Empfehlung sein :)
Sardaukar.nsn
2026-01-26, 07:15:08
Solar Farm mit Mr. Mining. Wäre mir ja etwas zu wild, aber solange der alte Fritz seinen Spaß damit hat.
lPPNUiD2-gs
Scream
2026-01-26, 11:43:54
Hat von euch schon jemand als Stromzähler ein "intelligentes Messsystem"? Mit meinen örtlichen Elektrikern kam ich nicht weiter und habe jetzt eins bei www.metrify.de bestellt. Ist wohl aktuell der Marktführer: https://archive.ph/9mNcu
Das Unternehmen wurde wohl Mitte 2025 von Enpal ausgegründet und wäre schon alleine deshalb ein No-Go für mich.
Ich bin froh noch kein Intelligentes Messsystem (iMSys) zu haben. Die verbaute Moderne Messeinrichtung (mME) ist mir deutlich sympatischer und via SML Schnittstelle lese ich sekündlich die Werte aus. Über die 15 Minuten beim iMSys kann ich nur lächseln ;D
Ein weiterer Nachteil sind die höheren Einbaugebühren und Betriebskosten.
Auch lustig: bei einigen Häusern im Dorf wollte der Netzbetreiber schon iMSys einbauen. Diese haben ein LTE-Modul, welches im Keller aber nicht genügend Empfang hat und somit nicht funktioniert. Nach erfolglosem Tausch musste der Techniker das Gerät zurückbauen und ist dann wieder gefahren...
Sardaukar.nsn
2026-01-26, 15:16:28
Ein iMSys ist halt bei mir Voraussetzung für den dynamischen Stromtarif der mich interessiert. Dazu kommt noch ein Dynamisches Netzentgelt nach $14a Modul 3: https://spotmyenergy.de/atlas/dynamische-netzentgelte-%C2%A7-14a-enwg-modul-3/
Klingt alles erstmal recht kompliziert, sollte aber zuverlässig für Zeiten sorgen in denen Strom 1/3 bis 2/3 günstiger zu beziehen ist. Mit Stromanbieter und Netzbetreiber habe ich mich schon ausgetauscht, aber die wollen halt erstmal alle ein iMSys. Heute kam die Bestätigung von metrify, wenn es da weitergeht kann ich ja berichten ob auch alles so klappt wie gedacht.
x-force
2026-01-26, 15:51:59
damit schaffst du dir vorraussetzungen, dass sie dir pv einspeisung bei negativem börsenpreis wegnehmen.
Gouvernator
2026-02-15, 13:44:08
Der erste richtige Sonnentag. Mittagsonne 5kWp+, Akku 98%, Waschmaschine, Trockner, 65" TV, 1kW Ölradi gleichzeitig.
Sardaukar.nsn
2026-02-15, 16:15:40
damit schaffst du dir vorraussetzungen, dass sie dir pv einspeisung bei negativem börsenpreis wegnehmen.
Ist ja keine Zockerei wie bei Tibber. Smartmeter ist die Voraussetzung für günstigen Einkauf von "Nachtstrom".
Tobalt
2026-02-15, 17:55:59
damit schaffst du dir vorraussetzungen, dass sie dir pv einspeisung bei negativem börsenpreis wegnehmen.
Du kannst ganz normal einspeisen. Allerdings wird assoziales Schmarotzertum unterbunden und die Leute entsprechend zur Kasse gebeten, wenn sie in Überschusszeiten ihren Strommüll im Netz entsorgen wollen.
Zu Begrüßen wäre, wenn das einfach Standard wäre wie in jedem halbwegs zivilisierten europäischen Land. In D sind aber solche Net Metering Dinge noch möglich.
Sardaukar.nsn
2026-02-15, 19:56:02
Deutschland hinkt bei dem Thema wirklich auffällig hinterher. Da könnte man fast schon Absicht vermuten. https://www.rabot.energy/magazin/smart-meter-alles-was-man-zum-thema-wissen-muss/
https://www.rabot.energy/wp-content/uploads/2021/11/30042025_1400x1900_SEO_SmartMeter_Karte-2.png
Wie auch immer, ich habe jetzt einen Einbau-Termin Ende Februar bekommen, fast genau vier Wochen nach der Bestellung bei metrify.
@Topic: Heute super PV-Tag, 22kWh, Hausakku voll, viel gekocht und auch noch etwas das Auto geladen.
/dev/NULL
2026-02-15, 22:17:22
27,8 Akku voll, bin leider die Tage skifahren
Stormtrooper
2026-02-16, 05:30:40
Deutschland hinkt bei dem Thema wirklich auffällig hinterher. Da könnte man fast schon Absicht vermuten.
Abseits eines dynamischen Stromtarifs.
Welchen Vorteil hat der Bürger wenn er so Zähler im Schrank hat, was er nicht selbst nicht einfacher und besser haben kann.
Billig ist ja der Smartmeter auch nicht.
Tobalt
2026-02-16, 06:43:00
Abseits eines dynamischen Stromtarifs.
Welchen Vorteil hat der Bürger wenn er so Zähler im Schrank hat, was er nicht selbst nicht einfacher und besser haben kann.
Billig ist ja der Smartmeter auch nicht.
Der Vorteil für den Bürger ist dass das Stromnetz gesamtsozial betrachtet effizienter wird, und dadurch weniger Ausbau nötig wird und damit auch weniger Netzgebühren.
Natürlich ist trotzdem noch Ausbau nötig, sodass die Unterschiede vielleicht erst in 5-10 Jahren zutage treten. Zu lang um für den deutschen NIMBY Bürger greifbar zu sein. (y)
Stormtrooper
2026-02-16, 07:26:53
Der Vorteil für den Bürger ist dass das Stromnetz gesamtsozial betrachtet effizienter wird, und dadurch weniger Ausbau nötig wird und damit auch weniger Netzgebühren.
Ähh, was soll daran effizienter werden?
Dann müssten alle Geräte mit Stromzähler und dem Netz verbunden sein.
Nur eine "smarte" Messeinrichtung macht das Stromnetz nicht effizient.
BlacKi
2026-02-16, 08:43:51
Ähh, was soll daran effizienter werden?
Dann müssten alle Geräte mit Stromzähler und dem Netz verbunden sein.
Nur eine "smarte" Messeinrichtung macht das Stromnetz nicht effizient.
weniger reserven und gleichzeitig höhere ausfallsicherheit, weil der strombetreiber nicht weiß was im stromnetz abgeht muss er massiv überkapazitäten bereithalten, was kosten jetzt schon und noch mehr in zukunft verursachen wird.
also, geringere kosten beim netzbetrieb, schnellere zulassung von neuen netzanschlüssen und dem sparen von kosten. geringere betriebskosten netzbetreiberseitig.
und, die zähler drehen nichtmehr rückwärts beim balkonkraftwerk und den guerillia solarkraftwerden die oft überdimensioniert werden, weshalb niemand die anmeldet, damit es so bleibt.
Triniter
2026-02-16, 09:02:32
Mittlerweile hab ich die Abrechnung für das erste volle Betriebsjahr durch. Sieht gut aus, ohne jetzt jedes technische Detail aufzuführen, wir bekommen die Amortisierung in knapp unter 10 Jahren hin wenn bis dahin keine Defekte auftreten.
Eine Frage hätte ich allerdings, beobachtet hier jemand den Wirkungsgrad seines PV Speichers? Mir ist aufgefallen, dass meiner in den ersten 8 oder 9 Monaten im Schnitt 5% schlechter war als danach. Ich schieb das mal auf ein SW-Feature und nicht auf technische Gründe.
E39Driver
2026-02-16, 09:15:03
Die persönlichen Mehrkosten für für einen IMS-Zähler rechnen sich für den normalen Bürger wirklich nicht. Im Sinne der Netz-Dienlichkeit müsste dieser Aufpreis abgeschafft werden.
Ein simpler MME-Zähler mit HT/NT Tarif rechnet sich aber sofort und kann ohne Aufwand und Mehrkosten von jedem beantragt werden. So habe ich dank Zweitarifzähler nun Fixpreis 25 Cent die kWh den ganzen Tag über. Zum Vergleich der günstigste Eintarif-Haushaltstrom für die normalen Kunden geht hier im Netzgebiet erst bei knapp 30 Cent im Check24 Preisvergleich los. Alternativ einen klassischen Nachttarif wählen. Von 22 bis 6 Uhr zahlt man NT 21 Cent und tagsüber HT 30 Cent. Wenn man seinen Verbrauch dank großen Akku in die Nacht verlagern kann, wäre das auch eine Alternative.
Tobalt
2026-02-16, 09:24:38
Die persönlichen Mehrkosten für für einen IMS-Zähler rechnen sich für den normalen Bürger wirklich nicht. Im Sinne der Netz-Dienlichkeit müsste dieser Aufpreis abgeschafft werden.
Ein simpler MME-Zähler mit HT/NT Tarif rechnet sich aber sofort und kann ohne Aufwand und Mehrkosten von jedem beantragt werden. So habe ich dank Zweitarifzähler nun Fixpreis 25 Cent die kWh den ganzen Tag über. Zum Vergleich der günstigste Eintarif-Haushaltstrom für die normalen Kunden geht hier im Netzgebiet erst bei knapp 30 Cent im Check24 Preisvergleich los. Alternativ einen klassischen Nachttarif wählen. Von 22 bis 6 Uhr zahlt man NT 21 Cent und tagsüber HT 30 Cent. Wenn man seinen Verbrauch dank großen Akku in die Nacht verlagern kann, wäre das auch eine Alternative.
Solange den Stromkunden es weiterhin ermöglicht wird massenhaft Strom mit Gewinn einzuspeisen obwohl ein Überschuss vorliegt, gibt es mittelfristig nur Verlierer.
Deshalb stimme ich dir zu, die Mehrkosten für Smartmeter Gateways müssen weg. Der Staat muss den Rollout finanzieren und forcieren. Das wäre eine gelungene Zukunftsinvestition, die durch eine günstigere und zügigere Energiewende sich auch wieder amortisiert.
E39Driver
2026-02-16, 11:20:11
Solange den Stromkunden es weiterhin ermöglicht wird massenhaft Strom mit Gewinn einzuspeisen obwohl ein Überschuss vorliegt, gibt es mittelfristig nur Verlierer.
Deshalb stimme ich dir zu, die Mehrkosten für Smartmeter Gateways müssen weg. Der Staat muss den Rollout finanzieren und forcieren. Das wäre eine gelungene Zukunftsinvestition, die durch eine günstigere und zügigere Energiewende sich auch wieder amortisiert.
Ja das stimmt. An sich im Sinne der Netzdienlichkeit und der volkswirtschaftlichen Dienlichkeit müsste man die Sackgasse der Einspeise-Subvention eigentlich ersatzlos abschaffen und umkehren.
Sprich für Neuanlagen keinerlei Einspeisevergütung mehr. Und sie müssen natürlich abriegelbar sein um in Zeiten der Überproduktion keinen teuren Überschuss Strom mehr einzuspeisen. Wäre bei Neuanlagen kein Problem da die meisten Neubauer eh nur noch auf Eigenverbrauch Optimierung aus sind dank günstiger Akku-Speicher.
Bei Alt-Anlagen mit sehr hoher Einspeisevergütung und meist fehlenden Speicher sieht die Sache anders aus. Man wirft hier immer das Vertragsrecht in den Raum. Nur letztlich ruinieren diese teuren Alt-Anlagen unsere Wettbewerbsfähigkeit und führen zum abwandern der Industrie. Da muss abgewogen werden. Man müsste eine knappe Übergangsfrist von 12 Monaten den Alt-Anlagen Besitzern anbieten. Bis dahin haben sie Zeit ihre Anlage entweder abzubauen oder auf Eigenverbrauch und Regelbarkeit zu optimieren. und danach wird jede in Überschuss-Zeiten eingespeiste kWh nicht mehr vergütet sondern statt dessen mit den echten Kosten in Rechnung gestellt.
Sardaukar.nsn
2026-02-16, 11:22:49
Allein schon um an den 11 Cent günstigeren (- ein Drittel) Nachtstrom mit § 14a EnWG Modul 3 zu kommen, loht sich der IMS Zähler. https://www.moddemann.de/artikel/dynamische-netzentgelte/#Modul_1_Modul_3
Leider hier in Deutschland auch mal wieder großes Chaos.
https://datawrapper.dwcdn.net/onB3b/full.png
E39Driver
2026-02-16, 11:39:50
Allein schon um an den 11 Cent günstigeren (- ein Drittel) Nachtstrom mit § 14a EnWG Modul 3 zu kommen, loht sich der IMS Zähler. https://www.moddemann.de/artikel/dynamische-netzentgelte/#Modul_1_Modul_3
Wie bereits geschrieben. Einen IMS Zähler mit teurer Grundgebühr braucht es nicht um an günstigen Nachtstrom bzw. generell vergünstigte Tarife zu kommen. Ein kostenfreier MME Zähler mit HT/NT Zählwerk reicht völlig aus. Diesen Einbau kann jeder beantragen.
Tobalt
2026-02-16, 13:23:16
E39:
Zunächst mal volle Zustimmung zu deinem Post davor zur Umstellpflicht bei Alt-Anlagen.
Wie bereits geschrieben. Einen IMS Zähler mit teurer Grundgebühr braucht es nicht um an günstigen Nachtstrom bzw. generell vergünstigte Tarife zu kommen. Ein kostenfreier MME Zähler mit HT/NT Zählwerk reicht völlig aus. Diesen Einbau kann jeder beantragen.
So einen Zähler habe ich. Aber mein Tarif unterscheidet glaub nicht zwischen den beiden Zahlen (mein Versäumnis). Ich habe mir keine Speicher angeschafft, da ich mangels dynamischer Tarife keinen Sinn darin gesehen habe. Wenn es aber Tarife gibt, wo der Nachtstrom ausreichend viel günstiger ist, muss ich das nochmal überdenken. (y)
E39Driver
2026-02-16, 13:53:22
Die Option ist in den Preisportalen etwas versteckt.
Check24 --> Nachtspeicherheizung --> Separater Zähler für Heizstrom = Nein --> Dann nur noch fiktive Werte bei NT & HT eingeben und Suchen
Interessanterweise habe ich jetzt mal diesen Vergleich für 3 verschiedene Netzgebiete innerhalb NRWs durchgeführt. In meinem eigenen Netzgebiet sind es 5 Cent Ersparnis im Vergleich zum günstigsten Normaltarif, im benachbarten Netzgebiet nur 3 Cent Ersparnis. Und noch ein Gebiet weiter herrscht preislich Gleichstand.
x-force
2026-02-16, 15:08:20
Du kannst ganz normal einspeisen.
ganz normal... also ohne vergütung?
clown gefrühstückt, oder willst du auf die ignore?
E39Driver
2026-02-16, 15:45:19
ganz normal... also ohne vergütung?
Besteht Nachfrage im Netz und deine Anlage produziert lokal gerade mehr als du verbrauchen kannst. Ja dann wirst du für die Einspeisung natürlich zu realen Marktpreisen bezahlt.
Besteht gerade Überproduktion im Netz und deine Anlage versucht ebenfalls nicht benötigten Überschuss-Strom im Netz zu entsorgen. Ja dann bekommst du dafür nicht noch eine Belohnung sondern wirst mit den realen Entsorgungskosten bestraft. Der Ansporn wäre also die Anlage regelbar zu machen.
Was genau wäre unfair an dieser simplen Regelung? Alle gewinnen. Oder soll es so bleiben wie bisher? Die Alt-Anlagen die durch Subventionen schon fünfmal abbezahlt wurden, ruinieren weiterhin durch ihre Einspeisevergütung den Strompreis und damit letztlich den Industriestandort?
x-force
2026-02-16, 16:29:09
Besteht Nachfrage im Netz und deine Anlage produziert lokal gerade mehr als du verbrauchen kannst. Ja dann wirst du für die Einspeisung natürlich zu realen Marktpreisen bezahlt.
normal nimmt jeder klar denkende mensch die gesetzliche vergütung mit.
lässt du dich zum börsenpreis abspeisen, schießt du dir selbst ins bein.
genau dazu legst du mit einem smartmeter die vorraussetzungen.
um sozialistische oder kommunistische betrachtungsweisen geht es mir nicht.
ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass wenn du einspeiseförderung bekommst, das smart meter vermeiden solltest.
jetzt könnt ihr gerne weiter machen und überlegen, wie am deutschen wesen die welt genese, während die restliche welt fröhlich genau das macht, was den gewinn maximiert.
btw.:
falls ihr konstruktiv darüber diskutieren wollt, wie man es besser macht -> externe kosten müssen(weltweit und ohne ausnahme!) internalisiert werden ;)
synergie
2026-02-16, 18:23:03
Bei all diesen PV-Anlagen geht es um Investitionen und die waren in der Vergangenheit teurer und daher musste die Einspeisevergütung höher sein, als der aktuelle Marktpreis.
Niemand investiert 5-6-7-stellige Summen, um nachher keine 7-10% rauszubekommen. Und um genau darum geht es, wenn es keinen Vorteil bietet, baut niemand PV Anlagen auf.
Weil, warum auch? Weil es so schön anzusehen ist oder warum?
Und natürlich profitieren die Leute, die Dachflächen haben davon. Sollen diese Teile einfach auf dem Boden liegen? Und diese 7-10% Rendite sind ja wohl eher lachhaft. Jeder mit einem World ETF hat auch diese Rendite und benötigt rein gar nichts!
Kein Grundstück, keine Dachfläche, keine Elektronik, rein gar nichts.
Hört doch auf mit dieser Neider Kultur und greift die Leute an der Basis an und nicht diejenigen, die noch versuchen das Richtige zu tun und damit minimalen Gewinn erwirtschaften zu wollen.
Tobalt
2026-02-16, 20:55:25
ganz normal... also ohne vergütung?
clown gefrühstückt, oder willst du auf die ignore?
Ich werde natürlich nach dieser Antwort aif deiner Ignoreliste landen, aber vielleicht liest du sie dir ja noch vorher durch.
1) Leuten die auf den Überschussstrom ihren Strom noch draufschmeißen und dafür Geld wollen, obwohl der Handelspreis negativ ist, ist das Gegenteil von marktwirtschaftlich.. Dies befürwortest du.
2) An Deutschland genest hier gar nichts. Wie Sadaukar ja auch gezeigt hat, ist Deutschland hier das Schlusslicht, auf dritte Welt Niveau. In anderen entwickelten Ländern sind Smarte Meter normal, weil sie sinnvoll sind. (Nicht weil alle diese anderen Länder Kommunisten wären, wie du unterstellst.)
3) Diese Subventionen für PV brauchte es vielleicht mal vor 10-20 Jahren um den Stein ins Rollen zu bringen. Heute aber nicht mehr. Solar gewinnt auch so sämtliche Ausschreibungen. Diese Förderungen sollten heute eben viel zielgerichtetet eingesetzt werden: Netzausbau, Übertragungskapazität, Zugangskapazität. Dort bringen sie dann auch allen was und nicht nur den Leute, die auf einer Alt Solar Anlage ohne Speicher sitzen und durch ihr netzundienliches Verhalten anderen Anwohnern in ihrer Gegend es auch noch erschweren, Anschlussbegehren genehmigt zu kriegen.
Du befürwortest also eine nicht marktwirtschaftliche, nicht dem Verhalten förderliche, nicht nachhaltige Subvention, die nur einem kleinen Bruchteil der Menschen zuteil wird, weil du zu diesem Bruchteil gehörst und weil alle anderen Menschen Kommunisten sind. ;D
Sardaukar.nsn
2026-02-16, 21:28:13
Ich kalkuliere gar nicht mit der Einspeisevergütung. Meine Anlage war günstig und rechnet sich auch allein über den Eigenbedarf. 5-Personen Haushalt und ein Elektroauto.
Letzte Woche kam die erste Abrechnung. Allein 1500€ Einsparung gegenüber dem Vorjahr.
https://i.imgur.com/zDRZHOX.png
x-force
2026-02-16, 22:49:01
Ich werde natürlich nach dieser Antwort aif deiner Ignoreliste landen, aber vielleicht liest du sie dir ja noch vorher durch.
1) Leuten die auf den Überschussstrom ihren Strom noch draufschmeißen und dafür Geld wollen, obwohl der Handelspreis negativ ist, ist das Gegenteil von marktwirtschaftlich.. Dies befürwortest du.
mal gucken, wie du auf diese nachricht reagierst ;)
unterstellungen helfen niemandem.
ich befürworte lediglich politische stabilität.
wenn pv gebaut werden soll und mit anreizen geworben wird, sollte man auch dabei bleiben und nicht versuchen jedes jahr das rad neu zu erfinden, weil man niemanden zur verantwortung ziehen möchte und zu dumm war rechtzeitig über die folgen nachzudenken.
dann lass die netzbetreiber halt ein paar jahre bluten. ist ja nicht so als hätten sie in der vergangenheit keinen gewinn gemacht.
eigentum verpflichtet.
2) An Deutschland genest hier gar nichts.
hättet du aber gerne, oder?
(Nicht weil alle diese anderen Länder Kommunisten wären, wie du unterstellst.)
auch wenn ich mich wiederhole: unterstellungen helfen niemandem.
Du befürwortest also eine nicht marktwirtschaftliche, nicht dem Verhalten förderliche, nicht nachhaltige Subvention, die nur einem kleinen Bruchteil der Menschen zuteil wird, weil du zu diesem Bruchteil gehörst und weil alle anderen Menschen Kommunisten sind.;D
zum 3.: unterstellungen helfen niemandem.
hat dich mein hinweis auf die internalisierung der externen kosten überfordert, oder reitest du lieber gegen windmühlen?
Tobalt
2026-02-16, 23:15:57
mit internalisierung rennst du bei mir offene Türen ein. Zb. internalisieren von Entsorgungskosten für CO2.. mir erschloss sich nicht welchen bezug das zum thema hier hat. Was willst du durch eine weiterbetreibung einer sinnlosen Subvention internalisieren?
zum Thema Planungssicherheit. das ist ein Argument für alt-anlagen.. aber ich finde, dass der aktuelle Zustand so schlecht ist, dass man mit einer Frist ( wie E39 schrieb), auch da ran muss. Reformen, die implizit auch den Bestand treffen ( zb auch Rentenreform) müssen eh immer langsam und graduell laufen, aber sie müssen eben auch mal beschlossen werden.
x-force
2026-02-16, 23:54:45
mit internalisierung rennst du bei mir offene Türen ein. Zb. internalisieren von Entsorgungskosten für CO2..
craddle to grave. du bist schon am ende der lebenszeit. wie wäre es erstmal zu gucken und einzupreisen, was denn bei der entstehung an nebenprodukten erzeugt wurde?
co2 ist einfach nur ein mittel, um geld zu machen und geld umzuverteilen. entscheidend ist viel mehr die umweltzerstörung durch gewinnung von seltenen erden, metallen usw.
das problem ist allerdings, dass er nur sinnvoll ist -solange man kein masochist ist- wenn man die welt zwingt mitzumachen und dann z.b. kollektiv mit aller macht die abweichler bestraft, ansonsten sind wir beim tropfen auf den heißen stein und masochismus.
-> es ist unsinnig die welt retten zu wollen, solange die mehrheit der menschen den hals nicht voll genug bekommt und auswüchse wie musk, bezos und co nicht nur toliert, sondern sogar feiert.
mir erschloss sich nicht welchen bezug das zum thema hier hat.
naja, weshalb will man denn pv fördern?
kohle und billige energieträger haben wir genug.
Was willst du durch eine weiterbetreibung einer sinnlosen Subvention internalisieren?
was war denn der sinn hinter der subvention?
für mich ist der sinn autarkie und weg von atomkraft.
co2 und temperatur lässt die pflanzen wachsen. das ist dringend notwendig, so wie der mensch den wald abholzt.
ich kann damit leben, wenn holland unter wasser steht. ist eh eine logische konsequenz, wenn man bedenkt, dass wir gerade aus einer eiszeit kommen.
zum Thema Planungssicherheit. das ist ein Argument für alt-anlagen.. aber ich finde, dass der aktuelle Zustand so schlecht ist, dass man mit einer Frist ( wie E39 schrieb), auch da ran muss. Reformen, die implizit auch den Bestand treffen ( zb auch Rentenreform) müssen eh immer langsam und graduell laufen, aber sie müssen eben auch mal beschlossen werden.
ich bin da in der radikalen ecke zu finden, die probleme an der wurzel greift und für massive investitionen in infrastruktur. anstatt 100mrd sondervermögen, um menschen zu töten, könnte man das land auch einfach ins 21.jh katapultieren.
Stormtrooper
2026-02-17, 05:47:15
unterstellungen helfen niemandem.
ich befürworte lediglich politische stabilität.
wenn pv gebaut werden soll und mit anreizen geworben wird, sollte man auch dabei bleiben und nicht versuchen jedes jahr das rad neu zu erfinden, weil man niemanden zur verantwortung ziehen möchte und zu dumm war rechtzeitig über die folgen nachzudenken.
dann lass die netzbetreiber halt ein paar jahre bluten. ist ja nicht so als hätten sie in der vergangenheit keinen gewinn gemacht.
eigentum verpflichtet.
Es bluten aber nicht die Netzbetreiber, sondern die Stromkunden die nichts dafür können.
Ich würde dir aber die Einspeisevergütung nicht wegnehmen oder kürzen.
Ich würde ein Stromeinspeisenetzentgelt einführen und zwar ein dynamisches.
Bei positiven Strompreisen darfst du deinen Strom zu deinen bisherigen Konditionen einspeisen und bei negativen Strompreisen müsstest du ein Netzentgelt bezahlen, da du ja die Netzinfrastruktur im außergewöhnlichen Maße zusätzlich belastest.
Möchtest du trotz negativen Strompreis einspeisen, würde dich das dann 50 Cent pro kwh kosten, abzüglich deiner Einspeisevergütung versteht sich.
Wir wollen ja politische Stabilität. :rolleyes:
Triniter
2026-02-17, 06:49:15
Ich bin ganz ehrlich, die Mehrheit der Deutschen will diesen generellen Subventionsirrsinn doch, anders kann ich mir das Wahlverhalten nicht mehr erklären. Entsprechend muss ich auch ganz ehrlich sagen sollen genau diese paar Subventionen auch noch bleiben wo mal ausnahmsweise auch der 0815 Bürger zumindest ein klein wenig von hat.
Weil sind wir ehrlich, ein System, welches Subventionen generell abschafft und diesen ganzen unwirtschaftlichen Umverteilungsirrsinn komplett beendet bekommen wir eh nie hin, nicht mal wenn das jetzige System komplett kollabieren würde.
Iscaran
2026-02-17, 08:05:15
craddle to grave. du bist schon am ende der lebenszeit. wie wäre es erstmal zu gucken und einzupreisen, was denn bei der entstehung an nebenprodukten erzeugt wurde?
co2 ist einfach nur ein mittel, um geld zu machen und geld umzuverteilen. entscheidend ist viel mehr die umweltzerstörung durch gewinnung von seltenen erden, metallen usw.
Und du behauptest also das Cradle-to-Grave PV schlechter sei als Kohle ?!?
naja, weshalb will man denn pv fördern?
kohle und billige energieträger haben wir genug.
Soll man dich erst nehmen oder trollst du nur?
co2 und temperatur lässt die pflanzen wachsen. das ist dringend notwendig, so wie der mensch den wald abholzt.
ich kann damit leben, wenn holland unter wasser steht. ist eh eine logische konsequenz, wenn man bedenkt, dass wir gerade aus einer eiszeit kommen.
Und weiter gehts mit dem post-faktischen Trollen.
1.) CO2 und Temperatur lässt nicht automatisch ÜBERALL die Pflanzen wachsen. Der Zusammenhang ist hier nicht so einfach in der Realität wie unter Laborbedingungen wo der EINZIGE Parameter den man ändert z.B. CO2-Gehalt der Luft ist (oder Temperatur).
ich bin da in der radikalen ecke zu finden, die probleme an der wurzel greift und für massive investitionen in infrastruktur. anstatt 100mrd sondervermögen, um menschen zu töten, könnte man das land auch einfach ins 21.jh katapultieren.
Ja - durch mehr Kohlestrom!!!;D. Aber immerhin verortest du dich selbst wenigstens in der "radikalen Ecke"...das ist immerhin richtig. Ist zwar radikal dumm, aber gut ist auch ein Standpunkt.
x-force
2026-02-18, 01:36:13
Es bluten aber nicht die Netzbetreiber, sondern die Stromkunden die nichts dafür können.
wäre zu einfach an der stelle anzusetzen, oder?
merke: gewinne werden privatisiert, verluste werden sozialisiert.
lieber eine weitere märchenabgabe einführen, damit der wasserkopf seine existenzgrundlage nicht verliert! :up:
Stormtrooper
2026-02-18, 05:35:46
wäre zu einfach an der stelle anzusetzen, oder?
merke: gewinne werden privatisiert, verluste werden sozialisiert.
lieber eine weitere märchenabgabe einführen, damit der wasserkopf seine existenzgrundlage nicht verliert! :up:
Wieso Märchenabgabe einführen?
Fakt ist doch wohl. Wenn du mal angenommen eine PV Anlage betreibst die ständig einspeist aber kaum etwas beziehst, du das Netz nutzt, für das du eigentlich gar nichts bezahlst.
Warum soll also der "normale" Bürger dir das Geld bezahlen indem du die Infrastruktur nutzt für die du nichts bezahlt hast?
Der Netzausbau muss für EE auch gemacht werden, aber nicht nur für die Entnahme, sondern auch fürs einspeisen, aber für den Ausbau muss der Einspeiser nichts bezahlen, das ist hochgradig asozial.
Mit der Begründung bräuchten alle gewerblichen Fahrzeuge keine KFZ Steuer zahlen.
Tobalt
2026-02-18, 06:46:27
Die BNetzA bekennt sich aktuell zu diesem Thema:
https://www.pv-magazine.de/2026/02/17/bundesnetzagentur-legt-orientierungspunkte-fuer-dynamische-einspeiseentgelte-und-baukostenzuschuss-fuer-einspeiser-vor/
Klingt alles sinnvoll, auch wenn ich es persönlich zu zaghaft finde. Bestand soll erstmal gar nicht angefasst werden.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass politisch meist noch weniger passiert, als in solchen Papieren vorgeschlagen, dann sind wir wieder ganz nah bei "nothing ever happens"
BlacKi
2026-02-18, 09:05:35
Der Netzausbau muss für EE auch gemacht werden, aber nicht nur für die Entnahme, sondern auch fürs einspeisen, aber für den Ausbau muss der Einspeiser nichts bezahlen, das ist hochgradig asozial.
naja, dafür bekommt er nur 7 cent die kw/h auch wenn der strompreis an der börse hoch gehandelt wird.
für privatpersonen mit großem speicher rentiert es sich oft nicht einzuspeisen. und das passiert immer öfter. gerade dort wo das netz alt ist, dürfen solaranlagen garnicht einspeisen. dort ist eine nulleinspeisung pflicht.
es sind die netzbetreiber in der monopolstellung die deutschland vor die wand fahren.
und was die gewerbe kfz steuer angeht: kaum was wird so stark gefördert wie das gewerblich kfz.
x-force
2026-02-18, 12:49:57
Wieso Märchenabgabe einführen?
Ich würde ein Stromeinspeisenetzentgelt einführen :rolleyes:
Fakt ist doch wohl. Wenn du mal angenommen eine PV Anlage betreibst die ständig einspeist aber kaum etwas beziehst, du das Netz nutzt, für das du eigentlich gar nichts bezahlst.
fakt ist wohl eher, dass ich für einen netzanschluß bezahlt habe :crazy:
Warum soll also der "normale" Bürger dir das Geld bezahlen indem du die Infrastruktur nutzt für die du nichts bezahlt hast?
siehe oben.
abgesehen davon weichst du jedes mal aus, weshalb der netzbetreiber nicht investieren, aber kassiern darf und soll.
Stormtrooper
2026-02-18, 13:28:07
fakt ist wohl eher, dass ich für einen netzanschluß bezahlt habe :crazy:
Ja und?
Das haben wohl alle und trotzdem zahlt der Verbraucher pro Kilowattstunde ein
Netzentgelt, warum der Einspeiser also nicht auch?
abgesehen davon weichst du jedes mal aus, weshalb der netzbetreiber nicht investieren, aber kassiern darf und soll.
Der investiert doch.
Du weichst übrigens aus, warum du kostenlos das Netz nutzen darfst, während Verbraucher für die Nutzung zahlen müssen.
TerrorZivi
2026-02-18, 17:14:28
Möchte ja schwer bezweifeln, dass die ca. 15GW von privaten Häuslebauern, quer durch Deutschland verteilt, jetzt das große Problem für "das Netz" sind.
In den meisten Regionen von Deutschland kommt der Pipifax doch noch nicht mal in der Mittelspannung an. Aber es verhindert natürlich eine Abnahme aus der Höchst- und Hochspannung, das ist natürlich doof für die dicken Kraftwerke.
Probleme hat man evtl. in den ländlichen Gegenden, bevorzugt im Süden des Landes, wo jeder Bauer seine Heuhütte mit PV zugeballert hat und der nächste Ort schon nur über die Mittelspannung zu erreichen ist.
Da hatten die Netzbetreiber jetzt über 20 Jahre Zeit ihre einzige Aufgabe zu erfüllen, sollte man evtl. mal nachfragen was da evtl. noch zu optimieren ist und wo die ganzen Kohlen denn hin sind?
x-force
2026-02-18, 19:40:42
warum der Einspeiser also nicht auch?
weil es sinnlos und niederträchtig ist 2x zu kassieren.
das ist nichts anderes als die telekom fürs internet gerne hätte.
Der investiert doch.
entscheide dich: investiert der netzbetreiber, oder sollen die bösen energielieferanten den ausbau tragen?
Du weichst übrigens aus, warum du kostenlos das Netz nutzen darfst, während Verbraucher für die Nutzung zahlen müssen.
s.o.
ich bin auf deine begründung gespannt weshalb kraftwerksbetreiber jeglicher art deiner ansicht nach nicht fürs netz zahlen und auch nicht zahlen sollen ;D
zur erinnerung:
Nein, Kraftwerksbetreiber von Kohle-, Gas-, Atom- oder Windkraftanlagen zahlen in Deutschland derzeit keine Netzentgelte (auch Einspeiseentgelte oder Netznutzungsentgelte genannt) für die Einspeisung von Strom ins Netz.
Das gilt einheitlich für alle Erzeuger – unabhängig davon, ob es sich um konventionelle Großkraftwerke (Kohle, Gas, Kernkraft) oder erneuerbare Anlagen wie Windparks handelt. Die Regelung steht klar in § 15 Abs. 1 Satz 3 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV):
„Für die Einspeisung elektrischer Energie sind keine Netzentgelte zu entrichten.“
Warum ist das so?
Netzentgelte (die Kosten für Bau, Betrieb und Instandhaltung der Netze) werden ausschließlich von den Verbrauchern (Entnehmern) getragen, nicht von den Einspeisern.
Möchte ja schwer bezweifeln, dass die ca. 15GW von privaten Häuslebauern, quer durch Deutschland verteilt, jetzt das große Problem für "das Netz" sind. [...]
Da hatten die Netzbetreiber jetzt über 20 Jahre Zeit ihre einzige Aufgabe zu erfüllen, sollte man evtl. mal nachfragen was da evtl. noch zu optimieren ist und wo die ganzen Kohlen denn hin sind?
hätte, wäre, wenn und aber sind halt immer gern genutzte nebelkerzen, wenn die handfesten argumente fehlen.
fragst du etwa wohin der gewinn abgeflossen ist?
merke: gewinne gehören privatisiert, kosten und verluste sozialisiert.
Gouvernator
2026-02-20, 13:24:52
Heute dank Sonne Dekadenz für Stromverschwendung.
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