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GSXR-1000
2019-12-12, 14:38:18
Bei der Rente kann Deutschland sich von Österreich und Holland ordentlich was abschauen. In Holland zahlen viele Berufsgruppen in die Rente ein, die es in Deutschland nicht tun und das sind dann zum größten Teil die Gutverdiener, was bei einer Solidargemeinschaft eigentlich auch fair wäre.

Zum anderen muss auch die Frage erlaubt sein, weshalb Politiker ihre "Rente" zudem selbst festlegen dürfen. Die ganzen Rentendiskussion wäre aber mal einen eigenen Thread wert.
Das ein solidarsystem besser funktioniert, je breiter die basis ist (und dadurch auch das durchschnitts"risiko" = netto lebensbeitrag) desto besser funktioniert es. Ich waere auch dafuer. RV-Beitraege auf alle einkommensarten bis zur BMG. Selbiges aber auch fuer die KV. Bis zur bemessungsgrenze gesetzlich. Wer will kann sich ja darueberhinaus privat absichern.

alkorithmus
2019-12-12, 15:19:14
Sicher schon öfter beantwortet aber um nicht den gesamten Thread zu durchleuchten hier noch einmal die Frage: Welche Plattform nutzt ihr für das Handeln mit ETFs? Würde mir gerne den Defiance Next Gen Connectivity genauer ansehen.

pest
2019-12-12, 15:55:43
Neuer ATH im Nasdaq und S&P500 :)

BTB
2019-12-12, 16:11:47
... weil Trump mal wieder was getwittert hat. Was passiert denn wenn da tatsächlich mal ein Deal kommt? (oder wenn keiner kommt, aktuell ist der ganze Hype nur weil man schon soooooo nah an einem Deal ist). Am 15ten wissen wir mehr, da ist Stichtag für die Zölle.

SGT.Hawk
2019-12-12, 18:20:43
Vielleicht morgen am besten in Cash gehen,
1.Am Sonntag den 15.12 die Ankündigung von Trump,leider kann ich am Sonntag nicht handeln.
2.in Hinblick auf den 20.12 (Hexensabbat)?
Was meint Ihr?

Th3o
2019-12-12, 21:54:25
AMD geht heute gut ab, neues 52 Week High.

Semmel
2019-12-13, 06:15:17
Wenn du das sozialsystem selbst als backup und fangnetz nutzt, wuerde ich es auch nicht als schrott bezeichnen.

Es ist "Schrott", weil der Preis dafür zu hoch ist.
Aber wir leben nunmal in DE und an die Gegebenheiten muss sich jeder anpassen.

Denn es ermoeglicht dir ja offensichtlich gerade etwas riskantere strategien. Das ist genau das, was ich bei dir oft kritisiere.

Es "ermöglicht" mir das nicht, sondern zwingt mich durch den gesetzten Anreiz dazu. In den USA sehen die Anreize ganz anders aus, daher würde die Anlagestrategie dort auch anders aussehen.
Es ist ja nicht so, dass ich mich in Deutschland aus dem Sozialsystem ausklinken könnte. Wenn ich das könnte, würde ich es sofort machen. Aber das geht nicht. Ich muss dafür zahlen, also nutze ich es auch als Backup. Daran ist nichts Verwerfliches.

Scream
2019-12-13, 07:07:22
Sicher schon öfter beantwortet aber um nicht den gesamten Thread zu durchleuchten hier noch einmal die Frage: Welche Plattform nutzt ihr für das Handeln mit ETFs? Würde mir gerne den Defiance Next Gen Connectivity genauer ansehen.

Ich bin bei Lynx, da kannst du so gut wie alles handeln. https://www.lynxbroker.de

GSXR-1000
2019-12-13, 07:54:56
Es ist "Schrott", weil der Preis dafür zu hoch ist.
Aber wir leben nunmal in DE und an die Gegebenheiten muss sich jeder anpassen.



Es "ermöglicht" mir das nicht, sondern zwingt mich durch den gesetzten Anreiz dazu. In den USA sehen die Anreize ganz anders aus, daher würde die Anlagestrategie dort auch anders aussehen.
Es ist ja nicht so, dass ich mich in Deutschland aus dem Sozialsystem ausklinken könnte. Wenn ich das könnte, würde ich es sofort machen. Aber das geht nicht. Ich muss dafür zahlen, also nutze ich es auch als Backup. Daran ist nichts Verwerfliches.
Nochmal. Die werte die in den USA durch die immobilienblase fuer den mittelstand, fuer leute die genau deiner ideologie gefolgt sind, vernichtet wurden, durch ein einzelnes event, sind groesser als jede rentenluecke hier. Was am ENDE die bessere loesung fuer jeden individuell ist/war laesst sich leider, wie so oft nur retrospektiv beurteilen.
Inklusive der Frage "ob der preis zu hoch war"

Zumal du das system der USA nicht mit unserem vergleichen kannst. Dort starten die meisten bereits mit sechsstelligen Schulden ins berufsleben. Und immer mehr zahlen ihr ganzes berufsleben dagegen an. Unser solidarsystem hingegen erlaubt eine weitgehend kostenlose und fuer alle zugaengliche bildung bis zu hoechsten graden.
Ich glaube nicht, wenn du das alles mal zuende denkst, immer noch der meinung bist, der preis sei zu hoch. Bzw: ich bezweifle, das den preis, den du in den USA und anderen Laendern ohne diese solidarsysteme real zahlen musst, bezahlen wollen wuerdest.
Wie so oft neigst du zu unredlichem cherry picking anstatt die Dinge in der Gesamtheit zu betrachten.
In den USA hast du vielleicht (in sehr geringer prozentzahl) die moeglichkeit sehr viel vermoegender zu werden als hier. Das erkaufst du dir aber mit gleichzeitig extrem viel hoeheren armutsrisiken.

Semmel
2019-12-13, 08:23:32
Nochmal. Die werte die in den USA durch die immobilienblase fuer den mittelstand, fuer leute die genau deiner ideologie gefolgt sind, vernichtet wurden, durch ein einzelnes event, sind groesser als jede rentenluecke hier.

Du unterstellst mir hier eine Ideologie, welche nicht zutreffend ist.
Blasenbildungen unterstütze ich nie, weil ich da lieber frühzeitig aussteige. Meine Anlagestrategie besteht ganz im Gegenteil eher darin, in das zu investieren, was total kaputt getreten am Boden liegt. Das habe ich in diesem Thread schon mehrfach ausgeführt mit vielen Beispielen. 80% meiner Aktien haben einen Kurs im einstelligen Eurobereich oder sind sogar nur Pennystocks.
Ich habe daher auch keinen Cent in den MSCI World investiert, weil das für mich eine Blase ist. Die ganze Aktienwelt dreht sich fast nur noch um Apple, Amazon, Alphabet & Co., was ich für falsch halte. Genauso wenig würde ich heute in deutsche Immobilien investieren, weil die ebenfalls im Blasenstadium sind.

Außerdem bin ich absoluter Feind jegliche Art von Schulden. In den USA wurde nicht mit Eigenkapital, sondern vor allem mit Schulden in Immobilien "investiert". Also unterstell mir bitte nicht, dass das meine Ideologie wäre.

Was am ENDE die bessere loesung fuer jeden individuell ist/war laesst sich leider, wie so oft nur retrospektiv beurteilen.
Inklusive der Frage "ob der preis zu hoch war"


Klar, abrechnet wird zum Schluss. Aber ich lass mich gerne an meinen Erfolgen (oder Misserfolgen) messen.


In den USA hast du vielleicht (in sehr geringer prozentzahl) die moeglichkeit sehr viel vermoegender zu werden als hier. Das erkaufst du dir aber mit gleichzeitig extrem viel hoeheren armutsrisiken.

Tendenziell gebe ich dir da Recht, sehe es aber nicht ganz so dramatisch.
In Deutschland erodiert mittlerweile auch die Mittelschicht. Man landet zwar in Deutschland nicht so leicht auf der Straße, aber ein Leben auf Hartz4-Niveau (wozu auch alle Geringverdiener und viele Rentner zählen) ist auch eine Form von Armut. Die in Deutschland immer größer werdende Mittelschichtsfeindlichkeit ist der Grund, wieso ich das US-System (mittlerweile) bevorzugen würde. Aber es geht noch. Der Druck ist noch nicht so groß, dass ich auswandern würde.

pest
2019-12-13, 10:01:38
Habe mal meinen NetWorth in Excel nachgetragen. Seit Juli hat sich an meinem Depotwert praktisch nix geändert :frown: -schade
HighPerformer sind Adobe, Microsoft, VISA und AMD - das bestärkt mich den Fokus weiter auf ETFs zu richten.

taddy
2019-12-13, 10:16:58
Habe mal meinen NetWorth in Excel nachgetragen. Seit Juli hat sich an meinem Depotwert praktisch nix geändert :frown: -schade
HighPerformer sind Adobe, Microsoft, VISA und AMD - das bestärkt mich den Fokus weiter auf ETFs zu richten.

+1

Ist so :) Du kannst öfter in die scheiße greifen als ein goldenes Kalb zu finden

Mr.Fency Pants
2019-12-13, 10:50:54
+1

Ist so :) Du kannst öfter in die scheiße greifen als ein goldenes Kalb zu finden

Ich würde das splitten. Ein Match wird nicht nur im Mittelfeld (und da würde ich ETFs einordnen) gewonnen, sondern mit einer Kombination aus Verteidigung, Mittelfeld & Sturm. Ein (kleiner) Teil sollte in Einzelaktien fließen, kommt aber natürlich immer drauf an, was man erreichen will bzw. welche Anlagestrategie man hat. Man sollte zudem nicht vergessen, dass ETFs ein Finanzprodukt sind, mit allen Vor- und Nachteilen, das sollte einem bewusst sein.

SGT.Hawk
2019-12-13, 11:59:54
Außerdem bin ich absoluter Feind jegliche Art von Schulden. In den USA wurde nicht mit Eigenkapital, sondern vor allem mit Schulden in Immobilien "investiert". Also unterstell mir bitte nicht, dass das meine Ideologie wäre.
.
Da ja unser Motorradfahrer ein bekennender AntiAmerkanist und Staatliche Organisation über ales liebt, möchte nochmal darauf hinweisen, daß es nicht die Banken waren, die NUR für Finanzkrise verantworlich zu machen sind, sondern auch staatliche Eingriffe.
Community Reinvestment Act hat nämlich die Banken dazu verdonnert Kredite an Menschen zu vergeben, die keine bekommen sollten.

GBP
2019-12-13, 12:13:26
Hmmm. Da das mit AMD zumindest kurzfristig (ja, auch heute noch) gut aussieht, gleich mal einige Optionsscheine gekauft. HX8KZ5
Zumindest für ne Woche und dann ziehe ich den vermutlich wieder ab. Auch wenn über die Feiertage und den Jahreswechsel ja fast nichts passiert, aber man weiss ja nie...

Semmel
2019-12-13, 12:13:40
Ein (kleiner) Teil sollte in Einzelaktien fließen,

Ich bleibe bei 100%. :D

pest
2019-12-13, 12:14:17
Ich würde das splitten. Ein Match wird nicht nur im Mittelfeld (und da würde ich ETFs einordnen) gewonnen, sondern mit einer Kombination aus Verteidigung, Mittelfeld & Sturm. Ein (kleiner) Teil sollte in Einzelaktien fließen, kommt aber natürlich immer drauf an, was man erreichen will bzw. welche Anlagestrategie man hat. Man sollte zudem nicht vergessen, dass ETFs ein Finanzprodukt sind, mit allen Vor- und Nachteilen, das sollte einem bewusst sein.

Guter Vergleich! :)
Ich habe 2/3 Aktien und 1/3 ETFs - die optimale Gewichtung apriori zu Bestimmen ist faktisch nicht möglich

wer hätte gedacht, dass dieses Jahr LargeCaps und MediumCaps gewinnen

boxleitnerb
2019-12-13, 13:33:45
Wie geht ihr mit Zwischenverkäufen bzgl. Steuern um?
Am Beispiel AMD:

Würde ich jetzt verkaufen, müsste ich ordentlich Steuern zahlen. Dann könnte ich bei einer kleinen Kurskorrektur weniger Aktien zurückkaufen.
Tue ich es nicht, kann ich die Schwankungen zur Gewinnmaximierung nicht nutzen...

Optionsscheine nutzen?

pest
2019-12-13, 13:43:48
In der Tat müsste eine erwartete Kurskorrektur schon ordentlich sein, damit sich ein Teilverkauf lohnt
Beim letzten Mal habe ich bei AMD 10% Kursrutsch abgefangen, letztendlich haben die Steuern+Spread! das aber wieder aufgefressen.

Rechne das doch mal aus :)

Wenn du auf die Position zur Absicherung einen Call laufen lässt, musst du auf den ja auch Steuern zahlen :confused:

Trap
2019-12-13, 13:49:35
Tue ich es nicht, kann ich die Schwankungen zur Gewinnmaximierung nicht nutzen...
Du könntest die Strategie der Großkonzerne kopieren: Cash durch Schuldenaufnahme bereitstellen um Steuern auf bereits erzielte Gewinne zu vermeiden. :cool:

pest
2019-12-13, 14:02:37
Also einen Loser im Depot verkaufen um einen Gewinner Teilverkaufen zu können?

Kompliziert....:D

Troyan
2019-12-13, 16:17:07
Wie geht ihr mit Zwischenverkäufen bzgl. Steuern um?
Am Beispiel AMD:

Würde ich jetzt verkaufen, müsste ich ordentlich Steuern zahlen. Dann könnte ich bei einer kleinen Kurskorrektur weniger Aktien zurückkaufen.
Tue ich es nicht, kann ich die Schwankungen zur Gewinnmaximierung nicht nutzen...

Optionsscheine nutzen?

Verlierer verkaufen und dann wieder kaufen. Kommt natürlich auf die Ordergebühren an.

Kallenpeter
2019-12-14, 15:29:34
In den USA ist momentan richtig Bewegung im Broker-Markt. Erst vor kurzem haben fast alle großen Broker ihre Gebühren auf Null gesenkt und jetzt gehts weiter. Bei Robin Hood (Vorbild von trade republic) gibts ab sofort folgendes:

- 2% Verzinsung auf nicht investiertes Guthaben
- Aktien sind ab sofort in beliebigen Bruchstücken kaufbar
- Dividenden kann man auf Wunsch automatisch in die gleiche Aktie reinvestieren

Semmel
2019-12-14, 20:21:42
In den USA ist momentan richtig Bewegung im Broker-Markt. Erst vor kurzem haben fast alle großen Broker ihre Gebühren auf Null gesenkt und jetzt gehts weiter. Bei Robin Hood (Vorbild von trade republic) gibts ab sofort folgendes:

- 2% Verzinsung auf nicht investiertes Guthaben
- Aktien sind ab sofort in beliebigen Bruchstücken kaufbar
- Dividenden kann man auf Wunsch automatisch in die gleiche Aktie reinvestieren

Dagegen werden wir ja richtig abgezockt. :(
Ich glaube auch nicht, dass wir das so schnell sehen werden.
Die europäischen Banken sind chronisch pleite. Mit Girokonten und dem klassischen Zinsgeschäft verdienen die eh schon nix mehr. Die Orderprovisionen sind die letzte ergiebige Einkommensquelle.

taddy
2019-12-14, 20:54:00
Die Deutschen würde man sowieso nicht an die Börse holen..

Wenn ich bei mir in der Feuerwehr das Thema Börse anspreche, gucken die mich auch mit großen Augen an.
Nicht, dass alle dort auf den Kopf gefallen sind, aber irgendwie bekommt man in der Schule schon beigebracht, dass die Börse böse ist.

Durch den positiven Schluckauf meine ersten 600€ verdient... Für die 4 Monate eigentlich kein schlechter Wert. Damit habe ich auch meinen Freistellungsauftrag im ersten Jahr schon vollgemacht:)

Kallenpeter
2019-12-15, 22:40:47
Mal ne Frage zur Abgeltungssteuer:

Ich hab dieses Jahr deutlich über 801€ Gewinn gemacht mit Wertpapieren und darauf natürlich die 25% Steuern gezahlt (alles über die comdirect, mit Freistellungsauftrag). Wenn ich jetzt noch ein paar Aktien verkaufe die im Minus sind, bekomme ich die zu viel gezahlten Steuern aus vorherigen Veräußerungsgewinnen dann automatisch zurück (über die comdirect direkt) oder muss ich das über die Steuererklärung machen?

Semmel
2019-12-15, 22:48:15
Mal ne Frage zur Abgeltungssteuer:

Ich hab dieses Jahr deutlich über 801€ Gewinn gemacht mit Wertpapieren und darauf natürlich die 25% Steuern gezahlt (alles über die comdirect, mit Freistellungsauftrag). Wenn ich jetzt noch ein paar Aktien verkaufe die im Minus sind, bekomme ich die zu viel gezahlten Steuern aus vorherigen Veräußerungsgewinnen dann automatisch zurück (über die comdirect direkt) oder muss ich das über die Steuererklärung machen?

Geht automatisch.

pest
2019-12-16, 05:28:29
Gezahlt ist gezahlt! Dein zusätzliches Minus wird ins nächste Jahr mitübertragen

Plutos
2019-12-16, 05:50:40
Mal ne Frage zur Abgeltungssteuer:

Ich hab dieses Jahr deutlich über 801€ Gewinn gemacht mit Wertpapieren und darauf natürlich die 25% Steuern gezahlt (alles über die comdirect, mit Freistellungsauftrag). Wenn ich jetzt noch ein paar Aktien verkaufe die im Minus sind, bekomme ich die zu viel gezahlten Steuern aus vorherigen Veräußerungsgewinnen dann automatisch zurück (über die comdirect direkt) oder muss ich das über die Steuererklärung machen?
Du kannst entweder eine Verlustbescheinigung anfordern (bei meinem Broker wäre der Stichtag dafür allerdings der 15.12. gewesen!) und die Verluste für dieses Jahr in der Steuererklärung geltend machen und zuviel bezahlte Steuer zurückbekommen.
Oder du kannst die Verluste (automatisch durch die depotführende Bank) auf's nächste Jahr (und das nächste…und das nächste) vortragen lassen, dann werden deine zukünftigen Gewinne zunächst mit diesem Verlusttopf verrechnet und mithin auch jenseits der 801€ keine Steuern abgeführt, solang bis der Verlusttopf leer ist.

Scream
2019-12-16, 09:26:34
Und wenn dein persönlicher Steuersatz am Ende der Rechnung unter 25% liegt, bekommst du das zuviel gezahlte mit der Steuererklärung zurück. Dafür musst du aber eine Günstigerprüfung beantragen (Häckchen im entsprechenden Formular).

pest
2019-12-16, 17:31:36
https://media.makeameme.org/created/usa-usa-usa-5cab15.jpg

Oid
2019-12-16, 18:20:02
Eigentlich ein ziemlich mieser Deal für die USA. Dafür die ganze Aufregung und das Hin- und Her ^^

Tyrann
2019-12-16, 20:09:37
meine am besten gelaufene Aktie bisher ist Shopify (A14TJP) mit 295% Gewinn :ujump2:

würde für zwei Jahre faule Haut reichen

JonSnow
2019-12-16, 20:12:35
Was haltet ihr eigentlich von der geplanten Degiro Übernahme durch Flatex?
Flatex heute +12%

NiCoSt
2019-12-16, 20:22:38
Bin heute früh bei Twitter eingestiegen. Meine erste einzelaktie. Im Laufe des Tages gleich mal 2% gestiegen. Denke es geht wieder in Richtung >30 und mehr hier.

Plutos
2019-12-16, 21:02:44
Bin heute früh bei Twitter eingestiegen. Meine erste einzelaktie.
Uiuiui, wenn inzwischen auch die Aktienabstinenzler in den Markt einsteigen, könnte sich ein guter Ausstiegszeitpunkt ankündigen. :biggrin:

Semmel
2019-12-16, 21:20:48
Gezahlt ist gezahlt! Dein zusätzliches Minus wird ins nächste Jahr mitübertragen

Du kannst entweder eine Verlustbescheinigung anfordern (bei meinem Broker wäre der Stichtag dafür allerdings der 15.12. gewesen!) und die Verluste für dieses Jahr in der Steuererklärung geltend machen und zuviel bezahlte Steuer zurückbekommen.
Oder du kannst die Verluste (automatisch durch die depotführende Bank) auf's nächste Jahr (und das nächste…und das nächste) vortragen lassen, dann werden deine zukünftigen Gewinne zunächst mit diesem Verlusttopf verrechnet und mithin auch jenseits der 801€ keine Steuern abgeführt, solang bis der Verlusttopf leer ist.


Also bei der DKB werden spätere Verluste sofort mit früheren Gewinnen verrechnet, sofern alles noch im gleichen Jahr gewesen ist.

D.h. bei einem Verkauf mir Verlust bekomme ich sofort eine Steuerrückerstattung von der DKB. Andere Broker werden das hoffentlich auch hinbekommen.

GSXR-1000
2019-12-16, 22:38:16
Also bei der DKB werden spätere Verluste sofort mit früheren Gewinnen verrechnet, sofern alles noch im gleichen Jahr gewesen ist.

D.h. bei einem Verkauf mir Verlust bekomme ich sofort eine Steuerrückerstattung von der DKB. Andere Broker werden das hoffentlich auch hinbekommen.
Ich hoffe nicht, das die DKB das genauso macht wie von dir beschrieben. Wenn doch, waere das ein Fall für den Staatsanwalt.

Unyu
2019-12-16, 22:59:05
Wer bei der DKB ein Problem hat ist verloren. Dieser neue TAN Mist macht soviel Ärger, das ist nicht feierlich.

Semmel
2019-12-17, 05:59:55
Wer bei der DKB ein Problem hat ist verloren. Dieser neue TAN Mist macht soviel Ärger, das ist nicht feierlich.

Keine Ahnung, was du meinst. Habe keine Probleme.

Ich hoffe nicht, das die DKB das genauso macht wie von dir beschrieben. Wenn doch, waere das ein Fall für den Staatsanwalt.

Na dann viel Spaß mit der Anzeige.

Unyu
2019-12-17, 09:52:38
Sei froh das du keine Probleme hast. So wie ich froh bin kein Depot bei denen zu haben.

Semmel
2019-12-17, 10:04:09
Sei froh das du keine Probleme hast. So wie ich froh bin kein Depot bei denen zu haben.

Wenn du dort kein Depot hast, dann kannst du die Probleme doch garnicht beurteilen. :confused:
Bei mir geht alles einwandfrei. Ich glaube eher, dass manche User zu blöd für die TAN-App sind.

Ansonsten bin ich mit der DKB schon zufrieden. Eine Vorabbefreiung von der Quellensteuer bietet z.B. nicht jeder Broker.

[MK2]Mythos
2019-12-17, 10:36:01
Ich habe jetzt auch mal ne etwas spezielle Frage, neben meinen normalen Aktiengeschäften, bei denen mir die Regularien eigentlich recht klar sind, werden mir von meinem Gehalt jeden Monat X Euro abgezogen um davon automatisch Aktien beim Arbeitgeber mit 25% Preisnachlass zu erstehen.
Mittlerweile hat sich ein ordentliches Polster gebildet, zusätzlich ist der Kurs endlich mal wieder auf einem Niveau, bei dem man ans Verkaufen denken könnte. Und so stellt sich mir jetzt die Frage, wie wird der Gewinn versteuert? Und welcher Gewinn? Kompletter jetziger Marktwert zu welchem Einkaufspreis (mit oder ohne 25% Preisnachlass)? Muss ich beim Verkauf einfach nur den durchschnittlichen Einkaufspreis der Aktien berücksichtigen? Dass ich für die Versteuerung des Gewinns selber verantwortlich bin, ist "Neuland" für mich. Wenn es denn dann soweit ist, reicht es, in der Steuererklärung für beispielsweise 2020 dann all die Jahre zusammen zu fassen?

GSXR-1000
2019-12-17, 11:20:31
Wenn du dort kein Depot hast, dann kannst du die Probleme doch garnicht beurteilen. :confused:
Bei mir geht alles einwandfrei. Ich glaube eher, dass manche User zu blöd für die TAN-App sind.

Ansonsten bin ich mit der DKB schon zufrieden. Eine Vorabbefreiung von der Quellensteuer bietet z.B. nicht jeder Broker.
Die DKB bietet dir also eine "Vorabbefreiung" von der Quellensteuer? Du scheinst die systematik wirklich nicht zu verstehen. Daher auch deine zutiefst wirre beschreibung des vorgangs...lol.

Unyu
2019-12-17, 12:44:27
Wenn du dort kein Depot hast, dann kannst du die Probleme doch garnicht beurteilen. :confused:

Ich bin ein enttäuschter Kunde mit einem Girokonto dort.

Semmel
2019-12-17, 12:52:48
Die DKB bietet dir also eine "Vorabbefreiung" von der Quellensteuer? Du scheinst die systematik wirklich nicht zu verstehen. Daher auch deine zutiefst wirre beschreibung des vorgangs...lol.

Man merkt, dass du mit ausländischen Aktien nichts zu tun hast. :rolleyes:

Scream
2019-12-17, 15:25:12
Bin heute mit einer ersten Position bei Frosta rein.

Joe
2019-12-17, 16:31:06
Aua. Short Seller sein muss grad nicht so rocken...

https://pbs.twimg.com/media/EL6tSpGXYAA99cz.jpg:large

Gandharva
2019-12-18, 15:07:10
Meine Cannabis ETF habe ich nun leicht im Plus verkauft. War leider quasi ein Nullsummenspiel. Dafür nun zusätzlich zu meinem ETF Depot ein relativ grosser Posten in Berkshire Hathaway 'B' Aktien. Wenn nichts Gravierendes mehr passiert dürfte das trotzdem ein sehr gutes Börsenjahr werden. Unterm Strich war ich zu viel in Cash. Das war letztes Jahr noch ein Vorteil. :) Aber hinterher ist man immer schlauer...

w0mbat
2019-12-18, 16:02:46
Von Berkshire Hathaway kauf ich nur Class A Aktien.

Kallenpeter
2019-12-18, 17:05:08
Von Berkshire Hathaway kauf ich nur Class A Aktien.

Und auch nur im Dutzend? :freak::freak:

Plutos
2019-12-18, 17:21:52
Was ist der Unterschied? Ist das eine common stock und das andere preferred stock?

Trap
2019-12-18, 20:19:25
Aua. Short Seller sein muss grad nicht so rocken...

https://pbs.twimg.com/media/EL6tSpGXYAA99cz.jpg:large
Bin bei 220€ mit ca. 100 TSLA Aktien eingestiegen. Hat sich gelohnt :biggrin:

Kallenpeter
2019-12-18, 20:21:51
Was ist der Unterschied? Ist das eine common stock und das andere preferred stock?

Die eine kostet 200€, die andere 200.000€ oder so :freak:

Unyu
2019-12-18, 20:31:46
Was ist der Unterschied? Ist das eine common stock und das andere preferred stock?B ist für Arme Leute. :(

Oid
2019-12-18, 20:54:26
Die eine kostet 200€, die andere 200.000€ oder so :freak:
300.000€ :D

Die B-Aktie ist natürlich Unterschicht.

Trap
2019-12-18, 21:00:53
Mit dem A-Anteil kann man auch zur jährlichen Veranstaltung in Omaha.

Oid
2019-12-18, 21:04:53
Kann man auch mit der B-Aktie.

Unyu
2019-12-18, 21:05:56
Tatsächlich zeigt die A, was Buy ans Hold Geduldigen bieten kann. Der Trader hat schon vor langer Zeit verkauft und die Rendite von der Seitenlinie beobachtet.

pest
2019-12-19, 10:06:29
Warum habe ich eigentlich nur 4 Nvidia Aktien :confused:

taddy
2019-12-19, 10:29:57
Warum habe ich eigentlich nur 4 Nvidia Aktien :confused:

Mehr lohnen sich nicht..

Ich warte ja momentan auf die Auszahlung vom A1JX52 aber momentan ist da noch nix runtergegangen

24p
2019-12-19, 10:36:00
Offenbar kommt die Finanztransaktionssteuer wohl doch nicht. Zumindest nicht so bald und nicht in der Form, wie von der SPD vorgeschlagen.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/aktiensteuer-von-olaf-scholz-sein-entwurf-wird-harsch-kritisiert-16542531.html

Semmel
2019-12-19, 12:37:00
Warum habe ich eigentlich nur 4 Nvidia Aktien :confused:

Vermutlich deswegen, weil du nur 4 davon gekauft hat. :biggrin:

pest
2019-12-19, 13:03:01
sie sind 40% im Plus, deswegen frage ich (mich)

fizzo
2019-12-19, 13:39:14
Tatsächlich zeigt die A, was Buy ans Hold Geduldigen bieten kann. Der Trader hat schon vor langer Zeit verkauft und die Rendite von der Seitenlinie beobachtet.

Das ist für mich bis dato der schwirigste Teil, einfach die Füße stillhalten. Gerade wenn man aktiv das Geschen an den Börsen beobachtet, fällt das einem um so schwerer. Kopf/Bauch sind da des öffteren in clinch und ja, ich habe daduch auch schon einiges an Rendite liegen gelassen. Mit der Routine kommt auch die Gelassenheit!

Semmel
2019-12-19, 13:45:22
Ach, freu dich doch über die 40%, die du hast.
Sich hinterher immer zu ärgern, dass man nicht noch mehr reingebuttert hat, ist doch sinnlos.

Meine im Juni gekaufte Leagold-Aktie (https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=12014987&postcount=2977) steht heute übrigens fast 100% im Plus.
Der Kurs ist von ~1€ auf ~2€ gesprungen. :)

K92 Mining (https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showpost.php?p=12088928&postcount=3380) hat seit September auch schon wieder rund ~45% dazu gewonnen.

pest
2019-12-19, 14:48:14
Ich kaufe eh immer nur homöopathische Dosen zu Anfang...die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich den Wert nen Monat später 10% billiger bekomme, einfach weil ich ein Performance-Chaser bin ;)

Die Frage ist dann natürlich ob man nachbuttern sollte?

Semmel
2019-12-19, 15:20:23
Ich kaufe eh immer nur homöopathische Dosen zu Anfang...die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich den Wert nen Monat später 10% billiger bekomme, einfach weil ich ein Performance-Chaser bin ;)

Die Frage ist dann natürlich ob man nachbuttern sollte?

Solange mein Zielkurs nicht erreicht ist, kaufe ich gerne weiter nach. Außer ich finde noch was Besseres.

NiCoSt
2019-12-19, 16:06:24
Bin heute früh bei Twitter eingestiegen. Meine erste einzelaktie. Im Laufe des Tages gleich mal 2% gestiegen. Denke es geht wieder in Richtung >30 und mehr hier.


Jetzt nach 3,5 Tagen 6% im Plus :D

Mal so als wenig erfahrener gefragt... Wann geht ihr raus und nehmt Gewinne mit? Irgendeine absolute oder relative Grenze? Gefühl?


Eigentlich bringt es ja auch wenig rauszugehen wenn man dann nicht weiß, worin man anschließend investieren soll, oder?

Th3o
2019-12-19, 17:14:24
Wenn Du nur traden willst, dann setz ein Stop-Loss und ziehe es immer wieder hoch. Als langfristiger Mitbesitzer einfach laufen lassen, wenn Du von der Firma überzeugt bist.

phizz
2019-12-19, 17:18:21
Ich habe die meisten Aktien/ETF als Langzeitinvest, da nehme ich mir immer vor diese nicht zu verkaufen. Bisher funzt das auch gut....aber mir jucken grad tierisch die Finger beim SP 500 und beim MSCI World.
Da würde ich eigentlich gerne mal einfach die Gewinne abschöpfen.

Mal schauen ob ich das mache. Da muss ich echt sagen, nervt mich der negativ-Zins bei Flatex. Das hält mich irgendwie zurück das zu machen.

Manche Aktien kaufe ich aber nur als Zock: So wie die Airbus und Deere zu beginn Dezember. Da hab ich jetzt kapp 150€ plus bei beiden und gehe wahrscheinlich heute oder morgen raus. Dann kann ich meinen Ski-Pass damit bezahlen und mich darin aalen das ich dafür nicht Arbeiten musste. ;D so werden die Berghüttenpreise auch erträglicher... :wink:

In dem Fall schaue ich nicht auf irgendwelche % oder Absolut-Ziele.
Ich habe einfach das Gefühl das jetzt ein guter Zeitpunkt ist und ich mit dem Gewinn für diese kurze Zeit zufrieden bin.

Gerade mit Traderepublic macht das "zocken" (sind alles Aktien die ich auch länger halten würde, wenn nötig) spaß, weil es mich genau 2!€ kostet.

PS
Bei AMD und Microsoft bin ich wohl zu früh raus, was mich etwas ärgert.
Aber AMD zahlt mein neues Laptop...damit kann ich sehr gut mit leben ;-)

pest
2019-12-19, 18:24:44
So mache ich es mit der Allianz

bekomme jedes soviel Dividende von denen, dass ich damit alle Versicherungen bezahle :biggrin:

JonSnow
2019-12-19, 20:25:00
Ich kann einfach nicht glauben, dass Boeing nicht abstürzt.
Die bauen so einen Mist, lügen und betrügen, stellen jetzt die Produktion der 737MAX ein und die Leute kaufen die Aktie trotzdem.:confused:

Warten die alle bis zum nächsten Stichtag für die Dividendenauszahlung?

24p
2019-12-19, 20:35:36
Too important to fail.

pest
2019-12-19, 20:43:15
Bin bei Boeing noch 3% im Plus :redface:

Mortalvision
2019-12-19, 21:12:33
Leute, die USA sind z.Zt. hochgradig politisch instabil. Da könnte Trump trotz gewonnenem impeachment auf die Idee kommen, das nächste Vietnam in Flammen zu setzen! Dazu werden die Chinesen von Tag zu Tag aggressiver. Ich gebe der jetzigen Weltordnung noch zwei Jahre, bevod es wieder gefährlich wird....

Kallenpeter
2019-12-19, 21:38:00
Leute, die USA sind z.Zt. hochgradig politisch instabil. Da könnte Trump trotz gewonnenem impeachment auf die Idee kommen, das nächste Vietnam in Flammen zu setzen! Dazu werden die Chinesen von Tag zu Tag aggressiver. Ich gebe der jetzigen Weltordnung noch zwei Jahre, bevod es wieder gefährlich wird....

Und was willst du uns damit sagen?

In den letzten 50 Jahren gab es zu jeder Zeit mehr oder weniger seriöse Menschen die irgendeine Art von Crash vorhergesagt haben. Aber Fakt ist, wer die "Warnungen" ignoriert hat und an der Börse geblieben ist, hat gewonnen. Wer aus irgendwelchen Ängsten die Börse verlassen hat, hat verloren.

Die Immobilienpreise in den USA sind heute höher als vor dem Crash 2008. Wenn man sich also auf dem Höhepunkt der Immobilienblase 2008 ein ("überteuertes") Haus gekauft hat, die Finanzkrise und negativ-Nachrichten einfach ausgesessen hat, ist man heute mit seinem Immobilieninvestment im Plus.

Anfang/Mitte der 2000er war das KGV der S&P500 Aktien auf einem Historischen allzeithoch. Einige "Experten" waren der Meinung "raus aus Aktien, das wird nicht gut gehen". Wer deren Rat befolgt hat, hat gigantische Gewinne verpasst.

Fakt ist, niemand weiß was die Zukunft bringt, man sollte eine ganzheitliche Vermögensstrategie fahren, Disziplin zeigen und sich nicht von den Nachrichten irritieren lassen. Einfach einen kontinuierlichen und langfristigen Plan verfolgen. Wenn man sich alle zwei Wochen fragt ob übernächsten Monat der nächste Crash kommt und ständig darüber nachdenkt die ganze Anlagestrategie über den Haufen zu werfen, kann man nur verlieren.


vaoS2be0UgY

GSXR-1000
2019-12-19, 22:06:58
Und was willst du uns damit sagen?

In den letzten 50 Jahren gab es zu jeder Zeit mehr oder weniger seriöse Menschen die irgendeine Art von Crash vorhergesagt haben. Aber Fakt ist, wer die "Warnungen" ignoriert hat und an der Börse geblieben ist, hat gewonnen. Wer aus irgendwelchen Ängsten die Börse verlassen hat, hat verloren.

Die Immobilienpreise in den USA sind heute höher als vor dem Crash 2008. Wenn man sich also auf dem Höhepunkt der Immobilienblase 2008 ein ("überteuertes") Haus gekauft hat, die Finanzkrise und negativ-Nachrichten einfach ausgesessen hat, ist man heute mit seinem Immobilieninvestment im Plus.

Anfang/Mitte der 2000er war das KGV der S&P500 Aktien auf einem Historischen allzeithoch. Einige "Experten" waren der Meinung "raus aus Aktien, das wird nicht gut gehen". Wer deren Rat befolgt hat, hat gigantische Gewinne verpasst.

Fakt ist, niemand weiß was die Zukunft bringt, man sollte eine ganzheitliche Vermögensstrategie fahren, Disziplin zeigen und sich nicht von den Nachrichten irritieren lassen. Einfach einen kontinuierlichen und langfristigen Plan verfolgen. Wenn man sich alle zwei Wochen fragt ob übernächsten Monat der nächste Crash kommt und ständig darüber nachdenkt die ganze Anlagestrategie über den Haufen zu werfen, kann man nur verlieren.


https://youtu.be/vaoS2be0UgY
Sorry. Aber das ist natuerlich wieder eine sehr vereinfachte darstellung die mit der Realitaet wenig zu tun hat.
Das mit dem "Aussitzen" ist etwas, was man als Hobbybörsenexperte wie du mit Spielgeld machen kann.
Derjenige, der in die Immobilie mit seiner Existenz investiert hat, kann genau das nicht. Vor allem nicht im amerikanischen finanzierungssystem.
Denn was passiert dort? Das Haus ist entweder direkt als Sicherheit gegen den nominalen Kredit gestellt, oder gern auch mehrfach, mit Hypotheken beliehen. Was passiert nun, wenn der Gegenwert der Immobilie ins Bodenlose fällt? Richtig, Bank oder Hypothekengeber erwarten, das du nachschiesst, um das urspruengliche Verhältnis und Risiko wieder herzustellen. Kannst du das nicht, wird der Kredit notleidend gestellt, die Immobilie verwertet oder geht ins portfolio der Kreditgeber. Das ist in den Staaten damals millionenfach geschehen. Aussitzen geht da leider nicht.
Ebenso wenig geht das, wenn die immobilien teil einer Bilanz sind, also teil des Anlagevermoegens eines Unternehmens sind. Egal ob als Recht (Beteiligung) oder als direktes Eigentum. Massive Wertverluste müssen auch nach USGAAP in der Bilanz direkt als Wertabschreibungen realisiert werden. Das fuehrt dazu, das man sehr schnell zu einer Bilanziellen Überschuldung, im extremfall zu negativen Eigenkapital kommt. Auch das kann man leider nicht aussitzen.
Auch das ist abertausend Firmen und auch eben Banken passiert. Dadurch kommt eine gesamtwirtschaftliche Abwärtsspirale in Gang die noch mehr Schaden anrichtet.
Aussitzen mag damit für Hobbyzocker wie euch eine Option sein, fuer wirtschaftlich damit handelnde und darauf angewiesene ist es das nunmal einfach nicht.

Oid
2019-12-19, 22:24:47
Mal so als wenig erfahrener gefragt... Wann geht ihr raus und nehmt Gewinne mit? Irgendeine absolute oder relative Grenze? Gefühl?

Nie. Außer mir gefällt die Firma überhaupt nicht mehr.

Rein und raus führt nur dazu, dass man einen Haufen Steuern zahlen muss. Zudem hat man das Problem einen Zeitpunkt für den Wiedereinstieg zu finden.

Time in Market > Market Timing.

taddy
2019-12-20, 05:12:31
Nie. Außer mir gefällt die Firma überhaupt nicht mehr.

Rein und raus führt nur dazu, dass man einen Haufen Steuern zahlen muss. Zudem hat man das Problem einen Zeitpunkt für den Wiedereinstieg zu finden.

Time in Market > Market Timing.

Wieso erzählt ihr so einen Quatsch? Vorausgesetzt, man hat die Steuervorteilebetrag noch nicht ausgereizt bezahlt man auch keine Steuern.

Ich habe AMD BEI 38,irgendwas verkauft und warte nun, bis ich die wieder etwas Gefallen sind um neu einzusteigen.

Semmel
2019-12-20, 06:04:46
Die Immobilienpreise in den USA sind heute höher als vor dem Crash 2008. Wenn man sich also auf dem Höhepunkt der Immobilienblase 2008 ein ("überteuertes") Haus gekauft hat, die Finanzkrise und negativ-Nachrichten einfach ausgesessen hat, ist man heute mit seinem Immobilieninvestment im Plus.


Du ignorierst dabei, dass nahezu alle dieser Immobilien auf Pump finanziert waren.
Mit einem Kredit im Rücken kann man sowas nicht aussitzen. Denn wenn die Immobilienpreise fallen, dann ist die Immobilie als Kreditsicherheit nicht mehr ausreichend und der Kredit wird fällig gestellt. Die Häuser wurden dann zwangsverwertet. Bzw. die Banken haben sich die Immos zu Schleuderpreisen gekrallt. ;) Das ist millionenfach passiert!

Aussitzen geht also nur mit Investitionen, auf die man nicht zwingend angewiesen ist.


Anfang/Mitte der 2000er war das KGV der S&P500 Aktien auf einem Historischen allzeithoch. Einige "Experten" waren der Meinung "raus aus Aktien, das wird nicht gut gehen". Wer deren Rat befolgt hat, hat gigantische Gewinne verpasst.

Blödsinn. Du ignorierst dabei den Wiedereinstieg.
Wenn man zu dem Zeitpunkt ausgestiegen ist und nach dem Crash wieder eingestiegen ist, hatte man eine wesentlich höhere Rendite als wen man einfach nur alles ausgesessen hat.
So manche Aussitzer warten auch heute noch, wieder auf ihre schwarze Null zurückzukommen, z.B. Telekom-Aktionäre.


Fakt ist, niemand weiß was die Zukunft bringt, man sollte eine ganzheitliche Vermögensstrategie fahren, Disziplin zeigen und sich nicht von den Nachrichten irritieren lassen. Einfach einen kontinuierlichen und langfristigen Plan verfolgen. Wenn man sich alle zwei Wochen fragt ob übernächsten Monat der nächste Crash kommt und ständig darüber nachdenkt die ganze Anlagestrategie über den Haufen zu werfen, kann man nur verlieren.

https://youtu.be/vaoS2be0UgY

Was heißt sich nicht irritieren lassen?
Du meinst, (schlechte) Nachrichten sollte man ignorieren?
Das halte ich für keinen guten Rat.
Man sollte immer alles im Blick behalten und sich aus möglichst vielen Quellen informieren. Nur dann kann man rational handeln.

Semmel
2019-12-20, 06:20:09
Jetzt nach 3,5 Tagen 6% im Plus :D

Mal so als wenig erfahrener gefragt... Wann geht ihr raus und nehmt Gewinne mit? Irgendeine absolute oder relative Grenze? Gefühl?


Eigentlich bringt es ja auch wenig rauszugehen wenn man dann nicht weiß, worin man anschließend investieren soll, oder?


Nunja, das ist eine Frage der Unternehmensbewertung.
Es muss ja einen Grund gehabt haben, warum du da eingestiegen bist.

Ich kaufe nur Aktien, bei denen ich überzeugt bin, dass sie unterbewertet sind. Verkauft wird erst dann, wenn in die andere Richtung übertrieben wird oder wenn ich woanders bessere Renditechancen sehe oder sich die Bewertung aus irgendwelchen Gründen verschlechtert hat.

Everdying
2019-12-20, 07:47:01
Nunja, das ist eine Frage der Unternehmensbewertung.


This. Und auch ein bisschen nach "Bauchgefühl", wie ich das Unternehmen und den Gesamtmarkt in absehbarer Zukunft performen sehe.

Starr zu unterscheiden zwischen "Long" und "Short" Invests finde ich nicht gut. Gewinne mitnehmen hat noch nie geschadet, außer man denkt dabei immer nur an die möglicherweise verpassten Mehrgewinne. Aber wenn man so "gierig" denkt, kann man an der Börse imho auch ganz schnell ganz tief fallen.

Konkretes Beispiel: War bei Infineon mit 210 Stück investiert. Bin weiterhin überzeugt vom Unternehmen, habe aber dennoch 102 Stück im November zu ~20€ mit "nur" ~10% Gewinn verkauft. Side-Effect ist zudem, dass mein durchschn. Kaufkurs der verbliebenen Anteil jetzt bei 16,69 € liegt. Jetzt lass ich erstmal laufen und schau was passiert. Infineon ist sehr volatil, falls es nochmal einen Rücksetzer Richtung 18€ gibt bin ich bereit :)

Semmel
2019-12-20, 07:53:23
Oder man wartet auf 100% Gewinn und nimmt dann den kompletten Einsatz raus und hat somit einen Freiläufer. :)
Der durchschnittliche Kaufkurs ist dann bei Null und man hat dennoch eine offene Position in Höhe der ursprünglich investierten Summe.

Oid
2019-12-20, 08:15:58
Wieso erzählt ihr so einen Quatsch? Vorausgesetzt, man hat die Steuervorteilebetrag noch nicht ausgereizt bezahlt man auch keine Steuern.

Das ist das was ich mache. Du kannst ja gerne das machen, was du für richtig hältst.

Und mein Freibetrag ist alleine durch Dividenden und Ausschüttungen weg ohne eine einzige Order platziert zu haben.

pest
2019-12-20, 08:35:29
ich verkaufe auch (fast) nie

habe mich in der Vergangenheit oft genug geärgert

ich gebe einem Unternehmen die Chance sich in meinem Portfolio zu bewähren...je mehr es über die Zeit den Widrigkeiten des Marktes widersteht, desto besser

bestes Beispiel gerade: Tinder-Aktie: bei 58€ gekauft, rauf auf 80€ - Short-Squeeze nach den Quartalszahlen, dann wieder runter auf 60€, jetzt wieder 70€
was soll ich da Timen, wenn die in einem Tag 8% hoch geht

oder Microsoft: dümpelte da ein halbes Jahr auf meinem Einkaufspreis rum...mittlerweile (mit Nachkauf) 30% im Plus + 4 mal im Jahr Dividente


wegen läppischen 10% verkaufe ich doch nix

taddy
2019-12-20, 08:56:30
Und mein Freibetrag ist alleine durch Dividenden und Ausschüttungen weg ohne eine einzige Order platziert zu haben.

Ist ja schön, dass DEIN Freibetrag ausgereizt ist, dass gilt aber evtl nicht für einen Einsteiger. Sollte man vllt erwähnen

pest
2019-12-20, 09:21:12
Ist ja schön, dass DEIN Freibetrag ausgereizt ist, dass gilt aber evtl nicht für einen Einsteiger. Sollte man vllt erwähnen

Naja, unter 30k macht Börse nicht viel Spaß und hat auch nicht viel Sinn

Den potentiellen Gewinn bei kleinem Einsatz erreicht man auch, wenn man seine Ausgabenseite optimiert

Jeden Monat 50€ gespart erzeugt eine “Rendite“ von 600€ im Jahr (netto)

Dafür muss man schon 10.000€ in einem guten Jahr im Msci World halten

Man sollte sich also durchaus die Verhältnisse anschauen bevor man anfängt Kleinbeträgt Risiko auszusetzen

Unyu
2019-12-20, 09:55:35
Jeder ist bis irgendwann einmal unter 30k. 50 im Monat sparen ist besser als mit 70 in die Altersarmut zu rennen.

Sofern die Kosten im Verhältnis sind, sind Kleinbeträge doch voll ok.

taddy
2019-12-20, 09:57:31
Naja, unter 30k macht Börse nicht viel Spaß und hat auch nicht viel Sinn

Den potentiellen Gewinn bei kleinem Einsatz erreicht man auch, wenn man seine Ausgabenseite optimiert

Jeden Monat 50€ gespart erzeugt eine “Rendite“ von 600€ im Jahr (netto)

Dafür muss man schon 10.000€ in einem guten Jahr im Msci World halten

Man sollte sich also durchaus die Verhältnisse anschauen bevor man anfängt Kleinbeträgt Risiko auszusetzen

Ich mag zwar als Staatsdiener nicht über so große finanzielle Freiheiten verfüge, wie ein Industrieler, aber irgendwann muss man ja Mal anfangen. Mittlerweile konnte ich mein Depot auch auf fast 30k aufblähen.

Wenn man aber gerade einsteigt, dann hat man den Pauschalbetrag noch nicht ausgeschöpft, von den 0,0x % Zinsen auf Tagesgeld schon einmal nicht.

Und man muss auch immer unterscheiden zwischen traden und langfristiger Investition.
In den ersten 2-3 Monaten war ich zb (Finanzwissen=Meldungen aus der Tagesschau) von der Informationflut im Netz etwas erschlagen.

Irgendwann sortiert man und legt seine grobe Investionsstrategie fest, nachdem ich dies nun erledigt habe, kann man Mal schauen mit niedrigen 4stelligen Beiträgen etwas in Einzelaktien zu setzen.

Da suche ich allerdings noch nach Informationsquellen, meistens bekomm ich so Trends aber leider erst mit, wenn der Hypetrain vor der nächsten Klippe steht, oder bereits ins Tal gerauscht ist (Wirecard, Cannabis Aktien)

w0mbat
2019-12-20, 10:11:10
@taddy: Cannabis Aktien sind erst im kommen. Du musst dir bewusst werden, dass es in den USA insg. noch verboten ist und auch weitere große Märkte sich erst langsam entwickeln. Die großen player (CGC, APHA, CRON, IAN, etc.) haben sehr viel Luft nach oben, aber eben eher über die nächsten 5+ Jahre.

JonSnow
2019-12-20, 10:42:43
@taddy: Cannabis Aktien sind erst im kommen. Du musst dir bewusst werden, dass es in den USA insg. noch verboten ist und auch weitere große Märkte sich erst langsam entwickeln.

Kleine Ergänzung:
Auf Bundesebene ist Cannabis in den USA noch als Droge ohne medizinischen Wert eingestuft. Die Erlaubnis für Freizeitkonsum oder als Medizin ist in der Befugniss der jeweiligen Bundesstaaten.
Aktuell wartet eigentlich jeder US-Cannabis Investor darauf, dass der SAFE-Banking Act und der MORE-Act durch den Senat durchgewunken wird.

Dann geht es richtig los in den USA und viele US-Cannabis Firmen kommen endlich von den leicht manipulierbaren Kanadischen Börsen weg.

Semmel
2019-12-20, 10:58:43
Da suche ich allerdings noch nach Informationsquellen, meistens bekomm ich so Trends aber leider erst mit, wenn der Hypetrain vor der nächsten Klippe steht, oder bereits ins Tal gerauscht ist (Wirecard, Cannabis Aktien)

Ja, so ist das mit Trends. Alle haben mal ein Ende. ;)
Und wenn jeder davon weiß, dann ist so ein Trend schon weit fortgeschritten.
Die Kunst ist es, einen Trend frühzeitig zu erkennen, wo noch nicht die halbe Welt aufgesprungen ist. Aber sowas findest du dann auch nicht in vielen Informationsquellen. Sonst wäre es ja schon ein richtiger Trend. ;)
Und nicht alles davon wird dann auch tatsächlich einer. Siehe Cannabis, das war bisher vor allem ein Rohrkrepierer. Aber vielleicht kommt der Trend ja noch. Ich setze allerdings nicht darauf.

pest
2019-12-20, 17:23:40
go nasdaq go :biggrin:

AMD fast 40€

Scream
2019-12-20, 17:49:27
Da suche ich allerdings noch nach Informationsquellen, meistens bekomm ich so Trends aber leider erst mit, wenn der Hypetrain vor der nächsten Klippe steht, oder bereits ins Tal gerauscht ist (Wirecard, Cannabis Aktien)

Wobei das dann eher schon in Richtung "zocken" geht, zumindest nicht langristig investieren. Bei langristigen Anlagen findest du relativ einfach entsprechende Werte. Nur mal um ein paar zu nennen: Nestle, Danaher, Procter & Gamble, Novo Nordisk, usw.
Oder wenn du auf Dividenden stehst kannst du mal nach entsprechenden Dividendenaristokraten suchen, da findest du schnell was im Netz.

sulak
2019-12-20, 17:54:08
Kann Taddy nur beifplichten, das es sich IMMER lohnt, sich mit Aktien zu beschäftigen. Paar hundert Euro im Jahr mitnehmen ist doch nichts schlechtes.

Auch die "Finanzelite" hat sicher klein angefangen und wird mal wieder vom hohen Ross fallen :freak:

Wenn am Ende ein Plus dabei rumkommt, hat man Erfahrung und Monez gemacht, halt ohne Poarsche in der Garage...

pest
2019-12-20, 18:16:34
Ihr versteht meine Sicht leider nicht

die Zeit die ich im Laufe eines Jahres in Informationen zum Investment investiere muss doch in Relation zum Gewinn stehen.

Bei 500€ Gewinn p.a. darf ich mich doch max 5-6h im Jahr mit Aktien beschäftigen, sonst ist das doch Zeitverschwendung!
und ich sollte vielleicht einfach die 5€ bei Starbucks einsparen - weniger Aufwand/gleicher Gewinn

Scream
2019-12-20, 19:13:00
Nein das ist doch eine Milchmädchenrechnung.
Erstens kannst du ja Aktien oder ETFs kaufen und liegen lassen dann investierst du keine Zeit.
Zweitens ist der Gewinn nicht proportional zur investierten Zeit, schön wäre es :freak:
Drittens wo bekommst du ansonsten 100 Euro pro Stunde netto? Wenn du so einen Job hast dann stimmt deine Rechnung, aber ansonsten nicht. Die 5h Stunden pro Jahr kannst du einfach weniger Lesen, TV schauen, auf der Toilette verbringen, schlafen oder beliebige sonstige Dinge kürzen.

Semmel
2019-12-20, 19:25:05
Ihr versteht meine Sicht leider nicht

die Zeit die ich im Laufe eines Jahres in Informationen zum Investment investiere muss doch in Relation zum Gewinn stehen.

Bei 500€ Gewinn p.a. darf ich mich doch max 5-6h im Jahr mit Aktien beschäftigen, sonst ist das doch Zeitverschwendung!
und ich sollte vielleicht einfach die 5€ bei Starbucks einsparen - weniger Aufwand/gleicher Gewinn

Ich verstehe schon, was du meinst.
Dennoch muss man mit Informationen und Wissen in Vorleistung gehen.
Wenn du studiert hast, hast du unmittelbar dadurch ja auch erstmal nichts gewonnen. So gesehen reine Zeitverschwendung. Aber die gewonnene Erfahrung und das Wissen sind Gold wert.

Mittlerweile ist mein Stundenlohn an der Börse um Vielfaches höher als der für meine angestellte Tätigkeit. :)

herb
2019-12-20, 20:00:03
Mittlerweile ist mein Stundenlohn an der Börse um Vielfaches höher als der für meine angestellte Tätigkeit. :)
Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann gibt es keinen Grund, noch einer angestellten Tätigkeit nachzugehen.

Semmel
2019-12-20, 20:10:05
Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann gibt es keinen Grund, noch einer angestellten Tätigkeit nachzugehen.

So schnell schmeiße ich den Job nicht hin, den behalte ich weiter als Backup. Der nächste Schritt wäre sowieso erstmal eine Stundenreduzierung.
Wer weiß, ob es 2020 so gut weiter läuft wie dieses Jahr.
2019 war mein bisher bestes Jahr.

Lawmachine79
2019-12-20, 20:46:53
Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann gibt es keinen Grund, noch einer angestellten Tätigkeit nachzugehen.
Es reicht nicht, wenn der Stundenlohn hoch ist. Er muss auch skalierbar sein. Wenn ich mit einer Stunde Beschäftigung mit Börsenthemen 150€ verdiene, bei weiteren Stunden aber nicht mehr dabei rumgekommen wäre, hilft Dir der auf den ersten Blick durchaus ordentliche Stundenlohn von 150€ nicht.

Unyu
2019-12-20, 20:54:04
Bei wenig Beschäftigtung mit der Börse ist der Stundenlohn schnell astronomisch. Aber wenn das Geld dazu durch unselbständige Arbeit erworben und versteuert würde bringt das nichts.

Man muss dran bleiben, Geduld haben und weiter zukaufen. Ich wüsste gar nicht was verkaufen bringen soll. Hat man noch mehr Sorgen das Nächste Invest zu finden.

pest
2019-12-20, 21:25:24
Als wenn es immer nur dauerhaft nach oben gehen würde

Dieses Jahr war so ziemlich das Beste seit 30 Jahren

Wenn sich der S&P500 mal halbiert ist dein Stundenlohn schnell astronomisch negativ - oder mal 5 Jahre seitwärts...gab es alles schon...kommt wieder

Semmel erinnert mich stellenweise an mich in meiner Bitcoibn Zeit als mein Konto jeden Tag um 300€ wuchs und ich plante nicht mehr arbeiten zu gehen ;D

Semmel
2019-12-20, 22:01:45
Als wenn es immer nur dauerhaft nach oben gehen würde


Das tut es natürlich nicht, aber muss es auch nicht.
Alles ist relativ und auch wenn 2019 allgemein ein gutes Jahr war, ich habe den Markt geschlagen. :)

Und mein Depot ist vermutlich krisensicherer als die meisten anderen. An meinen Gold-Anteil kommt wohl keiner von euch ran.

pest
2019-12-20, 22:07:46
was ist "der Markt"?

Plutos
2019-12-20, 22:38:29
Und wie hoch ist denn der Anteil physischen Goldes?

taddy
2019-12-21, 01:24:28
Ihr versteht meine Sicht leider nicht

die Zeit die ich im Laufe eines Jahres in Informationen zum Investment investiere muss doch in Relation zum Gewinn stehen.

Bei 500€ Gewinn p.a. darf ich mich doch max 5-6h im Jahr mit Aktien beschäftigen, sonst ist das doch Zeitverschwendung!
und ich sollte vielleicht einfach die 5€ bei Starbucks einsparen - weniger Aufwand/gleicher Gewinn

Ich finde deine Sicht ziemlich Schwachsinnig... Erstmal kann Hobby so etwas wie Hobby werden, ich zb konsumiere ein paar Podcasts während ich stupide oder einfache Tätigkeit erledige. Gut, die Lernkurve ist flacher als beim geschriebenen, aber man beschäftigt sich schon damit.

Und ansonsten? Was gibt es denn für eine Alternative an Geld zu kommen? Selbst wenn der Stundenlohn beschissen ist, ich kann nicht länger arbeiten und verdiene durch mehr Geld. In meinem Falle würde ich noch nichtmal länger arbeiten, selbst wenn ich mehr Geld damit verdienen würde.

Manch einer lebt in einer komischen Welt.

Fürs langfristige Investieren beschränke ich mich ausschließlich auf ETFs. Einzelaktien nur fürs spielen zwischendurch

Semmel
2019-12-21, 08:40:56
was ist "der Markt"?

Ich denke der beste Benchmark ist der MSCI World. Wenn man den übertrifft, hat man alles richtig gemacht.

pest
2019-12-21, 11:31:57
Was gibt es denn für eine Alternative an Geld zu kommen?

Bevor du deine paar Kröten an der Börse riskierst!, wie wäre es mit einem neuen Job?
Ich habe dieses Jahr zweimal das Angestelltenverhältniss gewechselt um 600€ p.M. mehr netto bei gleichen Ausgaben zu haben.
Das ist schon ne ordentliche "Rendite"


Manch einer lebt in einer komischen Welt.


Ja, eine in der ich alle Möglichkeiten mein Einkommen zu optimieren in Betracht ziehe und das nach Aufwand abwege

Du kannst dir ja weiter ein paar Euro vom Mund absparen um im Alter nicht Flaschen sammeln zu gehen


Fürs langfristige Investieren beschränke ich mich ausschließlich auf ETFs. Einzelaktien nur fürs spielen zwischendurch

Für die Erkenntnis reicht genau 1 Podcast. Heute darf jeder seine Meinung in die Welt posaunen...wertiger wird es dadurch nicht

Ich denke der beste Benchmark ist der MSCI World. Wenn man den übertrifft, hat man alles richtig gemacht.

Ich nehme für mein Portfolio den hier MSCI World Information Technology (https://www.finanzen.net/etf/xtrackers_msci_world_information_technology_ucits_etf_1c)

Trap
2019-12-21, 14:39:39
Flatex hat ab März 0,1% p.a. Gebühren auf den Depotwert angekündigt :freak:

NiCoSt
2019-12-21, 14:42:58
Flatex hat ab März 0,1% p.a. Gebühren auf den Depotwert angekündigt :freak:


Wo steht denn das?

taddy
2019-12-21, 14:50:22
Bevor du deine paar Kröten an der Börse riskierst!, wie wäre es mit einem neuen Job?
Ich habe dieses Jahr zweimal das Angestelltenverhältniss gewechselt um 600€ p.M. mehr netto bei gleichen Ausgaben zu haben.
Das ist schon ne ordentliche "Rendite"



Ja, eine in der ich alle Möglichkeiten mein Einkommen zu optimieren in Betracht ziehe und das nach Aufwand abwege

Du kannst dir ja weiter ein paar Euro vom Mund absparen um im Alter nicht Flaschen sammeln zu gehen



Für die Erkenntnis reicht genau 1 Podcast. Heute darf jeder seine Meinung in die Welt posaunen...wertiger wird es dadurch nicht



Ich nehme für mein Portfolio den hier MSCI World Information Technology (https://www.finanzen.net/etf/xtrackers_msci_world_information_technology_ucits_etf_1c)


Weißte... Anscheinend hast du meine Beiträge nicht richtig gelesen... Ich wechsel keinen Arbeitgeber mehr. Ich arbeite im öffentlichen Dienst, bin unkündbar und selbst wenn eine Krise kommt, sie geht mir am Arsch vorbei.

Während Autobauer, Bankangestellte und der ganze andere Rest entlassen wird, kann mir nichts passieren. Mal davon abgesehen, dass der Bereich Lebensmittelsicherheit hoheitlich ist und daher auch nicht wegzudiskutieren ist. (Abgesehen wir sind in Griechenland, wo auch der öffentliche Dienst schrumpfen musste)

Und... Ich habe keinen Stress auf Arbeit, klar, kommt mal wieder so ein Lebensmittelskandal um die Ecke wird es etwas anstrengend. Ich habe meine Erlebnisse in der freien Wirtschaft gesammelt und bin geheilt.
Außerdem was weißt du über meine Einkommensverhältnisse und meinen Lebensstandard. Haus ist abgezahlt, Auto auch und ansonsten muss ich mich nicht einschränken... Achso und 3x Urlaub und keiner der Stress schiebt.

:P

Trap
2019-12-21, 14:55:18
Wo steht denn das?
https://konto.flatex.de/formularcenter_bank/public/1300100.pdf

Plutos
2019-12-21, 15:01:40
Flatex hat ab März 0,1% p.a. Gebühren auf den Depotwert angekündigt :freak:
Auf den Depotwert? :eek::freak::ulol::freak::freak::freak: Die ha'm doch ein' an der Waffel, hoffentlich kommt das nicht in Mode. X-(

Semmel
2019-12-21, 15:12:38
Weißte... Anscheinend hast du meine Beiträge nicht richtig gelesen... Ich wechsel keinen Arbeitgeber mehr. Ich arbeite im öffentlichen Dienst, bin unkündbar und selbst wenn eine Krise kommt, sie geht mir am Arsch vorbei.

Sei dir da mal nicht so sicher.

Deutschland ist dank der Euro-Haftungen faktisch pleite.
Entweder es kommt irgendwann der Staatsbankrott, dann bist du zwar weiter unkündbar, bekommst aber kein Gehalt mehr. Oder aber der Euro wird kaputtinflationiert. (darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen)
Dann bekommst du zwar weiter dein Gehalt, aber es reicht nicht mal mehr für eine Wurstsemmel.
Sowas wie "Sicherheit" ist nur eine Illusion. Es gibt keine Sicherheit!
Es glauben ja auch noch genug Leute, dass Staatsanleihen sicher wären und akzeptieren dafür Negativzinsen. ;D

Von daher ist es auch sinnvoll, dass du vorsorgst.

Semmel
2019-12-21, 15:15:11
Flatex hat ab März 0,1% p.a. Gebühren auf den Depotwert angekündigt :freak:

Da geht Flatex gerade einen sehr gefährlichen Weg gegen den Trend.
Trade Republic & Co. wird sich über viele neue Kunden freuen.

pest
2019-12-21, 15:15:50
Weißte... Anscheinend hast du meine Beiträge nicht richtig gelesen... Ich wechsel keinen Arbeitgeber mehr. Ich arbeite im öffentlichen Dienst, bin unkündbar und selbst wenn eine Krise kommt, sie geht mir am Arsch vorbei.

Achso und 3x Urlaub und keiner der Stress schiebt.

:P

Ist doch schön, vielleicht sogar A13
Hauptsache in deiner kleinen Welt ist alles i.O. - mehr kommt da ja nicht, außer dem Ende dieser spießigen Tristesse entgegen zu konsumieren

Semmel
2019-12-21, 15:22:05
Ich nehme für mein Portfolio den hier MSCI World Information Technology (https://www.finanzen.net/etf/xtrackers_msci_world_information_technology_ucits_etf_1c)

Wenn der zu deinem Portfolio am besten passt, klar.
54,2% sind schon eine hohe Messlatte. Das war 2019 wohl eine der besten Branchen. :eek:

Für mich wäre der MSCI World Commodity Producers (https://www.onvista.de/index/WORLD-COMMODITY-PRODUCERS-NETR-UHD-LOC-Index-23657684) ein sinnvoller Branchenvergleich, weil ich zu 100% nur Aktien von Rohstoffproduzenten habe. Da habe ich allerdings nur 11,3% als Messlatte.

Da man sich ja auch in der Branche irren kann, finde ich, dass der MSCI World als populärster Index auch immer geschlagen werden sollte.

Ich glaube weiter an einen neuen Trend der Rohstoffe. Bis der mal durchstartet, versuche ich durch Stock Picking den Markt zu schlagen.

GSXR-1000
2019-12-21, 15:36:29
Es glauben ja auch noch genug Leute, dass Staatsanleihen sicher wären und akzeptieren dafür Negativzinsen. ;D

.
Da du ja offensichtlich gebildeter bist: magst du mal beispiele nennen in denen handelbare staatsanleihen (der laendern von denen wir hier reden, nicht Latam etc) notleidend geworden waeren und abgeschrieben wurden in den letzten dekaden? Na? Beispiele? Ich bin gespannt.
Oder nur des Brötchens Visionen?

Nebenbei faselst bei seit jahren historisch niedriger inflation von einem kaputtinflationierten Euro. Soso.
Uebrigens ist die inflation in relation zur vetzinsung eigentlich der relevante faktor, was auch die heutige angebliche enteignung der sparer relativiert. Denn entscheidend ist immer die spanne zwischen zins und inflation.
Und die ist bei 3,5% inflation und 2%. Zins nicht anders oder schlechter als bei 1% inflation und -0,5% zins...

phizz
2019-12-21, 17:15:18
Hier ist ja richtig Schwung in der Bude, geil. Ick hab ded popcorn schonma rausgeholt.

Das mit Flatex ist allerdings scheisse. Wie kommt man denn auf eine Lösung, die größten Kunden am meisten zu bestrafen?

Ich bin gerade vor Comdirect geflüchtet zu Flatex und werde, wenn das stimmt, von dort direkt weiterflüchten. Traderepublic acc hab ich ja sowieso schon.

Kallenpeter
2019-12-21, 17:37:15
Du ignorierst dabei, dass nahezu alle dieser Immobilien auf Pump finanziert waren.
Mit einem Kredit im Rücken kann man sowas nicht aussitzen. Denn wenn die Immobilienpreise fallen, dann ist die Immobilie als Kreditsicherheit nicht mehr ausreichend und der Kredit wird fällig gestellt. Die Häuser wurden dann zwangsverwertet. Bzw. die Banken haben sich die Immos zu Schleuderpreisen gekrallt. ;) Das ist millionenfach passiert!

Aussitzen geht also nur mit Investitionen, auf die man nicht zwingend angewiesen ist.
Ich sprach ja von einer ganzheitlichen Anlagestrategie. Das war bei vielen in den USA halt nicht der Fall.
Menschen die wenig sichere Jobs mit mittleren bis schlechten Einkommen haben, Immobilien kaufen die sie sich eigentlich nicht leisten können, das ganze zu 100% finanzieren und meistens keine anderen Rücklagen besitzen. Am besten noch oben drauf drei dauerhaft überzogene Kreditkarten mit 50k schulden für 15% p.a.

Und mit so einem Vergleich will man dann Untergangsfantasien rationalisieren. Ne, sorry, so Sätze wie: "Trump ist da, Putin ist da, keiner mag China, nächstes Jahr crash, nie wieder Aktien11111!!!" sind halt etwas vorbei.

Einfach im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten eine ganzheitliche Anlagestrategie fahren.


Blödsinn. Du ignorierst dabei den Wiedereinstieg.
Wenn man zu dem Zeitpunkt ausgestiegen ist und nach dem Crash wieder eingestiegen ist, hatte man eine wesentlich höhere Rendite als wen man einfach nur alles ausgesessen hat.
So manche Aussitzer warten auch heute noch, wieder auf ihre schwarze Null zurückzukommen, z.B. Telekom-Aktionäre.
Ja, fehlt nur noch die Glaskugel die einem den nächsten Crash vorhersagt :wink: Manche Börsen-Genies können das (gab es vor 2008 ja auch), aber selbst unter den Profis sind das die Ausnahmen. Und es gab auch schon "Börsengenies" die einen Crash gesehen haben, alles Geld darauf gesetzt haben und daran pleite gegangen sind, weil der Crash nie kam.


Was heißt sich nicht irritieren lassen?
Du meinst, (schlechte) Nachrichten sollte man ignorieren?
Das halte ich für keinen guten Rat.
Man sollte immer alles im Blick behalten und sich aus möglichst vielen Quellen informieren. Nur dann kann man rational handeln.
Nicht unbedingt. Es ist halt sehr individuell. Wenn ich einem Bekannten, der nix mit Wirtschaft, Börse etc. zu tun haben will, einen Wertpapier-Sparplan anrate, dann sage ich es wie du hier schreibst: ALLE Nachrichten ignorieren, der Sparplan sollte 30 Jahre lang jeden Monat laufen. Egal was. Jedes Herdenverhalten sollte hier im Keim erstickt werden.

Was ich, als fortschreschrittener Anleger, praktisch ignoriere sind z.B. die Handelstreitigkeiten. Ausnahme: Ich bekomme Aktien zum schnäpchenpreis weil die Börse überreagiert. Da profitiere ich dann von Panikverkäufen von Anlegern die nach Nachrichtenlage traden. Genauso habe ich Rücklagen, so das ich im Falle eines Crashs zu guten Preisen Nachkaufen kann. Aber ich verkaufe nicht weil ich der Meinung bin in 11 Monaten kommt ein Crash.

Was man mMn auch beachten sollte sind spezifischere Nachrichten. Gewinnwarnungen, Verlust von Marktanteilen, aufkommende Konkurrenten usw. usw.

Kallenpeter
2019-12-21, 17:42:52
Hier ist ja richtig Schwung in der Bude, geil. Ick hab ded popcorn schonma rausgeholt.

Das mit Flatex ist allerdings scheisse. Wie kommt man denn auf eine Lösung, die größten Kunden am meisten zu bestrafen?

Ich bin gerade vor Comdirect geflüchtet zu Flatex und werde, wenn das stimmt, von dort direkt weiterflüchten. Traderepublic acc hab ich ja sowieso schon.

Die alten Anbieter haben halt Strukturen die bezahlt werden müssen und Eigentümer, die Gewinne sehen wollen.
Trade Republic & co. müssen auf mittlere Sicht gerade mal die Schwarze Null schaffen und haben extrem schlanke Strukturen, kaum Overheadkosten etc. Oberstes Ziel ist es Nutzer anzuziehen.

Mal schauen wo das hinführt. Ich bin sehr skeptisch ob es von den etablierten Anbietern so schlau ist das man die Newcomer gerade praktisch ignoriert. Wenn man nicht sofort aggressiv gegensteuert, wird es langfristig wohl möglich noch viel schlimmer.

StuntmanBob
2019-12-21, 17:48:43
An dieser Stelle mal ne Anfänger-Frage:



Ich nehme für mein Portfolio den hier MSCI World Information Technology (https://www.finanzen.net/etf/xtrackers_msci_world_information_technology_ucits_etf_1c)


Was ist der Unterschied von dem von dir verlinkten
Xtrackers MSCI World Information Technology UCITS ETF 1C

und dem
Lyxor UCITS ETF MSCI World Information Technology TR - EUR ACC

der eine gehört ganz offensichtlich zu Xtrackers und der andere zu Lyxor. Auch die Verteilungen sind leicht anders (~100% IT zu ~85% IT, rest Finanzdienstleistungen). Wenn ich die beiden auf der DKB-Homepage vergleiche, hat der von Lyxor eine bessere Performance. Wäre da der Lyxor aus Sicht eines DKB-Kunden (Stichwort Aktionen) die bessere Wahl?, oder übersehe ich irgendwelche wichtigen Unterschiede?

Grüße,
StuntmanBob

Kallenpeter
2019-12-21, 17:56:22
Was ist der Unterschied von dem von dir verlinkten
Xtrackers MSCI World Information Technology UCITS ETF 1C

und dem
Lyxor UCITS ETF MSCI World Information Technology TR - EUR ACC

Xtracker
0,3% Verwaltungsgebühren (pro Jahr)
Thesaurierend
Replizierend

Lyxor
0,3% Verwaltungsgebühren (pro Jahr)
Thesaurierend
swap basierend

Beide enthalten fast 1:1 die gleichen Aktien bzw. bilden sie nach. (Die Verteilung ist also nicht anders).

Erklärung Swap / replizierend:
https://www.justetf.com/de/academy/replikationsmethoden-von-etfs.html

repizierend halte ich für etwas besser, außerdem hat der xtrackers ein größeres Fondvolumen. Deshalb würde ich den von xtrackers nehmen.

Wobei es AFAIK auch noch einen MSCI WIT Indexfond gibt der ausschüttet und nicht thesauriert. Den würde ich bevorzugen :)

Zu Aktionen deines Brokers: Da sollte man beachten das diese Aktionen auch irgendwann vorbei sind.


Edit: Hier den meine ich
https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?assetClass=class-equity&sector=Technology&groupField=index&from=search&isin=IE00BJ5JNY98

Ich würde den nehmen. Geringere Kosten, ausschüttend und replizierend

sulak
2019-12-21, 18:10:54
Ihr versteht meine Sicht leider nicht

die Zeit die ich im Laufe eines Jahres in Informationen zum Investment investiere muss doch in Relation zum Gewinn stehen.

Bei 500€ Gewinn p.a. darf ich mich doch max 5-6h im Jahr mit Aktien beschäftigen, sonst ist das doch Zeitverschwendung!
und ich sollte vielleicht einfach die 5€ bei Starbucks einsparen - weniger Aufwand/gleicher Gewinn

Die ersten 1-2 Jahre biste mit 5-6h aber nicht gut beraten. Die 5€ Starbucks spare ich sowieso ein, aber es macht auch Spaß sich mal in andere Branchen einzulesen. Gut informiert sein, muss sich nicht immer gleich in Kohle auszahlen, mein Gott Walter :D

Bin eher vorsichtig unterwegs und werfe auch mal Aktien im Minus raus, wenn die richtig rein reißen. Weil aussitzen kann auch in die Hose gehen, und das wird jeder in 2 Jahren mal feststellen. An den Fragen hier sieht man doch, das es auch Neueinsteiger gibt, die den Verlusttopf bei Ihrer Bank im Broking erstmal finden müssen.

Als es in Argentinien runter ging, hat doch jemand hier die Central Puerto Aktie angesprochen: https://www.wallstreet-online.de/aktien/central-puerto-spons-ads-aktie#t:1d||s:lines||a:abs||v:minute||ads:null

Würdest du dort 10k+ investieren? Ich habe mich für 1k Aktien beim Preis von 3$ reingesetzt und es hat sich ausgezahlt. Natürlich sind ausländische Steuern abgegangen, aber das ist dann halt so.

Semmel
2019-12-21, 19:06:28
Und mit so einem Vergleich will man dann Untergangsfantasien rationalisieren. Ne, sorry, so Sätze wie: "Trump ist da, Putin ist da, keiner mag China, nächstes Jahr crash, nie wieder Aktien11111!!!" sind halt etwas vorbei.

Ja, das ist auch Bullshit.
Die Realität ist, dass Trump und Putin die Börsen extrem befeuert haben.



Ja, fehlt nur noch die Glaskugel die einem den nächsten Crash vorhersagt :wink: Manche Börsen-Genies können das (gab es vor 2008 ja auch), aber selbst unter den Profis sind das die Ausnahmen. Und es gab auch schon "Börsengenies" die einen Crash gesehen haben, alles Geld darauf gesetzt haben und daran pleite gegangen sind, weil der Crash nie kam.


Das exakte Timing ist nicht so wichtig.
Wenn 10 Jahre lang alles hoch läuft, dann ist es nicht falsch, wenn man etwas vorsichtiger wird.
Den Crash vorhersagen kann man natürlich trotzdem nicht, aber man merkt es, wenn er da ist. D.h. man kann zumindest danach billig einkaufen, wenn man vorher etwas vorsichtiger positioniert war. Man muss ja nicht alles darauf wetten.

pest
2019-12-21, 19:23:10
Wenn 10 Jahre lang alles hoch läuft, dann ist es nicht falsch, wenn man etwas vorsichtiger wird.


Das erinnert mich an den Mathematiker der sicherstellen will, dass keine Bombe an Bord des Flugzeuges ist, mit dem er fliegt

er nimmt selber eine mit :wink:

Everdying
2019-12-22, 11:23:59
Überlege aus gegebenem Anlass (kann mal wieder nicht in die Postbox "ungültige SSL Parameter"... immer wieder solche Probleme bei Onvista -.-) von Onvista zu Trade Republic zu wechseln. Kann jmd, der beides hat/hatte, evtl. kurz die Vor- und Nachteile zusammenfassen und vorallem seine persönliche Meinung zu Trade Republic teilen? Die Kondititionen scheinen auf den ersten Blick ja wirklich super, aber der Teufel steckt ja oftmals im Detail (Bedienung, Einschränkungen beim Handel...) Wäre super nett :)

Kurz zu meinem Profil: ca. 20 - 25 Transaktionen pro Jahr, meist so 2.000-2.500 € Ordervolumen + ETF-Sparplan (200 € monatlich, MSCI World A0RPWH).

Danke!

Kallenpeter
2019-12-22, 11:33:49
Onvista kenne ich nicht, bei Trade Republic habe ich ein zweit-Depot.

Es gibt viele Einschränkungen, man kann keine Limit setzen, man kann nur über LS handeln, Zugriff nur über die App und noch mehr. Eigentlich wären die vielen Einschränkungen für mich ein no-go. Aber ich hab ja noch mein Depot bei der comdirect und ich gehe ganz stark davon aus das TR in Zukunft wesentlich mehr Funktionen bieten wird.

Aber mach dir einfach selbst ein Depot bei TR auf. Das ist kinderleicht, kostenlos und schnell. Und dann schau es dir selbst an, mach ein paar trades und entweder bleibste da oder du überträgst deine Aktien woanders hin.

Oid
2019-12-22, 13:04:57
Flatex hat ab März 0,1% p.a. Gebühren auf den Depotwert angekündigt :freak:
Das ist natürlich ärgerlich, da ich da mein ETF-Depot habe. Aber ich werde einfach mal abwarten. Ich denke, im kommenden Jahr wird es auf breiter Front Änderungen bei den Gebühren geben.

GBP
2019-12-22, 13:07:03
Oh, das mit dem MSCI World IT ist ja nett. Der kommt jetzt einfach mal dazu. Knappe 45%, wenn man vor 365 Tagen gekauft hätte sind schon ein Wort.

Ansonsten mag ich gerade die Optionsscheine von Microsoft und AMD sehr, die seit ein paar Wochen hier rumlungern. :)

Karümel
2019-12-22, 13:13:27
Oh, das mit dem MSCI World IT ist ja nett. Der kommt jetzt einfach mal dazu. Knappe 45%, wenn man vor 365 Tagen gekauft hätte sind schon ein Wort.

Bitte aber auch den drop September 18 bis Dezember 18 mit einrechnen.

GBP
2019-12-22, 13:16:35
Bitte aber auch den drop September 18 bis Dezember 18 mit einrechnen.
Ist doch mit eingerechnet. (Bzw wozu einrechnen? Wenn ich einmalig vor 365 Tagen gekauft habe, zählt nur Anfangs- und Endstand.)
Wenn ich vor 365 Tagen gekauft hätte, sähe es halt so aus:
68763

Geächteter
2019-12-22, 13:25:31
Sei dir da mal nicht so sicher.
Von daher ist es auch sinnvoll, dass du vorsorgst.
Vorsorgen ist dann aber Vermögen aus Eurozone bringen und die Koffer schon mal gepackt haben. Sonst ist konventionelles Vorsorgen nur sich in die hinteren Deutschlandabteile im vorne laufenden Eurozonenexpress zu begeben.

Semmel
2019-12-22, 19:19:34
Ich empfehle morgen mal Gazprom genauer zu beobachten.
Wegen der US-Sanktionen gegen die Pipeline Nord Stream 2 könnte es Panikreaktionen geben und dadurch vielleicht eine letzte Chance, Gazprom billig einsacken zu können. ;)

Der eventuelle Absacker dürfte nur von kurzer Dauer sein. Die Pipeline wird mit Sicherheit fertig gebaut, nur eben mit etwas Verzögerung.

Oid
2019-12-22, 19:48:51
Jetzt mal unabhängig von Nord Stream 2 ist ja auch die Pipeline nach China fertig und da wird jetzt im wahrsten Sinne des Wortes der Rubel rollen.

Den großen institutionellen Anlegern wird jetzt auch langsam auffallen, was sie bisher verpasst haben.

Scream
2019-12-22, 22:08:47
Überlege aus gegebenem Anlass (kann mal wieder nicht in die Postbox "ungültige SSL Parameter"... immer wieder solche Probleme bei Onvista -.-) von Onvista zu Trade Republic zu wechseln. Kann jmd, der beides hat/hatte, evtl. kurz die Vor- und Nachteile zusammenfassen und vorallem seine persönliche Meinung zu Trade Republic teilen? Die Kondititionen scheinen auf den ersten Blick ja wirklich super, aber der Teufel steckt ja oftmals im Detail (Bedienung, Einschränkungen beim Handel...) Wäre super nett :)

Ja du hast recht. Hatte es mir auch kurz angeschaut aber für schlecht befunden. Einfach zu viele Einschränkungen. Je nachdem was du handelst könnte das aber verschmerzbar sein.
Was für mich aber gar nicht geht ist der ausschließliche Handel via Lang & Schwarz. Keine ausländischen Börsen und nichtmal Xetra. Davon abgesehen sind die Spreads bei L&S deutlich schlechter, was die niedrigen Gebühren mehr als auffrisst. Außerdem wird die Kapitalertragssteuer direkt mit abgeltender Wirkung abgeführt (für einige evtl. sogar ein Pluspunkt ;-)
Kurz gesagt ein Broker für hippe Smartphone only User und ahnungslose Einsteiger. Wem das zusagt kann sich auch justTRADE anschauen.

Alternativ kann ich Degiro (einziger Negativpunkt ist die automatisch Währungsumrechnung, die lässt sich aber deaktivieren) oder Interactive Brokers Reseller empfehlen, vor allem Lynx.

Scream
2019-12-23, 08:58:27
..., weil ich zu 100% nur Aktien von Rohstoffproduzenten habe.

Kannst du zu Zincx Resources oder Monument Mining etwas sagen?

phizz
2019-12-23, 10:38:33
Onvista kenne ich nicht, bei Trade Republic habe ich ein zweit-Depot.

Es gibt viele Einschränkungen, man kann keine Limit setzen, man kann nur über LS handeln

Welche Limit´s meinst du ?

Ich kann bei meinem TR Limits setzen.
Beim kauf, sowie beim Verkauf. Das geht super einfach.
Was suboptimal bei TR ist, es gibt keinen Jahresbericht. Bzw. wenn man einen möchte muss man 25€ zahlen.
Man kann derzeit tatsächlich nur über LUS handeln. Das mit den Spreads stimmt leider auch.
Die Automatische Abführung der Kapitalsteuer hat jedes Depot das ich bisher hatte (Comdirect, Flatex, TR).
Ob man bei TR keinen Freistellauftrag einreichen kann weis ich nicht, ich mache das nicht, weil ich zu vergesslich für sowas bin. :rolleyes:

Den MSCI Core World kannst du dort besparen.

Edit:
Degiro führt immernoch keine Sparpläne aus afaik.

Kallenpeter
2019-12-23, 11:11:40
Welche Limit´s meinst du ?

Ich kann bei meinem TR Limits setzen.
Beim kauf, sowie beim Verkauf. Das geht super einfach.

Ok, da war ich blind, geht tatsächlich :freak:

Freistellungsauftrag kann man bei TR hinterlegen.

NiCoSt
2019-12-23, 11:12:41
Stichwort etf Sparpläne für Kinder. Welcher Anbieter ist da empfehlenswert? Die dkb, wo wir schon Konten haben, will 1,5€ pro Ausführung. Das lohnt ja kaum bei ca 50€ pro monat. Die 0€ Angebote sind limitiert.
Wollte eigentlich flatex nehmen, aber nun kommen ja da auch mehr Gebühren wie es aussieht.... Tipps?

Unyu
2019-12-23, 11:17:05
Als Alternative statt Monatssparplan vllt. Quartalsweise?

Kallenpeter
2019-12-23, 11:30:47
Die comdirect hat so ein Juniordepot. Sparplan ab 25€ für 1,5% Gebühren.

Fairy
2019-12-23, 11:47:15
Erstmal gucken welchen ETF du besparen willst und dann schauen bei welchem Anbieter der ETF verfügbar ist. Wenn es ein MSCI World werden soll, würde ich auch comdirect sagen. Juniordepot, 0,75 € Gebühren bei 50 € Sparrate und ne gute Auswahl an ETFs, wovon ca. 130 kostenlos besparbar sind.

Semmel
2019-12-23, 12:59:53
Stichwort etf Sparpläne für Kinder. Welcher Anbieter ist da empfehlenswert? Die dkb, wo wir schon Konten haben, will 1,5€ pro Ausführung. Das lohnt ja kaum bei ca 50€ pro monat. Die 0€ Angebote sind limitiert.
Wollte eigentlich flatex nehmen, aber nun kommen ja da auch mehr Gebühren wie es aussieht.... Tipps?

1,50€ gehen doch in Ordnung.
Dann eben nur quartalsweise Ausführung, das reicht auch.
Hab für meinen Sohn auch nur ein Depot bei der DKB
Einmal im Jahr werden davon dann Aktien gekauft. :)

Semmel
2019-12-23, 13:06:56
Kannst du zu Zincx Resources oder Monument Mining etwas sagen?

Hab ich beides nicht in Beobachtung.
Bei Explorern kannst du davon ausgehen, dass 80% davon irgendwann pleite gehen oder nur so vor sich hindümpeln. Die anderen 20%, die Erfolg haben, gehen durch die Decke. ;)

Explorer habe ich nur als kleine Beimischung. (ca. 10%)
Ich bevorzuge kleine Unternehmen, die schon in Produktion sind und noch großes Wachstum vor sich haben.

Zink ist mit momentan auch noch zu riskant. (sehr konjunktursensibel)
Als primären Rohstoff würde ich da noch nicht investieren, aber als Beimischung ist es okay.

Scream
2019-12-23, 15:18:38
Danke. Wobei Monument Mining schon seit einger ganzen Weile produziert und derzeit lächerlich günstig ist. Einen Totalverlust kann ich nicht ausschließen aber einen Tenbagger ebensowenig. Werde denke ich mal eine kleine Summe investieren.

JonSnow
2019-12-23, 17:09:49
Ist hier jemand bei Interactive Brokers und kann ein paar Fragen beantworten?

Wie läuft das bei Euch mit der Steuererklärung? Wieviel Zeit bzw. welche Kosten müsst ihr am Jahresenden noch aufbringen?

Wieviel kostet euch ungefähr ein normaler Aktien Kauf für ca. 2500€?

Wie sind allgemein eure Erfahrungen?

Danke

und
2019-12-23, 17:22:17
@Semmel
Zu Gazprom: Mit China läuft's; soweit so gut. Aber NS2? Wenn die Amis hier nachgeben, dann könnte das der Startschuß für diverse Investitionen und vermehrter Zusammenarbeit mit Russland/China sein. Was seit Jahrzehnten überfällig, aber nicht im Sinne der USA, wäre.

Semmel
2019-12-23, 20:40:55
Danke. Wobei Monument Mining schon seit einger ganzen Weile produziert und derzeit lächerlich günstig ist. Einen Totalverlust kann ich nicht ausschließen aber einen Tenbagger ebensowenig. Werde denke ich mal eine kleine Summe investieren.

Hab mir den Laden mal ein bisschen angeschaut.
Die Produktion ist ziemlich bescheiden, gerade mal 15763 Unzen im letzten Geschäftsjahr. Die einzige in Produktion befindliche Mine hat auch eine seit Jahren zurückgehende Produktion. Die Goldgrade sind auf 0,8 g/t gesunken und die Erzmengen ebenso. Damit sind auch die Kosten gestiegen.

In der Unternehmenspräsentation werden diese Zahlen verschwiegen und nur die geschönten Zahlen vom Durchschnitt des gesamten Minenlebens dargestellt. Aber das bringt heute nichts, wenn die Mine vor x Jahren mal rentabler war.
Die viele Explorations- und Erweiterungsprojekte brauchen auch noch extrem viel Geld, um diese umzusetzen. Ich denke nicht, dass sie das finanziert bekommen.
Außerdem ist und war das Unternehmen in langwierige Rechtsstreits verwickelt.

Insgesamt erschmeint mir das Management nicht sehr fähig und auch nicht sehr seriös zu sein.
Es hat also schon einen Grund, warum die Bewertung so lächerlich ist.

Wenn die irgendwie die Kurve kriegen, ist aber auch ein Tenbagger drin. ;)

SamLombardo
2019-12-24, 08:05:39
Was sagen die 3DCenter Profis, Gazprom jetzt kaufen? Oder noch abwarten?

Oid
2019-12-24, 08:36:08
Kommt drauf an was man vor hat. Wenn man die Aktie 10+ Jahre liegen lassen will, ist sie imho immernoch jederzeit ein "Kauf", trotz der jüngsten Kursanstiege. Wenn man nur bisschen zocken will: Keine Ahnung :)

/dev/NULL
2019-12-24, 08:44:20
Semmel ist der Rohstoffe Zocker ich bin langweiliger ETF Bunkerer

Kinderkonto: ich hab die meine Kids nen extra-Konto & Depot bei der diba eingerichtet. Sparplan kostet imho 1,5% pro Ausführungen was erträglich ist.
Comdirect und toppreis etfs sind kostenlos

SamLombardo
2019-12-24, 10:02:48
Vielen Dank, Oid. Hab jetzt doch nochmal 300 Gazprom geordert. Ich brauch das Geld nicht kurzfristig, ist also zum "liegenlassen". Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Semmel
2019-12-24, 11:55:21
Ich hab Gazprom letztes Jahr für 3,59€ eingesackt. Seitdem 2 Dividendenzahlungen erhalten, die meinen Effektivkaufpreis bereits auf 3,01€ gedrückt haben. Noch ein paar Jahre und die Aktie hat sich rein durch Dividendenzahlungen selbst zum Freiläufer gemacht. :)

Ich halte Gazprom auch jetzt immer noch für unterbewertet.
Wenn ich noch nichts davon hätte, würde ich eine kleine Tranche kaufen, um mal einen Fuß drin zu haben und dann zukünftige Kursschwankungen zum Nachkaufen nutzen.

Ich denke da ist locker noch eine weitere Kursverdoppelung drin, um überhaupt mal einen fairen Wert zu erreichen. Danach gibt es vielleicht noch weitere Verdoppelungen durch Übertreibungen.

Schön langsam kommt Russland allgemein wieder in den Fokus der Investoren. Das freut mich, weil ich hier hoch investiert bin und noch viel Aufholpotenzial besteht. :)

SamLombardo
2019-12-24, 12:01:42
Danke für deine Einschätzung.

Scream
2019-12-24, 14:10:24
Ich hab Gazprom letztes Jahr für 3,59€ eingesackt.

Du hast also auch den ADR? Wäre RU0007661625 nicht interessanter, sofern man diese mit dem Broker bekommt?

Ist hier jemand bei Interactive Brokers und kann ein paar Fragen beantworten?
Wie läuft das bei Euch mit der Steuererklärung? Wieviel Zeit bzw. welche Kosten müsst ihr am Jahresenden noch aufbringen?
Wieviel kostet euch ungefähr ein normaler Aktien Kauf für ca. 2500€?

Bin bei Lynx, ist ein IB-Reseller. Zeit hängt ja immer davon ab wieviel man mit dem Depot dort macht. Da ich eher der Buy-and-hold Typ bin hatte ich die letzten Jahre nur sehr wenig zu tun. Denke 1h.

Handel in DE kostet 0,14%, mindestens aber 5,80 Euro. D.h. ab ca. 4.200 Euro Volumen zahlst du dann mehr wie die Mindestgebühr.
Ist nicht der günstigste Broker aber man kann an so gut wie jeder Börsen handeln.

Semmel
2019-12-24, 14:24:32
Du hast also auch den ADR? Wäre RU0007661625 nicht interessanter, sofern man diese mit dem Broker bekommt?

Klar hab ich den ADR.
Den Broker will ich sehen, wo du russische Originalaktien kaufen kannst. ;)

Semmel
2019-12-24, 17:27:51
Jetzt zum Jahresende ist noch die Gelegenheit für Steueroptimierungen.

Fall 1: Man sitzt auf hohen realisierten Kursgewinnen, die den Freibetrag überschreiten.
Falls man Wertpapiere im Depot hat, die Buchverluste haben, kann man diese mit Verlust verkaufen. Der Verlust wird dann steuerwirksam realisiert und es erfolgt eine entsprechende Rückerstattung der bereits gezahlten Steuer. Danach kann man das Wertpapier gleich wieder zurückkaufen.

Fall 2: Man hat den Steuerfreibetrag noch nicht ausgereizt.
In diesem Fall kann man Wertpapiere, die Buchgewinne haben, verkaufen und sofort wieder zurückkaufen. Auch hier wird steuerwirksam der Kursgewinn realisiert und damit der Freibetrag genutzt. Man spart sich also einen Teil der Steuer bei einen eventuellen zukünftigen Verkauf.

Das lohnt sich natürlich nur, wenn der Spread und die Gebühren nicht zu hoch sind. ;)

Scream
2019-12-24, 18:14:19
Klar hab ich den ADR.
Den Broker will ich sehen, wo du russische Originalaktien kaufen kannst. ;)
Geht bei Lynx ohne Probleme.

Semmel
2019-12-24, 20:52:41
Geht bei Lynx ohne Probleme.

An welcher Börse?

Oid
2019-12-24, 22:30:07
Na in Deutschland wird das nur über den Freiverkehr gehen und nicht über eine regulierte Börse.

Scream
2019-12-24, 22:50:19
An welcher Börse?
MOEX

Semmel
2019-12-25, 11:08:04
MOEX

Tatsächlich, aber jetzt ist mir auch klar warum: Das ist kein deutscher Broker, sondern ein britischer.
Das hat den Nachteil, dass der sich nicht um Steuern kümmert.

Da bleib ich lieber bei der DKB und nutze dort die Vorteile der automatischen Steuerabführung und der Quellensteuer-Vorabreduzierung gemäß DBA.
Die deutsche Steuererklärung ist ja noch das geringste Übel. Aber ich hab keine Lust, für diverse Länder die Quellensteuer zurückzufordern. Insbesondere bei russischen Formularen stelle ich mir das schwierig vor. ;)

Willst du dir das wirklich antun?

Da bleib ich lieber beim ADR und dem DKB Broker.

pest
2019-12-25, 19:06:03
Ich verstehe diese Affinität zu (hohen) Dividenten nicht

habe ich 1000€ in einer Aktie und bekomme 5% Dividente beträgt der Aktienwert Ex-Dividente 950€
auf die 50€ Bruttodividente muss ich allerdings noch Steuern zahlen (in Deutschland min. 30,5%)
macht also 50€-15.25€=34.75€ Netto Dividente

Zusammengefasst
Vorher 1000€ Aktienwert
Nach Dividentenzahlung 950€+34.75€=984.75€

Semmel
2019-12-25, 19:29:52
Ich verstehe diese Affinität zu (hohen) Dividenten nicht

habe ich 1000€ in einer Aktie und bekomme 5% Dividente beträgt der Aktienwert Ex-Dividente 950€
auf die 50€ Bruttodividente muss ich allerdings noch Steuern zahlen (in Deutschland min. 30,5%)
macht also 50€-15.25€=34.75€ Netto Dividente

Zusammengefasst
Vorher 1000€ Aktienwert
Nach Dividentenzahlung 950€+34.75€=984.75€

Wenn du eine Dividendenaktie nur für einen Tag (bzw. 2 Tage) behalten willst, nämlich genau am Stichtag für die Dividende, dann ist diese Betrachtung richtig.
Ansonsten ist es Bullshit. Das Unternehmen erwirtschaftet ja i.d.R. den Dividendenwert im Jahresverlauf. D.h. der Aktienkurs steigt übers Jahr verteilt um z.B. 5% und dann werden die 5% ausgeschüttet.
Also vereinfacht ausgedrückt:
Jahresanfang: 1000€ Aktienwert
Jahresende: 1050€ Aktienwert
Danach Ausschüttung von 50€ und der Aktienwert liegt wieder bei 1000€.
Die Ausschüttung wird entsprechend versteuert.

Für mich sind Dividenden für jedes Unternehmen das langfristige Ziel.
Ein Unternehmen, das seinen gesamten Ertrag immer nur selbst verschlingt, wäre ja nur ein reiner Selbstzweck. Irgendwann muss auch ausgeschüttet werden, es kann ja nicht ewig gewachsen werden.

Investitionen und Dividenden müssen sich in Balance halten. (wobei es bei jungen, wachstumsstarken Unternehmen okay ist, wenn diese noch nichts ausschütten)
Von reinem Wachstumszwang halte ich ansonsten genauso wenig wie von der Taktik, den kompletten Cashflow auszuschütten oder noch schlimmer, sogar aus der Substanz Ausschüttungen vorzunehmen.
Ertragsstarke Unternehmenschaffen schaffen beides auf hohem Niveau. (z.B. Gazprom)


Edit: Die Dividendenrendite von meinem Gesamtdepot beträgt übrigens gerade mal rund 2%.
Ich habe ca. 2/3 Wachstumsunternehmen ohne Dividendenzahlung und 1/3 Dividendenzahler.

pest
2019-12-25, 20:05:22
Also vereinfacht ausgedrückt:
Jahresanfang: 1000€ Aktienwert
Jahresende: 1050€ Aktienwert
Danach Ausschüttung von 50€ und der Aktienwert liegt wieder bei 1000€.
Die Ausschüttung wird entsprechend versteuert.


Ist doch rum wie num
du vergisst die Kapitalertragssteuer, dass heißt dein Gesamtwert liegt nicht bei 1050€ :confused:
das einzige Argument, was ich gelten lassen, ist, dass Unternehmen häufig den Kursverlust schneller wieder wett machen, als es die Bilanzen hergeben


apropos Steuern

ich habe eine Grafik erstellt wie hoch der Kursverlust eines Aktienwertes sein müsste, damit sich ein Verkauf und späterer Wiedereinstieg lohnt

Vorgehen:
-K0=eine Aktie wird (mit Gewinn gehalten)
-wir verkaufen die Aktie (abzüglich Spread+Ordergebühren)
-Kapitalertragssteuern auf die entstandenen Gewinne
-Berechnung der K1=wiederanlagefähigem Kapitals (abzüglich Spread+Ordergebühren)
-Vergleich von K0 und K1

Gerechnet habe ich mit
Spread: 0.5%
Ordergebühren: 1.0%
Kapitalertragssteuer: 30.5%

https://abload.de/img/tax_profitnjjlr.png

Code in Python


import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np

order_spread=0.005
order_fee=0.01
profit_tax=0.305

x=[]
y=[]

ra=np.arange(1.0,2.05,0.05)
for r in ra:
k0=1.0
k1=k0*r

ksell = k1*(1.0 - (order_spread+order_fee))
profit = ksell - k0
if profit > 0:
profit=profit*(1.0 - profit_tax)

k2=k0+profit
k3=k2*(1.0-(order_spread+order_fee))
min_loss = 1.0-k3/k1
x.append( (r-1.0)*100)
y.append( min_loss*100)

fig, ax = plt.subplots(figsize=(10,5))
ax.set_xlabel('Gewinn (%)')
ax.set_ylabel('Minimaler nötiger Kursverlust (%)')
ax.set_title('Gewinn/nötiger Kursverlust Vergleich')
ax.set_xlim(0,100)
ax.set_ylim(0,20)
ax.grid()
ax.plot(x,y)

Semmel
2019-12-25, 20:07:54
Ich kritisiere vor allem bei großen Unternehmen, die schon starkes Wachstum hinter sich haben, wenn diese keine ordentlichen Dividenen zahlen.

Bleiben wir mal im IT-Sektor und sehen uns z.B. Microsoft an.
MS hat einen wahnsinnigen KGV von ~34 und eine Dividendenrendite von 1,69%.
Ich will nicht sagen, dass MS irgendwas falsch macht, aber die Aktionäre machen was falsch bei ihrer Bewertung.
Es hat eben "irgendwas mit IT zu tun" und ist wie alles andere extrem gestiegen.

Bei einem stabilen Unternehmen ohne Wachstumsaussichten sollte das KGV bei ca. 8 liegen.
Wenn dann noch der halbe Gewinn ausgeschüttet wird, wären das 6,25% Dividendenrendite.

Windows ist doch schon auf den meisten PCs dieser Erde installiert. Wo soll denn bitte noch so ein extremes Wachstum herkommen, dass das KGV jemals wieder auf 8 sinken kann?
Dafür müsste MS seinen Gewinn mehr als vervierfachen. Wie realistisch ist das auf absehbare Zeit?
Aus meiner Sicht ist da einfach nur extrem viel Dumb Money reingeflossen.

Noch schimmer Amazon. KGV ~86
Dividende: null
Wieso kann ein so großes Unternehmen 25 nach seiner Gründung immer noch keine Dividenden zahlen?
Amazon ist schon extrem gewachsen und weltweit stark verbreitet.
Wohin wollen die denn noch wachsen, damit sie ihren Gewinn verzehnfachen können, um ihre aktuelle Bewertung zu rechtfertigen?
Man merkt ja schon im Amazon-Thread, dass das nur noch durch Einsparungen geht. Der ehemals exzellente Service wird abgebaut.
Dabei ist Amazon nicht mal sonderlich günstig. Viele Leute kaufen dort nur wegen dem Service. Wenn der schlechter wird, dann wird das negative Auswirkungen auf den Umsatz haben.
Ich wüsste nicht, woher Amazon ein derart gewaltiges Gewinnwachstum herbekommen soll. Okay, da ist dann noch Amazon AWS. Aber so extrem viel ist da auch nicht zu holen.
Und selbst wenn sie es irgendwann schaffen: Dann ist es immer noch kein Schnäppchen, weil der Markt das ja schon heute eingepreist hat.
Sie müssten ja noch weiter wachsen, damit der Kurs weiter steigen kann.

Die Bewertung ist aus meiner Sicht einfach jenseits von Gut und Böse. Weitere Steigerungen sind dennoch möglich, Blasen werden gerne weit aufgepumpt...
Aber das Chance-Risiko-Verhältis stimmt für mich nicht mehr. Da gehe ich lieber woanders hin und habe daher letztes Jahr eben Gazprom mit einem grotesk niedrigen KGV von ~4 (trotz Wachstumsaussichten!) eingesackt.

Semmel
2019-12-25, 20:20:14
Ist doch rum wie num
du vergisst die Kapitalertragssteuer, dass heißt dein Gesamtwert liegt nicht bei 1050€ :confused:


Du hast ja Recht. ;)
Wenn man das Geld nicht braucht, sondern reinvestieren will, dann ist eine Aktienkurssteigerung sinnvoller als eine Dividendenausschüttung, weil man damit effektiv eine Steuerstundung hat.

Aber ist der Steuerstundungseffektiv wirklich so wertvoll?
Am Ende ist für mich die Unternehmenspolitik und die Bewertung wichtiger. Eine hohe Dividendenrendite ist eben ein Symptom eines günstig bewerteten Unternehmens.

Und falls man irgendwann mal primär von Aktien leben will und Ausschüttungen braucht, dann hat man auch keinen Steuernachteil mehr.

pest
2019-12-25, 20:24:34
Eine hohe Dividendenrendite ist eben ein Symptom eines günstig bewerteten Unternehmens.


Nicht unbedingt...kommt drauf an wo die Dividente herkommt

Ich mache mir über Bewertungen rel. wenig Gedanken und vergleiche KGVs nur innerhalb einer Branche
was vernünftig ist Entscheiden die Investoren und nicht irgendwelche Zahlen

Kallenpeter
2019-12-25, 22:37:40
Bleiben wir mal im IT-Sektor und sehen uns z.B. Microsoft an.
MS hat einen wahnsinnigen KGV von ~34 und eine Dividendenrendite von 1,69%.
Ich will nicht sagen, dass MS irgendwas falsch macht, aber die Aktionäre machen was falsch bei ihrer Bewertung.

Windows ist doch schon auf den meisten PCs dieser Erde installiert. Wo soll denn bitte noch so ein extremes Wachstum herkommen, dass das KGV jemals wieder auf 8 sinken kann?
Dafür müsste MS seinen Gewinn mehr als vervierfachen. Wie realistisch ist das auf absehbare Zeit?


Öhm, Microsoft steigert seine Gewinne gerade abnorm, durch den Umstieg auf Abomodelle. Gerade bei Firmenkunden ist das eine Gelddruckmaschine. Anstatt alle 6 Jahre eine Office Lizenz für 150€, wird jetzt ein Abo geschlossen. Bis zu 30€/Monat. Fortlaufend.

Noch schimmer Amazon. KGV ~86
Dividende: null
Amazon kann man halt nicht einfach anhand des KGVs bewerten. Die investieren Ihre Gewinne wieder. Und kein Aktionär beschwert sich da über fehlende Dividenden, bei den Kursgewinnen. Amazon hat sich fast unersetzbar gemacht: Eine einzigartige Logistik-kette, Markenbekanntheit, Haufenweise Nutzerdaten, Marktmacht. Die Börse geht offensichtlich von riesigen Gewinnpotentialen aus (und ich auch).


Bei einem stabilen Unternehmen ohne Wachstumsaussichten sollte das KGV bei ca. 8 liegen.
Wenn dann noch der halbe Gewinn ausgeschüttet wird, wären das 6,25% Dividendenrendite.

Naja, ob ein KGV von 8 wirklich der "Standardwert" ist... da habe ich so meine Zweifel. Die Zinsarmen Zeiten gehen so schnell nicht zu Ende.


Ich weiß nicht ob die Bewertungen der Tech-Konzerne wirklich in der Höhe gerechtfertigt sind, aber so pessimistisch wie du sehe ich das nicht.

Und natürlich haben Russische Aktien höhere KGV und Dividendenrenditen, dafür sind sie aber auch insgesamt weniger sicher. Die USA sind seit über 100 Jahren ein sicherer Hafen für Investoren, Russland nicht mal im Ansatz. Dazu Kriege direkt vor der eigenen Haustür, Sanktionen, massiver insiderhandel, pläne Russland vom Internet abzukoppeln und mehr. Niemand weiß was Putin als nächstes macht. In den USA hingegen wäre selbst ein Wahlerfolg von Bernie Sanders kein nachhaltiges Problem für Investoren.

Ich habe auch Russische Aktien, aber man muss sich halt klar machen woher diese Bewertungsunterschiede kommen.

Semmel
2019-12-25, 22:54:06
Ich mache mir über Bewertungen rel. wenig Gedanken und vergleiche KGVs nur innerhalb einer Branche


Damit bist du aber blind bei Branchen-Überbewertungen.


was vernünftig ist Entscheiden die Investoren und nicht irgendwelche Zahlen

Richtig. Aber es ist nur eine Zeitfrage, bis auch entsprechende Zahlen von den Investoren erwartet werden. Von Phantasie kann man nicht ewig leben.
Am Ende zählt nur Cash.

Semmel
2019-12-25, 23:03:40
Öhm, Microsoft steigert seine Gewinne gerade abnorm, durch den Umstieg auf Abomodelle. Gerade bei Firmenkunden ist das eine Gelddruckmaschine. Anstatt alle 6 Jahre eine Office Lizenz für 150€, wird jetzt ein Abo geschlossen. Bis zu 30€/Monat. Fortlaufend.


Amazon kann man halt nicht einfach anhand des KGVs bewerten. Die investieren Ihre Gewinne wieder. Und kein Aktionär beschwert sich da über fehlende Dividenden, bei den Kursgewinnen. Amazon hat sich fast unersetzbar gemacht: Eine einzigartige Logistik-kette, Markenbekanntheit, Haufenweise Nutzerdaten, Marktmacht. Die Börse geht offensichtlich von riesigen Gewinnpotentialen aus (und ich auch).

Gut, das ist deine berechtigte Meinung (und auch die vieler anderer, sonst wäre der Kurs nicht so hoch. Ich kann es in dem Ausmaß nicht teilen. Es mag noch einiges Potenzial da sein, aber ob es so hoch ist, wie die Bewertung ist, ist fraglich. Chance und Risiko müssen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen und da sehe ich in anderen Branchen einfach mehr Potenzial.


Naja, ob ein KGV von 8 wirklich der "Standardwert" ist... da habe ich so meine Zweifel. Die Zinsarmen Zeiten gehen so schnell nicht zu Ende.


Ja, in zinsarmen Zeiten kann man schon einen etwas höheren Wert akzeptieren. Wenn jedoch irgendwann die Zinsen steigen, dann sinken auch die Aktienbewertungen und das KGV entsprechend. Das Risiko ist einfach geringer, wenn das KGV schon niedrig ist.



Und natürlich haben Russische Aktien höhere KGV und Dividendenrenditen, dafür sind sie aber auch insgesamt weniger sicher. Die USA sind seit über 100 Jahren ein sicherer Hafen für Investoren, Russland nicht mal im Ansatz. Dazu Kriege direkt vor der eigenen Haustür, Sanktionen, massiver insiderhandel, pläne Russland vom Internet abzukoppeln und mehr. Niemand weiß was Putin als nächstes macht. In den USA hingegen wäre selbst ein Wahlerfolg von Bernie Sanders kein nachhaltiges Problem für Investoren.

Russische Aktien sind sicherer als ihr Ruf. Aus westlicher Sicht ist Russland so "sicher" wie Afrika, aber da ist viel politische Bewertung drin.
Es weiß auch niemand, was Trump als nächstes macht.
Am Ende gewinnen immer die Zahlen. :)

Kallenpeter
2019-12-25, 23:20:16
Russische Aktien sind sicherer als ihr Ruf

Mag sein. Und trotzdem kann man nicht bestreiten das die USA für Investoren sicherer sind. Trump hin oder her.

Plutos
2019-12-26, 00:26:22
auf die 50€ Bruttodividente muss ich allerdings noch Steuern zahlen (in Deutschland min. 30,5%)
Es sind 26,375% (Kapitalertragsteuer + Soli eben). Und es hat nichts mit Enten zu tun.

pest
2019-12-26, 07:07:36
niemals betrunken sein und coden :?

es sind natürlich 5.5% von 25% also 26.375%

https://abload.de/img/tax_profitj1jz0.png

Scream
2019-12-26, 09:50:19
Davon abgesehen gibts auch Werte, die als Dividende Aktien ausschütten, z.B. Shell. Gerade bei längerem Horizont ergibt das einen enormen Effekt.

Oder Werte, welche die Dividende stetig seit zig Jahren erhöhen. Ein Arbeitskollege hat seit ca. 25 Jahren Medtronic und bekommt mittlerweile 50% Dividende (!) auf den damaligen Einstiegskurs. Von den zig 100% Kurssteigerung ganz abgesehen.

phizz
2019-12-26, 10:56:04
https://www.microsoft.com/de-de/sitemap.aspx

Microsoft hat auch ein wenig mehr als Windows und Office.

pest
2019-12-27, 09:44:55
AMD > 42€ :eek:

"priced to perfection"

GBWolf
2019-12-27, 11:04:23
AMD > 42€ :eek:

"priced to perfection"

Das geht imho noch weiter.

Scream
2019-12-27, 17:14:36
Hier noch ein guter Hinweis, vielleicht betrifft das den ein oder anderen.

Aktien-Totalverluste: Was gilt den nun ab 2020? ("https://www.nwb-experten-blog.de/aktien-totalverluste-was-gilt-den-nun-ab-2020/)


Nachdem die im Rahmen des sogenannten Jahressteuergesetzes 2019 geplanten Einschränkungen bei der Verlustverrechnung (§ 20 Abs. 2 EStG-E) im Gesetzgebungsverfahren wieder verworfen wurden, soll nun im Rahmen des Gesetzes zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen (Bundesdrucksache 19/14685) eine mildere Form der Beschränkung aufgenommen werden (vgl. Beschlussempfehlung des Finanzausschusses, Bundesdrucksache 19/15876).

Demnach soll Folgendes gelten:

§ Verluste aus Termingeschäften i.S.d. § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 EStG dürfen nur mit Gewinnen aus Termingeschäften oder mit Einkünften gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG (Stillhalterprämien) bis zu einer Höhe von 10.000 EUR verrechnet werden. Falls keine Verrechnung möglich ist, besteht die Möglichkeit eines Verlustvortrages bis zu einer Höhe von 10.000 EUR pro Folgejahr.

Zeitliche Anwendung: Verluste, die nach dem 31.12.2020 entstehen

§ Verluste aus ganz oder teilweisem Forderungsausfall, aus der Ausbuchung wertloser Wirtschaftsgüter, Übertragung wertloser Wirtschaftsgüter auf einen Dritten i.S.d. § 20 Abs. 1 EStG oder aus einem sonstigen Ausfall der Wirtschaftsgüter dürfen nur mit Einkünften aus Kapitalvermögen bis zu einer Höhe von 10.000 EUR verrechnet werden. Falls keine Verrechnung möglich ist, besteht ebenfalls die Möglichkeit eines Verlustvortrages bis zu einer Höhe von 10.000 EUR pro Folgejahr.

Zeitliche Anwendung: Verluste, die nach dem 31.12.2019 entstehen

Semmel
2019-12-27, 19:03:50
Kurz vor Jahresende explodieren auch nochmal die Goldminen. :eek:

Was für ein geiles Börsenjahr. :smile:

Habe dieses Jahr mehr Geld an der Börse verdient als durch Arbeit. :cool:

Semmel
2019-12-27, 19:06:03
Hier noch ein guter Hinweis, vielleicht betrifft das den ein oder anderen.

Wertlose Aktien noch 2019 ausbuchen (https://www.steuerberatungbeck.de/news/november_2019/wertlose_aktien_noch_2019_ausbuchen/)

Hat hier jemand Totalverluste?

Aber es ist mal wieder eine dreiste Steuerabzocke, dass ein Totalverluste steuerlich nicht berücksichtigt wird. :mad:

Scream
2019-12-27, 19:11:43
Hat hier jemand Totalverluste?

Aber es ist mal wieder eine dreiste Steuerabzocke, dass ein Totalverluste steuerlich nicht berücksichtigt wird. :mad:

Habe noch weiter geforscht und es hat kommt doch nicht so wie zuerst von mir berichtet. Habe meinen Beitrag editiert. Bis 10.000 soll man demnach Totalverluste gegenrechnen können.

Ich habe noch zwei Totalverluste aus meinen Anfangszeiten. Die Depotleichen habe ich behalten, um mich daran immer zu erinnern. Nach dem geänderten Gesetz kann ich diese also nächstes Jahr wertlos ausbuchen lassen und dann mit Gewinnen gegenrechnen.

Plutos
2019-12-27, 19:30:42
Nach dem geänderten Gesetz kann ich diese also nächstes Jahr wertlos ausbuchen lassen und dann mit Gewinnen gegenrechnen.
Das kannst du doch auch jetzt schon, du müsstest sie halt verkaufen, dann wandert der Verlust in deinen Verlusttopf und wird mit Gewinnen verrechnet bzw. vorgetragen. :confused: So wie ich das verstehe, wäre es bei über 10.000€ Verlust sogar anzuraten, diesen noch vor dem 1.1.20 zu realisieren, da da diese Grenze noch nicht gilt. Bzw. evtl. auch bei unter 10.000€ Verlust, da der Verlust dann noch nicht auf dein "Verlustverrechnungslimit" 2020 i.H.v. eben diesen 10.000€ angerechnet wird.

Scream
2019-12-28, 00:14:58
Das kannst du doch auch jetzt schon, du müsstest sie halt verkaufen, dann wandert der Verlust in deinen Verlusttopf und wird mit Gewinnen verrechnet bzw. vorgetragen. :confused: So wie ich das verstehe, wäre es bei über 10.000€ Verlust sogar anzuraten, diesen noch vor dem 1.1.20 zu realisieren, da da diese Grenze noch nicht gilt. Bzw. evtl. auch bei unter 10.000€ Verlust, da der Verlust dann noch nicht auf dein "Verlustverrechnungslimit" 2020 i.H.v. eben diesen 10.000€ angerechnet wird.

Das ist richtig, aber da die Unternehmen nicht mehr existieren und ich daher die Aktien nur wertlos ausbuchen kann funktioniert dies nicht.

Wertlos ausbuchen wird aktuell nicht als Verlust anerkannt. Es gibt zwar entsprechende Rechtssprechungen aber das hätte im besten Fall lange Diskussionen mit dem Finanzamt zu Folge. Im schlechtesten Fall müsste man klagen.

Plutos
2019-12-28, 04:21:02
Achso, dann ist das klar. Dachte man könnte sie für 0,001€ oder so immerhin noch OTC "verkaufen".

Dunkeltier
2019-12-28, 04:47:35
Ich hab längere Zeit pausiert und bin seit September 2019 wieder breit investiert. Schaut momentan so aus:

https://abload.de/img/223gkd5.png


Bilfinger und K+S sind Altlasten von früher (wo ich auch immer mit guten Gewinnen rausging), die lass ich bis zum Sankt Nimmerleinstag drin. Hab ja keinen Druck, die zu verkaufen. Wenn ich mir Aktien ins Depot lege, schaue ich auf die Dividende oder das KGV. Im Frühjar 2020 will ich alles (bis auf die Altlasten) mit 12-15k Gewinn verkaufen. Von Banken und Energie-Unternehmen lasse ich grundsätzlich die Finger.


Mittlerweile stehe ich mit den Aktien weit über 16% bzw. über 16k nicht realisierter Gewinn seit September im Plus. Jetzt ist die Frage: Steig ich am besten Mitte Januar aus wegen dem Brexit oder zocke ich noch weiter bis ca. März/April? Würde gerne die 20k+ knacken, Viertel an Steuern davon geht ja an den Staat. Blieben dann hypothetisch 15k für mich. Will mein Depot dann auch mit den Altlasten glatt stellen um das ganze Kapital dann gegen September nächsten Jahres wieder neu investieren zu können. Eigentlich hatte ich nicht so hohe Ziele.

Absolute Zugpferde sind weiterhin die Dt. Pfandbriefbank (von meiner Positionsgröße von 25k auf den Einzelposten bezogen) und Aurubis (von den prozentualen Gewinn von +42,x% seit dem Einstieg). Bayer und Aurelius fangen auch langsam an Gewinn aufzubauen, einzig Continetal bleibt eine Entäuschung bisher.

Früher hab ich ja bei den kleinsten Gewinnen immer direkt wieder verkauft und mich über 100-200 Euro Gewinn gefreut, mittlerweile lass ich sowas immer länger laufen.

Letzten Endes denke ich so: Ich hab eine abbezahlte Immobilie und will mit 60 Jahren aufhören zu arbeiten. Ich will 25 Jahre lang (ich rechne mit 85 Jahren Lebensalter) monatlich 1000 Euro extra haben, da muss ich zuschauen jetzt relativ zügig die 200k zu knacken und bis vor meinen 60. Lebensjahr die 300k zu erreichen. Wenn ich mit 85 Jahren blank bin (wobei ich die Kohle nicht direkt entnehme und die Dividenden immer weiter was abwerfen) kann ich dann noch meine Bude verkaufen um mir die letzten 2-3 Jahre im Altenheim zu finanzieren.

Btw, auf 3-Monats-Sicht gesehen hab ich den DAX trotz meiner Altlasten von damals um das doppelte geschlagen, diese rausgerechnet sogar um das 2,5x. ETF sind immer so lala von der Performance und den Gebühren und aus meiner Sicht damit nicht der Weisheit letzter Schluss.

Unyu
2019-12-28, 07:01:50
Alles verkaufen und Monate später wieder kaufen, was soll das für eine Taktik sein?

Mortalvision
2019-12-28, 10:12:43
Deine Bude wirst du mit 85 nicht verkaufen, weil du dazu dann emotional nicht mehr in der Lage sein wirst. Ab 75 und allein wäre betreutes Wohnen besser.

Plutos
2019-12-28, 11:07:25
Ganz abgesehen davon, dass die 1.000€ zum Renteneintritt nur noch die Kaufkraft von heutigen 500€ haben dürften bzw. zum rechnerischen Lebensende wohl nur noch von 250€. Naja, besser als nix ist es zwar, aber…

Kallenpeter
2019-12-28, 11:14:31
Habe dieses Jahr mehr Geld an der Börse verdient als durch Arbeit. :cool:

Nice, Gratulation :smile:


Letzten Endes denke ich so: Ich hab eine abbezahlte Immobilie und will mit 60 Jahren aufhören zu arbeiten. Ich will 25 Jahre lang (ich rechne mit 85 Jahren Lebensalter) monatlich 1000 Euro extra haben, da muss ich zuschauen jetzt relativ zügig die 200k zu knacken und bis vor meinen 60. Lebensjahr die 300k zu erreichen. Wenn ich mit 85 Jahren blank bin (wobei ich die Kohle nicht direkt entnehme und die Dividenden immer weiter was abwerfen) kann ich dann noch meine Bude verkaufen um mir die letzten 2-3 Jahre im Altenheim zu finanzieren.

Ich habe zwar keinen ganz so genauen Plan, aber ich plane eher irgendwann (vielleicht mit 50 oder so) nur noch Teilzeit zu arbeiten. Das will ich dann aber auch noch bis weit in die Rente machen. Ich glaube wenn man irgendwann gar nichts mehr macht, wird man eher dumm und krank als wenn man aktiv bleibt. Erst recht im Rentenalter.

phizz
2019-12-28, 19:16:47
Mehr an der Börse verdient als im Job... klingt gut.
Ich hab bissl mehr als ein Monatsgehalt gemacht. Bin aber auch sehr viel mit langweiligen ETFs unterwegs.

Semmel
2019-12-28, 19:58:30
Will mein Depot dann auch mit den Altlasten glatt stellen um das ganze Kapital dann gegen September nächsten Jahres wieder neu investieren zu können. Eigentlich hatte ich nicht so hohe Ziele.


Früher hab ich ja bei den kleinsten Gewinnen immer direkt wieder verkauft und mich über 100-200 Euro Gewinn gefreut, mittlerweile lass ich sowas immer länger laufen.

Ein paar Monate sind für dich "länger"? :confused:
Was genau ist deine Strategie?

Scream
2019-12-29, 21:48:52
Was sind denn eure Top 5 Favoriten für das nächste Jahr?

Pure Storage
Xiaomi
DIC Asset
Aurelius
Opera

taddy
2019-12-30, 01:42:50
AMD und Südzucker, von den anderen lasse ich Mal lieber die Finger, weil keine Ahnung und so

Semmel
2019-12-30, 02:43:24
Was sind denn eure Top 5 Favoriten für das nächste Jahr

Nur 5? Das wird schwierig. :)

Highland Gold Mining
Equinox Gold Corp
Polymetal International
Pan American Silver
K92 Mining

Karümel
2019-12-30, 08:36:51
Ich habe nur Investmentfonds, keine Aktien.
Wertentwicklung dieses Jahr
+30%, +31%, +35% und +47%.

Geht also.

Semmel
2019-12-30, 10:43:11
Geht also.

Na dann teil uns doch deine Favoriten für 2020 mit. Niemand hat gesagt, dass das Aktien sein müssen.

Semmel
2019-12-30, 10:47:20
AMD und Südzucker, von den anderen lasse ich Mal lieber die Finger, weil keine Ahnung und so

Keine ETFs mehr?

SamLombardo
2019-12-30, 12:39:32
Was sind denn eure Top 5 Favoriten für das nächste Jahr?

Enviva
Evotec
Gazprom

...und wenn man bisschen zocken will:
Nel Asa
Turmalina Metals


Schade, dass ich nicht mal 12 Monate nach vorn gehen kann und sehen, ob ich damit richtig lag:D

taddy
2019-12-30, 13:43:47
Keine ETFs mehr?

Für "all in" bin ich zu feige ;) der Löwenanteil (85%) liegt bei mir in ETFs. Aber ein wenig nebenher erhöht den Spaß an der ganzen Sache

xcv
2019-12-30, 13:51:13
Bin ordentlich investiert zur Zeit und Aktien sind ziemlich teuer. Bei Rücksetzern werde ich AMD nachkaufen, und außerdem die ein oder andere Goldmine. Ansonsten denke ich nicht, dass ich viel kaufen werden 2020. Lieber bisschen CashReserven aufbauen...

9999
2019-12-30, 14:17:03
Gibt es Meinungen über diesen ETF?

https://www.ariva.de/invesco_morningstar_mlp_composite_indexsm_tr_etf-fonds
https://etf.invesco.com/de/private/de/product/invesco-morningstar-us-energy-infrastructure-mlp-ucits-etf-dist/trading-information

Ist aus Steuergründen Swap-basiert und komplett auf eine spezielle Unternehmensrechtsform ("Master Limited Partnerships") ausgerichtet, die es nur in den USA gibt und die ausschließlich im fossilen Sektor tätig sind.

Trap
2019-12-30, 15:05:15
Die sehr hohe Tracking Difference ist allein genug mich von dem ETF abzuschrecken.

Da ist auch 10% Ausschüttung nicht so toll, wenn man regelmäßig 5% gegenüber dem Index verliert...

Mortalvision
2019-12-30, 15:27:27
Habe heute Deutsche Bank mit nur noch -10% abgeworfen und mit zwei netto +5% Fonds ausgeglichen. Momentan schichte ich wieder Richtung allg. Immobilien um, da dort das Interesse nachlässt, wenn soviele zu Aktien und Gold rennen. Gemischte Renditen laufen +/- null weiter.

taddy
2019-12-30, 15:54:02
Gibt es Meinungen über diesen ETF?

https://www.ariva.de/invesco_morningstar_mlp_composite_indexsm_tr_etf-fonds
https://etf.invesco.com/de/private/de/product/invesco-morningstar-us-energy-infrastructure-mlp-ucits-etf-dist/trading-information

Ist aus Steuergründen Swap-basiert und komplett auf eine spezielle Unternehmensrechtsform ("Master Limited Partnerships") ausgerichtet, die es nur in den USA gibt und die ausschließlich im fossilen Sektor tätig sind.

Steuerlich tut sich da nichts..

Ob so ein Öl ETF so sonnig ist muss jeder wohl selbst entscheiden.
Ich habe neben meinem Haupt ETF (A1JX52) noch ein Öko EU ETF der momentan richtig gut läuft. Zudem bin ich neu in einem CleanWater ETF (A0MM0S) drin, sauberes Wasser ist für mich dann doch sinnvoller als Öl

Dunkeltier
2019-12-30, 18:08:55
Ganz abgesehen davon, dass die 1.000€ zum Renteneintritt nur noch die Kaufkraft von heutigen 500€ haben dürften bzw. zum rechnerischen Lebensende wohl nur noch von 250€. Naja, besser als nix ist es zwar, aber…


Wie bitte? Ich werde zuletzt mein komplettes Depot nur noch in Dividendenstarke Aktien umschichten. Selbst im Worst Case mit dauerhaft nur 3,5% Dividende (Aktie ist ja erst ma egal) kommen da 10500 Euro pro Jahr zusammen. Ich rechne insgesamt eigentlich eher mit 2000 Euro "Aktien-Rente" im Monat. Ob jetzt nur durch Dividenden oder auch dem langsamen Vermögensabbau sei mal dahin gestellt. Miete zahle ich dank Eigentum ja auch nicht...sollte vorne und hinten wunderbar reichen. Sind zusammen mit der gesetzlichen dann so ca. 3.5k.


Ein paar Monate sind für dich "länger"? :confused:
Was genau ist deine Strategie?


Immer rein und raus, kräftig die Gewinne abschöpfen. Und mal wieder auf größere Rücksetzer hoffen.

9999
2019-12-30, 19:47:00
Steuerlich tut sich da nichts..
In dem Fall schon, da die Ausschüttungen dieser MLPs die Besonderheit aufweisen, dass sie in den USA der Einkommenssteuer unterliegen und für Nicht-US-Bürger trotz Doppelbesteuerungsabkommen pauschal mit 40% Quellensteuer belegt werden. Dies wird mit dem Swap umgangen.

Die sehr hohe Tracking Difference ist allein genug mich von dem ETF abzuschrecken.

Da ist auch 10% Ausschüttung nicht so toll, wenn man regelmäßig 5% gegenüber dem Index verliert...
Bezüglich der hohen Indexabweichung ist mir etwas aufgefallen. Es gibt diesen ETF sowohl in einer ausschüttenden, als auch in einer thesaurierenden Variante. Beide unterliegen aber dem gleichen Referenzindex. Und nur der Ausschütter weicht so außergewöhnlich ab.

https://etf.invesco.com/de/private/de/product/invesco-morningstar-us-energy-infrastructure-mlp-ucits-etf-dist/performance
https://etf.invesco.com/de/private/de/product/invesco-morningstar-us-energy-infrastructure-mlp-ucits-etf-acc/performance

Kann es sein, dass die hohe Abweichung dadurch zustande kommt, dass in dem Diagramm ein ausschüttender ETF mit einem Performanceindex verglichen wird? Also so, als würde man einen ausschüttenden DAX-ETF mit dem DAX, der bekanntlich reinvestiert, vergleichen? Der Thesaurierer weicht nämlich ziemlich genau nur in Höhe seiner TER ab. Bei dem Ausschütter ist im Diagramm zudem eine schwarze Linie "TR-Value", die relativ nah an dem Thesaurierer ist. Das müsste doch die Linie sein, in dem die Ausschüttungen drin sind, richtig?

Semmel
2019-12-30, 20:01:24
Kauf dir doch Aktien und nicht so einen windigen Swap-ETF. Und wenn ETF, dann einen europäischen physisch replizierenden.

Wessen Zweitaccount bist du überhaupt? :tongue:

phizz
2019-12-30, 22:05:30
Ich hab mal ein Auge auf:
Xiaomi
ASML
Alphabet
AMD würde ich auch gerne nachkaufen

Dividend Aristocrats A1JKS0 habe ich als Sparplan hinzugefügt
MSCI World IT A113FM habe ich als Sparplan hinzugefügt

Beyer bietet sich auch an.... aber eigentlich will man solche ****** selbst als Kapitalist nicht unterstützen.
Nestle könnte auch interessant werden.... same here... will man das unterstützen?

9999
2019-12-30, 22:29:09
Kauf dir doch Aktien und nicht so einen windigen Swap-ETF. Und wenn ETF, dann einen europäischen physisch replizierenden.
Ich kann mit windigen ETFs besser schlafen als mit seriösen Einzelaktien. Daher und da mir die schlechte Tracking Difference ebenfalls aufgefallen ist, würde ich eben gern wissen, ob ich richtig liege, dass im Benchmark dem Ausschütter ein Performanceindex gegenüberliegt.

Kallenpeter
2019-12-31, 15:06:24
Ich hab mal ein Auge auf:

Alphabet

Bin ich erst vor ein paar Wochen eingestiegen. Ich glaube die Google/Youtube/Chrome/Android Kombi hat noch einiges an Potential. Ist natürlich nicht ohne Risiko.



Dividend Aristocrats A1JKS0 habe ich als Sparplan hinzugefügt

Eigentlich mache ich nix mehr mit ETFs, aber auf den bin ich auch vor kurzem gestoßen und denke über einen Einstieg nach. Finde das Index-Konzept sehr spannend und hat ja auch recht gut performed.

Semmel
2019-12-31, 15:25:35
Bin ich erst vor ein paar Wochen eingestiegen. Ich glaube die Google/Youtube/Chrome/Android Kombi hat noch einiges an Potential. Ist natürlich nicht ohne Risiko.

Dafür ist Stadia ein Flop.

Kallenpeter
2019-12-31, 15:31:12
Dafür ist Stadia ein Flop.

Nunja, Alphabet ist sicherlich kein Geheimtipp, aber es passt gut in mein Portfolio.

Ob Stadia ein Erfolg wird? Oder Waymo? Oder irgendwas anderes? Keine Ahnung. Um die derzeitige Bewertung zu rechtfertigen, reichen aber mEn schon die jetzigen Produkte mehr als aus. Alles was vielleicht dazu kommt bringt dann hoffentlich nochmal ne nette Zusatzrendite :)

Semmel
2019-12-31, 16:51:28
Und was ist jetzt deine persönliche Top 5 für 2020? :)

Kallenpeter
2019-12-31, 18:11:58
Und was ist jetzt deine persönliche Top 5 für 2020? :)

Puhhh, keine Ahnung.

Könnte mir Vorstellen das u.a. BYD, Amazon, Bayer, US-Airlines und Kupfer-Miner ganz gut gehen werden.

Aber ich mag diese Toplisten nicht so sehr :)

phizz
2019-12-31, 19:20:42
Und was ist jetzt deine persönliche Top 5 für 2020? :)

Air Berlin
Beyond Meat
Intel
Tesla
Iota

;-)

Joe
2020-01-01, 23:39:51
Well, this aged well...


mO69Kg-tbP4

Kallenpeter
2020-01-02, 00:14:53
Sehr geil :freak:

Semmel
2020-01-02, 12:25:14
Irgendwie ist die Börse gerade unheimlich. So gut wie alles steigt einfach nur.
Komischerweise sogar die Aktienmärkte und Gold gleichzeitig.

Der Dezember war auch schon so ein komischer Monat. Ich will mich ja nicht beschweren, dass mein Depot explodiert, aber komisch ist es dennoch.

Ich denke man kann es auch als eine Form der globalen Währungsabwertung gegen Sachwerte betrachten.

Everdying
2020-01-02, 12:37:35
Ich würde gern mein ETF-Portfolio auf Schwellenländer erweitern. Aktuell hab ich einen Sparplan auf den iShares MSCI World (A0RPWH) bei Onvista.

Leider gibt´s bei Onvista nur den ComStage MSCI EM (ETF127) als sparplanfähigen ETF auf Emerging Markets. Hier ist mir jedoch die Tracking Differenz mit 0,46% aufgefallen. Ist also irgendwie nicht so geil.
Nach weiteren Recherchen (nicht-sparplanfähig) ist das bei den MSCI-Alternativen von Amundi (A2H9Q0) sowie UBS (UB42AA) leider auch der Fall.

Der Vanguard FTSE EM (A1JX51) scheint kostentechnisch deutlich interessanter zu sein (TD von 0,17%, TER von 0,22%). Die Performance ist auch leicht über den MSCI-Pendants.

Einziger Nachteil wäre, dass ich dann wegen zwei unterschiedlichen Indizes ggf. Überschneidungen / Lücken im Portfolio hätte, z. B. Polen & Südkorea gar nicht.

Was meint Ihr? Welche EM ETFs habt ihr im Portfolio?

alkorithmus
2020-01-02, 13:01:58
Was meint Ihr? Welche EM ETFs habt ihr im Portfolio?

Werde dieses Jahr noch aufnehmen: Defiance Next Gen Connectivity ETF (FIVG) und Vanguard Health Care Index Fund (VHT).

Oid
2020-01-02, 14:14:22
Was meint Ihr? Welche EM ETFs habt ihr im Portfolio?
DE000A1JXC94 und IE00BTJRMP35.

Bespart wird aktuell IE00BTJRMP35.

Die Vanguards sind auf jeden Fall aber auch interessant. Die kann ich nur leider über meinen Broker nicht kostenlos besparen bzw. gab es die in Deutschland noch gar nicht als ich angefangen habe.

Joe
2020-01-02, 14:17:02
Irgendwie ist die Börse gerade unheimlich. So gut wie alles steigt einfach nur.

Wenn ich mich nicht verguckt hab war S&P 500 Index irgendwie +35% in 2019

:ucrazy2:

w0mbat
2020-01-02, 14:21:04
Was aber auch daran liegt, dass es Ende 2018 eine kleine Korrektur gab. Wenn du von Oktober 2018 ausgehst sind es keine 35%.

Oid
2020-01-02, 14:49:39
Wenn ich mich nicht verguckt hab war S&P 500 Index irgendwie +35% in 2019

:ucrazy2:

S&P 500: 30%
NASDAQ: 35%
Dow Jones: 22%
DAX: 25%

Die FED hat sich halt auch wieder der Gelddruckorgie angeschlossen.

Mortalvision
2020-01-02, 15:14:47
Naja, was Trump oder sein Nachfolger dazu benutzen wird, den nächsten Krieg anzuzetteln... Dann heißts ade ihr schönen Aktien...

Joe
2020-01-02, 16:01:30
Davor hab ich weniger Angst.
Aber wenn Du halt jeden Tag hunderte Millionen Druckst und auf die Finanzmärkte schmeißt wirst Du zwangsweise irgendwo Blasen generieren.

In Deutschland haben wir IMHO z.B. schon eine ganz gewaltige Immobilienblase. Nicht so krass wie 2008 in den USA aber die Werte sind völlig losgelöst von den realen Einkommen der Leute, die sie bewohnen und alles funktioniert nur unter dem Gesichtspunkt "das Haus wird ja immer mehr wert werden!!!1 Zukunftsinvestition!!1".

Bei mir in der Gegend sind z.B. Häuser die für 200.000€ vor zehn Jahren über den Tisch gegangen sind inzwischen bei teilweise 3.000.000€. Das muss irgendwann knallen. Geht gar nicht anders. Und gnade Dir der Finanzminister wenn Du eines von den Armen Schweinen bist, der Die Bude mit 40 Jahre Kreditvertrag und 10 Jahren Zinsbindung finanziert hat.
Dann haste Plötzlich zwei Mille Schulden und ein Haus, dass wieder 200.000€ wert ist.

/edit

Hab eben meine ganzen Activision Blizzard Aktien verkauft und CD Projekt dafür gekauft.
Activision gab ca. 40% Plus in sechs Monaten. Kann man nicht jammern. Mit Cyberpunk um die Ecke und dem ganzen Witcher Hype hoffe ich mal das CD Projekt 2020 steil geht.

Mortalvision
2020-01-02, 16:34:04
Das ist auch exakt meine Begründung: Geldschwemme in m2, besonders m3 => Regulierung über Krieg und Krisen. Damit lässt sich seitens einer kleinen Minderheit der maximale Gewinn abschöpfen!

pest
2020-01-02, 17:29:31
Das ist auch exakt meine Begründung: Geldschwemme in m2, besonders m3 => Regulierung über Krieg und Krisen. Damit lässt sich seitens einer kleinen Minderheit der maximale Gewinn abschöpfen!

https://image.stern.de/6464384/large1x1-940-940/2b1f9a30a1d91e9a9817b25c8050e671/Cu/aluhuttraeger-istock.jpg

sulak
2020-01-02, 18:19:54
Jetzt zum Jahresende ist noch die Gelegenheit für Steueroptimierungen.

Fall 1: Man sitzt auf hohen realisierten Kursgewinnen, die den Freibetrag überschreiten.
Falls man Wertpapiere im Depot hat, die Buchverluste haben, kann man diese mit Verlust verkaufen. Der Verlust wird dann steuerwirksam realisiert und es erfolgt eine entsprechende Rückerstattung der bereits gezahlten Steuer. Danach kann man das Wertpapier gleich wieder zurückkaufen.

Fall 2: Man hat den Steuerfreibetrag noch nicht ausgereizt.
In diesem Fall kann man Wertpapiere, die Buchgewinne haben, verkaufen und sofort wieder zurückkaufen. Auch hier wird steuerwirksam der Kursgewinn realisiert und damit der Freibetrag genutzt. Man spart sich also einen Teil der Steuer bei einen eventuellen zukünftigen Verkauf.

Das lohnt sich natürlich nur, wenn der Spread und die Gebühren nicht zu hoch sind. ;)

Da muss ich noch eine Sache aufzeigen, wenn eine Aktie richtig in Arsch geht und du sie zwar verkaufen kannst, die Transaktionsgebühr jedoch höher ist als der erreichte Verkaufserlös, so wird der Verlust nicht anerkannt.

https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/527723/

Randziffer 59 wird wie folgt gefasst:

59
„§ 20 Absatz 2 Satz 2 EStG stellt klar, dass als Veräußerung neben der entgeltlichen Übertragung des – zumindest wirtschaftlichen – Eigentums auch die Abtretung einer Forderung, die vorzeitige oder vertragsmäßige Rückzahlung einer Kapitalforderung oder die Endeinlösung einer Forderung oder eines Wertpapiers anzusehen ist. Entsprechendes gilt für die verdeckte Einlage von Wirtschaftsgütern i. S. des § 20 Absatz 2 EStG in eine Kapitalgesellschaft. Die Sicherungsabtretung ist keine Veräußerung i. S. dieser Vorschrift. Eine Veräußerung liegt nicht vor, wenn der Veräußerungspreis die tatsächlichen Transaktionskosten nicht übersteigt. Wird die Höhe der in Rechnung gestellten Transaktionskosten nach Vereinbarung mit dem depotführenden Institut dergestalt begrenzt, dass sich die Transaktionskosten aus dem Veräußerungserlös unter Berücksichtigung eines Abzugsbetrages errechnen, wird zudem ein Veräußerungsverlust nicht berücksichtigt.”

Hatte so ne 0 Nummer im Depot rumfleddern... Naja :freak:

Plutos
2020-01-02, 18:25:43
In Deutschland haben wir IMHO z.B. schon eine ganz gewaltige Immobilienblase. Nicht so krass wie 2008 in den USA aber die Werte sind völlig losgelöst von den realen Einkommen der Leute, die sie bewohnen und alles funktioniert nur unter dem Gesichtspunkt "das Haus wird ja immer mehr wert werden!!!1 Zukunftsinvestition!!1".
Das dürfte regional sehr unterschiedlich sein. In meiner Gegend sind die Preise zwar auch auf ein extrem hohes Niveau gestiegen, aber andererseits wird bspw. ein Einfamilienhaus hier typischerweise von Akademiker-DINKs bewohnt, die bei den hiesigen Arbeitgebern im typischen Familiengründungsalter locker Kreditraten von 10.000€/Monat stemmen können. Da sind 1-2 Millionen für ein kleines Haus mit Garten dann halt auch überschaubar abzubezahlen.

Anderswo kaufen Leute aus dem Forum dann bspw. in Salzgitter 3-Zimmer-Wohnungen für ≈30.000€. :freak:

Joe
2020-01-02, 18:42:30
In Deutschland gibt es im wesentlich zwei Zonen (lol). In der einen steigen die Preise ununterbrochen und in der anderen Fallen Sie ununterbrochen.

War aber in den USA auch so z.B. SF Bayarea kannt nur eine Richtung, Detroit auch aber halt nach unten.

Mortalvision
2020-01-02, 18:48:03
https://image.stern.de/6464384/large1x1-940-940/2b1f9a30a1d91e9a9817b25c8050e671/Cu/aluhuttraeger-istock.jpg

Dann guck mal in die Geschichte rein. Ich finde diese Entwickling extrem beunruhigend, weil statt solider Kapitalpolitik einfach die Schleusen geöffnet wurden...

Gandharva
2020-01-02, 19:01:38
Welche Akademiker DINKs können 10k pro Monat locker stemmen?

Plutos
2020-01-02, 19:14:51
Na Germanisten und Doktoren der Gender Studies nicht, solche suchen die hiesigen Arbeitgeber aber auch nicht. ;D BMW'ler-Paare schaffen sowas hingegen schon.

Everdying
2020-01-02, 19:32:46
Welche Akademiker DINKs können 10k pro Monat locker stemmen?

Die Rechnung würde ich auch gerne mal sehen :rolleyes:

GBWolf
2020-01-02, 19:36:23
Wer stellt eigentlich die Drohnen her die Feuerwerke ersetzen sollen? :)

taddy
2020-01-02, 20:30:24
Wer stellt eigentlich die Drohnen her die Feuerwerke ersetzen sollen? :)

Dji ;)

Plutos
2020-01-02, 20:36:33
Dji ;)
Yuck! Gibt's da nix Euro-Amerikanisches auf dem Sektor? :frown:

taddy
2020-01-02, 20:45:33
Yuck! Gibt's da nix Euro-Amerikanisches auf dem Sektor? :frown:

Dann empfehle ich dir
https://de.wikipedia.org/wiki/General_Atomics

oder

https://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_Grumman

Die Drohnen von denen werden aber selten für ein offizielles Feuerwerk gebucht werden, schätze ich :)

Ich bin wieder mit 2000€ in der AMD Aktie drin und hab schon wieder einen Buchgewinn. Ist vermutlich für die meisten Leute hier kleckerbeträge, aber das stört mich nicht

Scream
2020-01-02, 21:18:46
Ja die Tech-Aktien laufen heute wieder sehr gut, auch Baidu und Xiaomi :)

pest
2020-01-03, 06:56:02
Ich bin wieder mit 2000€ in der AMD Aktie drin und hab schon wieder einen Buchgewinn. Ist vermutlich für die meisten Leute hier kleckerbeträge, aber das stört mich nicht

mutig, wenn man bedenkt, dass sich die Aktie in ein paar Tagen/Wochen durchaus halbieren kann und sich in 3 Jahren mehr als verdreifacht hat

erwarte insgesamt einen kleineren Pullback/Konsolidierung in den nächsten Wochen...

schokofan
2020-01-03, 07:07:24
erwarte insgesamt einen kleineren Pullback/Konsolidierung in den nächsten Wochen...

Uhm...angesichts von Trumps Anordnungen der vergangenen Stunden könnte das auch noch heute passieren. Andererseits war er bei twitter nicht so aktiv, vielleicht merkt ja keiner was.

taddy
2020-01-03, 09:29:40
mutig, wenn man bedenkt, dass sich die Aktie in ein paar Tagen/Wochen durchaus halbieren kann und sich in 3 Jahren mehr als verdreifacht hat

erwarte insgesamt einen kleineren Pullback/Konsolidierung in den nächsten Wochen...

Ich habe kein Problem mit einer langfristigen Investition, aber deiner Meinung nach sollten ja auch die Personen unter einem 6 stelligen Vermögen sowieso nicht an die Börse...

Warum antworte ich dir eigentlich?!?

pest
2020-01-03, 10:21:19
Hab nirgends was von 6 stellig geschrieben, nur dass es unter 30K wenig Spaß macht

"Langfristig"...ist das das Wort was Leute immer benutzen wenn ihr Bauchgefühl sagt, dass die Sache schief gehen kann

So wie alle jetzt "langfristig" in Cannabisaktien investiert sind, oder Cryptos :D

alkorithmus
2020-01-03, 10:22:37
"Langfristig"...ist das das Wort was Leute immer benutzen wenn ihr Bauchgefühl sagt, dass die Sache schief gehen kann


Der ist gut. Den merke ich mir :D

Unyu
2020-01-03, 10:24:34
Hab nirgends was von 6 stellig geschrieben, nur dass es unter 30K wenig Spaß macht
Mehr ist besser. Aber wie soll man mehr als 30k haben, wenn man nie anfängt.

30k, noch willkürlicher gewählt als die ominösen 100k.