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Konami
2016-02-13, 02:05:32
Chart-Analysen gehören in eine Ecke mit Esoterik und Kaffeesatz-Lesen, da sollte man sich nichts vormachen.

Wenn's Spaß macht, kein Problem (um Kursverläufe z.B. im Nachhinein weltpolitischen Ereignissen zuzuordnen). Aber bevor man seine Investitionen auf eine Chart-Analyse stützt, wirft man lieber gleich eine Münze und hat mehr Zeit für wichtige Sachen (bei gleicher Gewinnchance).

Man sollte sich von den mathematisch angehauchten Instrumenten (Diagramme, gleitende Mittelwerte, ...) nicht in die Irre führen lassen und denken das sei jetzt alles mordsmäßig analytisch und wissenschaftlich.
Das ist eine uninformierte Meinung. Natürlich kommt's einem auf den ersten Blick blödsinnig vor (und ohne Frage gibt's viele Quatscher im Internet, die viel herumanalysieren und wenig richtig liegen), aber technische Analyse wird sowohl von professionellen Tradern als auch vollautomatisch von den Trading-Algorithmen der Banken eingesetzt, mit ordentlicher Gewinnmarge. Das liegt daran, dass es eben kein Hokuspokus ist, sondern sich im Preis ständig die Marktverhältnisse abbilden und die Bewegungen dabei zwangsweise immer wieder auf sehr ähnliche Muster hinauslaufen. Ein Widerstand ist z.B. nichts anderes als eine Anhäufung von Limit-Sell-Ordern, eine bullische Hammerkerze bedeutet eine signifikante Stimmungswendung im Tagesverlauf (auf die i.d.R. auch am nächsten Tag höhere Kurse folgen), usw.

Dass so etwas wie gleitende Durchschnitte manchmal eine Rolle spielen, liegt natürlich an nichts anderem als der Erwartungshaltung der Menschen sowie an fest eingebauten Regeln in den Algos.

Auch einige Indikatoren/Oszillatoren haben eine gute Vorhersagekraft, wenn man sie zu interpretieren weiß. Wobei die natürlich immer nur Dinge quantifizieren, die man eigentlich auch im Preis selber sehen kann - aber sie machen's halt leichter.

Achso und Disclaimer: Bei Öl würde ich auch nicht großartig mit TA anfangen. Das ist ein dermaßen volatiler und politischer Markt, dass kein vernünftiges signal/noise ratio rauskommen kann.

Pixelmonk
2016-02-13, 02:58:39
Jep, technische Analyse funktioniert. Man sollte es aber nicht übertreiben, sodass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Keep it simple.

Ich setze aber nicht allein auf technische Analyse. Zusätzlich mach' ich mir auch über die fundamentale und makroökonomische Situation Gedanken und bezieh sie in meine Entscheidung mit ein.

Oid
2016-02-13, 09:15:21
Ich sag ja, wenn's Spaß macht... Aber man sollte dann auch ehrlich zu sich selbst sein und sich anschauen, ob man mit seinen Methoden auf lange Sicht den Markt geschlagen hat. Das wird nicht der Fall sein. Schon gar nicht als mal-nebenbei-Privatanleger.

EureDudeheit
2016-02-13, 16:46:40
Würdet ihr jetzt zB in Dividendentitel einsteigen, z.B Bayer, Basf, MünchRü, BMW, Daimler?

Sind ja alle recht stark gesunken.

Bin leider das letzte mal als der Dax bei 9000 stand und wieder stieg, viel zu früh ausgestiegen...

Feuerpfote
2016-02-13, 16:51:57
also ich warte noch ab und investiere dann in Öl-Zertifikate. Fragt sich nur von welcher Bank, da Zertifikate im Falle der Banklenpleite nachrangig behandelt werden.

Bei <20€ würde ich dann nach und nach Positionen eröffnen und 10 Jahre halten.

xcv
2016-02-13, 20:07:08
Würdet ihr jetzt zB in Dividendentitel einsteigen, z.B Bayer, Basf, MünchRü, BMW, Daimler?

Sind ja alle recht stark gesunken.

Bin leider das letzte mal als der Dax bei 9000 stand und wieder stieg, viel zu früh ausgestiegen...

Wird dir niemand sagen können, aber ich finde einen Teil sollte man jetzt schonmal investieren. Aber noch genug Kapazitäten zum Nachkaufen nach weiteren Abschlägen oder sogar einem Crash übriglassen...

Pixelmonk
2016-02-13, 23:41:07
Auf Tipps sollte man nie hören, egal von wem sie kommen und wie plausibel sie erscheinen. Der Einzige auf den man sich verlassen kann ist man selbst.

Erfolgreich spekulieren ist harte Arbeit und erfordert jahrelanges Training. Die meisten Leute wollen aber nicht die Zeit investieren um es zu lernen, sie sind nur hinter dem schnellen Geld her.
Das Schwerste ist nicht den richtigen Zeitpunkt zum kaufen auszuwählen, sondern seine Emotionen zu kontrollieren.

Selbst mit jahrelangen Training wird es nicht jeder schaffen, man braucht auch Talent.
Fahrradfahren kann man auch leicht lernen, aber nicht jeder wird erfolgreicher Radprofi. Selbst nicht mit jahrelangen Radtraining, man braucht auch die richtigen Gene.

Troyan
2016-02-14, 11:59:32
Für Privatanleger existiert auch das Problem, dass Aktienkurse über einen gewissen Zeitraum manipuliert werden können. Ich habe US-Aktien im Depot, die schwanken zwischen +-5-10% von einem auf den anderen Tag. Trifft vielleicht nicht auf die >10 Milliarden Unternehmen zu, aber ich finde soetwas als Anfänger einfach fazinierend und manchmal ziemlich nervig. :D

Pixelmonk
2016-02-14, 12:55:04
Für Privatanleger existiert auch das Problem, dass Aktienkurse über einen gewissen Zeitraum manipuliert werden können. Ich habe US-Aktien im Depot, die schwanken zwischen +-5-10% von einem auf den anderen Tag. Trifft vielleicht nicht auf die >10 Milliarden Unternehmen zu, aber ich finde soetwas als Anfänger einfach fazinierend und manchmal ziemlich nervig. :D


Der US-Markt ist total pervers. Das Volumen in den Orderbüchern ist astronomisch, aber die meisten Orders sind nur Fake-orders.
Die Computer für den Hochfrequenz-handel (HFT, Quants) senden und canceln Orders im Mikrosekundentakt um die Reaktionen der anderen Marktteilnehmer zu testen und um Bruchteile von Centbeträgen von Orders zu stehlen. Wenn sie es milliardenfach am Tag machen, kommen einige Millionen zusammen. Einige Quants sind extrem erfolgreich, mit hunderte Tage in Folge ohne Verlust.

Wenn Quants außer Kontrolle geraten, können sie Werte innerhalb von Sekunden zweistellig crashen lassen, so wie es in der Vergangenheit mehrfach passiert ist.

Pixelmonk
2016-02-16, 10:13:03
Was ist passiert? Weltweit fallen die Indices, Gold steigt.
Krieg in Syrien eskaliert? Ich will auch ein Bloomberg Terminal, sollte mal eine FundMe-aktion starten. -.-

Edit: Breaking News: Saudi Arabia and Russia Agree Oil-Output Freeze in Qatar Talks (http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-16/saudi-oil-minister-says-kingdom-agrees-to-freeze-oil-production)

Godmode
2016-02-16, 10:22:27
Meinst du jetzt gerade? Die Erholung von gestern war IMHO nur eine kleine Verschnaufpause im Abwärtssog.

Pixelmonk
2016-02-16, 10:29:14
Meinst du jetzt gerade? Die Erholung von gestern war IMHO nur eine kleine Verschnaufpause im Abwärtssog.

Die weltweite Abwärtsbewegung ab 10Uhr.

Die einzige Nachricht die ich gefunden hab ist: Saudi Arabia and Russia Agree Oil-Output Freeze in Qatar Talks (http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-16/saudi-arabia-and-russia-agree-oil-output-freeze-in-qatar-talks)

Die Nachricht wurde um 10 nach 10 auf Bloomberg veröffentlicht. Im Bloomberg Terminal sicherlich einige Minuten früher.

minos5000
2016-02-16, 10:50:04
Erfolgreich spekulieren ist harte Arbeit und erfordert jahrelanges Training.

Wo du es ansprichst, wie lerne ich das denn richtig? Was ich seit Jahren mache ist Kurse beobachten, Marktberichte lesen, aber ich habe nicht das Gefühl damit auf einen grünen Zweig zu kommen und auch keinen Schimmer, wie ich überhaupt damit anfangen soll, mir mehr Wissen aufzubauen.

Godmode
2016-02-16, 11:03:53
Wo du es ansprichst, wie lerne ich das denn richtig? Was ich seit Jahren mache ist Kurse beobachten, Marktberichte lesen, aber ich habe nicht das Gefühl damit auf einen grünen Zweig zu kommen und auch keinen Schimmer, wie ich überhaupt damit anfangen soll, mir mehr Wissen aufzubauen.

Marktberichte und Nachrichten sind doch für die Katz. Man findet zu jeder Kursbewegung eine Nachricht. Ich kann dir nur Bücher empfehlen.

Pixelmonk
2016-02-16, 11:33:11
Wo du es ansprichst, wie lerne ich das denn richtig? Was ich seit Jahren mache ist Kurse beobachten, Marktberichte lesen, aber ich habe nicht das Gefühl damit auf einen grünen Zweig zu kommen und auch keinen Schimmer, wie ich überhaupt damit anfangen soll, mir mehr Wissen aufzubauen.

Am Anfang würd' ich empfehlen Bücher über's Spekulieren, Trading, Chart-analyse und Money Management zu lesen.
Anschließend den Markt beobachten, damit man ein Gefühl für Kursbewegungen bekommt.

Beim durchgucken von Charts fallen einem gute Trades dann ins Auge.
Die Guten raussuchen und weiter analysieren (fundamental und technisch).

Wenn man sich entschieden hat einen Wert zu traden, einen Plan erstellen wo man in den Trade einsteigt, wo sich das Profit-target befindet und wo man die Reißleine (stop-loss) zieht, wenn der Trade nicht so läuft wie man es erwartet hatte. Mit Stop-loss und Profit-target kann man den Risk / reward-wert berechnen.

Zum Trade eine Begründung schreiben, wieso man einen Wert gekauft hat, das hilft beim analysieren von Fehlern.

Melbourne, FL
2016-02-16, 11:49:00
Am Anfang würd' ich empfehlen Bücher über's Spekulieren, Trading, Chart-analyse und Money Mangement zu lesen.
Anschließend den Markt beobachten, damit man ein Gefühl für Kursbewegungen bekommt.

Beim durchgucken von Charts fallen einem gute Trades dann ins Auge.
Die Guten raussuchen und weiter analysieren (fundamental und technisch).

Wenn man sich entschieden hat einen Wert zu traden, einen Plan erstellen wo man in den Trade einsteigt, wo sich das Profit-target befindet und wo man die Reißleine (stop-loss) zieht, wenn der Trade nicht so läuft wie man es erwartet hatte. Mit Stop-loss und Profit-target kann man den Risk / reward-wert berechnen.

Zum Trade eine Begründung schreiben, wieso man einen Wert gekauft hat, das hilft beim analysieren von Fehlern.

Ganz ehrlich...ich glaube damit hat man als Nicht-Profi keine Chance. Wenn es ein lohnenswerter Trade waere, haetten die Profis ihn schon gemacht und damit waere der Kurs nicht mehr so gut wie er ist. Die haben schlicht immer einen Informationsvorsprung. Die einzige Ausnahme ist vielleicht wenn man sich in einem Gebiet extrem gut auskennt (fuers Forum typisch waeren vielleicht GPUs oder CPUs). Dann kann man vielleicht wirklich besser abschaetzen ob ein neues Produkt einschlaegt oder nicht. Aber sonst sehe ich da schwarz.

Als Privatanleger sehe ich die Chancen eher darin, langfristig anzulegen und einen Sparplan zu machen, um den Cost-Average Effekt auszunutzen. Damit schlaegt man schon mal sicher den Markt...was meiner Meinung nach auf anderem Wege kaum zu schaffen ist. Wer die Performance weiter verbessern will, sollte sich mal den Gebert-Indikator ansehen. Danach gehe ich aktuell vor.

Alexander

Knuddelbearli
2016-02-16, 11:53:26
Nicht Syrien ist das Problem ihmo sondern Saudi Arabien ( bekommt im Jemen auf den Deckel und radikalisiert sich immer weiter mit immer offenerer Terrorunterstützung ) und China ( Wachstums"probleme" ). Syrien höchstens ob da Mittelfristig Russland der Kragen platzt das die Türkei die ganze Zeit die Syrier ( und Kurden ) von ihrem Staatsgebiet aus bombardiert und die Artillerie auf Türkischen Staatsgebiet bombardiert.

Pixelmonk
2016-02-16, 11:57:19
Ganz ehrlich...ich glaube damit hat man als Nicht-Profi keine Chance. Wenn es ein lohnenswerter Trade waere, haetten die Profis ihn schon gemacht und damit waere der Kurs nicht mehr so gut wie er ist. Die haben schlicht immer einen Informationsvorsprung. Die einzige Ausnahme ist vielleicht wenn man sich in einem Gebiet extrem gut auskennt (fuers Forum typisch waeren vielleicht GPUs oder CPUs). Dann kann man vielleicht wirklich besser abschaetzen ob ein neues Produkt einschlaegt oder nicht. Aber sonst sehe ich da schwarz.

Als Privatanleger sehe ich die Chancen eher darin, langfristig anzulegen und einen Sparplan zu machen, um den Cost-Average Effekt auszunutzen. Damit schlaegt man schon mal sicher den Markt...was meiner Meinung nach auf anderem Wege kaum zu schaffen ist. Wer die Performance weiter verbessern will, sollte sich mal den Gebert-Indikator ansehen. Danach gehe ich aktuell vor.

Alexander

Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Jeder muss für sich den Richtigen finden.

Melbourne, FL
2016-02-16, 12:02:43
Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Jeder muss für sich den Richtigen finden.

Das stimmt sicher. Und es wird Leute geben, die mit Deiner Vorgehensweise Erfolg haben weil sie sich extrem im Detail damit beschaeftigen und damit selber mehr oder weniger zu Profis werden. Aber das koennen die meisten Privatanleger nicht leisten. Daher mein Alternativvorschlag fuer Leute, die daran teilhaben wollen, ohne Profi zu werden.

Alexander

PS: Wobei man noch erwaehnen sollte, dass selbst Profis eher selten den Markt schlagen...

Pixelmonk
2016-02-16, 12:15:09
Das stimmt sicher. Und es wird Leute geben, die mit Deiner Vorgehensweise Erfolg haben weil sie sich extrem im Detail damit beschaeftigen und damit selber mehr oder weniger zu Profis werden. Aber das koennen die meisten Privatanleger nicht leisten. Daher mein Alternativvorschlag fuer Leute, die daran teilhaben wollen, ohne Profi zu werden.

Alexander

PS: Wobei man noch erwaehnen sollte, dass selbst Profis eher selten den Markt schlagen...

Wenn man kurzfristig traded wird es zu einem Vollzeitberuf. Die günstigen Chancen gibt es Intraday nur für kurze Zeit. Die Vorgehensweise die ich genannt habe, kann man aber auch auf langfristige Trades anwenden.

Troyan
2016-02-16, 12:34:16
Als Privatanleger würde ich - mit meinem 9 Monate Erfahrungen - erstmal ETFs nehmen. In USA und Canada gibt es einige gute und günstige, die auch monatliche Dividenden ausschütten. Der Stress ist deutlich geringer als wenn man Einzelwerte hat, die plötzlich um zig Prozent an Werte verlieren.

Pixelmonk
2016-02-16, 13:35:34
Um ein Profi auf Gebieten zu werden wo starker Wettbewerb herrscht, braucht man tausende Stunden Training und Talent. (http://sportsscientists.com/2011/08/talent-training-and-performance-the-secrets-of-success/)

Godmode
2016-02-16, 13:39:34
Um ein Profi auf Gebieten zu werden wo starker Wettbewerb herrscht, braucht man tausende Stunden Training und Talent.

This! :up:

Gandharva
2016-02-16, 14:08:00
Als Privatanleger würde ich - mit meinem 9 Monate Erfahrungen - erstmal ETFs nehmen. In USA und Canada gibt es einige gute und günstige, die auch monatliche Dividenden ausschütten.

+1 zu ETFs. Allerdings nur dann wenn man damit möglichst den ganzen Markt abdeckt. Warum die Deutschen alle so geil auf Dividenden sind ist mir ein Rätsel. Am besten dann nur im DAX, weil der ist ja gaanz anders... XD
Es gibt sogar Statistiken das Dividendenaktien im Schnitt schlechter performen als der Markt.

Troyan
2016-02-16, 14:34:04
+1 zu ETFs. Allerdings nur dann wenn man damit möglichst den ganzen Markt abdeckt. Warum die Deutschen alle so geil auf Dividenden sind ist mir ein Rätsel. Am besten dann nur im DAX, weil der ist ja gaanz anders... XD
Es gibt sogar Statistiken das Dividendenaktien im Schnitt schlechter performen als der Markt.

40% der Gewinne von Aktien kommen von Dividenden.
Und Dividende ist dir sicher. Bei Aktien ohne muss man irgendwann verkaufen, um Gewinne zu haben. Je nachdem wo man ist, kostet ein Verkauf auch deutlich an Gebühren...

Gandharva
2016-02-16, 15:07:54
Die 40% sind ja mal kompletter Unsinn. Zudem ist die Dividende nicht "sicher". Was willst du mit dem Begriff "sicher" hier überhaupt erreichen? Du könntest genauso gut X Aktien verkaufen um eine fiktive Dividende zu erhalten. Da ist kein Unterschied. Am Tag der Dividendenausschüttung macht deine tolle Dividendenaktie nämlich auch nichts anderes als einen Preisrückgang um X.

Wer eine Dividendenstrategie fährt blendet bewusst Marktsegmente aus, was per se aber völlig bekloppt ist, weil man so das A und O einer ordentlichen Investmentstrategie aushebelt, die Diversifikation. Dadurch verzichtet man historisch betrachtet auf Rendite weil man in Märkten wie Small Caps oder ähnlichem nie investiert ist.

Melbourne, FL
2016-02-16, 15:11:48
Um ein Profi auf Gebieten zu werden wo starker Wettbewerb herrscht, braucht man tausende Stunden Training und Talent. (http://sportsscientists.com/2011/08/talent-training-and-performance-the-secrets-of-success/)

Mein Reden. Als Privatanleger mit beschraenkter Zeit hat man fast keine Chance mit Profis mitzuhalten. Deswegen ist ein Sparplan auf einen ETF in so einem Fall die sicherere Variante.

Alexander

Gandharva
2016-02-16, 15:14:04
Mein Reden. Als Privatanleger mit beschraenkter Zeit hat man fast keine Chance mit Profis mitzuhalten. Deswegen ist ein Sparplan auf einen ETF in so einem Fall die sicherere Variante.
Aber bitte nicht in irgend einen ETF, denn sonst setzt man am Ende auch wieder nur auf eine Branchen- oder Regionenwette.

Sinnvolle Aufteilungen wären hier:
Welt: 70%
Emerging Markets: 30%

oder
Europa: 30%
Nordamerika: 30%
Pazifik: 10%
Emerging Markets: 30%

oder:
Europa: 26%
Nordamerika: 26%
Pazifik: 8%
Emerging Markets: 26%
Frontier Markets: 4%
Small Caps: 10%

Oid
2016-02-16, 19:55:46
Aber bitte nicht in irgend einen ETF, denn sonst setzt man am Ende auch wieder nur auf eine Branchen- oder Regionenwette.

Sinnvolle Aufteilungen wären hier:
Welt: 70%
Emerging Markets: 30%

oder
Europa: 30%
Nordamerika: 30%
Pazifik: 10%
Emerging Markets: 30%

oder:
Europa: 26%
Nordamerika: 26%
Pazifik: 8%
Emerging Markets: 26%
Frontier Markets: 4%
Small Caps: 10%

Ich würde noch Immoblien- und Rohstoff-ETFs mit rein nehmen:
Entwickelte Märkte (EU/NA/Japan/Australien): 60%
Emerging Markets: 20%
Rohstoffe: 10%
Immobilien: 10%

Es gibt natürlich auch ETFs, die alles in einem einzigen Fond vereinen.

Gandharva
2016-02-16, 20:38:30
OK, dann muss man aber auch Anfangen über Risokoklassen zu sprechen, Tagesgeld oder Sparbriefe und ggf. Edelmetalle berücksichtigen.

Persönlich bin ich im Gegensatz zu Rohstoffen den Immobilien nicht abgeneigt.

Pflichtlektüre: http://www.amazon.de/Souver%C3%A4n-investieren-Indexfonds-ETFs-Privatanleger/dp/3593504545/ref=la_B00456V03Q_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1455651366&sr=1-1

Oid
2016-02-16, 20:52:53
Pflichtlektüre: http://www.amazon.de/Souver%C3%A4n-investieren-Indexfonds-ETFs-Privatanleger/dp/3593504545/ref=la_B00456V03Q_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1455651366&sr=1-1

Ich sekundiere :D

Wenn man mal die Effizienz der Märkte begriffen hat (jaja, man kann sich streiten, ob die Märkte zu 80%, zu 90% oder zu 100% effizient sind... aus Privatanlegersicht sind die Märkte effizient) sieht man auch die technische und Fundamentalanalyse mit anderen Augen.

R.I.P.
2016-02-20, 17:22:58
Finde ETFs auch sehr gut, obwohl ich lieber rein in Aktie investiere. In den letzten Jahre hat es immer 2-3x jährlich große Aktienabstürze gegeben (Oktober 2015 und Jänner 2016 nur als Beispiel). Wenn man hier in "bekannte" Aktien investiert, kann man gar nichts falsch machen. Natürlich ist der richtige Einstiegspunkt wichtig.

Meine Favoriten bleiben solange Öl so niedrig ist, Solaraktien wie Renesola (SOL). Habe z.B im Herbst die Aktie um 1,50 Dollar gekauft und um 1,93 Dollar verkauft. Jetzt ist die Aktie wieder unter 1,50 Dollar und meiner Meinung nach ein kleines Schnäppchen. Ich warte auf den geeigneten Moment, um bei dieser Aktie wieder einzusteigen.

Dasselbe gilt für Goldaktien. Yamana (AUY) hat sich durch den Goldpreis von 1,50 Dollar auf 2,70 Dollar erholt. Habe erst gestern meine Aktien verkauft und ca. 1 Dollar pro Aktie Gewinn gemacht. Sollte Gold innerhalb Februar über der "magischen" Grenze 1180 Dollar bleiben, ist der Markt bullisch mMn und Gold wird weiter positiv überraschen. Auch hier warte ich wieder auf den geeigneten Wiedereinstieg.

Mr.Fency Pants
2016-03-03, 10:07:31
Habe mir jetzt für ein paar Tausend AMD Aktien gegönnt, habe noch für 1,77€/Stück gekauft, aktuell gingen die in kurzer Zeit ganz gut nach oben, liegen aktuell bei 2,15€. Mal gucken wie lange der Trend anhält. Dürfte an den angekündigten Generationen CPU und GPU liegen, mal gucken, ob es nach der Veröffentlichung dann wieder stark nach unten geht. :D

Generell gilt, dass wenn alle rufen Aktie xyz kaufen, dann sollte man die Finger davon lassen. Dann ist der Zug für Privatanleger schon lange abgefahren. Man kann sich mehrere Jahre mit dem Thema beschäftigen, um dann trotzdem auf die Schnauze zu fliegen, daher sollte man sich auch nicht zu viel Kopf um das Thema machen. Breit streuen und evtl. auch etwas mit höherem Risiko. Generell sollte man auch nix kaufen, was man nicht versteht, bzw. was einem ein sogenannter "Experte" nicht in ein paar Sätzen erklären kann. Der gesunde Menschenverstand hilft da schon mal gut weiter.

Godmode
2016-03-03, 12:21:11
Gold wird die nächsten Tage spannend. Das Dreieck wird bald aufgelöst werden. Mein favorisiertes Szenario ist ein Ausbruch nach oben. Für die Welle 5 erwarte ich ca. 1300$. Mit relativ engem Stop-Loss sollten also ein paar Euro verdient werden können.

http://abload.de/img/screenshot2016-03-03a5eruv.png

Godmode
2016-03-03, 16:54:16
Das Dreieck wurde nach oben aufgegelöst, wie erwartet. Bei 1.263$ wartet jetzt der nächste Widerstand, des letzten Tops. Im Stundenchart sieht es jetzt so aus:

http://abload.de/img/screenshot2016-03-03axqz5q.png

Karümel
2016-03-03, 17:23:01
Die beste aller Börsenregeln

Die Anti-Regel

http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/die-beste-aller-anlagestrategien100.html

Fragen Sie Ihren Analysten nach seinem Rat, welche Aktien sie kaufen und verkaufen sollten - und machen Sie dann genau das Gegenteil!"

Irgendwie sehr interessant.

Godmode
2016-03-03, 17:40:53
Ein guter Analyst bzw. Trader wird dir immer ein Chance-Risiko-Verhältnis aufzeigen. Niemand kann sagen in welche Richtung ein Kurs verlaufen wird. Die Muster in den Charts zeigen mögliche Hochpunkte, auf die man spekulieren kann. Ein Stop-Loss-Limit verhindert, falls der Kurs doch in die andere Richtung laufen sollte, dass der Verlust klein bleibt.

Knuddelbearli
2016-03-03, 17:41:44
Ist ja auch klar. Wenn der Analyst eine Aktie kauft will er sie ja ( ausnahmen bei sehr Dividenden starken Aktien ausgenommen ) ja wieder verkaufen sonst hat er ja nichts davon. damit er sie aber teuer verkaufen kann müssen sie andere auch kaufen und niemand vor ihm im größeren Stil verkaufen ^^

Philipus II
2016-03-03, 19:20:50
Ich setze zur Zeit primär auf Russland (wegen den Rohstoffpreisen inkl. Öl), VW, Deutsche Bank, Spanische Immobilien und Griechenland (Athex ETF). Abgesehen von letzterem habe ich brauchbare Einstiegszeitpunkte erwischt. Glücklicherweise ist Griechenland dein kleinste Posten, unter 3 Prozent des Portfolios. Am meisten Potential sehe ich kurzfristig in Deutscher Bank und VW, langfristig in Russland. Der Ölpreis wird nicht auf Dauer so niedrig bleiben. Und on top habe ich noch etwa 20% Liquidität.

Mr.Fency Pants
2016-03-04, 09:31:52
Die beste aller Börsenregeln

Die Anti-Regel

http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/die-beste-aller-anlagestrategien100.html

Fragen Sie Ihren Analysten nach seinem Rat, welche Aktien sie kaufen und verkaufen sollten - und machen Sie dann genau das Gegenteil!"

Irgendwie sehr interessant.

Kann ich nur unterstreichen. Ist auch immer wichtig sich zu fragen: was hat der andere davon, wenn er mir Produkt/Aktie xyz empfiehlt?

Pixelmonk
2016-03-14, 19:17:36
Gold sieht nicht gut aus, der Aufwärtstrend seit 10.02. wurde durchbrochen. Die Auflösung der H&S-formation könnte den Preis unter 1200 fallen lassen. Letzte Unterstützung ~1231.

Godmode
2016-03-17, 11:48:49
Gestern gabs nach der Fed Ankündigung einen starken Hüpfer nach oben. Wenn ich das richtig sehe, wurden DA viele Shorts gegrillt. Ich erwarte immer noch die 1300 und dann die größere Korrektur.

Pixelmonk
2016-03-17, 17:53:50
Gestern gabs nach der Fed Ankündigung einen starken Hüpfer nach oben. Wenn ich das richtig sehe, wurden DA viele Shorts gegrillt. Ich erwarte immer noch die 1300 und dann die größere Korrektur.

Der Kurs hatte den langfristigen Aufwärtstrend durchbrochen, ist dann aber zwei Tage lang seitwärts gelaufen. Die Chance für eine Bewegung nach unten oder oben nach der FED-ankündigung war mMn. nur 50:50, also zuviel Risiko.

Der Goldpreis hat sich so entwickelt wie ich es Mitte Februar vermutet hatte, Konsolidierung bis 1200 und dann wieder steigen. Ich bin aber trotzdem keine Position eingegangen. Das ist das allgemeine Problem von mir, ich analysiere sehr häufig richtig und seh' Kursbewegungen oft punktgenau vorraus, geh' dann aber trotzdem keine Position ein.

Im Sommer handel ich seit 10 Jahren an der Börse, in den ersten anderthalb Jahren hab ich tausende Trades gemacht (Scalping) und über 200% Depotperformance nach Gebühren erzielt.
Die meisten Trades waren aber in der selben Aktie (Arques), mit einer Buy-and-hold Strategie hätte ich wohl eine ähnliche Performance erzielt. Das Scalping war aber gutes Training um ein Gefühl für Kursbewegungen zu bekommen, auf Dauer ist es aber zu stressig, man brennt davon aus.

Dann kam die Finanzkrise und ich hab angefangen Blogs zu lesen und wurde verunsichert. Danach hab ich mich immer weniger getraut meine eigenen Analysen zu traden.
Ich hab schon einiges versucht das Verhalten zu brechen, ich bin Monate lang mit dem Fahrrad zum Nordkapp nach Norwegen und wieder zurück gefahren, ich dachte eine längere Auszeit würde die Verbindungen im Gehirn schwächen und das Verhalten ändern.
Mir fehlt der Mut, keine Ahnung was ich machen soll, vielleicht hab ich zu wenig Testosteron. :smile:

Godmode
2016-03-17, 18:05:32
Ja das war wirklich 50:50, daher habe ich dann auch nichts gemacht.

Das Buch kennst du ja sicher schon: http://www.amazon.com/Tradingpsychologie-denken-handeln-Spitzenperformance-Mentaltraining/dp/3898797007

Falls nicht, ich finde es sehr gut. Also mit S/L-Limit kann man doch Positionen eröffnen, oder warum willst du keine Positionen eröffnen. Und ja, weniger lesen hilft mehr. Gefühlte 95% der Analysten sind einfach Topfen sondergleichen.

Ich habe früher mehr gehandelt, aber nicht wirklich mit System. Momentan kaufe ich nur mehr langfristig.

Pixelmonk
2016-03-17, 19:13:10
Ja das war wirklich 50:50, daher habe ich dann auch nichts gemacht.

Das Buch kennst du ja sicher schon: http://www.amazon.com/Tradingpsychologie-denken-handeln-Spitzenperformance-Mentaltraining/dp/3898797007

Falls nicht, ich finde es sehr gut. Also mit S/L-Limit kann man doch Positionen eröffnen, oder warum willst du keine Positionen eröffnen. Und ja, weniger lesen hilft mehr. Gefühlte 95% der Analysten sind einfach Topfen sondergleichen.

Ich habe früher mehr gehandelt, aber nicht wirklich mit System. Momentan kaufe ich nur mehr langfristig.



Das Buch kenn' ich noch nicht. Mit Stopp-loss und der richtigen Positionsgröße ist das Risiko überschaubar. Ich hab wohl Angst Fehler zu machen, deswegen geh' ich erst gar kein Risiko ein. Im Prinzip ist die Lösung des Problems ganz einfach: Kaufen, Stopp-loss setzen, Geduld haben.
Ich werd' mir jetzt jeden Monat einen festen Betrag gutschreiben den ich als Stopp-loss verlieren kann und dann einfach mehr Mut haben.

Pixelmonk
2016-03-19, 02:50:41
Das Buch kennst du ja sicher schon: http://www.amazon.com/Tradingpsychologie-denken-handeln-Spitzenperformance-Mentaltraining/dp/3898797007

Falls nicht, ich finde es sehr gut.

Ich hab mir das Buch gekauft und einmal in die Seiten reingelesen. Es scheint wirklich sehr gut zu sein, ich werde es in den nächsten Tagen und Wochen ausführlich lesen. Vielen Dank dafür. :up::smile:

Philipus II
2016-03-19, 12:11:32
Ich bin am Überlegen, zusätzlich noch in Etherum einzusteigen. Die digitale Währung schaut sehr interessant aus.

Godmode
2016-03-23, 09:38:43
Ich hab mir das Buch gekauft und einmal in die Seiten reingelesen. Es scheint wirklich sehr gut zu sein, ich werde es in den nächsten Tagen und Wochen ausführlich lesen. Vielen Dank dafür. :up::smile:

Gerne geschehen!

Ich habe gerade meine GDXJ Scheine verkauft und warte jetzt auf eine Korrektur, dann steige ich wieder ein. 34% nach Gebüren aber vor den Steuern, ist ok. Kleinere Einzeltitel von Minen behalte ich aber.

Edit: Ein Drittel des Verkaufserlös habe ich in DUST gesteckt. Der steigt dreifach gehebelt, wenn die Minen fallen. ;D

Marodeur
2016-03-24, 10:23:42
Gibts eigentlich eine AG die auf VR Pornos macht? Könnte ein Markt mit guten Wachstumschancen sein und hätt ich mal ein paar mitgenommen. :D

Godmode
2016-04-08, 15:45:53
Edit: Ein Drittel des Verkaufserlös habe ich in DUST gesteckt. Der steigt dreifach gehebelt, wenn die Minen fallen. ;D

Der DUST Trade ging leider in die Hose. Mit -29% verkauft.

Godmode
2016-04-11, 17:04:33
Was kurioses: Ich habe heute morgen einen Tipp für eine Aktie von einem Freund erhalten. Daraufhin habe ich gleich mal eine Position eröffnet. Jetzt am Nachmittag steht das Ding mit 50% im Plus....

https://www.google.at/search?q=AUMN

hesTeR-
2016-04-11, 17:14:27
sogar 65% O_O

glückwunsch, wenn man fragen darf wieviel Geld hast du damit jetzt gemacht ?

Godmode
2016-04-11, 17:34:42
Danke!

Ich habe um 1.000 € gekauft, also momentan knappe 600 Euro im Plus. Diese Aktie möchte ich aber länger behalten.

Oid
2016-04-12, 00:52:01
Kann vielleicht jemand Literatur zum Thema Quellensteuer bei Fonds (mit Domizil im Ausland) im allgemeinen und ETFs im speziellen empfehlen? Mir geht um den ganzen Themenkomplex Doppelbesteuerung durch Quellensteuer und deutscher Kapitalertragsteuer.

Nightspider
2016-04-12, 01:12:44
Heute war bei mir auch ein guter Tag. Habe spontan aus dem Bauch heraus die richtige Aktie gehebelt und in ein paar Stunden 25% Gewinn generiert.

Tyrann
2016-04-12, 18:40:10
Was kurioses: Ich habe heute morgen einen Tipp für eine Aktie von einem Freund erhalten. Daraufhin habe ich gleich mal eine Position eröffnet. Jetzt am Nachmittag steht das Ding mit 50% im Plus....

https://www.google.at/search?q=AUMN

haben den tipp eine handvoll leute bekommen?

das Handelsvolumen für diese Aktie ist so gering das ich meinen eigenen An & Verkauf im Chart sehe.


bin gestern zu spät eingestigen und habe heute schon wieder verkauft, habe aber wenigstens noch ~100€ Gewinn gemacht

Godmode
2016-04-12, 19:11:50
haben den tipp eine handvoll leute bekommen?

das Handelsvolumen für diese Aktie ist so gering das ich meinen eigenen An & Verkauf im Chart sehe.


bin gestern zu spät eingestigen und habe heute schon wieder verkauft, habe aber wenigstens noch ~100€ Gewinn gemacht

Gut möglich. Mein Freund hatte diesen Tipp aus einem Investment Newsletter.

Nightspider
2016-04-12, 19:19:30
Das Investment Newsletter hatte nur Recht dadurch, das es diese Nachricht verbreitet hat. ;D

Wieder ein erfolgreicher Tag....läuft bei mir.

xcv
2016-04-13, 20:12:22
Manchmal wünsche ich den ganzen Spekulanten ja mal richtig auf die Nase zu fallen, aber das ist vermutlich nur mein Neid auf den Mut...

Joe
2016-04-13, 20:41:37
https://en.wikipedia.org/wiki/Greater_fool_theory

Godmode
2016-04-13, 21:43:28
Manchmal wünsche ich den ganzen Spekulanten ja mal richtig auf die Nase zu fallen, aber das ist vermutlich nur mein Neid auf den Mut...

Wenn man nur spekuliert, ohne Moneymanagement zu betreiben, fällt man ziemlich schnell auf die Nase, da muss man sich nichtmal anstrengen. Die meisten kleinen Spekulanten fallen übrigens auf die Nase und steigen dann entmutigt aus.

Joe
2016-04-13, 21:51:34
Ist das für Euch eigentlich sone Art Hobby?

Ich hab auch einiges an Wertpapieren auch einiges was Risikoreich ist z.B. TL0 und NMBL aber ich "zocke" nicht damit, plane das Zeug mindestens 15-20 Jahre zu halten. Kann mir gar nicht vorstellen 10 Trades die Woche zu machen.

Godmode
2016-04-13, 22:02:39
Ich mache das halt so nebenbei, da ich von Sparbuch, Bausparvertrag, Lebensversicherung nichts halte. Dort verdienen irgendwelche Manager oder die Bank selber, aber sicher nicht ich. Wenn ich hingegen mein Geld in Firmen stecke, wo ich glaube, dass die was können, habe ich ein deutlich besseres Gefühl. Und ja, wenn mal eine Aktie dabei ist, die mir 50-100% Profit in einer Woche bringt, dann wird auch schnell wieder verkauft. Sowas ist aber sehr selten und die beständigen Profite kommen dann doch eher von längerfristigen Anlagen (Kursanstieg+Dividende).

Troyan
2016-04-13, 22:02:49
Ich habe Daytrading probiert. Aber ist mir persönlich zu anstrengend. :(

Ich kaufe liebers Aktien, die ich länger halte und Dividende kassiere. Also mehr ein Tagesgeldersatz als Handelsplattform.

Fusion_Power
2016-04-13, 22:27:32
Ich mache das halt so nebenbei, da ich von Sparbuch, Bausparvertrag, Lebensversicherung nichts halte.
Ich halte davon auch nichts aber als traditionellr sparer hat man nicht so viele Möglichkeiten wenn man keine Ahnung von Börse & Co. hat. Da reinzufinden ist sicher nix für Laien, auch wenn es sicher gewinnbringender ist als alles was einem die Sparkasse derzeit anbietet. Ich krieg zwar noch meine 3% Zinsen aufs Sparbuch weil ich vor einigen Jahren mal klug genug war nen Stufensparplan zu machen, aber der läuft bald aus und auf die Frage obs dieses Modell mit 3% Zinsen immer noch gibt sah man mich nur entgeistert an. :freak:

Wenn man doch nur voher wüßte, welche jungen (und preiswerten) Firmen morgen mal groß raus kommen um sich billig mit Aktien eindecken zu können. Aber Überraschungen gibts wohl so nicht mehr bei der Börse und wenn, erfährts sicher kein "normalsterblicher" vorher.

Und hätte ich mal Ende der 90er Gold gekauft (bei unter 300$ je Feinunze! :freak: ), man wäre ich jetzt fein raus. :cool:

Troyan
2016-04-13, 22:31:07
Du hättest eher Apple kaufen sollen. Oder jede andere heutige erfolgreiche Firma. :D

Ich bin im August ohne Vorwissen eingestiegen - war natürlich ein paar Tage bevor der Markt zum ersten Mal eingebrochen ist... Aber langsam wird es etwas.

Melbourne, FL
2016-04-13, 22:42:49
Ist das für Euch eigentlich sone Art Hobby?

Ich hab auch einiges an Wertpapieren auch einiges was Risikoreich ist z.B. TL0 und NMBL aber ich "zocke" nicht damit, plane das Zeug mindestens 15-20 Jahre zu halten. Kann mir gar nicht vorstellen 10 Trades die Woche zu machen.

Ich habe auch einen ähnlichen zeitlichen Anlagehorizont aber halte mich an den Gebert-Indikator (mit zwei kleinen Modifikationen). Damit kommt man etwa bei einem Trade pro Jahr raus und schlägt den DAX (zumindest in der Vergangenheit) um Längen.

Alexander

PS: Es sieht so aus als ob der Gebert-Indikator zeitnah ein Verkaufssignal generiert.

Oid
2016-04-13, 22:49:25
Manchmal wünsche ich den ganzen Spekulanten ja mal richtig auf die Nase zu fallen, aber das ist vermutlich nur mein Neid auf den Mut...
Jo, man bekommt ja auch nur Erfolgsstories zu hören :D

Joe
2016-04-13, 22:54:30
Ich halte davon auch nichts aber als traditionellr sparer hat man nicht so viele Möglichkeiten wenn man keine Ahnung von Börse & Co. hat. Da reinzufinden ist sicher nix für Laien

Es geht so, ein wirklicher "Laie" ist ja Niemand, weil sich fast Jeder mit irgendwelchen Firmen zu tun hat und eine Meinung zu diesen hat.

Ich hatte schon um 2005 rum investiert in

Microsoft: PC = Microsoft
McDonalds: Weil Fast Food geht immer
Apple: Als ich den iPod gesehen hatte

Jetzt aktuell denk ich mir was werden die Trends der nächsten 10 Jahre sein.
Mhh

1. Elektromobilität
Tesla = Elektromobilität

2. Internetfernsehen
Netflix = Internetfernsehen

3. Robotik / AI / Autonomes fahren
Google macht alles

4. Private Raumfahrt
Ich bin bereit sobald SpaceX an die Börse geht.

Entsprechend verteilt sich der Löwenanteil meiner neuen Käufe auf Diese.
Nimble hab ich weil ich beruflich mit dem Laden zu tun hab, und ich gehe die Wette ein, dass Nimble einer der zwei Storage Start Ups sein wird, den es in fünf Jahren noch gibt. Dafür ist das Zeug einfach zu gut. Der Andere wird Pure Storage sein.

/edit

Wenn Drumpf Präsident wird, steig ich definitiv in den privaten Strafvollzug in den USA ein ;D

Kallenpeter
2016-04-13, 22:57:07
Ich hab auch einiges an Geld in Aktien. Aber kein Daytrading. Inzwischen vieles in ETFs, hab nen Wertpapiersparplan. Dazu ein paar Aktien die ich schon lange halte wie z.B. Siemens (beständige Dividende) und Amazon (seit ich sie hab +200%). Und ein kleiner Teil ist in Aktien die ich "häufiger" mal kaufe bzw. verkaufe. Aber auch das heißt bei mir das ich sie i.d.R. 1 Jahr oder länger halte.

Habe aktuell Facebook verkauft, die hab ich AFAIR letztes Jahr gekauft, 90% im plus gewesen. Hab auch schon nen Totalverlust gehabt (Solarworld). Lange hatte ich auch Aktien von BHP Billiton, die haben immer gut Dividende gezahlt, irgendwann letztes Jahr hab ich aber doch kalte Füße bekommen und verkauft, weil sie groß im Kohlegeschäft sind. Kurze Zeit später ist die Aktie auch abgestürzt. War ich schon stolz auf mich :freak:

Wobei es mir auch einfach spaß macht. Ganz grob gerechnet komme ich auf 5-6% Rendite pro Jahr. Was im Prinzip nicht anderes heißt, als das ich auch einfach ETFs (MSCI World...) kaufen könnte und ungefähr das gleiche raus bekommen würde, mich aber um nix kümmern müsste.

@Fusion_Power: Das würde ich dir auch empfehlen. Bei deiner Bank ein Depot aufmachen und mit einem Wertpapiersparplan jeden Monat 50€ MSCI World ETF kaufen. Damit kommt man auf eine redite die nicht viel schlechter ist als die von Profis (ca. 5% Jährlich), muss aber keine Zeit investieren oder sich besonders schlau machen.

Habe aktuell noch mit einen bekannten gesprochen (der deutlich wohlhabender als ich ist): Die komplette Altersvorsorge (etwas über eine 1 Mio. €) in ein paar Immobilien zu stecken --> keinerlei bedenken.
Mehr als 100.000€ in Aktien --> Ne, zu viel Angst, zu viel bedenken.

Also im Prinzip gegen jede Investment Regel. Es ist einfach viel zu weit verbreitet, der Glaube, dass Aktien zu Riskant sind oder das man sich auskennen müsste.

Fusion_Power
2016-04-13, 23:03:25
Du hättest eher Apple kaufen sollen. Oder jede andere heutige erfolgreiche Firma. :D

Da gabs mich aber noch nicht! ;)

Es geht so, ein wirklicher "Laie" ist ja Niemand, weil sich fast Jeder mit irgendwelchen Firmen zu tun hat und eine Meinung zu diesen hat.

Ich hatte schon um 2005 rum investiert in

Microsoft: PC = Microsoft
McDonalds: Weil Fast Food geht immer
Apple: Als ich den iPod gesehen hatte

Jetzt aktuell denk ich mir was werden die Trends der nächsten 10 Jahre sein.
Mhh

1. Elektromobilität
Tesla = Elektromobilität

2. Internetfernsehen
Netflix = Internetfernsehen

3. Robotik / AI / Autonomes fahren
Google macht alles

4. Private Raumfahrt
Ich bin bereit sobald SpaceX an die Börse geht.

Entsprechend verteilt sich der Löwenanteil meiner neuen Käufe auf Diese.
Nimble hab ich weil ich beruflich mit dem Laden zu tun hab, und ich gehe die Wette ein, dass Nimble einer der zwei Storage Start Ups sein wird, den es in fünf Jahren noch gibt. Dafür ist das Zeug einfach zu gut. Der Andere wird Pure Storage sein.
Aber genau bei diesen Beispielen weiß jeder dass es sich lohnt und lohnen wird, und die starten alle sicher auch nicht mit ~5$ pro Aktie, das meinte ich. ;) Selbst Google hat als damals noch kleine Firma mit 85$ pro Aktie angefangen, ich hätt dann mal mit meinem damaligen Geld vllt. 10 gekauft... OK, die Google Aktien sind im Moment ~660$ pro Aktie wert, hätte sich vllt. sogar schon gelohnt. :D Aber ich wette, da ist damals schon kein Sterblicher mehr rangekommen, oder?

Oid
2016-04-13, 23:09:00
Habe aktuell noch mit einen bekannten gesprochen (der deutlich wohlhabender als ich ist): Die komplette Altersvorsorge (etwas über eine 1 Mio. €) in ein paar Immobilien zu stecken --> keinerlei bedenken.
Mehr als 100.000€ in Aktien --> Ne, zu viel Angst, zu viel bedenken.

Also im Prinzip gegen jede Investment Regel. Es ist einfach viel zu weit verbreitet, der Glaube, dass Aktien zu Riskant sind oder das man sich auskennen müsste.
Jo, die Angst vor Aktien ist wohl ne Volkskrankheit in Deutschland. Die meisten sind halt mal, mangels Diversifikation auf die Schnauze gefallen, oder halten den Aktienmarkt für komplizierter als er eigentlich ist bzw. sind den Werbeversprechen der Helmut Krugs und Johannes B. Kerners aufgesessen.

Bei Immobilien kommts natürlich immer etwas auf die Lebenssituation an, aber ich würde ein Buy-and-Hold Weltportfolio jeder Immobilie vorziehen. Da hätte ich eher Schiss vor dem Betonklotz am Bein als vor Anteilen an Unternehmen :D

Joe
2016-04-13, 23:12:24
Da gabs mich aber noch nicht! ;)


Aber genau bei diesen Beispielen weiß jeder dass es sich lohnt und lohnen wird, und die starten alle sicher auch nicht mit ~5$ pro Aktie, das meinte ich. ;) Selbst Google hat als damals noch kleine Firma mit 85$ pro Aktie angefangen, ich hätt dann mal mit meinem damaligen Geld vllt. 10 gekauft... OK, die Google Aktien sind im Moment ~660$ pro Aktie wert, hätte sich vllt. sogar schon gelohnt. :D Aber ich wette, da ist damals schon kein Sterblicher mehr rangekommen, oder?


Apple war 2005 glaub so bei 5$... :)
So lange die Firmen halt noch klein sein wie Tesla zur Zeit schwankt das Ding halt ordentlich. Glaube Faustregel war glaub ich bis 100 Mrd.
Ist halt nichts, wo man jeden Tag den Kurs checken sollte...

Apple hab ich mich auf "verzockt". Hab ich ca. 4 Wochen vor Steve Jobs Tod verkauft weil ich überzeugt war, nach seinem Ableben geht die Bude den Abfluss runter.

Godmode
2016-04-20, 15:48:21
Ich möchte nochmal auf die Gold- und Silberminen hinweisen. Die kleineren haben seit Jänner teilweise 200-300% gemacht. Falls Gold wirklich einen neuen Bullmarkt startet, dann sind da nochmal ein paar 100% möglich. Aktuell traue ich mich nicht nachzukaufen, da die Charts teilweise fast senkrecht sind.

Ein Teil meiner Minenwerte:

http://abload.de/thumb/screenshot2016-04-20a2bkhm.png (http://abload.de/image.php?img=screenshot2016-04-20a2bkhm.png) http://abload.de/thumb/screenshot2016-04-20azskyy.png (http://abload.de/image.php?img=screenshot2016-04-20azskyy.png) http://abload.de/thumb/screenshot2016-04-20a00ku8.png (http://abload.de/image.php?img=screenshot2016-04-20a00ku8.png) http://abload.de/thumb/screenshot2016-04-20a33khy.png (http://abload.de/image.php?img=screenshot2016-04-20a33khy.png) http://abload.de/thumb/screenshot2016-04-20alkj72.png (http://abload.de/image.php?img=screenshot2016-04-20alkj72.png) http://abload.de/thumb/screenshot2016-04-20a1hkct.png (http://abload.de/image.php?img=screenshot2016-04-20a1hkct.png)

Philipus II
2016-04-20, 18:38:08
Ich trau' mich da nicht ran. Ist mir derzeit zu heiß.

Godmode
2016-04-29, 09:55:57
Gold ist gerade dabei die 1280$ zu knacken. Sollte der Schlusskurs heute über 1280$ liegen, geht es erstmal weiter hoch.

/dev/NULL
2016-04-29, 13:51:53
Ich hab natürlich bei 3,6€ Mitsubishi Motors gekauft und hoffe jetzt das die in den nächsten Jahren wieder auf 5-8 € kommen. Bescheissen tut ja jede Autofirma..

Mr.Fency Pants
2016-04-30, 17:05:52
Hatte zwar einen extra Thread zu dem Thema aufgemacht, aber ich glaube in diesem Thread ist es wohl besser aufgehoben:

Da ich regelmäßig Aktien und (ETF) Fonds handle, suche ich nach einer Möglichkeit die Kosten etwas zu dämmen. Aktuell habe ich mein Depot bei der comdirect, jedoch stört mich da die mangelnde Transparenz und die nicht so ganz niedrigen Kosten. Bin bei der Recherche auf finanzen.net Brokerage gestoßen, da steht die Onvista Bank hinter. Orderprovision liegt bei 5€ (+ggfs. Zuschläge): https://www.finanzen-broker.net/?utm...ent=skyscraper

Erste Recherche im Netz ist positiv (auch zur Onvista) ausgefallen, oder ist da doch irgendwo ein Haken mit versteckten Kosten? Oder zur Consors? Da habe ich auch mein Tagesgeldkonto, wäre schön, wenn ich nicht noch eine zusätzliche Bank hätte. Bin dankbar für Infos aus erster Hand. Danke.

Joe
2016-04-30, 19:20:05
Ist nicht grad der Witz bei ETFs, dass die Gebühren so niedrig sind, dass die Banken quasi nix verdienen?!

Plutos
2016-04-30, 21:13:59
Da gibt es keine versteckten Kosten. 6,50€ pro Order an deutschen Börsen. :smile:

Den Sinn von ETFs für Anleger (langfristig, keine kurzfristigen Spekulanten - wobei man eh diskutieren könnte, ob ETFs für letztere überhaupt ein praktikables Vehikel wären) habe ich hingegen bis heute nicht verstanden. :confused:

Trap
2016-04-30, 21:33:38
Den Sinn von ETFs für Anleger [...] habe ich hingegen bis heute nicht verstanden. :confused:
Du meinst den Sinn von börsengehandelten Fonds wenn es schon die normalen Fonds gibt, oder etwas anderes?

Ich sehe in der Fähigkeit die Fonds über die Börse zu handeln auch keinen Vorteil, aber viele Fondsgesellschaften bieten Produkte mit besonders geringen laufenden Kosten nur als ETF an.

Troyan
2016-04-30, 23:26:31
Hatte zwar einen extra Thread zu dem Thema aufgemacht, aber ich glaube in diesem Thread ist es wohl besser aufgehoben:

Da ich regelmäßig Aktien und (ETF) Fonds handle, suche ich nach einer Möglichkeit die Kosten etwas zu dämmen. Aktuell habe ich mein Depot bei der comdirect, jedoch stört mich da die mangelnde Transparenz und die nicht so ganz niedrigen Kosten. Bin bei der Recherche auf finanzen.net Brokerage gestoßen, da steht die Onvista Bank hinter. Orderprovision liegt bei 5€ (+ggfs. Zuschläge): https://www.finanzen-broker.net/?utm...ent=skyscraper

Erste Recherche im Netz ist positiv (auch zur Onvista) ausgefallen, oder ist da doch irgendwo ein Haken mit versteckten Kosten? Oder zur Consors? Da habe ich auch mein Tagesgeldkonto, wäre schön, wenn ich nicht noch eine zusätzliche Bank hätte. Bin dankbar für Infos aus erster Hand. Danke.

Ich bin bei Captrader (https://www.captrader.com/de/). Die sind ein Ableger von Interactive Brokers. Da ich nur US/Kanada Aktien handel, sind die Kosten "relativ" gering. US sind $2 (ab 200 Stück dann 1c pro Aktie). Kanada ist weniger (minimum CAD 1 + Stück). DAX-Aktien kosten ab 4€.
Bin vollkommen zufrieden. Gab in den letzten 9 Monaten keine Probleme.

Nachteil ist, dass bei US/Kanada Aktien die 15% Steuern auf Dividenden sofort abgezogen werden.


Den Sinn von ETFs für Anleger (langfristig, keine kurzfristigen Spekulanten - wobei man eh diskutieren könnte, ob ETFs für letztere überhaupt ein praktikables Vehikel wären) habe ich hingegen bis heute nicht verstanden. :confused:

Du hast den Sinn von "Aktienpaketen" nicht verstanden?! :confused:

minos5000
2016-05-01, 08:48:31
Den Sinn von ETFs für Anleger habe ich hingegen bis heute nicht verstanden. :confused:

Breite Streuung bei geringen Kosten?

/dev/NULL
2016-05-01, 13:16:37
Breite Streuung bei geringen Kosten?
Exakt..
Aber wer nicht checkt das normale/aktiv gemanagte Fonds auf mal 2 - 3% jährliche Kosten (TER) kommen
z.B. https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=IE0008479408&useInFocus=1
Der sieht dann nicht das nen ETF da uU weniger abdrücken muss
https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=DE0005933931&useInFocus=1

Und im Vergleich zu "ich kauf mal 2 Aktien" ist man deutlich breiter aufgestellt.
-> Der markt wird es schon wissen ;-)
Bin bei der Diba, weil ich selten Trade und meinen Rest auch da habe

Oid
2016-05-01, 14:43:11
Den Sinn von ETFs für Anleger (langfristig, keine kurzfristigen Spekulanten - wobei man eh diskutieren könnte, ob ETFs für letztere überhaupt ein praktikables Vehikel wären) habe ich hingegen bis heute nicht verstanden. :confused:

Marktperformance zu geringen Kosten (weniger laufende Kosten und kein Ausgabeaufschlag) und - durch den Handel an der Börse - hohe Liquidität und Transparenz. Eine gute Streuung kommt natürlich nur mit den richtigen ETFs. Der Sinn der ganzen DAX-ETFs erschließt sich mir zum Beispiel in der Tat auch nicht :D. Einen DAX-ETF sehe ich nicht als Produkt mit guter Streuung an.

Wer sich etwas mit dem Thema befasst, wird im Gegenteil ganz schnell den Sinn von klassischen Fonds (aktiv gemanagt, Ausgabe nur durch die Fonds-Gesellschaft) in Frage stellen.

"Sinn" bezieht sich hier wohlgemerkt nur auf den Anleger und nicht auf die Fonds-Gesellschaft :D.

Philipus II
2016-05-01, 14:58:34
So schlecht ist der DAX gar nicht gestreut. Da gibts wissenschaftliche Untersuchungen dazu. Mit einem Investment in den DAX nimmt man schon den großen Anteil der Diversifikationsvorteile mit. Zudem investiert man in einen extrem liquiden Markt mit minimalen Transaktionskosten.

Oid
2016-05-01, 16:07:35
Naja, im Vergleich zum MSCI World, oder anderen für das klassische Weltportfolio wichtigen Indizes, ist der DAX schlecht diversifiziert. Vielleicht ist der DAX besser diversifiziert als viele andere Länder-Indizes, das kann sein.

Ich habe auch eher darauf angespielt, dass es dutzende DAX-ETFs, in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen gibt, weil die Nachfrage halt da ist und nicht wegen den prinzipiellen Vorteilen von ETFs. Die ganzen DAX-ETFs haben ja teilweise schon wieder Merkmale von aktiv gemanagten Fonds.

Kallenpeter
2016-05-01, 17:42:23
Naja, im Vergleich zum MSCI World, oder anderen für das klassische Weltportfolio wichtigen Indizes, ist der DAX schlecht diversifiziert. Vielleicht ist der DAX besser diversifiziert als viele andere Länder-Indizes, das kann sein.
Intuitiv würde ich dir zustimmen, aber ich glaube was Philipus meinte war etwas anderes. Nämlich das schon der DAX, auch wenn er im Vergleich zum MSCI World recht wenig gestreut ist, dennoch fast genauso sicher ist. Also das die besagten Untersuchungen herausgefunden haben, dass die DAX Streuung schon die allermeisten Risiken rauskegelt. Vielleicht tun andere Länder-Indizies das ja auch?

Wie gesagt, so habe ich seinen Post Verstanden, ich habe aber auch nicht mehr Hintergrund Wissen

Ich habe auch eher darauf angespielt, dass es dutzende DAX-ETFs, in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen gibt, weil die Nachfrage halt da ist und nicht wegen den prinzipiellen Vorteilen von ETFs. Die ganzen DAX-ETFs haben ja teilweise schon wieder Merkmale von aktiv gemanagten Fonds.

Es ist halt sehr einfach und billig so einen ETF aufzusetzen. Der DAX ist auch ein International sehr relevanter Index. Also schmeißt schonmal weltweit jedes Institut was ETFs anbietet seinen eigenen normalen DAX-ETF auf den Markt. Dann noch spezial dinge dazu wie Dividenden orientiert.....

Troyan
2016-05-01, 22:36:36
Den Vorteil von (Segment)ETFs sieht man gerade sehr gut am Beispiel von Apple: Durch die mieserablen Zahlen und Aussichten ist die Aktie seit dem Jahresbegin um 10% gesunken. Ein vergleichbarer ETF (TDIV (https://www.ftportfolios.com/Retail/Etf/EtfSummary.aspx?Ticker=TDIV)) liegt noch leicht positiv. Apple macht in diesem ETF 7,6% aus.

Natürlich ist das Potential nun bei Apple erheblich höher wieder zu steigen, aber für den normalen Menschen, der Aktien als Geldanlage verwendet, macht es kaum einen Sinn in Einzelunternehmen zu investieren.

Melbourne, FL
2016-05-02, 10:37:22
So...bin komplett Cash gegangen da der Gebert Indikator ein Verkaufssignal generiert hat. Muss noch ueberlegen, ob ich jetzt den DAX Short kaufe da Zinsen aktuell ja Mangelware sind.

Alexander

Jake Dunn
2016-05-06, 23:01:09
LYNX immernoch zu empfehlen oder gibt es besseres?

Tyrann
2016-05-06, 23:02:34
Lynx ist gut, aber du musst dich um die Versteuerung selbst kümmern

Jake Dunn
2016-05-06, 23:21:53
Lynx ist gut, aber du musst dich um die Versteuerung selbst kümmern

Ja hab ich gelesen :) geht das mit werben noch?

Oid
2016-05-07, 07:34:06
Lynx ist gut, aber du musst dich um die Versteuerung selbst kümmern
Verschicken die ne Steuerbescheinigung, die man nur in die Anlage KAP übertragen muss, oder muss man sich (bei Fonds) selber durch den Bundesanzeiger wühlen?

Oid
2016-05-07, 23:58:03
Was kurioses: Ich habe heute morgen einen Tipp für eine Aktie von einem Freund erhalten. Daraufhin habe ich gleich mal eine Position eröffnet. Jetzt am Nachmittag steht das Ding mit 50% im Plus....

https://www.google.at/search?q=AUMN

Haste noch vor dem Absturz am 3. Mai gecasht? :)

hesTeR-
2016-05-10, 16:55:46
Moin Leute,

ich möchte mir 10 Stck. Volkswagen Aktien kaufen also vom Wert her für ca. 1300 euro (momentan 129 Stck.) wie stelle ich das am dümmsten an ? Ich habe ein Konto bei der Volksbank, kein Depot und auch sonst keine große ahnung.

Möchte aber anfangen bisschen was mit aktien zu machen. Wenn der für mich passende Kurs erreicht ist möchte ich die aktien verkaufen, das Geld auszahlen und vom Gewinn in Urlaub fahren oder mir irgendwas kaufen. Den rest wollte ich wieder anlegen.

önnt ihr mir tipps geben ?

ginge zb sowas ?

https://www.comdirect.de/cms/lp/depot_media_wm112.html?ci=201539030001187KA000000000037&gclid=CjwKEAjwjca5BRCAyaPGi6_h8m8SJADryPLhqPqOJ9D4wFshjiYhcHCU7Rz6nlBBSHVYlywi2y tqSRoC7Wfw_wcB

und wenn ich mir jetzt aktien für 1300 euro kaufe und der Kurs geht um 20% nach oben also auf 1560 dann hab ich ja 260 € gewinn, wieviel von dem gewinn müsste ich dann wiederum an gebühren bezahlen ?

Paran
2016-05-10, 17:13:01
Gebühren sind irrelevant im Gegensatz zu den Steuern :biggrin:
Stichwort Kapitalertragssteuer.

Godmode
2016-05-10, 18:02:22
Haste noch vor dem Absturz am 3. Mai gecasht? :)

Nein ich habe sie noch und sie liegt momentan bei ca. 20% im Minus. Ich habe gestern zusätzlich noch 2000 Stück gekauft. Verkauft habe ich nur Novagold und Evolution Mining, mit kleinem Gewinn.

Oid
2016-05-10, 18:28:14
ich möchte mir 10 Stck. Volkswagen Aktien kaufen also vom Wert her für ca. 1300 euro (momentan 129 Stck.) wie stelle ich das am dümmsten an ? Ich habe ein Konto bei der Volksbank, kein Depot und auch sonst keine große ahnung.
Erstell dir einfach ein Depot bei einem online Broker. Die haben meistens keine Depotführungsgebühren. Beispiele: flatex, lynx, onvista, ...


und wenn ich mir jetzt aktien für 1300 euro kaufe und der Kurs geht um 20% nach oben also auf 1560 dann hab ich ja 260 € gewinn, wieviel von dem gewinn müsste ich dann wiederum an gebühren bezahlen ?

Du hast Orderkosten beim Broker und Börsengebühren (z. B. XETRA).

So ganz grob geschätzt wirst du für Kauf und Verkauf Orderkosten von 15€ haben (kommt auf den Broker und die Börse an).
Dann gehen 25% Kapitalertragssteuer (KESt), und 5,5% der KESt als Soli weg (plus evtl. Kirchensteuer).

Dir blieben (wie gesagt ganz grob) also von den 260€ etwa 176€ übrig. Allerdings gibt es für die KESt einen Freibetrag von 801€ pro Jahr.

Zu deinem Plan: Ich schätze du bist dir bewusst, dass das, was du da vor hast (Einzelaktien kaufen), reines Glücksspiel ist?

hesTeR-
2016-05-10, 19:50:14
Hallo Oid,

danke schonma für deine hilfe :)

dieses comdirekt geht auch oder ? davon habe ich zumindest schonmla gehört oder zahlt man da zuviel ?

also wenn ich das richtig sehe und ich innerhalb dieser 801 € bleibe dann zahle ich ja keine steuern und hab nur die 15 € gebühren als abzug oder ?

weitere kest habe ich nicht und wenn ich über die 801 komme also zb 1000 euro gilt die kest ja nur auf die 199 euro oder ?

das mit den einzel aktien ist mir bewusst, zu den 10 VW aktien kommen noch paar andere momentan hab ich 1500 € einfach rumliegen und ich hab etwas lust zu "zocken" und mich mit dem thema zu beschäftigen

@ Godmode, hast du noch einen tipp für mich ? kennst dich ja wohl sehr gut aus.

Plutos
2016-05-10, 20:08:44
Bei deinem verlinkten Comdirect-Depot zahlst du gemäß Konditionen (https://www.comdirect.de/cms/comdirect-depot.html#Konditionen) pro Trade 4,90€+0,25% vom Ordervolumen. Das ist, gelinde gesagt, sauteuer (ich zahle bei meinem durchschnittlichen Ordervolumen bei einem anderen Broker ungefähr ein Fünftel davon, und den Broker habe ich noch gar nicht nach möglichst niedrigen Ordergebühren ausgesucht).

Du hast aber Glück im Unglück, mit deinem Ordervolumen liegst du noch unter 9,90€ Gebühren pro Trade, so dass nur dieses Minimum von 9,90€ fällig wird, für An- und Verkauf zusammen also 19,80€, zzgl. Börsengebühren (die sind aber eher in der Größenordnung von 1€ anzusiedeln). Bei deinem Ordervolumen wird es bei anderen Brokern auch nicht viel billiger (2-3€ pro Trade könntest du ggf. noch sparen, mehr eher nicht), insofern kannst du für den Anfang schon dort dein Depot eröffnen.

hesTeR-
2016-05-10, 20:16:11
könntest du mir sonst einen anderen empfehlen ?

seriös sollte es sein :)

vllt lieber sowas ?

https://www.onvista-bank.de/5-eur-festpreis-depot.php?uacct=SEM&pr=1&gclid=CjwKEAjwjca5BRCAyaPGi6_h8m8SJADryPLhgCdH4vyspe1my0o09CT0ZTX09-94VIaO7OAA8j9oIxoCEmvw_wcB

oder dieses ?

https://www.onvista-bank.de/top-konditionen.html

da hätte ich wohl als neukunde 2 free buys im monat .. was ja garnicht schlecht ist wenn man quasi erstmal 10 stück vw kaufen will

Oid
2016-05-10, 20:19:06
dieses comdirekt geht auch oder ? davon habe ich zumindest schonmla gehört oder zahlt man da zuviel ?

Bei comdirekt macht man sicher nicht viel falsch, wobei ich mir das von dir verlinkte Angebot jetzt nicht im Detail angesehen habe. Du musst halt selber vergleichen. Bei manchen Brokern hängt die Gebühr vom Volumen ab, manche haben Depot-Kosten, usw. Aber im Großen und Ganzen werden sich die alle nicht viel nehmen. Ich kann jetzt nur für flatex sprechen: Da zahlt man 5€ pro (börslichem) Handel, unabhängig vom Volumen und hat keine Depot-Kosten. Bei anderen ist ein Trade vielleicht günstiger, aber man zahlt dann jährlich einen festen Betrag. Kommt auch etwas auf dein Trading-Verhalten an.

also wenn ich das richtig sehe und ich innerhalb dieser 801 € bleibe dann zahle ich ja keine steuern und hab nur die 15 € gebühren als abzug oder ?

weitere kest habe ich nicht und wenn ich über die 801 komme also zb 1000 euro gilt die kest ja nur auf die 199 euro oder ?

Jo, du musst halt einen Freistellungsauftrag beim Broker anlegen. Dann wird die KESt für Erträge bis 801€ gar nicht erst abgeführt. Die Summe aller Freistellungsaufträge, die du vielleicht noch bei anderen Banken hast, darf halt nicht größer als 801€ sein. Oft läuft z. B. auf dem Girokonto (lol) noch ein Freistellungsauftrag, den man irgendwann halt mal erstellt hat.


@ Godmode, hast du noch einen tipp für mich ? kennst dich ja wohl sehr gut aus.
Willst du dich nicht noch etwas in das Thema einlesen? Auf Tipps zu hören ist schon mal komplett der falsche weg :D

hesTeR-
2016-05-10, 20:29:46
Also mit der Wirtschaft kenn ich mich ganz gut aus, möchte also keine tipps was ich kaufen soll... :)

es geht mir momentan rein um das wo und wie :)

Ich hab mir jetzt das depot bei comdirekt schonmal eingerichtet, da kommen die verträge die Tage per Post, kann ich ja imemrnoch in schredder werfen wenn ich noch was besseres finde.

Godmode
2016-05-10, 20:35:15
@ Godmode, hast du noch einen tipp für mich ? kennst dich ja wohl sehr gut aus.

Ich tu nur so als ob ich mich auskennen würde. ^^

Willst du eher langfristig (Jahre), mittelfristig (Wochen-Monate) oder kurzfristig (Daytrading) Handeln?

Tipp 1: Nimm nur einen so großen Geldbetrag, den du auch verlieren kannst, ohne dass deine Existenz bedroht wird. Ich habe vor allem am Anfang viel Geld verloren, da ich viel zu ungeduldig und emotional agiert habe. Man macht zu viele Trades und spielt Roulette wie im Casino.

Tipp 2: Kaufe nichts, was fast senkrecht gestiegen ist und noch im Steigen ist. Meine Gendanke war oft: "Ich will dabei sein, falls es doch noch weiter steigt". In 95% der Fälle ist der Kurs dann zusammen gekracht. Kaufen tut man in einer Korrektur, als wenn der Kurs wieder zurück gegangen ist. Sofortkäufe mache ich nur, wenn ich wirklich vorhabe, eine Position sehr lange zu halten und ich mir unsicher bin ob eine Korrektur kommt oder nicht.

Tipp 3: Börsennachrichten sind meisten für die Katz. Wenn die Nachricht kommt, ist es eh schon zu spät. Bzw. es werden immer passende Nachrichten zu auffälligen Kursänderungen gefunden. Irgendwas steigt/fällt weil irgendwer was sagt/nicht sagt. => Bullshit^3

hesTeR-
2016-05-10, 20:41:37
mittelfristig (Wochen-Monate) trifft es ganz gut :)

würde gern was kaufen, im optimalfall gewinne mitnehmen und davon wie gesagt bisschen spaß haben. prizipiel geht es mir aber darum die ganze n mechanismen zu verstehen etc das geld obwohl es natürlich viel geld ist ist "über" ...

Godmode
2016-05-18, 16:08:24
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Soros-setzt-auf-Gold-article17717286.html

Wenn man solche Nachrichten ließt, ist es oft an der Zeit zu verkaufen, bzw. seine Longs abzusichern.

Nightspider
2016-05-18, 16:11:27
Ich würde da nicht zu viel in Einzelpersonen hineininterpretieren.

Ich glaube auch das Gold steigt aber mache mir jetzt keine großen Sorgen um den restlichen Markt.
Gold wird alleine schon wieder steigen weil es so billig ist und die Leute immer noch ein Rettungsanker darin sehen.

Godmode
2016-06-24, 06:49:31
Sie sieht dann der Brexit aus:

https://abload.de/img/gold-brexitf5osb.png

+100 USD vom gestrigen Tief zum gestrigen Hoch.

Schnoesel
2016-06-24, 09:40:31
Auch wenn ich Brexit grundsätzlich für einen großen Fehler halte (vor allem für die Briten) ergeben sich auf dem Aktienmarkt in naher Zukunft wieder gute Chancen günstig einzusteigen. Darauf habe ich gewartet, das Geld liegt bereit es muss sich nur noch der Rauch verziehen, dann wir eingekauft.

DinosaurusRex
2016-06-24, 09:57:07
Auch wenn ich Brexit grundsätzlich für einen großen Fehler halte (vor allem für die Briten) ergeben sich auf dem Aktienmarkt in naher Zukunft wieder gute Chancen günstig einzusteigen. Darauf habe ich gewartet, das Geld liegt bereit es muss sich nur noch der Rauch verziehen, dann wir eingekauft.

Tjo, ist halt nur kacke für alle, die schon länger dabei sind. Es sei denn sie haben viel Gold. Dann geht's jetzt richtig vorwärts.

Viel entscheidender ist aber die Frage, wie lange es noch nach unten geht? Frankreich und die Niederlande, beide seit Monaten unter Dauerbeschuss von reaktionären und angstschürenden Rechtspopulisten, wollen auch ein Referendum. Allerdings darf man dem GBP Crash bestimmt eine abschreckende Wirkung zuschreiben. Im UK waren es die jungen Leute (und dementsprechend mit wenig Kapital), die für den Verbleib in der EU waren. Diejenigen, die für den Austritt gestimmt haben, waren ältere Bevölkerungsschichten, die sicher einen deutlich größeren Sparstrumpf hatten und jetzt richtig dumm aus der Wäsche schauen werden. Überträgt man diese Situation auf andere EU-Mitgliedsstaaten, dann dürfte der große Schrecken jetzt eigentlich schon vorbei sein: Kein Bürger, der in die Fänge der Rechtspopulisten geraten ist, und sei er auch noch so xenophob, wird für einen EU-Austritt stimmen, wenn es den unmittelbaren finanziellen Abstieg für ihn bedeutet.

Haarmann
2016-06-24, 09:57:35
Hat auch wer ne Wette auf fallende Kurse laufen gehabt?

Bot sich ja im Prinzip an

In London dürfte es doppelt interessant sein einzusteigen - fallendes Pfund und fallende Kurse - da gibts dann eher was abzüräumen dank der Panik.

Tyrann
2016-06-24, 10:03:21
was bietet sich denn jetzt zum kaufen an?

DinosaurusRex
2016-06-24, 10:04:42
was bietet sich denn jetzt zum kaufen an?

Aktien. Der DAX ist am Boden. Gold ist eher ungünstig. Da schießen die Preise gerade richtig durch die Decke.

Tyrann
2016-06-24, 10:06:41
Aktien. Der DAX ist am Boden.
ach nee :rolleyes:

die frage war ob jemand bestimmte Aktien im Auge hat

DinosaurusRex
2016-06-24, 10:21:25
Ich würde auf britische Immobilien gehen. Der Markt dort ist am Boden und die britischen Bürger klagen seit Monaten über zu hohe Immobilienpreise, die wiederum unmittelbar bedingt sind durch zu wenig Investitionen in die Schaffung von Wohnraum (und nicht durch die Zuwanderung aus ärmeren Ländern, wie es den britischen Bürgern immer wieder eingeredet wurde). Ausländische und inländische Investoren haben jetzt die perfekte Gelegenheit, kostengünstig in den britischen Immobilienmarkt zu investieren. Tatsächlich waren es unter anderem Immobilienunternehmen, die die Brexit-Kampagne gezielt unterstützt haben.

Schnoesel
2016-06-24, 10:26:26
Geschunden werden derzeit alle Aktien die stark mit den Briten verbunden sind, insbesondere Finanztitel. Die werden bald relativ günstig zu haben sein, aber es betrifft auch z.B. BMW die abgestürzt sind (Mini, Rolly und jeder 10. BMW geht nach GB). Wenn man die Sache langfristig angeht kann man hier günstig einsteigen.Ich würde aber wie gesagt noch etwas warten bis sich der Rauch verzogen hat. Im Moment sind alle sehr nervös weil die sich alle verzockt haben.

Gandharva
2016-06-24, 15:13:59
Aktien. Der DAX ist am Boden.
Wo genau ist der DAX am Boden? Der hat heute grade mal das verloren was die letzten Tage durch die Spekulationen auf einen UK Verbleib in der EU gewonnen wurde. Aktien sind atm immer noch überbewertet.

Gandharva
2016-06-24, 15:20:25
was bietet sich denn jetzt zum kaufen an?
Alles womit man verdient wenn Euro/Pfund fallen. Dann noch Gold, Goldminen-Aktien. In unsicheren Märkten immer eine Bank, auch wenn die schon gut gestiegen sind die letzten Monate. Ggf. ein paar Schnapper im Bankensektor für einen kurzfristigen Rebounce als Zock.

Kallenpeter
2016-06-24, 15:51:37
Ich glaube der Brexit wird von allen seiten heißer gekocht als notwendig. Defakto wird sich wenig ändern. GB wird so oder so Freihandel mit der EU betreiben wollen und sich insofern wieder der EU "unterwerfen". Die Kurse werden sich erholen.

Slipknot79
2016-06-24, 16:47:59
Shice Bürojob, Schnauze voll von dem Dreckskack, kostete mich hunderte EURs weil ich pennen musste letzte N8 und ned shorten konnte. :mad:

Oid
2016-06-24, 20:23:20
Momentan kann man doch nicht mal von Korrektur reden. Das war ein Huster. Global gesehen ging der Aktienmarkt nichtmal um den Betrag runter, den er aufgrund eines vor einigen Tagen noch absehbaren Scheiterns des Brexits nach oben gegangen war.

Mein Depot hat nichtmal 2% an Wert verloren. Ich hatte auf günstige Preise für eine Aufstockung gehofft :( :D

Naja, kommt vielleicht noch. Bissel mehr auf und ab als sonst wirde es in der nächsten Zeit schon geben, schätze ich mal.

Nightspider
2016-06-24, 20:25:13
Shice Bürojob, Schnauze voll von dem Dreckskack, kostete mich hunderte EURs weil ich pennen musste letzte N8 und ned shorten konnte. :mad:

Kenn ich. Da hilft nur Vollzeittrader werden. ^^

Slipknot79
2016-06-24, 20:57:28
Kenn ich. Da hilft nur Vollzeittrader werden. ^^


Yea, ich werde demnächst auf Teilzeit umsteigen, 2 Tage Büro, 3 Tage Trading. Vorher noch 13 Wochen Urlaub abbauen, dann wars das mit Vollzeit Büroshice. Das Trading-System für den EURUSD steht und funzt. Kein Bock mehr auf Arbeit (=40 jährige Freiheitsstrafe), Zeit für nen Ausstieg. :cool:

Plutos
2016-06-24, 21:43:39
Shice Bürojob, Schnauze voll von dem Dreckskack, kostete mich hunderte EURs weil ich pennen musste letzte N8 und ned shorten konnte. :mad:
Blöde Frage, wo hättest du denn mitten in der Nacht, sagen wir mal im entscheidenden Zeitraum zwischen 23:00 und 07:00 Uhr MESZ, handeln wollen/können? Und wenn du jetzt sagst "Übersee/Fernost", dann ist dein ganzes "nachts schlafen müssen"-Argument ja irgendwie hinfällig, irgendwo ist immer gerade (Handels)Tag. :biggrin:

Oid
2016-06-24, 21:50:04
Und schön Panik schieben, wie alle anderen, und dann ist der online-broker überlastet ;)

Pixelmonk
2016-06-24, 21:56:58
Blöde Frage, wo hättest du denn mitten in der Nacht, sagen wir mal im entscheidenden Zeitraum zwischen 23:00 und 07:00 Uhr MESZ, handeln wollen/können? Und wenn du jetzt sagst "Übersee/Fernost", dann ist dein ganzes "nachts schlafen müssen"-Argument ja irgendwie hinfällig, irgendwo ist immer gerade (Handels)Tag. :biggrin:

Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet ist, Dax CFD bei IG kann man Nachts handeln. (http://www.ig.com/de/ig-indizes/deutschland-30)

Slipknot79
2016-06-24, 22:29:21
Blöde Frage, wo hättest du denn mitten in der Nacht, sagen wir mal im entscheidenden Zeitraum zwischen 23:00 und 07:00 Uhr MESZ, handeln wollen/können? Und wenn du jetzt sagst "Übersee/Fernost", dann ist dein ganzes "nachts schlafen müssen"-Argument ja irgendwie hinfällig, irgendwo ist immer gerade (Handels)Tag. :biggrin:


Weiß ned was du mit "wo" meinst? Elektronische Börsen laufen 24/5 sofern es die Handelszeiten des jeweiligen Markts gestatten, ged jedenfalls von zu Hause aus.
Oder meinst du nen Markt? Ich trade nur den EURUSD, rennt auch 24/5, hinzu hätte ich einen live-ticker genommen und noch so ne farbliche live-Wahlmap. Zusätzlich mache ich Mustererkennung (=Interpretieren von candles, vom Volumen und dem Kursverlauf selbst) und meine Hauptindikation sind Widerstände.

Guter Einstiegszeitpunkt etwa wäre gewesen das double top vor Mitternacht. Zu diesem Zeitpunkt war noch nix bekannt über nen Brexit, jedoch shorte ich gerne double tops, nochdazu war der drop zwischen den tops ziemlich ausgeprägt, ein Bilderbuch-Einstieg. Nun kommt es darauf an, wann sich in der Nacht genau ein Brexit immer moar herauskristalisiert hätte. Hätte ich den Einstieg beim double top verpasst weil gerade Kacksession WC etc. dann folgt danach ein Muster , das ich gerne als "Wurfparabel" bezeichne. Sowas stürzt gerne up, zumal das double top zuvor schon anzeigt welche Preisregion überhaupt nicht hält. Ein weiteres Signal kam Punkt Mitternacht, eine sehr hohe Volumespike bei nem top, sowas kündigt nen drop an.
Wem das aber zu kompliziert ist: Krisen kann man nur shorten, wer das Gegenteil davon m8 verdient es wohl nicht anders. :cool:

Hier ne Grafik: https://www.tradingview.com/x/ysme3gVs/

Philipus II
2016-06-25, 14:00:03
Ich habe bisher lediglich für unter 10% meines Portfolios in UK Aktien erworben. Falls der Brexit ein Erfolg wird, möchte ich an diesem partizipieren. Meine internationale Streuung sollte ich eh erhöhen. Durch den mittelfristigen EU-Austritt könnte die Wirtschaft in UK zukünftig weniger mit der EU korrelieren.

Rund 35% des Vermögens sind jedoch weiterhin in Cash und stehen bereit für größere Käufe, wenn eine richtige Krise kommt. Aktien halte ich derzeit immernoch für recht hoch bewertet, zur Minderung meines Risikos halte ich daher weiterhin auch Cash. Ich bin daher in der Position, dass eine Wirtschaftskrise zwar kurzfristig mich rechnerisch viel Geld kosten könnte, ich sie aber auch als Chance für attraktive Nachkäufe nutzen kann. So schlaf ich deutlich ruhiger.

prinz_valium
2016-06-25, 15:18:52
Ich habe bisher lediglich für unter 10% meines Portfolios in UK Aktien erworben. Falls der Brexit ein Erfolg wird, möchte ich an diesem partizipieren. Meine internationale Streuung sollte ich eh erhöhen. Durch den mittelfristigen EU-Austritt könnte die Wirtschaft in UK zukünftig weniger mit der EU korrelieren.

Rund 35% des Vermögens sind jedoch weiterhin in Cash und stehen bereit für größere Käufe, wenn eine richtige Krise kommt. Aktien halte ich derzeit immernoch für recht hoch bewertet, zur Minderung meines Risikos halte ich daher weiterhin auch Cash. Ich bin daher in der Position, dass eine Wirtschaftskrise zwar kurzfristig mich rechnerisch viel Geld kosten könnte, ich sie aber auch als Chance für attraktive Nachkäufe nutzen kann. So schlaf ich deutlich ruhiger.


ich hab 70% in us Aktien investiert
ist für mich einfach der sichere markt und berechenbarer als Deutschland was blue chips angeht.
und was zock werte angeht, gibt es da auch deutlich mehr Auswahl.


da freut man sich dann über den absturz der euro wärhung
und der berix ist auch nicht ganz so schlimm

Pixelmonk
2016-07-05, 22:54:36
Der nächste Banken-bailout steht möglicherweise bevor, die italienischen Banken implodieren. Leerverkäufe der viertgrößten Bank Italiens (Monte Paschi) wurden verboten.

big_lebowski
2016-07-05, 23:00:34
Habe ich auch eben gelesen.:eek:

Tyrann
2016-07-05, 23:01:53
schon wieder?
den Italieren wurden doch schon vor ca. einem Jahr die Konten rasiert.

Kallenpeter
2016-07-06, 00:37:10
Jetzt rächt sich das die Euro-Staaten immernoch keine Einheitlich Rettungssystem haben....

sulak
2016-07-08, 13:10:11
Mal eine Frage zu Aktienrückkauf Programmen.
Dadurch sollte ja bei denjenigen, die die Aktie halten die Dividende leicht steigen und der Kurs sich "stabilisieren".
Wie kauft denn das Unternehmen seine Aktien zurück?

Über die Börse fahren die die ganze Schwankungsbreite mit oder geben die ein Fenster vor in der das Programm wirkt, hab das nicht ganz verstanden: " Rückkauf zu einem gewichteten Durchschnittsgegenwert"

Pixelmonk
2016-07-09, 03:13:46
Mal eine Frage zu Aktienrückkauf Programmen.
Dadurch sollte ja bei denjenigen, die die Aktie halten die Dividende leicht steigen und der Kurs sich "stabilisieren".
Wie kauft denn das Unternehmen seine Aktien zurück?

Über die Börse fahren die die ganze Schwankungsbreite mit oder geben die ein Fenster vor in der das Programm wirkt, hab das nicht ganz verstanden: " Rückkauf zu einem gewichteten Durchschnittsgegenwert"


Für gewöhnlich beauftragt das Unternehmen Banken, die in ihrem Auftrag die Aktien direkt an der Börse aufkaufen, manchmal auch außerbörslich.
Rückkauf zu einem gewichteten Durchschnittsgegenwert meint, dass der Durchschnitt aller gekauften Aktien einen bestimmten Wert (Kurs) nicht übersteigt.

Beispiel (vereinfacht):

Aktie XY, Kurs: 50€
Rückkauf bis: 65€
Rückkaufvolumen: 10000€

Das Unternehmen kauft für 5000€ seine eigenen Aktien an der Börse zu einem Durchschnittskurs von 65€. Wenn der Kurs nun höher als 65€ ist pausiert das Unternehmen den Rückkauf bis der Kurs unter 65€ fällt.

Aktienrückkäufe sind ein zweischneidiges Schwert. Kursfristig kann es den Kurs nach oben treiben, was Anleger und Manager freut. Langfristig kann es das Unternehmen schwächen, wenn dadurch das Geld für Investitionen fehlt.

satanicImephisto
2016-07-11, 18:20:44
So, heute meine Position an Nintendo zunächst verkauft. Der Preisanstieg Freitag und heute ist mir persönlich etwas übertrieben. Evtl. werde ich nochmal bei Rücksetzern einsteigen, da ich durchaus glaube, dass Nintendo bei Mobile Gaming erfolgreich sein kann, auch wenn ich bis zum heutigen Tage nicht verstehe, wer für den Content tatsächlich Geld ausgibt, aber das habe ich schon bei anderen Mobile Games nicht verstanden.

Mr.Fency Pants
2016-07-13, 11:11:36
Bei Nintendo ärgere ich mich, dass ich nicht kurz vorher eingestiegen bin. Mir scheint der Anstieg jetzt auch etwas zu hoch, der wird wohl wieder etwas runtergehen. Es sieht aber so aus, als ob Nintendo mit seinem Konzept Erfolg haben könnte.

satanicImephisto
2016-07-13, 17:16:37
Bei Nintendo ärgere ich mich, dass ich nicht kurz vorher eingestiegen bin. Mir scheint der Anstieg jetzt auch etwas zu hoch, der wird wohl wieder etwas runtergehen. Es sieht aber so aus, als ob Nintendo mit seinem Konzept Erfolg haben könnte.


Ich gehe auch davon aus, dass ich noch einmal einsteigen werden. Ich bin mir halt bei Pokemon nicht sicher, wieviel wirklich generiert werden kann, aber es ist ein super Beispiel, dass Nintendo immer wieder den Nerv der Zeit treffen kann und das Umdenken auch für nicht Nintendohardware zu produzieren eröffnet einen großen Markt. Aber ich warte mit dem Wiedereinsteig, sobald sich ein Biden gebildet hat.

Godmode
2016-08-13, 11:15:59
Kennt von euch jemand eine Seite, wo man eine beliebige Anzahl an Charts auf einer Seite darstellen kann? Also nicht mehrere Aktien in einem Chart sondern zb. ein 9x9 Raster, wo ich dann 81 Werte gleichzeitig einsehen kann?

Slipknot79
2016-08-13, 20:33:17
Auf tradingview kann man 2x4 charts darstellen. Wie willst du 81 Werte lesen können, selbst bei 4k Monitoren? Oo

Godmode
2016-08-13, 20:40:22
81 war nur ein Beispiel, von mir aus reicht auch 8x6. Auf Godmode Trader im Guidants habe ich jetzt eine brauchbare Funktion gefunden. Man kann sich dort die eigenen Charts in einer großen Übersicht anzeigen lassen.

Godmode
2016-08-19, 07:37:42
Amd sieht momenten sehr gut aus.

https://abload.de/img/amd-chartl7u24.png

Habe so eben eine Order mit Limit 6,3 platziert.

Gandharva
2016-08-19, 10:15:31
Ja, AMD sieht gut aus. 2003 lag die Aktie auch bei 7$ und ist dann nach erscheinen des A64 in 3 Jahren auf 40$ geklettert.

Nightspider
2016-08-19, 10:33:09
Amd sieht momenten sehr gut aus.

https://abload.de/img/amd-chartl7u24.png

Habe so eben eine Order mit Limit 6,3 platziert.

Bissl spät eingestiegen? :freak:

Godmode
2016-08-19, 11:48:44
Ich schaue auf die Chartformation und die sieht superbullish aus. Das nächste charttechnische Ziel ist 8,2 USD. Den Stoploss habe ich auf 5,75 € gesetzt.

Nightspider
2016-08-19, 11:53:48
Vor ~12-15 Monaten hast du doch auch schon mal AMD Aktien zu <2€ gekauft und gute Gewinne mitgenommen, wenn ich mich richtig erinnere. :)
Deswegen wundert es mich jetzt nur ein wenig das du jetzt so spät einsteigst. ;)

Potential ist auf jeden Fall noch einiges vorhanden, dank Zen und Vega.

Godmode
2016-08-19, 12:04:06
Ich hatte sie einfach nicht mehr auf dem Radar und auch kein Geld, da ich alles in die Goldminen Firmen gesteckt habe.

Gandharva
2016-08-19, 12:44:12
Bissl spät eingestiegen? :freak:
Bis eigentlich in Anfang 2016 hinein wäre ein Einstieg technisch und fundamental gesehen Hochspekulativ gewesen. Nicht jeder will bei Aktien volles Risiko gehen...

Ich schaue auf die Chartformation und die sieht superbullish aus. Das nächste charttechnische Ziel ist 8,2 USD. Den Stoploss habe ich auf 5,75 € gesetzt.
Ein klarer Kauf ist die für mich erst wenn sie die Wiederstände aus 2010 nach oben durchbricht.

Godmode
2016-08-19, 13:03:06
Ein klarer Kauf ist die für mich erst wenn sie die Wiederstände aus 2010 nach oben durchbricht.

Darum gibt es bei solch Spekulativen Käufen bei mir immer ein Stop-Loss-Limit.

ZapSchlitzer
2016-08-19, 15:22:56
Gibt es eigentlich Neuigkeiten bzgl. AMD und Intels möglichen Patentabkommen?

Hatte meine Anteile zwar bereits bei 4,92 EUR verkauft, bin aber nun doch wieder bei AMD eingestiegen.

Godmode
2016-08-19, 16:50:47
Amd sieht momenten sehr gut aus.

https://abload.de/img/amd-chartl7u24.png

Habe so eben eine Order mit Limit 6,3 platziert.

Tja :wink:
vorher:

https://abload.de/img/amd-chartl7u24.png

nachher:
https://abload.de/img/amd-chart2cful9.png

Slipknot79
2016-08-19, 16:55:30
Tja :wink:
vorher:

https://abload.de/img/amd-chartl7u24.png

nachher:
https://abload.de/img/amd-chart2cful9.png


Wenn man schon long ged, dann beim Support vorm Ausbruch :cool: ca 6,8, denn die 6,8 waren Wochen davor noch ein Widerstand :cool:

Godmode
2016-08-19, 19:42:23
Wenn man schon long ged, dann beim Support vorm Ausbruch :cool: ca 6,8, denn die 6,8 waren Wochen davor noch ein Widerstand :cool:

Ich habe eine Stop-Buy bei 7 USD gemacht, also Dreiecksobergrenze sozusagen. Mache ich gerne und das Muster funktioniert meistens ganz gut.

Pixelmonk
2016-08-19, 20:29:46
Glückwunsch, das Glück ist mit den Tüchtigen.

Karümel
2016-08-20, 11:19:02
Fragen meinerseits, da ich evtl. überlege auch mal in Aktien zu investieren.
Bis jetzt habe ich nur Fondsanteile und damit quasi keine Ahnung wie man das als Volllaie am besten angeht.

Ich könnte jetzt bei meiner Bank (Volksbank) ein Depot eröffnen (ist wahrscheinlich die teuerste Variante) oder über einen Onlinhandeldings sowas wie z.B. Flatex gehen (davon habe ich Null Ahnung).

Gibt es noch irgendeine andere Lösung?

Wie macht ihr das eigentlich?
Wo kann ich mich eigentlich am besten mal besser informieren über das alles?
Need Beratung/ Help :)

Oid
2016-08-20, 11:45:38
Ja, im wesentlichen gibt es die beiden Möglichkeiten: Hausbank oder Online-Broker. Online-Broker sind günstiger, weil sie explizit keine Beratung zur Verfügung stellen und der Kunde komplett eigenverantwortlich handelt. Ob einem jetzt der Berater bei der Hausbank etwas bringt, würde ich sowieso mal dahingestellt lassen.

Ich denke, hier im Thread dürften die allermeisten bei einem Online-Broker sein.

Bei der Wahl des Brokers muss man halt wissen, was man möchte.
Beispiele:
- kostenloses Depot auf unbestimmte Zeit?
- kostenlose Fonds-Sparpläne?
- möglichst geringe Order-Kosten?
- kein Einbehalt eines Teils von ausländischen Dividenden?
- automatische Abfuhr der KEst durch die Bank?

maximAL
2016-08-22, 01:07:40
Wieso geht die AMD Aktie seit Anfang des Jahres überhaupt so extrem ab? "Nur" weil man vielleicht endlich wieder eine konkurrenzfähige CPU im Angebot haben könnte? Ich dachte der PC Markt befindet sich eh im Niedergang...

Pixelmonk
2016-08-22, 01:26:06
Zen, Polaris/Vega, Konsolendeals und andere Aufträge. AMD war unterbewertet (Jahresanfang ~0,5mrd. $, aktuell 2,09mrd $). Wenn AMD wieder Konkurrenzfähig ist und Gewinn macht, dann sind 2mrd. gar nichts. Nvidia ist mit 33mrd. $ und Intel mit 166mrd. $ bewertet.

Avrojet
2016-08-23, 18:03:25
Bisher habe ich mich noch nicht mit Aktien/ETF etc auseinandergesetzt.

Ich habe gerade folgendes Angebot von der Consorsbank (hab dort Girokonto + Depot) vorliegen und frage mich, ob es ein gutes Angebot ist jetzt mal mit einem ETF Sparplan mit 100€/ Monat einzusteigen?

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Trap
2016-08-23, 18:41:53
Ich habe gerade folgendes Angebot von der Consorsbank (hab dort Girokonto + Depot) vorliegen und frage mich, ob es ein gutes Angebot ist jetzt mal mit einem ETF Sparplan mit 100€/ Monat einzusteigen?
Ein ETF-Sparplan kostet bei denen 1,5% Gebühren beim Kauf und mindestens 10€ pro Verkauf.

Ist nicht absurd teuer, gibt es aber noch etwas günstiger. Im ersten Jahr und bei 100€/Monat rechnet es sich das durch die Prämie wohl.

Avrojet
2016-08-23, 19:01:37
Ein ETF-Sparplan kostet bei denen 1,5% Gebühren beim Kauf und mindestens 10€ pro Verkauf.

Ist nicht absurd teuer, gibt es aber noch etwas günstiger. Im ersten Jahr und bei 100€/Monat rechnet es sich das durch die Prämie wohl.

Es gibt auch ETF-Sparpläne ohne Ausgabgebühr (bis 01.10.2016 bzw. 2019)
https://www.consorsbank.de/ev/Transversal/Sparplaene/ETF-Sparplan

Keine Ahnung, ob die was taugen.

Sind die Gebühren ansonsten immer pro Sparrate, d.h. jeden Monat?

Morbid Angel
2016-08-24, 19:08:55
Sehr merkwürdig.

http://www.goldseiten.de/artikel/298665--Flashcrash~-Mehr-als-10000-Gold-Futures-in-1-Minute-verkauft-.html

Verrückt. Bei 10.000 Kontrakten und knapp -10$ wären das auch 10Mio innerhalb einer Minute.

astro
2016-08-28, 12:21:00
Bisher habe ich mich noch nicht mit Aktien/ETF etc auseinandergesetzt.

Ich habe gerade folgendes Angebot von der Consorsbank (hab dort Girokonto + Depot) vorliegen und frage mich, ob es ein gutes Angebot ist jetzt mal mit einem ETF Sparplan mit 100€/ Monat einzusteigen?

Immerhin springen nach 12 Monaten dann mindestens 100€ Rendite raus (sofern der Wert der gekaufen Anteile nicht sinkt).

Ich kann da nur die comdirect empfehlen. Habe da einen ETF-Sparplan über 200 Euro (MSCI World und EM). Viele ETFs sind dort kostenlos besparbar, i.S.v. "kein Ausgabeaufschalg / keine Ordergebühr". Die Verwaltungskosten des ETF fallen natürlich an (als "TER" [total expense ratio] angegeben, i.d.R. zwischen 0,15 und 0,4% p.a.).
Ausserdem bietet die comdirect Sparpläne auf bestimmte Aktien an (große US-Aktien und ganz viele deutsche Aktien). Hier werden 1,5% Gebühren je Kauf fällig. Hier bespare ich aktuell CocaCola und Dt. Pfandbriefbank.

Beide Varianten (ETF und Aktien) sind ab 25 EUR/Monat möglich.

Viele Grüße,
astro

Paran
2016-09-06, 19:22:19
In 2 Monaten knapp 30% Wertsteigerung ohne jedwedes Risiko.

Draegerwerk Vz
ETR: DRW3

Mein Konto freut sich :biggrin:

Oid
2016-09-06, 19:41:03
In 2 Monaten knapp 30% Wertsteigerung ohne jedwedes Risiko.

Ich dachte eben ich hätte etwas von "30% Wertsteigerung in 2 Monaten ohne Risiko" gelesen ;D

ZapSchlitzer
2016-09-06, 20:58:05
Insiderwissen bzgl. Beschaffung medizinischer Gerätschaften :upara:

Mr.Fency Pants
2016-09-08, 09:31:58
Nintendo geht gerade wieder steil, habe voll verpeilt, dass Super Mario Run jetzt rauskommen sollte...Hatte es schon bei Pokemon vergessen, ist irgendwie nicht meine Aktie. :freak:

Godmode
2016-09-16, 18:54:31
AMD habe ich vorhin verkauft mit ca. 15% Verlust. Das sieht nach einer komplexeren Korrektur aus.

Slipknot79
2016-09-16, 19:36:29
Wadn dat für ein System? 15% Verlust? Normalerweise sollte man ned moar als 2% vom Gesamtkapital riskieren, bezogen auf alle offenen Positionen.

Paran
2016-09-16, 19:50:39
Man kann doch eine Position mit 15% Verlust veräußern, ohne mehr als 2% des Gesamtkapitals zu verlieren.

Slipknot79
2016-09-16, 19:59:55
Hm, also wenn ich etwas verliere, dann ist es 100% von dem was sowieso geplant war im schlimmsten Fall zu verlieren. oO Deswegen klangen 15% für mich unglogisch. oO Aber könnte ja sein, dass er ein System hat, das ich ned kenne, daher die Frage nach dem System.

Paran
2016-09-16, 20:03:53
Wenn Aktien verkaufe ziehe ich Bilanz, welche prozentuale Entwicklung der Wert seit Kauf durchlebt hat.
Ich würde annehmen, dass godmode die Aktien für 15% weniger Verkauft hat, als sie beim Einkauf gekostet haben.

Plutos
2016-09-16, 20:11:13
Hm, also wenn ich etwas verliere, dann ist es 100% von dem was sowieso geplant war im schlimmsten Fall zu verlieren.
Das dürfte einzig und allein deine eigene Definition sein. Für mich auch unlogisch. :biggrin:

Slipknot79
2016-09-16, 20:21:33
Ist nicht wirklich meine eigene, sondern Risk Money Management, wo jeder geplante Verlust 100% Verlust ist.
Etwa: Ich bin bereit 50EUR zu verlieren, demgegenüber aber auch bereit 50-200EUR zu gewinnen. 50EUR sind 50EUR, ich kann nicht moar oder weniger verlieren (ok im Idealfall liege ich auch darunter :cool:), als eben das was geplant war zu verlieren. Gepaart mit einer guten Trefferquote -> infinite money. :biggrin: Bemesse ich die 50EUR Verlust mit 1% Risiko am Gesamtkapital, muss das Gesamtkapital eben bei 5000EUR liegen.

Tyrann
2016-09-16, 20:46:58
AMD habe ich vorhin verkauft mit ca. 15% Verlust. Das sieht nach einer komplexeren Korrektur aus.

Ausstieg verpasst?
wann hast du zu welchem Kurs gekauft?

Godmode
2016-09-17, 10:34:03
Wadn dat für ein System? 15% Verlust? Normalerweise sollte man ned moar als 2% vom Gesamtkapital riskieren, bezogen auf alle offenen Positionen.

Es waren natürlich nur 1,2 % vom Depot. :wink:

Ausstieg verpasst?
wann hast du zu welchem Kurs gekauft?

Ich habe den lezten Ausbruch gekauft und blöderweise auf das Ablaufdatum vom Stoplimit vergessen.

Pixelmonk
2016-09-23, 03:32:53
Der nächste Banken-bailout steht möglicherweise bevor, die italienischen Banken implodieren. Leerverkäufe der viertgrößten Bank Italiens (Monte Paschi) wurden verboten.

Langsam kommt wieder Schwung in die Sache, laut Reuters erwarten europäische Regulierer dass Monto Paschi die italienische Regierung um Hilfe bitten wird. Seit Juli ist Monte Paschi trotz Shortverbot in der Spitze um ~36% gefallen.


Exclusive: Regulators expect Monte dei Paschi to ask Italy for help - sources (Reuters) (http://www.reuters.com/article/us-italy-banks-montedeipaschi-idUSKCN11S1UG?il=0)
European regulators expect Italian bank Monte dei Paschi di Siena will have to turn to the government for support, three euro zone officials with knowledge of the matter said, although Rome would strongly resist such a move if bondholders suffered losses.



http://fs5.directupload.net/images/160923/a3337xmq.jpg

Lowkey
2016-09-27, 14:30:20
Jetzt Deutsche Bank Aktien kaufen?

Melbourne, FL
2016-09-27, 14:42:01
Jetzt Deutsche Bank Aktien kaufen?

Wieso? Weil es denen gerade so schlecht geht?

Alexander

Slipknot79
2016-09-27, 15:13:04
Da sollte man etwas aufpassen, das low @15EUR von 2009 ist durch. Nen mächtiger Widerstand ist gebrochen, Bodenfindung ist gerade am Start. Im Intraday-Chart kann man nach Einstiegen suchen und die SL knapp platzieren. Wird man ausgestoppt, dann im nächsten low erneut probieren, bis es moont.

Kallenpeter
2016-09-27, 15:55:35
Jetzt Deutsche Bank Aktien kaufen?
Kann man machen, man muss nur im Hinterkopf behalten das es Glücksspiel ist.

Oid
2016-09-27, 18:21:02
Da sollte man etwas aufpassen, das low @15EUR von 2009 ist durch. Nen mächtiger Widerstand ist gebrochen, Bodenfindung ist gerade am Start. Im Intraday-Chart kann man nach Einstiegen suchen und die SL knapp platzieren. Wird man ausgestoppt, dann im nächsten low erneut probieren, bis es moont.

Widerstand, Bodenfindung, ... alles vollkommen irrelevant. Und was hat die Bewertung der Aktie im Jahre 2009(!) mit der aktuellen Situation zu tun?

Aktuell ist die Aktie mit gut 10€ bewertet. Nur das zählt.

Wohin die Aktie geht, weiß keiner. Vielleicht kommen demnächst noch mehr krumme Maschenschaften ans Licht? Vielleicht entscheidet sich die aktuelle, oder eine andere Bundesregierung doch noch für ein Rettungspaket?

Denn:
Kann man machen, man muss nur im Hinterkopf behalten das es Glücksspiel ist.

Nightspider
2016-09-27, 18:22:45
Widerstand, Bodenfindung, ... alles vollkommen irrelevant.

You must be new here....

Slipknot79
2016-09-27, 19:01:19
You must be new here....


Das ist ganz offensichtlich. oO


Es ist nur dann ein Glückspiel, wenn man irgendwas macht ohne Plan. Wer mit Glück spielen will, der spielt besser Lotto, Wetteinsätze, Casino. Da hat die "Gegenseite" ihre Wahrscheinlichkeitsvorteile berechnet.
Beim Trading berechnet und nutzt man hingegen eigene Wahrscheinlichkeitsvorteile. :cool:

Oid
2016-09-27, 19:15:53
Lasst euch doch von Unwissenden wie mir nicht reinreden. Hauptsache ihr glaubt daran, dass vergangene Bewertungen einer Aktie etwas über deren zukünftige Bewertung aussagen.

Slipknot79
2016-09-27, 19:22:28
Man, auch hier platzen diese Glücksspieler rein. :cool:

Nightspider
2016-09-27, 19:31:39
Das hat nichts mit Glauben zu tun sondern mit Erfahrungswerten.

Slipknot79
2016-09-27, 19:34:00
So unrecht hat er nicht, wir glauben, wir wissen also nicht, aber das ist ja nix neues. Wir jonglieren einfach mit Wahrscheinlichkeiten und mit der Zeit cumt etwas Gespür dazu.

Wer mal in den EURUSD reinschnuppern möchte, hier ein recht guter Chart den ich gerne verwende (Ich trade aber Intraday und nutze die globalen Moves aus dem unteren Chart und nicht den Trend zu fighten):

http://www.myfxbook.com/forex-charts/EURUSD,D1/3494

Kallenpeter
2016-09-27, 19:34:15
Nennt es halt nicht Glücksspiel, sondern Hochrisikobehaftet. Wer behauptet er weiß das die Aktie hochgeht, ist offensichtlich der dümmste Typ von Anleger den es gibt.

Justin
2016-09-27, 19:37:17
Nein. Du kannst davon ausgehen, dass sämtliche Informationen schon verwertet wurden. Mit irgendwelchen esoterischen Chartanalysen brauchst du da nicht zu kommen. Aktienkurse sind Random Walks. Punkt.
Es ist ein Glücksspiel, egal wie oft ihr euch einredet, dass ihr das was total fundiertes macht, weil es eben Börsenkurse sind und keine Sportwetten oder Würfel.

Nightspider
2016-09-27, 19:41:16
Das behaupten in der Regel die Leute, die selbst nicht traden oder nicht erfolgreich damit sind.

Kallenpeter
2016-09-27, 19:48:04
Das behaupten in der Regel die Leute, die selbst nicht traden oder nicht erfolgreich damit sind.

Auch viele Glücksspiele kennen Tricks und Taktiken wie man die Wahrscheinlichkeiten ein wenig ändert. Bleiben trotzdem Glücksspiele.

Slipknot79
2016-09-27, 19:57:29
Wer auf sein Glück setzt, ist im Trading garantiert nicht erfolgreich. Niemand hat ewig Glück.
Wer Können hat... eben. So einfach ist das.

Justin
2016-09-27, 21:15:58
Das behaupten in der Regel die Leute, die selbst nicht traden oder nicht erfolgreich damit sind.

So argumentieren Esoteriker immer. Eben ad hominem, wenn Argumente ausgehen.
Es haben ja mal ein paar Leute ein paar aktienkurse per brownscher Bewegung generiert und dann die "Trader" charts analysieren lassen. Die haben da die tollsten Stories hinein interpretiert. Bis sie dumm aus der Wäsche schauten, als man ihnen erzählte, dass alles aus dem Generator kommt. Aber was soll man hier groß diskutieren, das ist wie mit Horoskopen. Einfalt ist eben hartnäckig. Insbesondere im Internet.

Plutos
2016-09-27, 21:18:07
Das behaupten in der Regel die Leute, die selbst nicht traden oder nicht erfolgreich damit sind.
Wer auf sein Glück setzt, ist im Trading garantiert nicht erfolgreich. Niemand hat ewig Glück.
Wer Können hat... eben. So einfach ist das.

Auf jeden erfolgreichen Trader kommt auch mindestens (!) einer, der es versucht hat und gescheitert ist. Fakt ist, dass in einem effizienten Markt Chartanalyse theoretisch gar nicht funktionieren kann.

Nightspider
2016-09-28, 00:10:43
Auch viele Glücksspiele kennen Tricks und Taktiken wie man die Wahrscheinlichkeiten ein wenig ändert. Bleiben trotzdem Glücksspiele.

Dem würde ich vehement widersprechen. Die Kursentwicklung wird maßgeblich von einigen oder vielen wichtigen Faktoren beeinflusst. Je mehr Faktoren man kennt oder wenigstens gut abschätzen kann, desto besser kannst du die Kursentwicklung voraussagen. Man könnte jetzt noch in innere Faktoren (Kennzahlen des Unternehmens und Kennzahlen der unmittelbaren Umgebung) und äußere Faktoren (Weltmarkt, Bankenkrise,Politik, Umwelteinflüsse und -katastrophen) unterscheiden.
Man kann nicht alle Faktoren kennen, das geht nicht. Es gibt keine absolute Gewissheit, die gibt es nie im Leben.
Aber je mehr Faktoren man kennt, desto bessere Entscheidungen kann man treffen. Je mehr Wissen man über den Markt, das Unternehmen und die Zusammenhänge besitzt, desto weiter entfernt man sich von dem, was du als Glücksspiel bezeichnest.
Dabei spielt es, vor allem für Daytrader, auch eine Rolle wie viel Erfahrung man hat um besser auf Marktbewegungen reagieren zu können. Stichwort: Massenpsychologie/Schwarmintelligenz/Verhalten der Mehrheit. Wenn du bestimme Skills/Erfahrungen in einem bestimmten Feld hast kannst du manchmal gerade dann viel gewinnen wenn du einen oder zwei Schritte weiterdenken kannst als der Großteil. (Auch siehe Film The Big Short) Das hat dann wirklich nur noch wenig mit Glücksspiel zu tun.
Imo: Je größer die betrachtete Zeitspanne eines Kursverlaufs, umso weniger spielt Glück eine Rolle. Da lässt sich über eine große Zeitspanne trocken und kalt (rational) auf Ereignisse reagieren. Jeder entscheidet selbst.

So argumentieren Esoteriker immer. Eben ad hominem, wenn Argumente ausgehen.
Es haben ja mal ein paar Leute ein paar aktienkurse per brownscher Bewegung generiert und dann die "Trader" charts analysieren lassen. Die haben da die tollsten Stories hinein interpretiert. Bis sie dumm aus der Wäsche schauten, als man ihnen erzählte, dass alles aus dem Generator kommt. Aber was soll man hier groß diskutieren, das ist wie mit Horoskopen. Einfalt ist eben hartnäckig. Insbesondere im Internet.

Keine Ahnung warum du hier den Begriff Esoterik(er) hineinbringen willst. Mich würde mehr interessieren ob du mit eigenen Erfahrungen punkten kannst.
Deine falsche Einschätzung fängt ja schon da an, das du uns scheinbar unterstellst wir würden uns auf Chartanalyse verlassen.
Das du hier mit Wörtern wie Horoskope und Einfältigkeit blind um dich wirfst zeigt bestenfalls deine schlechte Menschenkenntnis oder Unerfahrenheit gegenüber alleinstehenden Aussagen und öffentlichen Diskussionen in einem Forum.
Da du neu hier im Forum bist will ich mal nicht so sein. :wink:
Auf jeden erfolgreichen Trader kommt auch mindestens (!) einer, der es versucht hat und gescheitert ist. Fakt ist, dass in einem effizienten Markt Chartanalyse theoretisch gar nicht funktionieren kann.

Dem ersten Teil kann ich nur zustimmen. Zum zweiten Teil kann ich nur sagen, das Chartanalyse nur unterstützend eingesetzt werden sollte.
Dennoch: auf bestimmte markante Marktbewegungen folgt oft auch eine, in gewissen Grenzen, vorhersehbare Folgebewegung. Zumindest habe ich in den letzten Jahren diese Erfahrung gemacht. Nicht immer aber es kann (sehr) dabei helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

Slipknot79
2016-09-28, 01:03:09
So argumentieren Esoteriker immer. Eben ad hominem, wenn Argumente ausgehen.
Es haben ja mal ein paar Leute ein paar aktienkurse per brownscher Bewegung generiert und dann die "Trader" charts analysieren lassen. Die haben da die tollsten Stories hinein interpretiert. Bis sie dumm aus der Wäsche schauten, als man ihnen erzählte, dass alles aus dem Generator kommt. Aber was soll man hier groß diskutieren, das ist wie mit Horoskopen. Einfalt ist eben hartnäckig. Insbesondere im Internet.


Es spielt keine Rolle ob etwas aus einem Generator kommt oder nicht. Wenn das eigene Trading-System funktioniert, spielt es schließlich keine Rolle wo die Bewegungen herkommen mögen, wenn man in seiner Nische die man gefunden hat meisterhaft agiert. Hauptsache der Kontostand stimmt bzw. das System ist nachweislich profitabel.
Zum Glück werden Kursbewegungen überwiegend psychologisch generiert und die menschliche Psyche ist in Spezialfällen gut vorhersehbar, was sich in wiederholenden Chart-Mustern zeigt.



Weiß gar ned warum da so rumgeweint wird. Jede Unternehmung basiert heute auf reiner Spekulation: Der Job dem man nachgeht und man glaubt er wäre sicher. Die Annahme, man wäre mit 45+ noch wirtschaftlich verwertbar. Der EUR mit dem man bezahlt weil man annimmt, er wäre stabil und sicher. etc.


Auf jeden erfolgreichen Trader kommt auch mindestens (!) einer, der es versucht hat und gescheitert ist. Fakt ist, dass in einem effizienten Markt Chartanalyse theoretisch gar nicht funktionieren kann.


Dann muss man sich überlegen, warum das nicht funktioniert und warum man nicht genau das Gegenteil von dem macht, was man bisher gemacht hat. Wenn das eigene System eine Katastrophe ist -> einfach umdrehen und gut ist.
Es kann auch nicht jeder Tennis/Golf/Fußball spielen und erfolgreich sein. Das betrifft sogar nur die aller wenigsten. Und jene die es draufhaben, haben bestimmt nicht "Glück gehabt".

Hübie
2016-09-28, 01:25:26
Also mit Glücksspiel würde ich es nur gleichsetzen wenn man blind heute kauft und morgen einen 1.000-fachen Wert hat. Ansonsten ist es schon so wie Nightspider sagt: Informationen zusammentragen und daraus eine Bewertung erstellen. Das kann dann auch mit Bauchgefühl für Gewichtung passieren und bleibt dennoch wenig Glücksspiel.
Wie ist es eigentlich steuerrechtlich auszuweisen? Gibt's Freibeträge und ab wieviel Jahren wäre so eine Rendite steuerfrei? Wie hoch sind so eure Depotkosten? Gibt es da Empfehlungen eurerseits?

Oid
2016-09-28, 01:32:56
Also steuerfrei wird's nie, oder was meinst du? Außer man hat noch Bestände im Depot, die man sich vor der Einführung der Kapitalertragssteuer (KESt) gekauft hat.

Ansonsten: 25% KESt auf Dividenden und Verkäufe mit Gewinn + SoLi + evtl. Kirchensteuer. Die Quellensteuer bei ausländischen Aktien wird auf die KESt angerechnet, falls es ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Heimatland der Aktie gibt (was bei den meisten relevanten Märkten der Fall sein dürfte). Bei Aktien werden alle Steuern von den meisten Banken automatisch abgeführt. In Spezialfällen muss man selber die Anlage KAP der Steuererklärung ausfüllen (z. B. bei thesaurierenden Fonds mit Domizil im Ausland). Demnächst wird das Steuerrecht da aber eh wieder über den Haufen geworfen :D

Der jährliche Freibetrag beträgt 801€ (1602€ für Ehepaare) -> Einfach Freistellungsauftrag bei der Depot-Bank anlegen, dann werden bis zum Freibetrag keine Steuern abgeführt.

Hübie
2016-09-28, 01:36:35
Dann war mein Wissen wohl wirklich veraltet. :) Danke für die Antworten. Das schreckt ja jetzt erst mal ab. Und Depotkosten? Sind die hoch? Kann man die steuerlich geltend machen?

Oid
2016-09-28, 01:42:35
Viele Depots sind kostenlos. Manche nur die ersten paar Jahre. Das muss man dem eigenen Trading-Verhalten anpassen. Ein Depot, das jährliche Kosten hat, verlangt vielleicht weniger Gebühren pro Trade usw. Steuerlich geltend machen kann man Depot-Kosten IMHO nicht, da bin ich mir aber grad nicht sicher.

Hübie
2016-09-28, 08:44:06
Und worin unterscheiden sich die Anbieter bzw. auf welche Kriterien sollte man bei der Auswahl achten? Sorry falls dsss dumme Fragen sind aber ich selber habe noch nie mit Aktien gehandelt. :smile: Kenne nur die graue Theorie aus dem Studium.

Melbourne, FL
2016-09-28, 09:04:43
Dem würde ich vehement widersprechen. Die Kursentwicklung wird maßgeblich von einigen oder vielen wichtigen Faktoren beeinflusst. Je mehr Faktoren man kennt oder wenigstens gut abschätzen kann, desto besser kannst du die Kursentwicklung voraussagen. Man könnte jetzt noch in innere Faktoren (Kennzahlen des Unternehmens und Kennzahlen der unmittelbaren Umgebung) und äußere Faktoren (Weltmarkt, Bankenkrise,Politik, Umwelteinflüsse und -katastrophen) unterscheiden.
Man kann nicht alle Faktoren kennen, das geht nicht. Es gibt keine absolute Gewissheit, die gibt es nie im Leben.
Aber je mehr Faktoren man kennt, desto bessere Entscheidungen kann man treffen. Je mehr Wissen man über den Markt, das Unternehmen und die Zusammenhänge besitzt, desto weiter entfernt man sich von dem, was du als Glücksspiel bezeichnest.
Dabei spielt es, vor allem für Daytrader, auch eine Rolle wie viel Erfahrung man hat um besser auf Marktbewegungen reagieren zu können. Stichwort: Massenpsychologie/Schwarmintelligenz/Verhalten der Mehrheit. Wenn du bestimme Skills/Erfahrungen in einem bestimmten Feld hast kannst du manchmal gerade dann viel gewinnen wenn du einen oder zwei Schritte weiterdenken kannst als der Großteil. (Auch siehe Film The Big Short) Das hat dann wirklich nur noch wenig mit Glücksspiel zu tun.
Imo: Je größer die betrachtete Zeitspanne eines Kursverlaufs, umso weniger spielt Glück eine Rolle. Da lässt sich über eine große Zeitspanne trocken und kalt (rational) auf Ereignisse reagieren. Jeder entscheidet selbst.

Ich denke prinzipiell ist das nicht falsch. Das Problem ist, dass man tatsächlich mehr Informationen haben muss, als professionelle Trader gegen die man ja antritt. Und das stelle ich mir schwierig vor. Die haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun und ich mache das neben der Arbeit mal hier und da ein bisschen. Ich sehe nicht wie ich da auf einen Informationsvorsprung vor Profis kommen soll.

Und worin unterscheiden sich die Anbieter bzw. auf welche Kriterien sollte man bei der Auswahl achten? Sorry falls dsss dumme Fragen sind aber ich selber habe noch nie mit Aktien gehandelt. :smile: Kenne nur die graue Theorie aus dem Studium.

Naja...das übliche: Kosten und Leistung. Kosten sind Depotgebühren und Ordergebühren abzgl. Zinsen auf Bargeldbestände. Leistungen...da kommt es drauf an, was Du möchtest und ob die Bank das hat (z.B. Sparpläne auf die Fonds anbietet, die Du haben möchtest). Ich persönlich bin mit meinem Depot bei der DKB sehr zufrieden.

Alexander

Nightspider
2016-09-28, 09:17:35
Ich denke prinzipiell ist das nicht falsch. Das Problem ist, dass man tatsächlich mehr Informationen haben muss, als professionelle Trader gegen die man ja antritt. Und das stelle ich mir schwierig vor. Die haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun und ich mache das neben der Arbeit mal hier und da ein bisschen. Ich sehe nicht wie ich da auf einen Informationsvorsprung vor Profis kommen soll.


Wenn du dich in einem Bereich wirklich gut auskennst wird sich nur ein geringer Teil der Trader fachlich mit dir messen können. Du sollst ja vorausdenken und nicht hinterherrennen. Wenn nur Zeit der kritische Faktor wäre würde ich empfehlen die Branche zu wechseln. ;)
Zudem handeln wirklich große Investoren langfristig(er). Da kannst du als Herr deiner selbst viel schneller auf Schwankungen und Ereignisse reagieren.
Wer traden will muss aufhören Probleme zu sehen und Anfangen Lösungen und Wege zu finden.

Slipknot79
2016-09-28, 09:25:44
Ich denke prinzipiell ist das nicht falsch. Das Problem ist, dass man tatsächlich mehr Informationen haben muss, als professionelle Trader gegen die man ja antritt. Und das stelle ich mir schwierig vor. Die haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun und ich mache das neben der Arbeit mal hier und da ein bisschen. Ich sehe nicht wie ich da auf einen Informationsvorsprung vor Profis kommen soll.


Ich arbeite mit relativ wenig Informationen, da eines meiner Prinzipien "keep it simple" lautet. Zu viel Information verwirrt und kann sich sogar widersprechen. Um ehrlich zu sein interessieren mich auch firmenspezifische Infos (neuestes Produkt, Quartalszahlen, Ausblicke etc.) sowas von überhaupt ned.
Und so achte ich nur auf das, was die Allgemeinheit sowieso mitbekommt: Brexit, Grexit, US Wahlen, Leitzinsentscheidungen, China Kriesen, etc...). Und für alles was dazwischen passiert: Frühzeitige Mustererkennung, Trenderkennung, Suche nach Widerständen, nebenbei (also beim PC Spiele ballern) den Chart laufen lassen und die Chancen auf mich zukommen lassen, es gibt täglich welche. :cool:

Justin
2016-09-28, 09:50:50
Ihr tretet nicht gegen irgendwelche "Trader" an sondern gegen Computer - Stichwort Hochfrequenzhandel.
Bis da ein Hobbytrader ankommt ist der Markt schon lange geräumt.


Wer traden will muss aufhören Probleme zu sehen und Anfangen Lösungen und Wege zu finden.

Sorry, aber das klingt für mich wie einer der billigen Sprüche von selbsternannten Motivationskünstlern. Selbstüberschätzung par excellence.

Slipknot79
2016-09-28, 10:05:26
Auch hinter Computern stecken Menschen. Die Algorithmen werden ständig angepasst, so automatisch wie man glaubt, rennt es nun mal ned ab. Und Gespür lässt sich sowieso ned programmieren. :cool:

Nightspider
2016-09-28, 10:32:45
Wenn du so clever bist, warum bist du dann nicht Vermögensverwalter für mehrere 100 Millionen €+ und drehst das ganz große Rad?

Warum sollte ich? Wäre das dein Traumjob? Ich jedenfalls habe andere Ziele.
Mal abgesehen davon ist die Spanne von von erfolgreich sein sehr groß. Nur weil man erfolgreich ist heißt das noch lange nicht das man schon mit Millionen jongliert geschweige denn Interesse daran hat die Kohle von anderen zu verwalten bzw. Anderen etwas schuldig zu sein.

Noch immer scheinst du mir zu viel in einzelne Aussagen nach deinen Vorurteilen hineinzuinterpretieren. Du bist bestimmt jemand der gerne die Welt in schwarz und weiß, gerade und ungerade einteilt.

Abgesehen davon halte ich viele hier im Forum für clever genug aus der Masse herauszustechen. Viele werden sich nur nicht getrauen bestimmte Schritte umzusetzen.
Sowas erlebe ich jeden Tag in meinem Umfeld. In bestimmten Situationen machen die meisten Leute eher einen Rückzieher als den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen.
Und weil du es vorhin angesprochen hast: Ja, da spielt die Motivation und Willenskraft oft eine ganz entscheidende Rolle.
Da draußen gibts genug Leute die dir bestimmte Dinge ausreden wollen und vieles nicht für möglich halten. Das sind dann meist die konservativen Leute die selbst schon seit Jahren oder manchmal schon ihr ganzes Leben auf der Stelle treten.

prinz_valium
2016-09-28, 10:42:26
Klar kann man als mensch gegen die bösen computer gewinnen. Wonach richtet sich der markt immer? Nach performance. Wenn man also früh in firmen investiert, die immer ihre gewinne und dividenden steigern, dann kann man nichts falsch machen. Klar die zu finden ist natürlich die kunst. Man kann zur falschen zeit kaufen und so seine einiges an buchgewinnen auf der strecke liegen lassen, aber 100% richtig handelt niemand. Sonst wäre jeder milliardär.

Es gibt aber auch reinen zocker handeln, wo diese regeln nicht gelten, sondern andere. Man kann wirtschaftliche Rahmenbedingungen und den markt anstatt unternehmen handeln. Auch da sind die regeln wieder anders.

Alles nicht so leicht, aber die aussage als mensch gegen den hochfrequenzhandel hat man keine chance ist nur eine polemische floskel. Dort wird eh nicht das große geld verdient. Das ist für spreads, Risikostreuung und Margen mit einem riesigen Kapitalaufwand.

Melbourne, FL
2016-09-28, 10:48:00
Wenn du dich in einem Bereich wirklich gut auskennst wird sich nur ein geringer Teil der Trader fachlich mit dir messen können.

Sicher...so einen Bereich hat sicher jeder. Aber eben nur einen (oder vielleicht auch zwei) und da war es das schon mal mit Diversifikation.

Zudem handeln wirklich große Investoren langfristig(er). Da kannst du als Herr deiner selbst viel schneller auf Schwankungen und Ereignisse reagieren.

Aber da gibt es ja noch Hochfrequenzhandel gegen den man nicht ankommt und die professionellen Trader geben viel Geld dafür aus, Informationen eher als andere zu haben. Die wird man bei der Geschwindigkeit kaum schlagen.

Wer traden will muss aufhören Probleme zu sehen und Anfangen Lösungen und Wege zu finden.

Sorry aber das ist Bullshit-Bingo.

Ich arbeite mit relativ wenig Informationen, da eines meiner Prinzipien "keep it simple" lautet. Zu viel Information verwirrt und kann sich sogar widersprechen. Um ehrlich zu sein interessieren mich auch firmenspezifische Infos (neuestes Produkt, Quartalszahlen, Ausblicke etc.) sowas von überhaupt ned.
Und so achte ich nur auf das, was die Allgemeinheit sowieso mitbekommt: Brexit, Grexit, US Wahlen, Leitzinsentscheidungen, China Kriesen, etc...). Und für alles was dazwischen passiert: Frühzeitige Mustererkennung, Trenderkennung, Suche nach Widerständen, nebenbei (also beim PC Spiele ballern) den Chart laufen lassen und die Chancen auf mich zukommen lassen, es gibt täglich welche. :cool:

Ok...und jetzt die alles entscheidende Frage: Wie war Deine Performance in den letzten Jahren so? Hast Du besser abgeschnitten als der DAX oder der MSCI World. Wenn ja trifft das auch noch zu wenn man alle Ordergebühren und sonst anfallenden Kosten abrechnet?

Wenn du meinst. :wink: Du kannst dich der großen, dummen Masse der Bevölkerung anschließen und dein Leben so führen wie es dir von Millionen vorgelebt wird oder entwickelst eigene Ideen und Methoden und vor allem lässt dich nicht von irgendwelchen angst einflößenden Fakten bremsen.

Auch wenn es nicht an mich gerichtet war...ich persönlich bin auch dafür, sein finanzielles Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ich glaube nur nicht, dass Daytrading wirklich zu einer Mehrperformance führt.

Alexander

Slipknot79
2016-09-28, 11:31:43
Konkrete Zahlen werde ich sicher nicht nennen, nur soviel: Ich arbeite nur noch Teilzeit, 2 Tage in der Woche, die anderen 3 wird getradet, manchmal auch an den beiden Arbeitstagen am Abend wenn sich gerade eine Chance ankündigt. Ich bin sozusagen ein Teilzeit-Daytrader wo ich beständig und stetig Kohle aus dem Markt raushole und zwar nur im EURUSD, von anderen Märkten habe ich keine Ahnung, weiß aber auch, dass mein System dort nicht oder nur extrem schlecht funktionieren würde, jeder Markt ist anders auch wenn es Korrelationen gibt. Ich habe mich für jenen Markt entschieden, wo ich mich am wohlsten fühle, man kann sagen, wir haben zueinander gefunden ;). Tag für Tag hole ich Kohle raus (Mit 1-3, selten mehr, Positionen), auch heute ist es mir gelungen, aber natürlich gibts auch schwierige Tage. Das liegt dann aber nicht am "pösen Hochfreuqenzhandel" oder dem Pro-Trader in Japan, sondern dann bin ich selbst schuld bzw. dafür verantwortlich was passiert ist. Es ist der ehrlichste "Job" der Welt, man wird knallhart und unverhandelbar mit der Wahrheit konfrontiert, also auch mit sich selbst, das kann gut oder schlecht sein. Aus dem schlechten lerne ich und das gute wird verbessert.

Natürlich kalkuliere ich mit Ordergebühren, Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen, etc.

Nightspider
2016-09-28, 11:37:44
Sicher...so einen Bereich hat sicher jeder. Aber eben nur einen (oder vielleicht auch zwei) und da war es das schon mal mit Diversifikation.

Du willst mir doch nicht sagen das es in bestimmten Branchen nur 1-2 Firmen gibt, mit denen man handeln kann.
Wenn ich mir einen neuen Markt erschließen will fange ich an mich einzulesen und Erfahrungen zu sammeln, so lange bis es klappt. Das kostet dann natürlich auch wieder viel Zeit und teilweise auch Nerven.

Aber da gibt es ja noch Hochfrequenzhandel gegen den man nicht ankommt und die professionellen Trader geben viel Geld dafür aus, Informationen eher als andere zu haben. Die wird man bei der Geschwindigkeit kaum schlagen.

Beziehst du dich auf die Währungsbranche?
Auf den Großteil der Aktien von Unternehmen wird das mit Sicherheit nicht zutreffen. Kein Computer der Welt kann berechnen wie sich der Bedarf bestimmter Rohstoffe, zum Beispiel von Lithium über die nächsten 10 Jahre entwickeln wird. Kein Computer der Welt hätte dir 2009 zur Zeit des iPhone 3GS sagen können, das die Apple Aktie 6 Jahre später den 6,5 fachen Wert besitzen wird. Kein logisches Prgramm hätte dir 2013 sagen können das durch GTA5 die Take 2 Aktie innerhalb kürzester Zeit um Faktor 4 steigen wird. Kein Analyst kann dir garantieren das der Kupfer-Preis sich innerhalb der nächsten Jahre stark erhöhen wird.
Computer sollen erst in 55 Jahren die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns erreichen. Mach halt Gebrauch davon solange du noch kannst. :wink:



Ok...und jetzt die alles entscheidende Frage: Wie war Deine Performance in den letzten Jahren so? Hast Du besser abgeschnitten als der DAX oder der MSCI World. Wenn ja trifft das auch noch zu wenn man alle Ordergebühren und sonst anfallenden Kosten abrechnet?
Dafür das ich erst 4 Jahre dabei bin ist meine Bilanz pro Jahr massiv besser geworden. Am Anfang habe ich mich dauernd auf die Schnauze gelegt, vor allem als ich noch keine Erfahrung hatte. Ich sags mal so: in manchen Wochen hatte ich pro Woche Ordergebühren von 250-500 Euro und das waren Peanuts im Vergleich zu dem was raus kam.
Kann ich mit Geld um mich werfen? Nein, dafür bin ich einfach zu risikofreudig und habe mich noch zu oft aufs Fressbrett gelegt aber ich merke das es viel, viel öfter bergauf geht als bergab. Bergab ist bei mir aber gefährlich da ich nicht mehr mit Aktien handle.
Dafür hatte ich auch schon mal innerhalb von 2 Wochen ein Plus von 250%. Lässt sich natürlich nicht vergleichen.

Eins noch: Gute Ideen machen noch keinen guten Trader. Erfahrung reicht nicht immer aus. Nur mal als Beispiel: Gerade bei Zertifikaten spielt es eine wichtige Rolle wie gut man sich psychisch und emotional im Griff hat. Wenn du mehrere Tausend Euro an einem Tag gemacht hast und dein Körper von Adrenalin und Dopamin geflutet wird verhältst du dich anders als wenn du gelassen und rational Entscheidungen triffst. Besonders wenn du das zum ersten Mal erlebst. Der Vergleich zu rasenden Motorradfahren ist da sicherlich nicht mal weit her geholt.

Der Großteil meines Portfolios entwickelte sich so wie geplant, man kann sich aber auch mit dem richtigen Portfolio lang legen wenn man ungeduldig ist und das Risiko zu hoch ansetzt. Alles ein Lernprozess.


Auch wenn es nicht an mich gerichtet war...ich persönlich bin auch dafür, sein finanzielles Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ich glaube nur nicht, dass Daytrading wirklich zu einer Mehrperformance führt.

Das bezog ich ja jetzt nicht aufs Daytrading. Aber: Daytrading kann zu Mehrperformance führen, hängt halt wieder von anderen Faktoren ab. Das ist dann aber auch keine kleine Beschäftigung mehr wenn du das intensiv betreibst.

Klar, das Forum hier ist voller verkannter Genies. Und Hobbypsychologen.

Ja und mit dir haben wir ein neues "Genie" in unseren Reihen. :biggrin:

Melbourne, FL
2016-09-28, 12:16:54
Konkrete Zahlen werde ich sicher nicht nennen

Du sollst doch auch keine absoluten Zahlen nennen. Prozente reichen vollkommen. Wieviel Prozent pro Jahr hast Du in den letzten 3 Jahren gemacht?

Du willst mir doch nicht sagen das es in bestimmten Branchen nur 1-2 Firmen gibt, mit denen man handeln kann.

Schon klar...aber die Firmen sind alle in derselben Branche. Wenn es der Branche schlecht geht, dann wird es dem Großteil Deiner Aktien schlecht gehen wenn Du nur in einer Branche unterwegs bist.

Kein Computer der Welt kann berechen wie sich der Bedarf bestimmter Rohstoffe, zum Beispiel von Lithium über die nächsten 10 Jahre entwickeln wird. Kein Computer der Welt hätte dir 2009 zur Zeit des iPhone 3GS sagen können, das die Apple Aktie 6 Jahre später den 6,5 fachen Wert besitzen wird. Kein logisches Prgramm hätte dir 2013 sagen können das durch GTA5 die Take 2 Aktie innerhalb kürzester Zeit um Faktor 4 steigen wird. Kein Analyst kann dir garantieren das der Kupfer-Preis sich innerhalb der nächsten Jahre stark erhöhen wird.

Den Hochfrequenzhandel interessiert doch nicht der Preis von Lithium in 10 Jahren oder der Kupferpreis in 5 Jahren. Den interessieren die Preise in 1 Millisekunde.

Außerdem möchte ich den Händler sehen der sowohl den Apple Anstieg als auch den Take2 Anstieg vorhergesehen hat.

Computer sollen erst in 55 Jahren die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns erreichen. Mach halt Gebrauch davon solange du noch kannst. :wink:

Die Aussage ist auch Augenwischerei. Ich möchte sehen wie Du gegen Deinen Smartphoneprozessor bei einfachem Numbercrunching aussiehst. Klar kann kein Computer so komplex denken wie wir...muss er aber eben in den allermeisten Fällen auch nicht.

Dafür das ich erst 4 Jahre dabei bin ist meine Bilanz pro Jahr massiv besser geworden. Am Anfang habe ich mich dauernd auf die Schnauze gelegt, vor allem als ich noch keine Erfahrung hatte. Ich sags mal so: in manchen Wochen hatte ich pro Woche Ordergebühren von 250-500 Euro und das waren Peanuts im Vergleich zu dem was raus kam.
Kann ich mit Geld um mich werfen? Nein, dafür bin ich einfach zu risikofreudig und habe mich noch zu oft aufs Fressbrett gelegt aber ich merke das es viel, viel öfter bergauf geht als bergab. Bergab ist bei mir aber gefährlich da ich nicht mehr mit Aktien handle.
Dafür hatte ich auch schon mal innerhalb von 2 Wochen ein Plus von 250%. Lässt sich natürlich nicht vergleichen.

Genau das ist der Punkt. Es lässt sich nicht vergleichen. Was sich vergleichen lässt ist die Gesamtperformance...daran muss man sich messen. Auch an Dich die Frage: Wieviel Prozent pro Jahr hast Du in den letzten 3 Jahren gemacht?

Alexander

Slipknot79
2016-09-28, 12:29:05
Du sollst doch auch keine absoluten Zahlen nennen. Prozente reichen vollkommen.


Das bringt nix. Was wenn ich dir sage, ich habe 1 Promille gemacht? Dann denkst du dir: Wasn Kack-Trader.
Was aber wenn ich 1 Milliarde am Konto habe und was ist dann 1 Promille davon? :cool:
Eben.
Ich müsste also konkrete Zahlen nennen. Ich kann dir aber soviel sagen, ist bin profitabel und zwar eben so, dass ich mir diese Teilzeit leisten kann (und darüber hinaus), dass ich das, was ich erleben will, erleben darf und kann. Dass ich ein sehr hohes Maß an Freiheit und Freizeit genießen darf. Da zählt mehr als irgendwelche Prozente und Milliarden am Konto.

Melbourne, FL
2016-09-28, 12:40:41
Das bringt nix. Was wenn ich dir sage, ich habe 1 Promille gemacht? Dann denkst du dir: Wasn Kack-Trader.
Was aber wenn ich 1 Milliarde am Konto habe und was ist dann 1 Promille davon? :cool:
Eben.

Häh? Ein Trader ist also besser als ein anderer weil er mehr Startkapital hat? Sorry...aber die Aussage ist echt Blödsinn...da kann ich kein anderes Wort verwenden.

Es geht auch gar nicht um Dich, Deine Freizeit und was Du Dir leisten kannst. Es geht um Deine Strategie. Die Frage ist, ob DAX kaufen und halten besser als Dein Trading gewesen wäre. Sprich: ob Deine Mehrarbeit sich auch in einer Mehrrendite äußert. Und genau das kann man sehr gut in Prozenten ausdrücken.

Alexander

Edit: Oder noch plakativer ausgedrückt: Wenn Du tatsächlich 1 Promille gemacht hättest, wäre fast jeder Indexfond...ja sogar ziemlich viele Tagesgeldkonton besser gewesen, hätte viel weniger Zeit in Anspruch genommen und viel weniger Gebühren gekostet. Wenn Ihr hier schon für aktives Trading werbt dann solltet Ihr auch wenigstens sagen, was es bringt, sich die Mühe zu machen.

Nightspider
2016-09-28, 12:59:12
Schon klar...aber die Firmen sind alle in derselben Branche. Wenn es der Branche schlecht geht, dann wird es dem Großteil Deiner Aktien schlecht gehen wenn Du nur in einer Branche unterwegs bist.

Jain, das muss einen aber auch nicht immer davon abhalten. Nur mal als Beispiel:
Der PC-Branche geht es eher schlecht. Es werden immer weniger Computer verkauft. Dennoch konnte Intel Umsatz und Gewinn massiv steigern in den letzten Jahren.
Nvidia ist seit dem Maxwell Release vor 2 Jahren um mehr als das 3 fache im Wert gestiegen.

Du kannst auch genauso auf fallende Kurse setzen wenn du davon überzeugt bist das die Kurse langfristig fallen werden.


Den Hochfrequenzhandel interessiert doch nicht der Preis von Lithium in 10 Jahren oder der Kupferpreis in 5 Jahren. Den interessieren die Preise in 1 Millisekunde.

Wählst du deine Aktien nur aus indem du schnell auf neue Nachrichten reagieren willst, schneller als der Rest in der Hoffnung 1-2% mitnehmen zu können und steigst dann aus?
Wenn du nachdenken kannst, wirst du feststellen das sich der Bedarf an Lithium in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich massiv erhöhen wird und beziehst eine Long Position, wenn du der Meinung bist damit gute Gewinne einfahren zu können. Nur mal als Beispiel.
Ich habe echt keine Ahnung warum du so auf dem Hochfrequenzhandel herumreitest. Mir ist in den letzten Jahren jedenfalls kein Computer zuvorgekommen.

Außerdem möchte ich den Händler sehen der sowohl den Apple Anstieg als auch den Take2 Anstieg vorhergesehen hat.

Apple war einer von mehreren Gründe warum ich damals mit dem Trading angefangen habe. Nicht weil ich Apple vor 4 Jahren noch traden wollte aber unter anderem weil ich mit dem rasanten Aufstieg Recht hatte von ~2008 an. Hätte ich damals als Schüler schon ein Depot gehabt hätte ich massiv in Apple investiert. Take 2 gehörte zu meinem Portfolio. Wie kommst du darauf das es keinen Trader geben würde, der beides gehandelt und vorhergesehen hat? Sorry aber diese abstreitende Haltung hat etwas von Sturheit und von Ablehnung aus Prinzip, weil man es nicht wahrhaben möchte.


Die Aussage ist auch Augenwischerei. Ich möchte sehen wie Du gegen Deinen Smartphoneprozessor bei einfachem Numbercrunching aussiehst. Klar kann kein Computer so komplex denken wie wir...muss er aber eben in den allermeisten Fällen auch nicht.

*(
Wer redet denn von Numbercrunching? Genau davon rede ich doch, du sollst die Schwächen der Anderen nutzen und zB. nicht dort gegen Computer antreten, wofür sie gebaut wurden. (Geschwindigkeit)
Kann ein Smartphone selbstständig denken? Ist irgendein Prozessor leistungsfähig genug persönliche Entscheidungen zu treffen zwischen Risiken abzuwägen und Prognosen aufzustellen und einen Blick in die Zukunft zu wagen?
Kann ein Smartphone Trends erkennen durch gesellschaftliche Analyse, Diskussionen, Umfragen und Statistiken und Erfahrungen die ein Mensch teilweise nur durch sein direktes Umfeld erfährt?
)


Was sich vergleichen lässt ist die Gesamtperformance...daran muss man sich messen.

Gesamtperformance ist auch nur bedingt aussagekräftig. Nur mal als Beispiel: Wenn jemand erst 2 Jahre traded und davon im ersten Jahr nur Totalverluste hatte und die Gesamtbilanz dadurch total fürn Arsch ist - was sagt das dann bitteschön aus? Oder wenn jemand 2 Jahre lang extrem erfolgreich war und dann durch einen dummen Fehler, den er sicherlich kein zweites Mal machen würde, vor kurzem den Großteil verloren hätte - was sagt das aus? Traue nur den Statistiken die du selbst gefälscht hast.
Ich geb nicht viel auf alleinstehende Zahlen und jemand der traded sollte das auch nicht, auch wenn du gerne vergleichen und damit meine Aussagen bewerten willst.
Dir würde es erst etwas nützen wenn du alle Details wüsstest, was bei mir so abgeht aber das werde ich hier sicherlich nicht offen legen.
Gerade bei Zertifikaten ändert sich das Bild manchmal innerhalb von Wochen oder Tagen extrem.
Ich habs ja auch schon mal im AMD Thread gepostet: Ein Zertifikat von AMD ist seit April ca. um den Faktor 20 im Wert gestiegen, ein Zertifikat zu dem ich auch ein paar Freunden geraten habe. Gemacht hats leider keiner. Und nun denk dir was du willst. :wink:

* Abschnitt umformuliert

Slipknot79
2016-09-28, 13:04:04
Achso, du vergleichst Daytrading mit Langzeit-Trading. Nein, ich habe nicht das Kapital um am 1 Jänner 2015 im DAX zu kaufen/verkaufen und am 31 Dez 2015 wieder zu verkaufen/kaufen und um davon leben zu können. ;)

Und nein, man kann da gar nix in Prozenten ausdrücken zwecks Vergleichbarkeit. Je nach aktueller Kontogröße, Erbschaft, Lottogewinn, Einkommen aus nem früheren Unternehmen, Ziele im Leben etc...

Melbourne, FL
2016-09-28, 13:52:18
Wählst du deine Aktien nur aus indem du schnell auf neue Nachrichten reagieren willst, schneller als der Rest in der Hoffnung 1-2% mitnehmen zu können und steigst dann aus?

Ich sicher nicht...ganz im Gegenteil. Aber Du bist der, der behauptet hat als eigener Herr schneller auf Schwankungen und Ereignisse reagieren zu können. Hier nochmal Dein Zitat:

Zudem handeln wirklich große Investoren langfristig(er). Da kannst du als Herr deiner selbst viel schneller auf Schwankungen und Ereignisse reagieren.

Mein Argument ist, dass Du vielleicht gegenüber Buffett im Vorteil bist aber der ist ja nicht Dein einziger Konkurrent. Andere Konkurrenten wie Hochfrequenzhandel und professionelle Trader sind auf jeden Fall schneller als Du. Wenn man als privater Händler schnell auf ein Ereignis reagieren will (Stichwort Zinsentscheidungen), sind die auf jeden Fall schneller und nehmen die Rendite mit, die Du gerne gehabt hättest.

Das ist so als ob man beim Autorennen mit einem Golf mitfährt und sich freut schneller als der Traktor zu sein, während die Sportwagen schon längst weg sind.

Wenn du nachdenken kannst, wirst du feststellen das sich der Bedarf an Lithium in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich massiv erhöhen wird und beziehst eine Long Position, wenn du der Meinung bist damit gute Gewinne einfahren zu können. Nur mal als Beispiel.

Und genau das ist doch ein perfektes Beispiel für den Selbstbetrug, dem man gerne aufsitzt. Du bist doch nicht der Einzige, der so denkt. Es gibt unzählige Leute, die sowas jeden Tag in großer Ausführlichkeit analysieren. Wieso kaufen die nicht alle Lithium? Wieso ist der Preis dann nicht höher?

Ich habe echt keine Ahnung warum du so auf dem Hochfrequenzhandel herumreitest.

Weil Du geschrieben hast, dass Du als eigener Herr einen Geschwindigkeitsvorteil hast. Hast Du aber nur gegenüber einem Teil des Feldes.

Mir ist in den letzten Jahren jedenfalls kein Computer zuvorgekommen.

Woher willst Du das wissen?

Apple war einer von mehreren Gründe warum ich damals mit dem Trading angefangen habe. Nicht weil ich Apple vor 4 Jahren noch traden wollte aber unter anderem weil ich mit dem rasanten Aufstieg Recht hatte von ~2008 an. Hätte ich damals als Schüler schon ein Depot gehabt hätte ich massiv in Apple investiert. Take 2 gehörte zu meinem Portfolio. Wie kommst du darauf das es keinen Trader geben würde, der beides gehandelt und vorhergesehen hat? Sorry aber diese abstreitende Haltung hat etwas von Sturheit und von Ablehnung aus Prinzip, weil man es nicht wahrhaben möchte.

Natürlich gibt es diese Trader. Die Frage ist wie viele davon gibt es? Und wie viele haben auf die andere Richtung gesetzt? Fakt ist, dass viele nicht auf Apple gesetzt haben...sonst wäre der Kurs damals schon viel höher gewesen. Jetzt einem Computer vorzuwerfen, er hätte das auch nie vorhergesehen ist da nicht gerade fair...der Mensch hat es nicht besser gemacht (bis auf ein paar Ausnahmen).

Gott wie oberflächlich.
Kann ein Smartphone selbstständig denken? Ist irgendein Prozessor leistungsfähig genug persönliche Entscheidungen zu treffen zwischen Risiken abzuwägen und Prognosen aufzustellen und einen Blick in die Zukunft zu wagen?
Kann ein Smartphone Trends erkennen durch gesellschaftliche Analyse, Diskussionen, Umfragen und Statistiken und Erfahrungen die ein Mensch teilweise nur durch sein direktes Umfeld erfährt?

Hast Du meinen Post überhaupt gelesen? Hier nochmal:

Klar kann kein Computer so komplex denken wie wir...muss er aber eben in den allermeisten Fällen auch nicht.

Der Punkt ist, das Computer sehr viele Dinge sehr viel besser können als wir. Und das nutzen die Hochfrequenzhändler aus.

Gesamtperformance ist auch nur bedingt aussagekräftig.

Häh? Es ist nur bedingt aussagekräftig wieviel Geld ich am Ende verdient habe? HÄH??? Also ich würde ja denken, dass das für die meisten Leute das entscheidende Kriterium ist. Ausnahmen sind die, die es wegen des Spaßes/Nervenkitzels machen (Stichwort Hoeneß).

Nur mal als Beispiel: Wenn jemand erst 2 Jahre traded und davon im ersten Jahr nur Totalverluste hatte und die Gesamtbilanz dadurch total fürn Arsch ist - was sagt das dann bitteschön aus?

Dann sagt das aus, dass er die erlittenen Verluste erstmal durch Mehrperformance wieder wettmachen muss. Das kann durchaus klappen...sieht man dann an der Gesamtperformance nach ein paar Jahren.

Oder wenn jemand 2 Jahre lang extrem erfolgreich war und dann durch einen dummen Fehler, den er sicherlich kein zweites Mal machen würde, vor kurzem den Großteil verloren hätte - was sagt das aus?

Dann sagt das aus, dass 2 Jahre Arbeit für den Arsch waren. Er wäre besser gefahren, wenn er den DAX gekauft hätte. Auch hier ist die Gesamtperformance aussagekräftig...je länger der Zeitraum, umso aussagekräftiger.

Ich habs ja auch schon mal im AMD Thread gepostet: Ein Zertifikat von AMD ist seit April ca. um den Faktor 20 im Wert gestiegen, ein Zertifikat zu dem ich auch ein paar Freunden geraten habe. Gemacht hats leider keiner. Und nun denk dir was du willst. :wink:

Selbstbetrug per Cherrypicking. Das ist eine Erfolgsstory wie sie wahrscheinlich jeder Trader vorweisen kann. Das Problem sind die ganzen Trades die nicht so gut gelaufen sind und das Ergebnis verwässern. Deswegen ist am Ende die Gesamtperformance das entscheidende. Wie viel habe ich mit der Gesamtheit meiner Trades verdient und wie viel hätte ich damit verdient einfach nur den DAX zu kaufen.

Achso, du vergleichst Daytrading mit Langzeit-Trading. Nein, ich habe nicht das Kapital um am 1 Jänner 2015 im DAX zu kaufen/verkaufen und am 31 Dez 2015 wieder zu verkaufen/kaufen und um davon leben zu können. ;)

Na das ist doch gut. Dann kannst Du doch auch schreiben wie viel Prozent Du pro Jahr etwa machst.

Und nein, man kann da gar nix in Prozenten ausdrücken zwecks Vergleichbarkeit. Je nach aktueller Kontogröße, Erbschaft, Lottogewinn, Einkommen aus nem früheren Unternehmen, Ziele im Leben etc...

Ihr werbt hier für eine Anlagestrategie. Wenn ich mich entscheiden soll, welche Strategie die beste für mich ist, dann muss ich die Strategien vergleichen. Dabei sind die genannten Parameter (aktueller Kontogröße, Erbschaft, Lottogewinn, Einkommen aus nem früheren Unternehmen, Ziele im Leben) immer gleich. Wie soll ich die bitte sonst vergleichen als mit dem prozentualen Zuwachs?

Alexander

Slipknot79
2016-09-28, 14:11:07
Prozente bringen nix, siehe oben.

Ich werbe für gar nix, weil eben wie du sagst: "Wenn ich mich entscheiden soll, welche Strategie die beste für mich ist, dann muss ich die Strategien vergleichen.". Ich erklärte nur das, was bei mir persönlich gut funktioniert.

Für Performance-Vergleiche kannst du hingegen den Erwartungswert heranziehen.

Nightspider
2016-09-28, 14:48:05
Ihr werbt hier für eine Anlagestrategie. Wenn ich mich entscheiden soll, welche Strategie die beste für mich ist, dann muss ich die Strategien vergleichen. Dabei sind die genannten Parameter (aktueller Kontogröße, Erbschaft, Lottogewinn, Einkommen aus nem früheren Unternehmen, Ziele im Leben) immer gleich. Wie soll ich die bitte sonst vergleichen als mit dem prozentualen Zuwachs?

Alexander
Wat? :freak:
Nun halte mal den Ball flach. Ich werbe hier für gar nichts. Du bist hier quer in die Diskussion eingestiegen mit der Aussage das du nicht weißt wie du einen Informationsvorsprung zu Profis erreichen kannst.
Alleine auf die Aussage bin ich eingegangen da ich dem widerspreche.

Ich sicher nicht...ganz im Gegenteil. Aber Du bist der, der behauptet hat als eigener Herr schneller auf Schwankungen und Ereignisse reagieren zu können. Hier nochmal Dein Zitat:

Meine Güte das hast du aber massiv aus dem Zusammenhang gerissen bzw. falsch verstanden. Ich will doch nicht mit Maschinen um Millisekunden kämpfen. Es reagieren nun mal nicht alle Aktionäre und Großaktionäre gleich schnell. Würden alle Aktionäre sofort auf ein Ereignis reagieren hätten wir rechteckige Flanken im Kurs und keine schrägen Verläufe. Klein-und Großaktionäre müssen genauso abwägen ob, wann und wie sie auf eine Meldung reagieren. Und nicht alle bekommen immer jede Meldung mit.
Keiner sagt das du zu den schnellsten 10% gehören musst, die auf ein Ereignis reagieren, damit du ordentliche Profite generieren kannst.


Mein Argument ist, dass Du vielleicht gegenüber Buffett im Vorteil bist aber der ist ja nicht Dein einziger Konkurrent. Andere Konkurrenten wie Hochfrequenzhandel und professionelle Trader sind auf jeden Fall schneller als Du. Wenn man als privater Händler schnell auf ein Ereignis reagieren will (Stichwort Zinsentscheidungen), sind die auf jeden Fall schneller und nehmen die Rendite mit, die Du gerne gehabt hättest.

Wenn ich gegnüber Buffett im Vorteil bin, was sind dann professionelle Trader? So viele Trader die besser als Buffett sind, sind mir gar nicht bekannt. :ugly: Und wieviel % der Anteile machen sie aus?
Das schwankt doch von Wert zu Wert so stark das es sich überhaupt nicht lohnt darüber zu diskutieren. Und nicht in jeder Branche gibt es ein klares richtig oder falsch. Wenn die ganzen Profis so gut wären wie du glaubst würde es gar keine Kleinaktionäre geben. Dann würde ich als Neueinsteiger als Student gar keine Chancen haben. Von so negativem Gerede wird mir bestenfalls schlecht aber davon sollte sich niemand abbringen lassen.
Und wer mit solchen Werten hantiert, die zB. von Zinsentscheidungen abhängen und man durch bestimmte Ereignisse schnell ein paar Prozente mitnehmen will sollte schon wissen was er tut. Es gibt auch einfach Gebiete wo mehr "Sekundentrader" unterwegs sind als anderswo.



Und genau das ist doch ein perfektes Beispiel für den Selbstbetrug, dem man gerne aufsitzt. Du bist doch nicht der Einzige, der so denkt. Es gibt unzählige Leute, die sowas jeden Tag in großer Ausführlichkeit analysieren. Wieso kaufen die nicht alle Lithium? Wieso ist der Preis dann nicht höher?

Wieso stieg der Apple Kurs über Jahre hinweg? Wieso haben nicht alle Apple gekauft? Wieso ist Google seit bald 10 Jahren konstant am steigen? Wieso hat das keiner vorausgesehen? Warum war das nicht eingepreist? Die Frage ist doch, gelinde gesagt, dämlich.

Nicht alle Aktionäre kennen sich in der IT Branche aus -> Logisch das nicht alle Apple gekauft haben
Genauso war zu Beginn des iPhone Hypes das volle Potential, wie überall, noch längst nicht erkennbar. Man konnte es bestenfalls nur erahnen.
Aber genauso wie Profis diversifizieren, stecken auch Kleinanleger nicht alles auf eine Karte. Wieso hätte man 2008 schon einpreisen sollen was eventuell 2010,2011 oder 2014 der Fall sein könnte. Sowas kann man nicht vorab einpreisen, das kann einfach niemand voraussagen. Die Leute, die den Kurs weiter nach oben treiben glauben eben an ein noch größeres Potential. Dieser Glaube bzw. diese Prognose kann weit über dem liegen was "professionelle Trader", wie du sie nennst, mit bestem gewissen noch erwarten und daher zahlen würden.
Und genau hier sind wir wieder bei dem Punkt:
Wie kommst du auf die Idee das alle (für den Kurs wichtigen) Trader klüger und schneller sind als du? Wieso treffen Vorstandschefs großer Unternehmen oft dumme Entscheidungen? Wieso verbaut LG austauschbare Module für sein G5 Smartphone, die keiner will? Es gibt da draußen genug "wichtige" Menschen mit dummen Ideen und ebenso viele Aktionäre die dumme Entscheidungen treffen oder die gar nicht erahnen können, wie sich manche Technologien oder Produkte entwickeln können.

Sicher, im Finanzmarkt (Währungshandel) oder bei Zahlen bezüglich des Arbeitsmarktes (Wirtschaftspronose) sind die meisten Faktoren bekannt. Das ist ein altbekanntes Spiel und dort würde ich mich auch nicht auf ein zeitliches Spiel mit den Profis einlassen. Dort fallen wirklich diverse Entscheidungen ohne Knopfdruck per Computer. Die sitzen oft nicht umsonst in Frankfurt um die ersten zu sein.
Wenn du in so einem Markt traden willst ist das deine Sache. Ich spezialisiere mich da eher auf Trends und Techologien.


Natürlich gibt es diese Trader. Die Frage ist wie viele davon gibt es? Und wie viele haben auf die andere Richtung gesetzt? Fakt ist, dass viele nicht auf Apple gesetzt haben...sonst wäre der Kurs damals schon viel höher gewesen. Jetzt einem Computer vorzuwerfen, er hätte das auch nie vorhergesehen ist da nicht gerade fair...der Mensch hat es nicht besser gemacht (bis auf ein paar Ausnahmen).

Der Mensch hat es nicht besser gemacht? Du meinst >die meisten Menschen< ? Dann frag dich mal warum du nicht einer der Trader warst die damals auf Apple gesetzt haben.
Du fragst, wie viele es damals gab, die es taten? So Wenige das es sich immens für dich gelohnt hätte! Was sagt das aus? Das die Mehrheit eben nicht immer klüger und schneller ist als man selbst. Und jetzt erzähl niemanden mehr das Profis und Computer beim Traden immer im Vorteil wären und "Hobbytrader" keine Chance hätten. Das Gewinnpotential war riesig und neben Apple gibts dutzende weitere Beispiele alleine im IT und Multimedia Sektor.


Häh? Es ist nur bedingt aussagekräftig wieviel Geld ich am Ende verdient habe? HÄH??? Also ich würde ja denken, dass das für die meisten Leute das entscheidende Kriterium ist. Ausnahmen sind die, die es wegen des Spaßes/Nervenkitzels machen (Stichwort Hoeneß).

Aussagekräftig in einem Vergleich mit den Gewinnen eines Anderen..... Gott im Himmel stell dich nicht so an.


Dann sagt das aus, dass er die erlittenen Verluste erstmal durch Mehrperformance wieder wettmachen muss. Das kann durchaus klappen...sieht man dann an der Gesamtperformance nach ein paar Jahren.

Dann sagt das aus, dass 2 Jahre Arbeit für den Arsch waren. Er wäre besser gefahren, wenn er den DAX gekauft hätte. Auch hier ist die Gesamtperformance aussagekräftig...je länger der Zeitraum, umso aussagekräftiger.

Und das hättest du alleine aus den prozentualen Gewinnen/Verlusten gelesen? Kannst du zaubern?

Selbstbetrug per Cherrypicking.

Klar wenn du davon ausgehst, dass das ein Einzelfall war dann kannst du das so nennen.

Melbourne, FL
2016-09-28, 14:56:33
Prozente bringen nix, siehe oben.

Sorry...ich gebe es auf. Ich habe doch sehr ausführlich geschrieben wieso Prozente was bringen. Könntest Du vielleicht auch begründen wieso sie angeblich nix bringen? Es einfach nur so zu behaupten macht es nicht richtig.

Alle Autos sind grün. Nur weil ich das jetzt geschrieben habe muss es nicht stimmen.

Für Performance-Vergleiche kannst du hingegen die pay-off-ratio heranziehen.

Was soll das denn bringen? Durchschnittlicher Gewinn/Durchschnittlichen Verlust teilen sagt mir ob ich gutes Risikomanagment betreibe. Was da aber nicht berücksichtigt wird, ist wie häufig man Verluste und wie häufig man Gewinne macht. Wenn ich häufig wenig verliere und nur selten viel gewinne ist mein pay-off-ratio toll aber ich mache trotzdem keine Gewinne. Außerdem lässt sich das pay-off-ratio schlecht für eine buy and hold Strategie berechnen...kommt entweder 0 oder unendlich raus.

Also ehrlich...das Wissen ist doch sehr gering hier...gerade von denen die so tun als wüssten sie was. Ich will die vorgeschlagene Daytrading-Strategie mit einer "buy and hold"-Strategie vergleichen und soll das über einen Indikator machen, der dafür absolut ungeeignet ist weil die "buy and hold"-Strategie entweder 0 oder unendlich als Ergebnis hat. Aber wenn man den am Ende insgesamt erzielten Gewinn vergleichen will dann "bringt das nix"...interessiert ja nicht ob eine Strategie einen größeren Gewinn macht als die andere...

Sorry...ich kann das echt nicht ernst nehmen. Macht Euer Ding...ist ja ein freies Land. Aber denkt vielleicht doch mal drüber nach, ob Ihr Euch nicht ein wenig selbst was einredet...

Alexander

Slipknot79
2016-09-28, 15:18:00
Steht schon oben.@Angabe von Prozenten+Begründung.

Sorry, pay off ratio auf Erwartungswert wurde rechtzeitig korrigiert ;)

Melbourne, FL
2016-09-28, 15:28:48
Wat? :freak:
Nun halte mal den Ball flach. Ich werbe hier für gar nichts. Du bist hier quer in die Diskussion eingestiegen mit der Aussage das du nicht weißt wie du einen Informationsvorsprung zu Profis erreichen kannst.
Alleine auf die Aussage bin ich eingegangen da ich dem widerspreche.

Ja...sorry das mit dem werben war jetzt nicht glücklich formuliert. Ihr seid jedenfalls sehr überzeugt davon und ich eher nicht.

Wenn ich gegnüber Buffett im Vorteil bin, was sind dann professionelle Trader? So viele Trader die besser als Buffett sind, sind mir gar nicht bekannt. :ugly:

Es ging nur um den zeitlichen Vorteil.

Wieso stieg der Apple Kurs über Jahre hinweg? Wieso haben nicht alle Apple gekauft? Wieso ist Google seit bald 10 Jahren konstant am steigen? Wieso hat das keiner vorausgesehen? Warum war das nicht eingepreist? Die Frage ist doch, gelinde gesagt, dämlich.

Ist sie nicht. Der Punkt ist, dass damals nur wenige vorhergesehen haben, dass z.B. Apple abgehen wird. Und jetzt willst Du einer der wenigen sein, der absieht, dass Lithium abgehen wird? Also zumindest mangelndes Selbstvertrauen kann man Dir nicht unterstellen.

Nicht alle Aktionäre kennen sich in der IT Branche aus -> Logisch das nicht alle Apple gekauft haben
Genauso war zu Beginn des iPhone Hypes das volle Potential, wie überall, noch längst nicht erkennbar. Man konnte es bestenfalls nur erahnen.
Aber genauso wie Profis diversifizieren, stecken auch Kleinanleger nicht alles auf eine Karte. Wieso hätte man 2008 schon einpreisen sollen was eventuell 2010,2011 oder 2014 der Fall sein könnte. Sowas kann man nicht vorab einpreisen, das kann einfach niemand voraussagen. Die Leute, die den Kurs weiter nach oben treiben glauben eben an ein noch größeres Potential. Dieser Glaube bzw. diese Prognose kann weit über dem liegen was "professionelle Trader", wie du sie nennst, mit bestem gewissen noch erwarten und daher zahlen würden.

Wie Du selber schreibst konnte keiner voraussehen, dass Apple so abgeht...man kann Kurse schlicht nicht voraussagen. Aber dem Computer wirfst Du genau das vor:

Kein Computer der Welt hätte dir 2009 zur Zeit des iPhone 3GS sagen können, das die Apple Aktie 6 Jahre später den 6,5 fachen Wert besitzen wird.

Das ist für mich jetzt kein Argument dass der Mensch bessere Entscheidungen trifft als ein Computer(algorithmus).

Und genau hier sind wir wieder bei dem Punkt:
Wie kommst du auf die Idee das alle (für den Kurs wichtigen) Trader klüger und schneller sind als du?

Es müssen nicht alle schneller und klüger sein. Nur die Mehrzahl bzw. die mit dem meisten Geld. Und professionelle Anleger haben mehr Geld und mehr Information. Wie soll man da als privater auf Dauer bestehen?

Wieso treffen Vorstandschefs großer Unternehmen oft dumme Entscheidungen? Wieso verbaut LG austauschbare Module für sein G5 Smartphone, die keiner will? Es gibt da draußen genug "wichtige" Menschen mit dummen Ideen und ebenso viele Aktionäre die dumme Entscheidungen treffen oder die gar nicht erahnen können, wie sich manche Technologien oder Produkte entwickeln können.

Das sind Einzelfälle. Am Aktienmarkt sind aber viele Teilnehmer und alle beeinflussen den Kurs...nicht nur die Dummen.

Der Mensch hat es nicht besser gemacht? Du meinst >die meisten Menschen< ? Dann frag dich mal warum du nicht einer der Trader warst die damals auf Apple gesetzt haben.

Weil ich es nicht wusste. Und weil ich es auch mit allen damals verfügbaren Informationen nicht hätte wissen können. Hast Du selber oben geschrieben. Hier nochmal Dein Zitat dazu:

Genauso war zu Beginn des iPhone Hypes das volle Potential, wie überall, noch längst nicht erkennbar. Man konnte es bestenfalls nur erahnen.
Aber genauso wie Profis diversifizieren, stecken auch Kleinanleger nicht alles auf eine Karte. Wieso hätte man 2008 schon einpreisen sollen was eventuell 2010,2011 oder 2014 der Fall sein könnte. Sowas kann man nicht vorab einpreisen, das kann einfach niemand voraussagen.

Wie hätte ich also damals auf die Idee kommen sollen?

Du fragst, wie viele es damals gab, die es taten? So Wenige das es sich immens für dich gelohnt hätte! Was sagt das aus? Das die Mehrheit eben nicht immer klüger und schneller ist als man selbst. Und jetzt erzähl niemanden mehr das Profis und Computer beim Traden immer im Vorteil wären und "Hobbytrader" keine Chance hätten. Das Gewinnpotential war riesig und neben Apple gibts dutzende weitere Beispiele alleine im IT und Multimedia Sektor.

Tja...im Nachhinein ist man immer schlauer. Das lässt sich im Rückblick immer alles total gut darstellen. Und klar wenn man 1000 Trades macht...dann hat man solche Checkpots dabei. Die entscheidende Frage ist wieviele Rohrkrepierer man dafür auch dabei hatte. Deswegen meine fortwährende Frage nach der Gesamtperformance...da wird alles verrechnet und man sieht ob man tatsächlich schlauer war oder einfach nur einmal Glück gehabt hat.

Aussagekräftig in einem Vergleich mit den Gewinnen eines Anderen..... Gott im Himmel stell dich nicht so an.

Dann erklär mir bitte wieso die Gesamtperformance beim Vergleich zweier Trader oder zweier Systeme nicht aussagekräftig ist. Was bitte schön soll den aussagekräftiger sein, als das was am Ende verdient wurde? Klar kann man noch das eingegangene Risiko berücksichtigen aber über einen großen Zeitraum schlägt sich auch das in der Gesamtperformance nieder.

Und das hättest du alleine aus den prozentualen Gewinnen/Verlusten gelesen? Kannst du zaubern?

Die Details und wo er einen Fehler gemacht hat hätte ich natürlich nicht erkannt. Ich hätte aber erkannt, dass "buy and hold" besser gewesen wäre. Und das ist die Frage, die ich die ganze Zeit stelle. Wo ist Euer System besser?

Klar wenn du davon ausgehst, dass das ein Einzelfall war dann kannst du das so nennen.

Na dann nenn mir doch Deine Gesamtperformance. Dann sehe ich ob das ein Einzelfall war oder nicht.

Aber da das hier nicht erfolgen wird bin ich raus. Wie schon geschrieben...macht was Ihr für richtig haltet. Es ist sicher besser als nix zu tun wie die meisten Deutschen. Aber stellt Euch bitte nicht hin und tut so als ob nur Eure Vorgehensweise richtig wäre. Ich will auch gar nicht sagen, dass Daytrading nicht funktionieren kann. Was ich sagen will ist, dass es für den normalen Privatanleger mit klassischen Job nicht realistisch einen Mehrwert gegenüber "buy and hold" bietet.

Alexander

Melbourne, FL
2016-09-28, 15:38:11
Steht schon oben.@Angabe von Prozenten+Begründung.

Und ich habe darauf hin ausführlich begründet wieso es für meine Frage durchaus sinnvoll ist die Gesamtperformance zu berechnen weil die von Dir genannten Faktoren in den zu vergleichenden Fällen gleich sind. Aber ausser "es bringt nix" kamen keine weiteren Argumente von Dir.

Sorry, pay off ratio auf Erwartungswert wurde rechtzeitig korrigiert ;)

Macht es nicht besser. Für "buy and hold" kommt auch beim Erwartungswert entweder 0 oder unendlich raus.

Alexander

Slipknot79
2016-09-28, 16:22:05
Die Begründung ist immer die selbe, auch beim "bringt nix".

"Buy and hold" hast du erst im Nachhinein gebracht, warum auch immer. Zumal "buy and hold" Investoren betrifft und nicht die Trader, was hier ja das Thema ist, inbesondere wenn ich vom Daytrading schreibe.

Ansonsten hast du teils Wissenslücken und vermischt einige Dinge miteinander, so dass keine klare Linie zu erkennen ist. Besser ist es für dich da wirklich die Finger vom Trading zu lassen, das kann einfach nicht jeder.

Nightspider
2016-09-28, 17:29:28
Ist sie nicht. Der Punkt ist, dass damals nur wenige vorhergesehen haben, dass z.B. Apple abgehen wird. Und jetzt willst Du einer der wenigen sein, der absieht, dass Lithium abgehen wird? Also zumindest mangelndes Selbstvertrauen kann man Dir nicht unterstellen.

Nein will ich nicht. Lithium war nur ein völlig willkürliches Beispiel aus der Luft gegriffen.
In dem Fall ein Beispiel für ein seltenen Rohstoff der in Zukunft stark im Preis steigen kann. Ich habe mir vor ein paar Jahren mal Videos/Berichte dazu angesehen und merke mir eben Möglichkeiten. Du musst dir Dinge im Markt herauspicken die kaum ein anderer Investor auf dem Schirm hat.
Ich habe jetzt eben mal nach dem Lithiumpreis geschaut und dieser hat sich wohl in den letzten 1,5 Jahren verdreifacht. Es ist einfach nicht verkehrt genug Karten in der Hinterhand zu haben. Kursexplosionen können in jedem Bereich hin und wieder auftreten.

Wie Du selber schreibst konnte keiner voraussehen, dass Apple so abgeht...man kann Kurse schlicht nicht voraussagen. Aber dem Computer wirfst Du genau das vor

Keine Ahnung was du dauernd mit "Vorwürfen" willst. Ich werfe Computern gar nichts vor. Ich amüsiere mich bestenfalls darüber das du Computer im Finanzmarkt für überlegen hältst. ^^
Und nein ich meinte nicht das niemand voraussehen konnte das Apple so abgeht. Das hätte ich anders formulieren sollen. Es konnten bloß keiner mit absoluter Gewissheit vorhersagen. Die Indizien waren mehr als überdeutlich damals für eine rosige Zukunft.
Aus schon genannten Gründen ist sowas aber nicht eingepreist. Außerdem würde ich behaupten das fast jeder Geek besser einschätzen konnte was für einen Siegeszug das Smartphone antreten wird als 90% aller Trader.

Das ist für mich jetzt kein Argument dass der Mensch bessere Entscheidungen trifft als ein Computer(algorithmus).

Wir drehen uns im Kreis. Wenn du meinst das Computer besser Trends (wie das Smartphone) vorhersagen könnten dann lass es doch mit dem Trading. Die Diskussion mit dir wird langsam albern. Ich kann dich hier auch schon längst nicht mehr ernst nehmen.

Es müssen nicht alle schneller und klüger sein. Nur die Mehrzahl bzw. die mit dem meisten Geld. Und professionelle Anleger haben mehr Geld und mehr Information. Wie soll man da als privater auf Dauer bestehen?

Ja am besten du lässt das mit dem Trading. Weil die bösen Profis mehr Geld haben springt für dich im Kursverlauf ja nichts raus...ähm...ja....


Das sind Einzelfälle. Am Aktienmarkt sind aber viele Teilnehmer und alle beeinflussen den Kurs...nicht nur die Dummen.

Ach der Kurs wird nicht nur von den Dummen bestimmt? :eek: Ja alles Einzelfälle.....sind alle klüger als du......:rolleyes:...keine Ahnung was ich darauf noch sagen soll.

Weil ich es nicht wusste. Und weil ich es auch mit allen damals verfügbaren Informationen nicht hätte wissen können.

Wieso wusstest du es nicht? Unaufmerksam gewesen? Mit Scheuklappen durch die Gegend gerannt? Hattest du 2008 mal ein Smartphone in der Hand und gesehen was man damit machen kann? Die ganzen Stars und Sternchen sind doch mit iPhones rumgelaufen. Jeder Geek mit etwas Kohle hat angefangen sich so ein Teil zu holen, teilweise von HTC und Samsung. Das ganze hat sich doch wie ein Lauffeuer ausgebreitet. Schon im 2. und 3. Jahr kamen jeweils neue, deutlich bessere Generationen zum gleichen Preis auf den Markt. Alte Modelle wurden schnell billiger. Die 0815 Gesellschaft kannte den Begriff Smartphone noch gar nicht als der Hype schon dabei war sich am anderen Ende auszubreiten. Spätestens zum iPhone4 incl. iPad wo die Vorbestellungen weit über der Produktionsmenge lag wäre ich da aufgesprungen.
Bei Ebay wurden die Neugeräte den Leuten für 50-80% Preisaufschlag aus den Händen gerissen, das war jenseits von gut und böse.
In den Foren wurde überall darüber gesprochen, auch in diesem Hardwareforum. Ich kann mich noch an Situationen aus 2009 erinnern wo ein paar Bekannte von mir sowas wie ein Smartphone noch nie gesehen hatten und total beeindruckt waren. Da hatte der Großteil der Menschheit immer noch kein Smartphone oder wusste noch nicht mal davon. Von Sättigung war der Markt noch lange entfernt und die Verkaufszahlen von Nokia und Co fielen ins bodenlose.

Das man damals keine Informationen gehabt hätte ist schlicht gelogen. Informationen liegen oft nur so herum. Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt laufen.

Das ist nur ein Beispiel von Vielen.
Ich will dir nicht vorwerfen keine Apple-Aktie gekauft zu haben. Das ist nur ein Beispiel wie man Trends verschlafen kann. Der Name Nintendo Wii sei auch nur mal in den Raum geschmissen. Damals bin ich am ersten Tag 10 Uhr zur Eröffnung ins Saturn und habe mich mit 50 anderen Leuten um eine Wii gekloppt (übertrieben gesagt, für die erste Welle war gerade noch genug da). Die Leute die 10min später kamen gingen leer aus. Am gleichen Tag konnte man die Wii für 50-100% Aufpreis bei Ebay finden und ich wusste das die Aktie in astronomische Höhen schießen würde. Das war zu der Zeit wo ich das erste Mal in meinem Leben nach einem Depot geguckt habe. Dummerweise war ich damals bei der Sparkasse und die Scherzkekse wollten 5000 Euro Cash von mir als Schüler um ein Depot eröffnen zu können. Leider war ich damals so dumm und bin zu keiner anderen Bank gegangen. Erst 7 Jahre später hatte ich dann mein erstes Depot - leider.


Die Details und wo er einen Fehler gemacht hat hätte ich natürlich nicht erkannt. Ich hätte aber erkannt, dass "buy and hold" besser gewesen wäre.
Wann hättest du das erkannt? Hinterher? Wie du schon sagtest: Dann interessierts aber keinen.

Und das ist die Frage, die ich die ganze Zeit stelle. Wo ist Euer System besser?
Bei den Gewinnchancen? Wenn du Trends bzw. Hypes frühzeitig erkennst gewinnst du nicht nur ein paar popelige Prozent wie mit dem Dax sondern manchmal mehrere hundert(e) Prozent.


Aber stellt Euch bitte nicht hin und tut so als ob nur Eure Vorgehensweise richtig wäre. Ich will auch gar nicht sagen, dass Daytrading nicht funktionieren kann. Was ich sagen will ist, dass es für den normalen Privatanleger mit klassischen Job nicht realistisch einen Mehrwert gegenüber "buy and hold" bietet.
Wer redet denn von Daytrading? Was hatte das Beispiel Apple Aktie mit Daytrading zu tun?
Und nochmal: Ich verkaufe hier keine Strategien. Das was ich privat mache würde ich niemals nie jemandem empfehlen.

Es ging hier rein um Marktchancen und Möglichkeiten nachdem du meintest durch "Computer" und "Profi Trader" hätte der einfache Bürger keine Chance im Markt.

Oid
2016-09-28, 18:30:19
Was wenn ich dir sage, ich habe 1 Promille gemacht? Dann denkst du dir: Wasn Kack-Trader.
Was aber wenn ich 1 Milliarde am Konto habe und was ist dann 1 Promille davon? :cool:

Also mit dieser Aussage hast du dich schlicht und einfach disqualifiziert ;D Wenn das dein Maßstab ist, dann lügst du dir in die eigene Tasche. Der Milliardär, der sein Geld mit einer passiven Buy&Hold Strategie angelegt hat, hat dich dann gnadenlos outperformt. Nur lag der dieser dabei die ganze Zeit am Pool und ließ sich die Sonne auf den Pelz scheinen, während du den ganzen Tag auf Charts gestarrt hast, in die du irgendwelche Linien reinmalst.

Bestärkt mich nur in dem Eindruck, dass du auch nur so ein Sprüche-Klopfer bist, der halt im Bullenmarkt über ein paar Jahre auch mal etwas Kohle abgegriffen hat. In der Baisse hört man dann auf einmal nicht mehr viel von den ganzen Erfolgsstories und funktionierenden Trading-Systemen. Die Ausreden sind dann auch immer die gleichen: "Habe mein Portfolio wegen XY vernachlässigt" Oder ganz beliebt: "Habe mich nicht an meine eigenen Prinzipien gehalten".

Und was soll das Herumgedruckse wegen eurer Performance?

Melbourne hat die legitimste und richtigste Frage aller Fragen gestellt: Welche Rendite, nach Kosten, habt ihr mit eurem eingesetzen Kapital innerhalb eines Jahres erzielt. Und das über mehrere Jahre.

Ich hoffe für euch ihr seid euch wenigstens insgeheim eurer Rendite bewusst und könnt diese im Vergleich zum Markt richtig einordnen. Viele traden im Bullenmarkt vor sich hin und denken das "System" funktioniert, nur weil man unterm Strich im Plus ist. Obiges Zitat lässt mich allerdings zweiteres vermuten.

Slipknot79
2016-09-28, 19:59:40
1.: Die Rendite in % sagt genau gar nix über die Performance aus. Danach fragen nur solche, die keine Ahnung von der Materie haben. Es zählt nämlich nur der Erwartungswert über einen definierten Betrachtungszeitraum. Man kann den Erwartungswert auch nach Strategien aufschlüsseln um herauszufinden, welche Strategie die erfolgreichste ist, was Melbourne auch geklärt wissen wollte.
Wie nun Investoren ihre Performance bewerten, weiß ich ned, da gibts vielleicht andere Tools, ist ned mein Gebiet.

2.: Wo steht, dass man Geld nur im Bullenmarkt macht. Bärenmarkt gibt es plötzlich nicht? Nix für ungut, aber das ist schon eine gewaltige Wissenslücke. ;)

3.: Ein Milliardär kann locker 1 Promille pro Jahr im Trading machen anstelle von buy+hold, das schafft er schon mit einer geringen Anzahl an Trades. Jeder wie er mag, wenn ihm buy+hold mehr liegt, bitteschön und wenn es wenige Trades im Jahr sein sollen, auch sowas ist möglich, für jeden ist was dabei und beiden fehlt es nicht an Sonne und Palmen.

Screemer
2016-09-28, 20:33:46
und was macht ihr nach der ganzen post zerfledderei, wenn euch einer 123% prozent rendite im jahr 2015 hier einstellt? glotzt ihr dann und glaubt es nicht oder gehts hier dann so weiter?

in der art wie hier seit zwei seiten posts zerstückelt werden ist wirklich unerträglich.

Nightspider
2016-09-28, 20:39:13
Slipknot79 wie definierst du "Performance"?
Schlägt man Definitionen nach dann unterscheidet sich Performance meist kaum von Ertrag,Gewinn, Rendite etc.

Ich finde deine Aussage "Rendite in % sagt genau gar nix über die Performance aus" daher auch etwas unlogisch. Führ doch mal genauer aus was du meinst.

@Screemer: Sorry, habe nicht erwartet, dass das so ausufert und am Ende in einer sinnfreien Diskussion endet. Fing ja noch interessant an aber naja...

Melbourne, FL
2016-09-28, 21:40:34
und was macht ihr nach der ganzen post zerfledderei, wenn euch einer 123% prozent rendite im jahr 2015 hier einstellt? glotzt ihr dann und glaubt es nicht oder gehts hier dann so weiter?

in der art wie hier seit zwei seiten posts zerstückelt werden ist wirklich unerträglich.

Ja...sorry. Ich wollte halt genauer wissen, was denn nun genau dahinter steckt wenn Leute hier mit dicker Hose auftreten. Offensichtlich nicht viel...auf meine konkreten Fragen wurde ja leider nicht direkt eingegangen, um es etwas genauer zu beleuchten. Deswegen bin ja schon vor ein paar Posts raus. Wollte nur nochmal sorry an alle Unbeteiligten sagen...wollte den Thread hier nicht kapern...

Ich hab ja eh keine Ahnung...aber ich weiß zumindest wieviel ein Promille ist... ;)

Alexander

Slipknot79
2016-09-28, 21:45:33
Slipknot79 wie definierst du "Performance"?
Schlägt man Definitionen nach dann unterscheidet sich Performance meist kaum von Ertrag,Gewinn, Rendite etc.

Ich finde deine Aussage "Rendite in % sagt genau gar nix über die Performance aus" daher auch etwas unlogisch. Führ doch mal genauer aus was du meinst.

@Screemer: Sorry, habe nicht erwartet, dass das so ausufert und am Ende in einer sinnfreien Diskussion endet. Fing ja noch interessant an aber naja...


Rendite heißt, wie viel % man im Jahr (Woche, Monat etc..) macht im Vergleich zum Handelskonto.

Wenn es zB bei 100.000EUR liegt und man macht 20% Rendite, dann hat man offensichtlich 20.000EUR brutto gemacht. Noch vor Steuern, Sozialabgaben etc..
Das sagt aber eben nix aus, ob die Performance nun gut ist oder nicht, wie man am Beispiel des Milliardärs sieht, dem schon 1 Promille mit wenigen Trades genügt.

Performance definiere ich so:

Trefferquote x (durschn Gewinn)/(durschn Verlust) - (1 - Trefferquote) = %-Wert

Der %-Wert muss positiv sein um grundsätzlich profitabel zu sein, je höher umso besser. Er gibt an, wieviel % Gewinn/Verlust ich erwarten kann in Relation zu dem was ich durchschnittlich verloren habe (=riskiert habe).
Den Gewinn/Verlust kann man mit EURs, mit Punkten (DAX, SP500 etc.), mit pip (Forex) etc definieren, je nach dem was man statistisch in weiterer Folge beurteilen möchte.
Auch kann man das Teil auf einzelne Strategien anwenden um zu sehen welche besser/schlechter performt, sinnlos ist etc.
Die Formel funzt wunderbar für Bettler und für Milliardäre.

pest
2016-09-29, 10:02:01
ich bezweifle einfach, dass die Trader hier über Jahre ein Plus gegenüber den Standardindizes erzielen...sonst würde ja jemand mal ein paar Rendite-Zahlen liefern...ich mein, wenn ich mein Geld/Zeit darin investieren würde "den Markt" zu schlagen, würde ich das auch irgendwie wegrationalisieren, dass das vielleicht (nach Steuern, Ordergebühren usw) nix bringt

Und natürlich ist da ein Bauchgefühl ala "es geht aufwärts" oder ein Glücksgriff mit einer Einzelposition besser, als sich der Realität zu stellen

btw...hat jmd. Anfang des Jahres in Adidas investiert? :p

Oid
2016-09-29, 17:30:53
2.: Wo steht, dass man Geld nur im Bullenmarkt macht. Bärenmarkt gibt es plötzlich nicht? Nix für ungut, aber das ist schon eine gewaltige Wissenslücke. ;)

Ach komm, soooo billig, ja? ...

Was man dir seit mehreren Seiten versucht klar zu machen ist, dass eine Strategie, die einem 5% bringt, für'n Arsch ist, wenn im gleichen Zeitraum alle relevanten Indizes (MSCI World, DAX, was auch immer) um 10% gestiegen sind (das meinte ich mit Bullenmarkt).

Natürlich kann sich hier jeder eine Rendite aus den Fingern saugen, aber das gänzliche Abstreiten der Relevanz dieser Zahl, im Vergleich zum Markt, lässt mich halt an der Beurteilungsfähigkeit der eigenen Leistung bzw. der eigenen Strategie zweifeln.


Und natürlich ist da ein Bauchgefühl ala "es geht aufwärts" oder ein Glücksgriff mit einer Einzelposition besser, als sich der Realität zu stellen
So ist es.

Godmode
2016-09-29, 17:53:13
Wenn der aggressive Unterton nicht eingestellt wird, gibt es Karten. Ist es wirklich zuviel verlangt, dass ihr normal diskutiert?

Plutos
2016-09-29, 18:12:42
btw...hat jmd. Anfang des Jahres in Adidas investiert? :p
Ja, habe am 29.1. zu 93,468€ eine Long-Position eröffnet. :smile:

Slipknot79
2016-09-29, 18:29:21
>das meinte ich mit Bullenmarkt).

Nope. Du meintest: "Bestärkt mich nur in dem Eindruck, dass du auch nur so ein Sprüche-Klopfer bist, der halt im Bullenmarkt über ein paar Jahre auch mal etwas Kohle abgegriffen hat. In der Baisse hört man dann auf einmal nicht mehr viel von den ganzen Erfolgsstories und funktionierenden Trading-Systemen."

Es werden willkürlich unterschiedliche Tradingsysteme, unterschiedliche Tradingstile und unterschiedliche Märkte (DAX vs... ?) zusammengewürfelt und versucht über die Rendite eine Vergleichbarkeit herzustellen. Lächerlich.

Die Rendite heranzuziehen macht nur dann Sinn, wenn man sich selbst mit all seinen individuellen Eigenheiten beurteilen möchte ("Wie habe ich im Vgl zu vorherigen Jahren/Monaten/Wochen abgeschnitten?").

pest
2016-09-29, 18:32:44
die (geometrische) Rendite über all deine Investionsperioden ist das Einzige was relevant ist.
Ob du bereits Multimillionär bist und von 1Promille trotzdem den Maserati kaufen kannst ist irrelevant, wenn es um die Beurteilung einer Investmentstrategie geht

wenn du also über die letzten 5 Jahre dein RK1-Vermögen mehr als verdoppeln konntest, herzlichen Glückwunsch, du hast den MSCI World geschlagen

Slipknot79
2016-09-29, 18:55:21
Warum MSCI World? Warum nicht Gold, TexasÖl, Sesam, Deutsche Bank, VW, ... DAX lag da auch irgendwo rum. Eben ;)
Merke: Es wird immer einen geben, der besser tradet als man selbst. Aber da habe ich wirklich ganz andere Sorgen, als "hätte, könnte, wäre, ...". :cool:


€dit: Achso, da gehts um Investments, also genau das was ein Trader ned macht.

pest
2016-09-29, 19:10:25
deshalb

Der MSCI World Index ist einer der wichtigsten Aktienindizes der Welt. Er wird von dem US-amerikanischen Finanzdienstleister Morgan Stanley Capital International in drei Varianten berechnet, als Kursindex, als Performanceindex ohne Berücksichtigung von Quellensteuern und als Performanceindex mit Berücksichtigung von Quellensteuern. Veröffentlicht wird in der Regel der Kursindex.

Der Index beinhaltet über 1.645 Aktien aus 23 Ländern (Stand: Februar 2015):[1] Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien und USA.


er spiegelt (zum großen Teil) die Entwicklung des globalen Marktes der Industrieländer wieder

nee, du investierst kein Geld :confused: - ich bin hier raus

Slipknot79
2016-09-29, 19:20:58
Es investieren der Trader und der Investor Geld, darum geht es aber ned. Es gibt aber massive Unterschiede zwischen Trader und Investoren, und selbst unter den Tradern gibt es Unterschiede (Wie es bei den Investoren ist, weiß ich ned, ist nicht mein Gebiet), daher ist es sinnlos einen willkürlichen Wert, zB den MSCI World (ja ich weiß was das ist ;) ) heranzuziehen und hinterher behaupten, dort liefe es besser. Da kann ich ja jeden Shice heranziehen und sagen "hätte ich blos nur dort investiert" und das noch dazu ohne zu hinterfragen ob man die Kohle dafür hat, ob das eigenen System dort überhaupt funktioniert, ohne zu hinterfragen ob der Markt überhaupt einen interessiert und liegt etc... Fürn Hugo sind solche Vergleiche. Investoren scheinen sich da anders zu beurteilen, aber wie schon erwähnt, ist ned mein Gebiet als Trader.

Plutos
2016-09-29, 19:29:04
Es ist doch auch völlig egal, ob man eine bestimmte Rendite nun mit "traden" oder mit "investieren" erzielt. :confused:
Du hast wirklich eigenwillige Definitionen...aber wenn's für dich funktioniert, Glückwunsch.

Nightspider
2016-09-29, 19:40:58
Ab welcher Zeitdauer einer Investition gilt ein Trader für dich denn als Investor Slipknot?

Gleiche Frage auch an die Anderen.

Slipknot79
2016-09-29, 19:52:26
Ich habe keine klare "ab hier ist es so" Grenze, der Übergang ist fließend, liegt aber eher bei einem Jahr und mehr, denn auch ein Trader kann länger als 1 Jahr halten (Positions-Trader). Da gehört aber noch etwas mehr dazu um unterscheiden zu können. Ursprünglich hatten Leute mit Kohle und ohne eigene Ideen (Investoren) ja in Firmen investiert um Leute mit Ideen aber ohne Kohle zu unterstützen, das war die ursprüngliche Idee für die Schaffung von Börsen. "Plötzlich" kamen Computersysteme und das Internet auf und Trader kamen hervorgekrochen, die eher auf das schnelle Geld abzielen, als darauf einer Firma Geld zu geben damit sie Ideen verwirklicht. So würde ich noch zusätzlich einen Trader vom Investor unterscheiden, neben dem Zeitrahmen und dem Stil/System.

Nightspider
2016-09-29, 20:10:36
Wenn es da keine klaren Grenzen gibt würde ich aber auch nicht die anderen so runterputzen wenn sie das mit den Begriffen nicht ganz so genau nehmen. :wink:

Ich nehms mit Definitionen zum Beispiel auch nicht immer so genau.

Karümel
2016-09-30, 17:10:43
Was seit Jahresbeginn aus 10.000 Euro wurde

http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/was-seit-jahresbeginn-aus-100000-euro-wurde100.html

Kallenpeter
2016-09-30, 22:06:17
Was seit Jahresbeginn aus 10.000 Euro wurde

http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/was-seit-jahresbeginn-aus-100000-euro-wurde100.html
Was soll uns das sagen?

Godmode
2016-10-05, 09:09:25
Der Goldsektor (Minen+Metalle) wurde gestern stark abverkauft. Eigentlich hätte ich mir eine schöne Korrektur zum kaufen gewünscht, aber das von gestern verunsichert mich jetzt doch etwas. Aktuell gibt es viel Unterstützung (Aufwärtstrendline ab 17.12.2015, 38er Fibo, EMA200). Bei 1263 ist nochmal eine sehr starke Supportlinie. Sollte das alles gebrochen werden, könnte es aber gleich nochmal eine Etage tiefer gehen, so bis 1200$?

Meine Idee wäre jetzt gewesen, Long mit Stopp bei 1263$.

/dev/NULL
2016-10-05, 09:41:52
Ich hab Deutsche Bank gekauft und in 1 Woche 13% Gewinn gemacht.
Passt (aber wie immer nur mit 1000€ "gespielt")